Nur der Glaube kann sorglos schlafen

Als die Jünger ins Schiff stiegen (Matthäus 8, 23 ff), da schienen sie ganz sicher zu sein, sie schienen keine Furcht zu haben. Warum waren sie sicher? Sie sahen auf den schönen glatten See und waren ganz ruhig und sorglos. Aber mit zunehmendem Wind und Wellenschlag verlor sich ihre Ruhe und wuchs die Furcht. Von Jesus wird erzählt, daß er schlief. Nur der Glaube kann sorglos schlafen – darum ist der Schlaf eine Erinnerung an das Paradies – der Glaube hat seine Sicherheit allein in Gott. Die Jünger konnten nicht schlafen, ihre Sicherheit war dahin, sie hatten allen Halt verloren, es war die falsche Sicherheit gewesen, sie war nur ein anderes Gewand der Furcht. Solche Sicherheit überwindet die Furcht nicht – sie ist bald gebrochen, das tut allein der Glaube, der alle falschen Sicherheiten hinter sich läßt, stürzen und brechen läßt. Der Glaube, der nicht an sich selbst, nicht an das günstige Meer, an die Gunst der Verhältnisse, nicht an die eigene Kraft, nicht an anderer Menschenkraft, sondern allein ganz allein an Gott glaubt, ob es stürmt oder nicht, der einzige Glaube, der nicht Aberglaube ist, der nicht wieder in die Furcht führt, sondern der frei macht von der Furcht.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Berlin 1932-1933“, Dietrich Bonhoeffer Werke, Bd. 12

Leben

Das Leben wird flach, wenn man nicht mehr aus dem Geheimnis lebt.

Prof. Julius Berger – deutscher Cellist und Professor für Kammermusik und Violoncello (*1954), auf der SCHØN-Konferenz in Augsburg (Juni 2018)

Jeder ist erbaulich

Ich habe selten jemanden gefunden, aus dem ich nicht Unterhaltung oder Erbauung herausholen konnte.

Sir Walter Scott – schottischer Historienautor, Dramatiker, Dichter und Historiker (1771-1832), aus seinem Tagebuch, das postum unter dem Titel „The Journal of Sir Walter Scott“ veröffentlicht wurde, Erster Band (1890)

Denken

Manchmal kommt es anders, weil man denkt.

Johannes Warth – deutscher Schauspieler, Komiker, Ermutiger und Überlebensberater (*1961), auf der SCHØN-Konferenz in Augsburg (Juni 2018)

Aufwachen

Es ist für uns an der Zeit aufzuwachen und uns zu erheben.

nach Benedikt von Nursia – Gründer des Benediktinerordens (etwa 480-547), aus den Regeln des Heiligen Benedikt in Anlehnung an Römer 13,11: Die Stunde ist da, aufzustehen vom Schlaf (LUT)

Stammbaum Gottes

Natürlich kann sich niemand seine Vorfahren aussuchen. Doch bei Gott ist es möglich. Sie können Ihren geistlichen Vater auswählen. Sie können Ihren Stammbaum wechseln: den Stammbaum Adams mit dem Stammbaum Gottes tauschen.

gelesen bei Pfarrer Ulrich Kronenberg, Speyer

Gott vertrauen

Es steht nicht in unserer Macht, dafür zu sorgen, daß diese Welt sich weiterdreht. Wir tun gut daran, diese Aufgaben Gott zu überlassen.

gelesen bei Pfarrer Ulrich Kronenberg, Speyer

Wege und Ziele

Wer sein Ziel kennt, kennt den Weg.

christliche Weisheit

Mut

Ruht nicht aus auf dem Erreichten, sondern wagt mutig den neuen Anfang.

Hermann Spiekermann – deutscher Hotelier: Haus Antoniushütte (1937-1994)

Krieg ohne Menschen

Eines Tages wird es einen Krieg geben und niemand wird hingehen.

Carl Sandburg – amerikanischer Dichter (1878-1967), aus „The People, Yes“ (1936), wurde von der Friedensbewegung aufgegriffen und in den Satz „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“ umformuliert. Diese Variante wird häufig fälschlich Bertolt Brecht zugeschrieben.

Abschied

Wenn Du mutig genug bist, „Lebewohl“ zu sagen, wird das Leben Dich mit einem neuen „Hallo“ belohnen.

Lebensweisheit

Straße zum Erfolg

Die Straße zum Erfolg ist immer eine Baustelle.

Sprichwort

Handeln

Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt.

Motivation

Erfolg

Manche Menschen träumen vom Erfolg, während andere jeden Morgen aufstehen und ihn verwirklichen.

wird H. Wayne Huizenga sr. zugeschrieben – amerikanischer Geschäftsman und Gründungsunternehmer, u.a. Blockbuster Video (1937-2018)

Ankommen

Unser Ende soll ein ankommen sein.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Wegnehmen

Der Trick ist nicht, Dinge hinzuzufügen, sondern wegzunehmen.

wird Mark Zuckerberg zugeschrieben – amerikanischer Gründungsunternehmer: facebook (*1984)

Vermögen

Vermögen bilden ist wie ein großer Baum, der Schatten spendet.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Ohne Angst

Was würden Sie tun, wenn Sie vor nichts Angst haben müssten?

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Nächster

Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unsere Hilfe braucht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

Lob verdienen

Wer aber Ruhm begehrt, muß dafür jede Anstrengung und jede Gefahr mit Freude auf sich nehmen.

Xenophon – griechischer Feldherr, Politiker und Schriftsteller (430-354 v. Chr.), Schüler des Sokrates, aus der Rede Kyros‘ des Großen in der „Kyropädie“, Buch 1, Kapitel V, Teil 12 (etwa 370 v. Chr.)

Beten

Ich habe heute viel zu tun, darum muss ich heute viel beten.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Fortschritt

Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Erforsche, träume, entdecke

In 20 Jahren wirst Du die Dinge, die Du nicht getan hast, mehr bereuen als Deine Taten.
Also, mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen.
Fang den Wind in Deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke.

Sarah Frances Brown – Mutter des Schriftsteller H. Jackson Brown, Jr. (*1940), zitiert im Aphorismenbuch ihres Sohnes „P.S. I Love You“ (1990)

Zusammenspiel

Schönheit ist ein Zusammenspiel von Licht und Schatten.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Anfangen

Das Geheimnis des Weiterkommens ist Anfangen.

Sprichwort

Wurstigkeit

Das Gegenteil von Schönheit ist nicht Häßlichkeit. Das Gegenteil von Schönheit ist Wurstigkeit.

Stefan Sagmeister – österreichischer Grafikdesigner und Typograf (*1962), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Würde des Scheiterns

Die Würde des Scheiterns liegt darin, begonnen zu haben.

Martin Schleske – deutscher Geigenbauer und Schriftsteller (*1965), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Worte

Worte sind das Blut der Seele.

Renate Kremer-Gillessen – deutsche Sport-Mentaltrainerin (*1966)

Wissen und sehen

Man muß wissen und sehen, und man muß sehen und wissen.

Claude Lanzman – französischer Regisseur und Dokumentarfilmer (1925-2018), aus einem Interview in „Cahiers du Cinema“, Nr. 374, (Juli/August 1985)

Ausdauer

Ich kann weder Genie noch extra Weitsicht beanspruchen, aber Ausdauer macht’s.

Woodrow Wilson – amerikanischer Politiker, 1913-21 28. Präsident, Friedensnobelpreis 1919 (1856-1924), aus seinem Tagebuch von 1876

Entwicklung

Das Besondere von gestern
ist das Normale von heute
und das Überholte von morgen!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der Heiligen Nacht Deinen Weg erleuchten.
Was auch kommt –
Du darfst getrost und zuversichtlich sein.
Möge die Fürsorge Gottes Dich begleiten.
Wo du auch hingehst –
Dein Leben soll unter einem guten Stern stehen.
Möge der Friede Gottes Dein Herz erfüllen.
Wer Dir auch begegnet –
es sollen Zeichen der Liebe von Dir ausgehen.
Möge die Barmherzigkeit Gottes Deine Freude sein.
Was Du auch zu bewältigen hast –
Trost und Hoffnung werden Dich nicht verlassen.
Möge Jesus Christus Dir zur Seite stehen, nicht nur an Weihnachten,
sondern an jedem neuen Tag.

Segenswunsch

Weihnachten

Weihnachten ist die Tür in Gottes heiliges Land. Da hört man heimatliche Klänge, da wird die Sprache des Herzens gesprochen.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, aus Getrost allzeit; Worte von Friedrich von Bodelschwingh (Sohn), Furche-Bücherei Band 145; herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gerhard Jasper (1968)

Was ist zu tun?

Wer das helfende Wort in sich aufruft, erfährt das Wort.
Wer Halt gewährt, verstärkt in sich den Halt.
Wer Trost spendet, vertieft in sich den Trost.
Wer Heil kündet, dem offenbart sich das Heil.

Martin Buber – jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), aus dem Text „Was ist zu tun?“, erstmals erschienen in der Frankfurter Zeitung (20.4.1919), abgedruckt in Werkausgabe, Band 1, „Frühe kulturkritische und philosophische Schriften 1891-1924“ (2001, S. 294)

Von der Dummheit

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch – und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Nach zehn Jahren“ (Jahreswende 1942/42), erschienen in „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, S. 26, 1977)

Vermittler

Wir kennen Gott nur durch Jesus Christus. Ohne diesen Mittler ist jede Verbindung mit Gott unmöglich.

Blaise Pascal – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), aus den „Gedanken“ („Pensées sur la religion et autres sujets“, Nr. 221, ab 1670)

Verantwortungsbewußt

Je mehr Gesetze mit immer detaillierteren Regelungen erlassen werden, umso weniger wird das Verantwortungsbewußtsein der Bürger gefordert.

Dr. Dr. h.c. Manfred Gentz – deutscher Jurist und Manager (*1942)

Veränderung und Wachstum

Veränderung ist konstant, Wachstum ist optional.

Kim Butcher – amerikanische Investorin und Rednerin (*1958)

Mut

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

wird Friedrich Hebbel zugeschrieben – deutscher Schriftsteller (1813-1863)

Mitdenker

Kraftvolle Unternehmenskulturen brauchen Mitdenker statt Mitmacher!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Mission

Mission ist nicht das, was Kirche auch noch macht, sondern das, was Kirche ausmacht.

Wilfried Bohlen – deutscher baptistischer Geistlicher (*1944)

Unternehmenskultur

Das Schlüsselelement für außergewöhnliche Erfolge liegt ausschließlich in der Unternehmenskultur.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Gesetz der Entwicklung

Führungsstil entwickelt sich täglich, nicht an einem Tag.

John C. Maxwell – amerikanischer Wirtschaftsexperte, Autor und Redner (*1947)

Plan

Ein Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Steuer.

Redensart

Realisieren

Wissen ist Schlaf – Realisieren ist Macht.

Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth – deutscher Unternehmer (*1935)

Schönheit

Ich entdecke die Schönheit in der Reduktion.

Samuel Koch – deutscher Schauspieler (*1987), Titel seiner Diplomarbeit

Sichtbar

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

Paul Klee – deutscher Maler (1879-1940), in „Schöpferische Konfession“ (1920)

Schönheit

Schönheit ist wie ein Ort, den man nicht verlassen möchte.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Neue Wege gehen

Nur wer abgetretene Wege verläßt, kann Neues schaffen.

Dr. Gabriele Rutschke-Hamburger – deutsche Schriftstellerin und Ministerialbeamtin (*1953), in „Vanitas“ (2011)

Mission

Mission ist nicht das, was Kirche auch noch macht, sondern das, was Kirche überhaupt ausmacht.

Wilfried Bohlen – deutscher baptistischer Geistlicher (*1944), in Anlehnung an ein Zitat, das David J. Bosch (südafrikanischer Missionar, 1929-1992) zugeschrieben wird, aus der Broschüre „Update – Missionale Entwicklung. Der Workshop in Ihrer Gemeinde“ (2018)

Minimumgesetz

Das Wachstum und der Ertrag einer Pflanze ist durch den Nährstoff begrenzt, der in geringster Menge zur Verfügung steht.

nach der Mineralstofftheorie von Prof. Dr. Justus Freiherr von Liebig – deutscher Chemiker und Agrarwissenschaftler (1803-1873), erstmals publiziert in „Die Grundsätze der Agricultur-Chemie mit Rücksicht auf die in England angestellten Untersuchungen.“ (1855)

Liebe und Wohlwollen

Es ist ein Vorteil des Altwerdens, daß man gegen Haß, Beleidigungen, Verleumdungen gleichgültig wird, während die Empfänglichkeit für Liebe und Wohlwollen stärker wird.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), zu den Hamburger Reichstagswählern (10.5.1897)

Licht

Licht küßt einen Raum ins Leben.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Licht

Lieber das kleinste Licht anzünden, als über die Finsternis klagen.

Sprichwort

Lernen

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

wird Sokrates zugeschrieben – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.)

Kräfte vervielfältigen

Gerade die Organisation ist das Mittel, die Kräfte des Einzelnen zu vervielfältigen.

Prof. Guido Stein – Professor für Managing an der IESE Business School, Universität von Navarra, Madrid (*1964), in “Managing People and Organizations: Peter Drucker’s Legacy” (2010)

Aufmerksam

Kümmern erspart Kummer.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Kreis der Familie

Der Fernseher hat aus dem Kreis der Familie einen Halbkreis gemacht – und das Internet aus diesem Halbkreis einen Punktehaufen.

Richard Kropf – deutscher Drehbuchautor (*1979), „Peter Michael Schnabel“ im ARD-„Tatort“ „Level X“ (11.6.2017)

Komplexität

Komplexität ist wie das Wetter. Es ist nichts Schlechtes dran. Es ist nur schlecht, nicht darauf vorbereitet zu sein.

Niels Pfläging – deutscher Autor, Redner und Berater (*1971), aus „Komplexithoden: Clevere Wege zur (Wieder)Belebung von Unternehmen und Arbeit in Komplexität“ (2015)

Inspiration

Inspiration ist ansteckend.

Ryan Boutin – kanadischer Unternehmer und Marketer, CEO Zeal Media Inc. (*1976)

Interessieren

Der beste Weg, andere an uns zu interessieren, ist der, an ihnen interessiert zu sein.

Emil Oesch – Schweizer Schriftsteller und Verleger (1894-1974), aus „Menschen besser verstehen“ (1970)

Hören statt sprechen

Deshalb haben wir zwei Ohren und einen Mund, damit wir mehr hören und weniger reden.

Zenon aus Kition – griechischer Philosoph (etwa 333-261 v. Chr.), aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch sieben, Zenon aus Kition) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Hoffnung

Immer wenn Du meinst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Weisheit

Gut vorbereitet

Wenn ich acht Stunden Zeit hätte um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schärfen.

Weisheit, wird oft fälschlich Abraham Lincoln zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab;
die Lincoln Presidential Library in Springfield (Illinois) hält seine Urheberschaft für äußerst unwahrscheinlich

Gottes Ernte

Was Gott pflanzt, wird bleiben.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus den „Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens“ (1533)

Ringe um die beste Lösung

Für gute Ideen und wirkliche Innovation, brauchst Du menschliches Zusammenspiel, Konflikt, Auseinandersetzung, Debatte.

Margaret Heffernan – amerikanische Unternehmerin, Autorin und Rednerin (*1955)

Ideen umsetzen

Ideen sind wertlos, bis Du sie aus dem Kopf bekommst, um zu sehen was sie erreichen.

Tanner Christensen – amerikanischer Produktgestalter, Autor, Künstler und Unternehmer („Creative Something“)

Gute Vorsätze

Nicht groß vornehmen, sondern klein umsetzen!

Frank Behrendt – deutscher Autor (*1963)

Gewohnheiten

Gewohnheiten sind Fesseln. Irgendwann sind wir so fest in unseren Gewohnheiten gebunden, daß wir diese Fesseln nur noch schwer lösen können.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Gehör finden

Ob wir gehört werden, hängt auch davon ab, ob und wie wir uns zu Wort melden.

Frank Stößel – deutscher Rektor a.D. (*1944)

Faszination

Begeisterung entsteht aus den Sogkräften der Faszination.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Erfolgsrezept

Es gibt keine Geheimnisse für Erfolg. Er ist das Ergebnis von Vorbereitung, harter Arbeit und dem Lernen aus Fehlern.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937)

Lebe

Wenn Du fertig bist, Dich zu verändern, bist Du fertig.

wird Benjamin Franklin zugeschrieben – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Funktionieren

Was nur gemacht wurde um zu funktionieren, funktioniert nicht.

Stefan Sagmeister – österreichischer Grafikdesigner und Typograf (*1962), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Erfolg

Erfolg ist eine Reise, kein Ziel. Der Weg dorthin ist meistens wichtiger, als das, was dabei herauskommt.

Sprichwort, wird oft Arthur Robert Ashe Jr. zugeschrieben – amerikanischer Tennisspieler (1943-1993)

Erfolg

Es gibt Leistung ohne Erfolg, aber keinen Erfolg ohne Leistung.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld – französischer Aphoristiker (1613-1680), aus „Reflexionen und moralische Sentenzen“ (1665)

Berge überwinden

Der Herr, der Allmächtige, ist meine Kraft! Mit ihm kann ich … wohlbehalten die Berge überqueren.

Die Bibel, Habakuk 3,19 (NLB)

Begeisterung

Ohne Begeisterung fehlt der Turbo!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Beweglichkeit

Wo Christus ist, da ist höchste Beweglichkeit.

wird Friedrich von Bodelschwingh zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910)

konnte durch das Hauptarchiv der von-Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel nicht bestätigt werden
Erfolg

Erfolg besteht darin, von Fehler zu Fehler zu gehen, ohne die Begeisterung zu verlieren.

Weisheit, wird oft Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Deutsche Gründlichkeit

Wenn zwei Deutsche im Hof nämlich Holz zerspalten,
stehn drei andere herum, die das verwalten.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus dem Gedicht „Die Ortskrankenkasse“, veröffentlicht unter dem Pseudonym „Theobald Tiger“ in „Die Weltbühne“, Nr. 23 (3.6.1930)

Aufwärts

Es kommt weniger darauf an,
die Basis der Pyramide zu vergrößern,
als vielmehr, darin nach oben zu gelangen.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961)

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit findet, wer das Gewöhnliche außergewöhnlich tut.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Aufhören, bevor es zu spät ist

Wenn Du Dich in einem Loch befindest, hör auf zu graben!

Sinnspruch, wird oft William Penn Adair „Will“ Rogers zugeschrieben – amerikanischer Humorist (1879-1935), konnte aber nicht durch das Will Rogers Memorial Museum & Birthplace Ranch bestätigt werden

Arbeitsfreude

Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.

aus Frankreich

Ankommen

Ich bin getrost! Mögen die Winde wehen, wie sie wollen. Einmal treiben sie mein Schiff doch in den Hafen der Heimat und des Friedens.

wird Gorch Fock zugeschrieben – eigentlich Johann Wilhelm Kinau, deutscher Schriftsteller (1880-1916)

Anführer

Ein Anführer ist jemand, der den Weg kennt, den Weg geht und den Weg zeigt.

John C. Maxwell – amerikanischer Wirtschaftsexperte, Autor und Redner (*1947), aus “The Right to Lead: Learning Leadership Through Character and Courage” (2010)

Andersmacher

Die Herausforderungen von heute und morgen werden bewältigt durch Andersmacher, nicht durch Weitermacher.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Friede

Ärger, den man nicht gehabt hat, hat man nicht gehabt.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Probleme lösen

Was auch immer das Problem ist, sei Teil der Lösung.

Tina Fey -amerikanische Komikerin und Schauspielerin (*1970), aus ihrem Buch „Bossypants“ (2011)

Himmelsleiter

Das Gebet […] ist die Leiter, auf der wir in den Himmel steigen, denn das Gebet ist nichts anderes als eine Reise unseres Herzens und Gemütes zu Gott.

Johann Gerhard – deutscher lutherischer Theologe (1582-1637), aus seinen „Heilige Betrachtungen zur Förderung und Befestigung wahrer Gottseligkeit“ (1606)

Vorsicht

Es gab sicher bei unseren Vorfahren im Neandertal auch glückliche Menschen, die sich nach einer Mammutkeule oder einem Orgasmus beseelt an der Blume am Wegesrand freuten. Aber die hat der Säbelzahntiger gefressen. Die mögen glücklich gewesen sein, aber von denen stammen wir nicht ab. Wer hat sich fortgepflanzt? Wir sind die Nachkommen von den Miesepetern aus der Höhle, die immer gesagt haben: Laß die Glücklichen mal auf der Wiese spielen, bis der Tiger satt ist.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Stille

Gottes Muttersprache ist Stille, sagen die Kirchenväter. Stille ist Gottes Stimme und diese Stimme sagt: „Ich liebe Dich, ich liebe Dich, ich liebe Dich.“ Denn Stille ist der Platz, den Gott in seinem Wesen für uns gemacht hat. Das ist Liebe: Den Anderen sein zu lassen, einen Platz in sich selbst für andere zu öffnen. Stille ist der Platz in Gottes Wesen, wo wir sein können. Also, wenn wir Stille hören, hören wir, wie Gott uns sagt, daß er uns so sehr liebt, daß er uns einen Platz in seinem Innern gibt.

Prof. Joseph McQueen – amerikanischer Linguist

Genuß

Man ist niemals zu schwer für seine Größe, aber man ist oft zu klein für sein Gewicht.

Lebensmotto für Genießer

Dankbarkeit

Dankbarkeit … ist … eine Wachsamkeit der Seele … gegen die Kräfte der inneren Zerstreutheit.

Gabriel Marcel – französischer Philosoph, Vertreter des christlichen Existentialismus (1889-1973), aus „Der Untergang der Weisheit“ (1954)

Einfach

Die Weisen aus dem Morgenland haben Bethlehem ohne Navi gefunden.
Die Hirten haben die frohe Botschaft ohne WhatsApp erfahren.
Die Evangelisten haben all das zu Papier gebracht.
Es ist so einfach, Gutes weiterzusagen.

Werner Tiki Küstenmacher – deutscher Pfarrer, Autor und Karikaturist (*1953), Zitateheft 2018

Dankbar sein

Es gibt immer einen Grund, mehr zu danken als zu klagen.

Prof. Dr. Theodor Schaller – deutscher evangelischer Theologe, 1964-69 Kirchenpräsident Evangelische Kirche der Pfalz (1900-1993), Zitateheft 2018

Großer Schritt

Fürchte Dich nicht vor einem großen Schritt. Du kannst einen Abgrund nicht mit zwei kleinen Sprüngen überqueren.

Weisheit, wird David Lloyd George, 1st Earl Lloyd-George of Dwyfor, zugeschrieben – britischer liberaler Politiker, 1916-22 Premierminister (1863-1945), Zitateheft 2018

Fehleinschätzung

Die meisten Leute ignorieren Wahrscheinlichkeiten und überbetonen Risiken.

Ralph Wanger – amerikanischer Fund-Manager (*1933), aus „A Zebra in Lion Country“ (1999)

Wissen ist Macht

Denn Wissen selbst ist Macht.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus „De Haeresibus“ in „Meditationes sacrae“ (1597)

Kochkunst oder Heilkunde

Unter die Heilkunde hat sich das Kochen versteckt und gibt vor, die besten Speisen für den Leib zu wissen. Wenn daher ein Koch und ein Arzt unter Kindern oder vor Männern, die unverständig sind wie die Kinder, mit einander streiten sollten, wer sich am besten auf die guten und schlechten Speisen versteht, der Arzt oder der Koch, so müßte der Arzt Hungers sterben.

Platon – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), aus dem Dialog „Gorgias“ (etwa zwischen 393 und 388 v. Chr.)

Integrität

Wenn Du Deine Integrität fein einstellst, gibt es eine außergewöhnliche Belohnung.

Prof. Dr. Srinivasan Pillay – Südafrikanisch-amerikanischer Psychiater

Glück

Das Glück kann man nicht zwingen, aber man kann es wenigstens einladen.

Attila Hörbiger – österreichischer Schauspieler (1896-1987), Zitateheft 2018

Vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, daß man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüßig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, daß ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und es fing an zu weinen.

Doch da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst, denn ich heiße Hoffnung. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden!“

Voller Freude nahm das Kind von der Kerze „Hoffnung“ und zündete die anderen Kerzen wieder an.

Fabel im Advent – Zitateheft 2018

Zusammenhalt

Wenn eine Wahl vorüber ist, dann ziemt es sich vollkommen für freie Menschen, daß sie bis zur nächsten Wahl wie ein Volk sind.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, zum New Yorker Gouverneur E. D. Morgan und seiner Delegation in Albany, New York, 18. Februar 1861

Überzeugung

Ich glaube an das, was ich mache, und ich mache das, an was ich glaube.

Peter E. Mück – deutscher Schriftsteller und Grafiker (*1946)

Was ich bin

Ich bin nicht, was ich tue, ich tue, was ich bin.

Hannes Rehrl – österreichischer Humanenergetiker und Aromafachberater (*1975)

Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: „Höre Sokrates, das muß ich Dir erzählen!“
„Halte ein!“, unterbrach ihn der Weise. „Hast Du das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung.
„Ja guter Freund! Laß sehen, ob das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast Du alles, was Du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
„Nein, ich hörte es erzählen und …“
„So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was Du mir erzählen willst, gut?“
Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil …“
„Hm …“, unterbrach ihn der Weise. „So laß uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, daß Du mir das erzählst?“
„Notwendig nun gerade nicht …“
„Also“, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste Dich und mich nicht damit.“

Anekdote über Sokrates – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.), als zweite Person wird alternativ wahlweise Platon (griechischer Philosoph, etwa 428-348 v. Chr.) oder „der junge Polimus“ genannt, Zitateheft 2018

Aus Schwächen Wunder machen

Morgen für Morgen, Tag für Tag ging Ghele zum Fluß, füllte zwei Krüge und machte sich auf den Weg zur Stadt, um das Wasser seinen Kunden zu bringen. Denn Ghele war Wasserverkäufer.

„Es kann nicht mehr lange dauern, bis mich Ghele ausrangiert“, dachte der eine Krug traurig. Denn er hatte einen Sprung und verlor deshalb ständig Wasser. Der andere Krug hingegen war ganz neu und brachte viel mehr Geld ein.

Eines Morgens machte sich der gesprungene Krug wieder Vorwürfe und beschloß, sich Ghele anzuvertrauen: „Wenn wir in der Stadt ankommen, bin ich halb leer. Du verlierst Geld wegen mir. Bitte, verzeih mir meine Schwäche.“

„Schau, da, am Rand des Weges“, entgegnete Ghele. Vorsichtig riskierte der gesprungene Krug einen Blick. „Oh, wie schön. Lauter kleine Blumen“, meinte er bewundernd.

„Du hast diese Pracht bewirk!“ Der gesprungene Krug schaute verständnislos. Bis Ghele weitersprach: „Ich habe Blumensamen gekauft und ihn entlang des Weges gesät. Und Du, ohne es zu wissen und zu wollen, hast ihnen jeden Tag Wasser gegeben. Vergiß nie: Wir alle sind ein wenig zersprungen. Aber Gott kann, wenn wir ihn darum bitten, aus unseren Schwächen Wunder machen.“

traditionelles Gleichnis

Meßlatte

Miß Dich nicht an den Fehlern, die Du in der Vergangenheit gemacht hast, sondern an jenen Dingen, die Du heute richtig machst.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984), Zitateheft 2018

Subjektiv

Zeit ist subjektiv. Geschwindigkeit ebenfalls.
„Heute bestellt, morgen geliefert“ ist für einen Telekommunikationsanbieter ein klarer Wettbewerbsvorteil, für einen Pizzaservice dagegen das sichere Todesurteil.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968)

Gott auf frischer Tat ertappen

Man sollte ein Kindlein, wenn es geboren und noch ungetauft ist, den hier auf frischer Tat begriffenen göttlichen Händen zu Ehren küssen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Vom ehelichen Leben“ (1522), in Anlehnung an einen Brief des Cyprian von Karthago (eigentlich Thascius Caecilius Cyprianus, nordafrikanischer Geistlicher, 148-258 Bischof von Karthago (etwa 200-258), über den Zeitpunkt der Kindstaufe)

Vertrauensbeweis

Der größte Vertrauensbeweis der Menschen liegt darin, daß sie sich voneinander beraten lassen.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus seinem Essay „De Consilio“ („Über das Beraten“), erschienen in „Essays oder praktische und moralische Ratschläge“ (1597), Zitateheft 2018

Einfachheit

Einfachheit ist die ultimative Form der Raffinesse.

Weisheit, wird oft Leonardo da Vinci zugeschrieben – italienischer Universalgelehrter (1452-1519), Zitateheft 2018

Agieren

Regen vorherzusagen zählt nicht. Der Bau einer Arche zählt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Aktionäre (2001), Zitateheft 2018

Weiterkommen

Was mich hierhergebracht hat, bringt mich nicht dahin, wo ich sein möchte.

Motivation aus dem Wirtschaftsleben

Zielscheibe

Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden.

Sprichwort, wird oft Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2018

Ziele und Träume

Du bist niemals zu alt, Dir ein neues Ziel zu setzen oder einen neuen Traum zu träumen.

Weisheit

Zeitmanagement

Jene Menschen, die anerkennen, daß sie nur begrenzt Zeit haben und mit einem Gespür für Dringlichkeit leben, haben die besten Chancen, ihr volles Potential auszuschöpfen.

Dr. W. Stanley Beecham – amerikanischer Psychologe, Autor und Unternehmensberater (*1961), aus “Elite Minds: How Winners Think Differently to Create a Competitive Edge and Maximize Success“ (2016)

Zeit

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, daß die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich – sind wir alle nur sterblich.

Captain Jean-Luc Picard – Kapitän der USS-Enterprise, Charakter der „Star Trek“-Film- und Fernsehreihe, aus „Star Trek Generations“ (1994)

Zeit ist Leben

Zeit haben bedeutet leben. Leben bedeutet Zeit haben. Wer keine Zeit hat, ist tot.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2018

Zeit

Zeit ist der Feind des schlechten Geschäfts und der Freund des großartigen Geschäfts. Wenn Du ein Geschäft hast, das 20 – 25 % aufs Eigenkapital verdient, ist die Zeit Dein Freund. Aber die Zeit ist Dein Feind, wenn Dein Geld in einem renditeschwachen Geschäft steckt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), auf dem Berkshire Hathaway-Jahrestreffen 1998, Zitateheft 2018

Zeit gewinnen

Man gewinnt die meiste Zeit dadurch, daß man keine Zeit verliert.

Prof. Dr. Gerhard Uhlenbruck – deutscher Immunologe und Aphoristiker (*1929), Zitateheft 2018

Wollen oder Ausreden

Wenn Du etwas wirklich willst, findest Du auch einen Weg.
Willst Du es nicht wirklich, findest Du Ausreden.

arabisches Sprichwort – Zitateheft 2018

Was man braucht, um die Nummer eins zu sein

Gewinnen ist keine Sache für manche Zeiten; es ist eine Sache für alle Zeiten. Du gewinnst nicht hin und wieder; Du machst nicht ab und zu etwas richtig; Du machst es immer richtig. Gewinnen ist eine Gewohnheit. Leider ist es Verlieren auch.

Da ist kein Platz für einen zweiten Platz. Da ist nur ein Platz in meinem Spiel, und das ist der erste Platz. Ich wurde in meiner Zeit bei Green Bay zweimal Zweiter, und ich möchte nie wieder Zweiter werden. Es gibt ein Pokalspiel um den zweiten Platz, doch es ist ein Spiel, in dem Verlierer gegen Verlierer spielen. Typisch amerikanisch ist es, Erster in allem zu sein, was wir tun, und zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen.

Immer wenn ein Football-Spieler sein Gewerbe ausübt, muß er von Grund auf spielen – von den Fußsohlen bis hoch in den Kopf. Jeder Zoll von ihm muß spielen. Einige Männer spielen mit ihren Köpfen. Das ist okay. Du mußt in jedem Beruf schlau sein, um Erster zu werden. Doch viel wichtiger ist, daß Du mit dem Herzen spielen mußt, mit jeder Faser Deines Körpers. Wenn Du das große Glück hast, einen Mann zu finden, der viel Köpfchen und viel Herz hat, wird er niemals als Zweiter vom Feld gehen.

Ein Footballteam zu führen ist nichts anderes, als jede andere Art von Organisation zu führen – eine Armee, eine politische Partei oder ein Unternehmen. Das Prinzip ist dasselbe. Das Ziel ist es, zu gewinnen – den anderen Mann zu bezwingen. Vielleicht klingt das hart oder grausam. Ich denke nicht, daß es so ist.

Es ist eine Realität des Lebens, daß Menschen im Wettbewerb stehen, und die am meisten konkurrenzbetonten Spiele formen die ehrgeizigsten Spieler. Deshalb sind wir hier – um uns zu messen. Das Ziel ist, ordentlich zu gewinnen, fair, nach den Regeln, aber zu gewinnen.

Aber in Wahrheit kenne ich keinen Mann, der sein Geld wert ist, der auf Dauer, tief in seinem Herzen die Schinderei, die Disziplin nicht schätzt. Da ist etwas in guten Menschen, das sich wirklich nach Disziplin sehnt, nach der rauen Realität eines Kampfes Mann gegen Mann.

Ich sage diese Dinge nicht, weil ich an die animalische Natur des Menschen glaube oder daß Menschen verroht werden müssen, um ehrgeizig zu sein. Ich glaube an Gott und ich glaube an den menschlichen Anstand. Doch ich glaube fest, daß die größte Stunde eines Menschen – die größte Erfüllung von allem, was ihm wichtig ist – jener Moment ist, wenn er sich im besten Sinne abgerackert hat und erschöpft auf dem Kampfplatz liegt – SIEGREICH.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2018

Wollen

Das Rezept des Könnens heißt Wollen.

Norbert Stoffel – deutscher Unternehmer (*1931)

Wahrer Schatz

Erst, als wir wirklich arm wie eine Kirchenmaus waren und uns das Wasser bis zum Hals stand, fingen wir ernsthaft an, uns auf den wahren Schatz der Kirche – das Evangelium – zu besinnen und diesen Schatz unter den Menschen auszuteilen.

John T. Finney – englischer anglikanischer Theologe, 1993-98 Bischof von Pontefract (*1932), Zitateheft 2018

Wahl in Zeiten der Rebellion

Die gegenwärtige Rebellion bescherte unserer Republik eine Belastungsprobe; und eine Präsidentenwahl mit rechtmäßigem Ablauf während dieser Rebellion abzuhalten fügte nicht wenig Spannung hinzu. Wenn das treue Volk, vereinigt, durch den Aufruhr zum Äußersten seiner Kräfte gebracht wurde, müßte es dann nicht versagen, wenn es durch einen politischen Krieg untereinander gespalten und teilweise gelähmt wurde? Doch die Wahl war notwendig. Ohne Wahlen können wir keine freie Regierung haben.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, Rede als Antwort zu einer Serenade nach seiner Wiederwahl, 10. November 1864

Wachsen

Solange Du grün bist, wächst Du.
Sobald Du reif bist, fängst Du an zu verfaulen.

Raymond Albert „Ray“ Kroc – amerikanischer Gründungsunternehmer, der mit 52 Jahren den Mut hatte, vom Milchshakemaschinen-Vertreter zum Schnellimbiss-Unternehmer zu wechseln: McDonald’s Corp. (1902-1984), aus „Grinding It Out: The Making of McDonald’s“ (1977), Zitateheft 2018

Vorauswahl

Wer Kröten statt Frösche küßt, wartet lange auf den Prinz.

Prof. Dr. Dr. Christian Thielscher – deutscher Arzt, Unternehmensberater und Dozent für Medizinökonomie (*1964), Zitateheft 2018

Von der Welt lernen

Was der Schüler lernen muß, wenn er überhaupt etwas lernt, ist, daß die Welt die meiste Arbeit für Dich tun wird, vorausgesetzt Du arbeitest mit ihr zusammen, indem Du herausfindest, wie sie wirklich funktioniert und Dich danach richtest. Wenn wir die Welt uns nicht belehren lassen, wird sie uns einen Denkzettel verpassen.

wird Joseph Tussman zugeschrieben – amerikanischer Philosoph und Pädagoge (1914-2005)

Vom Alten zum Neuen

Vom Alten zum Neuen zu gehen, ist die einzige Tradition, die es wert ist, gepflegt zu weden.

Marcus „Dodde“ Wallenberg – schwedischer Banker: SEB-Bank (1899-1982), in einem Brief an seinen Bruder Jacob (1946), Zitateheft 2018

Viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden

Ich würde eher 50 Vorstellungsgespräche führen und niemanden einstellen, als den Falschen einzustellen.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2018

Vernünftig handeln

Unsere Aufgabe ist es, ein paar vernünftige Dinge zu finden, nicht an jedem Unsinn der Welt dranzubleiben.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2018

Vermächtnis

Was Dir von Anfang an anvertraut wurde, ist nicht nur Deine Pflicht, sondern auch Dein Vermächtnis.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957)

Verkaufen

Ich habe keinen Tag meines Lebens gearbeitet, ohne etwas zu verkaufen. Wenn ich an etwas glaube, verkaufe ich es und ich verkaufe vehement.

Estée Lauder – eigentlich Josephine Esther Mentzer, amerikanische Gründungsunternehmerin (1906-2004), in der Dokumentation „Estée Lauder: The Sweet Smell of Success“ (1985), Zitateheft 2018

Verantworten, beteiligen, mitwirken

Keine Vergütung ohne Verantwortung,
keine Investition ohne Beteiligung,
kein Gewinn ohne Mitwirkung.

Dr. Michael Schluter – britischer Ökonom, Autor, Redner und Sozialunternehmer (*1947), während seiner Präsentation bei der European Economic Summit Declaration 2014

Unternehmen aufbauen

Die Bauherren visionärer Unternehmen neigen dazu, Uhrenbauer zu sein, keine Zeitansager. Sie konzentrieren sich in erster Linie darauf, eine Organisation aufzubauen – eine tickende Uhr zu bauen –, weniger darauf, im richtigen Moment mit einer visionären Produktidee auf dem Markt aufzuschlagen.

James C. “Jim” Collins – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Dozent (*1958), in “Immer erfolgreich: die Strategien der Top-Unternehmen” (2002), Zitateheft 2018

Testen, testen, testen

Scheitern und Innovation sind untrennbar verbundene Zwillinge.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), in seinem Brief an die Aktionäre (2016), Zitateheft 2018

Tat

Wenn Du tust, was Du kannst, tut Gott, was Du nicht kannst.

Joyce Meyer – amerikanische Evangelistin (*1943), aus “The Confident Woman: Start Living Boldly and Without Fear” (2006), Zitateheft 2018

Tat

Ich mache mir immer wieder Folgendes bewußt: Ich bin nicht, was ich tue, ich tue, was ich bin.

Marcel Hager – Schweizer Coach, Autor und Referent (*1981)

Meinungsbild

Die zuverlässigsten Angaben zu öffentlichen Interessen in diesem Land stammen aus unseren Wahlen.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, aus der jährlichen Nachricht an den Kongreß, 6. Dezember 1864

Der richtige zur rechten Zeit

Wenn Du meine These akzeptieren kannst, daß viele gealterte Technologiekonzerne wie der Tod auf Beinen aussehen, solltest Du auch akzeptieren, daß die Nachfolgeunternehmer, die diese Konzerne brauchen, keine „visionären“ CEOs sind, sondern pragmatische, weniger Steve der Visionär, mehr Larry der Liquidator, eine Person mit begrenzten Ambitionen und einer Bereitschaft, der Abwicklung eines Unternehmens vorzustehen.

Prof. Aswath Damodaran – indisch-amerikanischer Finanzexperte, Manager und Finanzprofessor der New York University (*1957), in seinem Blogeintrag „The Yahoo! Chronicles! Is this the End Game?“ (7.12.2015)

Tiefe Wurzeln

Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.

Frédéric Mistral – französischer Schriftsteller und Linguist in provenzalischer Sprache, Literaturnobelpreis 1904 (1830-1914), aus seinem Gedicht „La Brassado“ in „Lis isclo d’or“ (1875), Zitateheft 2018

Standpunkt

Das ultimative Maß für einen Menschen ist nicht, wo er in Momenten von Komfort und Bequemlichkeit steht, sondern wo er in Zeiten der Herausforderung und Kontroverse steht.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seinem Essay „On Being a Good Neighbor“ (1963), Zitateheft 2018

Skepsis oder Pessimismus

Skepsis und Pessimismus sind nicht gleichbedeutend. Skepsis erfordert Pessimismus, wenn der Optimismus exzessiv ist. Aber sie erfordert auch Optimismus, wenn der Pessimismus exzessiv ist.

Howard S. Marks – amerikanischer Investor und Gründungsunternehmer (*1946), aus „Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des großen Investors“ (2012), Zitateheft 2018

Sinnstiftung

Die Menschen kaufen nicht, WAS Du tust, sondern kaufen, WARUM Du es tust.

Simon O. Sinek – amerikanischer Auto, Motivationstrainer und Optimist (*1973), aus “Frag immer erst: warum: Wie Top-Firmen und Führungskräfte zum Erfolg inspirieren“ (2009, dt. 2014), Zitateheft 2018
siehe dazu Startwithwhy.com

Wo wirst Du gebraucht?

Ein sinnreiches Leben ist, weniger dort zu sein, wo es sich lohnt, als vielmehr dort, wo Du gebraucht wirst.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2018

Sicherheit

Sicherheit ist vor allem Aberglaube. Sie existiert weder in der Natur, noch erleben die Kinder der Menschheit sie. Gefahr zu meiden, ist langfristig nicht sicherer, als ihr direkt gegenüberzutreten. Das Leben ist entweder ein großes Abenteuer oder es ist nichts.

Helen Keller – amerikanische taubblinde Schriftstellerin (1880-1968), aus „The Open Door“ (1957), Zitateheft 2018

Sich selbst neu erfinden

Die Phantasie und den Eifer zu haben, sich selbst täglich neu zu erfinden, ist in jedem Beruf der Unterschied zwischen großartig und mittelmäßig oder lausig.

Tom Peters – amerikanischer Autor und Unternehmensberater (*1942), aus “The Pursuit of Wow! – Every Person’s Guide to Topsy-Turvy Times” (2010), Zitateheft 2018
siehe tompeters.com

Gehe zum Ort des Geschehens

Ein Schreibtisch ist ein gefährlicher Ort, um die Welt zu betrachten.

John le Carré – eigentlich David John Moore Cornwell, britischer Schriftsteller (*1931), Zitateheft 2018

Schlüssel zum Erfolg

Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, Glück ist der Schlüssel zum Erfolg.
Wenn Du gerne tust, was Du tust, wirst Du auch erfolgreich sein.

wird oft Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), konnte durch das Albert-Schweitzer-Zentrum nicht bestätigt werden, Zitateheft 2018

Rudern

Wer wartet, bekommt den Rückenwind, wer rudert, den Hafen.

färöisches Sprichwort – Zitateheft 2018

Risiken tragen

Intelligent Risiken tragen ist die Aufgabe des Investors. Damit will er Gewinne erzielen. Das gut zu tun, unterscheidet die Besten von den anderen.

Howard S. Marks – amerikanischer Investor und Gründungsunternehmer (*1946), aus „Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des großen Investors“ (2012), Zitateheft 2018

Rheinisches Grundgesetz

Artikel 1: Et es, wie et es.
Sieh den Tatsachen ins Auge.

Artikel 2: Et kütt, wie et kütt.
Hab keine Angst vor der Zukunft.

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
Lerne aus der Vergangenheit

Artikel 4: Wat fott es, es fott.
Jammere den Dingen nicht nach.

Artikel 5: Et bliev nix, wie et wor.
Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache?
Füg Dich in Dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
Achte auf Deine Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch?
Stell immer zuerst die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met?
Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott.
Bewahr Dir eine gesunde Einstellung zum Humor.

Zusammenstellung mundartlicher Redensarten aus dem Rheinland – erstmals zusammengefügt von Konrad Beikircher (deutscher Kabarettist, *1945), in „Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz“ (2001), Zitateheft 2018

Rettung

Wo aber Gefahr ist, wächst
das Rettende auch.

Friedrich Hölderlin – deutscher Dichter (1770-1843), aus „Patmos“ (1808)

Reisen

Reisen bildet den Geist und räumt gründlich mit allen Vorurteilen auf.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus dem Märchen „Die bedeutende Rakete“, erschienen in „Der glückliche Prinz und andere Märchen“ (1888), Zitateheft 2018

Psychologie

Werbe-Plattformen ändern sich – die Psychologie nicht.

Michael Fishman – amerikanischer Marketingexperte und Unternehmensberater (*1960), Zitateheft 2018

Prüfen

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2018

Phantasie

Logik wird Dich von A nach B bringen. Phantasie wohin Du willst.

Weisheit – Zitateheft 2018

Optimismus

Der Optimismus ist die feste Währung, die uns alle reich macht.

wird Sir Peter Ustinov zugeschrieben – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2018

Neue Adresse

Eines Tages wirst Du lesen oder hören, daß Billy Graham gestorben ist. Glaub nicht ein Wort davon! Ich werde dann lebendiger sein, als ich es jetzt bin. Es hat sich dann nur meine Anschrift geändert. Ich bin dann in die Gegenwart Gottes eingegangen.

Billy Graham – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018), aus „Billy Graham: God’s Ambassador“ (1999), Zitateheft 2018

Menschen bilden

Du baust kein Unternehmen auf – Du baust Menschen auf – und dann bauen diese Menschen Dein Unternehmen auf.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2018

Mitarbeiterauswahl

Beschäftige Leute, die besser sind als Du, und dann laß sie weitermachen.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), Zitateheft 2018

Natürlicher Verstand

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Die Welt als Wille und Vorstellung – Zweiter Band“, Kapitel 7 (1844), Zitateheft 2018

Nachrichten

Nachrichten sind die erste Rohfassung der Geschichte.

Sprichwort aus dem Journalismus

Marke

Jeder verdammte Dummkopf kann den Preis reduzieren, aber man braucht schon Genie, Zuversicht und Beharrlichkeit, um eine Marke zu kreieren.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), aus „Was mir wichtig ist. Provokante Ansichten eines Werbemannes“ (1988), Zitateheft 2018

Logik Gottes

Die Logik der Welt treibt uns zum Erfolg, zur Herrschaft und zum Geld; die Logik Gottes zur Demut, zum Dienen und zur Liebe.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), in einer Twitterbotschaft vom 2. Juni 2013, Zitateheft 2018

Liebe

Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden.

wird Jimi Hendrix zugeschrieben – eigentlich James Marshall Hendrix, amerikanischer Gitarrist, Komponist und Sänger (1942-1970), Zitateheft 2018

Licht und Freude

Je freudloser die Welt ist, desto mehr sollten wir uns bemühen, Licht und Freude zu verbreiten.

Clemens August Graf von Galen – deutscher katholischer Geistlicher, 1933-1946 Bischof von Münster (1878-1946)

Lesen zum Überleben?

Dinosaurier haben nicht gelesen. Jetzt sind sie ausgestorben. Zufall?

rhetorische Frage

Lesen als Schlüssel

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.

wird Aldous Leonard Huxley zugeschrieben – britischer Schriftsteller (1894-1963)

Lesen stärkt

Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.

Joseph Addison – britischer Politiker und Schriftsteller (1672-1719), in „The Tatler“, Nr. 147 (April 1709), Zitateheft 2018

Kundenorientiert

Wenn Du wettbewerbsorientiert bist, mußt Du warten, bis ein Wettbewerber da ist, der etwas tut. Kundenorientiert zu sein erlaubt Dir, wegweisender zu sein.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), aus einem U.S.-News-Interview mit David LaGesse (2008), Zitateheft 2018

Mut statt Anpassung

Das Gegenteil von Mut ist in unserer Gesellschaft nicht Feigheit, sondern Anpassung.

Rollo May – amerikanischer existenzialistischer Psychologe (1909-1994), zusammen mit Viktor Frankl gilt er als bedeutendster Vertreter der Existenzpsychotherapie, nach einer Passage aus „Man’s Search for himself“ (1953), Zitateheft 2018

Komplexität kontrollieren

Komplexität erzeugen kann ein jeder Manager, sie kontrollieren und in Grenzen halten nur wenige.

Jürgen Gräber – deutscher Ökonom, Hannover Rückversicherung (*1956), Zitateheft 2018

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Die Bibel, Offenbarung 21,6 (L) – Zitateheft 2018

In Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich;
Pflicht in Liebe erfüllt macht beständig.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos;
Verantwortung in Liebe getragen macht fürsorglich.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart;
Gerechtigkeit in Liebe geübt macht zuverlässig.

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll;
Erziehung in Liebe wahrgenommen macht geduldig.

Klugheit ohne Liebe macht gerissen;
Klugheit in Liebe praktiziert macht verständnisvoll.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch;
Freundlichkeit in Liebe erwiesen macht gütig.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich;
Ordnung in Liebe gehalten macht großzügig.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch;
Sachkenntnis in Liebe ausgeübt macht vertrauenswürdig.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig;
Macht in Liebe eingesetzt macht hilfsbereit.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig;
Ehre in Liebe gewahrt macht bescheiden.

Besitz ohne Liebe macht geizig;
Besitz in Liebe gebraucht macht freigiebig.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch;
Glaube in Liebe gelegt macht friedfertig.

Antithesen eines unbekannten Autors, abgedruckt bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (*1928), erschienen in „Was ich glaube“ (2009), Zitateheft 2018

In Führung bleiben

Um in Führung zu bleiben, habe immer Deine nächste Idee in den Startlöchern stehen.

Prof. Rosabeth Moss Kanter – amerikanische Soziologin an der Harvard Business School (*1948)

Ideen realisieren

Es mangelt nicht an Ideen; woran es mangelt, sind realisierte Ideen. Nicht reden, MACHEN.

Dr. Andreas C. Habicht – deutscher Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1961), Zitateheft 2018

Humor

Sage mir worüber Du lachst, und ich sage Dir, ob ich Dein Freund sein kann.

Weisheit

Humor

Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.

Carl Ludwig Börne – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837), aus seiner „Denkrede auf Jean Paul“, vorgetragen im Museum zu Frankfurt am Main, am 2. Dezember 1825, Zitateheft 2018

Heilig oder weltlich

Nicht was ein Mensch tut entscheidet darüber, ob sein Werk heilig oder weltlich ist, sondern warum er es tut.

Aiden Wilson Tozer – amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (1897-1963), aus „Gottes Nähe suchen“, Kapitel 10 (1948)

Handeln und Denken

Handle wie ein Denker, denke wie ein Mensch der Tat.

Henri Bergson – französischer Philosoph, Literaturnobelpreis 1927 (1859-1941), aus einer Rede vor der Descartes Konferenz in Paris (1937)

Gutes tun

Es ist nicht genug, Gutes zu wünschen, wir müssen auch Gutes tun.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), aus „De officiis ministrorum“ (Über die Pflichten der Priester), Kapitel 30, 143. (388/9), Zitateheft 2018

Gutes Buch

Ein gutes Buch ist ein guter Freund.

Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre – französischer Schriftsteller (1737-1814), aus „Paul und Virginie“ (1788), Zitateheft 2018

Grenzen von Wunschdenken

Wunschdenken kann in vielen Arbeitsbereichen eines Berufs für ein Jahrzehnt herrschen, aber nicht auf unbestimmte Zeit.

Prof. Robert J. Shiller – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 2013 (*1946), in “From Efficient Market Theory to Behavioral Finance” (2002)

Weiterkommen

Man dehnt die eigenen Grenzen nur aus, indem man sie überschreitet.

M. Scott Peck – amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut und Schriftsteller (1936-2005), aus „Der wunderbare Weg – Eine neue spirituelle Psychologie“ (1978), Zitateheft 2018

Grenzen des Möglichen

Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.

Arthur C. Clarke – amerikanischer Schriftsteller und Erfinder (1917-2008), aus dem Essay „Hazards of Prophecy: The Failure of Imagination“, erschienen in „Profile der Zukunft: Über die Grenzen des Möglichen “ (1962), Zitateheft 2018

Glück auf Erden

Ich habe es spät erkennen lehren: Es ist kein Glück auf Erden als da, wo man vom Morgen bis am Abend still und treu in seinem Beruf arbeitet und Gott vor Augen hat und alle Unordnung im Leben meidet.

Johann Heinrich Pestalozzi – Schweizer Pädagoge, Sozialreformer, Philosoph, Philanthrop und Politiker (1746-1827), aus einem Brief an seinen Sohn Jacques im Frühjahr 1784, erschienen in „Sämtliche Briefe“, Band 3

Gib Dein Bestes

Vergiß die Sache mit dem Erfolg. Gib einfach Dein Bestes.

Reinhold Stritzelberger – deutscher Autor und Motivationstrainer (*1963), Zitateheft 2018

Glück

Das Glück besteht nicht darin, daß Du tun kannst, was Du willst, sondern darin, daß Du auch immer willst, was Du tust.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), zitiert von Sigismund von Redecki in „Das Schwarze sind die Buchstaben“ (1957), Zitateheft 2018

Geschwindigkeit

Wenn Zeit die wertvollste Ressource ist, wird Geschwindigkeit zum wichtigsten Werkzeug.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968), Zitateheft 2018

Getan ist besser als gewußt

Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht das Wissen, sondern die Anwendung.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968), Zitateheft 2018

Gelegenheit

Jeder Moment im Leben, jede Gelegenheit ist ein Angebot, Neuerungen vorzunehmen und Wirkung zu erzielen.

Dr. Frances A. Colón – puerto-ricanische Neurowissenschaftlerin und politische Beraterin

Geld verdienen

Man sollte das Geld verdienen,
wenn man es bekommen kann,
und nicht, wann man es dringend braucht.

Dr. Olaf Juergens – deutscher Arzt und Personalberater (*1954)

Gegen den Strom

Nur was lebt, schwimmt gegen den Strom! Wir alle leben viel zu angepaßt.

Werner Kieser – Schweizer Gründungsunternehmer (*1940), Zitateheft 2018

Geduld

Ich werde das Feuer des Zorns mit dem Wasser der Geduld löschen.

tibetisches Sprichwort

Geduldig

Dem Geduldigen laufen die Dinge zu, dem Eiligen laufen sie davon.

asiatische Weisheit – Zitateheft 2018

Geburtstage

Geburtstage sind die Wegweiser auf dem Weg zur Ewigkeit.

Hermann Lahm – deutscher Lyriker, Musiker und Photograph (*1948)

Führungskraft

Führungskraft heißt, das Schicksal einer Firma zu erkennen und den Schneid zu haben, ihm zu folgen … Firmen, die fortdauern, haben eine noble Bestimmung.

Joseph “Joe” Jaworski – amerikanischer Jurist und Unternehmensberater, American Leadership Forum (*1934), Zitateheft 2018

Frieden

Erst wenn der Mensch in sich selber Frieden gefunden hat, kann er daran gehen, ihn in der ganzen Welt zu suchen.

Simcha Bunem von Przysucha – polnischer chassidischer Rabbiner (1765-1827), zitiert von Martin Buber (jüdischer Religionsphilosoph, 1878-1965) in „Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre“ (1948), Zitateheft 2018

Freie Presse

Die freie Presse ist ein Eckpfeiler der Demokratie.
Menschen haben das Recht, zu wissen.
Journalisten haben das Recht, zu berichten.
Die Fakten zu finden, kann schwierig sein.
Über eine Geschichte zu berichten, kann gefährlich sein.
Freiheit beinhaltet das Recht, skandalös zu sein.
Verantwortung beinhaltet die Pflicht, fair zu bleiben.
Nachrichten sind Geschichte in der Entwicklung.
Journalisten liefern den ersten Entwurf von Geschichte.
Idealerweise enthüllt eine freie Presse die Wahrheit.

Motto des Newseums in Washington D.C. – Zitateheft 2018

Frei

Der ist nicht frei, der da will tun können, was er will, sondern der ist frei, der da wollen kann, was er tun soll.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815), aus einem Brief an seinen Sohn Johannes (1799), Zitateheft 2018

Experte

Ein Experte ist ein Mensch, der auf einem eng begrenzten Gebiet alle nur denkbaren Fehler gemacht hat.

Niels Bohr – dänischer Physiker, Physiknobelpreis 1922 (1885-1962), in einem Gespräch mit den deutschen Physikern und Nobelpreisträgern von 1932 und 1945, Werner Heisenberg (1901-1976) und Wolfgang Pauli (1900-1958) am Rande einer Physikertagung in Kopenhagen (1952)

Gut für die Seele

Bücher erreichen Stellen, da kommt der Fernseher gar nicht hin.

Sinnspruch – gesehen auf „Der Kinderaztblog“, Zitateheft 2018

Erinnerung

Die Erinnerung ist das Tagebuch unserer Seele.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957)

Entscheidungen

Lieber fünf rasche Entscheidungen treffen mit dem Risiko, daß nur drei davon richtig sind, als gar nichts zu entscheiden. Dazu gehört dann auch, daß es in Ordnung ist, wenn zwei Entscheidungen nicht richtig waren.

Robert Gentz – deutscher Gründungsunternehmer: Zalando (*1983), aus einem Interview mit „Euro am Sonntag“ (Ausgabe 50/2016), Zitateheft 2018

Teilhaben

Wenn Menschen finanziell teilhaben, dann wollen sie eine Rendite. Wenn Menschen emotional teilhaben, dann wollen sie beitragen.

Simon O. Sinek – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Optimist (*1973), aus einer Twitter-Nachricht vom 22. Mai 2012, Zitateheft 2018
siehe dazu Startwithwhy.com

Denken

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, ab 1740 König von Preußen (1712-1786), aus einem Brief an Voltaire vom 1. Mai 1771, Zitateheft 2018

Das Gute erkennen

Nichts ist im Leben so schlecht, daß es nicht auch für irgendwas gut ist!

Artur Zipp – deutscher Unternehmer (*1930), Zitateheft 2018

Lesen macht schlau, reich und gesund

Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.

wird Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832), Zitateheft 2018

das Zitat hängt in der Deutsch-Türkischen Buchhandlung in Istanbul, konnte aber von der Klassik-Stiftung in Weimar nicht bestätigt werden

Ziel

Wenn wir ein Ziel finden, das größer ist als wir selbst, werden wir leistungsfähiger in unserer Gestaltungs-Fähigkeit.

Jack Delosa – australischer Autor und Investor, Gründer und CEO von The Entourage (*1987), Zitateheft 2018

Besser machen

Auf hundert Besserwisser gibt es nur einen Bessermacher.

Willi Ritschard – Schweizer Politiker (SP), 1973-1979 Bundesrat, 1978 Bundespräsident, 1977 und 1983 Vizepräsident (1918-1983), Zitateheft 2018

Muße

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

wird John Ernst Steinbeck zugeschrieben – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1962 (1902-1968), Zitateheft 2018

Kritik

Kritik ist der Nährboden des Lernens.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – britischer Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2018

Aufstieg

Es gibt zwei Wege für den Aufstieg: Entweder man paßt sich an oder man legt sich quer.

wird Dr. Konrad Adenauer zugeschrieben – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 Bundeskanzler (1876-1967), konnte aber durch das Archiv der Stiftung Bundeskanzler Adenauer Haus nicht bestätigt werden, Zitateheft 2018

Reinen Wein einschenken

Wer – wo auch immer – führt, muß den Menschen, die ihm anvertraut sind, reinen Wein einschenken, auch wenn das unangenehm ist.

Prof. Dr. Roman Herzog – deutscher Jurist und Politiker (CDU), 1994-99 Bundespräsident (1934-2017), in seiner Ansprache im Hotel Adlon am 26. April 1997, die als „Ruck-Rede“ Maßstäbe setzte, Zitateheft 2018

Aufgeschlossen

Der Verstand ist wie ein Fallschirm – er funktioniert nur, wenn er offen ist.

Weisheit, wird oft Thomas Dewar, 1. Baron Dewar, zugeschrieben – schottischer Unternehmer und Whiskybrenner (1864-1930), Zitateheft 2018

Schwierig

Je schwieriger ein Sieg, desto größer die Freude am Gewinnen.

wird Pelé zugeschrieben – eigentlich Edson Arantes do Nascimento, brasilianischer Fußballspieler (*1940), Zitateheft 2018

Arbeit

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

Khalil Gibran – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), aus „Der Prophet“ (1923), Zitateheft 2018

Tun

Nichtstun ist Machtmißbrauch.

Christian Lindner, MdL – deutscher Unternehmensberater und Politiker (FDP), seit 2013 Bundesvorsitzender der Freien Demokraten (*1979), Titel eines Vortrages in Unna am 25. März 2017

Zurückgeben

Jeden Tag denke ich unzählige Male daran, daß mein äußeres und inneres Leben auf der Arbeit der jetzigen und der schon verstorbenen Menschen beruht, daß ich mich anstrengen muß, um zu geben im gleichen Ausmaß, wie ich empfangen habe und noch empfange.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), aus dem Essay „Wie ich die Welt sehe“, erstmalig erschienen in „Forum and Century“ Nr. 84 (1931)

Himmel

Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All.

Otto Ludwig – deutscher Schriftsteller (1813-1865), aus „Zwischen Himmel und Erde“ (1856), Zitateheft 2017

Umkehren

Invertieren, immer invertieren.

Maxime von Carl Gustav Jacob Jacobi – eigentlich Jacques Simon, deutscher Mathematiker, Gründer des mathematisch-physikalischen Seminars in Königsberg (1804-1851)

Leben

Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden,
nicht ein Gesundsein, sondern ein Gesundwerden,
nicht ein Sein, sondern ein Werden,
nicht eine Ruhe, sondern eine Übung.
Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber.
Es ist noch nicht getan oder geschehen,
es ist aber im Gang, im Schwang.
Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg.
Es glüht und glänzt noch nicht alles,
es reinigt sich aber alles.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Grund und Ursach aller Artikel D. Martin Luthers, so durch römische Bulle unrechtlich verdammt“ (1521), erschienen in „D. Martin Luthers Werke: Kritische Gesamtausgabe“ (Weimarer Ausgabe, Band 7, 1897), Zitateheft 2018

Wissen heißt erkennen

Was man weiß, sieht man erst.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Propyläen: eine periodische Schrift“ (1798)

Sehnsucht als Motivation

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

popularisierte Version einer Passage aus Kapitel 75 von „Die Stadt in der Wüste“ (1948) von Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2018

von Antoine de Saint-Exupéry formuliert als
 Denn ein Schiff erschaffen, heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden, die Stern lesen, sondern die Freude am Meer wachrufen – die ein und dasselbe ist – und wo sie herrscht, gibt es keine Gegensätze mehr“, sondern nur Gemeinsamkeit der Liebe.

Eigensinn

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Die Wahlverwandtschaften“, Zweiter Teil, Neuntes Kapitel (1809)

Weisheit: Eine Reihe von Benjamin Franklins zeitlosen Maximen und Aphorismen

Er erfand den „Franklin“-Heizofen. Er entdeckte, daß Blitze eine elektrische Entladung sind, indem er während eines Gewitters mit einem Drachen experimentierte. Er gründete die Bibliothek von Philadelphia, die Universität von Pennsylvania und die Amerikanische Philosophische Gesellschaft. Ein versierter Linguist half er seiner Nation, ihre Beziehungen zu den europäischen Mächten zu verbessern, als diese Beziehungen entscheidend fürs Überleben wurden. Er etablierte das amerikanische Postwesen. Er half, die Unabhängigkeitserklärung zu entwerfen. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend wurde Benjamin Franklin einer der wohlhabendsten Männer seines Landes, der dessen erfolgreichste Druckfirmen und Verlage besaß. „Poor Richard’s Almanac“, den er etwa 25 Jahre unter dem Pseudonym Richard Saunders herausgab, war eine der erfolgreichsten Publikationen des Landes seiner Zeit.

Poor Richard’s Almanac ist die Quelle der folgenden Weisheiten:

1. Genie ohne Ausbildung ist wie Silber in der Mine.
2. Wer sich nicht beraten läßt, dem ist nicht zu helfen.
3. Lern von den Fachkundigen; wer sich selbst unterrichtet, hat einen Narren zum Lehrmeister.
4. Narren brauchen die meiste Beratung, aber nur weise Männer sind dafür geeignet.
5. Der gelehrte Narr schreibt seinen Unsinn in besserer Sprache als der unbelesene, doch es ist immer noch Unsinn.
6. Hör die Vernunft, oder Du wirst sie Fühlen.
7. Wer ein Gewerbe hat, hat ein Vermögen.
8. Große Unternehmen können mehr wagen, kleine Boote müssen nahe am Ufer bleiben.
9. Wenn Deine Reichtümer Dir gehören, warum nimmst Du sie dann nicht mit Dir in die andere Welt?
10. Wer Geduld haben kann, kann haben, was er will.
11. Große Redner, kleine Macher.
12. Schwachköpfe reden viel, sagen aber wenig.
13. Wenn die Leidenschaft fährt, laß die Vernunft die Zügel halten.
14. Es ist leicht zu sehen, aber schwer vorherzusehen.
15. Wer auf das Glück wartet, wird sich seines Abendessens nie sicher sein.
16. Ein Wechsel des Glücks trifft einen weisen Mann nicht mehr als ein Wechsel des Mondes.
17. Fleiß ist die Mutter des Glücks.
18. Es gibt träge Geister ebenso wie träge Körper.
19. Keine Gewinne ohne Schmerzen.
20. Eifer, Ausdauer und Genügsamkeit
21. Alle Dinge sind einfach für den Eifer, alle Dinge sind schwer für die Faulheit.
22. Nichts ist bescheidener als ein Ziel, wenn es ums Klettern geht.
23. Eifer bezahlt Schulden, Verzweiflung vergrößert sie.
24. Gut gemacht ist besser als gut gesagt.
25. Große Güte ohne Besonnenheit ist großes Unglück.
26. Erhalte Dein Geschäft und es wird Dich erhalten.
27. Notwendigkeit hat noch nie ein gutes Geschäft gemacht.
28. Sei langsam in der Wahl eines Freundes, noch langsamer beim Wechseln.
29. Wer ist reich? Der sich über seinen Teil freut.
30. Reichtum ist nicht dem, der es hat, sondern dem, der es genießt.
31. Wer nach Pfennig kauft, erhält nicht nur sich, sondern auch die Anderen.
32. Lenk Dein Geschäft oder es wird Dich lenken.
33. Die höchste Torheit ist aus zu fein gesponnener Weisheit gemacht.
34. Wie der Stolz anschwillt, so nimmt der Erfolg ab.
35. Tricks und Verrat sind die Methode von Narren, die genug Verstand haben, ehrlich zu sein.
36. Wer ist stark? Jemand, der seine schlechten Angewohnheiten überwindet.
37. Versprechungen mögen Dir Freunde verschaffen, aber Nichteinhaltung wird sie zu Feinden machen.
38. Zufriedenheit macht arme Menschen reich; Unzufriedenheit macht reiche Menschen arm.
39. Du kannst Deine eigenen Fehler ertragen, doch warum nicht die Fehler Deiner Frau?
40. Derselbe Mensch kann nicht Freund und Schmeichler zugleich sein.
41. Jene, die gefürchtet sind, werden gehaßt.
42. Ein guter Freund ist die beste Habe.
43. Hör weder das Böse eines Freundes, noch sprich eines über einen Feind.
44. Bezahl, was Du schuldest, und Du wirst wissen, was Du besitzt.
45. Mit 20 regiert der Wunsch, mit 30 der Verstand, mit 40 das Urteilsvermögen.
46. Wenn Du Deine Geheimnisse vor einem Feind verbergen möchtest, dann erzähl es keinem Freund.
47. Wer über nichts beunruhigt sein muß, wird über nichts beunruhigt sein.
48. Eine ungehorsame Tochter belegt eine widerspenstige Ehefrau.
49. Iss um zu leben. Lebe nicht um zu essen.
50. Um Dein Leben zu verlängern, verkürze Deine Mahlzeiten.
51. Eine verlorene gute Ehefrau ist ein verlorenes Gottesgeschenk.
52. Es gibt keine kleinen Feinde.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard’s Almanack“ (1733-1758)

Zupacken

Du kannst die Erfolgsleiter nicht erklimmen, wenn Du die Hände in den Hosentaschen läßt.

Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.5.2009), Zitateheft 2017

Zuhören

Wenn Du redest, wiederholst Du nur, was Du schon weißt.
Doch wenn Du zuhörst, könntest Du etwas lernen.

Weisheit – Zitateheft 2017

Zufriedenheit

Zufriedenheit macht arme Männer reich; Unzufriedenheit macht reiche Männer arm.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard Improved“ (1749), Zitateheft 2017

Ziele

Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum, zu wachsen.

Silvia Schubert – deutsche Schriftstellerin (1936-2008), aus „Beruf Mary – Die zweite Haut des Georg Preusse“ (2002), Zitateheft 2017

Wurzeln stärken

Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel.

Johann Gottfried von Herder – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803), aus „Geist der Völker“ (erschienen postum in „Sämtliche Werke“, Band 8, 1892), Zitateheft 2017

Wie Du es tust

Alles was Du tust, tue mit Werten, sonst ist es wertlos.
Alles was Du tust, tue mit Sinn, sonst ist es sinnlos.
Alles was Du tust, tue mit Liebe, sonst ist es lieblos.

Oliver Groß – deutscher Rhetor, Vortragsredner und Autor (*1959), Zitateheft 2017

Wert

Rechnet es sich oder ist es mir etwas wert?

Roland Koch – deutscher Rechtsanwalt und Politiker (CDU), 1999-2010 hessischer Ministerpräsident (*1958), Zitateheft 2017

Wer Du bist

Nicht was Du sagst, sondern was Du tust, zeigt, wer Du wirklich bist.

norwegisches Sprichwort – Zitateheft 2017

Weiterkommen

Du kommst nicht sehr weit, bis Du beginnst, etwas für andere zu tun.

Melvin Jones – amerikanischer Geschäftsmann, Gründer des Lions Club International (1879-1961), Zitateheft 2017

Weisheit, Tugend, Entschlossenheit

Weisheit befreit von Zweifel,
Tugend befreit von Leid,
Entschlossenheit befreit von Furcht.

wird Konfuzius zugeschrieben – chinesischer Philosoph und Lehrmeister (etwa 551-479 v. Chr.), aus dem „Lun Yu“, einer Sammlung von Lehrgesprächen, die Meister Kong und seinen Schülern zugeschrieben werden, erstmals erschienen im 2. Jahrhundert nach Christus (Buch IX, Kapitel 28), Zitateheft 2017

Vorsicht

Bevor Du versuchst, den Markt zu schlagen, stelle sicher, daß Du überlebst, wenn der Markt Dich schlägt.

Dr. Lawrence „Larry“ Kersten –  amerikanischer Soziologe und Autor (1933-2006), Zitateheft 2017

Voraussicht

Es regnete nicht, als Noah seine Arche baute.

Sprichwort – Zitateheft 2017

Verstehen

Der alte Arzt spricht Lateinisch, der junge Arzt Englisch.
Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr – deutsche Politikerin (CDU), 1988-91 Bundesministerin für Familie, Frauen, Jugend und Gesundheit (*1930), Zitateheft 2017

Verstand und Liebe

Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.

wird Jean Paul zugeschrieben – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2017

Bist Du im richtigen Spiel?

Wenn einen Fehler gemacht Du hast nicht und trotzdem Du verlierst … ein anderes Spiel Du spielen solltest.

Weisheit des Jedi-Meisters Yoda – Figur der Buch- und Filmreihe „Krieg der Sterne“ („Star Wars“), aus der Erzählung „Shatterpoint“ (2004), Zitateheft 2017

Strategie

Die meisten Zahlen helfen den Mitarbeitern nicht. Es gibt nur zwei Fragen: Was ist meine Strategie, was sind meine Alternativen?

Weisheit

Unternehmensbewertungen

Manager und Investoren müssen sich gleichermaßen bewußt sein, daß Bilanzen erst der Anfang, nicht das Ende einer Unternehmensbewertung sind.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Aktionäre vom 3. März 1983, Zitateheft 2017

Weisheit

Weisheit steht dem Menschen nicht zu wie ein Besitztum, sondern bloß wie eine zeitweilige Leihgabe.

Thomas von Aquin – italienischer Philosoph und Theologe (1225-1274), aus seinem Kommentar zu Aristoteles‘ Metaphysik „Sententia libri Metaphysicae“ (lib. 1 l. 3 n. 13)

Wagen

Unsere Zweifel sind Verräter,
sie rauben uns, was wir gewinnen können,
da wir den Versuch fürchten.

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Maß für Maß“, 1. Akt, 4. Szene (1604)

Vorwärtskommen

Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.

Sprichwort, wird oft Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2017

Ausprobieren

Wer am meisten ausprobiert gewinnt!

Tom Peters – amerikanischer Autor und Unternehmensberater (*1942), Zitateheft 2017
siehe tompeters.com

Tiefste Erfahrungen

Die tiefste Erfahrung von sich selbst, zu der der Mensch in seiner Natur und in der Gesellschaft vordringt, lautet nicht Freiheit, sondern Ohnmacht.
Die tiefste Erfahrung vom Gelingen menschlichen Lebens ist nicht eine Erfahrung von eigener Macht, sondern von Gnade.
Die tiefste Erfahrung des Menschen ist nicht der Mensch, sondern Gott.

Prof. Dr. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker – deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher, Bruder des Bundespräsidenten a. D. (1912-2007), aus dem Referat „Zumutungen der Freiheit“ der Vorlesungsreihe des 12. Deutschen evangelischen Kirchentages Köln (1965), Zitateheft 2017

Pioniere

Zuerst ignorieren sie Dich. Dann machen sie Dich lächerlich. Dann greifen sie Dich an und wollen Dich verbrennen. Und dann errichten sie Dir Denkmäler.

Nicholas Klein – amerikanischer Rechtsanwalt und Gewerkschafter (1884-1951), aus einer Ansprache vor den Amalgamated Clothing Workers (1918), Zitateheft 2017

Tun und Reden

Wir müssen echt werden wie Kinder. Nicht Getue und Gerede ist gefragt, sondern Tun und Reden.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2017

Träume erfüllen

Erfülle Deine Träume selbst oder jemand wird Dich anheuern, seine Träume zu erfüllen.

Motivationsspruch

Standhaft handeln

Fest steh immer!
Still steh nimmer!

Sprichwort, gelesen am Haus der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler

Sofort handeln

Wenn es eine gute Idee ist, dann mach es einfach. Es ist viel leichter, Abbitte zu leisten, als eine Genehmigung zu bekommen.

Grace B. M. Hopper – amerikanische Computerpionierin, Mitglied der US-Marine (1906-1992), Zitateheft 2017

Sorbischer Reisesegen / Knjezowy jandzel

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
In der Fremde, daheim, in Begleitung, allein,
immerfort und in Ewigkeit.

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
Ob in Frieden, im Streit, ob in Freud oder Leid,
immerfort und in Ewigkeit.

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
Wo Du gehst oder stehst, wo Du eilst oder weilst,
immerfort und in Ewigkeit.

Prof. Günter Schwarze – deutscher Komponist und Hochschullehrer (*1949), frei nach dem Reisesegen aus der Volksliedsammlung von Leopold Haupt (1797-1883) und Jan Arnošt Smoler (1816-1884), zwei Bände (1841/43), Zitateheft 2017

Selig sind die Humorvollen und Weisen

Selig die, die über sich selbst lachen können; sie werden immer genug Unterhaltung finden.
Selig die, die einen Berg von einem Maulwurfhügel unterscheiden können; sie werden sich viel Ärger ersparen.
Selig die, die fähig sind, sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür Entschuldigungen zu suchen; sie werden weise werden.
Selig die, die schweigen und zuhören können; sie werden dabei viel Neues lernen.
Selig die, die intelligent genug sind, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen; sie werden von ihren Mitmenschen geschätzt werden.
Selig die, die aufmerksam sind für die Winke der anderen, ohne sich für unersetzlich zu halten; sie werden viel Freude säen.
Selig die, die lächeln können und kein böses Gesicht machen; ihre Wege werden von der Sonne beschienen sein.
Selig die, die fähig sind, das Verhalten der anderen mit Wohlwollen zu interpretieren; sie werden zwar für naiv gehalten werden, aber das ist der Preis der Liebe.
Selig die, die es verstehen, die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen anzusehen; sie werden im Leben sehr weit kommen.
Selig die, die denken, bevor sie handeln, und beten, ehe sie denken; sie werden eine Menge Dummheiten vermeiden.
Selig die, die lächeln und schweigen können, auch wenn man ihnen das Wort abschneidet oder auf die Zehen tritt; sie sind dem Geist des Evangeliums sehr nahe.
Selig die, die den Herrn in allen Wesen erkennen und lieben; sie werden Licht und Güte und Freude ausstrahlen.

Urban Camenzind-Herzog – Schweizer Diakon, Mitglied des Projektteams „Wege erwachsenen Glaubens“ (*1949), nach einer Vorlage der Kleinen Schwestern von Paris, aus „Die Alternative“ (1994), Zitateheft 2017

Analyse

Die Zeit, über Deine Strategie nachzudenken, ist dann, wenn Du am erfolgreichsten bist, nicht wenn Du die meisten Fehler machst.

Sir John Marks Templeton – britischer Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2017

Segen oder Prüfung?

Wenn Gott mehr Geld bereitstellt, denken wir oft: „Das ist ein Segen!“
Nun ja, doch es wäre genauso biblisch zu denken: „Das ist eine Prüfung!“

Randy C. Alcorn – Leiter der Eternal Perspective Ministries und Autor (*1954), aus „The Treasure Principle: Discovering the Secret of Joyful Giving“ (2001), Zitateheft 2017

Segen

Segen ist zugesprochene Gegenwart Gottes.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2017

Sechs Regeln für Erfolg

1. Trau Dir selbst.
2. Brich ein paar Regeln.
3. Hab keine Angst vor dem Scheitern.
4. Ignoriere die Schwarzseher.
5. Arbeite wie wild.
6. Gib etwas zurück.

Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.5.2009), Zitateheft 2017

Scheitern

Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft an Kieselsteinen.

Edith Stein – deutsche jüdische Philosophin und ab 1933 als Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz katholische Ordensschwester (1891-1942), Zitateheft 2017

Richtung

Der Weg zu den Quellen geht gegen den Strom.

Fritz von Unruh – deutscher Schriftsteller (1885-1970), Zitateheft 2017

Recht

Das Recht verhindert, daß das Diktat der Macht erneut über Europa herrschen kann.

Beatrix – 1980-2013 Königin der Niederlande (*1938), aus ihrer Rede anläßlich der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen (16. Mai 1996), Zitateheft 2017

Possibilist

Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, als daß man Pessimist sein kann.
Es gibt natürlich auch allzu viele Krisen, als daß man einfach Optimist sein kann.
Ich sage immer: Ich bin Possibilist, ich sehe die Möglichkeiten.

Jakob von Uexküll – deutsch-schwedischer Schriftsteller und Philatelist (*1944), Gründer des „Right Livelihood Award“ (1980) und des „World Future Council“ (2007), aus einem Gespräch mit Dr. Geseko von Lüpke, zitiert in „Die Alternative – Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises“ (2003), Zitateheft 2017

Position beziehen

Ängstlichkeit stellt die Frage: „Ist es sicher?“
Zweckmäßigkeit stellt die Frage: „Ist es politisch?“
Eitelkeit stellt die Frage: „Ist es populär?“
Doch das Gewissen stellt die Frage: „Ist es richtig?“
Und es wird eine Zeit kommen, wenn man selbst eine Position einnehmen muß, die weder sicher, noch politisch korrekt, noch populär ist, aber man muß sie einnehmen, weil das Gewissen sagt, daß sie richtig ist.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seiner Rede „A Proper Sense of Priorities“, gehalten in Washington am 6. Februar 1968, Zitateheft 2017

Philanthropie

Wohltätigkeit ist schwieriger als Wirtschaft. Man geht wichtige Probleme an, die in der Vergangenheit von Leuten mit Intellekt und Geld angepackt wurden, denen es dennoch schwergefallen ist, Lösungen zu finden.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett – Das Leben ist ein Schneeball“ von Alice Schroeder (2008), Zitateheft 2017

Nur eines wollen

Vater im Himmel! Was ist doch ein Mensch ohne Dich!
Wie ist alles, was er weiß, wäre es auch die Menge der Mannigfaltigkeit, nur ein Bruchstück, wenn er Dich nicht kennt;
wie ist all sein Streben, wäre es auch weltumspannend, nur eine halbfertige Arbeit, wenn er Dich nicht kennt, Dich, den Einen, der Eines ist und Alles!
So gib Du dem Verstande Weisheit, das Eine zu fassen, dem Herzen Aufrichtigkeit, das Verstandene anzunehmen, dem Willen Reinheit, nur Eines zu wollen;
gibt Du in guten Tagen Beharrlichkeit, nur Eines zu wollen; in Zerstreuungen Sammlung, nur Eines zu wollen; in Leiden Geduld, nur Eines zu wollen.
O Du, der Du beides gibst, das Anfangen und das Vollenden, gib zeitig, wenn der Tag graut, dem Jüngling den Entschluß, nur Eines zu wollen;
wenn der Tag sich neigt, gib Du dem Greise ein erneutes Gedenken an den ersten Entschluß, daß das Letzte wie das Erste und das Erste wie das Letzte sein möge, das Leben dessen, der nur Eines wollte.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer protestantischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks, aus „Die Reinheit des Herzens ist es, Eines zu wollen“, in „Erbauliche Reden in verschiedenem Geist“ (1847), Zitateheft 2017

Nische

Als Investor hast Du nie vollkommene Informationen, und die größten Gewinne sind immer dann möglich, wenn Wettbewerb und Information unvollkommen sind.

Seth A. Klarman – amerikanischer Investor, Präsident und Vorstandsvorsitzender: The Baupost Group, LLC (*1957), Zitateheft 2017

Neue Ideen

Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben.
Ich habe Angst vor den alten.

John Cage – amerikanischer Komponist, Musiktheoretiker und Schriftsteller (1912-1992), aus einem Gespräch mit Richard Kostelanetz, veröffentlicht in „Conversing with Cage“ (1988), Zitateheft 2017

Konzentrieren

Multitasking macht dumm. Wer mehrere Dinge auf einmal tut, wird langsamer und bewältigt beide Aufgaben schlechter.
Verzichte darauf. Wenn Du glaubst, Dich beträfe das nicht, so liegst Du falsch – es betrifft uns alle.

Dr. Jeff Sutherland – amerikanischer Softwareentwickler und Unternehmer, Erfinder des Softwareentwicklungsprozesses „Scrum“ (*1941), aus „Die Scrum-Revolution: Management mit der bahnbrechenden Methode der erfolgreichsten Unternehmen“, S. 104 (dt. 2015), Zitateheft 2017

Mut zur Tat

Mut ist der Tat Anfang, doch das Glück entscheidet über das Ende.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Fragment 269

Mut

Wir müssen immerfort Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), in seinem Essay „The Strength to Love“ (1963)

Morgengebet

Gott, zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu Dir;
ich kann es nicht allein.

In mir ist es finster, aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam, aber Du verläßt mich nicht;
ich bin kleinmütig, aber bei Dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig, aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den Weg für mich.

Vater im Himmel, Lob und Dank sei Dir für die Ruhe der Nacht,
Lob und Dank sei Dir für den neuen Tag.
Lob und Dank sei Dir für alle Deine Güte und Treue in meinem vergangenen Leben.
Du hast mir viel Gutes erwiesen, laß mich nun auch das Schwere aus Deiner Hand hinnehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.
Du läßt Deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen. (…)

Herr, was dieser Tag auch bringt, Dein Name sei gelobt.
Amen

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Gebete für Gefangene: Morgengebet“ (November 1943), erschienen in „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, S. 205, 1977), Zitateheft 2017

Möglich

Sie sehen also, was alles möglich ist, wenn man an die Möglichkeit glaubt.

Viktor Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), aus einem Vortrag im ORF-Studio Salzburg (Juni 1985), Zitateheft 2017

Mitnehmen

Wenn es Ihnen gelingt, die Menschen mitzunehmen, ist es den Menschen eigentlich egal wohin.

Harald Schmidt – deutscher Schauspieler, Schriftsteller, Entertainer und Moderator (*1957)

Mitarbeiter

Betriebswirtschaftsstudenten verkünden: „Meine Mitarbeiter sind mein wichtigstes Kapital.“ Schwachsinn. Mitarbeiter sind normalerweise euer größter Kostenfaktor. Wir alle beschäftigen ein paar faule Mistkerle, die einen Tritt in den Hintern brauchen, aber keiner kann sich dazu durchringen, das zuzugeben.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, der Ryanair zu einer der größten europäischen Luftfahrtgesellschaften machte (*1961)

Mit Herz und Hand

Möge bei allem, was Du tust, außer Deinen Händen auch Dein Herz beteiligt sein.

Segenswunsch – Zitateheft 2017

Mit Liebe wirken

Der Herr schaut nicht so sehr auf die Größe der Werke, als vielmehr auf die Liebe, mit der sie getan werden.

Teresa von Ávila – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582), aus „Wohnungen der inneren Burg“ (1588), Zitateheft 2017

Menschen fördern

Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (Therese zitiert Natalie, 1795/96), Zitateheft 2017

Manifest zum freudvollen Leben

Ein Leben. Halte es schlicht.
Folge Deinen Träumen.
Sei neugierig. Lern neue Dinge.
Denk quer.
Tue, was Du liebst. Liebe, was Du tust.
Schreck nicht zurück. Sag Deine Meinung.
Sei Du selbst. Sei frei.
Arbeite weniger. Tue mehr.
Schieb nichts auf.
Schließ die Pixel aus. Schalt ab.
Nimm Auszeiten.
Iss herzhaft. Mach lange Spaziergänge.
Lies mehr. Lächle oft.
Lach laut.
Wähl Dir ein Hobby. Wirf eine Münze.
Schlaf wie ein Baby.
Liebe tiefgründig. Finde neue Freunde.
Reise oft.
Hab Spaß mit kleinen Dingen.
Geh den Tag an. Leb jeden Moment.
Leb freudvoll.

Manifest der Lifestyle-Firma LetterNote, Neu Delhi, Indien, Zitateheft 2017

Macher

Wir sind die Schmiede unseres eigenen Glückes. Wir können die Gegenwart verbessern oder beschädigen, davon wird die Zukunft abhängen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), aus einem Interview mit dem chinesischen Botschafter in Indien, Dr. Lo Chia Luen (1947)

Kundenorientierung

Ich bin nicht der Boss – die Leser sind es.

Patrick Joseph McGovern, Jr. – amerikanischer Verleger, Gründer der Verlags- und Marktforschungsgruppe IDG (1937-2014), Zitateheft 2017

Kundenbewertung

Der Kunde vergleicht uns mit der Konkurrenz und bewertet uns anschließend. Das geht weder objektiv noch wissenschaftlich vor sich, ist jedoch von Nachteil für denjenigen, der dabei schlechter abschneidet.

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964)

Kosten

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.

Prof. Philip Rosenthal – deutscher Politiker (SPD) und Unternehmer: Rosenthal Glas und Porzellan AG (1916-2001), Zitateheft 2017

Konsequent

Konsequent ist nur der, der sich mit den Umständen wandelt.

nach Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), nach einem Zitat aus „Consistency in Leadership“ („The Rotarian“, Januar 1936), Zitateheft 2017

Arbeiten

Es gibt eine Menge großer Egos in dieser Branche. Die meisten Firmenchefs sind in dieses Geschäft eingestiegen, weil sie gern beruflich reisen wollen. Ich nicht, ich will arbeiten.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, der Ryanair zu einer der größten europäischen Luftfahrtgesellschaften machte (*1961), Zitateheft 2017

Lesen macht erfolgreich

Kein Faktor determiniert den späteren Erfolg im Leben eines Menschen stärker als die Frage, ob die Eltern Bücher zu Hause haben oder nicht. Wo Bücher im Haus sind, herrscht ein ganz anderer Anspruch, über die Welt nachzudenken.

Dr. Hans-Georg Häusel – deutscher Diplom-Psychologe und Vortragsredner (*1951), Zitateheft 2017

Leidenschaft

Tue, was Du liebst, und Du wirst keinen Tag in Deinem Leben arbeiten müssen.

Lebensweisheit – Zitateheft 2017

Lebenskraft

Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in der Aussaat.

wird Carl Ludwig Börne zugeschrieben – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837)

Langfrist

Je länger der Zeithorizont, umso besser wird wahrscheinlich die Performance.

Louis A. „Lou“ Simpson – amerikanischer Investor (*1936), Zitateheft 2017

Kennen, verstehen, gestalten

Wer die Vergangenheit nicht kennt kann die Gegenwart nicht verstehen.
Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.

Hans-Friedrich Bergmann – deutscher Schriftsteller (*1934)

John Woodens „Credo in sieben Punkten“

1. Bleib Dir selbst treu.
2. Mach aus jedem Tag ein Meisterwerk.
3. Hilf anderen.
4. Trink innig aus Gottes Büchern, besonders der Bibel.
5. Mach aus Freundschaften eine hohe Kunst.
6. Bau Dir eine Zuflucht für einen regnerischen Tag.
7. Bete um Beistand und sei jeden Tag dankbar für das, was Du hast.

John Hugh Wooden – amerikanischer Landwirt (1882-1950), Vater des legendären Basketballspielers und -trainers John Wooden (1910-2010), dem er diese Zeilen zum Grundschulabschluß schenkte, die dieser dann ein Leben lang in der Brieftasche trug, Zitateheft 2017

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Die Bibel, Hesekiel 36,26 (E) – Zitateheft 2017

Ja und nein

Die ältesten, kürzesten Wörter, nämlich „ja“ und „nein“, erfordern das meiste Nachdenken.

wird Pythagoras von Samos zugeschrieben – griechischer Philosoph und Mathematiker (etwa 570-501 v. Chr.), Zitateheft 2017

Im Zaum halten

Es ist einfacher, ein entflohenes Pferd einzufangen, als ein entwichenes Wort zurückzunehmen.

mongolisches Sprichwort

Ideen

Ideen ziehen Ideen an!

Dr. René Siegl – österreichischer Manager (*1959), Zitateheft 2017

Idealismus

Freilich ist es wenig verdienstvoll, idealistisch zu sein, wenn man die Beschaffung der materiellen Mittel, die für die idealistischen Ziele nötig sind, einem anderen überläßt. Nur dort, wo einer selbst beschließen kann, ein materielles Opfer für ein nicht-materielles Ziel zu bringen, verdient er Achtung.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992), aus „Das moralische Element in der Unternehmerwirtschaft“ (1962)

Kühn bezweifeln

Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.

wird Alexander von Humboldt zugeschrieben – deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859)

konnte von der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle der Berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nicht zweifelsfrei verifiziert werden

Heimkommen

Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken kann, die weinen, wachen und wandern auf Erden.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, aus seiner Weihnachtspredigt von 1920

Worte, die heilen

Dem guten Arzt ist das Wort das wichtigste therapeutische Hilfsmittel überhaupt. Es kann mächtiger sein als jedes Medikament und jedes Skalpell.

Dr. Werner Bartens – deutscher Arzt, Historiker und Wissenschaftsjournalist (*1966), Zitateheft 2017

Gute Ideen

Gute Ideen kennen keine Hierarchien.

Ivo Dietsche – Schweizer Manager (*1973), in einem Interview in „Gossau“ (Ausgabe Frühling 2015, S. 15), Zitateheft 2017

Gute Frage

Die Frage ist so gut, daß ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.

Bonmot, wird Robert Koch zugeschrieben – deutscher Mediziner und Mikrobiologe, Medizinnobelpreis 1905 (1843-1910), konnte durch das Robert Koch Institut nicht bestätigt werden

Gut handeln

Gut nachdenken ist weise, gut planen weiser,
gut handeln das Weiseste und Beste von allen.

persisches Sprichwort – Zitateheft 2017

Schwerter zu Pflugscharen

Ein erfolgreicher Mann ist jener, der ein solides Fundament aus den Steinen baut, die andere nach ihm werfen.

David Brinkley – amerikanischer Journalist, Fernsehmoderator und Autor (1920-2003), Zitateheft 2017

Gesucht

GOTT gib uns Persönlichkeiten! Eine Zeit wie diese fordert starke Köpfe, große Herzen, wahren Glauben und bereitwillige Hände;
Persönlichkeiten, die die Begierde nach dem Amt nicht umbringt;
Persönlichkeiten, die sich durch den Gewinn des Amtes nicht kaufen lassen;
Persönlichkeiten, die Meinungen und einen Willen haben;
Persönlichkeiten, die Ehre haben, Persönlichkeiten, die nicht lügen werden;
Persönlichkeiten, die vor einem Demagogen aufstehen können und seine verräterischen Schmeicheleien ohne Zögern verurteilen!
Große Persönlichkeiten, sonnengekrönt, die über dem Nebel leben, in öffentlicher Pflicht und privatem Denken:
denn während der Pöbel mit seinem niederen Tun sich in selbstsüchtigem Streben vermischt, siehe! Die Freiheit weint,
Unrecht beherrscht das Land, und die wartende Gerechtigkeit schläft.

Josiah Gilbert Holland – amerikanischer Arzt und Schriftsteller (1819-1881), verfasst 1872, Zitateheft 2017

Glücklich reisen

Wer glücklich reisen will, muß mit leichtem Gepäck reisen.

wird Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2017

Glückliche Mitarbeiter

Wir versuchen zu erreichen, daß die Mitarbeiter hier glücklich sind. Wenn sie es nicht sind, dann finden sie einen anderen Job. Gute Mitarbeiter finden immer einen Job. Die besten Mitarbeiter arbeiten nur da, wo sie glücklich sind, und wir wollen wirklich versuchen, hier nur die Besten zu haben.

Lars Kjeldgaard – Leiter des Ingenieurbüros MOE in Aalborg (*1965), Zitateheft 2017

Dienen

Wer auf den mächtigen Motor des Gewinnstrebens verzichtet, der muß an dessen Stelle ein anderes mächtiges Ding setzen: das Dienen im Glaubenssinn. Das ist der feste Grund und das bringt den Segen, den wir täglich dankend verspüren. Lebendig und gläubig sein inmitten all der Gleichgültigkeit, das ist das große Erlebnis.

Gottlieb Duttweiler – Schweizer Unternehmer, Gründer von Migros (1888-1962), in „Wir Brückenbauer“ (16. Mai 1958), Zitateheft 2017