Dummheiten

Die meisten Dummheiten sind immer auf Universitäts- und Kirchenkanzeln verkündet worden.

Dr. Helmut Kohl – deutscher Politiker (CDU), 1982-98 Bundeskanzler (1930-2017)

Grenzverhalten

Vor dem Unmöglichen wird das Mögliche sichtbar.

Weisheit

Schöpfung

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis.

Die Bibel, Genesis 1-4 (LUT) – Zitateheft 2005

Menschen kennenlernen

Wer Menschen kennenlernen will, muß nur abwarten und zuhören können. Schließlich enthüllt jeder sich selbst.

Oswald Bumke – deutscher Psychiater und Neurologe, 1828-29 Rektor der Universität München (1877-1950)

Demut

Ein Genie an der Börse ist immer nur ein Zwerg, der auf den Schultern anderer Zwerge steht – und die können auch mal wegbrechen.

Alfons Cortés – Schweizer Investor (*1946)

Dummheit

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819-1898)

Prägung

Werte sind wie Fingerabdrücke. Keiner hat dieselben, aber Du hinterläßt sie bei allem, was Du tust.

Elvis A. Presley – amerikanischer Sänger (1935-1977), Zitateheft 2004

Denkfaul

Es gibt nichts, worauf der Mensch nicht zurückgreifen würde, um die wirkliche Arbeit des Denkens zu vermeiden.

Sir Joshua Reynolds – englischer Maler (1723-1792)

Der eigene Weg

Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann nicht überholt werden.

Mottospruch

Erstklassige Manager

Erstklassige Manager sind wie gute Freunde: Wenn man einen gefunden hat, ist die Freundschaft beständig und kann jahrelang halten. Aber Freundschaften werden nicht geschenkt. Sie erfordern Arbeit und Geduld. Und sie belohnen uns, wenn wir sie am meisten brauchen, indem sie uns vor Dummheiten bewahren.

Denken Sie einmal darüber nach, welchen mentalen Streß es bedeuten würde, seine Freunde regelmäßig zu wechseln! Wie viel finanzieller Streß entsteht durch den ständigen Wechsel finanzieller Beziehungen?

Arthur D. Clarke – amerikanischer Vermögensberater (*1942), Zitateheft 2005

Vertrauen in Gott

Deshalb bin ich auch ganz sicher, daß Gott sein Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt.

Die Bibel, Philipper 1,6 (HFA)

Desidirata

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann. Stehe – soweit ohne Selbstaufgabe möglich – in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte. Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist. Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, könntest Du bitter werden und Dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als Du.

Freue Dich Deiner eigenen Leistungen wie auch Deiner Pläne. Bleibe weiter an Deiner Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

In Deinen geschäftlichen Angelegenheiten laß Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll Dich nicht blind machen gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit. Viele Menschen ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voller Heldentum. Sei Du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung. Noch sei zynisch was die Liebe betrifft; denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschungen ist sie doch immerwährend wie das Gras.

Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluß der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kräfte des Geistes, damit sie Dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige Dich nicht mit Einbildungen. Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit. Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu Dir selbst. Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne; Du hast ein Recht hier zu sein. Und ob es Dir nun bewußt ist oder nicht: Zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.

Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung Du auch von ihm hast und was immer Dein Mühen und Sehnen ist. In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte Dir den Frieden Deiner Seele. Trotz allem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön. Sei vorsichtig. Strebe danach, glücklich zu sein.

Max Ehrmann – amerikanischer Jurist und Schriftsteller (1872-1945), geschrieben 1927

Ausdauer

Was sollst Du bei der Führung Deines Geschäfts tun? Einfach das, was Du immer tust: erweitere den Vorsprung, bilde einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil, erfreue Deine Kunden und bekämpfe unnachgiebig die Kosten.

Warren Buffett über widrige Zeiten im Geschäft – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2003

Mittelmäßigkeit

Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2003

Können

Du hast das getan, was Du konntest. Als Du es besser konntest, hast Du es besser gemacht.

Dr. Maya Angelou – amerikanische Autorin und Menschenrechts-Aktivistin (1928-2014), Zitateheft 2003

Fehlurteil

Nach sorgfältiger Prüfung Ihrer Erfindung, die sicher eine interessante Neuigkeit ist, sind wir zu dem Entschluß gekommen, daß sie sich kommerziell nicht lohnt.“

(Aus dem Antwortschreiben von J. P. Morgan an Alexander Graham Bell, nachdem dieser das Telefon vorgeführt hatte.)

John Pierpont Morgan – amerikanischer Banker (1837-1913), Zitateheft 2003

Friedenstiften

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
daß ich liebe, wo man haßt;
daß ich verzeihe, wo man beleidigt;
daß ich verbinde, wo Streit ist;
daß ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
daß ich Glaube bringe, wo Zweifel droht;
daß ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
daß ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
daß ich Freude bringe, wo Kummer wohnt;
Herr, laß mich trachten, nicht, nicht das ich getröstet werde, sondern das ich tröste;
nicht das ich verstanden werde, sondern daß ich verstehe;
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Souvenir Normand (1912) – wird Franz von Assisi zugeschrieben, italienischer Ordensgründer (1181-1226), Zitateheft 2003

Einfall

Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), Zitateheft 2003

Gesinnung

Auf die Füße kommt unsere Welt erst sicher, wenn sie sich beibringen läßt, daß ihr Heil nicht in neuen Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2003

Gesetze

Worüber ich mich immer wieder wundere ist dies: Es gibt auf der Welt über 30 Millionen Gesetze, um die zehn Gebote durchzuführen.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Gebet

Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.

Hans von Keler – evangelischer Geistlicher, 1979-88 württembergischer Landesbischof (1925-2016), Zitateheft 2003

Gebet

Auch wenn ich im kirchlichen Raum für Stiftungen werbe, weil sie die Erfüllung des christlichen Auftrags auf eine finanziell stabile Grundlage stellen, ist mir dieser Gedanke wichtig: Ein üppiges Stiftungskapital kann das Gebet nicht ersetzen.

Axel Freiherr von Campenhausen – deutscher Kirchenrechtler, 1996-2002 Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Stiftungen (*1934), Zitateheft 2003

Gewinn

Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen.

Dr. Hermann Josef Abs – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994), Zitateheft 2003

Leistung

Aller Leistung liegt ein Sieg über sich selbst zugrunde.

Archibald Joseph Cronin – britischer Schriftsteller (1896-1981), Zitateheft 2003

Anfangen

Eine Wüste kann ich nicht an einem Tag verändern. Aber anfangen kann ich mit einer Oase.

Phil Bosmans – katholischer Ordenspriester (1922-2012); Gründer des „Bund ohne Namen“, der viele soziale Initiativen anregte, Zitateheft 2005

Geduld

Habe Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit Dir selbst.

Franz von Sales – Bischof von Genf, Ordensgründer (1567-1622)

Umsetzen

Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschluß und Ausführung äußerst schmal zu halten.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2003

Märchen

Früher fingen Märchen immer mit den Worten „Es war einmal“ an. Heutzutage beginnen sie alle mit „Wenn ich gewählt werde“.

aus der politischen Satire

Zerstreutheit

Zerstreutheit ist ein Zeichen von Klugheit und Güte. Dumme und boshafte Menschen sind immer geistesgegenwärtig.

wird Charles Josef Fürst von Ligne zugeschrieben – belgischer Offizier, Diplomat in für Österreich und Schriftsteller (1735-1814)

Liebesbedürfnis

Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Optimisten

Optimisten weigern sich nicht, Negatives zur Kenntnis zu nehmen. Sie weigern sich, sich ihm zu unterwerfen.

wird Norman Vincent Peale zugeschrieben – amerikanischer Pfarrer und Autor (1898-1993)

Bauchkriecher

Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze fallen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

Prof. Dr. Heinz Riesenhuber – deutscher Politiker, 1982-93 Bundesforschungsminister (*1935), Zitateheft 2003

Sehen

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Der kleine Prinz“ (1943)

Ungerechtigkeit

85% der Hilfe kommt nie bei den Armen an.

wird Rajiv Gandhi zugeschrieben indischer Politiker, 1984-89 Premierminister (1944-1991)

Lehrer

Einen fleißigen guten Schulmeister kann man mit keinem Geld bezahlen. So wollt ich kein Amt lieber haben, als Schulmeister zu sein. Denn ich weiß, daß dieser Beruf neben dem Predigtamt der allernützlichste, größte und beste ist.

nach Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

Verstaatlichung

Nennt man das Kind beim Namen und sagt ‚Verstaatlichung‘, so wird aller Sozialismus unromantisch und nüchterner.

Prof. Dr. Theodor Heuss – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 Bundespräsident (1884-1963), aus der Rede „Deutschlands Zukunft“, Versammlung der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) in Stuttgart, 19.1.1919

Aufsichtsrat

Zu häufig bedeutet Atmosphäre im Aufsichtsrat, daß Kollegialität über Unabhängigkeit siegt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Managerqualitäten

Drei Managerqualitäten – Integrität, Intelligenz und Energie. Wenn Sie die erste nicht haben, werden die beiden letzten Sie umbringen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2003

Verständliche Buchführung

Wenn ich die Buchführung nicht verstehe, dann wollen die anderen nicht, daß ich sie verstehe.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinne in einer Bilanz können formbar wie Kitt sein, wenn ein Scharlatan die Firma führt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Heuhaufen

Warum die Nadel tief im Heuhaufen suchen, wenn eine andere deutlich zu sehen ist?

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Transaktionskosten

Im Endeffekt stellen Transaktionskosten eine kräftige Steuer für die Eigentümer dar, die an die Finanzwirtschaft und nicht an den Staat gezahlt wird.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Richtig liegen

Es ist besser, ungefähr richtig zu liegen, als genau falsch.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Circle of Competence

Antwort auf die Frage: Warum ist Warren Buffett besser als Investoren mit höherem IQ? Wir wissen besser, was wir wissen und was wir nicht wissen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Synergien

Synergien: Ein Begriff, der überall in der Wirtschaft benutzt wird, um Übernahmen zu erklären, die ansonsten keinen Sinn machen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus: Essays von Warren Buffet, Seite 65, in Brief an Aktionäre 1985

Geschäftszyklen

Jeder Geschäftszyklus hat drei Phasen. In der ersten werden Erfinder reich. In der zweiten werden Imitatoren reich. In der dritten werden Idioten reich – und verlieren dann alles.

wird Warren Buffett zugeschrieben – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Ein gutes Geschäft

Verlaß Dich niemals darauf, etwas gut zu verkaufen. Mach den Kaufpreis so attraktiv, daß sogar ein mittelmäßiges Geschäft gute Ergebnisse erzielt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Know-how

Ich möchte in der Lage sein, meine Fehler zu erklären. Das bedeutet, daß ich nur Aktien kaufe, die ich komplett verstehe.

wird Warren Buffett zugeschrieben – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Geschichte

Wenn die Geschichtsbücher alle Antworten lieferten, würde sich die Forbes-400-Liste der Reichsten der Welt aus Bibliothekaren zusammensetzen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Königin

Wer die Königin seines Herzens geheiratet hat, der darf sich nicht wundern, wenn ihm täglich eine Thronrede gehalten wird.

Martin Huneke – Bauingenieur und Buch-Autor (1938-2009), Zitateheft 2002

Wunderbares Unternehmen

Es ist besser, ein wunderbares Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Reichtum

Reichtum besteht nicht darin, große Besitztümer zu haben, sondern darin, wenige Bedürfnisse zu haben.

Epikur von Samos – griechischer Philosoph (341-270 v. Chr.), Zitateheft 2007

Weihnachten

Jesus kommt in unsere Nacht, damit wir in sein Licht kommen können.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2012

Geben und Nehmen

Nehmen füllt die Hände, Geben füllt das Herz.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2009

Glaube

Glaube ist das, was man wagt. Nicht das, was man sagt.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2005

Genießen

Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2005

Bestimmung

Wer sich Zeit zur Besinnung nimmt, findet auch seine Bestimmung.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2005

Zeit

Wir wollen unsere Zeit nicht verschwenden, sondern verschenken.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Trost

Christen werden nicht aufs Jenseits vertröstet, sie werden aus dem Jenseits getröstet.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2007

Gemeinschaft

Ein gutes Unternehmen ist in der Wissensgesellschaft eine Gemeinschaft mit Sinn, keine Ansammlung von Steinen und Erde.

Charles Handy – irischer Autor und Management-Experte (*1932), Zitateheft 2007

Leadership

Management bedeutet, die Dinge richtig zu tun. Leadership bedeutet, die richtigen Dinge zu tun.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2007

Irischer Reisesegen

Den tiefen Frieden im Rauschen der Wellen wünsche ich Dir.
Den tiefen Frieden im schmeichelnden Wind wünsche ich Dir.
Den tiefen Frieden über dem stillen Land wünsche ich Dir.
Den tiefen Frieden unter den leuchtenden Sternen wünsche ich Dir.
Den tiefen Frieden vom Sohne des Friedens wünsche ich Dir.

aus einer Sammlung von irischen Segen – Zitateheft 2007

Was bedeutet „Krise“

Sprachlich entstammt das Wort „Krise“ drei verschiedenen Wurzeln: Zum einen dem griechischen Wort „krisis“, welches so viel bedeutet wie „Entscheidung, entscheidende Wende“. Für die Griechen ist damit keinesfalls gesagt, daß diese Wende negativ sein muß. Die zweite Wurzel des Wortes „Krise“ ist das lateinische Wort „cribum“, welches so viel bedeutet wie „Sieb“. In eine ähnliche Richtung weißt die dritte sprachliche Wurzel des Wortes „Krise“, nämlich das mittelhochdeutsche Verb „kreian“, was so viel heißt wie „reinigen“.

philologische Weisheit – Zitateheft 2007

Gelegenheiten

Du tust Dinge, wenn sich die Gelegenheiten ergeben. Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen ich ein ganzes Bündel von Ideen hatte, und ich hatte lange Durststrecken. Wenn ich nächste Woche eine Idee habe, werde ich etwas tun. Wenn nicht, werde ich nicht eine Sache anpacken.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Wall Street

Die Wall Street ist der einzige Ort, zu dem Leute in einem Rolls Royce fahren, um sich von denen beraten zu lassen, die mit der U-Bahn kommen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2007

Harte Zeiten

Harte Zeiten bleiben nicht … aber taffe Menschen!

Dr. Robert H. Schuller – amerikanischer Evangelist und reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2007

Professionelles Investieren

Das Spiel des professionellen Investierens ist für jemanden, der keinerlei Spiel-Instinkt hat, unerträglich langweilig und über-anspruchsvoll; während derjenige, der den Instinkt hat, für diese Neigung den entsprechenden Tribut zahlen muß.

wird John Maynard Keynes zugeschrieben – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946)

Geschickte Investitionen

Der soziale Zweck geschickter Investitionen sollte die Überwindung der dunklen Kräfte der Zeit und Unwissenheit sein, die unsere Zukunft einhüllen.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946)

Märkte

Märkte können sich länger irrational verhalten als Du solvent bleiben kannst.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2006

Wirtschaftskrise

Das hier ist ein Albtraum, der am Morgen verschwinden wird. Denn die Ressourcen der Natur und die Erfindungen der Menschen sind genauso fruchtbar und produktiv wie sie waren.

Das Tempo unseres Fortschritts zur Lösung der materiellen Probleme des Lebens ist nicht langsamer. Wir können uns, genau wie vorher, für jeden einen hohen Lebensstandard leisten – hoch meine ich im Vergleich zu, sagen wir, vor 20 Jahren – und werden bald lernen, uns sogar einen höheren Standard zu leisten.

Wir wurden nicht im Vorfeld betrogen, aber heute haben wir uns in einen riesigen Schlamassel verwickelt, weil wir uns in die Kontrolle einer komplizierten Maschinerie eingemischt haben, deren Arbeitsweise wir nicht verstehen. Das Ergebnis ist, daß unsere Chance auf Wohlstand für einige Zeit dahin ist – vielleicht für eine lange Zeit.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), aus „The Great Slump of 1930“

Diversifikation

Seine Eier in einer Vielzahl von Körben zu transportieren, wenn man weder die Zeit noch die Möglichkeit hat, zu prüfen, wie viele von ihnen Löcher im Boden haben, ist der sicherste Weg, Risiko und Verluste zu steigern.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2006

Börsengeschäfte

Das Geheimnis des erfolgreichen Börsengeschäfts liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, daß der Durchschnittsbürger tut.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2002

Voraussehen

Erfolgreiches Investieren bedeutet, die Einschätzungen von Anderen vorauszusehen.

sinngemäß nach John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946)

Guter Ruf

Die Lebensweisheit lehrt uns, daß es besser für den Ruf ist, konventionell zu versagen, als unkonventionell erfolgreich zu sein.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), Zitateheft 2007

Werkfreude

Wir haben weit mehr Freude am Prozeß als am Erlös.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Nachdenken

Eine öffentliche Umfrage ist kein Ersatz für das Nachdenken.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930), Zitateheft 2007

Vererben

Ein sehr reicher Mensch sollte seinen Kindern genug hinterlassen, um alles zu tun, was sie möchten, aber nicht genug, um nichts zu tun.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2007

Ehrlichkeit

Wenn Du die Wahrheit sagst, brauchst Du Dir Deine Lügen nicht zu merken.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930), Zitateheft 2007

Durchhalten

Niemand hätte je den Ozean überquert, wenn die Möglichkeit bestanden hätte, bei Sturm das Schiff zu verlassen.

Charles Franklin Kettering – amerikanischer Ingenieur und Erfinder (1876-1958), Zitateheft 2007 und 2014

Antizyklisch

Ich werde Ihnen sagen, wie Sie reich werden. Seien Sie ängstlich, wenn andere gierig sind. Seien Sie gierig, wenn andere ängstlich sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2007

Amerikas Geheimnis

Erst als ich in Amerikas Kirchen ging und ihre Kanzeln entflammt sah mit Rechtschaffenheit, verstand ich das Geheimnis seines Genies und seiner Kraft.

wird Alexis de Tocqueville zugeschrieben – französicher Publizist und Politiker (1805-1859), Zitateheft 2007

Mut

Am Mute hängt der Erfolg.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819–1898), aus „Stine“ (1890)

Konsequenzen

Alles, was wir tun hat eine Folge.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), zitiert von Johann Peter Eckermann in „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“, Gespräch vom 25.11.1825