Gerechtigkeit

Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), aus „De officiis ministrorum“ (Über die Pflichten der Priester, 388/9), Zitateheft 2011

Ideen

Wenn ich wüßte, was meine fünf besten Ideen sind, wäre das alles, was ich bräuchte.

Jean-Marie Eveillard – französischer Aktien-Investor (*1940)

Spekulant

Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle bezahlen zu können.

Bonmot – Zitateheft 2014

Segen

Möge Dein Weg Dir freundlich entgegenkommen,
möge der Wind Dir den Rücken stärken.
Möge die Sonne Dein Gesicht erhellen und der
Regen um Dich her die Felder tränken.
Und bis wir beide, Du und ich, uns wieder sehen,
möge Gott Dich schützend in seiner Hand halten.

Gott möge bei Dir auf Deinem Kissen ruhen.
Deine Wege mögen Dich aufwärts führen,
freundliches Wetter begleite Deinen Schritt.
Und mögest Du längst im Himmel sein,
wenn der Teufel bemerkt, daß Du nicht mehr da bist.

alter irischer Reisesegen – Zitateheft 2014

Blickwinkel

Die Frage ist nicht, was man betrachtet, sondern was man sieht.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller (1817-1862), in seinem Tagebuch, Zitateheft 2012

Große Liebe

Die große Liebe erkennt man nicht an ihrer Stärke, sondern an ihrer Dauer.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Fundament

Wer einen hohen Turm bauen will, sollte lange am Fundament verweilen.

Weisheit

Anführer und Boss

Menschen fragen nach dem Unterschied zwischen einem Anführer und einem Boss. Der Anführer führt an und der Boss treibt an.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), aus seiner Rede in Birmingham, New York, am 24. Oktober 1910

Verhandeln

Verhandeln ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Vertrauen.

Prof. Roger Fisher – Autor und Professor an der Harvard Law School (1922-2012)

Freiheit

Freiheit ist nicht die Macht zu tun was wir wollen, sondern das Recht tun zu können, was wir sollten.

John Emerich Edward Dalberg-Acton, 1st Baron Acton – englischer Historiker, liberaler Katholik und Journalist (1834-1904), Zitateheft 2013

Selbstvertrauen

Der Schlüssel, denke ich, ist Selbstvertrauen. Selbstvertrauen und ein unerschütterlicher Glaube daran, daß es getan werden kann und daß Du derjenige bist, der es tun wird.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Bewegen

Unternehmen, die sich nicht bewegen, sterben aus.

These des Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain beim Demografiekongress FRM 2014

Tatkräftig

Menschen diskutieren; die Natur handelt.

Voltaire – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller (1694-1778), Zitateheft 2012

Fokus

Man sieht nur dort etwas, wo man hinschaut, und man findet nur dort etwas, wo man sucht.

wird Karlfried Graf Dürckheim zugeschrieben – deutscher Psychotherapeut und Diplomat (1896-1988), konnte vom Dürckheim Zentrum Rütte nicht bestätigt werden

Freiheit

Das ist eine der Botschaften dieses Tages: Das Gesetz der Freiheit. Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Begegnung mit Gott. Da die Männer in dem Stall knieten und anbeteten, da alles hinter ihnen lag: die Heimat, die Wüste, der lockende Stern und die Qual des schweigenden Sterns, der verführerische Palast des Königs und die Herrlichkeit der Stadt – da alles seinen Wert und seine Eindrucksfähigkeit verlor: Der arme Stall und die kärgliche Umgebung und die fehlende Macht und der abwesende Glanz der Welt und das ganze Wesen gesammelt war in diesem einen Akt: „Adoro“ – und in diese eine symbolische Gebärde der Gaben: da wurden und waren Menschen frei.

„Adoro“ und „Suscipe“ sind die beiden Urworte der menschlichen Freiheit.

Das gebeugte Knie und die hingehaltenen leeren Hände sind die beiden Urgebärden des freien Menschen.

Pater Alfred Delp SJ – deutscher Jesuit (1907-1945), aus der Meditation zu „Epiphanie“ (1945), geschrieben in der Haftanstalt Tegel; in: Gesammelte Schriften 4, Frankfurt am Main 1984, Zitateheft 2014

Mut

Erfolg ist nicht endgültig, Versagen nicht fatal, es ist der Mut weiterzumachen, der zählt.

Sprichwort

Gehen Sie zum Ort des Geschehens

Ich sage jungen Managern: Gehen Sie raus zu ihren Mitarbeitern, gehen Sie raus zu ihren Kunden. Sorgen Sie dafür, daß eine kreative, lebendige Atmosphäre herrscht, damit die Dinge in Gang kommen. Jeder Tag, den Sie in Ihrem Büro verbringen, ist ein verlorener Tag.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts, Zitateheft 2014

Aufblicken

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2012

Viele Köche verderben den Brei

Sind der Bauleute zu viele, so wird das Haus schief.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2012

Segen

Es gibt nichts Größeres, als daß ein Mensch ein Segen für andere ist.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an Maria von Wedemeyer von Ende April 1944, Zitateheft 2012

Besser Zitieren

Ein Zitat ist wesentlich wirkungsvoller, wenn es Aristoteles zurückgeschrieben wird, als wenn es Will Durant zugeschrieben wird.

Frank F. Herron – amerikanischer Dozent für Kommunikationswissenschaften (*1952)

[Aristoteles: griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.); Will Durant: amerikanischer Philosoph und Priester (1885-1981)]

Vereinfache

Große Anführer sind fast immer große Meister im Vereinfachen.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (1937-2021), Zitateheft 2012

Ziele

Keine Ziele ist das Problem, nicht keine Zeit. Jeder von uns hat 24 Stunden pro Tag.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Vergangenheit und Zukunft

Wir werden nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1925 (1856-1950), aus „Zurück zu Methusalem“ (Originial „Back to Methuselah“, 1921), Zitateheft 2014

Tagewerk

Es hängt viel für unser Leben daran, ob wir einen getrosten Umgang mit der Erkenntnis haben, daß auch unser redlichstes Tagewerk ein Bruchstück ist und nicht mehr. Getrosten Umgang haben wir dann, wenn wir es glauben mögen, daß er, der Herr, an unsren Versuchen, unsren Bruchstücken und unsren Trümmern vorübergeht, indes wir schlafen und müde sind; er aber sieht unser Unvollendetes an mit dem Blick, dessen Licht die Vollendung ausstrahlt.

Albrecht Goes – evangelischer Pfarrer, Dichter und Schriftsteller (1908-2000), aus „Das Erstaunen. Begegnung mit dem Wunderbaren“ (1998)

Netzwerk

Ein Netzwerk ist wie ein Sparschwein, man zahlt immer ein und weiß nie, wann man es schlachten darf.

Dr. Cornelius „Conny“ Boersch – deutscher Unternehmer (*1968)

Von Laien und Experten

Fürchtet nicht, etwas Neues zu versuchen. Laien haben die Arche Noah gebaut, Experten die Titanic.

Arno Backhaus – deutscher christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler (*1950), Zitateheft 2013

Freiheit

Die Freiheit, die Gott schenkt, ist, daß wir frei für das Wesentliche werden.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Wegbegleiter

Solche wähle zu Begleitern auf des Lebens Bahn, die Dein Herz und Deinen Geist erweitern.

Lebensweisheit – Zitateheft 2012

Wert der Welt

Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

wird Oscar Wilde zugeschrieben – irischer Schriftsteller (1854-1900), Zitateheft 2016

Einfach

Die Genialität liegt im Einfachen.

Leitspruch von Wolfgang Reichelt – deutscher Unternehmer, BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH (*1940), Zitateheft 2012

Begleitung

Liebe Deine Geschichte, denn sie ist der Weg, den GOTT mit Dir gegangen ist.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), Zitateheft 2012

Gebet

Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes.

Jakob Abrell – deutscher Lyriker und ehrenamtlicher Kirchenmitarbeiter (1934-2003), Zitateheft 2016

Sieg

Nach dem Sieg hast Du mehr Feinde.

wird Marcus Tullius Cicero zugeschrieben – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), gesehen im Ashmolean Museum in Oxford, Zitateheft 2012

Für Liebe gemacht

Ich glaube daran, weil dies ein moralisches Universum ist, dann wird Recht siegen, Freundlichkeit wird siegen, Mitgefühl wird siegen, Lachen wird siegen, Liebe, Zuwendung, Teilen wird siegen. Weil wir für Güte gemacht sind. Wir sind für Liebe gemacht.

Desmond Tutu – südafrikanischer anglikanischer Geistlicher, 1986-96 Erzbischof des Erzbistums Kapstadt, Friedensnobelpreis 1984 (1931-2021), Zitateheft 2013

Copyright by Desmond Tutu, genutzt mit Erlaubnis der Desmond and Leah Tutu Legacy Foundation, alle Rechte vorbehalten.

Wunderbare Zukunft

Das meiste bleibt noch zu tun. Die Zukunft ist wunderbar.

Ingvar Kamprad – schwedischer Unternehmer, IKEA-Gründer (1926-2018)

Der Kunde

Ein Kunde ist die jeweils wichtigste Person in einem Betrieb.
Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm.
Er bedeutet keine Unterbrechung in unserer Arbeit, sondern ist deren Inhalt.
Er ist kein Außenseiter in unserem Geschäft, er ist ein lebendiger Teil von ihm.
Er ist niemand, mit dem man sich streitet, denn niemand wird jemals einen Streit mit einem Kunden gewinnen.
Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche zu ihrer Zufriedenheit auszuführen.

Leitspruch aus dem Wirtschaftsleben, aufgeschrieben von Hans-Heinrich Path – deutscher Kunstschreiber (1934-1984) im Kloster Cismar, Zitateheft 2014

Rechtzeitig

Neun von zehn Entscheidungen sind nur falsch, weil sie zu spät getroffen wurden.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben, fälschlich Tom Peters zugeschrieben – amerikanischer Autor und Berater (*1942)

Volatilität

Aktien sind wesentlich volatiler als die Unternehmen, für die sie stehen.

wird Robert G. Kirby zugeschrieben – amerikanischer Investor (1925-2005), Zitateheft 2016

Jungbrunnen

Freude an der Arbeit finden ist die Entdeckung des Jungbrunnens.

Pearl S. Buck – amerikanische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1938 (1892-1973), aus „The Joy of Children“ (1964), Zitateheft 2012

Enkelkinder

Enkelkinder sind der Dank Gottes dafür, daß man Kinder großgezogen hat.

Nikolaus Schneider – deutscher evangelischer Theologe, 2003-13 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010-14 Vorsitzender des Rates der EKD (*1947), Zitateheft 2011

Realismus

Der realistische Mensch begreift seine Abhängigkeit von Gottes Hilfe und Bewahrung.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Untätigkeit

In einem innovativen Unternehmen ist Untätigkeit der schlimmste Fehler – und der einzige, der bestraft werden sollte.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Dauerhaftes Wachstum

Dauerhaft erfolgreiche Wachstumsstrategien setzen auf die eigene Kraft und deren Entfaltung und nicht auf den Rückenwind der Konjunktur.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Mutterlose

Der einst von Alexander Mitscherlich prophezeiten „vaterlosen“ Gesellschaft folgt im Gleichheitswahn unserer Tage die mutterlose Gesellschaft, die zu einer kinderlosen und folgerichtig zu einer zukunftslosen Gesellschaft wird.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Führen lassen

Wenn Menschen sich der Führung und dem Geleit Gottes anvertrauen, dann bleibt ihre Seele bewahrt, auch wenn sie stolpern oder Fehltritte tun, auch wenn ihnen Unverständnis, Verachtung oder Feindschaft entgegenschlagen, auch im Sterben und auch durch den Tod hindurch.

Nikolaus Schneider – deutscher evangelischer Theologe, 2003-13 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010-14 Vorsitzender des Rates der EKD (*1947), Zitateheft 2012

Freiheit oder Tyrannei

Wenn die Menschen die Regierung fürchten, ist das Tyrannei.
Wenn die Regierung die Menschen fürchtet, ist das Freiheit.

John Basil Barnhill – amerikanischer Autor (1864-1929), Zitateheft 2012

Lernen, Verdienen, Zurückgeben

Du lernst, Du verdienst und Du gibst zurück.

amerikanisches Sprichwort, Leitspruch von Prof. Dr. h.c. Roland Berger,Unternehmensberater – deutscher Unternehmer, Stifter und Stiftungskurator (*1937), Zitateheft 2014

Finden

Wer seinen Schreibtisch immer mustergültig aufräumt, wird nie das beglückende Gefühl kennenlernen, etwas längst verloren Geglaubtes doch noch wiederzufinden.

Weisheit

Gleichnis vom reichen Kornbauern

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man Deine Seele von Dir fordern; und wem wird dann gehören, was Du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Die Bibel, Lukas 12, 16-21 (LUT) – Zitateheft 2013

Erfolg

Erfolg wird nicht daran gemessen, was wir sind, sondern daran, was wir sind im Vergleich zu dem, was wir sein könnten. Er wird nicht daran gemessen, was wir getan haben, sondern was wir getan haben im Vergleich zu dem, was wir hätten tun können.

William B. „Bill“ Gothard – amerikanischer Autor und Redner, Gründer des christlichen „Institute in Basic Life Principles“ (*1934), Zitateheft 2012

Klein und groß

Die Kraft, große Dinge zu entscheiden, kommt aus der ununterbrochenen Beobachtung der kleinen Dinge.

Gerd Bucerius – deutscher Verleger (1906-1995), Zitateheft 2005 + 2011

Entscheiden

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.

Charles de Gaulle – französischer Staatsmann, 1959-69 Präsident der Fünften Republik (1890-1970), aus „Die Schneide des Schwertes“ („Vers l’armée de métier“, 1934), Zitateheft 2012

Mut und Ausdauer

Mut und Ausdauer haben einen magischen Talisman, vor dem Schwierigkeiten verschwinden und Hindernisse sich in Luft auflösen.

John Quincy Adams – amerikanischer Politiker, 1825-29 6. Präsident (1767-1848), aus einer Ansprache in Plymouth am 22. Dezember 1802

Harmonie

Wer für Harmonie ist, muß auch bereit sein, das Harmonium zu spielen.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Bewährt

Wir machen unser Geld auf altmodische Art: Wir verdienen es.

kaufmännisches Motto

Jugend

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt – Jugend ist ein Geisteszustand.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2011

Gott begegnen

Das Gipfeltreffen unseres Lebens ist und bleibt die Begegnung mit Gott. Diese Begegnungen sind die wahre Höhe unseres Lebens, diese dürfen wir im Herzen halten und auf der Zunge tragen.

Dr. Bernhard Felmberg – deutscher evangelischer Theologe, 2009-13 als Prälat Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU (*1965), Zitateheft 2011

Durchdenken

Herr, hilf mir, meinen großen Mund zu halten, bis ich weiß, was ich sagen will. Amen.

Phil Bosmans – belgischer katholischer Ordenspriester (1922-2012); Gründer des „Bund ohne Namen“, der viele soziale Initiativen anregte, aus „Vergiß die Freude nicht“ (1976), Zitateheft 2011

Anhalten

Halt an, wo läufst Du hin, der Himmel ist in Dir:
Suchst Du Gott anderswo, Du fehlst ihn für und für.

Angelus Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker (1624-1677), aus „Der Cherbuinische Wandersmann“ (1674), Zitateheft 2013

Quelle des Reichtums

Im Handel steckt der ganze Reichtum, im Ackerbau der halbe, im Fürstendienst ein Viertel davon, im Betteln ist keine Spur von ihm.

indische Weisheit – Zitateheft 2011

Umsatz

Reines Umsatzdenken ist Einbildung, Gewinndenken ist Vernunft, Gemeinkosten laufen auf zwei Beinen.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2012

Wunder

Ich glaube daran, daß Gott heute noch Wunder tut. Und Wunder der Veränderung von Herzen sind wohl die größten und für Gott vielleicht die schwersten, weil die souveränen Menschen ihm so oft ins „Handwerk“ pfuschen.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Begeisterung

Die Schicksalsschläge des Lebens können einen Menschen nicht brechen, dessen Geist vom Feuer der Begeisterung gewärmt wird.

Norman Vincent Peale – amerikanischer Pfarrer und Autor (1898-1993), aus „Positive thinking for a time like this“ (1975), Zitateheft 2012

Köder

Der Wurm muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Dr. Helmut Thoma – österreichischer Medienberater und Fernsehmanager (*1939), Zitateheft 2014

Gemeinsam erreichen

Firmen entstehen, damit Menschen gemeinsam erreichen können, was der Einzelne alleine nicht schaffen kann.

Prof. Morten T. Hansen/Prof. Nitin Nohria – Professor an der Universität von Kalifornien (*196?)/Dekan der Harvard Business School (*1962), aus „How to Build Collaborative Advantage“ (MIT Sloan Management Review, 2004)

Ausdauer

Nur wer tief genug taucht, findet die größten Perlen.

Ingo Nix – deutscher Portfoliomanager (*1970)

Verluste begrenzen

Wenn ihr Kopfball-Duelle nicht gewinnen könnt, dürft ihr sie wenigstens nicht verlieren.

Dettmar Cramer – deutscher Fußballspieler und -trainer (1925-2015)

Wahrheit

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), Zitateheft 2012

Ärzte

Ärzte haben es am besten von allen Berufen. Ihre Erfolge laufen herum und ihre Mißerfolge werden begraben.

wird Jacques Tati zugeschrieben – eigentlich Jacques Tatischeff, französischer Schauspieler und Regisseur (1907-1982)

Schneller lernen

Der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil ist die Fähigkeit, schneller zu lernen, als die Konkurrenz.

Arie de Geus – niederländischer Autor, ehemaliger Direktor der Shell International Petroleum (1930-2019)

Macht des Geldes

Auf die Frage, wie Geld Kriege stoppen kann: Wenn beide gegnerischen Seiten genug Geld haben, führen sie normalerweise keinen Krieg.

Irving Kahn – amerikanischer Value-Investor, Gründer der Kahn Brothers & Company, Inc. (1905-2015)

Unternehmenskultur

Jeder Wettbewerber kann Produkte kopieren, Methoden nachahmen, viel Geld für Werbung ausgeben, Preise unterbieten – eines kann er nicht, die Kultur eines Unternehmens kopieren.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Fokus

Auf wenigen Gebieten besser als andere zu sein, macht erfolgreicher als auf vielen Gebieten genauso gut zu sein wie die anderen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Vertrauen

Die größte Ehre, die man einem Menschen geben kann ist die, daß man ihm vertraut.

wird Matthias Claudius zugeschrieben – deutscher Dichter (1740-1815), Zitateheft 2014

Alle Lichter

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit.

Friedrich von Bodelschwingh – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2012

Erfolg

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

Lebensweisheit, wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832), dies konnte jedoch von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden, Zitateheft 2013

Saldo

Geschäftserfolg ist der Saldo aus geglückten und mißglückten Entscheidungen. Wesentlich ist der Überschuß.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben – Zitateheft 2014

Leben

Du lebst für Dich, wenn Du für Andere lebst.

Ernst-Wilhelm Arnoldi – deutscher Kaufmann, Gründer der Gothaer Versicherungsbank VVaG (1778-1841), aus den „Sittentafeln für den Handlungs-Lehrling“ (1818)

Unternehmensgeschichte

Mir hilft die Kenntnis der Unternehmensgeschichte, das Wissen um die Höhen und Tiefen über die Jahrhunderte, sehr. In verzagten Tagen macht mir diese Kenntnis Mut. In mutigen Tagen mahnt sie mich zur Vorsicht und Nachdenklichkeit. Selbst in einer langen Periode ungewöhnlicher und ungebrochener Prosperität beweist die Unternehmensgeschichte, daß nichts ewig ist, daß der Wandel unverändert gilt.

Dr. Roland Horster – langjähriger Generalbevollmächtigter der Fürsten zu Castell, 1978-2010 (*1940), Zitateheft 2013

Richtig

Tue das Richtige, nicht das Bequeme.

Wahlspruch von Mylan Inc. – Zitateheft 2014

Guter Ruf

Es dauert 20 Jahre, einen guten Ruf aufzubauen und fünf Minuten ihn zu ruinieren. Wenn Sie darüber nachdenken, werden Sie die Dinge anders angehen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930), Zitateheft 2013

Voraussehen

100 % der Informationen, die wir über eine Firma haben, spiegeln die Vergangenheit wider, während 100 % ihres Wertes von der Zukunft abhängen.

Bill Miller – amerikanischer Portfolio Manager (*1950), Zitateheft 2016

Aus der Vergangenheit lernen

Unsere Einsichten in die Vergangenheit prägen unsere Perspektiven für die Zukunft.

Motto der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. – Zitateheft 2013

Lebenslanges Lernen

Meister bin ich, Geselle war ich, Lehrling werde ich immer sein.

Hans-Günther Mack – deutscher Unternehmer, Geschäftsführender Gesellschafter der Handwerksbäckerei Mack GmbH & Co.KG (*1958), Zitateheft 2013

Vergebung

Vergib stets Deinen Feinden, nichts ärgert sie mehr.

wird oft Oscar Wilde zugeschrieben – irischer Schriftsteller (1854-1900), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden, Zitateheft 2012

Leidenschaften

Leidenschaften allein, und starke Leidenschaften, können die Seele zu großen Dingen erheben.

Denis Diderot – französischer Schriftsteller und Philosoph der Aufklärung (1713-1784), aus „Philosophische Gedanken“ („Pensées Philosophiques“, 1746)

Eigene Geschichte schreiben

Jeder möge sein eigener Geschichtenschreiber sein, dann wird er sorgfältiger und anspruchsvoller leben.

Bertolt Brecht – deutscher Schriftsteller und Dramatiker (1898-1956), Buch der Wendungen, Zitateheft 2013

Maßstab für Erfolg

Der Maßstab für Erfolg ist nicht, ob Du ein schweres Problem zu bewältigen hast, sondern ob es das gleiche Problem ist, das Du letztes Jahr hattest.

wird John Foster Dulles zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1953-59 Außenminister (1888-1959)

Gutes Management

Der gute Manager erreicht sein Ziel. Der schlechte erfindet Entschuldigungen.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer – Aufsichtsratsvorsitzender der IMC AG und ehemaliger Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken (*1941), Zitateheft 2013

Erster

Eine Chance zu sehen ist keine Kunst. Die Kunst ist, eine Chance als Erster zu sehen.

wird Benjamin Franklin zugeschrieben – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Gott

Gott ist etwas, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.

Anselm von Canterbury – mittelalterlicher christlicher Theologe, Begründer der Scholastik (etwa 1033-1109), aus „Proslogion“ (1077/78)

Sinn des Daseins

Den Sinn des Daseins erfüllen wir dadurch, daß wir Werte verwirklichen.

Viktor E. Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), aus „Der leidende Mensch“ (1975), Zitateheft 2013

Ja-Sager

Noch nie haben die Angepaßten die Welt verändert. Ja-Sager bewegen gar nichts.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Wertschätzung

Ich schätze, was ich habe, und bedaure nicht, was ich nicht habe.

Reiner Selz – deutscher Verleger in Frankreich (*1942), Zitateheft 2011

Überleben

Die Welt wird überleben. Sie hat bisher alle Dummheiten der Menschen überlebt, genau wie unzählige Veränderungen durch Mutter Natur, und wird es auch diesmal tun.

James B. „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor, Wirtschafts-Kommentator und Autor (*1942), Zitateheft 2013

Wettbewerbsvorteil

Der sicherste Weg, eine Führung zu verteidigen ist immer, den Vorsprung zu den Mitbewerbern weiter auszubauen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Nächstenliebe

Wenn du nicht 100 Leute ernähren kannst, dann ernähre zumindest einen.

Weisheit, wird oft Mutter Teresa zugeschrieben – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), konnte aber vom Mother Teresa Center nicht bestätigt werden, Zitateheft 2013

Besser machen

Meine Aufgabe ist es nicht, Menschen zu schonen, sondern sie besser zu machen.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), Zitateheft 2016

Richtig machen

Der Unterschied zwischen Mißerfolg und Erfolg liegt darin, etwas fast richtig zu machen oder etwas genau richtig zu machen.

wird Edward C. Simmons zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer (1839-1920), Zitateheft 2012

Stabilität durch Wandel

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.

Dr. Gustav Walter Heinemann – deutscher Politiker (SPD), 1969-1974 Bundespräsident (1899-1976), Zitateheft 2016

Können

Können ist nichts ohne Gelegenheit.

wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben – französischer General und 1804-14 und 1815 Kaiser (1769-1821)

Politik

Politik ist die hohe Kunst, Probleme zu lösen, die man zum größten Teil selbst angerichtet oder erfunden hat; sich Erfolge an die Brust zu heften, für die man im besten Fall nichts getan hat, und für Mißerfolge Schuldige zu suchen, die sich nicht wehren können.

Xaver Zimmerer – deutscher Unternehmer (*1957), aus dem „54. Jahresbericht“ der InterFinanz GmbH (2012)

Vorlieben

Einige Leute trinken gerne Bier, ich denke gerne nach.

wird Reinhard Mohn zugeschrieben – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2012

Glück

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.

Lebensweisheit

Wahrheit

Es gibt keinen kürzeren Weg zu einem gelingenden Leben als die Wahrheit. Eine Lebenslüge, so bequem sie auch erscheinen mag, ist in jedem Fall ein Umweg.

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein – deutscher evangelischer Theologe (*1950), Zitateheft 2016

Danken und Loben

Danken schützt vor Wanken, Loben zieht nach oben.

Sprichwort – Zitateheft 2013

Geheimnisse

Geheimnisse tendieren dazu, ihre Träger aufzuzehren. Je größer die Bürde des Geheimnisses, je größer die angenommene klandestine Gegenwehr des ehemaligen Besitzers der Daten, desto größer die Paranoia, desto schneller und umfangreicher die gegenseitigen Verdächtigungen.

Frank Rieger – deutscher Publizist, Internetaktivist und Sprecher des „Chaos Computer Clubs“ (*1971), aus „Wie man sich selbst lahmlegt“ (2011), Zitateheft 2016

Gute Worte

In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter.

mongolisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Schlicht

Die einfachen Handlungen, die wir jeden Tag zu Hause ausführen, sind wichtiger für die Seele als ihre Schlichtheit vermuten lässt.

wird Thomas More zugeschrieben – englischer Staatsmann und humanistischer Schriftsteller (1478-1535), Zitateheft 2013

Du kannst nicht…

Du kannst keinen Wohlstand erzeugen, indem Du Sparsamkeit verhinderst.
Du kannst den Schwachen nicht stärken, indem Du den Starken schwächst.
Du kannst den kleinen Menschen nicht helfen, indem Du die großen Menschen stürzt.
Du kannst den Lohnempfänger nicht fördern, indem Du den Lohnzahler niederdrückst.
Du kannst den Armen nicht helfen, indem Du den Reichen zerstörst.
Du kannst keine intakte Sicherheit mit geliehenem Geld aufbauen.
Du kannst keine Brüderlichkeit fördern, indem Du den Klassenkampf schürst.
Du kannst nicht Deine Schwierigkeiten lösen, indem Du mehr ausgibst als Du verdienst.
Du kannst Charakter und geistige Stärke der Menschen nicht aufbauen, indem Du ihre Initiative und Unabhängigkeit zerstörst.
Und Du kannst keinem Menschen auf Dauer helfen, indem Du für Ihn tust was er für sich selbst tun müßte und tun sollte.

William H. J. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Geistlicher, geboren in Hamburg (1873-1962), veröffentlicht 1916

Beschirmt

Wir sitzen im Leben zwar zwischen den Stühlen – aber unter dem Schirm des Höchsten.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Tun

Das Gegenteil von Zaudern ist Tun.

Frank Schirrmacher – deutscher Journalist und Essayist, Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (1959-2014), aus der Eröffnungspredigt zur evangelischen Fastenaktion in Frankfurt am 25. Februar 2009

Gutes

Wer das Gute in anderen sucht, entdeckt das Beste in sich selbst.

wird Martin Walsh zugeschrieben – englischer Filmcutter (*1955), Zitateheft 2013

Aushalten

Kreativität erfordert den Mut, mit Ungewißheit leben zu können.

wird Erich Fromm zugeschrieben – amerikanischer Psychoanalytiker deutscher Herkunft (1900-1980), Zitateheft 2013

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer hat mehr Amerikaner zu Lügnern gemacht als das Golfspiel.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Wettbewerbsvorteil

Der Schlüssel zum Investieren ist nicht zu beurteilen, wie sehr eine Branche die Gesellschaft beeinflußen oder wie sehr sie wachsen wird, sondern stattdessen den Wettbewerbsvorteil jedes einzelnen Unternehmens zu bestimmen und vor allem die Beständigkeit dieses Vorteils.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Loslassen

Loslassen heißt nicht wegwerfen, mein Leben, mich selbst, sondern dem vertrauen, der mich geschaffen hat.

Dr. Irmhild Bärend – ehemalige Chefredakteurin „Entscheidung“, Initiatorin Geschenke der Hoffnung e.V. (*1939), Zitateheft 2011

Mehret euch

Weltverantwortung beginnt damit, dafür zu sorgen, daß wir nicht weniger werden. Nicht umsonst ist das erste Wort, was nach biblischem Bericht Gott zu den Menschen sagt: „Seid fruchtbar und mehret euch!“

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953), Zitateheft 2016

Treue

Meine Art der Treue war die Treue zum Heimatland, nicht zu seinen Institutionen oder Amtsinhabern. Das Land ist das Wirkliche, das Wesentliche, das Ewige. Es ist dasjenige, über das man wachen muß und um das man sich kümmern muß und demgegenüber man treu sein muß. Institutionen sind belanglos, sie sind lediglich Kleidung, und Kleidung kann sich abtragen, kann in Fetzen gehen, kann unbequem werden, kann aufhören, den Körper vor Winter, Krankheit und Tod zu schützen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), aus „A Connecticut Yankee in King Arthur’s Court“ (1889), Zitateheft 2012

Inspiration

Wenn die Inspiration nicht zu mir kommt, gehe ich den halben Weg, um sie zu treffen.

wird Dr. Sigmund Freud zugeschrieben – österreichischer Neurologe, Psychologe und Religionskritiker, Begründer der Psychoanalyse (1856-1939), Zitateheft 2016

Realitäten

Stell Dich den Realitäten, auch wenn es unbequem ist, und sprich alles offen aus, auch wenn es schmerzt.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Mut

Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.

Carl von Ossietzky – deutscher Journalist („Die Weltbühne“) und Pazifist, Friedensnobelpreis 1935 (1889-1938), aus „Professoren, Zeitungsschreiber und verkrachte Existenzen“ („Das Tage-Buch“, 31. Januar 1925)

Das Naheliegende

Manche Menschen kommen in ein dunkles Zimmer und beginnen emsig zu arbeiten.
Sie ergründen die Ursachen der Dunkelheit, finden Schuldige und erstellen ein mittelfristiges Konzept zur schrittweisen Reduzierung der Finsternis.
Und dann kommt einer und macht einfach das Licht an!

Weisheit – Zitateheft 2012 + 2013

Schokolade

Das Leben ist kurz. Verbringe Zeit mit Menschen, die Schokolade verschenken.

Josh Harcus – amerikanischer Internet-Gründer (*1989), Zitateheft 2014

Trösten

Mitunter heilen, oft lindern, immer trösten.

Dr. Edward Livingston Trudeau – kanadischer Lungenspezialist (1848-1915), Zitateheft 2013

Glück

Glück kann man nicht anstreben. Man muß verstanden haben, daß Glück nur als Nebeneffekt von Leistung und Anerkennung erreichbar ist.

Prof. Dr. Peter Sloterdijk – deutscher Philosoph (*1947), Zitateheft 2011

Ausdauer

Du scheiterst, wenn Du es nicht versuchst. Wenn Du es versuchst und scheiterst, ja, dann gibt es ein paar Artikel über Dich, die schreiben, daß Du bei irgendwas erfolglos warst. Doch wenn man sich die Geschichte der amerikanischen Unternehmensgründer ansieht, dann weiß ich eine Sache über sie: Schrecklich viele von ihnen haben in der Vergangenheit Dinge versucht und nicht geschafft und dennoch im weiteren Verlauf Großes verwirklicht.

Sir Richard Branson – britischer Gründungsunternehmer (Virgin) und Abenteurer (*1950), Zitateheft 2016

Wettbewerb

Daher möchte ich den Wettbewerb … als ein Verfahren zur Entdeckung von Tatsachen betrachten, die ohne sein Bestehen entweder unbekannt bleiben oder doch zumindest nicht genutzt werden würden.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus Ordo (Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft) Bd. 4 (1952), S. 249, Zitateheft 2011

Erfahrungsaustausch

Keiner weiß so viel wie alle.

Weisheit – Zitateheft 2016

Danken

Nur wer für das Geringe dankt, empfängt auch das Große.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Auszug aus „Gemeinsames Leben“ (1939), Zitateheft 2012 + 2013

Fokus

Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise läßt, was er nicht tun kann.

chinesischer Volksmund – Zitateheft 2014

Alter

Für mich ist hohes Alter immer 15 Jahre älter als ich bin.

Bernard M. Baruch – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), an seinen 85. Geburtstag, zitiert in „The Observer“, 21.08.1955, Zitateheft 2012

Große Ideen

Auch große Ideen werden meistens klein geboren.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Erstes Glück

Das erste Glück eines Kindes ist das Bewußtsein, geliebt zu werden.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888)

Vertrauen

Wenn Leute Dich mögen, werden sie Dir zuhören, aber wenn sie Dir vertrauen, werden sie Geschäfte mit Dir machen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2016

Umsetzen

Die Fähigkeit einer Organisation, zu lernen und das Gelernte schnell in die Tat umzusetzen, ist der ultimative Wettbewerbsvorteil.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts, Zitateheft 2014

Erfolgsgeheimnis

Viele Menschen vermeiden sorgfältig, das Geheimnis des Erfolges zu entdecken, weil sie tief in sich vermuten, das Geheimnis könnte harte Arbeit sein.

John L. Mason – amerikanischer Geistlicher, Redner und Autor (*1955)

Das Schöne

Das Schöne weckt die Erinnerung an das Wahre.

wird Platon zugeschrieben – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.)

Wirkungskreis

Jeder Mensch hat einen gewissen Kreis, in welchem er auf unnachahmliche Weise wirken kann. Je kleiner sein Reich, desto gesammelter seine Kraft.

Weisheit, wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832), dies konnte aber von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden, Zitateheft 2013

Über die Liebe

Die Liebe ist die einzige Leidenschaft, die mit einer Münze bezahlt wird, die sie selber prägt.

Stendahl – eigentlich Henri Beyle, französischer Schriftsteller (1783-1842), aus „Von der Liebe“ („De l´amour“, 1822), Zitateheft 2013

Vor Gott

Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen aufrecht stehen.

wird Wilhelm Busch zugeschrieben – deutscher evangelischer Pfarrer, Prediger und Schriftsteller in Essen (1897-1966), Zitateheft 2013

Selbstlos

Es gibt keine Grenzen dafür, was ein Mann tun kann oder wohin er gehen kann, wenn es ihn nicht kümmert, wer die Anerkennung bekommt.

Leitspruch von Ronald W. Reagan – amerikanischer Politiker, 1981-89 40. Präsident (1911-2004), geht zurück auf einen Tagebucheintrag des Jesuiten Father Strickland von 1863, Zitateheft 2014

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2013

Mut

Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Einschätzung, daß es wichtigere Dinge gibt als die eigene Angst. Die Furchtsamen nehmen an, daß es die fehlende Angst ist, die es den Mutigen erlaubt, zu handeln, während die Ängstlichen nichts tun. Aber Handeln ist leicht, wenn man keine Angst hat. Etwas nicht tun, wenn man Angst hat, ist ebenfalls leicht. Etwas trotz seiner Angst zu tun, ist mutig.

Ambrose Hollingworth Redmoon – eigentlich James Neil Hollingworth, amerikanischer Hippie und Musikmanager (1933-1996), Zitateheft 2011

Gute Wünsche

Mögest Du genug Freude haben, um Dich gutmütig zu machen,
genug Versuchungen, um Dich stark zu machen,
genug Sorge, damit Du menschlich bleibst,
genug Hoffnung, um Dich glücklich zu machen.

Wunsch – Zitateheft 2013

Lernen

Was mich antreibt ist das Lernen und die Erfahrung, die man beim Schritt ins Ungewisse gewinnt.

Evelyne Binsack – Schweizer Bergführerin, Helikopterpilotin, Abenteurerin, Buchautorin und Referentin (*1967), Zitateheft 2013

Fokussieren

Der Unterschied zwischen erfolgreichen und sehr erfolgreichen Menschen ist, daß sehr erfolgreiche Menschen zu fast allem „nein“ sagen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2015

Schöpferische Zerstörung

Wer einen Eierkuchen backen will, kommt nicht umhin, zunächst Eier zu zerbrechen.

Dettmar Cramer – deutscher Fußballspieler und -trainer (1925-2015), Zitateheft 2016

Persönlichkeit, Verpflichtung, Disziplin

Es war die Persönlichkeit, die uns aus dem Bett brachte, die Verpflichtung, die uns in Bewegung brachte und die Disziplin, die uns ermöglichte, durchzuhalten.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Einstellungssache

Du möchtest keine Geschäfte mit Menschen machen, die einen Vertrag brauchen, um Leistung zu zeigen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Management Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Losgehen

Warte nicht auf das Licht am Ende des Tunnels.
Geh einfach los und bring es selbst zum Leuchten.

wird Sara Hamilton zugeschrieben – australische Viehzüchterin und Autorin (1936-2005), Zitateheft 2011

Klatschen und Pfeifen

Wo geklatscht wird, kann auch gepfiffen werden.

Prof. Dr. Dr. Walter Jens – deutscher Rhetorik-Professor, Universität Tübingen, Predigtpreis 2002 (1923-2013)

Voraussehen

Je weiter wir in die Vergangenheit schauen können, desto weiter können wir in die Zukunft sehen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus „Maxims“, 2. März 1944 Royal College of Physicians, London, Zitateheft 2012

Macher

Das Reden von der Ankurbelung der Wirtschaft hat eine wichtige Funktion: den Eindruck zu verbreiten, daß etwas getan und nicht einfach nur abgewartet wird, bis sich die Dinge von selbst wenden – das Gleiche gilt übrigens für den Regentanz der Hopi-Indianer.

nach Niklas Luhmann – deutscher Systemtheoretiker (1927-1998), Zitateheft 2011

Für jeden neuen Tag

Für jeden neuen Tag
einen neuen Gedanken
für Dich und von Dir –

für jeden neuen Tag
ein gutes Wort
für Dich und von Dir –

für jeden neuen Tag
ein fröhliches Lachen
für Dich und von Dir –

an jedem neuen Tag
das Wissen geborgen zu sein
in dem, der Dich liebt –

das schenke Dir Gott.

Wilma Klevinghaus – deutsche Dichterin und Autorin (*1924), Zitateheft 2013

Besser werden

Wenn Du aufhörst, besser zu werden, hörst Du auf, gut zu sein.

Franz Türk – österreichischer Kellermeister, Weingutbesitzer und Unternehmer (*1970), Zitateheft 2016

Gelebte Werte

Es gibt in der Führung eines Geistkapital-Unternehmens nichts Praktischeres als gelebte Werte.

Prof. Dr. Hermann Simon – deutscher Management-Denker und Beratungs-Unternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Beten

Wenn Du bloß betest, so betest Du für Dich allein. Wenn Du aber für alle betest, so beten alle für Dich.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), Zitateheft 2012

Abschied

Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Sprichwort

Entwicklung

Wenig mehr wird benötigt, um einen Staat vom niedrigsten Barbarentum zum höchsten Wohlstand zu bringen, als Frieden, leichte Steuern und eine passable Justizverwaltung: Der ganze Rest wird vom natürlichen Lauf der Dinge bewirkt.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), Zitateheft 2013

Fokus

Wenn Du die Straße überquerst, achte auf die Autos, nicht auf die Ampel.

New Yorker Weisheit – Zitateheft 2012

Liebe

Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.

nach Giacomo Girolamo Casanova – venezianischer Schriftsteller und Abenteurer (1725-1798), aus den „Die Geschichte meines Lebens“ („Histoire de ma vie“, 1794-1798)

Die Kraft der Seele

Man soll sich mehr um die Seele als um den Körper kümmern: denn die Vollkommenheit der Seele richtet die Schwächen des Körpers auf, aber geistlose Kraft des Körpers macht die Seele nicht besser.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Zitateheft 2012

Erfolg

Erfolg ist die maximale Ausnutzung der Fähigkeit, die Du hast.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Belohnung

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

wird John Ruskin zugeschrieben – englischer Schriftsteller, Maler und Sozialphilosoph (1819-1900)

Unternehmer

Manager tun, was sie wissen, Unternehmer wissen, was sie tun.

gehört von Erich Sixt – deutscher Unternehmer, Sixt AG (*1944), Zitateheft 2011

Samen

Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.

Tertullian – früher christlicher Schriftsteller (* um 150, + um 230), Zitateheft 2013

Chancen

Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift.

Sun Tzu – chinesischer General und Militärstratege (um 500 v. Chr.), Zitateheft 2012

Meßlatte

Die große Frage über das Verhalten von Menschen ist, ob sie eine innere oder äußere Bewertung haben. Es hilft, wenn Du mit einer inneren Bewertung zufrieden bist. Ich mache es immer so, daß ich sage: „Schau mal. Wärest Du lieber der weltbeste Liebhaber, aber jeder denkt, Du bist der schlechteste? Oder wärest Du lieber der weltschlechteste Liebhaber, aber alle denken, Du bist der beste?“

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Management Secrets“ (2009), Zitateheft 2015

Freiheit

Die Freiheit kann nur erhalten bleiben … , wenn sie nicht bloß aus Gründen der erkennbaren Nützlichkeit im Einzelfall, sondern als Grundprinzip verteidigt wird.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Die Ursachen der ständigen Gefährdung der Freiheit“ in Ordo (Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft) Bd. 12, S. 104/106 (1961), Zitateheft 2011

Wünsche

Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“ (hrg. 1977), Zitateheft 2015

Kernkompetenz

Zieh einen Kreis um die Geschäftsmodelle, die Du verstehst, und dann streiche diejenigen, die sich nicht durch Werte, gutes Management und eingeschränkte Anfälligkeit in Krisenzeiten qualifizieren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2011

Wirklicher Reichtum

Reich ist, wer zufrieden ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2011

Persönlichkeiten

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.

wird oft Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), kann aber als Quelle nicht bestätigt werden, Zitateheft 2011

Mithelfen

Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andre packt sie kräftig an und handelt.

Dante Alighieri – italienischer Schriftsteller (1265-1321)

Wem soll es gehören

Daß da gehören soll, was da ist, denen, die gut für es sind,
also:
Die Kinder den Mütterlichen, damit sie gedeihen.
Die Wagen den guten Fahrern, damit gut gefahren wird.
Und das Tal den Bewässerern, damit es Frucht bringt.

Bertolt Brecht – deutscher Schriftsteller und Dramatiker (1898-1956), aus „Der kaukasische Kreidekreis“ (1955); von Prof. Dr. Reinhard Pöllath (deutscher Rechtsanwalt,*1948) auf die Frage bezogen, wem Unternehmen gehören sollten, wer der beste Wirt für ein unternehmerisches Vermögen ist, Zitateheft 2011

Tat

Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert.

Gustav Albert Werner – deutscher evangelischer Theologe und Diakoniepionier (1809-1887)

Entdecken

Ganz neue Zusammenhänge entdeckt nicht das Auge, das auf ein Werkstück gebeugt ist, sondern das Auge, das in Muße den Horizont absucht.

Prof. Dr. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker – deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher, Bruder des Bundespräsidenten a. D. (1912-2007), aus „Verantwortung der Wissenschaft im Atomzeitalter“ (1958), Zitateheft 2016

Ziele setzen

Ein gut gesetztes Ziel ist schon halb geschafft.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Optimismus

Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich.

aus Tansania – Zitateheft 2012

Schnäppchen

Die besten Schnäppchen sind nicht die Aktien, deren Preise am niedrigsten sind, sondern eher die Aktien mit den niedrigsten Preisen in Relation zu ihrer möglichen Einkommenskraft in zukünftigen Jahren.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2011

Ergebnis

Wie gut auch immer die Planung ist, man sollte gelegentlich auch auf das Ergebnis schauen.

wird oft Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden, Zitateheft 2011

Entscheidungen umsetzen

Die richtige Prüfung ist nicht das Treffen von Entscheidungen, sondern ihre Umsetzung.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (1937-2021), Zitateheft 2012

Entscheiden

Wo nicht mehr angebetet wird, wo nicht Gott zuerst die Ehre gegeben wird, da können auch die Dinge des Menschen nicht wachsen. Mir hat einer der Staatspräsidenten, die mich in letzter Zeit besucht haben, gesagt, was ihn am meisten beunruhige sei die verbreitete Unfähigkeit, endgültige Entscheidungen zu treffen, in der Meinung, man gebe dann seine Freiheit preis. In Wirklichkeit wird der Mensch erst frei, wenn er sich gebunden hat, wenn er eine Wurzel gefunden hat, dann kann Reifen und Wachstum geschehen.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13 Heiliger Vater (*1927), bei seiner Begegnung mit deutschen Bischöfen am 21.8.2005, Zitateheft 2011

Glück teilen

Wer sich über das Glück des anderen freut, dem blüht sein eigenes.

Wolfgang Maisch – deutscher Schriftsteller, Komponist und Maler (*1928), aus „Amely: eine Schicksalsbegegnung“ (2006), Zitateheft 2016

Lebenserfahrung

Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben.

Lebensweisheit

Selbststeuerung

Der Stundenlohn ist in Dänemark zwar viermal so hoch, aber unsere Beschäftigten dort sind auch viermal so produktiv wie ihre Kollegen in Ungarn und Tschechien. Denn die Lohnkosten machen nur ein Drittel der Produktionskosten aus. Wir brauchen in Billund zum Beispiel nur eine Führungskraft für 80 Mitarbeiter, weil sie hochqualifiziert sind und sich selbst führen können.

Jørgen Vig Knudstorp – dänischer Manager, LEGO (*1968), Zitateheft 2012

Stagnation

Es gibt keine stagnierenden Branchen – nur stagnierende Manager.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Fragen

Weise Investoren erkennen, daß Erfolg ein Prozeß der ständigen Suche nach Antworten auf neue Fragen ist.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2014

Gott

Nicht Gott ist am Ende. Am Ende ist Gott.

Gregor Linßen – deutscher Komponist und Liedermacher (*1966), aus dem Lied „Selig die ihr Hoffnung habt“, Zitateheft 2014

Zukunft gestalten

Du kannst Deine Zukunft nicht vorhersagen, aber gestalten. Wer die Zukunft gestalten will, muß die Gegenwart verändern.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2015

Unwissenheit

Es dürfte uns gut tun, uns manchmal daran zu erinnern, daß wir zwar in dem Wenigen, das wir wissen, sehr verschieden sein mögen, daß wir aber in unserer grenzenlosen Unwissenheit alle gleich sind.

Sir Karl Raimund Popper – österreichisch-britischer Wissenschaftsphilosoph (1902-1994), aus „Vermutung und Widerlegung“, Band 1, S.43 (1963)

Geben

Geldgeben ist leicht und liegt in jedermanns Macht. Aber zu entschieden, wem man es geben soll und wieviel und wann und zu welchem Zweck ist weder in jedermanns Macht, noch ist es eine leichte Sache. Darum ist das Gute auch so selten, so lobenswert und so edel.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „Nikomachische Ethik“ (350 v. Chr.), Zitateheft 2011

Mut

Mut bedeutet, den Antrieb und die Ausdauer zu haben, außergewöhnliche Dinge in die Tat umzusetzen – ohne Netz und doppelten Boden.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Handeln

Reden bewegt den Mund, handeln die Welt.

Jutta Metzler – deutsche Werbetexterin (*1965), Zitateheft 2011

Mehr

Die Arbeit ist mehr als ein Job, das Geschäft mehr als Rendite.

Prof. h.c. Manfred Maus – deutscher Gründungsunternehmer, OBI (*1935)

Partnerschaft

Unser Erfolg beruht wirklich auf Partnerschaften vom ersten Moment an.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Arbeit

Arbeit ist persönlicher Einsatz, aber keine Last.

Patrizio Bertelli – italienischer Unternehmer (Prada, *1946)

Erfolg

Wer in die Fußstapfen anderer tritt, kann sie nicht überholen.

Prof. Dr. h.c. Roland Berger, Unternehmensberater – deutscher Unternehmer, Stifter und Stiftungskurator (*1937)

Recht und Steuern

Ein König richtet das Land auf durch Recht;
wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde.

Die Bibel, Sprüche 29,4 (LUT) – Zitateheft 2013

Miteinander reden

Daß wir miteinander reden, macht uns zu Menschen.

Losung aus der Paartherapie

Christus

In jedem Menschen Christus sehen.

Benedikt von Nursia – Gründer des Benediktinerordens (etwa 480-547), Zitateheft 2012

Glück

Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2011

Ehrlichkeit

Kein Staat kann seinen Bürgern mehr geben, als er ihnen vorher abgenommen hat.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), aus der „Zeit“ vom 5. August 1958, Zitateheft 2011

Lachen

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Sprichwort – erschienen in Frank Leslie`s Sunday Magazine, Band 13 (1883)

Nach vorne blicken

Die Vergangenheit kann nicht verändert werden. Die Zukunft liegt noch in Deiner Macht.

Hugh White – amerikanischer Jurist, Geschäftsmann und Politiker (1798-1870)

Eine Sache um ihrer selbst Willen tun

Wenn Mitarbeiter nur ein Fixgehalt haben, können sie sich auf die Prinzipien der guten Berufsausübung konzentrieren und ihren Job verantwortungsvoll ausfüllen. Ein Bonus behindert sie darin.

Ulrich Thielemann – deutscher Wirtschaftsethiker (*1961), Zitateheft 2011

Einstellung

Wenn Du nur für das Geld arbeitest, wirst Du es nie schaffen, aber wenn Du Deine Arbeit liebst und immer den Kunden an erste Stelle stellst, wirst Du erfolgreich sein.

Raymond Albert „Ray“ Kroc – amerikanischer Gründungsunternehmer, der mit 52 Jahren den Mut hatte, vom Milchshakemaschinen-Vertreter zum Schnellimbiss-Unternehmer zu wechseln: McDonald’s Corp. (1902-1984), Zitateheft 2016

Wandel

Sich zu verbessern heißt sich zu verändern, um also perfekt zu sein, muß man sich oft verändert haben.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), während einer Debatte mit Philip Snowden, 1st Viscount Snowden (23. Juni 1925), in „His complete speeches, 1897–1963“, Band 4 (1922–1928), S. 3706, Zitateheft 2013

Gebet

Das Gebet ist eine Himmelsleiter, auf welcher wir hinauf gen Himmel steigen, und die heiligen Engel mit uns wieder herab.

Johann Arndt – lutherischer Theologe, Wegbereiter des Pietismus (1555-1621), aus „Paradiesgärtlein voller christlicher Tugend“, 1612

Gebete

Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.

Horst Sindermann – deutscher Politiker, Mitglied des Zentralkommitees der SED (1915-1990), zur friedlichen Revolution 1989 in Ostdeutschland, Zitateheft 2011

Ermutigen oder Kritisieren

Wir müssen uns entscheiden, ob wir uns vom Heiligen Geist oder von einem kritischen Geist leiten lassen. Beides miteinander hat nicht Platz.

Dr. William Rohl „Bill“ Bright – amerikanischer Evangelist, Gründer von Campus Crusade for Christ International (1921-2003), Zitateheft 2012

Zehn Gebote der Gelassenheit

Johannes XXIII. hatte mit sich selber immer Schwierigkeiten und er sagte sich immer: „Nimm Dich nicht so wichtig.“ Damit er als Diplomat nicht immer ins Fettnäpfchen trat, formulierte er einige Vorsätze, die er dann bis zu zehn Stück ausbauen mußte. Bekannt wurden sie als „Dekalog der Gelassenheit“:

1. Leben
Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt
Nur für heute werde ich großen Wert auf mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

3. Glück
Nur für heute werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus
Nur für heute werde ich mich den Umstände anpassen, ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen
Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln
Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden
Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß es niemand merkt.

8. Vertrauen
Nur für heute werde ich fest glauben (selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten), daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

9. Mut
Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist – und ich werde an die Güte glauben.

10. Planen
Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Papst Johannes XXIII. – eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, 1958-63 Heiliger Vater, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), Kompilation aus den „Geistlichen Tagebüchern von Joh. XXIII.“, Zitateheft 2012

Lernen

Das Schönste am Lernen ist, daß niemand uns das Erlernte wegnehmen kann.

wird B.B. King zugeschrieben – amerikanischer Blues-Musiker (1925-2015), Zitateheft 2011

Liebe zur Arbeit

Wer seine Arbeit liebt, kann sich viele schöne Stunden machen.

Leitspruch von Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Richtig

Wenn eine Person oder eine Organisation 1.000 mal Falsches sagt oder schreibt, entscheidet oder tut und nur einmal was Richtiges, dann will ich dem Richtigen nicht meine Anerkennung und mein Lob verweigern!

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Reden

Nur dem Sprechenden kann geholfen werden.

Lebensweisheit – Zitateheft 2012

Vermögen

Das Vermögen aber soll durch Mittel erworben werden, die von Unsittlichkeit frei sind; erhalten aber soll man es durch Sorgfalt und Sparsamkeit; durch dieselben Mittel soll es auch vermehrt werden.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), aus „Von den Pflichten“ („De officiis“, 41 v. Chr.)

Frieden

Wenn eines Menschen Wege dem Herrn wohlgefallen, so läßt er auch seine Feinde mit ihm Frieden machen.

Die Bibel, Sprüche 16,7 (LUT) – Zitateheft 2011

Ressourcen

Es gibt keinen Mangel an Finanzkapital. Die knappe Ressource ist das Humankapital.

Michael Milken – amerikanischer Finanzier, Stifter und Innovator in der Medizinforschung (*1946)

Simplify

Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), aus „Krieg und Frieden“ (1869), Zitateheft 2012

Vorausgehen

Keiner geht ganz von uns – er geht nur voraus.

Sprichwort

Begeisterung

Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt.

Joseph Freiherr von Eichendorff – deutscher Lyriker und Schriftsteller der Romantik (1788-1857), aus „Ahnung und Gegenwart“ (1815)

Entscheidungen treffen

Der Tag, an dem Du einen Entschluß faßt, ist ein Glückstag.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2011 + 2012

Positive Einstellung

Sobald Du unangenehme Nachrichten nicht als negativ annimmst, sondern als Beweis für die Notwendigkeit für Veränderung, wirst Du nicht von ihnen besiegt. Du lernst von ihnen.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2014

Treue

Niemand auf der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue.

Publius Cornelius Tacitus – römischer Politiker und Historiker (55-116 n. Chr.), Zitateheft 2013

Innere Schönheit

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Zitateheft 2013

Ökonomie der Aufmerksamkeit

Denn alles, dem Du Deine Aufmerksamkeit schenkst, wächst.

Lehrspruch – Zitateheft 2016

Macher

Die entscheidende Zutat ist den Hintern zu heben und etwas zu tun. Es ist so einfach. Viele Menschen haben Ideen, aber nur wenige entscheiden sich, sofort etwas dafür zu tun. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Heute. Der wahre Unternehmer ist ein Macher, kein Träumer.

Nolan K. Bushnell – amerikanischer Ingenieur und Mehrfach-Gründungsunternehmer: Atari u. a. (*1943)

Wellen

Man kann gegen Wellen ankämpfen oder sich von ihnen in die Zukunft tragen lassen.

Lebensweisheit

Geben und nehmen

Du kannst alles im Leben haben, was Du willst, wenn Du nur genügend anderen Personen hilfst, zu bekommen, was sie wollen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Wachstum

Menschen schaffen Wachstum, Firmen verkünden es.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Wahrheit siegt

Lügen laufen Kurzstrecken, aber die Wahrheit läuft Marathon.

Michael Jackson – amerikanischer Musiker und Sänger (1958-2009), Zitateheft 2013

Dem Volk aufs Maul schauen

Man muß die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, daß man Deutsch mit ihnen redet.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus dem „Sendbrief vom Dolmetschen“ (1530), Zitateheft 2011

Autor

Auf die Frage, was er tun würde, wenn er noch einmal jung wäre: „Ich würde wieder Steuerratgeber schreiben. Wie hätte ich sonst so schnell Millionär werden können?“

Franz Konz – deutscher Steuerexperte und Autor, u.a. „1.000 ganz legale Steuertricks“ (1926-2013)

Langes Leben

Früher starben die Menschen mit 35 Jahren, heute schimpfen sie bis 95 auf die Chemie.

wird Carl Heinrich Krauch zugeschrieben – deutscher Chemiker und Manager: Hüls AG, VEBA AG (1931-2004)

Konträr

Um besser als der Markt zu sein, muß man das verkaufen, was andere kaufen, und umgekehrt.

Dr. J. B. Mark Mobius – amerikanischer Portfoliomanager, Pionier des globalen Aktieninvestments in Schwellenländern, gilt als „Altmeister der asiatischen Aktie“ (*1936), Zitateheft 2016

Qualität

Qualität bedeutet, das Richtige zu tun, wenn keiner zuschaut.

Wilhelm K. Meurer – deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist (1934-2018), Zitateheft 2014

Alter

Man wird weiser, aber man vergißt das meiste.

Nora Ephron – amerikanische Autorin und Regisseurin (1941-2012)

Informationsflut

Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst.

Rudolf Augstein – deutscher Gründungsunternehmer, Journalist und Verleger: Der Spiegel (1923-2002)

Erfülltes Leben

Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: zulassen – weglassen – loslassen.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker (*1955), Zitateheft 2012

Zäune

Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Wunder

Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspurch zu unserem Wissen von der Natur.

in Anlehnung an Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2012

Humor

Humor ist das Salz des Lebens,

und wer gut gesalzen ist,

bleibt lange frisch.

orientalische Weisheit – Zitateheft 2013

Training

Unsere Philosophie ist einfach. Wir wollen jeden Spieler jeden Tag besser machen, unser Training ist individuell ausgelegt.

Jürgen Klinsmann – deutscher Fußballspieler und -trainer, 2004-2006 deutscher Bundestrainer (*1964), in seiner ersten Pressekonferenz als Trainer des FC Bayern München am 2. Juli 2008, Zitateheft 2016

 

Entwicklungspotential

Erfindungen haben schon lange ihre Grenzen erreicht und ich sehe keine Hoffnung für weitere Entwicklungen.

Julius Sextus Frontinus – römischer Ingenieur, im Jahre 10 v. Chr., Zitateheft 2012

Gesamtheit Gottes

Nicht halbe Wahrheiten, nicht unvollständige Erkenntnis, sondern Gottes ganze Weisheit und Gottes ganze Güte wird in Jesus offenbar.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), aus einem Vortrag auf der Theologischen Woche im April 1936

Intuition

Und bleibe bei dem, was Dir Dein Herz rät; denn Du wirst keinen treueren Ratgeber finden.

Die Bibel, Buch Jesus Sirach 37,17 – Zitateheft 2011

Unwissenheit

Die Stimme der Intelligenz … wird übertönt vom Gebrüll der Angst und ignoriert von der Stimme des Verlangens. Die Stimme der Schande widerspricht ihr, der Haß unterdrückt sie, die Wut erstickt sie, aber die Unwissenheit läßt sie für immer verstummen.

Dr. Karl Augustus Menninger – amerikanischer Psychiater, Mitbegründer der Menninger-Klinik (1893-1990)

Geschäftskunst

Gut im Geschäft zu sein ist die faszinierendste Art der Kunst.

Andy Warhol – amerikanischer Künstler (1928-1987)

Leidenschaft

Der einzige Weg, großartige Arbeit zu machen, ist, daß man liebt, was man tut. Wenn Ihr es noch nicht gefunden habt – sucht weiter. Gebt Euch nicht zufrieden.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), vor Absolventen der Stanford University am 12. Juni 2005, Zitateheft 2013

Erinnerung

Wir sind, woran wir uns erinnern.

Dr. Werner T. Fuchs – Schweizer Werbefachmann und Markenberater (*1952)

Freunde

Wenn Du einen Freund suchen gehst, wirst Du feststellen, daß sie rar sind. Wenn Du hinausgehst, ein Freund zu sein, wirst Du sie überall finden.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Freundschaft

Freundschaft ist wie eine Spur im Sand, die verschwindet, wenn man sie nicht beständig erneuert.

aus Kamerun

Innovation

Wer wirklich Neues erdenken will, kann nicht verrückt genug sein.

wird Niels Bohr zugeschrieben – dänischer Physiker, Physiknobelpreis 1922 (1885-1962), was aber in dieser Form vom Niels Bohr Archiv in Kopenhagen nicht bestätigt werden konnte, Zitateheft 2013

Gegenwart gestalten

Gegenwart zu gestalten heißt: Packen wir es konsequent an und nicht: Warten wir es ab und reden wir nochmal darüber.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Menschenwürde

Ich wünsche mir die Familie mit Mann, Frau und Kindern, die Geschwister haben, zurück, und eine Welt, die Gott sucht und vielleicht findet – damit klar ist, daß die Menschenwürde für niemanden disponibel ist, nicht für die Wirtschaft und nicht für die Medien.

Prof. Dr. Norbert Walter – deutscher Ökonom, 1990-2009 Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG (1944-2012), Zitateheft 2014

Was statt wie

Sag den Menschen niemals, wie sie etwas tun sollen. Sag ihnen, was sie tun sollen, und sie werden Dich mit ihrem Einfallsreichtum überraschen.

George Smith Patton – amerikanischer General (1885-1945), Zitateheft 2013

Verdienst

Die Menschen, die verdienen, geben es nicht aus, die Menschen, die es ausgeben, verdienen es nicht.

Weisheit

Ideen vermitteln

Sie können großartige Ideen haben, aber wenn Sie sie nicht vermitteln können, bringen die Ideen Ihnen gar nichts.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019), Zitateheft 2013

Feiern

Wer sich nicht feiern läßt, ist leidensscheu.

wird Otto Dibelius zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe, 1945-66 Bischof von Berlin, 1949-61 Vorsitzender des Rates der EKD (1880-1967), soll dies bei der Feier seines 80. Geburtstages am 15. Mai 1960 gesagt haben, Zitateheft 2012

Qualität

Wie ein Theaterstück, so ist das Leben: Es kommt nicht darauf an, wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), aus „Epistulae morales ad Lucilium“, Brief 77 (Juni 64)

Demokratie und Wahrheit

Politik kann nicht darüber befinden, was richtig und was falsch ist, aus dem einfachen Grund, weil sie es auch nicht weiß. Deshalb organisiert [demokratische] Politik ein Verfahren, um festzulegen, was in einer Gesellschaft gelten soll. Das demokratisch ermittelte Ergebnis gilt, ist aber nicht notwendigerweise richtig.

Das zentrale Prinzip demokratischer Entscheidung, nämlich die Mehrheitsentscheidung, hat zur logischen Voraussetzung, daß es keinen Wahrheitsanspruch gibt. Über Wahrheiten läßt sich nicht abstimmen.

Es gehört zu den ebenso verbreiteten wie bedenklichen Verirrungen der politischen Kultur in Deutschland, daß sich Mehrheiten immer wieder gerne einreden, das Vorhandensein dieser Mehrheit sei gleichzeitig auch der Nachweis für die Richtigkeit der eigenen Position. Das Gegenteil ist richtig. Hätte man die Richtigkeit der eigenen Position nachweisen können, wäre die Abstimmung unnötig oder unsinnig gewesen.

Prof. Dr. Norbert Lammert – deutscher Politiker (CDU), seit 2005 Präsident des Deutschen Bundestages (*1948), Zitateheft 2013

Weihnachten

Jedes Mal, wenn wir Gott durch uns hindurch andere Menschen lieben lassen, ist Weihnachten. Es wird jedes Mal Weihnachten, wenn wir unserem Bruder zulächeln und ihm die Hand reichen.

wird Mutter Teresa zugeschrieben – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2011

Ehe

Ehe ist die genialste Erfindung, seit es Menschen gibt!

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953), Zitateheft 2014

Friedlich

Diesmal fehlte es dem Westen nicht an Mut und man hat nicht zu spät gehandelt. Etwas wurde erreicht und zwar – und das ist bemerkenswert und vielleicht einzigartig – durch den Verzicht auf jede Art von Gewalt, Zwang oder Drohung.

Paul-Henry Spaak – belgischer Politiker, 1956-61 Nato-Generalsekretär (1899-1972), anläßlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957, gesehen an der Büste von Paul-Henry Spaak vor dem Brüsseler Bahnhof, Zitateheft 2013

Einstellungssache

Optimisten werden jeden Abend um einen Tag reicher, Pessimisten um einen Tag ärmer.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker (*1955), Zitateheft 2012

Beständigkeit

Unser Geschäftsmodell sind die Ideen und nicht das Geld.

David de Rothschild – französischer Bankier, Rothschild & Cie. (*1942), auf die Frage, wie es die Rothschild-Bank geschafft habe, von den Turbulenzen an den Finanzmärkten verschont zu bleiben, Zitateheft 2012

Zukunft

Die Zukunft ist niemals klar: Schon für ein bißchen Gewißheit muß man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfrist-Investoren.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2014

Titelseiten-Test

Wenn Du morgens aus dem Bett steigst und überlegst, was Du an diesem Tag machen willst, frag Dich selbst, ob Du möchtest, daß andere es morgen auf den Titelseiten lesen.
Du wirst wahrscheinlich ein bißchen anders handeln, wenn Du dies im Auge behältst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2015

Umgehen

Es ist nicht das, was passiert, das bestimmt, wie weit Du im Leben gehen wirst; es ist wie Du mit dem umgehst, was Dir passiert.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Überleben

Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, aber diejenige, die am anpassungsfähigsten auf Veränderungen reagiert.

Charles Darwin – britischer Naturforscher (1809-1882), Zitateheft 2016

Andrew Carnegies „Formel für Erfolg“

1. Die Bestimmtheit des Ziels: Richte Deine Energie darauf aus, Deine Ziele zu erreichen.

2. Hab stets eine positive Einstellung.

3. Hab Vertrauen in Deine eigenen Fähigkeiten.

4. Geh die Extrameile. Bring mehr Leistung als erwartet.

5. Ergreif die Initiative, um den Wunsch in die Tat umzusetzen.

6. Nutz Deinen Einfallsreichtum, um neue und bessere Wege zu finden, Dinge zu tun.

7. Übe Selbstdisziplin.

8. Ordne Deine Gedanken.

9. Lern aus Deinen Niederlagen und Fehlern.

10. Hab unsterblichen Enthusiasmus, etwas zu erreichen.

nach Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1835-1919), Zitateheft 2016

Gründe

Die Menschen kaufen nicht aus logischen Gründen. Sie kaufen aus emotionalen Gründen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Geld

Geld ist nicht da, um Geld zu vermehren, sondern um Ideen zu verwirklichen.

Thomas Jorberg – deutscher Diplom-Ökonom, Vorstandssprecher der GLS-Bank, Bochum (*1957), Zitateheft 2014

Selbstüberschätzung

Wer sich zu wichtig für kleine Arbeiten hält, ist oft zu klein für wichtige Arbeiten.

wird Jacques Tati zugeschrieben – eigentlich Jacques Tatischeff, französischer Schauspieler und Regisseur (1907-1982)

Aufstehen

Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, nie zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

Nelson Mandela – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1918-2013), bei einem Empfang des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton am 22.9.1998, Zitateheft 2012

Fundament

Nur ein Baum, der starke Wurzeln hat, kann eine große Krone tragen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Altwerden

Mit dem Altwerden ist es wie mit auf einen Berg steigen. Je höher man steigt, desto mehr schwinden die Kräfte, aber umso weiter sieht man.

wird Ingmar Bergman zugeschrieben – schwedischer Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur (1918-2007), Zitateheft 2013

Menschen verstehen

Unternehmen, richtige Unternehmen, sind keine Zahlen und kein Geld. Es sind Menschen. Du mußt imstande sein, Menschen zu verstehen und einzuschätzen.

André Meyer – französisch-amerikanischer Investmentbanker (Lazard), Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson (1898-1979), Zitateheft 2016

Zeit

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Die Stadt in der Wüste“ („La Citadelle“, 1948), Zitateheft 2011

Über das Glücklichsein

Wenn Du eine Stunde lang glücklich sein willst, mach ein Nickerchen. Wenn Du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn Du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn Du ein Leben lang glücklich sein willst, hilf Deinen Nächsten.

chinesische Weisheit, gehört von Prem Watsa – kanadischer Investor, Vorsitzender und Gründer von Fairfax Financial Holdings  (*1950), Zitateheft 2013

Probleme

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

wird Duke Ellington zugeschrieben – eigentlich Edward Kennedy Ellington, amerikanischer Jazzmusiker (1899-1974), Zitateheft 2012

Glück

Golf ist ein Glücksspiel. Je mehr ich trainiere, desto mehr Glück habe ich.

Sprichwort aus dem Golfsport

Großartig

Du mußt nicht großartig sein, um anzufangen, du mußt anfangen, großartig zu sein.

Joe Sabah – amerikanischer Motivationstrainer (*1931)

Grenzenlos

Das Wissen hat Grenzen, das Denken nicht.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2014

Leben

Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.

Weisheit, wird Hans Christian Andersen zugeschrieben – dänischer Märchendichter (1805-1875)

Ausdauer

Im Grunde ist ein Diamant ein Stück Kohle, das Ausdauer hatte.

Alexander Vitocco – deutscher Life Coach (*1970)

Liebe

Dunkelheit kann keine Dunkelheit vertreiben; nur Licht kann das. Haß kann keinen Haß vertreiben; nur Liebe kann das.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2013

Freundschaft

Ein Freund sagt Dir die Wahrheit, weil er Dich liebt.

Weisheit – Zitateheft 2016

Kirchliches Zukunftsprojekt

Zukunftsprojekt für die Kirche: Der Globalisierung eine Seele geben.

René Rémond – französischer Historiker (1918-2007)

Träume verfolgen

Es ist nicht wahr, daß Leute aufhören ihre Träume zu verfolgen, weil sie alt werden; sie werden alt, weil sie aufhören, ihre Träume zu verfolgen.

Gabriel García Márquez – kolumbianischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1982 (1927-2014)

Schicksal

Kontrolliere Dein Schicksal oder jemand anderes tut es.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Frieden

Ein Tag wird kommen, an dem es keine anderen Schlachtfelder mehr geben wird als die Märkte, die sich dem Handel öffnen; und die der Geister, die sich den Ideen öffnen.

Victor Hugo – französischer Schriftsteller (1802-1885), in seiner Eröffnungsrede zum Pariser Friedenskongreß am 21. August 1849, Zitateheft 2013

Niedertracht

Die Methode der Niedertracht ist es, zwei Lügen gleichzeitig zu beginnen und die Menschen in Streit zu bringen, welche die Wahrheit ist.

Ezra W. L. Pound – amerikanischer Dichter und Kritiker (1885-1972)

Familienunternehmen

Familienunternehmen haben einen ganz großen Vorteil und einen ganz großen Nachteil, und beides ist die Familie. Eine Familie in Frieden ist das beste, was es für eine Firma geben kann, eine Familie in Unfrieden ist das schlimmste.

Dr. Peter Zinkann – deutscher Unternehmer, geschäftsführender Gesellschafter Miele & Cie. KG (*1928), Zitateheft 2013

Erfolg

Es gibt keinen Fahrstuhl zum Erfolg. Du mußt die Treppe nehmen.

Weisheit

Erfahrungen

Nur ein Idiot glaubt, aus den eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen.

wird Otto von Bismarck zugeschrieben – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), Zitateheft 2013

Gleichheit

„Es gibt über Dir keinen Herren und unter Dir keinen Knecht.“

Der prinzipientreue Hanseat lehnt „Auszeichnungen fremder Herren“ ab. Zurück geht diese Tradition auf ein Gesetz im Hamburger Stadtrecht, dem „Ordelbook“ von 1270. Die Tatsache, daß die „äußerlich sichtbaren Ordensinsignien den Dekorierten vor seinen Kollegen und Mitbürgern als einen vorzüglicheren auszeichnen sollen“, galt schon damals als ein Umstand, der in entschiedenem Widerspruch zum bürgerlichen Geiste der Verfassung stehe („Es gibt über Dir keinen Herrn und unter Dir keinen Knecht“). Der Hanseat bekomme seinen Lohn in dem Bewußtsein erfüllter Pflicht, nicht etwa durch Auszeichnungen.

hanseatische Losung – erläutert von der Pressestelle der Freien und Hansestadt Hamburg, Zitateheft 2011

Schuldenfrei

Kein Borger sei und auch Verleiher nicht.
Sich und den Freund verliert das Darlehn oft
und Borgen stumpft der Wirtschaft Spitze ab.

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Hamlet“, 1. Akt, 3. Szene „Polonius“ (1603), Zitateheft 2012

Ideen

Eine gute Idee ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn, man hat eine bessere.

Matthias Machwerk – geboren als Matthias Jahn, deutscher Kabarettist (*1968)

Vermögens-Mehrung

Die beste Vermögens-Mehrung produziert eine Person, kein Komitee.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2014

Gute Theologie

Gute Theologie verbindet das bleibend Wichtige mit dem jetzt Dringlichen. Sie dient dem Verstehen des christlichen Glaubens aus seinen Quellen und historischen Gestalten in Auseinandersetzung mit dem Wahrheitsbewußtsein der eigenen Gegenwart.

Um Wissenschaftlichkeit bemüht sie sich wie um Weisheit; Genauigkeit eignet ihr ebenso wie Verständlichkeit. Die Leidenschaft für die Gottesfrage prägt sie genauso wie der nüchterne Blick wissenschaftlicher Kritik. Sie dient denen, die im Glauben beheimatet sind, aber auch den vielen, die diese Heimat nicht kennen. Gute Theologie unterwirft sich den Maßstäben guter Wissenschaft; aber sie stellt sich zugleich der öffentlichen Debatte. Die Theologie ist nicht die einzige Sprache des Glaubens; vor allem die Sprache des Gebets weist über sie hinaus. Gute Theologie kennt diese Differenz.

Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber – deutscher evangelischer Theologe, 2003-09 Ratsvorsitzender der EKD (*1942), Zitateheft 2013

Riskieren

Lieber Fehler riskieren, als Initiative verhindern.

wird Reinhard Mohn zugeschrieben – deutscher Verleger, führte den Bertelsmann Verlag in der 5. Generation zum Weltkonzern (1921-2009), Zitateheft 2012

Traum oder Ziel?

Ein Traum ist bloß ein Traum. Ein Ziel ist ein Traum mit einer Deadline.

Harvey Mackay – amerikanischer Unternehmer und Autor des New York Times-Nummer 1 Bestsellers (2005) „Swim With The Sharks Without Being Eaten Alive“ (*1932), Zitateheft 2013

Vollenden

Lege das Ruder erst dann nieder, wenn das Boot an Land ist.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Sehen

Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen.

wird Blaise Pascal zugeschrieben – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), Zitateheft 2012

Schneller scheitern

Sobald Unternehmen versuchen, „die Zahl der Flops zu verringern“, kommt der Innovationsprozess meist zum Erliegen. Der Schlüssel zu effizienter Innovation besteht darin, schneller zu scheitern, nicht weniger häufig.

Robert I. Sutton – amerikanischer Management-Professor (*1954), aus „Weird Ideas That Work: 11 1/2 Practices for Promoting, Managing and Sustaining Innovation“ (2001), Zitateheft 2012

Authentisch

Wir müssen das, was wir denken, auch sagen,

wir müssen das, was wir sagen, auch tun,

wir müssen das, was wir tun, dann auch sein.

Alfred Herrhausen – deutscher Bankier (1930-1989), Zitateheft 2012

Lebenslanges Lernen

Häufig begegne ich Menschen, die im Leben aufsteigen, die nicht die intelligentesten und manchmal noch nicht einmal die fleißigsten sind, aber sie sind Lernmaschinen. Diese Menschen gehen jede Nacht ins Bett und sind ein Stück weiser, als sie es am Morgen waren. Das hilft einem besonders, wenn man eine lange Lebensspanne vor sich hat. Nichts in meinem langen Leben hat mir besser gedient als ständiges Lernen.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2011

Umsetzung

Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung.

wird Thomas Alva Edison zugeschrieben – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Ausdauer

Nicht durch Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

nach Ovid – eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Dichter (43 v. Chr. – ca. 17 n. Chr.)

Innovation

Innovation wächst aus der Begegnung mit dem Ungewöhnlichen.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Wie schwer es ist, die Zukunft einzuschätzen

Wer … will Schauspieler sprechen hören?

Harry M. Warner – Mitbegründer der Warner Brothers-Filmgesellschaft (1881-1958), über den Tonfilm (1927)

Das Fernsehen wird nach den ersten 6 Monaten am Markt scheitern.

Darryl F. Zanuck – Mitbegründer der 20th Century Productions (1902-1979), über das Fernsehen (1946)

Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.

Begründung der Plattenfirma DECCA, warum sie die Beatles nicht unter Vertrag nehmen wollte (1962)

Es gibt keinen Grund dafür, daß jemand einen Computer zu Hause haben wollte.

Ken Olson – Präsident der Digital Equipment Corp. (1926-2011), über den Computer (1977)

Nachdenken

Schreiben ist die Kunst des vertieften Nachdenkens.

René J. Cappon – amerikanischer Autor und Journalist (1924-2007), Zitateheft 2014

Begegnungen

Nur über die Begegnungen mit anderen Menschen ist es möglich, zu neuen Ufern zu gelangen.

Sprichwort

Initiative

Man kann Dir den Weg weisen, gehen mußt Du ihn selbst.

wird Bruce Lee zugeschrieben – eigentlich Lee Jun-Fan, sino-amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler (1940-1973), Zitateheft 2012

Mut

Mut ist Angst, die gebetet hat.

Joyce Meyer – amerikanische Evangelistin (*1943), aus „Nur Mut!: lebe leidenschaftlich und zielgerichtet“, Kapitel 7 (2007)

Anpacken

Wann, wenn nicht jetzt?
Wo, wenn nicht hier?
Wer, wenn nicht wir?

amerikanisches Sprichwort – wird oft John F. Kennedy (amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident, 1917-1963) oder Robert F. Kennedy (amerikanischer Politiker (1925-1968) zugeschrieben, konnte aber nicht verifiziert werden