Liebe

Liebe kann man nicht erzwingen, sie ist immer ein Geschenk. Aber man kann ihr die Tür öffnen.

Lehrspruch – Zitateheft 2016

Aktien kaufen

Kaufe Aktien, die schwer zu kaufen sind.

Faustregel erfahrener Investoren

Verdienst

Die Menschen, die verdienen, geben es nicht aus, die Menschen, die es ausgeben, verdienen es nicht.

Weisheit

Himmelreich

Wenn wir glauben, daß der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

Johannes Calvin – eigentlich Jean Cauvin, französischer Reformator und Begründer des Calvinismus (1509-1564)

Aus Schwächen Wunder machen

Morgen für Morgen, Tag für Tag ging Ghele zum Fluß, füllte zwei Krüge und machte sich auf den Weg zur Stadt, um das Wasser seinen Kunden zu bringen. Denn Ghele war Wasserverkäufer.

„Es kann nicht mehr lange dauern, bis mich Ghele ausrangiert“, dachte der eine Krug traurig. Denn er hatte einen Sprung und verlor deshalb ständig Wasser. Der andere Krug hingegen war ganz neu und brachte viel mehr Geld ein.

Eines Morgens machte sich der gesprungene Krug wieder Vorwürfe und beschloß, sich Ghele anzuvertrauen: „Wenn wir in der Stadt ankommen, bin ich halb leer. Du verlierst Geld wegen mir. Bitte, verzeih mir meine Schwäche.“

„Schau, da, am Rand des Weges“, entgegnete Ghele. Vorsichtig riskierte der gesprungene Krug einen Blick. „Oh, wie schön. Lauter kleine Blumen“, meinte er bewundernd.

„Du hast diese Pracht bewirk!“ Der gesprungene Krug schaute verständnislos. Bis Ghele weitersprach: „Ich habe Blumensamen gekauft und ihn entlang des Weges gesät. Und Du, ohne es zu wissen und zu wollen, hast ihnen jeden Tag Wasser gegeben. Vergiß nie: Wir alle sind ein wenig zersprungen. Aber Gott kann, wenn wir ihn darum bitten, aus unseren Schwächen Wunder machen.“

traditionelles Gleichnis

Geburtstage

Geburtstage sind die Wegweiser auf dem Weg zur Ewigkeit.

Hermann Lahm – deutscher Lyriker, Musiker und Photograph (*1948)

Fasten

Wenn ein Mensch fastet, tut es seinem Körper gut; wenn eine Gemeinschaft fastet – oder sonst Verzicht übt, wächst sie zusammen und in beiden Fällen vereinfacht sich der Zugang zu psychischen und spirituellen Erfahrungen.

Dr. Francoise Wilhelmi de Toledo – Fasten-Ärztin und Autorin (*1953), Zitateheft 2013

Entscheiden reicht weiter als Erkennen

Die Notwendigkeit zu entscheiden reicht weiter als die Möglichkeit zu erkennen.

wird fälschlich Immanuel Kant zugeschrieben – deutscher Philosoph (1724-1804)

wird von Experten des Kant-Forschungsstelle und der Kant-Gesellschaft als nicht authentisch eingestuft

Willensstärke

Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), in „Young India“ vom 11.8.1920, Zitateheft 2013 und 2015

Ausdauer

Es ist nicht so, daß ich besonders intelligent wäre. Ich beschäftige mich nur ausdauernder mit den Problemen.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Notwendigkeit der Bibel

Niemand ist so hoch gebildet, niemand so ungebildet, daß er auf die Bibel verzichten könnte.

Paul Wilhelm von Keppler – deutscher Theologe (1852-1926)

Von Laien und Experten

Fürchtet nicht, etwas Neues zu versuchen. Laien haben die Arche Noah gebaut, Experten die Titanic.

Arno Backhaus – deutscher christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler (*1950), Zitateheft 2013

Lernen

Du kannst viel lernen, indem Du nachfragst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gründungs-Unternehmer

Große, innovative, globale Unternehmen wie Facebook, Google, Apple, Oracle und Microsoft haben in ihren erfolgreichsten Zeiten alle eines gemeinsam. Der Gründer und visionäre Führer ist immer noch der CEO und bleibt eine innovative Kraft.

Steven G. Blank – amerikanischer Unternehmer (*1953), aus „Start with a Blank page“, einem Interview mit Stein Arne Nistad in „Reflections“ („PGS magazine“ 2011), Zitateheft 2022

Aufgabe des Staates

Der wichtigste Gesichtspunkt des Staates muß immer die Entwicklung der Kräfte der einzelnen Bürger in ihrer Individualität sein.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann (1767-1835), aus „Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“, Kapitel 14 (1792)

Gute Arbeit

Wenn es Dir im Leben zufällt, Straßen zu kehren, dann kehre die Straßen wie Michelangelo Bilder malte. Kehre die Straßen wie Beethoven Musik komponierte. Kehre die Straßen wie Shakespeare dichtete. Kehre die Straßen so gut, daß alle Heerscharen im Himmel und auf Erden innehalten müssen und sagen: „Hier lebte ein großer Straßenkehrer, der seine Aufgabe gut gemacht hat.“

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964  (1929-1968), aus seiner Rede „Facing the Challenge of A New Age“ vom 1.1.1957, zitiert so seinen Mentor Dr. Benjamin Mays vom Morehouse College (1894-1984), Zitateheft 2012

Alltägliches

Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

Pearl S. Buck – amerikanische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1938 (1892-1973), Zitateheft 2013

Bildung

Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.

Herbert Spencer – englischer Philosoph und Sozialwissenschaftler (1820-1903), Zitateheft 2009

Freude an der Arbeit

Ich bin keine Legende. Ich bin nur jemand, der das Glück hat, in etwas gut zu sein, das ihm Spaß macht.

Michael Schumacher – deutscher Formel-eins-Rennfahrer, siebenfacher Weltmeister (*1969), anläßlich der DVAG Roadshow in der Alten Oper in Frankfurt (25.11.2013)

Denken

Denken ist gut – vorher denken ist besser.

Helmut L. Clemm – Ehrenpräsident der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (*1938)

Positive Einstellung

Sobald Du unangenehme Nachrichten nicht als negativ annimmst, sondern als Beweis für die Notwendigkeit für Veränderung, wirst Du nicht von ihnen besiegt. Du lernst von ihnen.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2014

Werte

Wenn überhaupt, gibt es nur wenige Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten allein ausreichen. Loyalität, Aufrichtigkeit, Begeisterung und Teamgeist sind auch nötig.

wird William B. Given Jr. zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer: American Brake Shoe Company, Zitateheft 2014

Ärzte

Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

Jonathan Swift – englisch-irischer Schriftsteller (1667-1745), aus „Polite Conversation“ (1738)

Ratschläge

Ich habe immer gefunden, daß es sehr nützlich ist, Ratschläge einzuholen, auch wenn man keinen befolgt.

Johannes Gross – deutscher Publizist und Journalist (1932-1999), Zitateheft 2007

Geschenke

Ein Geschenk ist genau soviel wert, wie die Liebe, mit der es ausgesucht wurde.

Thyde Monnier – eigentlich Mathilde Monnier, französische Schriftstellerin (1887-1967), Zitateheft 2007

Schweigen

Die Narren tragen ihr Herz auf der Zunge, aber die Weisen haben ihren Mund im Herzen.

Die Bibel, Buch Jesus Sirach 21,28 – Zitateheft 2008

Stille

Nur in der Stille hörst Du jeden Laut.

Henning Sabo – deutscher Dichter (*1959)

Friedlich

Diesmal fehlte es dem Westen nicht an Mut und man hat nicht zu spät gehandelt. Etwas wurde erreicht und zwar – und das ist bemerkenswert und vielleicht einzigartig – durch den Verzicht auf jede Art von Gewalt, Zwang oder Drohung.

Paul-Henry Spaak – belgischer Politiker, 1956-61 Nato-Generalsekretär (1899-1972), anläßlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957, gesehen an der Büste von Paul-Henry Spaak vor dem Brüsseler Bahnhof, Zitateheft 2013

Freude

Die höchste Freude: sie ist unabhängig von äußeren Verhältnissen, denn sie hat ihre unversiegbare Quelle in Gott.

Eva von Tiele-Winckler – genannt Mutter Eva, evangelische Ordensgründerin und Angehörige der Inneren Mission (1866-1930)

Gott

Gott ist etwas, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.

Anselm von Canterbury – mittelalterlicher christlicher Theologe, Begründer der Scholastik (etwa 1033-1109), aus „Proslogion“ (1077/78)

Statistik

Statistik hilft uns wahrzunehmen, was wir sonst gern übersehen.

Prof. Axel Noack – deutscher evangelischer Theologe, 1991-2003 Mitglied im Rat der EKD, 1997-2009 Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (*1949), Zitateheft 2021

Optimismus

Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.

Sprichwort – Zitateheft 2010

Philanthropie

Wohltätigkeit ist schwieriger als Wirtschaft. Man geht wichtige Probleme an, die in der Vergangenheit von Leuten mit Intellekt und Geld angepackt wurden, denen es dennoch schwergefallen ist, Lösungen zu finden.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett – Das Leben ist ein Schneeball“ von Alice Schroeder (2008), Zitateheft 2017

Glückliches Leben

Glückliche Ehefrau – Glückliches Leben

Weisheit amerikanischer Männer

Auffallen

Lebe das Leben, als ob niemand zuschaut, und drücke Dich aus, als ob jeder zuhört.

Ratschlag

Mut zur Wahrheit

In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.

Weisheit

Wagen

Scheuen die Guten den Kampf, so siegen die Schlechten.

Rudolf Christoph Eucken – deutscher Philosoph, Literaturnobelpreis 1908 (1846-1926), aus „Die Lebensanschauungen der großen Denker“ (1890)

Eucken zitiert frei nach dem griechischen Philosophen Plotin (203-2070), der in seinen „Enneaden“ (Buch III, 2, 8) schreibt: „Ἄρχουσι δὲ κακοὶ ἀρχομένων ἀνανδρίᾳ·“ (etwa „Die Schwachen sollten nicht auf Hilfe der Götter rechnen, wenn sie zu feige sind, sich gegen Tyrannen aufzulehnen.“)

Auswahl

Es gibt nur gelegentlich einen Grund, um (sorgfältig ausgewählte Aktien) überhaupt zu verkaufen.

Philip A. Fisher – Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2007

Preisleistungsverhältnis

Frage nicht nach dem Preis, den Du für ein Unternehmen zahlst, sondern nach dem Wert, den Du für Dein Geld bekommst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Bibellesen

Immer ist mir, als läse ich etwas ganz Neues. Darin ähnelt die Bibel dem nächtlichen Himmel: je länger man schaut desto mehr Sterne sind da.

Dimitri Mereschkowski – russischer Schriftsteller (1865-1914)

Leuchten lassen

Es kostet mehr Energie, einen anderen leuchten zu lassen, aber es gibt mehr Wärme.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961)

Mitmachen

Das Wort gehört zur Hälfte dem, der spricht, und zur Hälfte dem, der zuhört.

Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), aus „Von der Erfahrung“ („De l’expèrience“, erschienen im dritten Band seiner Essays 1595), Zitateheft 2015

Durchatmen

Zwei Dinge helfen in jeder Krise:
Anerkennen, daß man eine Krise hat… …und weiteratmen.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Augen

Schau in die Augen und nicht in die Akten.

Dr. h.c. Helmut O. Maucher – ehemaliger Generaldirektor von Nestlè (1927-2018), Zitateheft 2015

Liebe

Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen Liebe.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus „Ein idealer Gatte“ (1899), Zitateheft 2020

Mitdenker

Kraftvolle Unternehmenskulturen brauchen Mitdenker statt Mitmacher!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Vorbild

Mach Dir nichts daraus, daß Deine Kinder Dir nie zuhören. Sei Dir im Klaren darüber, daß sie Dich stets beobachten.

Robert Fulghum – amerikanischer Theologe und Autor (*1937), Zitateheft 2007

Qualität

An die Qualität unserer Produkte denkt der Kunde noch, wenn er den Preis schon lange vergessen hat.

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2015

Beten

Wenn wir arbeiten, arbeiten wir, aber wenn wir beten, arbeitet Gott.

Weisheit – Zitateheft 2007

Aufblicken

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2012

Fokus

Der Dummkopf sagt, „Leg nicht alle Deine Eier in einen Korb“, was nur eine Ausdrucksweise ist für „streue Dein Geld und Deine Aufmerksamkeit“.

Aber der Weise sagt, „Leg all Deine Eier in einen Korb und paß auf den Korb auf“.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2008

Anfang

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Langes Leben

Früher starben die Menschen mit 35 Jahren, heute schimpfen sie bis 95 auf die Chemie.

wird Carl Heinrich Krauch zugeschrieben – deutscher Chemiker und Manager: Hüls AG, VEBA AG (1931-2004)

Niemals aufgeben

Gewinner geben nie auf, und Aufgeber gewinnen nie.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2020

Spur Gottes

Nach dem Bilde Gottes sein heißt nicht, Ikone Gottes zu sein, sondern sich in seiner Spur befinden.

Emmanuel Lévinas – französischer Philosoph und Schriftsteller (1906-1995), aus „Die Spur des Anderen“ („La Trace de l’Autre“, 1963), Zitateheft 2016

Übung macht den Meister

Was schmerzt mehr: Der Schmerz der harten Arbeit oder der Schmerz des Bedauerns?

Motto der Boston Celtics – amerikanisches Basketball-Team

Ringen um die beste Lösung

Ermutige zu kreativen Auseinandersetzungen: Willkürliche Anfeindungen sind nicht das, was die Organisation braucht, aber wenn niemand verärgert ist, treibst Du vielleicht nicht hart genug an.

Dr. Oren Harari – amerikanischer Wirtschaftsprofessor an der Universität von San Francisco und Autor mehrerer Managementratgeber (1949-2010), aus „The Powell Principles. 24 Lessons from Colin Powell, a Legendary Leader“ (2002), Zitateheft 2022

Staub

Lieber Staub aufwirbeln, als Staub ansetzen!

Prof. Dr. Hubert Burda – deutscher Verleger: Hubert Burda Media (*1940), Zitateheft 2014

Erkennen

Es ist am schwersten zu erkennen, daß etwas falsch ist, wenn es als normal gilt.

Jane S. Fonda – amerikanische Schauspielerin und Schriftstellerin (*1937), aus „My Life So Far“, Teil zwei, Kapitel eins „1968“ (2010)

Betrogen

Besser gelegentlich betrogen zu werden als immer mißtrauisch zu sein.

Bertie Charles Forbes – amerikanischer Journalist und Verleger (1880-1954), Zitateheft 2002

Wesentliches

Mensch! Werde wesentlich.
Denn wenn die Welt vergeht,
so fällt der Zufall fort –
das Wesen, das besteht.

Angelius Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker (1624-1677), Zitateheft 2002

Besser werden

Werde gut – oder geh.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2012

Feiern

Wer sich nicht feiern läßt, ist leidensscheu.

wird Otto Dibelius zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe, 1945-66 Bischof von Berlin, 1949-61 Vorsitzender des Rates der EKD (1880-1967), soll dies bei der Feier seines 80. Geburtstages am 15. Mai 1960 gesagt haben, Zitateheft 2012

Gesetzestreue

In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen, und der Herrscher soll schweigen.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, 1740-86 König von Preußen (1712-1786), Zitateheft 2010

Kraft schöpfen

Meine Kraft schöpfe ich aus den Ideen für die Zukunft, nicht aus den Leistungen, die hinter mir liegen.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), Zitateheft 2006

Scheitern

Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft an Kieselsteinen.

Edith Stein – deutsche jüdische Philosophin und ab 1933 als Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz katholische Ordensschwester (1891-1942), Zitateheft 2017

Perfektion

Perfektion ist unerreichbar. Aber wenn wir ihr nachjagen, erreichen wir Spitzenleistungen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2016

Richtig

Mach, was Du willst! Aber mach es dann richtig.

Dr. h.c. Carsten Maschmeyer – deutscher Startup-Investor (*1959), zu seinem Sohn Marcel Maschmeyer (deutscher Startup-Investor, *1989) über dessen Zukunftspläne

Freundschaft

Von allen Dingen, die die Weisheit dem Menschen zum lebenslangen Glück verschafft, ist die Freundschaft am wichtigsten.

Epikur von Samos – griechischer Philosoph (341-270 v. Chr.); aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch zehn, Epikur) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Höhepunkt der Belohnung

Wenn die Belohnung auf dem Höhepunkt ist, ist das Risiko auch dabei.

John C. Bogle – amerikanischer Autor und Gründer der The Vanguard Group und des ersten Investment-Indexfonds der Welt (1929-2019)

Wecken

Wer die Leute aus dem Schlaf weckt, darf nicht mit Beifall rechnen.

Kurt Haberstich – Schweizer Buchautor, Lyriker und Aphoristiker (*1948), Zitateheft 2021

Freude am Wirtschaftsleben

Die Freude am Wirtschaftsleben liegt im Drang, um des Erfolgs – nicht um seiner Früchte willen erfolgreich zu sein; im Eroberungswillen, im Impuls, für das was richtig ist zu kämpfen und im Nervenkitzel, unsere Energie und Erfindungsgabe einzusetzen.

nach Joseph Alois Schumpeter – österreichischer Nationalökonom (1883-1950), Zitateheft 2008

Bei Gott ist alles möglich

Kein Plan ist unmöglich für Dich.

Die Bibel, Hiob 42,2 (NeÜ) – Zitateheft 2019

Atmosphäre

Man kann keinen großartigen Laden zum Einkaufen haben, wenn man ihn nicht vorher zu einem großartigen Laden zum Mitarbeiten (Arbeitsplatz) macht.

Stew Leonard, Sr. – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Stew Leonard’s Supermärkte (*1929)

Alter

Es gibt nur eine Lösung, wenn das Alter nicht eine absurde Parodie unseres früheren Lebens sein soll, und die besteht darin, daß wir weiterhin Ziele verfolgen, die unserem Dasein einen Sinn geben – Hingabe an Personen, an Gruppen oder an Sachen, sozial, politisch, intellektuell, oder an kreative Arbeit.

nach Simone de Beauvoir – französische Schriftstellerin (1908-1986)

Unser Denken verändern

Die Welt, wie wir sie geschaffen haben ist ein Prozeß unseres Denkens. Es kann nicht verändert werden ohne unser Denken zu verändern.

nach Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Spuren

Erfolg hinterläßt Spuren.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Freiheit und Glück

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.

Thukydides – griechischer Historiker (etwa 454-395 v. Chr.), aus der Gefallenenrede des Perikles (griechischer Staatsmann, etwa 490-429 v. Chr.) in „Der Peloponnesische Krieg“ (Buch 2, etwa 430 v. Chr.), Zitateheft 2004

Hoffnung

Wir sind alle in derselben Gosse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus „Lady Windermeres Fächer“ („Lady Windermere’s Fan: A Play About a Good Woman“, 1892)

Wille

Der Wille versetzt Berge – ohne Willen bleibt man Mittelmaß.

Dr. Hans Imhoff – deutscher Schokoladen-Fabrikant, Gründer des Kölner Schokoladenmuseums (1922-2007), aus einer Rede zur Stollwerck-Hauptversammlung (1975), Zitateheft 2019

Hilfe

Niemand ist so reich, daß er keine Hilfe braucht oder so arm, daß er nicht helfen kann.

Sprichwort – Zitateheft 2009

Liebesbedürfnis

Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Wunder

Die Wunder in unserem Leben geschehen nicht auf der Höhe unserer Erfolge, sondern gerade dann, wenn wir am Boden liegen.

Dr. Zephania Kameeta – namibischer Politiker und Befreiungstheologe , 2002-13 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (*1945), Zitateheft 2007

Preis und Wert

Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert ist, was du bekommst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Wollen

Wer etwas will, sucht Wege.
Wer etwas nicht will, sucht Gründe.

Harald Kostial – deutscher Gründungsunternehmer (*1959), Zitateheft 2005

Klatschen und Pfeifen

Wo geklatscht wird, kann auch gepfiffen werden.

Prof. Dr. Dr. Walter Jens – deutscher Rhetorik-Professor, Universität Tübingen, Predigtpreis 2002 (1923-2013)

Märkte

Die Natur der Märkte ist, daß sie manchmal außergewöhnliche Werte bieten und Du ein anderes Mal die Disziplin haben mußt zu warten.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in einem Interview mit Anthony Bianco in „Business Week“ (5.7.1999)

Schicksal

Man weiß nie, wenn man einen Aufzug betritt, einen Umschlag aufreißt oder das Telefon abhebt, welchen Streich das Schicksal einem nun sielen wird. Jeder Tag ist eine neue Serie von Abenteuern; hinter der nächsten Ecke kann das Ereignis liegen, das eine ganze Karriere verändern wird.

Bruce Barton – amerikanischer Autor und Werbefachmann (1886-1967)

Lebenslange Berufung

120 Jahre – Der Herr aber sagte: „Ich lasse meinen Lebensgeist nicht für unbegrenzte Zeit im Menschen wohnen, denn der Mensch ist schwach und anfällig für das Böse. Ich begrenze seine Lebenszeit auf 120 Jahre.“ (1. Mose 6,3, GNB)

90 Jahre – Konrad Adenauer beendet Parteivorsitz der CDU Deutschland

86 Jahre – Konrad Adenauer beendet seine Kanzlerschaft

79 Jahre – Warren Buffett führt erfolgreich die Geschäfte eines der größten Unternehmen der Welt, der Berkshire Hathaway Inc.

78 Jahre – Josef Kardinal Ratzinger wird Papst Benedikt XVI. der römisch-katholischen Kirche (2005)

73 Jahre – Konrad Adenauer beginnt als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

70 Jahre – Pensionsalter erstmals in Deutschland 1889 durch Reichskanzler Bismarck eingeführt (durchschnittliche Lebenserwartung damals 1871/1881: Männer 35,6; Frauen 38,5 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichten das 70. Lebensjahr: 17.750 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,3 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichten das 70. Lebensjahr: 21.901 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,6 Jahren)

60,7 Jahre – durchschnittliches Renteneintrittsalter in Deutschland 2008 (durchschnittliche Lebenserwartung 2006/2008: Männer 77,17 Jahre; Frauen 82,4 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichen das 60. Lebensjahr: 89.018 (89,01%) bei einer weiteren Lebenserwartung von 20,93 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichen das 60. Lebensjahr: 94.053 (94,05%) bei einer weiteren Lebenserwartung von durchschnittlich 24,71 Jahren.

aus der Statistik – Zitateheft 2010

Das Heilige

Um das Heilige zu erreichen, bieten sich dem modernen Menschen zwei Wege an: die Eroberung des Universums und die Kommunikation. Beide führen in die Leere. Ein Flug ins All endet ebenso im Nichts wie ein gigantisches Wissen. Der Christ glaubt an das Heilige in der menschlichen Natur, so fragil sie auch sein mag. Der Mensch ist heilig, weil Gott mit ihm redet.

Michel Dubost – französischer katholischer Geistlicher, 2000–2017 Bischof von Evry-Corbeil-Essones (*1942); in seinem Buch: „Etre chrétien aujourd’hui“ (Pygmalion), Zitateheft 2013

Jahreslosung 2012

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Die Bibel, 2. Korinther 12,9 (LUT) – Zitateheft 2012

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Gute Theorien

Ich mag gute Theorien. Sie funktionieren besser.

wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben

Verändern

Jeder will die Menschheit verändern, doch niemand denkt daran, sich zu verändern.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), aus „Three Methods of Reform“ in der Sammlung „Pamphlets“ (1900)

Zustimmung und Beifall

Für seine Arbeit muß man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.

Charles-Louis Baron de Montesquieu – französischer Schriftsteller und Staatstheoretiker (1689-1755), Zitateheft 2002

Stolz und Hochmut

Stolz kommt vor dem Verderben und Hochmut vor dem Fall.

Die Bibel, Sprüche 16,18 (NL)

Humor

Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.

Carl Ludwig Börne – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837), aus seiner „Denkrede auf Jean Paul“, vorgetragen im Museum zu Frankfurt am Main, am 2. Dezember 1825, Zitateheft 2018

Lüge

Es wird nie so viel gelogen, wie vor der Wahl und nach der Jagd.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898)

Freie Presse

Die freie Presse ist ein Eckpfeiler der Demokratie.
Menschen haben das Recht, zu wissen.
Journalisten haben das Recht, zu berichten.
Die Fakten zu finden, kann schwierig sein.
Über eine Geschichte zu berichten, kann gefährlich sein.
Freiheit beinhaltet das Recht, skandalös zu sein.
Verantwortung beinhaltet die Pflicht, fair zu bleiben.
Nachrichten sind Geschichte in der Entwicklung.
Journalisten liefern den ersten Entwurf von Geschichte.
Idealerweise enthüllt eine freie Presse die Wahrheit.

Motto des Newseums in Washington D.C. – Zitateheft 2018

Fortführen

Was du ererbt von Deinen Vätern hast,
erwirb es, um es zu besitzen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Faust. Der Tragödie erster Teil“, „Nacht“ (1808)

Nach vorne blicken

Die Vergangenheit kann nicht verändert werden. Die Zukunft liegt noch in Deiner Macht.

Hugh White – amerikanischer Jurist, Geschäftsmann und Politiker (1798-1870)

Selbstbetrug

Du kannst Dich selbst am leichtesten betrügen.

Richard Phillips Feynman – amerikanischer Physiker, Physiknobelpreis 1965 (1918-1988)

Hoffnung

Hoffende haben das Leben vor sich.

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein – deutscher evangelischer Theologe (*1950)

Zufälle

Zufälle gibt es für mich nicht, denn alles, was uns zufällt, ist auch uns zugedacht.

Dr. Friedhelm Hofmann – deutscher katholischer Geistlicher, 2004-2017 Bischof von Würzburg (*1942), Zitateheft 2005

Ausprobieren

Unmöglich ist meist nur, was noch keiner versucht hat.

Raimond Gatter – Schweizer Unternehmensberater (*1959)

Wahlstimmen

Eine Wahlstimme ist wie ein Gewehr: ihr Nutzen hängt vom Charakter des Benutzers ab.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919)

Risiko-Messung

Volatilität bemißt nicht das Risiko. Das Problem ist, daß die Leute, die über Risiko geschrieben und nachgedacht haben, nicht wissen, wie man Risiko mißt. Beta ist nett, weil es mathematisch ist, es ist leicht zu berechnen und es ist falsch – Vergangenheitsvolatilität bestimmt nicht das Investmentrisiko.
In den frühen 1980er Jahren sank der Preis für Farmland, der auf 2.000 $ pro Morgen geklettert war, auf 600 $ pro Morgen. Beta schoß in die Höhe. Ich kaufte anscheinend bei 600 $ eine risikoreichere Anlage als bei 2.000 $.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Tiefste Erfahrungen

Die tiefste Erfahrung von sich selbst, zu der der Mensch in seiner Natur und in der Gesellschaft vordringt, lautet nicht Freiheit, sondern Ohnmacht.
Die tiefste Erfahrung vom Gelingen menschlichen Lebens ist nicht eine Erfahrung von eigener Macht, sondern von Gnade.
Die tiefste Erfahrung des Menschen ist nicht der Mensch, sondern Gott.

Prof. Dr. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker – deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher, Bruder des Bundespräsidenten a. D. (1912-2007), aus dem Referat „Zumutungen der Freiheit“ der Vorlesungsreihe des 12. Deutschen evangelischen Kirchentages Köln (1965), Zitateheft 2017

Ideale

Wenn die Politik die Kunst des Möglichen ist, dann ist die politische Philosophie die Kunst, dies anscheinend Unmögliche politisch möglich zu machen.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Ordo – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft“, Bd. 5, S. 140 (1953)

Sichtweisen

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.

Marcel Proust – französischer Schriftsteller (1871-1922), Zitateheft 2004

Neujahrsgebet eines Pfarrers von 1883

Herr, setze dem Überfluß Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere die Beamten und Politiker, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Laß die Leute meine Predigten verstehen und hilf mir, was ich predige auch selbst zu halten.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Pfarrer Hermann Kappen – deutscher katholischer Priester, Pfarrer der Gemeinde St. Lamberti in Münster (1818-1901), Zitateheft 2006

Leben

Leben heißt Malen ohne Radiergummi.

Weisheit – Zitateheft 2020

Berge versetzen

Wenn euer Glaube nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rücke von hier dorthin!‘, und es würde geschehen. Nichts würde euch unmöglich sein!

Die Bibel, Matthäus 17, 20-21 (HFA) – Zitateheft 2007

Gewinner

Ein Gewinner ist ein Träumer, der niemals aufgibt.

Weisheit

Gute Gesellschaft

Umgib Dich mit Menschen, die schlauer sind als du.

Leitspruch von George M. „The Boss“ Steinbrenner III – amerikanischer Unternehmer (1930-2010), bekannt als Eigentümer der New York Yankees, Zitateheft 2014

Gottes Gnade

Gottes Gnade zeigt sich in den Menschen, die er uns über den Weg schickt.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546), konnte durch das Archiv der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt nicht verifiziert werden

Zufriedenheit

Zufriedenheit macht arme Männer reich; Unzufriedenheit macht reiche Männer arm.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard Improved“ (1749), Zitateheft 2017

Rettung

Nichts, was zu tun sich lohnt, kann in unserer Lebenszeit erreicht werden; deshalb muß uns die Hoffnung retten.

Nichts, was wahr oder schön oder gut ist, ergibt im unmittelbaren Kontext der Geschichte einen vollständigen Sinn; deshalb muß uns der Glaube retten.

Nichts, was wir tun, wie tugendhaft es auch sein mag, kann allein erreicht werden; deshalb rettet uns die Liebe.

Keine tugendhafte Tat ist vom Standpunkt unseres Freundes oder Feindes aus ganz so tugendhaft, wie sie von unserem Standpunkt aus ist. Deshalb muß uns die äußerste Form der Liebe retten, die Vergebung.

Reinhold Niebuhr – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971)

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Die Größe, die manch Mächtiger hält,
wird nicht erlangt durch schnelles Hasten,
jedoch von dem, der hoch sich quält,
wenn nachts seine Gefährten rasten.

Henry Wadsworth Longfellow – amerikanischer Dichter (1807-1882), aus „The Ladder of St. Augustine“ (1858), Zitateheft 2019

Erfolg

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

Lebensweisheit, wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832), dies konnte jedoch von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden, Zitateheft 2013

Loslassen

Wir müssen das Loslassen lernen; es ist die große Lektion des Lebens.

Julie Schlosser – deutsche Schriftstellerin (1883-1965), Zitateheft 2003

Wahrheit

Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst: entweder du kommst heute schon weiter hinauf, oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), aus „Menschliches, Allzumenschliches“, Band 2, Aphorismus 358 (1886)

Geben

Der ist kein Tor, der weggibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Philip James „Jim“ Elliot – amerikanischer evangelikaler Missionar in Ecuador, der von Huaorani-Indianern getötet wurde (1927-2956), in „To Carry the Light Farther: A Story of Faith, Sacrifice and Cultural Conflict in the Jungles of Ecuador“ (1946)

Zuversicht

Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2006

Dummheit

Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.

Sprichwort

Weisheit, Tugend, Entschlossenheit

Weisheit befreit von Zweifel,
Tugend befreit von Leid,
Entschlossenheit befreit von Furcht.

wird Konfuzius zugeschrieben – chinesischer Philosoph und Lehrmeister (etwa 551-479 v. Chr.), aus dem „Lun Yu“, einer Sammlung von Lehrgesprächen, die Meister Kong und seinen Schülern zugeschrieben werden, erstmals erschienen im 2. Jahrhundert nach Christus (Buch IX, Kapitel 28), Zitateheft 2017

Was bedeutet „Zukunft gestalten“?

Es gilt, die Zeitspanne zu finden und zu nutzen, welche zwischen dem Erkennen eines Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft und seiner vollen Auswirkung liegt – anders ausgedrückt: die Zukunft vorwegzunehmen, die bereits eingetreten ist. Man könnte auch sagen: die Zukunft gestalten.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005)

Dankbar

Ich schütze meine Seele nicht durch Zufriedenheit, sondern durch Dankbarkeit.

Martin Schleske – deutscher Geigenbauer und Schriftsteller (*1965), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018), Zitateheft 2019

Tun

Das Gegenteil von Zaudern ist Tun.

Frank Schirrmacher – deutscher Journalist und Essayist, Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (1959-2014), aus der Eröffnungspredigt zur evangelischen Fastenaktion in Frankfurt am 25. Februar 2009

Der richtige Moment

Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.

Arthur Schnitzler – österreichischer Erzähler und Dramatiker (1862-1931), aus „Buch der Sprüche und Bedenken“ (1927), Zitateheft 2009

Management-Einstellung

Als Teilhaber von mehr als einem Dutzend Unternehmen sind wir notwendigerweise abwesende Eigentümer. Deshalb ist unsere erste und vorrangige Aufgabe bei der Beurteilung eines Investments, herauszufinden, ob das Management für uns arbeiten würde. Würde das Management mit seiner Kenntnis vom Geschäft das tun, was ein Eigentümer mit Langfrist-Perspektive tun würde?

Arthur D. Clarke – amerikanischer Investment Advisor (*1942), Zitateheft 2005

Armut

Die Armen bleiben nicht deshalb arm, weil sie faul sind, sondern weil sie keinen Zugriff auf Kapital haben.

wird Milton Friedman zugeschrieben – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006)

Ausdauer

Ich kann weder Genie noch extra Weitsicht beanspruchen, aber Ausdauer macht’s.

Woodrow Wilson – amerikanischer Politiker, 1913-21 28. Präsident, Friedensnobelpreis 1919 (1856-1924), aus seinem Tagebuch von 1876

Zurückgeben

Jeden Tag denke ich unzählige Male daran, daß mein äußeres und inneres Leben auf der Arbeit der jetzigen und der schon verstorbenen Menschen beruht, daß ich mich anstrengen muß, um zu geben im gleichen Ausmaß, wie ich empfangen habe und noch empfange.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), aus dem Essay „Wie ich die Welt sehe“, erstmalig erschienen in „Forum and Century“ Nr. 84 (1931)

Wert des Lebens

Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nützen. Ein Mensch kann lange, aber dennoch sehr wenig leben.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

Warten

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2002

Gönnen

Laß mich mit Freuden ohn‘ alles Neiden sehen den Segen, den Du wirst legen in meines Bruders und Nähesten Haus.

Paul Gerhardt – evangelischer Liederdichter (1607-1676), aus „Die güldne Sonne, voll Freud und Wonne“ (1667)

Fügung

Was nicht in meinem Plan lag, das hat in Gottes Plan gelegen. Und je öfter mir so etwas begegnet, desto lebendiger wird in mir die Glaubensüberzeugung, daß es – von Gott her gesehen – keinen „Zufall“ gibt.

Edith Stein – deutsche jüdische Philosophin und ab 1933 als Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz katholische Ordensschwester (1891-1942), aus „Endliches und Ewiges Sein. Versuch eines Aufstiegs zum Sinn des Seins“ (geschrieben 1935-37, erschienen postum 1951)

Gewohnheiten

Die Ketten unserer Gewohnheiten sind zu leicht, um wahrgenommen zu werden, bis sie zu schwer sind, um gebrochen werden zu können.

Bertrand Russell – britischer Philosoph und Mathematiker, Literaturnobelpreis 1950 (1872-1970), Zitateheft 2006

Wahrheit

Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), dem Gebet „Die Kunst der kleinen Schritte“ („L’art des petits pas“, aus „Die Stadt in der Wüste“, „La Citadelle“, 1948)

Probleme

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

wird Duke Ellington zugeschrieben – eigentlich Edward Kennedy Ellington, amerikanischer Jazzmusiker (1899-1974), Zitateheft 2012

Gut fragen

Je besser die Frage, desto besser die Antwort. Damit die Welt besser funktioniert.

Motto von Ernst & Young, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gewissen

Ohren allein sagen noch nichts über die Kunst zu hören. Augen allein sagen noch nichts über die Kunst zu sehen. Wissen allein garantiert noch kein Gewissen.

Fulbert Steffensky – deutscher Theologe (*1933), aus „Heimathöhle Religion. Ein Gastrecht für widersprüchliche Gedanken“ (2015), Zitateheft 2016

Unkonventionell erfolgreich

Unkonventionelles Verhalten ist der einzige Weg zu überlegenen Investmentergebnissen, aber nicht jedermanns Sache. Erfolgreiches Investieren setzt neben überlegenen Fertigkeiten das Talent voraus, eine Weile falsch auszusehen und einige Fehler zu überstehen.

Howard S. Marks – amerikanischer Investor, Co-Chairman Oaktree Capital Management (*1946), in seinem Memo an Klienten (8.4.2014), Zitateheft 2020

Kindersegen

Mein Wunsch für Dich ist:
Deine Gaben sollen wachsen mit den Jahren.
Gott hat sie Dir geschenkt,
und sie sollen die Herzen derer,
die Du liebst, mit Freude erfüllen.
Und in jeder Stunde der Freude und des Leides
wird Gott mit Dir sein, Dich segnen;
und Du mögest in seiner Nähe bleiben.

irischer Segensspruch – Zitateheft 2008

Schönheit

Schönheit ist wie ein Ort, den man nicht verlassen möchte.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Gute Augenblicke

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht mehr so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bißchen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; Freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls Du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben.

wird Jorge Luis Borges zugeschrieben – argentinischer Schriftsteller (1899-1986)

Unternehmenskultur

Jeder Wettbewerber kann Produkte kopieren, Methoden nachahmen, viel Geld für Werbung ausgeben, Preise unterbieten – eines kann er nicht, die Kultur eines Unternehmens kopieren.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Geld einsetzen

Wenn ein Mensch stolz auf seinen Reichtum ist, soll er nicht gerühmt werden, bevor bekannt ist, wie er ihn einsetzt.

wird Sokrates zugeschrieben – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.)

Menschen gewinnen

Wer Menschen gewinnen will, muß das Herz zum Pfande einsetzen.

Adolph Kolping – deutscher Priester, Gründer des Kolpingwerkes (1813-1865), Kolpingschriften Band 3, S. 177, Original erschienen im „Vereinsorgan“ 1850

Demut und Hochmut

Demut hat etwas an sich, was das Herz emporhebt, und Hochmut etwas, was das Herz herabzieht.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Wagen

Unsere Zweifel sind Verräter,
sie rauben uns, was wir gewinnen können,
da wir den Versuch fürchten.

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Maß für Maß“, 1. Akt, 4. Szene (1604)

Leidenschaft

Tu es mit Leidenschaft oder gar nicht.

Weisheit, wird Rosa Nouchette Carey zugeschrieben – englische Kinderbuchautorin (1840-1909)

Großartig

Hab keine Scheu, das Gute für das Großartige aufzugeben.

Weisheit, wird oft John D. Rockefeller zugeschrieben – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937)

Erfolg

Erfolg läßt jene brillant aussehen, die an Dich geglaubt haben.

Dharmesh Shah – indischer Softwareingenieur und Unternehmer, Gründer und CTO HubSpot, Inc. (*1967), Zitateheft 2021

Der richtige zur rechten Zeit

Wenn Du meine These akzeptieren kannst, daß viele gealterte Technologiekonzerne wie der Tod auf Beinen aussehen, solltest Du auch akzeptieren, daß die Nachfolgeunternehmer, die diese Konzerne brauchen, keine „visionären“ CEOs sind, sondern pragmatische, weniger Steve der Visionär, mehr Larry der Liquidator, eine Person mit begrenzten Ambitionen und einer Bereitschaft, der Abwicklung eines Unternehmens vorzustehen.

Prof. Aswath Damodaran – indisch-amerikanischer Finanzexperte, Manager und Finanzprofessor der New York University (*1957), in seinem Blogeintrag „The Yahoo! Chronicles! Is this the End Game?“ (7.12.2015)

Lebenslanges Lernen

Meister bin ich, Geselle war ich, Lehrling werde ich immer sein.

Hans-Günther Mack – deutscher Unternehmer, Geschäftsführender Gesellschafter der Handwerksbäckerei Mack GmbH & Co.KG (*1958), Zitateheft 2013

Einstellungssache

Optimisten werden jeden Abend um einen Tag reicher, Pessimisten um einen Tag ärmer.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker (*1955), Zitateheft 2012

Erfolg

Der Erfolg ist nur gemietet – und die Miete ist jeden Tag fällig.

Motto von Hans-Dieter „Hansi“ Flick – deutscher Fußballspieler, -trainer und -funktionär, seit 2021 Bundestrainer (*1965), nach dem Sieg seiner Mannschaft FC Bayern München im Finale der Fußball Champions League 2020

Wehret den Anfängen

Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller – deutscher Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1892-1984), Zitateheft 2007

Erfahrungen

Erfahrungen sind eine Sammlung von erfolgreichen Rezepten.

Paul Valery – französischer Dichter (1871-1945), Zitateheft 2002

Gutes

Wer das Gute in anderen sucht, entdeckt das Beste in sich selbst.

wird Martin Walsh zugeschrieben – englischer Filmcutter (*1955), Zitateheft 2013

Wunder

Ich glaube daran, daß Gott heute noch Wunder tut. Und Wunder der Veränderung von Herzen sind wohl die größten und für Gott vielleicht die schwersten, weil die souveränen Menschen ihm so oft ins „Handwerk“ pfuschen.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Auf dem Weg

Der Mensch ist wesentlich einer, der auf dem Weg ist. Er bleibt nicht stehen.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945)

Wohltätigkeit

Die acht Stufen der Tzedaqa:

1. Höchste Stufe: Einen Menschen unterstützen, der in Armut gefallen ist, indem man ihm ein Geschenk gibt oder mit ihm eine Partnerschaft eingeht oder ihm Arbeit gibt, um seine Hände zu ermutigen, damit er andere nicht fragen muß.

2. Wohltätig sein in einer Weise, daß der Spender und der Bedürftige nicht voneinander wissen.

3. Der Wohltäter weiß, wem er gibt, aber der Arme erfährt nicht von der Identität des Spenders.

4. Der Gebende kennt nicht die Identität des Bedürftigen, aber dieser kennt den Spender.

5. Geben, bevor man gebeten wird.

6. Geben, nachdem man gebeten wird.

7. Zwar nicht ausreichend, aber mit Freundlichkeit geben.

8. Mit Unfreundlichkeit geben.

Moses Maimonides – jüdischer Philosoph, Rechtsgelehrter und Arzt, bedeutendster jüdischer Gelehrter (um 1135-1204), aus der Mischne Tora, Hilchot Mat’not Ani’im, Kapitel 10, 7-14 [Tzedaqa: jüdisches Gebot der Wohltätigkeit], Zitateheft 2015

Bedeutung

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, daß man für andere Menschen etwas sein kann.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus seinem Brief an Eberhard Bethge aus der Haft vom 14.08.1944

Qualität

Die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung ergibt sich nie aus dem, was der Lieferant hineinsteckt. Sie ist das was der Kunde daraus gewinnt und gewillt ist, dafür zu zahlen. Ein Produkt wird nicht zu einem Qualitätsprodukt, weil es schwierig und teuer herzustellen ist, wie die Hersteller üblicherweise glauben. Das ist inkompetent. Kunden zahlen nur für das, was ihnen nutzt und für sie einen Wert hat. Nichts anderes bildet Qualität.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „The Essential Drucker“ (2001), Zitateheft 2005

Gemeinsam erreichen

Firmen entstehen, damit Menschen gemeinsam erreichen können, was der Einzelne alleine nicht schaffen kann.

Prof. Morten T. Hansen/Prof. Nitin Nohria – Professor an der Universität von Kalifornien (*196?)/Dekan der Harvard Business School (*1962), aus „How to Build Collaborative Advantage“ (MIT Sloan Management Review, 2004)

Guter Rat

Ein guter Rat ist wie Schnee: je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.

Finnisches Sprichwort

Guter Ruf

Die Lebensweisheit lehrt uns, daß es besser für den Ruf ist, konventionell zu versagen, als unkonventionell erfolgreich zu sein.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2007

Geburtsort

Ein Pferd, das im Kuhstall zur Welt kommt, ist deshalb kein Ochse, sondern immer noch ein Pferd.

Hans-Jochen Vogel – deutscher Politiker (SPD), 1972-81 Bundesminister (1926-2020), Zitateheft 2007

Einstellungssache

Du möchtest keine Geschäfte mit Menschen machen, die einen Vertrag brauchen, um Leistung zu zeigen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Management Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Leidenschaft

An etwas zu arbeiten, das uns nicht interessiert, ist Streß.
An etwas zu arbeiten, das wir lieben, ist Leidenschaft.

Simon O. Sinek – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Optimist (*1973), aus einer Twitternachricht von 28. Februar 2012, abgedruckt in „Zusammen sind wir besser: Eine kleine Geschichte der Inspiration“ (2016, dt. 2017)
siehe dazu Startwithwhy.com

Nicht aufgeben

Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Zukunft

Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.

wird Wilhelm von Humboldt zugeschrieben – preußischer Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann (1767-1835), angeblich gesagt im Zuge seiner Parisreise 1789, Zitateheft 2020

Die Wilhelm von Humboldt Stiftung konnte keine Quelle dazu finden.

Beidhändig

Mit nur einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.

aus der Mongolei – Zitateheft 2014

Motivation

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2004

Menschen verstehen

Unternehmen, richtige Unternehmen, sind keine Zahlen und kein Geld. Es sind Menschen. Du mußt imstande sein, Menschen zu verstehen und einzuschätzen.

André Meyer – französisch-amerikanischer Investmentbanker (Lazard), Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson (1898-1979), Zitateheft 2016

Hilf mir, Herr

Hilf mir, Herr,
die Verworrenheit der Dinge
durch die Klarheit des Glaubens zu lichten.
Und was auf mir lastet,
durch die Kraft des Vertrauens zu verwandeln.
Daß ich von Dir geliebt bin,
ist Antwort auf jede Frage.
Gib, daß mich diese Antwort sicher macht,
wenn das Weitergehen schwer fällt.

Romano Guardini – italienisch-deutscher Philosoph und Theologe (1885 – 1968), Zitateheft 2006

Humor

Humor ist das Salz des Lebens,

und wer gut gesalzen ist,

bleibt lange frisch.

orientalische Weisheit – Zitateheft 2013

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2013

Zukunft

Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.

Die Bibel, Psalm 90,12 (LUT) – Zitateheft 2009

Was zählt

Hundert Jahre von jetzt zählt es nicht mehr, welches Auto ich gefahren bin, in was für einem Haus ich gewohnt habe, wie viel ich auf meinem Bankkonto hatte oder wie meine Kleider ausgesehen haben. Aber vielleicht wird die Welt ein kleines bißchen besser sein, weil ich wichtig war im Leben eines Kindes.

Dr. Forest E. Witcraft – amerikanischer Lehrer und Pfadfinder (1894-1967), aus „Within My Power“ (1950), Zitateheft 2003

Niemals aufgeben

Das Geheimnis unseres Erfolges ist, daß wir niemals, niemals aufgeben.

Wilma Mankiller – amerikanische Schriftstellerin, erster weiblicher Häuptling der Cherokee Nation (1945-2010), Zitateheft 2019

Zuhören

Die Kunst im Zuhören besteht darin, das Gesagte zu fühlen und das Ungesagte zu spüren.

Weisheit

Gottes Wege

Gott, ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Gebet, daß er auf Bitten seiner Mitgefangenen geschrieben hat

Dienen

Wer auf den mächtigen Motor des Gewinnstrebens verzichtet, der muß an dessen Stelle ein anderes mächtiges Ding setzen: das Dienen im Glaubenssinn. Das ist der feste Grund und das bringt den Segen, den wir täglich dankend verspüren. Lebendig und gläubig sein inmitten all der Gleichgültigkeit, das ist das große Erlebnis.

Gottlieb Duttweiler – Schweizer Unternehmer, Gründer von Migros (1888-1962), in „Wir Brückenbauer“ (16. Mai 1958), Zitateheft 2017

Arbeitsfreude

Wer sich gern bückt, dem tut der Rücken nicht weh.

deutsches Sprichwort

Überzeugt

Ich glaube an das, was ich mache, und ich mache das, an was ich glaube.

Dr. h.c. Adolf Ogi – Schweizer Politiker (SVP), 1987-2000 Bundesrat, 1993 und 2000 Bundespräsident (*1942), Zitateheft 2019

Wachstum braucht Denken

Um zu wachsen, muß man innovativ sein,

um innovativ zu sein, muß man denken.

Unternehmensmotto der italienischen Firma Socotherm

Mut statt Anpassung

Das Gegenteil von Mut ist in unserer Gesellschaft nicht Feigheit, sondern Anpassung.

Rollo May – amerikanischer existenzialistischer Psychologe (1909-1994), zusammen mit Viktor E. Frankl gilt er als bedeutendster Vertreter der Existenzpsychotherapie, nach einer Passage aus „Man’s Search for himself“ (1953), Zitateheft 2018

Aufsicht

Von den Direktoren einer Gesellschaft, die ja bei weitem eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes verwalten, kann man daher nicht gut erwarten, daß sie es mit gleicher Sorgfalt einsetzen und überwachen (…) .

Daher müssen Nachlässigkeit und Verschwendung in der Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft stets mehr oder weniger vorherrschen.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), aus „Wohlstand der Nationen“, Buch V, Kapitel 1, Teil 3 (1776)

Größe

Nicht was Du nimmst, sondern was Du hinterläßt, definiert Größe.

Edward G. Gardner – amerikanischer Gründungsunternehmer: Soft Sheen Products Inc. (*1925), Zitateheft 2015

Unterschied

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR.

Die Bibel, Jesaja 55,8 (ELB)

Mitnehmen

Wenn es Ihnen gelingt, die Menschen mitzunehmen, ist es den Menschen eigentlich egal wohin.

Harald Schmidt – deutscher Schauspieler, Schriftsteller, Entertainer und Moderator (*1957)

Überzeugung

Wenn Du nicht für etwas stehst, wirst Du bei jeder Gelegenheit fallen.

aus dem Einladungsprospekt zum Willow Creek-Kongress 2001 in Erfurt – Zitateheft 2003

Maß der Wirtschaft

Das Maß der Wirtschaft ist der Mensch; das Maß des Menschen ist sein Verhältnis zu Gott.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), Zitateheft 2010

Wahrheit

Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes.

Luc de Clapier, Marquis de Vauvenargues – französischer Schriftsteller (1715-1747), aus „Reflexionen und Maximen“ Maxime Nr. 925 (1746)

Der Kunde

Ein Kunde ist die jeweils wichtigste Person in einem Betrieb.
Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm.
Er bedeutet keine Unterbrechung in unserer Arbeit, sondern ist deren Inhalt.
Er ist kein Außenseiter in unserem Geschäft, er ist ein lebendiger Teil von ihm.
Er ist niemand, mit dem man sich streitet, denn niemand wird jemals einen Streit mit einem Kunden gewinnen.
Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche zu ihrer Zufriedenheit auszuführen.

Leitspruch aus dem Wirtschaftsleben, aufgeschrieben von Hans-Heinrich Path – deutscher Kunstschreiber (1934-1984) im Kloster Cismar, Zitateheft 2014

Neues ermöglichen

Manchmal müssen wir erst etwas Altes abstreifen wie eine Haut, die uns nicht mehr paßt, damit etwas Neues wachsen kann.

Jochen Mariss – deutscher Autor, Fotograf und Designer (*1955)

Arbeitsfreude

Ich mache meine Arbeit, weil sie mir Freude macht, und ich habe keinen Grund, mir diese Freude selbst zu nehmen.

Dr. Hans Riegel – deutscher Unternehmer, Haribo (1923-2013), Zitateheft 2012

Führung

Versuche niemals, jemanden so zu machen, wie Du selbst bist. Du weißt – und Gott weiß es auch – daß einer von Deiner Sorte genug ist.

Ralph Waldo Emerson – amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), beim Gideon-Bund, Zitateheft 2003

Alles haben

Du kannst nicht alles haben. Wo würdest Du das unterbringen?

Steven Wright – amerikanischer Komiker und Schauspieler (*1955), Zitateheft 2007

Brücken bauen

Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Haß wie das Licht die Finsternis.

nach Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2016

Vorwärts leben

Das Leben kann nur rückwärts verstanden, aber es muß vorwärts gelebt werden.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks

Glücksdefinitionen

Glück ist…

Epikur: „…ein Gärtchen mit Feigen und ein paar guten Freunden“

Schopenhauer: „…die Freiheit von Schmerzen“

Victor Hugo: „…die Überzeugung, geliebt zu sein“

Jean-Jacques Rousseau: „…ein solides Bankkonto, eine gute Köchin und eine tadellose Verdauung“

aus der Philosophie

Wohltätige Spenden

Wohltätiges Spenden sollte eher eine spirituelle als eine wirtschaftliche Entscheidung sein. Wirtschaftlich zahlt sich eine Spende nie aus.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Mit Gott reden

Das Reden mit Gott ist unvergleichlich wichtiger als das Reden über Gott.

Dr. h.c. Hans Christian Asmussen – deutscher evangelischer Theologe (1898-1968), aus „Einübung im Christentum“ (1961)

Weit denken

Im Silicon Valley denken wir …, daß bislang eigentlich nur 1 Prozent der interessanten Erfindungen getätigt ist, aber 99 Prozent der interessanten Erfindungen noch fehlen.

Prof. Sebastian Thrun – deutscher Informatiker und Robotik-Spezialist (*1967), aus einem Interview mit der FAZ am 6.2.2018, Zitateheft 2020

Netzwerk

Such Dir einen Nachbarn, bevor Du Dir ein Haus suchst.

Weisheit – Zitateheft 2007

Konsequenzen

Alles, was wir tun hat eine Folge.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), zitiert von Johann Peter Eckermann (deutscher Schriftsteller, 1792-1854) in „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ (ab 1836), Gespräch vom 25.11.1825

Zeitdruck

Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde nie etwas fertig werden.

Sprichwort – Zitateheft 2012

Probleme als Kraftquelle

Jedes Problem, das man bewältigt, bringt einen in der Zukunft weiter. Und gibt auch neue Kraft.

Stefanie Graf – deutsche ehemalige Tennisspielerin (*1969), Zitateheft 2022

Wunder

Wunder kommen zu denen, die an sie glauben.

aus Frankreich

Weitermachen

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2015

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinne in einer Bilanz können formbar wie Kitt sein, wenn ein Scharlatan die Firma führt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Frieden

Erst wenn der Mensch in sich selber Frieden gefunden hat, kann er daran gehen, ihn in der ganzen Welt zu suchen.

Simcha Bunem von Przysucha – polnischer chassidischer Rabbiner (1765-1827), zitiert von Martin Buber (jüdischer Religionsphilosoph, 1878-1965) in „Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre“ (1948), Zitateheft 2018

Krieg

Von allen Feinden der öffentlichen Freiheit ist vielleicht Krieg am meisten zu fürchten, denn er enthält und entwickelt den Keim jedes anderen. Krieg ist der Vater von Armeen; von diesen kommen Schulden und Steuern; und Armeen, Schulden und steuenr die bekannten Instrumente, um die Vielen unter die Herrschaft der Wenigen zu bringen. Im Krieg wird außerdem die willkürliche Macht der Exekutive ausgedehnt; ihr Einfluß auf die Verteilung von Ämtern, Ehrungen und Bezügen wird vervielfacht; und alle Mittel, mit denen den Geist verführt wird, werden denen hinzugefügt, welche die Macht haben, das Volk zu unterwerfen […] (Es gibt auch eine) Ungleichheit des Vermögens und die Möglichkeiten des Betrugs, die aus einem Kriegszustand hervorgehen, und […] Entartung von Manieren und Moral, … Kein Volk könnte sich inmitten ständiger Kriegsführung seine Freiheit bewahren.

James Madison – amerikanischer Politiker, 1809-1817 vierter Präsident (1751-1836), aus „Political Observations“ (20.4.1795)

Begeisterung

Ein brennendes Herz kann von keinem Wasser der Welt gelöscht werden.

Dr. Friedhelm Loh – deutscher Unternehmer (*1946), Zitateheft 2017

Dank bringt Segen

Bleiben wir am Danken, so bleibt GOTT am Segnen.

wird Friedrich von Bodelschwingh zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2009

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind Menschen. Keiner ist perfekt. Sie kommen immer wieder, um sich über andere zu beschweren. Obwohl die Bibel klar erklärt: „Geh‘ erst mal hin, erkläre es dem anderen, was dich an ihm stört“, versuchen einige Menschen immer wieder, sich über andere zu beschweren statt mit den anderen zu reden und es erst mal selbst zu klären.

Arol Wolford – selbständiger Unternehmer, Chef von 1.200 Mitarbeitern

Zivilcourage

Zivilcourage ist das, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn der Vorgesetzte das Zimmer betritt.

Wernher von Braun – deutsch-amerikanischer Raketenbauer (1912-1977), Zitateheft 2004

Stärken und Schwächen

Wo ich meine Stärken nutze, bin ich erfolgreich. Wo ich auch meine Schwächen einbringe, kann ich wirklich glänzen.

wird Alexis de Tocqueville zugeschrieben – französischer Publizist und Politiker (1805-1859), Zitateheft 2015

Regulierung

Wer sich im Bankwesen betätigt, muß wissen, daß er sich einer Aktivität ergibt, bei der es absurd wäre, für sie dieselbe Freiheit wie im Falle der Produktion von Schuhwichse zu beanspruchen und an sie die von der Güterproduktion her gewohnten Maßstäbe des freien Wettbewerbs im Dienste maximaler Erzeugung anzulegen. Er darf nicht vergessen, daß er als Glied des Kreditsystems mit gefährlichem Explosivstoff inmitten der Öffentlichkeit hantiert, und muß sein Verhalten danach einrichten.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), aus „Der Platz der Bank in einer entwickelten Volkswirtschaft“ (1962)

Sinn des Lebens

Liebe Deine Aufgabe mit Leidenschaft, sie ist der Sinn Deines Lebens.

wird François-Auguste-René Rodin zugeschrieben – französischer Bildhauer (1840-1917)

Agieren

Regen vorherzusagen zählt nicht. Der Bau einer Arche zählt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Berkshire Aktionäre (2001), Zitateheft 2018

Kompromiß

Ein Kompromiß ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder glaubt, er habe das größte Stück bekommen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977)

Schwierigkeiten

Schwierigkeiten sind oft die Werkzeuge, mit denen Gott uns für bessere Dinge formt.

Henry Ward Beecher – amerikanischer Geistlicher, Gegner der Sklaverei (1813-1887), Zitateheft 2012

Ort des Wunders

Gott kann den Gegenstand unserer Sorge zum Gegenstand des Wunders machen.

wird Prof. Dr. Helmut Thielicke zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986)

Gutes Leben

Um ein gutes Leben zu leben mußt du versteckt leben.

französisches Sprichwort

Politik

Wenn man als Unternehmer schnelle Entscheidungen traf, tut man sich schwer, die langwierigen Prozesse der Politik zu ertragen.

Dr. Michael Otto – deutscher Unternehmer: Otto-Versand (*1943), auf die Frage, ob er sich einen Gang in die Politik vorstellen könne, Zitateheft 2010

Öffentliche Finanzen

Die Theorie und Praxis der öffentlichen Finanzen ist beinahe vollkommen von dem Bestreben geformt worden, die auferlegte Last so weit wie möglich zu verschleiern und diejenigen, die sie letztlich zu tragen haben, so wenig wie möglich darauf aufmerksam zu machen. Es ist wahrscheinlich, daß die gesamte Komplexität der Steuerstruktur, die wir errichtet haben, weitgehend das Resultat der Bemühungen ist, die Bürger dazu zu überreden, der Regierung mehr zu geben, als wozu sie bei voller Faktenkenntnis bereit wären.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992)

Schöpfung bewahren

Wer mithilft, die Schöpfung zu bewahren, baut Brücken in die Zukunft.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933), Zitateheft 2010

Tu es selbst

Hör es und Du wirst es vergessen.
Schreib es auf und Du wirst Dich erinnern.
Tu es selbst und Du wirst begreifen.

Credo der Tatkräftigen – Zitateheft 2020

Fortschritt

Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Teilhaben

Sagst Du es mir, so vergesse ich es.

Zeigst Du es mir, so merke ich es mir vielleicht.

Läßt Du mich teilhaben, so behalte ich es!

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2004

Tue Recht

Fürchte Gott – Tue Recht und scheue Niemand

Lebensmotto von Rickmer Clasen Rickmers – deutscher Werftbesitzer und Reederei-Gründer (1806-1886)

Gier

Der Gedanke an den großen Profit vertreibt die Weisheit.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2005

Gute Führung

Gute Führung zeichnet sich durch zwei Dinge aus: Ehrlichkeit und Bescheidenheit. Beides fällt schwer, deshalb gibt es so wenige gute Anführer.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Wert des Glücks

Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchst Du jemanden, um es mit ihm zu teilen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), aus „Reise um die Welt“ („Following the Equator“, „Pudd’nhead Wilson’s New Calendar“, Kapitel XLVIII, 1897), Zitateheft 2021

Gaben

Talent gibt Dir Gott. Sei bescheiden.
Ruhm geben Dir Menschen. Sei dankbar.
Einbildung gibst Du Dir selbst. Sei vorsichtig.

John Wooden – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010)

Beobachten und handeln

Handeln ohne Beobachten ist verheerend.
Beobachten ohne Handeln ist nutzlos.

Grundsatz der League of Women Voters‘ of the United States, zitiert in „The National Voter“ (Beilage zur Ausgabe von Oktober 1967), Zitateheft 2019

Märkte

Märkte sind wie Fallschirme, sie funktionieren nur, wenn sie sich öffnen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2006

Erfolgsfaktoren

– Das Unternehmen kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn es das Leben der Menschen verbessert.

– Der Reichtum der Menschen ist die Arbeit – nicht das Geld. Das ist nur ein Werkzeug, um durchs Leben zu kommen.

– Laß das, was Du tust, immer klar sein und mach es nach außen lesbar.

Pietro Barilla – italienischer Lebensmittel-Unternehmer (1913-1993), Zitateheft 2006

Geld

Ich habe Angst davor, was Geld aus meinen Kindern machen könnte. Also habe ich ihnen gesagt, daß sie keinen Penny erben. Meine Frau Trudie und ich werden heldenhaft versuchen, alles auszugeben.

Sting – eigentlich Gordon Matthew Sumner, Rockstar, dessen Vermögen von „Euro am Sonntag“ auf 35 Millionen Euro geschätzt wird (*1951), Zitateheft 2005

Vorurteile

Es ist nie zu spät, um Vorurteile abzulegen.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller (1817-1862), aus „Walden“ (1854), Zitateheft 2022

Gottes Ernte

Was Gott pflanzt, wird bleiben.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus den „Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens“ (1533)

Der Hirte

Ein Hirte saß bei seiner Herde am Ufer des großen Flusses, der am Rande der Welt fließt. Wenn er Zeit hatte und über den Fluß schaute, spielte er auf seiner Flöte. Eines Abends kam der Tod über den Fluß und sagte: Ich komme, um Dich nach drüben mitzunehmen. Hast Du Angst? Warum Angst? fragte der Hirte. Ich habe immer über den Fluß geschaut. Ich weiß, was drüben ist. Und als der Tod ihm die Hand auf die Schulter legte, stand er auf und fuhr mit ihm über den Fluß, als wäre nichts. Das andere Ufer war ihm nicht fremd, und die Töne seiner Flöte, die der Wind hinübergetragen hatte, waren noch da.

Der Glaube bleibt, sagt die Bibel. Die Hoffnung und die Liebe bleiben.

Und die Legende von dem Hirten meint: Was in uns zu klingen angefangen hat, das nimmt der Wind über den Fluß. Die Liebe vor allem ist da, wenn wir ankommen, und macht uns das andere Ufer vertraut.

Denn Gott, sagt Jesus, ist nicht ein Gott von Toten, sondern von lebendigen Wesen auf allen Ebenen der Wirklichkeit. Und wenn auch seine Gedanken nicht die unseren sind und seine Wege uns nicht vertraut, dann glauben wir doch seinen Gedanken und vertrauen uns seinen Gedanken an.

In Ihm werden wir auferstehen, und die fremde, ferne Welt, die wir heute noch das „Jenseits“ nennen, wird uns aufnehmen wie eine Heimat.

Inzwischen gehen wir auf dem Weg, der uns zugewiesen ist. Wir gehen unter einem weiten Himmel und sind hier zu Hause und überall, wohin unser Schritt führt.

Vor uns ist das Licht. Alle Dunkelheit wird eines Tages hinter uns sein.

Gott sagt: Zieh in Freude aus. Ich will Dich in Frieden leiten. In der Freiheit meiner Kinder kommst Du zum Ziel, und in meinem Licht wirst Du vollendet werden.

Es ist ein Weg da. Geh ihn. Ich bin bei Dir.

Legende, nacherzählt von Dr. Jörg Zink – deutscher Theologe und Schriftsteller, Predigtpreis 2004 (1922-2016)

Erkennen

Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.

Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Aphorismus von 1905, erschienen in „Stufen – Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen“ (postum 1918), Zitateheft 2020

Wege zu Gott

Gott sagt nicht: „Das ist ein Weg zu mir, das aber nicht“,

sondern er sagt: „Alles was Du tust, kann ein Weg zu mir sein, wenn Du es nur so tust, daß es Dich zu mir führt.“

Martin Buber – österreichisch-israelischer jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), Zitateheft 2008

Engagement

Wenn Du aufhörst, einen Beitrag zu leisten, beginnst Du zu sterben.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenrechts-Charta (1884-1962), Zitateheft 2005

Verantwortung

Liebe bedeutet, daß das Leben keine andere Bedeutung hat außer Verantwortung. Verantwortung gegenüber unserer Familie, gegenüber unserem Volk, gegenüber unserer Zivilisation, und jetzt, durch den Druck der Geschichte, gegenüber der gesamten Menschheit, die auch unsere Feinde einschließt.

wird Reinhold Niebuhr zugeschrieben – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971)

Menschen

Hege gegen niemanden Groll:
Gute Menschen bringen Dir Glück.
Schlechte Menschen geben Dir Erfahrung.
Die schlechtesten verpassen Dir nützliche Lektionen.
Und die besten schenken Dir schöne Erinnerungen.

Weisheit – Zitateheft 2022

Wirklicher Reichtum

Reich ist, wer zufrieden ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2011

Träume erfüllen

Erfülle Deine Träume selbst oder jemand wird Dich anheuern, seine Träume zu erfüllen.

Motivationsspruch

Intellektuelle

Das Schicksal des Intellektuellen in der Staatsverwaltung: Das Nicken zu Entscheidungen, die man nicht teilt, die Durchsetzung dessen, wovon man abgeraten hat, und die Sachzwänge, die von politischen Wiederwahlzwängen oder diplomatischen Freundschaftszwängen überformt werden.

Jürgen Kaube – deutscher Diplomvolkswirt und Journalist (*1962), in einem Artikel der FAZ (18.05.2012) in Anlehnung an den amerikanischen Soziologen Robert K. Merton (1910-2003)

Gehorsame Aktionäre

Der typische amerikanische Aktionär ist das fügsamste und teilnahmsloseste Tier in Gefangenschaft. Er tut, was der Vorstand ihm zu tun gebietet und denkt niemals daran, seine Rechte als Eigentümer des Unternehmens und Arbeitgeber der bezahlten Vorstände geltend zu machen.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976)

Wahres wiederholen

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), zitiert von Johann Peter Eckermann (deutscher Schriftsteller, 1792-1854) in „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ (ab 1836), Gespräch vom 16.12.1828, Zitateheft 2019

Gottes Geschenk

Was Du bist, ist Gottes Geschenk an Dich.
Was Du aus Dir machst, ist Dein Geschenk an Gott.

Sprichwort

Liebe

Liebe ist alles in allem ein besserer Lehrmeister als Pflichtbewußtsein.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Vergeben

Ach, wie oft vergeben wir bloß, weil wir vergessen haben, anstatt zu vergessen, weil wir vergeben haben.

Sprichwort

Vorbilder

In der Jugend studiert man Erwachsene, um klug zu werden.
Im späteren Leben studiert man Kinder, um glücklich zu werden.

Peter Rosegger – österreichischer Schriftsteller (1843-1918), aus „Sonnenschein“ (1902), Zitateheft 2022

Charakter

Die Krise erweist die Stärke des Charakters.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), aus dem Zeitungsartikel „Charakter zeigt sich in der Krise“, erschienen in der „Zeit“ am 23.10.1987, Zitateheft 2020

Chancen erkennen

Jeder kann Dir das Risiko nennen. Ein Unternehmer kann die Chance erkennen.

Robert T. Kiyosaki – amerikanischer Geschäftsmann und Autor (*1947), in einer Facebook-Nachricht (15.1.2013), Zitateheft 2021

Held

Es ist leichter ein Held zu sein, als ein Ehrenmann. Ein Held muß man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer.

Liugi Pirandello – italienischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1934 (1867–1936), aus der Komödie „Die Wollust der Anständigkeit“, erster Akt, dritte Szene („Il piacere dell’onestà“, 1917)

Verträge und Vertrauen

Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.

wird John Paul Getty zugeschrieben – amerikanischer Öl-Industrieller und Kunstmäzen, zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1892-1976), Zitateheft 2009

Voraussicht

Es regnete nicht, als Noah seine Arche baute.

Sprichwort – Zitateheft 2017

Investieren

Investieren ist einfacher als Du denkst, aber schwerer als es aussieht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Ehrlich

Ehrlichkeit ist die höchste Form des Respekts.

Prof. Dr. Utz Claassen – deutscher Manager, Unternehmensberater, Investor und Publizist (*1963)

Besitz

Die Welt fragt „Was besitzt ein ein Mensch?“.

Christus fragt „Wie nutzt er es?“

Andrew Murray – südafrikanischer Pfarrer und Schriftsteller (1828-1917), aus „Money“ (1900)

Grundlagen

Autorität kommt von Autor und Qualität kommt von Qual.

Prof. Dr. Heribert Prantl – deutscher Journalist und Publizist (*1953), in der Preisrede anläßlich der Verleihung des Cicero-Rednerpreises 2010, Zitateheft 2011

Nerven

Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muß nur die Nerven behalten.

John Kenneth Galbraith – amerikanischer Ökonom und Sozialkritiker (1908-2006), Zitateheft 2014

Wer den Wind sucht, muß den Sturm ertragen

Gibt es irgendeinen Ozean auf dem ein Schiff in der Gewißheit segeln kann, daß kein Sturm aufziehen wird?

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus seiner Predigt Nr.2098 „Where Are You Going?“ (4.8.1889), Zitateheft 2020

Aufgeben

Gib niemals auf, nie, nie, nie, niemals darfst Du aufgeben, in keinem Punkt – sei er groß oder klein, bedeutend oder winzig – niemals darfst Du aufgeben, außer aus ehrenvoller Überzeugung oder Vernunft.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus der Rede an der „Harrow School“ (29. Oktober 1941, Zitateheft 2002

Enkelkinder

Enkelkinder sind der Dank Gottes dafür, daß man Kinder großgezogen hat.

Nikolaus Schneider – deutscher evangelischer Theologe, 2003-13 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010-14 Vorsitzender des Rates der EKD (*1947), Zitateheft 2011

Nur wer wagt, gewinnt

Wer die Wertpapiere nicht hat, wenn sie zurückgehen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2014

Zufriedenheit

Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem Rabbi.

„Rabbi“, fragten Sie, „was tust Du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie Du.“

Der antwortete mit einem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was Du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“

Es kam die gleiche Antwort: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Rabbi nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr, wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid.

In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Laßt Euch auf diesen nicht meßbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“

Weisheit – Zitateheft 2005

Predigen

Auf der Kanzel schaut die Gemeinde dem Prediger ins Herz. Packend zu predigen vermag, wer selbst gepackt wurde.

Prof. Dr. Peter Lampe – Professor für das Neue Testament an der Universität Heidelberg, Predigtpreis 2003 (*1954), Zitateheft 2005

Ehrlichkeit

Ich denke, daß man mit hohen moralischen Grundsätzen am Ende mehr Geld verdienen kann als man mit Skrupellosigkeit verdient.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), in „Harvard Law Bulletin“ (Sommer 2001), Zitateheft 2002

Reichtum

Wer ist reich? – Der mit seinem Los zufrieden ist.

aus dem Talmud (Mischnah Awot 4:1)

Chancen im Wandel

Ideen gewinnt man aus der scharfen Beobachtung des Wandels der Zeit, denn in jedem Wandel liegen neue Chancen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Unabhängigkeit

Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Zuhören

Ich habe nie etwas gelernt, während ich redete.

Larry King – eigentlich Lawrence Harvey Zeiger, amerikanischer Journalist (1933-2021), Zitateheft 2007

Leidenschaft

Die erste Lektion, die ich gelernt habe, ist, daß es wichtig ist, Leidenschaften zu entdecken und zu folgen.

Sir Elton John – britischer Sänger, Musiker und Komponist (*1947), auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Januar 2018), Zitateheft 2019

Die Welt sehen

Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist, Du siehst die Welt, wie Du bist.

Weisheit – Zitateheft 2017

Werkzeuge des Meisters

Eines Morgens versammelten sich die Werkzeuge in einer Schreinerei zu einer Sitzung.

Bruder Hammer führte den Vorsitz. Doch einige waren schon seit längerer Zeit mit ihm unzufrieden. Sie verlangten, daß er die Werkstatt verlassen solle. Als Grund gaben sie an, daß er viel zu lautstark und unsensibel sei. Bruder Hammer entgegnete darauf jedoch – natürlich wieder einmal in etwas überhöhter Lautstärke: „Also wenn ich gehen soll, dann muß Schwester Schraubenzieher erst recht unsere Gemeinschaft verlassen! Alles was sie kann, ist, daß sie sich um sich selbst dreht.“

Aber Schwester Schraubenzieher meinte nur: „Naja, ich kann gerne gehen. Aber dann sollte auch Bruder Zollstock ausgeschlossen werden. Immer versucht er Andere mit seinem Maßstab zu messen. Nie läßt er Andere einfach so stehen!“ Bruder Zollstock brummelte vor sich hin: „Viel dringender als ich muß Schwester Schleifpapier gehen! Mit ihrer rauen und kratzbürstigen Art bringt sie doch alle zur Verzweiflung!“

Mit beleidigter Miene meinte Schwester Schleifpapier:“Also wenn wir schon am Abrechnen sind, dann muß auch Bruder Säge gehen. Mit seiner scharfen Zunge richtet er nichts als Zertrennung an!“

Doch mitten in dieser erregten Diskussion ging plötzlich die Türe auf, und herein kam der Zimmermann von Nazareth. Er zog sich seine Arbeitsschürze an und er gebrauchte die vielen Werkzeuge, um eine schöne Kanzel aus Holz zu bauen.

Als am Ende des Tages die Kanzel fertig war und der Zimmermann die Werkstatt verließ, erhob sich zögerlich Bruder Hammer und sagte: „Liebe Mitwerkzeuge! Ich glaube wir können unsere Diskussion ganz schnell wieder vergessen. Wir gehören zusammen, denn wir sind alle Werkzeuge in der Hand unseres Meisters.“

Fabel von Pfarrer Andrei Pinte – rumänischer evangelischer Geistlicher (*1984), Zitateheft 2016

Fest und erhaben

Steht mit den Füßen auf der Erde
und wohnt mit dem Herzen im Himmel.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), Zitateheft 2021

Brennen

In Dir muß brennen, was Du entzünden willst!

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2002

Reisesegen ins neue Jahr

Möge Gott Dir immer geben,
was Du brauchst:
Arbeit für Deine fleißigen Hände,
Nahrung für Deinen hungrigen Leib,
Antworten für Deinen fragenden Geist,
Freude und Liebe für Dein warmes Herz
und Frieden für Deine suchende Seele.

aus Irland – Zitateheft 2006

Denken

Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.

Sprichwort aus dem Finanzwesen

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung einer Firma ist vergleichbar mit einem Bikini. Was sie enthüllt ist interessant, aber entscheidend ist, was sie verbirgt.

Burton G. Malkiel – amerikanischer Ökonom, Professor für Wirtschaft an der Princeton Universtät (*1932), Zitateheft 2005

Berufung

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: „Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden.“
„Oh nein“, erschrak die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern.“
Das Zündholz fragte: „Aber willst Du denn Dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?“
„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, flüsterte die Kerze unsicher und voller Angst.
„Es ist wahr“, entgegnete das Zündholz, „aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich Dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst, andere werden Dein Feuer weitertragen. Nur wenn Du Dich versagst, wirst u sterben.“
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „ICH BITTE DICH, ZÜNDE MICH AN!“

Weisheit

Einfach

Ein Entrepreneur muß komplizierte Dinge einfach sehen. Sonst wagt er nie etwas.

Unternehmer-Weisheit

Home Run

Wenn Du einen Home Run suchst – eine großartige Investition für fünf Jahre oder zehn Jahre oder mehr -, dann ist der einzige Weg, diesen enormen Nebel zu durchschlagen, der die Zukunft verbirgt, einen langfristigen Trend zu identifizieren, der einem bestimmten Geschäft irgendwie Wettbewerbsvorteile verleiht.

Ralph Wanger – amerikanischer Fonds-Manager (*1934), Zitateheft 2019

Zutrauen

Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen; andere beurteilen uns danach, was wir bereits getan haben.

Henry Wadsworth Longfellow – amerikanischer Dichter (1807-1882), aus „Kavanagh“ (1849), Zitateheft 2019

Bestimmung

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, ein Erfolg zu sein.
Und die Welt ist dazu bestimmt, dessen Erfolg zu ermöglichen.

Motto der Louis Leitz Stiftung – Zitateheft 2011

Vergangenheit und Zukunft

Wir werden nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950), aus „Zurück zu Methusalem“ (Originial „Back to Methuselah“, 1921), Zitateheft 2014

Glück

Glück ist, wenn Gelegenheit auf Bereitschaft trifft.

Fred Endrikat – deutscher Lyriker (1890-1942)

Gute Ideen

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Leben

Das Leben ist reizend, mein Freund, es kommt ganz auf die Brille an, durch die man es betrachtet.

Alexandre Dumas d. J. – französischer Schriftsteller (1824-1895), aus „Die Kameliendame“ („La dame aux camélias“, 1848)

Besser

Es gibt einen Weg, es besser zu machen. Finde ihn!

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931), Zitateheft 2008

Menschen kennenlernen

Wer Menschen kennenlernen will, muß nur abwarten und zuhören können. Schließlich enthüllt jeder sich selbst.

Oswald Bumke – deutscher Psychiater und Neurologe, 1828-29 Rektor der Universität München (1877-1950)

Entfaltung

Wer morgens zerknittert aufwacht, hat die besten Möglichkeiten, sich zu entfalten.

Bonmot

Gottes Arbeit

Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.

J. Hudson Taylor – genannt „Pionier im verbotenen Land“, englischer Missionar in China (1832-1905)

Geschäftsgelegenheiten

Geschäftsgelegenheiten sind wie Busse, es kommt immer noch einer.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950)

Synergie

Es gibt wirklich eine große Überschneidung zwischen Unternehmertum und Investieren. Unternehmer zu sein hat mich zu einem besseren Investor gemacht und Investor zu sein hat mich zu einem besseren Unternehmer gemacht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Managment Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Alles kommt von Dir

Ach, Herr, alles kommt von Dir. Wir haben Dir nur zurückgegeben, was wir aus Deinen Händen empfangen haben.

nach der Bibel, 1. Chronik 29,16 – König David als sein Sohn Salomon die Gaben des Volkes einsammelte, um damit den Tempel zu bauen, Zitateheft 2006

Tugenden

Harte Arbeit und Ehrlichkeit werden Dir nahezu alles ermöglichen, wenn Du Dich an sie hältst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Börsenerfolg

Um Geld mit Aktien zu machen brauchst Du den Weitblick, sie zu erkennen, den Mut, sie zu kaufen, und die Geduld, sie zu halten.

George Fisher Baker – amerikanischer Finanzier und Philanthrop (1840-1931), zitiert von Thomas Phelps (amerikanischer Börsenanalyst, 1902-1992) in „100 to 1 in the Stock Market“ (1972), Zitateheft 2015

Ausdauer

Du scheiterst, wenn Du es nicht versuchst. Wenn Du es versuchst und scheiterst, ja, dann gibt es ein paar Artikel über Dich, die schreiben, daß Du bei irgendwas erfolglos warst. Doch wenn man sich die Geschichte der amerikanischen Unternehmensgründer ansieht, dann weiß ich eine Sache über sie: Schrecklich viele von ihnen haben in der Vergangenheit Dinge versucht und nicht geschafft und dennoch im weiteren Verlauf Großes verwirklicht.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950), Zitateheft 2016

Arbeiten

Es gibt eine Menge großer Egos in dieser Branche. Die meisten Firmenchefs sind in dieses Geschäft eingestiegen, weil sie gern beruflich reisen wollen. Ich nicht, ich will arbeiten.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, der Ryanair zu einer der größten europäischen Luftfahrtgesellschaften machte (*1961), Zitateheft 2017

Dank

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, daß man sie weitergibt.

Michael Kardinal von Faulhaber – deutscher Theologe, 1917-52 Ezbischof von München und Freising (1869-1952)

Kundenbewertung

Der Kunde vergleicht uns mit der Konkurrenz und bewertet uns anschließend. Das geht weder objektiv noch wissenschaftlich vor sich, ist jedoch von Nachteil für denjenigen, der dabei schlechter abschneidet.

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964)

Schatten

Schatten löschen die Sonne nicht aus.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), aus „Gespräche mit Kafka“ von Gustav Janouch (1961), Zitateheft 2019

Freudentag

Dies ist der Tag, den der Herr macht; laßt uns freuen und fröhlich an ihm sein.

Die Bibel, Psalm 118,24 (LUT)

Selbstmitleid

Leiden ist leichter als Handeln.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953), Zitateheft 2003

Erkennen