Wagnisfinanzierung

Wir unterstützen Unternehmer, nicht Unternehmen.

Motto von Wagnisfinanzierern – Zitateheft 2005

Anders

Um bessere Ergebnisse als Andere zu erzielen, mußt Du etwas anderes tun als die Anderen.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2016

Stammbaum Gottes

Natürlich kann sich niemand seine Vorfahren aussuchen. Doch bei Gott ist es möglich. Sie können Ihren geistlichen Vater auswählen. Sie können Ihren Stammbaum wechseln: den Stammbaum Adams mit dem Stammbaum Gottes tauschen.

gelesen bei Pfarrer Ulrich Kronenberg, Speyer

Dankbarkeit

Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker und Philosoph (106-43 v. Chr.), Zitateheft 2002

Planen

Plane so groß, daß Du Gott brauchst, um Deinen Plan auszuführen.

Dr. Willam Rohl „Bill“ Bright – amerikanischer Evangelist, Gründer von Campus Crusade for Christ International (1921-2003), Zitateheft 2008

Geheimnis des Glücks

Seine Freude in der Freude des anderen finden können, das ist das Geheimnis des Glücks.

Georges Bernanos – französischer Schriftsteller (1888-1948)

Zuhören

Wer zuhören kann, sagt nicht nur nichts Falsches, sondern erfährt auch am meisten.

Kurt Haberstich – Schweizer Buchautor, Lyriker und Aphoristiker (*1948), Zitateheft 2021

Mörderische Konkurrenz

Es ist schwer, dort Geld zu verdienen, wo andere bereit sind, es zu verlieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Warum ich dem Christentum glaube

Meist ist die Wirklichkeit so, daß man von selbst nie darauf kommen würde. Das ist einer der Gründe, warum ich an das Christentum glaube. Es ist eine Religion, auf die man von selbst nie kommen würde. Wenn es uns die Welt schildern würde, wie wir es immer erwartet haben, dann hätte ich den Verdacht, wir hätten es uns nur ausgedacht. Doch tatsächlich ist es ganz anders, als man es sich je ausdenken konnte. Ihm ist genau die selbe schräge Merkwürdigkeit eigen wie allem, was wirklich passiert ist.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Christentum schlechthin“ („Mere Christianity“, 1952)

Aufhören

Fange nie an aufzuhören,
höre nie auf anzufangen.

Sprichwort – Zitateheft 2002

Erfolg

Erfolg wird nicht daran gemessen, was wir sind, sondern daran, was wir sind im Vergleich zu dem, was wir sein könnten. Er wird nicht daran gemessen, was wir getan haben, sondern was wir getan haben im Vergleich zu dem, was wir hätten tun können.

William B. „Bill“ Gothard – amerikanischer Autor und Redner, Gründer des christlichen „Institute in Basic Life Principles“ (*1934), Zitateheft 2012

Kompromiß

Ein Kompromiß ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder glaubt, er habe das größte Stück bekommen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977)

Vollkommenheit

Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel.

Die Bibel, Matthäus 5, 48 (HFA)

Krieg

Von allen Feinden der öffentlichen Freiheit ist vielleicht Krieg am meisten zu fürchten, denn er enthält und entwickelt den Keim jedes anderen. Krieg ist der Vater von Armeen; von diesen kommen Schulden und Steuern; und Armeen, Schulden und steuenr die bekannten Instrumente, um die Vielen unter die Herrschaft der Wenigen zu bringen. Im Krieg wird außerdem die willkürliche Macht der Exekutive ausgedehnt; ihr Einfluß auf die Verteilung von Ämtern, Ehrungen und Bezügen wird vervielfacht; und alle Mittel, mit denen den Geist verführt wird, werden denen hinzugefügt, welche die Macht haben, das Volk zu unterwerfen […] (Es gibt auch eine) Ungleichheit des Vermögens und die Möglichkeiten des Betrugs, die aus einem Kriegszustand hervorgehen, und […] Entartung von Manieren und Moral, … Kein Volk könnte sich inmitten ständiger Kriegsführung seine Freiheit bewahren.

James Madison – amerikanischer Politiker, 1809-1817 vierter Präsident (1751-1836), aus „Political Observations“ (20.4.1795)

Mut

Ich habe gelernt, daß Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern der Triumph über sie. Ich selbst habe öfter Angst gefühlt, als ich mich erinnern kann, aber ich habe sie hinter der Maske von Mut versteckt. Ein tapferer Mensch ist nicht der, der keine Angst verspürt, sondern der, der diese Angst überwindet.

Nelson Mandela – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1918-2013), aus seiner Autobiographie „Der lange Weg zur Freiheit“ („Long Walk to Freedom“, 1994), Zitateheft 2021

Haltedauer

Wie lange sollten Sie eine Aktie halten? So lange, wie die guten Dinge, die Sie auf das Unternehmen aufmerksam gemacht haben, immer noch da sind.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Reichtum

Das wahre Maß Deines Reichtums ist, wieviel Du wert wärest, wenn Du all Dein Geld verlieren würdest.

Weisheit

Aktienauswahl

– Erstklassiges Management, das nachweislich sein Wort hält.
– Führt innovative Forschung durch und nutzt Technologie zum maximalen Vorteil.
– Arbeitet sowohl im Ausland als auch im Inland. (Wachstum durch Expansion im Ausland).
– Verkauft Produkte und Dienstleistungen, die nicht obsolet werden.
– Insider besitzen einen großen Teil der Aktien und haben einen persönlichen Anteil am Erfolg des Unternehmens.
– Das Unternehmen erzielt hohe Renditen auf die Innovationen und die Manager sind bestrebt, Investoren zu belohnen.
– Die Kosten werden auf ein Minimum beschränkt, was das Unternehmen zu einem kostengünstigen Produzenten macht.
– Das Unternehmen hat einen dominierenden oder wachsenden Anteil an einem wachsenden Markt.
– Das Unternehmen ist geschickt darin, Wettbewerber zu akquirieren und rentabel zu machen.
– Das Unternehmen verfügt über eine starke Bilanz.

Shelby M. C. Davis – amerikanischer Investor und Philanthrop, Gründer Davis Selected Advisers (*1937), aus einer Notiz vom 22. Mai 1997, zitiert in „The Davis Dynasty: Fifty Years of Successful Investing on Wall Street“ (2001)

Zukunft

Die Zukunft ist nicht vorhersehbar – aber man kann sich zukunftssicher positionieren.

Motto der ARIAD Asset Management GmbH, Hamburg

Mittelmäßigkeit

Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2003

Liebe

Du mußt der ursprünglichen und Hochbegabten Mannes für etwas einnehmen und bewahren, bevor sein Gehirn das Beste leisten kann.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1935-1919), Zitateheft 2003

Versuchen

Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden.

Hermann Hesse – deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1946 (1877-1962), aus einem Brief an Wilhelm Gundert (September 1960)

Leben ist Kampf

Zu leben heißt zu kämpfen.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.)

Liebe

Die Liebe hört niemals auf.

Die Bibel, 1. Korinther 13,8 (LUT)

Abschied

Ihr, die Ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe, sondern auf das, welches ich beginne.

wird oft fälschlicherweise Augustinus von Hippo zugeschrieben – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Niemals aufgeben

Gewinner geben nie auf, und Aufgeber gewinnen nie.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2020

Beidhändig

Mit nur einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.

aus der Mongolei – Zitateheft 2014

Bettlektüre

Wenn Du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit Dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es – gleich wie ein Tier – wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn Du am Morgen aufstehst, sollst Du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2002

Freund

Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.

Quintus Ennius – römischer Schriftsteller (239-169 v. Chr.), zitiert von Marcus Tullius Cicero (römischer Politiker, 106-43 v. Chr.) in „Über die Freundschaft“ („Laelius de amicitia“, 44 v. Chr.), Zitateheft 2016

Wilberforce und Manieren

Der allmächtige Gott hat mir zwei Ziele gesetzt: die Abschaffung des Sklavenhandels und die Reformation der Manieren.

William Wilberforce – britischer Parlamentsabgeordneter und Philanthrop, der wesentlich zur Abschaffung der Sklaverei beitrug (1759-1833)

Samen

Damit ein Samen seinen größten Ausdruck erhält, muß er vollständig aufgelöst werden. Die Schale reißt, ihr Inneres kommt heraus und alles ändert sich. Für jemanden, der Wachstum nicht versteht, würde es wie völlige Zerstörung aussehen.

Cynthia Occelli, JD – amerikanische Autorin und Unternehmerin

Gute Arbeit

Wenn es Dir im Leben zufällt, Straßen zu kehren, dann kehre die Straßen wie Michelangelo Bilder malte. Kehre die Straßen wie Beethoven Musik komponierte. Kehre die Straßen wie Shakespeare dichtete. Kehre die Straßen so gut, daß alle Heerscharen im Himmel und auf Erden innehalten müssen und sagen: „Hier lebte ein großer Straßenkehrer, der seine Aufgabe gut gemacht hat.“

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964  (1929-1968), aus seiner Rede „Facing the Challenge of A New Age“ vom 1.1.1957, zitiert so seinen Mentor Dr. Benjamin Mays vom Morehouse College (1894-1984), Zitateheft 2012

Bist Du im richtigen Spiel?

Wenn einen Fehler gemacht Du hast nicht und trotzdem Du verlierst … ein anderes Spiel Du spielen solltest.

Weisheit des Jedi-Meisters Yoda – Figur der Buch- und Filmreihe „Krieg der Sterne“ („Star Wars“), aus der Erzählung „Shatterpoint“ (2004), Zitateheft 2017

Großzügig sein

Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

Die Bibel, 2. Korinther 9,6 (EU) – Zitateheft 2005

Beten

Ich habe heute viel zu tun, darum muss ich heute viel beten.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Menschlichkeit

Der Mensch darf niemals aufhören, Mensch zu sein. In aller Tätigkeit darfst Du nie unpersönliche Energie, Ausführungsorgan irgendeiner Sache, Beauftragter einer Gesellschaft sein, sondern Du mußt Dich in allem mit Deiner persönlichen Sittlichkeit auseinandersetzen, so unbequem, so verwirrend es für Dich ist, und versuchen, in allem, was Du tun mußt, nach der Menschlichkeit zu verfahren und die Verantwortung für das Los, das Du einem anderen Menschen bereitest, zu tragen.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), aus A. Schweitzer, Predigten 1898-1948 (hrsg. von R. Büllmann, E. Gräßler, München 2001), Zitateheft 2010

Wunder

Wunder kommen zu denen, die an sie glauben.

aus Frankreich

Testen, testen, testen!

Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das zuviel getestet hat, nur Unternehmen, die zuwenig testen.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957), aus „Tips zur Unternehmensgründung“ (1977, Seite 167), Zitateheft 2002

Weisheit

Weisheit heißt: Ich weiß, was ich weiß, und ich weiß, was ich nicht weiß.

Weisheit

Nachdenken

Schreiben ist die Kunst des vertieften Nachdenkens.

René J. Cappon – amerikanischer Autor und Journalist (1924-2007), Zitateheft 2014

Schwierig

Je schwieriger ein Sieg, desto größer die Freude am Gewinnen.

wird Pelé zugeschrieben – eigentlich Edson Arantes do Nascimento, brasilianischer Fußballspieler (*1940), Zitateheft 2018

Standpunkt

Das ultimative Maß für einen Menschen ist nicht, wo er in Momenten von Komfort und Bequemlichkeit steht, sondern wo er in Zeiten der Herausforderung und Kontroverse steht.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seinem Essay „On Being a Good Neighbor“ (1963), Zitateheft 2018

Innovation

Innovation unterscheidet einen Bahnbrecher von einem Mitläufer.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), zitiert in „Steve Jobs, the Journey Is the Reward“ (1988)

Berufung

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: „Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden.“
„Oh nein“, erschrak die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern.“
Das Zündholz fragte: „Aber willst Du denn Dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?“
„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, flüsterte die Kerze unsicher und voller Angst.
„Es ist wahr“, entgegnete das Zündholz, „aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich Dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst, andere werden Dein Feuer weitertragen. Nur wenn Du Dich versagst, wirst u sterben.“
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „ICH BITTE DICH, ZÜNDE MICH AN!“

Weisheit

Rhetorik

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.

Samuel Johnson – englischer Dichter und Literaturkritiker (1709-1784), Zitateheft 2007

Gott sehen

Ein Schüler kam zu einem Rabbi und fragte: „Früher gab es Menschen, die Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen haben. Warum gibt es die heute nicht mehr?“
Darauf antwortete der Rabbi: „Weil sich niemand mehr so tief bücken will.“

jüdische Anekdote – Zitateheft 2016

Größe

Es ist nichts groß, was nicht gut ist; und es ist nichts wahr, was nicht besteht.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815)

Wirtschaften

„Wirtschaften“ ist friedliche Ausübung von Verfügungsgewalt.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus „Wirtschaft und Gesellschaft“, Zitateheft 2010

Zusammenhalt

Die Familie, die zusammen betet, hält zusammen.

Al Scalpone – amerikanischer Schriftsteller und Werbetexter (1913-2000), Zitateheft 2013

Kerze

Eine Kerze verliert nichts beim Entzünden einer anderen Kerze.

Sprichwort – Zitateheft 2010

Zuhören

Wenn Du redest, wiederholst Du nur, was Du schon weißt.
Doch wenn Du zuhörst, könntest Du etwas lernen.

Weisheit – Zitateheft 2017

Zinseszins

Zinseszins ist das achte Weltwunder. Wer es versteht, verdient es … wer nicht … bezahlt es.

wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben – Zitateheft 2008

Mut

Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.

Carl von Ossietzky – deutscher Journalist („Die Weltbühne“) und Pazifist, Friedensnobelpreis 1935 (1889-1938), aus „Professoren, Zeitungsschreiber und verkrachte Existenzen“ („Das Tage-Buch“, 31. Januar 1925)

Unwesentliches

Beherrschen Sie neben der edlen Kunst, Dinge zu erledigen, die edle Kunst, Dinge unerledigt zu lassen. Die Weisheit des Lebens liegt im Aussondern alles Unwesentlichen.

Ling Yü-T’ang – chinesischer Schriftsteller (1895-1976), Zitateheft 2002

Wahrheit

Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.

wird Prof. Dr. Theodor Heuss zugeschrieben – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 Bundespräsident (1884-1963), Zitateheft 2008

Umkehr und Erneuerung

Alle Umkehr und Erneuerung muß bei mir selber anfangen.

wird Dietrich Bonhoeffer zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2014

Geduld

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nicht nachlaufen. Nur Geduld: die nächste kommt bestimmt.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2005

Geduld

Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß.
Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort.
Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor.
Wenn er Früchte hervorbringt, sind sie nicht sofort reif.
Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen.

Aegidius von Assisi – Weggefährte von Franz von Assisi (etwa 1190-1262), Zitateheft 2008

Besser schnell als perfekt

Kontinuierliche Verbesserung ist besser als hinausgeschobene Perfektion.

Weisheit, wird fälschlich Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), konnte durch das Mark Twain Museum nicht bestätigt werden,

Geheimnisse

Geheimnisse tendieren dazu, ihre Träger aufzuzehren. Je größer die Bürde des Geheimnisses, je größer die angenommene klandestine Gegenwehr des ehemaligen Besitzers der Daten, desto größer die Paranoia, desto schneller und umfangreicher die gegenseitigen Verdächtigungen.

Frank Rieger – deutscher Publizist, Internetaktivist und Sprecher des „Chaos Computer Clubs“ (*1971), aus „Wie man sich selbst lahmlegt“ (2011), Zitateheft 2016

Erkennen

Der Unternehmer sieht Chancen, die andere nicht sehen. Er überwindet die Angst vor dem Neuen.

Dr. Branco Weiss – Schweizer Unternehmer (1929-2010), Zitateheft 2009

Abschied

Weinet nicht, daß ich gegangen bin. Danket Gott, daß ich so lange bei euch bleiben durfte.

Trauerspruch – Zitateheft 2007

Kinder lernen, was sie erleben

Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.

Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind mit Spott lebt, lernt es schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind mit Toleranz lebt, lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind mit Ermutigungen lebt, lernt es Zuversicht.

Wenn ein Kind mit Lob lebt, lernt es wertzuschätzen.

Wenn ein Kind mit Fairneß lebt, lernt es Gerechtigkeit.

Wenn ein Kind mit Sicherheit lebt, lernt es, Glauben zu haben.

Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind mit Zustimmung und Freundschaft lebt, lernt es, Liebe in der Welt zu finden.

gesehen auf Guthrie Castle, Schottland – Zitateheft 2002

Grenzverhalten

Vor dem Unmöglichen wird das Mögliche sichtbar.

Weisheit

Ziel

Man muß es so einrichten, daß einem das Ziel entgegenkommt.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819–1898)

Nächstenliebe

Nicht was wir geben, sondern wie wir es geben, bestimmt den Wert der Gabe. Nur wahre Nächstenliebe adelt die Wohltätigkeit.

Friedrich von Weech – deutscher Historiker und großherzoglich badischer Archivar (1837-1905)

Tollkühn

Bleibt mutig, bleibt tollkühn! Findet heraus was Ihr wirklich liebt.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), vor Absolventen der Stanford University, 12. Juni 2005, Zitateheft 2016

Ratgeben

Ratgeben kann man nur da, wo man die Lage des Anderen aus eigenem Erlebnis kennt.

Hermann Hesse – deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1946 (1877-1962)

Alter

Man wird weiser, aber man vergißt das meiste.

Nora Ephron – amerikanische Autorin und Regisseurin (1941-2012)

Ozean

Was bedeutet schon Schiffbruch, wenn Gott der Ozean ist?

Sprichwort – Zitateheft 2002

Welt verändern

Zweifle nie daran, daß eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind das die einzigen, die das je getan haben.

Margaret Mead – amerikanische Anthropologin und Ethnologin (1901-1978), Courtesy of The Institute for Intercultural Studies, Inc., New York, Zitateheft 2008

Fragezeichen

Das Fragezeichen ist kraftvoller als das Ausrufezeichen.

Dale Carnegie – eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer (1888-1955)

Anfang

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Eigentum

Eigentum … ist die einzige von der Menschheit bisher entdeckte Lösung des Problems, individuelle Freiheit mit der Vermeidung von Konflikten zu vereinbaren. Recht, Freiheit und Eigentum sind eine unteilbare Dreieinigkeit.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Recht, Gesetz und Freiheit“ („Law, Legislation And Liberty“, Band 1, 1973), Zitateheft 2015

Heiraten

Eine Ehe eingehen heißt: Kleine Dinge aufgeben, um größere Werte zu besitzen.

Sprichwort

Segen

Gott, unser Vater im Himmel sei über Dir und bewahre Dich auf den Wegen Deines Lebens.

Jesus Christus, unser Heiland und Herr, sei neben Dir und stärke Dich auf den Wegen Deines Lebens.

Der Heilige Geist, Gottes Kraft, sei in Dir und schenke Dir ein fröhliches Herz auf den Wegen Deines Lebens.

So segne Dich der dreieinige Gott, der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.

Heino Masemann – evangelischer Pastor (*1961), Segenswort der Expowal-Gottesdienste (Hannover), Zitateheft 2011

Ausdauer

Eine Löwin muß im Durchschnitt 29 mal jagen, bevor sie und ihre Lieben etwas zu essen bekommen. Sollte sie beim 28. Mal aufhören zu jagen, gibt es an diesem Tag nichts zu essen.

Alfred Kuhni – deutscher Autor (*1956), aus „Mir geht es gut. Wenn nicht, sorge ich dafür.“ (2009), Zitateheft 2015

Machen

Reden ist Silber, Machen ist Gold.

Jean Pütz – deutscher Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator (*1936), Zitateheft 2015

Freunde

Freunde zu haben bedeutet, reich zu sein.

spanisches Sprichwort

Lächeln

Ein Tag ohne zu Lächeln ist ein verlorener Tag.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler und Regisseur (1889-1977)

Alter

Das Alter ist wie eine Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen läßt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.“

wird Gertrud von Le Fort zugeschrieben – eigentlich Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von Le Fort, deutsche Schriftstellerin (1876-1971)

Begeisterung

Mit den Jahren runzelt die Haut. Die Seele aber runzelt mit dem Verzicht auf Begeisterung.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2003

Eigentum

Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmergeist.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1961-65 16. Präsident (1809-1865), aus einer Rede vor der New York Workingmen’s Democratic Republican Association, nachdem diese ihn zum Ehrenpräsidenten ernannte (21. März 1864), Zitateheft 2010

Fliegen

Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.

wird Florence Nightingale zugeschrieben – englische Krankenschwester, Begründerin der modernen Krankenpflege (1820-1910), Zitateheft 2016

Handel

Das Streben nach Handelsverkehr führt Nationen wieder zusammen, besänftigt Kriege, stärkt den Frieden und verwandelt das private Eigentum von Individuen in allgemeinen Wohlstand. (…)
Das Gewerbe ergründet die geheimen Plätze der Erde, erreicht nie gesehene Ufer, erforscht furchterregende Wildnisse, und in unbekannten Sprachen … führt (es) den Handel der Menschheit fort.

Hugh of St. Victor – christlicher Theologe des Mittelalters (1096-1141), aus „Didascalicon“ (um 1128), Zitateheft 2013

Religion

Wenn ich Gutes tue, fühle ich mich gut; wenn ich schlechtes tue, fühle ich mich schlecht. Das ist meine Religion.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Zuhause

Zuhause ist nicht, woher Du kommst, es ist, wohin Du gehörst.
Einige von uns reisen um die ganze Welt, um es zu finden.
Andere finden es in einer Person.

Beau C. Taplin – australischer Lyriker (*1988), aus seinem Gedicht „The Explorers“, in „Worlds of You“ (2018)

Gott ist Liebe

Gott ist Liebe – und wir sind Ihm am ähnlichsten, wenn wir lieben!

Dr. Robert H. Schuller – amerikanischer Evangelist und reformierter Pfarrer (1926-2015)

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der Heiligen Nacht Deinen Weg erleuchten.
Was auch kommt –
Du darfst getrost und zuversichtlich sein.
Möge die Fürsorge Gottes Dich begleiten.
Wo du auch hingehst –
Dein Leben soll unter einem guten Stern stehen.
Möge der Friede Gottes Dein Herz erfüllen.
Wer Dir auch begegnet –
es sollen Zeichen der Liebe von Dir ausgehen.
Möge die Barmherzigkeit Gottes Deine Freude sein.
Was Du auch zu bewältigen hast –
Trost und Hoffnung werden Dich nicht verlassen.
Möge Jesus Christus Dir zur Seite stehen, nicht nur an Weihnachten,
sondern an jedem neuen Tag.

Segenswunsch

Geben

Geben ist seliger als Nehmen.

Die Bibel, Apostelgeschichte 20,35 (LUT) – Zitateheft 2008

Spuren hinterlassen

Ich werde nicht dem Weg folgen, denn ich werde dort gehen, wo kein Weg ist und eine Spur hinterlassen.

Muriel Strode – amerikanische Lyrikerin (1875-1964), aus „My Little Book of Prayer“ (1904)

Ziel

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben, konnte aber von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden

Aus Fehlern lernen

Es ist gut, aus Fehlern zu lernen. Es ist besser, aus den Fehlern Anderer zu lernen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2016

Mut

Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Es ist, trotz Angst zu tun, was nötig ist.

Jack Canfield – amerikanischer Persönlichkeitstrainer (*1944)

Söldner oder Missionar

Söldner fragen sich zuerst: Wie viel Geld werde ich verdienen? Bei den Missionaren steht die Leidenschaft für ein Produkt oder einen neuen Service im Vordergrund.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2015

Weisheit

Weisheit steht dem Menschen nicht zu wie ein Besitztum, sondern bloß wie eine zeitweilige Leihgabe.

Thomas von Aquin – italienischer Philosoph und Theologe (1224/25-1274), aus seinem Kommentar zu Aristoteles‘ Metaphysik „Sententia libri Metaphysicae“ (lib. 1 l. 3 n. 13)

Ausdauer

Ich bin überzeugt, daß etwa die Hälfte dessen, was erfolgreiche Unternehmer von nicht erfolgreichen unterscheidet, reine Ausdauer ist.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), aus einem Interview mit Daniel Morrow für das „Smithsonian Institut“ (20.04.1995), Zitateheft 2021

Gegenwart

Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft.

Zarko Petan – slowenischer Schriftsteller und Regisseur (1929-2014)

Besser

Das Bessere ist der Feind des Guten.

französisches Sprichwort

Dauerhaftes Wachstum

Dauerhaft erfolgreiche Wachstumsstrategien setzen auf die eigene Kraft und deren Entfaltung und nicht auf den Rückenwind der Konjunktur.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Kind in der Krippe

Wenn Du Dich satt gesehen hast an dem schönen Kind in der Krippe, geh noch nicht fort.
Mach erst seine Augen zu Deinen Augen, seine Ohren zu Deinen Ohren und seinen Mund zu Deinem Mund.
Mach seine Hände zu Deinen Händen, sein Lächeln zu Deinem Lächeln und seinen Gruß zu Deinem Gruß.
Dann erkennst Du in jedem Menschen die Schwester, den Bruder. Wenn Du ihre Tränen trocknest und ihre Freude teilst, dann ist Gottes Sohn wahrhaftig geboren, und Du darfst Dich freuen.

Weihnachtsgedanken, werden oft Marisa Roos zugeschrieben – deutsche Dichterin, Zitateheft 2020

Seelenheil

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele zu verlieren? Gibt es etwas Kostbareres als die Seele?

Die Bibel, Matthäus 16,26 (NLB) – Zitateheft 2005

Verantwortung

Liebe bedeutet, daß das Leben keine andere Bedeutung hat außer Verantwortung. Verantwortung gegenüber unserer Familie, gegenüber unserem Volk, gegenüber unserer Zivilisation, und jetzt, durch den Druck der Geschichte, gegenüber der gesamten Menschheit, die auch unsere Feinde einschließt.

wird Reinhold Niebuhr zugeschrieben – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971)

Verantwortung

Allen Gutes tun, aber jedem die eigene Verantwortung lassen.

Papst Johannes XXIII. – eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, 1958-63 Heiliger Vater, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), aus einem Brief an seinen Bruder Severo (1949), Zitateheft 2015

Lernen

Wir lernen fast nur durch das Scheitern. Wir Menschen sind so veranlagt, daß wir nur dann lernen, wenn wir einen Dämpfer kriegen. […] Wir Menschen lernen durch Versuch und Irrtum.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), aus einem Interview mit M. Ruhland und D. Steigenberger (Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010)

Ungewißheit genießen

Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis Du davon tot umfällst. Oder Du kannst es vorziehen, das bißchen Ungewißheit zu genießen.

Norman Mailer – amerikanischer Schriftsteller und Regisseur (1923-2007)

Zivilisation

Das Maß der Zivilisation eines Menschenschlags ist sein Wille, den weniger Glücklichen eine helfende Hand zu reichen. Ein Menschenschlag, genau wie ein einzelner Mensch, erhöht sich selbst, indem er Andere erhöht.

Booker T. Washington – amerikanischer Pädagoge, Sozialreformer und Bürgerrechtler (1856-1915), Zitateheft 2011

Gelassenheit

Gelassenheit erlangt man nur in der Besinnung auf das Wesentliche.

Georg Moser – deutscher katholischer Geistlicher, 1975-88 Bischof von Rottenburg-Stuttgart (1923-1988), Zitateheft 2008

Aufgeben

Gib niemals auf, nie, nie, nie, niemals darfst Du aufgeben, in keinem Punkt – sei er groß oder klein, bedeutend oder winzig – niemals darfst Du aufgeben, außer aus ehrenvoller Überzeugung oder Vernunft.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus der Rede an der „Harrow School“ (29. Oktober 1941, Zitateheft 2002

Entfaltung

Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte.

nach Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2013

Viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden

Ich würde eher 50 Vorstellungsgespräche führen und niemanden einstellen, als den Falschen einzustellen.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2018

Dringlichkeit

Wir müssen ein hohes Maß an Dringlichkeit empfinden. Dies bedeutet jedoch nicht, daß wir unser Ladegerät montieren und versuchen sollten, in alle Richtungen gleichzeitig loszufahren.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969), in einer Radio- und Fernsehansprache über Wissenschaft in der nationalen Sicherheit (7.11.1957)

Ordnung

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus „Das kann man noch gebrauchen-!“ (Neue Leipziger Zeitung, 1930), Zitateheft 2003

Kirchenwachstum durch Liebe Gottes

Unsere Kirche wächst nicht deshalb so schnell, weil sie vollendete Strukturen oder vollkommene Theorien hätte, sondern weil Millionen von Brüdern und Schwestern die Liebe Gottes in ihrem Leben Wirklichkeit werden lassen.

Shen Enzhen – chinesische Theologin (*1964), aus „Christsein in China – chinesische Stimmen aus Kirche und Forschung“ (2000, Hrsg. Monika Gänßbauer)

Frühe Fehler

Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht früh zu machen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2009

Geben

Geldgeben ist leicht und liegt in jedermanns Macht. Aber zu entschieden, wem man es geben soll und wieviel und wann und zu welchem Zweck ist weder in jedermanns Macht, noch ist es eine leichte Sache. Darum ist das Gute auch so selten, so lobenswert und so edel.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „Nikomachische Ethik“ (350 v. Chr.), Zitateheft 2011

Liebe zum Detail

Die Geduld zeigt ihre Größe in den kleinen Dingen.

Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944)

Kleinigkeiten

Wer das Kleine liebt, hat die Fähigkeit zur Größe.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944), Zitateheft 2008

Erhellen

Kannst Du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe im Haus.

Sprichwort – Zitateheft 2007

Fragen

Wer viel fragt, lernt viel und behält viel.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), Zitateheft 2008

Hoffnungsträger

Unsere Welt braucht keine Bedenkenträger, sondern Hoffnungsträger.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2016

Quereinsteiger

Der Erfolg von Quereinsteigern beruht auf der Arroganz der Etablierten.

Gert Rippl – deutscher Unternehmer (1945-2015), Zitatehefte 2006 + 2019

Auswirkungen

Je ratloser die Politiker den Problemen gegenüberstehen, desto mehr überträgt sich die Unsicherheit auf Währungen, Zinsen und Aktienkurse. Denn der Mensch kämpft härter für seine Zinsen als für seine Rechte.

wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben – französischer General und 1804-14 und 1815 Kaiser (1769-1821)

Wie schwer es ist, die Zukunft einzuschätzen

Wer … will Schauspieler sprechen hören?

Harry M. Warner – Mitbegründer der Warner Brothers-Filmgesellschaft (1881-1958), über den Tonfilm (1927)

Das Fernsehen wird nach den ersten 6 Monaten am Markt scheitern.

Darryl F. Zanuck – Mitbegründer der 20th Century Productions (1902-1979), über das Fernsehen (1946)

Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.

Begründung der Plattenfirma DECCA, warum sie die Beatles nicht unter Vertrag nehmen wollte (1962)

Es gibt keinen Grund dafür, daß jemand einen Computer zu Hause haben wollte.

Ken Olson – Präsident der Digital Equipment Corp. (1926-2011), über den Computer (1977)

Auferstehung

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Weisheit

Traum oder Ziel?

Ein Traum ist bloß ein Traum. Ein Ziel ist ein Traum mit einer Deadline.

Harvey Mackay – amerikanischer Unternehmer und Autor des New York Times-Nummer 1 Bestsellers (2005) „Swim With The Sharks Without Being Eaten Alive“ (*1932), Zitateheft 2013

Genug

Was man nicht braucht, ist mit einem Heller noch zu teuer bezahlt.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2014

Geschäftskunst

Gut im Geschäft zu sein ist die faszinierendste Art der Kunst.

Andy Warhol – amerikanischer Künstler (1928-1987)

Loslassen

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), aus „Die Falschmünzer“ („Les Faux-Monnayeurs“, 1925), Zitateheft 2014

Anpacken

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, anzupacken?

Vincent van Gogh – niederländischer Maler (1853-1890), in einem Brief an seinen Bruder Theo (29.12.1881), Zitateheft 2021

Komitee-Entscheidungen

Komitees können kritisieren, aber sie können nichts schaffen. Durchsuch die Parks in Deiner Stadt, ein Komitee kein Denkmal hat.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999)

Machen

Drucker hat mir die Augen geöffnet. Nach jedem unserer Treffen mahnte er mich: „Erzähl mir nicht, was Du wieder für ein wunderbares Meeting mit mir hattest. Sag mir lieber, was Du am Montag anders machen willst.“

Donald R. Keough – Ex-Vorstandsvorsitzender von Coca-Cola (1926-2015) über Peter F. Drucker, amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus dem Interview „Seeing Things As They Really Are“ („Forbes“, 10.03.1997), Zitateheft 2006

Guter Rat

Ein guter Rat kann ein Vermögen Wert sein.

aus einem Prospekt der Franklin Templeton Investment Services GmbH

Erster

Eine Chance zu sehen ist keine Kunst. Die Kunst ist, eine Chance als Erster zu sehen.

wird Benjamin Franklin zugeschrieben – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Das Schöne

Das Schöne weckt die Erinnerung an das Wahre.

wird Platon zugeschrieben – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.)

Toleranz

Toleranz bewährt sich darin, daß sie beides zusammenhält: den Streit um die Wahrheit und die Fähigkeit zum Frieden.

Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber – deutscher evangelischer Theologe, 2003-09 Ratsvorsitzender der EKD (*1942), Zitateheft 2013

Ehrgeiz

Die Begeisterung, etwas zu schaffen, etwas Neues zu entwickeln, Grenzen aufzubrechen, das treibt mich an. Es ist der sportliche Ehrgeiz, einen Erfolg zu erzielen.

Dr. Helmut Rothenberger – deutscher Unternehmer (*1949), aus einem Interview mit „One“ (2019)

Berufung

Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äußere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu überwinden, – als: das Bewußtsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.

Viktor E. Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), auf der Rückseite seiner handschriftlichen Ankündigung von Vorträgen im Lager Theresienstadt (1942-1944)

Gehen Sie zum Ort des Geschehens

Ich sage jungen Managern: Gehen Sie raus zu ihren Mitarbeitern, gehen Sie raus zu ihren Kunden. Sorgen Sie dafür, daß eine kreative, lebendige Atmosphäre herrscht, damit die Dinge in Gang kommen. Jeder Tag, den Sie in Ihrem Büro verbringen, ist ein verlorener Tag.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts, Zitateheft 2014

Freiheit

Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, daß der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein. Sorge Du, Staat, dafür, daß ich dazu in der Lage bin.
Es geht nicht darum zu sagen: Staat, komm mir zu Hilfe, schütze mich und hilf mir, sondern umgekehrt: Kümmere Du, Staat, Dich nicht um meine Angelegenheiten, sondern gib mir so viel Freiheit und laß mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, daß ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), Zitateheft 2007

Mitdenker

Kraftvolle Unternehmenskulturen brauchen Mitdenker statt Mitmacher!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Eigenkapitalrendite

Der erste Test, wie gut das Management ist, besteht in einer hohen Eigenkapitalrendite.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2011

Zukunftsangst

Weil Gott weiß, was morgen ist, brauchen wir heute keine Angst zu haben.

Heinrich Giesen – deutscher Pastor und Autor (1910-1972)

Aufgaben-Verteilung

Der beste Auftrag geht an die Person, die ihn erledigt, ohne die Verantwortung abzugeben oder mit Ausreden zurückzukommen.

Napoleon Hill – amerikanischer Schriftsteller: „Denke nach und werde reich“ (1883-1970)

In Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich;
Pflicht in Liebe erfüllt macht beständig.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos;
Verantwortung in Liebe getragen macht fürsorglich.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart;
Gerechtigkeit in Liebe geübt macht zuverlässig.

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll;
Erziehung in Liebe wahrgenommen macht geduldig.

Klugheit ohne Liebe macht gerissen;
Klugheit in Liebe praktiziert macht verständnisvoll.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch;
Freundlichkeit in Liebe erwiesen macht gütig.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich;
Ordnung in Liebe gehalten macht großzügig.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch;
Sachkenntnis in Liebe ausgeübt macht vertrauenswürdig.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig;
Macht in Liebe eingesetzt macht hilfsbereit.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig;
Ehre in Liebe gewahrt macht bescheiden.

Besitz ohne Liebe macht geizig;
Besitz in Liebe gebraucht macht freigiebig.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch;
Glaube in Liebe gelegt macht friedfertig.

Antithesen eines unbekannten Autors, abgedruckt bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (1928-2021), erschienen in „Was ich glaube“ (2009), Zitateheft 2018

Großer Gott

Sag nicht Deinem Gott, daß Du ein großes Problem hast!
Sag Deinem Problem, daß Du einen großen Gott hast!

Weisheit – Zitateheft 2020

Spötter

Es wird kein Ding so schön gemacht,

es kommt ein Spötter, der’s verlacht.

Wärst Du früher hergekommen

so hätt‘ ich Rat von Dir genommen,

drum gehe hin und schweige still

es baut ein jeder wie er will.

gesehen in Lech/Arlberg – Zitateheft 2003

Schönheit und Liebe

Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.

Weisheit – Zitateheft 2011

Gemeinsam

Wenn wir weniger danach fragen, woher einer kommt, als danach, wohin er will, wenn wir nicht mehr danach fragen, was uns trennt, sondern was uns verbindet, […] dann wird das Zusammenleben in unserem Land menschlicher und zugleich erfolgreicher sein.

Christian Wulff – deutscher Politiker (CDU), 2010-2012 Bundespräsident (*1959), aus seiner Antrittsrede als Bundespräsident am 2. Juli 2010

Zufriedenheit

Beschwer Dich nie, erklär Dich nie.

Lebens-Philosophie des englischen Adels – Zitateheft 2004

Schwere Zeiten

Eine schwere Zeit ist wie ein dunkles Tor, gehst du hindurch, kommst du gestärkt hervor.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2003

Entschuldigen

Es ist leichter, sich für etwas zu entschuldigen, als vorher um Erlaubnis zu bitten.

Dr. Horst Marquardt – deutscher evangelischer Theologe, Autor und Journalist, Gründer mehrerer Werke (1929-2020), Zitateheft 2017

Nächstenliebe

Wenn du nicht 100 Leute ernähren kannst, dann ernähre zumindest einen.

Weisheit, wird oft Mutter Teresa zugeschrieben – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), konnte aber vom Mother Teresa Center nicht bestätigt werden, Zitateheft 2013

Gedanken

Man muß sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2011

Verkaufen

Ich habe keinen Tag meines Lebens gearbeitet, ohne etwas zu verkaufen. Wenn ich an etwas glaube, verkaufe ich es und ich verkaufe vehement.

Estée Lauder – eigentlich Josephine Esther Mentzer, amerikanische Gründungsunternehmerin (1906-2004), in der Dokumentation „Estée Lauder: The Sweet Smell of Success“ (1985), Zitateheft 2018

Was statt wie

Sag den Menschen niemals, wie sie etwas tun sollen. Sag ihnen, was sie tun sollen, und sie werden Dich mit ihrem Einfallsreichtum überraschen.

George Smith Patton – amerikanischer General (1885-1945), Zitateheft 2013

Tote Pferde optimieren

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt:
„Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“
Doch im Berufsleben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln den Reiter.
3. Wir sagen: „So haben wir das Pferd immer geritten.“
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, daß man es nicht noch schlagen könnte.“
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir engagieren Berater, um das Reiten toter Pferde zu optimieren.
16. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
17. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen läßt.
18. Wir erklären, daß unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.
19. Wir bilden Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
20. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
21. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Weisheit aus dem Berufsleben – Zitateheft 2019

Fordern

Man muß von jedem Fordern, was er leisten kann.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2010

Umsetzen

Die Fähigkeit einer Organisation, zu lernen und das Gelernte schnell in die Tat umzusetzen, ist der ultimative Wettbewerbsvorteil.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts, Zitateheft 2014

Freiheit und Offenheit

Freiheit – und Offenheit, die damit einhergeht – wird uns nicht geschenkt. Die Menschen müssen darum kämpfen, immer wieder.

Alfred Herrhausen – deutscher Bankier (1930-1989)

Werte schaffen

Viele Manager wundern sich, warum wir Werte schaffen, wo es ihnen nicht gelingt. Das liegt an den Faktoren, über die wir sprachen: am 100-Tage-Plan, an den Messsystemen, an der von uns geförderten Unternehmermentalität und an unserer Form der Kontrolle.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager (KKR) (*1944)

Demut

Ein Genie an der Börse ist immer nur ein Zwerg, der auf den Schultern anderer Zwerge steht – und die können auch mal wegbrechen.

Alfons Cortés – Schweizer Investor (*1946)

Probleme

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

wird Duke Ellington zugeschrieben – eigentlich Edward Kennedy Ellington, amerikanischer Jazzmusiker (1899-1974), Zitateheft 2012

Kapital Gottes

Gott gibt uns wirklich Schätze, wir sind reiche Leute, aber nur, wenn wir dieses Kapital aktivieren.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), aus „Das Bilderbuch Gottes: Reden über die Gleichnisse Jesu“ (1957)

Umsatz

Reines Umsatzdenken ist Einbildung, Gewinndenken ist Vernunft, Gemeinkosten laufen auf zwei Beinen.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2012

Umsetzen

Ideen sind einfach. Die Umsetzung ist schwer.

Guy Kawasaki – amerikanischer Gründungsunternehmer, Risikokapitalgeber, Autor und Marketingexperte (*1954), in „The Art of the Start: The Time-Tested, Battle-Hardened Guide for Anyone Starting Anything“ (2004)

Kinder

Wenn Dein Sohn älter wird, werde sein Freund.

arabisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Grenzenlos

Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Die Bibel, Lukas 1,37 (LUT) – Zitateheft 2003

Wissen ist Macht

Vermute niemals! Frag, analysier, probier aus, setz um!

Bernd Keller – deutscher Gründungsunternehmer, CEO „tRUE STANDARD“ (*1966)

An der Spitze wird es härter

Das Leben nach der Höhe zu wird immer härter — die Kälte nimmt zu, die Verantwortlichkeit nimmt zu.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), aus „Der Antichrist. Fluch auf das Christenthum“ (1895)

Wissen

Wissen ist die wichtigste wirtschaftliche Ressource und die dominierende – wenn nicht die einzige – Quelle von Wettbewerbsvorteilen geworden.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „The Age of Social Transformation“ („The Atlantic Monthly“, November 1994)

Gesetzestreue

In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen, und der Herrscher soll schweigen.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, 1740-86 König von Preußen (1712-1786), Zitateheft 2010

Erfolg macht neidisch

Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.

nach Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900)

Optimist

Ein Optimist findet immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse.

Napoleon Hill – American writer: “Think And Grow Rich” (1883-1970)

Begegnung

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Ich werde am Du.

Martin Buber – jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), aus „Ich und Du“ (1923)

Freiheit

Selbst im Fall einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen.

Friedrich Hebbel – deutscher Schriftsteller (1813-1863), aus seinem „Ersten Tagebuch“ (1836)

Selbstüberschätzung

Wer sich zu wichtig für kleine Arbeiten hält, ist oft zu klein für wichtige Arbeiten.

wird Jacques Tati zugeschrieben – eigentlich Jacques Tatischeff, französischer Schauspieler und Regisseur (1907-1982)

Handeln

Wer nicht handelt, wird behandelt.

Sprichwort – Zitateheft 2003

Mitmachen

Es müssen mehr Köpfe ans Denken kommen.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2010

Spitzenleistung

Spitzenleistung wird nur von den Leuten erzielt, die mit Freude bei der Sache sind.

Weisheit

Faulheit

Die Faulheit wird schon durch Langeweile bestraft!

aus einem Anzeigenblatt – Zitateheft 2002

Christentum

Ich glaube an das Christentum, wie ich daran glaube, daß die Sonne aufgegangen ist. Nicht nur, weil ich sie sehen kann, sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Ist Theologie Dichtung?“ („Is Theology Poetry?“, 1944), Zitateheft 2015

Möglichkeiten erweitern

Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten.

Ingeborg Bachmann – österreichische Schriftstellerin (1926-1973)

Glücklich reisen

Wer glücklich reisen will, muß mit leichtem Gepäck reisen.

wird Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2017

Value

Value wird sich langfristig immer gegen Wachstumswerte durchsetzen, da Wunschdenken und Gier vieler Investoren im Durchschnitt dazu führen, daß das Wachstumspotential überschätzt und damit zu teuer gekauft wird.

aus der Wirtschaft

Spekulant

Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle bezahlen zu können.

Bonmot – Zitateheft 2014

Mensch vor Theorie

Laßt Theorien sterben, nicht Menschen!

Leitsatz von Sir Karl Raimund Popper – österreichisch-britischer Wissenschaftsphilosoph (1902-1994), aus einer NDR-Dokumentation von Uwe Zimmermann (5.5.1990)

Gut und schlecht

Nichts ist so schlecht, daß es nicht irgendjemand loben würde, oder so gut, daß sich nicht irgendjemand beschweren würde.

finnisches Sprichwort – Zitateheft 2008

Vermächtnis

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944)

Verantworten, beteiligen, mitwirken

Keine Vergütung ohne Verantwortung,
keine Investition ohne Beteiligung,
kein Gewinn ohne Mitwirkung.

Dr. Michael Schluter – britischer Ökonom, Autor, Redner und Sozialunternehmer (*1947), während seiner Präsentation bei der European Economic Summit Declaration 2014

Reichtum

Reichtum ist eine Leihgabe Gottes, mit der man etwas Sinnvolles anfangen muß.

Ruth Merckle – deutsche Unternehmerin (1937-2018), Zitateheft 2007

Loslassen

Wir müssen das Loslassen lernen; es ist die große Lektion des Lebens.

Julie Schlosser – deutsche Schriftstellerin (1883-1965), Zitateheft 2003

Vorausdenken

Willst Du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis an.

Willst Du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume.

Willst Du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen.

wird Tschuang-Tse zugeschrieben – chinesischer Philosoph (4. Jh. v. Chr.)

Leidenschaft

Ohne Leidenschaft gibt es keine Genialität.

Theodor Mommsen – deutscher Historiker, Literaturnobelpreis 1902 (1817-1903), aus „Römische Geschichte“, Band drei: „Von Sullas Tode bis zur Schlacht von Thapsus“, Kapitel XI (1856)

Wasser

Den Wert des Wassers schätzt man erst, wenn der Brunnen trocken ist.

Sprichwort – Zitateheft 2005

Mut

Am Mute hängt der Erfolg.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819–1898), aus „Stine“ (1890)

Wesentlich

Die Arbeit läuft nicht davon, während Du Deinem Kind einen Regenbogen zeigst, aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.

Mary „Patricia“ (Wise) Clafford – amerikanische Schriftstellerin (1900-1998)

Ideen realisieren

Es mangelt nicht an Ideen; woran es mangelt, sind realisierte Ideen. Nicht reden, MACHEN.

Dr. Andreas C. Habicht – deutscher Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1961), Zitateheft 2018

Beweis

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.

Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2002

Zukunftsträume

Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenre-Chtscharta (1884-1962), Zitateheft 2004

Lebe

Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben,

aber den Tagen mehr Leben.

Lebensweisheit – Zitateheft 2011

Genuß

Man ist niemals zu schwer für seine Größe, aber man ist oft zu klein für sein Gewicht.

Lebensmotto für Genießer

Mensch werden

Mach’s wie Gott, werde Mensch!

Dr. Franz Kamphaus – deutscher katholischer Theologe, 1982-2007 Bischof von Limburg (*1932), Zitateheft 2014

Börsengang

Beim Börsengang geht es doch nur darum, daß ein Eigentümer einen größeren Dummen findet, der mehr bezahlt als er selbst. Der Verkäufer weiß in der Regel viel mehr über sein Unternehmen als jeder andere, er hat also einen Informationsvorteil und kann immer zum optimalen Zeitpunkt verkaufen.

Dr. Hendrik Leber – deutscher Fondsmanager (*1957), Zitateheft 2007

Zeit

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, daß die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich – sind wir alle nur sterblich.

Captain Jean-Luc Picard – Kapitän der USS-Enterprise, Charakter der „Star Trek“-Film- und Fernsehreihe, aus „Star Trek Generations“ (1994)

Entwicklung

Von Zeit zu Zeit erweitert sich der Verstand eines Menschen durch eine neue Idee oder eine neue Empfindung und schrumpft nie wieder auf sein vorheriges Maß zurück.

Oliver Wendell Holmes, sr. – amerikanischer Arzt und Schriftsteller (1809-1894), aus „The Autocrat of the Breakfast Table“, Kapitel 11 (1858)

Selbsteinschätzung

Zu wissen, was man nicht weiß, ist nützlicher, als genial zu sein.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), aus „A Fireside Chat With Charlie Munger“ („Wall Street Journal“, 12.09.2014)

Investments

Die Kunst einen Anteil an öffentlichen Unternehmen zu erwerben unterscheidet sich nur wenig von der Kunst, erfolgreich Tochterunternehmen vollständig zu kaufen. In jedem Fall möchte man einfach zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit einem exzellenten Geschäft und fähigem, ehrlichem Management erwerben. Danach muß man nur kontrollieren, ob diese Qualitäten erfüllt werden.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Bevölkerungsentwicklung

Früher hatte die Oma mehrere Enkel – heute hat der Enkel mehrere Omas.

dreifacher Familienvater auf einem Familienkongreß in Oschatz – Zitateheft 2007

Politik

Eine win-win-Situation gibt es in der Politik nicht. Es herrscht absoluter Wettbewerb. Der eigene Erfolg ist immer mit einem Misserfolg des politischen Gegners verbunden. Und manchmal besteht der eigene Erfolg auch nur darin, Misserfolg für den politischen Gegner zu produzieren. Wer einsteigt in die politische Arena, muß mit den Stieren rechnen.

Prof. Dr. Friedhelm Farthmann – deutscher Politiker (SPD), 1975-85 Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen (*1930)

Leidenschaft

Tu es mit Leidenschaft oder gar nicht.

Weisheit, wird Rosa Nouchette Carey zugeschrieben – englische Kinderbuchautorin (1840-1909)

Jahreslosung 2005

Jesus Christus spricht: Ich habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre.

Die Bibel, Lukas 22,32 (LUT)

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Zeitmanagement

Jene Menschen, die anerkennen, daß sie nur begrenzt Zeit haben und mit einem Gespür für Dringlichkeit leben, haben die besten Chancen, ihr volles Potential auszuschöpfen.

Dr. W. Stanley Beecham – amerikanischer Psychologe, Autor und Unternehmensberater (*1961), aus „Elite Minds: How Winners Think Differently to Create a Competitive Edge and Maximize Success“ (2016)

Möglich

Sie sehen also, was alles möglich ist, wenn man an die Möglichkeit glaubt.

Viktor E. Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), aus einem Vortrag im ORF-Studio Salzburg (Juni 1985), Zitateheft 2017

Bewegen

Nur wer versteht, was die Menschen bewegt, kann sie auch bewegen.

Berthold Bodo Flaig – deutscher Psychologe, Markt- und Sozialforscher, SINUS-Institut (*1948)

Steuern sparen

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat auch das Recht, Steuern zu sparen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2005

Große Geister

Große Geister haben stets heftige Gegnerschaft in den Mittelmäßigen gefunden.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), in einer Bemerkung zu Bertrand Russell vom 19.3.1940, Zitateheft 2009

Alt oder kühn

Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten. Aber es gibt keine alten kühnen Piloten.

Sprichwort in der British Royal Air Force – Zitateheft 2007

Reichtum

Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Was ist’s gegen Gottes Wort, ja, was ist’s auch nur gegen leibliche Gaben wie Schönheit, Gesundheit und gegen Gaben des Gemüts, wie Verstand, Kunst, Weisheit?

Dennoch trachtet man so emsig danach und läßt sich keiner Arbeit noch Mühe und Gefahr verdrießen noch hindern. Darum gibt Gott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2004

Advent

Advent ist die Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll für sich selbst.

Pater Alfred Delp SJ – deutscher Jesuit (1907-1945), aus „Im Angesicht des Todes. Ignatianische Impulse“ (1948), Zitateheft 2016

Geh unter der Gnade

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer Du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob Du wachst oder ruhst.

Manfred Siebald – deutscher Liedermacher (*1948), Zitateheft 2007

Lernen

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr zuvor.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Beifall

Beifall läßt sich, wie Gegenliebe, wünschen, nicht erzwingen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), an Philipp Friedrich Seidel am 27.10.1787

Kirche

Die Kirche befriedigt keine Erwartungen, sie feiert Mysterien.

Carlo Maria Kardinal Martini – italienischer katholischer Geistlicher, 1979-2002 Erzbischof von Mailand (1927-2012), aus dem Dialog mit Umberto Eco „Woran glaubt, wer nicht glaubt?“ („In cosa crede chi non crede?“, 1996)

Perspektive

Ärgere Dich nicht, daß die Rosen Dornen haben, sondern freue Dich, daß die Dornen Rosen haben.

Sprichwort – Zitateheft 2014

Ein einzelnes Leben

Er wurde in einem unbedeutenden Dorf als Kind einer Bäuerin geboren. Er wuchs in einem anderen Dorf auf, wo er in einer Zimmerei arbeitete, bis er 30 war. Dann war er drei Jahre lang Wanderprediger. Er hat nie ein Buch geschrieben. Er hat nie ein Büro gehabt. Er hatte nie eine Familie oder ein Haus. Er ging nicht zur Universität. Er hat nie eine große Stadt besucht. Er hat sich nie 200 Meilen weit von seinem Geburtsort entfernt. Er hat keines der Dinge getan, die man normalerweise mit Größe verbindet. Er hatte keine Empfehlungen außer sich selbst.

Er war erst 33, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn wandte. Seine Freunde liefen fort. Er wurde an seine Feinde ausgeliefert und erlebte das Possenspiel eines Gerichtsprozesses. Er wurde zwischen zwei Dieben an ein Kreuz genagelt. Während er starb, spielten seine Henker im seine Kleidung; den einzigen Besitz, den er auf Erden hatte. Als er tot war, wurde er dank des Erbarmens eine Freundes in ein geliehenes Grab gelegt.

Neunzehn Jahrhunderte sind gekommen und gegangen, und heute ist er die zentrale Figur der menschlichen Rasse und die Leitfigur des Fortschritts der Menschheit. All die Armeen, die jemals marschiert sind, alle Flotten, die je gesegelt sind, alle Parlamente, die je getagt haben, alle Könige, die je regiert haben, zusammengenommen, haben das Leben des Menschen auf dieser Erde nicht so stark beeinflußt, wie dieses einzelne Leben.

nach Dr. James Allan Francis – amerikanischer Pastor und Autor (1864-1928), Zitateheft 2006

Reichtum

Gerade die Fähigkeit, die Bedürfnisse der anderen Menschen und die Kombinationen der geeignetsten Produktionsfaktoren für ihre Befriedigung rechtzeitig zu erkennen, ist eine bedeutende Quelle des Reichtums in der modernen Gesellschaft.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyła, 1978-2005 Heiliger Vater (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2006

Dienen

Wer auf den mächtigen Motor des Gewinnstrebens verzichtet, der muß an dessen Stelle ein anderes mächtiges Ding setzen: das Dienen im Glaubenssinn. Das ist der feste Grund und das bringt den Segen, den wir täglich dankend verspüren. Lebendig und gläubig sein inmitten all der Gleichgültigkeit, das ist das große Erlebnis.

Gottlieb Duttweiler – Schweizer Unternehmer, Gründer von Migros (1888-1962), in „Wir Brückenbauer“ (16. Mai 1958), Zitateheft 2017

Aus Fehlern lernen

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Prüfen

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2018

Gutmenschentum

Es ist viel einfacher, Sympathie mit dem Leiden zu haben als mit Entschluß. Dementsprechend setzen sie sich sehr ernsthaft und sehr sentimental mit bewundernswerten, aber fehlgeleiteten Absicht an die Aufgabe, dieses Übel, das sie sehen, zu bekämpfen. Aber ihre Bemühungen heilen diese Krankheit nicht, sie verlängern sie bloß. Tatsächlich sind diese Bemühungen ein Teil der Krankheit.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus „Die Seele des Menschen im Sozialismus“ (1891), Zitateheft 2004

Sorgen

Von all den Sorgen, die ich mir machte, sind die wenigsten eingetroffen.

Sven Hedin – schwedischer Geograph, Entdeckungsreisender und Reiseschriftsteller (1865-1952)

Lächeln

Jedes Lächeln, das Du aussendest, kehrt doppelt zu Dir zurück.

Sprichwort

Positive Einstellung

Sobald Du unangenehme Nachrichten nicht als negativ annimmst, sondern als Beweis für die Notwendigkeit für Veränderung, wirst Du nicht von ihnen besiegt. Du lernst von ihnen.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2014

Sechs Regeln für Erfolg

1. Trau Dir selbst.
2. Brich ein paar Regeln.
3. Hab keine Angst vor dem Scheitern.
4. Ignoriere die Schwarzseher.
5. Arbeite wie wild.
6. Gib etwas zurück.

Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.5.2009), Zitateheft 2017

Glaube

Gott stirbt nicht an dem Tag, an dem wir nicht länger an eine persönliche Gottheit glauben, aber wir sterben an dem Tag, an dem das Leben für uns nicht länger von dem stets wiedergeschenkten Glanz des Wunders durchstrahlt wird, von Lichtquellen jenseits aller Vernunft.

Dag H. A. C. Hammarskjöld – schwedischer Jurist, 1953-61 UNO-Generalsekretär, Friedensnobelpreis postum 1961 (1905-1961), Zitateheft 2007

Leidenschaft

Der einzige Weg, großartige Arbeit zu machen, ist, daß man liebt, was man tut. Wenn Ihr es noch nicht gefunden habt – sucht weiter. Gebt Euch nicht zufrieden.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), vor Absolventen der Stanford University am 12. Juni 2005, Zitateheft 2013

Sehen

Weil Du die Augen offen hast, glaubst Du, Du siehst…

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Bescheidenheit

Auf die Frage: „Heute sind Sie Milliardär, was leisten Sie sich eher als früher?“
Nichts. Ich trage meist einfache Stiefel. Im Kleiderschrank hängen zwar ein paar Anzüge mehr, doch ich fahre immer noch einen alten Volvo und besitze weder eine Jacht noch einen Privatjet. Und seit 36 Jahren bin ich mit derselben Frau verheiratet.

Kenneth L. Fisher – amerikanischer Investor (*1950), Zitateheft 2008

Gottes Liebe

Die Liebe Gottes bewahrt uns zwar nicht vor allem Leid, aber sie bewahrt uns in allem Leid.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (1928-2021), Zitateheft 2005

Guter Christ

Ein guter Christ kann kein schlechter Mensch sein.

Uwe Heimowski – deutscher evangelischer Theologe (*1964)

Wo läufst Du hin?

Halt an – wo läufst Du hin?

Der Himmel ist in Dir und suchst Du ihn nicht dort,

Du fehlst ihn für und für.

Weisheit

Was tust Du für Andere?

Wenn Du von Erfolg träumst, bist Du bereit für Ausdauer?
Du hast den Anspruch, zu führen, aber bist Du bereit, zu dienen?
Wir alle wollen etwas bekommen, aber wissen wir, wie man gibt?
Wir alle wollen gehört werden, aber sind wir bereit, zuzuhören?
Wir alle wollen glücklich sein, aber fühlen wir mit den Traurigen?
Wir alle wollen hervorragen, aber wissen wir, wie man unterstützt?
Wir alle wissen, was wir wollen, aber weißt Du, was Du brauchst?
Du möchtest andere verändern, aber würdest Du Dich für sie verändern?
Wir alle wissen, wie man verurteilt, doch wissen wir, wie man reflektiert?
Wir alle wollen ehrenvoll aussehen, doch wissen wir, was Ehre ist?
Wir alle wollen Wohlstand, doch kennst Du den wahren Wert von Wohlstand?
Wir kennen Leidenschaft, aber kennt Du Liebe?

Sir Li Ka-shing – Hongkong-chinesischer Gründungsunternehmer, Investor und Philanthrop (*1928), aus seiner Rede vor Absolventen der Shantou Universität, Guangdong (29.6.2004), Zitateheft 2021

Gebete

Gebete ändern nicht die Welt. Aber Gebete ändern Menschen und Menschen verändern die Welt.

Weisheit, wird fälschlich Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), konnte durch das Albert-Schweitzer-Zentrum nicht bestätigt werden

Bestimmung

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, ein Erfolg zu sein.
Und die Welt ist dazu bestimmt, dessen Erfolg zu ermöglichen.

Motto der Louis Leitz Stiftung – Zitateheft 2011

Denke

Denkfaulheit ist keine Gabe des Heiligen Geistes.

nach Karl Rahner – deutscher Theologe (1904-1984)

Weise handeln

Die Geschichte lehrt, daß sich Menschen und Nationen erst dann weise verhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind.

Abba Eban – eigentlich Aubrey Solomon Eban, israelischer Politiker und Diplomat (1915-2002), in einer Rede in London am 16.12.1970, Zitateheft 2012

Übung macht den Meister

Je härter Du trainierst, desto erfolgreicher wirst Du.


Gary Player – südafrikanischer ehemaliger Profi-Golfer (*1935)

Abschied

Ich bin froh, seid ihr es auch!

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyła, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005)

Krieg ohne Menschen

Eines Tages wird es einen Krieg geben und niemand wird hingehen.

Carl Sandburg – amerikanischer Dichter (1878-1967), aus „The People, Yes“ (1936), wurde von der Friedensbewegung aufgegriffen und in den Satz „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“ umformuliert. Diese Variante wird häufig fälschlich Bertolt Brecht zugeschrieben.

Habsucht und Götzendienst

Wer sich nicht frei hält von der Habsucht, der wird vom Götzendienst befleckt und wird gleichsam unter die Heiden gerechnet werden.

Polykarp von Smyrna – frühchristlicher Theologe, Bischof von Smyrna, einer der Apostolischen Väter (ca.69/70 – ca. 155/156), in seinem Brief an die Philipper

Verkaufen

Man kann alles verkaufen, wenn es gerade in Mode ist. Das Problem besteht darin, es in Mode zu bringen.

Ernest Dichter – amerikanischer Sozialforscher, Pionier der Marktpsychologie (1907-1991), Zitateheft 2012

Rechtzeitig

Die Zeit zum Dachreparieren ist bei Sonnenschein.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), in einer Rede anläßlich eines Dinners in Erinnerung an Samuel Gompers in Boston (25. Oktober 1958)

Fundament

Nur ein Baum, der starke Wurzeln hat, kann eine große Krone tragen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Gott suchen

Gott suchen heißt immer weiter fragen, alles zu Ende zu denken: Wonach sehne ich mich wirklich? Was suche ich in meiner Arbeit, in meinem Gebet, in der Freundschaft? Letztlich ist es immer Gott, den wir in allem suchen.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), Zitateheft 2007

Sehnsucht als Motivation

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

popularisierte Version einer Passage aus Kapitel 75 von „Die Stadt in der Wüste“ („La Citadelle“, 1948) von Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2018

von Antoine de Saint-Exupéry formuliert als
Denn ein Schiff erschaffen, heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden, die Sterne lesen, sondern die Sehnsucht des Meeres wachrufen, die eins ist, und wo sie herrscht, gibt es keine Gegensätze mehr, sondern nur Gemeinsamkeit der Liebe.

Heimat

Heimat ist hier und dort; ist überall, wo Menschen uns mögen.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933)

Brücken bauen

Wer nicht schwimmen will, sollte Brücken bauen.

Steve Volke – deutscher Autor (*1961), Zitateheft 2008

Gute Worte

In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter.

mongolisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Lebendige Weihnachtserfahrungen

Wer Sehnsucht nach Gott hat und Jesus bittet, ihm zu begegnen, der kann auch in unserer Zeit lebendige Weihnachtserfahrungen machen.

Bernhard Matzel – Redaktionsleiter Stiftung Marburger Medien (*1956), aus dem Editorial von „Leben – Das Blatt mit der guten Nachricht“ (Ausgabe 12/2008), Zitateheft 2019

Fähigkeiten

Die Fähigkeiten, die in einem Menschen liegen, sind größer, als er weiß; und die Fähigkeiten, die Gott einem Menschen verleihen kann, sind größer, als er träumt.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus der Predigt Nr. 1690 „Chariots Of Iron“ in The Metropolitan Tabernacle, Newington (28.9.1882), Zitateheft 2019

Barmherzigkeit und Geiz

Der Milde gibt sich reich, der Geizhals nimmt sich arm.

deutsches Sprichwort

Treue

Niemand auf der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue.

Publius Cornelius Tacitus – römischer Politiker und Historiker (55-116 n. Chr.), Zitateheft 2013

Zukunft

Die beste Methode, die Zukunft vorherzusagen, besteht darin, sie zu erfinden.

Dr. Alan C. Kay – amerikanischer Computerwissenschaftler (*1940), bei einem Meeting des „Xerox Palo Alto Research Center“ (1971), Zitateheft 2021

Erfahrungen

Es ist besser, aus der Erfahrung anderer als aus eigener Erfahrung zu lernen. Das kostet weniger Geld und weniger Zeit. Je mehr man von anderen lernen kann, desto billiger die eigene Erfahrung.

Romeo Kreinberg – internationaler Top-Manager in der Chemiebranche (*1950), Zitateheft 2003

Authentisches Führen

Wenn Du lehrst, kannst Du nicht betrügen.

Sprichwort

Machen

Schaffen statt schwätzen.

schwäbisches Sprichwort

Fähigkeit

Ich bezahle mehr für die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, als für alles andere auf der Welt.

John D. Rockefeller – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937), Zitateheft 2015

Ziele

Es ist wichtig, daß ein Ziel niemals durch Tätigkeiten oder Maßnahmen definiert wird. Es muß sich immer direkt darauf beziehen, wie das Leben für alle besser ist. … Das Ziel eines Systems muß für jedermann in diesem System klar verständlich sein. Das Ziel muß Zukunftspläne enthalten. Das Ziel ist ein Werturteil.

Prof. Dr. William Edwards Deming – Begründer des Total-Quality-Management TQM (1900-1993)

Schatten

Schatten löschen die Sonne nicht aus.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), aus „Gespräche mit Kafka“ von Gustav Janouch (1961), Zitateheft 2019

Ohne Fleiß kein Preis

Mein Erfolg verknüpft sich mit drei Worten: Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Baron Albert Frère – belgischer Financier (1926-2018), aus einem Interview in „Finanz und Wirtschaft“ vom 9.8.2006, Zitateheft 2011

Schicksal

Man weiß nie, wenn man einen Aufzug betritt, einen Umschlag aufreißt oder das Telefon abhebt, welchen Streich das Schicksal einem nun sielen wird. Jeder Tag ist eine neue Serie von Abenteuern; hinter der nächsten Ecke kann das Ereignis liegen, das eine ganze Karriere verändern wird.

Bruce Barton – amerikanischer Autor und Werbefachmann (1886-1967)

Weihnachten

Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn jemand beschließt, ehrlich zu leben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Ihr einander anseht, mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

Denn es ist geboren die Liebe.
Denn es ist geboren der Friede.
Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
Denn es ist geboren die Hoffnung.
Denn es ist geboren die Freude.
Denn es ist geboren Christus, der Herr.

aus Brasilien – Zitateheft 2019

Lebensläufe

Es gibt keinen Heiligen ohne eine Vergangenheit und keinen Sünder ohne Zukunft.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Geld

Die Währung dieser Welt wird wertlos sein, entweder bei unserem Tod, oder bei der Rückkehr von Christus – beides steht uns bevor.

Randy C. Alcorn – Leiter der Eternal Perspective Ministries und Autor (*1954), Zitateheft 2008

Wer bin ich?

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meinen Bewachern frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“

Liebe

Einen Menschen zu lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Marina Iwanowna Zwetajewa – russische Lyrikerin (1892-1941), aus einem Tagebucheintrag vom 3.10.1918, Zitateheft 2020

Motivieren

Die Leute sagen oft, daß das Motivatieren nicht lange vorhält. Das Baden auch nicht – darum empfehlen wir es täglich.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Wünsche

Viele Menschen bekommen nicht, was sie wollen, weil sie nicht sagen, was sie sich wünschen.

Madonna – eigentlich Madonna Louise Ciccone, amerikanische Sängerin, Schauspielerin, Songschreiberin, Tänzerin, Buchautorin und Filmregisseurin (*1958)

Befähigen

Wenn wir in das nächste Jahrhundert vorausschauen, werden die Führungskräfte jene sein, die andere befähigen.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Exzellenz

Wenn Du in großen Dingen Hervorragendes erreichen willst, mußt Du die entsprechende Haltung in kleinen Dingen entwickeln. Exzellenz ist keine Ausnahme, sie ist eine Grundeinstellung.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (1937-2021)

Erretter

Wenn Wissen unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns ein Universalgenie geschickt.

Wenn Technologie unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Technik-Wissenschaftler geschickt.

Wenn Geld unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Ökonomen geschickt.

Wenn Unterhaltung unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Entertainer geschickt.

Aber so, da Vergebung unser größtes Bedürfnis ist, schickte er uns einen Erretter.

gesehen Pfingsten 1994 in New Orleans – Zitateheft 2002 + 2006

Tun

Nichtstun ist Machtmißbrauch.

Christian Lindner, MdL – deutscher Unternehmensberater und Politiker (FDP), seit 2013 Bundesvorsitzender der Freien Demokraten (*1979), Titel eines Vortrages in Unna am 25. März 2017

Entschluß

Ein Entschluß wiegt mehr als zehn Gedanken.

Weisheit – Zitateheft 2014

Freundliche Worte

Freundliche Worte kosten nichts, bringen aber viel ein.

wird Blaise Pascal zugeschrieben – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662)

Segen

All Dein Tun und Lassen
Sei dem Herrn anheim gestellt.
Er führt Dich auf rechter Straßen
Und mach mit Dir wie’s ihm gefällt.
Er schenke Dir zur Arbeit rechten Fleiß,
Er lehre Dich, was Du nicht weißt,
Er zeige Dir, was Du nicht siehst,
Er leite Dich, wohin Du gehst.
So segne Dich der Allmächtige Gott, der Vater, Sohn und Heil’ge Geist.

Hamburg 1684 – Zitateheft 2015

Ruhestand

Wer denkt, er sei fertig, der ist fertig. Wer denkt, er sei angekommen, hat seinen Weg verloren.

Henri J.M. Nouwen – holländischer Theologe und Psychologe (1932-1996), Zitateheft 2007

Beliebigkeit

Die Macht des Menschen, aus sich zu machen, was ihm beliebt, bedeutet die Macht einiger Weniger, aus anderen zu machen, was ihnen beliebt.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Die Abschaffung des Menschen“ („The Abolition of Man“, 1943)

Tue Gutes

Tu alles Gute, was du kannst,
Mit allen Mitteln, auf alle Arten,
An allen Orten, zu allen Zeiten,
Für alle Menschen, so lange du nur kannst.

wird John Wesley zugeschrieben – englischer Prediger (1703-1791), bekannt als „John Wesley’s Rule“

Freiheit

Gib Menschen Freiheiten, und sie werden Dich in Staunen versetzen.

Frank Kohl-Boas – deutscher Jurist, Google’s Personalleiter Nordeuropa (*1969), zur Personalphilosophie seines Unternehmens, Zitateheft 2015

Schlechtreden

Die Deutschen schießen immer aufs eigene Tor. Dabei landet man zwar viele Treffer, aber man kann nicht gewinnen.

Clemens Börsig – Vorstandsmitglied Deutsche Bank AG (*1948), Zitateheft 2004

Wertvoll

Stell Dir vor, jeden Morgen würde Dir bei einer Bank ein Konto mit 86.400 Euro zur Verfügung stehen. Doch wie jedes Spiel hat auch dieses seine Regeln.
Die erste Regel ist, daß Dir alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wieder weggenommen wird, Du kannst nicht schummeln, Du kannst das Geld nicht auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet die Bank für Dich ein neues Konto mit neuen 86.400 Euro für den kommenden Tag.
Zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden; zu jedwedem Zeitpunkt kann sie Dir sagen, daß es vorbei ist, daß sie das Konto schließt und Du kein neues mehr bekommen wirst. Was würdest Du tun? […]
Wir alle haben so eine magische Bank: Es ist die Zeit! Das Füllhorn der Sekunden, die verstreichen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt der Zauber von neuem, aber die Bank kann unser Konto zu jeder Zeit ohne Vorwarnung auflösen: Das Leben kann jeden Moment zu Ende sein. Was machen wir also aus unseren 86.400 täglichen Sekunden?

Gleichnis, gelesen bei Marc Levy – französischer Schriftsteller (*1961), aus „Solange du da bist“ („Et si c’était vrai…“, 1999)

Tun

Die meisten Unternehmen verbringen viel Zeit mit der Suche nach dem neuesten Managementkonzept, statt einfach das umzusetzen, was sie gerade gelernt haben.

Dr. Ken Blanchard – amerikanischer Management-Experte und Autor (*1939), Zitateheft 2007

Wirtschaftskrise

Das hier ist ein Albtraum, der am Morgen verschwinden wird. Denn die Ressourcen der Natur und die Erfindungen der Menschen sind genauso fruchtbar und produktiv wie sie waren.
Das Tempo unseres Fortschritts zur Lösung der materiellen Probleme des Lebens ist nicht langsamer. Wir können uns, genau wie vorher, für jeden einen hohen Lebensstandard leisten – hoch meine ich im Vergleich zu, sagen wir, vor 20 Jahren – und werden bald lernen, uns sogar einen höheren Standard zu leisten.
Wir wurden nicht im Vorfeld betrogen, aber heute haben wir uns in einen riesigen Schlamassel verwickelt, weil wir uns in die Kontrolle einer komplizierten Maschinerie eingemischt haben, deren Arbeitsweise wir nicht verstehen. Das Ergebnis ist, daß unsere Chance auf Wohlstand für einige Zeit dahin ist – vielleicht für eine lange Zeit.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), aus „The Great Slump of 1930“

Trost

Getröstet wird nicht zum Einschlafen, sondern zum Aufwachen und Tun. Deshalb laßt uns darauf achten, unsere Hände füreinander zu erheben.

Pfarrer Dr. Matthias Schreiber – deutscher evangelischer Theologe, verantwortlich für den Kontakt zu Kirchen und Religionsgemeinschaften, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen (*1963)

Aufmerksamkeit

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856)

Märkte

Märkte können sich länger irrational verhalten als Du solvent bleiben kannst.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2006

Fortschritt beginnt im Kleinen

Aller Fortschritt der Menschheit vollzog sich stets in der Weise, daß eine kleine Minderheit von den Ideen und Gebräuchen der Mehrheit abzuweichen begann, bis schließlich ihr Beispiel die anderen zur Übernahme der Neuerung bewog.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Liberalismus“ (1927), Zitateheft 2017

Lernvoraussetzung

Wer lernen will, muß glauben.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Beruf als Gottesdienst

Beruf als Gottesdienst Der weltliche Beruf ist der gottgewollte Ort des Dienstes des Christen. Denn der Christ soll Gott durch seinen Dienst in der Welt, nicht durch Rückzug aus der Welt dienen. Alles, was der Christ tut, ist weltlich. Aber wenn er es im Glauben an Gott tut, wird es heilig. Dadurch bekommt alles Tun eines Christen seine Würde.

Pfarrer Frank Schöller – Studienleiter Wirtschaftspolitik- und ethik, ev. Akademie Bad Boll (*1969), in Anlehnung an Martin Luther, Zitateheft 2010

Unternehmer

Im Erkennen und Durchsetzen neuer Möglichkeiten … liegt das Wesen der Unternehmerschaft.

Weisheit

Perfektion

Perfektion ist unerreichbar. Aber wenn wir ihr nachjagen, erreichen wir Spitzenleistungen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2016

Erfolg

Es ist unmöglich, einen Mann, dem durch seine Art zu verfahren, viel geglückt ist, zu überzeugen, er könne gut daran tun, anders zu verfahren. Daher kommt es, daß das Glück eines Mannes wechselt; denn die Zeiten wechseln, er aber wechselt nicht sein Verfahren.

Niccolò Machiavelli – italienischer Politiker, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter (1469-1527), aus „Mensch und Staat“, Kapitel „Fügungen des Geschicks“

Anstand

Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer (1861-1942), aus „Lebenserinnerungen“ (1921), Zitateheft 2014

Motivation

Mach was Du liebst.

wird Ted Koppel zugeschrieben – eigentlich Edward James Koppel, amerikanischer Journalist (*1940)

Richtig sehen

Es gibt keine unfotogenen Menschen. Man muß sie nur richtig sehen!

Josef Heinrich Darchinger – deutscher Fotojournalist (1925-2013)

Einfach

Die Genialität liegt im Einfachen.

Leitspruch von Wolfgang Reichelt – deutscher Unternehmer, BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH (*1940), Zitateheft 2012

Klug

Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher.

wird Voltaire zugeschrieben – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller (1694-1778)

Selbstvertrauen

Der Schlüssel, denke ich, ist Selbstvertrauen. Selbstvertrauen und ein unerschütterlicher Glaube daran, daß es getan werden kann und daß Du derjenige bist, der es tun wird.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Aus Schwächen Wunder machen

Morgen für Morgen, Tag für Tag ging Ghele zum Fluß, füllte zwei Krüge und machte sich auf den Weg zur Stadt, um das Wasser seinen Kunden zu bringen. Denn Ghele war Wasserverkäufer.

„Es kann nicht mehr lange dauern, bis mich Ghele ausrangiert“, dachte der eine Krug traurig. Denn er hatte einen Sprung und verlor deshalb ständig Wasser. Der andere Krug hingegen war ganz neu und brachte viel mehr Geld ein.

Eines Morgens machte sich der gesprungene Krug wieder Vorwürfe und beschloß, sich Ghele anzuvertrauen: „Wenn wir in der Stadt ankommen, bin ich halb leer. Du verlierst Geld wegen mir. Bitte, verzeih mir meine Schwäche.“

„Schau, da, am Rand des Weges“, entgegnete Ghele. Vorsichtig riskierte der gesprungene Krug einen Blick. „Oh, wie schön. Lauter kleine Blumen“, meinte er bewundernd.

„Du hast diese Pracht bewirk!“ Der gesprungene Krug schaute verständnislos. Bis Ghele weitersprach: „Ich habe Blumensamen gekauft und ihn entlang des Weges gesät. Und Du, ohne es zu wissen und zu wollen, hast ihnen jeden Tag Wasser gegeben. Vergiß nie: Wir alle sind ein wenig zersprungen. Aber Gott kann, wenn wir ihn darum bitten, aus unseren Schwächen Wunder machen.“

traditionelles Gleichnis

Jahreslosung 2011

Laß Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Die Bibel, Römer 12,21 (LUT) – Zitateheft 2011

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Wissen

Wissen, was läuft

Slogan der „Rheinpfalz“

Können

Eine der größten Entdeckungen, die ein Mensch machen kann, eine seiner größten Überraschungen, ist festzustellen, daß er etwas tun kann, was er fürchtete, nicht zu können.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Menschen verstehen

Unternehmen, richtige Unternehmen, sind keine Zahlen und kein Geld. Es sind Menschen. Du mußt imstande sein, Menschen zu verstehen und einzuschätzen.

André Meyer – französisch-amerikanischer Investmentbanker (Lazard), Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson (1898-1979), Zitateheft 2016

Mehr

Die Arbeit ist mehr als ein Job, das Geschäft mehr als Rendite.

Prof. h.c. Manfred Maus – deutscher Gründungsunternehmer, OBI (*1935)

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