7 Wege, wie Sie eine unendendliche Kraftquelle anzapfen können – aus dem Informationsdienst „Simplify your life!“

Tiki Küstenmacher

Über alles wird geredet, alle Tabus fallen. Intime Geständnisse, geheime Leidenschaften, erotische Praktiken – alles wird öffentlich gemacht, in Zeitschriftenartikeln, Talkshows, und im Big-Brother-Haus. Aber ein Themenbereich wird dabei fast immer ausgespart: Religion und Frömmigkeit. In Deutschland lebende Moslems und Hindus schmunzeln über unseren schamhaften Umgang mit Gebet und Glauben. simplify your life will dieses Tabu brechen, denn zu einem einfacheren und glücklicheren Leben gehört auch, die Macht des Gebets zu nutzen.

1. Beten Sie ohne Grenzen
Häufige Meinung: Ich habe so viel Zweifel. Ich glaube nicht an Gott.
Wir empfehlen: Die größte Blockade beim Gebet sind Ihre Vorstellungen. Viele Menschen wagen nicht zu beten, weil sie starre Erwartungen von einem Wunder haben, dessen Erfüllungen sie sich nicht vorstellen können.

2. Tun Sie es privat
Häufige Meinung: Beten ist ein Bekenntnisakt, etwa ein lautes Tischgebet im Restaurant.
Wir empfehlen: Jesus hat seinen Jüngern geraten, nicht öffentlich zu beten. Ganz gleich, wie Sie den Adressaten Ihres Gebets nennen: Gott, Schöpfer, Quelle des Lebens – es ist vor allem eine Sache zwischen ihm und Ihnen.

3. Suchen Sie Sich einen Gebetsort
Häufige Meinung: Beten kann man überall.
Wir empfehlen: Suchen Sie sich einen speziellen Platz dafür. Eine Bank in einem Park, eine leere Kirche, einen stillen Winkel in Ihrer Wohnung. Verknüpfen Sie den Ort mental mit der Vorstellung, hier besonders gut loslassen und nachdenken zu können. Sie werden spüren, wie viel leichter Sie dort beten.

4. Beginnen Sie mit dem Danken
Häufige Meinung: Gebetet wird, wenn man ein Problem hat, und das bringt man dann vor („Stoßgebet“).
Wir empfehlen: Beginnen Sie gerade in Krisensituationen mit dem Danken, auch wenn Ihnen das in Ihrer Not noch so sehr an den Haaren herbeigezogen vorkommen mag. Nur so bringen Sie sich in die aufnahmebereite Gelassenheit, in der das Gebet wirken kann.

5. Lernen Sie das reine Loben
Häufige Meinung: Beten hat immer ein Ziel.
Wir empfehlen: Es gibt ein reines Gebet aus dem Herzen. Versuchen Sie einmal, ohne sinnvolle Worte zu beten. Murmeln Sie vor sich hin, drücken Sie sich mit Ihrer Stimme, aber sozusagen ohne Gehirn aus.

6. Beten Sie ohne Worte
Häufige Meinung: Zum Beten fehlen mir die richtigen Worte. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Wir empfehlen: Lassen Sie eine Kerze beten. Beten Sie mit Ihrem Atem. Beten Sie mit Ihrem Körper.

7. Klagen Sie bitte ohne Distanz
Häufige Meinung: Man soll nur für Sachen beten, deren Erfüllung halbwegs realistisch ist.
Wir empfehlen: Erwarten Sie mutig das Unmögliche. Fixieren Sie sich nicht auf Dank und Bitte, sondern machen Sie sich im Gebet auch Luft. Klagen Sie, seien Sie wütend, traurig, verzweifelt. Indem Sie diese Gefühle nicht in sich hineinfressen, sondern „herausbeten“, werden Sie frei.