Subjektiv

Zeit ist subjektiv. Geschwindigkeit ebenfalls.
„Heute bestellt, morgen geliefert“ ist für einen Telekommunikationsanbieter ein klarer Wettbewerbsvorteil, für einen Pizzaservice dagegen das sichere Todesurteil.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968)

Verantworten, beteiligen, mitwirken

Keine Vergütung ohne Verantwortung,
keine Investition ohne Beteiligung,
kein Gewinn ohne Mitwirkung.

Dr. Michael Schluter – britischer Ökonom, Autor, Redner und Sozialunternehmer (*1947), während seiner Präsentation bei der European Economic Summit Declaration 2014

Unternehmen aufbauen

Die Bauherren visionärer Unternehmen neigen dazu, Uhrenbauer zu sein, keine Zeitansager. Sie konzentrieren sich in erster Linie darauf, eine Organisation aufzubauen — eine tickende Uhr zu bauen — weniger darauf, im richtigen Moment mit einer visionären Produktidee auf dem Markt aufzuschlagen.

James C. “Jim” Collins – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Dozent (*1958), in “Immer erfolgreich: die Strategien der Top-Unternehmen” (2002)

Teure Gewohnheit

Die sieben teuersten Wörter in jedem Geschäft sind: „Wir haben das schon immer so gemacht!“

Catherine DeVrye – australische Motivationstrainerin und Unternehmerin: Greatmotivation

Der richtige zur rechten Zeit

Wenn Du meine These akzeptieren kannst, daß viele gealterte Technologiekonzerne wie der Tod auf Beinen aussehen, solltest Du auch akzeptieren, daß die Nachfolgeunternehmer, die diese Konzerne brauchen, keine „visionären“ CEOs sind, sondern pragmatische, weniger Steve der Visionär, mehr Larry der Liquidator, eine Person mit begrenzten Ambitionen und einer Bereitschaft, der Abwicklung eines Unternehmens vorzustehen.

Prof. Aswath Damodaran – indisch-amerikanischer Finanzexperte, Manager und Finanzprofessor der New York University (*1957), in seinem Blogeintrag „The Yahoo! Chronicles! Is this the End Game?“ (7.12.2015)

Smarteste Strategie

Seit die industrielle Revolution anfing stromabwärts zu gehen, war es oft die intelligentere Strategie, in Unternehmen zu investieren, die von der neuen Technologie profitieren und nicht in die Technologie-Unternehmen selbst zu investieren.

Ralph Wanger – amerikanischer Fund-Manager (*1933)

Risiken tragen

Intelligent Risiken tragen ist die Aufgabe des Investors. Damit will er Gewinne erzielen. Das gut zu tun, unterscheidet die Besten von den anderen.

Howard S. Marks – amerikanischer Investor und Gründungsunternehmer (*1946), aus „Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des großen Investors“ (2012)

Menschen bilden

Du baust kein Unternehmen auf – Du bildest Menschen – und dann gründen diese Menschen Dein Unternehmen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Mitarbeiterauswahl

Beschäftige Leute, die besser sind als Du, und dann laß sie weitermachen.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999)

Marke

Jeder verdammte Dummkopf kann den Preis reduzieren aber man braucht schon Genie, Zuversicht und Beharrlichkeit, um eine Marke zu kreieren.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), aus „Was mir wichtig ist. Provokante Ansichten eines Werbemannes“ (1988)

Kundenorientiert

Wenn Du wettbewerbsorientiert bist, mußt Du warten, bis ein Wettbewerber da ist, der etwas tut. Kundenorientiert zu sein erlaubt Dir, wegweisender zu sein.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), aus einem U.S.-News-Interview mit David LaGesse (2008)

Komplexität kontrollieren

Komplexität erzeugen kann ein jeder Manager, sie kontrollieren und in Grenzen halten nur wenige.

Jürgen Gräber – deutscher Ökonom, Hannover Rückversicherung (*1956)

Home Run

Wenn Du einen Home Run suchst – eine großartige Investition für fünf Jahre oder zehn Jahre oder mehr – dann ist der einzige Weg, diesen enormen Nebel zu durchschlagen, der die Zukunft verbirgt, einen langfristigen Trend zu identifizieren, der einem bestimmten Geschäft irgendwie Kante verleiht.

Ralph Wanger – amerikanischer Fund-Manager (*1933)

Führungskraft

Führungskraft heißt, das Schicksal einer Firma zu erkennen und den Schneid zu haben, ihm zu folgen…, Firmen, die fortdauern, haben eine noble Bestimmung.

Joseph “Joe” Jaworski – amerikanischer Jurist und Unternehmensberater, American Leadership Forum (*1934)

Bessere Entscheidungen

Die wichtigsten Anlageentscheidungen bei den meisten großen Institutionen und für die meisten großen Portfolios werden durch Ausschüsse getroffen, aber nur wenige erkennen die negative Dynamik der Interaktion von Gruppen. Ich glaube, daß eine Gruppe von intelligenten Menschen in den meisten Fällen so viele Altlasten hat, daß die Chancen einer Einzelperson, gute Entscheidungen zu treffen, wesentlich höher sind. Die kollektive Intelligenz der Gruppe ist mit Sicherheit geringer als die Summe ihrer Teile, und je mehr Leute in einem Ausschuß sitzen, desto geringer ist die Chance auf kluge und klare Entscheidungen.

Barton M. Biggs – amerikanischer Investmentstratege (1932-2012), aus „Hedgehogging: Zeitlose Investment-Weisheiten einer Wall-Street-Legende“ (2011)

Beste Führungskraft

Die beste Führungskraft ist jemand, der genug Gespür hat, gute Männer auszuwählen, die tun, was er möchte, und Selbstbeherrschung genug, sich nicht einzumischen, während sie es tun.

Thaddeaus Hammond – amerikanischer Banker und ehemaliger Landwirt, Präsident der Farmers‘ National Bank und des Rotary Club Overton, aus J. R. Spragues „Big Business-itis“, in „The Rotarian“ Nr. 27 (3. September 1925)

Strategie

Die meisten Zahlen helfen den Mitarbeitern nicht. Es gibt nur zwei Fragen: Was ist meine Strategie, was sind meine Alternativen?

Weisheit

Unternehmensbewertungen

Manager und Investoren müssen sich gleichermaßen bewußt sein, daß Bilanzen erst der Anfang, nicht das Ende einer Unternehmensbewertung sind.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Aktionäre vom 3. März 1983, Zitateheft 2017

Analyse

Die Zeit, über Deine Strategie nachzudenken, ist dann, wenn Du am erfolgreichsten bist, nicht wenn Du die meisten Fehler machst.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2017

Philanthropie

Wohltätigkeit ist schwieriger als Wirtschaft. Man geht wichtige Probleme an, die in der Vergangenheit von Leuten mit Intellekt und Geld angepackt wurden, denen es dennoch schwergefallen ist, Lösungen zu finden.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett – Das Leben ist ein Schneeball“ von Alice Schroeder (2008), Zitateheft 2017

Nische

Als Investor hast Du nie vollkommene Informationen, und die größten Gewinne sind immer dann möglich, wenn Wettbewerb und Information unvollkommen sind.

Seth A. Klarman – amerikanischer Investor, Präsident und Vorstandsvorsitzender: The Baupost Group, LLC (*1957), Zitateheft 2017

Kundenorientierung

Ich bin nicht der Boss – die Leser sind es.

Patrick Joseph McGovern, Jr. – amerikanischer Verleger, Gründer der Verlags- und Marktforschungsgruppe IDG (1937-2014), Zitateheft 2017

Kundenbewertung

Der Kunde vergleicht uns mit der Konkurrenz und bewertet uns anschließend. Das geht weder objektiv noch wissenschaftlich vor sich, ist jedoch von Nachteil für denjenigen, der dabei schlechter abschneidet.

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964)

Kosten

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.

Prof. Philip Rosenthal – deutscher Politiker (SPD) und Unternehmer: Rosenthal Glas und Porzellan AG (1916-2001), Zitateheft 2017

Idealismus

Freilich ist es wenig verdienstvoll, idealistisch zu sein, wenn man die Beschaffung der materiellen Mittel, die für die idealistischen Ziele nötig sind, einem anderen überläßt. Nur dort, wo einer selbst beschließen kann, ein materielles Opfer für ein nicht-materielles Ziel zu bringen, verdient er Achtung.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992), aus „Das moralische Element in der Unternehmerwirtschaft“ (1962)

Aufsicht

Von den Direktoren einer Gesellschaft, die ja bei weitem eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes verwalten, kann man daher nicht gut erwarten, daß sie es mit gleicher Sorgfalt einsetzen und überwachen (…) .

Daher müssen Nachlässigkeit und Verschwendung in der Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft stets mehr oder weniger vorherrschen.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), aus „Wohlstand der Nationen“, Buch V, Kapitel 1, Teil 3 (1776)

Entschlußkraft

Im Geschäft geht es nicht um Ideen, sondern um Entschlußkraft.

Sergio Zyman – mexikanischer Marketingfachmann und Gründungsunternehmer, Berater von Coca-Cola (*1945), Zitateheft 2017

Krisenentwicklung

Die Krise braucht viel länger, bis sie kommt, als Du denkst, und dann geschieht es viel schneller als Du gedacht hast.

Prof. Dr. Rüdiger „Rudi“ Dornbusch – deutsch-amerikanischer Ökonom (1942-2002), in einem Interview für die TV-Serie Frontline (PBS, 1995)

Wirkliche Unabhängigkeit

Wirkliche Unabhängigkeit – also die Bereitschaft, einen starken Vorstandsvorsitzenden in Frage zu stellen, wenn etwas falsch oder unklug ist – ist ein enorm wertvolles Merkmal in einem Aufsichtsrat. Sie ist auch selten. Zu finden ist sie bei Menschen mit hoher Integrität, deren Interessen mit denen der meisten Aktionäre übereinstimmen – und zwar sehr grundsätzlich.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2016

Moral und Ethik

Wenn wir es schaffen, Moral und Ethik in unser wirtschaftliches Handeln mit einzubeziehen, werden wir noch größeren Erfolg haben.

Daniel Goeudevert – französischer Literat, Manager und Unternehmensberater (*1942)

Kunden verstehen

Es gibt nichts Wichtigeres, als den Kunden zu verstehen.

Friedrich von Metzler – deutscher Bankier, Mitinhaber von Deutschlands ältester in Familienbesitz befindlicher Bank (*1943), Zitateheft 2016

Kunde

Ein gebildeter Kunde ist unser bester Kunde.

Sy Syms – amerikanischer Geschäftsmann und Unternehmensgründer: SYMS Bekleidungsgeschäfte (1926-2009)

Kostenabbau

Unnötige Kosten eliminieren ist ein Dienst an der Zivilisation.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2016

Komitee-Entscheidungen

Komitees können kritisieren, aber sie können nichts schaffen. Durchsuch die Parks in Deiner Stadt, ein Komitee kein Denkmal hat.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999)

Branchen

Statt unablässig den Verlust der alten Geschäftsmodelle zu bejammern, müssen wir uns einfach dem Abenteuer stellen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

John Naisbitt – amerikanischer Trend- und Zukunftsforscher, machte den Begriff „Globalisierung“ bekannt (*1929)

Eigentum

Eigentum … ist die einzige von der Menschheit bisher entdeckte Lösung des Problems, individuelle Freiheit mit der Vermeidung von Konflikten zu vereinbaren. Recht, Freiheit und Eigentum sind eine unteilbare Dreieinigkeit.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Recht, Gesetz und Freiheit“ („Law, Legislation And Liberty“, Band 1, 1973), Zitateheft 2015

Engagement

Es ist nicht die Zahl der Beschäftigten, die ein Geschäft erfolgreich macht. Es ist die Zahl der engagiert Arbeitenden.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben – Zitateheft 2015

Familienunternehmen

Wir erben das Familienunternehmen nicht von unseren Eltern, wir borgen es von unseren Kindern.

Leitspruch von Hermès International S.A., Paris – Zitateheft 2015

Freies Unternehmertum

Wir glauben, daß das Geschäft gut ist, weil es Werte schafft,
es ist ethisch, weil es auf freiwilligem Austausch basiert,
es ist edel, weil es unsere Existenz erhöhen kann,
und es ist heroisch, weil es Menschen aus der Armut befreit und Wohlstand schafft.
Freies Unternehmertum ist das leistungsfähigste System für soziale Zusammenarbeit und menschlichen Fortschritt, das je erdacht wurde.
Es ist eine der überzeugendsten Ideen, die wir Menschen je hatten.

John Mackay – amerikanischer Gründungs-Unternehmer: Bio-Ladenkette Whole Foods (*1953), Zitateheft 2015

Führungskräfte

Führungskräfte in der Wirtschaft sind dazu berufen, die Wirtschaft entsprechend der Prinzipien der Würde des Menschen und des Gemeinwohls zu gestalten.

Zu diesen Prinzipien zählt das Grundprinzip, Menschen mit Gütern zu versorgen, die wirklich gut sind, und mit Dienstleistungen, die wirklich dienen.

Peter K. A. Kardinal Turkson – katholischer Theologe, 1992-2009 Erzbischof von Cape Coast, Ghana, seit 2010 Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (*1948), aus „Zum Unternehmer berufen. Eine Ermutigung für Führungskräfte in der Wirtschaft“ („Vocation of the Business Leaders. A reflection“, 2012), Zitateheft 2015

Kunden

Der Vertrieb hat die Aufgabe, unsere Produkte zu vertreiben, nicht unsere Kunden.

Wolfgang Reichelt – deutscher Unternehmer: BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH (*1940), Zitateheft 2015

Langfristig

Das meiste Geld wird zukünftig – wie schon in der Vergangenheit – gemacht, indem man Unternehmen besitzt und nicht, indem man sie verkauft und kauft.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), nach „Intelligent Investieren“ („The Intelligent Investor“, 1949), Zitateheft 2015

Qualität

An die Qualität unserer Produkte denkt der Kunde noch, wenn er den Preis schon lange vergessen hat.

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2015

Söldner oder Missionar

Söldner fragen sich zuerst: Wie viel Geld werde ich verdienen? Bei den Missionaren steht die Leidenschaft für ein Produkt oder einen neuen Service im Vordergrund.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2015

Überzeugen statt strafen

Die große Kunst liegt darin, zu unterscheiden, wo das Gesetz verhaften und strafen und wo allein das Mittel der Überzeugung wirken soll.

John Milton – englischer Dichter und politischer Denker (1608-1674), aus „Areopagitica“ (1644), Zitateheft 2015

Anstand

Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer (1861-1942), aus „Lebenserinnerungen“ (1921), Zitateheft 2014

Schnell

Nicht die Großen werden die Kleinen schlucken, sondern die Schnellen die Langsamen.

Unternehmer-Weisheit – Zitateheft 2014

Gemeinsam erreichen

Firmen entstehen, damit Menschen gemeinsam erreichen können, was der Einzelne alleine nicht schaffen kann.

Prof. Morten T. Hansen/Prof. Nitin Nohria – Professor an der Universität von Kalifornien (*196?)/Dekan der Harvard Business School (*1962), aus „How to Build Collaborative Advantage“ (MIT Sloan Management Review, 2004)

Geschäfte

Schlechte Geschäfte bringen Dir Probleme. Gute Geschäfte bringen Dir Einnahmen.

aus der Wirtschaft

Der Kunde

Ein Kunde ist die jeweils wichtigste Person in einem Betrieb.
Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm.
Er bedeutet keine Unterbrechung in unserer Arbeit, sondern ist deren Inhalt.
Er ist kein Außenseiter in unserem Geschäft, er ist ein lebendiger Teil von ihm.
Er ist niemand, mit dem man sich streitet, denn niemand wird jemals einen Streit mit einem Kunden gewinnen.
Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche zu ihrer Zufriedenheit auszuführen.

Leitspruch aus dem Wirtschaftsleben, aufgeschrieben von Hans-Heinrich Path – deutscher Kunstschreiber (1934-1984) im Kloster Cismar, Zitateheft 2014

Wachstum

Menschen schaffen Wachstum, Firmen verkünden es.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Finanzanalysten

Finanzanalysten sind wie Politiker, nie bereit Farbe zu bekennen, wenn sie falsch liegen.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Erfolg nutzen

Wer sich auf dem Erfolg eines guten Artikels ausruht, überläßt der Konkurrenz das Feld für Verbesserungen und läuft Gefahr, seine Stammkunden zu langweilen.

Inge G. Thulin – schwedischer Manager, Verwaltungsrat-Präsident von 3M (*1953)

Inflation

Das Wichtigste was man wissen muß über Inflation ist, daß Inflation nicht ein Akt Gottes ist, daß Inflation keine Katastrophe der Elemente ist oder eine Krankheit, die kommt wie die Pest. Inflation ist ein politischer Akt.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Economic Policy; Thoughts for Today and Tomorrow“ (1979)

Voraussehen

100 % der Informationen, die wir über eine Firma haben, spiegeln die Vergangenheit wider, während 100 % ihres Wertes von der Zukunft abhängen.

Bill Miller – amerikanischer Portfolio Manager (*1950), Zitateheft 2016

Geschäftsgelegenheiten

Geschäftsgelegenheiten sind wie Busse, es kommt immer noch einer.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950)

Wirtschaft

Wirtschaft ist bunt, Wirtschaft ist aufregend, ansteckend, energiegeladen.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Stagnation

Es gibt keine stagnierenden Branchen – nur stagnierende Manager.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Lernen, Verdienen, Zurückgeben

Du lernst, Du verdienst und Du gibst zurück.

amerikanisches Sprichwort, Leitspruch von Prof. Dr. h.c. Roland Berger,Unternehmensberater – deutscher Unternehmer, Stifter und Stiftungskurator (*1937), Zitateheft 2014

Ressourcen

Es gibt keinen Mangel an Finanzkapital. Die knappe Ressource ist das Humankapital.

Michael Milken – amerikanischer Finanzier, Stifter und Innovator in der Medizinforschung (*1946)

Macht des Geldes

Auf die Frage, wie Geld Kriege stoppen kann: Wenn beide gegnerischen Seiten genug Geld haben, führen sie normalerweise keinen Krieg.

Irving Kahn – amerikanischer Value-Investor, Gründer der Kahn Brothers & Company, Inc. (1905-2015)

Entwickeln

Ein Unternehmer läßt Dinge nicht so, wie sie sind. Das unterscheidet ihn vom Manager, der sagt: „Das haben wir prima gemacht, das machen wir jetzt immer so.“

Prof. Götz W. Werner – deutscher Unternehmensgründer: dm-drogerie markt (*1944), Zitateheft 2016

Zustandsmesser

Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom aller seiner Zustände.

Joseph Alois Schumpeter – österreichischer Nationalökonom und Politiker (1883-1950), aus „Das Wesen des Geldes“ (erschienen 1970), Zitateheft 2016

Selbstzufriedenheit

Die größte Bedrohung der Zukunft eines erfolgreichen Unternehmens ist nicht die Konkurrenz oder der Markt oder die technische Entwicklung, sondern in den allermeisten Fällen die interne Selbstzufriedenheit.

Robert M. Tomasko – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Professor an der American University (*1948), Zitateheft 2014

Saldo

Geschäftserfolg ist der Saldo aus geglückten und mißglückten Entscheidungen. Wesentlich ist der Überschuß.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben – Zitateheft 2014

Menschenwürde

Ich wünsche mir die Familie mit Mann, Frau und Kindern, die Geschwister haben, zurück, und eine Welt, die Gott sucht und vielleicht findet – damit klar ist, daß die Menschenwürde für niemanden disponibel ist, nicht für die Wirtschaft und nicht für die Medien.

Prof. Dr. Norbert Walter – deutscher Ökonom, 1990-2009 Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG (1944-2012), Zitateheft 2014

Unternehmenskultur

Jeder Wettbewerber kann Produkte kopieren, Methoden nachahmen, viel Geld für Werbung ausgeben, Preise unterbieten – eines kann er nicht, die Kultur eines Unternehmens kopieren.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Vermögens-Mehrung

Die beste Vermögens-Mehrung produziert eine Person, kein Komitee.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2014

Gründe

Die Menschen kaufen nicht aus logischen Gründen. Sie kaufen aus emotionalen Gründen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Bewegen

Unternehmen, die sich nicht bewegen, sterben aus.

These des Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain beim Demografiekongress FRM 2014

Kapitalismus

Kapitalismus ohne die Möglichkeit zu scheitern ist wie Religion ohne Umkehr und Reue.

Allan H. Meltzer – amerikanischer Ökonom (1928-2017)

Bilanz-Wahrheit

Wenn der Wirtschaftsprüfer im Wesentlichen macht, was der Vorstand haben will, und der Aufsichtsrat dazu nickt, nützt es dem Prüfer gar nichts, wenn er Zahlenreihen aus mehreren Jahren vergleicht. Papier ist geduldig, auch wenn es noch so viele ehrenvolle Unterschriften trägt.

Prof. Dr. Peter Littmann – deutscher Manager und Unternehmensberater (*1947)

Entwicklung

Wenig mehr wird benötigt, um einen Staat vom niedrigsten Barbarentum zum höchsten Wohlstand zu bringen, als Frieden, leichte Steuern und eine passable Justizverwaltung: Der ganze Rest wird vom natürlichen Lauf der Dinge bewirkt.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), Zitateheft 2013

Familienunternehmen

Familienunternehmen haben einen ganz großen Vorteil und einen ganz großen Nachteil, und beides ist die Familie. Eine Familie in Frieden ist das beste, was es für eine Firma geben kann, eine Familie in Unfrieden ist das schlimmste.

Dr. Peter Zinkann – deutscher Unternehmer, geschäftsführender Gesellschafter Miele & Cie. KG (*1928), Zitateheft 2013

Handel

Das Streben nach Handelsverkehr führt Nationen wieder zusammen, besänftigt Kriege, stärkt den Frieden und verwandelt das private Eigentum von Individuen in allgemeinen Wohlstand. (…)
Das Gewerbe ergründet die geheimen Plätze der Erde, erreicht nie gesehene Ufer, erforscht furchterregende Wildnisse, und in unbekannten Sprachen … führt (es) den Handel der Menschheit fort.

Hugh of St. Victor – christlicher Theologe des Mittelalters (1096-1141), aus „Didascalicon“ (um 1128), Zitateheft 2013

Frieden

Ein Tag wird kommen, an dem es keine anderen Schlachtfelder mehr geben wird als die Märkte, die sich dem Handel öffnen; und die der Geister, die sich den Ideen öffnen.

Victor Hugo – französischer Schriftsteller (1802-1885), in seiner Eröffnungsrede zum Pariser Friedenskongreß am 21. August 1849, Zitateheft 2013

Geschwindigkeit

Ich habe immer festgestellt, daß die Geschwindigkeit des Bosses auch die Geschwindigkeit des Team ist.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (*1924)

Kunden wahrnehmen

Man wird nicht dadurch stärker, daß man wächst. Man wird nur instabiler. Stärker wird man dadurch, daß man sich verändert. Handel heißt Wahrnehmung. Man muß den Kunden immer beobachten.

Prof. Götz W. Werner – deutscher Unternehmensgründer: dm-drogerie markt (*1944), Zitateheft 2013

Kirchliches Zukunftsprojekt

Zukunftsprojekt für die Kirche: Der Globalisierung eine Seele geben.

René Rémond – französischer Historiker (1918-2007)

Planung und Organisation

Das geschäftliche Risiko erhöht sich immer dann, wenn man nicht genau weiß, was man tut.

Warren Buffet – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2013

Recht und Steuern

Ein König richtet das Land auf durch Recht;
wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde.

Die Bibel, Sprüche 29,4 (LUT) – Zitateheft 2013

Unternehmensgeschichte

Mir hilft die Kenntnis der Unternehmensgeschichte, das Wissen um die Höhen und Tiefen über die Jahrhunderte, sehr. In verzagten Tagen macht mir diese Kenntnis Mut. In mutigen Tagen mahnt sie mich zur Vorsicht und Nachdenklichkeit. Selbst in einer langen Periode ungewöhnlicher und ungebrochener Prosperität beweist die Unternehmensgeschichte, daß nichts ewig ist, daß der Wandel unverändert gilt.

Dr. Roland Horster – langjähriger Generalbevollmächtigter der Fürsten zu Castell, 1978-2010 (*1940), Zitateheft 2013

Zufriedene Kunden

Kein anderer kann Dir besser einen Job garantieren als zufriedene Kunden. Das ist die einzige Sache, die funktioniert. Nichts schafft mehr Arbeit als Produkte und Dienstleistungen, die die Kunden zufriedenstellen.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935), Zitateheft 2013

Wettbewerbsfähigkeit

Wenn Du keinen Wettbewerbsvorteil hast, dann nimm nicht am Wettbewerb teil.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Werte schöpfen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Charakter und Leistungsfähigkeit. Wer Du bist und was Du glaubst wirkt sich auf diejenigen aus, die von Dir Führungsqualitäten erwarten. Die Werte, die Du lebst werden sich letztendlich über Dein ganzes Unternehmen erstrecken.

Walter Wright – amerikanischer Wirtschaftsjournalist (*1942), Zitateheft 2013

Dauerhaftes Wachstum

Dauerhaft erfolgreiche Wachstumsstrategien setzen auf die eigene Kraft und deren Entfaltung und nicht auf den Rückenwind der Konjunktur.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Langzeit-Investment

Dauerhafter Wohlstand entsteht dadurch, daß man großartige Firmen über lange Zeit besitzt.

Unternehmens-Motto von Jensen Investment Management – amerikanisches Asset-Management Unternehmen

Schneller lernen

Der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil ist die Fähigkeit, schneller zu lernen, als die Konkurrenz.

Arie de Geus – niederländischer Autor, ehemaliger Direktor der Shell International Petroleum (*1930)

Wettbewerbsvorteil

Der Schlüssel zum Investieren ist nicht zu beurteilen, wie sehr eine Branche die Gesellschaft beeinflussen oder wie sehr sie wachsen wird, sondern stattdessen den Wettbewerbsvorteil jedes einzelnen Unternehmens zu bestimmen und vor allem die Beständigkeit dieses Vorteils.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Vertrauen statt Diversifikation

Ich werde im Laufe der Zeit immer überzeugter, daß die richtige Form der Kapitalanlage darin besteht, recht große Beträge in Unternehmen zu investieren, von denen man denkt, etwas zu verstehen, und deren Management man vollständig vertraut. Es ist ein Fehler, zu denken, man begrenze sein Risiko, indem man sein Geld zu sehr auf Unternehmen verteilt, von denen man wenig weiß und denen man nicht richtig vertraut. Eigenes Wissen und Erfahrung sind definitiv begrenzt, und es gibt selten mehr als zwei oder drei Unternehmen, in die ich zu einem Zeitpunkt volles Vertrauen setze.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), in einem Brief an Francis Scott, Vorstandsvorsitzender der Provincial Insurance am 15.8.1934, Zitateheft 2012

Hatte Keynes‘ Vermögen Ende 1929 nur 7.815 Pfund betragen, so erreichte es im Jahre 1936 mit 506.522 Pfund seinen Höchststand. In der anschließenden Börsenkrise brach der Depotwert dann bis auf rund 200.000 Pfund ein. Ende 1945 betrug sein Vermögen 411.238 Pfund, was auf aktuelle Verhältnisse umgerechnet 22 Millionen Euro entsprechen würde.

Verkaufen

Man kann alles verkaufen, wenn es gerade in Mode ist. Das Problem besteht darin, es in Mode zu bringen.

Ernest Dichter – amerikanischer Sozialforscher, Pionier der Marktpsychologie (1907-1991), Zitateheft 2012

Unternehmensziel

Viele Leute nehmen fälschlicherweise an, daß ein Unternehmen nur besteht, um Geld zu verdienen. Obwohl das ein wichtiger Bestandteil für das Bestehen des Unternehmens ist, müssen wir tiefer gehen und die wahren Gründe für unser Bestehen finden. Menschen kommen zusammen und existieren als eine Institution, die wir Unternehmen nennen, und sind in der Lage, gemeinsam etwas zu erreichen, was sie einzeln nicht erreichen könnten – sie leisten einen Beitrag zur Gesellschaft.

David Packard – Gründer von Hewlett-Packard (1912-1996), in einer Rede an HP-Manager am 8. März 1960, Zitateheft 2012

Umsatz

Reines Umsatzdenken ist Einbildung, Gewinndenken ist Vernunft, Gemeinkosten laufen auf zwei Beinen.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2012

Synergie

Es gibt wirklich eine große Überschneidung zwischen Unternehmertum und Investieren. Unternehmer zu sein hat mich zu einem besseren Investor gemacht und Investor zu sein hat mich zu einem besseren Unternehmer gemacht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Managment Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Selbststeuerung

Der Stundenlohn ist in Dänemark zwar viermal so hoch, aber unsere Beschäftigten dort sind auch viermal so produktiv wie ihre Kollegen in Ungarn und Tschechien. Denn die Lohnkosten machen nur ein Drittel der Produktionskosten aus. Wir brauchen in Billund zum Beispiel nur eine Führungskraft für 80 Mitarbeiter, weil sie hochqualifiziert sind und sich selbst führen können.

Jørgen Vig Knudstorp – dänischer Manager, LEGO (*1968), Zitateheft 2012

Schneller scheitern

Sobald Unternehmen versuchen, „die Zahl der Flops zu verringern“, kommt der Innovationsprozess meist zum Erliegen. Der Schlüssel zu effizienter Innovation besteht darin, schneller zu scheitern, nicht weniger häufig.

Robert I. Sutton – amerikanischer Management-Professor (*1954), aus „Weird Ideas That Work: 11 1/2 Practices for Promoting, Managing and Sustaining Innovation“ (2001), Zitateheft 2012

Realitätssinn

Jeder, der glaubt, eine Wachstumsrate von mehr als 15 % pro Jahr sei auf Dauer erreichbar, sollte eine Karriere im Verkauf anstreben, aber eine in Mathematik umgehen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Rationalisieren

In den Prozessen liegt das Geld.

Dr. Bernd Pischetsrieder – ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG (*1948), Zitateheft 2012

Einstellungssache

Du möchtest keine Geschäfte mit Menschen machen, die einen Vertrag brauchen, um Leistung zu zeigen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Management Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Dauerbrenner

Auch die letzten fünf Versuche zur Steuervereinfachung haben bei uns zu Zusatzgeschäft geführt.

Hans Wagener – deutscher Manager, Vorstandssprecher der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (*1950), Zitateheft 2012

Wirtschaftsethik

Die Wirtschaft braucht für ihr korrektes Funktionieren die Ethik; nicht irgendeine Ethik, sondern eine menschenfreundliche Ethik.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13, Heiliger Vater (*1927), aus der Sozial-Enzyklika „Caritas in veritate“ (Die Liebe in der Wahrheit, 2009), Zitateheft 2011

Wettbewerb

Daher möchte ich den Wettbewerb … als ein Verfahren zur Entdeckung von Tatsachen betrachten, die ohne sein Bestehen entweder unbekannt bleiben oder doch zumindest nicht genutzt werden würden.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992), aus Ordo (Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft) Bd. 4 (1952), S. 249, Zitateheft 2011

Verantwortung

Wer den Nutzen hat, muß auch den Schaden tragen. Investitionen werden um so sorgfältiger gemacht, je mehr der Verantwortliche für diese Investitionen haftet.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950), aus „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ (1952), Zitateheft 2011

Verantwortung

Jedes Mal, wenn sich wieder ein Top-Manager als vermeintlicher Abkassierer entpuppt, sollte man neben sein Foto Bilder der Aufsichtsräte stellen, die vorher genickt haben.

Ralph Dommermuth – deutscher Gründungsunternehmer: United Internet AG (*1963), aus einem Interview in „Der Spiegel“ 12/2008, Zitateheft 2011

Quelle des Reichtums

Im Handel steckt der ganze Reichtum, im Ackerbau der halbe, im Fürstendienst ein Viertel davon, im Betteln ist keine Spur von ihm.

indische Weisheit – Zitateheft 2011

Managementfragen

Was ist unsere Mission
Wer ist unser Kunde
Worauf legt der Kunde Wert
Was sind unsere Ergebnisse
Was ist unser Plan

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „Die fünf entscheidenden Fragen des Managements“ (2009), Zitateheft 2011

Macher

Das Reden von der Ankurbelung der Wirtschaft hat eine wichtige Funktion: den Eindruck zu verbreiten, daß etwas getan und nicht einfach nur abgewartet wird, bis sich die Dinge von selbst wenden – das Gleiche gilt übrigens für den Regentanz der Hopi-Indianer.

nach Niklas Luhmann – deutscher Systemtheoretiker (1927-1998), Zitateheft 2011

Kernkompetenz

Zieh einen Kreis um die Geschäftsmodelle, die Du verstehst, und dann streiche diejenigen, die sich nicht durch Werte, gutes Management und eingeschränkte Anfälligkeit in Krisenzeiten qualifizieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2011

Hinhören

Das Problem ist nicht, daß Ökonomen nicht gewarnt haben, sondern daß Journalisten über ein selektives Gehör verfügen. – Ich empfehle Ihnen zum Beispiel mein Buch aus dem Jahr 2003.

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn – deutscher Ökonom (*1948), auf die Frage, was Ökonomen vor der Finanzkrise sagten, Zitateheft 2011

Haftung

Investitionen werden umso sorgfältiger gemacht, je mehr der Verantwortliche für diese Investitionen haftet. Die Haftung wirkt insofern also prophylaktisch gegen eine Verschleuderung von Kapital und zwingt dazu, die Märkte vorsichtig abzutasten.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950), aus „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ (1952), Zitateheft 2011

Gelebte Werte

Es gibt in der Führung eines Geistkapital-Unternehmens nichts Praktischeres als gelebte Werte.

Prof. Dr. Hermann Simon – deutscher Management-Denker und Beratungs-Unternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Ehrlichkeit

Kein Staat kann seinen Bürgern mehr geben, als er ihnen vorher abgenommen hat.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), aus der „Zeit“ vom 5. August 1958, Zitateheft 2011

Wohlstand

Wohlstand für alle und Wohlstand durch Wettbewerb gehören untrennbar zusammen.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), aus „Wohlstand für alle“ (1957), Zitateheft 2010

Wirtschaften

„Wirtschaften“ ist friedliche Ausübung von Verfügungsgewalt.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus „Wirtschaft und Gesellschaft“, Zitateheft 2010

Von den Gefahren, auf Schulden zu kaufen

Aber das größte Unglück deutscher Nation ist gewißlich der Zinskauf. Wo der nicht wäre, muß mancher sein Seiden, Sammet, Spezerei und allerlei Prangen wohl ungekauft lassen. Er ist nicht viel über hundert Jahr gestanden und hat schon fast alle Fürsten, Stift, Städt, Adel und Erben in Armut, Jammer und Verderben bracht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“ (1520), Zitateheft 2010

Steuern

Steuern sind Ausdruck unseres Staatsverständnisses. Wenn der Staat schlank ist, ist er kraftvoll. Wenn er Fett ansetzt, wird er schwerfällig. Wir brauchen einen schlanken, starken Staat.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof – deutscher Steuerexperte und Jurist, 1987-99 Bundesverfassungsrichter (*1943), Zitateheft 2010

Politik

Wenn man als Unternehmer schnelle Entscheidungen traf, tut man sich schwer, die langwierigen Prozesse der Politik zu ertragen.

Dr. Michael Otto – deutscher Unternehmer: Otto-Versand (*1943), auf die Frage, ob er sich einen Gang in die Politik vorstellen könne, Zitateheft 2010

Persönliche Haftung

Ich glaube, daß gerade die persönliche Haftung den Verstand aller Partner sehr schärft, denn es macht einen Unterschied, ob sie mit ihrem gesamten Vermögen haften, oder nur ihren Job verlieren, wenn die Geschäfte sich nicht gut entwickeln.

Baron Eric de Rothschild – französischer Bankier (*1940), Zitateheft 2010

Maß der Wirtschaft

Das Maß der Wirtschaft ist der Mensch; das Maß des Menschen ist sein Verhältnis zu Gott.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), Zitateheft 2010

Manager und Unternehmer

Der Manager macht Dinge richtig. Der Unternehmer macht die richtigen Dinge.

Erich Sixt – deutscher Unternehmer, Sixt AG (*1944), Zitateheft 2010

Handel

Das kann man nicht leugnen, daß Kaufen und Verkaufen ein nötig Ding ist, das man nicht entberen und wol christlich brauchen kann, sonderlich in Dingen, die zur Not und Ehre dienen. Denn also haben auch die Patriarchen verkauft und gekauft: Vieh, Wolle, Getreide, Butter, Milch, und andre Güter. Es sind Gottes Gaben, die er aus der Erde gibt, und unter die Menschen teilet.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Von Kaufhandel und Wucher“ (1527), Zitateheft 2010

Freiheit

Je kleiner das Unternehmen, desto freier der Unternehmer.

Prof. Dr. Carl Zimmerer – deutscher Unternehmensmakler (1926-2001), aus „Der Consultant“ 2/1980, Zitateheft 2010

Fasten = Freiwilliges Verzichten

Noch ist es Zeit, aber es ist auch höchste Zeit, Besinnung zu üben und dem Irrwahn zu entfliehen, als ob es einem Volke möglich sein könnte, für alle öffentlichen und privaten Zwecke in allen Lebensbereichen des einzelnen und der Nation mehr verbrauchen zu wollen, als das gleiche Volk an realen Werten erzeugen kann oder zu erzeugen gewillt ist.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), aus „Maßhalten!“ Rundfunkansprache, 21. März 1962, Zitateheft 2010

Eigentum

Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmergeist.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), aus einer Rede vor der New York Workingmen’s Democratic Republican Association, nachdem diese ihn zum Ehrenpräsidenten ernannte (21. März 1864), Zitateheft 2010

Bilanzwahrheit

Ausgewiesene Gewinne sind Meinungen.

Bares ist ein Fakt.

Whitney R. Tilson – amerikanischer Hedge-Fonds-Manager (*1966), Zitateheft 2010

Gewinn

Der Gewinn soll nicht die Basis, sondern das Resultat der Dienstleistung sein.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Moralische Werte

Ohne landläufig geteilte und fest verwurzelte moralische Werte und Verpflichtungen werden weder das Gesetz, noch eine demokratische Regierung, nicht einmal die Marktwirtschaft richtig funktionieren.

Václav Havel – tschechischer Schriftsteller und Politiker, 1993-2003 Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011)

Marktwirtschaft

Sosehr auch mein Herz schon immer links von der Mitte meiner Brust schlug, habe ich immer gewußt, daß das einzig funktionierende und überhaupt mögliche Wirtschaftssystem die Marktwirtschaft ist. Das heißt ein System, in dem alles einen konkreten Besitzer hat und für alles daher jemand verantwortlich ist, in dem – im Rahmen der Rechtsordnung – absolute Selbständigkeit und Pluralität der ökonomischen Subjekte herrscht und dessen Gang vor allem von den Gesetzen des Marktes geleitet ist. Einzig ein solches System ist natürlich, hat Sinn und kann zu Prosperität führen, weil es dem Charakter des Lebens entspricht.

Václav Havel – tschechischer Schriftsteller und Politiker, 1993-2003 Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011)

Regulierung

Wer sich im Bankwesen betätigt, muß wissen, daß er sich einer Aktivität ergibt, bei der es absurd wäre, für sie dieselbe Freiheit wie im Falle der Produktion von Schuhwichse zu beanspruchen und an sie die von der Güterproduktion her gewohnten Maßstäbe des freien Wettbewerbs im Dienste maximaler Erzeugung anzulegen. Er darf nicht vergessen, daß er als Glied des Kreditsystems mit gefährlichem Explosivstoff inmitten der Öffentlichkeit hantiert, und muß sein Verhalten danach einrichten.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), aus „Der Platz der Bank in einer entwickelten Volkswirtschaft“ (1962)

Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum erhöht nicht nur den materiellen Lebensstandard; es formt den moralischen Charakter der Menschen und der Gesellschaft.

Benjamin M. Friedman – amerikanischer Ökonom (*1944)

Fortschritt

…daß in jedem Stadium des Fortschritts die Reichen, indem sie mit neuen Lebensstilen experimentieren, die den anderen noch unzugänglich sind, einen notwendigen Dienst erfüllen, ohne den der Fortschritt der Armen noch viel langsamer wäre…

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992) aus “Die Verfassung der Freiheit” (1960)

Risiko

Diese Leute setzten etwas aufs Spiel, das sie besaßen und benötigten für etwas, das sie zwar nicht hatten, aber auch nicht benötigten.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), zum Scheitern der 100fach gehebelten und von Nobelpreisträgern beratenen Hedge Fonds LTCM (Long Term Capital Management), gefunden auf youtube: „Warren Buffett MBA talk“

Investments

Die Kunst einen Anteil an öffentlichen Unternehmen zu erwerben unterscheidet sich nur wenig von der Kunst, erfolgreich Tochterunternehmen vollständig zu kaufen. In jedem Fall möchte man einfach zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit einem exzellenten Geschäft und fähigem, ehrlichem Management erwerben. Danach muß man nur kontrollieren, ob diese Qualitäten erfüllt werden.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Aktienrisiko

Wenn jemand anfängt über beta zu reden, schließen Sie Ihre Geldbörse … es gibt zwei Arten von Risiko: 1) Das Risiko, irgendwo anders eine bessere Rendite für Ihr Geld zu bekommen (Opportunitätskosten) und 2) das Risiko permanenter Kapitalschwächung (finanzielle Gesundheit).

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Solides Investieren

(Bei Benjamin Graham) ging es nicht um strahlende Investments und es ging auch nicht um Launen oder Mode. Bei ihm ging es um solides Investieren und ich denke, solides Investieren kann Sie sehr wohlhabend machen, wenn Sie es nicht zu eilig haben. Und was noch besser ist, es macht Sie niemals arm.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Arbitrage

Gib einem Menschen einen Fisch und Du machst ihn satt für einen Tag. Lehre ihn die Kunst der Arbitrage und Du machst ihn satt für immer.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Reputation

Wenn ein Management mit brilliantem Ruf ein Unternehmen mit einem Ruf für schlechte Wirtschaftlichkeit angeht, so ist es der Ruf des Unternehmens, der erhalten bleibt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Marktfluktuation

Betrachten Sie Marktfluktuationen als Ihren Freund, nicht als Ihren Feind. Profitieren Sie von Torheit, statt an ihr teilzunehmen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Einfachheit

Wirtschafts-Universitäten honorieren schwieriges, kompliziertes Verhalten mehr als einfaches Verhalten. Allerdings ist das einfache Verhalten effektiver.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Auf Dauer verteidigbarer Wettbewerbsvorteil

Schau Dir die Dauerhaftigkeit des Geschäftsmodells an. Das Wichtigste ist für mich, herauszufinden, wie groß der Burggraben um das Geschäft ist. Was ich natürlich liebe, sind ein großes Schloß und ein großer Burggraben mit Piranhas und Krokodilen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Sicherheitsmarge

Du mußt das Wissen haben, den Wert eines Unternehmens grob einschätzen zu können. Aber kalkuliere nicht zu knapp. Ben Graham sprach sich immer für eine Sicherheitsmarge aus. Also nicht ein Unternehmen mit geschätzten 80 Millionen Dollar Wert für 80 Millionen Dollar kaufen, sondern stattdessen eine enorm große Sicherheitsmarge einkalkulieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Qualität des Managements

Wir wollen uns nicht mit Managern zusammentun, denen vortreffliche Eigenschaften fehlen, egal, wie attraktiv die Aussichten ihres Geschäftsmodells sind. Wir haben nie erfolgreich ein gutes Geschäft mit einem schlechten Menschen gemacht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Mörderische Konkurrenz

Es ist schwer, dort Geld zu verdienen, wo andere bereit sind, es zu verlieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Lebenslanges Investieren

Um ein Leben lang erfolgreich zu investieren, braucht man keinen stratosphärischen IQ, ausgefallene Geschäftseinblicke oder Insiderinformationen. Was man braucht ist ein einwandfreier verstandesmäßiger Rahmen zur Entscheidungsfindung und die Fähigkeit, Gefühle davon abzuhalten, diesen Rahmen zu zerstören.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Qualität

Die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung ergibt sich nie aus dem, was der Lieferant hineinsteckt. Sie ist das was der Kunde daraus gewinnt und gewillt ist, dafür zu zahlen. Ein Produkt wird nicht zu einem Qualitätsprodukt, weil es schwierig und teuer herzustellen ist, wie die Hersteller üblicherweise glauben. Das ist inkompetent. Kunden zahlen nur für das, was ihnen nutzt und für sie einen Wert hat. Nichts anderes bildet Qualität.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2005

Wert versus Preis

Ich feilsche immer so lange, bis ich einen vernünftigen Preis bekomme. Ich zahle, was die Dinge wert sind, nicht was sie kosten.

Prof. Dr. Heinz-Horst Deichmann – deutscher Schuh-Einzelhandels-Unternehmer (1926-2014), Zitateheft 2005

Urheberrecht

Es ist ein ungleich Ding, daß wir arbeiten und Koste sollen drauf verwenden und andere sollen den Genuß und wir den Schaden haben.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Eine Vermahnung an die Drucker“ (1525)

Genug

Nun, ich denke es gibt eine große Wahrheit, die typische Investmentbanker nur schwer erkennen können, aber der Kerl, der sein eigenes Geld investiert, sollte keine Probleme haben, sie zu erkennen. Wenn du komfortabel reich bist und du einen Weg hast, Geld zu investieren, der es überaus wahrscheinlich macht, dich komfortabel reich zu halten, und jemand anderes findet ein schnell wachsendes Etwas und wird ein bißchen schneller als du reicher, dann ist das keine große Tragödie.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Sparen

Sparen, Sparen, Sparen – der sicherste Weg, reich zu werden.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Investieren

Investiere in der Zeit des größten Pessimismus.

Sir JohnMarks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2005

Teure Worte

Die fünf teuersten Worte im Investmentbereich sind: Dieses Mal ist es anders.

Sir JohnMarks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Unternehmertum

Gerade wahres Unternehmertum besteht nicht nur im banalen Geld verdienen, sondern lebt von dem ständigen Bewusstsein, einer kleinen Gesellschaftsgruppe anzugehören, die aufgrund ihrer besonderen Leistungen Einfluß ausübt, aber gleichermaßen einen bescheidenen, soliden sowie kontinuierlichen Lebensstil voraussetzt.

wird Ludwig Erhard zugeschrieben – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977)

Armut

Die Armen bleiben nicht deshalb arm, weil sie faul sind, sondern weil sie keinen Zugriff auf Kapital haben.

wird Milton Friedman zugeschrieben – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006)

Großkonzern-Zwänge

Es gibt keine freundlichen Menschen in Großkonzernen.

wird Carl Celian Icahn zugeschrieben – amerikanischer Multi-Millionär und Groß-Investor (*1936)

Venture Capital

Ich muß sagen, daß eine kleine Investment-Firma eines der schwierigsten Dinge war, die ich je in Angriff genommen habe. Es gibt auf der ganzen Welt kein schwierigeres Geschäft, als intelligente junge Techniker und Leute zu unterstützen, die denken, sie haben ein neues Produkt, aber keine guten Geschäftsleute sind.

Royal Little – amerikanischer Unternehmer, Gründer von Textron 1923, Vater der modernen Mischkonzerne (1896-1989)

Investieren

Jedes Intelligente Investieren ist Investieren in Werte – mehr bekommen als das, wofür Du bezahlst. Investieren ist, wenn Du wenige großartige Unternehmen findest und dann auf Deinem Hintern sitzt.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), auf der Berkshire Hauptversammlung 2000

Moral und Ökonomie

Wenn Moral eine ideale Welt verkörpert, dann stellt die Ökonomie die tatsächliche Welt dar.

Steven D. Levitt – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor (*1967)

Theoretiker

Wenn Wirtschaftswissenschaftler Pferde erforschen wollten, würden sich nicht losgehen und die Pferde beobachten. Sie würden in ihren Arbeitszimmern sitzen und sich fragen: „Was würde ich tun, wenn ich ein Pferd wäre?“

wird Ely Devon zugeschrieben – britischer Wirtschaftswissenschaftler (1913-1967), er soll diesen Ausspruch in einer Besprechung geprägt haben.

Investieren

In einen Marktsektor zu investieren, nur weil er „so gut gelaufen ist“, ist wie sich zu entscheiden, Mais im Oktober zu säen, nur weil der Mais des Nachbarn seit April so gut gewachsen ist.

Ronald H. „Ron“ Muhlenkamp – amerikanischer Investor, Fund-Manager und Autor, Gründer von Muhlenkamp & Company (*1944)

Werte schaffen

Viele Manager wundern sich, warum wir Werte schaffen, wo es ihnen nicht gelingt. Das liegt an den Faktoren, über die wir sprachen: am 100-Tage-Plan, an den Messsystemen, an der von uns geförderten Unternehmermentalität und an unserer Form der Kontrolle.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager (KKR) (*1944)

Unternehmer

Der Unternehmer, der diesen Namen verdient, sieht den Markt nicht wie die Nomaden lediglich als Weideplatz, welcher abgegrast und dann verlassen wird, sondern denkt vielmehr wie ein Pionier, der das urbar gemachte Land beackert, bebaut und zu immer neuen Fruchtfolgen bringt. In seiner Markttätigkeit folgt er nicht nur der Entwicklung, vielmehr will er sie gestalten. So sind durch echte innovative Leistungen immer wieder Umwelt verändernde Märkte aufgebaut worden.

wird Heinrich Oswald zugeschrieben – Schweizer Manager: Knorr, Ringier Verlag (1917-2008)

Risikostreuung

Bei meinen Risiken vertraue ich weder auf einen einzigen Markt oder einen einzigen Ort, noch hängt mein Besitz vom Gewinn eines einzigen Jahres ab. Deshalb bereiten mir meine Geschäfte keine Sorgen.

sinngemäß nach William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Der Kaufmann von Venedig“ (1605), 1. Aufzug, 1. Szene „Kaufmann Antonio“

Verkaufen

Ich muß anderen, meinen Kunden, etwas verkaufen. Ich muß Mitarbeiter für mich gewinnen. Ich muß Lieferanten davon überzeugen, daß ich für sie der richtige Partner bin. Ich muß also meine Sache verkaufen können. Wer sich fürs Verkaufen zu schade ist, sollte kein Unternehmen gründen.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Stiftungskultur

Im 19. Jahrhundert, vor Bismarcks Sozialgesetzen, waren die Reichen viel stärker ins Gemeinwesen eingebunden. Es gab 100.000 Stiftungen – fünfmal so viele wie heute. Dann übernahm bei uns der Staat die Versorgung, und die europäischen Auswanderer exportierten das philanthropische Gedankengut nach Amerika.

Prof. Dr. Thomas Druyen – Professor für vergleichende Vermögenskultur (*1957)

Führungsaufgaben

Der Chef ist der Angestellte, der die Hindernisse aus dem Weg räumt, die die Leute davon abhalten, ihre Arbeit zu tun.

Unternehmer-Weisheit

Wohlfahrtsstaat

Der Staat kann nur als leistender Wohltäter geben, was er zuvor als steuerlicher Übeltäter genommen hat.

Prof.Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof – deutscher Steuerexperte und Jurist, 1987-99 Bundesverfassungsrichter (*1943)

Kunden

Organisationen ab 1.000 Leuten können sich sehr gut mich sich selbst beschäftigen. Da stört der Kunde nur.

wird Klaus Höfner zugeschrieben – deutscher Unternehmensberater (*1932)

Informationsvorsprung

Es ist oft erstaunlich, wie gewisse Firmen nur über sich selber informiert sind, aber sehr wenig Bescheid wissen über die Konkurrenz – gerade auch im Ausland. Deshalb kann ein Investor wie wir, der offener, von außen an die Sache herangeht einen positiven Beitrag leisten.

René Braginsky – Schweizer Investor (*1949)

Wohltätige Spenden

Wohltätiges Spenden sollte eher eine spirituelle als eine wirtschaftliche Entscheidung sein. Wirtschaftlich zahlt sich eine Spende nie aus.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Unabhängigkeit

Du kannst nicht erfolgreich investieren, wenn Du nicht unabhängig denkst. Und die Wahrheit ist, daß Du weder richtig noch falsch liegst, nur weil die Leute Dir recht geben. Du hast recht, wenn die Tatsachen und Deine Überlegungen richtig sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Entgegengesetzt

Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Methode Abs

Der legendäre Bankier Hermann Josef Abs gewährte großzügig Vertrauen denjenigen, denen er die Führung von Industrieunternehmen übertrug.

Einmal im Jahr mußten sie jedoch zu ihm kommen mit der frisch fertig gestellten Bilanz und ihm auf Ehre und Gewissen per Handschlag versichern: Bilanzansätze sind alle gleich geblieben, einschließlich Abschreibungsmethoden.

nach Dr. Markus Elsässer – deutscher Investor (*1956), Zitateheft 2004

Stiften

Was ich beobachtet habe ist, daß man den gleichen Umfang von Arbeit und das gleiche Maß an Erfahrung bei der Bewertung einsetzen muß, wenn man Geld weg gibt wie wenn man es erwirbt.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2004

Akademiker und Unternehmer

Es ist uns zwar gelungen, unsere Akademiker dem Idealbild des mittelständischen Unternehmers zu nähern, erreicht haben wir es aber nicht.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009)

Verantwortung

Eine Sache, die vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem einzelnen gehört.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2009

Unternehmer

Wenn Unternehmer nicht mehr an den Markt glauben, wären sie keine Unternehmer, sondern Funktionäre. Wer aber nur an den Markt glaubt, ist abergläubisch.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (*1928), Zitateheft 2009

Unternehmer versus Manager

Wir brauchen Unternehmer, die Orangenbäume pflanzen, und keine Manager, die ihr Ziel darin sehen, aus gepflückten Orangen den letzten Saft zu pressen.

Dr. Christoph Weiß – deutscher Manager und Autor (*1956), aus „Verdammt zur Spitzenleistung“ (2005), Seite 6, Zitateheft 2009

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt ist ein Haushalt, in dem alle essen möchten, aber niemand Geschirr spülen will.

wird Werner Finck zugeschrieben – deutscher Kabarettist (1902-1978), Zitateheft 2009

Unternehmer

Ein Unternehmer ist kein Unternehmer, sondern ein Verwalter, wenn er nicht den Mut hat, Fehler zu machen.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2009

Selbst reden, statt reden lassen

Wir haben diese ganzen schicken Rechts-Dinge nicht wirklich gebraucht. Die Anwälte haben eine Art, Dich in etwas hineinzuziehen und Dinge komplizierter zu machen, als sie sind. Wir haben zu dem Zeitpunkt immense Rechnungen bezahlt, und ich glaube, daß nichts davon den Ausgang beeinflußt hätte. Wenn sich der Staub legt, findest Du heraus, daß alles nur eine riesige Verschwendung von Zeit, Energie und Geld war.

Robert „Bob“ Warren Miller – amerikanischer Unternehmer, Mitgründer der DFS Duty Free Shops (*1933), über seinen Versuch, den Verkauf der Anteile seiner Partner an LVMH zu stoppen, Zitateheft 2009

Schamgefühl

Früher haben die Spieler einen roten Kopf gekriegt, wenn sie uns bei Vertragsverhandlungen 10.000 Mark mehr an Gehalt aus dem Kreuz geleiert hatten. Am Ende hatten sie nicht einmal mehr bei einer Million einen roten Kopf.

Dr. Gerd Niebaum – deutscher Rechtsanwalt, 1986-2004 Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund (*1948), Zitateheft 2009

Privatunternehmen

Manche Leute halten die Privatwirtschaft für einen räudigen Wolf, den man erschießen muß. Andere betrachten sie als eine Kuh, die man melken kann. Nur eine handvoll sehen sie als das, was sie wirklich ist – das starke und willige Pferd, das den ganzen Karren zieht.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), in einer Rede am 29. Oktober 1959, Zitateheft 2009

Outperformance

Meine Beobachtungen über die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt, daß die meisten Investoren, die auf lange Sicht eine erheblich bessere Performance erreichen als der Markt, dies durch die im- oder explizite Nutzung guter Theorien erreichen. Durch deren Verwendung liegen sie weniger falsch als die Masse und sind deshalb am Ende reicher.

Dr. Horace „Woody“ Brock – amerikanischer Unternehmensberater, Gründer und Geschäftsführer von Strategic Economic Decisions, Inc. (*1945), Zitateheft 2009

Manager vs. Unternehmer

Ein Manager klebt an seinem Vorstandssessel, aber er haftet nicht! Ein Unternehmer haftet!

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2009

Kapital

Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), aus „My life and work“ (1922), Zitateheft 2009

Kundenwünsche

Ein Produkt verkauft man nicht dadurch, daß man über die Kundschaft schimpft, sondern dadurch, daß man sich auf sie einstellt.

Andreas Malessa – deutscher Theologe, Hörfunkjournalist und Fernsehmoderator (*1955), Zitateheft 2009

Innovation

Innovation ist, wenn der Markt „Hurra“ schreit.

Prof. Dr. Wilfried Umbach – deutscher Manager, Henkel KGaA (*1936), Zitateheft 2009

Freie Marktwirtschaft

Der große Wert eines freien Marktsystems liegt darin, daß es sich nicht darum kümmert, welche Hautfarbe ein Mensch hat; es kümmert sich nicht darum, welcher Religion er angehört. Es ist nur daran interessiert, ob er etwas produziert, daß Du kaufen möchtest.

Wir haben in ihm das effektivste System gefunden, das es Menschen, die sich hassen, ermöglicht, miteinander umzugehen und sich gegenseitig zu helfen.

Milton Friedman – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006), Zitateheft 2009

Erkennen

Der Unternehmer sieht Chancen, die andere nicht sehen. Er überwindet die Angst vor dem Neuen.

Dr. Branco Weiss – Schweizer Unternehmer (1929-2010), Zitateheft 2009

Entwicklungshilfe

Die auf rein technisch-materiellen Prinzipien aufgebaute Entwicklungshilfe des Westens, die Gott nicht nur ausgelassen, sondern die Menschen von Gott abgedrängt hat mit dem Stolz ihrer Besserwisserei, hat erst die Dritte Welt zur Dritten Welt im heutigen Sinn gemacht.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13 Heiliger Vater (*1927), Zitateheft 2009

Die Welt verändern

Die meisten halten es für das beste, wenn Jungunternehmer zu Schlaubergern in Anzügen werden und eine Begeisterung für Tabellenkalkulationen entwickeln, die bei Banken gut ankommt.

Tatsächlich aber sind potentielle Unternehmer Außenseiter. Es sind Menschen, die sich die Dinge vorstellen, wie sie sein könnten, nicht wie sie sind. Sie haben das Bedürfnis, die Welt zu verändern.

Anita Roddick – britische Unternehmerin, Gründerin der Kosmetikkette Body Shop (1942-2007), aus Financial Times Deutschland vom 16.11.2006, Zitateheft 2009

Bürokratie

Ich sah, wie zudringlich, erdrückend und ineffizient der Staat geworden war, wie er den Unternehmergeist erstickte, jede Idee abtötete und dafür nichts zurückgab.

Narasimha Rao – indischer Politiker, 1991-96 Premierminister, Reformator, der die Bremsen der Bürokratie löste und die exorbitanten Import- und Exportzölle reduzierte (1921-2004), Zitateheft 2009

Preisleistungsverhältnis

Frage nicht nach dem Preis, den Du für ein Unternehmen zahlst, sondern nach dem Wert, den Du für Dein Geld bekommst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Wirtschaft

In einer dirigierten Wirtschaft leben nur die Dirigenten gut.

Zarko Petan – slowenischer Schriftsteller und Regisseur (1929-2014)

Renditen

Es ist unmöglich, überdurchschnittliche Renditen zu erreichen, wenn man nicht anders handelt als die Mehrheit.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2006

Management

Kein Unternehmen kann so schwach sein, daß es durch ein gutes Management nicht wiederbelebt werden könnte. Kein Unternehmen kann so stark sein, daß es durch ein schwaches Management nicht zerstört werden könnte.

Dr. Peter Wallenberg – schwedischer Unternehmer (1926-2015), Zitateheft 2006

Ausdauer

Was sollst Du bei der Führung Deines Geschäfts tun? Einfach das, was Du immer tust: erweitere den Vorsprung, bilde einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil, erfreue Deine Kunden und bekämpfe unnachgiebig die Kosten.

Warren Buffett über widrige Zeiten im Geschäft – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2003

Mittelmäßigkeit

Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2003

Gewinn

Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen.

Dr. Hermann Josef Abs – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994), Zitateheft 2003

Aufsichtsrat

Zu häufig bedeutet Atmosphäre im Aufsichtsrat, daß Kollegialität über Unabhängigkeit siegt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Verständliche Buchführung

Wenn ich die Buchführung nicht verstehe, dann wollen die anderen nicht, daß ich sie verstehe.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinne in einer Bilanz können formbar wie Kitt sein, wenn ein Scharlatan die Firma führt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Transaktionskosten

Im Endeffekt stellen Transaktionskosten eine kräftige Steuer für die Eigentümer dar, die an die Finanzwirtschaft und nicht an den Staat gezahlt wird.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Circle of Competence

Antwort auf die Frage: Warum ist Warren Buffett besser als Investoren mit höherem IQ? Wir wissen besser, was wir wissen und was wir nicht wissen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Synergien

Synergien: Ein Begriff, der überall in der Wirtschaft benutzt wird, um Übernahmen zu erklären, die ansonsten keinen Sinn machen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus: Essays von Warren Buffet, Seite 65, in Brief an Aktionäre 1985

Geschäftszyklen

Jeder Geschäftszyklus hat drei Phasen. In der ersten werden Erfinder reich. In der zweiten werden Imitatoren reich. In der dritten werden Idioten reich – und verlieren dann alles.

wird Warren Buffett zugeschrieben – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Ein gutes Geschäft

Verlaß Dich niemals darauf, etwas gut zu verkaufen. Mach den Kaufpreis so attraktiv, daß sogar ein mittelmäßiges Geschäft gute Ergebnisse erzielt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Geschichte

Wenn die Geschichtsbücher alle Antworten lieferten, würde sich die Forbes-400-Liste der Reichsten der Welt aus Bibliothekaren zusammensetzen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Wunderbares Unternehmen

Es ist besser, ein wunderbares Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Professionelles Investieren

Das Spiel des professionellen Investierens ist für jemanden, der keinerlei Spiel-Instinkt hat, unerträglich langweilig und über-anspruchsvoll; während derjenige, der den Instinkt hat, für diese Neigung den entsprechenden Tribut zahlen muß.

wird John Maynard Keynes zugeschrieben – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946)

Märkte

Märkte können sich länger irrational verhalten als Du solvent bleiben kannst.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2006

Wirtschaftskrise

Das hier ist ein Albtraum, der am Morgen verschwinden wird. Denn die Ressourcen der Natur und die Erfindungen der Menschen sind genauso fruchtbar und produktiv wie sie waren.

Das Tempo unseres Fortschritts zur Lösung der materiellen Probleme des Lebens ist nicht langsamer. Wir können uns, genau wie vorher, für jeden einen hohen Lebensstandard leisten – hoch meine ich im Vergleich zu, sagen wir, vor 20 Jahren – und werden bald lernen, uns sogar einen höheren Standard zu leisten.

Wir wurden nicht im Vorfeld betrogen, aber heute haben wir uns in einen riesigen Schlamassel verwickelt, weil wir uns in die Kontrolle einer komplizierten Maschinerie eingemischt haben, deren Arbeitsweise wir nicht verstehen. Das Ergebnis ist, daß unsere Chance auf Wohlstand für einige Zeit dahin ist – vielleicht für eine lange Zeit.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), aus „The Great Slump of 1930“

Wirkliche Welt

In all meinen Jahren im Investment-Geschäft gibt es eine Regel, die ich über jede andere gestellt habe: Biete immer gegen die Zentralbanken und mit der wirklichen Welt. In den Siebzigern haben die Zentralbanken den künstlich niedrigen Goldpreis der USA verteidigt. Zentralbanken und Regierungen versuchen immer, künstliche Niveaus zu erhalten, ob hoch oder niedrig, ob von einer Währung, einem Metall, Wolle, was auch immer. Wenn aber eine Zentralbank etwas verteidigt – sei es Gold bei 35$ oder die Lira bei 800 zu einem Dollar – nimmt der schlaue Investor immer den anderen Weg.

Es mag eine Weile dauern, aber ich verspreche Ihnen, Sie werden den anderen voraus sein. Das ist eine goldene Investment-Regel.

James „Jim“ Rogers – amerikanischer Investor (*1942), Zitateheft 2008

Vernunft

Eine Million Steuerzahler verhalten sich vernünftiger als eine öffentliche Hand.

Dr. Hermann Josef Abs – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994), Zitateheft 2008

Staat

Der Staat ist die große Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten jedermanns zu leben.

Frédéric Bastiat – französischer Ökonom und Journalist (1801-1850), Zitateheft 2008

Managerwechsel

Jeder weiß, daß man nur aus Fehlern lernen kann. Doch Manager wechseln ihren Job oft so schnell, daß sie gar nicht mehr erfahren können, ob ihr Handeln erfolgreich war.

Stephan Grünewald – deutscher Kultur-Psychologe (*1960), Zitateheft 2008

Marktwirtschaft

Vieler Kritik an der Marktwirtschaft liegt in Wahrheit der fehlende Glaube an die Freiheit an sich zugrunde.

Milton Friedman – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006), Zitateheft 2008

Langfristiges Investieren

Das Wichtigste ist: Die Börse ignorieren und sich um die Unternehmen kümmern.

Frank R. Lingohr – deutscher Fonds-Manager (*1946), Zitateheft 2008

Kapitalismus ohne Ethik

Als der Kapitalismus nach Russland kam, kam er ohne seine protestantische Ethik. Ohne überhaupt eine Ethik, als pure Arithmetik.

Wladimir Kaminer – russischer Schriftsteller (*1967), Zitateheft 2008

Investment-Vorsprung

Ihr Investment-Vorsprung ist normalerweise am größten genau vor, während und kurz nach einer Unternehmensmaßnahme oder -veränderung.

Joel Greenblatt – amerikanischer Hedge-Fonds-Manager und Honorarprofessor an der Columbia University (*1957), Zitateheft 2008

Freude am Wirtschaftsleben

Die Freude am Wirtschaftsleben liegt im Drang, um des Erfolgs – nicht um seiner Früchte willen erfolgreich zu sein; im Eroberungswillen, im Impuls, für das was richtig ist zu kämpfen und im Nervenkitzel, unsere Energie und Erfindungsgabe einzusetzen.

nach Joseph Alois Schumpeter – österreichischer Nationalökonom (1883-1950), Zitateheft 2008

Eigentümer

Unternehmen sollten sich verhalten, als ob sie Eigentümer hätten, denn sie haben welche. Und Investoren sollten sich wie Eigentümer verhalten, denn sie sind es.

Investoren-Motto – Zitateheft 2008

Moralismus und Ökonomismus

Ökonomisch dilettantischer Moralismus ist ebenso abschreckend wie moralisch abgestumpfter Ökonomismus.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966) aus „Jenseits von Angebot und Nachfrage“ (1958)

Investments

Die besten Investments finden sich in den Geschäftsstraßen, nicht in den Banktürmen.

Robert Miles – amerikanischer Investmentor, Autor und Warren Buffett-Experte (*1955)

Steuern erheben

Steuern erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.

Jean-Baptiste Colbert – französischer Staatsmann, Begründer des Merkantilismus und 1665-83 Finanzminister unter Ludwig dem XIV. (1619-1683)

Individualität

Die stärkste Stütze einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ist der Wille der Individuen, sich die Freiheit ihrer Lebensführung zu bewahren und sich nicht in allen Lebensäußerungen schablonisieren, uniformieren und kollektivieren zu lassen.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), erschienen in der Zeitschrift „Via Aperta“ 12/1959

Respekt

Leute mit Respekt zu behandeln, wird einem breite Akzeptanz verschaffen und das Geschäft verbessern.

Tao Zhu Gong – eigentlich Fan Li, chinesischer Berater des Kaisers von Yue (500 v. Chr.), zweites Wirtschaftsprinzip

Unternehmermotivation

Ich habe nie einen wirklich großen Geschäftsmann gesehen, dem das Verdienen die Hauptsache war.

Walter Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), Zitateheft 2004

Steuern und Zivilisation

Steuern sind der Preis, den wir für eine zivilisierte Gesellschaft bezahlen.

Oliver Wendell Holmes jr. – amerikanischer Verfassungsrichter (1841-1935), Zitateheft 2006

Kunden lieben

Ich habe kein Marketing gemacht, ich habe nur meine Kunden geliebt.

Zino Davidoff – Schweizer Zigarrenhersteller sowjetischer Herkunft (1906-1994), Zitateheft 2006

Value

Value wird sich langfristig immer gegen Wachstumswerte durchsetzen, da Wunschdenken und Gier vieler Investoren im Durchschnitt dazu führen, daß das Wachstumspotential überschätzt und damit zu teuer gekauft wird.

aus der Wirtschaft

Family Office

Die Aufgabe eines Family Office ist die Koordination aller für eine Familie tätigen Fachberater, wie z. B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater und Finanzplaner.

Dr. Reiner Krieglmeier – Leiter Private Wealth Management der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (*1965)

Unternehmer

Unternehmer haben zwei entscheidende Vorteile: Sie können über strategische Zeiträume denken und haben die Macht, ihre Visionen und Wandel durchzusetzen.

Management Center Davos

Reichtum

Gerade die Fähigkeit, die Bedürfnisse der anderen Menschen und die Kombinationen der geeignetsten Produktionsfaktoren für ihre Befriedigung rechtzeitig zu erkennen, ist eine bedeutende Quelle des Reichtums in der modernen Gesellschaft.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyla, 1978-2005 Heiliger Vater (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2006

Staatsversagen

Das Steuerrecht hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem dermaßen komplizierten Rechtsgebiet entwickelt, daß auch Fachleute keinen zuverlässigen Überblick mehr über sämtliche Facetten dieses Rechtsgebietes haben können. Zu diesem inzwischen auch von politisch Verantwortlichen beklagten Zustand haben nach meiner Überzeugung alle drei Staatsgewalten beigetragen. Der Steuergesetzgeber hat das Steuerrecht regelmäßig zur Durchsetzung der verschiedensten politischen Anliegen missbraucht und auf diese Weise unzählige unsystematische und komplizierte Regelungen geschaffen. Die Verwaltung – um die Aufgabe der Anwendung dieses komplizierten Rechts nicht zu beneiden – hat ihrerseits durch unzählige Verwaltungsanweisungen zur Unübersichtlichkeit beigetragen, wobei ich nicht verkenne, daß manche Steuergesetze ohne entsprechende Verwaltungsanweisungen schlicht undurchführbar erscheinen. Die Rechtsprechung schließlich hat mit einer häufig sehr stark differenzierenden Judikatur das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser bedauerlichen Entwicklung gesetzt. So wird im Ergebnis der steuerpflichtige Bürger mit einem Rechtszustand im Bereich des Eingriffsrechts konfrontiert, dem er sich nicht entziehen kann, der ihn jedoch schlicht überfordert.

Dr. h.c. Wolfgang Spindler – deutscher Jurist, 2005-11 Präsident des Bundesfinanzhofs (*1946), Zitateheft 2007

Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat ist alles andere als die institutionelle Inkarnation der Nächstenliebe. Im Gegenteil: Da der Wohlfahrtsstaat die Sorge für den Nächsten auf dem Weg über Steuereintreibungen organisiere und damit anonymisiere, unterminiere er die freiwillige Grundlage der Nächstenliebe als persönliche Tugend.

Doug J. Den Uyl- amerikanischer Investor und Freiheitsdenker (*1950), Zitateheft 2004

Wie Familien investieren

Verglichen mit anderen institutionellen Investoren, „sind Familien unternehmungsbereiter bei der Auswahl Ihrer Kapitalanlagen“, sagt ein Geschäftsführer einer Unternehmensberatung mit vielen wohlhabenden Klienten. „Sie treffen schneller Entscheidungen und haben manchmal nicht so strikte Regeln wie ein Pensionsfonds.“

aus: The Private Equity Analyst – Ausgabe März 2004, Zitateheft 2006

Kunst des Investierens

Die Kunst des Investierens in Aktiengesellschaften ist… einfach, zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit hervorragender Wirtschaftlichkeit und einem fähigen, ehrlichen Management zu erwerben. Danach brauchen Sie nur noch kontrollieren, ob diese Eigenschaften bewahrt werden.

Charlie Munger – Vice-Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2005

Unsichtbare Hand

„Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von deren Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse.“ Nach Smith ist dies alles andere als die Heiligung des Egoismus, sondern ein Gebot der Klugheit. Indem jeder einzelne „sein eigenes Interesse verfolgt, fördert er häufig das der Gesellschaft wirksamer, als wenn er sich tatsächlich vornimmt, es zu fördern.“

Gerd Habermann – deutscher Wirtschaftsphilosoph (*1945), nach Adam Smith (englischer Nationalökonom, 1723-1790), Zitateheft 2004

Managerauswahl

Der beste Weg, einen Manager auszuwählen ist nach Charakter oder Kultur – genauso wie bei der Auswahl eines Schwiegersohnes. Sie sollten nur einen Manager auswählen, dessen Ziele mit Ihren übereinstimmen. Versuchen Sie nie den Management-Stil eines Managers zu ändern. Stellen Sie nur einen Manager ein, mit dem Sie sehr lange Zeit zusammenarbeiten wollen – mindestens 20 Jahre – denn die Kosten für einen Managerwechsel sind hoch.

Charley Ellis – amerikanischer Investment-Berater und Autor (*1937), Zitateheft 2005

Nachwachsen

Wenn Sie die zehn größten US-Firmen hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung nehmen, sehen Sie, daß sechs davon nach 1968 gegründet wurden. Wenn Sie nach Europa schauen, ist keine Firma neu bis zum Platz 73 und das ist SAP. Das Problem in Europa ist, daß die alten Firmen sterben oder stagnieren und neue Firmen nicht gegründet werden.

Lester C. Thurow – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Professor am Massachusetts Institute of Technology, MIT (*1938), Zitateheft 2005

Macht der Manager

In modernen Großunternehmen leitet sich die Macht der Manager nur von den Managern selbst her, die von niemandem kontrolliert werden und niemandem verantwortlich sind. Es handelt sich buchstäblich um unbegründete, ungerechtfertigte, unkontrollierte und unverantwortliche Macht.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2007

Öffentliche Finanzen

Die Theorie und Praxis der öffentlichen Finanzen ist beinahe vollkommen von dem Bestreben geformt worden, die auferlegte Last so weit wie möglich zu verschleiern und diejenigen, die sie letztlich zu tragen haben, so wenig wie möglich darauf aufmerksam zu machen. Es ist wahrscheinlich, daß die gesamte Komplexität der Steuerstruktur, die wir errichtet haben, weitgehend das Resultat der Bemühungen ist, die Bürger dazu zu überreden, der Regierung mehr zu geben, als wozu sie bei voller Faktenkenntnis bereit wären.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992)

Staat

Wie es aber die Gesellschaft dem Fürsten nicht gestatten kann, kraft seiner Stellung Gattinnen der Bürger für sich in Anspruch zu nehmen (Original eigentlich: wie auch immer er möchte zu mißbrauchen), so vermag sie ihm auch nicht ein Geldvorrecht zu gewähren, das nur schlechtem Gebrauch dient, indem es Gewinn aus Geldabwertungen macht.

Nikolaus von Oresme – auch Nicolas Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph (vor 1330-1382)

Ausgleichende Gerechtigkeit

Der Markt ahndet alles, er läßt auf die Dauer nichts ungerecht. Selbst, wenn man noch nicht weiß, ob es das Bessere ist. Der Markt ist die einzige Verbesserungskraft.

Martin Walser – deutscher Schriftsteller (*1927)

Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Abwarten

Es gibt ein altes Investment-Sprichwort das besagt, „Kaufe wenn Blut in den Straßen ist.“ Eigentlich ist es manchmal am besten, wenn man eine Weile wartet. Ein Investor mußte nicht während der Aufstände in den Straßen von Watts kaufen; ein Jahr später war ausreichend, um die niedrigsten Preise zu erwischen und ein Vermögen zu machen.

James „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor (*1942)

Investmententscheidung

Eine Entscheidung, lieber an diesem als an jenem Ort, lieber in diesem und nicht in einem anderen Sektor zu investieren, ist immer auch eine moralische und kulturelle Entscheidung.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyla, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2003

Geschäftsmotivation

Offensichtlich motiviert einen Geschäftsmann der Gewinn. Aber was gibt uns Erfüllung und – warum es nicht sagen? – Stolz, ist zu sehen, wie unsere Geschäftsaktivitäten zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung eines Landes beitragen.

Olacyr Francisco de Moraes – brasilianischer Unternehmer, der an Firmenstandorten kostenlose gesundheitliche Rundum-Versorgung zur Verfügung stellt (1931-2015), Zitateheft 2004

Staatsfinanzen

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörde muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht pleite gehen soll.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), Verteidiger der demokratischen Republik und Gegener des allumfassenden Kaiserreichs 63 v. Chr., Zitateheft 2003

Verleger

Verleger gehören ins Parkett und nicht auf die Bühne.

Roy Herbert Lord Thomson – kanadisch-britischer Verleger (1894-1976)

Wagnisfinanzierung

Wir unterstützen Unternehmer, nicht Unternehmen.

Motto von Wagnisfinanzierern – Zitateheft 2005

Tugenden als Führungsgrundlage

Es gibt viele Führungsgrundsätze, die heute verkündet werden. Ich möchte eine alte Tradition aufgreifen und die vier Kardinaltugenden: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß und Klugheit und die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe als Grundlage des Führens nehmen.

Jeder Kardinaltugend ordnet sich jeweils eine Tugend (Komplementärtugend) an, die ihr verwandt ist und sie weiter entfaltet: der Gerechtigkeit die Wahrheit, der Tapferkeit die Treue, der Klugheit die Weisheit und dem richtigen Maß die Versöhnung.

Die Kardinaltugenden sind für die griechische Philosophie der Weg, den Reichtum der Seele zu entfalten, den Menschen zu seinem wahren Selbst zur führen und ein gedeihliches Miteinander zu ermöglichen.

Die drei göttlichen Tugenden sind für die Theologie und Philosophie des Mittelalters die konkrete Entfaltung der Spiritualität für den Alltag. Spiritualität heißt dabei nicht, daß ich möglichst fromm bin, sondern daß an der Art und Weise meines Führens deutlich wird, wie ich den Menschen sehe und wie ich mit ihm umgehe, ob da etwas Geistliches und letztlich zutiefst Menschliches aufscheint.

Pater Anselm Grün – Mönch und Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945); aus „Führen mit Werten“ (Olzog Verlag 2003) , Zitateheft 2005

Manager

Mit Managern ist es wie mit Schuhen. Sie müssen so lange suchen, bis einer richtig sitzt.

Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell – deutscher Unternehmer(*1941), Zitateheft 2005

Management-Einstellung

Als Teilhaber von mehr als einem Dutzend Unternehmen sind wir notwendigerweise abwesende Eigentümer. Deshalb ist unsere erste und vorrangige Aufgabe bei der Beurteilung eines Investments, herauszufinden, ob das Management für uns arbeiten würde. Würde das Management mit seiner Kenntnis vom Geschäft das tun, was ein Eigentümer mit Langfrist-Perspektive tun würde?

Arthur D. Clarke – amerikanischer Investment Advisor (*1942), Zitateheft 2005

Langzeitinvestments

Die wirklich hervorragenden Unternehmen zu finden und mit ihnen durch all die Schwankungen des Marktes zu gehen, hat sich sogar in diesen frühen Zeiten (bezieht sich auf 1913) für wesentlich mehr Leute als wesentlich gewinnbringender erwiesen, als die farbenfrohere Praxis, zu versuchen, Aktien billig zu kaufen und teuer zu verkaufen.

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2005

Kalkuliertes Risiko

Ich habe wohl nicht mehr als in der Hälfte der Fälle recht, aber ich verdiene einfach sehr viel Geld, wenn ich richtig liege, und ich verliere so wenig Geld wie möglich, wenn ich unrecht habe.

George Soros – amerikanischer Macro-Hedgefonds-Manager und Philanthrop (*1930), Zitateheft 2005

Integrität

Hat das Unternehmen ein Management von Integrität, die über jeden Zweifel erhaben ist?

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004)

Komitees

Komitees sollten klein sein und eine ungerade Teilnehmerzahl haben, vorzugsweise unter drei.

Weisheit

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung einer Firma ist vergleichbar mit einem Bikini. Was sie enthüllt ist interessant, aber entscheidend ist, was sie verbirgt.

Burton G. Malkiel – amerikanischer Ökonom, Professor für Wirtschaft an der Princeton Universtät (*1932), Zitateheft 2005

Unternehmer

Im Erkennen und Durchsetzen neuer Möglichkeiten … liegt das Wesen der Unternehmerschaft.

Weisheit

Sinnvoll investieren

Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

wird André Kostolany zugeschrieben – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Staatshaushalt

Kein Staat ist in der Lage, sich genügend einzuschränken, wenn ihm unbeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Diese Erfahrung muß jede Generation, die nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, von neuem machen.

C. Erich Leverkus – deutscher Bankier (*1926)

Wert eines Unternehmens

Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus.

Wertvoll an einem Unternehmen sind die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie es tun.

Heinrich Nordhoff – deutscher Manager ehemaliger Vorstandsvorsitzender von VW (1899-1968), Zitateheft 2006

Unternehmer

Unternehmer sein heißt, eine differenzierte Sicht der Zukunft zu haben.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), Zitateheft 2006

Wert beurteilen

Die größte Gabe ist es, den Wert der Dinge richtig zu beurteilen.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld- französischer Aphoristiker (1613-1680)

Sinn

Unternehmen existieren, um einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

David Packard – amerikanischer Industrieller, Gründer von Hewlett-Packard (1912-1996), Zitateheft 2006

Reinvestieren

Unternehmen haben die Möglichkeit, erwirtschaftete Mittel intern zu Renditen zu reinvestieren, die einem Finanz-Investor nicht zugänglich sind. Durch das damit verbundene „internal compounding“ kann der innere Wert solcher Unternehmen langfristig in einer geometrischen Reihe anwachsen. Keine andere Asset-Klasse bietet diese Möglichkeit.

Dr. Burkhard Wittek – Münchner Investor (Forum Family Office) (*1953), Zitateheft 2006

Märkte

Märkte sind wie Fallschirme, sie funktionieren nur, wenn sie sich öffnen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2006

Wirtschaftlichkeit im Sport

Wirtschaftlichkeit im Sport ist nicht alles, aber ohne Wirtschaftlichkeit ist alles nichts.

Erwin Staudt – deutscher Manager, 2003-11 Präsident des VfB Stuttgart, 1998-2003 IBM-Chef (*1948)

Die Aufgabe eines Managers

Die richtigen Leute einzustellen ist das Beste, was ein Manager tun kann.

Leitspruch aus dem Management – Zitateheft 2006

Teurer Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat, der direkt eingreift und die Gesellschaft ihrer Verantwortung beraubt, löst den Verlust an menschlicher Energie und das Aufblähen der Staatsapparate aus, die mehr von bürokratischer Logik als von dem Bemühen beherrscht werden, den Empfängern zu dienen; Hand in Hand damit geht eine ungeheure Ausgabensteigerung.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyla, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2006

Personalprobleme

Am Ende sind alle Probleme der Wirtschaft Personalprobleme.

Alfred Herrhausen – deutscher Bankier (1930-1989)

Führungskraft

Mein Job ist es, die Leute mit Geld zu versorgen, die wissen, wie’s geht.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Mitinhaber versus angestellte Manager

Mitinhaber haben ein viel größeres Risiko als diese angestellten Manager. Die Macht der Manager ist nur geliehen. Dessen sollten sie sich bewußt sein. Die Unternehmen sind gewissermaßen ihre Klienten, ihre Patienten. So wie sich jeder Arzt fragen muß: Was ist für den Patienten gut?

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005)

Geld

Geldvorgänge drücken Willensintentionen der Beteiligten aus.

Wilhelm Ernst Barkhoff – Gründer der GLS Gemeinschaftsbank eG (1916-1994)

Unternehmer

Unternehmer sind die Wirtschaftssubjekte, deren Funktion die Durchsetzung neuer Kombinationen ist.

Joseph Alois Schumpeter – österreichisch-amerikanischer Nationalökonom (1883-1950)

Rechtsstreit

Unternehmen werden durch Rechtsstreitigkeiten immer unterbewertet.

Weisheit aus der Wirtschaft

Welt

Nicht all das Gute in der Welt wird durch Spenden von Stiftungen getan. Wesentlich mehr Gutes wird durch die normale Tätigkeit der Unternehmen getan, in die sie investieren.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2002

Testen, testen, testen!

Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das zuviel getestet hat, nur Unternehmen, die zuwenig testen.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957), aus „Tips zur Unternehmensgründung“ (1977, Seite 167), Zitateheft 2002

Kuh

Warum die Kuh kaufen, wenn ich ein Glas Milch trinken will?

Management-Weisheit – Zitateheft 2002

Größe

Wenn jeder von uns Leute einstellt, die kleiner sind als wir, werden wir ein Unternehmen von Zwergen. Aber wenn jeder von uns Leute einstellt, die größer sind als wir, dann werden wir ein Unternehmen von Giganten.

David Ogilvy – legendärer amerikanischer Werber und Unternehmer (1911-1999), Zitateheft 2002

Geschäfte

Entweder das Geschäft läuft oder der Geschäftsführer läuft.

Dr. h.c. Hans Imhoff – deutscher Schokoladenfabrikant, Aufsichtsratsvorsitzender der Stollwerk AG, Köln (1922-2007), auf der Hauptversammlung am 26.05.2000, Zitateheft 2002

Ehrlichkeit

Ich denke, daß man mit hohen moralischen Grundsätzen am Ende mehr Geld verdienen kann als man mit Skrupellosigkeit verdient.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), in „Harvard Law Bulletin“ (Sommer 2001), Zitateheft 2002

Verkehrte Welt

Wer Schweine aufzieht, ist ein produktives, wer Familienmitglieder aufzieht ein unproduktives Mitglied unserer Gesellschaft.

Friedrich List – deutscher Nationalökonom (1789-1846), Zitateheft 2004

Philanthropie

Ich habe gemerkt, daß Philanthropie – die ja eine großartige Kraft des Guten ist – nur der Zuckerguß auf dem Kuchen ist. Der Kuchen ist die Wirtschaft.

Marion Rockefeller Weber – amerikanische Biologin und Malerin (*1938), Zitateheft 2004

Kundenorientierung

Es gibt nur einen Boss: den Kunden. Er kann jeden im Unternehmen feuern, von der Geschäftsleitung abwärts, ganz einfach, indem er sein Geld woanders ausgibt.

Samuel M. „Sam“ Walton – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Walmart-Einzelhandelskette (1918-1992), Zitateheft 2004

Kunden

Wenn ich auf meine Kunden gehört hätte, hätte ich ihnen ein schnelleres Pferd gegeben.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2004

Ernte

Was der Frühling nicht säte,
kann der Herbst nicht ernten.

Johann Gottfried von Herder – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803), Zitateheft 2004

Doppelt gemoppelt

Der gute Kaufmann fragt lieber nochmal nach oder doppelt gemoppelt hält besser.

Kaufmannsweisheit – Zitateheft 2004