Bewegen

Nur wer versteht, was die Menschen bewegt, kann sie auch bewegen.

Berthold Bodo Flaig – deutscher Psychologe, Markt- und Sozialforscher, SINUS-Institut (*1948)

Delegieren

Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas tun soll, was ein anderer für einen tun kann.

wird John D. Rockefeller zugeschrieben – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937)

Zupacken

Ich habe nicht auf die territorialen Grenzen der akademischen Disziplinen geachtet und mir einfach alle großen Ideen geschnappt, die ich finden konnte.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Zusammenarbeit

Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus dem Artikel „Über die Entstehung des Festspiels zu Ifflands Andenken“, im „Morgenblatt für gebildete Stände“ (18. März 1816)

Möglich machen

Alles ist theoretisch unmöglich, bis es gemacht wird.

Robert A. Heinlein – amerikanischer Ingenieur und Science-Fiction-Autor (1907-1988), aus „Zwischen den Planeten“, Kapitel 2, „Mene, Mene, Tekel, Upharsin“ („Between Planets“, 1951)

Ziel

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch.

wird Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944)

Innovation

Das elektrische Licht ist nicht durch die kontinuierliche Verbesserung der Kerze erfunden worden.

Dr. Oren Harari – amerikanischer Wirtschaftsprofessor an der Universität von San Francisco und Autor mehrerer Managementratgeber (1949-2010)

Christus allein baut

Kein Mensch baut die Kirche, sondern Christus allein. Wer die Kirche bauen will, ist gewiß schon am Werk der Zerstörung. Denn er wird einen Götzentempel bauen, ohne es zu wollen und zu wissen.
Wir sollen bekennen – Er baut.
Wir sollen verkündigen – Er baut.
Wir sollen zu ihm beten – Er baut.
Wir kennen seinen Plan nicht.
Wir sehen nicht, ob er baut oder einreißt.
Es mag sein, daß die Zeiten, die nach menschlichem Ermessen Zeiten des Einsturzes sind, für ihn die großen Zeiten des Bauens sind, mag sein, daß die menschlich gesehen großen Zeiten der Kirche Zeiten des Einreißens sind.
Es ist ein großer Trost, den Christus seiner Kirche gibt:
Du bekenne, verkündige, zeuge von mir, Ich allein aber will bauen, wo es mir gefällt.
Fahr mir nicht ins Regiment.
Kirche, tu Du das Deine recht, dann hast du genug getan.
Aber tu es auch recht.
Sieh nicht nach Meinungen und Ansichten, frage nicht nach Urteilen.
Rechne nicht immer wieder, sieh Dich nicht nach anderem Halt um.
Nicht nur Kirche bleibe Kirche, sondern du Kirche bekenne, bekenne, bekenne.
Christus allein ist Dein Herr, von seiner Gnade allein lebst Du, wie Du bist.
Christus baut.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus seiner Predigt zu Matthäus 16, 13-18 (Berlin, 23. Juli 1933), erschienen in „Dietrich Bonhoeffers Werke“(Band 12 „Berlin 1932-1933“, S. 465ff, 1997)

Erfolg

Der Erfolg ist nur gemietet – und die Miete ist jeden Tag fällig.

Motto von Hans-Dieter „Hansi“ Flick – deutscher Fußballspieler, -trainer und -funktionär, seit 2021 Bundestrainer (*1965), nach dem Sieg seiner Mannschaft FC Bayern München im Finale der Fußball Champions League 2020

Späte Überraschung

Wie bei der Ehe gibt es auch bei Unternehmensübernahmen oft Überraschungen nach dem Ja-Wort.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Berkshire Aktionäre (2016)

Führungsstil

Bei Führung geht es darum, anderen durch Deine Anwesenheit zu besseren Leistungen zu verhelfen und sicherzustellen, daß diese Wirkung auch in Deiner Abwesenheit anhält.

Sheryl Sandberg – amerikanische Managerin und Philanthropin, Vorstand von Facebook (*1969), über die „Harvard Business School“ in „Lean In: Frauen und der Wille zum Erfolg“ (2014)

Freiheit

Freie Menschen machen Fehler und gehen bewusst Risiken ein. Wenn wir die Politiker für alles verantwortlich machen, was schiefgeht, werden sie uns unsere Freiheit wegnehmen, damit nichts mehr schiefgeht. Sie tun das nicht für unseren Schutz vor dem Risiko, sondern für ihren Schutz vor der Kritik.

Jonathan Philip Chadwick Sumption, Lord Sumption – britischer Autor, Mittelalter-Historiker und Richter, 2012-2018 Richter am Supreme Court (*1948), aus dem Interview „Set us free from lockdown, ministers, and stop covering your backs.“ in „The Sunday Times“ (17. Mai 2020)

Führung

Wir brauchen Führungskräfte, die nicht in Geld, sondern in die Gerechtigkeit verliebt sind.
Die nicht in die Popularität, sondern in die Menschlichkeit verliebt sind.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seiner Rede „The Birth of a New Age“ auf dem Festbankett zum fünfzigjährigen Bestehen der Alpha Phi Alpha Bruderschaft in Buffalo (11. August 1956), erschienen in „The Papers of Martin Luther King, Jr. Volume III: Birth of a New Age, December 1955-December 1956“ (1997)

Hoffnung

Hoffnung ist nichts anderes als das Vertrauen auf die Endlosigkeit der göttlichen Liebe.

wird Charles Eugène Vicomte de Foucauld de Pontbriand zugeschrieben – französischer Forscher und Husaren-Offizier, später unter dem Ordensnamen Charles de Jésus Trappisten-Mönch (1858-1916)

Aktienauswahl

– Erstklassiges Management, das nachweislich sein Wort hält.
– Führt innovative Forschung durch und nutzt Technologie zum maximalen Vorteil.
– Arbeitet sowohl im Ausland als auch im Inland. (Wachstum durch Expansion im Ausland).
– Verkauft Produkte und Dienstleistungen, die nicht obsolet werden.
– Insider besitzen einen großen Teil der Aktien und haben einen persönlichen Anteil am Erfolg des Unternehmens.
– Das Unternehmen erzielt hohe Renditen auf die Innovationen und die Manager sind bestrebt, Investoren zu belohnen.
– Die Kosten werden auf ein Minimum beschränkt, was das Unternehmen zu einem kostengünstigen Produzenten macht.
– Das Unternehmen hat einen dominierenden oder wachsenden Anteil an einem wachsenden Markt.
– Das Unternehmen ist geschickt darin, Wettbewerber zu akquirieren und rentabel zu machen.
– Das Unternehmen verfügt über eine starke Bilanz.

Shelby M. C. Davis – amerikanischer Investor und Philanthrop, Gründer Davis Selected Advisers (*1937), aus einer Notiz vom 22. Mai 1997, zitiert in „The Davis Dynasty: Fifty Years of Successful Investing on Wall Street“ (2001)

Weisheit

Weisheit ist etwas anderes als Wissen und Verstand und Lebenserfahrung. Weisheit ist das Geschenk, den Willen Gottes in den konkreten Aufgaben des Lebens zu erkennen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einer Reflexion in Finkenwalde, erschienen in „Illegale Theologenausbildung: Finkenwalde 1935-1937“, „Dietrich Bonhoeffers Werke“ (Band 14, S. 868, 1996)

Für die Freiheit und das Leben

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Faust. Der Tragödie zweiter Teil in fünf Akten“, Fünfter Akt, „Großer Vorhof des Palasts“ (1832)

Gottes Wunder

Gottes Wunder geschehen nicht darum, daß wir sie ermessen und fangen, sondern dadurch glauben und getrost werden sollen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner „Auslegung der Epistel am Stephanstag“, erschienen in „Dr. Martin Luther’s Kirchen-Postille, das ist: Predigten über die Evangelien und Episteln des Kirchenjahrs, nach der letzten bei Luther’s Lobzeiten, 1543 und 1544, erschienenen Ausgabe wieder abgedruckt“, Band I (1845)

Mutig

Sei mutig und geh Risiken ein. Nichts kann Erfahrung ersetzen.

Motivation

Mensch

Gott nahm in der Geburt Jesu Christi die Menschheit an, nicht nur einen einzelnen Menschen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus seiner „Meditation zu Weihnachten“ (Dezember 1939), erschienen in „Dietrich Bonhoeffers Werke“ (Band 15, S. 540, 1998)

Hoffnungslicht

Das Leben bremst, zum zweiten Mal,
die Konsequenzen sind fatal,
doch bringt es nichts wie wild zu fluchen,
bei irgendwem die Schuld zu suchen,

denn solch wütendes Verhalten,
wird die Menschheit weiter spalten,
wird die Menschheit weiter plagen,
in diesen wahrhaft dunklen Tagen.

Viel zu viel steht auf dem Spiel,
Zusammenhalt, das wär‘ ein Ziel,
nicht jeder hat die gleiche Sicht…
Nein, das müssen wir auch nicht…

Die Lage ist brisant wie selten,
trotzallem sollten Werte gelten
und wir uns nicht die Schuld zuweisen,
es hilft nicht, wenn wir uns zerreißen.

Keiner hat soweit gedacht,
wir haben alle das gemacht,
was richtig schien und nötig war,
es prägte jeden, dieses Jahr.

Für alle, die es hart getroffen,
laßt uns beten, laßt uns hoffen,
daß diese Tage schnell vergeh’n
und wir in bess’re Zeiten seh’n.

Ich persönlich glaube dran,
daß man zusammen stark sein kann…
Für Wandel, Heilung, Zuversicht,
zünd‘ mit mir ein Hoffnungslicht.

Doreen Kirsche – deutsche Pflegerin und Lyrikerin (*1976)

Erfolg

Erfolg ist 99% Einstellung und 1% Begabung.


Gary Player – südafrikanischer ehemaliger Profi-Golfer (*1935)

Neues wagen

Oft ist es der Sprung ins Unbekannte, der zum nächsten Level führt.

Debora Karsch – deutsche Persönlichkeitstrainerin, Autorin und Unternehmerin (*1982)

Stille

Laß Deinen Mund stille sein, dann spricht Dein Herz. Laß Dein Herz stille sein, dann spricht Gott.

Johannes von Dalyatha, bekannt als Johannes Saba („der Ältere“) oder Yoḥannan – syrischer Mönch und Mystiker der Kirche des Ostens (etwa 690-780)

Zeit

Es regnet viele Tropfen, ehe man Einsicht gewinnt, und Jahre vergehen, ehe man weise wird.

Adalbert Stifter – österreichischer Schriftsteller (1805-1886), aus „Der Hochwald“ (1842)

Menschen

Hege gegen niemanden Groll:
Gute Menschen bringen Dir Glück.
Schlechte Menschen geben Dir Erfahrung.
Die schlechtesten verpassen Dir nützliche Lektionen.
Und die besten schenken Dir schöne Erinnerungen.

Weisheit

Vorbilder

In der Jugend studiert man Erwachsene, um klug zu werden. Im späteren Leben studiert man Kinder, um glücklich zu werden.

Peter Rosegger – österreichischer Schriftsteller (1843-1918), aus „Sonnenschein“ (1902)

Zweite Chance

Gib jedem eine zweite Chance, denn irgendwann brauchst du sie selber!

Weisheit

Gottes Gnade

Gottes Gnade zeigt sich in den Menschen, die er uns über den Weg schickt.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546), konnte durch das Archiv der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt nicht verifiziert werden

Richtig

Mach, was Du willst! Aber mach es dann richtig.

Dr. h.c. Carsten Maschmeyer – deutscher Startup-Investor (*1959), zu seinem Sohn Marcel Maschmeyer (deutscher Startup-Investor, *1989) über dessen Zukunftspläne

Glaube

Glaube ist nicht das, was man sagt, sondern das, was man wagt. Sich der Gnade Gottes anzuvertrauen, ist das Schönste, was es gibt.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Besser

Das Bessere ist der Feind des Guten.

französisches Sprichwort

Mut

Wer weiß, wem die letzte Stunde gehört, der braucht den nächsten Augenblick nicht zu fürchten.

Peter Hahne -deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Bestimmung

„Was sollen wir aus Christus machen?“ Es geht nicht darum, was wir aus Ihm machen können, es geht ausschließlich darum, was Er aus uns machen will.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus dem Essay „What Are We to Make of Jesus Christ?“ (1950), erschienen in „Gott auf der Anklagebank“ („God in the Dock“, 1970)

Mut zur Weisheit

Wage es, weise zu sein! Fang an! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur einem Bauern, der darauf wartet, daß der Fluß versiegt, bevor er ihn überquert.

Quintus Horatius Flaccus (Horaz) – römischer Schriftsteller (65-8 v. Chr.), aus dem ersten Band seiner Briefe („Epistularum liber primus“, 2, 40-43, 20 v. Chr.)

Aus der Geschichte lernen

Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich oft.

Sprichwort, fälschlich Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Gründungs-Unternehmer

Große, innovative, globale Unternehmen wie Facebook, Google, Apple, Oracle und Microsoft haben in ihren erfolgreichsten Zeiten alle eines gemeinsam. Der Gründer und visionäre Führer ist immer noch der CEO und bleibt eine innovative Kraft.

Steven G. Blank – amerikanischer Unternehmer (*1953), aus „Start with a Blank page“, einem Interview mit Stein Arne Nistad in „Reflections“ („PGS magazine“ 2011)

Zwei Möglichkeiten

Das Ergebnis ist immer da gleiche: die Regierung oder der Markt. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Planned Chaos“ (1947)

Ehrlich

Ehrlichkeit ist die höchste Form des Respekts.

Prof. Dr. Utz Claassen – deutscher Manager, Unternehmensberater, Investor und Publizist (*1963)

Wert erkennen

Manches wird erst wichtig, wenn es nicht mehr selbstverständlich ist.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker (*1955)

Tu es

Leute, die sagen: „Das geht nicht“, werden immer von jemandem unterbrochen, der es tut.

Sprichwort aus dem „Puck“ – erstes erfolgreiches amerikanisches Satiremagazin (52. Jahrgang, Ausgabe 1347, 24. Dezember 1902)

wird oft fälschlich George Bernard Shaw zugeschrieben (irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925, 1856-1950)

Evangelium

Das Evangelium ist kein Buch, sondern ein lebendiges Wesen mit einer Wirkung und einer Macht, die alles mitreißt, was sich seiner Ausbreitung entgegensetzt.

Napoleon Bonaparte – französischer General und 1804-14 und 1815 Kaiser (1769-1821), aus „Sentiment de Napoléon sur le Christianisme: conversations religieuses“, Kapitel sechzehn „De La Divinité de Jesus-Christ“ (postum 1841)

Einstellung

Ein positiver Gedanke am Morgen kann Deinen Tag verändern.

Josef Müller jun. – deutscher Steuerberater, Diplomat, Theologe, Autor und Redner (*1955)

Ansporn

Folgen Dir die Menschen, dann folgen auch die Zahlen.

Frank Dopheide – deutscher Werbefachmann, Gründungsunternehmer und Autor (*1963)

Lächeln

Jedes Lächeln, das Du aussendest, kehrt doppelt zu Dir zurück.

Sprichwort

Gewissen

Es gibt eine höhere Instanz als die Gerichtshöfe und das ist das Gewissen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), aus dem umstrittenen Zeitungsartikel „The Puzzle and Its Solution“ („Young India“, 15. Dezember 1921)

Man muß wissen, wo es steht

Wissen, wie man mit einer Enzyklopädie umzugehen hat, ist besser, als eine Enzyklopädie zu sein.

wird Alfred Bernhard Nobel zugeschrieben – schwedischer Chemiker, Unternehmer und Erfinder, Stifter der Nobelpreise (1833-1896), konnte durch die Nobel-Stiftung in Stockholm nicht verifiziert werden

Ewiges Leben

Ewiges Leben ist die einzige Altersversorgung, auf die man sich verlassen kann.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Klein anfangen

Wer Millionär werden will, darf sich nicht scheuen, Teller zu waschen.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Macht

Die Macht ist aus sich heraus weder gut noch böse, sondern empfängt ihren Sinn erst aus der Entscheidung dessen, der sie braucht.

Romano Guardini – katholischer Religionsphilosoph und Theologe (1885-1968), aus „Die Macht. Versuch einer Wegweisung“ („Il potere“, 1951)

Übung macht den Meister

Je härter Du trainierst, desto erfolgreicher wirst Du.


Gary Player – südafrikanischer ehemaliger Profi-Golfer (*1935)

Nur, wer losläßt, hat zwei Hände frei

Mit geballten Fäusten kann man nicht säen.

Adolfo Pérez Esquivel – argentinischer Aktivist, Schriftsteller und Bildhauer, Friedensnobelpreis 1980 (*1931), aus seiner Dankesrede aus Anlaß der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo (10.12.1980)

Dran bleiben

Unsere Konkurrenten haben uns kopiert und versucht, uns zu töten, aber das war gut: So mußten wir immer wieder Neues erfinden.

Gérard Mulliez – französischer Unternehmer und Manager (*1931)

Von Gott lernen

Das zu lernen, was Gott uns durch die Not lehren will, ist wichtiger, als aus der Not herauszukommen.

J. Hudson Taylor – genannt „Pionier im verbotenen Land“, englischer Missionar in China (1832-1905), aus einem Brief an J. W. Stevenson vom Dezember 1891, zitiert von Frederick Howard und Mary Geraldine Taylor (englisches Missionars-Ehepaar, 1862-1946 bzw. 1865-1949) in „Hudson Taylor and the China Inland Mission; The Growth of a Work of God“ (1918)

Anstoß

Wenn es hart auf hart kommt, kommen die Harten in Fahrt.

John Thomas – amerikanischer Football-Trainer: „Green Hornets“, zitiert von Joe Scherrer in „Thomas Won’t Let Hornets Scrimmage“, in „The Corpus Christi Times“ (15.9.1953)

Kreative Auseinandersetzungen

Ermutige zu kreativen Auseinandersetzungen: Willkürliche Anfeindungen sind nicht das, was die Organisation braucht, aber wenn niemand verärgert ist, treibst Du vielleicht nicht hart genug an.

Dr. Oren Harari – amerikanischer Wirtschaftsprofessor an der Universität von San Francisco und Autor mehrerer Managementratgeber (1949-2010), aus „The Powell Principles. 24 Lessons from Colin Powell, a Legendary Leader“ (2002)

Krise

Schlechte Unternehmen werden durch Krisen zerstört, gute Unternehmen überleben sie, großartige Unternehmen werden durch sie verbessert.

Andrew Stephen „Andy“ Grove – eigentlich András István Gróf, ungarisch-amerikanischer Geschäftsmann, Mit-Gründer von Intel (1936-2016), im Dezember 1994, zitiert in „Creating the Digital Future: The Secrets of Consistent Innovation at Intel“ (1998)

Das wünsche ich Dir

Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen,
mögest Du den Wind im Rücken haben,
möge die Sonne warm Dein Gesicht bescheinen,
möge Gott seine schützende Hand über Dich halten.

Mögest Du in Deinem Herzen dankbar bewahren
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in Deinem Leben.

Das wünsche ich Dir,
daß jede Gottesgabe in Dir wachse und sie Dir helfe,
die Herzen jener froh zu machen, die Du liebst.
Möge freundlicher Sinn glänzen in Deinen Augen, anmutig und edel
wie die Sonne, die, aus den Nebeln steigend, die ruhige See wärmt.

Gottes Macht halte Dich aufrecht,
Gottes Auge schaue für Dich,
Gottes Ohr höre Dich,
Gottes Wort spreche für Dich,
Gottes Hand schütze Dich.

altirischer Segenswunsch

Entscheide selbst

Der beste Weg, um über Investitionen nachzudenken, ist, in einem Raum mit niemandem sonst zu sein und nur zu denken. Wenn das nicht funktioniert, wird auch nichts anderes funktionieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus einem Colloquium an der University of Florida (15. Oktober 1998)

Beten und Handeln

Beten sollte niemals eine Entschuldigung für Untätigkeit sein. Nehemia betete, aber er stellte auch Wachen zum Schutz auf.

Cornelia Arnolda Johanna „Corrie“ ten Boom – niederländische Schriftstellerin, Mitglied des Widerstands (1892-1983), aus „Clippings from My Notebook“ (Thomas Nelson Inc, 1982)

Weisheit

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.

wird Rabindranath Tagore zugeschrieben – eigentlich Rabīndranāth Ṭhākur, bengalischer Dichter, Literaturnobelpreis 1913 (1861-1941)

Lesen

Wenn Menschen aufhören zu lesen, hören sie auf zu denken, und wenn sie aufhören zu denken, werden sie anfällig für Manipulationen.
Anführer sind Leser. Der Zusammenhang zwischen Lesen und Erfolg (persönlich und gesellschaftlich) kann nicht überbetont werden.

Jyoti Guptara – englischer Schriftsteller und Unternehmensberater (*1988)

Auf den Herrn vertrauen

Die Mächtigen kommen und gehen,
und auch jedes Denkmal mal fällt.
Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht,
dem sichersten Standpunkt der Welt.
Vertraut auf den Herrn für immer,
denn er ist der ewige Fels.

Jörg Swoboda – deutsche baptistischer Theologe und Liedermacher (*1947) /
Dr. Theo Lehmann – deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Autor (*1934),
aus dem Lied „Wer Gott folgt, riskiert seine Träume“ (1982)

Vorurteile

Es ist nie zu spät, um Vorurteile abzulegen.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller (1817-1862), aus „Walden“ (1854)

Charakter

Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), unter dem Pseudonym „Ignaz Wrobel“ in „Die Verteidigung des Vaterlandes“ („Die Weltbühne“, 6. Oktober 1921)

Segen

Gott gibt Dir Mut, aufzubrechen:
Altlasten werden Dich nicht zurückbinden.
Gott begegnet Dir:
Im Angesicht der Mitmenschen, gerade der Leidenden und Leidtragenden, wirst Du Jesus, Deinen Bruder, finden
und Dich in ihm bergen.
Gott begleitet Dich:
Ins Ungewohnte, ins Fremde wirst Du Dich wagen,
dem Schmerz Dich aussetzen und dem Glück Dich öffnen.
Gott gibt Dir Kraft:
Du willst Veränderung und wirst Dich auf Neues, Unbekanntes einlassen
und Du wirst die Unsicherheit, die damit verbunden ist, nicht scheuen.
Gott segnet Dich:
Er wird Dich halten und erhalten
und Du wirst Dich entfalten und gestalten, was an Zukunft in Dir schlummert.

Pfarrer Georg Stamm – Schweizer evangelischer Theologe (*1935)

Überwindung der Dummheit

Das Wort der Bibel, daß die Furcht Gottes der Anfang der Weisheit sei, sagt, daß die innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott die einzige wirkliche Überwindung der Dummheit ist.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“, erschienen in „Dietrich Bonhoeffer Werke“ (Band 8, S. 28, 1977)

Heiland

Jesus kam nicht in eine heile Welt, er war der Heiland der Welt!

Prof. Dr. Heinrich Derksen – deutscher evangelischer Theologe, seit 2005 Schulleiter des Bibelseminars Bonn (BSB, *1970)

Helden

Ohne Helden sind wir alle einfache Menschen und wissen nicht, wie weit wir gehen können.

Bernard Malamud – amerikanischer Schriftsteller (1914-1986), aus „Der Unbeugsame“ („The Natural“, 1952, deutsch: 1984)

Weihnachten

Gott lasse Dich ein gesegnetes Weihnachtsfest erleben.

Gott schenke Dir die nötige Ruhe, damit Du Dich auf
Weihnachten und die frohe Botschaft einlassen kannst.

Gott nehme Dir Sorgen und Angst
und schenke Dir neue Hoffnung.

Gott bereite Dir den Raum, den Du brauchst
und an dem Du so sein kannst, wie Du bist.

Gott schenke Dir die Fähigkeit zum Staunen
über das Wunder der Geburt im Stall von Bethlehem.

Gott mache heil, was Du zerbrochen hast
und führe Dich zur Versöhnung.

Gott gebe Dir Entschlossenheit, Phantasie und Mut,
damit Du auch anderen Weihnachten bereiten kannst.

Gott bleibe bei Dir mit dem Licht der Heiligen Nacht,
wenn dunkle Tage kommen.

Gott segne Dich und schenke Dir seinen Frieden.

Weihnachtssegen

Meisterökonom

Der Meisterökonom muß eine seltene Kombination von Eigenschaften besitzen. […] Er muß Symbole verstehen und in Worten sprechen. Er muß das Besondere in Bezug zum Allgemeinen betrachten und Abstraktes und Konkretes im gleichen Gedankengang berühren. Er muß die Gegenwart im Lichte der Vergangenheit für die Zwecke der Zukunft untersuchen.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), aus seinem Nachruf auf seinen Lehrer Alfred Marshall (englischer Ökonom, 1842-1924), erschienen in „The Economic Journal“, Vol. 34, Nr. 135 (September 1924)

Rechtzeitig

Die Zeit zum Dachreparieren ist bei Sonnenschein.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), in einer Rede anläßlich eines Dinners in Erinnerung an Samuel Gompers in Boston (25. Oktober 1958)

Kapital Gottes

Gott gibt uns wirklich Schätze, wir sind reiche Leute, aber nur, wenn wir dieses Kapital aktivieren.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), aus „Das Bilderbuch Gottes: Reden über die Gleichnisse Jesu“ (1957)

Zukunft

Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.

wird Mahatma Gandhi zugeschrieben – indischer Politiker (1869-1948)

Unternehmer

Die Funktion der Unternehmer besteht darin, die Produktionsstruktur zu reformieren oder zu revolutionieren, entweder durch die Ausnützung einer Erfindung oder, allgemeiner, einer noch unerprobten technologischen Möglichkeit zur Produktion einer neuen Ware bzw. zur Produktion einer alten auf eine neue Art und Weise, oder durch die Erschließung einer neuen Rohstoffquelle oder eines neuen Absatzgebietes, oder durch die Reorganisation einer Industrie und so weiter.

Joseph Alois Schumpeter – österreichisch-amerikanischer Nationalökonom (1883-1950), aus „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“ („Capitalism, Socialism and Democracy“, 1942)

Zugreifen

Verzichte nicht auf etwas, das heute attraktiv ist, weil Du glaubst, daß Du morgen etwas Besseres finden wirst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in einem Interview mit Becky Quick zusammen mit Bill Gates an der Columbia University (12. November 2009)

Beherzt

Zu viel Zeit schwächt jeden Deal. Es ist wichtig, eine Sache schnell über die Bühne zu bringen, wenn die Zeit dafür reif ist.

Stephen A. Schwarzman – amerikanischer Geschäftsmann, Investor und Philanthrop; Mit-Gründer, Chairman und CEO von „The Blackstone Group“ (*1947), aus einem Interview mit Dennis Kremer („Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, 28. März 2021)

Tun

Was Du sagst, verweht im Wind. Nur was Du tust, schlägt Wurzeln.

Karl Heinrich Waggerl – österreichischer Schriftsteller (1897-1973), aus „Heiteres Herbarium: Blumen und Verse“ (1950)

Erhellen

Über jedem guten Buche muß das Gesicht des Lesers von Zeit zu Zeit hell werden.

Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Aphorismus von 1912, erschienen in „Stufen – Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen“ (postum 1918)

Sinnfrage

Wir werden heute doch durch das völlige Versagen alter, gesicherter Größen und Programme wenigstens einmal vor die Frage gestellt, ob wir darüber nachdenken wollen, was das alles zu bedeuten hat, ob wir willens sind, darin den Schritt des lebendigen Gottes zu hören, der Nein sagt zu unserer stolzen Verwischung der Grenzen zwischen Geschöpf und Schöpfer, der uns heute sichtbar vor Augen malt, daß wir nichts vermögen, wenn wir ohne ihn sind, wenn wir wider ihn sind.

Prof. Dr. Adolf Köberle – deutscher evangelischer Theologe, 1926-1930 Leiter des Evangelisch-lutherischen Missionsseminars in Leipzig (1898-1990), aus „Die Seele des Christentums. Beiträge zum Verständnis des Christusglaubens und der Christusnachfolge in der Gegenwart“ (1932)

Erkennen

Man erfährt erst, wer nackt geschwommen ist, wenn die Ebbe kommt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Berkshire Aktionäre (2007)

Gemeinsam

Wenn wir weniger danach fragen, woher einer kommt, als danach, wohin er will, wenn wir nicht mehr danach fragen, was uns trennt, sondern was uns verbindet, […] dann wird das Zusammenleben in unserem Land menschlicher und zugleich erfolgreicher sein.

Christian Wulff – deutscher Politiker (CDU), 2010-2012 Bundespräsident (*1959), aus seiner Antrittsrede als Bundespräsident am 2. Juli 2010

Aus Fehlern lernen

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Wettbewerb

Es ist eine Hauptaufgabe des Wettbewerbs zu zeigen, welche Pläne falsch sind.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Recht, Gesetz und Freiheit“, hrsg. von Viktor Vanberg, Tübingen 2003, S.268 („Law, legislation and liberty: a new statement of the liberal principles of justice and political economy“, 1973)

Freundschaft

Eine Freundschaft, gegründet auf einem Geschäft, ist besser als ein Geschäft, gegründet auf Freundschaft.

John D. Rockefeller – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937)

Aus Fehlern lernen

Mit dem Scheitern kommt die Gelegenheit.

Glenn Llopis – kubanisch-amerikanischer Autor und Berater zu Führungs- und Geschäftsstrategien (*1966), aus seinem Buch „Earning Serendipity: 4 Skills for Creating and Sustaining Good Fortune in Your Work“ (2009)

Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Die Bibel, Johannes 6,37 (EU)

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Der größte Mann der Geschichte

Der größte Mann der Geschichte namens Jesus hatte keine Diener, doch man nannte ihn Meister.
Er hatte kein Diplom, doch sie nannten ihn Lehrer.
Er hatte keine Medikamente, doch nannte man ihn Heiler.
Er hatte keine Armee, doch Könige fürchteten ihn.
Er gewann keine militärischen Schlachten, doch er eroberte die Welt.
Er beging keine Verbrechen, doch man kreuzigte ihn.
Er wurde begraben, doch lebt er heute.

Weisheit

Risiko-Verständnis

Der intelligente Anleger stellt fest, daß die Aktien riskanter und nicht weniger riskant werden, wenn ihre Kurse steigen – und weniger riskant, wenn die Kurse fallen, nicht riskanter. Der intelligente Anleger befürchtet einen Bullenmarkt, weil damit die Aktien beim Kauf teurer werden. Und umgekehrt (solange Du genügend Bargeld zur Hand hast, um Deinen nötigen Ausgaben zu bestreiten zu können), solltest Du Dich auf einen Bärenmarkt freuen, weil dann die Aktien zum reduzierten Preis zu haben sind.

Jason Zweig – amerikanischer Journalist (*1959), in seinem „Kommentar zum Vorwort“ zur aktualisierten Ausgabe von „Der intelligente Investor“ („The Intelligent Investor. Revised edition“, 2003)

Zukunft

Die Zukunft ist nicht vorhersehbar – aber man kann sich zukunftssicher positionieren.

Motto der ARIAD Asset Management GmbH, Hamburg

Ungewißkeit

Ungewißheit ist eigentlich der Freund des Käufers von langfristigen Werten.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus einem Zeitungsartikel („Forbes“, 6. August 1979)

Furcht

Denn Furcht ist nichts anderes, als daß einer sich weigert, sich von seinem Verstand helfen zu lassen.

Die Bibel, Weisheit 17,12 (LUT)

Wertvoll

Es ist fast unmöglich, den wirklich herausragenden Vorstandsvorsitzenden zu hoch zu entlohnen… aber die Spezies ist selten.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Führung

Buchführung ist etwas anderes als Führung.

Frank Dopheide – deutscher Werbefachmann, Gründungsunternehmer und Autor (*1963)

Weisheit

Wissen kommt, doch Weisheit bleibt.

Alfred Lord Tennyson – britischer Dichter (1809-1892), aus dem Gedicht „Locksley Hall“ (1835, erschienen in „Poems“, 1842)

Kräfte

Du mußt dieser Erde Deinen Stempel aufdrücken, und wenn Du das noch nie getan hast, dann nur deshalb, weil Du es versäumt hast, die Kräfte, die Du hast, zu nutzen, oder weil Du es versäumt hast, sie zu entwickeln.

John Henry Patterson – amerikanischer Industrieller und Gründungsunternehmer: National Cash Register Company (1844-1922)

Fehler sind das Vorrecht der Tatkräftigen

Fehler zu machen ist das Privileg der Tatkräftigen, die fähig sind, ihre Fehler zu korrigieren. […]
Die Angst vor Fehlern ist die Wurzel der Bürokratie und der Feind jeder Entwicklung. Keine Entscheidung darf für sich beanspruchen, die einzig richtige zu sein. Die Tatkraft hinter der Entscheidung bestimmt allein ihre Richtigkeit. Es muß erlaubt sein, Fehler zu machen.

Ingvar Kamprad – schwedischer Unternehmer, IKEA-Gründer (1926-2018), aus „Das Testament eines Möbelhändlers“ („En Möbelhandlares Testamente“, 20. Dezember 1976)

Runder Geburtstag

Wenn das Leben vor einem liegt, ist es lang, wenn’s hinter einem liegt, ist es kurz.

Selma Wilde, geb. Opitz – deutsche Hausfrau (*1913), Mutter von Bärbel Wilde (deutsche evangelische Pfarrerin und Autorin, *1950)

Unfaßbar nah

Derselbe Gott, der Pläne schmiedet, die zu unfaßbar für meinen Verstand sind, ist jetzt in Reichweite.

Alicia Bruxvoort – amerikanische Schriftstellerin und Motivationsrednerin (*1972), aus dem Zeitungsartikel „Respect His wisdom“ („Thomasville Times“, 30. Dezember 2020)

Effektivität

Effektivität ist nur eine wirksame Strategie, wenn die Richtung klar ist. Ohne klare Orientierung ist sie wirkungslos. Wer nach einer Havarie orientierungslos auf dem Meer treibt, dem nützen auch kräftige und erfahrene Ruderer nichts. Effizienz in die falsche Richtung zu steuern, ist schlimmer als Stillstand.

Haruki Murakami – japanischer Schriftsteller (*1949), aus „Die Chroniken des Aufziehvogels“, drittes Buch „Der Vogelfänger“, 24 („ねじまき鳥クロニクル“, 1995)

Glücklich

Zu wissen, was uns glücklich macht, verschönt unsere Stunden.
Zu wissen, was andere glücklich macht, beschenkt unser Herz.

Angelika Emmert – deutsche Standesbeamtin (*1968)

Sechs bewährte Prinzipien

1. Wir haben eine Vision, die den Kurs für alle vorgibt und meist Streitigkeiten vermeidet
2. In Menschen investieren
3. Wer von der Familie operativ tätig sein will, muss sich an der Leitung eines Unternehmens vor Ort beteiligen
4. Wir konzentrieren uns auf das Langfristige
5. Finanziell agieren wir vorsichtig, das sichert uns die Unabhängigkeit von Banken und Finanzmärkten
6. Wir bewahren einen offenen Geist und gesunden Menschenverstand

Vianney Mulliez – französischer Familien-Unternehmer und Manager, u.a. Auchan, Boulanger, Decathlon, Leroy Merlin, Orsay (*1963)

Wer Schulden macht, begibt sich unter fremde Herrschaft

Hüte Dich vor den Bankiers. Freiheit ist unbezahlbar.

französisches Bonmot

Ködern

Schreib den ersten Satz einer Geschichte so, daß der Leser unbedingt auch den zweiten Satz lesen will.

William Faulkner – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1949 (1897-1962), aus einem Brief von Dezember 1951, erschienen in Joseph Blotner (Hrsg.): „Selected Letters of William Faulkner“ (1978)

Tu es!

Wenn Dir etwas wichtig genug ist, dann tust Du es, auch wenn die Chancen gegen Dich stehen.

Elon Musk – südafrikanisch-amerikanischer Ingenieur, Designer und Gründungs-Unternehmer: Tesla (*1971)

Gehorsam

Das Grundgesetz aller bürgerlichen Ordnung ist der Gehorsam gegen die Obrigkeit — um wieviel mehr dann muß man Gott, dem Herrn aller seiner Schöpfung, ohne Zaudern dienen in allen seinen Geboten!

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus „Bekenntnisse“, Buch 3, Kapitel 8 („Confessiones“, etwa 397-400)

Gut predigen

Bezeugen die Zuhörer ohne viel Worte die Früchte der Predigt durch Besserung ihres Lebens, dann läßt sich beurteilen, wie tauglich der Prediger ist.

Jean-Pierre Camus – französischer katholischer Geistlicher, 1609–1628 Bischof von Belley (1584-1652), aus „Der Geist des heiligen Franz von Sales“ („L’Esprit de saint François de Sales“, 1641)

Aufsichtsrat

Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens ist nicht das Kapital oder die Arbeit, sondern die Führung. Und das muß auch für den Aufsichtsrat gelten. Zumindest bei den großen Publikumsgesellschaften haben wir da häufig Aufsichtsratsmitglieder aus Politik und Verwaltung, die zwar gesellschaftliche oder personelle Interessen wahrnehmen können, aber in ihrem Leben noch nie leistungsorientiert im Sinne von unternehmerisch geführt haben. Das gilt meist auch für Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Professoren.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), im Interview „Man ist nett zueinander“ im „Manager Magazin“, S. 45-51 (1. August 1993)

Mut

Angst ist eine Reaktion. Mut ist eine Entscheidung.

Weisheit, wird oft Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Daten-Grundlage

Welche Daten, Fakten oder Ereignisse würden Dich dazu veranlassen, Deine Meinung zu ändern?

Alexanders Frage, benannt nach Dr. E. Russell Alexander – amerikanischer Epidemiologe und Beamter des öffentlichen Gesundheitswesens (1928-2006)

Danken

Wer dankt, denkt mit dem Herzen.

Bärbel Wilde – deutsche evangelische Pfarrerin und Autorin (*1950)

Spuren

Erfolg hinterläßt Spuren.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Freundschaft

Die Goldwäscher am Tajo holen den Sand aus dem Fluß, waschen das Gold heraus und behalten es, während sie den Sand am Ufer liegen lassen.
So muß auch der Freund den Sand der Fehler vorn Gold der Freundschaft trennen und ihn nicht in seine Seele einlassen.

Franz von Sales – Ordensgründer, Mystiker und 1602-22 Bischof von Genf (1567-1622), aus „Philothea – Anleitung zum frommen Leben“, dritter Teil „Verschiedene Weisungen über die Übung der Tugenden“, 22. Kapitel „Weitere Ratschläge über die Freundschaft“ („Introduction à la vie dévote“, 1609)

Gemeinschaft

Das einzig fruchtbare Verhältnis zu den Menschen – gerade zu den Schwachen – ist Liebe, das heißt der Wille, mit ihnen Gemeinschaft zu halten. Gott selbst hat die Menschen nicht verachtet, sondern ist Mensch geworden um der Menschen willen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Nach zehn Jahren: Rechenschaft an der Wende zum Jahr 1943“ (1942/43), erschienen in „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, S. 29, 1998)

Sofort handeln

Man muß das Dach in Ordnung bringen, solange die Sonne scheint, um hinterher nicht naß zu werden.

Gordon Sobbeck – deutscher Ökonom, seit 2019 Finanzdirektor des Erzbistums Köln (*1975), aus einem Interview mit Marcus Theurer („Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, 4. April 2021)

Harte Arbeit

Harte Arbeit schlägt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet.

Sportler-Weisheit, wird Tim Notke zugeschrieben – amerikanischer High-School-Basketballtrainer, zitiert von Kevin Durant (amerikanischer Basketballspieler: „Brooklyn Nets“, *1988) und Timothy „Tim“ Tebow (amerikanischer Baseball- und Football-Spieler, *1987)

Wertvoll

Stell Dir vor, jeden Morgen würde Dir bei einer Bank ein Konto mit 86.400 Euro zur Verfügung stehen. Doch wie jedes Spiel hat auch dieses seine Regeln.
Die erste Regel ist, daß Dir alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wieder weggenommen wird, Du kannst nicht schummeln, Du kannst das Geld nicht auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet die Bank für Dich ein neues Konto mit neuen 86.400 Euro für den kommenden Tag.
Zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden; zu jedwedem Zeitpunkt kann sie Dir sagen, daß es vorbei ist, daß sie das Konto schließt und Du kein neues mehr bekommen wirst. Was würdest Du tun? […]
Wir alle haben so eine magische Bank: Es ist die Zeit! Das Füllhorn der Sekunden, die verstreichen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt der Zauber von neuem, aber die Bank kann unser Konto zu jeder Zeit ohne Vorwarnung auflösen: Das Leben kann jeden Moment zu Ende sein. Was machen wir also aus unseren 86.400 täglichen Sekunden?

Gleichnis, gelesen bei Marc Levy – französischer Schriftsteller (*1961), aus „Solange du da bist“ („Et si c’était vrai…“, 1999)

Colin Powell’s Regeln

1. Es ist nicht so schlimm, wie Du denkst. Morgen früh wird es besser aussehen. Diese Regel spiegelt eine Einstellung und keine Vorhersage wider. Ich habe immer versucht, meine Zuversicht und meinen Optimismus aufrechtzuerhalten, egal wie schwierig die Situation ist. Die Dinge werden besser werden. Du wirst sie besser machen.
2. Werde wütend, dann komm darüber hinweg. Ich habe über die Jahre hart daran gearbeitet, sicherzustellen, daß ich, wenn ich wütend werde, schnell darüber hinwegkomme und niemals die Kontrolle über mich verliere.
3. Vermeide, daß Dein Ego so eng mit Deinem Standpunkt verbunden ist, daß Dein Ego mitgeht, wenn Dein Standpunkt sich als falsch herausstellt. Akzeptiere, daß Dein Standpunkt fehlerhaft war, nicht Dein Ego. Loyalität bedeutet, stark zu widersprechen, und Loyalität bedeutet, treu auszuführen.
4. Es ist machbar! Umgib Dich nicht mit glühenden Skeptikern. Schließe gleichzeitig Skeptiker und Kollegen, die Dir fundierte Gegenansichten liefern, nicht aus.
5. Sei vorsichtig, was Du wählst. Du könntest es bekommen. Überstürze die Dinge nicht.
6. Laß nicht zu, daß widrige Fakten einer guten Entscheidung im Wege stehen. Überlegene Führung ist oft eine Sache von hervorragendem Instinkt. Oft wird die Faktenanalyse allein die richtige Wahl anzeigen. Noch öfter ist Dein Urteilsvermögen gefragt, um aus den besten Handlungs-Optionen auszuwählen.
7. Du kannst nicht die Entscheidungen von jemand anderem treffen. Du solltest auch nicht zulassen, daß jemand anderes Deine Entscheidungen trifft. Da die letzte Verantwortung bei Dir liegt, stell sicher, daß die Entscheidung Deine ist und Du nicht auf den Druck und die Wünsche anderer reagierst.
8. Prüfe kleine Dinge. Erfolg beruht letztlich auf kleinen Dingen, auf vielen kleinen Dingen. Führungskräfte müssen ein Gespür für kleine Dinge haben – ein Gespür dafür, was in den Tiefen einer Organisation vor sich geht, wo sich kleine Dinge befinden. Führungskräfte müssen Wege finden, formell und informell, um Einblick in diese Welt zu bekommen.
9. Teile Anerkennung. Menschen brauchen Anerkennung und Wertschätzung so sehr wie sie Nahrung und Wasser brauchen. Teile die Anerkennung, nimm die Schuld auf Dich und finde im Stillen heraus, was falsch gelaufen ist, und bring es in Ordnung. Wann immer Du die Ursache für eine Deiner Handlungen außerhalb Deiner selbst suchst, ist das eine Ausrede und kein Grund.
10. Bleib ruhig. Sei freundlich. In der „Hitze des Gefechts“ – ob beim Militär oder in Unternehmen – beruhigt Freundlichkeit (genauso wie Gelassenheit) die Belegschaft und hält ihr Vertrauen. Freundlichkeit verbindet Dich mit anderen Menschen in einem Band des gegenseitigen Respekts. Wenn Du Dich um Deine Mitarbeiter kümmerst und ihnen Freundlichkeit zeigst, werden sie Dich anerkennen und sich um Dich kümmern.
11. Habe eine Vision. Sei anspruchsvoll. Der Sinn ist das Ziel einer Vision. Er verleiht der Vision Energie, gibt ihr Kraft und Antrieb. Er sollte positiv und kraftvoll sein und dem besseren Halt einer Organisation dienen.
12. Laß Dich nicht von Deinen Ängsten oder von Neinsagern beraten. Angst ist eine normale menschliche Emotion. Sie ist nicht per se ein Killer. Wir können lernen, wachsam zu sein, wenn uns die Angst packt, und wir können trainieren, mit und trotz unserer Angst zu handeln.
13. Immerwährender Optimismus ist ein Kraftmultiplikator. Immerwährender Optimismus, der Glaube an Dich selbst, der Glaube an Deine Ziele, der Glaube, daß Du Dich durchsetzen wirst, und das Zeigen von Leidenschaft und Zuversicht sind ein Kraftmultiplikator.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937)

Gott

Zu wissen, daß mein Leben anders sein darf, als ich es mir wünsche, und zu wissen, daß auch Gott anders sein darf, als mein Glaube es ihm erlauben will – das ist die Verneigung meiner Seele vor Gott.

Martin Schleske – deutscher Geigenbauer und Schriftsteller (*1965), aus seinem Text „Der Schrei des Raben“, veröffentlicht in: Ulrich Eggers (Hrsg.), „Gott suchen in der Krise“ (2020)

Wagen

„Gewagt ist gewonnen“, heißt es. Und Wagen ist viel einfacher, wenn man glaubt.

Samih O. Sawiris – ägyptisch-montenegrinischer Unternehmer: Orascom Development (*1957), aus einem Interview mit Edith Arnold im „Go-Magazin“, Ausgabe 01/2017

Chancen erkennen

Meine Aufgabe ist nicht täglich Geld zu zählen, sondern konstant den Wandel der Zeit zu erkennen und dann auch sofort Entscheidungen zu treffen.

Wolfgang Grupp – deutscher Unternehmer: Trigema (*1942)

Vertrauen

Ein Vogel, der auf einem Baum sitzt, hat nie Angst, daß der Ast bricht, denn sein Vertrauen liegt nicht auf dem Ast, sondern auf seinen eigenen Flügeln. Glaube immer an Dich selbst.

Motivation

Kurze Worte

Allgemein gesagt sind kurze Worte am besten; und alte Worte, wenn sie kurz sind, sind am allerbesten.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus seiner Rede anläßlich der Verleihung des „London Times Literary Award“ (2. November 1949)

Exzellenz

Wenn Du in großen Dingen Hervorragendes erreichen willst, mußt Du die entsprechende Haltung in kleinen Dingen entwickeln. Exzellenz ist keine Ausnahme, sie ist eine Grundeinstellung.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937)

Durchatmen

Zwei Dinge helfen in jeder Krise:
Anerkennen, daß man eine Krise hat… …und weiteratmen.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Aktien

Kaufe eine Aktie, wenn Du Dir wünschst, daß Dir das Unternehmen gehört – nicht wenn Du Dir wünscht, daß die Aktie steigt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Wertschätzen

Dies ist nicht das Jahr, in dem Du alles bekommst, was Du willst.
Dies ist das Jahr, in dem Du alles zu schätzen weißt, was Du hast.

Weisheit

Beitrag

Sowohl der Optimist als auch der Pessimist leisten einen Beitrag zur Gesellschaft. Der Optimist erfindet das Flugzeug, der Pessimist den Fallschirm.

wird George Bernard Shaw zugeschrieben – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950)

Kreativität

Kreativität ist nicht, eine Idee zu haben. Kreativität ist, diese umzusetzen.

wird Dave Leonard Miller zugeschrieben – amerikanischer Musikproduzent, mehrfacher Plattenlabelgründer (1925-1985)

Mehr tun

Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er tun muß.

Leitspruch von Hermann Gmeiner – Gründer SOS-Kinderdorf (1919-1986)

Hilfe und Selbsthilfe

Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Verhängnis Gift und tödliche Krankheit herein geschickt, so will ich zu Gott bitten, daß er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen. Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf daß ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte. […]
Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Siehe, das ist ein rechter, gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus dem Brief „Ob man vor dem Sterben fliehen möge“ an Johann Hess über den Ausbruch der Pest in Wittenberg (1527), erschienen in „D. Martin Luthers Werke: Kritische Gesamtausgabe“ (Weimarer Ausgabe, Band 23: „Predigten und Schriften 1527“, 1901)

Alter

In der Jugend lernt, im Alter versteht man.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus ihren „Aphorismen“, erschienen in „Gesammelte Schriften“, Band 1 (1893)

Glauben

Jeder, der nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.

David Ben-Gurion – eigentlich David Grün, israelischer Politiker, 1948-1953 und 1955-1963 Premierminister (1886-1973), zitiert in „Years of Crisis Years of Hope“ (1973)

Erhoffen

Die Seele erhält von [Gott] so viel, wie sie von Ihm erhofft.

Johannes vom Kreuz – auch Juan de la Cruz, eigentlich Juan de Yepes Álvarez, spanischer Karmeliten-Mönch und Kirchenlehrer (1542-1591), aus seinem Gedicht-Kommentar „Die dunkle Nacht“, Buch 2, Kapitel 21.8 („La Noche oscura“, postum 1618)

Freiheit

Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht darauf, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen.

George Orwell – britischer Schriftsteller und Journalist (1903-1950), aus einem nicht verwendeten Vorwort zu „Farm der Tiere“ („Animal Farm“, 1945)

Verantwortungsbewußt

Sich verantwortlich zu fühlen bedeutet manchmal, Leute zu verärgern.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937)

Herausforderung

Im Leben herausgefordert zu werden ist unvermeidlich, besiegt zu werden ist optional.

Roger Crawford – amerikanischer Tennisspieler, Motivationstrainer und Autor (*1960)

Ziel

Starte niemals ein Unternehmen, nur um Geld zu verdienen, starte ein Unternehmen, um etwas zu bewirken.

Marie Forleo – amerikanische Unternehmerin, Persönlichkeitstrainerin und Philanthropin (*1975)

Lächeln

Ein Lächeln ist das schönste, das Du tragen kannst.

Sprichwort

Man sieht sich immer zweimal

Sei nett zu allen auf dem Weg nach oben; auf dem Weg nach unten wirst Du dieselben Personen treffen.

Wilson Mizner – amerikanischer Dramatiker, Erzähler und Unternehmer (1876-1933), aus dem „San Francisco Chronicle“ (5.7.1932)

Perspektive

Wenn Du die Art und Weise änderst, wie Du die Dinge betrachtest, ändern sich auch die Dinge, die Du betrachtest.

Motto von Dr. Wayne W. Dyer – amerikanischer Psychologe, Redner und Autor von Ratgebern zur Selbstfindung (1940-2015), wird häufig Max Planck zugeschrieben (deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1918, 1858-1947), konnte aber vom Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin nicht verifiziert werden

Neue Ufer

Es ist die Stunde einer Krise, die zum Absturz führen oder zu neuen Ufern geleiten kann.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), aus „Die Neuentdeckung der Welt“, erschienen in „Wo stehen wir heute?“ (1960)

Vom Feind lernen

Aber der Weise lernt vieles von seinen Feinden.

Aristophanes – griechischer Komödiendichter (etwa 445-385 v. Chr.), aus „Die Vögel“, Zeile 375 („Ὄρνιθες“, 414 v. Chr.)

Zum Kunden gehen

Wenn ich nicht zum Kunden gehe, dann war mein Wettbewerber schon da.

Maxime für erfolgreiche Unternehmer

Gut hinschauen

Das bloße Auge sieht zehn gute Investitionen. Das geschulte Auge sieht eine.

Motto der „State Street Global Advisors“ – Vermögensverwalter in Boston, Massachusetts, USA

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Resignation vermag das Schicksal nicht zu wenden, es gibt grundsätzlich keine wirtschaftliche Situation aus der nicht Wille und Vernunft Auswege und Wege zu neuem Aufstieg finden lassen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), aus dem „Gutachten zum wirtschaftlichen Wiederaufbau, Auszug“ (1945), erschienen in „Ludwig Erhard: Gedanken aus fünf Jahrzehnten. Reden und Schriften. Hrsg. v. Karl Hohmann“, S. 53 (1988)

Glücksgefühl

Das Glücksgefühl wohnt nicht in Viehherden und Gold, sondern in der Seele.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Fragment 171 (zitiert nach DK VS 68 B 171)

Lernen

Wir lernen fast nur durch das Scheitern. Wir Menschen sind so veranlagt, daß wir nur dann lernen, wenn wir einen Dämpfer kriegen. […] Wir Menschen lernen durch Versuch und Irrtum.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), aus einem Interview mit M. Ruhland und D. Steigenberger (Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010)

Optimales Erbe

[Der perfekte Betrag, den man Kindern hinterlassen sollte, ist] genug Geld, damit sie das Gefühl haben, sie könnten alles tun, aber nicht so viel, daß sie überhaupt nichts mehr tun müssen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (b. 1930), aus dem Artikel „Should you leave it all to the children?“ („Fortune Magazine“, 29. September 1986)

Rat

Suche Rat bei den Weisen und verachte keinen nützlichen Rat.

Die Bibel, Tobit 4,18 (LUT)

Offenbaren

In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meinte.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus ihren „Aphorismen“, erschienen in „Gesammelte Schriften“, Band 1 (1893)

Charakter

Man sagt, Geld verdirbt den Charakter. Das stimmt nicht! Geld legt ihn offen.

Dr. Georg Kofler – Südtiroler Manager und Unternehmer (*1957)

Zusagen Gottes

Behandle Gottes Zusagen nicht wie Kuriositäten aus einem Museum, sondern nutze sie als tägliche Quellen des Trosts. Glaube an den Herrn, wann immer Deine Zeit der Not anbricht.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus seiner Predigt „The Child of Light Walking in Darkness“ (25. September, 1887)

Beten

Wir sollen in Zeiten der Not beten, damit wir nicht ungläubig und wankelmütig werden.
Wir sollen in Zeiten des Wohlstandes beten, damit wir nicht überheblich und hochmütig werden.
Wir sollen in Zeiten der Gefahr beten, damit wir nicht ängstlich und zweifelnd werden.
Wir müssen in Zeiten der Sicherheit beten, damit wir nicht selbstzufrieden werden.

Billy Graham – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018), aus seiner Andacht „The Privilege of Prayer“, erschienen in „Unto the Hills: A Daily Devotional“ (1986)

Leidenschaft

Ohne Leidenschaft gibt es keine Genialität.

Theodor Mommsen – deutscher Historiker, Literaturnobelpreis 1902 (1817-1903), aus „Römische Geschichte“, Band drei: „Von Sullas Tode bis zur Schlacht von Thapsus“, Kapitel XI (1856)

Kommunikation

Gedacht ist noch nicht gesagt,
gesagt ist noch nicht gehört,
gehört ist noch nicht verstanden,
verstanden ist noch nicht geglaubt.
geglaubt ist noch nicht befürwortet,
befürwortet ist noch nicht angewendet,
und angewendet ist noch nicht abgeschlossen.

Schema aus der Kommunikationsforschung, wird fälschlich Konrad Lorenz zugeschrieben – österreichischer Zoologe, Medizinnobelpreis 1973 (1903-1989)

Entscheiden

In den Momenten, in denen Du Dich entscheidest, wird Dein Schicksal geformt.

Anthony „Tony“ Jay Robbins – eigentlich Anthony J. Mahavoric, amerikanischer Autor, Redner, Motivationstrainer und Philanthrop (*1960)

Klein und Groß

Das Wesen des Geschäftslebens ist eine Menge kleiner Entscheidungen jeden Tag gemischt mit ein paar großen Entscheidungen.

Thomas S. „Tom“ Murphy Sr. – amerikanischer Rundfunkmanager, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Capital Cities Broadcasting/ABC Inc. (*1925)

Wissen

Wissen ist die wichtigste wirtschaftliche Ressource und die dominierende – wenn nicht die einzige – Quelle von Wettbewerbsvorteilen geworden.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „The Age of Social Transformation“ („The Atlantic Monthly“, November 1994)

Meister

Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern derjenige, der den Schüler dazu inspiriert, das Beste von sich zu geben, um herauszufinden, was er schon weiß.

Paulo Coelho de Souza – brasilianischer Schriftsteller(*1947), aus „Die Hexe von Portobello“ („A Bruxa de Porto Bello“, 2006)

Nadel oder Heuhaufen

Menschen suchen immer nach der Nadel im Heuhaufen. Warum nicht den Heuhaufen kaufen?

Fayez Sarofim – ägyptisch-amerikanischer Investor (*1929), aus dem Interview „A Lion in the Winter“ mit Andrew Bary („Barron’s“, 28. Dezember 2013)

Wissen

Das Wichtigste ist, zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man nicht weiß.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus einem Interview mit „TheMarker“ („Haaretz“, 23. März 2011)

Übung macht den Meister

Was schmerzt mehr: Der Schmerz der harten Arbeit oder der Schmerz des Bedauerns?

Motto der Boston Celtics – amerikanisches Basketball-Team

Fokus und Einfachheit

Zwei meiner Mantras waren schon immer — Fokus und Einfachheit. Einfach kann schwieriger als komplex sein. Du mußt hart arbeiten und klare Gedanken haben, um Dinge einfach gestalten zu können.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), aus dem Interview „There’s Sanity Returning“ mit Andy Reinhardt von „BusinessWeek“ (25. Mai 1998)

Tätig werden

Wenn das Leben wie ein Buch ist, so will ich der Autor sein, nicht nur der Leser.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Trotz:dem

Ich habe mich von Gott abgewandt, trotz:dem hat er mich nicht verlassen.
Ich habe mich für die Dunkelheit entschieden, trotz:dem ist sein Licht nicht in mir erloschen.
Ich habe Menschen verletzt und ihnen unsägliches Leid zugefügt, trotz:dem hat er meine Schuld am Kreuz getilgt.
Ich habe die Liebe betrogen und habe Menschen hintergangen, trotz:dem hat er mich bedingungslos geliebt.
Ich habe es gründlich verbockt, auf der ganzen Linie versagt, mein Leben fortgeworfen, trotz:dem ist er mir entgegengelaufen, hat mich in die Arme genommen und gesagt: Du bist mein geliebter Sohn.

Christian, z. Zt. inhaftiert – gelesen bei „Schwarzes Kreuz Christliche Straffälligenhilfe e.V.“

Predigen

Der Test eines Predigers ist, daß die Gemeinde weggeht und dabei nicht sagt: „Was für eine schöne Predigt!“, sondern: „Ich werde etwas tun!“

nach Franz von Sales – Ordensgründer, Mystiker und 1602-22 Bischof von Genf (1567-1622), einem Zitat von Jean-Pierre Camus nachempfunden (französischer katholischer Geistlicher, 1609–1628 Bischof von Belley, 1584-1652), das in seinen Erinnerungen an Franz von Sales „Der Geist des heiligen Franz von Sales“ auftaucht („L’Esprit de saint François de Sales“, 1641)

Freunde

Freunde sind jene Menschen, die Dir die Dinge ins Gesicht sagen, und Dich hinter deinem Rücken verteidigen.

Sprichwort