Wall Street

Die Wall Street hat sich gar nicht so sehr verändert. Sie arbeitet immer noch nach dem Prinzip, sich zuerst um sich selbst zu kümmern, als zweites um die wirklich großen und wichtigen Kunden, um alle anderen zuletzt.

Allan Sloan – amerikanischer Journalist (*1944), aus „Lessons of the crash of ’08“, Fortune Magazine, 28.9.2009

Wandern zu Gott

Wer versucht, sein Wandern einmal unter dem Aspekt zu sehen, daß er auf Gott zugeht, kann erfahren, wie relativ für ihn alles wird, was er hier auf Erden tut. Er geht über diese Welt hinweg auf Gott hin. Der Boden entschwindet immer wieder seinen Füßen. Er bietet ihm keinen festen Halt. Wir gehen immer weiter, alles bleibt zurück. Wir berühren diese Erde mit jedem Schritt, aber wir verlassen sie auch ständig. Wir spüren, daß wir nichts mitnehmen können in den Himmel.

So gehen wir uns in eine Freiheit gegenüber der Welt hinein, die uns das Gefühl vermitteln kann: Alles, was wir hier arbeiten und erreichen, worum wir uns hier sorgen, wofür wir uns verantwortlich fühlen, als das vergeht, all das kann unser Wesen nicht ausmachen. Wir sind auf dem Weg auf ein größeres Ziel, zu Gott hin, vor dem all unsere Sorgen und Mühen um die Dinge dieser Welt erst in rechte Licht gerückt werden.

Im Gehen geht uns das eigentliche Ziel unseres Lebens auf. Wir sind auf dem Weg zu Gott.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), aus „Dem Alltag eine Seele geben“, Herder Verlag 2004

Möglichkeiten

Es gibt mehr Möglichkeiten im Universum als man sich vorstellen kann.

ausgewählt von Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Broker statt Partner

Wenn Sie denken, Sie könnten tänzerisch rein- und rausgehen aus Aktien, dann möchte ich Ihr Broker sein, nicht Ihr Partner.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Frühe Fehler

Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht früh zu machen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2009

Rentenalter

Jesus Christus hat nie gesagt, arbeitet bis zum Rentenbescheid und wartet auf den Tod; sondern handelt – und damit arbeitet – bis ich wiederkomme. Dann ist der Tod nicht am Ende einer Wartehalle, sondern Höhepunkt des Lebens.

Fritz Schroth – Leiter der christlichen Tagungsstätte Hohe Rhön (*1942), Zitateheft 2009

Begeisterung

Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemüts. Es ist ein Zunder in uns, der funken will.

wird Johann Gottfried von Herder zugeschrieben – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803)

Erfahrung

Fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet Ihr Ruhe finden für Eure Seele!

Die Bibel, Jeremia 6,16 (LUT) – Zitateheft 2010

Bibel beantwortet alle Fragen

Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2009

Bildung

Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.

Herbert Spencer – englischer Philosoph und Sozialwissenschaftler (1820-1903), Zitateheft 2009

Alles beginnt mit der Sehnsucht

Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch Deine Menschwerdung Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So laß nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
Dich zu suchen,
und laß sie damit enden,
Dich gefunden zu haben.

Nelly Sachs – eigentlich Leonie Sachs, deutsche Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1966 (1891-1970)

Wert versus Preis

Ich feilsche immer so lange, bis ich einen vernünftigen Preis bekomme. Ich zahle, was die Dinge wert sind, nicht was sie kosten.

Prof. Dr. Heinz-Horst Deichmann – deutscher Schuh-Einzelhandels-Unternehmer (1926-2014), Zitateheft 2005

Führen

Führen ist die Kunst, den Schlüssel zu finden, der die Schatztruhe des Mitarbeiters aufschließt.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), aus „Menschen führen – Leben wecken: Anregungen aus der Regel Benedikts von Nursia“ (2006), Zitateheft 2018

Umsetzung

Visionen ohne Taten sind Tagträume. – Taten ohne Visionen sind Alpträume.

japanisches Sprichwort

Gottes Sprache

Gott flüstert in unseren Freuden, er sprich in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Über den Schmerz“ (Original: „The Problem of Pain“, 1940)

Preiswertes Auto

Das preiswerteste Auto, das Du je besitzen kannst, ist das, welches Du jetzt besitzt.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Sicherheitsmarge

Wir werden von unseren Investoren nicht dafür bezahlt, Aktien ohne Sicherheitsmarge zu halten.

Amit Wadhwaney – amerikanischer Fund-Manager (*1953)

Bürokratie

Ich sah, wie zudringlich, erdrückend und ineffizient der Staat geworden war, wie er den Unternehmergeist erstickte, jede Idee abtötete und dafür nichts zurückgab.

Narasimha Rao – indischer Politiker, 1991-96 Premierminister, Reformator, der die Bremsen der Bürokratie löste und die exorbitanten Import- und Exportzölle reduzierte (1921-2004), Zitateheft 2009

Zufriedenheit

Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er das hätte, was er nicht hat.

wird Sokrates zugeschrieben – griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.)

Wege finden

Wege entstehen dadurch, daß man sie geht.

wird oft Franz Kafka zugeschrieben – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden

Motivation

Mehr als mit dem Verstand denken wir mit unserem Herzen, das Herz macht den Verstand hell. Wovon unser Herz begeistert ist dafür setzen wir uns ein. Auf unserem großen Planeten ist das Herz einen Menschen nur ein winziger Fleck. Und doch: hier kommt die Liebe zur Welt.

Phil Bosmans – katholischer Ordenspriester (1922-2012); Gründer des „Bund ohne Namen“, der viele soziale Initiativen anregte

Ohne Liebe

Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

wird Lao-Tse zugeschrieben – chinesischer Philosoph (ca. 3.-5. Jh. v. Chr.)

Ziel

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben, konnte aber von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden

Macht

Eine allzu große Macht stürzt durch ihre eigene Masse.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2010

Lehre der Samurai

Viele werden Rat erteilen, nur ein paar werden ihn mit Dankbarkeit akzeptieren und noch weniger werden ihm folgen. Ab einem Alter von 30, wird der Mensch normalerweise unempfänglich für Ratschläge. Und wenn die Ratschläge ihn nicht mehr erreichen, wird er schnell stolz und eigennützig. Für den Rest seiner Tage kommen Dummheit und Unverschämtheit hinzu, welche der Grund für seinen unumkehrbaren Fall sind. Das ist der Grund, warum es unerlässlich ist, jemanden mit Urteilsvermögen zu finden und sich an ihn zu binden, um seine Lehren zu erhalten.

aus dem Hagakure (Ehrenkodex der Samurai, geschrieben zwischen 1709 und 1716)

Geduld

Geduld ist die oberste Tugend des Investors.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), Zitateheft 2010

Vorwärts leben

Das Leben kann nur rückwärts verstanden, aber es muß vorwärts gelebt werden.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks

Vermögen

Ich glaube keineswegs etwas meiner Feder Unwürdiges zu tun, indem ich hier die Sorge für Erhaltung des erworbenen und des ererbten Vermögens anempfehle.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Aphorismen zur Lebensweisheit“ (1851)

Führungsaufgaben

Der Chef ist der Angestellte, der die Hindernisse aus dem Weg räumt, die die Leute davon abhalten, ihre Arbeit zu tun.

Unternehmer-Weisheit

Medien

Ursprünglich vertraute ich den Medien. Ich stellte insbesondere das, was mir im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen übermittelt wurde, grundsätzlich nicht infrage – verließ ich mich doch auf deren selbstauferlegten Wahrheitsanspruch sowie auf das sogenannte journalistische Berufsethos. Daß viele Inhalte derart verdreht und Details völlig aus dem Zusammenhang gerissen werden, erschloß sich für mich zum damaligen Zeitpunkt nicht – auch daß sich Journalisten einzelne Versatzstücke herauspicken, um so eine für sie passendere und damit markttauglichere Story zu kreieren, die wiederum an der Realität so weit vorbeigeht, daß sich Protagonisten nur mit Mühe darin wiederfinden.

Natascha Kampusch – österreichisches Entführungsopfer (*1988), in ihrem ersten eigenen Zeitschriftenartikel im Branchenmagazin „Der Österreichische Journalist“ über ihre Erfahrungen mit der Berichterstattung durch die Medien nach ihrer Flucht, Zitateheft 2009

Geld

Es ist nie zu früh, Deinen Kindern etwas über das „Instrument“ Geld beizubringen. Lehre sie, wie man dafür arbeitet, und sie lernen Stolz und Selbstachtung. Lehre sie, wie man es spart, und sie lernen Sicherheit und Selbstwert. Lehre sie, wie man großzügig mit ihm umgeht, und sie lernen Liebe.

wird Judith Jamison zugeschrieben – amerikanische Tänzerin und Choreographin (*1943), Zitateheft 2010

Geld und Charakter

Bei allen Milliardären, die ich kennengelernt habe, bringt das Geld die Hauptcharakterzüge hervor. Wenn sie Trottel waren, bevor sie Geld hatten, so sind sie jetzt einfach Trottel mit einer Milliarde Dollar.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Verlierer

Nicht der ist ein Verlierer, der hinfällt, sondern der, der liegen bleibt.

Sinnspruch

Einfach

Die Freiheit von Sorgen durch Gottes Großmut gibt eher einen Anstoß zur Schlichtheit als zum Anhäufen von Sachen.

John Piper – amerikanischer Pastor und Autor (*1946)

Verantwortung

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950), Zitateheft 2005

Unvoreingenommen

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Weisheit

Staat

Es ist die Leistung der Menschen, die den Staat zusammenhält, und nicht die Leistung des Staates, die Menschen zusammenzuhalten.

Dr. Horst Köhler – deutscher Politiker (CDU), 2004-10 Bundespräsident (*1943), aus einem Interview in der FAZ vom 29.12.2007, Zitateheft 2009

Geheimnis des Glücks

Seine Freude in der Freude des anderen finden können, das ist das Geheimnis des Glücks.

Georges Bernanos – französischer Schriftsteller (1888-1948)

Persönliche Weiterentwicklung

Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953)

Unternehmer

Der Unternehmer, der diesen Namen verdient, sieht den Markt nicht wie die Nomaden lediglich als Weideplatz, welcher abgegrast und dann verlassen wird, sondern denkt vielmehr wie ein Pionier, der das urbar gemachte Land beackert, bebaut und zu immer neuen Fruchtfolgen bringt. In seiner Markttätigkeit folgt er nicht nur der Entwicklung, vielmehr will er sie gestalten. So sind durch echte innovative Leistungen immer wieder Umwelt verändernde Märkte aufgebaut worden.

wird Heinrich Oswald zugeschrieben – Schweizer Manager: Knorr, Ringier Verlag (1917-2008)

Schamgefühl

Früher haben die Spieler einen roten Kopf gekriegt, wenn sie uns bei Vertragsverhandlungen 10.000 Mark mehr an Gehalt aus dem Kreuz geleiert hatten. Am Ende hatten sie nicht einmal mehr bei einer Million einen roten Kopf.

Dr. Gerd Niebaum – deutscher Rechtsanwalt, 1986-2004 Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund (*1948), Zitateheft 2009

Erfolg

Erfolg hat man häufig mit dem, was man nicht tut.

wird Dr. Hermann Josef Abs zugeschrieben – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994)

Ziele

Fleiß für die falschen Ziele ist noch schädlicher als Faulheit für die richtigen.

Peter Bamm – deutscher Arzt und Schriftsteller, eigentlich Curt Emmerich (1897-1975), Zitateheft 2010

Auszeichnung

Besser, man zeichnet sich aus, als daß man sich auszeichnen läßt.

Johann Gottlieb Nathusius – deutscher Unternehmer (1760-1835), lehnte so ab, in den Adelsstand erhoben zu werden, Zitateheft 2010

Heimat in Gott

Gottes Sohn wird Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott.

nach Hildegard von Bingen – deutsche Benediktiner-Äbtissin, Natur- und Heilkundige (1098-1179)

Neue Ufer

Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), Zitateheft 2004

Zuhören

Du hast zwei Ohren und einen Mund.

Frederik Cappelen – schwedischer Manager, ehemaliger CEO Nobia (*1957)

Alter

Je älter der Geiger umso süßer die Klänge.

englisches Sprichwort – Zitateheft 2010

Einfach

Ein Entrepreneur muß komplizierte Dinge einfach sehen. Sonst wagt er nie etwas.

Unternehmer-Weisheit

Reichtum

Die Befriedigung, die aus Wohlstand erwächst, ist nicht im bloßen Besitzen oder in verschwenderischen Ausgaben zu suchen, sondern in seiner weisen Anwendung.

wird Miguel de Cervantes Y Saavedra zugeschrieben – spanischer Schriftsteller (1547-1616)

Sorgfalt

Was überhaupt Wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, ordentlich getan zu werden.

Philip Dormer Stanhope, 4th Earl of Chesterfield – britischer Staatsmann (1694-1773), in einem Brief an seinen Sohn am 9.10.1746

Macht Geld glücklich?

Man muß sich fragen, was man mit dem Reichtum macht. Haben Sie eine Bibel? …da steht, daß die Reichen nicht hochmütig sein und gute Dinge tun sollen – das Geld bereitwillig weggeben, damit sie einen Schatz im Himmel haben.

Prof. Dr. Heinz-Horst Deichmann – deutscher Schuh-Einzelhandels-Unternehmer (1926-2014), Zitateheft 2005

Zurück zu den Wurzeln

„Herr Doktor, ich habe Ohrenschmerzen.“
2000 v. Chr.: „Hier, iß diese Wurzel.“
1000 v. Chr.: „Diese Wurzel ist heidnisch, sprich dieses Gebet.“
1850: „Gebet ist Aberglaube, nimm diesen Trank.“
1930: „Dieser Trank ist Quacksalberei, schluck diese Pille.“
1970: „Diese Pille ist wirkungslos, nimm dieses Antibiotikum.“
2000: „Dieses Antibiotikum ist künstlich, hier, iß diese Wurzel.“

Anonymus – „History of Medicine“, wurde im Internet 1997-98 verbreitet, Quelle: 106 utne reader, http://www.hsc.stonybrook.edu/som/fammed/newsletters/VOL1398F.htm, Zitateheft 2009

Genug

Nun, ich denke es gibt eine große Wahrheit, die typische Investmentbanker nur schwer erkennen können, aber der Kerl, der sein eigenes Geld investiert, sollte keine Probleme haben, sie zu erkennen. Wenn du komfortabel reich bist und du einen Weg hast, Geld zu investieren, der es überaus wahrscheinlich macht, dich komfortabel reich zu halten, und jemand anderes findet ein schnell wachsendes Etwas und wird ein bißchen schneller als du reicher, dann ist das keine große Tragödie.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Langes Leben

Und wenn man sich die gesamte Biographie von Hundertjährigen anschaut, dann läßt sich feststellen, daß überaus viele Probanden nicht nur von einem Beruf, sondern vielleicht eher von einer Berufung sprechen.

Prof. Dr. Peter Martin – Deutsches Zentrum für Alternsforschung, Heidelberg, Zitateheft 2009

Hoffnung

Die Hoffnung ist Träumen mit offenen Augen.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „Über Leben und Lehren berühmter Philosophen“ (Buch fünf, der Peripatos) von Diogenes Laertios (griechischer Historiker und Doxograph, 3. Jh.)

Erfolg

Wenn Du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein.
Wenn Du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein.
Wenn Du dreimal Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit.

Sprichwort aus der Normandie – Zitateheft 2010

Spekulation

In der Spekulation gerät die Selbstkritik, die beste Garantie für ein Minimum an gesundem Menschenverstand, in Gefahr.

John Kenneth Galbraith – amerikanischer Ökonom und Sozialkritiker (1908-2006), Zitateheft 2006

Ziele

Die Menschen sind nicht faul. Sie haben nur keine Ziele, die sie inspirieren und die es sich lohnt zu verfolgen.

wird Anthony „Tony“ Jay Robbins zugeschrieben – eigentlich Anthony J. Mahavoric, amerikanischer Autor, Redner, Motivationstrainer und Philanthrop (*1960)

Entgegengesetzt

Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Bibellesen

Man muß Bibel und Zeitung lesen. Man muß die Bibel lesen, damit man die Zeitung versteht. Die Zeitung verwirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Basis dessen, was die Bibel an Menschenbild und Zukunftsperspektive hat. Wenn man das aus dem Blick verliert, dann wird man, wie der Apostel Paulus sagt, hin und her getrieben vom Winde der Meinungen.

Johannes Rau – deutscher Politiker (SPD), 1999-2004 Bundespräsident (1931-2006), 1996 als Ministerpräsident von NRW im Bundesrat, Zitateheft 2004

Brückenbauer

Du wirst genannt werden: Ein Mann der Brücken baut, der Wiederhersteller von Wegen und Orten, in denen man wieder leben kann.

Die Bibel, Jesaja 58,12 (N.N.) – Leitspruch von Dr. Robert H. Schuller, reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2009

Spendermotivation

Es gibt mir ein gutes Gefühl.

Walter Annenberg – amerikanischer Philanthrop, der Gemälde im Wert von 1 Milliarde US-Dollar an das New York’s Metropolitan Museum gespendet hat über seine Spendermotivation (1908-2002), Zitateheft 2004

Verbundenheit

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann (1767-1835)

Geben

Es ist eine Besonderheit des modernen Lebens, daß viele das Geben als Last empfinden. Solche Menschen haben eine einleitende Gabe versäumt. Wenn man sich zuerst selbst in Gottes Hände gibt, ist alles weitere Geben einfach.

wird John S. Bonnell zugeschrieben – amerikanischer Pastor und Autor (1893-1992), Zitateheft 2009

Moralische Werte

Ohne landläufig geteilte und fest verwurzelte moralische Werte und Verpflichtungen werden weder das Gesetz, noch eine demokratische Regierung, nicht einmal die Marktwirtschaft richtig funktionieren.

Václav Havel – tschechischer Schriftsteller und Politiker, 1993-2003 Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011)

Unnachahmbar

Weil wir nicht einfach sind, sind wir unnachahmbar.

Ueli Prager – Gründer der Schweizer Gastronomiekette „Mövenpick“ (1916-2011)

Schatten

Heute sitzt jemand im Schatten, weil ein anderer vor langer Zeit einen Baum gepflanzt hat.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Lernen

Ein Mensch lernt auf zwei Arten. Die eine ist Lesen, die andere die Gesellschaft von gewandteren Leuten.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Einfache Dinge

In den 35 Jahren, in denen ich Value Investment betreibe, habe ich keinerlei Trend in diese Richtung gesehen. Es scheint einen verwunderlichen menschlichen Charakterzug zu geben, der einfache Dinge gerne schwierig macht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Lösungen

Mitte der 90er Jahre habe ich mein Unternehmen, die Max Schön AG, in das dänische Unternehmen Sanistal eingebracht. Nun bin ich dort ein Minderheitsgesellschafter. Ein Risiko, das sich für mich bezahlt gemacht hat: Ich habe die dänische Mentalität kennen und schätzen gelernt. Wenn in Dänemark etwas schiefläuft, sucht man nach der Lösung. Wenn hingegen in Deutschland etwas schiefläuft, sucht man den Schuldigen.

Max Schön – deutscher Unternehmer (*1961), Zitateheft 2009

Gott

Gott ist so groß, daß er es wohl wert ist, ihn ein Leben lang zu suchen.

wird Teresa von Ávila zugeschrieben – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582)

Kaufen und Verkaufen

Kaufen, wenn andere mutlos verkaufen, und verkaufen, wenn andere gierig kaufen, verlangt äußerste Stärke und bringt die größte Belohnung.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2010

Risikobereitschaft

Wenn Du auf dem Boden schläfst, hast Du keine Angst, aus dem Bett zu fallen.

Weisheit – Zitateheft 2010

Welt

Wer seine Gedanken beherrscht, beherrscht seine Welt.

Bill Provost – amerikanischer Unternehmensberater, ausgewählt von Sir John Marks Templeton, Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2002

Fehler

Nur die Liebe hat die Geduld, die Fehler auszuhalten, die wir nicht ändern können.

J. Jelinek – ausgewählt von Sir John Marks Templeton, Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2002

Wirkung

Was Dein Wort zu bedeuten hat, erfährst Du durch den Widerhall, den es erweckt.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus ihren „Aphorismen“, erschienen in „Gesammelte Schriften“, Band 1 (1893)

Auferstehung

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Weisheit

Arbitrage

Gib einem Menschen einen Fisch und Du machst ihn satt für einen Tag. Lehre ihn die Kunst der Arbitrage und Du machst ihn satt für immer.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Größe

Es ist nichts groß, was nicht gut ist; und es ist nichts wahr, was nicht besteht.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815)

Freude und Kummer

Freude zeigt sich am strahlenden Gesicht, Kummer legt sich aufs Gemüt.

Die Bibel, Sprüche 15,13 (GNB) – Zitateheft 2010

Einsatzbereitschaft

Als ich mein erstes Büro eingerichtet habe, begann ich erstmal damit, eine sieben Zentimeter hohe Staubschicht von Möbeln, vom Fußboden und vom Waschbecken zu entfernen. Da stand ich mit beiden hochgekrempelten Ärmeln mitten im Dreck und mußte erstmal klar Schiff machen.

Wer nicht bereit ist, dies zu leisten, der scheitert meist als Unternehmer.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Beherzt

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt. Beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.

wird Khalil Gibran zugeschrieben – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), Zitateheft 2010

Fleiß

Ich habe dreißig Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.

wird Harry Belafonte zugeschrieben – amerikanischer Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler (*1927), Zitateheft 2010

Umsetzen

Das Wissen muß ein Können werden.

Carl Phillip Gottfried von Clausewitz – preußischer Militärstratege (1780-1831)

„Einfache“ Arbeit

Ich war glücklicher als ich noch Mechaniker war.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Qualität

Die wichtigste Loyalität des Künstlers ist jene gegenüber der Qualität.

wird Jean-Louis Barrault zugeschrieben – französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur (1910-1994)

Verständlichkeit

Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß sie jeder verstehen muß.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860)

Wahrheit

Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944)

Reichtum

Die erste Million ist am schwierigsten, die letzten 100 Millionen sind am einfachsten.

wird Richard Gruner zugeschrieben – deutscher Verleger: Gruner & Jahr (1925-2010)

Angst vor dem Tod

Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben.

wird Sir Peter Ustinov zugeschrieben – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Leben

Das Leben ist wie Fahrradfahren. Man muß sich ständig vorwärtsbewegen, wenn man das Gleichgewicht nicht verlieren will.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), in einem Brief an seinen Sohn Eduard (5. Februar 1930), Zitateheft 2008

Klug

Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher.

wird Voltaire zugeschrieben – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller (1694-1778)

Gute Berater

Ich würde alles noch einmal so machen, wie ich es getan habe. Bis auf eine Ausnahme: Ich würde früher bessere Berater suchen.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt, Zitateheft 2009

Reputation

Wenn ein Management mit brilliantem Ruf ein Unternehmen mit einem Ruf für schlechte Wirtschaftlichkeit angeht, so ist es der Ruf des Unternehmens, der erhalten bleibt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Risikostreuung

Bei meinen Risiken vertraue ich weder auf einen einzigen Markt oder einen einzigen Ort, noch hängt mein Besitz vom Gewinn eines einzigen Jahres ab. Deshalb bereiten mir meine Geschäfte keine Sorgen.

sinngemäß nach William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Der Kaufmann von Venedig“ (1605), 1. Aufzug, 1. Szene „Kaufmann Antonio“

Freundschaft

Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.

wird Sully Prudhomme zugeschrieben – eigentlich René François Armand Prudhomme, französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1901 (1839-1907), Zitateheft 2018

Vergeben

Eines der Geheimnisse eines langen und erfolgreichen Lebens ist es, jedem alles jede Nacht, bevor man zu Bett geht, zu vergeben.

wird Bernard M. Baruch zugeschrieben – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), Zitateheft 2010

Guter Rat

Ein guter Rat ist wie Schnee: je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.

Finnisches Sprichwort

Die Sicht der Dinge

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

Jean Anouilh – französischer Dramatiker (1910-1987)

Entwicklung

Von Zeit zu Zeit erweitert sich der Verstand eines Menschen durch eine neue Idee oder eine neue Empfindung und schrumpft nie wieder auf sein vorheriges Maß zurück.

Oliver Wendell Holmes, sr. – amerikanischer Arzt und Schriftsteller (1809-1894), aus „The Autocrat of the Breakfast Table“, Kapitel 11 (1858)

Vertrauen

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: „Gib mir ein Licht, damit ich sicher in das Unbekannte schreiten möge.“ Und er antwortete: „Geh hinaus in die Dunkelheit und lege Deine Hand in die Hand Gottes, das wird für Dich besser sein als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.“

Minnie Louise Haskins – britische Soziologin an der London School of Economics (1875-1957)

Alter

Das Alter ist wie eine Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen läßt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.“

wird Gertrud von Le Fort zugeschrieben – eigentlich Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von Le Fort, deutsche Schriftstellerin (1876-1971)

Weihnachten

Weihnachten sagt uns:
Gott holt uns ab,
gleichgültig, wo wir stehen.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2009

Größe

Flüsse und Meere kann man vermessen, ein menschliches Herz nicht.

vietnamesisches Sprichwort

Werte schaffen

Viele Manager wundern sich, warum wir Werte schaffen, wo es ihnen nicht gelingt. Das liegt an den Faktoren, über die wir sprachen: am 100-Tage-Plan, an den Messsystemen, an der von uns geförderten Unternehmermentalität und an unserer Form der Kontrolle.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager (KKR) (*1944)

Zeit

Wir in Afrika haben die Zeit, aber keine Uhr. Die Europäer haben die Uhr, aber keine Zeit.

afrikanisches Sprichwort – gehört auf der Internationalen Berliner Begegnung 2008, vorgetragen von Azarias Ruberwa, 2003-06 Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo (*1964), Zitateheft 2010

Machen

Drucker hat mir die Augen geöffnet. Nach jedem unserer Treffen mahnte er mich: „Erzähl mir nicht, was Du wieder für ein wunderbares Meeting mit mir hattest. Sag mir lieber, was Du am Montag anders machen willst.“

Donald R. Keough – Ex-Vorstandsvorsitzender von Coca-Cola (1926-2015) über Peter F. Drucker, amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus dem Interview „Seeing Things As They Really Are“ („Forbes“, 10.03.1997), Zitateheft 2006

Pressescheu

Über Ludwig van Beethoven, zur Erläuterung der Pressescheu des Komponisten: „Medien? – Han ich keen Zick für. (Medien? – Habe ich keine Zeit für.)“

Konrad Beikircher – deutscher Kabarettist (*1945)

Formen

Erst formen wir unsere Institutionen, dann formen diese Institutionen uns.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965) in seiner Rede zum Wiederaufbau des Unterhauses, Zitateheft 2009

Predigt

Eine gute Predigt ist eine dosierte Provokation.

Prof. Achim Härtner – deutscher evangelischer Theologe (*1960), Zitateheft 2010

Geld

Geld ist ein großer Schatz, der nur wächst, indem man ihn weggibt.

wird Sir Francis Bacon zugeschrieben – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), Zitateheft 2018

Unternehmen

Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben.

Weisheit

Nachfolge

Jeder tritt allein in die Nachfolge, aber keiner bleibt allein in der Nachfolge.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Nachfolge“, Dietrich Bonhoeffer Werke, Bd. 4, Zitateheft 2010

Mitmensch

Wo aus Übermut Sanftmut und aus Wankelmut Wandelmut wird, wo aus Eigensinn Gemeinsinn, aus Leid Mitleid, aus Hartherzigkeit Barmherzigkeit, aus Vergeltung Vergebung, aus Sorge Fürsorge, aus Vorherrschaft Partnerschaft und aus dem Geschöpf das Mitgeschöpf wird – da wird aus dem Menschen ein Mitmensch.

Friedrich Schorlemmer – deutscher Theologe, (*1944), aus Friedenspreisrede von 1993, Zitateheft 2010

Simplify

Was es nicht alles gibt, was ich nicht brauche!

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Ausweichen

Insgesamt jedoch erging es uns besser damit, den Drachen aus dem Weg zu gehen statt sie zu erschlagen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2002

Begeisterung

Wir benehmen uns, als wären Komfort und Luxus die Hauptbedürfnisse des Lebens, während alles, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein, etwas ist, für das wir uns begeistern können.

wird Charles Kingsley zugeschrieben – englischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller (1819-1875)

Reichtum

Der Mensch schafft Reichtum, aber nicht der Reichtum Menschen.

vietnamesisches Sprichwort

Vereinfachen

Das Einfache kompliziert zu machen ist alltäglich; das Komplizierte einfach zu machen, schrecklich einfach, das ist Kreativität.

wird Charles Mingus zugeschrieben – amerikanischer Jazz-Musiker und -Komponist (1922-1979), Zitateheft 2010

Aktienrisiko

Wenn jemand anfängt über beta zu reden, schließen Sie Ihre Geldbörse … es gibt zwei Arten von Risiko: 1) Das Risiko, irgendwo anders eine bessere Rendite für Ihr Geld zu bekommen (Opportunitätskosten) und 2) das Risiko permanenter Kapitalschwächung (finanzielle Gesundheit).

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Bibel

Mich beunruhigen nicht die Bibelstellen, die ich nicht verstehe, es sind vielmehr die Stellen, die ich verstehe.

wird Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Wünsche

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit“ (1812)

Gesetze

Nicht weil die Menschen Gesetze erlassen haben, gibt es Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum. Im Gegenteil, weil Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum vorherbestehen, erlassen die Menschen Gesetze.

Frédéric Bastiat – französicher Ökonom und Journalist (1801-1850), aus „Der Staat – die große Fiktion“

Investieren

Investieren ist einfacher als Du denkst, aber schwerer als es aussieht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Stiftungskultur

Im 19. Jahrhundert, vor Bismarcks Sozialgesetzen, waren die Reichen viel stärker ins Gemeinwesen eingebunden. Es gab 100.000 Stiftungen – fünfmal so viele wie heute. Dann übernahm bei uns der Staat die Versorgung, und die europäischen Auswanderer exportierten das philanthropische Gedankengut nach Amerika.

Prof. Dr. Thomas Druyen – Professor für vergleichende Vermögenskultur (*1957)

Maß der Wirtschaft

Das Maß der Wirtschaft ist der Mensch; das Maß des Menschen ist sein Verhältnis zu Gott.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), Zitateheft 2010

Einfachheit

Halte die Dinge einfach und nimm sie ernst. Einfachheit ist das Endergebnis langer harter Arbeit, nicht der Anfang.

Erkenntnis – Zitateheft 2010

Moral

Eine Moral, die dabei die Sachkenntnis der Wirtschaftsgesetze überspringen zu können meint, ist nicht Moral, sondern Moralismus, also das Gegenteil von Moral. Eine Sachlichkeit, die ohne das Ethos auszukommen meint, ist Verkennung der Wirklichkeit des Menschen und damit Unsachlichkeit.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13 Heiliger Vater, (*1927), Zitateheft 2009

Verantwortung

Eine Sache, die vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem einzelnen gehört.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2009

Eigentum

Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Daß einige reich sind, zeigt, daß andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung für Fleiß und Unternehmergeist.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), aus einer Rede vor der New York Workingmen’s Democratic Republican Association, nachdem diese ihn zum Ehrenpräsidenten ernannte (21. März 1864), Zitateheft 2010

Lernen

Jedes Mal, wenn Du ein Buch öffnest, lernst Du etwas.

Weisheit

Ruhe

Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.

Friedrich Schiller deutscher Dichter (1759-1805), aus der Abhandlung „Über naive und sentimentalische Dichtung“ (1795)

Fehler

Alle Fehler, die man hat, sind verzeihlicher als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld – französischer Aphoristiker (1613-1680), aus „Unterdrückte Maximen“ (1665), Zitateheft 2009

Geduld

Ich warte immer, bis irgendwo Geld in einer Ecke liegt und ich nur noch hinzugehen und es aufzuheben brauche.

James B. „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor, Wirtschafts-Kommentator und Autor (*1942)

Gebet um Geschwisterliebe

Vater! Ich liebe meine Schwestern und Brüder. Ich liebe sie, weil Du sie liebst. Ich liebe sie, obwohl sie Fehler haben und Fehler machen.

Vater! Ich vergebe ihnen, wo sie sich gegen mich gewandt haben. Ich bitte für mich selbst im Namen Jesu um Vergebung, wo ich sie nicht liebte, wo ich mich von ihnen absetzte, wo ich sie verurteilte, wo ich verächtlich dachte oder redete.

Herr Jesus Christus! Ich will mein Herz, meine Gedanken und meine Mund bewahren, daß sie nichts Negatives und Zerstörerisches denken und sagen über meine Geschwister. Negatives über andere erzähle ich nicht mehr wieder. Und wo ich von Unsegen höre, soll das von nun an Anlaß sein zu vergeben, zu segnen und zu lieben.

Heiliger Geist! Erfülle mich mit Deiner Liebe. Laß mich davon überfließen. Nur durch Dich wird unter uns das Wunder von Liebe und Einheit wahr.

Amen.

Gebet aus England zur Zeit der Erweckung im 18. Jahrhundert

Verantwortung

Liebe bedeutet, daß das Leben keine andere Bedeutung hat außer Verantwortung. Verantwortung gegenüber unserer Familie, gegenüber unserem Volk, gegenüber unserer Zivilisation, und jetzt, durch den Druck der Geschichte, gegenüber der gesamten Menschheit, die auch unsere Feinde einschließt.

wird Reinhold Niebuhr zugeschrieben – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971)

Unternehmer

Ich will Unternehmer sein, nicht Unterlasser.

Gebrüder Karl und Friedrich Schock – schwäbische Unternehmer (*1934 Karl, 1930-2017 Friedrich), Zitateheft 2010

Zeitmanagement

Zeitmanagement, wirklich entscheiden, welche Dinge zählen, ist eine echte Kunst. Es braucht Zeit, sie zu lernen. Ich habe viel Zeit gebraucht, um das richtig hinzukriegen.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Lösen

Löse das Problem, nicht die Schuldfrage.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2010

Freiheit

Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

Heinrich von Kleist – eigentlich Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist, deutscher Dramatiker (1777-1811), in einem Brief an Ulrike von Kleist, Mai 1799

Risiko

Diese Leute setzten etwas aufs Spiel, das sie besaßen und benötigten für etwas, das sie zwar nicht hatten, aber auch nicht benötigten.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), zum Scheitern der 100fach gehebelten und von Nobelpreisträgern beratenen Hedge Fonds LTCM (Long Term Capital Management), gefunden auf youtube: „Warren Buffett MBA talk“

Vermögen

Als Vermögen sollte man das bezeichnen, was einer vermag, und nicht das, was einer besitzt.

Werner Mitsch – deutscher Aphoristiker (1936-2009), Zitateheft 2010

Gute Theorien

Ich mag gute Theorien. Sie funktionieren besser.

wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben

Mitmachen

Es müssen mehr Köpfe ans Denken kommen.

Reinhard Mohn – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2010

Üble Nachrede

„Es ist eine allgemeinschändliche Plage, daß jedermann lieber Böses als Gutes von dem Nächsten sagen hört… Das heißt nur Afterredner…, wenn sie ein Stücklein von einem anderen wissen, tragen es in alle Winkel und haben eine Freude daran, daß sie eines anderen Schmutz aufwühlen können, wie die Säue, die sich im Kot wälzen und mit dem Rüssel darin wühlen.“

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546) zum achten Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden gegen Deinen Nächsten“, Zitateheft 2002

Risiko

Jedesmal, wenn wir bei IBM einen Schritt nach vorne gemacht haben, geschah das, weil jemand bereit war, seinen Kopf zu riskieren und etwas Neues auszuprobieren.

Thomas John Watson, Jr. – amerikanischer Manager, 1952-71 Vorstandsvorsitzender IBM (1914-1993), Zitateheft 2009

Umsetzen

Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Marktwirtschaft

Sosehr auch mein Herz schon immer links von der Mitte meiner Brust schlug, habe ich immer gewußt, daß das einzig funktionierende und überhaupt mögliche Wirtschaftssystem die Marktwirtschaft ist. Das heißt ein System, in dem alles einen konkreten Besitzer hat und für alles daher jemand verantwortlich ist, in dem – im Rahmen der Rechtsordnung – absolute Selbständigkeit und Pluralität der ökonomischen Subjekte herrscht und dessen Gang vor allem von den Gesetzen des Marktes geleitet ist. Einzig ein solches System ist natürlich, hat Sinn und kann zu Prosperität führen, weil es dem Charakter des Lebens entspricht.

Václav Havel – tschechischer Schriftsteller und Politiker, 1993-2003 Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011)

Dummheit

Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.

Sprichwort

Regeln für das Leben

Regel 1: Das Leben ist nicht fair – gewöhne Dich daran!
Regel 2: Die Welt wird sich nicht für Dein Selbstwertgefühl interessieren. Die Welt wird erwarten, daß Du etwas erreichst BEVOR Du von Dir selbst überzeugt bist.
Regel 3: Du wirst nicht direkt nach der Schule 40.000 Dollar im Jahr verdienen. Du wirst nicht Abteilungsleiter mit eigenem Autotelefon ehe Du Dir beides verdient hast.
Regel 4: Wenn Du meinst, Dein Lehrer sei hart, warte bis Du einen Chef hast.
Regel 5: Hamburger braten ist nicht unter Deiner Würde. Deine Großeltern hatten ein anderes Wort für Hamburger braten: Sie nannten es Chance.
Regel 6: Wenn Du es vermasselst, ist es nicht die Schuld Deiner Eltern. Also jammere nicht über Deine Fehler, sondern lerne aus ihnen.
Regel 7: Bevor Du auf die Welt kamst, waren Deine Eltern nicht so langweilig wie heute. Sie wurden so, weil sie Deine Rechnungen bezahlt, Deine Wäsche gewaschen, und sich Dein Gerede darüber angehört haben, wie cool Du Deiner Meinung nach bist. Also, bevor Du den Regenwald von den Parasiten Deiner Eltern-Generation befreist, entlause erstmal den Schrank in Deinen eigenen Zimmer.
Regel 8: Deine Schule mag Gewinner und Verlierer abgeschafft haben, aber das Leben hat das NICHT getan. In manchen Schulen haben sie das Sitzenbleiben abgeschafft und sie geben Dir so viele Anläufe, wie Du möchtest, um die richtige Antwort zu geben. Das hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit IRGENDETWAS im wahren Leben.
Regel 9: Das Leben ist nicht in Semester unterteilt. Du wirst nicht den ganzen Sommer frei haben und kaum ein Arbeitgeber ist daran interessiert, Dir bei Deiner Selbstfindung zu helfen. Mach das in Deiner Freizeit.
Regel 10: Fernsehen ist NICHT das wahre Leben. Im wahren Leben müssen Leute tatsächlich das Café verlassen und zur Arbeit gehen.
Regel 11: Sei nett zu Sonderlingen. Es ist gut möglich, daß Du einmal für einen arbeitest.

Charles J. Sykes – amerikanischer Journalist und Autor, aus einem Artikel in der San Diego Union Tribune vom 19. September 1996, wird oft fälschlicherweise William H. „Bill“ Gates zugeschrieben

Geben

Alles, was Ihr habt, wird eines Tages gegeben werden; daher gebt es jetzt, daß die Zeit des Gebens Eure ist und nicht die Eurer Erben.

Khalil Gibran – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), Zitateheft 2009

Nachwuchs

Wenn aus Liebe Leben wird, erhält das Glück einen Namen.

Sprichwort

Lernen

Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.

wird Edward Benjamin Baron Britten zugeschrieben – britischer Komponist (1913-1976)

Träume

Nenne Dich nicht arm, weil Deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind, wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Unabhängigkeit

Du kannst nicht erfolgreich investieren, wenn Du nicht unabhängig denkst. Und die Wahrheit ist, daß Du weder richtig noch falsch liegst, nur weil die Leute Dir recht geben. Du hast recht, wenn die Tatsachen und Deine Überlegungen richtig sind.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2004

Freiheit

Auf den Bergen ist die Freiheit!

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805)

Stille

Nur in der Stille hörst Du jeden Laut.

Henning Sabo – deutscher Dichter (*1959)

Mit Menschen umgehen

Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden, aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.

wird Leo N. Tolstoi zugeschrieben – russischer Schriftsteller (1828-1910), Zitateheft 2009

Wurzel aller Schwierigkeiten

Ich konnte als Wurzel aller Schwierigkeiten die Vernachlässigung des Gebets ausmachen. Der erste Schritt zur Erneuerung der Gesellschaft muß mit dem Gebet beginnen.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997)

Besessenheit

Unser Beispiel für Leidenschaft im Beruf ist der katholische Schneider, der jahrelang gespart hatte, um eine Pilgerreise in den Vatikan zu finanzieren. Als er zurückkam, hielt seine Gemeinde ein Treffen ab, um aus erster Hand einen Bericht über den Papst zu bekommen. „Sag uns,“ sagten die eifrigen Gläubigen, „was für eine Art Mensch ist er?“. Unser Held verschwendete keine Worte: „Er trägt Größe 54.“

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Management Secrets“ (2009)

Empirische Wissenschaft

Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was er soll, sondern nur was er kann und – unter Umständen – was er will.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus: Max Weber: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre (2. Auflage, Tübingen 1951, S.151)

Intuition

Das eigentlich Wertvolle ist im Grunde die Intuition.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Macht ist überflüssig

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen.

wird Sir Charles S. „Charlie“ Chaplin zugeschrieben – britischer Schauspieler (1889-1977), konnte von der Association Chaplin nicht bestätigt werden

Vision

Drei Steinmetze werden gefragt, was sie tun.

Der erste antwortet: „Ich behaue einen Stein.“

Der zweite antwortet: „Ich arbeite an einem Spitzbogenfenster“

Der dritte antwortet: „Ich baue eine Kathedrale!“

Gleichnis

Gott ernst nehmen

Den Herrn ernst nehmen ist eine Quelle des Lebens, denn dadurch vermeidest Du tödliche Fehler.

Die Bibel, Sprüche 14,27 (GNB) – Zitateheft 2010

Geld

Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld los zu werden, aber nur zwei, es zu erwerben: Entweder wir arbeiten für Geld – oder das Geld arbeitet für uns.

wird Bernard M. Baruch zugeschrieben – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965)

Ideale

Wenn die Politik die Kunst des Möglichen ist, dann ist die politische Philosophie die Kunst, dies anscheinend Unmögliche politisch möglich zu machen.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Ordo – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft“, Bd. 5, S. 140 (1953)

Von den Gefahren, auf Schulden zu kaufen

Aber das größte Unglück deutscher Nation ist gewißlich der Zinskauf. Wo der nicht wäre, muß mancher sein Seiden, Sammet, Spezerei und allerlei Prangen wohl ungekauft lassen. Er ist nicht viel über hundert Jahr gestanden und hat schon fast alle Fürsten, Stift, Städt, Adel und Erben in Armut, Jammer und Verderben bracht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“ (1520), Zitateheft 2010

Vererben

Wenn Du Deinen Kindern viel Reichtum hinterlassen willst, dann gib sie in Gottes Fürsorge und hinterlaß ihnen nicht Reichtümer, sondern Tugenden und Qualifikationen.

Johannes Chrysostomos – eigentlich Johannes von Antiochien, griechischer Kirchenlehrer, 398-407 Erzbischof von Konstantinopel (344 oder 349-407), Zitateheft 2009

Entscheidungen treffen

Es ist nicht schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn du deine Werte kennst.

Roy E. Disney – amerikanischer Film-Produzent, Neffe von Walt Disney (1930-2009), Zitateheft 2005

Vertrauen

Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

wird Epikur von Samos zugeschrieben – griechischer Philosoph (341-270 v. Chr.)

Bester Zeitpunkt

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren, die zweitbeste Zeit ist heute.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Einfachheit

Wir sollten mit leichtem Gepäck reisen und einfach leben. Unser Feind ist nicht der Besitz, sondern die Maßlosigkeit.

Dr. John W. Stott – britischer Pastor und Autor (1921-2011), Zitateheft 2010

Freude

Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2016

Einkommensteuer

Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Vertiefen

Du kannst Dein Leben nicht verlängern noch verbreitern: nur vertiefen.

Gorch Fock – eigentlich Johann Wilhelm Kinau, deutscher Schriftsteller (1880-1916), aus seinem Tagebuch (1909)

Ärzte

Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

Jonathan Swift – englisch-irischer Schriftsteller (1667-1745), aus „Polite Conversation“ (1738)

Preis und Wert

Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert ist, was du bekommst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Irrtum verzeihen

Liebe die Wahrheit, doch verzeihe denn Irrtum.

Voltaire – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph (1694-1778)

Anders

Um bessere Ergebnisse als Andere zu erzielen, mußt Du etwas anderes tun als die Anderen.

wird Sir John Marks Templeton zugeschrieben – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2016

Gottes Arbeit

Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.

J. Hudson Taylor – genannt „Pionier im verbotenen Land“, englischer Missionar in China (1832-1905)

Begeisterungsfähigkeit

Begeisterungsfähigkeit ist eine der Hauptursachen für den Erfolg im Leben.

wird Dale Carnegie zugeschrieben – eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer (1888-1955), Zitateheft 2010

Schwierigkeiten

Die Frage, wie man Schwierigkeiten meistert: Das ist die unternehmerische Aufgabe.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Der richtige Moment

Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.

Arthur Schnitzler – österreichischer Erzähler und Dramatiker (1862-1931), aus „Buch der Sprüche und Bedenken“ (1927), Zitateheft 2009

Großkonzern-Zwänge

Es gibt keine freundlichen Menschen in Großkonzernen.

wird Carl Celian Icahn zugeschrieben – amerikanischer Multi-Millionär und Groß-Investor (*1936)

Liebe

Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), aus „Levana oder Erziehlehre“, §126 (1807)

Broker statt Partner

Wenn Sie denken, Sie könnten tänzerisch rein- und rausgehen aus Aktien, dann möchte ich Ihr Broker sein, nicht Ihr Partner.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gretchenfrage

Das eigentliche, einzige und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Glaubens und des Unglaubens.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „West-östlicher Divan“ (1819)

Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum erhöht nicht nur den materiellen Lebensstandard; es formt den moralischen Charakter der Menschen und der Gesellschaft.

Benjamin M. Friedman – amerikanischer Ökonom (*1944)

Politik

Wenn man als Unternehmer schnelle Entscheidungen traf, tut man sich schwer, die langwierigen Prozesse der Politik zu ertragen.

Dr. Michael Otto – deutscher Unternehmer: Otto-Versand (*1943), auf die Frage, ob er sich einen Gang in die Politik vorstellen könne, Zitateheft 2010

Lebenslanges Investieren

Um ein Leben lang erfolgreich zu investieren, braucht man keinen stratosphärischen IQ, ausgefallene Geschäftseinblicke oder Insiderinformationen. Was man braucht ist ein einwandfreier verstandesmäßiger Rahmen zur Entscheidungsfindung und die Fähigkeit, Gefühle davon abzuhalten, diesen Rahmen zu zerstören.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2005

Optimismus

Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.

Sprichwort – Zitateheft 2010

Heimat

Heimat ist hier und dort; ist überall, wo Menschen uns mögen.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933)

Lehren

Lehren bedeutet nicht, ein Faß zu füllen, sondern ein Licht anzuzünden.

nach Heraklit von Ephesos – griechischer Philosoph (ca. 550-480 v. Chr.), Zitateheft 2010

Bekehrung

Es gibt drei Bekehrungen: die Bekehrung des Herzens, des Verstandes, des Geldbeutels.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2009

Hindernisse

Hindernisse sind diese schrecklichen Dinge, die Du siehst, wenn Du Deinen Blick vom Ziel abwendest.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Gott die Ehre geben

Viele Menschen geben Gott die Ehre, aber nicht allzuviele sind bereit, ihm das Geld zu geben.

Weisheit

Unternehmer

Wenn Unternehmer nicht mehr an den Markt glauben, wären sie keine Unternehmer, sondern Funktionäre. Wer aber nur an den Markt glaubt, ist abergläubisch.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (1928-2021), Zitateheft 2009

Aktienkurse

Sie fühlen sich gut, wenn Ihre Aktie steigt, und schlecht, wenn sie fällt. Ich fühle mich gut, wenn der Kurs meiner Aktien nach unten geht, weil ich dann noch mehr kaufen kann.

nach Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Hören auf die Bibel

Allein im genauen Hören auf die Bibel finden Menschen das Wort Gottes.

wird Karl Barth zugeschrieben – evangelischer Theologe (1886-1968)

Journalisten

Je schlauer die Journalisten sind, desto besser hat es die Gesellschaft. Denn bis zu einem gewissen Grad lesen Leute die Presse, um sich zu informieren – und je besser der Lehrer, desto besser die Schüler.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2010

Zuhören

Die meisten der erfolgreichen Menschen, die ich kenne, hören eher zu, als daß sie reden.

Bernard M. Baruch – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), Zitateheft 2010

Nächstenliebe

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der macherlei Gnade Gottes.

Die Bibel, 1. Petrus 4,10 (LUT)

Wirtschaften

„Wirtschaften“ ist friedliche Ausübung von Verfügungsgewalt.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus „Wirtschaft und Gesellschaft“, Zitateheft 2010

Alter

Ein Mensch ist so alt wie seine Ansichten.

Gerhard Kocher – Schweizer Gesundheitsökonom und Aphoristiker (*1939)

Anfang

Der Mann der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2009

Schwierigkeiten

Schwierigkeiten sind da, um überwunden zu werden.

Ralph Waldo Emerson – amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), aus einer Rede in Cambridge, 18. Juli 1867

Begeisterung

Wir benehmen uns, als wären Komfort und Luxus die Hauptbedürfnisse des Lebens, während alles, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein, etwas ist, für das wir uns begeistern können.

wird Charles Kingsley zugeschrieben – englischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller (1819-1875)

Fortschritt

O glücklichster Leser, wasche Deine Hände und fasse das Buch so an, drehe die Blätter sanft, halte die Finger weit ab von den Buchstaben. Der, der nicht weiß, zu schreiben, daß dies eine Arbeit sei. O wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual! Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet…

Notiz eines Schreibers aus dem 8. Jahrhundert – gesehen in der Bibelgalerie Mersburg

Bilanzwahrheit

Ausgewiesene Gewinne sind Meinungen.

Bares ist ein Fakt.

Whitney R. Tilson – amerikanischer Hedge-Fonds-Manager (*1966), Zitateheft 2010

Motivation

Was treibt Unternehmer an? – Die Freude am Gelingen.

Dr. Sten Nadolny – Schriftsteller (*1942), Zitateheft 2005

Outperformance

Meine Beobachtungen über die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt, daß die meisten Investoren, die auf lange Sicht eine erheblich bessere Performance erreichen als der Markt, dies durch die im- oder explizite Nutzung guter Theorien erreichen. Durch deren Verwendung liegen sie weniger falsch als die Masse und sind deshalb am Ende reicher.

Dr. Horace „Woody“ Brock – amerikanischer Unternehmensberater, Gründer und Geschäftsführer von Strategic Economic Decisions, Inc. (*1945), Zitateheft 2009

Liebe investieren

Man muß viel Liebe investieren, wenn Glaube sich entfalten soll, und man muß viel Freiheit riskieren, wenn Kirche lebendig bleiben soll.

wird Otto Dibelius zugeschrieben – evangelischer Theologe, 1945-66 Bischof von Berlin, 1949-61 Vorsitzender des Rates der EKD (1880-1967)

Jockeys

Gute Jockeys sind auf guten Pferden gut, doch nicht auf alten Kleppern.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Gutes Leben

Um ein gutes Leben zu leben mußt du versteckt leben.

französisches Sprichwort

Teure Worte

Die fünf teuersten Worte im Investmentbereich sind: Dieses Mal ist es anders.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Friede

Friede ist nicht die Abwesenheit allen Kampfes, sondern die Anwesenheit Gottes.

wird Eva von Tiele-Winckler zugeschrieben – genannt Mutter Eva, evangelische Ordensgründerin und Angehörige der Inneren Mission (1866-1930), Zitateheft 2009

Auf dem Weg

Der Mensch ist wesentlich einer, der auf dem Weg ist. Er bleibt nicht stehen.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945)

Wahrer Reichtum

Reich ist, wer viel hat; reicher ist, wer wenig braucht; am reichsten ist, wer viel gibt!

Gerhard Tersteegen – evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter (1697-1769)

Gaben

Talent gibt Dir Gott. Sei bescheiden.
Ruhm geben Dir Menschen. Sei dankbar.
Einbildung gibst Du Dir selbst. Sei vorsichtig.

John Wooden – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010)

Durchhaltevermögen

Diejenigen, die mit dem größten Talent gesegnet sind, übertreffen nicht zwangsläufig alle anderen. Es sind diejenigen, die Dinge zu Ende bringen, die schließlich hervorragen.

Mary Kay Ash – amerikanische Unternehmerin, Gründerin von Mary Kay Cosmetics und Philanthropin (1915-2001), aus „Mary Kay on People Management“, Seite 57 (1985)

Jung bleiben

Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus ihren „Aphorismen“, erschienen in „Gesammelte Schriften“, Band 1 (1893)

Liebe zum Leben

Es gibt keinen großen Künstler, der nicht maßlose Liebe zum Leben besäße.

Henry Bordeaux – französischer Anwalt und Schriftsteller (1870-1963), aus „La peur de vivre“ (1902)

Wohlstand

Wohlstand für alle und Wohlstand durch Wettbewerb gehören untrennbar zusammen.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), aus „Wohlstand für alle“ (1957), Zitateheft 2010

Gemeinde

Weder Geburt, noch Erziehung macht jemand zu einem wahren Mitgliede einer Gemeinde, sondern eine, durch den Geist Gottes gewirkte Sinnesänderung.

Gottlieb Wilhelm Hoffmann – deutscher Notar und Bürgermeister, Gründer der württembergischen Brüdergemeinden in Korntal und Wilhelmsdorf (1771-1846), Zitateheft 2010

Vater und Sohn

Auf die Frage, ob er seinen Vater übertreffen wolle: „Nein, ich habe immer versucht, ihn in nichts zu kopieren – manchmal etwas töricht. Mein Freund Peter Handke und ich haben mal dem französischen Avantgarde-Regisseur Jean-Luc Godard einen Bambi verliehen. Eine vollkommen sinnlose Aktion. Ich glaube, mein Vater ist oft an mir verzweifelt.“

Dr. Hubert Burda – deutscher Verleger: Hubert Burda Media (*1940), aus einem Interview in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 30.1.2005

Meditation zum Weihnachtsfest

Gott wird Mensch.
Der Mensch nicht Gott.
Die Menschenordnung bleibt
und bleibt verpflichtend.
Aber sie ist geweiht.
Laßt uns dem Leben trauen,
weil diese Nacht das Leben bringen mußte.
Laßt uns dem leben trauen,
weil wir es nicht allein zu leben haben,
sondern Gott es mit uns lebt.

Pater Alfred Delp SJ – deutscher Jesuit (1907-1945), aus „Vigil von Weihnachten“, geschrieben in der Haftanstalt Tegel; in: Gesammelte Schriften 4, Frankfurt am Main 1985, S. 194 f.

Lob und Tadel

Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht.

nach Buddha – Religionsstifter, auch Siddharta Gautama (um 563 – um 483 v. Chr.), Dhammapada 81

Alter irischer Segen

Ich wünsche Dir, daß jede Gabe, die Gott Dir geschenkt hat, wachsen möge mit den Jahren.
Daß sie Dir dazu diene, die Herzen derer, die Du liebst, mit Freude zu erfüllen.
Daß Du in jeder Stunde einen Freund hast, der der Freundschaft wert ist.
Dem Du vertrauend die Hand reichen kannst, wenn es schwer wird.
Mit dem Du den Stürmen trotzen kannst.
Und daß in jeder Stunde der Freude und des Leides das freudebringende Lächeln des Gotteskindes mit Dir sei und daß Du in der Nähe Gottes bleibst!

irischer Segen – Zitateheft 2009

Auf Dauer verteidigbarer Wettbewerbsvorteil

Schau Dir die Dauerhaftigkeit des Geschäftsmodells an. Das Wichtigste ist für mich, herauszufinden, wie groß der Burggraben um das Geschäft ist. Was ich natürlich liebe, sind ein großes Schloß und ein großer Burggraben mit Piranhas und Krokodilen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Jungbrunnen

Wer die Fähigkeit behält, Schönheit zu sehen, der altert nicht.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), aus „Gespräche mit Kafka“ von Gustav Janouch (1961), Zitateheft 2018

Sich vertragen

Verträge sind dazu da, daß man sich verträgt.

Weisheit – Zitateheft 2009

Wild entschlossen

Wir standen jeden Morgen um 5 Uhr auf und machten in unserem Imbiss in Littlehampton Frühstück für die örtlichen Fischer. Unser Laden schloß, wenn der letzte Gast gegangen war. Die anderen hatten von 9-17 Uhr auf. So bekam ich eine Vorstellung davon, was manche Leute zu Unternehmern macht und andere eben nicht. Wir waren wild entschlossen – die anderen waren es nicht.

Anita Roddick – britische Unternehmerin, Gründerin der Kosmetikkette Body Shop (1942-2007), aus Financial Times Deutschland vom 16.11.2006, Zitateheft 2009

Change-Agents

Wir machen aus Managern Unternehmer, wir bringen ihnen langfristiges Denken bei.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager: KKR (*1944), Zitateheft 2009

Herz

Nicht Worte verlangt Gott von Dir, sondern (Dein) Herz.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Auslegungen der Psalmen 134,11, Zitateheft 2009

Besitz

Wenn Du etwas hast, was Du nicht weggeben kannst, besitzt Du es nicht, sondern es besitzt Dich.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2009

Preis für Größe

Der Preis der Größe heißt Verantwortung.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Weihnachtswunder

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
daß ein hilfloses Kind unser aller Helfer wird.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
daß in die Dunkelheit der Erde die Sonne scheint.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
daß traurige Leute ganz fröhlich werden können.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:
Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,
um es niemals wieder loszulassen.

Friedrich von Bodelschwingh – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2009

Weihnachten

Was ist Weihnachten? Es ist Zärtlichkeit für die Vergangenheit, Mut für die Gegenwart, Hoffnung für die Zukunft. Es ist ein glühender Wunsch, daß jede Tasse mit reichem und ewigem Segen überfließen und daß jeder Weg zum Frieden führen möge.

wird Agnes M. Pharo zugeschrieben – amerikanische Autorin (1904-1985)

Politik als Beruf

Man kann sagen, daß drei Kriterien vornehmlich entscheidend sind für den Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus einem Vortrag vor dem Freistudentischen Bund in München, 1919

Einfach

Wir sollten mit leichtem Gepäck reisen und einfach leben. Unser Feind ist nicht der Besitz, sondern die Maßlosigkeit.

Dr. John W. Stott – britischer Pastor und Autor (1921-2011), Zitateheft 2010

Verfallsdatum

Manch eine Idee verdirbt, wenn Sie zu lange im Kopf aufbewahrt wird.

Zarko Petan – slowenischer Schriftsteller und Regisseur (1929-2014), Zitateheft 2006

Reichtümer

Reichtümer vergrößern Gelüste eher als daß sie sie befriedigen.

wird Thomas Fuller zugeschrieben – englischer Mönch und Autor (1608-61)

Problemlösungen

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2002 + 2006

Öffentliche Kritik

Wer öffentlich kegelt, der muß sich auch öffentlich sagen lassen, wie viel er getroffen hat.

nach Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935)

Weisheit

Diejenigen die weise sind, werden nicht überbeschäftigt sein und diejenigen, die zu beschäftigt sind, können nicht weise sein.

Lin Yutang – chinesischer Philosoph (1895-1976), aus „The Importance of Living“ (1937)

Können

Eine der größten Entdeckungen, die ein Mensch machen kann, eine seiner größten Überraschungen, ist festzustellen, daß er etwas tun kann, was er fürchtete, nicht zu können.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Europa

Europa ist wie eine Wohngemeinschaft. Jeder greift in die Haushaltskasse, aber keiner bringt den Müll runter.

wird Matthias Beltz zugeschrieben – deutscher Kabarettist (1945-2002), Zitateheft 2010

Freude

Freude ist eine Liebeserklärung an das Leben.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933), Zitateheft 2010

Regulierung

Wer sich im Bankwesen betätigt, muß wissen, daß er sich einer Aktivität ergibt, bei der es absurd wäre, für sie dieselbe Freiheit wie im Falle der Produktion von Schuhwichse zu beanspruchen und an sie die von der Güterproduktion her gewohnten Maßstäbe des freien Wettbewerbs im Dienste maximaler Erzeugung anzulegen. Er darf nicht vergessen, daß er als Glied des Kreditsystems mit gefährlichem Explosivstoff inmitten der Öffentlichkeit hantiert, und muß sein Verhalten danach einrichten.

Wilhelm Röpke – deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, mit Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der sozialen Marktwirtschaft (1899-1966), aus „Der Platz der Bank in einer entwickelten Volkswirtschaft“ (1962)

Ruhe

Wir haben gesunde Entschlüsse nötig; früher werden wir nicht zur Ruhe kommen. Und nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft. Ruhe aber haben wir wenig, besonders geistige Ruhe fehlt uns, und gerade diese wäre die Hauptsache, denn ohne geistige Ruhe gibt es auch keine andere.

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij – russischer Schriftsteller (1821-1881), aus „Politische Schriften“ (1877)

Gegensätze

Ich habe das Schweigen von den Redseligen gelernt, die Toleranz von den Unduldsamen. Und doch bin ich diesen Lehrern nicht dankbar.

Khalil Gibran – auch Kahlil Gibran, libanesischer maronitischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931), aus „Sand und Schaum“ (1926)

Unternehmer

Unternehmer erkennen eine Gelegenheit und gehen dieser nach ohne darauf zu achten, welche Ressourcen ihnen gerade zur Verfügung stehen. Sie finden kreative Wege, die Ressourcen zu beschaffen, die sie zur Erreichung ihrer Ziele benötigen.

Robert Reiss – amerikanischer Moderator, Gründer der Radio-Sendung „The CEO-Show“ (*1961)

Aufgabe des Staates

Der wichtigste Gesichtspunkt des Staates muß immer die Entwicklung der Kräfte der einzelnen Bürger in ihrer Individualität sein.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann (1767-1835), aus „Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“, Kapitel 14 (1792)

Erfolg

Es ist unmöglich, einen Mann, dem durch seine Art zu verfahren, viel geglückt ist, zu überzeugen, er könne gut daran tun, anders zu verfahren. Daher kommt es, daß das Glück eines Mannes wechselt; denn die Zeiten wechseln, er aber wechselt nicht sein Verfahren.

Niccolò Machiavelli – italienischer Politiker, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter (1469-1527), aus „Mensch und Staat“, Kapitel „Fügungen des Geschicks“

Selbstbehauptung

Du behauptest Dich nicht auf der Welt, indem du Wache stehst, sondern durch Angriff und indem Du Dich selbst formst.

George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950)

Passivität der Liberalen

Wenn die Liberalen sich nicht um den Staat kümmern wollen, überlassen sie ihn den anderen, die sich dann um die Liberalen kümmern werden.

Professor Dr. Hans Willgerodt – deutscher Ökonom (1924-2012), Zitateheft 2006

Schöpfung bewahren

Wer mithilft, die Schöpfung zu bewahren, baut Brücken in die Zukunft.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933), Zitateheft 2010

Gottes Gedanken

Ich möchte seine (Gottes) Gedanken kennen lernen. Der Rest ist Nebensache.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), aus dem Interview „A Talk with Einstein“ mit Esther Salaman, 1955

Gottes Liebe

Gott liebt uns, wie wir sind, aber er liebt uns zu sehr, um uns so zu lassen, wie wir sind.

Weisheit – Zitateheft 2009

Privatunternehmen

Manche [Leute] halten die Privatwirtschaft für einen räudigen Wolf, den man erschießen muß. Andere betrachten sie als eine Kuh, die man melken kann. Nur eine handvoll sehen sie als das, was sie wirklich ist – das starke und willige Pferd, das den ganzen Karren zieht.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), in einer Rede in Woodford, Essex, am 29. September 1959, Zitateheft 2009

Risiko

Man wird nie neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält.

Entdecker-Weisheit

Gott dienen

Man kann Gott nicht allein mit Arbeit,

sondern auch mit Feiern und Ruhen dienen.

wird Martin Luther zugeschrieben – deutscher Reformator (1483-1546)

Perfekte Gemeinde

Wenn Du auf eine vollkommene Gemeinde wartest, mußt Du warten, bis Du in den Himmel kommst; und wenn Du doch eine vollkommene Gemeinschaft auf der Erde finden könntest, würde sie Dich sicherlich nicht in ihrer Mitte aufnehmen, denn Du selbst bist nicht vollkommen.

Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus „Additions to the Church“, Predigt 1167 (1874)

Denke

Denkfaulheit ist keine Gabe des Heiligen Geistes.

nach Karl Rahner – deutscher Theologe (1904-1984)

Freiheit

Je kleiner das Unternehmen, desto freier der Unternehmer.

Prof. Dr. Carl Zimmerer – deutscher Unternehmensmakler (1926-2001), aus „Der Consultant“ 2/1980, Zitateheft 2010

Dank bringt Segen

Bleiben wir am Danken, so bleibt GOTT am Segnen.

wird Friedrich von Bodelschwingh zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2009

Größe

Es kommt nicht auf die Größe Deines Hauses, sondern auf die Deines Herzens an.

Sprichwort

Umsetzen

Gesagt ist noch nicht gehört,

Gehört ist noch nicht verstanden,

Verstanden ist noch nicht akzeptiert,

Akzeptiert ist noch nicht gemerkt,

Gemerkt ist noch nicht motiviert,

Motiviert ist noch nicht begonnen,

Begonnen ist noch nicht fertiggestellt.

 

Und übrigens: Einmal getan heißt noch nicht wirklich gekonnt oder gar schon verinnerlicht!

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Manager vs. Unternehmer

Ein Manager klebt an seinem Vorstandssessel, aber er haftet nicht! Ein Unternehmer haftet!

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2009

Licht bringen

Wer Licht bringt, bringt Freude.
Wer Freude kündet, kündet Hoffnung.
Wer Hoffnung schenkt, schenkt Liebe.

Adalbert Ludwig Balling – katholischer Theologe, Mitglied der Missionare von Mariannhill (*1933)

Freudentag

Dies ist der Tag, den der Herr macht; laßt uns freuen und fröhlich an ihm sein.

Die Bibel, Psalm 118,24 (LUT)

Fehler zulassen

Ich kann mich öfter irren als richtig liegen, solange der Leverage-Effekt meiner richtigen Urteile meine Fehler ausgleicht.

wird Leon Levy zugeschrieben – amerikanischer Fund-Manager: Oppenheimer Fund (1926-2003)

Reputation

Es ist besser, Deine Zeit zu verlieren, als Deinen Charakter.

jamaikanisches Sprichwort – Zitateheft 2010

Chance

Eine Chance ist wie ein Sessellift.

Sie geht niemals verloren. Sie geht höchstens vorbei.

Weisheit

Glaube und Liebe

Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), aus „Parerga und Paralipomena II“, Kap. 15, §181 (1851)

Wind nutzen

Wir können dem Wind nicht gebieten, aber wir können unsere Segel neu setzen und den Kurs neu bestimmen.

Leitspruch

Werte

Ohne Werte sind wir wertlos.

Weisheit – Zitateheft 2009

Klugheit

Die Klugheit eines Menschen läßt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt.

Georg Christoph Lichtenberg – deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799), aus seinen Sudelbüchern (F 973)

Wille

Wer sagt „ich kann nicht“, der will nicht.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953), Zitateheft 2003

Freie Marktwirtschaft

Der große Wert eines freien Marktsystems liegt darin, daß es sich nicht darum kümmert, welche Hautfarbe ein Mensch hat; es kümmert sich nicht darum, welcher Religion er angehört. Es ist nur daran interessiert, ob er etwas produziert, daß Du kaufen möchtest.

Wir haben in ihm das effektivste System gefunden, das es Menschen, die sich hassen, ermöglicht, miteinander umzugehen und sich gegenseitig zu helfen.

Milton Friedman – amerikanischer Ökonom, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1976 (1912-2006), Zitateheft 2009

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt ist ein Haushalt, in dem alle essen möchten, aber niemand Geschirr spülen will.

wird Werner Finck zugeschrieben – deutscher Kabarettist (1902-1978), Zitateheft 2009

Vererben

Ich würde meinem Sohn einen Fluch aufbürden, sobald ich ihm den allmächtigen Dollar hinterließe.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1835-1919), aus „The Gospel of Wealth“ (1889)

Lebenslange Berufung

120 Jahre – Der Herr aber sagte: „Ich lasse meinen Lebensgeist nicht für unbegrenzte Zeit im Menschen wohnen, denn der Mensch ist schwach und anfällig für das Böse. Ich begrenze seine Lebenszeit auf 120 Jahre.“ (1. Mose 6,3, GNB)

90 Jahre – Konrad Adenauer beendet Parteivorsitz der CDU Deutschland

86 Jahre – Konrad Adenauer beendet seine Kanzlerschaft

79 Jahre – Warren Buffett führt erfolgreich die Geschäfte eines der größten Unternehmen der Welt, der Berkshire Hathaway Inc.

78 Jahre – Josef Kardinal Ratzinger wird Papst Benedikt XVI. der römisch-katholischen Kirche (2005)

73 Jahre – Konrad Adenauer beginnt als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

70 Jahre – Pensionsalter erstmals in Deutschland 1889 durch Reichskanzler Bismarck eingeführt (durchschnittliche Lebenserwartung damals 1871/1881: Männer 35,6; Frauen 38,5 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichten das 70. Lebensjahr: 17.750 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,3 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichten das 70. Lebensjahr: 21.901 bei einer weiteren Lebenserwartung von 7,6 Jahren)

60,7 Jahre – durchschnittliches Renteneintrittsalter in Deutschland 2008 (durchschnittliche Lebenserwartung 2006/2008: Männer 77,17 Jahre; Frauen 82,4 Jahre)

Von 100.000 neugeborenen Jungen erreichen das 60. Lebensjahr: 89.018 (89,01%) bei einer weiteren Lebenserwartung von 20,93 Jahren. Von 100.000 neugeborenen Mädchen erreichen das 60. Lebensjahr: 94.053 (94,05%) bei einer weiteren Lebenserwartung von durchschnittlich 24,71 Jahren.

aus der Statistik – Zitateheft 2010

Ausprobieren

Unmöglich ist meist nur, was noch keiner versucht hat.

Raimond Gatter – Schweizer Unternehmensberater (*1959)

Kundenservice

Besonders allergisch reagiere ich, wenn einer meiner Mitarbeiter vom Kunden erwartet, daß dieser Verständnis für seine Probleme hat, statt daß er die Probleme des Kunden löst.

Claus Wisser – deutscher Unternehmer, Gründer der WISAG Service Holding GmbH & Co. KG (*1942)

Wissensarbeiter

Der wichtigste und tatsächlich einzigartige Beitrag des Managements im 20. Jahrhundert ist die fünfzigfache Steigerung der Produktivität der Industriearbeiter. Die Produktivität der Wissensarbeit und der Wissensarbeiter auf ähnliche Weise zu steigern, ist derjenige Beitrag, den das Management im Laufe des 21. Jahrhunderts zu leisten hat.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2006

Planung

Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen.

Luc de Clapier, Marquis de Vauvenargues – französischer Schriftsteller (1715-1747)

Wünsche

Viele Menschen bekommen nicht, was sie wollen, weil sie nicht sagen, was sie sich wünschen.

Madonna – eigentlich Madonna Louise Ciccone, amerikanische Sängerin, Schauspielerin, Songschreiberin, Tänzerin, Buchautorin und Filmregisseurin (*1958)

Einstellung zum Geld

Wenn jemand sich über seine Einstellung zum Geld klar wird, wird ihm das helfen, nahezu jeden anderen Bereich seines Lebens zu klären.

wird Billy Graham zugeschrieben – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018), Zitateheft 2010

Verkaufen

Ich muß anderen, meinen Kunden, etwas verkaufen. Ich muß Mitarbeiter für mich gewinnen. Ich muß Lieferanten davon überzeugen, daß ich für sie der richtige Partner bin. Ich muß also meine Sache verkaufen können. Wer sich fürs Verkaufen zu schade ist, sollte kein Unternehmen gründen.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)

Zukunft gestalten

Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.

wird Marie von Ebner-Eschenbach zugeschrieben – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Sinn des Lebens

Liebe Deine Aufgabe mit Leidenschaft, sie ist der Sinn Deines Lebens.

wird François-Auguste-René Rodin zugeschrieben – französischer Bildhauer (1840-1917)

Menschlichkeit

Um attraktive Lippen zu haben, sprich liebenswürdige Worte.
Um reizende Augen zu haben, suche das Gute in den Menschen.
Um schlank zu sein, teile Dein Essen mit den Hungernden.
Um schönes Haar zu haben, laß Deines einmal täglich von einem Kind mit seinen Fingern zerzausen.
Um gelassen zu sein, gehe Deinen Weg mit der Gewißheit, daß Du ihn niemals alleine gehen wirst.
Menschen müssen, mehr noch als Dinge, restauriert, erneuert, wiederbelebt, verbessert und erlöst werden; laß niemals jemanden fallen.
Vergiß nicht, wann immer Du eine helfende Hand benötigst, Du wirst eine am Ende eines jeden Deiner Arme finden.
Wenn Du älter wirst, wirst Du entdecken, daß Du zwei Hände hast; eine um Dir selbst zu helfen und die andere um anderen zu helfen.

Audrey Hepburn – amerikanische Schauspielerin (1929-1993), Zitateheft 2005

Wozu?

Ich war nur eine Maschine zum Geld machen. Es sieht aus, als habe ich mein ganzes Leben in einem goldenen Tunnel verbracht, auf der Suche nach dem Ausgang, der zum Glück führt. Aber der Tunnel ging immer weiter. Nach meinem Tod wird nichts übrig sein.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt

Nicht verzagen

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen.

viel zitiert von Josef Ackermann – Schweizer Bankmanager: Deutsche Bank (*1948), Zitateheft 2009

Wettbewerb

Der zu fürchtende Wettbewerber ärgert sich gar nicht über Dich, sondern macht sein Geschäft immer besser.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Weggeben

Alles, was wir besitzen ist uns tatsächlich geliehen, wir können nichts mitnehmen, wenn wir gehen. Wenn wir eine Sache haben, die wir nicht gebrauchen können, sollten wir sie an jemanden weitergeben, der sie gebrauchen kann – jetzt.

wird Norma S. Scholl zugeschrieben

Alter

Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist Blüte der Besonnenheit.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.)

Glaube

Der Glaube ist eine Art beflügelnder Geist. Die bedeutenden Männer der Geschichte waren Männer, die einen unermeßlichen Glauben hatten.

wird Charles Henry Parkhurst zugeschrieben – amerikanischer Pfarrer (1842-1933), Zitateheft 2010

Um die Ecke denken

Denke um die Ecke, da wartet ein neuer Gedanke auf Dich.

Erhard H. Bellermann – deutscher Ingenieur und Autor (*1937)

Gewissheit

Was kann uns fehlen?

Solange wir leben, ist Gott bei uns,

und wenn wir sterben, sind wir bei ihm.

Prof. Karl Witte – deutscher evangelischer Theologe, 1959-64 Landesbischof von Hamburg (1893-1966), Zitateheft 2004

Menschen gewinnen

Wer Menschen gewinnen will, muß das Herz zum Pfande einsetzen.

Adolph Kolping – deutscher Priester, Gründer des Kolpingwerkes (1813-1865), Kolpingschriften Band 3, S. 177, Original erschienen im „Vereinsorgan“ 1850

Kunden

Organisationen ab 1.000 Leuten können sich sehr gut mich sich selbst beschäftigen. Da stört der Kunde nur.

wird Klaus Höfner zugeschrieben – deutscher Unternehmensberater (*1932)

Jung bleiben

Ein Mensch ist erst alt, wenn Reue den Platz von Träumen einnimmt.

John Barrymore – amerikanischer Schauspieler (1882-1942), so zitiert in der Biographie „Good Night, Sweet Prince: The Life and Times of John Barrymore“ von Gene Fowler (1949)

Besitz

Die Welt fragt „Was besitzt ein ein Mensch?“.

Christus fragt „Wie nutzt er es?“

Andrew Murray – südafrikanischer Pfarrer und Schriftsteller (1828-1917), aus „Money“ (1900)

Weltoffenheit

Der gesunde Menschenverstand sagt Ihnen, daß Sie mehr und manchmal bessere Investment-Gelegenheiten finden, wenn Sie überall auf der Welt suchen.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2010

Gottes Geschenk

Was Du bist, ist Gottes Geschenk an Dich.
Was Du aus Dir machst, ist Dein Geschenk an Gott.

Sprichwort

Auflagenglück

Man kauft das Buch zuerst und liest es dann. Das Auflagenglück so vieler Autoren beruht auf dieser zeitlichen Anordnung.

wird Alexander Roda-Roda zugeschrieben – eigentlich Sandór Friedrich Rosenfeld, österreichischer Schriftsteller (1872-1945), Zitateheft 2010

Durchhaltevermögen

Es ist nicht so, daß ich besonders pfiffig bin. Es ist nur so, daß ich mich länger mit den Problemen beschäftige.

Weisheit – wird oft fälschlich Albert Einstein zugeschrieben, Zitateheft 2009

Löhne

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer: Bosch (1861-1942), Zitateheft 2009

Gute Augenblicke

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht mehr so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bißchen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; Freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls Du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben.

wird Jorge Luis Borges zugeschrieben – argentinischer Schriftsteller (1899-1986)

Vermögen

Vermögen verändert einen Menschen nicht, es zeigt nur sein wahres Gesicht.

Sprichwort

Richtig liegen

Wir werden nicht für Geschäftigkeit bezahlt, sondern einfach dafür, richtig zu liegen.

Warren Buffet – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)