Nur der Glaube kann sorglos schlafen

Als die Jünger ins Schiff stiegen (Matthäus 8, 23 ff), da schienen sie ganz sicher zu sein, sie schienen keine Furcht zu haben. Warum waren sie sicher? Sie sahen auf den schönen glatten See und waren ganz ruhig und sorglos. Aber mit zunehmendem Wind und Wellenschlag verlor sich ihre Ruhe und wuchs die Furcht. Von Jesus wird erzählt, daß er schlief. Nur der Glaube kann sorglos schlafen – darum ist der Schlaf eine Erinnerung an das Paradies – der Glaube hat seine Sicherheit allein in Gott. Die Jünger konnten nicht schlafen, ihre Sicherheit war dahin, sie hatten allen Halt verloren, es war die falsche Sicherheit gewesen, sie war nur ein anderes Gewand der Furcht. Solche Sicherheit überwindet die Furcht nicht – sie ist bald gebrochen, das tut allein der Glaube, der alle falschen Sicherheiten hinter sich läßt, stürzen und brechen läßt. Der Glaube, der nicht an sich selbst, nicht an das günstige Meer, an die Gunst der Verhältnisse, nicht an die eigene Kraft, nicht an anderer Menschenkraft, sondern allein ganz allein an Gott glaubt, ob es stürmt oder nicht, der einzige Glaube, der nicht Aberglaube ist, der nicht wieder in die Furcht führt, sondern der frei macht von der Furcht.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Berlin 1932-1933“, Dietrich Bonhoeffer Werke, Bd. 12

Leben

Das Leben wird flach, wenn man nicht mehr aus dem Geheimnis lebt.

Prof. Julius Berger – deutscher Cellist und Professor für Kammermusik und Violoncello (*1954), auf der SCHØN-Konferenz in Augsburg (Juni 2018)

Jeder ist erbaulich

Ich habe selten jemanden gefunden, aus dem ich nicht Unterhaltung oder Erbauung herausholen konnte.

Sir Walter Scott – schottischer Historienautor, Dramatiker, Dichter und Historiker (1771-1832), aus seinem Tagebuch, das postum unter dem Titel „The Journal of Sir Walter Scott“ veröffentlicht wurde, Erster Band (1890)

Großzügigkeit

Großzügigkeit bedeutet, sich um die Anderen zu kümmern.

Jean-Pascal Bobst – Schweizer Ingenieur und Manager (*1965)

Erfinden

Manchmal ist es gut, wenn man eine Schraube locker hat, dann haben die Gedanken mehr Spiel.

Prof. Dr. Achim Kampker – deutscher Ingenieur und Gründungsunternehmer: StreetScooter GmbH (*1975)

Denken

Manchmal kommt es anders, weil man denkt.

Johannes Warth – deutscher Schauspieler, Komiker, Ermutiger und Überlebensberater (*1961), auf der SCHØN-Konferenz in Augsburg (Juni 2018)

Aufwachen

Es ist für uns an der Zeit aufzuwachen und uns zu erheben.

nach Benedikt von Nursia – Gründer des Benediktinerordens (etwa 480-547), aus den Regeln des Heiligen Benedikt in Anlehnung an Römer 13,11: Die Stunde ist da, aufzustehen vom Schlaf (LUT)

Stammbaum Gottes

Natürlich kann sich niemand seine Vorfahren aussuchen. Doch bei Gott ist es möglich. Sie können Ihren geistlichen Vater auswählen. Sie können Ihren Stammbaum wechseln: den Stammbaum Adams mit dem Stammbaum Gottes tauschen.

gelesen bei Pfarrer Ulrich Kronenberg, Speyer

Gott vertrauen

Es steht nicht in unserer Macht, dafür zu sorgen, daß diese Welt sich weiterdreht. Wir tun gut daran, diese Aufgaben Gott zu überlassen.

gelesen bei Pfarrer Ulrich Kronenberg, Speyer

Wege und Ziele

Wer sein Ziel kennt, kennt den Weg.

christliche Weisheit

Gelegenheiten

Gelegenheiten treiben nicht wie Wolken im Himmel. Sie sind an Menschen festgemacht. Wenn Du nach einer Gelegenheit suchst, suchst Du eigentlich eine Person.

Reid G. Hoffman – amerikanischer Gründungsunternehmer: LinkedIn (*1967)

Mut

Ruht nicht aus auf dem Erreichten, sondern wagt mutig den neuen Anfang.

Hermann Spiekermann – deutscher Hotelier: Haus Antoniushütte (1937-1994)

Krieg ohne Menschen

Eines Tages wird es einen Krieg geben und niemand wird hingehen.

Carl Sandburg – amerikanischer Dichter (1878-1967), aus „The People, Yes“ (1936), wurde von der Friedensbewegung aufgegriffen und in den Satz „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“ umformuliert. Diese Variante wird häufig fälschlich Bertolt Brecht zugeschrieben.

Abschied

Wenn Du mutig genug bist, „Lebewohl“ zu sagen, wird das Leben Dich mit einem neuen „Hallo“ belohnen.

Lebensweisheit

Straße zum Erfolg

Die Straße zum Erfolg ist immer eine Baustelle.

Sprichwort

Handeln

Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt.

Motivation

Erfolg

Manche Menschen träumen vom Erfolg, während andere jeden Morgen aufstehen und ihn verwirklichen.

wird H. Wayne Huizenga sr. zugeschrieben – amerikanischer Geschäftsman und Gründungsunternehmer, u.a. Blockbuster Video (1937-2018)

Ankommen

Unser Ende soll ein ankommen sein.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Wegnehmen

Der Trick ist nicht, Dinge hinzuzufügen, sondern wegzunehmen.

wird Mark Zuckerberg zugeschrieben – amerikanischer Gründungsunternehmer: facebook (*1984)

Vermögen

Vermögen bilden ist wie ein großer Baum, der Schatten spendet.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Ohne Angst

Was würden Sie tun, wenn Sie vor nichts Angst haben müssten?

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Nächster

Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unsere Hilfe braucht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

Nutzen vor Kosten

Wichtiger als die „Total Cost of Ownership“ (TCO) ist die „Total Benefit of Usership“-Bewertung.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Lob verdienen

Wer aber Ruhm begehrt, muß dafür jede Anstrengung und jede Gefahr mit Freude auf sich nehmen.

Xenophon – griechischer Feldherr, Politiker und Schriftsteller (430-354 v. Chr.), Schüler des Sokrates, aus der Rede Kyros‘ des Großen in der „Kyropädie“, Buch 1, Kapitel V, Teil 12 (etwa 370 v. Chr.)

Stärken

Bete nicht um leichtere Lasten, bete um einen stärkeren Rücken!

wird Teresa von Ávila zugeschrieben – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582)

Beten

Ich habe heute viel zu tun, darum muss ich heute viel beten.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Fortschritt

Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Erforsche, träume, entdecke

In 20 Jahren wirst Du die Dinge, die Du nicht getan hast, mehr bereuen als Deine Taten.
Also, mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen.
Fang den Wind in Deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke.

Sarah Frances Brown – Mutter des Schriftsteller H. Jackson Brown, Jr. (*1940), zitiert im Aphorismenbuch ihres Sohnes „P.S. I Love You“ (1990)

Zusammenspiel

Schönheit ist ein Zusammenspiel von Licht und Schatten.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Anfangen

Das Geheimnis des Weiterkommens ist Anfangen.

Sprichwort

Wurstigkeit

Das Gegenteil von Schönheit ist nicht Häßlichkeit. Das Gegenteil von Schönheit ist Wurstigkeit.

Stefan Sagmeister – österreichischer Grafikdesigner und Typograf (*1962), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Würde des Scheiterns

Die Würde des Scheiterns liegt darin, begonnen zu haben.

Martin Schleske – deutscher Geigenbauer und Schriftsteller (*1965), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Worte

Worte sind das Blut der Seele.

Renate Kremer-Gillessen – deutsche Sport-Mentaltrainerin (*1966)

Wollen und Können

Für den Erfolg ist die Einstellung genauso wichtig wie die Fähigkeit.

Sir Walter Scott – schottischer Historienautor, Dramatiker, Dichter und Historiker (1771-1832)

Wissen und sehen

Man muß wissen und sehen, und man muß sehen und wissen.

Claude Lanzman – französischer Regisseur und Dokumentarfilmer (1925-2018), aus einem Interview in „Cahiers du Cinema“, Nr. 374, (Juli/August 1985)

Wille

Der Wille versetzt Berge – ohne Willen bleibt man Mittelmaß.

Dr. Hans Imhoff – deutscher Schokoladen-Fabrikant, Gründer des Kölner Schokoladenmuseums (1922-2007), aus einer Rede zur Stollwerck-Hauptversammlung (1975)

Ausdauer

Ich kann weder Genie noch extra Weitsicht beanspruchen, aber Ausdauer macht’s.

Woodrow Wilson – amerikanischer Politiker, 1913-21 28. Präsident, Friedensnobelpreis 1919 (1856-1924), aus seinem Tagebuch von 1876

Entwicklung

Das Besondere von gestern
ist das Normale von heute
und das Überholte von morgen!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Einheit, Freiheit, Liebe

Einheit im Notwendigen, Freiheit im nicht Notwendigen, Liebe in allem.

Markantun de Dominis – eigentlich Marko Gospodnetić, dalmatischer katholischer Theologe, Philosoph und Wissenschaftler, 1602-1616 Erzbischof von Split, (1560-1624), aus „De Republica Ecclesiastica“, Teil 1, Buch 4, Kapitel 8 (1617)

Bestimmung

Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie?.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), aus „Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert“, Spruch 12 (1889), erschienen in „Werke in drei Bänden“ Band 2, S. 944 (1954)

Wert der Freiheit

Erzieht eure Kinder, erzieht euch selbst, die Freiheit der anderen zu lieben. Denn nur so ist sichergestellt, daß eure eigene Freiheit nicht nur ein Zufallsgeschenk des Schicksals ist. Dann werdet ihr ihren Wert erkennen und den Mut finden, sie zu verteidigen.

Joaquim Aurélio Barreto Nabuco de Araújo – brasilianischer Politiker, Historiker und Journalist, Mitgründer der Academia Brasileira de Letras (1849-1910), aus „O Abolicionismo“ (1883)

Weisheit und Verstand

Ein weiser Mann wirkt mit Macht, ein verständiger Mensch entfaltet Kraft.

Die Bibel, Sprüche 24,5 (EU)

Weisheit

Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann.

indianisches Sprichwort

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der Heiligen Nacht Deinen Weg erleuchten.
Was auch kommt –
Du darfst getrost und zuversichtlich sein.
Möge die Fürsorge Gottes Dich begleiten.
Wo du auch hingehst –
Dein Leben soll unter einem guten Stern stehen.
Möge der Friede Gottes Dein Herz erfüllen.
Wer Dir auch begegnet –
es sollen Zeichen der Liebe von Dir ausgehen.
Möge die Barmherzigkeit Gottes Deine Freude sein.
Was Du auch zu bewältigen hast –
Trost und Hoffnung werden Dich nicht verlassen.
Möge Jesus Christus Dir zur Seite stehen, nicht nur an Weihnachten,
sondern an jedem neuen Tag.

Segenswunsch

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der Heiligen Nacht Deinen Weg erleuchten.
Was auch kommt – Du darfst getrost und zuversichtlich sein.
Möge die Fürsorge Gottes Dich begleiten.
Wo Du auch hingehst – Dein Leben soll unter einem guten Stern stehen.
Möge der Friede Gottes Dein Herz erfüllen.
Wer Dir auch begegnet – es sollen Zeichen der Liebe von Dir ausgehen.
Möge die Barmherzigkeit Gottes Deine Freude sein.
Was Du auch zu bewältigen hast – Trost und Hoffnung werden Dich nicht verlassen.
Möge Jesus Christus Dir zur Seite stehen, nicht nur an Weihnachten,
sondern an jedem neuen Tag.

Bernhard Matzel – Redaktionsleiter Stiftung Marburger Medien (*1956)

Weihnachten

Weihnachten ist die Tür in Gottes heiliges Land. Da hört man heimatliche Klänge, da wird die Sprache des Herzens gesprochen.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, aus Getrost allzeit; Worte von Friedrich von Bodelschwingh (Sohn), Furche-Bücherei Band 145; herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gerhard Jasper (1968)

Einstellung

Stelle die Leute mit der richtigen Einstellung ein und bringe ihnen alles Notwendige bei.

Herbert D. “Herb” Kelleher – amerikanischer Unternehmer, Mitgründer von Southwest Airlines (*1931)

Weihnachten

Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn jemand beschließt, ehrlich zu leben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr einander anseht, mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

Denn es ist geboren die Liebe.
Denn es ist geboren der Friede.
Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
Denn es ist geboren die Hoffnung.
Denn es ist geboren die Freude.
Denn es ist geboren Christus, der Herr.

aus Brasilien

Was ist zu tun?

Wer das helfende Wort in sich aufruft, erfährt das Wort.
Wer Halt gewährt, verstärkt in sich den Halt.
Wer Trost spendet, vertieft in sich den Trost.
Wer Heil kündet, dem offenbart sich das Heil.

Martin Buber – jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), aus dem Text „Was ist zu tun?“, erstmals erschienen in der Frankfurter Zeitung (20.4.1919), abgedruckt in Werkausgabe, Band 1, „Frühe kulturkritische und philosophische Schriften 1891-1924“ (2001, S. 294)

Wahres wiederholen

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), zitiert von Johann Peter Eckermann (deutscher Schriftsteller, 1792-1854) in „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ (ab 1836), Gespräch vom 16.12.1828

Wahre Freundschaft

Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt geht.

wird Walter Winchell zugeschrieben – amerikanischer Journalist (1897-1972)

Wahr oder neu

Die Menschen wollen gern das Alte drangeben und etwas Neues haben. Aber für gewöhnlich hat sich in der Theologie herausgestellt, daß das Wahre nicht neu und das Neue nicht wahr ist.

Robert Shindler – amerikanischer Baptistenpfarrer, enger Vertrauter des Predigers Charles Haddon Spurgeon (etwa 1824-1903), aus dem Artikel „The Down Grade“, erschienen in „Sword and the Trowel“ (März 1887)

Von der Dummheit

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch – und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Nach zehn Jahren“ (Jahreswende 1942/42), erschienen in „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, S. 26, 1977)

Vermittler

Wir kennen Gott nur durch Jesus Christus. Ohne diesen Mittler ist jede Verbindung mit Gott unmöglich.

Blaise Pascal – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), aus den „Gedanken“ („Pensées sur la religion et autres sujets“, Nr. 221, ab 1670)

Verantwortungsbewußt

Je mehr Gesetze mit immer detaillierteren Regelungen erlassen werden, umso weniger wird das Verantwortungsbewußtsein der Bürger gefordert.

Dr. Dr. h.c. Manfred Gentz – deutscher Jurist und Manager (*1942)

Veränderung und Wachstum

Veränderung ist konstant, Wachstum ist optional.

Kim Butcher – amerikanische Investorin und Rednerin (*1958)

Verändern

Leben heißt sich verändern und vollkommen sein heißt, sich oft verändert zu haben.

John Henry Kardinal Newman – englischer katholischer Geistlicher (1801-1890), aus „An Essay on the Development of Christian Doctrine“, Kapitel 1, Teil 7 (1845)

Mut

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an.

Sprichwort

Mut

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

wird Friedrich Hebbel zugeschrieben – deutscher Schriftsteller (1813-1863)

Mitdenker

Kraftvolle Unternehmenskulturen brauchen Mitdenker statt Mitmacher!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Mission

Mission ist nicht das, was Kirche auch noch macht, sondern das, was Kirche ausmacht.

Wilfried Bohlen – deutscher baptistischer Geistlicher (*1944)

Unternehmenskultur

Unternehmenskultur schlägt Strategie.

Weisheit aus der Wirtschaft, wird oft Peter F. Drucker zugeschrieben – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005)

Unternehmenskultur

Das Schlüsselelement für außergewöhnliche Erfolge liegt ausschließlich in der Unternehmenskultur.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Training

Unter Druck bist Du wächst Du nicht entsprechend der Lage, sondern Du sinkst auf das Niveau Deines Trainings.

Weisheit der Navy Seals

Gesetz der Entwicklung

Führungsstil entwickelt sich täglich, nicht an einem Tag.

John C. Maxwell – amerikanischer Wirtschaftsexperte, Autor und Redner (*1947)

Trainer

Ein Trainer ist jemand, der Verbesserungen geben kann ohne Verärgerung auszulösen.

John Wooden – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010)

Tote Pferde optimieren

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt:

„Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Doch im Berufsleben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln den Reiter.
3. Wir sagen: „So haben wir das Pferd immer geritten.“
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, daß man es nicht noch schlagen könnte.“
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir engagieren Berater, um das Reiten toter Pferde zu optimieren.
16. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
17. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen läßt.
18. Wir erklären, daß unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist;
19. Wir bilden Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
20. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
21. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Weisheit aus dem Berufsleben

Plan

Ein Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Steuer.

Redensart

Reichtum

Reichtum ist Gottes Gabe; man soll ihn nicht wegwerfen, sondern Gott dafür danken und ihn christlich gebrauchen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner Predigt zu Matthäus 19 (ausgelegt 1537/40) erschienen in Weimarer Ausgabe 47, S. 356)

Reicher werden

Zähle nicht Deine Jahre, sondern Deine glücklichen Erinnerungen. Dann merkst Du, daß Du jedes Jahr reicher wirst, nicht älter.

Lebensmotto von Anna Haag – lebenslang zuversichtliche Großmutter (1919-2003) von Christoph Niemann (deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer, *1984), nach einem Eintrag aus ihrem Poesiealbum

Rechtzeitig handeln

Während die Weisen grübeln, erobern die Dummen die Festung.

serbisches Sprichwort

Realisieren

Wissen ist Schlaf – Realisieren ist Macht.

Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth – deutscher Unternehmer (*1935)

Selbstüberwindung

Wer über seinen Schatten springt, hat plötzlich die Sonne im Gesicht.

Anke Maggauer-Kirsche – deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin, Betagtenbetreuerin in der Schweiz (*1948)

Schrittweise

Wer einen hohen Berg erklimmen will, tut das nicht in Sprüngen, sondern schrittweise und langsam.

Papst Gregor I. – genannt Gregor der Große, Römischer Theologe und Geistlicher, 590-604 Heiliger Vater, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (etwa 540-604), aus einem Schreiben an Abt Mellitus (Epistel XI, 56, 18.7.601)

Schönheit

Ich entdecke die Schönheit in der Reduktion.

Samuel Koch – deutscher Schauspieler (*1987), Titel seiner Diplomarbeit

Sichtbar

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

Paul Klee – deutscher Maler (1879-1940), in „Schöpferische Konfession“ (1920)

Risikostreuung

Wenn Du einmal Kompetenz erreicht hast, ist Risikostreuung unerwünscht. Eine oder zwei, bestenfalls drei oder vier Sicherheiten sollten erworben werden.

Gerald M. Loeb – amerikanischer Investor (1899-1974), aus „The Battle for Investment Survival“ (1935)

Schönheit

Schönheit ist wie ein Ort, den man nicht verlassen möchte.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Marken

Markenmanagern gehört „ihre Marke“ nicht mehr. Marken gehören den Menschen, die sie lieben.

Kevin J. Roberts – britischer Unternehmensberater und -coach, 1997-2014 CEO von Saatchi & Saatchi (*1949)

Neuer Anfang

Es ist verrückt, alle Rosen zu hassen, nur weil eine Rose Dich gestochen hat,
alle Träume aufzugeben, nur weil einer sich nicht erfüllt hat,
auf jeden Neubeginn zu verzichten, nur weil einer gescheitert ist …
Da werden immer andere Gelegenheiten sein, andere Freundschaften, eine andere Liebe, eine neue Kraft.
Auf jedes Ende folgt ein neuer Anfang.

Meditation in Anlehnung an den Roman „Der kleine Prinz“ (1943) von Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944)

Niemals aufgeben

Das Geheimnis unseres Erfolges ist, daß wir niemals, niemals aufgeben.

Wilma Mankiller – amerikanische Schriftstellerin, erster weiblicher Häuptling der Cherokee Nation (1945-2010)

Neue Wege gehen

Nur wer abgetretene Wege verläßt, kann Neues schaffen.

Dr. Gabriele Rutschke-Hamburger – deutsche Schriftstellerin und Ministerialbeamtin (*1953), in „Vanitas“ (2011)

Mission

Mission ist nicht das, was Kirche auch noch macht, sondern das, was Kirche überhaupt ausmacht.

Wilfried Bohlen – deutscher baptistischer Geistlicher (*1944), in Anlehnung an ein Zitat, das David J. Bosch (südafrikanischer Missionar, 1929-1992) zugeschrieben wird, aus der Broschüre „Update – Missionale Entwicklung. Der Workshop in Ihrer Gemeinde“ (2018)

Minimumgesetz

Das Wachstum und der Ertrag einer Pflanze ist durch den Nährstoff begrenzt, der in geringster Menge zur Verfügung steht.

nach der Mineralstofftheorie von Prof. Dr. Justus Freiherr von Liebig – deutscher Chemiker und Agrarwissenschaftler (1803-1873), erstmals publiziert in „Die Grundsätze der Agricultur-Chemie mit Rücksicht auf die in England angestellten Untersuchungen.“ (1855)

Liebe und Wohlwollen

Es ist ein Vorteil des Altwerdens, daß man gegen Haß, Beleidigungen, Verleumdungen gleichgültig wird, während die Empfänglichkeit für Liebe und Wohlwollen stärker wird.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), zu den Hamburger Reichstagswählern (10.5.1897)

Loslassen

Nur wer losläßt, hat zwei Hände frei.

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964)

Licht

Licht küßt einen Raum ins Leben.

Anna Philipp – deutsche Architektin (*1974), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Licht

Lieber das kleinste Licht anzünden, als über die Finsternis klagen.

Sprichwort

Lesen

Beim Lesen läßt sich vortrefflich denken.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), aus seinen Tagebüchern (1857)

Lernen

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

wird Sokrates zugeschrieben – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.)

Leidenschaft

Leidenschaft scheitert nie.

Weisheit

Kräfte vervielfältigen

Gerade die Organisation ist das Mittel, die Kräfte des Einzelnen zu vervielfältigen.

Prof. Guido Stein – Professor für Managing an der IESE Business School, Universität von Navarra, Madrid (*1964), in “Managing People and Organizations: Peter Drucker’s Legacy” (2010)

Aufmerksam

Kümmern erspart Kummer.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Lebendige Weihnachtserfahrungen

Wer Sehnsucht nach Gott hat und Jesus bittet, ihm zu begegnen, der kann auch in unserer Zeit lebendige Weihnachtserfahrungen machen.

Bernhard Matzel – Redaktionsleiter Stiftung Marburger Medien (*1956), aus dem Editorial von „Leben – Das Blatt mit der guten Nachricht“ (Ausgabe 12/2008)

Kreis der Familie

Der Fernseher hat aus dem Kreis der Familie einen Halbkreis gemacht – und das Internet aus diesem Halbkreis einen Punktehaufen.

Richard Kropf – deutscher Drehbuchautor (*1979), „Peter Michael Schnabel“ im ARD-„Tatort“ „Level X“ (11.6.2017)

Komplexität

Komplexität ist wie das Wetter. Es ist nichts Schlechtes dran. Es ist nur schlecht, nicht darauf vorbereitet zu sein.

Niels Pfläging – deutscher Autor, Redner und Berater (*1971), aus „Komplexithoden: Clevere Wege zur (Wieder)Belebung von Unternehmen und Arbeit in Komplexität“ (2015)

Die Meßlatte höher legen

Kompetente Investoren sind niemals damit zufrieden, den Durchschnitt um ein paar Prozentpunkte geschlagen zu haben.

Gerald M. Loeb – amerikanischer Investor (1899-1974), aus „The Battle for Investment Survival“ (1935)

Inspiration

Inspiration ist ansteckend.

Ryan Boutin – kanadischer Unternehmer und Marketer, CEO Zeal Media Inc. (*1976)

Interessieren

Der beste Weg, andere an uns zu interessieren, ist der, an ihnen interessiert zu sein.

Emil Oesch – Schweizer Schriftsteller und Verleger (1894-1974), aus „Menschen besser verstehen“ (1970)

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

Die Bibel, Paslm 34,15 (L)

Hören statt sprechen

Deshalb haben wir zwei Ohren und einen Mund, damit wir mehr hören und weniger reden.

Zenon aus Kition – griechischer Philosoph (etwa 333-261 v. Chr.), aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch sieben, Zenon aus Kition) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Hören

Wer von Gott gehört werden will, der höre zuvor auf Gott.

wird Augustinus von Hippo zugeschrieben – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Hoffnung

Immer wenn Du meinst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Weisheit

Gut vorbereitet

Wenn ich acht Stunden Zeit hätte um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schärfen.

Weisheit, wird oft fälschlich Abraham Lincoln zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab;
die Lincoln Presidential Library in Springfield (Illinois) hält seine Urheberschaft für äußerst unwahrscheinlich

Gottes Ernte

Was Gott pflanzt, wird bleiben.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus den „Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens“ (1533)

Kerze

Es ist viel besser, die Kerze anzuzünden, als über die Finsternis zu fluchen.

William L. Watkinson – englischer Methodistenprediger und Schriftsteller (1838-1925), aus seiner Predigt „The Invincible Strategy“ (1907)

Ringe um die beste Lösung

Für gute Ideen und wirkliche Innovation, brauchst Du menschliches Zusammenspiel, Konflikt, Auseinandersetzung, Debatte.

Margaret Heffernan – amerikanische Unternehmerin, Autorin und Rednerin (*1955)

Ideen umsetzen

Ideen sind wertlos, bis Du sie aus dem Kopf bekommst, um zu sehen was sie erreichen.

Tanner Christensen – amerikanischer Produktgestalter, Autor, Künstler und Unternehmer („Creative Something“)

Gute Vorsätze

Nicht groß vornehmen, sondern klein umsetzen!

Frank Behrendt – deutscher Autor (*1963)

Alles zum Besten

Ich glaube, daß Gott die Dinge regelt und daß Er dazu keinen Rat von mir braucht. Mit Gott als Manager bin ich überzeugt, daß sich alles zum Besten fügt. Warum sollte ich mir Sorgen machen?

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), in einem Interview mit Dale Carnegie (eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer, 1888-1955)

Glück

Glück ist eine gute Schokolade.

Prof. Dr. Eckart Kottkamp – deutscher Manager und Ingenieur (*1939), in Anlehnung an das Gedicht „Glück ist gar nicht mal so selten…“, das oft fälschlich Clemens von Brentano (deutscher Dichter, 1878-1842) zugeschrieben wird

Glücklich

Glück ist die Dividende von Schweiß. Je mehr Du schwitzt, desto glücklicher wirst Du.

Raymond Albert „Ray“ Kroc – amerikanischer Gründungsunternehmer, der mit 52 Jahren den Mut hatte, vom Milchshakemaschinen-Vertreter zum Schnellimbiss-Unternehmer zu wechseln: McDonald’s Corp. (1902-1984), zitiert von Penny Moser in „The McDonald’s Mystique“ (Fortune, 4.7.1988)

Glück

Nicht was Du hast oder wer Du bist oder wo Du bist oder was Du tust, macht Dich glücklich oder unglücklich, sondern wie Du dazu stehst.

Dale Carnegie – eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer (1888-1955), aus “Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflußreich zu werden” (1936)

Außergewöhnlich

Das Ziel einer Organisation ist es, gewöhnlichen Menschen zu ermöglichen, außergewöhnliche Dinge zu tun. Keine Organisation kann sich auf Genies verlassen; das Angebot ist immer knapp und immer unvorhersehbar. Es gehört zu den Aufgaben einer Organisation, gewöhnliche Menschen leistungsfähiger zu machen, als sie fähig scheinen, die entsprechende Stärke ihrer Mitglieder hervorzubringen und die Kraft jeder Person zu nutzen, um allen anderen Mitgliedern zu helfen, Leistung zu erbringen.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „Management: Tasks, Responsibilities, Practices“ (1973)

Glaube und Liebe

Der Glaube bringt den Menschen zu Gott, die Liebe bringt ihn zu den Menschen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner Predigt über das Evangelium der zehn Aussätzigen (gehalten am 14. Sonntag nach Pfingsten 1521), erschienen in „D. Martin Luther Werke“, Band 8, S. 355 (Weimar, 1889)

Gewohnheiten

Gewohnheiten sind Fesseln. Irgendwann sind wir so fest in unseren Gewohnheiten gebunden, daß wir diese Fesseln nur noch schwer lösen können.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Gewinn statt Volumen

Volumen bedient die Eitelkeit, Gewinn den Verstand.

Wilhelm Zeller – deutscher Manager, 1996-2009 Vorstandsvorsitzender Hannover Rück (*1944)

Geld

Geld, Güter, Land und Leute haben, ist an sich selbst nicht unrecht, sondern Gottes Gabe und Ordnung.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Auslegung der Bergpredigt Christi“ (1518)

Gehör finden

Ob wir gehört werden, hängt auch davon ab, ob und wie wir uns zu Wort melden.

Frank Stößel – deutscher Rektor a.D. (*1944)

Gegenseitig

Wenn Du Dich zu Hause wie bei König benimmst, kannst Du Dich beim König auch wie zu Hause benehmen.

Dr. Gustava Everding – deutsche Ärztin und Kommunikationstherapeutin, 1991-1999 Erste Vorsitzende Christophorus Hospiz Verein e.V. (*1940)

Faszination

Begeisterung entsteht aus den Sogkräften der Faszination.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Erfolgsrezept

Es gibt keine Geheimnisse für Erfolg. Er ist das Ergebnis von Vorbereitung, harter Arbeit und dem Lernen aus Fehlern.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937)

Evangelium leben

Lebe, was Du vom Evangelium verstanden hast. Und sei es auch ganz wenig: Lebe es!

Frère Roger – eigentlich Roger-Louis Schutz-Marsauche, Gründer der ökumenischen „Communauté von Taizé“ (1915-2005), aus dem Brief „Aufbruch ins Ungeahnte“ („Vivre l’inespéré“), zur Eröffnung des „Konzils der Jugend“ am 30. August 1974

Fähigkeiten

Die Fähigkeiten, die in einem Menschen liegen, sind größer, als er weiß; und die Fähigkeiten, die Gott einem Menschen verleihen kann, sind größer, als er träumt.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus der Predigt Nr. 1690 „Chariots Of Iron“ in The Metropolitan Tabernacle, Newington (28.9.1882)

Gebote der Gewaltlosigkeit

1. Meditiere täglich über die Lehre und das Leben Jesu.
2. Denke immer daran, daß die Gewaltlosigkeit als Ziel nicht den Sieg sucht, sondern Gerechtigkeit.
3. Geh und sprich liebevoll, denn Gott ist die Liebe.
4. Bete täglich, Gott möge Dich brauchen, damit alle Menschen frei werden.
5. Opfere persönliche Wünsche, damit alle Menschen frei werden.
6. Beachte im Umgang mit Freunden und Feinden die Regeln des Anstandes.
7. Suche den Mitmenschen und der Welt zu dienen.
8. Enthalte Dich der Gewalt in Tat, Sprache und Gedanken.
9. Strebe danach, geistig und körperlich gesund zu sein.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), von einer Karte, die Freiwillige bei den Birmingham Protesten unterzeichnen mußten (1963)

Geben macht reich

Willst Du reich werden, so gib. Geben macht reich, Festhalten arm. Benutze jede Gelegenheit, um mitzuteilen, und Liebe zu geben.

Eva von Tiele-Winckler – genannt Mutter Eva, evangelische Ordensgründerin und Angehörige der Inneren Mission (1866-1930)

Lebe

Wenn Du fertig bist, Dich zu verändern, bist Du fertig.

wird Benjamin Franklin zugeschrieben – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Für die Zukunft lernen

Die Vergangenheit zeigt Deine Taten, die Zukunft, ob Du daraus gelernt hast.

Weisheit

Funktionieren

Was nur gemacht wurde um zu funktionieren, funktioniert nicht.

Stefan Sagmeister – österreichischer Grafikdesigner und Typograf (*1962), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Freundlichkeit

Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.

Weisheit, wird oft Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), konnte von der Mark Twain-Sammlung der University of Berkeley nicht bestätigt werden, zuerst veröffentlicht ohne Autorenangabe im “The Ladie‘s Repository” (Juni 1861)

Erfolg

Erfolg ist eine Reise, kein Ziel. Der Weg dorthin ist meistens wichtiger, als das, was dabei herauskommt.

Sprichwort, wird oft Arthur Robert Ashe Jr. zugeschrieben – amerikanischer Tennisspieler (1943-1993)

Erfolg

Es gibt Leistung ohne Erfolg, aber keinen Erfolg ohne Leistung.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld – französischer Aphoristiker (1613-1680), aus „Reflexionen und moralische Sentenzen“ (1665)

Einsatz

Jemand, der mehr tut als das, wofür er bezahlt wird, wird bald für mehr bezahlt, als er tut.

Napoleon Hill – amerikanischer Schriftsteller, „Think And Grow Rich“ (1883-1970)

Berge überwinden

Der Herr, der Allmächtige, ist meine Kraft! Mit ihm kann ich … wohlbehalten die Berge überqueren.

Die Bibel, Habakuk 3,19 (NLB)

Begeisterung

Ohne Begeisterung fehlt der Turbo!

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Beweglichkeit

Wo Christus ist, da ist höchste Beweglichkeit.

wird Friedrich von Bodelschwingh zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910)

konnte durch das Hauptarchiv der von-Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel nicht bestätigt werden
Bibel ernten

Ich lese die Bibel, wie ich meinen Apfelbaum ernte: Ich schüttle ihn, und was runterkommt und reif ist, das nehme ich. Das andere lasse ich noch hängen.

nach Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

Begeisterung

Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.

nach Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus Predigt 128,4 und 234,3

Brennen

Geh, und setz die Welt in Flammen.

Ignatius von Loyola – baskischer Mönch, Gründer des Jesuiten-Ordens (1491-1556), der mit diesem Ausspruch oft Briefe an missionierende Jesuiten unterzeichnete

Erfolg

Erfolg besteht darin, von Fehler zu Fehler zu gehen, ohne die Begeisterung zu verlieren.

Weisheit, wird oft Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Verantwortung

Ich führe meinen Erfolg darauf zurück, daß ich nie eine Ausrede gegeben oder akzeptiert habe.

Florence Nightingale – englische Krankenschwester, Begründerin der modernen Krankenpflege (1820-1910), aus einem Brief an Miss H. Bonham Carter (1861)

Aufspringen

Manche Menschen sehen ein Pferd vorbeigaloppieren, andere eine Chance zum Aufspringen.

Jan-David Golze – deutscher Business Development Experte, booking.com

Dankbar

Ich schütze meine Seele nicht durch Zufriedenheit, sondern durch Dankbarkeit.

Martin Schleske – deutscher Geigenbauer und Schriftsteller (*1965), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Das Bessere geschehe

Wenn nicht geschehen wird, was wir wollen, so wird dennoch geschehen, was besser ist.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seinem Brief an Philipp Melanchthon von der Coburg (12.11.1529)

Deutsche Gründlichkeit

Wenn zwei Deutsche im Hof nämlich Holz zerspalten,
stehn drei andere herum, die das verwalten.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus dem Gedicht „Die Ortskrankenkasse“, veröffentlicht unter dem Pseudonym „Theobald Tiger“ in „Die Weltbühne“, Nr. 23 (3.6.1930)

Fokus

Lasse nicht das, was Du nicht kannst, das beeinträchtigen, was Du kannst.

wird John Wooden zugeschrieben – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010)

Du brauchst 3 Dinge zum Erfolg

Um Deinen Weg im Leben zu machen, brauchst Du 3 Dinge:
Ein tiefes Gefühl des inneren Antriebs und den Willen, ihn zu erneuern.
Eine klare Vision, wohin Du willst, und die Energie, ihr nachzugehen.
Und Mut. Mut, Schritte zu unternehmen, vor denen andere Angst haben.

Ralph Coverdale – britischer Psychologe, Unternehmensberater und Trainer, Gründer „The Coverdale Organisation“ (1918-1975)

Aufwärts

Es kommt weniger darauf an,
die Basis der Pyramide zu vergrößern,
als vielmehr, darin nach oben zu gelangen.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961)

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Die Größe, die manch Mächtiger hält,
wird nicht erlangt durch schnelles Hasten,
jedoch von dem, der hoch sich quält,
wenn nachts seine Gefährten rasten.

Henry Wadsworth Longfellow – amerikanischer Dichter (1807-1882), aus „The Ladder of St. Augustine“ (1858)

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit findet, wer das Gewöhnliche außergewöhnlich tut.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Aufhören, bevor es zu spät ist

Wenn Du Dich in einem Loch befindest, hör auf zu graben!

Sinnspruch, wird oft William Penn Adair „Will“ Rogers zugeschrieben – amerikanischer Humorist (1879-1935), konnte aber nicht durch das Will Rogers Memorial Museum & Birthplace Ranch bestätigt werden

Arbeitsfreude

Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.

aus Frankreich

Ankommen

Ich bin getrost! Mögen die Winde wehen, wie sie wollen. Einmal treiben sie mein Schiff doch in den Hafen der Heimat und des Friedens.

wird Gorch Fock zugeschrieben – eigentlich Johann Wilhelm Kinau, deutscher Schriftsteller (1880-1916)

Anführer

Ein Anführer ist jemand, der den Weg kennt, den Weg geht und den Weg zeigt.

John C. Maxwell – amerikanischer Wirtschaftsexperte, Autor und Redner (*1947), aus “The Right to Lead: Learning Leadership Through Character and Courage” (2010)

Andersmacher

Die Herausforderungen von heute und morgen werden bewältigt durch Andersmacher, nicht durch Weitermacher.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Almosen

Man gibt Almosen, um der Not abzuhelfen, aber nicht, um die Faulheit auf die Weide zu treiben.

wird Augustinus von Hippo zugeschrieben – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Abendmahl

Die „communio sanctorum“ beim Abendmahl übersteigt alle menschliche Gemeinschaft und sollte vor jeder Verwechslung mit irgendwelchen menschlichen Sympathiegemeinschaften geschützt sein.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus seiner Dissertation „Sanctorum Communio“ (1927)

Bei Gott ist alles möglich

Kein Plan ist unmöglich für Dich.

Die Bibel, Hiob 42,2 (NeÜ)

Friede

Ärger, den man nicht gehabt hat, hat man nicht gehabt.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Simplify

Es ist einfach, glücklich zu sein. Schwierig ist nur, einfach zu sein.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Anders sein

Warum willst Du so sein wie andere? Andere gibt es schon genug.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Ziele

Strebe nicht danach, etwas zu bekommen. Strebe danach, etwas zu bewegen.

Denzel Washington – amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Festredner (*1954), in seiner Abschlußansprache an der Dillard University (9.5.2015)

Leidenschaft

Die erste Lektion, die ich gelernt habe, ist, daß es wichtig ist, Leidenschaften zu entdecken und zu folgen.

Sir Elton John – britischer Sänger, Musiker und Komponist (*1947), auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Januar 2018)

Anführer

Ein guter Anführer besitzt eine moralische Integrität, die beides überlebt, Erfolg und Niederlagen.

Sir Elton John – britischer Sänger, Musiker und Komponist (*1947), auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Januar 2018)

Probleme lösen

Was auch immer das Problem ist, sei Teil der Lösung.

Tina Fey -amerikanische Komikerin und Schauspielerin (*1970), aus ihrem Buch „Bossypants“ (2011)

Himmelsleiter

Das Gebet […] ist die Leiter, auf der wir in den Himmel steigen, denn das Gebet ist nichts anderes als eine Reise unseres Herzens und Gemütes zu Gott.

Johann Gerhard – deutscher lutherischer Theologe (1582-1637), aus seinen „Heilige Betrachtungen zur Förderung und Befestigung wahrer Gottseligkeit“ (1606)

Vorsicht

Es gab sicher bei unseren Vorfahren im Neandertal auch glückliche Menschen, die sich nach einer Mammutkeule oder einem Orgasmus beseelt an der Blume am Wegesrand freuten. Aber die hat der Säbelzahntiger gefressen. Die mögen glücklich gewesen sein, aber von denen stammen wir nicht ab. Wer hat sich fortgepflanzt? Wir sind die Nachkommen von den Miesepetern aus der Höhle, die immer gesagt haben: Laß die Glücklichen mal auf der Wiese spielen, bis der Tiger satt ist.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Lebe

Wenn das Leben endlich ist – wann fängst Du endlich an zu leben?

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967)

Stille

Gottes Muttersprache ist Stille, sagen die Kirchenväter. Stille ist Gottes Stimme und diese Stimme sagt: „Ich liebe Dich, ich liebe Dich, ich liebe Dich.“ Denn Stille ist der Platz, den Gott in seinem Wesen für uns gemacht hat. Das ist Liebe: Den Anderen sein zu lassen, einen Platz in sich selbst für andere zu öffnen. Stille ist der Platz in Gottes Wesen, wo wir sein können. Also, wenn wir Stille hören, hören wir, wie Gott uns sagt, daß er uns so sehr liebt, daß er uns einen Platz in seinem Innern gibt.

Prof. Joseph McQueen – amerikanischer Linguist

Genuß

Man ist niemals zu schwer für seine Größe, aber man ist oft zu klein für sein Gewicht.

Lebensmotto für Genießer

Dankbarkeit

Dankbarkeit … ist … eine Wachsamkeit der Seele … gegen die Kräfte der inneren Zerstreutheit.

Gabriel Marcel – französischer Philosoph, Vertreter des christlichen Existentialismus (1889-1973), aus „Der Untergang der Weisheit“ (1954)

Einfach

Die Weisen aus dem Morgenland haben Bethlehem ohne Navi gefunden.
Die Hirten haben die frohe Botschaft ohne WhatsApp erfahren.
Die Evangelisten haben all das zu Papier gebracht.
Es ist so einfach, Gutes weiterzusagen.

Werner Tiki Küstenmacher – deutscher Pfarrer, Autor und Karikaturist (*1953), Zitateheft 2018

Dankbar sein

Es gibt immer einen Grund, mehr zu danken als zu klagen.

Prof. Dr. Theodor Schaller – deutscher evangelischer Theologe, 1964-69 Kirchenpräsident Evangelische Kirche der Pfalz (1900-1993), Zitateheft 2018

Ausprobieren

Wenn Du es nicht versuchst, wirst Du nie wissen, ob Du es kannst.

Hans Kammerlander – Südtiroler Extrembergsteiger und -skifahrer (*1956)

Großer Schritt

Fürchte Dich nicht vor einem großen Schritt. Du kannst einen Abgrund nicht mit zwei kleinen Sprüngen überqueren.

Weisheit, wird David Lloyd George, 1st Earl Lloyd-George of Dwyfor, zugeschrieben – britischer liberaler Politiker, 1916-22 Premierminister (1863-1945), Zitateheft 2018

Fehleinschätzung

Die meisten Leute ignorieren Wahrscheinlichkeiten und überbetonen Risiken.

Ralph Wanger – amerikanischer Fund-Manager (*1933), aus „A Zebra in Lion Country“ (1999)

Wissen ist Macht

Denn Wissen selbst ist Macht.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus „De Haeresibus“ in „Meditationes sacrae“ (1597)

Kochkunst oder Heilkunde

Unter die Heilkunde hat sich das Kochen versteckt und gibt vor, die besten Speisen für den Leib zu wissen. Wenn daher ein Koch und ein Arzt unter Kindern oder vor Männern, die unverständig sind wie die Kinder, mit einander streiten sollten, wer sich am besten auf die guten und schlechten Speisen versteht, der Arzt oder der Koch, so müßte der Arzt Hungers sterben.

Platon – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), aus dem Dialog „Gorgias“ (etwa zwischen 393 und 388 v. Chr.)

Integrität

Wenn Du Deine Integrität fein einstellst, gibt es eine außergewöhnliche Belohnung.

Prof. Dr. Srinivasan Pillay – Südafrikanisch-amerikanischer Psychiater

Schatten

Schatten löschen die Sonne nicht aus.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), aus „Gespräche mit Kafka“ von Gustav Janouch (1961)

Glück

Das Glück kann man nicht zwingen, aber man kann es wenigstens einladen.

Attila Hörbiger – österreichischer Schauspieler (1896-1987), Zitateheft 2018

Vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, daß man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüßig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, daß ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und es fing an zu weinen.

Doch da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst, denn ich heiße Hoffnung. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden!“

Voller Freude nahm das Kind von der Kerze „Hoffnung“ und zündete die anderen Kerzen wieder an.

Fabel im Advent – Zitateheft 2018

Zukunft

Denn Zukunft hat der Mann des Friedens.

Die Bibel, Psalm 37,37 (EU)

Zusammenhalt

Wenn eine Wahl vorüber ist, dann ziemt es sich vollkommen für freie Menschen, daß sie bis zur nächsten Wahl wie ein Volk sind.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, zum New Yorker Gouverneur E. D. Morgan und seiner Delegation in Albany, New York, 18. Februar 1861

Überzeugung

Ich glaube an das, was ich mache, und ich mache das, an was ich glaube.

Peter E. Mück – deutscher Schriftsteller und Grafiker (*1946)

Was ich bin

Ich bin nicht, was ich tue, ich tue, was ich bin.

Hannes Rehrl – österreichischer Humanenergetiker und Aromafachberater (*1975)

Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: „Höre Sokrates, das muß ich Dir erzählen!“
„Halte ein!“, unterbrach ihn der Weise. „Hast Du das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung.
„Ja guter Freund! Laß sehen, ob das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast Du alles, was Du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
„Nein, ich hörte es erzählen und …“
„So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was Du mir erzählen willst, gut?“
Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil …“
„Hm …“, unterbrach ihn der Weise. „So laß uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, daß Du mir das erzählst?“
„Notwendig nun gerade nicht …“
„Also“, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste Dich und mich nicht damit.“

Anekdote über Sokrates – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.), als zweite Person wird alternativ wahlweise Platon (griechischer Philosoph, etwa 428-348 v. Chr.) oder „der junge Polimus“ genannt, Zitateheft 2018

Aus Schwächen Wunder machen

Morgen für Morgen, Tag für Tag ging Ghele zum Fluß, füllte zwei Krüge und machte sich auf den Weg zur Stadt, um das Wasser seinen Kunden zu bringen. Denn Ghele war Wasserverkäufer.

„Es kann nicht mehr lange dauern, bis mich Ghele ausrangiert“, dachte der eine Krug traurig. Denn er hatte einen Sprung und verlor deshalb ständig Wasser. Der andere Krug hingegen war ganz neu und brachte viel mehr Geld ein.

Eines Morgens machte sich der gesprungene Krug wieder Vorwürfe und beschloß, sich Ghele anzuvertrauen: „Wenn wir in der Stadt ankommen, bin ich halb leer. Du verlierst Geld wegen mir. Bitte, verzeih mir meine Schwäche.“

„Schau, da, am Rand des Weges“, entgegnete Ghele. Vorsichtig riskierte der gesprungene Krug einen Blick. „Oh, wie schön. Lauter kleine Blumen“, meinte er bewundernd.

„Du hast diese Pracht bewirk!“ Der gesprungene Krug schaute verständnislos. Bis Ghele weitersprach: „Ich habe Blumensamen gekauft und ihn entlang des Weges gesät. Und Du, ohne es zu wissen und zu wollen, hast ihnen jeden Tag Wasser gegeben. Vergiß nie: Wir alle sind ein wenig zersprungen. Aber Gott kann, wenn wir ihn darum bitten, aus unseren Schwächen Wunder machen.“

traditionelles Gleichnis

Zukunft gestalten

Gestalten Sie die Zukunft Ihres Unternehmens, bevor die Zukunft Ihr Unternehmen gestaltet.

Unternehmer-Weisheit

Mit Entscheidungen leben

Wahlen sind Sache des Volkes. Die Entscheidung liegt in seiner Hand. Wenn sie dem Feuer den Rücken kehren und sich den Hintern verbrennen, werden sie eben auf den Blasen sitzen müssen.

Weisheit, wird oft Abraham Lincoln zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab;
die Lincoln Presidential Library in Springfield (Illinois) hält seine Urheberschaft für unwahrscheinlich

Meßlatte

Miß Dich nicht an den Fehlern, die Du in der Vergangenheit gemacht hast, sondern an jenen Dingen, die Du heute richtig machst.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984), Zitateheft 2018

Subjektiv

Zeit ist subjektiv. Geschwindigkeit ebenfalls.
„Heute bestellt, morgen geliefert“ ist für einen Telekommunikationsanbieter ein klarer Wettbewerbsvorteil, für einen Pizzaservice dagegen das sichere Todesurteil.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968)

Gott auf frischer Tat ertappen

Man sollte ein Kindlein, wenn es geboren und noch ungetauft ist, den hier auf frischer Tat begriffenen göttlichen Händen zu Ehren küssen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Vom ehelichen Leben“ (1522), in Anlehnung an einen Brief des Cyprian von Karthago (eigentlich Thascius Caecilius Cyprianus, nordafrikanischer Geistlicher, 148-258 Bischof von Karthago (etwa 200-258), über den Zeitpunkt der Kindstaufe)

Vertrauensbeweis

Der größte Vertrauensbeweis der Menschen liegt darin, daß sie sich voneinander beraten lassen.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus seinem Essay „De Consilio“ („Über das Beraten“), erschienen in „Essays oder praktische und moralische Ratschläge“ (1597), Zitateheft 2018

Einfachheit

Einfachheit ist die ultimative Form der Raffinesse.

Weisheit, wird oft Leonardo da Vinci zugeschrieben – italienischer Universalgelehrter (1452-1519), Zitateheft 2018

Agieren

Regen vorherzusagen zählt nicht. Der Bau einer Arche zählt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Aktionäre (2001), Zitateheft 2018

Weiterkommen

Was mich hierhergebracht hat, bringt mich nicht dahin, wo ich sein möchte.

Motivation aus dem Wirtschaftsleben

Zielscheibe

Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden.

Sprichwort, wird oft Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2018

Ziele und Träume

Du bist niemals zu alt, Dir ein neues Ziel zu setzen oder einen neuen Traum zu träumen.

Weisheit

Zeitmanagement

Jene Menschen, die anerkennen, daß sie nur begrenzt Zeit haben und mit einem Gespür für Dringlichkeit leben, haben die besten Chancen, ihr volles Potential auszuschöpfen.

Dr. W. Stanley Beecham – amerikanischer Psychologe, Autor und Unternehmensberater (*1961), aus “Elite Minds: How Winners Think Differently to Create a Competitive Edge and Maximize Success“ (2016)

Zeit

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, daß die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich – sind wir alle nur sterblich.

Captain Jean-Luc Picard – Kapitän der USS-Enterprise, Charakter der „Star Trek“-Film- und Fernsehreihe, aus „Star Trek Generations“ (1994)

Zeit ist Leben

Zeit haben bedeutet leben. Leben bedeutet Zeit haben. Wer keine Zeit hat, ist tot.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2018

Zeit

Zeit ist der Feind des schlechten Geschäfts und der Freund des großartigen Geschäfts. Wenn Du ein Geschäft hast, das 20 – 25 % aufs Eigenkapital verdient, ist die Zeit Dein Freund. Aber die Zeit ist Dein Feind, wenn Dein Geld in einem renditeschwachen Geschäft steckt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), auf dem Berkshire Hathaway-Jahrestreffen 1998, Zitateheft 2018

Zeit gewinnen

Man gewinnt die meiste Zeit dadurch, daß man keine Zeit verliert.

Prof. Dr. Gerhard Uhlenbruck – deutscher Immunologe und Aphoristiker (*1929), Zitateheft 2018

Wollen oder Ausreden

Wenn Du etwas wirklich willst, findest Du auch einen Weg.
Willst Du es nicht wirklich, findest Du Ausreden.

arabisches Sprichwort – Zitateheft 2018

Was man braucht, um die Nummer eins zu sein

Gewinnen ist keine Sache für manche Zeiten; es ist eine Sache für alle Zeiten. Du gewinnst nicht hin und wieder; Du machst nicht ab und zu etwas richtig; Du machst es immer richtig. Gewinnen ist eine Gewohnheit. Leider ist es Verlieren auch.

Da ist kein Platz für einen zweiten Platz. Da ist nur ein Platz in meinem Spiel, und das ist der erste Platz. Ich wurde in meiner Zeit bei Green Bay zweimal Zweiter, und ich möchte nie wieder Zweiter werden. Es gibt ein Pokalspiel um den zweiten Platz, doch es ist ein Spiel, in dem Verlierer gegen Verlierer spielen. Typisch amerikanisch ist es, Erster in allem zu sein, was wir tun, und zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen.

Immer wenn ein Football-Spieler sein Gewerbe ausübt, muß er von Grund auf spielen – von den Fußsohlen bis hoch in den Kopf. Jeder Zoll von ihm muß spielen. Einige Männer spielen mit ihren Köpfen. Das ist okay. Du mußt in jedem Beruf schlau sein, um Erster zu werden. Doch viel wichtiger ist, daß Du mit dem Herzen spielen mußt, mit jeder Faser Deines Körpers. Wenn Du das große Glück hast, einen Mann zu finden, der viel Köpfchen und viel Herz hat, wird er niemals als Zweiter vom Feld gehen.

Ein Footballteam zu führen ist nichts anderes, als jede andere Art von Organisation zu führen – eine Armee, eine politische Partei oder ein Unternehmen. Das Prinzip ist dasselbe. Das Ziel ist es, zu gewinnen – den anderen Mann zu bezwingen. Vielleicht klingt das hart oder grausam. Ich denke nicht, daß es so ist.

Es ist eine Realität des Lebens, daß Menschen im Wettbewerb stehen, und die am meisten konkurrenzbetonten Spiele formen die ehrgeizigsten Spieler. Deshalb sind wir hier – um uns zu messen. Das Ziel ist, ordentlich zu gewinnen, fair, nach den Regeln, aber zu gewinnen.

Aber in Wahrheit kenne ich keinen Mann, der sein Geld wert ist, der auf Dauer, tief in seinem Herzen die Schinderei, die Disziplin nicht schätzt. Da ist etwas in guten Menschen, das sich wirklich nach Disziplin sehnt, nach der rauen Realität eines Kampfes Mann gegen Mann.

Ich sage diese Dinge nicht, weil ich an die animalische Natur des Menschen glaube oder daß Menschen verroht werden müssen, um ehrgeizig zu sein. Ich glaube an Gott und ich glaube an den menschlichen Anstand. Doch ich glaube fest, daß die größte Stunde eines Menschen – die größte Erfüllung von allem, was ihm wichtig ist – jener Moment ist, wenn er sich im besten Sinne abgerackert hat und erschöpft auf dem Kampfplatz liegt – SIEGREICH.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2018

Wollen

Das Rezept des Könnens heißt Wollen.

Norbert Stoffel – deutscher Unternehmer (*1931)

Wahrer Schatz

Erst, als wir wirklich arm wie eine Kirchenmaus waren und uns das Wasser bis zum Hals stand, fingen wir ernsthaft an, uns auf den wahren Schatz der Kirche – das Evangelium – zu besinnen und diesen Schatz unter den Menschen auszuteilen.

John T. Finney – englischer anglikanischer Theologe, 1993-98 Bischof von Pontefract (*1932), Zitateheft 2018

Wahre Stärke

Nur der Schwache sucht den Schein der Stärke. Der Schwache heuchelt sich stark, der Starke ist wahrhaftig.

Wilhelm Löhe – deutscher evangelisch-lutherischer Theologe, bekannt als „fränkischer Diakonissenvater“ (1808-1872), aus „Evangelien-Postille für die Sonn- und Festtage des Kirchenjahres“ (1859)

Wahl in Zeiten der Rebellion

Die gegenwärtige Rebellion bescherte unserer Republik eine Belastungsprobe; und eine Präsidentenwahl mit rechtmäßigem Ablauf während dieser Rebellion abzuhalten fügte nicht wenig Spannung hinzu. Wenn das treue Volk, vereinigt, durch den Aufruhr zum Äußersten seiner Kräfte gebracht wurde, müßte es dann nicht versagen, wenn es durch einen politischen Krieg untereinander gespalten und teilweise gelähmt wurde? Doch die Wahl war notwendig. Ohne Wahlen können wir keine freie Regierung haben.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, Rede als Antwort zu einer Serenade nach seiner Wiederwahl, 10. November 1864

Wachsen

Solange Du grün bist, wächst Du.
Sobald Du reif bist, fängst Du an zu verfaulen.

Raymond Albert „Ray“ Kroc – amerikanischer Gründungsunternehmer, der mit 52 Jahren den Mut hatte, vom Milchshakemaschinen-Vertreter zum Schnellimbiss-Unternehmer zu wechseln: McDonald’s Corp. (1902-1984), aus „Grinding It Out: The Making of McDonald’s“ (1977), Zitateheft 2018

Vorauswahl

Wer Kröten statt Frösche küßt, wartet lange auf den Prinz.

Prof. Dr. Dr. Christian Thielscher – deutscher Arzt, Unternehmensberater und Dozent für Medizinökonomie (*1964), Zitateheft 2018

Von der Welt lernen

Was der Schüler lernen muß, wenn er überhaupt etwas lernt, ist, daß die Welt die meiste Arbeit für Dich tun wird, vorausgesetzt Du arbeitest mit ihr zusammen, indem Du herausfindest, wie sie wirklich funktioniert und Dich danach richtest. Wenn wir die Welt uns nicht belehren lassen, wird sie uns einen Denkzettel verpassen.

wird Joseph Tussman zugeschrieben – amerikanischer Philosoph und Pädagoge (1914-2005)

Vom Alten zum Neuen

Vom Alten zum Neuen zu gehen, ist die einzige Tradition, die es wert ist, gepflegt zu weden.

Marcus „Dodde“ Wallenberg – schwedischer Banker: SEB-Bank (1899-1982), in einem Brief an seinen Bruder Jacob (1946), Zitateheft 2018

Einstellungsfrage

Erzähl mir etwas, das wahr ist, und wozu Dir fast niemand zustimmt.

Peter A. Thiel – deutsch-amerikanischer Inverstor und Gründungsunternehmer: PayPal (*1967), aus einem Gespräch mit dem Unternehmer und LinkedIn-Mitgründer Reid Hoffman (2.5.2012)

Viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden

Ich würde eher 50 Vorstellungsgespräche führen und niemanden einstellen, als den Falschen einzustellen.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2018

Vernünftig handeln

Unsere Aufgabe ist es, ein paar vernünftige Dinge zu finden, nicht an jedem Unsinn der Welt dranzubleiben.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2018

Vermächtnis

Was Dir von Anfang an anvertraut wurde, ist nicht nur Deine Pflicht, sondern auch Dein Vermächtnis.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957)

Verkaufen

Ich habe keinen Tag meines Lebens gearbeitet, ohne etwas zu verkaufen. Wenn ich an etwas glaube, verkaufe ich es und ich verkaufe vehement.

Estée Lauder – eigentlich Josephine Esther Mentzer, amerikanische Gründungsunternehmerin (1906-2004), in der Dokumentation „Estée Lauder: The Sweet Smell of Success“ (1985), Zitateheft 2018

Verantworten, beteiligen, mitwirken

Keine Vergütung ohne Verantwortung,
keine Investition ohne Beteiligung,
kein Gewinn ohne Mitwirkung.

Dr. Michael Schluter – britischer Ökonom, Autor, Redner und Sozialunternehmer (*1947), während seiner Präsentation bei der European Economic Summit Declaration 2014

Unternehmen aufbauen

Die Bauherren visionärer Unternehmen neigen dazu, Uhrenbauer zu sein, keine Zeitansager. Sie konzentrieren sich in erster Linie darauf, eine Organisation aufzubauen – eine tickende Uhr zu bauen –, weniger darauf, im richtigen Moment mit einer visionären Produktidee auf dem Markt aufzuschlagen.

James C. “Jim” Collins – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Dozent (*1958), in “Immer erfolgreich: die Strategien der Top-Unternehmen” (2002), Zitateheft 2018

Überzeugt

Ich glaube an das, was ich mache, und ich mache das, an was ich glaube.

Dr. h.c. Adolf Ogi – Schweizer Politiker (SVP), 1987-2000 Bundesrat, 1993 und 2000 Bundespräsident (*1942)

Träume und Taten

Laß Deine Träume größer sein als Deine Ängste und Deine Taten lauter sprechen als Deine Worte.

Weisheit

Teure Gewohnheit

Die sieben teuersten Wörter in jedem Geschäft sind: „Wir haben das schon immer so gemacht!“

Catherine DeVrye – australische Motivationstrainerin und Unternehmerin: Greatmotivation

Testen, testen, testen

Scheitern und Innovation sind untrennbar verbundene Zwillinge.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), in seinem Brief an die Aktionäre (2016), Zitateheft 2018

Tat

Wenn Du tust, was Du kannst, tut Gott, was Du nicht kannst.

Joyce Meyer – amerikanische Evangelistin (*1943), aus “The Confident Woman: Start Living Boldly and Without Fear” (2006), Zitateheft 2018

Tat

Ich mache mir immer wieder Folgendes bewußt: Ich bin nicht, was ich tue, ich tue, was ich bin.

Marcel Hager – Schweizer Coach, Autor und Referent (*1981)

Meinungsbild

Die zuverlässigsten Angaben zu öffentlichen Interessen in diesem Land stammen aus unseren Wahlen.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), schaffte 1863 die Sklaverei ab, aus der jährlichen Nachricht an den Kongreß, 6. Dezember 1864

Der richtige zur rechten Zeit

Wenn Du meine These akzeptieren kannst, daß viele gealterte Technologiekonzerne wie der Tod auf Beinen aussehen, solltest Du auch akzeptieren, daß die Nachfolgeunternehmer, die diese Konzerne brauchen, keine „visionären“ CEOs sind, sondern pragmatische, weniger Steve der Visionär, mehr Larry der Liquidator, eine Person mit begrenzten Ambitionen und einer Bereitschaft, der Abwicklung eines Unternehmens vorzustehen.

Prof. Aswath Damodaran – indisch-amerikanischer Finanzexperte, Manager und Finanzprofessor der New York University (*1957), in seinem Blogeintrag „The Yahoo! Chronicles! Is this the End Game?“ (7.12.2015)

Tiefe Wurzeln

Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.

Frédéric Mistral – französischer Schriftsteller und Linguist in provenzalischer Sprache, Literaturnobelpreis 1904 (1830-1914), aus seinem Gedicht „La Brassado“ in „Lis isclo d’or“ (1875), Zitateheft 2018

Standpunkt

Das ultimative Maß für einen Menschen ist nicht, wo er in Momenten von Komfort und Bequemlichkeit steht, sondern wo er in Zeiten der Herausforderung und Kontroverse steht.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seinem Essay „On Being a Good Neighbor“ (1963), Zitateheft 2018

Ausrüstungen verkaufen statt selbst nach Gold zu graben

Seit die industrielle Revolution anfing stromabwärts zu gehen, war es oft die intelligentere Strategie, in Unternehmen zu investieren, die von der neuen Technologie profitieren und nicht in die Technologie-Unternehmen selbst zu investieren.

Ralph Wanger – amerikanischer Fund-Manager (*1933)

Skepsis oder Pessimismus

Skepsis und Pessimismus sind nicht gleichbedeutend. Skepsis erfordert Pessimismus, wenn der Optimismus exzessiv ist. Aber sie erfordert auch Optimismus, wenn der Pessimismus exzessiv ist.

Howard S. Marks – amerikanischer Investor und Gründungsunternehmer (*1946), aus „Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des großen Investors“ (2012), Zitateheft 2018

Sinnstiftung

Die Menschen kaufen nicht, WAS Du tust, sondern kaufen, WARUM Du es tust.

Simon O. Sinek – amerikanischer Auto, Motivationstrainer und Optimist (*1973), aus “Frag immer erst: warum: Wie Top-Firmen und Führungskräfte zum Erfolg inspirieren“ (2009, dt. 2014), Zitateheft 2018
siehe dazu Startwithwhy.com

Wo wirst Du gebraucht?

Ein sinnreiches Leben ist, weniger dort zu sein, wo es sich lohnt, als vielmehr dort, wo Du gebraucht wirst.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2018

Sicherheit

Sicherheit ist vor allem Aberglaube. Sie existiert weder in der Natur, noch erleben die Kinder der Menschheit sie. Gefahr zu meiden, ist langfristig nicht sicherer, als ihr direkt gegenüberzutreten. Das Leben ist entweder ein großes Abenteuer oder es ist nichts.

Helen Keller – amerikanische taubblinde Schriftstellerin (1880-1968), aus „The Open Door“ (1957), Zitateheft 2018

Sich selbst neu erfinden

Die Phantasie und den Eifer zu haben, sich selbst täglich neu zu erfinden, ist in jedem Beruf der Unterschied zwischen großartig und mittelmäßig oder lausig.

Tom Peters – amerikanischer Autor und Unternehmensberater (*1942), aus “The Pursuit of Wow! – Every Person’s Guide to Topsy-Turvy Times” (2010), Zitateheft 2018
siehe tompeters.com

Gehe zum Ort des Geschehens

Ein Schreibtisch ist ein gefährlicher Ort, um die Welt zu betrachten.

John le Carré – eigentlich David John Moore Cornwell, britischer Schriftsteller (*1931), Zitateheft 2018

Schlüssel zum Erfolg

Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, Glück ist der Schlüssel zum Erfolg.
Wenn Du gerne tust, was Du tust, wirst Du auch erfolgreich sein.

wird oft Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), konnte durch das Albert-Schweitzer-Zentrum nicht bestätigt werden, Zitateheft 2018

Rudern

Wer wartet, bekommt den Rückenwind, wer rudert, den Hafen.

färöisches Sprichwort – Zitateheft 2018

Risiken tragen

Intelligent Risiken tragen ist die Aufgabe des Investors. Damit will er Gewinne erzielen. Das gut zu tun, unterscheidet die Besten von den anderen.

Howard S. Marks – amerikanischer Investor und Gründungsunternehmer (*1946), aus „Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des großen Investors“ (2012), Zitateheft 2018

Rheinisches Grundgesetz

Artikel 1: Et es, wie et es.
Sieh den Tatsachen ins Auge.

Artikel 2: Et kütt, wie et kütt.
Hab keine Angst vor der Zukunft.

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
Lerne aus der Vergangenheit

Artikel 4: Wat fott es, es fott.
Jammere den Dingen nicht nach.

Artikel 5: Et bliev nix, wie et wor.
Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache?
Füg Dich in Dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
Achte auf Deine Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch?
Stell immer zuerst die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met?
Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott.
Bewahr Dir eine gesunde Einstellung zum Humor.

Zusammenstellung mundartlicher Redensarten aus dem Rheinland – erstmals zusammengefügt von Konrad Beikircher (deutscher Kabarettist, *1945), in „Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz“ (2001), Zitateheft 2018

Revolution

Die Revolution ist das Feuer, an dem die einen sich verbrennen und die anderen ihre Suppe kochen.

Weisheit

Qualität

Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus „Sylva Sylvarum: or A Natural History in ten centuries“ (1627)

Rettung

Wo aber Gefahr ist, wächst
das Rettende auch.

Friedrich Hölderlin – deutscher Dichter (1770-1843), aus „Patmos“ (1808)

Reisen

Reisen bildet den Geist und räumt gründlich mit allen Vorurteilen auf.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus dem Märchen „Die bedeutende Rakete“, erschienen in „Der glückliche Prinz und andere Märchen“ (1888), Zitateheft 2018

Psychologie

Werbe-Plattformen ändern sich – die Psychologie nicht.

Michael Fishman – amerikanischer Marketingexperte und Unternehmensberater (*1960), Zitateheft 2018

Prüfen

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2018

Phantasie

Logik wird Dich von A nach B bringen. Phantasie wohin Du willst.

Weisheit – Zitateheft 2018

Optimismus

Der Optimismus ist die feste Währung, die uns alle reich macht.

wird Sir Peter Ustinov zugeschrieben – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2018

Neue Adresse

Eines Tages wirst Du lesen oder hören, daß Billy Graham gestorben ist. Glaub nicht ein Wort davon! Ich werde dann lebendiger sein, als ich es jetzt bin. Es hat sich dann nur meine Anschrift geändert. Ich bin dann in die Gegenwart Gottes eingegangen.

Billy Graham – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018), aus „Billy Graham: God’s Ambassador“ (1999), Zitateheft 2018

Menschen bilden

Du baust kein Unternehmen auf – Du baust Menschen auf – und dann bauen diese Menschen Dein Unternehmen auf.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2018

Mitarbeiterauswahl

Beschäftige Leute, die besser sind als Du, und dann laß sie weitermachen.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), Zitateheft 2018

Natürlicher Verstand

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Die Welt als Wille und Vorstellung – Zweiter Band“, Kapitel 7 (1844), Zitateheft 2018

Nachrichten

Nachrichten sind die erste Rohfassung der Geschichte.

Sprichwort aus dem Journalismus

Marke

Jeder verdammte Dummkopf kann den Preis reduzieren, aber man braucht schon Genie, Zuversicht und Beharrlichkeit, um eine Marke zu kreieren.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), aus „Was mir wichtig ist. Provokante Ansichten eines Werbemannes“ (1988), Zitateheft 2018

Logik Gottes

Die Logik der Welt treibt uns zum Erfolg, zur Herrschaft und zum Geld; die Logik Gottes zur Demut, zum Dienen und zur Liebe.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), in einer Twitterbotschaft vom 2. Juni 2013, Zitateheft 2018

Liebe

Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden.

wird Jimi Hendrix zugeschrieben – eigentlich James Marshall Hendrix, amerikanischer Gitarrist, Komponist und Sänger (1942-1970), Zitateheft 2018

Licht und Freude

Je freudloser die Welt ist, desto mehr sollten wir uns bemühen, Licht und Freude zu verbreiten.

Clemens August Graf von Galen – deutscher katholischer Geistlicher, 1933-1946 Bischof von Münster (1878-1946)

Lesen zum Überleben?

Dinosaurier haben nicht gelesen. Jetzt sind sie ausgestorben. Zufall?

rhetorische Frage

Lesen als Schlüssel

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.

wird Aldous Leonard Huxley zugeschrieben – britischer Schriftsteller (1894-1963)

Lesen stärkt

Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.

Joseph Addison – britischer Politiker und Schriftsteller (1672-1719), in „The Tatler“, Nr. 147 (April 1709), Zitateheft 2018

Kundenorientiert

Wenn Du wettbewerbsorientiert bist, mußt Du warten, bis ein Wettbewerber da ist, der etwas tut. Kundenorientiert zu sein erlaubt Dir, wegweisender zu sein.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), aus einem U.S.-News-Interview mit David LaGesse (2008), Zitateheft 2018

Mut statt Anpassung

Das Gegenteil von Mut ist in unserer Gesellschaft nicht Feigheit, sondern Anpassung.

Rollo May – amerikanischer existenzialistischer Psychologe (1909-1994), zusammen mit Viktor Frankl gilt er als bedeutendster Vertreter der Existenzpsychotherapie, nach einer Passage aus „Man’s Search for himself“ (1953), Zitateheft 2018

Komplexität kontrollieren

Komplexität erzeugen kann ein jeder Manager, sie kontrollieren und in Grenzen halten nur wenige.

Jürgen Gräber – deutscher Ökonom, Hannover Rückversicherung (*1956), Zitateheft 2018

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Die Bibel, Offenbarung 21,6 (L) – Zitateheft 2018

In Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich;
Pflicht in Liebe erfüllt macht beständig.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos;
Verantwortung in Liebe getragen macht fürsorglich.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart;
Gerechtigkeit in Liebe geübt macht zuverlässig.

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll;
Erziehung in Liebe wahrgenommen macht geduldig.

Klugheit ohne Liebe macht gerissen;
Klugheit in Liebe praktiziert macht verständnisvoll.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch;
Freundlichkeit in Liebe erwiesen macht gütig.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich;
Ordnung in Liebe gehalten macht großzügig.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch;
Sachkenntnis in Liebe ausgeübt macht vertrauenswürdig.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig;
Macht in Liebe eingesetzt macht hilfsbereit.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig;
Ehre in Liebe gewahrt macht bescheiden.

Besitz ohne Liebe macht geizig;
Besitz in Liebe gebraucht macht freigiebig.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch;
Glaube in Liebe gelegt macht friedfertig.

Antithesen eines unbekannten Autors, abgedruckt bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (*1928), erschienen in „Was ich glaube“ (2009), Zitateheft 2018

In Führung bleiben

Um in Führung zu bleiben, habe immer Deine nächste Idee in den Startlöchern stehen.

Prof. Rosabeth Moss Kanter – amerikanische Soziologin an der Harvard Business School (*1948)

Ideen realisieren

Es mangelt nicht an Ideen; woran es mangelt, sind realisierte Ideen. Nicht reden, MACHEN.

Dr. Andreas C. Habicht – deutscher Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1961), Zitateheft 2018

Humor

Sage mir worüber Du lachst, und ich sage Dir, ob ich Dein Freund sein kann.

Weisheit

Humor

Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.

Carl Ludwig Börne – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837), aus seiner „Denkrede auf Jean Paul“, vorgetragen im Museum zu Frankfurt am Main, am 2. Dezember 1825, Zitateheft 2018

Home Run

Wenn Du einen Home Run suchst – eine großartige Investition für fünf Jahre oder zehn Jahre oder mehr – dann ist der einzige Weg, diesen enormen Nebel zu durchschlagen, der die Zukunft verbirgt, einen langfristigen Trend zu identifizieren, der einem bestimmten Geschäft irgendwie Wettbewerbsvorteile verleiht.

Ralph Wanger – amerikanischer Fund-Manager (*1933)

Heilig oder weltlich

Nicht was ein Mensch tut entscheidet darüber, ob sein Werk heilig oder weltlich ist, sondern warum er es tut.

Aiden Wilson Tozer – amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (1897-1963), aus „Gottes Nähe suchen“, Kapitel 10 (1948)

Handeln und Denken

Handle wie ein Denker, denke wie ein Mensch der Tat.

Henri Bergson – französischer Philosoph, Literaturnobelpreis 1927 (1859-1941), aus einer Rede vor der Descartes Konferenz in Paris (1937)

Gutes tun

Es ist nicht genug, Gutes zu wünschen, wir müssen auch Gutes tun.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), aus „De officiis ministrorum“ (Über die Pflichten der Priester), Kapitel 30, 143. (388/9), Zitateheft 2018

Gutes Buch

Ein gutes Buch ist ein guter Freund.

Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre – französischer Schriftsteller (1737-1814), aus „Paul und Virginie“ (1788), Zitateheft 2018

Grenzen von Wunschdenken

Wunschdenken kann in vielen Arbeitsbereichen eines Berufs für ein Jahrzehnt herrschen, aber nicht auf unbestimmte Zeit.

Prof. Robert J. Shiller – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 2013 (*1946), in “From Efficient Market Theory to Behavioral Finance” (2002)

Weiterkommen

Man dehnt die eigenen Grenzen nur aus, indem man sie überschreitet.

M. Scott Peck – amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut und Schriftsteller (1936-2005), aus „Der wunderbare Weg – Eine neue spirituelle Psychologie“ (1978), Zitateheft 2018

Grenzen des Möglichen

Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.

Arthur C. Clarke – amerikanischer Schriftsteller und Erfinder (1917-2008), aus dem Essay „Hazards of Prophecy: The Failure of Imagination“, erschienen in „Profile der Zukunft: Über die Grenzen des Möglichen “ (1962), Zitateheft 2018

Glück auf Erden

Ich habe es spät erkennen lehren: Es ist kein Glück auf Erden als da, wo man vom Morgen bis am Abend still und treu in seinem Beruf arbeitet und Gott vor Augen hat und alle Unordnung im Leben meidet.

Johann Heinrich Pestalozzi – Schweizer Pädagoge, Sozialreformer, Philosoph, Philanthrop und Politiker (1746-1827), aus einem Brief an seinen Sohn Jacques im Frühjahr 1784, erschienen in „Sämtliche Briefe“, Band 3

Gib Dein Bestes

Vergiß die Sache mit dem Erfolg. Gib einfach Dein Bestes.

Reinhold Stritzelberger – deutscher Autor und Motivationstrainer (*1963), Zitateheft 2018

Meßlatte für Medien

Ist Dein Blatt so charaktervoll, daß es der Wahrheit Zeugnis gibt? Tritt es auch für die Wahrheit ein, die nicht gern gehört wird?
Ist Dein Blatt Ausdruck des Gewissens? Steht ihm das Gewissen höher als die Interessen irgendeiner politischen Partei? Höher als eigener Gewinn oder Geschäft?
Vertritt Dein Blatt die Gerechtigkeit? Tritt es ein für eine gerechte Verteilung der Soziallasten oder rückt es einseitig die Interessen bestimmter Berufe in den Vordergrund?
Hat es das Volksganze und das Staatswohl im Auge? …
Hat Dein Blatt Mut? Mut nach jeder Richtung? Mut gegenüber den Volksmassen? Mut gegenüber der öffentlichen Meinung? Mut gegenüber den Abgeordneten und Parteien? Mut gegenüber der Regierung?

Pater Ingbert Naab – geboren Karl Borromäus Naab, deutscher Kapuziner (1885-1935), aus einem Artikel in „Illustrierter Sonntag“, 20.9.1931

Glück

Das Glück besteht nicht darin, daß Du tun kannst, was Du willst, sondern darin, daß Du auch immer willst, was Du tust.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), zitiert von Sigismund von Redecki in „Das Schwarze sind die Buchstaben“ (1957), Zitateheft 2018

Geschwindigkeit

Wenn Zeit die wertvollste Ressource ist, wird Geschwindigkeit zum wichtigsten Werkzeug.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968), Zitateheft 2018

Getan ist besser als gewußt

Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht das Wissen, sondern die Anwendung.

Martin Geiger – deutscher Buchautor und Vortragsredner (*1968), Zitateheft 2018

Gelegenheit

Jeder Moment im Leben, jede Gelegenheit ist ein Angebot, Neuerungen vorzunehmen und Wirkung zu erzielen.

Dr. Frances A. Colón – puerto-ricanische Neurowissenschaftlerin und politische Beraterin

Geld verdienen

Man sollte das Geld verdienen,
wenn man es bekommen kann,
und nicht, wann man es dringend braucht.

Dr. Olaf Juergens – deutscher Arzt und Personalberater (*1954)

Gegen den Strom

Nur was lebt, schwimmt gegen den Strom! Wir alle leben viel zu angepaßt.

Werner Kieser – Schweizer Gründungsunternehmer (*1940), Zitateheft 2018

Geduld

Ich werde das Feuer des Zorns mit dem Wasser der Geduld löschen.

tibetisches Sprichwort

Geduldig

Dem Geduldigen laufen die Dinge zu, dem Eiligen laufen sie davon.

asiatische Weisheit – Zitateheft 2018

Geburtstage

Geburtstage sind die Wegweiser auf dem Weg zur Ewigkeit.

Hermann Lahm – deutscher Lyriker, Musiker und Photograph (*1948)

Führungskraft

Führungskraft heißt, das Schicksal einer Firma zu erkennen und den Schneid zu haben, ihm zu folgen … Firmen, die fortdauern, haben eine noble Bestimmung.

Joseph “Joe” Jaworski – amerikanischer Jurist und Unternehmensberater, American Leadership Forum (*1934), Zitateheft 2018

Frieden

Erst wenn der Mensch in sich selber Frieden gefunden hat, kann er daran gehen, ihn in der ganzen Welt zu suchen.

Simcha Bunem von Przysucha – polnischer chassidischer Rabbiner (1765-1827), zitiert von Martin Buber (jüdischer Religionsphilosoph, 1878-1965) in „Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre“ (1948), Zitateheft 2018

Freie Presse

Die freie Presse ist ein Eckpfeiler der Demokratie.
Menschen haben das Recht, zu wissen.
Journalisten haben das Recht, zu berichten.
Die Fakten zu finden, kann schwierig sein.
Über eine Geschichte zu berichten, kann gefährlich sein.
Freiheit beinhaltet das Recht, skandalös zu sein.
Verantwortung beinhaltet die Pflicht, fair zu bleiben.
Nachrichten sind Geschichte in der Entwicklung.
Journalisten liefern den ersten Entwurf von Geschichte.
Idealerweise enthüllt eine freie Presse die Wahrheit.

Motto des Newseums in Washington D.C. – Zitateheft 2018

Frei

Der ist nicht frei, der da will tun können, was er will, sondern der ist frei, der da wollen kann, was er tun soll.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815), aus einem Brief an seinen Sohn Johannes (1799), Zitateheft 2018

Experte

Ein Experte ist ein Mensch, der auf einem eng begrenzten Gebiet alle nur denkbaren Fehler gemacht hat.

Niels Bohr – dänischer Physiker, Physiknobelpreis 1922 (1885-1962), in einem Gespräch mit den deutschen Physikern und Nobelpreisträgern von 1932 und 1945, Werner Heisenberg (1901-1976) und Wolfgang Pauli (1900-1958) am Rande einer Physikertagung in Kopenhagen (1952)

Gut für die Seele

Bücher erreichen Stellen, da kommt der Fernseher gar nicht hin.

Sinnspruch – gesehen auf „Der Kinderaztblog“, Zitateheft 2018

Erinnerung

Die Erinnerung ist das Tagebuch unserer Seele.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957)

Entscheidungen

Lieber fünf rasche Entscheidungen treffen mit dem Risiko, daß nur drei davon richtig sind, als gar nichts zu entscheiden. Dazu gehört dann auch, daß es in Ordnung ist, wenn zwei Entscheidungen nicht richtig waren.

Robert Gentz – deutscher Gründungsunternehmer: Zalando (*1983), aus einem Interview mit „Euro am Sonntag“ (Ausgabe 50/2016), Zitateheft 2018

Bessere Entscheidungen

Die wichtigsten Anlageentscheidungen bei den meisten großen Institutionen und für die meisten großen Portfolios werden durch Ausschüsse getroffen, aber nur wenige erkennen die negative Dynamik der Interaktion von Gruppen. Ich glaube, daß eine Gruppe von intelligenten Menschen in den meisten Fällen so viele Altlasten hat, daß die Chancen einer Einzelperson, gute Entscheidungen zu treffen, wesentlich höher sind. Die kollektive Intelligenz der Gruppe ist mit Sicherheit geringer als die Summe ihrer Teile, und je mehr Leute in einem Ausschuß sitzen, desto geringer ist die Chance auf kluge und klare Entscheidungen.

Barton M. Biggs – amerikanischer Investmentstratege (1932-2012), aus „Hedgehogging: Zeitlose Investment-Weisheiten einer Wall-Street-Legende“ (2011)

Einsicht

Delegiere niemals Verstehen.

Eames Demetrios – amerikanischer Künstler und Fotograf (*1962), aus „An Eames primer“ (2001), einem Buch über seine Großeltern, das Designer-Ehepaar Charles und Ray Eames

Teilhaben

Wenn Menschen finanziell teilhaben, dann wollen sie eine Rendite. Wenn Menschen emotional teilhaben, dann wollen sie beitragen.

Simon O. Sinek – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Optimist (*1973), aus einer Twitter-Nachricht vom 22. Mai 2012, Zitateheft 2018
siehe dazu Startwithwhy.com

Denken

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, ab 1740 König von Preußen (1712-1786), aus einem Brief an Voltaire vom 1. Mai 1771, Zitateheft 2018

Das Gute erkennen

Nichts ist im Leben so schlecht, daß es nicht auch für irgendwas gut ist!

Artur Zipp – deutscher Unternehmer (*1930), Zitateheft 2018

Lesen macht schlau, reich und gesund

Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.

wird Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832), Zitateheft 2018

das Zitat hängt in der Deutsch-Türkischen Buchhandlung in Istanbul, konnte aber von der Klassik-Stiftung in Weimar nicht bestätigt werden

Zutrauen

Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen; andere beurteilen uns danach, was wir bereits getan haben.

Henry Wadsworth Longfellow – amerikanischer Dichter (1807-1882), aus „Kavanagh“ (1849)

Ziel

Wenn wir ein Ziel finden, das größer ist als wir selbst, werden wir leistungsfähiger in unserer Gestaltungs-Fähigkeit.

Jack Delosa – australischer Autor und Investor, Gründer und CEO von The Entourage (*1987), Zitateheft 2018

Beste Führungskraft

Die beste Führungskraft ist jemand, der genug Gespür hat, gute Männer auszuwählen, die tun, was er möchte, und Selbstbeherrschung genug, sich nicht einzumischen, während sie es tun.

Thaddeaus Hammond – amerikanischer Banker und ehemaliger Landwirt, Präsident der Farmers‘ National Bank und des Rotary Club Overton, aus J. R. Spragues „Big Business-itis“, in „The Rotarian“ Nr. 27 (3. September 1925)

Besser machen

Auf hundert Besserwisser gibt es nur einen Bessermacher.

Willi Ritschard – Schweizer Politiker (SP), 1973-1979 Bundesrat, 1978 Bundespräsident, 1977 und 1983 Vizepräsident (1918-1983), Zitateheft 2018

Beobachten und handeln

Handeln ohne Beobachten ist verheerend.
Beobachten ohne Handeln ist nutzlos.

Grundsatz der League of Women Voters‘ of the United States, zitiert in „The National Voter“ (Zusatz zur Ausgabe von Oktober 1967)

Muße

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

wird John Ernst Steinbeck zugeschrieben – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1962 (1902-1968), Zitateheft 2018

Kritik

Kritik ist der Nährboden des Lernens.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – britischer Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2018

Aufstieg

Es gibt zwei Wege für den Aufstieg: Entweder man paßt sich an oder man legt sich quer.

wird Dr. Konrad Adenauer zugeschrieben – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 Bundeskanzler (1876-1967), konnte aber durch das Archiv der Stiftung Bundeskanzler Adenauer Haus nicht bestätigt werden, Zitateheft 2018

Reinen Wein einschenken

Wer – wo auch immer – führt, muß den Menschen, die ihm anvertraut sind, reinen Wein einschenken, auch wenn das unangenehm ist.

Prof. Dr. Roman Herzog – deutscher Jurist und Politiker (CDU), 1994-99 Bundespräsident (1934-2017), in seiner Ansprache im Hotel Adlon am 26. April 1997, die als „Ruck-Rede“ Maßstäbe setzte, Zitateheft 2018