Spendermotivation

Es gibt mir ein gutes Gefühl.

Walter Annenberg – amerikanischer Philanthrop, der Gemälde im Wert von 1 Milliarde US-Dollar an das New York’s Metropolitan Museum gespendet hat über seine Spendermotivation (1908-2002), Zitateheft 2004

Durchhalten

Siege, wenn Du kannst,
verliere, wenn Du mußt,
aber kapituliere nie.

André Kudelski – Schweizer Unternehmer (*1960), Zitateheft 2006

Ideen vermitteln

Sie können großartige Ideen haben, aber wenn Sie sie nicht vermitteln können, bringen die Ideen Ihnen gar nichts.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019), Zitateheft 2013

Neue Wege gehen

Nur wer abgetretene Wege verläßt, kann Neues schaffen.

Dr. Gabriele Rutschke-Hamburger – deutsche Schriftstellerin und Ministerialbeamtin (*1953), in „Vanitas“ (2011)

Perspektive

Um klar zu sehen genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Stadt in der Wüste“ (1948), Zitateheft 2014

Warum Gott liebt

Gott liebt uns nicht, weil wir liebenswert sind, sondern weil er die Liebe ist.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus Collected Letters of C.S. Lewis: Volume III, Letter to Mary Van Deusen, May 25, 1951

Sympathie

Unser Erfolg, anständige und intelligente Menschen davon zu überzeugen, keine Dummheiten zu machen, ist mager. (Munger fügte hinzu: „Weniger als mager.“) Wenn Leute sich etwas in den Kopf gesetzt haben, tun sie es auch. Wenn es jemand zum Vorstand gebracht hat, will er nicht von einem Aktionär gesagt bekommen, daß seine letzte Idee dumm ist.

Es ist besser, auf ein Management zu setzen, das einem sympathisch ist, als auf ein Super-Geschäft ohne Sympathie.

Wir haben mehr über die menschliche Natur als über Geschäfte gelernt in unserer langjährigen Erfahrung.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), auf der Hauptversammlung 2001, Zitateheft 2002

Empirische Wissenschaft

Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was er soll, sondern nur was er kann und – unter Umständen – was er will.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus: Max Weber: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre (2. Auflage, Tübingen 1951, S.151)

Vertrauen in Gott

Deshalb bin ich auch ganz sicher, daß Gott sein Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt.

Die Bibel, Philipper 1,6 (HFA)

Alter irischer Segen

Ich wünsche Dir, daß jede Gabe, die Gott Dir geschenkt hat, wachsen möge mit den Jahren.
Daß sie Dir dazu diene, die Herzen derer, die Du liebst, mit Freude zu erfüllen.
Daß Du in jeder Stunde einen Freund hast, der der Freundschaft wert ist.
Dem Du vertrauend die Hand reichen kannst, wenn es schwer wird.
Mit dem Du den Stürmen trotzen kannst.
Und daß in jeder Stunde der Freude und des Leides das freudebringende Lächeln des Gotteskindes mit Dir sei und daß Du in der Nähe Gottes bleibst!

irischer Segen – Zitateheft 2009

Weise handeln

Die Geschichte lehrt, daß sich Menschen und Nationen erst dann weise verhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind.

Abba Eban – eigentlich Aubrey Solomon Eban, israelischer Politiker und Diplomat (1915-2002), in einer Rede in London am 16.12.1970, Zitateheft 2012

Zweifel

Wir würden viel mehr Dinge zustande bringen, wenn wir sie nicht für unmöglich hielten.

Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes – französischer Staatsmann und Minister (1721-1794), aus „Pensées et Maximes“ (1802), Zitateheft 2013

Gute Theorie

Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.

Weisheit

Achten

Wir können nicht alle Menschen lieben, aber wir können allen mit Achtung begegnen.

Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944), Zitateheft 2021

Überregulierung

Überregulierung ist der Terrorismus des neuen Jahrhunderts.

Zitateheft 2007

Alter

Für mich ist hohes Alter immer 15 Jahre älter als ich bin.

Bernard M. Baruch – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), an seinen 85. Geburtstag, zitiert in „The Observer“, 21.08.1955, Zitateheft 2012

Weisheit

Ein kluger Mann sucht Weisheit; ein Verrückter denkt, daß er sie gefunden hat.

persisches Sprichwort

Handle großartig

Ein jeder handle so, als wollte Gott eine große Tat durch ihn vollbringen.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546), nach der Inschrift des Lutherhauses in Wittenberg „Niemand lasse den Glauben daran fahren, daß Gott an ihm eine große Tat will“, deren Urheberschaft ungeklärt ist

Sorgen

Von all den Sorgen, die ich mir machte, sind die wenigsten eingetroffen.

Sven Hedin – schwedischer Geograph, Entdeckungsreisender und Reiseschriftsteller (1865-1952)

Führung

Das Problem von Führung ist, daß sie innere Entwicklung erfordert; Du kannst nicht einfach Anführer sein, nur weil Du eine Menge Bücher liest.

Fred Kofman – argentinischer Berater, Trainer und Autor (*1960), aus einem Interview in der „Knowledge@Wharton-Show“ auf „Wharton Business Radio“, SiriusXM channel 111 (18.7.2018), Zitateheft 2020

Ziele

Wenn Du ein glückliches Leben willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder Dingen.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Glaube und Liebe

Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Parerga und Paralipomena II“, Kap. 15, §181 (1851)

Träume

Nenne Dich nicht arm, weil Deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind, wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Kochkunst oder Heilkunde

Unter die Heilkunde hat sich das Kochen versteckt und gibt vor, die besten Speisen für den Leib zu wissen. Wenn daher ein Koch und ein Arzt unter Kindern oder vor Männern, die unverständig sind wie die Kinder, mit einander streiten sollten, wer sich am besten auf die guten und schlechten Speisen versteht, der Arzt oder der Koch, so müßte der Arzt Hungers sterben.

Platon – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), aus dem Dialog „Gorgias“ (etwa zwischen 393 und 388 v. Chr.)

Hinschauen

Wir neigen dazu, uns vor Risiken immer nur schützen zu wollen, anstatt sie respektvoll zu sehen. In Südafrika habe ich einmal gehört, daß wohl nur wir Weiße auf die Idee kommen könnten, mit in hohen Stiefeln durch die Savanne zu gehen, um uns vor Schlangenbissen zu schützen. Ortsansässige würden es vorziehen, barfuß unterwegs zu sein, weil man dann bei jedem Schritt ganz genau schaut, wo man hintritt und so die Schlangen schon rechtzeitig sieht. Die Barfüßigen sind diese Weise sicherer unterwegs als die Stiefelträger.

Max Schön – deutscher Unternehmer (*1961)

Selbstzufriedenheit

Die größte Bedrohung der Zukunft eines erfolgreichen Unternehmens ist nicht die Konkurrenz oder der Markt oder die technische Entwicklung, sondern in den allermeisten Fällen die interne Selbstzufriedenheit.

Robert M. Tomasko – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Professor an der American University (*1948), Zitateheft 2014

Haltung

Haltung heißt: für etwas einstehen, sich nicht verbiegen lassen, nicht von kurzfristigen Moden, nicht von unrealistischen Gewinnerwartungen.

Prof. Dr. Heribert Prantl – deutscher Journalist und Publizist (*1953), in der Preisrede anläßlich der Verleihung des Cicero-Rednerpreises 2010, Zitateheft 2011

Erfahrungen

Erfahrungen sind eine Sammlung von erfolgreichen Rezepten.

Paul Valery – französischer Dichter (1871-1945), Zitateheft 2002

Sinn der Weihnacht

Das Kostbarste, was wir schenken können, ist die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen.
Wem das bewußt ist, hat den Sinn der Weihnacht verstanden.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957), Zitateheft 2017

Perspektive

Ärgere Dich nicht, daß die Rosen Dornen haben, sondern freue Dich, daß die Dornen Rosen haben.

Sprichwort – Zitateheft 2014

Einstellungsfrage

Erzähl mir etwas, das wahr ist, und wobei Dir fast niemand zustimmt.

Peter A. Thiel – deutsch-amerikanischer Inverstor und Gründungsunternehmer: PayPal (*1967), aus einem Gespräch mit dem Unternehmer und LinkedIn-Mitgründer Reid Hoffman (2.5.2012), Zitateheft 2019

Rettung

Wo aber Gefahr ist, wächst
das Rettende auch.

Friedrich Hölderlin – deutscher Dichter (1770-1843), aus „Patmos“ (1808)

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind Menschen. Keiner ist perfekt. Sie kommen immer wieder, um sich über andere zu beschweren. Obwohl die Bibel klar erklärt: „Geh‘ erst mal hin, erkläre es dem anderen, was dich an ihm stört“, versuchen einige Menschen immer wieder, sich über andere zu beschweren statt mit den anderen zu reden und es erst mal selbst zu klären.

Arol Wolford – selbständiger Unternehmer, Chef von 1.200 Mitarbeitern

Geld und Gut

Gott will nicht, daß man nicht Geld und Gut haben und nehmen solle, oder, wenn man’s hat, wegwerfen solle, wie etliche Narren unter den Philosophen und tolle Heilige unter den Christen gelehrt und getan haben. Denn er läßt’s wohl geschehen, daß Du reich seist, aber die Liebe will er nicht daran gehängt haben; wie David gelehrt und mit seinem Exempel bewiesen hat: Fällt euch Reichtum zu, so hängt das Herz nicht daran. Das ist ein solcher Mut, der mitten im Geld und Gut, von Gott gegeben, kann das Herz frei behalten (welches die Welt nicht kann).

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Auslegung der Bergpredigt Christi“ (1518), Zitateheft 2015

Wagnisse eingehen

Wer wagt und scheitert, dem kann Vergebung zuteil werden. Aber wer niemals ein Wagnis auf sich nimmt und niemals fehlgeht, der verfehlt sein Leben. Ihm wird nicht vergeben, denn er weiß nicht, daß er der Vergebung bedarf. Darum wagt es, Euch nicht der Welt, wie sie ist, anzupassen, sondern habt den Mut, sie zu verwandeln im Geist und in der Kraft der Liebe, erst in Euch selbst, dann in Eurer Welt.

wird Paul Tillich zugeschrieben – deutscher Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965), Zitateheft 2010

Ansehen

Ansehen ist der gute Ruf, den man genießt, weil viele Schweigen.

wird Lord Philip Dormer Stanhope Chesterfield zugeschrieben – britischer Staatsmann (1694-1773)

Quelle des Reichtums

Im Handel steckt der ganze Reichtum, im Ackerbau der halbe, im Fürstendienst ein Viertel davon, im Betteln ist keine Spur von ihm.

indische Weisheit – Zitateheft 2011

Fleiß

Nur im Wörterbuch kommt Erfolg vor Fleiß.

Sprichwort – Zitateheft 2003

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), aus „De officiis ministrorum“ (Über die Pflichten der Priester, 388/9), Zitateheft 2011

Freude am Wirtschaftsleben

Die Freude am Wirtschaftsleben liegt im Drang, um des Erfolgs – nicht um seiner Früchte willen erfolgreich zu sein; im Eroberungswillen, im Impuls, für das was richtig ist zu kämpfen und im Nervenkitzel, unsere Energie und Erfindungsgabe einzusetzen.

nach Joseph Alois Schumpeter – österreichischer Nationalökonom (1883-1950), Zitateheft 2008

Reisesegen ins neue Jahr

Möge Gott Dir immer geben,
was Du brauchst:
Arbeit für Deine fleißigen Hände,
Nahrung für Deinen hungrigen Leib,
Antworten für Deinen fragenden Geist,
Freude und Liebe für Dein warmes Herz
und Frieden für Deine suchende Seele.

aus Irland – Zitateheft 2006

Wandern zu Gott

Wer versucht, sein Wandern einmal unter dem Aspekt zu sehen, daß er auf Gott zugeht, kann erfahren, wie relativ für ihn alles wird, was er hier auf Erden tut. Er geht über diese Welt hinweg auf Gott hin. Der Boden entschwindet immer wieder seinen Füßen. Er bietet ihm keinen festen Halt. Wir gehen immer weiter, alles bleibt zurück. Wir berühren diese Erde mit jedem Schritt, aber wir verlassen sie auch ständig. Wir spüren, daß wir nichts mitnehmen können in den Himmel.

So gehen wir uns in eine Freiheit gegenüber der Welt hinein, die uns das Gefühl vermitteln kann: Alles, was wir hier arbeiten und erreichen, worum wir uns hier sorgen, wofür wir uns verantwortlich fühlen, als das vergeht, all das kann unser Wesen nicht ausmachen. Wir sind auf dem Weg auf ein größeres Ziel, zu Gott hin, vor dem all unsere Sorgen und Mühen um die Dinge dieser Welt erst in rechte Licht gerückt werden.

Im Gehen geht uns das eigentliche Ziel unseres Lebens auf. Wir sind auf dem Weg zu Gott.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), aus „Dem Alltag eine Seele geben“, Herder Verlag 2004

Kompromiß

Ein Kompromiß ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder glaubt, er habe das größte Stück bekommen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977)

Ohne Liebe

Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

wird Lao-Tse zugeschrieben – chinesischer Philosoph (ca. 3.-5. Jh. v. Chr.)

Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Tun

Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.

wird Nelson Mandela zugeschrieben – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1818-2013), konnte aber von der Nelson Mandela Foundation nicht bestätigt werden, Zitateheft 2012

Gutes Management

Der gute Manager erreicht sein Ziel. Der schlechte erfindet Entschuldigungen.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer – Aufsichtsratsvorsitzender der IMC AG und ehemaliger Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken (*1941), Zitateheft 2013

Entschluß

Ein Entschluß wiegt mehr als zehn Gedanken.

Weisheit – Zitateheft 2014

Information

Der erfolgreichste Mensch ist üblicherweise der mit den besten Informationen.

Benjamin Disraeli – englischer und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881), Zitateheft 2013

Perfekt

Es ist unglaublich, wie reich Du werden kannst, wenn Du nicht perfekt bist.

Larry Hite – amerikanischer Investor (*1941)

Ausprobieren

Unmöglich ist meist nur, was noch keiner versucht hat.

Raimond Gatter – Schweizer Unternehmensberater (*1959)

Bildung

Bildung ist die stärkste Waffe, mit der wir die Welt verändern können.

Nelson Mandela – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1918-2013)

Zeit richtig nutzen

Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden zu viel davon. Auch zur Vollbringung der größten Dinge ist das Leben lang genug, wenn es nur gut angewendet wird.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr. – 65 n. Chr.)

Regulierung

Wer sich im Bankwesen betätigt, muß wissen, daß er sich einer Aktivität ergibt, bei der es absurd wäre, für sie dieselbe Freiheit wie im Falle der Produktion von Schuhwichse zu beanspruchen und an sie die von der Güterproduktion her gewohnten Maßstäbe des freien Wettbewerbs im Dienste maximaler Erzeugung anzulegen. Er darf nicht vergessen, daß er als Glied des Kreditsystems mit gefährlichem Explosivstoff inmitten der Öffentlichkeit hantiert, und muß sein Verhalten danach einrichten.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), aus „Der Platz der Bank in einer entwickelten Volkswirtschaft“ (1962)

Segenslied

Möge Gott mich beschützen, möge Gott mich erfüllen,
möge Gott mich bewahren und behüten.

Möge Gott mich in das Land des Friedens bringen,
in das Reich des Königs, zum ewigen Frieden.

Lob sei dem Vater, Lob sei dem Sohn, Lob sei dem Heiligen Geist,
dem dreieinigen Gott.

Amen.

keltisches Segenslied

Jung bleiben

Ein Mensch ist erst alt, wenn Reue den Platz von Träumen einnimmt.

John Barrymore – amerikanischer Schauspieler (1882-1942), so zitiert in der Biographie „Good Night, Sweet Prince: The Life and Times of John Barrymore“ von Gene Fowler (1949)

Zupacken

Du kannst die Erfolgsleiter nicht erklimmen, wenn Du die Hände in den Hosentaschen läßt.

Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.5.2009), Zitateheft 2017

Schatten

Heute sitzt jemand im Schatten, weil ein anderer vor langer Zeit einen Baum gepflanzt hat.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Reichtum

Das Größte und Beste, das Du für jemanden tun kannst, ist nicht, Deinen Reichtum mit ihm zu teilen, sondern vielmehr den Reichtum, der bereits in ihm liegt, zu offenbaren.

wird Benjamin Disraeli zugeschrieben – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881)

Delegieren

Wenn ein Chef alles selbst machen will, darf er sich nicht wundern, wenn sich seine Mitarbeiter zur Ruhe setzen.

Weisheit – Zitateheft 2006

Motivation

Man kann die besten Leute nicht mit Geld motivieren. Geld ist nur ein Weg, um den Standard zu halten. Die besten Leute in jedem Fachgebiet sind durch Leidenschaft motiviert.

Eric S. Raymond – Begründer der „Open Source“ Bewegung (*1957), Zitateheft 2006

Partner

Natürlich ist es schön, mein lieber Freund, den richtigen Partner „zu haben“, aber noch wichtiger ist es, für den anderen der richtige Partner „zu sein“.

Peter Bachér – deutscher Journalist und Autor (1927-2020), aus der Kolumne „Liebe wird nicht weniger, wenn wir sie verschwenden“ (Bild, 20.10.2017), Zitateheft 2020

Wissen

Wissen ist wie ein Affenbrotbaum – die Arme eines Menschen sind nicht genug, um ihn zu umfassen.

afrikanisches Sprichwort

Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat ist alles andere als die institutionelle Inkarnation der Nächstenliebe. Im Gegenteil: Da der Wohlfahrtsstaat die Sorge für den Nächsten auf dem Weg über Steuereintreibungen organisiere und damit anonymisiere, unterminiere er die freiwillige Grundlage der Nächstenliebe als persönliche Tugend.

Doug J. Den Uyl- amerikanischer Investor und Freiheitsdenker (*1950), Zitateheft 2004

Fokus

Der Dummkopf sagt, „Leg nicht alle Deine Eier in einen Korb“, was nur eine Ausdrucksweise ist für „streue Dein Geld und Deine Aufmerksamkeit“.

Aber der Weise sagt, „Leg all Deine Eier in einen Korb und paß auf den Korb auf“.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2008

Renditen

Es ist unmöglich, überdurchschnittliche Renditen zu erreichen, wenn man nicht anders handelt als die Mehrheit.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2006

Erfolg

Wenn es so aussieht, als gäbe es nichts mehr zu tun, dann ist schon viel getan.

nach Manfred Geywitz – deutscher Christrosen-Züchter (*1954), Zitateheft 2003

Bildung

Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.

Sprichwort, fälschlich Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), konnte durch die Mark Twain Bibliothek nicht bestätigt werden, Zitateheft 2014

Erfolg durch Tat

Alles kommt zu dem, der etwas tut, während er wartet.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931), aus „Thomas Alva Edison : Sixty Years of an Inventor’s Life“ (1908), Zitateheft 2014

Mehrheit

Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2008

Ehe

Du bist nie wirklich reif für die Ehe, aber Du reifst mit jedem Tag, den Du verheiratet bist.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Vernünftig

Eine Investition muß vernünftig sein. Wenn Du sie nicht verstehst, laß es.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), zitiert in „Forbes“ (19. Oktober 1992)

Unabhängigkeit

So wie Warren [Buffett] hatte ich eine erhebliche Leidenschaft, reich zu werden. Nicht, weil ich Ferraris haben wollte — ich wollte Unabhängigkeit. Die wollte ich unbedingt.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Sichtweisen

Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.

ägyptisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Vermögen

Wir vermögen sehr viel mit unserem Vermögen! Vor allem dann, wenn wir das, was wir vermögen, auch wirklich mögen!

Sinnspruch

Vorausgehen

Keiner geht ganz von uns – er geht nur voraus.

Sprichwort

Zukunft

Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2004

Managementfragen

Was ist unsere Mission?
Wer ist unser Kunde?
Worauf legt der Kunde Wert?
Was sind unsere Ergebnisse?
Was ist unser Plan?

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „Die fünf entscheidenden Fragen des Managements“ (2009), Zitateheft 2011

Mut und Erfolg

Immer wenn Du ein erfolgreiches Unternehmen siehst, hat jemand einmal eine mutige Entscheidung getroffen.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2016

Gelegenheit

Jeder Moment im Leben, jede Gelegenheit ist ein Angebot, Neuerungen vorzunehmen und Wirkung zu erzielen.

Dr. Frances A. Colón – puerto-ricanische Neurowissenschaftlerin und politische Beraterin

Abkürzungen

Die Jungen rennen schneller, aber die Alten kennen die Abkürzungen.

Willibert Krüger – deutscher Gründungsunternehmer (1940-2019), Zitateheft 2015

Was besagt schlechte Presse?

Lemminge mögen ein mieses Image haben, aber es gab nie schlechte Presse über einen einzelnen Lemming.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Berkshire Aktionäre (1984), Zitateheft 2008

Spekulant

Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle bezahlen zu können.

Bonmot – Zitateheft 2014

Gemeinde

Wenn Du glaubst, die vollkommene Gemeinde gefunden zu haben: Sobald Du hingehst ändert sie sich.

Weisheit

Familienunternehmen

Wir erben das Familienunternehmen nicht von unseren Eltern, wir borgen es von unseren Kindern.

Leitspruch von Hermès International S.A., Paris – Zitateheft 2015

Haß

Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selbst sitzt. Was nicht in uns selbst ist, das regt uns nicht auf.

Hermann Hesse – deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1946 (1877-1962), Zitateheft 2003

Fördern statt kontrollieren

Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), aus dem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“, Nr. 47 (2013), Zitateheft 2015

Dummheiten

Lache nicht über die Dummheiten der anderen, sie können Deine Chance sein.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2005

Durchhalten

Denke daran: Bevor Du in das Gelobte Land einziehst, mußt Du das Rote Meer und die Wüste durchqueren.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), zu Michele Rua (3.10.1852), zitiert in „Don Bosco: Eine neue Biographie“ („Don Bosco: Una biografia nuova“, 1979), Zitateheft 2021

Gottes Sprache

Gott flüstert in unseren Freuden, er sprich in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Über den Schmerz“ (Original: „The Problem of Pain“, 1940)

Veränderung

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

wird Mahatma Gandhi zugeschrieben – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2008

Ethik

Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Zukunft

Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.

wird Wilhelm von Humboldt zugeschrieben – preußischer Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann (1767-1835), angeblich gesagt im Zuge seiner Parisreise 1789, Zitateheft 2020

Die Wilhelm von Humboldt Stiftung konnte keine Quelle dazu finden.

Kalkuliertes Risiko

Ich habe wohl nicht mehr als in der Hälfte der Fälle recht, aber ich verdiene einfach sehr viel Geld, wenn ich richtig liege, und ich verliere so wenig Geld wie möglich, wenn ich unrecht habe.

George Soros – amerikanischer Macro-Hedgefonds-Manager und Philanthrop (*1930), Zitateheft 2005

Anführer und Boss

Menschen fragen nach dem Unterschied zwischen einem Anführer und einem Boss. Der Anführer führt an und der Boss treibt an.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), aus seiner Rede in Birmingham, New York, am 24. Oktober 1910

Verstehen statt nur tolerieren

Ich fordere, einander nicht bloß zu tolerieren. Toleranz ist etwas für Feiglinge. Toleranz erfordert gar nichts von euch, außer still zu sein, keine Wellen zu schlagen und an euren Ansichten und Werturteilen starr festzuhalten ohne herausgefordert zu werden. Toleriert einander nicht einfach nur. Arbeitet hart! Bewegt euch in unbequemes Terrain und bemüht euch, einander zu verstehen.

Randall L. Stephenson Jr. – amerikanischer Telekommunikationsmanager, CEO von AT&T (*1960), bei einem Treffen mit AT&T-Mitarbeitern am 23. September 2016

Große Liebe

Die große Liebe erkennt man nicht an ihrer Stärke, sondern an ihrer Dauer.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Evangelium

Das Evangelium ist keine Droh-, sondern eine Froh-Botschaft. Es ist aber auch kein Schlafpulver, sondern Dynamit!

Johannes Leppich SJ – deutscher Jesuitenpater, Straßen- und Volks-Evangelist, Mitbegründer der Telefonseelsorge (1915-1992), Zitateheft 2021

Veränderung

Wo immer Paulus hinging, brach eine Revolution aus. Wo immer ich hingehe, wird Tee serviert.

Ausspruch eines anglikanischen Bischofs

Wort von Gott

Es gibt kein Wort von Gott außer dem einen, das jetzt gesprochen wird.

Paul Tillich – deutsch-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965)

Anderen helfen

Je mehr Du für andere tust, desto besser geht es Dir.

Walter Breuning – amerikanischer Eisenbahner und Altersrekordler, 2009-2011 ältester bekannter Mann der Welt (1896-2011)

Staatsversagen

Das Steuerrecht hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem dermaßen komplizierten Rechtsgebiet entwickelt, daß auch Fachleute keinen zuverlässigen Überblick mehr über sämtliche Facetten dieses Rechtsgebietes haben können. Zu diesem inzwischen auch von politisch Verantwortlichen beklagten Zustand haben nach meiner Überzeugung alle drei Staatsgewalten beigetragen. Der Steuergesetzgeber hat das Steuerrecht regelmäßig zur Durchsetzung der verschiedensten politischen Anliegen missbraucht und auf diese Weise unzählige unsystematische und komplizierte Regelungen geschaffen. Die Verwaltung – um die Aufgabe der Anwendung dieses komplizierten Rechts nicht zu beneiden – hat ihrerseits durch unzählige Verwaltungsanweisungen zur Unübersichtlichkeit beigetragen, wobei ich nicht verkenne, daß manche Steuergesetze ohne entsprechende Verwaltungsanweisungen schlicht undurchführbar erscheinen. Die Rechtsprechung schließlich hat mit einer häufig sehr stark differenzierenden Judikatur das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser bedauerlichen Entwicklung gesetzt. So wird im Ergebnis der steuerpflichtige Bürger mit einem Rechtszustand im Bereich des Eingriffsrechts konfrontiert, dem er sich nicht entziehen kann, der ihn jedoch schlicht überfordert.

Dr. h.c. Wolfgang Spindler – deutscher Jurist, 2005-11 Präsident des Bundesfinanzhofs (*1946), Zitateheft 2007

Wunder

Wunder kommen zu denen, die an sie glauben.

aus Frankreich

Geist der Kirche

Derzeit wird die Kirche ständig aufgefordert, mit der Zeit zu gehen. Sie muß aber mit Jesus gehen und im Evangelium stehen! Gegen den Zeitgeist.

Dr. Ludwig Schick – deutscher katholischer Theologe, seit 2002 Erzbischof von Bamberg (*1949), Zitateheft 2015

Finanzanalysten

Finanzanalysten sind wie Politiker, nie bereit Farbe zu bekennen, wenn sie falsch liegen.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Du kannst nicht…

Du kannst keinen Wohlstand erzeugen, indem Du Sparsamkeit verhinderst.
Du kannst den Schwachen nicht stärken, indem Du den Starken schwächst.
Du kannst den kleinen Menschen nicht helfen, indem Du die großen Menschen stürzt.
Du kannst den Lohnempfänger nicht fördern, indem Du den Lohnzahler niederdrückst.
Du kannst den Armen nicht helfen, indem Du den Reichen zerstörst.
Du kannst keine intakte Sicherheit mit geliehenem Geld aufbauen.
Du kannst keine Brüderlichkeit fördern, indem Du den Klassenkampf schürst.
Du kannst nicht Deine Schwierigkeiten lösen, indem Du mehr ausgibst als Du verdienst.
Du kannst Charakter und geistige Stärke der Menschen nicht aufbauen, indem Du ihre Initiative und Unabhängigkeit zerstörst.
Und Du kannst keinem Menschen auf Dauer helfen, indem Du für Ihn tust was er für sich selbst tun müßte und tun sollte.

William H. J. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Geistlicher, geboren in Hamburg (1873-1962), veröffentlicht 1916

Ehrlichkeit

Wenn Du die Wahrheit sagst, brauchst Du Dir Deine Lügen nicht zu merken.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930), Zitateheft 2007

Drei Regeln zum Erfolg

1. Arbeite hart. Erfolg ist zu 80 Prozent Glück, zu 10 Prozent Talent und zu 10 Prozent Fleiß.
2. Sei und bleib ehrlich.
3. Sei loyal zu anderen.

Lebensmotto von John H. Slade – eigentlich Hans Schlesinger, deutsch-amerikanischer Hockeyspieler und Wallstreet-Broker (1908-2005), Zitateheft 2020

Erfolg

Es ist unmöglich, einen Mann, dem durch seine Art zu verfahren, viel geglückt ist, zu überzeugen, er könne gut daran tun, anders zu verfahren. Daher kommt es, daß das Glück eines Mannes wechselt; denn die Zeiten wechseln, er aber wechselt nicht sein Verfahren.

Niccolò Machiavelli – italienischer Politiker, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter (1469-1527), aus „Mensch und Staat“, Kapitel „Fügungen des Geschicks“

Aus der Vergangenheit lernen

Unsere Einsichten in die Vergangenheit prägen unsere Perspektiven für die Zukunft.

Motto der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. – Zitateheft 2013

Größe

Die Größe eines Menschen kann man bereits am Umgang mit Kleinigkeiten erkennen.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer und Schriftsteller (*1955), Zitateheft 2020

Wahrheit

Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.

Edith Stein – deutsche jüdische Philosophin und ab 1933 als Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz katholische Ordensschwester (1891-1942), aus einem Brief an Sr. Adelgundis Jaegerschmid vom 23.03.1938, Zitateheft 2021

Risiko

Im Hafen ist ein Schiff sicher… doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Weisheit – Zitateheft 2002

Freiheit

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.
Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, für mich selbst zu denken und zu handeln und der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:
Dies ist mein Werk.

Zusammenfassung einiger Ansichten von Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2006

Das Zitat wurde durch Experten, u.a. Richard Brüllmann und Dr. h.c. Johann Zürcher als nicht authentisch eingestuft.

Beobachten und handeln

Handeln ohne Beobachten ist verheerend.
Beobachten ohne Handeln ist nutzlos.

Grundsatz der League of Women Voters‘ of the United States, zitiert in „The National Voter“ (Beilage zur Ausgabe von Oktober 1967), Zitateheft 2019

Führung

Die Aufgabe der Führung ist nicht, Größe in die Menschheit zu bringen, sondern die bereits vorhandene Größe hervorzurufen.

John Buchan – schottischer Schriftsteller, Publizist und Politiker, 1935-40 Generalgouverneur Kanadas (1875-1940), aus „Montrose and Leadership“ (1930), Zitateheft 2015

Spendenwerbung

Spendenwerbung ist die edle Kunst, den Leuten die Freude am Geben zu zeigen.

Henry A. „Hank“ Rosso – amerikanischer Fundraiser (1917-1999), Zitateheft 2004

Amerikas Geheimnis

Erst als ich in Amerikas Kirchen ging und ihre Kanzeln entflammt sah mit Rechtschaffenheit, verstand ich das Geheimnis seines Genies und seiner Kraft.

wird Alexis de Tocqueville zugeschrieben – französicher Publizist und Politiker (1805-1859), Zitateheft 2007

Streitkultur

Streit fördert die Erkenntnis und das ist viel wert.

Daniel Libeskind – amerikanischer Architekt und Stadtplaner (*1946), in dem Interview „Der gebaute Horror“ mit Susanne von Beyer (Der Spiegel, 18.01.1999), Zitateheft 2021

Leidenschaft

Leidenschaft scheitert nie.

Weisheit – Zitateheft 2019

Positiv denken

Du kannst nur einen Gedanken gleichzeitig denken; deshalb wähle einen positiven Gedanken.

Andrea Lazarev – deutsche Physiotherapeutin (*1964), Zitateheft 2020

Umgang mit Problemen

Ein schlauer Mensch löst ein Problem, ein weiser Mensch vermeidet es.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Horizont

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967)

Vertrauen

Wenn Leute Dich mögen, werden sie Dir zuhören, aber wenn sie Dir vertrauen, werden sie Geschäfte mit Dir machen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2016

Genies

Alle genialen Menschen sind gewissermaßen Blutsauger. Sie ernähren sich alle von demselben Stoff – dem Blut des Lebens … Der Ursprung der Dinge hat nichts Geheimnisvolles an sich. Wir alle sind Teil der Schöpfung, sind Könige, Dichter, Musiker; wir müssen uns nur öffnen, müssen nur entdecken, was schon da ist.

Henry Miller – amerikanischer Schriftsteller und Maler (1891-1980), aus „Sexus“ (1949)

Harte Zeiten

Harte Zeiten bleiben nicht … aber taffe Menschen!

Dr. Robert H. Schuller – amerikanischer Evangelist und reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2007

Für Liebe gemacht

Ich glaube daran, weil dies ein moralisches Universum ist, dann wird Recht siegen, Freundlichkeit wird siegen, Mitgefühl wird siegen, Lachen wird siegen, Liebe, Zuwendung, Teilen wird siegen. Weil wir für Güte gemacht sind. Wir sind für Liebe gemacht.

Desmond Tutu – südafrikanischer anglikanischer Geistlicher, 1986-96 Erzbischof des Erzbistums Kapstadt, Friedensnobelpreis 1984 (*1931), Zitateheft 2013

Copyright by Desmond Tutu, genutzt mit Erlaubnis der Desmond and Leah Tutu Legacy Foundation, alle Rechte vorbehalten.

Bescheidenheit

Wir sollten uns nicht alles leisten, was wir heute bezahlen können.

Johannes Rau – deutscher Politiker (SPD), 1999-2004 Bundespräsident, (1931-2006), aus „Berliner Rede“ „Chance, nicht Schicksal – die Globalisierung …“ (1999), Zitateheft 2013

Idee

Die Idee ist das Große, wer sie verliert, ist verloren; das Kapital ist eine Hobelbank, ein Hilfsmittel. Wenn ich es morgen verlöre, würde ich es übermorgen durch die Idee schaffen und wieder in den Dienst der Idee stellen. Mit Kapital aber hat man noch nie eine Idee geschaffen.

Gottlieb Duttweiler – Schweizer Unternehmer, Gründer von Migros (1888-1962), Zitateheft 2004

Probleme lösen

Was auch immer das Problem ist, sei Teil der Lösung.

Tina Fey -amerikanische Komikerin und Schauspielerin (*1970), aus ihrem Buch „Bossypants“ (2011)

Reisen

Reisen bildet den Geist und räumt gründlich mit allen Vorurteilen auf.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus dem Märchen „Die bedeutende Rakete“, erschienen in „Der glückliche Prinz und andere Märchen“ (1888), Zitateheft 2018

Warum eigentlich nicht?

Die häufig im Geschäftsleben gestellte Frage lautet „warum?“ Das ist eine gute Frage, aber eine ebenso gültige Frage ist: „Warum nicht?“.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), aus einem Interview mit Steven Levy für wired.com vom 13.11.2011

Denken

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2004

Gefälligkeit

Aus Gefälligkeit werden weit mehr zu Schurken als aus schlechten Grundsätzen.

Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller (1763-1810), aus „Apokryphen“ (1811), Zitateheft 2003

Voraussicht

Es regnete nicht, als Noah seine Arche baute.

Sprichwort – Zitateheft 2017

Entscheidungen treffen

Es ist nicht schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn du deine Werte kennst.

Roy E. Disney – amerikanischer Film-Produzent, Neffe von Walt Disney (1930-2009), Zitateheft 2005

Kommunikation

Kommunikation ist die Wärmequelle der Partnerschaft. Es gilt: Was für den Kunden gut ist, ist auch gut für das Unternehmen.

Prof. Dr. Gertrud Höhler – deutsche Publizistin und Unternehmensberaterin (*1941), Zitateheft 2014

Langfristig investieren

Ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Preis ist immer besser als ein mittelmäßiges Unternehmen zu einem großartigen Preis.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2021

Alter

Man wird weiser, aber man vergißt das meiste.

Nora Ephron – amerikanische Autorin und Regisseurin (1941-2012)

Weites Meer

Denk Dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.

Da sagt jemand: Nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: Es kommt.
Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont
ist nichts anderes, als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wiederzusehen.

Trauergedicht von Peter Streiff

Mut

Am Mute hängt der Erfolg.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819–1898), aus „Stine“ (1890)

Wiederholen, wiederholen, wiederholen

Du mußt Dich selbst so oft wiederholen, bis Du es leid bist, es Dich immer wieder sagen zu hören, und erst dann werden die Menschen anfangen, die Botschaft zu verinnerlichen.

Jeffrey „Jeff“ Weiner – amerikanischer Geschäftsmann, CEO LinkedIn (*1970), aus einem Interview mit „Time“ (28.04.2014), Zitateheft 2021

Beispiel

Beispiel nützt zehnmal mehr als Vorschrift.

Charles James Fox – britischer Staatsmann (1749-1806), aus seiner Rede zur Aufwendung öffentlicher Gelder in Kasernen (8.4.1796), Zitateheft 2021

Geduld

Ich warte immer, bis irgendwo Geld in einer Ecke liegt und ich nur noch hinzugehen und es aufzuheben brauche.

James B. „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor, Wirtschafts-Kommentator und Autor (*1942)

Friedlich

Diesmal fehlte es dem Westen nicht an Mut und man hat nicht zu spät gehandelt. Etwas wurde erreicht und zwar – und das ist bemerkenswert und vielleicht einzigartig – durch den Verzicht auf jede Art von Gewalt, Zwang oder Drohung.

Paul-Henry Spaak – belgischer Politiker, 1956-61 Nato-Generalsekretär (1899-1972), anläßlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957, gesehen an der Büste von Paul-Henry Spaak vor dem Brüsseler Bahnhof, Zitateheft 2013

Auswandern

Egal, wo Ihr hinzieht, Ihr nehmt Euch selber immer mit.

Manfred Kock – deutscher Theologe, 1997-2003 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der EKD (*1936), Zitateheft 2009

Fortschritt

Fortschritt ist das Werk der Unzufriedenheit.

wird Jean Paul Sartre zugeschrieben französischer Philosoph und Schriftsteller, lehnte den Literaturnobelpreis 1964 ab (1905-1980)

Weil die Welt Weihnachten braucht

Weil jede Seele Licht braucht.
Und Weihnachten strahlt.

Weil Sehnsucht Platz braucht.
Und Weihnachten räumt ihn ein.

Weil Kinder Geschichten brauchen.
Und Weihnachten erzählt.

Weil Gott wie Menschen nicht allein sein wollen.
Und Weihnachten verbindet uns.

Weil alle Welt Liebe braucht.
Und Weihnachten feiert sie.

Christina Brudereck – deutsche evangelische Theologin und Schriftstellerin (*1969), Zitateheft 2021

Samen

Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.

Tertullian – früher christlicher Schriftsteller (* um 150, + um 230), Zitateheft 2013

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

Die Bibel, Psalm 34,15 (L) – Zitateheft 2019

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Aktienmarkt

Auf lange Sicht ist der Aktienmarkt 100% Wirtschaft und 0% Emotion.

John C. Bogle – amerikanischer Autor und Gründer der The Vanguard Group und des ersten Investment-Indexfonds der Welt (1929-2019)

Verantworten, beteiligen, mitwirken

Keine Vergütung ohne Verantwortung,
keine Investition ohne Beteiligung,
kein Gewinn ohne Mitwirkung.

Dr. Michael Schluter – britischer Ökonom, Autor, Redner und Sozialunternehmer (*1947), während seiner Präsentation bei der European Economic Summit Declaration 2014

Selbstlos

Es gibt keine Grenzen dafür, was ein Mann tun kann oder wohin er gehen kann, wenn es ihn nicht kümmert, wer die Anerkennung bekommt.

Leitspruch von Ronald W. Reagan – amerikanischer Politiker, 1981-89 40. Präsident (1911-2004), geht zurück auf einen Tagebucheintrag des Jesuiten Father Strickland von 1863, Zitateheft 2014

Partnerschaft

Unser Erfolg beruht wirklich auf Partnerschaften vom ersten Moment an.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Geduld

Geduld ist eine gute Eigenschaft. Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Mißständen geht.

wird Dame Margaret Thatcher zugeschrieben – britische Politikerin, 1979-90 Premierministerin (1925-2013), Zitateheft 2008

Anfang

Der Mann der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Lebenskünstler

Lebenskünstler zu sein heißt nicht, zu tun, was man liebt, sondern zu lieben, was man tut.

Ferdinand Linzenich – deutscher Kabarettist und Motivationstrainer (*1956), Zitateheft 2015

Charakterprüfung

Die meisten Menschen können Mißgeschick ertragen, aber wenn Du wissen willst, wer jemand wirklich ist, gib ihm Macht.

Robert G. Ingersoll – amerikanischer Jurist und Orator (1833-1899); über Abraham Lincoln, amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), aus „True Greatness Exemplified in Abraham Lincoln“ (1883)

Unabhängigkeit

Du kannst nicht erfolgreich investieren, wenn Du nicht unabhängig denkst. Und die Wahrheit ist, daß Du weder richtig noch falsch liegst, nur weil die Leute Dir recht geben. Du hast recht, wenn die Tatsachen und Deine Überlegungen richtig sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Familie

Weil es das Erste ist, was der Mensch vorfindet im Leben, und das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, und das Kostbarste im Leben, was er besitzt, auch wenn er es nicht achtet, deshalb ist es gewiß das Wichtigste für’s Leben und wert, recht gründlich betrachtet zu werden.

Was es ist?

Blicke um Dich, lieber Leser, das ist Deine Familie.

Adolph Kolping – deutscher Priester, Gründer des Kolpingwerkes (1813-1865), aus „Gelebtes Christentum: Gedanken Adolph Kolpings“ (1992), Zitateheft 2015

Einfachheit

Wirtschafts-Universitäten honorieren schwieriges, kompliziertes Verhalten mehr als einfaches Verhalten. Allerdings ist das einfache Verhalten effektiver.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Gott

Gott meint es gut mit Dir. Wenn er eine Tür verschließt, dann öffnet er Dir eine andere.

Weisheit – Zitateheft 2016

Beten und Arbeiten

Bete, als ob alles Arbeiten nichts nützt und arbeite, als ob alles Beten nichts nützt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2005

Lachen

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Sprichwort – erschienen in Frank Leslie`s Sunday Magazine, Band 13 (1883)

Nächstenliebe

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der macherlei Gnade Gottes.

Die Bibel, 1. Petrus 4,10 (LUT)

Geduld

Ein Baum, der schnell wächst, widersteht nur schwer den Stürmen.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944), Zitateheft 2010

Auf der großen Welle

Mit dem Alltag ist es wie mit einer großen Welle: Du solltest auf ihr surfen und nicht unter sie geraten.

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein – deutscher evangelischer Theologe (*1950)

Lernen

Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.

wird Edward Benjamin Baron Britten zugeschrieben – britischer Komponist (1913-1976)

Probleme

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

wird Duke Ellington zugeschrieben – eigentlich Edward Kennedy Ellington, amerikanischer Jazzmusiker (1899-1974), Zitateheft 2012

Verlierer

Zuerst ignorieren sie Dich, dann machen sie Dich lächerlich, dann bekämpfen sie Dich und dann verlieren sie gegen Dich.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2003

Vertrauen

Die größte Ehre, die man einem Menschen geben kann ist die, daß man ihm vertraut.

wird Matthias Claudius zugeschrieben – deutscher Dichter (1740-1815), Zitateheft 2014

Standhaft handeln

Fest steh immer!
Still steh nimmer!

Sprichwort, gelesen am Haus der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tun

Nichtstun ist Machtmißbrauch.

Christian Lindner, MdL – deutscher Unternehmensberater und Politiker (FDP), seit 2013 Bundesvorsitzender der Freien Demokraten (*1979), Titel eines Vortrages in Unna am 25. März 2017

Planung

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart erkennen und die Zukunft bestimmen.

Laotse – chinesischer Philosoph (etwa 3.-5. Jh. v. Chr.)

Erst denken

Nicht nachher denken, sondern im voraus denken soll der weise Mann.

Axiopistos – griechischer Fälscher (etwa 4. Jh. v. Chr.), der unter dem Namen des sizilianischen Komödiendichters Epicharmos (etwa 540-460 v. Chr.) zwei Bücher veröffentlichte, zitiert als „Fragmenta Pseudepicharmea 280“ ([Epich.] fr. 263 K.-A.)

Durchhaltevermögen

Diejenigen, die mit dem größten Talent gesegnet sind, übertreffen nicht zwangsläufig alle anderen. Es sind diejenigen, die Dinge zu Ende bringen, die schließlich hervorragen.

Mary Kay Ash – amerikanische Unternehmerin, Gründerin von Mary Kay Cosmetics und Philanthropin (1915-2001), aus „Mary Kay on People Management“, Seite 57 (1985)

Wille

Der Wille versetzt Berge – ohne Willen bleibt man Mittelmaß.

Dr. Hans Imhoff – deutscher Schokoladen-Fabrikant, Gründer des Kölner Schokoladenmuseums (1922-2007), aus einer Rede zur Stollwerck-Hauptversammlung (1975), Zitateheft 2019

Dankbarkeit

Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943, Zitateheft 2017

Können

Eine der größten Entdeckungen, die ein Mensch machen kann, eine seiner größten Überraschungen, ist festzustellen, daß er etwas tun kann, was er fürchtete, nicht zu können.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Ziele

Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will, für den ist kein Wind der richtige.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2004

Werkzeuge des Meisters

Eines Morgens versammelten sich die Werkzeuge in einer Schreinerei zu einer Sitzung.

Bruder Hammer führte den Vorsitz. Doch einige waren schon seit längerer Zeit mit ihm unzufrieden. Sie verlangten, daß er die Werkstatt verlassen solle. Als Grund gaben sie an, daß er viel zu lautstark und unsensibel sei. Bruder Hammer entgegnete darauf jedoch – natürlich wieder einmal in etwas überhöhter Lautstärke: „Also wenn ich gehen soll, dann muß Schwester Schraubenzieher erst recht unsere Gemeinschaft verlassen! Alles was sie kann, ist, daß sie sich um sich selbst dreht.“

Aber Schwester Schraubenzieher meinte nur: „Naja, ich kann gerne gehen. Aber dann sollte auch Bruder Zollstock ausgeschlossen werden. Immer versucht er Andere mit seinem Maßstab zu messen. Nie läßt er Andere einfach so stehen!“ Bruder Zollstock brummelte vor sich hin: „Viel dringender als ich muß Schwester Schleifpapier gehen! Mit ihrer rauen und kratzbürstigen Art bringt sie doch alle zur Verzweiflung!“

Mit beleidigter Miene meinte Schwester Schleifpapier:“Also wenn wir schon am Abrechnen sind, dann muß auch Bruder Säge gehen. Mit seiner scharfen Zunge richtet er nichts als Zertrennung an!“

Doch mitten in dieser erregten Diskussion ging plötzlich die Türe auf, und herein kam der Zimmermann von Nazareth. Er zog sich seine Arbeitsschürze an und er gebrauchte die vielen Werkzeuge, um eine schöne Kanzel aus Holz zu bauen.

Als am Ende des Tages die Kanzel fertig war und der Zimmermann die Werkstatt verließ, erhob sich zögerlich Bruder Hammer und sagte: „Liebe Mitwerkzeuge! Ich glaube wir können unsere Diskussion ganz schnell wieder vergessen. Wir gehören zusammen, denn wir sind alle Werkzeuge in der Hand unseres Meisters.“

Fabel von Pfarrer Andrei Pinte – rumänischer evangelischer Geistlicher (*1984), Zitateheft 2016

Irischer Reisesegen – ein Lied

1. Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in Deinen Rücken sein; sanft falle Regen auf Deine Felder, und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein.

Ref.: Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand, und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.

2. Führe die Straße, die Du gehst, immer nur zu Deinem Ziel bergab; hab´, wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht.

Ref.: Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand, und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.

3. Hab´ unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot; sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt: Du bist schon tot.

Ref.: Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand, und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.

4. Bis wir uns ´mal wieder sehen, hoffe ich, daß Gott Dich nicht verläßt, er halte Dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust Dich nicht zu fest.

Ref.: Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand, und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand.

aus Irland

Geben

Erwirb soviel Du kannst, spare so viel Du kannst und gib so viel Du kannst.

John Wesley – englischer Prediger (1703-1791), aus seiner Predigt „The Use of Money“ (1760)

Fleiß

Niemand, der es schafft, 360 Tage im Jahr vor Sonnenaufgang aufzustehen, wird scheitern, seine Familie reich zu machen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Wahrheitsfindung

Um die Wahrheit zu finden, mußt du beide Seiten einer Geschichte hören.

Walter Cronkite – amerikanischer Journalist (1916-2009)

Geben

Geben ist seliger als Nehmen.

Die Bibel, Apostelgeschichte 20,35 (LUT) – Zitateheft 2008

Die Aufgabe eines Managers

Die richtigen Leute einzustellen ist das Beste, was ein Manager tun kann.

Leitspruch aus dem Management – Zitateheft 2006

Leben

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

wird Jean Anouilh zugeschrieben – französischer Dramatiker (1910-1987)

Gewinne oder lerne

Ich verliere nie. Ich gewinne oder lerne.

Motivation

Chancen

Wohin wir auch blicken auf dieser Welt, überall entwickeln sich die Chancen aus den Problemen.

Nelson A. Rockefeller – amerikanischer Politiker und Philanthrop,1974-77 Vizepräsident (1908-1997)

Jesu Geburt

Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

Alles haben

Du kannst nicht alles haben. Wo würdest Du das unterbringen?

Steven Wright – amerikanischer Komiker und Schauspieler (*1955), Zitateheft 2007

Politik

Eine win-win-Situation gibt es in der Politik nicht. Es herrscht absoluter Wettbewerb. Der eigene Erfolg ist immer mit einem Misserfolg des politischen Gegners verbunden. Und manchmal besteht der eigene Erfolg auch nur darin, Misserfolg für den politischen Gegner zu produzieren. Wer einsteigt in die politische Arena, muß mit den Stieren rechnen.

Prof. Dr. Friedhelm Farthmann – deutscher Politiker (SPD), 1975-85 Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen (*1930)

Zeit

Die Zeit verwandelt uns nicht.
Sie entfaltet uns nur.

Max Frisch – Schweizer Schriftsteller (1911-1991), Zitateheft 2008

Leben

Das Leben ist wie Fahrradfahren. Man muß sich ständig vorwärtsbewegen, wenn man das Gleichgewicht nicht verlieren will.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), in einem Brief an seinen Sohn Eduard (5. Februar 1930), Zitateheft 2008

Vorwärtskommen

Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.

Sprichwort, wird oft Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2017

Ausdauer

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819-1898), aus „Der Stechlin“ (4. Kapitel, 1898)

Begegnungen

Nur über die Begegnungen mit anderen Menschen ist es möglich, zu neuen Ufern zu gelangen.

Sprichwort

Segen zum Geleit

Im übrigen meine ich daß Gott uns das Geleit geben möge
Immerdar
Auf unserem langen Weg zu unserer Menschwerdung
Auf dem endlos schmalen Pfad zwischen Gut und Böse
Herzenswünschen und niedrigen Spekulationen
Er möge uns ganz nahe sein in unserer Not
Wenn wir uns im dornigen Gestrüpp der Wirklichkeit verlieren
Er möge uns in den großen anonymen Städten wieder an die Hand nehmen damit wir seiner Fantasie folgen können
Und auf dem weiten flachen Land wollen wir ihn auf unseren Wegen erkennen
Er möge uns vor falschen Horizonten und dunklen Abgründen bewahren
So daß wir nicht in Richtungen wandern die uns im Kreise und an der Nase rumführen
Er möge unseren kleinen Alltag betrachten den wir mal recht mal schlecht bestehen müssen
Die 12 Stunden Unrast und die 12 Stunden Ruhe vor dem Sturm
Er hat den Tag und die Nacht geschaffen
Hat auch den Alltag gemacht und den Schlaf
Die 12 Stunden eilen und kümmern und laufen
Und sorgen und streiten und ärgern und schweigen
Und die 12 Stunden ausruhen und nichts mehr sehen und hören
Gott hat auch den Traum und das tägliche Leben geschaffen
Und er möge uns die vielen Streitigkeiten von morgens bis abends verzeihen
Das Hin und Herlaufen zwischen den vielen Fronten
Und all die Vorwürfe die wir uns gegenseitig machen
Möge er in herzhaftes Gelächter verwandeln und unsere Bosheiten in viele kleine Witze auflösen
Wir bitten ihn Zeichen zu setzen und Wunder zu tun daß wir von all unseren Schuldzuweisungen ablassen und jedwedem Gegner ein freier Gastgeber sind
Er möge uns von seiner Freiheit ein Lied singen auf daß wir alle gestrigen Vorurteile außer Kraft und alle Feindseligkeiten außer Gefecht setzten
Er möge uns von seiner großen zeitlosen Zeit ein paar Stunden abgeben
Und – Er kann gewiß nicht überall sein –
Er möge in unsere Stuben kommen und unsere Habseligkeiten segnen unsere Tassen und Teller, die Kanne, die Zuckerdose und den Salzstreuer, die Essigflasche und den Brotkorb
Er möge vor allem die Kinder schützen und die Tiere vor jeglicher Willkür
Ja, Er möge sich zu uns an den Tisch setzen und erkennen Wie sehr wir ihn alle brauchen, überall auf der ganzen Welt
Denn wer will uns erlösen von all unserem weltgeschichtlichen Wahn
Auch von unseren täglichen Lebenskonflikten
Gott unser Herr möge auch manchmal ein Machtwort sprechen
Mit all jenen Herren, die sich selber zu Göttern ernannt
Die Menschen durch Maschinen ersetzen und für Geld Kriege führen
Und mit Drogen alle Zukunft zerstören
Er möge sich unser erbarmen
Am Tage und in der Nacht
In der großen Welt und in der kleinen Welt unseres Alltags
Er möge uns unsere Krankheiten überstehen lassen und uns in der Jugend und im Alter seine Schulter geben, damit wir uns von Zeit zu Zeit, von Gegenwart zu Gegenwart, an ihn anlehnen können, getröstet, gestärkt und ermutigt.

Amen.

Hanns Dieter Hüsch – deutscher Kabarettist (1925-2005), aus Das Schwere leicht gesagt. Freiburg, Basel, Wien: Herder. 7. Aufl. 1997. S. 151ff. (Herder Spektrum 4274)

Gottes Gaben

Was Gott Dir gegeben hat, kann Dir niemand nehmen, aber was Gott Dir nicht geben will, kannst Du Dir auch nicht nehmen.

Sprichwort

Weggeben

Alles, was wir besitzen ist uns tatsächlich geliehen, wir können nichts mitnehmen, wenn wir gehen. Wenn wir eine Sache haben, die wir nicht gebrauchen können, sollten wir sie an jemanden weitergeben, der sie gebrauchen kann – jetzt.

wird Norma S. Scholl zugeschrieben

Guter Rat

Ein guter Rat kann ein Vermögen Wert sein.

aus einem Prospekt der Franklin Templeton Investment Services GmbH

Gewissenserforschung

1. Gott, ich glaube, daß Du hier und jetzt für mich gegenwärtig bist und daß Du mich liebst.
2. Gott, Du kennst meine Schwächen besser als ich selbst. Hilf mir mit Deinem Licht, diesen Tag zu überschauen.
3. Gott, hilf mir, jetzt die Ereignisse dieses Tages zu erinnern, um Deinen Segen und meine Verfehlungen zu erkennen.
4. Gott, ich bitte Dich um Vergebung meiner Verfehlungen, und ich danke Dir für deinen Segen.
5. Gott, ich blicke auf die kommenden Stunden und Tage. Laß mich stets Deine Nähe spüren, und zeige mir, wie ich so werden kann, wie Du mich willst.

nach Ignatius von Loyola – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556), Zitateheft 2005

Gemeinsam

Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen. Stürzt einer von ihnen, dann hilft der Andere ihm wieder auf die Beine.

Die Bibel, Prediger 4,9-10 (HFA) – Zitateheft 2016

Es kommt nicht darauf an…

Es kommt nicht darauf an, geliebt zu werden, sondern zu lieben.
Es kommt nicht darauf an, zu genießen, sondern zu schenken.
Es kommt nicht darauf an, sich durchzusetzen, sondern sich einzusetzen.
Es kommt nicht darauf an, den Frieden zu erwarten, sondern Frieden zu schaffen.
Es kommt nicht darauf an, was die Menschen von mir denken, sondern was Gott von mir denkt.
Es kommt nicht darauf an, alles zu erkennen, sondern das Erkannte zu tun.

wird Martin Luther King jr. zugeschrieben – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964  (1929-1968), Zitateheft 2012

Freiheit

Ich will auf keinen Fall als „das Mädchen, das vergewaltigt wurde“ bekannt sein. Ich habe den großen Umschwung im Kopf vollzogen, vom Opfer zur Überlebenden. Es geht um Freiheit. Und Freiheit ist, wenn man keine Angst vor irgendeinem Gefühl hat, ob Trauer oder Glück.

Tori Amos – amerikanische Sängerin und Songwriterin (*1963)

Unwesentliches

Beherrschen Sie neben der edlen Kunst, Dinge zu erledigen, die edle Kunst, Dinge unerledigt zu lassen. Die Weisheit des Lebens liegt im Aussondern alles Unwesentlichen.

Ling Yü-T’ang – chinesischer Schriftsteller (1895-1976), Zitateheft 2002

Erinnerungen

Durch Freud an der Vergangenheit
verdoppelt sich die Lebenszeit.

Marcus Valerius Martial – römischer Dichter (etwa 40-103), aus „Epigrammaton libri duodecim“, Buch X, Epigramm 23 (etwa 85-103)

Wissensstand

Wenn wir zunehmend bescheidener werden in Bezug darauf, wie wenig wir wissen, mögen wir vielleicht stärker darauf aus sein, zu suchen.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Kinder lernen, was sie erleben

Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.

Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind mit Spott lebt, lernt es schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind mit Toleranz lebt, lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind mit Ermutigungen lebt, lernt es Zuversicht.

Wenn ein Kind mit Lob lebt, lernt es wertzuschätzen.

Wenn ein Kind mit Fairneß lebt, lernt es Gerechtigkeit.

Wenn ein Kind mit Sicherheit lebt, lernt es, Glauben zu haben.

Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind mit Zustimmung und Freundschaft lebt, lernt es, Liebe in der Welt zu finden.

gesehen auf Guthrie Castle, Schottland – Zitateheft 2002

Reichtum

Die erste Million ist am schwierigsten, die letzten 100 Millionen sind am einfachsten.

wird Richard Gruner zugeschrieben – deutscher Verleger: Gruner & Jahr (1925-2010)

Investorenverdummung

Man kann entweder einige Investoren dauernd täuschen oder alle von ihnen kurze Zeit hinters Licht führen, aber niemals alle immerfort verdummen.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Die 10 Gebote (nach Martin Luther)

Das erste Gebot: Ich bin der Herr, Dein Gott, der ich Dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, Deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen.
Das vierte Gebot: Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren.
Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten.
Das sechste Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.
Das siebte Gebot: Du sollst nicht stehlen.
Das achte Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten.
Das neunte Gebot: Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Haus.
Das zehnte Gebot: Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was Dein Nächster hat.

Die ausführliche Fassung der Zehn Gebote steht in der Bibel an zwei Stellen: 2. Mose 20 und 5. Mose 5. Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Die hier wiedergegebene Fassung folgt der lutherischen und römisch-katholischen Tradition. Eine andere Zählung ergibt sich dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – gesondert als zweites Gebot geführt wird. – Zitatehefte 2002 – 2021

Bescheidenheit

Auf die Frage: „Heute sind Sie Milliardär, was leisten Sie sich eher als früher?“
Nichts. Ich trage meist einfache Stiefel. Im Kleiderschrank hängen zwar ein paar Anzüge mehr, doch ich fahre immer noch einen alten Volvo und besitze weder eine Jacht noch einen Privatjet. Und seit 36 Jahren bin ich mit derselben Frau verheiratet.

Kenneth L. Fisher – amerikanischer Investor (*1950), Zitateheft 2008

Wirtschaften

„Wirtschaften“ ist friedliche Ausübung von Verfügungsgewalt.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus „Wirtschaft und Gesellschaft“, Zitateheft 2010

Kraft schöpfen

Meine Kraft schöpfe ich aus den Ideen für die Zukunft, nicht aus den Leistungen, die hinter mir liegen.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), Zitateheft 2006

Zukunft

Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit blättern.

wird André Malraux zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Politiker (1901-1976)

Handeln und Denken

Handle wie ein Denker, denke wie ein Mensch der Tat.

Henri Bergson – französischer Philosoph, Literaturnobelpreis 1927 (1859-1941), aus einer Rede vor der Descartes Konferenz in Paris (1937)

Unvoreingenommen

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Weisheit

Training

Unsere Philosophie ist einfach. Wir wollen jeden Spieler jeden Tag besser machen, unser Training ist individuell ausgelegt.

Jürgen Klinsmann – deutscher Fußballspieler und -trainer, 2004-2006 deutscher Bundestrainer (*1964), in seiner ersten Pressekonferenz als Trainer des FC Bayern München am 2. Juli 2008, Zitateheft 2016

 

Denksport

Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

Francis Picabia – französicher Schriftsteller, Maler und Grafiker (1879-1953), Zitateheft 2013

Erster

Eine Chance zu sehen ist keine Kunst. Die Kunst ist, eine Chance als Erster zu sehen.

wird Benjamin Franklin zugeschrieben – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Welt

Wer seine Gedanken beherrscht, beherrscht seine Welt.

Bill Provost – amerikanischer Unternehmensberater, ausgewählt von Sir John Marks Templeton, Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2002

Bist Du im richtigen Spiel?

Wenn einen Fehler gemacht Du hast nicht und trotzdem Du verlierst … ein anderes Spiel Du spielen solltest.

Weisheit des Jedi-Meisters Yoda – Figur der Buch- und Filmreihe „Krieg der Sterne“ („Star Wars“), aus der Erzählung „Shatterpoint“ (2004), Zitateheft 2017

Geduld

Das große Geld liegt nicht im Kaufen und Verkaufen, sondern im Warten.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Unternehmer

Im Erkennen und Durchsetzen neuer Möglichkeiten … liegt das Wesen der Unternehmerschaft.

Weisheit

Ziel

Ein Ziel ist ein Traum mit Abgabetermin.

Napoleon Hill – amerikanischer Schriftsteller: „Denke nach und werde reich“ (1883-1970), Zitateheft 2020

Mensch werden

Mach’s wie Gott, werde Mensch!

Dr. Franz Kamphaus – deutscher katholischer Theologe, 1982-2007 Bischof von Limburg (*1932), Zitateheft 2014

Demokratie

Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wir es verdienen.

wird George Bernard Shaw zugeschrieben – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950)

Gretchenfrage

Das eigentliche, einzige und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Glaubens und des Unglaubens.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „West-östlicher Divan“ (1819)

Willkommen im Leben

Es ist ein Wunder, sagt das Herz.
Es ist eine große Verantwortung, sagt der Verstand.
Es ist viel Sorge, sagt die Angst.
Es ist eine enorme Herausforderung, sagt die Erfahrung.
Es ist das größte Glück, sagt die Liebe.
Es ist unser Kind, sagen wir. Einzigartig und Kostbar.
Willkommen im Leben.

Segenswunsch zur Geburt – Zitateheft 2008

Voraussicht

Baue den Brunnen, wenn Du Kraft hast, nicht, wenn Du Durst hast.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2016

Aufbruch

Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken.

Fernando Magellan – spanischer Seefahrer (1480-1521), Zitateheft 2004

Ende der Reise

…und am Ende meiner Reise

hält der Ewige die Hände

und er winkt und lächelt leise

und die Reise ist zu Ende.

wird Matthias Claudius zugeschrieben – deutscher Dichter (1740-1815)

Riskieren

Lieber Fehler riskieren, als Initiative verhindern.

wird Reinhard Mohn zugeschrieben – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2012

Ehe

Ehe ist die genialste Erfindung, seit es Menschen gibt!

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953), Zitateheft 2014

Anfangen

Eine Wüste kann ich nicht an einem Tag verändern. Aber anfangen kann ich mit einer Oase.

Phil Bosmans – katholischer Ordenspriester (1922-2012); Gründer des „Bund ohne Namen“, der viele soziale Initiativen anregte, Zitateheft 2005

Versuch und Irrtum

Du lernst das Laufen nicht, indem Du Regeln folgst. Du lernst es, indem Du es tust und hinfällst.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950), aus „Business Stripped Bare: Adventures of a Global Entrepreneur“ (2008)

Künstler

Künstler sind Apostel der Schönheit.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), aus Interviews mit Wim Wenders in dessen Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ (2018)

Lernen

Es ist eine gute Idee, vergangene Fehler zu bewerten, bevor Du neue begehst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett on Business: Principles from the Sage of Omaha“ (2009), Zitateheft 2020

Antizyklisch

Ich werde Ihnen sagen, wie Sie reich werden. Seien Sie ängstlich, wenn andere gierig sind. Seien Sie gierig, wenn andere ängstlich sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2007

Zuhören

Du hast zwei Ohren und einen Mund.

Frederik Cappelen – schwedischer Manager, ehemaliger CEO Nobia (*1957)

Größe

Es ist nichts groß, was nicht gut ist; und es ist nichts wahr, was nicht besteht.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815)

Vereinfachen

Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2007

Beherzt

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt. Beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.

wird Khalil Gibran zugeschrieben – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), Zitateheft 2010

Aufhören

Fange nie an aufzuhören,
höre nie auf anzufangen.

Sprichwort – Zitateheft 2002

Dank

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, daß man sie weitergibt.

Michael Kardinal von Faulhaber – deutscher Theologe, 1917-52 Ezbischof von München und Freising (1869-1952)

Scheitern und Unglück

Der Hauptgrund für Scheitern und Unglück ist, etwas das Du am liebsten willst einzutauschen, für etwas, das Du gerade jetzt willst.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Freiheit

Selbst im Fall einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen.

Friedrich Hebbel – deutscher Schriftsteller (1813-1863), aus seinem „Ersten Tagebuch“ (1836)

Vorbild

Werte können wir nicht lehren – Werte müssen wir leben.

Viktor E. Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), aus „Der Wille zum Sinn“ (1972), Zitateheft 2021

Geduld

Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß.
Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort.
Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor.
Wenn er Früchte hervorbringt, sind sie nicht sofort reif.
Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen.

Aegidius von Assisi – Weggefährte von Franz von Assisi (etwa 1190-1262), Zitateheft 2008

Umsatz

Reines Umsatzdenken ist Einbildung, Gewinndenken ist Vernunft, Gemeinkosten laufen auf zwei Beinen.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2012

Mitarbeiterauswahl

Beschäftige Leute, die besser sind als Du, und dann laß sie weitermachen.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), Zitateheft 2018

Vertrauen auf Gott

Befiehl dem HERRN Deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.

Die Bibel, Psalm 37,5 (LUT) – Zitateheft 2006

Kapital zum besten Wirt bringen

Die meisten Manager denken ans Geschäft, herausragende Manager denken an die Kapitalallokation.

Frank Fischer – deutscher Betriebswirt, CEO und CIO Shareholder Value Management AG (*1964), aus dem Artikel „You Never Tax Alone“ im „Manager Magazin“ (Januar 2018), Zitateheft 2021

Wagnis

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2002

Vermögen

Vermögen verändert einen Menschen nicht, es zeigt nur sein wahres Gesicht.

Sprichwort

Freundlichkeit

Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.

Weisheit, wird oft Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), konnte von der Mark Twain-Sammlung der University of Berkeley nicht bestätigt werden, zuerst veröffentlicht ohne Autorenangabe im „The Ladie‘s Repository“ (Juni 1861), Zitateheft 2019

Entscheiden

Da Zeit zum Wettbewerbsfaktor Nr. 1 geworden ist, muß man das Gras wachsen hören. Wer auf gesicherte Erkenntnisse wartet, kann allenfalls noch mit anderen Zauderern um die Krümel streiten.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2011

Verkehrte Welt

Wer Schweine aufzieht, ist ein produktives, wer Familienmitglieder aufzieht ein unproduktives Mitglied unserer Gesellschaft.

Friedrich List – deutscher Nationalökonom (1789-1846), Zitateheft 2004

Schlüpfen oder Faulen

Es ist sicher schwer für ein Ei, sich in einen Vogel zu verwandeln, aber es ist noch schwerer für das Ei, zu fliegen, ehe es sich nicht zuvor in einen Vogel verwandelt hat. Wir sind wie Eier im Moment. Und wir können nicht ewig ein gewöhnliches, anständiges Ei bleiben. Entweder wir schlüpfen oder wir faulen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Christentum schlechthin“ („Mere Christianity“, 1952), Zitateheft 2016

Bildung

Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2017

Gute Theorien

Ich mag gute Theorien. Sie funktionieren besser.

wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben

Aufgeschlossen

Der Verstand ist wie ein Fallschirm – er funktioniert nur, wenn er offen ist.

Weisheit, wird oft Thomas Dewar, 1. Baron Dewar, zugeschrieben – schottischer Unternehmer und Whiskybrenner (1864-1930), Zitateheft 2018

Held

Es ist leichter ein Held zu sein, als ein Ehrenmann. Ein Held muß man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer.

Liugi Pirandello – italienischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1934 (1867–1936), aus der Komödie „Die Wollust der Anständigkeit“, erster Akt, dritte Szene („Il piacere dell’onestà“, 1917)

Gute Arbeit

Was Du auch machst, mach es gut. Mach es so gut, daß Menschen, die Dich sehen, zurückkommen wollen, um es Dich noch einmal machen zu sehen, und andere Menschen zu Dir bringen wollen, um ihnen zu zeigen, wie gut Du es machst.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2015

Fest und erhaben

Steht mit den Füßen auf der Erde
und wohnt mit dem Herzen im Himmel.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), Zitateheft 2021

Klug

Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher.

wird Voltaire zugeschrieben – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller (1694-1778)

Selbstlos

Nur wenn wir selbstlos lieben, sind wir einen Schaufelwurf vom Paradies entfernt.

Peter Bachér – deutscher Journalist und Autor (1927-2020), nach einem Spruch vom Heiligen Berg Athos, aus der Kolumne „Diese Krankheit Einsamkeit“ (Bild, 11.03.2016)

Erfolg

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen zusammen.

kenianisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Vertrauen

Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.

wird Jean-Paul Sartre zugeschrieben – französischer Philosoph, Romancier und Publizist, lehnte den Literaturnobelpreis 1964 ab (1905-1980)

Optimist

Um ein erfolgreicher Investor zu sein, mußt Du ein Optimist sein.

Charles R. Schwab – amerikanischer Gründungsunternehmer (*1937)

Lebensrückblick

Wenn ich heutzutage auf mein Leben zurückblicke, das tue ich manchmal, trifft mich am härtesten daran, daß das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt am bedeutsamsten und verlockendsten erschien, jetzt am sinnlosesten und absurdesten erscheint. Zum Beispiel Erfolg in all seinen verschiedenen Erscheinungsformen, bekannt sein und gelobt werden, scheinbare Vergnügen, wie Geld erwerben … in der Welt hin- und herbewegen und auf und ab wie Satan. … Im Rückblick scheinen all diese Übungen in Selbstbefriedigung reine Fantasie, Pascal nannte das „die Erde ablecken“. Sie sind Ablenkungen, darauf ausgelegt, unsere Aufmerksamkeit vom wahren Zweck unserer Existenz auf dieser Welt abzulenken. Der ist, ganz einfach, die Suche nach Gott, und durch die Suche ihn zu finden, und wenn man ihn gefunden hat, ihn zu lieben, und dadurch eine harmonische Beziehung zu seinen Zielen für seine Schöpfung aufzubauen.

Malcolm Muggeridge – englischer Schriftsteller (1903-1990)

Vertrauen

Fürchte Dich nicht, denn ich bin bei Dir;

hab keine Angst, denn ich bin Dein Gott!

Ich mache Dich stark, ich helfe Dir,

mit meiner siegreichen Hand beschütze ich Dich!

Die Bibel, Jesaja 41,10 (HFA) – Zitateheft 2008

Verwelkte Meisterworte

Die wahren Worte des Meisters verwelken in den Händen des Schülers wie Blumen ohne Wasser.

chinesisches Sprichwort

Denken bis es wehtut

Als junger Mann lehrte mich Lord Thomson of Fleet, daß man nachdenken muß, bis es wehtut, bevor man Entscheidungen trifft.

Paul Desmarais jr. – kanadischer Unternehmer (*1954) [Lord (Kenneth) Thomson of Fleet: kanadischer Verleger (1923-2006)], Zitateheft 2014

Gelassenheit

Ein Mönch wurde einst von seinen Schülern gefragt, warum er stets so ruhig und gelassen sei und trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sei und so viel Liebe ausstrahle.

Er antwortete:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich spreche, dann spreche ich …“

Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
„Das tun wir doch auch, aber was tust Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich …“

Wieder fielen ihm die Fragesteller ungeduldig ins Wort und riefen:
„Aber das tun wir doch auch!“

Geduldig antwortete er ihnen:
„Nein! Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.
Ihr seid sehr, sehr selten genau bei dem, was ihr gerade tut.
Deshalb verpasst ihr das eigentliche …
Deshalb verpasst ihr letztlich Gott“

Da verstanden die Fragesteller.

Weisheit – Zitateheft 2015

Wunder

Die Wunder in unserem Leben geschehen nicht auf der Höhe unserer Erfolge, sondern gerade dann, wenn wir am Boden liegen.

Dr. Zephania Kameeta – namibischer Politiker und Befreiungstheologe , 2002-13 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (*1945), Zitateheft 2007

Wind nutzen

Es kommt nicht darauf an, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt.

Leitspruch von John Martin Großpietsch – deutscher Unternehmensberater (*1957), Zitateheft 2015

Vertrauen

Auf Gott vertrauen wir. Von allen anderen verlangen wir Zahlen.

Prof. Dr. William Edwards Deming – Gründer der „Total Quality“-Bewegung (1900-1993), Zitateheft 2005

Die Meßlatte höher legen

Kompetente Investoren sind niemals damit zufrieden, den Durchschnitt um ein paar wenige Prozentpunkte zu schlagen.

Gerald M. Loeb – amerikanischer Investor (1899-1974), aus „The Battle for Investment Survival“ (1935), Zitateheft 2019

Vertrauen

Je mehr unser Unternehmen wächst, desto wichtiger wird es, Verantwortung zu delegieren und die Mitarbeiter zu Eigeninitiative aufzufordern. Das verlangt ein hohes Maß an Toleranz. Mitarbeiter, denen wir Autorität und Verantwortung übertragen, wollen – wenn sie gut sind – ihre Aufgaben selbständig erledigen.

Fehler wird es immer geben. Aber die Fehler der Mitarbeiter, die meist die richtigen Dinge tun, sind nicht so gravierend wie die, die dadurch entstehen, daß das Management den Verantwortlichen genau vorschreiben will, wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben.

Ein Management, das überkritisch auf Fehler reagiert, zerstört Eigeninitiative. Doch Mitarbeiter mit persönlichem Engagement sind lebenswichtig, wenn ein Unternehmen weiter wachsen will.

William L. McKnight – amerikanischer Geschäftsmann und Philanthrop, der mit dieser Einstellung 3M zur Weltfirma machte (1887-1978), Zitateheft 2013

Jahreslosung 2020

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Die Bibel, Markus 9,24 (L) – Zitateheft 2020

Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine Tradition begründet, die bis heute besteht. Inzwischen wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen drei Jahre im Voraus festgelegt.

Gebet um Großmut

Ewiges Wort, eingeborener Sohn Gottes!
Lehre mich die wahre Großmut.
Lehre mich Dir dienen, wie Du es verdienst:
Geben, ohne zu zählen,
Kämpfen, ohne der Wunden zu achten,
Arbeiten, ohne Ruhe zu suchen,
Mich hingeben, ohne Lohn zu erwarten.
Mir genüge das frohe Wissen,
Deinen heiligen Willen erfüllt zu haben.

Ignatius von Loyola – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556), Zitateheft 2006

Andersmacher

Die Herausforderungen von heute und morgen werden bewältigt durch Andersmacher, nicht durch Weitermacher.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Macht des Bösen

Die Macht der Bösen lebt von der Feigheit der Guten.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), Zitateheft 2006

Eigener Instinkt

Folge Deinen eigenen Instinkten, nicht denen von Menschen, die die Welt anders sehen.

Sumner Murray Redstone – geboren als Sumner M. Rothstein, amerikanischer Medienmogul (CBS, Viacom, 1923-2020)

Fokussieren

Ich denke, daß Du durch die Konzentration auf kleinere Unternehmen Deine Chancen verbesserst, die nächste Welle zu erreichen.

Ralph Wanger – amerikanischer Fonds-Manager (*1934)

Ausreden

Wenn die Vernunft Disziplin erfordert – und das ist meistens der Fall -, verlieben wir uns in die Ausrede.

Roland Baader – deutscher Autor und Publizist (1940-2012), Zitateheft 2007

Mut

Mut ist Angst, die gebetet hat.

Joyce Meyer – amerikanische Evangelistin (*1943), aus „Nur Mut!: lebe leidenschaftlich und zielgerichtet“, Kapitel 7 (2007)

Definition

Von allen Möglichkeiten, den Menschen zu definieren, ist die die schlechteste, die ihn zu einem rationalen Tier macht.

Anatole France – eigentl. Jacques Anatole François Thibault, französischer Dichter, Literaturnobelpreis 1921 (1844-1924), Zitateheft 2003

Gewissen

Wir müssen uns alle einmal rechtfertigen. Wenn ich im Gewissen spüre, das will Gott nicht, dann lasse ich es eben.

Helmut Matthies – deutscher evangelischer Theologe und Journalist (*1950)

Mann von Wert

Versuch nicht, ein Mann des Erfolgs zu werden. Werde lieber ein Mann von Wert!

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2005

Gelebte Werte

Es gibt in der Führung eines Geistkapital-Unternehmens nichts Praktischeres als gelebte Werte.

Prof. Dr. Hermann Simon – deutscher Management-Denker und Beratungs-Unternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Fokussieren

Deine Kapazität „Nein“ zu sagen bestimmt Deine Kapazität „Ja“ zu sagen. Du mußt zu unbedeutenden Dingen „Nein“ sagen, um zu bedeutenderen Dingen „Ja“ zu sagen.

E. Stanley Jones – amerikanischer evangelisch-methodistischer Missionar und Berater (1894-1973), in „Abundant Living“ (1942), Zitateheft 2021

Maßstab für Erfolg

Der Maßstab für Erfolg ist nicht, ob Du ein schweres Problem zu bewältigen hast, sondern ob es das gleiche Problem ist, das Du letztes Jahr hattest.

wird John Foster Dulles zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1953-59 Außenminister (1888-1959)

Preis der Freiheit

Ewige Wachsamkeit ist der Preis ewiger Freiheit.

Thomas Jefferson – amerikanischer Politiker, 1801-09 dritter Präsident und Vertreter der amerikanischen Aufklärung (1743-1826), Zitateheft 2003

Kirche

Die Kirche ist ein Hospital für Sünder, kein Museum für Heilige.

wird Abigail van Buren zugeschrieben – eigentlich Pauline Esther Friedman Phillips, amerikanische Ratgeberkolumnistin (1918-2013), Zitateheft 2010

Managerauswahl

Der beste Weg, einen Manager auszuwählen ist nach Charakter oder Kultur – genauso wie bei der Auswahl eines Schwiegersohnes. Sie sollten nur einen Manager auswählen, dessen Ziele mit Ihren übereinstimmen. Versuchen Sie nie den Management-Stil eines Managers zu ändern. Stellen Sie nur einen Manager ein, mit dem Sie sehr lange Zeit zusammenarbeiten wollen – mindestens 20 Jahre – denn die Kosten für einen Managerwechsel sind hoch.

Charley Ellis – amerikanischer Investment-Berater und Autor (*1937), Zitateheft 2005

Mitmachen

Das Wort gehört zur Hälfte dem, der spricht, und zur Hälfte dem, der zuhört.

Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), aus „Von der Erfahrung“ („De l’expèrience“, erschienen im dritten Band seiner Essays 1595), Zitateheft 2015

Aufsicht

Von den Direktoren einer Gesellschaft, die ja bei weitem eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes verwalten, kann man daher nicht gut erwarten, daß sie es mit gleicher Sorgfalt einsetzen und überwachen (…) .

Daher müssen Nachlässigkeit und Verschwendung in der Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft stets mehr oder weniger vorherrschen.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), aus „Wohlstand der Nationen“, Buch V, Kapitel 1, Teil 3 (1776)

Entschlossenheit

Man kann nichts Großes zuwege bringen ohne große Menschen, und diese sind groß, weil sie groß sein wollen.

Charles de Gaulle – französischer Staatsmann, 1959-69 Präsident der Fünften Republik (1890-1970), aus „Die Schneide des Schwertes“ („Vers l’armée de métier“, 1934), Zitateheft 2011

Leben

Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet.

Joseph J. Campbell – amerikanischer Schriftsteller, Professor für Literatur am Sarah Lawrence College (1904-1987), zitiert von Diane K. Osbon in „Reflections on the Art of Living: A Joseph Campbell Companion“ (New York: Harper Perennial, 1991. pg. 18.)

Brücken bauen

Wer nicht schwimmen will, sollte Brücken bauen.

Steve Volke – deutscher Autor (*1961), Zitateheft 2008

An den Schöpfer glauben

An den Schöpfer zu glauben heißt auch an das Große zu glauben, das er uns zumutet, zutraut.

Weisheit

Synergie nutzen

Manche Menschen sehen ein Pferd vorbeigaloppieren, andere eine Chance zum Aufspringen.

Jan-David Golze – deutscher Business-Development Experte, booking.com, Zitateheft 2019

Wahrheit

Laß uns also sein, was wir sind, und sagen, was wir denken, und in allen Dingen der Wahrheit treu bleiben.

Henry Wadsworth Longfellow – amerikanischer Dichter (1807-1882), aus „The Courtship of Miles Standish“ (1858)

Was zählt

Nicht alles was man zählen kann, zählt; und nicht alles was zählt, kann man zählen.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Führungskraft

Mein Job ist es, die Leute mit Geld zu versorgen, die wissen, wie’s geht.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Alles beginnt mit der Sehnsucht

Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch Deine Menschwerdung Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So laß nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
Dich zu suchen,
und laß sie damit enden,
Dich gefunden zu haben.

Nelly Sachs – eigentlich Leonie Sachs, deutsche Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1966 (1891-1970)

Denken

Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.

Sprichwort aus dem Finanzwesen

Aufwärts

Es kommt weniger darauf an,
die Basis der Pyramide zu vergrößern,
als vielmehr, darin nach oben zu gelangen.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961)

Schenken

Schenken heißt, einem anderen das zu geben, was man selber behalten möchte.

Selma Lagerlöf – schwedische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1909 (1858-1940)

Börsenerfolg

Um Geld mit Aktien zu machen brauchst Du den Weitblick, sie zu erkennen, den Mut, sie zu kaufen, und die Geduld, sie zu halten.

George Fisher Baker – amerikanischer Finanzier und Philanthrop (1840-1931), zitiert von Thomas Phelps (amerikanischer Börsenanalyst, 1902-1992) in „100 to 1 in the Stock Market“ (1972), Zitateheft 2015

Miteinander reden