Sehnsucht als Motivation

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Die Stadt der Wüste“ (1948)

Eigensinn

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Die Wahlverwandtschaften“, Zweiter Teil, Neuntes Kapitel (1809)

Stephen Coveys sieben Wege zu Effektivität

1. Weg: Pro-aktiv sein
2. Weg: Schon am Anfang das Ende im Sinn haben
3. Weg: Das Wichtigste zuerst tun
4. Weg: Gewinn-Gewinn denken
5. Weg: Erst verstehen, dann Verstanden werden
6. Weg: Synergien schaffen
7. Weg: Die Säge schärfen
Der 8. Weg: Mit Effektivität zu wahrer Größe

Dr. Stephen R. Covey – amerikanischer Autor und Management-Berater (1932-2012), aus „The Seven Habits of Highly Effective People“ (1989)

Weisheit: Eine Reihe von Benjamin Franklins zeitlosen Maximen und Aphorismen

Er erfand den „Franklin“-Heizofen. Er entdeckte, daß Blitze eine elektrische Entladung sind, indem er während eines Gewitters mit einem Drachen experimentierte. Er gründete die Bibliothek von Philadelphia, die Universität von Pennsylvania und die Amerikanische Philosophische Gesellschaft. Ein versierter Linguist half er seiner Nation, ihre Beziehungen zu den europäischen Mächten zu verbessern, als diese Beziehungen entscheidend fürs Überleben wurden. Er etablierte das amerikanische Postwesen. Er half, die Unabhängigkeitserklärung zu entwerfen. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend wurde Benjamin Franklin einer der wohlhabendsten Männer seines Landes, der dessen erfolgreichste Druckfirmen und Verlage besaß. „Poor Richard’s Almanac“, den er etwa 25 Jahre unter dem Pseudonym Richard Saunders herausgab, war eine der erfolgreichsten Publikationen des Landes seiner Zeit.

Poor Richard’s Almanac ist die Quelle der folgenden Weisheiten:

1. Genie ohne Ausbildung ist wie Silber in der Mine.
2. Wer sich nicht beraten läßt, dem ist nicht zu helfen.
3. Lern von den Fachkundigen; wer sich selbst unterrichtet, hat einen Narren zum Lehrmeister.
4. Narren brauchen die meiste Beratung, aber nur weise Männer sind dafür geeignet.
5. Der gelehrte Narr schreibt seinen Unsinn in besserer Sprache als der unbelesene, doch es ist immer noch Unsinn.
6. Hör die Vernunft, oder Du wirst sie Fühlen.
7. Wer ein Gewerbe hat, hat ein Vermögen.
8. Große Unternehmen können mehr wagen, kleine Boote müssen nahe am Ufer bleiben.
9. Wenn Deine Reichtümer Dir gehören, warum nimmst Du sie dann nicht mit Dir in die andere Welt?
10. Wer Geduld haben kann, kann haben, was er will.
11. Große Redner, kleine Macher.
12. Schwachköpfe reden viel, sagen aber wenig.
13. Wenn die Leidenschaft fährt, laß die Vernunft die Zügel halten.
14. Es ist leicht zu sehen, aber schwer vorherzusehen.
15. Wer auf das Glück wartet, wird sich seines Abendessens nie sicher sein.
16. Ein Wechsel des Glücks trifft einen weisen Mann nicht mehr als ein Wechsel des Mondes.
17. Fleiß ist die Mutter des Glücks.
18. Es gibt träge Geister ebenso wie träge Körper.
19. Keine Gewinne ohne Schmerzen.
20. Eifer, Ausdauer und Genügsamkeit
21. Alle Dinge sind einfach für den Eifer, alle Dinge sind schwer für die Faulheit.
22. Nichts ist bescheidener als ein Ziel, wenn es ums Klettern geht.
23. Eifer bezahlt Schulden, Verzweiflung vergrößert sie.
24. Gut gemacht ist besser als gut gesagt.
25. Große Güte ohne Besonnenheit ist großes Unglück.
26. Erhalte Dein Geschäft und es wird Dich erhalten.
27. Notwendigkeit hat noch nie ein gutes Geschäft gemacht.
28. Sei langsam in der Wahl eines Freundes, noch langsamer beim Wechseln.
29. Wer ist reich? Der sich über seinen Teil freut.
30. Reichtum ist nicht dem, der es hat, sondern dem, der es genießt.
31. Wer nach Pfennig kauft, erhält nicht nur sich, sondern auch die Anderen.
32. Lenk Dein Geschäft oder es wird Dich lenken.
33. Die höchste Torheit ist aus zu fein gesponnener Weisheit gemacht.
34. Wie der Stolz anschwillt, so nimmt der Erfolg ab.
35. Tricks und Verrat sind die Methode von Narren, die genug Verstand haben, ehrlich zu sein.
36. Wer ist stark? Jemand, der seine schlechten Angewohnheiten überwindet.
37. Versprechungen mögen Dir Freunde verschaffen, aber Nichteinhaltung wird sie zu Feinden machen.
38. Zufriedenheit macht arme Menschen reich; Unzufriedenheit macht reiche Menschen arm.
39. Du kannst Deine eigenen Fehler ertragen, doch warum nicht die Fehler Deiner Frau?
40. Derselbe Mensch kann nicht Freund und Schmeichler zugleich sein.
41. Jene, die gefürchtet sind, werden gehaßt.
42. Ein guter Freund ist die beste Habe.
43. Hör weder das Böse eines Freundes, noch sprich eines über einen Feind.
44. Bezahl, was Du schuldest, und Du wirst wissen, was Du besitzt.
45. Mit 20 regiert der Wunsch, mit 30 der Verstand, mit 40 das Urteilsvermögen.
46. Wenn Du Deine Geheimnisse vor einem Feind verbergen möchtest, dann erzähl es keinem Freund.
47. Wer über nichts beunruhigt sein muß, wird über nichts beunruhigt sein.
48. Eine ungehorsame Tochter belegt eine widerspenstige Ehefrau.
49. Iss um zu leben. Lebe nicht um zu essen.
50. Um Dein Leben zu verlängern, verkürze Deine Mahlzeiten.
51. Eine verlorene gute Ehefrau ist ein verlorenes Gottesgeschenk.
52. Es gibt keine kleinen Feinde.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard’s Almanack“ (1733-1758)

Zupacken

Du kannst die Erfolgsleiter nicht erklimmen, wenn Du die Hände in den Hosentaschen läßt.

Prof. Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-2011 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.05.2009)

Zuhören

Wenn Du redest, wiederholst Du nur, was Du schon weißt. Doch wenn Du zuhörst, könntest Du etwas lernen.

Weisheit

Zufriedenheit

Zufriedenheit macht arme Männer reich; Unzufriedenheit macht reiche Männer arm.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler, Mitverfasser der amerikanischen Verfassung (1706-1790), aus „Poor Richard Improved“ (1749)

Ziele

Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum zu wachsen.

Silvia Schubert – deutsche Schriftstellerin (1936-2008), aus „Beruf Mary – Die zweite Haut des Georg Preusse“ (2002)

Wurzeln stärken

Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel.

Johann Gottfried von Herder – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803), aus „Geist der Völker“ (erschienen postum in „Sämtliche Werke“, Band 8, 1892)

Wie Du es tust

Alles was Du tust, tue mit Werten, sonst ist es wertlos.
Alles was Du tust, tue mit Sinn, sonst ist es sinnlos.
Alles was Du tust, tue mit Liebe, sonst ist es lieblos.

Oliver Groß – deutscher Rhetor, Vortragsredner und Autor (*1959)

Wert

Rechnet es sich oder ist es mir etwas wert?

Roland Koch – deutscher Rechtsanwalt und Politiker (CDU), 1999-2010 hessischer Ministerpräsident (*1958)

Weiterkommen

Du kommst nicht sehr weit, bis Du beginnst, etwas für andere zu tun.

Melvin Jones – amerikanischer Geschäftsmann, Gründer des Lions Club International (1879-1961)

Weisheit, Tugend, Entschlossenheit

Weisheit befreit von Zweifel,
Tugend befreit von Leid,
Entschlossenheit befreit von Furcht.

wird Konfuzius zugeschrieben – chinesischer Philosoph und Lehrmeister (etwa 551-479 v. Chr.), aus dem „Lun Yu“, einer Sammlung von Lehrgesprächen, die Meister Kong und seinen Schülern zugeschrieben werden, erstmals erschienen im 2. Jahrhundert nach Christus (Buch IX, Kapitel 28)

Vorsicht

Bevor Du versuchst, den Markt zu schlagen, stelle sicher, daß Du überlebst, wenn der Markt Dich schlägt.

Dr. Lawrence „Larry“ Kersten –  amerikanischer Soziologe und Autor (1933-2006)

Verstehen

Der alte Arzt spricht Lateinisch, der junge Arzt Englisch. Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr – deutsche Politikerin (CDU), 1988-91 Bundesministerin für Familie, Frauen, Jugend und Gesundheit (*1930)

Verstand und Liebe

Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.

wird Jean Paul zugeschrieben – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825)

Bist Du im richtigen Spiel?

Wenn einen Fehler gemacht Du hast nicht und trotzdem Du verlierst…ein anderes Spiel Du spielen solltest.

Weisheit des Jedi-Meisters Yoda – Figur der Buch- und Filmreihe „Krieg der Sterne“ („Star Wars“)

Strategie

Die meisten Zahlen helfen den Mitarbeitern nicht. Es gibt nur zwei Fragen: Was ist meine Strategie, was sind meine Alternativen?

Weisheit

Unternehmensbewertungen

Manager und Investoren müssen sich gleichermaßen bewußt sein, daß Bilanzen erst der Anfang, nicht das Ende, einer Unternehmensbewertung sind.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Aktionäre vom 3. März 1983

Weisheit

Weisheit steht dem Menschen nicht zu wie ein Besitztum, sondern bloß wie eine zeitweilige Leihgabe.

Thomas von Aquin – italienischer Philosoph und Theologe (1225-1274), aus seinem Kommentar zu Aristoteles‘ Metaphysik „Sententia libri Metaphysicae“ (lib. 1 l. 3 n. 13)

Wagen

Unsere Zweifel sind Verräter,
sie rauben uns, was wir gewinnen können,
da wir den Versuch fürchten.

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Maß für Maß“, 1. Akt, 4. Szene (1604)

Vorwärtskommen

Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.

Sprichwort, wird oft Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1010)

Tiefste Erfahrungen

Die tiefste Erfahrung von sich selbst, zu der der Mensch in seiner Natur und in der Gesellschaft vordringt, lautet nicht Freiheit, sondern Ohnmacht.
Die tiefste Erfahrung vom Gelingen menschlichen Lebens ist nicht eine Erfahrung von eigener Macht, sondern von Gnade.
Die tiefste Erfahrung des Menschen ist nicht der Mensch, sondern Gott.

Prof. Dr. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker – deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher, Bruder des Bundespräsidenten a.D. (1912-2007), aus dem Referat „Zumutungen der Freiheit“ (1965)

Pioniere

Zuerst ignorieren sie Dich. Dann machen sie Dich lächerlich. Dann greifen sie Dich an und wollen Dich verbrennen. Und dann errichten sie Dir Denkmäler.

Nicholas Klein – amerikanischer Rechtsanwalt und Gewerkschafter (1884-1951), aus einer Ansprache der Amalgamated Clothing Workers (1918)

Tun und Reden

Wir müssen echt werden wie Kinder. Nicht Getue und Gerede ist gefragt, sondern Tun und Reden.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Träume erfüllen

Erfülle Deine Träume selbst oder jemand wird Dich anheuern, seine Träume zu verwirklichen.

Motivationsspruch

Standhaft handeln

Fest steh immer!
Still steh nimmer!

Sprichwort, gelesen am Haus der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler

Sofort handeln

Wenn es eine gute Idee ist, dann mach es einfach. Es ist viel leichter Abbitte zu leisten, als eine Genehmigung zu bekommen.

Grace B. M. Hopper – amerikanische Computerpionierin, Mitglied der US-Marine (1906-1992)

Sorbischer Reisesegen / Knjezowy jandzel

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
In der Fremde, Daheim, in Begleitung, allein,
immerfort und in Ewigkeit.

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
Ob in Frieden, im Streit, ob in Freud oder Leid,
immerfort und in Ewigkeit.

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
Wo Du gehst oder stehst, wo Du eilst oder weilst,
immerfort und in Ewigkeit.

Prof. Günter Schwarze – deutscher Komponist und Hochschullehrer (*1949), frei nach dem Reisesegen aus der Volksliedsammlung von Leopold Haupt (1797-1883) und Jan Arnošt Smoler (1816-1884),  zwei Bände (1841/43)

Selig sind die Humorvollen und Weisen

Selig die, die über sich selbst lachen können; sie werden immer genug Unterhaltung finden.
Selig die, die einen Berg von einem Maulwurfhügel unterscheiden können; sie werden sich viel Ärger ersparen.
Selig die, die fähig sind, sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür Entschuldigungen zu suchen; sie werden weise werden.
Selig die, die schweigen und zuhören können; sie werden dabei viel Neues lernen.
Selig die, die intelligent genug sind, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen; sie werden von ihren Mitmenschen geschätzt werden.
Selig die, die aufmerksam sind für die Winke der anderen, ohne sich für unersetzlich zu halten; sie werden viel Freude säen.
Selig die, die lächeln können und kein böses Gesicht machen; ihre Wege werden von der Sonne beschienen sein.
Selig die, die fähig sind, das Verhalten der anderen mit Wohlwollen zu interpretieren; sie werden zwar für naiv gehalten werden, aber das ist der Preis der Liebe.
Selig die, die es verstehen, die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen anzusehen; sie werden im Leben sehr weit kommen.
Selig die, die denken bevor sie handeln, und beten ehe sie denken; sie werden eine Menge Dummheiten vermeiden.
Selig die, die lächeln und schweigen können, auch wenn man ihnen das Wort abschneidet oder auf die Zehen tritt; sie sind dem Geist des Evangeliums sehr nahe.
Selig die, die den Herrn in allen Wesen erkennen und lieben; sie werden Licht und Güte und Freude ausstrahlen.

Urban Camenzind-Herzog – Schweizer Diakon, Mitglied des Projektteams „Wege erwachsenen Glaubens“ (*1949), nach einer Vorlage der Kleinen Schwestern von Paris, aus „Die Alternative“ (1994)

Selbstanalyse

Die Zeit, über Deine Investmentmethoden nachzudenken ist dann, wenn Du am erfolgreichsten bist, nicht wenn Du die meisten Fehler machst.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Segen oder Prüfung?

Wenn Gott mehr Geld bereitstellt, denken wir oft: „Das ist ein Segen!“
Nun ja, doch es wäre genauso biblisch zu denken: „Das ist eine Prüfung!“

Randy C. Alcorn – Leiter der Eternal Perspective Ministries und Autor (*1954), aus “The Treasure Principle: Discovering the Secret of Joyful Giving” (2001)

Segen

Segen ist zugesprochene Gegenwart Gottes.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Sechs Regeln für Erfolg

1. Trau Dir selbst.
2. Brich ein paar Regeln.
3. Hab keine Angst vor dem Scheitern.
4. Ignorier die Schwarzseher.
5. Arbeite wie wild.
6. Gib etwas zurück.

Prof. Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.05.2009)

Richtung

Der Weg zu den Quellen geht gegen den Strom.

Fritz von Unruh – deutscher Schriftsteller (1885-1970)

Recht

Das Recht verhindert, daß das Diktat der Macht erneut über Europa herrschen kann.

Beatrix – 1980-2013 Königin der Niederlande (*1938), aus ihrer Rede anläßlich der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen (16. Mai 1996)

Possibilist

Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, als daß man Pessimist sein kann.
Es gibt natürlich auch allzu viele Krisen, als daß man einfach Optimist sein kann.
Ich sage immer: Ich bin Possibilist, ich sehe die Möglichkeiten.

Jakob von Uexkull – deutsch-schwedischer Schriftsteller und Philatelist, Gründer des „Right Livelihood Award“ (1980) und des „World Future Council“ (2007), aus einem Gespräch mit Geseko von Lüpke, zitiert in „Die Alterntive – Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises“, S. 20 (1998)

Position beziehen

Ängstlichkeit stellt die Frage: „Ist es sicher?“
Zweckmäßigkeit stellt die Frage: „Ist es politisch?“
Eitelkeit stellt die Frage: „Ist es populär?“
Doch das Gewissen stellt die Frage: „Ist es richtig?“
Und es wird eine Zeit kommen, wenn man selbst eine Position einnehmen muß, die weder sicher, noch politisch korrekt, noch populär ist, aber man muß sie einnehmen, weil das Gewissen sagt, daß sie richtig ist.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seiner Rede „A Proper Sense of Priorities“, gehalten in Washington am 6. Februar 1968

Philanthropie

Wohltätigkeit ist schwieriger als Wirtschaft. Man geht wichtige Probleme an, die in der Vergangenheit von Leuten mit Intellekt und Geld angepackt wurden, denen es dennoch schwergefallen ist, Lösungen zu finden.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett – Das Leben ist ein Schneeball“ von Alice Schroeder (2008)

Nur eines wollen

Vater im Himmel! Was ist doch ein Mensch ohne Dich!
Wie ist alles, was er weiß, wäre es auch die Menge der Mannigfaltigkeit, nur ein Bruchstück, wenn er Dich nicht kennt;
wie ist all sein Streben, wäre es auch weltumspannend, nur eine halbfertige Arbeit, wenn er Dich nicht kennt, Dich, den Einen, der Eines ist und Alles!
So gib Du dem Verstande Weisheit, das Eine zu fassen, dem Herzen Aufrichtigkeit, das Verstandene anzunehmen, dem Willen Reinheit, nur Eines zu wollen;
gibt Du in guten Tagen Beharrlichkeit, nur Eines zu wollen; in Zerstreuungen Sammlung, nur Eines zu wollen; in Leiden Geduld, nur Eines zu wollen.
O Du, der Du beides gibst, das Anfangen und das Vollenden, gib zeitig, wenn der Tag graut, dem Jüngling den Entschluß, nur Eines zu wollen;
wenn der Tag sich neigt, gib Du dem Greise ein erneutes Gedenken an den ersten Entschluß, daß das Letzte wie das Erste und das Erste wie das Letzte sein möge, das Leben dessen, der nur Eines wollte.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer protestantischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks, aus „Die Reinheit des Herzens ist es, Eines zu wollen“, in „Erbauliche Reden in verschiedenem Geist“ (1847)

Nische

Als Investor hast Du nie vollkommene Informationen, und die größten Gewinne sind immer dann möglich, wenn Wettbewerb und Information unvollkommen sind.

Seth A. Klarman – amerikanischer Investor, Präsident und Vorstandsvorsitzender: The Baupost Group, LLC (*1957)

Neue Ideen

Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten.

John Cage – amerikanischer Komponist, Musiktheoretiker und Schriftsteller (1912-1992), aus einem Gespräch mit Richard Kostelanetz, veröffentlicht in „Conversing with Cage“ (1988)

Multitasking

Multitasking macht dumm. Wer mehrere Dinge auf einmal tut, wird langsamer und bewältigt beide Aufgaben schlechter. Verzichte darauf. Wenn Du glaubst, Dich beträfe das nicht, so liegst Du falsch – es betrifft uns alle.

Dr. Jeff Sutherland – amerikanischer Softwareentwickler und Internehmer, Erfinder des Softwareentwicklungsprozesses „Scrum“ (*1941), aus „Die Scrum-Revolution: Management mit der bahnbrechenden Methode der erfolgreichsten Unternehmen“, S. 104 (dt. 2015)

Mut zur Tat

Mut ist der Tat Anfang, doch das Glück entscheidet über das Ende.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Fragment 269

Mut

Wir müssen immerfort Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), in seinem Essay „The Strength to Love“ (1963)

Morgengebet

Gott, zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu Dir; ich kann es nicht allein.

In mir ist es finster, aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam, aber Du verläßt mich nicht;
ich bin kleinmütig. aber bei Dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig, aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den Weg für mich.

Vater im Himmel, Lob und Dank sei Dir für die Ruhe der Nacht,
Lob und Dank sei Dir für den neuen Tag.
Lob und Dank sei Dir für alle Deine Güte und Treue in meinem vergangenen Leben.
Du hast mir viel Gutes erwiesen, las mich nun auch das Schwere aus Deiner Hand hinnehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.
Du läßt Deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen.
Herr, was dieser Tag auch bringt, Dein Name sei gelobt.
Amen

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Gebete für Gefangene: Morgengebet“ (November 1943), erschienen in „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, S. 205, 1977)

Möglich

Sie sehen also, was alles möglich ist, wenn man an die Möglichkeit glaubt.

Viktor Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), aus einem Vortrag im ORF Studio Salzburg (Juni 1985)

Mitnehmen

Wenn es Ihnen gelingt, die Menschen mitzunehmen, ist es den Menschen eigentlich egal wohin.

Harald Schmidt – deutscher Schauspieler, Schriftsteller, Entertainer und Moderator (*1957)

Mitarbeiter

Betriebswirtschaftsstudenten verkünden: „Meine Mitarbeiter sind mein wichtigstes Kapital.“ Schwachsinn. Mitarbeiter sind normalerweise euer größter Kostenfaktor. Wir alle beschäftigen ein paar faule Mistkerle, die einen Tritt in den Hintern brauchen, aber keiner kann sich dazu durchringen, das zuzugeben.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, Vorstandsvorsitzender von Ryanair (*1961)

Mit Herz und Hand

Möge bei allem, was Du tust, außer Deinen Händen auch Dein Herz beteiligt sein.

Segenswunsch

Mit Liebe wirken

Der Herr schaut nicht so sehr auf die Größe der Werke, als vielmehr auf die Liebe, mit der sie getan werden.

Teresa von Ávila – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582), aus „Wohnungen der inneren Burg“ („Moradas del Castillo Interior“, 1577)

Menschen fördern

Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (Therese zitiert Natalie, Buch 8, Kapitel 4, 1795/96)

Manifest zum freudvollen Leben

Ein Leben. Halt es schlicht.
Folg Deinen Träumen.
Sei neugierig. Lern neue Dinge.
Denk quer.
Tu was Du liebst. Lieb was Du tust.
Schreck nicht zurück. Sag Deine Meinung.
Sei Du selbst. Sei frei.
Arbeite weniger. Tu mehr.
Schieb nichts auf.
Schließ die Pixel aus. Schalt ab.
Nimm Auszeiten.
Iss herzhaft. Mach lange Spaziergänge.
Lies mehr. Lächel oft.
Lach laut.
Wähl Dir ein Hobby. Wirf eine Münze.
Schlaf wie ein Baby.
Lieb tiefgründig. Find neue Freunde.
Reis oft.
Hab Spaß mit kleinen Dingen.
Geh den Tag an. Lebe jeden Moment.
Leb freudvoll.

Manifest der Lifestyle-Firma LetterNote, Neu Delhi, Indien

Macher

Wir sind die Schmiede unseres eigenen Glückes. Wir können die Gegenwart verbessern oder beschädigen, davon wird die Zukunft abhängen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), aus einem Interview mit dem chinesischen Botschafter in Indien, Dr. Lo Chia Luen (1947), in „Non-violence in Peace and War“ (1948)

Kundenorientierung

Ich bin nicht der Boss – die Leser sind es.

Patrick Joseph McGovern, Jr. – amerikanischer Verleger, Gründer der Verlags- und Marktforschungsgruppe IDG (1937-2014)

Kundenbewertung

Der Kunde vergleicht uns mit der Konkurrenz und bewertet uns anschließend. Das geht weder objektiv noch wissenschaftlich vor sich, ist jedoch von Nachteil für denjenigen, der dabei schlechter abschneidet.

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964)

Kosten

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.

Prof. Philip Rosenthal – deutscher Politiker (SPD) und Unternehmer: Rosenthal Glas und Porzellan AG (1916-2001)

Konsequent

Konsequent ist nur der, der sich mit den Umständen wandelt.

nach Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), nach einem Zitat aus „Consistency in Leadership“ („The Rotarian“, Januar 1936)

Arbeiten

Es gibt eine Menge großer Egos in dieser Branche. Die meisten Firmenchefs sind in dieses Geschäft eingestiegen, weil sie gern beruflich reisen wollen. Ich nicht, ich will arbeiten.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, Vorstandsvorsitzender von Ryanair (*1961)

Lesen macht erfolgreich

Kein Faktor determiniert den späteren Erfolg im Leben eines Menschen stärker als die Frage, ob die Eltern Bücher zu Hause haben oder nicht. Wo Bücher im Haus sind, herrscht ein ganz anderer Anspruch, über die Welt nachzudenken.

Dr. Hans-Georg Häusel – deutscher Diplom-Psychologe und Vortragsredner (*1951)

Lebenskraft

Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in der Aussaat.

wird Ludwig Börne zugeschrieben – deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837)

Langfrist

Je länger der Zeithorizont, umso besser wird wahrscheinlich die Performance.

Louis A. „Lou“ Simpson – amerikanischer Investor (*1939)

Kennen, verstehen, gestalten

Wer die Vergangenheit nicht kennt kann die Gegenwart nicht verstehen.
Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.

Hans-Friedrich Bergmann – deutscher Schriftsteller (*1934)

John Woodens „Credo in sieben Punkten“

1. Bleib Dir selbst treu.
2. Mach aus jedem Tag ein Meisterwerk.
3. Hilf anderen.
4. Trink innig aus Gottes Büchern, besonders der Bibel.
5. Mach aus Freundschaften eine hohe Kunst.
6. Bau Dir eine Zuflucht für einen regnerischen Tag.
7. Bete um Beistand und sei jeden Tag dankbar für das, was Du hast.

J. Hugh Wooden – amerikanischer Landwirt (1882-1950), Vater des legendären Basketballspielers und -trainers John Wooden (1910-2010), dem er diese Zeilen zum Grundschulabschluß schenkte, die er ein Leben lang in der Brieftasche trug

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Die Bibel, Hesekiel 36,26 (E)

Ja und nein

Die ältesten, kürzesten Wörter, nämlich „ja“ und „nein“, erfordern das meiste Nachdenken.

wird Pythagoras von Samos zugeschrieben – griechischer Philosoph und Mathematiker (etwa 570-495 v. Chr.)

Idealismus

Freilich ist es wenig verdienstvoll, idealistisch zu sein, wenn man die Beschaffung der materiellen Mittel, die für die idealistischen Ziele nötig sind, einem anderen überläßt. Nur dort, wo einer selbst beschließen kann, ein materielles Opfer für ein nicht-materielles Ziel zu bringen, verdient er Achtung.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992), aus „Das moralische Element in der Unternehmerwirtschaft“ (1962)

Kühn bezweifeln

Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.

wird Alexander von Humboldt zugeschrieben – deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859)

konnte von der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle der Berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nicht zweifelsfrei verifiziert werden

Heimkommen

Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken kann, die weinen, wachen und wandern auf Erden.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, aus seiner Weihnachtspredigt von 1920

Worte, die heilen

Dem guten Arzt ist das Wort das wichtigste therapeutische Hilfsmittel überhaupt. Es kann mächtiger sein als jedes Medikament und jedes Skalpell.

Dr. Werner Bartens – deutscher Arzt, Historiker und Wissenschaftsjournalist (*1966)

Gute Ideen

Gute Ideen kennen keine Hierarchien.

Ivo Dietsche – Schweizer Manager (*1973), in einem Interview in „Gossau“ (Ausgabe Frühling 2015, S. 15)

Gute Frage

Die Frage ist so gut, daß ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.

Bonmot, wird Robert Koch zugeschrieben – deutscher Mediziner und Mikrobiologe, Medizinnobelpreis 1905 (1843-1910), konnte durch das Robert Koch Institut nicht bestätigt werden

Gut handeln

Gut nachdenken ist weise, gut planen weiser, gut handeln das Weiseste und Beste von allen.

persisches Sprichwort

Schwerter zu Pflugscharen

Ein erfolgreicher Mann ist jener, der ein solides Fundament aus den Steinen baut, die andere nach ihm werfen.

David Brinkley – amerikanischer Journalist, Fernsehmoderator und Autor (1920-2003)

Gesucht

Gott gebe uns Männer! Eine Zeit wie diese fordert
Starke Köpfe, große Herzen, wahren Glauben und bereitwillige Hände;
Männer, die die Begierde nach dem Amt nicht umbringt;
Männer, die sich durch den Gewinn des Amtes nicht kaufen lassen;
Männer, die Meinungen und einen Willen haben;
Männer, die Ehre haben, Männer, die nicht lügen werden;
Männer, die vor einem Demagogen aufstehen können
Und seine verräterischen Schmeicheleien ohne Zögern verurteilen!
Große Männer, sonnengekrönt, die über dem Nebel leben,
In öffentlicher Pflicht und privatem Denken:
Denn während der Pöbel mit seinem niederen Tun
Sich in selbstsüchtigem Streben vermischt, siehe! Die Freiheit weint,
Unrecht beherrscht das Land, und die wartende Gerechtigkeit schläft.

Josiah Gilbert Holland – amerikanischer Arzt und Schriftsteller (1819-1881), verfasst 1872

Glücklich reisen

Wer glücklich reisen will, muß mit leichtem Gepäck reisen.

wird Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944)

Glückliche Mitarbeiter

Wir versuchen zu erreichen, daß die Mitarbeiter hier glücklich sind. Wenn sie es nicht sind, dann finden sie einen anderen Job. Gute Mitarbeiter finden immer einen Job. Die besten Mitarbeiter arbeiten nur da, wo sie glücklich sind und wir wollen wirklich versuchen, hier nur die Besten zu haben.

Lars Kjeldgaard – Leiter des Ingenieurbüros MOE in Aalborg (*1965)

Gläubig sein

Wer auf den mächtigen Motor des Gewinnstrebens verzichtet, der muß an dessen Stelle ein anderes mächtiges Ding setzen: das Dienen im Glaubenssinn. Das ist der feste Grund, und das bringt den Segen, den wir täglich dankend verspüren. Lebendig und gläubig sein inmitten all der Gleichgültigkeit, das ist das große Erlebnis.

Gottlieb Duttweiler – Schweizer Unternehmer, Gründer von Migros (1888-1962), in „Wir Brückenbauer“ (16. Mai 1958)

Glaube

Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner Vorrede auf den Brief Paulus‘ an die Römer (1517)

Aufsicht

Von den Direktoren einer Gesellschaft, die ja bei weitem eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes verwalten, kann man daher nicht gut erwarten, daß sie es mit gleicher Sorgfalt einsetzen und überwachen (…) .

Daher müssen Nachlässigkeit und Verschwendung in der Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft stets mehr oder weniger vorherrschen.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), aus „Wohlstand der Nationen“, Buch V, Kapitel 1, Teil 3 (1776)

Gebet bei Krankheit

Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt.
Gib mir neue Kraft und Geduld.
Tröste mich durch Dein Wort.
Erquicke mich in meiner Mattigkeit.
Sei Du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde.
Lass mich den Tag bestehen und dankbar annehmen,
was Menschen mir Gutes erweisen.
Du bist mein Vater, Dir vertraue ich mich an.

christliches Krankengebet

Fehler nutzen

Zieh Nutzen aus der hohen Quote von Prognosefehlern der Analysten, indem Du einfach in unpopuläre Aktien investierst.

David N. Dreman – kanadischer Investor, Gründer und Chairman von Dreman Value Management (*1936), in “Contrarian Investment Strategies: The Next Generation”, Regel 10 (1998)

Fragen, die heilen

Wo bleibe ich? Was bringt’s? Was springt für mich heraus? So fragen wir.
Er fragt anders. Wo bleibst Du? Was bringe ich Dir mit? Wo springst Du für mich ein?
Es gibt Fragen, die machen krank. Seine Fragen heilen die Welt.

Andreas Knapp – deutscher katholischer Theologe und Lyriker (*1958), aus „Tiefer als das Meer. Gedichte zum Glauben“ (2005)

Fortschritt beginnt im Kleinen

Aller Fortschritt der Menschheit vollzog sich stets in der Weise, daß eine kleine Minderheit von den Ideen und Gebräuchen der Mehrheit abzuweichen begann, bis schließlich ihr Beispiel die anderen zur Übernahme der Neuerung bewog.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Liberalismus“ (1927)

Zeit haben

Dauerstreß ist gelebter Unglaube. Wer Ewigkeit hat, hat auch Zeit.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Erkennen

Es ist am schwersten zu erkennen, daß etwas falsch ist, wenn es als normal gilt.

Jane S. Fonda – amerikanische Schauspielerin und Schriftstellerin (*1947), aus „My Life So Far“, Teil zwei, Kapitel eins „1968“ (2010)

Dankbarkeit

Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943

Erfolgreiche Investitionen

Die bedauerliche Wirklichkeit ist, daß erfolgreiche Investitionen nicht in einer mathematischen Gleichung oder von einem Computerprogramm abgebildet werden können.

Seth A. Klarman – amerikanischer Investor, Präsident und Vorstandsvorsitzender: The Baupost Group, LLC (*1957), aus „Margin of Safety: Risk-Averse Value Investing Strategies for the Thoughtful Investor“ (2000)

Erfolg durch richtiges Tun

Wie Du etwas tust, ist genauso wichtig wie das was Du tust…, deshalb:
Was immer Du tust…
…tue es mit Wert, sonst ist es wertlos!
…tue es mit Lust, sonst tust Du es lustlos!
…tue es mit Liebe, sonst ist es lieblos!
…tue es für einen Zweck, sonst ist es zwecklos!
…tue es mit Sinn, sonst ist es sinnlos!
Erfolg ist die Summe der richtigen Entscheidungen!

Heinz Meloth – deutscher Unternehmer, Berater, Autor und Vortragsredner (*1951)

Gemeinsam zum Erfolg

Erfolg ist nicht nur, was Du selbst tust.
Es ist wesentlich, was andere Leute für Dich tun.

wird Herbert Newton Casson zugeschrieben – kanadischer Verleger des „Efficiency Magazine“ (1869-1951)

Erfolg

Erfolg kommt nicht einfach zu Dir und findet Dich, Du mußt hinaus gehen und ihn holen.

Evan Carmichael – kanadischer Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1980)

Denken statt urteilen

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

Dr. Carl Gustav Jung – schweizerischer Psychologe (1875-1961), aus „Ein moderner Mythus: von Dingen, die am Himmel gesehen werden“ (Rascher Verlag, 1958)

Erfolg

Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer und Schriftsteller (*1955)

Entschuldigen

Es ist leichter, sich für etwas zu entschuldigen, als vorher um Erlaubnis zu bitten.

Dr. Horst Marquardt – deutscher evangelischer Theologe, Autor und Journalist, Gründer mehrerer Werke (*1929)

Entschlußkraft

Im Geschäft geht es nicht um Ideen, sondern um Entschlußkraft.

Sergio Zyman – mexikanischer Marketingfachmann und Gründungsunternehmer, Berater von Coca Cola (*1945)

Einstellung

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Prof. Philip Rosenthal – deutscher Politiker (SPD) und Unternehmer: Rosenthal Glas und Porzellan AG (1916-2001)

Gemeinschaft

Gott Heiliger Geist, schenke mir Brüder, mit denen ich im Glauben und Gebet Gemeinschaft habe, mit denen ich alles tragen kann, was mir auferlegt ist.

Dreieiniger Gott, mache mein Herz fest und gründe es allein auf Dich und Deine Hilfe. Dann ist mir geholfen und ich will Dir in Ewigkeit danken. Amen

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus seiner Predigt zu Psalm 42 (2. Juni 1935), erschienen in „Dietrich Bonhoeffers Werke“ (Band 14, S. 854 f, 1996)

Ein wachendes Auge siehet

Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht.
Wer kann es sehn? Ein Herz, das Augen hat und wacht.

Angelus Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker (1624-1677), aus “Der Cherbuinische Wandersmann” (Buch 5, Kapitel 12, 1674)

Direkt

Wer die Handynummer der Macht hat, hat direkteren Zugang als die Wartenden im Vorzimmer.

Alexander Ross – deutscher Wissenschaftsjournalist und Buchautor (*1962), aus „Die Antichambre“ (in GDI Impuls, Nr. 4/14)

Die richtige Sichtweise

Der Pessimist klagt über Wind, der Optimist hofft, daß der Wind sich dreht und der Realist hißt die Segel.

amerikanisches Sprichwort

Denken und Glauben

Es gibt zwei Arten von Logik des Denkens und des Glaubens: die Angst, die Geretteten zu verlieren, und der Wunsch die Verlorenen zu retten.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), in seiner Predigt während der Eucharistiefeier mit den neuen Kardinälen (15. Februar 2015)

Demut statt Hochmut

Wohlstand ist nicht das Problem, wohl aber der Hochmut, der oft mit ihm einhergeht.
Und umgekehrt ist Armut kein Segen, aber die Demut, die oft mit ihr einhergeht.

nach Johannes Chrysostomos – eigentlich Johannes von Antiochien, griechischer Kirchenlehrer, 398-407 Erzbischof von Konstantinopel (344 oder 349-407)

Das Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Die Bibel, Matthäus 6,9-13 – am weitesten verbreitetes Gebet des Christentums, derzeitige ökumenische Fassung (1971)

Dank und Liebe

Dank und Liebe bleiben die großen Mächte, die mehr Siege gewinnen als alle Heere der Welt.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters

Christus vertrauen

Der moderne Klerus glaubt, den Menschen näher an Christus heranzuführen, wenn er dessen Menschtum betont. – Er vergißt, daß wir Christus nicht vertrauen, weil er Mensch ist, sondern weil er Gott ist.

Nicolás Gómez Dávila – kolumbianischer Philosoph (1913-1994), aus „Aufzeichnungen des Besiegten. Fortgesetzte Scholien zu einem inbegriffenen Text“ (1977)

Brillanz

Brillanz ist die Fähigkeit, eine Unmenge an Informationen zu einer einfachen Ja/Nein-Entscheidung zu vereinfachen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Bildung

Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Banker und Künstler

Wenn Banker Banker treffen, reden sie über Kunst.
Wenn Künstler Künstler treffen, reden sie über Geld.

wird Oscar Wilde zugeschrieben – irischer Schriftsteller (1854-1900)

Bedacht handeln

Erst besinn’s,
Dann beginn’s.

Weisheit – gesehen am Haus der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler

Neubeginn

Zwei Dinge sind zu unserer Art Arbeit nötig: unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), an seinen Assistenten Ernst Straus

Ausdauer

Es ist nicht so, daß ich besonders intelligent wäre. Ich beschäftige mich nur ausdauernder mit den Problemen.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Ausdauer

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819-1898), aus „Der Stechlin“ (4. Kapitel, 1898)

Anspruch

Unser Anspruch ist „Exzellent“, nicht „Durchschnitt“.

Zielsetzung – aus einer Mitarbeiterbesprechung des Presse Service Bonn (12.04.2016)

Abschied

Der Abschied von einem geliebten Menschen ist das Schwerste, das uns bevorsteht.
Die Erinnerung an ihn wird das Kostbarste, das wir haben.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Kante zeigen

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Versuch, von allen Menschen geliebt zu werden.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), erschienen in „Marie von Ebner-Eschenbach“, Band 11 (1928)

Steigerung

Alle Segnungen Gottes sind auf Steigerung angelegt. Jede Erfüllung ist immer zugleich eine Verheißung auf noch Größeres.

Erich Sauer – deutscher Theologe, 1952-1959 Leiter des Missionshauses Bibelschule Wiedenest e. V. (1898-1959)

Intelligenz

Intelligenz macht Fehler, Dummheit wiederholt sie.

Daniela A. Ben Said – deutsche Unternehmensberaterin, Vortragsrednerin, Autorin und Gründungsunternehmerin (*1974)

Krisenentwicklung

Die Krise braucht viel länger, bis sie kommt, als Du denkst, und dann geschieht es viel schneller als Du gedacht hast.

Prof. Dr. Rüdiger „Rudi“ Dornbusch – deutsch-amerikanischer Ökonom (1942-2002), in einem Interview für die TV-Serie Frontline (PBS, 1995)

Innovativ

Sei innovativ.
Hör auf deine Kunden.
Lerne immer dazu.

Johann Vaillant – deutscher Unternehmer, Gründer des Familienunternehmens Vaillant (1851-1920)

Leben

Unser Leben bemißt sich nicht an den Jahren die hinter uns liegen, sondern an den lieben Freunden, die zu uns stehen und an den schönen Erinnerungen, die wir in uns tragen.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Hoffnung

Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat – ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.

Václav Havel – tschechischer Schriftsteller und Politiker, 1993-2003 Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011), aus „Fernverhör: ein Gespräch mit Karel Hvížd’ala“, Kapitel 5 (1989)

Innovation

Innovation ist der einzige Weg, um zu gewinnen.

Motivation aus der Wirtschaft, wird oft Steve Jobs zugeschrieben – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011)

Sinn der Weihnacht

Wenn uns bewußt wird, daß die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957)

Gut fragen

Je besser die Frage, desto besser die Antwort. Damit die Welt besser funktioniert.

Motto von Ernst & Young, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Leadership principles der Firma amazon

a) Customer Obsession – 100 % kundenorientiert
b) Ownership – Verantwortung übernehmen
c) Invent and Simplify – Erfinden und vereinfachen
d) Are Right, A Lot – Die richtige Entscheidung treffen
e) Hire and Develop the Best – Die besten Mitarbeiter einstellen und weiterentwickeln
f) Insist on the Highest Standards – Immer höchste Maßstäbe anlegen
g) Think Big – In großen Dimensionen denken
h) Bias for Action – Aktiv handeln
i) Frugality – Gezielter Einsatz von Ressourcen
j) Learn and Be Curious – Neugierig bleiben und nie aufhören zu lernen
k) Earn Trust – Vertrauen aufbauen und verdienen
l) Dive Deep – Dingen auf den Grund gehen
m) Have Backbone, Disagree and Commit – Rückgrat zeigen, Uneinigkeit kommunizieren und dennoch gemeinsame Entscheidungen unterstützen
n) Deliver Results – Ergebnisse liefern
o) Vocally Self Critical – Sich selbstkritisch äußern, eigene Fehler kommunizieren

Mit diesen Führungsprinzipien schaffte es die Firma amazon.com aus Seattle, Washington (USA), Weltmarktführer im Versandhandel zu werden. – Zitateheft 2016

Segen

Der Herr segne Dich und sei Dir nahe.
Er erfülle Dir die geheimen Wünsche Deines Herzens.
Der Herr vermehre Weisheit und Gnade bei Dir
und beschenke Dich mit viel Erkenntnis.

Der Herr segne Dich
und befreie Dich von aller Versuchung zur Sünde
und rüste Dich aus mit dem Geist des Gebets,
daß Du ohne Aufhören betest
und ständig die Nähe des Herrn, Deines Gottes, suchst.

Der Herr segne Dich mit Freude,
daß Dein Herz zum Lobe Gottes singt
und ihm Dank bringt für alles,
einerlei, wie die Umstände auch sein mögen.

Der Herr segne Dich heute mit etwas Kostbarem,
das Du als Seine Gabe erkennst,
als Antwort auf diesen Segen.

Der Herr hebe Sein Angesicht auf Dich
und gebe Dir Seinen tiefen Frieden.

Segensgebet – Zitateheft 2016

Liebe

Der Schlüssel zum Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.

wird Hermann von Bezzel zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe, 1891-1909 Rektor der Diakonissenanstalt Neuendettelsau (1861-1917), Zitateheft 2016

Schlüpfen oder Faulen

Es ist sicher schwer für ein Ei, sich in einen Vogel zu verwandeln, aber es ist noch schwerer für das Ei, zu fliegen, ehe es sich nicht zuvor in einen Vogel verwandelt hat. Wir sind wie Eier im Moment. Und wir können nicht ewig ein gewöhnliches, anständiges Ei bleiben. Entweder wir schlüpfen oder wir faulen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Christentum schlechthin“ („Mere Christianity“, 1952), Zitateheft 2016

Zurechtfinden

Wer sich im Himmel auskennt, der kommt auch auf der Erde zurecht.

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein – deutscher evangelischer Theologe (*1950)

Zukunft

Wir sind alle an der Zukunft interessiert, denn dort werden wir den Rest unseres Lebens verbringen.

Criswell (auch „The Amazing Criswell“) – eigentlich Jeron Criswell Konig, amerikanischer Unterhaltungskünstler und Hellseher (1907-1982), aus der Einleitungsrede des Science fiction-Films „Plan 9 From Outer Space“ (1957)

Zukunft gestalten

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Die Stadt in der Wüste“ („La Citadelle“, 1948)

Zuversicht

Wenn Du kein Vertrauen in Dich selbst hast, bist Du im Rennen des Lebens doppelt geschlagen. Mit Zuversicht hast Du gewonnen, bevor Du überhaupt angefangen hast.

Marcus Mosiah Garvey – jamaikanischer Politiker und Bürgerrechtler, einer der Nationalhelden Jamaikas (1887-1940), aus “Philosophy and Options of Marcus Garvey: Or, Africa for the Africans“ (1967)

Zuhören

Ich komme vorwärts, indem ich mich mit Menschen umgebe, die schlauer sind als ich, und ihnen zuhöre.

wird Henry J. Kaiser zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer, Gründer mehrerer Unternehmen – heute Kaiser Group International (1882-1967), Zitateheft 2016

Zeitlose Liebe

Wir sind einer zeitlosen Liebe Gottes ausgesetzt. Wir wissen: ER behält immer seine Augen auf uns, auch wenn es uns dunkel scheint. ER ist unser Vater; vielmehr ist ER unsere Mutter. Er will uns nicht schaden, ER will nur Gutes tun, uns allen.

Papst Johannes Paul I. – eigentlich Albino Luciani, 1978 Heiliger Vater (1912-1978), in seinem Angelus am 10. September 1978

Zufriedenheit

Wer das Wenige verschmäht, dem wird das Größere nicht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner Übersetzung der Fabel „Vom Hund im Wasser“ von Aesop (griechischer Dichter, um 600 v. Chr.) in „Etliche Fabeln aus Esopo von D. M. Luther verdeutscht“ (1557)

Geduld

Egal wie groß das Talent oder die Bemühungen, manche Dinge erfordern einfach Zeit. Du kannst kein Kind in einem Monat zeugen, indem Du neun Frauen schwängerst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Wirkliche Unabhängigkeit

Wirkliche Unabhängigkeit – also die Bereitschaft, einen starken Vorstandsvorsitzenden in Frage zu stellen, wenn etwas falsch oder unklug ist – ist ein enorm wertvolles Merkmal in einem Aufsichtsrat. Sie ist auch selten. Zu finden ist sie bei Menschen mit hoher Integrität, deren Interessen mit denen der meisten Aktionäre übereinstimmen – und zwar sehr grundsätzlich.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2016

Werkzeuge des Meisters

Eines Morgens versammelten sich die Werkzeuge in einer Schreinerei zu einer Sitzung.

Bruder Hammer führte den Vorsitz. Doch einige waren schon seit längerer Zeit mit ihm unzufrieden. Sie verlangten, daß er die Werkstatt verlassen solle. Als Grund gaben sie an, daß er viel zu lautstark und unsensibel sei. Bruder Hammer entgegnete darauf jedoch – natürlich wieder einmal in etwas überhöhter Lautstärke: „Also wenn ich gehen soll, dann muß Schwester Schraubenzieher erst recht unsere Gemeinschaft verlassen! Alles was sie kann, ist, daß sie sich um sich selbst dreht.”

Aber Schwester Schraubenzieher meinte nur: „Naja, ich kann gerne gehen. Aber dann sollte auch Bruder Zollstock ausgeschlossen werden. Immer versucht er Andere mit seinem Maßstab zu messen. Nie läßt er Andere einfach so stehen!” Bruder Zollstock brummelte vor sich hin: „Viel dringender als ich muß Schwester Schleifpapier gehen! Mit ihrer rauen und kratzbürstigen Art bringt sie doch alle zur Verzweiflung!”

Mit beleidigter Miene meinte Schwester Schleifpapier:„Also wenn wir schon am Abrechnen sind, dann muß auch Bruder Säge gehen. Mit seiner scharfen Zunge richtet er nichts als Zertrennung an!“

Doch mitten in dieser erregten Diskussion ging plötzlich die Türe auf, und herein kam der Zimmermann von Nazareth. Er zog sich seine Arbeitsschürze an und er gebrauchte die vielen Werkzeuge, um eine schöne Kanzel aus Holz zu bauen.

Als am Ende des Tages die Kanzel fertig war und der Zimmermann die Werkstatt verließ, erhob sich zögerlich Bruder Hammer und sagte: „Liebe Mitwerkzeuge! Ich glaube wir können unsere Diskussion ganz schnell wieder vergessen. Wir gehören zusammen, denn wir sind alle Werkzeuge in der Hand unseres Meisters.“

Fabel von Pfarrer Andrei Pinte – rumänischer evangelischer Geistlicher (*1984), Zitateheft 2016

Werkzeug des Friedens

Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens:
Daß ich Liebe bringe, wo man sich haßt.
Daß ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt.
Daß ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist.
Daß ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht.
Daß ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält.
Daß ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht.
Daß ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.
Daß ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist.

französisches Friedensgebet-  erstmals abgedruckt im Magazin „La Clochette“ 1912, Zitateheft 2016

Werbung

Ohne Werbung wäre ich heute Millionär (statt Milliardär).

wird John Paul Getty zugeschrieben – amerikanischer Öl-Industrieller und Kunstmäzen, zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1892-1976)

Weites Meer

Denk Dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.

Da sagt jemand: Nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: Es kommt.
Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont
ist nichts anderes, als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wiederzusehen.

Trauergedicht von Peter Streiff

Wege finden

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Wahrheit

Nun werden Sie sagen, der Politiker kann nicht immer alles sagen; da haben Sie Recht. Aber das, was er sagt, muß wahr sein.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), aus einem Interview mit Günter Gaus im SFB (29.12.1965)

Wahrheit

Man sollte immer die Wahrheit sagen, denn irgendwann kann man sich all seine Lügen nicht mehr merken.

wird Dr. Konrad Adenauer zugeschrieben – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967)

Voraussicht

Ich laufe dorthin, wo der Puck als Nächstes sein wird, nicht dorthin, wo er war.

Wayne Gretzky – kanadischer Eishockeyspieler und -trainer (*1961), Zitateheft 2016

Voraussicht

Baue den Brunnen, wenn Du Kraft hast, nicht, wenn Du Durst hast.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2016

Vertrauen

Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.

wird Jean-Paul Sartre zugeschrieben – französischer Philosoph, Romancier und Publizist, lehnte den Literaturnobelpreis 1964 ab (1905-1980)

Versuch und Irrtum

Schäme Dich nie für Versuch und Irrtum, denn wer nie gescheitert ist, hat es auch nie versucht.

Og Mandino – eigentlich Augustine Mandino II, amerikanischer Schriftsteller (1923-1996), aus „The Greatest Salesman in the World“ (1968), Zitateheft 2016

Verstehen

Wenn ich wollen würde, daß Du es verstehst, hätte ich es besser ausgedrückt.

Johan Cruyff – niederländischer Fußballspieler und -trainer (1947-2016)

Verdienen

Die Kunst ist nicht, den 1 $ zu verdienen, sondern mit ½ $ dann 1 $ zu verdienen.

Weisheit eines Investors

Verbessern

Wenn Du gebeten wirst zu revidieren, dann ist Deine Botschaft es wert, sie richtig zu machen.

Caitlin Muir – amerikanische Social-Media-Managerin (*1985)

Veränderung

Wenn die Geschwindigkeit der äußeren Veränderungen höher ist als die der inneren Veränderungen, ist das Ende in Sicht.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Verändern

Verändere Dich, bevor Du es mußt.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Verändern

Jeder will die Menschheit verändern, doch niemand denkt daran, sich zu verändern.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), aus „Three Methods of Reform“ in der Sammlung „Pamphlets“ (1900)

Verändern

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, daß sich etwas ändert.

Weisheit

Unser Denken verändern

Die Welt, wie wir sie geschaffen haben ist ein Prozeß unseres Denkens. Es kann nicht verändert werden ohne unser Denken zu verändern.

nach Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Universität

Universität ist keine Torte, die verteilt wird. Sondern ein Kuchen, den man erst einmal gemeinsam backen muß.

Prof. Dr. Birgitta Wolff – deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin (CDU), seit 2015 Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt (*1965)

Tod

Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergangenheit.
Der Tod ist nur die Wende zur großen Ewigkeit.

Trauerspruch, gelesen bei Irene Gilbert-Loh – deutsche Unternehmerin (1919-2015)

Taten beurteilen

Menschen beurteilen das Herz nach Taten – der Herr aber beurteilt die Tat nach dem Herzen.

Fritz Rienecker – deutscher evangelischer Geistlicher, Publizist und Theologe (1897-1965), Zitateheft 2016

Tat und Wahl

Wir wissen zwar alle, was zu tun ist, wir wissen nur nicht, wie man hinterher wiedergewählt wird.

Dr. Jean-Claude Juncker – luxemburgischer Politiker, 1995-2013 Premierminister, seit 2014 Präsident der Europäischen Kommission (*1953)

Tat

Selbstsehen, Selbstsprechen, Selbsthandeln und Selbstanwenden

Johann Amos Comenius – tschechischer Philosoph, Pädagoge und Theologe (1592-1670)

Tag voll Freude

Der Tag sei Dir freundlich und die Nacht Dir wohlgesonnen.
Die starke Hand eines Freundes möge Dich halten, und Gott möge Dein Herz erfüllen mit Freude und glücklichem Sinn.

Segensspruch

Stille Wunder

Mögest Du Dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

Lebensweisheit

Sterbehilfe

Wenn Töten irgendwo und irgendwann als Option der Hilfe dargestellt wird, hat die Menschenwürde und der Rechtsstaat verloren.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Selbständig

Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.

Bettina von Arnim – deutsche Dichterin der Romantik (1785-1859), aus „Die Günderode“ (Zweiter Teil, 1840)

Sei Du selbst

„Werde frei, Du selbst zu sein.“ Zu versuchen, andere zu imitieren, hilft Dir nicht Deinen Dir zugedachten Platz zu finden. Was ist falsch daran, diese authentische und fähige Person zu sein, die Du tatsächlich bist? Jeder hat etwas Einzigartiges, das er beitragen kann. Feier Dich selbst und was Du zu geben hast.

Dr. Howard Murad – amerikanischer Mediziner, Associate Clinical Professor of Medicine an der UCLA’s Geffen School of Medicine, Gründer von Murad Skincare and the worldwide Inclusive Health’ movement (*1939)

Segenswunsch

Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiß sein und über den Tag in der Sicherheit leben, den rechten Weg zu gehen.

aus Irland

Schokolade

Nichts ist wertvoller als ein guter Freund, außer ein guter Freund mit Schokolade.

Sprichwort, gelesen bei Linda Grayson – amerikanische Unternehmerin (Printwick Papers), wird oft fälschlich Charles Dickens zugeschrieben

Risiko

Das größte Risiko ist es, überhaupt keine Risiken einzugehen.

Mark Zuckerberg – amerikanischer Gründungsunternehmer: facebook (*1984)

Prioritäten

Lieber der Erste hier als der Zweite in Rom.

Plutarch – griechischer Schriftsteller (etwa 45-125), aus „Leben des Cäsar“ (etwa 96), Zitateheft 2016

Prioritäten

Ein Professor stand mit einigen Gegenständen vor seiner Philosophieklasse, nahm wortlos ein sehr großes Einmachglas und begann dieses mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob das Glas nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in das Glas. Er bewegte das Glas sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob das Glas nun voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in das Glas. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob das Glas nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „ja“.

Der Professor erklärte: „Ich möchte, daß Sie dieses Glas als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens. Wenn alles andere verloren ginge, wäre Ihr Leben noch immer erfüllt. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.“

„Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben.

Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

symbolische Erzählung – Zitateheft 2016

Perfektion

Perfektion ist unerreichbar. Aber wenn wir ihr nachjagen, erreichen wir Spitzenleistungen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2016

Nische

Die meisten führenden Investment-Banken können nicht die Zeit und das Geld aufbringen, kleine börsennotierte Firmen zu analysieren. Deshalb findest Du Gelegenheiten viel eher in diesem minderrecherchierten Feld des Aktien-Marktes.

James D. „Jim“ Slater – britischer Unternehmer und Investor (1929-2015), aus „The Zulu Principle: Making Extraordinary Profits from Ordinary Shares“ (1992)

Ziele

Die Qualität Deiner Ziele bestimmt die Qualität Deiner Zukunft.

Klaus Kobjoll – deutscher Hotelier, Unternehmer und Motivationstrainer (*1948)

Neues schaffen

Du veränderst Dinge nicht, indem Du die bestehende Realität bekämpfst. Um etwas zu verändern, mußt Du ein neues Modell erschaffen, welches das bestehende Modell überflüssig macht.

R. Buckminster Fuller – amerikanischer Architekt, Visionär, Designer und Philosoph (1895-1983)

Mut

Gefällt Dir eine spezielle Aktie? Lege etwa 10 Prozent Deines Portfolios darin an. Verleih der Idee Gewicht. … Gute [Investment-]Ideen sollten nicht bis zur bedeutungslosen Vergessenheit aufgeteilt werden.

William H. „Bill“ Gross – amerikanischer Fondsmanager und Gründungsunternehmer (*1944), aus „Everything You’ve Heard About Investing Is Wrong! How to Profit in the Coming Post-Bull Markets“ (1997), Zitateheft 2016

Moral und Ethik

Wenn wir es schaffen, Moral und Ethik in unser wirtschaftliches Handeln mit einzubeziehen, werden wir noch größeren Erfolg haben.

Daniel Goeudevert – französischer Literat, Manager und Unternehmensberater (*1942)

Möglichkeiten

Was denkbar ist, ist auch möglich.

Ludwig Wittgenstein – österreichisch-britischer Philosoph (1889-1951), aus „Tractatus logico-philosophicus“ (1912)

Vermächtnis

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944)

Lieben

Lieben heißt: Das Glück des Anderen suchen.

wird Don Giovanni Melchiore Bosco zugeschrieben – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888)

Liebe

Wo die Liebe regiert, da herrscht das Glück.

Don Giovanni Melchiore Bosco italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), aus „Memorie biografiche di San Giovanni Bosco“ (Band 6, 1907)

Liebe

Liebe kann man nicht erzwingen, sie ist immer ein Geschenk. Aber man kann ihr die Tür öffnen.

Lehrspruch – Zitateheft 2016

Brücken bauen

Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Haß wie das Licht die Finsternis.

nach Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2016

Leben

Das Wichtige sind nicht viele Jahre in Deinem Leben, sondern viel Leben in Deinen Jahren.

Dr. Edward J. Stieglitz – amerikanischer Alterungsforscher und Buchautor (1899-1958), aus „The Second Forty Years“ (1947)

Leben

Wer sich vor dem Leben absichert, hat kein’s mehr.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), Weisheit aus einer Sprechmotette zu Friedrich von Bodelschwinghs Karfreitagslied „Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha“ (1927)

Kunden verstehen

Es gibt nichts Wichtigeres, als den Kunden zu verstehen.

Friedrich von Metzler – deutscher Bankier, Mitinhaber von Deutschlands ältester in Familienbesitz befindlicher Bank (*1943), Zitateheft 2016

Langfrist

Wenn alles, was Du unternimmst, innerhalb von drei Jahren funktionieren muß, konkurrierst Du mit einer Menge Leute. Aber wenn Du bereit bist, mit einem Zeithorizont von sieben Jahren zu investieren, konkurrierst Du nur noch mit einem Bruchteil dieser Menschen, weil nur sehr wenige Unternehmen dazu bereit sind.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: amazon.com (*1964), Zitateheft 2016

Leuchten lassen

Es kostet mehr Energie, einen anderen leuchten zu lassen, aber es gibt mehr Wärme.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961)

Langes Leben

Ein langes Leben bemißt sich nicht nach Jahren, sondern nach schönen Gedanken und Taten, so daß nach Abzug aller häßlichen Gedanken und allen Unfugs man morgen sterben könnte.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2016

Kundennähe

Unsere Kultur bevorzugt schnelle Innovation und stellt Nutzerbindung über kurzfristigen finanziellen Erfolg.

aus dem Börsenprospekt von facebook, Inc. (2012)

Kunde

Ein gebildeter Kunde ist unser bester Kunde.

Sy Syms – amerikanischer Geschäftsmann und Unternehmensgründer: SYMS Bekleidungsgeschäfte (1926-2009)

Kostenabbau

Unnötige Kosten eliminieren ist ein Dienst an der Zivilisation.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2016

Verdienen

Um zu bekommen, was Du willst, mußt Du verdienen, was Du willst. Die Welt ist noch nicht verrückt genug, um einen ganzen Haufen Menschen zu belohnen, die es nicht verdient haben.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2016

Vorankommen

Schritt für Schritt kommst Du voran, aber nicht zwangsläufig im schnellen Spurt.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Konfliktlösung

Die Lösung von Konflikten hängt von meiner Bereitschaft ab, in die Schuhe des anderen zu schlüpfen.

Ulrich Eggers – deutscher Publizist und evangelischer Geistlicher (*1955), Zitateheft 2016

Konflikte

Betrachte Konflikte immer als Aufeinanderprallen von Ideen, nicht von Menschen.

Prof. Robert Kegan – amerikanischer Entwicklungspsychologe und Autor (*1946), Zitateheft 2016

Komitee-Entscheidungen

Komitees können kritisieren, aber sie können nichts schaffen. Durchsuch die Parks in Deiner Stadt, ein Komitee kein Denkmal hat.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999)

Intellektuelle

Das Schicksal des Intellektuellen in der Staatsverwaltung: Das Nicken zu Entscheidungen, die man nicht teilt, die Durchsetzung dessen, wovon man abgeraten hat, und die Sachzwänge, die von politischen Wiederwahlzwängen oder diplomatischen Freundschaftszwängen überformt werden.

Jürgen Kaube – deutscher Diplomvolkswirt und Journalist (*1962), in einem Artikel der FAZ (18.05.2012) in Anlehnung an den amerikanischen Soziologen Robert K. Merton (1910-2003)

Branchen

Statt unablässig den Verlust der alten Geschäftsmodelle zu bejammern, müssen wir uns einfach dem Abenteuer stellen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

John Naisbitt – amerikanischer Trend- und Zukunftsforscher, machte den Begriff „Globalisierung“ bekannt (*1929)

Gutes Management

Gutes Management besteht darin, durchschnittlichen Leuten zu zeigen, wie man überdurchschnittlich arbeitet.

Jim Low – ehemaliger Sprecher der National Association of Manufacturers, aus seiner Ansprache „The Human in Public Relations“ (1958), Zitateheft 2016

Heilige

Heilige sind solche Menschen, die es Anderen leichter machen, an Gott zu glauben.

Nathan Söderblom – schwedischer lutherischer Theologe, 1914-31 Erzbischof von Uppsala, Friedensnobelpreis 1930 (1866-1931), aus „Den levande Guden: grundformer av personlig religion “ („Der lebendige Gott im Zeugnis der Religionsgeschichte“, 1932), Zitateheft 2016

Hoffnungsträger

Unsere Welt braucht keine Bedenkenträger, sondern Hoffnungsträger.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2016

Weihnachten

Weihnachten ist kein Traum für Stunden, sondern gibt Kraft zum Leben.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2016

Kinder erleben

Mitzuerleben, wie Kinder heranwachsen, ist eine große Freude. Man erkennt an ihnen seine eigenen Fehler und die Tugenden seiner Frau, was eine ausgesprochene stabilisierende Wirkung auf die Ehe haben kann.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Gute Rede

Der Schlüssel zu einer guten Rede lautet: Man braucht einen genialen Anfang, einen genialen Schluß und möglichst wenig dazwischen.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2016

Gott sehen

Ein Schüler kam zu einem Rabbi und fragte: „Früher gab es Menschen, die Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen haben. Warum gibt es die heute nicht mehr?“

Darauf antwortete der Rabbi: „Weil sich niemand mehr so tief bücken will.“

jüdische Anekdote – Zitateheft 2016

Gott

Gott meint es gut mit Dir. Wenn er eine Tür verschließt, dann öffnet er Dir eine andere.

Weisheit – Zitateheft 2016

Glück und Unglück

Im Glück offenbart sich am stärksten das Laster, aber im Unglück die Tugend.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626); aus dem Essay „Of Adversity“ (1625)

Abkürzungen

Die Jungen rennen schneller, aber die Alten kennen die Abkürzungen.

Willibert Krüger – deutscher Gründungsunternehmer (*1940), Zitateheft 2015

Ausdauer

Eine Löwin muß im Durchschnitt 29 mal jagen, bevor sie und ihre Lieben etwas zu essen bekommen. Sollte sie beim 28. Mal aufhören zu jagen, gibt es an diesem Tag nichts zu essen.

Alfred Kuhni – deutscher Autor (*1956), aus „Mir geht es gut. Wenn nicht, sorge ich dafür.“ (2009), Zitateheft 2015

Zugehen statt abwarten

Es hilft unendlich viel zum Frieden, nicht auf den anderen zu warten, bis er kommt, sondern auf ihn zuzugehen.

Dr. Richard Freiherr von Weizsäcker – deutscher Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident (1920-2015), aus seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985, Zitateheft 2015

Ausprobieren

Was Du nicht planen kannst, mußt Du ausprobieren.

Tom Peters – amerikanischer Autor und Unternehmensberater (*1942), Zitateheft 2015
siehe tompeters.com

Begeisterung

Ein Mensch kann nahezu alles erreichen, für das er grenzenlose Begeisterung aufbringt.

wird Charles M. Schwab zugeschrieben – amerikanischer Industrieller und Stahlmagnat (1862-1939), Zitateheft 2015

Beharrlichkeit

Nichts auf der Welt geht über Beharrlichkeit.
Talent nicht – es wimmelt von gescheiterten Existenzen mit Talent.
Genie nicht – das verkannte Genie wurde zum Begriff.
Erziehung nicht – allerorten finden sich gut erzogene Versager.
Zielstrebigkeit und Entschlossenheit allein verbürgen den Erfolg.

Calvin Coolidge – amerikanischer Politiker, 1923-1929 30. Präsident (1872-1933), Zitateheft 2015

Berufung

Es gibt einen Platz, den Du füllen mußt, den niemand sonst füllen kann und es gibt etwas für Dich zu tun, das niemand sonst tun kann.

wird Platon zugeschrieben – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), Zitateheft 2015

Berufung

Gott beruft nicht die Brauchbaren, sondern macht die Berufenen brauchbar.

Frieder Boller – deutscher mennonitischer Theologe (*1951), Zitateheft 2015

Beteiligen

Die Betroffenen beteiligen und nicht die Beteiligten betroffen machen.

Rolf Wöhrle – Finanzvorstand der Sto AG (*1965), Zitateheft 2015

Börsenerfolg

Um Geld mit Aktien zu machen brauchst Du den Weitblick, sie zu erkennen, den Mut, sie zu kaufen, und die Geduld, sie zu halten.

George Fisher Baker – amerikanischer Finanzier und Philanthrop (1840-1931), zitiert von Thomas Phelps (amerikanischer Börsenanalyst, 1902-1992) in „100 to 1 in the Stock Market“ (1972), Zitateheft 2015

Chancen

Chancen gehen nie verloren. Sie werden bloß von anderen genutzt!

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964), Zitateheft 2015

Charakter

Fähigkeit ermöglicht einem Menschen, an die Spitze zu kommen, aber es braucht Charakter, um ihn dort zu halten.

Weisheit – Zitateheft 2015

Christ in der Politik

Für einen Christen in der Politik hat der Glaube, die biblische Botschaft, eine immer wieder befreiende Wirkung:

Befreiung von der Selbstüberschätzung, alles zu können und für alles zuständig sein zu wollen oder sein zu müssen (beides sind Gefährdungen des Politikers)! Wir Politiker sollen uns um das Wohl der Menschen kümmern, wir sind nicht zuständig für das Heil. Uns soll es um Lösungen gehen, nicht um Erlösung. Christlicher Glaube erinnert an diese Selbstbescheidung von Politik.

„Schaut auf die Vögel unter dem Himmel und auf die Lilien auf dem Felde.“

Dr. h.c. Wolfgang Thierse – deutscher Politiker (SPD), 1998-2005 Bundestagspräsident (*1943), Zitateheft 2015

Christentum

Ich glaube an das Christentum, wie ich daran glaube, daß die Sonne aufgegangen ist. Nicht nur, weil ich sie sehen kann, sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Ist Theologie Dichtung?“ („Is Theology Poetry?“, 1944), Zitateheft 2015

Das wohlfeile Mittagessen

Es ist ein altes Sprichwort: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selber darein. – Aber der Löwenwirt in einem gewissen Städtlein war schon vorher darin.

Zu diesem kam ein wohlgekleideter Gast. Kurz und trotzig verlangte er für sein Geld eine gute Fleischsuppe. Hierauf forderte er auch ein Stück Rindfleisch und ein Gemüs für sein Geld. Der Wirt fragte ganz höflich, ob ihm nicht auch ein Glas Wein beliebe? „O freilich ja!“, erwiderte der Gast, „wenn ich etwas Gutes haben kann für mein Geld.“

Nachdem er sich alles wohl hatte schmecken lassen, zog er einen abgeschliffenen Sechser aus der Tasche und sagte: „Hier, Herr Wirt, ist mein Geld.“ Der Wirt sagte: „Was soll das heißen? Seid Ihr mir nicht einen Taler schuldig?“ Der Gast erwiderte: „Ich habe für keinen Taler Speise von Euch verlangt, sondern für mein Geld. Hier ist mein Geld. Mehr hab‘ ich nicht. Habt Ihr mir zu viel dafür gegeben, so ist’s Eure Schuld.“

Dieser Einfall war eigentlich nicht weit her. Es gehörte nur Unverschämtheit dazu und ein unbekümmertes Gemüt, wie es am Ende ablaufen werde. Aber das Beste kommt noch: „Ihr seid ein durchtriebener Schalk“, erwiderte der Wirt, „und hättet wohl etwas anders verdient. Aber ich schenke Euch das Mittagessen und hier noch ein Vierundzwanzigkreuzerstück dazu. Nur seid stille zur Sache und geht zu meinem Nachbarn, dem Bärenwirt, und macht es ihm ebenso!“

Das sagte er, weil er mit seinem Nachbarn, dem Bärenwirt, aus Brotneid in Unfrieden lebte und einer dem andern jeglichen Tort und Schimpf gerne antat und erwiderte.

Aber der schlaue Gast griff lächelnd mit der einen Hand nach dem angebotenen Geld, mit der andern vorsichtig nach der Türe, wünschte dem Wirt einen guten Abend und sagte: „Bei Eurem Nachbarn, dem Herrn Bärenwirt, bin ich schon gewesen, und eben der hat mich zu Euch geschickt und kein anderer.“

So waren im Grunde beide hintergangen, und der dritte hatte den Nutzen davon. Aber der listige Kunde hätte sich noch obendrein einen schönen Dank von beiden verdient, wenn sie eine gute Lehre daraus gezogen und sich miteinander ausgesöhnt hätten. Denn Unfrieden verzehrt, aber Frieden ernährt.

Johann Peter Hebel – deutsch-alemannischer Dichter, Pädagoge und evangelischer Theologe (1760-1826), aus seinen Kalendergeschichten (1804), Zitateheft 2015

Delegieren

Umgib Dich mit den besten Leuten, die Du finden kannst, delegiere Autorität und unterbrich nicht, solange die von Dir festgesetzten Richtlinien umgesetzt werden.

Ronald W. Reagan – amerikanischer Politiker, 1981-89 40. Präsident (1911-2004), in einem Interview des „Fortune“-Magazins (15.09.1986), Zitateheft 2015

Eigene Wege

Wer in die Fußstapfen anderer tritt, kann nie als erster ankommen.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2015

Eigentum

Eigentum … ist die einzige von der Menschheit bisher entdeckte Lösung des Problems, individuelle Freiheit mit der Vermeidung von Konflikten zu vereinbaren. Recht, Freiheit und Eigentum sind eine unteilbare Dreieinigkeit.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Recht, Gesetz und Freiheit“ („Law, Legislation And Liberty“, Band 1, 1973), Zitateheft 2015

Einschätzen

Wir überschätzen immer den Wandel der nächsten zwei Jahre und unterschätzen den der nächsten zehn Jahre.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), aus „The Road Ahead“ (1995), Zitateheft 2015

Engagement

Es ist nicht die Zahl der Beschäftigten, die ein Geschäft erfolgreich macht. Es ist die Zahl der engagiert Arbeitenden.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben – Zitateheft 2015

Entschlossenheit

Seien Sie entschlossen. Ein falscher Entschluß ist in der Regel weniger schlimm als Unentschlossenheit.

Bernhard Langer – deutscher Profigolfer (*1957), Zitateheft 2015

Ermutigung

Du sagst: „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
Gott sagt: „Ich zeige Dir den Weg.“

Du sagst: „Das kann ich mir nicht verzeihen.“
Gott sagt: „Ich vergebe Dir.“

Du sagst: „Ich bin zu müde.“
Gott sagt: „Ich will Dich erfrischen.“

Du sagst: „Keiner liebt mich.“
Gott sagt: „Ich liebe Dich.“

Du sagst. „Ich kann das nicht.“
Gott sagt: „Gemeinsam schaffen wir alles.“

Du sagst: „Das lohnt sich alles nicht.“
Gott sagt: „Und ob es sich für Dich lohnen wird.“

Du sagst: „Ich fühle mich allein.“
Gott sagt: „Ich werde Dich nie verlassen.“

Du sagst: „Das ist unmöglich.“
Gott sagt: „Alles ist möglich.“

Motivationsspruch – Zitateheft 2015

Fähigkeit

Ich bezahle mehr für die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, als für alles andere auf der Welt.

John D. Rockefeller – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937), Zitateheft 2015

Familie

Weil es das Erste ist, was der Mensch vorfindet im Leben, und das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, und das Kostbarste im Leben, was er besitzt, auch wenn er es nicht achtet, deshalb ist es gewiß das Wichtigste für’s Leben und wert, recht gründlich betrachtet zu werden.

Was es ist?

Blicke um Dich, lieber Leser, das ist Deine Familie.

Adolph Kolping – deutscher Priester, Gründer des Kolpingwerkes (1813-1865), aus „Gelebtes Christentum: Gedanken Adolph Kolpings“ (1992), Zitateheft 2015

Familienunternehmen

Wir erben das Familienunternehmen nicht von unseren Eltern, wir borgen es von unseren Kindern.

Leitspruch von Hermès International S.A., Paris – Zitateheft 2015

Fördern statt kontrollieren

Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), aus dem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“, Nr. 47 (2013), Zitateheft 2015

Fortschritt

Fortschritt ist genau das, was Regeln und Vorschriften nicht vorsahen.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Die Bürokratie“ (1944), Zitateheft 2015

Freies Unternehmertum

Wir glauben, daß das Geschäft gut ist, weil es Werte schafft,
es ist ethisch, weil es auf freiwilligem Austausch basiert,
es ist edel, weil es unsere Existenz erhöhen kann,
und es ist heroisch, weil es Menschen aus der Armut befreit und Wohlstand schafft.
Freies Unternehmertum ist das leistungsfähigste System für soziale Zusammenarbeit und menschlichen Fortschritt, das je erdacht wurde.
Es ist eine der überzeugendsten Ideen, die wir Menschen je hatten.

John Mackay – amerikanischer Gründungs-Unternehmer: Bio-Ladenkette Whole Foods (*1953), Zitateheft 2015

Freiheit

Gib Menschen Freiheiten, und sie werden Dich in Staunen versetzen.

Frank Kohl-Boas – deutscher Jurist, Google’s Personalleiter Nordeuropa (*1969), zur Personalphilosophie seines Unternehmens, Zitateheft 2015

Führung

Die Aufgabe der Führung ist nicht, Größe in die Menschheit zu bringen, sondern die bereits vorhandene Größe hervorzurufen.

John Buchan – schottischer Schriftsteller, Publizist und Politiker, 1935-40 Generalgouverneur Kanadas (1875-1940), aus „Montrose and Leadership“ (1930), Zitateheft 2015

Augen

Schau in die Augen und nicht in die Akten.

Dr. h.c. Helmut O. Maucher – ehemaliger Generaldirektor von Nestlè (*1927), Zitateheft 2015

Geben und Nehmen

Im selben Maß Du willst empfangen, mußt Du geben;
willst Du ein ganzes Herz, so gib ein ganzes Leben.

Friedrich Rückert – deutscher Dichter, einer der Begründer der deutschen Orientalistik (1788-1866); aus „Pantheon“ („Fünftes Bruchstück, Zahme Xenien, Angereihte Perlen“, 1843), Zitateheft 2015

Für andere freuen

Freude am Erfolg des anderen eröffnet neue eigene Horizonte.

Hermann Gröhe – deutscher Politiker (CDU), seit 2013 Bundesgesundheitsminister und 1997-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1961), Zitateheft 2009 + 2015

Führungskräfte

Führungskräfte in der Wirtschaft sind dazu berufen, die Wirtschaft entsprechend der Prinzipien der Würde des Menschen und des Gemeinwohls zu gestalten.

Zu diesen Prinzipien zählt das Grundprinzip, Menschen mit Gütern zu versorgen, die wirklich gut sind, und mit Dienstleistungen, die wirklich dienen.

Peter K. A. Kardinal Turkson – katholischer Theologe, 1992-2009 Erzbischof von Cape Coast, Ghana, seit 2010 Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (*1948), aus „Zum Unternehmer berufen. Eine Ermutigung für Führungskräfte in der Wirtschaft“ („Vocation of the Business Leaders. A reflection“, 2012), Zitateheft 2015

Gegen den Strom

Wenn gute Nachrichten über den Markt auf dem Titel der New York Times auftauchen, dann verkaufe.

Bernard M. Baruch – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), Zitateheft 2015

Geist der Kirche

Derzeit wird die Kirche ständig aufgefordert, mit der Zeit zu gehen. Sie muß aber mit Jesus gehen und im Evangelium stehen! Gegen den Zeitgeist.

Dr. Ludwig Schick – deutscher katholischer Theologe, seit 2002 Erzbischof von Bamberg (*1949), Zitateheft 2015

Gelassenheit

Ein Mönch wurde einst von seinen Schülern gefragt, warum er stets so ruhig und gelassen sei und trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sei und so viel Liebe ausstrahle.

Er antwortete:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich spreche, dann spreche ich …“

Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
„Das tun wir doch auch, aber was tust Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich …“

Wieder fielen ihm die Fragesteller ungeduldig ins Wort und riefen:
„Aber das tun wir doch auch!“

Geduldig antwortete er ihnen:
„Nein! Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.
Ihr seid sehr, sehr selten genau bei dem, was ihr gerade tut.
Deshalb verpasst ihr das eigentliche …
Deshalb verpasst ihr letztlich Gott“

Da verstanden die Fragesteller.

Weisheit – Zitateheft 2015

Geld

Geld ist wie Mist – nicht gut bis es ausgestreut wird.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus dem Essay „Of Seditions and Troubles“ (1625), Zitateheft 2015

Geld und Gut

Gott will nicht, daß man nicht Geld und Gut haben und nehmen solle, oder, wenn man’s hat, wegwerfen solle, wie etliche Narren unter den Philosophen und tolle Heilige unter den Christen gelehrt und getan haben. Denn er läßt’s wohl geschehen, daß Du reich seist, aber die Liebe will er nicht daran gehängt haben; wie David gelehrt und mit seinem Exempel bewiesen hat: Fällt euch Reichtum zu, so hängt das Herz nicht daran. Das ist ein solcher Mut, der mitten im Geld und Gut, von Gott gegeben, kann das Herz frei behalten (welches die Welt nicht kann).

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Auslegung der Bergpredigt Christi“ (1518), Zitateheft 2015

Generationenvertrag

Wenn man’s genau betrachtet, beruht unser Sozialsystem zu großen Teilen auf einem semantischen Betrug, auf Irrtümern oder aber einer gezielt unwahren Darstellung. Beispiel Generationenvertrag. Erstens haben die Generationen gar keine Vertrag miteinander geschlossen. Zweitens setzt ein Generationenvertrag eine wirkliche Pyramide im Altersaufbau und drittens eine weitgehende Vollbeschäftigung voraus.

Alle drei Kriterien treffen nicht zu. Außerdem muß man dabei bedenken, daß auch das Wort Versicherung, so wie wir es gewöhnlich bei der Renten- und Pflegeversicherung benutzen einfach Quatsch ist (…) Versichern kann man sich nur gegen unvorhergesehene Risiken. Gegen das normale Schicksal eines Menschen kann man sich nicht versichern.

Prof. Dr. Rupert Lay SJ – deutscher Theologe, Politiker- und Managerberater (*1929), Zitateheft 2015

Gewinner und Verlierer

Der Gewinner ist immer Teil der Lösung;
Der Verlierer ist immer Teil des Problems.

Der Gewinner hat immer einen Plan;
Der Verlierer hat immer eine Ausrede.

Der Gewinner sagt: „Laß mich das für Dich tun“;
Der Verlierer sagt: „Das ist nicht meine Aufgabe“;

Der Gewinner sieht für jedes Problem eine Lösung;
Der Verlierer sieht für jede Lösung ein Problem.

Der Gewinner sagt: „Es mag schwierig sein, aber es ist möglich“;
Der Verlierer sagt: „Es ist vielleicht möglich, aber es ist zu schwierig.“

Motivationsmotto – Zitateheft 2015

Größe

Nicht was Du nimmst, sondern was Du hinterläßt, definiert Größe.

Edward G. Gardner – amerikanischer Gründungsunternehmer: Soft Sheen Products Inc. (*1925), Zitateheft 2015

Investieren

Der Chef fragt den Finanzleiter: „Was passiert eigentlich, wenn wir in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter investieren und die uns dann verlassen?“

Der Finanzleiter fragt den Chef: „Und was ist, wenn wir es nicht tun und die uns dann nicht verlassen?“

Stefan Erschwendner – österreichischer Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1982), Zitateheft 2015

Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Die Bibel, Römer 15,7 (LUT) – Zitateheft 2015

Kritik

Die wichtigste Form der Loyalität ist Kritik.

Dr. Günther Beckstein – deutscher Politiker (CSU), 2007-2008 bayerischer Ministerpräsident (*1943), Zitateheft 2015

Kunden

Der Vertrieb hat die Aufgabe, unsere Produkte zu vertreiben, nicht unsere Kunden.

Wolfgang Reichelt – deutscher Unternehmer: BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH (*1940), Zitateheft 2015

Intelligent investieren

Investitionen sind dann am intelligentesten, wenn sie am unternehmerischsten sind.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), aus „Intelligent Investieren“ („The Intelligent Investor“, 1949), Zitateheft 2015

Langfristig

Das meiste Geld wird zukünftig – wie schon in der Vergangenheit – gemacht, indem man Unternehmen besitzt und nicht, indem man sie verkauft und kauft.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), nach „Intelligent Investieren“ („The Intelligent Investor“, 1949), Zitateheft 2015

Lassen

Der Mensch ist umso reicher, je mehr Dinge er lassen kann.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862), aus „Walden“ (1854), Zitateheft 2015

Leben

Das Leben ist ein ganz besonderes Geschenk. Statt es auszupacken, müssen wir es mit Inhalt füllen.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984), Zitateheft 2015

Lebenskünstler

Lebenskünstler zu sein heißt nicht, zu tun, was man liebt, sondern zu lieben, was man tut.

Ferdinand Linzenich – deutscher Kabarettist und Motivationstrainer (*1956), Zitateheft 2015

Leidenschaft

Es ist nichts Großes ohne Leidenschaft vollbracht worden, noch kann es ohne solche vollbracht werden.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel – deutscher Philosoph (1770-1831), aus „Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse“, 3. Teil (1817), Zitateheft 2015

Machen

Reden ist Silber, Machen ist Gold.

Jean Pütz – deutscher Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator (*1936), Zitateheft 2015

Mitmachen

Das Wort gehört zur Hälfte dem, der spricht, und zur Hälfte dem, der zuhört.

Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), aus „Von der Erfahrung“ („De l’expèrience“, erschienen im dritten Band seiner Essays 1595), Zitateheft 2015

Mikromanagement

Wer überall seine Finger drin hat, hat im entscheidenden Moment keine Hand frei, um auf den Tisch zu hauen.

Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), Zitateheft 2015

Qualität

An die Qualität unserer Produkte denkt der Kunde noch, wenn er den Preis schon lange vergessen hat.

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2015

Ressourcen

Deutschland ist ein Land ohne Bodenschätze. Wer nichts im Boden hat, der muß was in der Birne haben.

Wolfgang Bosbach – deutscher Politiker (CDU) und Rechtsanwalt (*1952), Zitateheft 2015

Richtig einschätzen

Ich habe mein Geld durch die Beobachtung gemacht, daß Menschen im Allgemeinen die Bedeutung der Ereignisse überschätzten.

David Ricardo – britischer Investor und Ökonom (1772-1823), Zitateheft 2015

Segen

All Dein Tun und Lassen
Sei dem Herrn anheim gestellt.
Er führt Dich auf rechter Straßen
Und mach mit Dir wie’s ihm gefällt.
Er schenke Dir zur Arbeit rechten Fleiß,
Er lehre Dich, was Du nicht weißt,
Er zeige Dir, was Du nicht siehst,
Er leite Dich, wohin Du gehst.
So segne Dich der Allmächtige Gott, der Vater, Sohn und Heil’ge Geist.

Hamburg 1684 – Zitateheft 2015

Selbständig

Nur wer auf eigenen Füßen steht, wer sich selbst zu helfen weiß, ist ein freier Mann.

Hermann Schulze-Delitzsch – deutscher Politiker, Jurist und Genossenschaftspionier (1808-1883), aus „Deutschlands Arbeiter“ (in „Die Gartenlaube“, Heft 32, 1863), Zitateheft 2015

Söldner oder Missionar

Söldner fragen sich zuerst: Wie viel Geld werde ich verdienen? Bei den Missionaren steht die Leidenschaft für ein Produkt oder einen neuen Service im Vordergrund.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: amazon.com (*1964), Zitateheft 2015

Stärke

Gutes Holz wächst nicht mit Mühelosigkeit. Je stärker der Wind, desto stärker der Baum.

Douglas Malloch – amerikanischer Schriftsteller, bekannt als „Poet der Holzfäller“ (1877-1938), aus dem Gedicht „Good Timber“ (1926), Zitateheft 2015

Stärken und Schwächen

Wo ich meine Stärken nutze, bin ich erfolgreich. Wo ich auch meine Schwächen einbringe, kann ich wirklich glänzen.

wird Alexis de Tocqueville zugeschrieben – französischer Publizist und Politiker (1805-1859), Zitateheft 2015

Talent

Ich glaube, daß man Talente am wahrscheinlichsten unter den Nonkonformisten, Andersdenkenden und Rebellen findet.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), aus „Geständnisse eines Werbemannes“ („Confessions of an Advertising Man“, 1971), Zitateheft 2015

Theorien

Theorien sind wie Landkarten. Sie sind nicht die Wirklichkeit. Aber sie erlauben das Navigieren in der Wirklichkeit.

Prof. h.c. Dr. Peter May – deutscher Jurist und Unternehmerberater (*1958), Zitateheft 2015

Handeln

Alle sagten: „Das geht nicht!“

Dann kam einer, der wußte das nicht, und hat es getan.

Sprichwort – Zitateheft 2015

Gute Arbeit

Was Du auch machst, mach es gut. Mach es so gut, daß Menschen, die Dich sehen, zurückkommen wollen, um es Dich noch einmal machen zu sehen, und andere Menschen zu Dir bringen wollen, um ihnen zu zeigen, wie gut Du es machst.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2015

Träume

All unsere Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen nachzugehen.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2015

Überzeugen statt strafen

Die große Kunst liegt darin, zu unterscheiden, wo das Gesetz verhaften und strafen und wo allein das Mittel der Überzeugung wirken soll.

John Milton – englischer Dichter und politischer Denker (1608-1674), aus „Areopagitica“ (1644), Zitateheft 2015

Veränderung

Das Leben gehört den Lebendigen an, wer lebt, muß auf Wechsel gefaßt sein.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ (1821), Zitateheft 2015

Veränderungen angehen

Man sagt, die Zeit würde Dinge ändern. Aber in Wirklichkeit muß man es selber tun.

Andy Warhol – amerikanischer Künstler (1928-1987), aus „The Philosophy of Andy Warhol“ (1975), Zitateheft 2015

Verantwortung

Allen Gutes tun, aber jedem die eigene Verantwortung lassen.

Papst Johannes XXIII. – eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, 1958-63 Heiliger Vater, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), aus einem Brief an seinen Bruder Severo (1949), Zitateheft 2015

Vereinfachen

Man muß die Dinge auch so tief sehen, daß sie einfach sind. Wenn man nur an der Oberfläche der Dinge bleibt, sind sie nicht einfach; aber wenn man in die Tiefe sieht, dann sieht man das Wirkliche, und das ist immer einfach.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), in einem ZDF-Interview mit Günter Gaus am 4.1.1966, Zitateheft 2015

Vertrauen

Ein guter Anführer regt Menschen an, ihm zu vertrauen; ein großartiger Anführer regt sie an, sich selbst zu vertrauen.

Weisheit – Zitateheft 2015

Vorsprung

Heute schon tun, woran andere erst morgen denken.

wird Heraklit von Ephesos zugeschrieben – griechischer Philosoph (ca. 550-480 v. Chr.), Zitateheft 2015

Wege weisen

Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen ebenso guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg weist.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856), aus „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“, 3. Buch „Von Kant bis Hegel“ (1834), Zitateheft 2015

Fehler

Sogar ein Fehler kann sich als die eine Sache herausstellen, die notwendig war für ein lohnenswertes Ergebnis.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2015

Weitermachen

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2015

Welt in Frieden

Eine Welt im Gebet ist eine Welt in Frieden.

Al Scalpone – amerikanischer Schriftsteller und Werbetexter (1913-2000), Zitateheft 2015

Widerspruch

Die Pflicht zum Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen.

Prof. Dr. Theodor Heuss – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 erster Bundespräsident (1884-1963), im Anschluß an ein Vorstellungsgespräch, Zitateheft 2015

Willensstärke

Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), in „Young India“ vom 11.8.1920, Zitateheft 2013 und 2015

Wind des Wandels

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Sprichwort aus China – Zitateheft 2015

Wind nutzen

Es kommt nicht darauf an, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt.

Leitspruch von John Martin Großpietsch – deutscher Unternehmensberater (*1957), Zitateheft 2015

Wohltätigkeit

Die acht Stufen der Tzedaqa:

1. Höchste Stufe: Einen Menschen unterstützen, der in Armut gefallen ist, indem man ihm ein Geschenk gibt oder mit ihm eine Partnerschaft eingeht oder ihm Arbeit gibt, um seine Hände zu ermutigen, damit er andere nicht fragen muß.

2. Wohltätig sein in einer Weise, daß der Spender und der Bedürftige nicht voneinander wissen.

3. Der Wohltäter weiß, wem er gibt, aber der Arme erfährt nicht von der Identität des Spenders.

4. Der Gebende kennt nicht die Identität des Bedürftigen, aber dieser kennt den Spender.

5. Geben, bevor man gebeten wird.

6. Geben, nachdem man gebeten wird.

7. Zwar nicht ausreichend, aber mit Freundlichkeit geben.

8. Mit Unfreundlichkeit geben.

Moses Maimonides – jüdischer Philosoph, Rechtsgelehrter und Arzt, bedeutendster jüdischer Gelehrter (um 1135-1204), aus der Mischne Tora, Hilchot Mat’not Ani’im, Kapitel 10, 7-14 [Tzedaqa: jüdisches Gebot der Wohltätigkeit], Zitateheft 2015

Ziele

Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), Zitateheft 2015

Tatsachen

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.

Aldous Leonard Huxley – britischer Schriftsteller (1894-1963), aus „Proper Studies“ (1927), Zitateheft 2014

Furchtlos

Der größte Fehler, den Du im Leben machen kannst, ist ständige Angst zu haben, einen zu machen.

Elbert Hubbard – amerikanischer Schriftsteller („Botschaft an Garcia“) und Verleger (1856-1915), Zitateheft 2014

Prioritäten

Fürchte Dich weniger, hoffe mehr;
iß weniger, kaue mehr;
jammere weniger, atme mehr;
rede weniger, sage mehr;
liebe mehr und alle guten Dinge werden Dein sein.

schwedisches Sprichwort – Zitateheft 2014

Weisheit

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten, und durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll kostbarer lieblicher Habe.

Die Bibel, Sprüche 24,3-4 (LUT) – Zitateheft 2014

Denken bis es wehtut

Als junger Mann lehrte mich Lord Thomson of Fleet, daß man nachdenken muß, bis es wehtut, bevor man Entscheidungen trifft.

Paul Desmarais jr. – kanadischer Unternehmer (*1954) [Lord (Kenneth) Thomson of Fleet: kanadischer Verleger (1923-2006)], Zitateheft 2014

Erfolg durch Tat

Alles kommt zu dem, der etwas tut, während er wartet.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931), Zitateheft 2014

Erkennen

Die Zukunft gehört denen, die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden.

John Sculley – amerikanischer Unternehmer und Investor (*1939), Zitateheft 2014

Abgucken

Ideen gehören allen. Ich habe so viele wie möglich geklaut.

Josep „Pep“ Guardiola i Sala – spanischer Fußballspieler und -trainer, seit 2013 Trainer des FC Bayern München (*1971), aus „Herr Guardiola – Das erste Jahr mit Bayern München“ von Martí Perarnau (2014), Zitateheft 2016

Wofür dankbar sein

Wenn Du Essen im Kühlschrank hast, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und etwas Schlaf in der Nacht, dann geht es Dir besser als 75 % der Menschen auf der Erde.

Hast Du Geld auf der Bank und in Deinem Geldbeutel und kannst Dir irgendwo ein bisschen Kleingeld sparen, dann gehörst Du zu den reichsten 8 % der Weltbevölkerung.

Wenn Du heute Morgen mit mehr Gesundheit als Krankheit aufwachst, dann bist Du gesegneter als jene Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden.

Wenn Du niemals den direkten Gefahren eines Krieges ausgesetzt warst oder der Einsamkeit der Gefangenschaft, der Qual der Folter oder den Schmerzen des Hungers, dann geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du einen Gottesdienst besuchen kannst ohne Furcht vor Belästigung, Verhaftung oder Ermordung, dann bist Du besser dran als 3 Milliarden Menschen auf der Erde.

Wenn Deine Eltern immer noch leben und verheiratet sind, bist du eine Seltenheit.

Wenn Du Deinen Kopf mit einem Lächeln erhoben hast und wirklich dankbar bist, bist Du gesegnet, denn die Mehrheit kann dies tun, darf es aber nicht.

Wenn Du die Hand von jemandem halten kannst, ihn umarmen oder auch nur seine Schulter berühren, bist Du gesegnet, da Du eine helfende Berührung spenden kannst.

Wenn Du diese Zeilen lesen kannst, bist Du doppelt gesegnet: Jemand hat an Dich gedacht und außerdem bist Du keiner der 780 Millionen Menschen, die nicht lesen können.

Hab einen schönen Tag, zähle deine Segnungen und gib dies weiter um jeden daran zu erinnern, wie gesegnet wir alle sind.

Segenswunsch – Zitateheft 2016

Anstand

Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer (1861-1942), aus „Lebenserinnerungen“ (1921), Zitateheft 2014

Jahreslosung 2014

Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Die Bibel, Psalm 73,28 (E) – Zitateheft 2014

Nerven

Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muß nur die Nerven behalten.

John Kenneth Galbraith – amerikanischer Ökonom und Sozialkritiker (1908-2006), Zitateheft 2014

Genug

Was man nicht braucht, ist mit einem Heller noch zu teuer bezahlt.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2014

Entschluß

Ein Entschluß wiegt mehr als zehn Gedanken.

Weisheit – Zitateheft 2014

Fragen

Wenn Du eine weise Antwort verlangst, mußt Du vernünftig fragen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Herr Schöne“ (1823), Zitateheft 2014

Schnell

Nicht die Großen werden die Kleinen schlucken, sondern die Schnellen die Langsamen.

Unternehmer-Weisheit – Zitateheft 2014

Bildung

Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.

Sprichwort, fälschlich Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1010), konnte durch die Mark Twain Bibliothek nicht bestätigt werden, Zitateheft 2014

Charakter

Jede Firma hat einen Charakter. Wenn der verloren geht, verschwindet auch der Erfolg.

Werner Otto – deutscher Unternehmer: Otto Versand (1909-2011), Zitateheft 2014

Bücken

Es gibt Dinge, die jeder Mensch leicht haben kann, nur bücken muß er sich danach.

nach Adalbert Stifter – österreichischer Schriftsteller (1805-1886), aus einem Brief an August Pechwill (03.02.1853), Zitateheft 2014

Schmerzensgeld

An der Börse gibt’s nur Schmerzensgeld – erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2014

Nur wer wagt, gewinnt

Wer die Wertpapiere nicht hat, wenn sie zurückgehen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2014

Gute Gesellschaft

Umgib Dich mit Menschen, die schlauer sind als du.

Leitspruch von George M. „The Boss“ Steinbrenner III – amerikanischer Unternehmer (1930-2010), bekannt als Eigentümer der New York Yankees, Zitateheft 2014

Heimkehr

Wir sollen nicht trauern, daß wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, daß wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:
Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

Sophronius Eusebius Hieronymus – frühchristlicher Gelehrter und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (347-420), aus „Ad Eustochium virginem, Epitaphium Paulae matris“ (um 400), Zitateheft 2014

Geduld

Geduld ist die Begleiterin der Weisheit.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus „Über die Geduld“ („De patientia“, etwa 418), Zitateheft 2014

Gebet für unser Haus

Gott, unser himmlischer Vater, wir beten, daß Du die Tür dieses Hauses weit genug öffnest, um alle aufzunehmen, die menschliche Liebe und Gemeinschaft und die Fürsorge eines Vaters benötigen, aber schmal genug, um allen Neid, Stolz und Mangel an Liebe auszusperren.
Hier möge der Verführte Hilfe finden, der Trauernde Trost erhalten und der Büßer deiner Gnade versichert werden; und hier mögen alle unsere Kinder ihre Stärke erneuern und auf ihrem Weg in Hoffnung und Freude gehen, durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Thomas Ken – englischer anglikanischer Geistlicher, 1685-91 Bischof von Bath & Wells (1637-1711), Zitateheft 2014

Konzentrieren

Erfolg entsteht dadurch, daß man sich auf das konzentriert, was man wirklich mag und worin man gut ist.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2014

Klüger werden

Verbringe jeden Tag damit zu versuchen, ein bißchen klüger zu werden, als Du beim Aufwachen warst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2014

Lachen

Von den Lebewesen lacht allein der Mensch.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „De partibus animalium“ (4. Jh. v. Chr.), Zitateheft 2014

Leser

Nicht alle Leser werden Anführer. Aber alle Anführer müssen Leser sein.

Harry S. Truman – amerikanischer Politiker, 1945-52 33. Präsident (1884-1972), Zitateheft 2014

Liebe

Liebe ist die stärkste Macht der Welt und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1896-1948), aus „Ahimsa or the way of Non-violence“ (postum 1958 in „All men are brothers“), Zitateheft 2014

Offenheit

Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck austauschen.

Indira Gandhi – indische Politikerin, 1966-77 und 1980-84 Premierministerin (1917-1984), Zitateheft 2014

Loslassen

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), aus „Die Falschmünzer“ („Les Faux-Monnayeurs“, 1925), Zitateheft 2014

Menschenliebe

Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe.

Romain Rolland – französischer Schriftsteller und Pazifist, Literaturnobelpreis 1915 (1866-1944), aus „Johann Christof“, Band 3 (1904), Zitateheft 2014

Perspektive

Um klar zu sehen genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus “Stadt der Wüste” (1948), Zitateheft 2014

Glück

Glück heißt: seine Grenzen kennen und sie lieben.

Romain Rolland – französischer Schriftsteller und Pazifist, Literaturnobelpreis 1915 (1866-1944), aus „Johann Christof am Ziel“ (1912)

Gemeinsam

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen – deutscher Sozialreformer und Politiker, Gründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland (1818-1888), Zitateheft 2016

Gemeinsam

Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen. Stürzt einer von ihnen, dann hilft der Andere ihm wieder auf die Beine.

Die Bibel, Prediger 4,9-10 (HFA) – Zitateheft 2016

Gemeinsam erreichen

Firmen entstehen, damit Menschen gemeinsam erreichen können, was der Einzelne alleine nicht schaffen kann.

Prof. Morten T. Hansen/Prof. Nitin Nohria – Professor an der Universität von Kalifornien (*196?)/Dekan der Harvard Business School (*1962), aus „How to Build Collaborative Advantage“ (MIT Sloan Management Review, 2004)

Genießen

Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst.

wird François de La Rochefoucauld zugeschrieben – französcher Aphoristiker (1613-1680)

Geschäfte

Schlechte Geschäfte bringen Dir Probleme. Gute Geschäfte bringen Dir Einnahmen.

aus der Wirtschaft

Glück

Denkt daran, daß nur das gute Handeln glücklich macht.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), aus „Memorie biografiche di San Giovanni Bosco“ (Band 12, 1931)

Gewissen

Ohren allein sagen noch nichts über die Kunst zu hören. Augen allein sagen noch nichts über die Kunst zu sehen. Wissen allein garantiert noch kein Gewissen.

Fulbert Steffensky – deutscher Theologe (*1933), aus „Heimathöhle Religion. Ein Gastrecht für widersprüchliche Gedanken“ (2015), Zitateheft 2016

Spekulant

Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle bezahlen zu können.

Bonmot – Zitateheft 2014

Die sieben Grundregeln des Ermutigers

Heute ist Dein Tag und jetzt ist die Zeit zu beginnen.

Sprich Gutes aus und es wird sich verbreiten.

Bei Verzagtheit immer an das letzte Schöne denken.

Wer ermutigt, wird selbst ermutigt.

Jeder Tag ist ein neuer Tag.

Wer hinfällt, der steht einfach auf und geht weiter.

Du bist nie allein – „You never walk alone“.

Johannes Warth – deutscher Schauspieler, Komiker, Ermutiger und Überlebensberater (*1961), Zitateheft 2014

Denken

Denken heißt verändern.

Bertold Brecht – deutscher Schriftsteller (1898-1956), aus „Geschichten vom Herrn Keuner“, Zitateheft 2014

Der Kunde

Ein Kunde ist die jeweils wichtigste Person in einem Betrieb.
Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm.
Er bedeutet keine Unterbrechung in unserer Arbeit, sondern ist deren Inhalt.
Er ist kein Außenseiter in unserem Geschäft, er ist ein lebendiger Teil von ihm.
Er ist niemand, mit dem man sich streitet, denn niemand wird jemals einen Streit mit einem Kunden gewinnen.
Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche zu ihrer Zufriedenheit auszuführen.

Leitspruch aus dem Wirtschaftsleben, aufgeschrieben von Hans-Heinrich Path – deutscher Kunstschreiber (1934-1984) im Kloster Cismar, Zitateheft 2014

Dividende

Wo Vertrauen gelebt wird, wird eine „Vertrauensdividende“ verdient. Vertrauen ersetzt Kontrolle und spart viel Geld.

Leitspruch von Prof. Dr. Jörg Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), in Anlehnung an Stephen Covey (amerikanischer Managemant-Vordenker, 1932-2012), Zitateheft 2014

Fokus

Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise läßt, was er nicht tun kann.

chinesischer Volksmund – Zitateheft 2014

Freiheit

Das ist eine der Botschaften dieses Tages: Das Gesetz der Freiheit. Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Begegnung mit Gott. Da die Männer in dem Stall knieten und anbeteten, da alles hinter ihnen lag: die Heimat, die Wüste, der lockende Stern und die Qual des schweigenden Sterns, der verführerische Palast des Königs und die Herrlichkeit der Stadt – da alles seinen Wert und seine Eindrucksfähigkeit verlor: Der arme Stall und die kärgliche Umgebung und die fehlende Macht und der abwesende Glanz der Welt und das ganze Wesen gesammelt war in diesem einen Akt: „Adoro“ – und in diese eine symbolische Gebärde der Gaben: da wurden und waren Menschen frei.

„Adoro“ und „Suscipe“ sind die beiden Urworte der menschlichen Freiheit.

Das gebeugte Knie und die hingehaltenen leeren Hände sind die beiden Urgebärden des freien Menschen.

Pater Alfred Delp SJ – deutscher Jesuit (1907-1945), aus der Meditation zu „Epiphanie“ (1945), geschrieben in der Haftanstalt Tegel; in: Gesammelte Schriften 4, Frankfurt am Main 1984, Zitateheft 2014

Glaube

Der Glaube verschließt die Türen zur Wirklichkeit nicht. Er öffnet sie.

Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Freiheit

Die Freiheit, die Gott schenkt, ist, daß wir frei für das Wesentliche werden.

Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Beschirmt

Wir sitzen im Leben zwar zwischen den Stühlen – aber unter dem Schirm des Höchsten.

Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Grenzenlos

Das Wissen hat Grenzen, das Denken nicht.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2014

Glückliches Leben

Glückliches Leben ergibt sich nicht durch das Vermeiden, sondern durch das Überwinden von Anstrengungen.

Prof. Elisabeth Noelle-Neumann – deutsche Kommunikationswissenschaftlerin, Gründerin des Instituts für Demoskopie in Allensbach (1916-2010), Zitateheft 2014

Geld

Geld ist nicht da, um Geld zu vermehren, sondern um Ideen zu verwirklichen.

Thomas Jorberg – deutscher Diplom-Ökonom, Vorstandssprecher der GLS-Bank, Bochum (*1957), Zitateheft 2014

Gott

Nicht Gott ist am Ende. Am Ende ist Gott.

Gregor Linßen – deutscher Komponist und Liedermacher (*1966), aus dem Lied „Selig die ihr Hoffnung habt“, Zitateheft 2014

Köder

Der Wurm muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Dr. Helmut Thoma – österreichischer Medienberater und Fernsehmanager (*1939), Zitateheft 2014

Verhandeln

Verhandeln ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Vertrauen.

Prof. Roger Fisher – Autor und Professor an der Harvard Law School (1922-2012)

Gute Steuer

Es gibt keine gute Steuer. Manche Besteuerungsformen sind besser als andere. Aber es gibt keine gute Steuer an sich. Alle Steuern sind bestenfalls notwendige Übel und Belastungen.

Thomas P. Gore – amerikanischer Senator, Verwandter des US-Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Al Gore (1870-1949)

Fruchtbar arbeiten

Der beste Dünger ist immer der Fußabdruck des Bauern auf dem Felde.

Thomas G. Hardie – amerikanischer Unternehmer (Caledonia Spirits Inc.) und Landwirt (1860-1933)

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolgs ist es, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich gut zu machen.

wird John D. Rockefeller Jr. zugeschrieben – amerikanischer Philanthrop (1874-1960)

Problemlösung

Wer ein Problem gut definiert, hat es schon halb gelöst.

wird Charles Franklin Kettering zugeschrieben – amerikanischer Erfinder und Forschungschef (General Motors, 1876-1958)

Wachstum

Menschen schaffen Wachstum, Firmen verkünden es.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Finanzanalysten

Finanzanalysten sind wie Politiker, nie bereit Farbe zu bekennen, wenn sie falsch liegen.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Mund halten

Mach auf Deiner ersten Verwaltungsrat-Sitzung nicht den Mund auf.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Großartig

Du mußt nicht großartig sein, um anzufangen, du mußt anfangen, großartig zu sein.

Joe Sabah – amerikanischer Motivationstrainer (*1931)

Schaffen

Prozesse schaffen nicht, Menschen tun es.

Dr. John Seely Brown – amerikanischer Computerwissenschaftler und -entwickler (*1940)

Talent

Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht, die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden.

Quintus Horatius Flaccus (Horaz) – römischer Schriftsteller (65-8 v. Chr.), aus „Satiren“ („Sermones“ 2,8,74 f, um 40 v. Chr.), Zitateheft 2016

Vermögen

Das Vermögen aber soll durch Mittel erworben werden, die von Unsittlichkeit frei sind; erhalten aber soll man es durch Sorgfalt und Sparsamkeit; durch dieselben Mittel soll es auch vermehrt werden.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), aus „Von den Pflichten“ („De officiis“, 41 v. Chr.)

Volatilität

Aktien sind wesentlich volatiler als die Unternehmen, für die sie stehen.

wird Robert G. Kirby zugeschrieben – amerikanischer Investor (1925-2005), Zitateheft 2016

Erfolg nutzen

Wer sich auf dem Erfolg eines guten Artikels ausruht, überläßt der Konkurrenz das Feld für Verbesserungen und läuft Gefahr, seine Stammkunden zu langweilen.

Inge G. Thulin – schwedischer Manager, Verwaltungsrat-Präsident von 3M (*1953)

Spuren hinterlassen

Ich werde nicht dem Weg folgen, denn ich werde dort gehen, wo kein Weg ist und eine Spur hinterlassen.

Muriel Strode – amerikanische Lyrikerin (1875-1964), aus „My Little Book of Prayer“ (1904)

Neue Wege

Lieber auf neuen Wegen stolpern, als in den alten Bahnen auf der Stelle treten.

Jochen Mariss – deutscher Autor, Fotograf und Designer (*1955)

Aufstehen

Einer, der fällt und wieder aufsteht, ist so viel stärker als einer, der niemals gefallen ist.

Alain Horoit (Mr. Never Give Up) – belgischer Unternehmer und Motivationstrainer (*1969)

Fremdwahrnehmung

Als ich als junger und unbekannter Mann begann, erfolgreich zu sein, nannte man mich einen Spieler. Meine Aktivitäten wuchsen in Umfang und Volumen. Danach wurde ich als Spekulant bekannt. Die Sphäre meiner Aktivitäten dehnte sich weiter aus und ich bin derzeit als Bankier bekannt. Eigentlich habe ich die ganze Zeit das gleiche getan.

wird Sir Ernest Cassel zugeschrieben – in Köln als Ernst Cassel geboren, britischer Unternehmer und Bankier, privater Finanzberater von König Edward VII. (1852-1921)

Inflation

Das Wichtigste was man wissen muß über Inflation ist, daß Inflation nicht ein Akt Gottes ist, daß Inflation keine Katastrophe der Elemente ist oder eine Krankheit, die kommt wie die Pest. Inflation ist ein politischer Akt.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Economic Policy; Thoughts for Today and Tomorrow“ (1979)

Glück

Golf ist ein Glücksspiel. Je mehr ich trainiere, desto mehr Glück habe ich.

Sprichwort aus dem Golfsport

Denken

Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.

Sprichwort aus dem Finanzwesen

Erfahrung

Führe mich einmal hinters Licht, Schande über Dich.
Führe mich ein zweites Mal hinters Licht, Schande über mich.

chinesisches Sprichwort

Lachen

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Sprichwort – erschienen in Frank Leslie`s Sunday Magazine, Band 13 (1883)

Mut

Erfolg ist nicht endgültig, Versagen nicht fatal, es ist der Mut weiterzumachen, der zählt.

Sprichwort

Glück

Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.

amerikanisches Sprichwort

Große Aufgaben

Große Aufgaben gehen normalerweise an Menschen, die ihre Fähigkeit beweisen, über kleinere Aufgaben hinauszuwachsen.

amerikanisches Sprichwort

Welt verändern

Die Welt ist ein Spiegel, aus dem jedem sein eigenes Bild entgegenblickt. Wirf einen mürrischen Blick hinein, und sie wird dir ein saures Gesicht zeigen, lach sie an und lach mit ihr, und sie ist dir ein lustiger, freundlicher Gefährte.

William Makepeace Thackeray – englischer Romancier (1811-1863), aus „Jahrmarkt der Eitelkeit“ („Vanity Fair“, 1848)

Gelegenheiten

Kleine Gelegenheiten sind oft der Anfang zu großen Unternehmungen.

Demosthenes – griechischer Redner und Staatsmann (384-322 v. Chr.)

Mut

Mut ist nicht immer ein lautes Gebrüll. Manchmal ist es auch die leise Stimme am Ende eines Tages, die spricht: Morgen versuche ich es wieder.

Mary Anne Radmacher – amerikanische Schriftstellerin, Künstlerin und Rednerin (*1957)

Maßstab für Erfolg

Der Maßstab für Erfolg ist nicht, ob Du ein schweres Problem zu bewältigen hast, sondern ob es das gleiche Problem ist, das Du letztes Jahr hattest.

wird John Foster Dulles zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1953-59 Außenminister (1888-1959)

Anführer und Boss

Menschen fragen nach dem Unterschied zwischen einem Anführer und einem Boss. Der Anführer führt an und der Boss treibt an.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), aus seiner Rede in Birmingham, New York, am 24. Oktober 1910

Arbeit

Arbeit ist persönlicher Einsatz, aber keine Last.

Patrizio Bertelli – italienischer Unternehmer (Prada, *1946)

Aufgaben-Verteilung

Der beste Auftrag geht an die Person, die ihn erledigt, ohne die Verantwortung abzugeben oder mit Ausreden zurückzukommen.

Napoleon Hill – amerikanischer Schriftsteller, „Think And Grow Rich“ (1883-1970)

Mut und Ausdauer

Mut und Ausdauer haben einen magischen Talisman, vor dem Schwierigkeiten verschwinden und Hindernisse sich in Luft auflösen.

John Quincy Adams – amerikanischer Politiker, 1825-29 6. Präsident (1767-1848), aus einer Ansprache in Plymouth am 22. Dezember 1802

Befreiung

Niemand beklage seine Armut, denn das Reich ist allen erschienen.
Niemand beweine seine Schuld, denn Vergebung leuchtet vom Grabe.
Niemand fürchte den Tod, denn des Erlösers Tod hat uns befreit.

Johannes Chrysostomos – eigentlich Johannes von Antiochien, griechischer Kirchenlehrer, 398-407 Erzbischof von Konstantinopel (344 oder 349-407), aus der Osterpredigt, Zitateheft 2016

Macher

Die entscheidende Zutat ist den Hintern zu heben und etwas zu tun. Es ist so einfach. Viele Menschen haben Ideen, aber nur wenige entscheiden sich, sofort etwas dafür zu tun. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Heute. Der wahre Unternehmer ist ein Macher, kein Träumer.

Nolan K. Bushnell – amerikanischer Ingenieur und Mehrfach-Gründungsunternehmer: Atari u. a. (*1943)

Unwissenheit

Die Stimme der Intelligenz … wird übertönt vom Gebrüll der Angst und ignoriert von der Stimme des Verlangens. Die Stimme der Schande widerspricht ihr, der Haß unterdrückt sie, die Wut erstickt sie, aber die Unwissenheit läßt sie für immer verstummen.

Dr. Karl Augustus Menninger – amerikanischer Psychiater, Mitbegründer der Menninger-Klinik (1893-1990)

Überleben

Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, aber diejenige, die am anpassungsfähigsten auf Veränderungen reagiert.

Charles Darwin – britischer Naturforscher (1809-1882), Zitateheft 2016

Hohe Ziele

Wir haben uns entschlossen, in diesem Jahrzehnt auf den Mond zu kommen, nicht weil es leicht wäre, sondern gerade weil es schwer ist, weil diese Aufgabe uns helfen wird, unsere besten Energien und Fähigkeiten einzusetzen und zu erproben.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), in seiner Rede an der Rice University am 12. September 1962

Wahrheitsfindung

Um die Wahrheit zu finden, mußt du beide Seiten einer Geschichte hören.

Walter Cronkite – amerikanischer Journalist (1916-2009)

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer hat mehr Amerikaner zu Lügnern gemacht als das Golfspiel.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Inspiration

Wenn die Inspiration nicht zu mir kommt, gehe ich den halben Weg, um sie zu treffen.

wird Dr. Sigmund Freud zugeschrieben – österreichischer Neurologe, Psychologe und Religionskritiker, Begründer der Psychoanalyse (1856-1939), Zitateheft 2016

Besser werden

Wenn Du aufhörst, besser zu werden, hörst Du auf, gut zu sein.

Franz Türk – österreichischer Kellermeister, Weingutbesitzer und Unternehmer (*1970), Zitateheft 2016

Voraussehen

100 % der Informationen, die wir über eine Firma haben, spiegeln die Vergangenheit wider, während 100 % ihres Wertes von der Zukunft abhängen.

Bill Miller – amerikanischer Portfolio Manager (*1950), Zitateheft 2016

Konträr

Um besser als der Markt zu sein, muß man das verkaufen, was andere kaufen, und umgekehrt.

Dr. J. B. Mark Mobius – amerikanischer Portfoliomanager, Pionier des globalen Aktieninvestments in Schwellenländern, gilt als „Altmeister der asiatischen Aktie“ (*1936), Zitateheft 2016

Partnerschaft

Unser Erfolg beruht wirklich auf Partnerschaften vom ersten Moment an.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Erfolgsgeheimnis

Viele Menschen vermeiden sorgfältig, das Geheimnis des Erfolges zu entdecken, weil sie tief in sich vermuten, das Geheimnis könnte harte Arbeit sein.

John L. Mason – amerikanischer Geistlicher, Redner und Autor (*1955)

Persönliche Führung

Persönliche Führung ist der Vorgang, deine Visionen und Werte vor Augen zu behalten und dein Leben so anzupassen, daß es mit ihnen übereinstimmt.

Dr. Stephen R. Covey – amerikanischer Autor und Management-Berater (1932-2012)

Geschäftsgelegenheiten

Geschäftsgelegenheiten sind wie Busse, es kommt immer noch einer.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950)

Ausdauer

Du scheiterst, wenn Du es nicht versuchst. Wenn Du es versuchst und scheiterst, ja, dann gibt es ein paar Artikel über Dich, die schreiben, daß Du bei irgendwas erfolglos warst. Doch wenn man sich die Geschichte der amerikanischen Unternehmensgründer ansieht, dann weiß ich eine Sache über sie: Schrecklich viele von ihnen haben in der Vergangenheit Dinge versucht und nicht geschafft und dennoch im weiteren Verlauf Großes verwirklicht.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950), Zitateheft 2016

Geheimnisse

Geheimnisse tendieren dazu, ihre Träger aufzuzehren. Je größer die Bürde des Geheimnisses, je größer die angenommene klandestine Gegenwehr des ehemaligen Besitzers der Daten, desto größer die Paranoia, desto schneller und umfangreicher die gegenseitigen Verdächtigungen.

Frank Rieger – deutscher Publizist, Internetaktivist und Sprecher des „Chaos Computer Clubs“ (*1971), aus „Wie man sich selbst lahmlegt“ (2011), Zitateheft 2016

Gebet

Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes.

Jakob Abrell – deutscher Lyriker und ehrenamtlicher Kirchenmitarbeiter (1934-2003), Zitateheft 2016

Fundament

Wer einen hohen Turm bauen will, sollte lange am Fundament verweilen.

Weisheit

Fröhlichkeit

Das sicherste Mittel gegen die Fallen des Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

Weisheit

Freunde

Freunde sind jene seltenen Menschen, die Dich fragen, wie es Dir geht und dann auch die Antwort abwarten.

Weisheit – Zitateheft 2016

Freund

Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.

Quintus Ennius – römischer Schriftsteller (239-169 v. Chr.), zitiert von Marcus Tullius Cicero (römischer Politiker, 106-43 v. Chr.) in „Über die Freundschaft“ („Laelius de amicitia“, 44 v. Chr.), Zitateheft 2016

Innovation

Innovation wächst aus der Begegnung mit dem Ungewöhnlichen.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Ja-Sager

Noch nie haben die Angepaßten die Welt verändert. Ja-Sager bewegen gar nichts.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Mut

Mut bedeutet, den Antrieb und die Ausdauer zu haben, außergewöhnliche Dinge in die Tat umzusetzen – ohne Netz und doppelten Boden.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Untätigkeit

In einem innovativen Unternehmen ist Untätigkeit der schlimmste Fehler – und der einzige, der bestraft werden sollte.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Zäune

Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Wunder

Ich glaube daran, daß Gott heute noch Wunder tut. Und Wunder der Veränderung von Herzen sind wohl die größten und für Gott vielleicht die schwersten, weil die souveränen Menschen ihm so oft ins „Handwerk“ pfuschen.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Wirtschaft

Wirtschaft ist bunt, Wirtschaft ist aufregend, ansteckend, energiegeladen.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Stagnation

Es gibt keine stagnierenden Branchen – nur stagnierende Manager.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Chance

Suche die Chance, nicht die Hindernisse! Gib mehr als du nimmst! Tu, was Du liebst! Laß alles andere sein! Sei besser die erstklassige Version Deiner selbst als die zweitklassige Version eines anderen. Denn es ist Dein Leben.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966), Zitateheft 2016

Tat

Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert.

Gustav Albert Werner – deutscher evangelischer Theologe und Diakoniepionier (1809-1887)

Loslassen

Wer einen Fluß überquert, muß die eine Seite verlassen.

Weisheit  Zitateheft 2016

Hoffnung und Glaube

Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.

wird Peter Kuznic zugeschrieben – kroatischer Theologe, Zitateheft 2016

Wahrheit

Es gibt keinen kürzeren Weg zu einem gelingenden Leben als die Wahrheit. Eine Lebenslüge, so bequem sie auch erscheinen mag, ist in jedem Fall ein Umweg.

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein – deutscher evangelischer Theologe (*1950), Zitateheft 2016

Sprache

Sprache ist das Tor zur Welt, Sprache vereint Menschen, sie ermöglicht uns den Zugang zu Bildung und ist ein Mittel zur Persönlichkeitsentfaltung.

Dennenesch Zoudé – deutsche Schauspielerin (*1966)

Tun

Das Gegenteil von Zaudern ist Tun.

Frank Schirrmacher – deutscher Journalist und Essayist, Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (1959-2014), aus der Eröffnungspredigt zur evangelischen Fastenaktion in Frankfurt am 25. Februar 2009

Stabilität durch Wandel

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.

Dr. Gustav Walter Heinemann – deutscher Politiker (SPD), 1969-1974 Bundespräsident (1899-1976), Zitateheft 2016

Talente

Erfolgreiche Menschen arbeiten, um ihre Talente zu entdecken und diese dann so einzusetzen, daß andere etwas davon haben.

Tom Morris – amerikanische Philosoph und Erfolgstrainer (*1952)

Große Liebe

Die große Liebe erkennt man nicht an ihrer Stärke, sondern an ihrer Dauer.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Gebet

Das Gebet ist eine Himmelsleiter, auf welcher wir hinauf gen Himmel steigen, und die heiligen Engel mit uns wieder herab.

Johann Arndt – lutherischer Theologe, Wegbereiter des Pietismus (1555-1621), aus „Paradiesgärtlein voller christlicher Tugend“, 1612

Entdecken

Ganz neue Zusammenhänge entdeckt nicht das Auge, das auf ein Werkstück gebeugt ist, sondern das Auge, das in Muße den Horizont absucht.

Prof. Dr. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker – deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher, Bruder des Bundespräsidenten a.D. (1912-2007), aus „Verantwortung der Wissenschaft im Atomzeitalter“ (1958), Zitateheft 2016

Langes Leben

Früher starben die Menschen mit 35 Jahren, heute schimpfen sie bis 95 auf die Chemie.

wird Carl Heinrich Krauch zugeschrieben – deutscher Chemiker und Manager: Hüls AG, VEBA AG (1931-2004)

Ausdauer

Nicht durch Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

nach Ovid – eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Dichter (43 v. Chr. – ca. 17 n. Chr.)

Unwissenheit

Es dürfte uns gut tun, uns manchmal daran zu erinnern, daß wir zwar in dem Wenigen, das wir wissen, sehr verschieden sein mögen, daß wir aber in unserer grenzenlosen Unwissenheit alle gleich sind.

Sir Karl Raimund Popper – österreichisch-britischer Wissenschaftsphilosoph (1902-1994), aus „Vermutung und Widerlegung“, Band 1, S.43 (1963)

Mithelfen

Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andre packt sie kräftig an und handelt.

Dante Alighieri – italienischer Schriftsteller (1265-1321)

Tagewerk

Es hängt viel für unser Leben daran, ob wir einen getrosten Umgang mit der Erkenntnis haben, daß auch unser redlichstes Tagewerk ein Bruchstück ist und nicht mehr. Getrosten Umgang haben wir dann, wenn wir es glauben mögen, daß er, der Herr, an unsren Versuchen, unsren Bruchstücken und unsren Trümmern vorübergeht, indes wir schlafen und müde sind; er aber sieht unser Unvollendetes an mit dem Blick, dessen Licht die Vollendung ausstrahlt.

Albrecht Goes – evangelischer Pfarrer, Dichter und Schriftsteller (1908-2000), aus „Das Erstaunen. Begegnung mit dem Wunderbaren“ (1998)

Ausdauer

Im Grunde ist ein Diamant ein Stück Kohle, das Ausdauer hatte.

Alexander Vitocco – deutscher Life Coach (*1970)

Netzwerk

Ein Netzwerk ist wie ein Sparschwein, man zahlt immer ein und weiß nie, wann man es schlachten darf.

Dr. Cornelius „Conny“ Boersch – deutscher Unternehmer (*1968)

Glück

Mit dem Glück ist es wie mit dem Drachensteigen. Solange kein Wind weht, muß man selber rennen.

Matthias Machwerk – geboren als Matthias Jahn, deutscher Kabarettist (*1968), Zitateheft 2015

Ideen

Eine gute Idee ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn, man hat eine bessere.

Matthias Machwerk – geboren als Matthias Jahn, deutscher Kabarettist (*1968)

Richtig sehen

Es gibt keine unfotogenen Menschen. Man muß sie nur richtig sehen!

Josef Heinrich Darchinger – deutscher Fotojournalist (1925-2013)

Miteinander

Erst das Miteinander bringt den Reichtum des Menschseins zum Tragen. Auf jeden Einzelnen kommt es an, aber im Miteinander.

Dr. Notker Wolf OSB – Abtprimas der benediktinischen Konföderation (*1940)

Finden

Wer seinen Schreibtisch immer mustergültig aufräumt, wird nie das beglückende Gefühl kennenlernen, etwas längst verloren Geglaubtes doch noch wiederzufinden.

Weisheit

Lernen, Verdienen, Zurückgeben

Du lernst, Du verdienst und Du gibst zurück.

amerikanisches Sprichwort, Leitspruch von Prof. Dr. h.c. Roland Berger,Unternehmensberater – deutscher Unternehmer, Stifter und Stiftungskurator (*1937), Zitateheft 2014

Erfolg

Wer in die Fußstapfen anderer tritt, kann sie nicht überholen.

Prof. Dr. h.c. Roland Berger, Unternehmensberater – deutscher Unternehmer, Stifter und Stiftungskurator (*1937)

Begegnungen

Nur über die Begegnungen mit anderen Menschen ist es möglich, zu neuen Ufern zu gelangen.

Sprichwort

Gute Ideen

Gute Ideen können nichts dafür, was Menschen aus ihnen machen.

Prof. h.c. Horst Seehofer – deutscher Politiker (CSU), seit 2008 bayerischer Ministerpräsident (*1949)

Glück teilen

Wer sich über das Glück des anderen freut, dem blüht sein eigenes.

Wolfgang Maisch – deutscher Schriftsteller, Komponist und Maler (*1928), aus „Amely: eine Schicksalsbegegnung“ (2006), Zitateheft 2016

Trost

Getröstet wird nicht zum Einschlafen, sondern zum Aufwachen und Tun. Deshalb laßt uns darauf achten, unsere Hände füreinander zu erheben.

Pfarrer Dr. Matthias Schreiber – deutscher evangelischer Theologe, verantwortlich für den Kontakt zu Kirchen und Religionsgemeinschaften, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen (*1963)

Vermögen

Wir vermögen sehr viel mit unserem Vermögen! Vor allem dann, wenn wir das, was wir vermögen, auch wirklich mögen!

Sinnspruch

Ressourcen

Es gibt keinen Mangel an Finanzkapital. Die knappe Ressource ist das Humankapital.

Michael Milken – amerikanischer Finanzier, Stifter und Innovator in der Medizinforschung (*1946)

Visionen

Geld ist nicht der Engpaßfaktor, Visionen sind rar.

Michael Milken – amerikanischer Finanzier, Stifter und Innovator in der Medizinforschung (*1946)

Menschen verstehen

Unternehmen, richtige Unternehmen, sind keine Zahlen und kein Geld. Es sind Menschen. Du mußt imstande sein, Menschen zu verstehen und einzuschätzen.

André Meyer – französisch-amerikanischer Investmentbanker (Lazard), Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson (1898-1979), Zitateheft 2016

Bestimmung

Du bist nicht als Gewinner und auch nicht als Verlierer, sondern als Entscheider geboren.

Sprichwort

Das Schöne

Das Schöne weckt die Erinnerung an das Wahre.

wird Platon zugeschrieben – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.)

Ort des Wunders

Gott kann den Gegenstand unserer Sorge zum Gegenstand des Wunders machen.

wird Helmut Thielicke zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986)

Innovation

Innovationen sind ein Bündnis mit der Zukunft.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger – deutscher Chemiker (*1939)

Erinnerung

Wir sind, woran wir uns erinnern.

Dr. Werner T. Fuchs – Schweizer Werbefachmann und Markenberater (*1952)

Miteinander reden

Daß wir miteinander reden, macht uns zu Menschen.

Losung aus der Paartherapie

Gesamtheit Gottes

Nicht halbe Wahrheiten, nicht unvollständige Erkenntnis, sondern Gottes ganze Weisheit und Gottes ganze Güte wird in Jesus offenbar.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), aus einem Vortrag auf der Theologischen Woche im April 1936

Du kannst nicht…

Du kannst keinen Wohlstand erzeugen, indem Du Sparsamkeit verhinderst.
Du kannst den Schwachen nicht stärken, indem Du den Starken schwächst.
Du kannst den kleinen Menschen nicht helfen, indem Du die großen Menschen stürzt.
Du kannst den Lohnempfänger nicht fördern, indem Du den Lohnzahler niederdrückst.
Du kannst den Armen nicht helfen, indem Du den Reichen zerstörst.
Du kannst keine intakte Sicherheit mit geliehenem Geld aufbauen.
Du kannst keine Brüderlichkeit fördern, indem Du den Klassenkampf schürst.
Du kannst nicht Deine Schwierigkeiten lösen, indem Du mehr ausgibst als Du verdienst.
Du kannst Charakter und geistige Stärke der Menschen nicht aufbauen, indem Du ihre Initiative und Unabhängigkeit zerstörst.
Und Du kannst keinem Menschen auf Dauer helfen, indem Du für Ihn tust was er für sich selbst tun müßte und tun sollte.

William H. J. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Geistlicher, geboren in Hamburg (1873-1962), veröffentlicht 1916

Die sieben nationalen Verbrechen

Ich denke nicht.
Ich weiß nicht.
Ich mache mir nichts draus.
Ich bin zu beschäftigt.
Ich lasse es besser.
Ich habe keine Zeit zum Lesen und Erfahren.
Ich bin nicht interessiert.

William H. J. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Geistlicher, geboren in Hamburg (1873-1962), veröffentlicht 1916

Neubeginn

Es ist keine Schande, Konkurs zu machen, aber es ist eine Schande, nicht am nächsten Tag in irgendeinem Keller wieder neu anzufangen.

Leopold Kostal – deutscher Gründungsunternehmer (1884-1961), Zitateheft 2016

Ehe

Die Liebe macht blind, die Ehe stellt das Sehvermögen wieder her.

wird Georg Christoph Lichtenberg zugeschrieben -deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799)

Klugheit

Es gibt viele Dinge, die ein kluger Mann nicht wissen will.

Ralph Waldo Emerson – amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), aus „Demonology“ (1877)

Machen

Handeln lehrt die Philosophie, nicht reden.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr. – 65 n. Chr.), aus „Briefe über die Ethik an Licilius“ („Epistulae morales ad Lucilium“, 63 n. Chr.)

Qualität

Wie ein Theaterstück, so ist das Leben: Es kommt nicht darauf an, wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), aus „Epistulae morales ad Lucilium“, Brief 77 (Juni 64)

Träume verfolgen

Es ist nicht wahr, daß Leute aufhören ihre Träume zu verfolgen, weil sie alt werden; sie werden alt, weil sie aufhören, ihre Träume zu verfolgen.

Gabriel García Márquez – kolumbianischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1982 (1927-2014)

Nach vorne blicken

Die Vergangenheit kann nicht verändert werden. Die Zukunft liegt noch in Deiner Macht.

Hugh White – amerikanischer Jurist, Geschäftsmann und Politiker (1798-1870)

Ruhm

Ruhm ist wie ein Fluß, der leichte und aufgeblasene Dinge trägt und schwere und feste Dinge untergehen läßt.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus dem Essay „Of Praise“ (1612)

Möglichkeiten

Ein kluger Mann wird sich mehr Möglichkeiten schaffen, als sich ihm bieten.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus dem Essay „Of Adversity“ (1625)