Verständlichkeit

Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß sie jeder verstehen muß.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860)

Aussprechen

Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage.

Bernhard „Beni“ Thurnheer – Schweizer TV-Moderator und Showmaster (*1949)

Werte schaffen

Viele Manager wundern sich, warum wir Werte schaffen, wo es ihnen nicht gelingt. Das liegt an den Faktoren, über die wir sprachen: am 100-Tage-Plan, an den Messsystemen, an der von uns geförderten Unternehmermentalität und an unserer Form der Kontrolle.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager (KKR) (*1944)

Bester Zeitpunkt

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren, die zweitbeste Zeit ist heute.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Gottes Geschenk

Was Du bist, ist Gottes Geschenk an Dich.
Was Du aus Dir machst, ist Dein Geschenk an Gott.

Sprichwort

Geben

Alles, was Ihr habt, wird eines Tages gegeben werden; daher gebt es jetzt, daß die Zeit des Gebens Eure ist und nicht die Eurer Erben.

Khalil Gibran – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), Zitateheft 2009

Freiheit

Auf den Bergen ist die Freiheit!

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805)

Mut

Gleichermaßen wird Mut in der Welt der Wertpapiere zur höchsten Tugend, aber erst nach angemessenem Wissen und einem erwiesenen Urteilsvermögen.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), aus „Intelligent Investieren“ (1949)

Irischer Segen

Geh vorsichtig, wenn Du hierher kommst denn Gott ist hier vor Dir.
Geh bescheiden, wenn Du hierher kommst denn zwei oder drei sind versammelt.
Geh sanft, wenn Du hierher kommst denn der Geist könnte sprechen in der Stille dieses Ortes.

aus Irland

Liebe zum Leben

Es gibt keinen großen Künstler, der nicht maßlose Liebe zum Leben besäße.

Henry Bordeaux – französischer Anwalt und Schriftsteller (1870-1963), aus „La peur de vivre“ (1902)

Erkennen

Der Unternehmer sieht Chancen, die andere nicht sehen. Er überwindet die Angst vor dem Neuen.

Dr. Branco Weiss – Schweizer Unternehmer (1929-2010), Zitateheft 2009

Jockeys

Gute Jockeys sind auf guten Pferden gut, doch nicht auf alten Kleppern.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Schlechte Geschäfte

Nach einigen Fehlern lernte ich, nur mit Leuten Geschäfte zu machen, die ich mag, denen ich traue und die ich bewundere. Wir haben es nie geschafft, ein gutes Geschäft mit einem schlechten Menschen zu machen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitatebuch 2002 + 2006

Gesetzestreue

In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen, und der Herrscher soll schweigen.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, 1740-86 König von Preußen (1712-1786), Zitateheft 2010

Fehleinschätzung

In den zwei dicken Bänden mit ihren mehr als tausend Seiten werden uns die wertlosen Geschicke wertloser Menschen in wertlosem Gerede vorgeführt. Thomas Mann kann rund heraus nicht deutsch, seine Muttersprache versagt ihm für die einfachsten Ausdrücke.

Eduard Engel – deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler (1851-1938), über „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, aus „Was bleibt? Die Weltliteratur“ (1928)

Dankbarkeit

Dankbarkeit kreiert Segen.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Wozu?

Ich war nur eine Maschine zum Geld machen. Es sieht aus, als habe ich mein ganzes Leben in einem goldenen Tunnel verbracht, auf der Suche nach dem Ausgang, der zum Glück führt. Aber der Tunnel ging immer weiter. Nach meinem Tod wird nichts übrig sein.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt

Passivität der Liberalen

Wenn die Liberalen sich nicht um den Staat kümmern wollen, überlassen sie ihn den anderen, die sich dann um die Liberalen kümmern werden.

Professor Dr. Hans Willgerodt – deutscher Ökonom (1924-2012), Zitateheft 2006

Alter

Das Alter ist wie eine Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen läßt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.“

wird Gertrud von Le Fort zugeschrieben – eigentlich Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von Le Fort, deutsche Schriftstellerin (1876-1971)

Erfülltes Leben

Im Glauben daran, daß es genügt, so zu sein, wie man ist, liegt der Schlüssel zu einem befriedigenden und ausgewogenen Leben.

Ellen Sue Stern – amerikanische Lebensberaterin und Autorin (*1954)

Irrtum verzeihen

Liebe die Wahrheit, doch verzeihe denn Irrtum.

Voltaire – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph (1694-1778)

Umsetzung

Visionen ohne Taten sind Tagträume. – Taten ohne Visionen sind Alpträume.

japanisches Sprichwort

Wohlstand braucht Geduld

Schnell erschwindelter Reichtum verliert sich, langsam erarbeiteter vermehrt sich.

Die Bibel, Sprüche 13,11 (GNB) – Zitateheft 2010

Erfolgsfaktoren

Anfangen im Kleinen,
ausharren in Schwierigkeiten,
streben zum Großen.

Alfred Krupp – deutscher Industrieller (1812-1887), Sohn des Unternehmensgründers Friedrich Krupp, Zitateheft 2009

Geistig arm

Dieses Land kann es sich nicht leisten, materiell reich und geistig arm zu sein.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), aus seiner Rede zur Lage der Nation vom 14. Januar 1963

Ziele

Die Menschen sind nicht faul. Sie haben nur keine Ziele, die sie inspirieren und die es sich lohnt zu verfolgen.

wird Anthony „Tony“ Jay Robbins zugeschrieben – eigentlich Anthony J. Mahavoric, amerikanischer Autor, Redner, Motivationstrainer und Philanthrop (*1960)

Unternehmer

Unternehmer erkennen eine Gelegenheit und gehen dieser nach ohne darauf zu achten, welche Ressourcen ihnen gerade zur Verfügung stehen. Sie finden kreative Wege, die Ressourcen zu beschaffen, die sie zur Erreichung ihrer Ziele benötigen.

Robert Reiss – amerikanischer Moderator, Gründer der Radio-Sendung „The CEO-Show“ (*1961)

Wild entschlossen

Wir standen jeden Morgen um 5 Uhr auf und machten in unserem Imbiss in Littlehampton Frühstück für die örtlichen Fischer. Unser Laden schloß, wenn der letzte Gast gegangen war. Die anderen hatten von 9-17 Uhr auf. So bekam ich eine Vorstellung davon, was manche Leute zu Unternehmern macht und andere eben nicht. Wir waren wild entschlossen – die anderen waren es nicht.

Anita Roddick – britische Unternehmerin, Gründerin der Kosmetikkette Body Shop (1942-2007), aus Financial Times Deutschland vom 16.11.2006, Zitateheft 2009

Ziel

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben, konnte aber von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden

Motivation

Man kann die besten Leute nicht mit Geld motivieren. Geld ist nur ein Weg, um den Standard zu halten. Die besten Leute in jedem Fachgebiet sind durch Leidenschaft motiviert.

Eric S. Raymond – Begründer der „Open Source“ Bewegung (*1957), Zitateheft 2006

Brückenbauer

Du wirst genannt werden: Ein Mann der Brücken baut, der Wiederhersteller von Wegen und Orten, in denen man wieder leben kann.

Die Bibel, Jesaja 58,12 (N.N.) – Leitspruch von Dr. Robert H. Schuller, reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2009

Auf dem Weg

Der Mensch ist wesentlich einer, der auf dem Weg ist. Er bleibt nicht stehen.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945)

Größe

Es ist nichts groß, was nicht gut ist; und es ist nichts wahr, was nicht besteht.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815)

Gebet

Niemand unter den Sterblichen ist so groß, daß er nicht in ein Gebet eingeschlossen werden könnte.

Bertolt Brecht – deutscher Schriftsteller und Dramatiker (1898-1956), Zitateheft 2004

Heftigkeit

Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt.

Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter (1749-1832), aus „Torquato Tasso“, 4. Aufzug „Antonio“ (1790)

Menschlichkeit

Der Mensch darf niemals aufhören, Mensch zu sein. In aller Tätigkeit darfst Du nie unpersönliche Energie, Ausführungsorgan irgendeiner Sache, Beauftragter einer Gesellschaft sein, sondern Du mußt Dich in allem mit Deiner persönlichen Sittlichkeit auseinandersetzen, so unbequem, so verwirrend es für Dich ist, und versuchen, in allem, was Du tun mußt, nach der Menschlichkeit zu verfahren und die Verantwortung für das Los, das Du einem anderen Menschen bereitest, zu tragen.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), aus A. Schweitzer, Predigten 1898-1948 (hrsg. von R. Büllmann, E. Gräßler, München 2001), Zitateheft 2010

Das Leben

Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.
Das Leben ist Seligkeit, genieße sie.
Das Leben ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist eine Herausforderung, stelle Dich ihr.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, geh sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, erfreue Dich an ihr.
Das Leben ist ein Rätsel, durchdringe es.
Das Leben ist Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.
Das Leben ist eine Hymne, singe sie.
Das Leben ist ein Kampf, akzeptiere ihn.
Das Leben ist eine Tragödie, ringe mit ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Glück, verdiene es.
Das Leben ist das Leben, verteidige es.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2009

Entwicklungshilfe

Die auf rein technisch-materiellen Prinzipien aufgebaute Entwicklungshilfe des Westens, die Gott nicht nur ausgelassen, sondern die Menschen von Gott abgedrängt hat mit dem Stolz ihrer Besserwisserei, hat erst die Dritte Welt zur Dritten Welt im heutigen Sinn gemacht.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13 Heiliger Vater (*1927), Zitateheft 2009

Ausdauer

Im Leben gewinnen nicht die Schnellen, sondern die Ausdauernden.

Sprichwort – Zitateheft 2010

Unternehmer

Der Unternehmer, der diesen Namen verdient, sieht den Markt nicht wie die Nomaden lediglich als Weideplatz, welcher abgegrast und dann verlassen wird, sondern denkt vielmehr wie ein Pionier, der das urbar gemachte Land beackert, bebaut und zu immer neuen Fruchtfolgen bringt. In seiner Markttätigkeit folgt er nicht nur der Entwicklung, vielmehr will er sie gestalten. So sind durch echte innovative Leistungen immer wieder Umwelt verändernde Märkte aufgebaut worden.

wird Heinrich Oswald zugeschrieben – Schweizer Manager: Knorr, Ringier Verlag (1917-2008)

Richtigkeit

Jeder Mensch hat das Recht in seiner Meinung falsch zu liegen, aber niemand hat das Recht in seinen Tatsachen falsch zu liegen.

wird Bernard M. Baruch zugeschrieben – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965)

Neue Ufer

Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), Zitateheft 2004

Hilfe

Niemand ist so reich, daß er keine Hilfe braucht oder so arm, daß er nicht helfen kann.

Sprichwort – Zitateheft 2009

Gottes Arbeit

Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.

James Hudson Taylor – englischer Missionar in China (1832-1905)

Wohlstand

Wohlstand für alle und Wohlstand durch Wettbewerb gehören untrennbar zusammen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), aus „Wohlstand für alle“ (1957), Zitateheft 2010

Spendermotivation

Es gibt mir ein gutes Gefühl.

Walter Annenberg – amerikanischer Philanthrop, der Gemälde im Wert von 1 Milliarde US-Dollar an das New York’s Metropolitan Museum gespendet hat über seine Spendermotivation (1908-2002), Zitateheft 2004

Wetter

Alle reden über das Wetter, aber keiner tut etwas dagegen.

Sinnspruch – wird oft Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), zugeschrieben

Geduld

Geduld ist die oberste Tugend des Investors.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), Zitateheft 2010

Nutze den Tag

Ein Jahr zählt so viele Tage, wie man genutzt hat.

wird George Bernard Shaw zugeschrieben – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950)

Auferstehung

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Weisheit

Guter Rat

Ein guter Rat ist wie Schnee: je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.

Finnisches Sprichwort

Geld

Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muß ihm entgegengehen.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt, Zitateheft 2018

Marktfluktuation

Betrachte Marktfluktuationen als Deinen Freund, nicht als Deinen Feind. Profitiere von Torheit, statt an ihr teilzunehmen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Wohlfahrtsstaat

Der Staat kann nur als leistender Wohltäter geben, was er zuvor als steuerlicher Übeltäter genommen hat.

Prof.Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof – deutscher Steuerexperte und Jurist, 1987-99 Bundesverfassungsrichter (*1943)

Fortschritt

Fortschritt ist das Werk der Unzufriedenheit.

wird Jean Paul Sartre zugeschrieben französischer Philosoph und Schriftsteller, lehnte den Literaturnobelpreis 1964 ab (1905-1980)

Bekehrung

Es gibt drei Bekehrungen: die Bekehrung des Herzens, des Verstandes, des Geldbeutels.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2009

Konsequent

Es reicht nicht, Erfahrungen zu machen – man muß sie auch wägen, ordnen und verarbeiten, und aus ihnen die richtigen Schlüsse ziehen.

Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), Zitateheft 2010

Wirkung

Was Dein Wort zu bedeuten hat, erfährst Du durch den Widerhall, den es erweckt.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus „Aphorismen“ (1893)

Unrecht haben

Unrecht haben ist akzeptabel, aber im Unrecht bleiben ist vollkommen untragbar.

Weisheit

Umsetzen

Fünf Frösche sitzen auf einem Baumstamm. Vier entscheiden sich, herunter zu springen. Wie viele bleiben übrig? Die Antwort ist fünf – denn es gibt einen Unterschied zwischen Entscheiden und Tun.

Mark L. Feldman und Michael F. Spratt – amerikanische Unternehmer: Mark L. Feldmann: Start-up Farms International und Destiny Bay Vineyards (*1947), Michael F. Spratt: Destiny Bay Vineyards (*1950), aus „Five Frogs on a Log: A CEO’s Field Guide to Accelerating the Transition in Mergers, Acquisitions and Gut Wrenching Change“ (2010)

Einfachheit

Halte die Dinge einfach und nimm sie ernst. Einfachheit ist das Endergebnis langer harter Arbeit, nicht der Anfang.

Erkenntnis – Zitateheft 2010

Aufgaben

Wir bieten große Aufgaben in einer kleinen Firma. Das ist besser, als kleine Aufgaben in einer großen Firma.

Heribert Rohrbeck – deutscher Manager, Christian Bürkert GmbH & Co. KG (*1960), Zitateheft 2009

Ausgangswert

Beginne jeden Tag mit dem Schlußkurs des Vortages, nicht mit deinen ursprünglichen Kosten.

Handelsregel

Bewahre Dein Alter

Du bist so jung, wie Deine Zuversicht

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt – sie ist ein Geisteszustand.
Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit und Fantasie,
Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit,
Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.

Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat.
Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.
Mit den Jahren runzelt die Haut,
mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.
Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit,
das sind die langen, langen Jahre,
die das Haupt zur Erde ziehen und den aufrechten Gang in den Staub beugen.

Ob siebzig oder siebzehn,
im Herzen eines jeden Menschen wohnt die Sehnsucht nach Wunderbarem,
das erhebende Staunen beim Anblick der ewigen Sterne und der ewigen Gedanken und Dinge,
das furchtlose Wagnis, die unersättliche kindliche Spannung,
was der nächste Tag bringen möge, die ausgelassene Freude und Lebenslust.

Du bist so jung wie Deine Zuversicht, so alt wie Deine Zweifel.
So jung wie Dein Selbstvertrauen, so alt wie Deine Furcht,
So jung wie Deine Hoffnung, so alt wie Deine Verzagtheit.
Solange die Botschaften der Schönheit, Freude,
Kühnheit, Größe von der Erde, den Menschen und dem Unendlichen Dein Herz erreichen,
solange bist Du jung.

Erst wenn die Flügel nach unten hängen und das Innere Deines Herzens vom Schnee des Zynismus bedeckt sind, dann bist Du wahrhaftig alt geworden.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Zuversicht wecken

Wir dürfen unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, daß die Welt nicht unheilbar ist.

Johannes Rau – deutscher Politiker (SPD), 1999-2004 Bundespräsident (1931-2006), aus Rede zum Gedenken an die Opfer des Mordanschlages vor dem Dom zu Erfurt am 3. Mai 2002

Ansprüche stellen

Wie schön wäre die Welt, wenn jeder nur die Hälfte von dem täte, was er von anderen verlangt.

wird Curt Goetz zugeschrieben – eigentlich Kurt Walter Götz, deutsch-Schweizer Schriftsteller und Schauspieler (1888-1960)

Motivation

Mehr als mit dem Verstand denken wir mit unserem Herzen, das Herz macht den Verstand hell. Wovon unser Herz begeistert ist dafür setzen wir uns ein. Auf unserem großen Planeten ist das Herz einen Menschen nur ein winziger Fleck. Und doch: hier kommt die Liebe zur Welt.

Phil Bosmans – katholischer Ordenspriester (1922-2012); Gründer des „Bund ohne Namen“, der viele soziale Initiativen anregte

Vorwärts leben

Das Leben kann nur rückwärts verstanden, aber es muß vorwärts gelebt werden.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks

Nachwuchs

Wenn aus Liebe Leben wird, erhält das Glück einen Namen.

Sprichwort

Afrikanischer Segen

Der Herr segne Dich.
Er erfülle Deine Füße mit Tanz und Deine Arme mit Kraft.
Er erfülle Dein Herz mit Zärtlichkeit
und Deine Augen mit Lachen.
Er erfülle Deine Ohren mit Musik
und Deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle Deinen Mund mit Jubel
und Dein Herz mit Freude.
Er schenke Dir immer neu die Gnade der Wüste:
Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung.
Er gebe uns allen immer neu die Kraft
der Hoffnung ein Gesicht zu geben.
Es segne Dich der Herr.

aus Afrika – Zitateheft 2010

Preis für Größe

Der Preis der Größe heißt Verantwortung.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Geschichte

Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

George Santayana – eigentlich Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana, spanischer Philosoph (1863-1952), aus „Reason in Common Sense“ (1906), dem ersten Band von „The Life of Reason“, Zitateheft 2010

Erfolg

Erfolg hat man häufig mit dem, was man nicht tut.

wird Dr. Hermann Josef Abs zugeschrieben – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994)

Erfahrung

Fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet Ihr Ruhe finden für Eure Seele!

Die Bibel, Jeremia 6,16 (LUT) – Zitateheft 2010

Wurzel aller Schwierigkeiten

Ich konnte als Wurzel aller Schwierigkeiten die Vernachlässigung des Gebets ausmachen. Der erste Schritt zur Erneuerung der Gesellschaft muß mit dem Gebet beginnen.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997)

Jetzt machen

Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu sehen, was unscharf in der Ferne liegt, sondern zu tun, was unmittelbar vor uns liegt.

Thomas Carlyle – schottischer Essayist und Historiker (1795-1881), aus „Signs of Times“ (1829)

Gutes tun

Wer Gutes tun will, muß es verschwenderisch tun.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2010

Jungbrunnen

Wer die Fähigkeit behält, Schönheit zu sehen, der altert nicht.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), aus „Gespräche mit Kafka“ von Gustav Janouch (1961), Zitateheft 2018

Anders

Um bessere Ergebnisse als Andere zu erzielen, mußt Du etwas anderes tun als die Anderen.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2016

Erfahrung

Die Erfahrung sollte ein Leuchtturm sein, der uns den Weg weist; kein Liegeplatz, an dem man festmacht.

Weisheit – Zitateheft 2005

Lächeln

Ein Tag ohne zu Lächeln ist ein verlorener Tag.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler und Regisseur (1889-1977)

Wege finden

Wege entstehen dadurch, daß man sie geht.

wird oft Franz Kafka zugeschrieben – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden

Ausweichen

Insgesamt jedoch erging es uns besser damit, den Drachen aus dem Weg zu gehen statt sie zu erschlagen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Zeit

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

wird Bruce Lee zugeschrieben – amerikanischer Schauspieler (1940-1973)

Do it now!

Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Sprichwort – Zitateheft 2009

Nachfolge

Jeder tritt allein in die Nachfolge, aber keiner bleibt allein in der Nachfolge.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Nachfolge“, Dietrich Bonhoeffer Werke, Bd. 4, Zitateheft 2010

Gott ernst nehmen

Den Herrn ernst nehmen ist eine Quelle des Lebens, denn dadurch vermeidest Du tödliche Fehler.

Die Bibel, Sprüche 14,27 (GNB) – Zitateheft 2010

Entgegengesetzt

Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Sündenböcke

Die Suche nach Sündenböcken ist von allen Jagdarten die einfachste.

wird Dwight D. Eisenhower zugeschrieben – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969)

Wall Street

Die Wall Street hat sich gar nicht so sehr verändert. Sie arbeitet immer noch nach dem Prinzip, sich zuerst um sich selbst zu kümmern, als zweites um die wirklich großen und wichtigen Kunden, um alle anderen zuletzt.

Allan Sloan – amerikanischer Journalist (*1944), aus „Lessons of the crash of ’08“, Fortune Magazine, 28.9.2009

Beherzt

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt. Beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.

wird Khalil Gibran zugeschrieben – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), Zitateheft 2010

Faithraising statt Fundraising

Die Saddleback Church macht kein Fundraising. Für uns geht es nur um Faithraising. Warum? Weil wir glauben, daß Gott in erster Linie daran interessiert ist, unseren Glauben zu steigern, nicht unser Geld zu bekommen. Wir glauben außerdem, daß, wenn ersteres erreicht ist, das zweite automatisch erfolgt.

Forrest Reinhard – Pastor der Saddleback Community Church, Lake Forest, Kalifornien (*1958), Zitateheft 2010

Feinde der Freiheit

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2010

Bürokratie

Ich sah, wie zudringlich, erdrückend und ineffizient der Staat geworden war, wie er den Unternehmergeist erstickte, jede Idee abtötete und dafür nichts zurückgab.

Narasimha Rao – indischer Politiker, 1991-96 Premierminister, Reformator, der die Bremsen der Bürokratie löste und die exorbitanten Import- und Exportzölle reduzierte (1921-2004), Zitateheft 2009

Predigt

Eine gute Predigt ist eine dosierte Provokation.

Prof. Achim Härtner – deutscher evangelischer Theologe (*1960), Zitateheft 2010

Begeisterungsfähigkeit

Begeisterungsfähigkeit ist eine der Hauptursachen für den Erfolg im Leben.

wird Dale Carnegie zugeschrieben – eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer (1888-1955), Zitateheft 2010

Auflagenglück

Man kauft das Buch zuerst und liest es dann. Das Auflagenglück so vieler Autoren beruht auf dieser zeitlichen Anordnung.

wird Alexander Roda-Roda zugeschrieben – eigentlich Sandór Friedrich Rosenfeld, österreichischer Schriftsteller (1872-1945), Zitateheft 2010

Machen

Drucker hat mir die Augen geöffnet. Nach jedem unserer Treffen mahnte er mich: „Erzähl mir nicht, was Du wieder für ein wunderbares Meeting mit mir hattest. Sag mir lieber, was Du am Montag anders machen willst.“

Donald R. Keough – Ex-Vorstandsvorsitzender von Coca-Cola (1926-2015) über Peter F. Drucker, amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus dem Interview „Seeing Things As They Really Are“ („Forbes“, 10.03.1997), Zitateheft 2006

Beständigkeit

Fußball, Karriere, Geld, alles auf der Welt vergeht. Aber Jesus und das Leben mit ihm hält ewig.

wird Cacau zugeschrieben – eigentlich Claudemir Jeronimo Barreto, deutscher Fußballspieler (*1981)

Wohltätige Spenden

Wohltätiges Spenden sollte eher eine spirituelle als eine wirtschaftliche Entscheidung sein. Wirtschaftlich zahlt sich eine Spende nie aus.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Geld

Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld los zu werden, aber nur zwei, es zu erwerben: Entweder wir arbeiten für Geld – oder das Geld arbeitet für uns.

wird Bernard M. Baruch zugeschrieben – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965)

Reputation

Es ist besser, Deine Zeit zu verlieren, als Deinen Charakter.

jamaikanisches Sprichwort – Zitateheft 2010

Persönliche Weiterentwicklung

Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953)

Fürbitten

Fürbitten heißt: jemandem einen Engel senden.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2003 + 2009

Unternehmer

Ich will Unternehmer sein, nicht Unterlasser.

Gebrüder Karl und Friedrich Schock – schwäbische Unternehmer (*1934 Karl, 1930-2017 Friedrich), Zitateheft 2010

Gott dienen

Man kann Gott nicht allein mit Arbeit,

sondern auch mit Feiern und Ruhen dienen.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Krise

Das Wort „Krise“ besteht im Chinesischen aus zwei Zeichen: Das erste ist das Symbol für Gefahr… das zweite das für Chance.

aus dem Wörterbuch

Söldnertum

Eine Tätigkeit nur des Geldes wegen anzunehmen ist wie jemanden des Geldes wegen heiraten – was besonders dumm ist, wenn Sie bereits reich sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Management

Kein Unternehmen kann so schwach sein, daß es durch ein gutes Management nicht wiederbelebt werden könnte. Kein Unternehmen kann so stark sein, daß es durch ein schwaches Management nicht zerstört werden könnte.

Dr. Peter Wallenberg – schwedischer Unternehmer (1926-2015), Zitateheft 2006

Fleiß

Ich habe dreißig Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.

wird Harry Belafonte zugeschrieben – amerikanischer Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler (*1927), Zitateheft 2010

Das Beste geben

Gib der Welt das Beste was Du hast und das Beste wird zu Dir zurückkehren.

Madeline Bridges – eigentlich Mary Ainge de Vere, amerikanische Dichterin (1844-1920)

Sinn des Lebens

Liebe Deine Aufgabe mit Leidenschaft, sie ist der Sinn Deines Lebens.

wird François-Auguste-René Rodin zugeschrieben – französischer Bildhauer (1840-1917)

Unternehmer

Unternehmer erkennen eine Gelegenheit und gehen dieser nach ohne darauf zu achten, welche Ressourcen ihnen gerade zur Verfügung stehen. Sie finden kreative Wege, die Ressourcen zu beschaffen, die sie zur Erreichung ihrer Ziele benötigen.

Robert Reiss – amerikanischer Moderator, Gründer der Radio-Sendung „The CEO-Show“ (*1961)

Macht ist überflüssig

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler (1889-1977), konnte von der Association Chaplin nicht bestätigt werden

Freiheit und Knechtschaft

Der eine fragt, was kommt danach,

der andere fragt nur, ist es recht.

Also unterscheidet sich

der Freie von dem Knecht.

Theodor Storm – deutscher Schriftsteller (1817-1888), aus „Gedichte“, Berlin, Schindler 1856. Das Zitat hängt mehrfach in der Zentrale der DM-Drogeriemarkt-Kette von Dr. Götz Werner. Zitateheft 2009

Himmelreich

Wenn wir glauben, daß der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

Johannes Calvin – eigentlich Jean Cauvin, französischer Reformator und Begründer des Calvinismus (1509-1564)

Innovation

Innovation ist, wenn der Markt „Hurra“ schreit.

Prof. Dr. Wilfried Umbach – deutscher Manager, Henkel KGaA (*1936), Zitateheft 2009

Stein der Weisen

Wenn Du weißt, wie Du weniger ausgibst, als Du bekommst, hast Du den Stein der Weisen gefunden.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard’s Almanac“ (1736)

Warum Gott liebt

Gott liebt uns nicht, weil wir liebenswert sind, sondern weil er die Liebe ist.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus Collected Letters of C.S. Lewis: Volume III, Letter to Mary Van Deusen, May 25, 1951

Leib und Seele

Tue Deinem Leib Gutes, damit Deine Seele Lust bekommt, darin zu wohnen.

nach Teresa von Ávila – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582), aus „Weg der Vollkommenheit“ („Camino de Perfección“, 1566)

Einsatzbereitschaft

Als ich mein erstes Büro eingerichtet habe, begann ich erstmal damit, eine sieben Zentimeter hohe Staubschicht von Möbeln, vom Fußboden und vom Waschbecken zu entfernen. Da stand ich mit beiden hochgekrempelten Ärmeln mitten im Dreck und mußte erstmal klar Schiff machen.

Wer nicht bereit ist, dies zu leisten, der scheitert meist als Unternehmer.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Strahlen

Stars wollen angestrahlt werden, Christen strahlen ab.

Dr. Matthias Schreiber – Theologe (*1963)

Hoffnung

Die Hoffnung ist Träumen mit offenen Augen.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch fünf, der Peripatos) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Stiftungskultur

Im 19. Jahrhundert, vor Bismarcks Sozialgesetzen, waren die Reichen viel stärker ins Gemeinwesen eingebunden. Es gab 100.000 Stiftungen – fünfmal so viele wie heute. Dann übernahm bei uns der Staat die Versorgung, und die europäischen Auswanderer exportierten das philanthropische Gedankengut nach Amerika.

Prof. Dr. Thomas Druyen – Professor für vergleichende Vermögenskultur (*1957)

Auswandern

Egal, wo Ihr hinzieht, Ihr nehmt Euch selber immer mit.

Manfred Kock – deutscher Theologe, 1997-2003 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der EKD (*1936), Zitateheft 2009

Gehaltsunterschiede

Ludwig van Beethoven erhielt pro Jahr 4.000 Florin, bezahlt von 3 Adligen (Erzherzog Rudolph, Fürst Lobkowitz und Graf Kinski), nur damit er in Wien bliebe und nicht abwandere. Sein Bruder erhielt als Staatsbeamter ein Jahresgehalt von 250 Florin.

nach Friedrich Wilhelm Bautz – deutscher evangelischer Theologe (1906-1979), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL), Zitateheft 2009

Risikostreuung

Bei meinen Risiken vertraue ich weder auf einen einzigen Markt oder einen einzigen Ort, noch hängt mein Besitz vom Gewinn eines einzigen Jahres ab. Deshalb bereiten mir meine Geschäfte keine Sorgen.

sinngemäß nach William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Der Kaufmann von Venedig“ (1605), 1. Aufzug, 1. Szene „Kaufmann Antonio“

Aktienerfolg

Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Aller Anfang ist schwer

Die erste Million ist am schwierigsten, die letzten 100 Millionen sind am einfachsten.

wird Richard Gruner zugeschrieben – deutscher Verleger: Gruner & Jahr (1925-2010), Zitateheft 2016

Gute Ideen

Manch einer lehnt eine gute Idee nur ab, weil sie nicht von ihm ist.

wird Luis Bunuel zugeschrieben – spanischer Filmemacher (1900-1983)

Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum erhöht nicht nur den materiellen Lebensstandard; es formt den moralischen Charakter der Menschen und der Gesellschaft.

Benjamin M. Friedman – amerikanischer Ökonom (*1944)

Vereinfachen

Das Einfache kompliziert zu machen ist alltäglich; das Komplizierte einfach zu machen, schrecklich einfach, das ist Kreativität.

wird Charles Mingus zugeschrieben – amerikanischer Jazz-Musiker und -Komponist (1922-1979), Zitateheft 2010

Mit Menschen umgehen

Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden, aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.

wird Leo N. Tolstoi zugeschrieben – russischer Schriftsteller (1828-1910), Zitateheft 2009

Reichtum

Das Größte und Beste, das Du für jemanden tun kannst, ist nicht, Deinen Reichtum mit ihm zu teilen, sondern vielmehr den Reichtum, der bereits in ihm liegt, zu offenbaren.

wird Benjamin Disraeli zugeschrieben – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881)

Weggeben

Alles, was wir besitzen ist uns tatsächlich geliehen, wir können nichts mitnehmen, wenn wir gehen. Wenn wir eine Sache haben, die wir nicht gebrauchen können, sollten wir sie an jemanden weitergeben, der sie gebrauchen kann – jetzt.

wird Norma S. Scholl zugeschrieben

Weisheit

Ein kluger Mann sucht Weisheit; ein Verrückter denkt, daß er sie gefunden hat.

persisches Sprichwort

Kirche

Die Kirche ist ein Hospital für Sünder, kein Museum für Heilige.

wird Abigail van Buren zugeschrieben – eigentlich Pauline Esther Friedman Phillips, amerikanische Ratgeberkolumnistin (1918-2013), Zitateheft 2010

Kunden

Organisationen ab 1.000 Leuten können sich sehr gut mich sich selbst beschäftigen. Da stört der Kunde nur.

wird Klaus Höfner zugeschrieben – deutscher Unternehmensberater (*1932)

Medien

Ursprünglich vertraute ich den Medien. Ich stellte insbesondere das, was mir im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen übermittelt wurde, grundsätzlich nicht infrage – verließ ich mich doch auf deren selbstauferlegten Wahrheitsanspruch sowie auf das sogenannte journalistische Berufsethos. Daß viele Inhalte derart verdreht und Details völlig aus dem Zusammenhang gerissen werden, erschloß sich für mich zum damaligen Zeitpunkt nicht – auch daß sich Journalisten einzelne Versatzstücke herauspicken, um so eine für sie passendere und damit markttauglichere Story zu kreieren, die wiederum an der Realität so weit vorbeigeht, daß sich Protagonisten nur mit Mühe darin wiederfinden.

Natascha Kampusch – österreichisches Entführungsopfer (*1988), in ihrem ersten eigenen Zeitschriftenartikel im Branchenmagazin „Der Österreichische Journalist“ über ihre Erfahrungen mit der Berichterstattung durch die Medien nach ihrer Flucht, Zitateheft 2009

Staat

Es ist die Leistung der Menschen, die den Staat zusammenhält, und nicht die Leistung des Staates, die Menschen zusammenzuhalten.

Dr. Horst Köhler – deutscher Politiker (CDU), 2004-10 Bundespräsident (*1943), aus einem Interview in der FAZ vom 29.12.2007, Zitateheft 2009

Krieg

Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

Bertolt Brecht – deutscher Schriftsteller (1898-1956), aus „Offener Brief an die deutschen Künstler und Schriftsteller“ (September 1951), Zitateheft 2010

Geheimnis des Glücks

Seine Freude in der Freude des anderen finden können, das ist das Geheimnis des Glücks.

Georges Bernanos – französischer Schriftsteller (1888-1948)

Kinder

Jedes Kind, das zur Welt kommt, predigt sogleich das Evangelium der Liebe.

Karl Ferdinand Gutzkow – deutscher Schriftsteller und Journalist (1811-1878)

Häuser

Du formst Deine Häuser, und dann formen sie Dich.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2002

Bildung

Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.

Herbert Spencer – englischer Philosoph und Sozialwissenschaftler (1820-1903), Zitateheft 2009

Wissensstand

Wenn wir zunehmend bescheidener werden in Bezug darauf, wie wenig wir wissen, mögen wir vielleicht stärker darauf aus sein, zu suchen.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Welt

Wer seine Gedanken beherrscht, beherrscht seine Welt.

Bill Provost – amerikanischer Unternehmensberater, ausgewählt von Sir John Marks Templeton, Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2002

Vergeben

Eines der Geheimnisse eines langen und erfolgreichen Lebens ist es, jedem alles jede Nacht, bevor man zu Bett geht, zu vergeben.

wird Bernard M. Baruch zugeschrieben – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), Zitateheft 2010

Regeln für das Leben

Regel 1: Das Leben ist nicht fair – gewöhne Dich daran!
Regel 2: Die Welt wird sich nicht für Dein Selbstwertgefühl interessieren. Die Welt wird erwarten, daß Du etwas erreichst BEVOR Du von Dir selbst überzeugt bist.
Regel 3: Du wirst nicht direkt nach der Schule 40.000 Dollar im Jahr verdienen. Du wirst nicht Abteilungsleiter mit eigenem Autotelefon ehe Du Dir beides verdient hast.
Regel 4: Wenn Du meinst, Dein Lehrer sei hart, warte bis Du einen Chef hast.
Regel 5: Hamburger braten ist nicht unter Deiner Würde. Deine Großeltern hatten ein anderes Wort für Hamburger braten: Sie nannten es Chance.
Regel 6: Wenn Du es vermasselst, ist es nicht die Schuld Deiner Eltern. Also jammere nicht über Deine Fehler, sondern lerne aus ihnen.
Regel 7: Bevor Du auf die Welt kamst, waren Deine Eltern nicht so langweilig wie heute. Sie wurden so, weil sie Deine Rechnungen bezahlt, Deine Wäsche gewaschen, und sich Dein Gerede darüber angehört haben, wie cool Du Deiner Meinung nach bist. Also, bevor Du den Regenwald von den Parasiten Deiner Eltern-Generation befreist, entlause erstmal den Schrank in Deinen eigenen Zimmer.
Regel 8: Deine Schule mag Gewinner und Verlierer abgeschafft haben, aber das Leben hat das NICHT getan. In manchen Schulen haben sie das Sitzenbleiben abgeschafft und sie geben Dir so viele Anläufe, wie Du möchtest, um die richtige Antwort zu geben. Das hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit IRGENDETWAS im wahren Leben.
Regel 9: Das Leben ist nicht in Semester unterteilt. Du wirst nicht den ganzen Sommer frei haben und kaum ein Arbeitgeber ist daran interessiert, Dir bei Deiner Selbstfindung zu helfen. Mach das in Deiner Freizeit.
Regel 10: Fernsehen ist NICHT das wahre Leben. Im wahren Leben müssen Leute tatsächlich das Café verlassen und zur Arbeit gehen.
Regel 11: Sei nett zu Sonderlingen. Es ist gut möglich, daß Du einmal für einen arbeitest.

Charles J. Sykes – amerikanischer Journalist und Autor, aus einem Artikel in der San Diego Union Tribune vom 19. September 1996, wird oft fälschlicherweise William H. „Bill“ Gates zugeschrieben

Tugenden

Harte Arbeit und Ehrlichkeit werden Dir nahezu alles ermöglichen, wenn Du Dich an sie hältst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Wahrheit

Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944)

Investieren

Jedes Intelligente Investieren ist Investieren in Werte – mehr bekommen als das, wofür Du bezahlst. Investieren ist, wenn Du wenige großartige Unternehmen findest und dann auf Deinem Hintern sitzt.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), auf der Berkshire Hauptversammlung 2000

Reichtum einsetzen

Dennoch, das zehnte Gebot „Du sollst nicht begehren“ erkennt, daß Geld verdienen und Sachen besitzen eigennützige Tätigkeiten sein können. Aber nicht das Schaffen von Reichtum ist falsch, sondern das Geld um seiner selbst willen zu lieben. Die spirituelle Dimension ergibt sich durch das Entscheiden, was man mit dem Reichtum tut. Wie könnten wir auf all die Hilferufe antworten oder für die Zukunft investieren oder die wunderbaren Künstler und Handwerker unterstützen, deren Arbeit ebenfalls Gott preist, wenn wir nicht zuerst hart gearbeitet und unsere Fähigkeiten genutzt hätten, um den nötigen Reichtum zu schaffen?

Dame Margaret Thatcher – britische Politikerin, 1979-90 Premierministerin (1925-2013), aus „Speech to the Church of Scotland General Assembly“ vom 21. Mai 1988, Zitateheft 2009

Gott lieben

Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes. Auch ihre Irrwege und Fehler läßt Gott ihnen zum Guten werden.

nach Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus „Über Zurechtweisung und Gnade“ 24, Zitateheft 2009

Geld

Es ist nie zu früh, Deinen Kindern etwas über das „Instrument“ Geld beizubringen. Lehre sie, wie man dafür arbeitet, und sie lernen Stolz und Selbstachtung. Lehre sie, wie man es spart, und sie lernen Sicherheit und Selbstwert. Lehre sie, wie man großzügig mit ihm umgeht, und sie lernen Liebe.

wird Judith Jamison zugeschrieben – amerikanische Tänzerin und Choreographin (*1943), Zitateheft 2010

Demokratie

Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wir es verdienen.

wird George Bernard Shaw zugeschrieben – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950)

Von Gott geben

In unseren guten Werken ist nichts unser Eigentum.

Johannes Calvin – eigentlich Jean Cauvin, französischer Reformator und Begründer des Calvinismus (1509-1564)

Gottes Sprache

Gott flüstert in unseren Freuden, er sprich in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Über den Schmerz“ (Original: „The Problem of Pain“, 1940)

Geben

Es ist eine Besonderheit des modernen Lebens, daß viele das Geben als Last empfinden. Solche Menschen haben eine einleitende Gabe versäumt. Wenn man sich zuerst selbst in Gottes Hände gibt, ist alles weitere Geben einfach.

wird John S. Bonnell zugeschrieben – amerikanischer Pastor und Autor (1893-1992), Zitateheft 2009

Unternehmen

Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben.

Weisheit

Planung

Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen.

Luc de Clapier, Marquis de Vauvenargues – französischer Schriftsteller (1715-1747)

Preis und Wert

Aktien-Preise schwanken stärker als Aktien-Werte.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2010

Weihnachten

Weihnachten sagt uns:
Gott holt uns ab,
gleichgültig, wo wir stehen.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2009

Zeit

Wir in Afrika haben die Zeit, aber keine Uhr. Die Europäer haben die Uhr, aber keine Zeit.

afrikanisches Sprichwort – gehört auf der Internationalen Berliner Begegnung 2008, vorgetragen von Azarias Ruberwa, 2003-06 Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo (*1964), Zitateheft 2010

Wahrheit als Brücke

Es kostet uns enorm viel Mut, einem Bekannten die Wahrheit zu sagen. Wenn wir etwas sagen, das schmerzhaft für ihn ist, könnten wir auf Ablehnung stoßen und es besteht die große Wahrscheinlichkeit, daß man uns sagt, wir sollten uns nicht in Dinge einmischen, die uns nichts angehen. Wir sprechen die Wahrheit deshalb nur so lange aus, wie es bequem für uns ist und uns nichts kostet. Ähnlich ergeht es uns oft mit der Wahrheit über uns selbst. Wir haben Angst, daß wir das Gehörte nur schwer ertragen.

Nur mit dem Mut zur Wahrheit können jedoch dauerhaft Brücken zwischen den Herzen der Menschen entstehen.

Jesus ist der größte Brückenbauer, den die Menschheit jemals hatte.

Bernhard Müller – deutscher Unternehmensberater (*1960), Zitateheft 2010

Schöpfung bewahren

Wer mithilft, die Schöpfung zu bewahren, baut Brücken in die Zukunft.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933), Zitateheft 2010

Unnachahmbar

Weil wir nicht einfach sind, sind wir unnachahmbar.

Ueli Prager – Gründer der Schweizer Gastronomiekette „Mövenpick“ (1916-2011)

Stille

Je stiller Du bist, desto mehr kannst Du hören.

chinesische Weisheit

Beruf als Gottesdienst

Beruf als Gottesdienst Der weltliche Beruf ist der gottgewollte Ort des Dienstes des Christen. Denn der Christ soll Gott durch seinen Dienst in der Welt, nicht durch Rückzug aus der Welt dienen. Alles, was der Christ tut, ist weltlich. Aber wenn er es im Glauben an Gott tut, wird es heilig. Dadurch bekommt alles Tun eines Christen seine Würde.

Pfarrer Frank Schöller – Studienleiter Wirtschaftspolitik- und ethik, ev. Akademie Bad Boll (*1969), in Anlehnung an Martin Luther, Zitateheft 2010

Unvoreingenommen

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Weisheit

Größe

Flüsse und Meere kann man vermessen, ein menschliches Herz nicht.

vietnamesisches Sprichwort

Neid

Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus „Der Mensch“, erschienen in „Die Weltbühne“ 27. Jahrgang 1931, Nr. 24, S. 889-890

Gaben

Talent gibt Dir Gott. Sei bescheiden.
Ruhm geben Dir Menschen. Sei dankbar.
Einbildung gibst Du Dir selbst. Sei vorsichtig.

John Wooden – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010)

Verschwendung

Zu viele Leute geben Geld aus, das sie nicht verdient haben, um Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Leistung

Wer Leistung fordert, muß Sinn bieten.

Walter Böckmann – deutscher Sachbuchautor (1923-2014), Zitateheft 2006

Sicherheitsmarge

Du mußt das Wissen haben, den Wert eines Unternehmens grob einschätzen zu können. Aber kalkuliere nicht zu knapp. Ben Graham sprach sich immer für eine Sicherheitsmarge aus. Also nicht ein Unternehmen mit geschätzten 80 Millionen Dollar Wert für 80 Millionen Dollar kaufen, sondern stattdessen eine enorm große Sicherheitsmarge einkalkulieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Glück

Glück ist eine Überwindungsprämie.

Manès Sperber – österreichisch-französischer Schriftsteller und Philosoph (1905-1984)

Aktienrisiko

Wenn jemand anfängt über beta zu reden, schließen Sie Ihre Geldbörse … es gibt zwei Arten von Risiko: 1) Das Risiko, irgendwo anders eine bessere Rendite für Ihr Geld zu bekommen (Opportunitätskosten) und 2) das Risiko permanenter Kapitalschwächung (finanzielle Gesundheit).

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Geschichte schreiben

Nur wenige werden die Größe haben um die Geschichte zu prägen, jedoch kann jeder von uns einige kleine Ereignisse verändern. Und in der Gesamtheit all dieser Taten wird die Geschichte dieser Generation geschrieben.

Robert Francis „Bobby“ Kennedy – amerikanischer Jurist und Senator (1925-1968), aus „Day of Affirmation speech“ an der Universität Cape Town, Südafrika im Juni 1966

Chancen

Chancen sind wie Sonnenaufgänge.
Wer zu lange wartet, verpaßt sie.

William Arthur Ward – amerikanischer Schriftsteller (1921-1994), Zitateheft 2010

Licht bringen

Wer Licht bringt, bringt Freude.
Wer Freude kündet, kündet Hoffnung.
Wer Hoffnung schenkt, schenkt Liebe.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933)

Einfachheit

Wirtschafts-Universitäten honorieren schwieriges, kompliziertes Verhalten mehr als einfaches Verhalten. Allerdings ist das einfache Verhalten effektiver.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Erfahrung

Niemand hat je etwas aus dem zweiten Pferdetritt gelernt.

wird R. Philip Hanes zugeschrieben – amerikanischer Textil-Unternehmer und Autor (1926-2011)

Wohlbefinden

Die laut Forbes-Liste 400 reichsten Amerikaner haben etwa denselben Grad an Wohlbefinden, wie die ostafrikanischen Massai, ein Hirtenvolk, das in Hütten ohne Strom oder fließendes Wasser lebt.

Ed Diener – amerikanischer Psychologieprofessor (*1946), aus „Barclays Wealth Insights, Volume 4: The True Value of Wealth“ (2007)

Auserwählt

In der Welt muß man Prüfungen bestehen, um etwas wert zu sein, vor Gott aber darf man versagen und wird dennoch auserwählt.

wird Corrie ten Boom zugeschrieben – Mitglied des niederländischen Widerstandes (1892-1983), Zitateheft 2009

Schnäppchen

Finde günstige Gelegenheiten und halte Disziplin. Wenn Du keine Schnäppchen findest, behalte Dein Geld.

Francis Chou – kanadischer Fund Manager, Fund Manager des Jahrzehnts 2004 (*1956)

Gottes Liebe

Gott liebt uns, wie wir sind, aber er liebt uns zu sehr, um uns so zu lassen, wie wir sind.

Weisheit – Zitateheft 2009

Zufriedenheit

Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er das hätte, was er nicht hat.

wird Sokrates zugeschrieben – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.)

Politik

Wenn man als Unternehmer schnelle Entscheidungen traf, tut man sich schwer, die langwierigen Prozesse der Politik zu ertragen.

Dr. Michael Otto – deutscher Unternehmer: Otto-Versand (*1943), auf die Frage, ob er sich einen Gang in die Politik vorstellen könne, Zitateheft 2010

Verbundenheit

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann (1767-1835)

Kapital

Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), aus „Mein Leben und Werk“ („My Life and Work“, 1922), Zitateheft 2009

Verantwortung

Eine Sache, die vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem einzelnen gehört.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2009

Motivation

Eine Sache um ihrer selbst willen tun.

preußische Tugend – Zitateheft 2009

Freundschaft

Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.

wird Sully Prudhomme zugeschrieben – eigentlich René François Armand Prudhomme, französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1901 (1839-1907), Zitateheft 2018

Vertrauen

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: „Gib mir ein Licht, damit ich sicher in das Unbekannte schreiten möge.“ Und er antwortete: „Geh hinaus in die Dunkelheit und lege Deine Hand in die Hand Gottes, das wird für Dich besser sein als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.“

Minnie Louise Haskins – britische Soziologin an der London School of Economics (1875-1957)

Mörderische Konkurrenz

Es ist schwer, dort Geld zu verdienen, wo andere bereit sind, es zu verlieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Ruhm

Gefeiert zu sein ist befriedigend, aber beunruhigend.

wird Nicolás Gómez Dávila zugeschrieben – kolumbianischer Philosoph (1913-1994)

Investment-Resultate

Wer die gleichen Aktien kauft wie andere, darf sich nicht wundern, daß er auch die gleichen Resultate hat wie andere.

frei nach Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Gottes Hand

Alles in Gottes Hand legen,

alles in Gottes Hand lassen,

alles aus Gottes Hand nehmen.

Spruch aus einem alten Bauernhaus

Bürokratie

Die Zehn Gebote haben 279 Wörter.

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 Wörter.

Die EU-Verordnung zur Einfuhr von Karamelbonbons hat 25.911 Wörter.

Bodo H. Hauser – deutscher Fernseh-Moderator beim ZDF (1946-2004), Zitateheft 2004

Träume

Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller (1817-1862), aus „Walden“ (1854)

Broker statt Partner

Wenn Sie denken, Sie könnten tänzerisch rein- und rausgehen aus Aktien, dann möchte ich Ihr Broker sein, nicht Ihr Partner.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Qualität

Die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung ergibt sich nie aus dem, was der Lieferant hineinsteckt. Sie ist das was der Kunde daraus gewinnt und gewillt ist, dafür zu zahlen. Ein Produkt wird nicht zu einem Qualitätsprodukt, weil es schwierig und teuer herzustellen ist, wie die Hersteller üblicherweise glauben. Das ist inkompetent. Kunden zahlen nur für das, was ihnen nutzt und für sie einen Wert hat. Nichts anderes bildet Qualität.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „The Essential Drucker“ (2001), Zitateheft 2005

Wagnisse eingehen

Wer wagt und scheitert, dem kann Vergebung zuteil werden. Aber wer niemals ein Wagnis auf sich nimmt und niemals fehlgeht, der verfehlt sein Leben. Ihm wird nicht vergeben, denn er weiß nicht, daß er der Vergebung bedarf. Darum wagt es, Euch nicht der Welt, wie sie ist, anzupassen, sondern habt den Mut, sie zu verwandeln im Geist und in der Kraft der Liebe, erst in Euch selbst, dann in Eurer Welt.

wird Paul Tillich zugeschrieben – deutscher Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965), Zitateheft 2010

Staat

Mache nie Wetten mit dem Staat, denn am Ende gewinnt immer nur er.

lassen Ilja A. Ilf (1897-1937) und Jewgeni Petrow (J. P. Katajew, 1903-1942) ihren Helden im Buch „Zwölf Stühle“ (1928) sagen – Zitateheft 2008 + 2009

Optimismus

Reicht Dir das Leben eine Zitrone, mach eine Limonade daraus.

gesehen an einem Lebensmittelgeschäft in Rottach-Egern

Risiko

Man wird nie neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält.

Entdecker-Weisheit

Leben

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

wird Jean Anouilh zugeschrieben – französischer Dramatiker (1910-1987)

Lügen

Eine Lüge ist schon um die ganze Welt gerast, während sich die Wahrheit noch die Schuhe anzieht.

wird Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Investments

Die Kunst einen Anteil an öffentlichen Unternehmen zu erwerben unterscheidet sich nur wenig von der Kunst, erfolgreich Tochterunternehmen vollständig zu kaufen. In jedem Fall möchte man einfach zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit einem exzellenten Geschäft und fähigem, ehrlichem Management erwerben. Danach muß man nur kontrollieren, ob diese Qualitäten erfüllt werden.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Bibel beantwortet alle Fragen

Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2009

Wahrheit

Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind.

wird Paul Claudel zugeschrieben – französischer Dichter und Diplomat (1868-1955), Zitateheft 2010

Menschlichkeit

Um attraktive Lippen zu haben, sprich liebenswürdige Worte.
Um reizende Augen zu haben, suche das Gute in den Menschen.
Um schlank zu sein, teile Dein Essen mit den Hungernden.
Um schönes Haar zu haben, laß Deines einmal täglich von einem Kind mit seinen Fingern zerzausen.
Um gelassen zu sein, gehe Deinen Weg mit der Gewißheit, daß Du ihn niemals alleine gehen wirst.
Menschen müssen, mehr noch als Dinge, restauriert, erneuert, wiederbelebt, verbessert und erlöst werden; laß niemals jemanden fallen.
Vergiß nicht, wann immer Du eine helfende Hand benötigst, Du wirst eine am Ende eines jeden Deiner Arme finden.
Wenn Du älter wirst, wirst Du entdecken, daß Du zwei Hände hast; eine um Dir selbst zu helfen und die andere um anderen zu helfen.

Audrey Hepburn – amerikanische Schauspielerin (1929-1993), Zitateheft 2005

Nach vorne sehen

Mein Partner Charlie und ich blicken niemals zurück. Wir haben so vieles auf das wir uns freuen, daß Zurückblicken keinen Sinn ergibt.

Warren Buffet – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), gefunden auf youtube: „Warren Buffett MBA Talk“

Umsetzen

Alle guten Grundsätze sind in der Welt vorhanden; man versäumt nur, sie anzuwenden.

Blaise Pascal – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), „Pensée Nr. 540“

Widerstehen

Ein verantwortungsvoller Banker verhält sich wie ein treuer Ehepartner. Er darf sich durch kurzfristige Anreize nicht in Versuchung bringen lassen.

Bettina Werum – deutsche Psychotherapeutin (*1962), Zitateheft 2010

Schlüssel zum Erfolg

Ich weiß nicht, was der Schlüssel zum Erfolg ist, aber der Schlüssel zum Mißerfolg ist, es allen recht machen zu wollen.

wird Bill Cosby zugeschrieben – eigentlich William Henry Cosby, amerikanischer Schauspieler, Sänger und Autor (*1937)

Geld macht nicht glücklich

Ich habe viele Millionen verdient, aber Glück haben sie mir nicht gebracht.

wird John D. Rockefeller zugeschrieben – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937)

Macht

Eine allzu große Macht stürzt durch ihre eigene Masse.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2010

Eigentum

Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmergeist.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), aus einer Rede vor der New York Workingmen’s Democratic Republican Association, nachdem diese ihn zum Ehrenpräsidenten ernannte (21. März 1864), Zitateheft 2010

Können

Eine der größten Entdeckungen, die ein Mensch machen kann, eine seiner größten Überraschungen, ist festzustellen, daß er etwas tun kann, was er fürchtete, nicht zu können.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Mitmachen

Es müssen mehr Köpfe ans Denken kommen.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2010

Kaufen und Verkaufen

Kaufen, wenn andere mutlos verkaufen, und verkaufen, wenn andere gierig kaufen, verlangt äußerste Stärke und bringt die größte Belohnung.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2010

Freundschaft

Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, daß man sich wechselweise mitteile, was man tut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), an August Wolfgang Herder (Dezember 1798), Zitateheft 2002

Formen

Erst formen wir unsere Institutionen, dann formen diese Institutionen uns.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965) in seiner Rede zum Wiederaufbau des Unterhauses, Zitateheft 2009

Ruhe

Wir haben gesunde Entschlüsse nötig; früher werden wir nicht zur Ruhe kommen. Und nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft. Ruhe aber haben wir wenig, besonders geistige Ruhe fehlt uns, und gerade diese wäre die Hauptsache, denn ohne geistige Ruhe gibt es auch keine andere.

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij – russischer Schriftsteller (1821-1881), aus „Politische Schriften“ (1877)

Auslöser

Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken.

Dante Alighieri – italienischer Schriftsteller (1265-1321)

Frieden schließen

Der beste Gegner ist der, den man zum Freund gewinnt.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944), Zitateheft 2010

Einkommensteuer

Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Moral und Ökonomie

Wenn Moral eine ideale Welt verkörpert, dann stellt die Ökonomie die tatsächliche Welt dar.

Steven D. Levitt – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor (*1967)

Ich wünsche Dir Zeit

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen,
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche Dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche Dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, Sie möge Dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche Dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler – deutsche Dichterin (1923-2014), aus „Ich wünsche Dir Zeit“, Die schönsten Gedichte von Elli Michler (Don Bosco Verlag München 2008), Zitateheft 2010

Angst vor dem Tod

Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben.

wird Sir Peter Ustinov zugeschrieben – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Ziele

Fleiß für die falschen Ziele ist noch schädlicher als Faulheit für die richtigen.

Peter Bamm – deutscher Arzt und Schriftsteller, eigentlich Curt Emmerich (1897-1975), Zitateheft 2010

Führungsaufgaben

Der Chef ist der Angestellte, der die Hindernisse aus dem Weg räumt, die die Leute davon abhalten, ihre Arbeit zu tun.

Unternehmer-Weisheit

Investieren

Investiere in der Zeit des größten Pessimismus.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2005

Mission

Mission ist keine Veranstaltung, sondern eine Grundhaltung: Nicht wir sind die Endverbraucher der Liebe Gottes. Sie soll weitergegeben werden.

Oberkirchenrat Dr. Erhard Berneburg – Referent für Missionarische Dienste und Sonderseelsorge der Evangelischen Kirche Deutschlands (*1954), Zitateheft 2010

Vater und Sohn

Auf die Frage, ob er seinen Vater übertreffen wolle: „Nein, ich habe immer versucht, ihn in nichts zu kopieren – manchmal etwas töricht. Mein Freund Peter Handke und ich haben mal dem französischen Avantgarde-Regisseur Jean-Luc Godard einen Bambi verliehen. Eine vollkommen sinnlose Aktion. Ich glaube, mein Vater ist oft an mir verzweifelt.“

Dr. Hubert Burda – deutscher Verleger: Hubert Burda Media (*1940), aus einem Interview in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 30.1.2005

Reichtum

Die Befriedigung, die aus Wohlstand erwächst, ist nicht im bloßen Besitzen oder in verschwenderischen Ausgaben zu suchen, sondern in seiner weisen Anwendung.

wird Miguel de Cervantes Y Saavedra zugeschrieben – spanischer Schriftsteller (1547-1616)

Ziele

Herr, gewähre mir, daß ich immer mehr wünsche, als ich erreichen kann.

wird Michelangelo zugeschrieben – eigentlich Michelangiolo Buonarroti Simoni, italienischer Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter (1475-1564)

Eigentum

Denn wer etwas zu eigen hat, sei es auch noch so wenig, verfügt sogleich über die Grundlage, auf der sich eine eigenständige Persönlichkeit bilden, und eine eigenständige Umgebung schaffen läßt, in der sich spezifische individuelle Ziele verfolgen lassen.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992)

Gute Theorie

Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.

Weisheit

Verlierer

Nicht der ist ein Verlierer, der hinfällt, sondern der, der liegen bleibt.

Sinnspruch

Nicht verzagen

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen.

viel zitiert von Josef Ackermann – Schweizer Bankmanager: Deutsche Bank (*1948), Zitateheft 2009

Grundlagen

Adam Riese kann man nicht abwählen.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016), Zitateheft 2009

Lehren

Lehren bedeutet nicht, ein Faß zu füllen, sondern ein Licht anzuzünden.

nach Heraklit von Ephesos – griechischer Philosoph (ca. 550-480 v. Chr.), Zitateheft 2010

Investieren

Investieren ist einfacher als Du denkst, aber schwerer als es aussieht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Outperformance

Meine Beobachtungen über die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt, daß die meisten Investoren, die auf lange Sicht eine erheblich bessere Performance erreichen als der Markt, dies durch die im- oder explizite Nutzung guter Theorien erreichen. Durch deren Verwendung liegen sie weniger falsch als die Masse und sind deshalb am Ende reicher.

Dr. Horace „Woody“ Brock – amerikanischer Unternehmensberater, Gründer und Geschäftsführer von Strategic Economic Decisions, Inc. (*1945), Zitateheft 2009

Freude

Freude ist eine Liebeserklärung an das Leben.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933), Zitateheft 2010

Liebe

Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.

wird Jeremias Gotthelf zugeschrieben – eigentlich Albert Bitzius, Schweizer Pfarrer und Schriftsteller (1797-1854)

Anfang

Der Mann der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Stille

Nur in der Stille hörst Du jeden Laut.

Henning Sabo – deutscher Dichter (*1959)

Venture Capital

Ich muß sagen, daß eine kleine Investment-Firma eines der schwierigsten Dinge war, die ich je in Angriff genommen habe. Es gibt auf der ganzen Welt kein schwierigeres Geschäft, als intelligente junge Techniker und Leute zu unterstützen, die denken, sie haben ein neues Produkt, aber keine guten Geschäftsleute sind.

Royal Little – amerikanischer Unternehmer, Gründer von Textron 1923, Vater der modernen Mischkonzerne (1896-1989)

Gottes Gedanken

Ich möchte seine (Gottes) Gedanken kennen lernen. Der Rest ist Nebensache.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), aus dem Interview „A Talk with Einstein“ mit Esther Salaman, 1955

Prioritäten

Ein Politiker denkt an die nächste Wahl, ein Staatsmann an die nächste Generation.

wird James Freeman Clarke zugeschrieben – amerikanischer Prediger und Autor (1810-1888), Zitateheft 2009

Europa

Europa ist wie eine Wohngemeinschaft. Jeder greift in die Haushaltskasse, aber keiner bringt den Müll runter.

wird Matthias Beltz zugeschrieben – deutscher Kabarettist (1945-2002), Zitateheft 2010

Gegensätze

Ich habe das Schweigen von den Redseligen gelernt, die Toleranz von den Unduldsamen. Und doch bin ich diesen Lehrern nicht dankbar.

Khalil Gibran – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), aus „Sand und Schaum“ (1926)

Wettbewerb

Der zu fürchtende Wettbewerber ärgert sich gar nicht über Dich, sondern macht sein Geschäft immer besser.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Lebenslange Berufung

120 Jahre – Der Herr aber sagte: „Ich lasse meinen Lebensgeist nicht für unbegrenzte Zeit im Menschen wohnen, denn der Mensch ist schwach und anfällig für das Böse. Ich begrenze seine Lebenszeit auf 120 Jahre.“ (1. Mose 6,3, GNB)

90 Jahre – Konrad Adenauer beendet Parteivorsitz der CDU Deutschland

86 Jahre – Konrad Adenauer beendet seine Kanzlerschaft

79 Jahre – Warren Buffett führt erfolgreich die Geschäfte eines der größten Unternehmen der Welt, der Berkshire Hathaway Inc.

78 Jahre – Josef Kardinal Ratzinger wird Papst Benedikt XVI. der römisch-katholischen Kirche (2005)

73 Jahre – Konrad Adenauer beginnt als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

70 Jahre – Pensionsalter erstmals in Deutschland 1889 durch Reichskanzler Bismarck eingeführt (durchschnittliche Lebenserwartung damals 1871/1881: Männer 35,6; Frauen 38,5 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichten das 70. Lebensjahr: 17.750 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,3 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichten das 70. Lebensjahr: 21.901 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,6 Jahren)

60,7 Jahre – durchschnittliches Renteneintrittsalter in Deutschland 2008 (durchschnittliche Lebenserwartung 2006/2008: Männer 77,17 Jahre; Frauen 82,4 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichen das 60. Lebensjahr: 89.018 (89,01%) bei einer weiteren Lebenserwartung von 20,93 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichen das 60. Lebensjahr: 94.053 (94,05%) bei einer weiteren Lebenserwartung von durchschnittlich 24,71 Jahren.

aus der Statistik – Zitateheft 2010

Fortschritt

…daß in jedem Stadium des Fortschritts die Reichen, indem sie mit neuen Lebensstilen experimentieren, die den anderen noch unzugänglich sind, einen notwendigen Dienst erfüllen, ohne den der Fortschritt der Armen noch viel langsamer wäre…

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992) aus „Die Verfassung der Freiheit“ (1960)

Die goldene Regel

Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt!

Die Bibel, Matthäus 7,12 und Lukas 6,31 (NeÜ) – „Was Du nicht willst, daß man Dir tut, das füg auch keinem andern zu!“, Zitateheft 2009

Fehler machen

Ein Geschäftsmann gab mir einmal einen guten Rat. „Du wirst immer Fehler machen, aber es ist möglich durchs Leben zu gehen, Fehler zu machen und sie werden Deinem Geschäft nur wenig oder gar keinen Schaden zufügen. Denn der Trick ist, den Fehler frühzeitig zu erkennen und ihn zu bewältigen.“

Michael Anthony Ashcroft, Baron Ashcroft – britischer Unternehmer und Politiker der „Conservative Party“ (*1946), aus seiner Autobiographie „Dirty Politics, Dirty Times“ (2005)

Vor Weihnachten freuen

Vermeiden Sie den Weihnachtsansturm, und kommen Sie schon jetzt in die Kirche. Freuen Sie sich nicht erst zu Weihnachten, daß Christus geboren ist. Freuen sie sich schon jetzt darüber.

Gesehen im Gemeindebrief einer westfälischen Gemeinde

Atmosphäre

Man kann keinen großartigen Laden zum Einkaufen haben, wenn man ihn nicht vorher zu einem großartigen Laden zum Mitarbeiten (Arbeitsplatz) macht.

Stew Leonard, Sr. – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Stew Leonard’s Supermärkte (*1929)

Zuhören

Du hast zwei Ohren und einen Mund.

Frederik Cappelen – schwedischer Manager, ehemaliger CEO Nobia (*1957)

Informationsvorsprung

Es ist oft erstaunlich, wie gewisse Firmen nur über sich selber informiert sind, aber sehr wenig Bescheid wissen über die Konkurrenz – gerade auch im Ausland. Deshalb kann ein Investor wie wir, der offener, von außen an die Sache herangeht einen positiven Beitrag leisten.

René Braginsky – Schweizer Investor (*1949)

Alter

Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist Blüte der Besonnenheit.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.)

Jesu Geburt

Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546)

„Einfache“ Arbeit

Ich war glücklicher als ich noch Mechaniker war.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Motivation

Niemand wächst, wenn wenig von ihm erwartet wird.

Les Brown – amerikanischer Motivationstrainer (*1945)

Fordern

Man muß von jedem Fordern, was er leisten kann.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2010

Problemlösungen

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2002 + 2006

Einstellung zum Geld

Wenn jemand sich über seine Einstellung zum Geld klar wird, wird ihm das helfen, nahezu jeden anderen Bereich seines Lebens zu klären.

wird Billy Graham zugeschrieben – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018), Zitateheft 2010

Gewissheit

Was kann uns fehlen?

Solange wir leben, ist Gott bei uns,

und wenn wir sterben, sind wir bei ihm.

Prof. Karl Witte – deutscher evangelischer Theologe, 1959-64 Landesbischof von Hamburg (1893-1966), Zitateheft 2004

Qualität

Die wichtigste Loyalität des Künstlers ist jene gegenüber der Qualität.

wird Jean-Louis Barrault zugeschrieben – französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur (1910-1994)

Träume

Nenne Dich nicht arm, weil Deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind, wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Sparen

Sparen, Sparen, Sparen – der sicherste Weg, reich zu werden.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Nächstenliebe

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der macherlei Gnade Gottes.

Die Bibel, 1. Petrus 4,10 (LUT)

Aktienkurse

Sie fühlen sich gut, wenn Ihre Aktie steigt, und schlecht, wenn sie fällt. Ich fühle mich gut, wenn der Kurs meiner Aktien nach unten geht, weil ich dann noch mehr kaufen kann.

nach Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Bibellesen

Man muß Bibel und Zeitung lesen. Man muß die Bibel lesen, damit man die Zeitung versteht. Die Zeitung verwirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Basis dessen, was die Bibel an Menschenbild und Zukunftsperspektive hat. Wenn man das aus dem Blick verliert, dann wird man, wie der Apostel Paulus sagt, hin und her getrieben vom Winde der Meinungen.

Johannes Rau – deutscher Politiker (SPD), 1999-2004 Bundespräsident (1931-2006), 1996 als Ministerpräsident von NRW im Bundesrat, Zitateheft 2004

Perfekte Gemeinde

Wenn Du auf eine vollkommene Gemeinde wartest, mußt Du warten, bis Du in den Himmel kommst; und wenn Du doch eine vollkommene Gemeinschaft auf der Erde finden könntest, würde sie Dich sicherlich nicht in ihrer Mitte aufnehmen, denn Du selbst bist nicht vollkommen.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus „Additions to the Church“, Predigt 1167 (1874)

Reichtum

Wo Reichtum die Herrschaft über das Herz hat, hat Gott seine Autorität verloren.

wird Johannes Calvin zugeschrieben – eigentlich Jean Cauvin, französischer Reformator und Begründer des Calvinismus (1509-1564)

Rückgrad

Wenn Du aufrecht durchs Leben gehst, kannst Du von Zeit zu Zeit niedergeschlagen werden. Aber bedenke dies: Ein Mann, der von seinem Gegner niedergeschlagen wurde, kann wieder aufstehen. Ein Mann, der durch Anpassung niedergedrückt wurde, bleibt für immer unten.

Thomas John Watson , jr. – amerikanischer Manager, 1952-71 Vorstandsvorsitzender IBM (1914-1993)

Kompromisse

Du kannst den Regenbogen nicht haben,
wenn es nicht irgendwo regnet.

Sprichwort der Pueblo-Indianer

Renditen

Es ist unmöglich, überdurchschnittliche Renditen zu erreichen, wenn man nicht anders handelt als die Mehrheit.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2006

Preis und Wert

Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert ist, was du bekommst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Lernen

Ein Mensch lernt auf zwei Arten. Die eine ist Lesen, die andere die Gesellschaft von gewandteren Leuten.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Um die Ecke denken

Denke um die Ecke, da wartet ein neuer Gedanke auf Dich.

Erhard H. Bellermann – deutscher Ingenieur und Autor (*1937)

Mut

Derjenige, der am weitesten geht ist in der Regel derjenige, der Willens ist etwas zu tun und zu wagen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Dale Carnegie – eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer (1888-1955)

Mitmachen

Wir müssen aufhören, Menschen dafür zu bezahlen, daß sie nicht arbeiten. Deutschland gibt zu viel Geld fürs Wegbleiben und zu wenig fürs Mitmachen aus.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn – deutscher Ökonom, Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (*1948), auf die Frage, was für ihn der wichtigste Punkt einer „Agenda 2015“ wäre, Zitateheft 2009

Entscheidungen

Konzentrier Dich auf die wichtigen Dinge. Eine Entscheidung treffen heißt, durch eine Tür zu gehen und alle anderen zu schließen.

Abraham Zaleznik – amerikanischer Professor (Harvard Business School) und Sozialpsychologe (1924-2011)

Ausprobieren

Unmöglich ist meist nur, was noch keiner versucht hat.

Raimond Gatter – Schweizer Unternehmensberater (*1959)

Tue Recht

Fürchte Gott – Tue Recht und scheue Niemand

Lebensmotto von Rickmer Clasen Rickmers – deutscher Werftbesitzer und Reederei-Gründer (1806-1886)

Zwei Mönche

Es waren zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gebe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berühren. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt erfordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen, man brauche nur anzuklopfen und befinde sich bei Gott.

Schließlich fanden sie, was sie suchten, klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete, und als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle. Da begriffen sie: Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, befindet sich auf dieser Erde, an der Stelle, die uns Gott zugewiesen hat.

Legende, nacherzählt von Dr. Jörg Zink – deutscher Theologe und Schriftsteller, Predigtpreis 2004 (1922-2016), Zitateheft 2009

Gute Berater

Ich würde alles noch einmal so machen, wie ich es getan habe. Bis auf eine Ausnahme: Ich würde früher bessere Berater suchen.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt, Zitateheft 2009

Unabhängigkeit

Du kannst nicht erfolgreich investieren, wenn Du nicht unabhängig denkst. Und die Wahrheit ist, daß Du weder richtig noch falsch liegst, nur weil die Leute Dir recht geben. Du hast recht, wenn die Tatsachen und Deine Überlegungen richtig sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Reichtum

Die erste Million ist am schwierigsten, die letzten 100 Millionen sind am einfachsten.

wird Richard Gruner zugeschrieben – deutscher Verleger: Gruner & Jahr (1925-2010)

Besitz

Wenn Du etwas hast, was Du nicht weggeben kannst, besitzt Du es nicht, sondern es besitzt Dich.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2009

Integrität

Integrität braucht keine Regeln.

Albert Camus – französischer Philosoph und Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1957 (1913-1960), aus „Der Mythos des Sisyphos“ („Le mythe de Sisyphe“, 1942), Zitateheft 2009

Freude

Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2016

Ressourcen

Das Fehlen natürlicher Ressourcen, wie beispielsweise Öl, in Israel ist sogar ein Vorteil, denn es verlangt von uns, innovativ zu sein und hart zu arbeiten.

Stef Wertheimer – israelischer Unternehmer, Gründer von ISCAR (*1926), Zitateheft 2009

Größe

Es ist keiner so klein, als daß er nicht ein Licht anmachen könnte.

Schweizer Sprichwort – Zitateheft 2009

Rat geben

Man sollte nur Rat geben in Dingen, in denen man selber mitwirken will.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), zitiert von Johann Peter Eckermann (deutscher Schriftsteller, 1792-1854) in „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ (ab 1836), Gespräch vom 13.2.1831

Durchhaltevermögen

Es ist nicht so, daß ich besonders pfiffig bin. Es ist nur so, daß ich mich länger mit den Problemen beschäftige.

Weisheit – wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben, Zitateheft 2009

Wahrer Reichtum

Reich ist, wer viel hat; reicher ist, wer wenig braucht; am reichsten ist, wer viel gibt!

Gerhard Tersteegen – evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter (1697-1769)

Einfluß des Geldes

Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.

Heinrich Otto Deichmann – deutscher Unternehmer in der Schuhbranche (*1962)

Werte

Ohne Werte sind wir wertlos.

Weisheit – Zitateheft 2009

Risiko

Jedesmal, wenn wir bei IBM einen Schritt nach vorne gemacht haben, geschah das, weil jemand bereit war, seinen Kopf zu riskieren und etwas Neues auszuprobieren.

Thomas John Watson, Jr. – amerikanischer Manager, 1952-71 Vorstandsvorsitzender IBM (1914-1993), Zitateheft 2009

Löhne

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer: Bosch (1861-1942), Zitateheft 2009

Freundschaft

Von allen Dingen, die die Weisheit dem Menschen zum lebenslangen Glück verschafft, ist die Freundschaft am wichtigsten.

Epikur von Samos – griechischer Philosoph (341-270 v. Chr.); aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch zehn, Epikur) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Spekulation

In der Spekulation gerät die Selbstkritik, die beste Garantie für ein Minimum an gesundem Menschenverstand, in Gefahr.

John Kenneth Galbraith – amerikanischer Ökonom und Sozialkritiker (1908-2006), Zitateheft 2006

Reichtum

Wer ist reich? – Der mit seinem Los zufrieden ist.

aus dem Talmud (Mischnah Awot 4:1)

Chance

Eine Chance ist wie ein Sessellift.

Sie geht niemals verloren. Sie geht höchstens vorbei.

Weisheit

Politik als Beruf

Man kann sagen, daß drei Kriterien vornehmlich entscheidend sind für den Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus einem Vortrag vor dem Freistudentischen Bund in München, 1919

Intuition

Das eigentlich Wertvolle ist im Grunde die Intuition.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Arbeitsfreude

Ich mache meine Arbeit, weil sie mir Freude macht, und ich habe keinen Grund, mir diese Freude selbst zu nehmen.

Dr. Hans Riegel – deutscher Unternehmer, Haribo (1923-2013), Zitateheft 2012

Genies

Alle genialen Menschen sind gewissermaßen Blutsauger. Sie ernähren sich alle von demselben Stoff – dem Blut des Lebens … Der Ursprung der Dinge hat nichts Geheimnisvolles an sich. Wir alle sind Teil der