Richtungsweisend

Das wichtigste eines ersten Schrittes ist nicht die Weite, sondern die Richtung!

Weisheit – Zitateheft 2003

Rumlabern

Vögel im Käfig sprechen nur vom Fliegen. Freie Vögel fliegen einfach.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2003

Beten

Ich habe heute viel zu tun, darum muss ich heute viel beten.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Ideen

Ideen ziehen Ideen an!

Dr. René Siegl – österreichischer Manager (*1959), Zitateheft 2017

Menschen

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2006

Richtig sehen

Es gibt keine unfotogenen Menschen. Man muß sie nur richtig sehen!

Josef Heinrich Darchinger – deutscher Fotojournalist (1925-2013)

Führungskraft

Führungskraft heißt, das Schicksal einer Firma zu erkennen und den Schneid zu haben, ihm zu folgen … Firmen, die fortdauern, haben eine noble Bestimmung.

Joseph „Joe“ Jaworski – amerikanischer Jurist und Unternehmensberater, American Leadership Forum (*1934), Zitateheft 2018

Voraussicht

Ich laufe dorthin, wo der Puck als Nächstes sein wird, nicht dorthin, wo er war.

Wayne Gretzky – kanadischer Eishockeyspieler und -trainer (*1961), Zitateheft 2016

Bibel

Die Einzigartigkeit der Bibel läßt sich unwiderleglich aufzeigen nicht am geschriebenen, sondern nur am gelesenen Buch. Die Bibel ist nicht das schönste Buch der Welt, nicht das tiefste, das wahrste, das weiseste, das spannendste und was es sonst noch für Superlative geben mag – wenigstens kann man keine von diesen Einzigartigkeiten einem, der nicht schon ein Vorurteil dafür hat, aufzwingen. Aber die Bibel ist das wichtigste Buch.

Franz Rosenzweig – jüdischer Philosoph und Theologe (1886-1929), aus „Das Formgeheimnis der biblischen Erzählungen“ in „Der Mensch und sein Werk, gesammelte Schriften, Band 3“, Zitateheft 2008

Solides Investieren

(Bei Benjamin Graham) ging es nicht um strahlende Investments und es ging auch nicht um Launen oder Mode. Bei ihm ging es um solides Investieren und ich denke, solides Investieren kann Sie sehr wohlhabend machen, wenn Sie es nicht zu eilig haben. Und was noch besser ist, es macht Sie niemals arm.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Glück

Mit dem Glück ist es wie mit dem Drachensteigen. Solange kein Wind weht, muß man selber rennen.

Matthias Machwerk – geboren als Matthias Jahn, deutscher Kabarettist (*1968), Zitateheft 2015

Gute Rede

Der Schlüssel zu einer guten Rede lautet: Man braucht einen genialen Anfang, einen genialen Schluß und möglichst wenig dazwischen.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2016

Einfach

Die Weisen aus dem Morgenland haben Bethlehem ohne Navi gefunden.
Die Hirten haben die frohe Botschaft ohne WhatsApp erfahren.
Die Evangelisten haben all das zu Papier gebracht.
Es ist so einfach, Gutes weiterzusagen.

Werner Tiki Küstenmacher – deutscher Pfarrer, Autor und Karikaturist (*1953), Zitateheft 2018

Liebe

Einen Menschen zu lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Marina Iwanowna Zwetajewa – russische Lyrikerin (1892-1941), aus einem Tagebucheintrag vom 3.10.1918, Zitateheft 2020

Vertrauen

Ich habe dies früh gelernt: Du mußt den Leuten Verantwortung geben, Du mußt ihnen vertrauen und dann mußt du sie kontrollieren.

Samuel M. „Sam“ Walton – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Walmart-Einzelhandelskette (1918-1992), Zitateheft 2003

Rückgrad

Wenn Du aufrecht durchs Leben gehst, kannst Du von Zeit zu Zeit niedergeschlagen werden. Aber bedenke dies: Ein Mann, der von seinem Gegner niedergeschlagen wurde, kann wieder aufstehen. Ein Mann, der durch Anpassung niedergedrückt wurde, bleibt für immer unten.

Thomas John Watson , jr. – amerikanischer Manager, 1952-71 Vorstandsvorsitzender IBM (1914-1993)

Durchhalten

Denke daran: Bevor Du in das Gelobte Land einziehst, mußt Du das Rote Meer und die Wüste durchqueren.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), zu Michele Rua (3.10.1852), zitiert in „Don Bosco: Eine neue Biographie“ („Don Bosco: Una biografia nuova“, 1979), Zitateheft 2021

Was man braucht, um die Nummer eins zu sein

Gewinnen ist keine Sache für manche Zeiten; es ist eine Sache für alle Zeiten. Du gewinnst nicht hin und wieder; Du machst nicht ab und zu etwas richtig; Du machst es immer richtig. Gewinnen ist eine Gewohnheit. Leider ist es Verlieren auch.

Da ist kein Platz für einen zweiten Platz. Da ist nur ein Platz in meinem Spiel, und das ist der erste Platz. Ich wurde in meiner Zeit bei Green Bay zweimal Zweiter, und ich möchte nie wieder Zweiter werden. Es gibt ein Pokalspiel um den zweiten Platz, doch es ist ein Spiel, in dem Verlierer gegen Verlierer spielen. Typisch amerikanisch ist es, Erster in allem zu sein, was wir tun, und zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen.

Immer wenn ein Football-Spieler sein Gewerbe ausübt, muß er von Grund auf spielen – von den Fußsohlen bis hoch in den Kopf. Jeder Zoll von ihm muß spielen. Einige Männer spielen mit ihren Köpfen. Das ist okay. Du mußt in jedem Beruf schlau sein, um Erster zu werden. Doch viel wichtiger ist, daß Du mit dem Herzen spielen mußt, mit jeder Faser Deines Körpers. Wenn Du das große Glück hast, einen Mann zu finden, der viel Köpfchen und viel Herz hat, wird er niemals als Zweiter vom Feld gehen.

Ein Footballteam zu führen ist nichts anderes, als jede andere Art von Organisation zu führen – eine Armee, eine politische Partei oder ein Unternehmen. Das Prinzip ist dasselbe. Das Ziel ist es, zu gewinnen – den anderen Mann zu bezwingen. Vielleicht klingt das hart oder grausam. Ich denke nicht, daß es so ist.

Es ist eine Realität des Lebens, daß Menschen im Wettbewerb stehen, und die am meisten konkurrenzbetonten Spiele formen die ehrgeizigsten Spieler. Deshalb sind wir hier – um uns zu messen. Das Ziel ist, ordentlich zu gewinnen, fair, nach den Regeln, aber zu gewinnen.

Aber in Wahrheit kenne ich keinen Mann, der sein Geld wert ist, der auf Dauer, tief in seinem Herzen die Schinderei, die Disziplin nicht schätzt. Da ist etwas in guten Menschen, das sich wirklich nach Disziplin sehnt, nach der rauen Realität eines Kampfes Mann gegen Mann.

Ich sage diese Dinge nicht, weil ich an die animalische Natur des Menschen glaube oder daß Menschen verroht werden müssen, um ehrgeizig zu sein. Ich glaube an Gott und ich glaube an den menschlichen Anstand. Doch ich glaube fest, daß die größte Stunde eines Menschen – die größte Erfüllung von allem, was ihm wichtig ist – jener Moment ist, wenn er sich im besten Sinne abgerackert hat und erschöpft auf dem Kampfplatz liegt – SIEGREICH.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2018

Liebe zum Detail

Die Geduld zeigt ihre Größe in den kleinen Dingen.

Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944)

Demut

Demut ist der Verzicht auf Überlegenheit.

Weisheit – Zitateheft 2020

Menschen fördern

Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (Therese zitiert Natalie, 1795/96), Zitateheft 2017

Machen

Schaffen statt schwätzen.

schwäbisches Sprichwort

Vermögen

Wir vermögen sehr viel mit unserem Vermögen! Vor allem dann, wenn wir das, was wir vermögen, auch wirklich mögen!

Sinnspruch

Entfaltung

Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte.

nach Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2013

Ehe

Das Geheimnis einer guten Ehe ist nicht, den richtigen Partner zu finden, sondern einem anderen der richtige Partner zu sein.

Weisheit- Zitateheft 2005

Fokussieren

Charlie und ich werden uns darauf beschränken, das Kapital zu verteilen, das Unternehmensrisiko zu kontrollieren, Manager auszuwählen und ihre Entschädigung festzulegen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus dem Berkshire Hathaway Jahresbericht 2009

Schlüpfen oder Faulen

Es ist sicher schwer für ein Ei, sich in einen Vogel zu verwandeln, aber es ist noch schwerer für das Ei, zu fliegen, ehe es sich nicht zuvor in einen Vogel verwandelt hat. Wir sind wie Eier im Moment. Und wir können nicht ewig ein gewöhnliches, anständiges Ei bleiben. Entweder wir schlüpfen oder wir faulen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Christentum schlechthin“ („Mere Christianity“, 1952), Zitateheft 2016

Wissen ist Macht

Denn Wissen selbst ist Macht.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus „De Haeresibus“ in „Meditationes sacrae“ (1597)

Vertrauen

Je mehr unser Unternehmen wächst, desto wichtiger wird es, Verantwortung zu delegieren und die Mitarbeiter zu Eigeninitiative aufzufordern. Das verlangt ein hohes Maß an Toleranz. Mitarbeiter, denen wir Autorität und Verantwortung übertragen, wollen – wenn sie gut sind – ihre Aufgaben selbständig erledigen.

Fehler wird es immer geben. Aber die Fehler der Mitarbeiter, die meist die richtigen Dinge tun, sind nicht so gravierend wie die, die dadurch entstehen, daß das Management den Verantwortlichen genau vorschreiben will, wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben.

Ein Management, das überkritisch auf Fehler reagiert, zerstört Eigeninitiative. Doch Mitarbeiter mit persönlichem Engagement sind lebenswichtig, wenn ein Unternehmen weiter wachsen will.

William L. McKnight – amerikanischer Geschäftsmann und Philanthrop, der mit dieser Einstellung 3M zur Weltfirma machte (1887-1978), Zitateheft 2013

Glück

Glück ist eine Überwindungsprämie.

Manès Sperber – österreichisch-französischer Schriftsteller und Philosoph (1905-1984)

Gute Berater

Ich würde alles noch einmal so machen, wie ich es getan habe. Bis auf eine Ausnahme: Ich würde früher bessere Berater suchen.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt, Zitateheft 2009

Strahlen

Stars wollen angestrahlt werden, Christen strahlen ab.

Dr. Matthias Schreiber – Theologe (*1963)

Besser

Es gibt einen Weg, es besser zu machen. Finde ihn!

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931), Zitateheft 2008

Position beziehen

Ängstlichkeit stellt die Frage: „Ist es sicher?“
Zweckmäßigkeit stellt die Frage: „Ist es politisch?“
Eitelkeit stellt die Frage: „Ist es populär?“
Doch das Gewissen stellt die Frage: „Ist es richtig?“
Und es wird eine Zeit kommen, wenn man selbst eine Position einnehmen muß, die weder sicher, noch politisch korrekt, noch populär ist, aber man muß sie einnehmen, weil das Gewissen sagt, daß sie richtig ist.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seiner Rede „A Proper Sense of Priorities“, gehalten in Washington am 6. Februar 1968, Zitateheft 2017

Wurstigkeit

Das Gegenteil von Schönheit ist nicht Häßlichkeit. Das Gegenteil von Schönheit ist Wurstigkeit.

Stefan Sagmeister – österreichischer Grafikdesigner und Typograf (*1962), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Gott wohlgefällig sein

Den Menschen, an denen GOTT gefallen hat, gibt ER Weisheit, Wissen und Freude. Den anderen aber gibt ER die Beschäftigung, zu sammeln und anzuhäufen, um dann alles denen zu schenken, die IHM gefallen.

Die Bibel, Prediger 2,26 (GNB)

Fehler zulassen

Ich kann mich öfter irren als richtig liegen, solange der Leverage-Effekt meiner richtigen Urteile meine Fehler ausgleicht.

wird Leon Levy zugeschrieben – amerikanischer Fund-Manager: Oppenheimer Fund (1926-2003)

Begeisterung

Wir benehmen uns, als wären Komfort und Luxus die Hauptbedürfnisse des Lebens, während alles, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein, etwas ist, für das wir uns begeistern können.

wird Charles Kingsley zugeschrieben – englischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller (1819-1875)

Träume

All unsere Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen nachzugehen.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2015

Verstehen

Der alte Arzt spricht Lateinisch, der junge Arzt Englisch.
Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr – deutsche Politikerin (CDU), 1988-91 Bundesministerin für Familie, Frauen, Jugend und Gesundheit (*1930), Zitateheft 2017

Demokratie

Keine Demokratie wurde je von einer Hungersnot heimgesucht,
keine zwei Demokratien haben je Krieg gegeneinander geführt.

Johan Norberg – schwedischer Schriftsteller (*1973), aus seinem Film „Globalisation Is Good“ (2003), Zitateheft 2021

Alter

Ein Mensch ist so alt wie seine Ansichten.

Gerhard Kocher – Schweizer Gesundheitsökonom und Aphoristiker (*1939)

Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Gelingendes Leben

Oft und viel zu lachen; den Respekt intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern zu gewinnen; die Wertschätzung ehrlicher Kritiker zu verdienen und den Verrat durch falsche Freunde zu erdulden; Schönheit anzuerkennen; das Beste in anderen zu finden; die Welt ein bißchen besser zu hinterlassen, entweder durch ein gesundes Kind, einen Fleck Garten oder eine Unterstützung in Notlage; zu wissen, daß auch nur ein Leben leichter geatmet hat, weil Du gelebt hast. Dies bedeutet, daß es gelungen ist.

wird Ralph Waldo Emerson zugeschrieben – amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), hing jahrelang am Kühlschrank von Amazon-Gründer Jeffrey P. “Jeff” Bezos (amerikanischer Gründungsunternehmer, *1964) der es als das am meisten inspirierende Zitat bezeichnete, Zitateheft 2021

Umsetzen

Das Wissen muß ein Können werden.

Carl Phillip Gottfried von Clausewitz – preußischer Militärstratege (1780-1831)

Tücke des Geldes

Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Gute Gesellschaften

Gute Gesellschaften können Menschen überleben, die unmoralische Dinge tun. Aber eine gute Gesellschaft kann nicht überleben, wenn sie unmoralische Dinge als moralisch bezeichnet.

Dennis M. Prager – amerikanischer Radiomoderator und Schriftsteller, Gründer und Präsident der „PragerU“ (*1948)

Wille

Wer sagt „ich kann nicht“, der will nicht.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953), Zitateheft 2003

Gutes tun

Man muß das Gute tun, damit es in der Welt sei.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus ihren „Aphorismen“, erschienen in „Gesammelte Schriften“, Band 1 (1893)

Überzeugung

Der barmherzige Samariter war kein Staatsdiener. Er handelte aus eigener Überzeugung.

wird Robert Sirico zugeschrieben – amerikanischer Priester, Mitgründer des Acton Institute (*1951), Zitateheft 2010

Freiheit

Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, sei er übrigens, was er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), Zitateheft 2007

Ehrlichkeit

Kein Staat kann seinen Bürgern mehr geben, als er ihnen vorher abgenommen hat.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), aus der „Zeit“ vom 5. August 1958, Zitateheft 2011

Geben

Erwirb soviel Du kannst, spare so viel Du kannst und gib so viel Du kannst.

John Wesley – englischer Prediger (1703-1791), aus seiner Predigt „The Use of Money“ (1760)

Glücklich reisen

Wer glücklich reisen will, muß mit leichtem Gepäck reisen.

wird Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2017

Oberflächlichkeit

Etwas von allen Seiten betrachten, heißt noch längst nicht, an den Kern zu gelangen.

Dr. Tilly Boesche-Zacharow – deutsche Schriftstellerin und Verlegerin (*1928)

Idee

Es wird aus der besten Idee nichts, wenn sie nicht konsequent umgesetzt wird.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Gewissen

Ohren allein sagen noch nichts über die Kunst zu hören. Augen allein sagen noch nichts über die Kunst zu sehen. Wissen allein garantiert noch kein Gewissen.

Fulbert Steffensky – deutscher Theologe (*1933), aus „Heimathöhle Religion. Ein Gastrecht für widersprüchliche Gedanken“ (2015), Zitateheft 2016

Zehn Grundsätze

1. Glaub an Dein Geschäft mehr als jeder andere.
2. Teile Deinen Gewinn mit allen Mitarbeitern und sehe in ihnen Partner.
3. Motiviere Deine Partner. Gehalt und Gewinnbeteiligung sind nicht alles. […] Setz die Ziele hoch an, ermutige den Wettbewerb und achte auf die Ergebnisse.
4. Kommuniziere alle möglichen Informationen an Deine Partner. […] Information ist mächtig. Wenn Du Deine Mitarbeiter ermächtigst, ist der Nutzen größer, als das Risiko, wenn die Konkurrenz etwas erfährt.
5. Erkenne immer an, was Deine Mitarbeiter fürs Unternehmen tun. […] Tu es oft. Es kostet nichts.
6. Feiere Deine Erfolge. Verlier den Humor bei Mißerfolgen nicht. Nimm Dich nie zu ernst.
7. Hör jedem Mitarbeiter zu. Und suche Wege, die Partner zum Sprechen zu bringen.
8. Gib Deinen Kunden ein bißchen mehr, als sie erwarten. […] Mach Deine Fehler wieder gut. Keine Ausreden – entschuldige Dich. […] Die beiden wichtigsten Worte, die ich jemals geschrieben habe, standen auf einem Schild an meinem ersten Wal-Mart: ZUFRIEDENHEIT GARANTIERT.
9. Kontrolliere Deine Kosten besser als die Konkurrenz es tut. Hier kannst Du immer einen Wettbewerbsvorteil erzielen.
10. Schwimm gegen den Strom. […] Ignoriere konventionelle Weisheiten. Wenn alle das Gleiche tun, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß es eine Nische für das genaue Gegenteil gibt.

Samuel M. „Sam“ Walton – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Walmart-Einzelhandelskette (1918-1992), aus „Sam Walton, Made in America: My story“ (1992)

Gesinnung

Auf die Füße kommt unsere Welt erst sicher, wenn sie sich beibringen läßt, daß ihr Heil nicht in neuen Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2003

Durchhalten

Niemand hätte je den Ozean überquert, wenn die Möglichkeit bestanden hätte, bei Sturm das Schiff zu verlassen.

Charles Franklin Kettering – amerikanischer Ingenieur und Erfinder (1876-1958), Zitateheft 2007 und 2014

Grenzen des Möglichen

Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.

Arthur C. Clarke – amerikanischer Schriftsteller und Erfinder (1917-2008), aus dem Essay „Hazards of Prophecy: The Failure of Imagination“, erschienen in „Profile der Zukunft: Über die Grenzen des Möglichen “ (1962), Zitateheft 2018

Börsengeschäfte

Das Geheimnis des erfolgreichen Börsengeschäfts liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, daß der Durchschnittsbürger tut.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2002

Neid

Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus „Der Mensch“, erschienen in „Die Weltbühne“ 27. Jahrgang 1931, Nr. 24, S. 889-890

Miteinander

Erst das Miteinander bringt den Reichtum des Menschseins zum Tragen. Auf jeden Einzelnen kommt es an, aber im Miteinander.

Dr. Notker Wolf OSB – 200-2016 Abtprimas der benediktinischen Konföderation (*1940)

Leidenschaft

Erfinden ist unendlich viel schöner als erfunden zu haben

Carl Friedrich Benz – Erfinder des modernen Automobils (1844-1929), Zitateheft 2013

Ehe

Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.

Heinz Rühmann – eigentlich Heinrich Wilhelm Rühmann, deutscher Schauspieler (1902-1994)

Vorurteil

Ein Vorurteil ist ein Irrtum, der Wurzeln geschlagen hat.

Martin Held – deutscher Schauspieler (1908-1992), Zitateheft 2004

Liebe

Liebe ist die stärkste Macht der Welt und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1896-1948), aus „Ahimsa or the way of Non-violence“ (postum 1958 in „All men are brothers“), Zitateheft 2014

Erfolgreiches Investment

Das einzige meiner Investments, das stetig steigende Dividenden gebracht hat, ist das Geld, das ich an Gott gegeben habe.

wird James L. Kraft zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer, Gründer von J.L. Kraft & Bros., heute Kraft Foods Inc. (1874-1953), Zitateheft 2009

Dummheit

Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.

Sprichwort

Besprechung

Was man nicht bespricht, das bedenkt man auch nicht recht.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (1795), Zitateheft 2003

Fleiß

Mit dem Wegfallen des Spornes zu Strebsamkeit und Fleiß, werden auch die Quellen des Wohlstandes versiegen. Aus der eingebildeten Gleichheit aller würde nichts anderes als der klägliche Zustand der Entwürdigung für alle.

Papst Leo XIII. – eigentlich Vincenzo Gioacchino Pecci, 1878-1903 heiliger Vater (1810-1903), aus der Sozialenzyklika „Rerum Novarum“ (1891)

Fröhlich

Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor der Traurigkeit, sondern der Sieg über sie.

Gorch Fock – eigentlich Johann Wilhelm Kinau, deutscher Schriftsteller (1880-1916), aus „Sterne überm Meer: Tagebuchblätter und Gedichte“ (postum 1918)

Tat

Wenn Du tust, was Du kannst, tut Gott, was Du nicht kannst.

Joyce Meyer – amerikanische Evangelistin (*1943), aus „The Confident Woman: Start Living Boldly and Without Fear“ (2006), Zitateheft 2018

Liebe

Wo die Liebe regiert, da herrscht das Glück.

Don Giovanni Melchiore Bosco italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), aus „Memorie biografiche di San Giovanni Bosco“ (Band 6, 1907)

Geld

Geldvorgänge drücken Willensintentionen der Beteiligten aus.

Wilhelm Ernst Barkhoff – Gründer der GLS Gemeinschaftsbank eG (1916-1994)

Spur Gottes

Nach dem Bilde Gottes sein heißt nicht, Ikone Gottes zu sein, sondern sich in seiner Spur befinden.

Emmanuel Lévinas – französischer Philosoph und Schriftsteller (1906-1995), aus „Die Spur des Anderen“ („La Trace de l’Autre“, 1963), Zitateheft 2016

Nicht verzagen

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen.

viel zitiert von Josef Ackermann – Schweizer Bankmanager: Deutsche Bank (*1948), Zitateheft 2009

Kunst

Kunst wäscht den Staub des Alltags aus der Seele.

Pablo Picasso – eigentlich Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso, spanischer Künstler (1881-1973), Zitateheft 2002

Eigentümer

Unternehmen sollten sich verhalten, als ob sie Eigentümer hätten, denn sie haben welche. Und Investoren sollten sich wie Eigentümer verhalten, denn sie sind es.

Investoren-Motto – Zitateheft 2008

Ausdauer

Nur wer tief genug taucht, findet die größten Perlen.

Ingo Nix – deutscher Portfoliomanager (*1970)

Bibel beantwortet alle Fragen

Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2009

Zum neuen Jahr

Dir und mir wünsche ich Augen, die die verborgene Herrlichkeit der Schöpfung Gottes erkennen und wahrnehmen.
Dir und mir wünsche ich Lippen, die mehr loben als klagen, mehr aufrichten als vernichten, mehr trösten als schimpfen und nicht das letzte Wort haben müssen.
Dir und mir wünsche ich Ohren für die feine Stimme des Gewissens und die oft ungesagten Worte des Nächsten.
Dir und mir wünsche ich Hände, die gerne und ohne Berechnung geben, aber ebenso bereit auch annehmen und sich beschenken lassen können, die sich falten zum Gebet und so in der offenen Hand Gottes liegen und ruhen.
Dir und mir wünsche ich Füße, die immer wieder den ersten Schritt wagen, wenn es gilt, Wege zueinander zu suchen und auch zu gehen.
Dir und mir wünsche ich einen Geist, der weit und tief ist und die Größe Gottes erahnen läßt.
Dir und mir wünsche ich ein Herz, das lieber verwundbar bleibt als hart, das verzeihen und bewahren kann und zart und einfühlsam ist.
Dir und mir wünsche ich einen Willen, der gut ist und gut tut, auch wenn noch so viel Böses geschieht, der Halt gibt in allem Unbeständigen.
Dir und mir wünsche ich ein lebendiges und unbändiges Gottvertrauen in allem, was geschieht.

Pater Norbert Schlegel – Prämonstratenser und päpstlicher Visitator (1940-2009), Zitateheft 2007

Versuchen

Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden.

Hermann Hesse – deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1946 (1877-1962), aus einem Brief an Wilhelm Gundert (September 1960)

Informationsflut

Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst.

Rudolf Augstein – deutscher Gründungsunternehmer, Journalist und Verleger: Der Spiegel (1923-2002)

Freiheit

Es steht ja wohl nicht in den Zehn Geboten, daß alte Weiber nicht auf Bäume klettern dürfen!

Astrid Lindgren – schwedische Schriftstellerin (1907-2002), fröhlich zu einem Filmteam während der Produktion des TV-Films „Tuffa gumman“ (dt. „Die harte alte Dame“, 1979), Zitateheft 2020

Vergessen

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Sprichwort

Selig sind die Humorvollen und Weisen

Selig die, die über sich selbst lachen können; sie werden immer genug Unterhaltung finden.
Selig die, die einen Berg von einem Maulwurfhügel unterscheiden können; sie werden sich viel Ärger ersparen.
Selig die, die fähig sind, sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür Entschuldigungen zu suchen; sie werden weise werden.
Selig die, die schweigen und zuhören können; sie werden dabei viel Neues lernen.
Selig die, die intelligent genug sind, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen; sie werden von ihren Mitmenschen geschätzt werden.
Selig die, die aufmerksam sind für die Winke der anderen, ohne sich für unersetzlich zu halten; sie werden viel Freude säen.
Selig die, die lächeln können und kein böses Gesicht machen; ihre Wege werden von der Sonne beschienen sein.
Selig die, die fähig sind, das Verhalten der anderen mit Wohlwollen zu interpretieren; sie werden zwar für naiv gehalten werden, aber das ist der Preis der Liebe.
Selig die, die es verstehen, die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen anzusehen; sie werden im Leben sehr weit kommen.
Selig die, die denken, bevor sie handeln, und beten, ehe sie denken; sie werden eine Menge Dummheiten vermeiden.
Selig die, die lächeln und schweigen können, auch wenn man ihnen das Wort abschneidet oder auf die Zehen tritt; sie sind dem Geist des Evangeliums sehr nahe.
Selig die, die den Herrn in allen Wesen erkennen und lieben; sie werden Licht und Güte und Freude ausstrahlen.

Urban Camenzind-Herzog – Schweizer Diakon, Mitglied des Projektteams „Wege erwachsenen Glaubens“ (*1949), nach einer Vorlage der Kleinen Schwestern von Paris, aus „Die Alternative“ (1994), Zitateheft 2017

Handeln

Um einen Fluß zu überqueren, ist es besser, ein Boot zu bauen, als darauf zuw arten, daß der Fluß versiegt.

Kurt Haberstich – Schweizer Buchautor, Lyriker und Aphoristiker (*1948), Zitateheft 2021

Aufgabe des Staates

Der wichtigste Gesichtspunkt des Staates muß immer die Entwicklung der Kräfte der einzelnen Bürger in ihrer Individualität sein.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann (1767-1835), aus „Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“, Kapitel 14 (1792)

Public Relations

Wenn ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr sagt, was für ein großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame.
Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussieht, dann ist das Werbung.
Aber wenn das Mädchen sich für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, was für ein feiner Kerl er sei, dann ist das Public Relations.

wird Alwin Münchmeyer d. J. zugeschrieben – deutscher Unternehmer (1908-1990), 1958–1962 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages, 1968-1975 des Bundesverbandes deutscher Banken

Friedenstiften

Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens,
daß ich liebe, wo man haßt;
daß ich verzeihe, wo man beleidigt;
daß ich verbinde, wo Streit ist;
daß ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
daß ich Glaube bringe, wo Zweifel droht;
daß ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
daß ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
daß ich Freude bringe, wo Kummer wohnt.

Herr, laß mich trachten, nicht, nicht das ich getröstet werde, sondern das ich tröste;
nicht das ich verstanden werde, sondern daß ich verstehe;
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Souvenir Normand (1912) – wird Franz von Assisi zugeschrieben, italienischer Ordensgründer (1181/82-1226), Zitateheft 2003

Beruf

Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten.

asiatisches Sprichwort – Zitateheft 2008

Fokus

Konzentriere Dich auf das, was Du kannst, nicht auf das, was Du nicht kannst.

Motto einer behinderten Rollstuhl-Basketballspielerin und Paralympics-Teilnehmerin – Zitateheft 2004

Gefahren als Chancen

Die Grundgefahren menschlichen Lebens (Leiden, Altern, Sterben) werden zu Grundchancen, zu einem neuen Leben. Dreierlei kann menschliches Leben unerträglich machen: Die Angst vor der Vernichtung, die Verzweiflung am Absurden und die Trostlosigkeit der Vereinsamung.

Der Mensch sucht Sicherheit, Sinn und Liebe, und wo eines dieser drei völlig fehlt, steht sein Leben vor einer mit natürlichen Mitteln nicht mehr zu überwindenden Schranke. Wo das natürliche Ich an dieser Schranke zerbricht, kann ein neuer Mensch geboren werden.

Und wenn für den natürlichen Menschen Leiden, Krankheit und letzten Endes Sterben die großen Feinde sind, die der Arzt bekämpft, so können gerade die auf dem inneren Weg zu einem Sprungbrett werden in eine Wirklichkeit, in der ein neues Leben anfängt; ein Leben, das seinen Sinn im erfahren und Bezeugen der überweltlichen Wirklichkeit findet und nicht mehr nur im Bestehen, Meistern und Genießen der Welt.

Karlfried Graf Dürckheim – deutscher Diplomat und Psychotheratpeut (1896-1988)

Rückgrat

Bitte nicht um eine leichte Bürde – bitte um einen starken Rücken.

wird Theodore Roosevelt zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), Zitateheft 2011

Einschätzen

Wir überschätzen immer den Wandel der nächsten zwei Jahre und unterschätzen den der nächsten zehn Jahre.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), aus „The Road Ahead“ (1995), Zitateheft 2015

Prägung

Werte sind wie Fingerabdrücke. Keiner hat dieselben, aber Du hinterläßt sie bei allem, was Du tust.

Elvis A. Presley – amerikanischer Sänger (1935-1977), Zitateheft 2004

Partei

In einer Partei ist die Struktur viel diffuser als einem Unternehmen. Die Zustimmung der anderen ist schwerer kalkulierbar als das Verhalten eines einzelnen Vorgesetzten, der in einem Unternehmen die Bezugsperson sein kann, die über meine Zukunft entscheidet.

Wer in einer Partei Karriere machen will, muß mit mehr Faktoren rechnen und viel umsichtiger vorgehen, als der Aufsteiger in einem Unternehmen. Er oder sie muß eine ziemlich hohe Frustrationstoleranz haben, Härte gegen sich selbst entwickeln, eine hohe Belastbarkeit mitbringen und sehr viel Zeit investieren.

Prof. Dr. Ulrich von Alemann – deutscher Parteienforscher (*1944), Zitateheft 2007

Vision

Jage die Vision, nicht das Geld. Das Geld wird Dir folgen.

Tony Hsieh – amerikanischer Internetunternehmer und Risikokapitalist, CEO Zappos (1973-2020)

Endlich EINER

Denn mit Jesus war EINER da, der sagte: Selig sind die Armen! Und nicht: Wer Geld hat, ist glücklich.

Endlich EINER, der sagte: Liebe deine Feinde! Und nicht: nieder mit dem Gegner!

Endliche EINER, der sagte: Erste werden letzte sein! Und nicht: es bleibt alles beim Alten!

Endlich EINER, der sagte: Wer sein Leben einsetzt und verliert, der wird es gewinnen! Und nicht: seid schön vorsichtig!

Endlich EINER, der sagte: Ihr seid das Salz! Und nicht: Ihr seid die Creme.

Endlich EINER, der starb, wie ER lebte.

gesehen in der Nikolai-Kirche, Leipzig – Zitateheft 2006

Offene Debatten

Der Charakterzug eines Verlegers, offene Debatten zu ermöglichen, zu gestatten und zu erdulden, befördert das Wissen aller Beteiligten am besten.

Carlos A. Gebauer – deutscher Rechtsanwalt und Autor (*1964), aus seinem offenen Brief an André Lichtschlag „Make love not law – Ein Rückblick im 13. Jahr des Suchens“, erschienen im Magazin „eigentümlich frei“ Nr. 179 (Jan/Feb 2018), Zitateheft 2021

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolgs ist es, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich gut zu machen.

wird John D. Rockefeller Jr. zugeschrieben – amerikanischer Philanthrop (1874-1960)

Ratgeber

Willst Du etwas wissen, so frage den Erfahrenen und keinen Gelehrten.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2004

Philanthropie

Philanthropie in großem Rahmen ist, obwohl lobenswert, ein politischer Akt: Der Tycoon, der die Öffentlichkeit dafür gewinnt, ein Museum lieber an einem statt am anderen Standort zu errichten, hat nicht neue Schönheit erschaffen, sondern der Gesellschaft seine Prioritäten aufgezwungen.

John Train – amerikanischer Autor und Investor (*1928)

Einzigartig

Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den kein anderer hat. Ob ich reich bin oder arm, verachtet oder geehrt bei den Menschen, Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.

John Henry Kardinal Newman – englischer katholischer Geistlicher (1801-1890), aus seiner Meditation „Hope in God-Creator“ vom 7.3.1848, erschienen in „Meditations and Devotions“, Teil III: „Meditations on Christian Doctrine“ (1893), Zitateheft 2020

Neujahrswünsche

Immer dann, wenn die Liebe nicht ganz reicht, wünsche ich Dir Großherzigkeit.

Immer dann, wenn Du verständlicherweise auf Revanche sinnst, wünsche ich Dir Mut zum Verzeihen.

Immer dann, wenn sich bei Dir das Mißtrauen rührt, wünsche ich Dir einen Vorschuß an Vertrauen.

Immer dann, wenn Du mehr haben willst, wünsche ich Dir die Sorglosigkeit der Vögel des Himmels.

Immer dann, wenn Du Dich über die Dummheit anderer ärgerst, wünsche ich Dir ein herzhaftes Lachen.

Immer dann, wenn Dir der Kragen platzt, wünsche ich Dir tiefes Durchatmen.

Immer dann, wenn Du gerade aufgeben willst, wünsche ich Dir Kraft zum nächsten Schritt.

Immer dann, wenn Du Dich von Gott und der Welt verlassen fühlst, wünsche ich Dir eine unverhoffte Begegnung, ein Klingeln an der Haustür.

Immer dann, wenn Gott für Dich weit weg scheint, wünsche ich Dir Seine spürbare Nähe.

gesehen in der Kirche in Lech, Österreich – Zitateheft 2012

Hören

Wer von Gott gehört werden will, der höre zuvor auf Gott.

wird Augustinus von Hippo zugeschrieben – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2019

Freundlichkeit

Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke.

wird Daphne du Maurier zugeschrieben – englische Schriftstellerin (1907-1989), Zitateheft 2012

Leben

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.

wird Alexis Carrel zugeschrieben – französischer Chirurg, Anatom und Biologe, Medizinnobelpreis 1912 (1873-1944)

Gebet für unser Haus

Gott, unser himmlischer Vater, wir beten, daß Du die Tür dieses Hauses weit genug öffnest, um alle aufzunehmen, die menschliche Liebe und Gemeinschaft und die Fürsorge eines Vaters benötigen, aber schmal genug, um allen Neid, Stolz und Mangel an Liebe auszusperren.
Hier möge der Verführte Hilfe finden, der Trauernde Trost erhalten und der Büßer deiner Gnade versichert werden; und hier mögen alle unsere Kinder ihre Stärke erneuern und auf ihrem Weg in Hoffnung und Freude gehen, durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Thomas Ken – englischer anglikanischer Geistlicher, 1685-91 Bischof von Bath & Wells (1637-1711), Zitateheft 2014

Geld oder Liebe

Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe,
er schlummert nie in Sicherheit,
viel sichrer schläft die Zärtlichkeit
bei Aktien der Liebe.

Anna Louisa Karsch – deutsche Dichterin (1722-1791)

Humor

Sage mir worüber Du lachst, und ich sage Dir, ob ich Dein Freund sein kann.

Weisheit

Wertschätzung

Wertschöpfung durch Wertschätzung. Wer den Menschen achtet, kann auch reich werden – und selber Mensch bleiben.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), Zitateheft 2011

Christus

Christus mit mir, wenn ich meine Geschäfte für ihn und die Menschen mache.
Christus vor mir, wenn ich meine Geschäfte plane.
Christus hinter mir, wenn ich meine Geschäfte überprüfe.
Christus in mir; mein Vorbild im Geschäft.
Christus unter mir; Er ist das Fundament.
Christus über mir, Er ist der Besitzer meines Geschäfts.
Christus zu meiner Rechten, Christus zu meiner Linken, Er ist der Herr des Marktplatzes.
Christus, wenn ich liege und mich von meiner Arbeit ausruhe.
Christus, wenn ich in meinem Bürostuhl sitze.
Christus, wenn ich aufstehe, ob begeistert oder erschöpft.
Christus im Herzen von allen, die an mich und mein Geschäft denken.
Christus im Munde von allen, die von mir und meinem Geschäft sprechen.
Christus in jedem Auge, das mich, meine Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Konkurrenten sieht.
Christus in jedem Ohr, das mich über meine Produkte und Dienstleistungen sprechen hört.

Mats Tunehag – schwedischer Redner, Schriftsteller und Berater, Entwickler von „Business as Mission“ (*1959)

Lebenszeiten

  5 Jahre ist das Alter fürs Lesen (der heiligen Schrift);
10 für die Mischnah (die Gesetze);
13 für die Gebote (Bar Mizwa, moralische Verantwortlichkeit);
15 für die Gemara (Diskussionen über den Talmud; abstraktes Argumentieren);
18 für die Hupa (Hochzeitsbaldachin);
20 für das Streben nach einem Lebensunterhalt (einem Beruf nachgehen);
30 für das Erlangen der vollen Kraft („Koah“);
40 für das Verstehen;
50 für das Ratgeben;
60 dafür, ein Ältester zu werden;
70 für weißes Haar;
80 für die Gevurah (das Urteilsvermögen);
90 für das Gebeugtsein unter der Last der Jahre;
100 dafür, wie schon tot und aus der Welt geschieden zu sein.

aus dem Talmud (Mischnah Awot 5:24) – Zitateheft 2008

Wirtschaft

Wirtschaft ist bunt, Wirtschaft ist aufregend, ansteckend, energiegeladen.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Tugenden

Harte Arbeit und Ehrlichkeit werden Dir nahezu alles ermöglichen, wenn Du Dich an sie hältst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Entwicklungshilfe

Die auf rein technisch-materiellen Prinzipien aufgebaute Entwicklungshilfe des Westens, die Gott nicht nur ausgelassen, sondern die Menschen von Gott abgedrängt hat mit dem Stolz ihrer Besserwisserei, hat erst die Dritte Welt zur Dritten Welt im heutigen Sinn gemacht.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13 Heiliger Vater (*1927), Zitateheft 2009

Steuern sparen

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat auch das Recht, Steuern zu sparen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2005

Einsatz

Professor Helmut Thielecke hat es einmal so treffend formuliert, als er angegriffen wurde: „Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“

Friedrich Hänssler jr. – deutscher Verleger (1927-2019)

Wert des Lebens

Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nützen. Ein Mensch kann lange, aber dennoch sehr wenig leben.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

In Bewegung bleiben

Hüte sich vor Gleichgewicht, wer kann.

Michael Charles „Mike“ Yaconelli – amerikanischer Schriftsteller, Theologe und Satiriker, Mitgründer und Besitzer von „Youth Specialties“ (1942-2003), in „Messy Spirituality“ (2002)

Wege weisen

Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen ebenso guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg weist.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856), aus „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“, 3. Buch „Von Kant bis Hegel“ (1834), Zitateheft 2015

Träume erfüllen

Erfülle Deine Träume selbst oder jemand wird Dich anheuern, seine Träume zu erfüllen.

Motivationsspruch

Loslassen

Loslassen ist die Geburt der Gelassenheit.

Manfred Beutel – deutscher evangelischer Geistlicher (*1951), aus dem Vorwort zu „Die große Kraft der kleinen Tode: Memento mori – ein vergessener Weg zu einem erfüllten Leben“ von Jörg Ahlbrecht (2016)

Persönliche Weiterentwicklung

Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953)

Möglichkeiten

Es gibt mehr Möglichkeiten im Universum als man sich vorstellen kann.

ausgewählt von Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Schnäppchen

Finde günstige Gelegenheiten und halte Disziplin. Wenn Du keine Schnäppchen findest, behalte Dein Geld.

Francis Chou – kanadischer Fund Manager, Fund Manager des Jahrzehnts 2004 (*1956)

Sorgen

Wir können nicht verhindern, daß die Vögel der Sorge über unseren Köpfen kreisen, doch es liegt an uns zu entscheiden, ob sie Nester bauen dürfen.

arabisches Sprichwort – Zitateheft 2021

Wunder

Ich glaube daran, daß Gott heute noch Wunder tut. Und Wunder der Veränderung von Herzen sind wohl die größten und für Gott vielleicht die schwersten, weil die souveränen Menschen ihm so oft ins „Handwerk“ pfuschen.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Wettbewerb

Daher möchte ich den Wettbewerb … als ein Verfahren zur Entdeckung von Tatsachen betrachten, die ohne sein Bestehen entweder unbekannt bleiben oder doch zumindest nicht genutzt werden würden.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus Ordo (Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft) Bd. 4 (1952), S. 249, Zitateheft 2011

Chance

Eine Chance ist wie ein Sessellift.

Sie geht niemals verloren. Sie geht höchstens vorbei.

Weisheit

Schenken

Schenken heißt, einem anderen das zu geben, was man selber behalten möchte.

Selma Lagerlöf – schwedische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1909 (1858-1940)

Statistiken

Er gebraucht Statistiken so wie ein Betrunkener Laternen gebraucht – mehr zum Halt als zur Erhellung.

Andrew Lang – schottischer Schriftsteller (1844-1912)

Initiative

Man kann Dir den Weg weisen, gehen mußt Du ihn selbst.

wird Bruce Lee zugeschrieben – eigentlich Lee Jun-Fan, sino-amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler (1940-1973), Zitateheft 2012

Freund

Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, einer zu sein.

Ralph Waldo Emerson – amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), aus dem Essay „Freundschaft“ („Friendship“, 1841), Zitateheft 2021

Wegnehmen

Der Trick ist nicht, Dinge hinzuzufügen, sondern wegzunehmen.

wird Mark Zuckerberg zugeschrieben – amerikanischer Gründungsunternehmer: facebook (*1984)

Haltedauer

Wie lange sollten Sie eine Aktie halten? So lange, wie die guten Dinge, die Sie auf das Unternehmen aufmerksam gemacht haben, immer noch da sind.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Sehen

Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen.

wird Blaise Pascal zugeschrieben – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), Zitateheft 2012

Deutsch

Das deutsche Schicksal ist es vor dem Schalter zu stehen, die deutsche Idealvorstellung hinter dem Schalter zu sitzen.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), Zitateheft 2007

Liebe

Die Liebe hört niemals auf.

Die Bibel, 1. Korinther 13,8 (LUT)

Auswandern

Egal, wo Ihr hinzieht, Ihr nehmt Euch selber immer mit.

Manfred Kock – deutscher Theologe, 1997-2003 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der EKD (*1936), Zitateheft 2009

Wahrheit

Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes.

Luc de Clapier, Marquis de Vauvenargues – französischer Schriftsteller (1715-1747), aus „Reflexionen und Maximen“ Maxime Nr. 925 (1746)

Gelassenheit

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971), Zitateheft 2002 + 2006

Das Gebet wird oft dem württembergischen Prälat Friedrich Christoph Oetinger (1702-1782) zugeschrieben. Dazu die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart hier.

Stagnation

Es gibt keine stagnierenden Branchen – nur stagnierende Manager.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Ankommen

Ich bin getrost! Mögen die Winde wehen, wie sie wollen. Einmal treiben sie mein Schiff doch in den Hafen der Heimat und des Friedens.

wird Gorch Fock zugeschrieben – eigentlich Johann Wilhelm Kinau, deutscher Schriftsteller (1880-1916)

Gute Ideen

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Börse

Man kann 1000 Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als 100 Prozent verlieren.

Dr. Hermann Josef Abs – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994), Zitateheft 2002

Neue Adresse

Eines Tages wirst Du lesen oder hören, daß Billy Graham gestorben ist. Glaub nicht ein Wort davon! Ich werde dann lebendiger sein, als ich es jetzt bin. Es hat sich dann nur meine Anschrift geändert. Ich bin dann in die Gegenwart Gottes eingegangen.

Billy Graham – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018), aus „Billy Graham: God’s Ambassador“ (1999), Zitateheft 2018

Stärken

Bete nicht um leichtere Lasten, bete um einen stärkeren Rücken!

wird Teresa von Ávila zugeschrieben – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582), Zitateheft 2019

Liebe

Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.

wird Jeremias Gotthelf zugeschrieben – eigentlich Albert Bitzius, Schweizer Pfarrer und Schriftsteller (1797-1854)

Christ werden

Ich denke, wenn ich einmal ein ernster Christ werde, dann werde ich mich am meisten darüber schämen, daß ich dies nicht früher geworden bin, sondern erst alles andere habe versuchen wollen.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks

Gewinnen

Du gewinnst nie allein. Am Tag, an dem Du etwas anderes glaubst, fängst Du an zu verlieren.

Mika Häkkinen – finnischer Ex-Formel-1-Rennfahrer (*1968), Zitateheft 2007

Seele

Halte deine Seele in Frieden. Laß Gott in dir wirken. Heiße Gedanken willkommen, die deine Seele zu Gott emportragen. Mach das Fenster deiner Seele weit offen.

wird Ignatius von Loyola zugeschrieben – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556)

Aufstehen

Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, nie zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

Nelson Mandela – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1918-2013), bei einem Empfang des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton am 22.9.1998, Zitateheft 2012

Werte

Wenn überhaupt, gibt es nur wenige Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten allein ausreichen. Loyalität, Aufrichtigkeit, Begeisterung und Teamgeist sind auch nötig.

wird William B. Given Jr. zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer: American Brake Shoe Company, Zitateheft 2014

Lieben

Lieben heißt: Das Glück des Anderen suchen.

wird Don Giovanni Melchiore Bosco zugeschrieben – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888)

Managerwechsel

Jeder weiß, daß man nur aus Fehlern lernen kann. Doch Manager wechseln ihren Job oft so schnell, daß sie gar nicht mehr erfahren können, ob ihr Handeln erfolgreich war.

Stephan Grünewald – deutscher Kultur-Psychologe (*1960), Zitateheft 2008

Reichtum

Das Größte und Beste, das Du für jemanden tun kannst, ist nicht, Deinen Reichtum mit ihm zu teilen, sondern vielmehr den Reichtum, der bereits in ihm liegt, zu offenbaren.

wird Benjamin Disraeli zugeschrieben – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881)

Trost

Christen werden nicht aufs Jenseits vertröstet, sie werden aus dem Jenseits getröstet.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2007

Die Kraft der Seele

Man soll sich mehr um die Seele als um den Körper kümmern: denn die Vollkommenheit der Seele richtet die Schwächen des Körpers auf, aber geistlose Kraft des Körpers macht die Seele nicht besser.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Zitateheft 2012

Wahl in Zeiten der Rebellion

Die gegenwärtige Rebellion bescherte unserer Republik eine Belastungsprobe; und eine Präsidentenwahl mit rechtmäßigem Ablauf während dieser Rebellion abzuhalten fügte nicht wenig Spannung hinzu. Wenn das treue Volk, vereinigt, durch den Aufruhr zum Äußersten seiner Kräfte gebracht wurde, müßte es dann nicht versagen, wenn es durch einen politischen Krieg untereinander gespalten und teilweise gelähmt wurde? Doch die Wahl war notwendig. Ohne Wahlen können wir keine freie Regierung haben.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, Rede als Antwort zu einer Serenade nach seiner Wiederwahl, 10. November 1864

Stiller Teilhaber

Ein stiller Teilhaber ist ein Mann, der keinen Krach schlägt, wenn er Geld verliert.

wird Henry Ford II. zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer (1917-1987)

Alleine

Wenn einer alles selbst machen will, braucht er sich nicht zu beklagen, daß er schließlich alles selbst machen muß.

Henri Nannen – deutscher Verleger und Publizist, 1949-80 Chefredakteur des „Stern“ (1913-1996), Zitateheft 2002

Entfaltung

Wer morgens zerknittert aufwacht, hat die besten Möglichkeiten, sich zu entfalten.

Bonmot

Wie schwer es ist, die Zukunft einzuschätzen

Wer … will Schauspieler sprechen hören?

Harry M. Warner – Mitbegründer der Warner Brothers-Filmgesellschaft (1881-1958), über den Tonfilm (1927)

Das Fernsehen wird nach den ersten 6 Monaten am Markt scheitern.

Darryl F. Zanuck – Mitbegründer der 20th Century Productions (1902-1979), über das Fernsehen (1946)

Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.

Begründung der Plattenfirma DECCA, warum sie die Beatles nicht unter Vertrag nehmen wollte (1962)

Es gibt keinen Grund dafür, daß jemand einen Computer zu Hause haben wollte.

Ken Olson – Präsident der Digital Equipment Corp. (1926-2011), über den Computer (1977)

Sorgfalt

Was überhaupt Wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, ordentlich getan zu werden.

Philip Dormer Stanhope, 4th Earl of Chesterfield – britischer Staatsmann (1694-1773), in einem Brief an seinen Sohn am 9.10.1746

Diskussionsstoff

Große Geister diskutieren über Ideen.
Durchschnittliche Geister diskutieren über Geschehnisse.
Kleine Geister diskutieren über Menschen.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenrechts-Charta (1884-1962), Zitateheft 2005

Denken und Handeln

Es genügt nicht, schnell zu sein, sondern man muß auch rechtzeitig an den Start gehen.

Sprichwort – Zitateheft 2006

Begeisterung

Mit den Jahren runzelt die Haut. Die Seele aber runzelt mit dem Verzicht auf Begeisterung.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2003

Vertrauen

Vertrauen vor Kontrolle.

Motto von Ortwin Goldbeck – deutscher Unternehmer: Goldbeck GmbH (*1939), Zitateheft 2014

Langzeitinvestments

Es werden mehr Vermögen duch jahrelanges Sitzen auf guten Wertpapieren gemacht, als durch ständiges Handeln.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Tradition

Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

Weisheit

Aufblühen

Überlege, was Dich aufblühen läßt. Dem gehe nach.

Ulrich Schaffer – deutscher Schriftsteller (*1942), Zitateheft 2002 + 2014

Unternehmer

Ein Unternehmer ist kein Unternehmer, sondern ein Verwalter, wenn er nicht den Mut hat, Fehler zu machen.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2009

Aufmerksamkeit

Wer gehört werden will, muß reden.

Sprichwort – Zitateheft 2011

Familie

Weil es das Erste ist, was der Mensch vorfindet im Leben, und das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, und das Kostbarste im Leben, was er besitzt, auch wenn er es nicht achtet, deshalb ist es gewiß das Wichtigste für’s Leben und wert, recht gründlich betrachtet zu werden.

Was es ist?

Blicke um Dich, lieber Leser, das ist Deine Familie.

Adolph Kolping – deutscher Priester, Gründer des Kolpingwerkes (1813-1865), aus „Gelebtes Christentum: Gedanken Adolph Kolpings“ (1992), Zitateheft 2015

Klüger werden

Verbringe jeden Tag damit zu versuchen, ein bißchen klüger zu werden, als Du beim Aufwachen warst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2014

Unschuld

Je weniger Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), Zitateheft 2003

Wissen und Tun

„So ihr solches wisset – selig seid ihr, so ihr’s tut.“ (Die Bibel, Johannes 13,17)

Diese Worte von Jesus Christus beschäftigen mich seid Jahrzenten… Es hilft nicht, das Richtige zu wissen. Es hilft nur die Kraft, das Richtige zu tun.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016), Zitateheft 2002

Zurück zu den Wurzeln

„Herr Doktor, ich habe Ohrenschmerzen.“
2000 v. Chr.: „Hier, iß diese Wurzel.“
1000 v. Chr.: „Diese Wurzel ist heidnisch, sprich dieses Gebet.“
1850: „Gebet ist Aberglaube, nimm diesen Trank.“
1930: „Dieser Trank ist Quacksalberei, schluck diese Pille.“
1970: „Diese Pille ist wirkungslos, nimm dieses Antibiotikum.“
2000: „Dieses Antibiotikum ist künstlich, hier, iß diese Wurzel.“

Anonymus – „History of Medicine“, wurde im Internet 1997-98 verbreitet, Quelle: 106 utne reader, http://www.hsc.stonybrook.edu/som/fammed/newsletters/VOL1398F.htm, Zitateheft 2009

Gefälligkeit

Aus Gefälligkeit werden weit mehr zu Schurken als aus schlechten Grundsätzen.

Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller (1763-1810), aus „Apokryphen“ (1811), Zitateheft 2003

Kapitalismus ohne Ethik

Als der Kapitalismus nach Russland kam, kam er ohne seine protestantische Ethik. Ohne überhaupt eine Ethik, als pure Arithmetik.

Wladimir Kaminer – russischer Schriftsteller (*1967), Zitateheft 2008

Venture Capital

Ich muß sagen, daß eine kleine Investment-Firma eines der schwierigsten Dinge war, die ich je in Angriff genommen habe. Es gibt auf der ganzen Welt kein schwierigeres Geschäft, als intelligente junge Techniker und Leute zu unterstützen, die denken, sie haben ein neues Produkt, aber keine guten Geschäftsleute sind.

Royal Little – amerikanischer Unternehmer, Gründer von Textron 1923, Vater der modernen Mischkonzerne (1896-1989)

Gute Ideen

Gute Ideen können nichts dafür, was Menschen aus ihnen machen.

Prof. h.c. Horst Seehofer – deutscher Politiker (CSU), seit 2008 bayerischer Ministerpräsident (*1949)

Ehe

Die Liebe macht blind, die Ehe stellt das Sehvermögen wieder her.

wird Georg Christoph Lichtenberg zugeschrieben -deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799)

Erfolg

Es ist unmöglich, einen Mann, dem durch seine Art zu verfahren, viel geglückt ist, zu überzeugen, er könne gut daran tun, anders zu verfahren. Daher kommt es, daß das Glück eines Mannes wechselt; denn die Zeiten wechseln, er aber wechselt nicht sein Verfahren.

Niccolò Machiavelli – italienischer Politiker, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter (1469-1527), aus „Mensch und Staat“, Kapitel „Fügungen des Geschicks“

Wohlbefinden

Die laut Forbes-Liste 400 reichsten Amerikaner haben etwa denselben Grad an Wohlbefinden, wie die ostafrikanischen Massai, ein Hirtenvolk, das in Hütten ohne Strom oder fließendes Wasser lebt.

Ed Diener – amerikanischer Psychologieprofessor (*1946), aus „Barclays Wealth Insights, Volume 4: The True Value of Wealth“ (2007)

Chancen

Wenn eine Tür sich schließt, tut eine andere sich auf.

spanisches Sprichwort – zitiert von Miguel de Cervantes y Saavedra (spanischer Schriftsteller, 1547-1616) in „Don Quixote“ (1605), Zitateheft 2011

Atmosphäre

Man kann keinen großartigen Laden zum Einkaufen haben, wenn man ihn nicht vorher zu einem großartigen Laden zum Mitarbeiten (Arbeitsplatz) macht.

Stew Leonard, Sr. – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Stew Leonard’s Supermärkte (*1929)

Vorsprung

Was tun Sie, was Ihre Konkurrenz noch nicht tut?

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2007

Schokolade

Durch den täglichen Genuß von Schokolade wird die Gesundheit wieder hergestellt und das Leben verlängert.

Dr. Béhérens – Leibarzt von Kardinal Richelieu 1630, der Kardinal wurde 57 Jahre alt (1585-1642), Zitateheft 2004

Verantwortung

Wer den Nutzen hat, muß auch den Schaden tragen. Investitionen werden um so sorgfältiger gemacht, je mehr der Verantwortliche für diese Investitionen haftet.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950), aus „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ (1952), Zitateheft 2011

Unwissenheit

Die Stimme der Intelligenz … wird übertönt vom Gebrüll der Angst und ignoriert von der Stimme des Verlangens. Die Stimme der Schande widerspricht ihr, der Haß unterdrückt sie, die Wut erstickt sie, aber die Unwissenheit läßt sie für immer verstummen.

Dr. Karl Augustus Menninger – amerikanischer Psychiater, Mitbegründer der Menninger-Klinik (1893-1990)

Beschirmt

Wir sitzen im Leben zwar zwischen den Stühlen – aber unter dem Schirm des Höchsten.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Jahreslosung 2001

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Die Bibel, Kolosser 2,3 (LUT)

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Wiedergutmachung

Die schlimmsten Fehler macht man in der Absicht, einen Fehler gutzumachen.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2006

Erfolg

Erfolg ist eine Reise, kein Ziel. Der Weg dorthin ist meistens wichtiger, als das, was dabei herauskommt.

Sprichwort, wird oft Arthur Robert Ashe Jr. zugeschrieben – amerikanischer Tennisspieler (1943-1993)

Macht ist überflüssig

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler (1889-1977), konnte von der Association Chaplin nicht bestätigt werden

Begeisterung

Ein Mensch kann nahezu alles erreichen, für das er grenzenlose Begeisterung aufbringt.

wird Charles M. Schwab zugeschrieben – amerikanischer Industrieller und Stahlmagnat (1862-1939), Zitateheft 2015

Möglichkeiten

Ein kluger Mann wird sich mehr Möglichkeiten schaffen, als sich ihm bieten.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus dem Essay „Of Adversity“ (1625)

Reisen

Der Reisende verändert nur den Himmel über sich – nie die Seele.

Quintus Horatius Flaccus (Horaz) – römischer Schriftsteller (65-8 v.Chr.), Zitateheft 2004

Suche

Die Kirche sucht nach besseren Methoden; Gott sucht nach besseren Menschen.

E. M. Bounds – amerikanischer Schriftsteller und Mitglied der Methodist Episcopal Church South (1835-1913), aus „Kraft durch Gebet“ („Power Through Prayer“, 1910)

Wort von Gott

Es gibt kein Wort von Gott außer dem einen, das jetzt gesprochen wird.

Paul Tillich – deutsch-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965)

Zuhören

Die Kunst im Zuhören besteht darin, das Gesagte zu fühlen und das Ungesagte zu spüren.

Weisheit

Wirtschaft

In einer dirigierten Wirtschaft leben nur die Dirigenten gut.

Zarko Petan – slowenischer Schriftsteller und Regisseur (1929-2014)

Bestimmung

Du bist nicht als Gewinner und auch nicht als Verlierer, sondern als Entscheider geboren.

Sprichwort

Fleiß

Niemand, der es schafft, 360 Tage im Jahr vor Sonnenaufgang aufzustehen, wird scheitern, seine Familie reich zu machen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Erkennen

Das Glück erkennt man nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.

aus Norwegen – Zitateheft 2016

Vereinfachen

Das Einfache kompliziert zu machen ist alltäglich; das Komplizierte einfach zu machen, schrecklich einfach, das ist Kreativität.

wird Charles Mingus zugeschrieben – amerikanischer Jazz-Musiker und -Komponist (1922-1979), Zitateheft 2010

Wie Familien investieren

Verglichen mit anderen institutionellen Investoren, „sind Familien unternehmungsbereiter bei der Auswahl Ihrer Kapitalanlagen“, sagt ein Geschäftsführer einer Unternehmensberatung mit vielen wohlhabenden Klienten. „Sie treffen schneller Entscheidungen und haben manchmal nicht so strikte Regeln wie ein Pensionsfonds.“

aus: The Private Equity Analyst – Ausgabe März 2004, Zitateheft 2006

Reinen Wein einschenken

Wer – wo auch immer – führt, muß den Menschen, die ihm anvertraut sind, reinen Wein einschenken, auch wenn das unangenehm ist.

Prof. Dr. Roman Herzog – deutscher Jurist und Politiker (CDU), 1994-99 Bundespräsident (1934-2017), in seiner Ansprache im Hotel Adlon am 26. April 1997, die als „Ruck-Rede“ Maßstäbe setzte, Zitateheft 2018

Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Die Bibel, Lukas 6,36 (L) – Zitateheft 2021

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Richtig

Tue das Richtige, nicht das Bequeme.

Wahlspruch von Mylan Inc. – Zitateheft 2014

Ärzte

Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

Jonathan Swift – englisch-irischer Schriftsteller (1667-1745), aus „Polite Conversation“ (1738)

Streiten

Der richtige Betende streitet im Gebet und siegt – dadurch, daß Gott siegt.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks, aus der gleichnamigen Rede, in „Vier erbauliche Reden“ („Fire opbyggelige Taler“, 1844)

Ruhm

Ruhm ist wie ein Fluß, der leichte und aufgeblasene Dinge trägt und schwere und feste Dinge untergehen läßt.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus dem Essay „Of Praise“ (1612)

Einkauf

Teuer Einkaufen kann jeder.

zeitlose Kaufmannsweisheit – Zitateheft 2002

Tun

Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.

wird Nelson Mandela zugeschrieben – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1818-2013), konnte aber von der Nelson Mandela Foundation nicht bestätigt werden, Zitateheft 2012

Kleinigkeiten

Wer das Kleine liebt, hat die Fähigkeit zur Größe.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944), Zitateheft 2008

Freiheit

Freiheit ist nicht die Macht zu tun was wir wollen, sondern das Recht tun zu können, was wir sollten.

John Emerich Edward Dalberg-Acton, 1st Baron Acton – englischer Historiker, liberaler Katholik und Journalist (1834-1904), Zitateheft 2013

Segenswunsch

Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiß sein und über den Tag in der Sicherheit leben, den rechten Weg zu gehen.

aus Irland

Qualität

An die Qualität unserer Produkte denkt der Kunde noch, wenn er den Preis schon lange vergessen hat.

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2015

Entschlossen

Erfolg bedeutet, sehr geduldig zu sein, doch entschlossen, wenn es sein muß.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), beim Berkshire Jahrestreffen (2004)

Lesen als Schlüssel

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.

wird Aldous Leonard Huxley zugeschrieben – britischer Schriftsteller (1894-1963)

Staatshaushalt

Kein Staat ist in der Lage, sich genügend einzuschränken, wenn ihm unbeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Diese Erfahrung muß jede Generation, die nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, von neuem machen.

C. Erich Leverkus – deutscher Bankier (*1926)

Saat der Zeit

Wenn ihr in die Saat der Zeit schauen, und sagen könnt, welches Samen-Korn wachsen wird, und welches nicht; so redet zu mir…

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Macbeth“ 1. Akt, 3./4. Szene „Banquo“ (1623)

Motivation

Was treibt Unternehmer an? – Die Freude am Gelingen.

Dr. Sten Nadolny – Schriftsteller (*1942), Zitateheft 2005

Bibel

Die Bibel ist selbst ein größeres Wunderwerk, als alle Wunder, deren Urkunde sie ist.

Amalie von Gallitzin – deutsche Fürstin und Schriftstellerin (1748-1806), gründete in Münster das Zentrum des katholischen, den philosophischen, literarischen und religiösen Strömungen der Zeit aufgeschlossenen „Kreis von Münster“, aus einem Brief an Friedrich Heinrich Jacobi vom 17. Februar 1785

Journalisten

Je schlauer die Journalisten sind, desto besser hat es die Gesellschaft. Denn bis zu einem gewissen Grad lesen Leute die Presse, um sich zu informieren – und je besser der Lehrer, desto besser die Schüler.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Wild entschlossen

Wir standen jeden Morgen um 5 Uhr auf und machten in unserem Imbiss in Littlehampton Frühstück für die örtlichen Fischer. Unser Laden schloß, wenn der letzte Gast gegangen war. Die anderen hatten von 9-17 Uhr auf. So bekam ich eine Vorstellung davon, was manche Leute zu Unternehmern macht und andere eben nicht. Wir waren wild entschlossen – die anderen waren es nicht.

Anita Roddick – britische Unternehmerin, Gründerin der Kosmetikkette Body Shop (1942-2007), aus Financial Times Deutschland vom 16.11.2006, Zitateheft 2009

Demut

Ein Genie an der Börse ist immer nur ein Zwerg, der auf den Schultern anderer Zwerge steht – und die können auch mal wegbrechen.

Alfons Cortés – Schweizer Investor (*1946)

Change-Agents

Wir machen aus Managern Unternehmer, wir bringen ihnen langfristiges Denken bei.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager: KKR (*1944), Zitateheft 2009

Wellen

Man kann gegen Wellen ankämpfen oder sich von ihnen in die Zukunft tragen lassen.

Lebensweisheit

Wahres wiederholen

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), zitiert von Johann Peter Eckermann (deutscher Schriftsteller, 1792-1854) in „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ (ab 1836), Gespräch vom 16.12.1828, Zitateheft 2019

Vorbereitung

Ich werde lernen, ich werde mich vorbereiten und meine Gelegenheit wird kommen.

wird Abraham Lincoln zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Wachstum

Ein guter Mitarbeiter ist nur dann ein guter Mitarbeiter, wenn er einen doppelt so guten Nachfolger findet.

Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), Zitateheft 2004

Lebe

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie begonnen hat zu leben.

nach Marc Aurel – römischer Kaiser 161-80 (121-180), nach „Selbstbetrachtungen“, Buch 12, Kap. 1 (etwa 168-178)

Ratgeber

Umgib Dich mit Leuten, die ihre Sache verstehen.

Weisheit

Eine Sache im ihrer selber willen tun

Der Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden.

wird Gustave Flaubert zugeschrieben – französischer Schriftsteller (1821-1880), Zitateheft 2010

Unvoreingenommen

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Weisheit

Reichtum

Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Was ist’s gegen Gottes Wort, ja, was ist’s auch nur gegen leibliche Gaben wie Schönheit, Gesundheit und gegen Gaben des Gemüts, wie Verstand, Kunst, Weisheit?

Dennoch trachtet man so emsig danach und läßt sich keiner Arbeit noch Mühe und Gefahr verdrießen noch hindern. Darum gibt Gott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2004

Jahreslosung 1999

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Die Bibel, Matthäus 28,20 (LUT)

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Schicksal

Kontrolliere Dein Schicksal oder jemand anderes tut es.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Erfolg

Wenn Du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein.
Wenn Du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein.
Wenn Du dreimal Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit.

Sprichwort aus der Normandie – Zitateheft 2010

Handeln

Alle sagten: „Das geht nicht!“

Dann kam einer, der wußte das nicht, und hat es getan.

Sprichwort – Zitateheft 2015

Liebe zum Beruf

Willst Du Dein Leben lang glücklich sein, suche Dir einen Beruf, den Du wirklich liebst.

Weisheit

Kakao

Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne.

wird Alexander von Humboldt zugeschrieben – deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859), Zitateheft 2020

Konnte durch seinen Nachfahren und die Experten der Alexander von Humboldt-Forschungsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nicht bestätigt werden.

Hoffnung

Jedes Kind hat seine eigene Chance.

Weiser Arzt auf die Frage beunruhigter Eltern, welche Überlebenschancen ihr Kind habe: Dem Kind geht es heute gut.

gehört auf der Ira W. Sohn Conference for Tomorrows Childrens Fund – Zitateheft 2005

Schlicht

Die einfachen Handlungen, die wir jeden Tag zu Hause ausführen, sind wichtiger für die Seele als ihre Schlichtheit vermuten lässt.

wird Thomas More zugeschrieben – englischer Staatsmann und humanistischer Schriftsteller (1478-1535), Zitateheft 2013

Probleme

Jedes Problem, das man bewältigt, bringt einen in der Zukunft weiter. Und gibt auch neue Kraft.

Stefanie Graf – deutsche ehemalige Tennisspielerin (*1969)

Staatsschulden

Gesegnet seien die Jungen, denn sie werden die Schulden unseres Staates erben.

Herbert C. Hoover – amerikanischer Politiker, 1929-33 31. Präsident (1874-1964), Zitateheft 2005

Frieden

Erst wenn der Mensch in sich selber Frieden gefunden hat, kann er daran gehen, ihn in der ganzen Welt zu suchen.

Simcha Bunem von Przysucha – polnischer chassidischer Rabbiner (1765-1827), zitiert von Martin Buber (jüdischer Religionsphilosoph, 1878-1965) in „Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre“ (1948), Zitateheft 2018

Zeitgemäß

Wer seiner Zeit voraus ist, wartet auf seine Zeit meist in sehr unbequemen Unterkünften.

nach Stanisław Jerzy Lec – polnischer Lyriker und Aphoristiker (1909-1966)

Sparen

Sie glauben gar nicht, wie leicht Sparen fällt, wenn man kein Geld mehr hat.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016), Zitateheft 2010

Liebe zur Arbeit

Ein Mensch, der seine Arbeit liebt, wird niemals alt.

Pablo Casals – spanischer Cellist (1876-1973)

Verstand und Liebe

Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.

wird Jean Paul zugeschrieben – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2017

Christen

Christen sind eine echte GmbH: „Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung“.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2021

Wert beurteilen

Die größte Gabe ist es, den Wert der Dinge richtig zu beurteilen.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld- französischer Aphoristiker (1613-1680)

Vor Gott

Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen aufrecht stehen.

wird Wilhelm Busch zugeschrieben – deutscher evangelischer Pfarrer, Prediger und Schriftsteller in Essen (1897-1966), Zitateheft 2013

Zeit

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, daß die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich – sind wir alle nur sterblich.

Captain Jean-Luc Picard – Kapitän der USS-Enterprise, Charakter der „Star Trek“-Film- und Fernsehreihe, aus „Star Trek Generations“ (1994)

Weihnachten

Was ist Weihnachten? Es ist Zärtlichkeit für die Vergangenheit, Mut für die Gegenwart, Hoffnung für die Zukunft. Es ist ein glühender Wunsch, daß jede Tasse mit reichem und ewigem Segen überfließen und daß jeder Weg zum Frieden führen möge.

wird Agnes M. Pharo zugeschrieben – amerikanische Autorin (1904-1985)

Aufgeben

Gib niemals auf, nie, nie, nie, niemals darfst Du aufgeben, in keinem Punkt – sei er groß oder klein, bedeutend oder winzig – niemals darfst Du aufgeben, außer aus ehrenvoller Überzeugung oder Vernunft.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus der Rede an der „Harrow School“ (29. Oktober 1941, Zitateheft 2002

Ausdauer

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819-1898), aus „Der Stechlin“ (4. Kapitel, 1898)

Bürokratie

Auf die Frage, wie die Russen die eigentlich führenden Amerikaner doch noch überrunden konnten: „Bei der Eroberung des Weltraums hatten wir zwei Probleme zu überwinden: die Schwerkraft und den Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden…“

Wernher von Braun – deutsch-amerikanischer Raketenbauer (1912-1977), Zitateheft 2007

Warten

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2002

Lesen zum Überleben?

Dinosaurier haben nicht gelesen. Jetzt sind sie ausgestorben. Zufall?

rhetorische Frage

Niederlagen

Aus Niederlagen lernt man leicht. Schwieriger ist es, aus Siegen zu lernen.

wird Gustav Stresemann zugeschrieben – deutscher Politiker, 1923 Reichskanzler, Friedensnobelpreis 1926 (1878-1929)

Führungkräfteauswahl

Ich suche immer nach einem Kopf, der mir 10.000 Arbeiter wert ist.

Hugo Stinnes – deutscher Industrieller (1870-1924), zu seiner Zeit reichster Mann Deutschlands, der mehrere tausend Unternehmen kaufte, mehr als jede heutige Private Equity Gesellschaft, aus „Stinnes – vom Rhein in die Welt“ (2009), S. 66, Zitateheft 2011

Gottes Gedanken

Um Gottes Gedanken zu verstehen, müssen wir Statistiken studieren, denn diese sind die Maßeinheiten, die seine Absichten veranschaulichen.

Florence Nightingale- englische Krankenschwester, Begründerin der modernen Krankenpflege (1820-1910), zitiert von Karl Pearson in „The Life, Letters and Labours of Francis Galton“, Band II (1924), Zitateheft 2021

Frühe Fehler

Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht früh zu machen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2009

Chancen

Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift.

Sun Tzu – chinesischer General und Militärstratege (um 500 v. Chr.), Zitateheft 2012

Fokus

Auf wenigen Gebieten besser als andere zu sein, macht erfolgreicher als auf vielen Gebieten genauso gut zu sein wie die anderen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Liebe

Das Böse wird nur überwunden durch das Leiden aus Liebe.

apl. Prof. Dr. Ulrich Eibach – deutscher evangelischer Theologe und Autor (*1942)

Christus

In jedem Menschen Christus sehen.

Benedikt von Nursia – Gründer des Benediktinerordens (etwa 480-547), Zitateheft 2012

Verstehen statt nur tolerieren

Ich fordere, einander nicht bloß zu tolerieren. Toleranz ist etwas für Feiglinge. Toleranz erfordert gar nichts von euch, außer still zu sein, keine Wellen zu schlagen und an euren Ansichten und Werturteilen starr festzuhalten ohne herausgefordert zu werden. Toleriert einander nicht einfach nur. Arbeitet hart! Bewegt euch in unbequemes Terrain und bemüht euch, einander zu verstehen.

Randall L. Stephenson Jr. – amerikanischer Telekommunikationsmanager, CEO von AT&T (*1960), bei einem Treffen mit AT&T-Mitarbeitern am 23. September 2016

Jahreslosung 2003

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.

Die Bibel, 1. Samuel 16,7 (LUT)

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Führung

Führung bedeutet, Ziele konsequent zu erreichen, mit dem Team, und die Dinge richtig zu tun.

Vicente Falconi Campos – brasilianischer Unternehmensberater (*1940), aus „True Power – Management Practices for Revolutionary Results“ (2010), Zitateheft 2020

Lebenslanges Lernen

Häufig begegne ich Menschen, die im Leben aufsteigen, die nicht die intelligentesten und manchmal noch nicht einmal die fleißigsten sind, aber sie sind Lernmaschinen. Diese Menschen gehen jede Nacht ins Bett und sind ein Stück weiser, als sie es am Morgen waren. Das hilft einem besonders, wenn man eine lange Lebensspanne vor sich hat. Nichts in meinem langen Leben hat mir besser gedient als ständiges Lernen.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2011

Selbstzufriedenheit

Die größte Bedrohung der Zukunft eines erfolgreichen Unternehmens ist nicht die Konkurrenz oder der Markt oder die technische Entwicklung, sondern in den allermeisten Fällen die interne Selbstzufriedenheit.

Robert M. Tomasko – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Professor an der American University (*1948), Zitateheft 2014

Plan

Ein Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Steuer.

Redensart

Gemeindesegen

Segne, Herr, Deine Gemeinde, alle Menschen, die hier ein- und ausgehen, für kurze Zeit oder auf Dauer, daß wir einander Heimat schenken.

Segne, Herr, unsere Liebe, daß die Umarmung nicht zur Umklammerung und die gereichte Hand nicht zur Fessel wird.

Segne, Herr, unsere Träume und Sehnsüchte, daß sie nicht blind machen für die Wirklichkeit Deines Lebens.

Segne, Herr, unsere Schwächen, daß sie anderen nicht zum Unheil werden.

Segne, Herr, unseren guten Willen, daß er nicht in Selbstgefälligkeit ausartet.

Segne, Herr, unseren Frieden, daß er die Unruhe Deines lebendigen Geistes in uns nicht erstickt.

Segne, Herr, unseren Tod, damit wir nicht aus Furcht vor ihm das Leben verlieren, sondern ihn im Herzen tragen als eine willkommene letzte Brücke zu Dir.

Segne Du uns, Herr, und behüte uns. Laß Dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Erhebe Dein Angesicht über uns und schenke uns Deinen Frieden.

auf Basis eines Segens in einem Altersheim in Wuppertal, überarbeitet für Gemeindezwecke

Preiswertes Auto

Das preiswerteste Auto, das Du je besitzen kannst, ist das, welches Du jetzt besitzt.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Verkaufen

Ich habe keinen Tag meines Lebens gearbeitet, ohne etwas zu verkaufen. Wenn ich an etwas glaube, verkaufe ich es und ich verkaufe vehement.

Estée Lauder – eigentlich Josephine Esther Mentzer, amerikanische Gründungsunternehmerin (1906-2004), in der Dokumentation „Estée Lauder: The Sweet Smell of Success“ (1985), Zitateheft 2018

Verdienen

Denk daran: Du bekommst immer, was Du verdienst.

Sprichwort aus dem Sport

Geduld

Das große Geld liegt nicht im Kaufen und Verkaufen, sondern im Warten.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Innovation

„Sie verdummt, macht abhängig und mithin unselbständig“ – gegen die Einführung der Schrift als Mittel der Debatte

Platon – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), Zitateheft 2002

Wollen und Können

Für den Erfolg ist die Einstellung genauso wichtig wie die Fähigkeit.

Sir Walter Scott – schottischer Historienautor, Dramatiker, Dichter und Historiker (1771-1832), Zitateheft 2019

Jung bleiben

Ein Mensch ist erst alt, wenn Reue den Platz von Träumen einnimmt.

John Barrymore – amerikanischer Schauspieler (1882-1942), so zitiert in der Biographie „Good Night, Sweet Prince: The Life and Times of John Barrymore“ von Gene Fowler (1949)

Spekulation

Spekulieren ist weder illegal, unmoralisch noch unamerikanisch. Aber es ist nicht das Spiel, bei dem Charlie und ich mitspielen möchten. Wir bringen nichts zur Party mit, warum also sollten wir erwarten, etwas mit nach Hause zu nehmen?

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Versager

Ein Mann kann oft versagen, aber er wird erst zum Versager, wenn er beginnt, andere dafür verantwortlich zu machen.

John Borroughts – amerikanischer Schriftsteller und Naturforscher (1837-1921)

Bestimmung

Hat man sein Warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem Wie?.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), aus „Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert“, Spruch 12 (1889), erschienen in „Werke in drei Bänden“ Band 2, S. 944 (1954), Zitateheft 2019

Großartig

Wenn Du keine großen Dinge tun kannst, tu kleine Dinge auf großartige Weise.

Napoleon Hill – amerikanischer Schriftsteller: „Denke nach und werde reich“ (1883-1970)

Bildung

Bildung ist der Paß für die Zukunft, denn das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten.

wird Malcolm X zugeschrieben – eigentlich Malcolm Little; amerikanischer muslimischer Prediger und Bürgerrechtler (1925-1965)

Mitarbeiter

Gute Mitarbeiter lösen Probleme, schlechte Mitarbeiter schaffen Probleme.

Xaver Zimmerer – deutscher Unternehmer (*1957), aus dem „61. Jahresbericht“ der InterFinanz GmbH (2019), Zitateheft 2021

Messen

Was gemessen wird, wird gemacht.

Management-Weisheit – Zitateheft 2002

Ausprobieren

Wenn es Dir Angst macht, ist es möglicherweise eine gute Sache, es zu auszuprobieren.

Seth W. Godin – amerikanischer Autor und ehemaliger Dotcom-Gründungsunternehmer (*1960)

Weisheit

Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben ist edler als Silber.

Die Bibel, Sprüche 16,16 (LUT)

Freiheit

Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte, aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich.

Carl Ludwig Börne – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837)

Freiheit und Glück

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.

Thukydides – griechischer Historiker (etwa 454-395 v. Chr.), aus der Gefallenenrede des Perikles (griechischer Staatsmann, etwa 490-429 v. Chr.) in „Der Peloponnesische Krieg“ (Buch 2, etwa 430 v. Chr.), Zitateheft 2004

Innovation

Innovation wächst aus der Begegnung mit dem Ungewöhnlichen.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Lieben

Vor allem aber laßt nicht nach, einander zu lieben. Denn „Liebe sieht über Fehler hinweg“.

Die Bibel, 1. Petrus 4,8 (HFA)

Ausprobieren

Solange die Folgen nicht irreversibel sind, reicht ein ’safe enough to try‘.

Prof. Dr. Christoph H. Seibt – deutscher Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler (*1965), aus „Die Jeff-Bezos-Maxime“, erschienen im „manager magazin“ (10/2018), Zitateheft 2020

Zuhören

Wer zuhören kann, sagt nicht nur nichts Falsches, sondern erfährt auch am meisten.

Kurt Haberstich – Schweizer Buchautor, Lyriker und Aphoristiker (*1948), Zitateheft 2021

Sichtbar

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

Paul Klee – deutscher Maler (1879-1940), in „Schöpferische Konfession“ (1920)

Irischer Segen

Die Straße komme Dir entgegen
der Wind stärke Dir den Rücken
die Sonne scheine warm in Dein Gesicht
der Regen falle sanft auf Deine Felder
und bis wir uns wiedersehen
berge Dich Gott in der Tiefe seiner Hand.

irischer Segen – Zitateheft 2013

Vorbilder

Es ist besser, Dich mit Menschen zu umgeben, die besser sind als Du selber. Such Dir Partner, deren Verhalten besser als Deines ist, und Du wirst in dieselbe Richtung treiben.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2020

Bescheidenheit

Wir sollten uns nicht alles leisten, was wir heute bezahlen können.

Johannes Rau – deutscher Politiker (SPD), 1999-2004 Bundespräsident, (1931-2006), aus „Berliner Rede“ „Chance, nicht Schicksal – die Globalisierung …“ (1999), Zitateheft 2013

Vertrauen statt Diversifikation

Ich werde im Laufe der Zeit immer überzeugter, daß die richtige Form der Kapitalanlage darin besteht, recht große Beträge in Unternehmen zu investieren, von denen man denkt, etwas zu verstehen, und deren Management man vollständig vertraut. Es ist ein Fehler, zu denken, man begrenze sein Risiko, indem man sein Geld zu sehr auf Unternehmen verteilt, von denen man wenig weiß und denen man nicht richtig vertraut. Eigenes Wissen und Erfahrung sind definitiv begrenzt, und es gibt selten mehr als zwei oder drei Unternehmen, in die ich zu einem Zeitpunkt volles Vertrauen setze.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), in einem Brief an Francis Scott, Vorstandsvorsitzender der Provincial Insurance am 15.8.1934, Zitateheft 2012

Hatte Keynes‘ Vermögen Ende 1929 nur 7.815 Pfund betragen, so erreichte es im Jahre 1936 mit 506.522 Pfund seinen Höchststand. In der anschließenden Börsenkrise brach der Depotwert dann bis auf rund 200.000 Pfund ein. Ende 1945 betrug sein Vermögen 411.238 Pfund, was auf aktuelle Verhältnisse umgerechnet 22 Millionen Euro entsprechen würde.

Freund oder Wohltäter

Solange ich einen Hungernden mit Fischen versorge, bin ich ein Wohltäter.
Bringe ich ihm aber eine Angel und lehre ihm das Fischen, bin ich sein Freund.

Sinnspruch

Heimkehr

Wir sollen nicht trauern, daß wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, daß wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:
Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

Sophronius Eusebius Hieronymus – frühchristlicher Gelehrter und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (347-420), aus „Ad Eustochium virginem, Epitaphium Paulae matris“ (um 400), Zitateheft 2014

Geschwindigkeit

Ich habe immer festgestellt, daß die Geschwindigkeit des Bosses auch die Geschwindigkeit des Team ist.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019)

Mut

Gefällt Dir eine spezielle Aktie? Lege etwa 10 Prozent Deines Portfolios darin an. Verleih der Idee Gewicht. … Gute [Investment-]Ideen sollten nicht bis zur bedeutungslosen Vergessenheit aufgeteilt werden.

William H. „Bill“ Gross – amerikanischer Fondsmanager und Gründungsunternehmer (*1944), aus „Everything You’ve Heard About Investing Is Wrong! How to Profit in the Coming Post-Bull Markets“ (1997), Zitateheft 2016