Lernen

Ich unterrichte meine Schüler nie – ich schaffe nur Bedingungen unter denen sie lernen können.

Leitspruch eines Lehrers

Bilanzwahrheit

Ausgewiesene Gewinne sind Meinungen.

Bares ist ein Fakt.

Whitney R. Tilson – amerikanischer Hedge-Fonds-Manager (*1966), Zitateheft 2010

Einfachheit

Wir sollten mit leichtem Gepäck reisen und einfach leben. Unser Feind ist nicht der Besitz, sondern die Maßlosigkeit.

Dr. John W. Stott – britischer Pastor und Autor (1921-2011), Zitateheft 2010

Leben

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

wird Jean Anouilh zugeschrieben – französischer Dramatiker (1910-1987)

Fordern

Man muß von jedem Fordern, was er leisten kann.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2010

Outperformance

Meine Beobachtungen über die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt, daß die meisten Investoren, die auf lange Sicht eine erheblich bessere Performance erreichen als der Markt, dies durch die im- oder explizite Nutzung guter Theorien erreichen. Durch deren Verwendung liegen sie weniger falsch als die Masse und sind deshalb am Ende reicher.

Dr. Horace „Woody“ Brock – amerikanischer Unternehmensberater, Gründer und Geschäftsführer von Strategic Economic Decisions, Inc. (*1945), Zitateheft 2009

Jockeys

Gute Jockeys sind auf guten Pferden gut, doch nicht auf alten Kleppern.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Mut und Erfolg

Immer wenn Du ein erfolgreiches Unternehmen siehst, hat jemand einmal eine mutige Entscheidung getroffen.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2016

Marktfluktuation

Betrachte Marktfluktuationen als Deinen Freund, nicht als Deinen Feind. Profitiere von Torheit, statt an ihr teilzunehmen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Ressourcen

Das Fehlen natürlicher Ressourcen, wie beispielsweise Öl, in Israel ist sogar ein Vorteil, denn es verlangt von uns, innovativ zu sein und hart zu arbeiten.

Stef Wertheimer – israelischer Unternehmer, Gründer von ISCAR (*1926), Zitateheft 2009

Das Leben

Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.
Das Leben ist Seligkeit, genieße sie.
Das Leben ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist eine Herausforderung, stelle Dich ihr.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, geh sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, erfreue Dich an ihr.
Das Leben ist ein Rätsel, durchdringe es.
Das Leben ist Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.
Das Leben ist eine Hymne, singe sie.
Das Leben ist ein Kampf, akzeptiere ihn.
Das Leben ist eine Tragödie, ringe mit ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Glück, verdiene es.
Das Leben ist das Leben, verteidige es.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2009

Wurzel aller Schwierigkeiten

Ich konnte als Wurzel aller Schwierigkeiten die Vernachlässigung des Gebets ausmachen. Der erste Schritt zur Erneuerung der Gesellschaft muß mit dem Gebet beginnen.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997)

Gehaltsunterschiede

Ludwig van Beethoven erhielt pro Jahr 4.000 Florin, bezahlt von 3 Adligen (Erzherzog Rudolph, Fürst Lobkowitz und Graf Kinski), nur damit er in Wien bliebe und nicht abwandere. Sein Bruder erhielt als Staatsbeamter ein Jahresgehalt von 250 Florin.

nach Friedrich Wilhelm Bautz – deutscher evangelischer Theologe (1906-1979), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL), Zitateheft 2009

Reputation

Wenn ein Management mit brilliantem Ruf ein Unternehmen mit einem Ruf für schlechte Wirtschaftlichkeit angeht, so ist es der Ruf des Unternehmens, der erhalten bleibt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Investiere in Unternehmen

Die Grundideen des Investierens sind: Die Aktien als Teile von Unternehmen zu betrachten, Kursveränderungen zu Deinem Vorteil zu nutzen und eine Sicherheitsmarge zu suchen. Das hat Ben Graham uns gelehrt… In hundert Jahren werden das immer noch die Ecksteine des Investierens sein.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Preis für Größe

Der Preis der Größe heißt Verantwortung.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Widerstehen

Ein verantwortungsvoller Banker verhält sich wie ein treuer Ehepartner. Er darf sich durch kurzfristige Anreize nicht in Versuchung bringen lassen.

Bettina Werum – deutsche Psychotherapeutin (*1962), Zitateheft 2010

Innovation

Innovation ist, wenn der Markt „Hurra“ schreit.

Prof. Dr. Wilfried Umbach – deutscher Manager, Henkel KGaA (*1936), Zitateheft 2009

Armut

Die Armen bleiben nicht deshalb arm, weil sie faul sind, sondern weil sie keinen Zugriff auf Kapital haben.

wird Milton Friedman zugeschrieben – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006)

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Zielstrebigkeit.

Benjamin Disraeli – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881), in einer Rede beim Bankett der National Union of Conservative and Constitutional Associations am 24.6.1872

Freude

Die höchste Freude: sie ist unabhängig von äußeren Verhältnissen, denn sie hat ihre unversiegbare Quelle in Gott.

Eva von Tiele-Winckler – genannt Mutter Eva, evangelische Ordensgründerin und Angehörige der Inneren Mission (1866-1930)

Umsetzen

Das Wissen muß ein Können werden.

Carl Phillip Gottfried von Clausewitz – preußischer Militärstratege (1780-1831)

Geduld

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nicht nachlaufen. Nur Geduld: die nächste kommt bestimmt.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2005

Erfolgsfaktoren

Anfangen im Kleinen,
ausharren in Schwierigkeiten,
streben zum Großen.

Alfred Krupp – deutscher Industrieller (1812-1887), Sohn des Unternehmensgründers Friedrich Krupp, Zitateheft 2009

Ziele

Herr, gewähre mir, daß ich immer mehr wünsche, als ich erreichen kann.

wird Michelangelo zugeschrieben – eigentlich Michelangiolo Buonarroti Simoni, italienischer Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter (1475-1564)

Die Sicht der Dinge

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

Jean Anouilh – französischer Dramatiker (1910-1987)

Krieg

Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

Bertolt Brecht – deutscher Schriftsteller (1898-1956), aus „Offener Brief an die deutschen Künstler und Schriftsteller“ (September 1951), Zitateheft 2010

Geduld

Ich warte immer, bis irgendwo Geld in einer Ecke liegt und ich nur noch hinzugehen und es aufzuheben brauche.

James B. „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor, Wirtschafts-Kommentator und Autor (*1942)

Lernen

Jedes Mal, wenn Du ein Buch öffnest, lernst Du etwas.

Weisheit

Entscheidungen treffen

Es ist nicht schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn du deine Werte kennst.

Roy E. Disney – amerikanischer Film-Produzent, Neffe von Walt Disney (1930-2009), Zitateheft 2005

Stein der Weisen

Wenn Du weißt, wie Du weniger ausgibst, als Du bekommst, hast Du den Stein der Weisen gefunden.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard’s Almanac“ (1736)

Tugenden

Harte Arbeit und Ehrlichkeit werden Dir nahezu alles ermöglichen, wenn Du Dich an sie hältst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Dankbarkeit

Dankbarkeit kreiert Segen.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Unterstützungsbedarf

Nur ein Fehltritt braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

Thomas Jefferson – amerikanischer Politiker, 1801-09 dritter Präsident und Vertreter der amerikanischen Aufklärung (1743-1826), aus Notes on Virginia, Query 17 (1782)

Alles beginnt mit der Sehnsucht

Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch Deine Menschwerdung Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So laß nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
Dich zu suchen,
und laß sie damit enden,
Dich gefunden zu haben.

Nelly Sachs – eigentlich Leonie Sachs, deutsche Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1966 (1891-1970)

Gemeinde

Wenn Du glaubst, die vollkommene Gemeinde gefunden zu haben: Sobald Du hingehst ändert sie sich.

Weisheit

Wille

Wer sagt „ich kann nicht“, der will nicht.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953), Zitateheft 2003

Erben

Man erbt kein Vermögen, man erbt Verantwortung.

Reinhard Zinkann – deutscher Unternehmer, Mitbegründer der Miele & Cie. KG (1869-1939), Motto der Miele-Geschäftsleitung, Zitateheft 2010

Ziele

Fleiß für die falschen Ziele ist noch schädlicher als Faulheit für die richtigen.

Peter Bamm – deutscher Arzt und Schriftsteller, eigentlich Curt Emmerich (1897-1975), Zitateheft 2010

Perfekte Gemeinde

Wenn Du auf eine vollkommene Gemeinde wartest, mußt Du warten, bis Du in den Himmel kommst; und wenn Du doch eine vollkommene Gemeinschaft auf der Erde finden könntest, würde sie Dich sicherlich nicht in ihrer Mitte aufnehmen, denn Du selbst bist nicht vollkommen.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus „Additions to the Church“, Predigt 1167 (1874)

Kinder

Wenn Dein Sohn älter wird, werde sein Freund.

arabisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Verkaufen

Ich muß anderen, meinen Kunden, etwas verkaufen. Ich muß Mitarbeiter für mich gewinnen. Ich muß Lieferanten davon überzeugen, daß ich für sie der richtige Partner bin. Ich muß also meine Sache verkaufen können. Wer sich fürs Verkaufen zu schade ist, sollte kein Unternehmen gründen.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Verantwortung

Du bist nicht nur verantwortlich für das, was Du tust, sondern auch für das, was Du nicht tust.

Voltaire – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph (1694-1778), Zitateheft 2002

Klug

Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher.

wird Voltaire zugeschrieben – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller (1694-1778)

Alter

Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist Blüte der Besonnenheit.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.)

Gottesliebe

Gott hat einen anderen Ansatz: Er liebt zuerst!

Michael Willfort – österreichisch-peruanischer Künstler (*1961), Zitateheft 2009

Sicherheitsmarge

Du mußt das Wissen haben, den Wert eines Unternehmens grob einschätzen zu können. Aber kalkuliere nicht zu knapp. Ben Graham sprach sich immer für eine Sicherheitsmarge aus. Also nicht ein Unternehmen mit geschätzten 80 Millionen Dollar Wert für 80 Millionen Dollar kaufen, sondern stattdessen eine enorm große Sicherheitsmarge einkalkulieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Trost

Es hilft nichts, den Himmel um irdischen Trost anzugehen. Der Himmel kann himmlischen Trost spenden, keinen anderen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Was man die Liebe nennt“ (Original „The Four Loves“, 1960)

Arbitrage

Gib einem Menschen einen Fisch und Du machst ihn satt für einen Tag. Lehre ihn die Kunst der Arbitrage und Du machst ihn satt für immer.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gaben

Talent gibt Dir Gott. Sei bescheiden.
Ruhm geben Dir Menschen. Sei dankbar.
Einbildung gibst Du Dir selbst. Sei vorsichtig.

John Wooden – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010)

Fürbitten

Fürbitten heißt: jemandem einen Engel senden.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2003 + 2009

Geld

Kommen Sie dahin, Geld nicht als Passierschein zum Luxus zu sehen, sondern als gefährliche Belastung. Und Sie werden es nicht mehr lächerlich finden, es an irgendjemanden zu geben, der es braucht.

John Boykin – amerikanischer Autor (*1952)

Menschlichkeit

Der Mensch darf niemals aufhören, Mensch zu sein. In aller Tätigkeit darfst Du nie unpersönliche Energie, Ausführungsorgan irgendeiner Sache, Beauftragter einer Gesellschaft sein, sondern Du mußt Dich in allem mit Deiner persönlichen Sittlichkeit auseinandersetzen, so unbequem, so verwirrend es für Dich ist, und versuchen, in allem, was Du tun mußt, nach der Menschlichkeit zu verfahren und die Verantwortung für das Los, das Du einem anderen Menschen bereitest, zu tragen.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), aus A. Schweitzer, Predigten 1898-1948 (hrsg. von R. Büllmann, E. Gräßler, München 2001), Zitateheft 2010

Kaufen und Verkaufen

Kaufen, wenn andere mutlos verkaufen, und verkaufen, wenn andere gierig kaufen, verlangt äußerste Stärke und bringt die größte Belohnung.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2010

Freundschaft

Von allen Dingen, die die Weisheit dem Menschen zum lebenslangen Glück verschafft, ist die Freundschaft am wichtigsten.

Epikur von Samos – griechischer Philosoph (341-270 v. Chr.); aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch zehn, Epikur) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Dank bringt Segen

Bleiben wir am Danken, so bleibt GOTT am Segnen.

wird Friedrich von Bodelschwingh zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2009

Köpfe in Gang bringen

Mr. Drucker gehört zu den Autoren, die nicht nur ihren eigenen Kopf haben, sondern die auch Gabe, die Köpfe anderer in Gang zu bringen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), über Peter F. Drucker, amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005)

Reichtum

Wo Reichtum die Herrschaft über das Herz hat, hat Gott seine Autorität verloren.

wird Johannes Calvin zugeschrieben – eigentlich Jean Cauvin, französischer Reformator und Begründer des Calvinismus (1509-1564)

Eine Sache im ihrer selber willen tun

Der Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden.

wird Gustave Flaubert zugeschrieben – französischer Schriftsteller (1821-1880), Zitateheft 2010

Spekulation

Spekulieren ist weder illegal, unmoralisch noch unamerikanisch. Aber es ist nicht das Spiel, bei dem Charlie und ich mitspielen möchten. Wir bringen nichts zur Party mit, warum also sollten wir erwarten, etwas mit nach Hause zu nehmen?

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Zeitmanagement

Zeitmanagement, wirklich entscheiden, welche Dinge zählen, ist eine echte Kunst. Es braucht Zeit, sie zu lernen. Ich habe viel Zeit gebraucht, um das richtig hinzukriegen.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Lösungen

Mitte der 90er Jahre habe ich mein Unternehmen, die Max Schön AG, in das dänische Unternehmen Sanistal eingebracht. Nun bin ich dort ein Minderheitsgesellschafter. Ein Risiko, das sich für mich bezahlt gemacht hat: Ich habe die dänische Mentalität kennen und schätzen gelernt. Wenn in Dänemark etwas schiefläuft, sucht man nach der Lösung. Wenn hingegen in Deutschland etwas schiefläuft, sucht man den Schuldigen.

Max Schön – deutscher Unternehmer (*1961), Zitateheft 2009

Maß der Wirtschaft

Das Maß der Wirtschaft ist der Mensch; das Maß des Menschen ist sein Verhältnis zu Gott.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), Zitateheft 2010

Leistung

Wer Leistung fordert, muß Sinn bieten.

Walter Böckmann – deutscher Sachbuchautor (1923-2014), Zitateheft 2006

Umsetzung

Visionen ohne Taten sind Tagträume. – Taten ohne Visionen sind Alpträume.

japanisches Sprichwort

Neid

Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus „Der Mensch“, erschienen in „Die Weltbühne“ 27. Jahrgang 1931, Nr. 24, S. 889-890

Zehnten geben

Man hört eine Menge seltsamer Dinge über das Geben des Zehnten. Manche sagen, es sei eine Kirchensteuer, und sie erwarten, daß ich sie zahle und das war’s. Andere sagen, daß Gott, wenn ich ihm ein Zehntel meines Einkommens gebe, die neun verbliebenen Zehntel so segnet, daß diese neun Zehntel am Ende das gleiche erbringen wie der ursprüngliche Betrag.

Das stimmt nicht wirklich, oder? Angenommen ein Bauer hat 100 Scheffel Mais in der Scheune und beschließt, 10 Scheffel in den Boden zu setzen. Was vermehrt sich? Sind es die 90 Scheffel, die in der Scheune geblieben sind? Oh nein! Wir „Bauern“ wissen alle, daß es die 10 Scheffel sind, die wir gepflanzt haben.

Genauso sind es die 10 Prozent, die Du Gott gibst, die sich vermehren.

Dr. R. Stanley Tam – amerikanischer Unternehmer, u.a. United States Plasic Corp., und Philanthrop (*1915), aus „God owns my Business“ (1972), Zitateheft 2009

Vermögen

Als Vermögen sollte man das bezeichnen, was einer vermag, und nicht das, was einer besitzt.

Werner Mitsch – deutscher Aphoristiker (1936-2009), Zitateheft 2010

Bürokratie

Die Zehn Gebote haben 279 Wörter.

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 Wörter.

Die EU-Verordnung zur Einfuhr von Karamelbonbons hat 25.911 Wörter.

Bodo H. Hauser – deutscher Fernseh-Moderator beim ZDF (1946-2004), Zitateheft 2004

Chancen

Chancen sind wie Sonnenaufgänge.
Wer zu lange wartet, verpaßt sie.

William Arthur Ward – amerikanischer Schriftsteller (1921-1994), Zitateheft 2010

Wind nutzen

Wir können dem Wind nicht gebieten, aber wir können unsere Segel neu setzen und den Kurs neu bestimmen.

Leitspruch

Große Geister

Große Geister haben stets heftige Gegnerschaft in den Mittelmäßigen gefunden.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), in einer Bemerkung zu Bertrand Russell vom 19.3.1940, Zitateheft 2009

Tue Gutes

Tu alles Gute, was du kannst,
Mit allen Mitteln, auf alle Arten,
An allen Orten, zu allen Zeiten,
Für alle Menschen, so lange du nur kannst.

wird John Wesley zugeschrieben – englischer Prediger (1703-1791), bekannt als „John Wesley’s Rule“

Aufgabe des Staates

Der wichtigste Gesichtspunkt des Staates muß immer die Entwicklung der Kräfte der einzelnen Bürger in ihrer Individualität sein.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann (1767-1835), aus „Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“, Kapitel 14 (1792)

Wie Feiglinge entstehen

Wer Angst sät, wird Feiglinge ernten.

Erhard H. Bellermann – deutscher Ingenieur und Autor (*1937), aus „Gedankenreich“ (2004), Zitateheft 2009

Wettbewerb

Der zu fürchtende Wettbewerber ärgert sich gar nicht über Dich, sondern macht sein Geschäft immer besser.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Üble Nachrede

„Es ist eine allgemeinschändliche Plage, daß jedermann lieber Böses als Gutes von dem Nächsten sagen hört… Das heißt nur Afterredner…, wenn sie ein Stücklein von einem anderen wissen, tragen es in alle Winkel und haben eine Freude daran, daß sie eines anderen Schmutz aufwühlen können, wie die Säue, die sich im Kot wälzen und mit dem Rüssel darin wühlen.“

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546) zum achten Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden gegen Deinen Nächsten“, Zitateheft 2002

Vision und Erfolg

Jede Vision beginnt mit der gedanklichen Reise.

Jeder Erfolg beginnt mit der praktischen Umsetzung.

Leitwort – Zitateheft 2010

Werbung

Wer keine Werbung macht, um Geld zu sparen, könnte ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2009

Investieren

Jedes Intelligente Investieren ist Investieren in Werte – mehr bekommen als das, wofür Du bezahlst. Investieren ist, wenn Du wenige großartige Unternehmen findest und dann auf Deinem Hintern sitzt.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), auf der Berkshire Hauptversammlung 2000

Zeit

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

wird Bruce Lee zugeschrieben – amerikanischer Schauspieler (1940-1973)

Genies

Alle genialen Menschen sind gewissermaßen Blutsauger. Sie ernähren sich alle von demselben Stoff – dem Blut des Lebens … Der Ursprung der Dinge hat nichts Geheimnisvolles an sich. Wir alle sind Teil der Schöpfung, sind Könige, Dichter, Musiker; wir müssen uns nur öffnen, müssen nur entdecken, was schon da ist.

Henry Miller – amerikanischer Schriftsteller und Maler (1891-1980), aus „Sexus“ (1949)

Größe

Es ist keiner so klein, als daß er nicht ein Licht anmachen könnte.

Schweizer Sprichwort – Zitateheft 2009

Change-Agents

Wir machen aus Managern Unternehmer, wir bringen ihnen langfristiges Denken bei.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager: KKR (*1944), Zitateheft 2009

Geschichte

Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

George Santayana – eigentlich Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana, spanischer Philosoph (1863-1952), aus „Reason in Common Sense“ (1906), dem ersten Band von „The Life of Reason“, Zitateheft 2010

Wissensstand

Wenn wir zunehmend bescheidener werden in Bezug darauf, wie wenig wir wissen, mögen wir vielleicht stärker darauf aus sein, zu suchen.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Auswandern

Egal, wo Ihr hinzieht, Ihr nehmt Euch selber immer mit.

Manfred Kock – deutscher Theologe, 1997-2003 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der EKD (*1936), Zitateheft 2009

Wahrheit

Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst: entweder du kommst heute schon weiter hinauf, oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), aus „Menschliches, Allzumenschliches“, Band 2, Aphorismus 358 (1886)

Freundschaft

Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.

wird Sully Prudhomme zugeschrieben – eigentlich René François Armand Prudhomme, französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1901 (1839-1907), Zitateheft 2018

Manager und Unternehmer

Der Manager macht Dinge richtig. Der Unternehmer macht die richtigen Dinge.

Erich Sixt – deutscher Unternehmer, Sixt AG (*1944), Zitateheft 2010

Vergeben

Eines der Geheimnisse eines langen und erfolgreichen Lebens ist es, jedem alles jede Nacht, bevor man zu Bett geht, zu vergeben.

wird Bernard M. Baruch zugeschrieben – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), Zitateheft 2010

Ich wünsche Dir Zeit

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen,
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche Dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche Dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, Sie möge Dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche Dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler – deutsche Dichterin (1923-2014), aus „Ich wünsche Dir Zeit“, Die schönsten Gedichte von Elli Michler (Don Bosco Verlag München 2008), Zitateheft 2010

Begeisterung

Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemüts. Es ist ein Zunder in uns, der funken will.

wird Johann Gottfried von Herder zugeschrieben – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803)

Überzeugung

Der barmherzige Samariter war kein Staatsdiener. Er handelte aus eigener Überzeugung.

wird Robert Sirico zugeschrieben – amerikanischer Priester, Mitgründer des Acton Institute (*1951), Zitateheft 2010

Besitz

Die Welt fragt „Was besitzt ein ein Mensch?“.

Christus fragt „Wie nutzt er es?“

Andrew Murray – südafrikanischer Pfarrer und Schriftsteller (1828-1917), aus „Money“ (1900)

Predigt

Eine gute Predigt ist eine dosierte Provokation.

Prof. Achim Härtner – deutscher evangelischer Theologe (*1960), Zitateheft 2010

Gegensätze

Ich habe das Schweigen von den Redseligen gelernt, die Toleranz von den Unduldsamen. Und doch bin ich diesen Lehrern nicht dankbar.

Khalil Gibran – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), aus „Sand und Schaum“ (1926)

Politik als Beruf

Man kann sagen, daß drei Kriterien vornehmlich entscheidend sind für den Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus einem Vortrag vor dem Freistudentischen Bund in München, 1919

Mission

Mission ist keine Veranstaltung, sondern eine Grundhaltung: Nicht wir sind die Endverbraucher der Liebe Gottes. Sie soll weitergegeben werden.

Oberkirchenrat Dr. Erhard Berneburg – Referent für Missionarische Dienste und Sonderseelsorge der Evangelischen Kirche Deutschlands (*1954), Zitateheft 2010

Dummheit

Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.

Sprichwort

Do it now!

Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Sprichwort – Zitateheft 2009

Migranten

Migranten brechen nicht so häufig die Gesetze, wie vielmehr die Gesetze die Migranten brechen.

Hernando de Soto – peruanischer Ökonom (*1941), aus „Freiheit für das Kapital! Warum der Kapitalismus nicht weltweit funktioniert“ (2002), Kapitel 2: Gesetzliche Hindernisse, Zitateheft 2009

Risikobereitschaft

Wenn Du auf dem Boden schläfst, hast Du keine Angst, aus dem Bett zu fallen.

Weisheit – Zitateheft 2010

Risiko

Risiko kommt daher, daß man nicht weiß, was man tut.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Frühe Fehler

Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht früh zu machen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2009

Jetzt machen

Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu sehen, was unscharf in der Ferne liegt, sondern zu tun, was unmittelbar vor uns liegt.

Thomas Carlyle – schottischer Essayist und Historiker (1795-1881), aus „Signs of Times“ (1829)

Zuversicht wecken

Wir dürfen unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, daß die Welt nicht unheilbar ist.

Johannes Rau – deutscher Politiker (SPD), 1999-2004 Bundespräsident (1931-2006), aus Rede zum Gedenken an die Opfer des Mordanschlages vor dem Dom zu Erfurt am 3. Mai 2002

Gesetze

Nicht weil die Menschen Gesetze erlassen haben, gibt es Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum. Im Gegenteil, weil Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum vorherbestehen, erlassen die Menschen Gesetze.

Frédéric Bastiat – französicher Ökonom und Journalist (1801-1850), aus „Der Staat – die große Fiktion“

Wissensarbeiter

Der wichtigste und tatsächlich einzigartige Beitrag des Managements im 20. Jahrhundert ist die fünfzigfache Steigerung der Produktivität der Industriearbeiter. Die Produktivität der Wissensarbeit und der Wissensarbeiter auf ähnliche Weise zu steigern, ist derjenige Beitrag, den das Management im Laufe des 21. Jahrhunderts zu leisten hat.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2006

Sorgfalt

Was überhaupt Wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, ordentlich getan zu werden.

Philip Dormer Stanhope, 4th Earl of Chesterfield – britischer Staatsmann (1694-1773), in einem Brief an seinen Sohn am 9.10.1746

Wall Street

Die Wall Street hat sich gar nicht so sehr verändert. Sie arbeitet immer noch nach dem Prinzip, sich zuerst um sich selbst zu kümmern, als zweites um die wirklich großen und wichtigen Kunden, um alle anderen zuletzt.

Allan Sloan – amerikanischer Journalist (*1944), aus „Lessons of the crash of ’08“, Fortune Magazine, 28.9.2009

Angst vor dem Tod

Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben.

wird Sir Peter Ustinov zugeschrieben – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Geben

Es ist eine Besonderheit des modernen Lebens, daß viele das Geben als Last empfinden. Solche Menschen haben eine einleitende Gabe versäumt. Wenn man sich zuerst selbst in Gottes Hände gibt, ist alles weitere Geben einfach.

wird John S. Bonnell zugeschrieben – amerikanischer Pastor und Autor (1893-1992), Zitateheft 2009

Lesen

Lesen kostet Zeit, nicht lesen kostet Geld!

wird Erwin Barth von Wehrenalp zugeschrieben – deutscher Verleger, Gründer des Econ-Verlags (1911-1996), Zitateheft 2009

Barmherzigkeit und Geiz

Der Milde gibt sich reich, der Geizhals nimmt sich arm.

deutsches Sprichwort

Umsetzen

Gesagt ist noch nicht gehört,

Gehört ist noch nicht verstanden,

Verstanden ist noch nicht akzeptiert,

Akzeptiert ist noch nicht gemerkt,

Gemerkt ist noch nicht motiviert,

Motiviert ist noch nicht begonnen,

Begonnen ist noch nicht fertiggestellt.

 

Und übrigens: Einmal getan heißt noch nicht wirklich gekonnt oder gar schon verinnerlicht!

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Sicherheit

Wenn Ihr rüstet, rüstet Euch im Geiste. Und wollt Ihr Sicherheit, so seid gerecht.

Sprichwort – verwendet auf einer Gedenkmedaille zum 100. Todestag Johann Wolfgang von Goethes (deutscher Dichter, 1749-1832)

Simplify

Was es nicht alles gibt, was ich nicht brauche!

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Wohltätige Spenden

Wohltätiges Spenden sollte eher eine spirituelle als eine wirtschaftliche Entscheidung sein. Wirtschaftlich zahlt sich eine Spende nie aus.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Wandern zu Gott

Wer versucht, sein Wandern einmal unter dem Aspekt zu sehen, daß er auf Gott zugeht, kann erfahren, wie relativ für ihn alles wird, was er hier auf Erden tut. Er geht über diese Welt hinweg auf Gott hin. Der Boden entschwindet immer wieder seinen Füßen. Er bietet ihm keinen festen Halt. Wir gehen immer weiter, alles bleibt zurück. Wir berühren diese Erde mit jedem Schritt, aber wir verlassen sie auch ständig. Wir spüren, daß wir nichts mitnehmen können in den Himmel.

So gehen wir uns in eine Freiheit gegenüber der Welt hinein, die uns das Gefühl vermitteln kann: Alles, was wir hier arbeiten und erreichen, worum wir uns hier sorgen, wofür wir uns verantwortlich fühlen, als das vergeht, all das kann unser Wesen nicht ausmachen. Wir sind auf dem Weg auf ein größeres Ziel, zu Gott hin, vor dem all unsere Sorgen und Mühen um die Dinge dieser Welt erst in rechte Licht gerückt werden.

Im Gehen geht uns das eigentliche Ziel unseres Lebens auf. Wir sind auf dem Weg zu Gott.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), aus „Dem Alltag eine Seele geben“, Herder Verlag 2004

Glück

Glück ist eine Überwindungsprämie.

Manès Sperber – österreichisch-französischer Schriftsteller und Philosoph (1905-1984)

Ruhe

Wir haben gesunde Entschlüsse nötig; früher werden wir nicht zur Ruhe kommen. Und nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft. Ruhe aber haben wir wenig, besonders geistige Ruhe fehlt uns, und gerade diese wäre die Hauptsache, denn ohne geistige Ruhe gibt es auch keine andere.

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij – russischer Schriftsteller (1821-1881), aus „Politische Schriften“ (1877)

Ziel

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben, konnte aber von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden

Atmosphäre

Man kann keinen großartigen Laden zum Einkaufen haben, wenn man ihn nicht vorher zu einem großartigen Laden zum Mitarbeiten (Arbeitsplatz) macht.

Stew Leonard, Sr. – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Stew Leonard’s Supermärkte (*1929)

Wohlstand braucht Geduld

Schnell erschwindelter Reichtum verliert sich, langsam erarbeiteter vermehrt sich.

Die Bibel, Sprüche 13,11 (GNB) – Zitateheft 2010

Nach vorne sehen

Mein Partner Charlie und ich blicken niemals zurück. Wir haben so vieles auf das wir uns freuen, daß Zurückblicken keinen Sinn ergibt.

Warren Buffet – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), gefunden auf youtube: „Warren Buffett MBA Talk“

Freie Marktwirtschaft

Der große Wert eines freien Marktsystems liegt darin, daß es sich nicht darum kümmert, welche Hautfarbe ein Mensch hat; es kümmert sich nicht darum, welcher Religion er angehört. Es ist nur daran interessiert, ob er etwas produziert, daß Du kaufen möchtest.

Wir haben in ihm das effektivste System gefunden, das es Menschen, die sich hassen, ermöglicht, miteinander umzugehen und sich gegenseitig zu helfen.

Milton Friedman – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006), Zitateheft 2009

Klugheit

Die Klugheit eines Menschen läßt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt.

Georg Christoph Lichtenberg – deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799), aus seinen Sudelbüchern (F 973)

Formen

Erst formen wir unsere Institutionen, dann formen diese Institutionen uns.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965) in seiner Rede zum Wiederaufbau des Unterhauses, Zitateheft 2009

Durchhaltevermögen

Es ist nicht so, daß ich besonders pfiffig bin. Es ist nur so, daß ich mich länger mit den Problemen beschäftige.

Weisheit – wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben, Zitateheft 2009

Machen

Drucker hat mir die Augen geöffnet. Nach jedem unserer Treffen mahnte er mich: „Erzähl mir nicht, was Du wieder für ein wunderbares Meeting mit mir hattest. Sag mir lieber, was Du am Montag anders machen willst.“

Donald R. Keough – Ex-Vorstandsvorsitzender von Coca-Cola (1926-2015) über Peter F. Drucker, amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus dem Interview „Seeing Things As They Really Are“ („Forbes“, 10.03.1997), Zitateheft 2006

Stiften

Was ich beobachtet habe ist, daß man den gleichen Umfang von Arbeit und das gleiche Maß an Erfahrung bei der Bewertung einsetzen muß, wenn man Geld weg gibt wie wenn man es erwirbt.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2004

Investieren

Investiere in der Zeit des größten Pessimismus.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2005

Jesu Geburt

Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

Reichtum

Das Größte und Beste, das Du für jemanden tun kannst, ist nicht, Deinen Reichtum mit ihm zu teilen, sondern vielmehr den Reichtum, der bereits in ihm liegt, zu offenbaren.

wird Benjamin Disraeli zugeschrieben – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881)

Stille

Je stiller Du bist, desto mehr kannst Du hören.

chinesische Weisheit

Tun

Angenehm sind getane Arbeiten.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), aus „Über das höchste Gut und das größte Übel“ (De finibus bonorum et malorum, 45 v. Chr.), Zitateheft 2010

Rückgrad

Wenn Du aufrecht durchs Leben gehst, kannst Du von Zeit zu Zeit niedergeschlagen werden. Aber bedenke dies: Ein Mann, der von seinem Gegner niedergeschlagen wurde, kann wieder aufstehen. Ein Mann, der durch Anpassung niedergedrückt wurde, bleibt für immer unten.

Thomas John Watson , jr. – amerikanischer Manager, 1952-71 Vorstandsvorsitzender IBM (1914-1993)

Eigentum

Denn wer etwas zu eigen hat, sei es auch noch so wenig, verfügt sogleich über die Grundlage, auf der sich eine eigenständige Persönlichkeit bilden, und eine eigenständige Umgebung schaffen läßt, in der sich spezifische individuelle Ziele verfolgen lassen.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992)

Sympathie

Unser Erfolg, anständige und intelligente Menschen davon zu überzeugen, keine Dummheiten zu machen, ist mager. (Munger fügte hinzu: „Weniger als mager.“) Wenn Leute sich etwas in den Kopf gesetzt haben, tun sie es auch. Wenn es jemand zum Vorstand gebracht hat, will er nicht von einem Aktionär gesagt bekommen, daß seine letzte Idee dumm ist.

Es ist besser, auf ein Management zu setzen, das einem sympathisch ist, als auf ein Super-Geschäft ohne Sympathie.

Wir haben mehr über die menschliche Natur als über Geschäfte gelernt in unserer langjährigen Erfahrung.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), auf der Hauptversammlung 2001, Zitateheft 2002

Reichtum

Die Befriedigung, die aus Wohlstand erwächst, ist nicht im bloßen Besitzen oder in verschwenderischen Ausgaben zu suchen, sondern in seiner weisen Anwendung.

wird Miguel de Cervantes Y Saavedra zugeschrieben – spanischer Schriftsteller (1547-1616)

Richtig liegen

Wir werden nicht für Geschäftigkeit bezahlt, sondern einfach dafür, richtig zu liegen.

Warren Buffet – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Macht ist überflüssig

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler (1889-1977), konnte von der Association Chaplin nicht bestätigt werden

Weg

Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.

chinesisches Sprichwort

Bibel

Mich beunruhigen nicht die Bibelstellen, die ich nicht verstehe, es sind vielmehr die Stellen, die ich verstehe.

wird Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Alter irischer Reisesegen

Möge Dein Weg Dir freundlich entgegenkommen,
möge der Wind Dir den Rücken stärken.

Möge die Sonne Dein Gesicht erhellen und der
Regen um Dich her die Felder tränken.

Und bis wir beide, Du und ich, uns wieder sehen,
möge Gott Dich schützend in seiner Hand halten.

Gott möge bei Dir auf Deinem Kissen ruhen.
Deine Wege mögen Dich aufwärts führen,
freundliches Wetter begleite Deinen Schritt.

Und mögest Du längst im Himmel sein,
wenn der Teufel bemerkt, daß Du nicht mehr da bist.

alter irischer Reisesegen

Intuition

Wenn das Herz Euch warnt, folgt seinem Triebe.

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805), aus „Wallensteins Tod“ (1799), Zitateheft 2010

Aktienkurse

Sie fühlen sich gut, wenn Ihre Aktie steigt, und schlecht, wenn sie fällt. Ich fühle mich gut, wenn der Kurs meiner Aktien nach unten geht, weil ich dann noch mehr kaufen kann.

nach Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Reichtum

Die erste Million ist am schwierigsten, die letzten 100 Millionen sind am einfachsten.

wird Richard Gruner zugeschrieben – deutscher Verleger: Gruner & Jahr (1925-2010)

Lebenslange Berufung

120 Jahre – Der Herr aber sagte: „Ich lasse meinen Lebensgeist nicht für unbegrenzte Zeit im Menschen wohnen, denn der Mensch ist schwach und anfällig für das Böse. Ich begrenze seine Lebenszeit auf 120 Jahre.“ (1. Mose 6,3, GNB)

90 Jahre – Konrad Adenauer beendet Parteivorsitz der CDU Deutschland

86 Jahre – Konrad Adenauer beendet seine Kanzlerschaft

79 Jahre – Warren Buffett führt erfolgreich die Geschäfte eines der größten Unternehmen der Welt, der Berkshire Hathaway Inc.

78 Jahre – Josef Kardinal Ratzinger wird Papst Benedikt XVI. der römisch-katholischen Kirche (2005)

73 Jahre – Konrad Adenauer beginnt als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

70 Jahre – Pensionsalter erstmals in Deutschland 1889 durch Reichskanzler Bismarck eingeführt (durchschnittliche Lebenserwartung damals 1871/1881: Männer 35,6; Frauen 38,5 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichten das 70. Lebensjahr: 17.750 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,3 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichten das 70. Lebensjahr: 21.901 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,6 Jahren)

60,7 Jahre – durchschnittliches Renteneintrittsalter in Deutschland 2008 (durchschnittliche Lebenserwartung 2006/2008: Männer 77,17 Jahre; Frauen 82,4 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichen das 60. Lebensjahr: 89.018 (89,01%) bei einer weiteren Lebenserwartung von 20,93 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichen das 60. Lebensjahr: 94.053 (94,05%) bei einer weiteren Lebenserwartung von durchschnittlich 24,71 Jahren.

aus der Statistik – Zitateheft 2010

Optimismus

Reicht Dir das Leben eine Zitrone, mach eine Limonade daraus.

gesehen an einem Lebensmittelgeschäft in Rottach-Egern

Kundenwünsche

Ein Produkt verkauft man nicht dadurch, daß man über die Kundschaft schimpft, sondern dadurch, daß man sich auf sie einstellt.

Andreas Malessa – deutscher Theologe, Hörfunkjournalist und Fernsehmoderator (*1955), Zitateheft 2009

Alter

Das Alter ist wie eine Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen läßt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.“

wird Gertrud von Le Fort zugeschrieben – eigentlich Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von Le Fort, deutsche Schriftstellerin (1876-1971)

Meckern

Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: „Nicht mal schwimmen kann er.“

wird Berti Vogts zugeschrieben – deutscher Fußballtrainer, 1990-98 Nationaltrainer (*1946), Zitateheft 2009

Intuition

Das eigentlich Wertvolle ist im Grunde die Intuition.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Medien

Ursprünglich vertraute ich den Medien. Ich stellte insbesondere das, was mir im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen übermittelt wurde, grundsätzlich nicht infrage – verließ ich mich doch auf deren selbstauferlegten Wahrheitsanspruch sowie auf das sogenannte journalistische Berufsethos. Daß viele Inhalte derart verdreht und Details völlig aus dem Zusammenhang gerissen werden, erschloß sich für mich zum damaligen Zeitpunkt nicht – auch daß sich Journalisten einzelne Versatzstücke herauspicken, um so eine für sie passendere und damit markttauglichere Story zu kreieren, die wiederum an der Realität so weit vorbeigeht, daß sich Protagonisten nur mit Mühe darin wiederfinden.

Natascha Kampusch – österreichisches Entführungsopfer (*1988), in ihrem ersten eigenen Zeitschriftenartikel im Branchenmagazin „Der Österreichische Journalist“ über ihre Erfahrungen mit der Berichterstattung durch die Medien nach ihrer Flucht, Zitateheft 2009

Zuhören

Du hast zwei Ohren und einen Mund.

Frederik Cappelen – schwedischer Manager, ehemaliger CEO Nobia (*1957)

Lob und Tadel

Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht.

nach Buddha – Religionsstifter, auch Siddharta Gautama (um 563 – um 483 v. Chr.), Dhammapada 81

Begeisterung

Wir benehmen uns, als wären Komfort und Luxus die Hauptbedürfnisse des Lebens, während alles, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein, etwas ist, für das wir uns begeistern können.

wird Charles Kingsley zugeschrieben – englischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller (1819-1875)

Prioritäten

Ein Politiker denkt an die nächste Wahl, ein Staatsmann an die nächste Generation.

wird James Freeman Clarke zugeschrieben – amerikanischer Prediger und Autor (1810-1888), Zitateheft 2009

Kinder

Jedes Kind, das zur Welt kommt, predigt sogleich das Evangelium der Liebe.

Karl Ferdinand Gutzkow – deutscher Schriftsteller und Journalist (1811-1878)

Solides Investieren

(Bei Benjamin Graham) ging es nicht um strahlende Investments und es ging auch nicht um Launen oder Mode. Bei ihm ging es um solides Investieren und ich denke, solides Investieren kann Sie sehr wohlhabend machen, wenn Sie es nicht zu eilig haben. Und was noch besser ist, es macht Sie niemals arm.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Vorausdenken

Willst Du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis an.

Willst Du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume.

Willst Du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen.

wird Tschuang-Tse zugeschrieben – chinesischer Philosoph (4. Jh. v. Chr.)

Auf dem Weg

Der Mensch ist wesentlich einer, der auf dem Weg ist. Er bleibt nicht stehen.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945)

Sinn des Lebens

Liebe Deine Aufgabe mit Leidenschaft, sie ist der Sinn Deines Lebens.

wird François-Auguste-René Rodin zugeschrieben – französischer Bildhauer (1840-1917)

Wohlstand

Wohlstand für alle und Wohlstand durch Wettbewerb gehören untrennbar zusammen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), aus „Wohlstand für alle“ (1957), Zitateheft 2010

Langes Leben

Und wenn man sich die gesamte Biographie von Hundertjährigen anschaut, dann läßt sich feststellen, daß überaus viele Probanden nicht nur von einem Beruf, sondern vielleicht eher von einer Berufung sprechen.

Prof. Dr. Peter Martin – Deutsches Zentrum für Alternsforschung, Heidelberg, Zitateheft 2009

Passivität der Liberalen

Wenn die Liberalen sich nicht um den Staat kümmern wollen, überlassen sie ihn den anderen, die sich dann um die Liberalen kümmern werden.

Professor Dr. Hans Willgerodt – deutscher Ökonom (1924-2012), Zitateheft 2006

Reichtum

Wer ist reich? – Der mit seinem Los zufrieden ist.

aus dem Talmud (Mischnah Awot 4:1)

Gemeinde

Weder Geburt, noch Erziehung macht jemand zu einem wahren Mitgliede einer Gemeinde, sondern eine, durch den Geist Gottes gewirkte Sinnesänderung.

Gottlieb Wilhelm Hoffmann – deutscher Notar und Bürgermeister, Gründer der württembergischen Brüdergemeinden in Korntal und Wilhelmsdorf (1771-1846), Zitateheft 2010

Vergnügen

Vergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts altert so schnell, wie das Glück.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus: Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend, erschienen in „Chamäleon“ 1894

Hilfe

Niemand ist so reich, daß er keine Hilfe braucht oder so arm, daß er nicht helfen kann.

Sprichwort – Zitateheft 2009

Motivation

Man kann die besten Leute nicht mit Geld motivieren. Geld ist nur ein Weg, um den Standard zu halten. Die besten Leute in jedem Fachgebiet sind durch Leidenschaft motiviert.

Eric S. Raymond – Begründer der „Open Source“ Bewegung (*1957), Zitateheft 2006

Verschwendung

Zu viele Leute geben Geld aus, das sie nicht verdient haben, um Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Von den Gefahren, auf Schulden zu kaufen

Aber das größte Unglück deutscher Nation ist gewißlich der Zinskauf. Wo der nicht wäre, muß mancher sein Seiden, Sammet, Spezerei und allerlei Prangen wohl ungekauft lassen. Er ist nicht viel über hundert Jahr gestanden und hat schon fast alle Fürsten, Stift, Städt, Adel und Erben in Armut, Jammer und Verderben bracht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“ (1520), Zitateheft 2010

Investment-Resultate

Wer die gleichen Aktien kauft wie andere, darf sich nicht wundern, daß er auch die gleichen Resultate hat wie andere.

frei nach Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Verantwortung

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950), Zitateheft 2005

Stärken stärken

Wir alle haben unsere Stärken, haben unsere Schwächen. Stärkt man seine Stärken, wird man einzigartig. Wenn wir immer wieder denken: „Ich wäre gerne so wie die anderen“, ein kleiner Trost: „Andere gibt es doch schon genug!“

Viel sinnvoller, als Dich ständig an Deine Umgebung anzupassen: das Umfeld zu wechseln. Menschen ändern sich nur selten komplett und grundsätzlich.

Salopp formuliert, wenn Du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Therapie und Selbsterfahrung aus Dir in diesem Leben keine Giraffe.

Dr. Eckart von Hirschhausen – deutscher Arzt, Kabarettist und Autor (*1967), Zitateheft 2010

Einkommensteuer

Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Gutmenschentum

Es ist viel einfacher, Sympathie mit dem Leiden zu haben als mit Entschluß. Dementsprechend setzen sie sich sehr ernsthaft und sehr sentimental mit bewundernswerten, aber fehlgeleiteten Absicht an die Aufgabe, dieses Übel, das sie sehen, zu bekämpfen. Aber ihre Bemühungen heilen diese Krankheit nicht, sie verlängern sie bloß. Tatsächlich sind diese Bemühungen ein Teil der Krankheit.

Oscar Wilde – irischer Schriftsteller (1854-1900), aus „Die Seele des Menschen im Sozialismus“ (1891), Zitateheft 2004

Aktienrisiko

Wenn jemand anfängt über beta zu reden, schließen Sie Ihre Geldbörse … es gibt zwei Arten von Risiko: 1) Das Risiko, irgendwo anders eine bessere Rendite für Ihr Geld zu bekommen (Opportunitätskosten) und 2) das Risiko permanenter Kapitalschwächung (finanzielle Gesundheit).

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Aktienerfolg

Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Informationsvorsprung

Es ist oft erstaunlich, wie gewisse Firmen nur über sich selber informiert sind, aber sehr wenig Bescheid wissen über die Konkurrenz – gerade auch im Ausland. Deshalb kann ein Investor wie wir, der offener, von außen an die Sache herangeht einen positiven Beitrag leisten.

René Braginsky – Schweizer Investor (*1949)

Lächeln

Ein Tag ohne zu Lächeln ist ein verlorener Tag.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler und Regisseur (1889-1977)

Geld

Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muß ihm entgegengehen.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt, Zitateheft 2018

Grundlagen

Adam Riese kann man nicht abwählen.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016), Zitateheft 2009

Können

Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln.

wird Pablo Picasso zugeschrieben – eigentlich Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso, spanischer Künstler (1881-1971), Zitateheft 2009

Lehre der Samurai

Viele werden Rat erteilen, nur ein paar werden ihn mit Dankbarkeit akzeptieren und noch weniger werden ihm folgen. Ab einem Alter von 30, wird der Mensch normalerweise unempfänglich für Ratschläge. Und wenn die Ratschläge ihn nicht mehr erreichen, wird er schnell stolz und eigennützig. Für den Rest seiner Tage kommen Dummheit und Unverschämtheit hinzu, welche der Grund für seinen unumkehrbaren Fall sind. Das ist der Grund, warum es unerlässlich ist, jemanden mit Urteilsvermögen zu finden und sich an ihn zu binden, um seine Lehren zu erhalten.

aus dem Hagakure (Ehrenkodex der Samurai, geschrieben zwischen 1709 und 1716)

Aller Anfang ist schwer

Die erste Million ist am schwierigsten, die letzten 100 Millionen sind am einfachsten.

wird Richard Gruner zugeschrieben – deutscher Verleger: Gruner & Jahr (1925-2010), Zitateheft 2016

Wahrheit

Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), dem Gebet „Die Kunst der kleinen Schritte“ („L’art des petits pas“, aus „Die Stadt in der Wüste“, „La Citadelle“, 1948)

Vertrauen

Wer selbst kein Vertrauen hat, wird kein Vertrauen finden.

Lao-Tse – chinesischer Philosoph (ca. 3.-5. Jh. v. Chr.), aus „Tao te king“, Übersetzung von Bodo Kirchner

Einfach

Die Freiheit von Sorgen durch Gottes Großmut gibt eher einen Anstoß zur Schlichtheit als zum Anhäufen von Sachen.

John Piper – amerikanischer Pastor und Autor (*1946)

Herz

Nicht Worte verlangt Gott von Dir, sondern (Dein) Herz.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Auslegungen der Psalmen 134,11, Zitateheft 2009

Unvoreingenommen

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Weisheit

Weisheit

Diejenigen die weise sind, werden nicht überbeschäftigt sein und diejenigen, die zu beschäftigt sind, können nicht weise sein.

Lin Yutang – chinesischer Philosoph (1895-1976), aus „The Importance of Living“ (1937)

Gastfreundschaft

Das ist aller Gastfreundschaft tiefster Sinn, daß ein Mensch dem andern Rast gebe auf der großen Wanderschaft zum ewigen Zuhaus.

Romano Guardini – katholischer Religionsphilosoph und Theologe (1885-1968), aus „Briefe über die Selbstbildung“ (1925)

Wahrheit

Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind.

wird Paul Claudel zugeschrieben – französischer Dichter und Diplomat (1868-1955), Zitateheft 2010

Fehleinschätzung

In den zwei dicken Bänden mit ihren mehr als tausend Seiten werden uns die wertlosen Geschicke wertloser Menschen in wertlosem Gerede vorgeführt. Thomas Mann kann rund heraus nicht deutsch, seine Muttersprache versagt ihm für die einfachsten Ausdrücke.

Eduard Engel – deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler (1851-1938), über „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, aus „Was bleibt? Die Weltliteratur“ (1928)

Irrtum verzeihen

Liebe die Wahrheit, doch verzeihe denn Irrtum.

Voltaire – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph (1694-1778)

Geld und Charakter

Bei allen Milliardären, die ich kennengelernt habe, bringt das Geld die Hauptcharakterzüge hervor. Wenn sie Trottel waren, bevor sie Geld hatten, so sind sie jetzt einfach Trottel mit einer Milliarde Dollar.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Umsetzen

Alle guten Grundsätze sind in der Welt vorhanden; man versäumt nur, sie anzuwenden.

Blaise Pascal – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), „Pensée Nr. 540“

Werte

Ohne Werte sind wir wertlos.

Weisheit – Zitateheft 2009

Erfolg

Es ist unmöglich, einen Mann, dem durch seine Art zu verfahren, viel geglückt ist, zu überzeugen, er könne gut daran tun, anders zu verfahren. Daher kommt es, daß das Glück eines Mannes wechselt; denn die Zeiten wechseln, er aber wechselt nicht sein Verfahren.

Niccolò Machiavelli – italienischer Politiker, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter (1469-1527), aus „Mensch und Staat“, Kapitel „Fügungen des Geschicks“

Brückenbauer

Du wirst genannt werden: Ein Mann der Brücken baut, der Wiederhersteller von Wegen und Orten, in denen man wieder leben kann.

Die Bibel, Jesaja 58,12 (N.N.) – Leitspruch von Dr. Robert H. Schuller, reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2009

Badewasser

Baden allein genügt nicht, man muß auch mal das Wasser wechseln.

Paul Schnitker – deutscher Unternehmer, 1973-88 Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (1927-2013), Zitateheft 2002

Zufriedenheit

Beschwer Dich nie, erklär Dich nie.

Lebens-Philosophie des englischen Adels – Zitateheft 2004

Gute Theorie

Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.

Weisheit

Neue Ufer

Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), Zitateheft 2004

Wege finden

Wege entstehen dadurch, daß man sie geht.

wird oft Franz Kafka zugeschrieben – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden

Alter

Je älter der Geiger, umso süßer die Klänge.

englisches Sprichwort – Zitateheft 2010

Entwicklung

Von Zeit zu Zeit erweitert sich der Verstand eines Menschen durch eine neue Idee oder eine neue Empfindung und schrumpft nie wieder auf sein vorheriges Maß zurück.

Oliver Wendell Holmes, sr. – amerikanischer Arzt und Schriftsteller (1809-1894), aus „The Autocrat of the Breakfast Table“, Kapitel 11 (1858)

Berufung

Wenn Du Deine Berufung zum Beruf machst, dann arbeitest Du nicht, dann lebst Du.

Michael Flatley – irisch-amerikanischer Tänzer und Choreograph (*1958), Zitateheft 2009

Besser

Es gibt nichts, was nicht noch verbessert werden kann.

Lebensweisheit – Zitateheft 2010

Regulierung

Wer sich im Bankwesen betätigt, muß wissen, daß er sich einer Aktivität ergibt, bei der es absurd wäre, für sie dieselbe Freiheit wie im Falle der Produktion von Schuhwichse zu beanspruchen und an sie die von der Güterproduktion her gewohnten Maßstäbe des freien Wettbewerbs im Dienste maximaler Erzeugung anzulegen. Er darf nicht vergessen, daß er als Glied des Kreditsystems mit gefährlichem Explosivstoff inmitten der Öffentlichkeit hantiert, und muß sein Verhalten danach einrichten.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), aus „Der Platz der Bank in einer entwickelten Volkswirtschaft“ (1962)

Gottes Gedanken

Ich möchte seine (Gottes) Gedanken kennen lernen. Der Rest ist Nebensache.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), aus dem Interview „A Talk with Einstein“ mit Esther Salaman, 1955

Auszeichnung

Besser, man zeichnet sich aus, als daß man sich auszeichnen läßt.

Johann Gottlieb Nathusius – deutscher Unternehmer (1760-1835), lehnte so ab, in den Adelsstand erhoben zu werden, Zitateheft 2010

Urheberrecht

Es ist ein ungleich Ding, daß wir arbeiten und Koste sollen drauf verwenden und andere sollen den Genuß und wir den Schaden haben.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Eine Vermahnung an die Drucker“ (1525)

Spendermotivation

Es gibt mir ein gutes Gefühl.

Walter Annenberg – amerikanischer Philanthrop, der Gemälde im Wert von 1 Milliarde US-Dollar an das New York’s Metropolitan Museum gespendet hat über seine Spendermotivation (1908-2002), Zitateheft 2004

Lebenslanges Investieren

Um ein Leben lang erfolgreich zu investieren, braucht man keinen stratosphärischen IQ, ausgefallene Geschäftseinblicke oder Insiderinformationen. Was man braucht ist ein einwandfreier verstandesmäßiger Rahmen zur Entscheidungsfindung und die Fähigkeit, Gefühle davon abzuhalten, diesen Rahmen zu zerstören.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Bildung

Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.

Herbert Spencer – englischer Philosoph und Sozialwissenschaftler (1820-1903), Zitateheft 2009

Unnachahmbar

Weil wir nicht einfach sind, sind wir unnachahmbar.

Ueli Prager – Gründer der Schweizer Gastronomiekette „Mövenpick“ (1916-2011)

Qualität

Die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung ergibt sich nie aus dem, was der Lieferant hineinsteckt. Sie ist das was der Kunde daraus gewinnt und gewillt ist, dafür zu zahlen. Ein Produkt wird nicht zu einem Qualitätsprodukt, weil es schwierig und teuer herzustellen ist, wie die Hersteller üblicherweise glauben. Das ist inkompetent. Kunden zahlen nur für das, was ihnen nutzt und für sie einen Wert hat. Nichts anderes bildet Qualität.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „The Essential Drucker“ (2001), Zitateheft 2005

Gute Theorien

Ich mag gute Theorien. Sie funktionieren besser.

wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben

Fortschritt

…daß in jedem Stadium des Fortschritts die Reichen, indem sie mit neuen Lebensstilen experimentieren, die den anderen noch unzugänglich sind, einen notwendigen Dienst erfüllen, ohne den der Fortschritt der Armen noch viel langsamer wäre…

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992) aus „Die Verfassung der Freiheit“ (1960)

Verfallsdatum

Manch eine Idee verdirbt, wenn Sie zu lange im Kopf aufbewahrt wird.

Zarko Petan – slowenischer Schriftsteller und Regisseur (1929-2014), Zitateheft 2006

Lebenserfüllung

Die meisten Menschen möchten lange leben, aber sie möchten nicht, daß man es ihnen ansehen kann, daß ihr Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2004

Geld einsetzen

Wenn ein Mensch stolz auf seinen Reichtum ist, soll er nicht gerühmt werden, bevor bekannt ist, wie er ihn einsetzt.

wird Sokrates zugeschrieben – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.)

Preiswertes Auto

Das preiswerteste Auto, das Du je besitzen kannst, ist das, welches Du jetzt besitzt.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Bester Zeitpunkt

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren, die zweitbeste Zeit ist heute.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Mitmensch

Wo aus Übermut Sanftmut und aus Wankelmut Wandelmut wird, wo aus Eigensinn Gemeinsinn, aus Leid Mitleid, aus Hartherzigkeit Barmherzigkeit, aus Vergeltung Vergebung, aus Sorge Fürsorge, aus Vorherrschaft Partnerschaft und aus dem Geschöpf das Mitgeschöpf wird – da wird aus dem Menschen ein Mitmensch.

Friedrich Schorlemmer – deutscher Theologe, (*1944), aus Friedenspreisrede von 1993, Zitateheft 2010

Geld macht nicht glücklich

Ich habe viele Millionen verdient, aber Glück haben sie mir nicht gebracht.

wird John D. Rockefeller zugeschrieben – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937)

Entschlossenheit

Sei entschlossen und Du bist frei.

Henry Wadsworth Longfellow – amerikanischer Dichter (1807-1882), aus „The Masque of Pandora“, Teil VI „In the Garden“ (1875)

Lernen

Ein Mensch lernt auf zwei Arten. Die eine ist Lesen, die andere die Gesellschaft von gewandteren Leuten.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Regulierungswut

Deutsche Verwaltungsvorschriften können es in sich haben. Noch vor kurzem hieß es da: „Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar.“

Oder: „Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet.“

Und ein letztes Beispiel: „Besteht ein Personalrat aus nur einer Person, dann erübrigt sich die Trennung nach Geschlechtern.“

Hildegard Müller – deutsche Politikerin (CDU), 2005-08 Staatsministerin im Bundeskanzleramt (*1967), aus einem Deutschlandradio-Interview

Wirkung

Was Dein Wort zu bedeuten hat, erfährst Du durch den Widerhall, den es erweckt.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus ihren „Aphorismen“, erschienen in „Gesammelte Schriften“, Band 1 (1893)

Gebete

Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt, und werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie nicht vergessen.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus „Morning and Evening: Daily Readings“ (1866), Zitateheft 2016

Bewahre Dein Alter

Du bist so jung, wie Deine Zuversicht

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt – sie ist ein Geisteszustand.
Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit und Fantasie,
Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit,
Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.

Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat.
Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.
Mit den Jahren runzelt die Haut,
mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.
Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit,
das sind die langen, langen Jahre,
die das Haupt zur Erde ziehen und den aufrechten Gang in den Staub beugen.

Ob siebzig oder siebzehn,
im Herzen eines jeden Menschen wohnt die Sehnsucht nach Wunderbarem,
das erhebende Staunen beim Anblick der ewigen Sterne und der ewigen Gedanken und Dinge,
das furchtlose Wagnis, die unersättliche kindliche Spannung,
was der nächste Tag bringen möge, die ausgelassene Freude und Lebenslust.

Du bist so jung wie Deine Zuversicht, so alt wie Deine Zweifel.
So jung wie Dein Selbstvertrauen, so alt wie Deine Furcht,
So jung wie Deine Hoffnung, so alt wie Deine Verzagtheit.
Solange die Botschaften der Schönheit, Freude,
Kühnheit, Größe von der Erde, den Menschen und dem Unendlichen Dein Herz erreichen,
solange bist Du jung.

Erst wenn die Flügel nach unten hängen und das Innere Deines Herzens vom Schnee des Zynismus bedeckt sind, dann bist Du wahrhaftig alt geworden.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Verständlichkeit

Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß sie jeder verstehen muß.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860)

Faithraising statt Fundraising

Die Saddleback Church macht kein Fundraising. Für uns geht es nur um Faithraising. Warum? Weil wir glauben, daß Gott in erster Linie daran interessiert ist, unseren Glauben zu steigern, nicht unser Geld zu bekommen. Wir glauben außerdem, daß, wenn ersteres erreicht ist, das zweite automatisch erfolgt.

Forrest Reinhard – Pastor der Saddleback Community Church, Lake Forest, Kalifornien (*1958), Zitateheft 2010

Glaube und Liebe

Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Parerga und Paralipomena II“, Kap. 15, §181 (1851)

Licht bringen

Wer Licht bringt, bringt Freude.
Wer Freude kündet, kündet Hoffnung.
Wer Hoffnung schenkt, schenkt Liebe.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933)

Umsetzen

Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Fleiß

Ich habe dreißig Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.

wird Harry Belafonte zugeschrieben – amerikanischer Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler (*1927), Zitateheft 2010

Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum erhöht nicht nur den materiellen Lebensstandard; es formt den moralischen Charakter der Menschen und der Gesellschaft.

Benjamin M. Friedman – amerikanischer Ökonom (*1944)

Geben

Gib nichts, bekomme dasselbe. Gib viel, bekomme dasselbe.

wird Malcolm S. Forbes zugeschrieben – amerikanischer Verleger, Forbes Magazine (1919-1990), Zitateheft 2010

Arbeitsfreude

Ich mache meine Arbeit, weil sie mir Freude macht, und ich habe keinen Grund, mir diese Freude selbst zu nehmen.

Dr. Hans Riegel – deutscher Unternehmer, Haribo (1923-2013), Zitateheft 2012

Gewinn

Der Gewinn soll nicht die Basis, sondern das Resultat der Dienstleistung sein.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Die Welt verändern

Die meisten halten es für das beste, wenn Jungunternehmer zu Schlaubergern in Anzügen werden und eine Begeisterung für Tabellenkalkulationen entwickeln, die bei Banken gut ankommt.

Tatsächlich aber sind potentielle Unternehmer Außenseiter. Es sind Menschen, die sich die Dinge vorstellen, wie sie sein könnten, nicht wie sie sind. Sie haben das Bedürfnis, die Welt zu verändern.

Anita Roddick – britische Unternehmerin, Gründerin der Kosmetikkette Body Shop (1942-2007), aus Financial Times Deutschland vom 16.11.2006, Zitateheft 2009

Sicherheitsmarge

Wir werden von unseren Investoren nicht dafür bezahlt, Aktien ohne Sicherheitsmarge zu halten.

Amit Wadhwaney – amerikanischer Fund-Manager (*1953)

Unternehmer

Unternehmer erkennen eine Gelegenheit und gehen dieser nach ohne darauf zu achten, welche Ressourcen ihnen gerade zur Verfügung stehen. Sie finden kreative Wege, die Ressourcen zu beschaffen, die sie zur Erreichung ihrer Ziele benötigen.

Robert Reiss – amerikanischer Moderator, Gründer der Radio-Sendung „The CEO-Show“ (*1961)

Erfahrung

Niemand hat je etwas aus dem zweiten Pferdetritt gelernt.

wird R. Philip Hanes zugeschrieben – amerikanischer Textil-Unternehmer und Autor (1926-2011)

Erfolg

Erfolg hat man häufig mit dem, was man nicht tut.

wird Dr. Hermann Josef Abs zugeschrieben – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994)

Sündenböcke

Die Suche nach Sündenböcken ist von allen Jagdarten die einfachste.

wird Dwight D. Eisenhower zugeschrieben – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969)

Lebensweisheit

Sag, was wahr ist, iß, was nah ist, und trink, was klar ist.

Hedwig Specker – bis ins hohe Alter rüstige Tante (1914-2011) von Dr. Aloysius Teuber (deutscher Sportmediziner, *1950), Zitateheft 2009

Unternehmer

Ein Unternehmer ist kein Unternehmer, sondern ein Verwalter, wenn er nicht den Mut hat, Fehler zu machen.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2009

Mit Menschen umgehen

Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden, aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.

wird Leo N. Tolstoi zugeschrieben – russischer Schriftsteller (1828-1910), Zitateheft 2009

Vater und Sohn

Auf die Frage, ob er seinen Vater übertreffen wolle: „Nein, ich habe immer versucht, ihn in nichts zu kopieren – manchmal etwas töricht. Mein Freund Peter Handke und ich haben mal dem französischen Avantgarde-Regisseur Jean-Luc Godard einen Bambi verliehen. Eine vollkommen sinnlose Aktion. Ich glaube, mein Vater ist oft an mir verzweifelt.“

Dr. Hubert Burda – deutscher Verleger: Hubert Burda Media (*1940), aus einem Interview in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 30.1.2005

Selbstmitleid

Leiden ist leichter als Handeln.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953), Zitateheft 2003

Stolz und Hochmut

Stolz kommt vor dem Verderben und Hochmut vor dem Fall.

Die Bibel, Sprüche 16,18 (NL)

Preisleistungsverhältnis

Frage nicht nach dem Preis, den Du für ein Unternehmen zahlst, sondern nach dem Wert, den Du für Dein Geld bekommst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Möglichkeiten

Es gibt mehr Möglichkeiten im Universum als man sich vorstellen kann.

ausgewählt von Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Wohlfahrtsstaat

Der Staat kann nur als leistender Wohltäter geben, was er zuvor als steuerlicher Übeltäter genommen hat.

Prof.Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof – deutscher Steuerexperte und Jurist, 1987-99 Bundesverfassungsrichter (*1943)

Gott dienen

Man kann Gott nicht allein mit Arbeit,

sondern auch mit Feiern und Ruhen dienen.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Investieren

Investieren ist einfacher als Du denkst, aber schwerer als es aussieht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Erfahrung

Fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet Ihr Ruhe finden für Eure Seele!

Die Bibel, Jeremia 6,16 (LUT) – Zitateheft 2010

Chance

Eine Chance ist wie ein Sessellift.

Sie geht niemals verloren. Sie geht höchstens vorbei.

Weisheit

Einsatz

Professor Helmut Thielecke hat es einmal so treffend formuliert, als er angegriffen wurde: „Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“

Friedrich Hänssler jr. – deutscher Verleger (1927-2019)

Geld

Geld ist ein großer Schatz, der nur wächst, indem man ihn weggibt.

wird Sir Francis Bacon zugeschrieben – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), Zitateheft 2018

Sparen

Sie glauben gar nicht, wie leicht Sparen fällt, wenn man kein Geld mehr hat.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016), Zitateheft 2010

Anders

Um bessere Ergebnisse als Andere zu erzielen, mußt Du etwas anderes tun als die Anderen.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2016

Intelligenz

Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.

wird Lao-Tse zugeschrieben – chinesischer Philosoph (ca. 3.-5. Jh. v. Chr.)

Lernen

Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.

wird Edward Benjamin Baron Britten zugeschrieben – britischer Komponist (1913-1976)

Vererben

Wenn Du Deinen Kindern viel Reichtum hinterlassen willst, dann gib sie in Gottes Fürsorge und hinterlaß ihnen nicht Reichtümer, sondern Tugenden und Qualifikationen.

Johannes Chrysostomos – eigentlich Johannes von Antiochien, griechischer Kirchenlehrer, 398-407 Erzbischof von Konstantinopel (344 oder 349-407), Zitateheft 2009

Gebet

Gebet ist das Atemholen der Seele.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Friede

Friede ist nicht die Abwesenheit allen Kampfes, sondern die Anwesenheit Gottes.

wird Eva von Tiele-Winckler zugeschrieben – genannt Mutter Eva, evangelische Ordensgründerin und Angehörige der Inneren Mission (1866-1930), Zitateheft 2009

Handel

Das kann man nicht leugnen, daß Kaufen und Verkaufen ein nötig Ding ist, das man nicht entberen und wol christlich brauchen kann, sonderlich in Dingen, die zur Not und Ehre dienen. Denn also haben auch die Patriarchen verkauft und gekauft: Vieh, Wolle, Getreide, Butter, Milch, und andre Güter. Es sind Gottes Gaben, die er aus der Erde gibt, und unter die Menschen teilet.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Von Kaufhandel und Wucher“ (1527), Zitateheft 2010

Rentenalter

Jesus Christus hat nie gesagt, arbeitet bis zum Rentenbescheid und wartet auf den Tod; sondern handelt – und damit arbeitet – bis ich wiederkomme. Dann ist der Tod nicht am Ende einer Wartehalle, sondern Höhepunkt des Lebens.

Fritz Schroth – Leiter der christlichen Tagungsstätte Hohe Rhön (*1942), Zitateheft 2009

Sinn des Lebens

Ein Mensch hat zumindest einen Anfang gemacht bei der Suche nach dem Sinn des Lebens, wenn er schattenspendende Bäume pflanzt, obwohl er weiß, daß er nie darunter sitzen wird.

wird D. Elton Trueblood zugeschrieben – amerikanischer Autor, Philosoph und Theologe (1900-1994)

Stille

Nur in der Stille hörst Du jeden Laut.

Henning Sabo – deutscher Dichter (*1959)

Moral und Ökonomie

Wenn Moral eine ideale Welt verkörpert, dann stellt die Ökonomie die tatsächliche Welt dar.

Steven D. Levitt – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor (*1967)

Zwei Mönche

Es waren zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gebe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berühren. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt erfordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen, man brauche nur anzuklopfen und befinde sich bei Gott.

Schließlich fanden sie, was sie suchten, klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete, und als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle. Da begriffen sie: Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, befindet sich auf dieser Erde, an der Stelle, die uns Gott zugewiesen hat.

Legende, nacherzählt von Dr. Jörg Zink – deutscher Theologe und Schriftsteller, Predigtpreis 2004 (1922-2016), Zitateheft 2009

Mitarbeiter

Ein christlicher Unternehmer betrachtet seine Mitarbeiter nicht als Produktionsfaktor Arbeit, sondern als Person mit Würde und Freiheitsrechten. Jeder Mensch, jeder Mitarbeiter, ist für uns ein Ebenbild Gottes und hat sein persönliches Schicksal, seine Vorstellungen, aber auch seine Emotionen.

Peter Unterberg – Geschäftsführer des Bundes Katholischer Unternehmer (*1963), Zitateheft 2010

Staat

Mache nie Wetten mit dem Staat, denn am Ende gewinnt immer nur er.

lassen Ilja A. Ilf (1897-1937) und Jewgeni Petrow (J. P. Katajew, 1903-1942) ihren Helden im Buch „Zwölf Stühle“ (1928) sagen – Zitateheft 2008 + 2009

Erkennen

Der Unternehmer sieht Chancen, die andere nicht sehen. Er überwindet die Angst vor dem Neuen.

Dr. Branco Weiss – Schweizer Unternehmer (1929-2010), Zitateheft 2009

Können

Eine der größten Entdeckungen, die ein Mensch machen kann, eine seiner größten Überraschungen, ist festzustellen, daß er etwas tun kann, was er fürchtete, nicht zu können.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Qualität des Managements

Wir wollen uns nicht mit Managern zusammentun, denen vortreffliche Eigenschaften fehlen, egal, wie attraktiv die Aussichten ihres Geschäftsmodells sind. Wir haben nie erfolgreich ein gutes Geschäft mit einem schlechten Menschen gemacht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Offenheit

Es gibt eine ausgezeichnete Regel: Im Umgang mit anderen – ob geschäftlich oder gesellschaftlich – soll man Offenheit und Transparenz üben. Der offene Mensch beschreitet eine feste Brücke über einen Fluß, während der Heimlichtuer von Stein zu Stein hüpft.

wird Malcolm S. Forbes zugeschrieben – amerikanischer Verleger, Forbes Magazine (1919-1990), gefunden im Jahresbericht 2008 der Swiss Small Cap Invest AG

Bürokratie

Ich sah, wie zudringlich, erdrückend und ineffizient der Staat geworden war, wie er den Unternehmergeist erstickte, jede Idee abtötete und dafür nichts zurückgab.

Narasimha Rao – indischer Politiker, 1991-96 Premierminister, Reformator, der die Bremsen der Bürokratie löste und die exorbitanten Import- und Exportzölle reduzierte (1921-2004), Zitateheft 2009

Unternehmer

Der Unternehmer, der diesen Namen verdient, sieht den Markt nicht wie die Nomaden lediglich als Weideplatz, welcher abgegrast und dann verlassen wird, sondern denkt vielmehr wie ein Pionier, der das urbar gemachte Land beackert, bebaut und zu immer neuen Fruchtfolgen bringt. In seiner Markttätigkeit folgt er nicht nur der Entwicklung, vielmehr will er sie gestalten. So sind durch echte innovative Leistungen immer wieder Umwelt verändernde Märkte aufgebaut worden.

wird Heinrich Oswald zugeschrieben – Schweizer Manager: Knorr, Ringier Verlag (1917-2008)

Begeisterung

Wir benehmen uns, als wären Komfort und Luxus die Hauptbedürfnisse des Lebens, während alles, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein, etwas ist, für das wir uns begeistern können.

wird Charles Kingsley zugeschrieben – englischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller (1819-1875)

Wahrheit

Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes.

Luc de Clapier, Marquis de Vauvenargues – französischer Schriftsteller (1715-1747), aus „Reflexionen und Maximen“ Maxime Nr. 925 (1746)

Verantwortung

Eine Sache, die vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem einzelnen gehört.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2009

Menschlichkeit

Um attraktive Lippen zu haben, sprich liebenswürdige Worte.
Um reizende Augen zu haben, suche das Gute in den Menschen.
Um schlank zu sein, teile Dein Essen mit den Hungernden.
Um schönes Haar zu haben, laß Deines einmal täglich von einem Kind mit seinen Fingern zerzausen.
Um gelassen zu sein, gehe Deinen Weg mit der Gewißheit, daß Du ihn niemals alleine gehen wirst.
Menschen müssen, mehr noch als Dinge, restauriert, erneuert, wiederbelebt, verbessert und erlöst werden; laß niemals jemanden fallen.
Vergiß nicht, wann immer Du eine helfende Hand benötigst, Du wirst eine am Ende eines jeden Deiner Arme finden.
Wenn Du älter wirst, wirst Du entdecken, daß Du zwei Hände hast; eine um Dir selbst zu helfen und die andere um anderen zu helfen.

Audrey Hepburn – amerikanische Schauspielerin (1929-1993), Zitateheft 2005

Investments

Die Kunst einen Anteil an öffentlichen Unternehmen zu erwerben unterscheidet sich nur wenig von der Kunst, erfolgreich Tochterunternehmen vollständig zu kaufen. In jedem Fall möchte man einfach zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit einem exzellenten Geschäft und fähigem, ehrlichem Management erwerben. Danach muß man nur kontrollieren, ob diese Qualitäten erfüllt werden.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gottes Liebe

Gott liebt uns, wie wir sind, aber er liebt uns zu sehr, um uns so zu lassen, wie wir sind.

Weisheit – Zitateheft 2009

Ansehen

Ansehen ist der gute Ruf, den man genießt, weil viele Schweigen.

wird Lord Philip Dormer Stanhope Chesterfield zugeschrieben – britischer Staatsmann (1694-1773)

Wünsche

Viele Menschen bekommen nicht, was sie wollen, weil sie nicht sagen, was sie sich wünschen.

Madonna – eigentlich Madonna Louise Ciccone, amerikanische Sängerin, Schauspielerin, Songschreiberin, Tänzerin, Buchautorin und Filmregisseurin (*1958)

Qualität

Die wichtigste Loyalität des Künstlers ist jene gegenüber der Qualität.

wird Jean-Louis Barrault zugeschrieben – französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur (1910-1994)

Kirche

Die Kirche ist ein Hospital für Sünder, kein Museum für Heilige.

wird Abigail van Buren zugeschrieben – eigentlich Pauline Esther Friedman Phillips, amerikanische Ratgeberkolumnistin (1918-2013), Zitateheft 2010

Staat

Es ist die Leistung der Menschen, die den Staat zusammenhält, und nicht die Leistung des Staates, die Menschen zusammenzuhalten.

Dr. Horst Köhler – deutscher Politiker (CDU), 2004-10 Bundespräsident (*1943), aus einem Interview in der FAZ vom 29.12.2007, Zitateheft 2009

Akademiker und Unternehmer

Es ist uns zwar gelungen, unsere Akademiker dem Idealbild des mittelständischen Unternehmers zu nähern, erreicht haben wir es aber nicht.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009)

Zeit

Wir in Afrika haben die Zeit, aber keine Uhr. Die Europäer haben die Uhr, aber keine Zeit.

afrikanisches Sprichwort – gehört auf der Internationalen Berliner Begegnung 2008, vorgetragen von Azarias Ruberwa, 2003-06 Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo (*1964), Zitateheft 2010

Gebet und Tat

Bete, als hinge alles von Gott ab. Handle, als hinge alles von Dir ab.

nach Ignatius von Loyola – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556), Zitateheft 2009

Ziele

Die Menschen sind nicht faul. Sie haben nur keine Ziele, die sie inspirieren und die es sich lohnt zu verfolgen.

wird Anthony „Tony“ Jay Robbins zugeschrieben – eigentlich Anthony J. Mahavoric, amerikanischer Autor, Redner, Motivationstrainer und Philanthrop (*1960)

Jungbrunnen

Wer die Fähigkeit behält, Schönheit zu sehen, der altert nicht.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), aus „Gespräche mit Kafka“ von Gustav Janouch (1961), Zitateheft 2018

Anfang

Der Mann der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Lösen

Löse das Problem, nicht die Schuldfrage.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2010

Freiheit

Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

Heinrich von Kleist – eigentlich Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist, deutscher Dramatiker (1777-1811), in einem Brief an Ulrike von Kleist, Mai 1799

Hinterfragen

Indem wir etwas in Frage stellen, stoßen wir auf die Wahrheit.

wird Marcus Tullius Cicero zugeschrieben – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), Zitateheft 2010

Entscheidungen treffen

Entscheidungen über Geld trifft man, indem man die Zeitungen zwischen den Zeilen liest.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Eigentum

Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmergeist.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1961-65 16. Präsident (1809-1865), aus einer Rede vor der New York Workingmen’s Democratic Republican Association, nachdem diese ihn zum Ehrenpräsidenten ernannte (21. März 1864), Zitateheft 2010

Vermögen

Ich glaube keineswegs etwas meiner Feder Unwürdiges zu tun, indem ich hier die Sorge für Erhaltung des erworbenen und des ererbten Vermögens anempfehle.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Aphorismen zur Lebensweisheit“ (1851)

Schlüssel zum Erfolg

Ich weiß nicht, was der Schlüssel zum Erfolg ist, aber der Schlüssel zum Mißerfolg ist, es allen recht machen zu wollen.

wird Bill Cosby zugeschrieben – eigentlich William Henry Cosby, amerikanischer Schauspieler, Sänger und Autor (*1937)

Optimismus

Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.

Sprichwort – Zitateheft 2010

Bibellesen

Immer ist mir, als läse ich etwas ganz Neues. Darin ähnelt die Bibel dem nächtlichen Himmel: je länger man schaut desto mehr Sterne sind da.

Dimitri Mereschkowski – russischer Schr