Gute Arbeit

Wenn es Dir im Leben zufällt, Straßen zu kehren, dann kehre die Straßen wie Michelangelo Bilder malte. Kehre die Straßen wie Beethoven Musik komponierte. Kehre die Straßen wie Shakespeare dichtete. Kehre die Straßen so gut, daß alle Heerscharen im Himmel und auf Erden innehalten müssen und sagen: „Hier lebte ein großer Straßenkehrer, der seine Aufgabe gut gemacht hat.“

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964  (1929-1968), aus seiner Rede „Facing the Challenge of A New Age“ vom 1.1.1957, zitiert so seinen Mentor Dr. Benjamin Mays vom Morehouse College (1894-1984), Zitateheft 2012

Wahrheitsfindung

Um die Wahrheit zu finden, mußt du beide Seiten einer Geschichte hören.

Walter Cronkite – amerikanischer Journalist (1916-2009)

Talent

Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht, die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden.

Quintus Horatius Flaccus (Horaz) – römischer Schriftsteller (65-8 v. Chr.), aus „Satiren“ („Sermones“ 2,8,74 f, um 40 v. Chr.), Zitateheft 2016

Finden

Wer seinen Schreibtisch immer mustergültig aufräumt, wird nie das beglückende Gefühl kennenlernen, etwas längst verloren Geglaubtes doch noch wiederzufinden.

Weisheit

Wellen

Man kann gegen Wellen ankämpfen oder sich von ihnen in die Zukunft tragen lassen.

Lebensweisheit

Mut

Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz.

Carl von Ossietzky – deutscher Journalist („Die Weltbühne“) und Pazifist, Friedensnobelpreis 1935 (1889-1938), aus „Professoren, Zeitungsschreiber und verkrachte Existenzen“ („Das Tage-Buch“, 31. Januar 1925)

Wettbewerbsvorteil

Der Schlüssel zum Investieren ist nicht zu beurteilen, wie sehr eine Branche die Gesellschaft beeinflußen oder wie sehr sie wachsen wird, sondern stattdessen den Wettbewerbsvorteil jedes einzelnen Unternehmens zu bestimmen und vor allem die Beständigkeit dieses Vorteils.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Große Liebe

Die große Liebe erkennt man nicht an ihrer Stärke, sondern an ihrer Dauer.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Schöpferische Zerstörung

Wer einen Eierkuchen backen will, kommt nicht umhin, zunächst Eier zu zerbrechen.

Dettmar Cramer – deutscher Fußballspieler und -trainer (1925-2015), Zitateheft 2016

Stabilität durch Wandel

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.

Dr. Gustav Walter Heinemann – deutscher Politiker (SPD), 1969-1974 Bundespräsident (1899-1976), Zitateheft 2016

Spekulant

Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle bezahlen zu können.

Bonmot – Zitateheft 2014

Danken und Loben

Danken schützt vor Wanken, Loben zieht nach oben.

Sprichwort – Zitateheft 2013

Entschlossenheit

Man kann nichts Großes zuwege bringen ohne große Menschen, und diese sind groß, weil sie groß sein wollen.

Charles de Gaulle – französischer Staatsmann, 1959-69 Präsident der Fünften Republik (1890-1970), aus „Die Schneide des Schwertes“ („Vers l’armée de métier“, 1934), Zitateheft 2011

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolgs ist es, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich gut zu machen.

wird John D. Rockefeller Jr. zugeschrieben – amerikanischer Philanthrop (1874-1960)

Genie und Fleiß

Geniale Menschen beginnen große Werke,
fleißige Menschen vollenden sie.

wird Leonardo da Vinci zugeschrieben – italienischer Universalgelehrter (1452-1519), Zitateheft 2011

Geld

Geld ist nicht da, um Geld zu vermehren, sondern um Ideen zu verwirklichen.

Thomas Jorberg – deutscher Diplom-Ökonom, Vorstandssprecher der GLS-Bank, Bochum (*1957), Zitateheft 2014

Glaube ist

Glaube ist, daran festzuhalten, daß das scheinbar unbeantwortete Gebet vieler Jahre keine sinnlose Übung ist, sondern ein Mittel, durch das Gott seine Großen, ewigen Ziele erreicht – zu seiner Zeit.

Dr. Pamela Reeve – amerikanische Theologin, Multnomah University (1916-2013)

Macher

Die entscheidende Zutat ist den Hintern zu heben und etwas zu tun. Es ist so einfach. Viele Menschen haben Ideen, aber nur wenige entscheiden sich, sofort etwas dafür zu tun. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Heute. Der wahre Unternehmer ist ein Macher, kein Träumer.

Nolan K. Bushnell – amerikanischer Ingenieur und Mehrfach-Gründungsunternehmer: Atari u. a. (*1943)

Managementfragen

Was ist unsere Mission?
Wer ist unser Kunde?
Worauf legt der Kunde Wert?
Was sind unsere Ergebnisse?
Was ist unser Plan?

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), aus „Die fünf entscheidenden Fragen des Managements“ (2009), Zitateheft 2011

Wollen

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

Prof. Götz W. Werner – deutscher Unternehmensgründer: dm-drogerie markt (*1944), Zitateheft 2011

Glück teilen

Wer sich über das Glück des anderen freut, dem blüht sein eigenes.

Wolfgang Maisch – deutscher Schriftsteller, Komponist und Maler (*1928), aus „Amely: eine Schicksalsbegegnung“ (2006), Zitateheft 2016

Verluste begrenzen

Wenn ihr Kopfball-Duelle nicht gewinnen könnt, dürft ihr sie wenigstens nicht verlieren.

Dettmar Cramer – deutscher Fußballspieler und -trainer (1925-2015)

Richtig

Wenn eine Person oder eine Organisation 1.000 mal Falsches sagt oder schreibt, entscheidet oder tut und nur einmal was Richtiges, dann will ich dem Richtigen nicht meine Anerkennung und mein Lob verweigern!

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Haftung

Investitionen werden umso sorgfältiger gemacht, je mehr der Verantwortliche für diese Investitionen haftet. Die Haftung wirkt insofern also prophylaktisch gegen eine Verschleuderung von Kapital und zwingt dazu, die Märkte vorsichtig abzutasten.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950), aus „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ (1952), Zitateheft 2011

Klein und groß

Die Kraft, große Dinge zu entscheiden, kommt aus der ununterbrochenen Beobachtung der kleinen Dinge.

Gerd Bucerius – deutscher Verleger (1906-1995), Zitateheft 2005 + 2011

Aus Fehlern lernen

Es ist gut, aus Fehlern zu lernen. Es ist besser, aus den Fehlern Anderer zu lernen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2016

Recht und Steuern

Ein König richtet das Land auf durch Recht;
wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde.

Die Bibel, Sprüche 29,4 (LUT) – Zitateheft 2013

Sicherheit

Ohne Sicherheit ist keine Freiheit.

Wilhelm von Humboldt – deutscher Gelehrter und Staatsmann, Mitgründer der Universität Berlin (1767-1835), aus „Schriften zur Anthropologie und Geschichte“, Zitateheft 2013

Genießen

Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es schön war.

Weisheit – Zitateheft 2011

Meisterwerk

Man kann entweder einer Lebenseinstellung ähnlich einem Malen-nach-Zahlen-Modell folgen und innerhalb der anerkannten Linien bleiben oder man entscheidet, daß man sein eigenes Meisterwerk erschaffen will.

James C. „Jim“ Collins – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Dozent (*1958)

Fruchtbar arbeiten

Der beste Dünger ist immer der Fußabdruck des Bauern auf dem Felde.

Thomas G. Hardie – amerikanischer Unternehmer (Caledonia Spirits Inc.) und Landwirt (1860-1933), Zitateheft 2018

Guter Hirte

Ein guter Hirte schert seine Schafe. Er zieht ihnen aber nicht das Fell über die Ohren.

Tiberius Claudius Nero Caesar – auch Tiberius Iulius Caesar Augustus, römischer Staatsmann, 14-37 Kaiser (42 v. Chr. – 37 n. Chr.), zitiert in „Die zwölf Caesaren“ von Sueton (70-140 n.Chr.), Zitateheft 2012

Machen

Handeln lehrt die Philosophie, nicht reden.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr. – 65 n. Chr.), aus „Briefe über die Ethik an Licilius“ („Epistulae morales ad Lucilium“, 63 n. Chr.)

Gebet

Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes.

Jakob Abrell – deutscher Lyriker und ehrenamtlicher Kirchenmitarbeiter (1934-2003), Zitateheft 2016

Können

Können ist nichts ohne Gelegenheit.

wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben – französischer General und 1804-14 und 1815 Kaiser (1769-1821)

Informationsflut

Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst.

Rudolf Augstein – deutscher Gründungsunternehmer, Journalist und Verleger: Der Spiegel (1923-2002)

Kapitalismus

Kapitalismus ohne die Möglichkeit zu scheitern ist wie Religion ohne Umkehr und Reue.

Allan H. Meltzer – amerikanischer Ökonom (1928-2017)

Verhandeln

Verhandeln ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Vertrauen.

Prof. Roger Fisher – Autor und Professor an der Harvard Law School (1922-2012)

Es kommt nicht darauf an…

Es kommt nicht darauf an, geliebt zu werden, sondern zu lieben.
Es kommt nicht darauf an, zu genießen, sondern zu schenken.
Es kommt nicht darauf an, sich durchzusetzen, sondern sich einzusetzen.
Es kommt nicht darauf an, den Frieden zu erwarten, sondern Frieden zu schaffen.
Es kommt nicht darauf an, was die Menschen von mir denken, sondern was Gott von mir denkt.
Es kommt nicht darauf an, alles zu erkennen, sondern das Erkannte zu tun.

wird Martin Luther King jr. zugeschrieben – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964  (1929-1968), Zitateheft 2012

Wahrheit

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), Zitateheft 2012

Stille

Den Wert der Stille erkennt man im Lärm.

Carmen Rubinacci – deutsche Farbdesignerin, Dipl.-Ing. Architektur (*1964), Zitateheft 2012

Zukunft gestalten

Du kannst Deine Zukunft nicht vorhersagen, aber gestalten. Wer die Zukunft gestalten will, muß die Gegenwart verändern.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2015

Vertrauen statt Diversifikation

Ich werde im Laufe der Zeit immer überzeugter, daß die richtige Form der Kapitalanlage darin besteht, recht große Beträge in Unternehmen zu investieren, von denen man denkt, etwas zu verstehen, und deren Management man vollständig vertraut. Es ist ein Fehler, zu denken, man begrenze sein Risiko, indem man sein Geld zu sehr auf Unternehmen verteilt, von denen man wenig weiß und denen man nicht richtig vertraut. Eigenes Wissen und Erfahrung sind definitiv begrenzt, und es gibt selten mehr als zwei oder drei Unternehmen, in die ich zu einem Zeitpunkt volles Vertrauen setze.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), in einem Brief an Francis Scott, Vorstandsvorsitzender der Provincial Insurance am 15.8.1934, Zitateheft 2012

Hatte Keynes‘ Vermögen Ende 1929 nur 7.815 Pfund betragen, so erreichte es im Jahre 1936 mit 506.522 Pfund seinen Höchststand. In der anschließenden Börsenkrise brach der Depotwert dann bis auf rund 200.000 Pfund ein. Ende 1945 betrug sein Vermögen 411.238 Pfund, was auf aktuelle Verhältnisse umgerechnet 22 Millionen Euro entsprechen würde.

Ausdauer

Im Grunde ist ein Diamant ein Stück Kohle, das Ausdauer hatte.

Alexander Vitocco – deutscher Life Coach (*1970)

Wandel

Sich zu verbessern heißt sich zu verändern, um also perfekt zu sein, muß man sich oft verändert haben.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus seiner Kongreßrede vom 17. Januar 1952, Zitateheft 2013

Geben und nehmen

Du kannst alles im Leben haben, was Du willst, wenn Du nur genügend anderen Personen hilfst, zu bekommen, was sie wollen.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Vermögen

Das Vermögen aber soll durch Mittel erworben werden, die von Unsittlichkeit frei sind; erhalten aber soll man es durch Sorgfalt und Sparsamkeit; durch dieselben Mittel soll es auch vermehrt werden.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), aus „Von den Pflichten“ („De officiis“, 41 v. Chr.)

Altwerden

Mit dem Altwerden ist es wie mit auf einen Berg steigen. Je höher man steigt, desto mehr schwinden die Kräfte, aber umso weiter sieht man.

wird Ingmar Bergman zugeschrieben – schwedischer Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur (1918-2007), Zitateheft 2013

Synergie

Es gibt wirklich eine große Überschneidung zwischen Unternehmertum und Investieren. Unternehmer zu sein hat mich zu einem besseren Investor gemacht und Investor zu sein hat mich zu einem besseren Unternehmer gemacht.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Managment Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Aushalten

Kreativität erfordert den Mut, mit Ungewißheit leben zu können.

wird Erich Fromm zugeschrieben – amerikanischer Psychoanalytiker deutscher Herkunft (1900-1980), Zitateheft 2013

Liebe zur Arbeit

Wer seine Arbeit liebt, kann sich viele schöne Stunden machen.

Leitspruch von Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Eine Sache um ihrer selbst Willen tun

Wenn Mitarbeiter nur ein Fixgehalt haben, können sie sich auf die Prinzipien der guten Berufsausübung konzentrieren und ihren Job verantwortungsvoll ausfüllen. Ein Bonus behindert sie darin.

Ulrich Thielemann – deutscher Wirtschaftsethiker (*1961), Zitateheft 2011

Abhängig

Wer am Tropf hängt, den darf man nicht an den Hahn lassen.

Klaus Winterhoff – deutscher Jurist, seit 2003 Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (*1950)

Taten sprechen lauter als Worte

Während ich älter werde, schenke ich dem, was Menschen sagen, weniger Aufmerksamkeit. Ich sehe mir nur an, was sie tun.

wird Andrew Carnegie zugeschrieben – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1835-1919), die Carnegie Collection konnte das Zitat nicht zweifelsfrei bestätigen, Zitateheft 2014

Presse-Echo

Achte nicht darauf, was sie über Dich schreiben. Miß es einfach in Zentimetern.

Andy Warhol – amerikanischer Künstler (1928-1987), Zitateheft 2013

Testen

Prüft alles und behaltet das Gute!

Paulus – Die Bibel, 1. Thessalonnicher 5,21 (HFA), Zitateheft 2011

Verändern

Wer wirklich etwas verändern will, muß Respekt zeigen und dennoch respektlos sein.

James Watson und Francis Crick – amerikanischer (Watson, *1928) und britischer (Crick, 1916-2004) Molekularbiologe, Entdecker der DNS-Struktur, Medizinnobelpreis 1962, Zitateheft 2011

Vollenden

Lege das Ruder erst dann nieder, wenn das Boot an Land ist.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Trost

Getröstet wird nicht zum Einschlafen, sondern zum Aufwachen und Tun. Deshalb laßt uns darauf achten, unsere Hände füreinander zu erheben.

Pfarrer Dr. Matthias Schreiber – deutscher evangelischer Theologe, verantwortlich für den Kontakt zu Kirchen und Religionsgemeinschaften, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen (*1963)

Erfahren

Eine ruhige See macht keinen erfahrenen Seemann.

Weisheit

Schlüssel zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg sind nicht Informationen, es sind Menschen.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019)

Bilanz-Wahrheit

Wenn der Wirtschaftsprüfer im Wesentlichen macht, was der Vorstand haben will, und der Aufsichtsrat dazu nickt, nützt es dem Prüfer gar nichts, wenn er Zahlenreihen aus mehreren Jahren vergleicht. Papier ist geduldig, auch wenn es noch so viele ehrenvolle Unterschriften trägt.

Prof. Dr. Peter Littmann – deutscher Manager und Unternehmensberater (*1947)

Frieden

Ein Tag wird kommen, an dem es keine anderen Schlachtfelder mehr geben wird als die Märkte, die sich dem Handel öffnen; und die der Geister, die sich den Ideen öffnen.

Victor Hugo – französischer Schriftsteller (1802-1885), in seiner Eröffnungsrede zum Pariser Friedenskongreß am 21. August 1849, Zitateheft 2013

Träume leben

Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

Lebensmotto – Zitateheft 2011

Bestimmung

Du bist nicht als Gewinner und auch nicht als Verlierer, sondern als Entscheider geboren.

Sprichwort

Fundament

Wer einen hohen Turm bauen will, sollte lange am Fundament verweilen.

Weisheit

Zeigen statt Reden

Reden ist Silber. Zeigen ist Gold.

Gudrun Rehn-Göstenmeier – deutsche Unternehmerin (*1958)

Einstellungssache

Du möchtest keine Geschäfte mit Menschen machen, die einen Vertrag brauchen, um Leistung zu zeigen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett’s Management Secrets“ (2009), Zitateheft 2012

Leben

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.

wird oft Augustinus von Hippo zugeschrieben – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), kann aber im Corpus Augustinum nicht nachgewiesen werden, Zitateheft 2011

Reden

Nur dem Sprechenden kann geholfen werden.

Lebensweisheit – Zitateheft 2012

Qualität

Wie ein Theaterstück, so ist das Leben: Es kommt nicht darauf an, wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), aus „Epistulae morales ad Lucilium“, Brief 77 (Juni 64)

Nachdenken

Schreiben ist die Kunst des vertieften Nachdenkens.

René J. Cappon – amerikanischer Autor und Journalist (1924-2007), Zitateheft 2014

Sehen

Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen.

wird Blaise Pascal zugeschrieben – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662), Zitateheft 2012

Schnäppchen

Wenn Du die besten Schnäppchen machen willst, mußt Du die Dinge kaufen, die andere verkaufen.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2014

Training

Unsere Philosophie ist einfach. Wir wollen jeden Spieler jeden Tag besser machen, unser Training ist individuell ausgelegt.

Jürgen Klinsmann – deutscher Fußballspieler und -trainer, 2004-2006 deutscher Bundestrainer (*1964), in seiner ersten Pressekonferenz als Trainer des FC Bayern München am 2. Juli 2008, Zitateheft 2016

 

Zukunft

Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit blättern.

wird André Malraux zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Politiker (1901-1976)

Entscheidungen umsetzen

Die richtige Prüfung ist nicht das Treffen von Entscheidungen, sondern ihre Umsetzung.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937), Zitateheft 2012

Scheitern und Unglück

Der Hauptgrund für Scheitern und Unglück ist, etwas das Du am liebsten willst einzutauschen, für etwas, das Du gerade jetzt willst.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Freundschaft

Ein Freund sagt Dir die Wahrheit, weil er Dich liebt.

Weisheit – Zitateheft 2016

Jugend

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt – Jugend ist ein Geisteszustand.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2011

Gesamtheit Gottes

Nicht halbe Wahrheiten, nicht unvollständige Erkenntnis, sondern Gottes ganze Weisheit und Gottes ganze Güte wird in Jesus offenbar.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), aus einem Vortrag auf der Theologischen Woche im April 1936

Alle Lichter

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit.

Friedrich von Bodelschwingh – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2012

Dauerbrenner

Auch die letzten fünf Versuche zur Steuervereinfachung haben bei uns zu Zusatzgeschäft geführt.

Hans Wagener – deutscher Manager, Vorstandssprecher der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (*1950), Zitateheft 2012

Schneller lernen

Der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil ist die Fähigkeit, schneller zu lernen, als die Konkurrenz.

Arie de Geus – niederländischer Autor, ehemaliger Direktor der Shell International Petroleum (1930-2019)

Überleben

Die Welt wird überleben. Sie hat bisher alle Dummheiten der Menschen überlebt, genau wie unzählige Veränderungen durch Mutter Natur, und wird es auch diesmal tun.

James B. „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor, Wirtschafts-Kommentator und Autor (*1942), Zitateheft 2013

Selbstzufriedenheit

Die größte Bedrohung der Zukunft eines erfolgreichen Unternehmens ist nicht die Konkurrenz oder der Markt oder die technische Entwicklung, sondern in den allermeisten Fällen die interne Selbstzufriedenheit.

Robert M. Tomasko – amerikanischer Unternehmensberater, Autor und Professor an der American University (*1948), Zitateheft 2014

Geschwindigkeit

Ich habe immer festgestellt, daß die Geschwindigkeit des Bosses auch die Geschwindigkeit des Team ist.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019)

Geben

Je mehr Du gibst, desto mehr empfängst Du. Und: Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten.

wird Mutter Teresa zugeschrieben – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997) , Zitateheft 2012

Aufgaben-Verteilung

Der beste Auftrag geht an die Person, die ihn erledigt, ohne die Verantwortung abzugeben oder mit Ausreden zurückzukommen.

Napoleon Hill – amerikanischer Schriftsteller: „Denke nach und werde reich“ (1883-1970)

Gute Worte

In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter.

mongolisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Über die Liebe

Die Liebe ist die einzige Leidenschaft, die mit einer Münze bezahlt wird, die sie selber prägt.

Stendahl – eigentlich Henri Beyle, französischer Schriftsteller (1783-1842), aus „Von der Liebe“ („De l´amour“, 1822), Zitateheft 2013

Wissenschaft

Wissenschaft ist das, was Wissen schafft – reichlich wenig!

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Lebenserfahrung

Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben.

Lebensweisheit

Glück

Glück heißt: seine Grenzen kennen und sie lieben.

Romain Rolland – französischer Schriftsteller und Pazifist, Literaturnobelpreis 1915 (1866-1944), aus „Johann Christof am Ziel“ (1912)

Lernen, Verdienen, Zurückgeben

Du lernst, Du verdienst und Du gibst zurück.

amerikanisches Sprichwort, Leitspruch von Prof. Dr. h.c. Roland Berger,Unternehmensberater – deutscher Unternehmer, Stifter und Stiftungskurator (*1937), Zitateheft 2014

Chance

Suche die Chance, nicht die Hindernisse! Gib mehr als du nimmst! Tu, was Du liebst! Laß alles andere sein! Sei besser die erstklassige Version Deiner selbst als die zweitklassige Version eines anderen. Denn es ist Dein Leben.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966), Zitateheft 2016

Enkelkinder

Enkelkinder sind der Dank Gottes dafür, daß man Kinder großgezogen hat.

Nikolaus Schneider – deutscher evangelischer Theologe, 2003-13 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010-14 Vorsitzender des Rates der EKD (*1947), Zitateheft 2011

Hinhören

Das Problem ist nicht, daß Ökonomen nicht gewarnt haben, sondern daß Journalisten über ein selektives Gehör verfügen. – Ich empfehle Ihnen zum Beispiel mein Buch aus dem Jahr 2003.

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn – deutscher Ökonom (*1948), auf die Frage, was Ökonomen vor der Finanzkrise sagten, Zitateheft 2011

Glück

Golf ist ein Glücksspiel. Je mehr ich trainiere, desto mehr Glück habe ich.

Sprichwort aus dem Golfsport

Fleiß

Niemand, der es schafft, 360 Tage im Jahr vor Sonnenaufgang aufzustehen, wird scheitern, seine Familie reich zu machen.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Hohe Ziele

Meine Herren, machen Sie keine kleinen Pläne; ihnen fehlt der Zauber, das Blut in Wallung zu bringen … Machen Sie große Pläne … Setzen Sie hohe Ziele für Hoffnung und Arbeit.

Daniel H. Burnham – amerikanischer Stadtplaner für Chicago (1846-1912), Zitateheft 2011

Vertrauen

Je mehr unser Unternehmen wächst, desto wichtiger wird es, Verantwortung zu delegieren und die Mitarbeiter zu Eigeninitiative aufzufordern. Das verlangt ein hohes Maß an Toleranz. Mitarbeiter, denen wir Autorität und Verantwortung übertragen, wollen – wenn sie gut sind – ihre Aufgaben selbständig erledigen.

Fehler wird es immer geben. Aber die Fehler der Mitarbeiter, die meist die richtigen Dinge tun, sind nicht so gravierend wie die, die dadurch entstehen, daß das Management den Verantwortlichen genau vorschreiben will, wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben.

Ein Management, das überkritisch auf Fehler reagiert, zerstört Eigeninitiative. Doch Mitarbeiter mit persönlichem Engagement sind lebenswichtig, wenn ein Unternehmen weiter wachsen will.

William L. McKnight – amerikanischer Geschäftsmann und Philanthrop, der mit dieser Einstellung 3M zur Weltfirma machte (1887-1978), Zitateheft 2013

Innovation

Innovationen sind ein Bündnis mit der Zukunft.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger – deutscher Chemiker (*1939)

Inflation

Das Wichtigste was man wissen muß über Inflation ist, daß Inflation nicht ein Akt Gottes ist, daß Inflation keine Katastrophe der Elemente ist oder eine Krankheit, die kommt wie die Pest. Inflation ist ein politischer Akt.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Economic Policy; Thoughts for Today and Tomorrow“ (1979)

Durchdenken

Herr, hilf mir, meinen großen Mund zu halten, bis ich weiß, was ich sagen will. Amen.

Phil Bosmans – belgischer katholischer Ordenspriester (1922-2012); Gründer des „Bund ohne Namen“, der viele soziale Initiativen anregte, aus „Vergiß die Freude nicht“ (1976), Zitateheft 2011

Segen

Möge Dein Weg Dir freundlich entgegenkommen,
möge der Wind Dir den Rücken stärken.
Möge die Sonne Dein Gesicht erhellen und der
Regen um Dich her die Felder tränken.
Und bis wir beide, Du und ich, uns wieder sehen,
möge Gott Dich schützend in seiner Hand halten.

Gott möge bei Dir auf Deinem Kissen ruhen.
Deine Wege mögen Dich aufwärts führen,
freundliches Wetter begleite Deinen Schritt.
Und mögest Du längst im Himmel sein,
wenn der Teufel bemerkt, daß Du nicht mehr da bist.

alter irischer Reisesegen – Zitateheft 2014

Lebenslanges Lernen

Meister bin ich, Geselle war ich, Lehrling werde ich immer sein.

Hans-Günther Mack – deutscher Unternehmer, Geschäftsführender Gesellschafter der Handwerksbäckerei Mack GmbH & Co.KG (*1958), Zitateheft 2013

Mit Gott leben

Gott wohnt, wo man ihn einläßt.

Martin Buber – jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), aus „Die Erzählungen der Chassidim“ (1949), Zitateheft 2011

Glück

Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.

amerikanisches Sprichwort

Innere Schönheit

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Zitateheft 2013

Freiheit

Für mich ist Ethik verantwortliches Handeln in Freiheit. Die Freiheit steht immer im Zentrum, aber sie stößt dort an Grenzen, wo sie mit der Freiheit anderer in Konflikt gerät. Wer mehr Freiheit, mehr Fähigkeiten und mehr Ressourcen hat, der hat auch eine größere Verantwortung, sich zu engagieren.

Dr. Peter A. Wuffli – Schweizer Verwaltungsrat und Stifter, Autor des Buches „Liberale Ethik – Orientierungsversuch im Zeitalter der Globalisierung“ im Stämpfli Verlag Bern (*1957), auf die Frage „Was ist Ethik?“ in der „Fankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 5. Dezember 2010, Zitateheft 2012

Richtig

Tue das Richtige, nicht das Bequeme.

Wahlspruch von Mylan Inc. – Zitateheft 2014

Werte

Wenn überhaupt, gibt es nur wenige Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten allein ausreichen. Loyalität, Aufrichtigkeit, Begeisterung und Teamgeist sind auch nötig.

wird William B. Given Jr. zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer: American Brake Shoe Company, Zitateheft 2014

Ausprobieren

Man lebt 75 Tage länger, wenn man das Glück hat, etwas zu essen, was man vorher noch nie gegessen hat.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2013

Gott

Nicht Gott ist am Ende. Am Ende ist Gott.

Gregor Linßen – deutscher Komponist und Liedermacher (*1966), aus dem Lied „Selig die ihr Hoffnung habt“, Zitateheft 2014

Positive Einstellung

Sobald Du unangenehme Nachrichten nicht als negativ annimmst, sondern als Beweis für die Notwendigkeit für Veränderung, wirst Du nicht von ihnen besiegt. Du lernst von ihnen.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2014

Lächeln

Lächeln ist die eleganteste Art, einem Gegner die Zähne zu zeigen.

wird Werner Finck zugeschrieben – deutscher Kabarettist (1902-1978), Zitateheft 2011

Gewissen

Ohren allein sagen noch nichts über die Kunst zu hören. Augen allein sagen noch nichts über die Kunst zu sehen. Wissen allein garantiert noch kein Gewissen.

Fulbert Steffensky – deutscher Theologe (*1933), aus „Heimathöhle Religion. Ein Gastrecht für widersprüchliche Gedanken“ (2015), Zitateheft 2016

Mut

Erfolg ist nicht endgültig, Versagen nicht fatal, es ist der Mut weiterzumachen, der zählt.

Sprichwort

Neujahrswünsche

Immer dann, wenn die Liebe nicht ganz reicht, wünsche ich Dir Großherzigkeit.

Immer dann, wenn Du verständlicherweise auf Revanche sinnst, wünsche ich Dir Mut zum Verzeihen.

Immer dann, wenn sich bei Dir das Mißtrauen rührt, wünsche ich Dir einen Vorschuß an Vertrauen.

Immer dann, wenn Du mehr haben willst, wünsche ich Dir die Sorglosigkeit der Vögel des Himmels.

Immer dann, wenn Du Dich über die Dummheit anderer ärgerst, wünsche ich Dir ein herzhaftes Lachen.

Immer dann, wenn Dir der Kragen platzt, wünsche ich Dir tiefes Durchatmen.

Immer dann, wenn Du gerade aufgeben willst, wünsche ich Dir Kraft zum nächsten Schritt.

Immer dann, wenn Du Dich von Gott und der Welt verlassen fühlst, wünsche ich Dir eine unverhoffte Begegnung, ein Klingeln an der Haustür.

Immer dann, wenn Gott für Dich weit weg scheint, wünsche ich Dir Seine spürbare Nähe.

gesehen in der Kirche in Lech, Österreich – Zitateheft 2012

Das Heilige

Um das Heilige zu erreichen, bieten sich dem modernen Menschen zwei Wege an: die Eroberung des Universums und die Kommunikation. Beide führen in die Leere. Ein Flug ins All endet ebenso im Nichts wie ein gigantisches Wissen. Der Christ glaubt an das Heilige in der menschlichen Natur, so fragil sie auch sein mag. Der Mensch ist heilig, weil Gott mit ihm redet.

Michel Dubost – französischer katholischer Geistlicher, 2000–2017 Bischof von Evry-Corbeil-Essones (*1942); in seinem Buch: „Etre chrétien aujourd’hui“ (Pygmalion), Zitateheft 2013

Führungskräfte im Kloster

Der „Vorstand“:

Der Abt wisse, daß er mehr helfen als herrschen soll.
Er hasse die Fehler, er liebe die Brüder.
Damit wollen wir nicht sagen, er dürfe Fehler wuchern lassen, vielmehr schneide er sie klug und liebevoll weg.
Er suche mehr geliebt als gefürchtet zu werden.
Er mache alles Gute und Heilige mehr durch sein Leben als durch sein Reden sichtbar.
Er zeige den entschlossenen Ernst des Meisters und die liebevolle Güte des Vaters. Härter tadeln muß er solche, die keine Zucht kennen.
Zum Fortschritt im Guten ermutige er alle, die gehorsam, willig und geduldig sind; streng zurechtweisen und bestrafen soll er jene, die nachlässig und widerspenstig sind.

Der „Finanzvorstand“:

Als Cellerar werde ein Bruder ausgewählt, der reifen Charakters ist.
Er sei nicht überheblich, nicht umständlich und nicht verschwenderisch.
Er trage Sorge für alles.
Ohne die Weisung des Abtes tue er nichts.
An seine Aufträge halte er sich.
Er mache die Brüder nicht traurig.
Falls ein Bruder unvernünftig etwas fordert, kränke er ihn nicht durch Verachtung, sondern schlage ihm die unangemessene Bitte vernünftig und mit Demut ab.
Er vergeude nicht das Vermögen des Klosters, sondern tue alles nach Maß.
Vor allem habe er Demut.
Kann er einem Bruder nichts geben, dann schenke er ihm wenigstens ein gutes Wort.
Es steht ja geschrieben: „Ein gutes Wort geht über die beste Gabe.“

In größeren Gemeinschaften gebe man ihm Helfer. Mit ihrer Unterstützung kann er das ihm anvertraute Amt mit innerer Ruhe verwalten.

Benedikt von Nursia – Gründer des Benediktinerordens (etwa 480-547), aus den Regeln des Heiligen Benedikt, Zitateheft 2011

Harmonie

Wer für Harmonie ist, muß auch bereit sein, das Harmonium zu spielen.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Lernen

Was mich antreibt ist das Lernen und die Erfahrung, die man beim Schritt ins Ungewisse gewinnt.

Evelyne Binsack – Schweizer Bergführerin, Helikopterpilotin, Abenteurerin, Buchautorin und Referentin (*1967), Zitateheft 2013

Freundliche Worte

Freundliche Worte kosten nichts, bringen aber viel ein.

wird Blaise Pascal zugeschrieben – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662)

Gelegenheit

Die meisten Menschen versäumen die Gelegenheit, weil sie Arbeitskleidung trägt und nach Anstrengung aussieht.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Bildung

Die beste Bildung ist die eines starken Charakters.

Leitspruch der Kinderzeitschrift „ZEIT LEO“ – Zitateheft 2013

Talente

Erfolgreiche Menschen arbeiten, um ihre Talente zu entdecken und diese dann so einzusetzen, daß andere etwas davon haben.

Tom Morris – amerikanische Philosoph und Erfolgstrainer (*1952)

Tollkühn

Bleibt mutig, bleibt tollkühn! Findet heraus was Ihr wirklich liebt.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), vor Absolventen der Stanford University, 12. Juni 2005, Zitateheft 2016

Zivilisation

Das Maß der Zivilisation eines Menschenschlags ist sein Wille, den weniger Glücklichen eine helfende Hand zu reichen. Ein Menschenschlag, genau wie ein einzelner Mensch, erhöht sich selbst, indem er Andere erhöht.

Booker T. Washington – amerikanischer Pädagoge, Sozialreformer und Bürgerrechtler (1856-1915), Zitateheft 2011

Ziele setzen

Ein gut gesetztes Ziel ist schon halb geschafft.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Voraussehen

Je weiter wir in die Vergangenheit schauen können, desto weiter können wir in die Zukunft sehen.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus „Maxims“, 2. März 1944 Royal College of Physicians, London, Zitateheft 2012

Autor

Auf die Frage, was er tun würde, wenn er noch einmal jung wäre: „Ich würde wieder Steuerratgeber schreiben. Wie hätte ich sonst so schnell Millionär werden können?“

Franz Konz – deutscher Steuerexperte und Autor, u.a. „1.000 ganz legale Steuertricks“ (1926-2013)

Ohne Fleiß kein Preis

Mein Erfolg verknüpft sich mit drei Worten: Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Baron Albert Frère – belgischer Financier (1926-2018), aus einem Interview in „Finanz und Wirtschaft“ vom 9.8.2006, Zitateheft 2011

Gott

Daß Gott am Anfang ist und daß er am Ende sein wird, daß er frei ist über die Welt und daß er uns das Wissen läßt, das ist Barmherzigkeit, Gnade, Vergebung, Trost.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Schöpfung und Fall“ (1937), Zitateheft 2013

Erfolgsgeheimnis

Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2013

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), aus „De officiis ministrorum“ (Über die Pflichten der Priester, 388/9), Zitateheft 2011

Miteinander

Erst das Miteinander bringt den Reichtum des Menschseins zum Tragen. Auf jeden Einzelnen kommt es an, aber im Miteinander.

Dr. Notker Wolf OSB – 200-2016 Abtprimas der benediktinischen Konföderation (*1940)

Ziele

Keine Ziele ist das Problem, nicht keine Zeit. Jeder von uns hat 24 Stunden pro Tag.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Anpacken

Wann, wenn nicht jetzt?
Wo, wenn nicht hier?
Wer, wenn nicht wir?

amerikanisches Sprichwort – wird oft John F. Kennedy (amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident, 1917-1963) oder Robert F. Kennedy (amerikanischer Politiker (1925-1968) zugeschrieben, konnte aber nicht verifiziert werden

Erkennen

Das Glück erkennt man nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.

aus Norwegen – Zitateheft 2016

Tüchtigkeit

Glück hat auf die Dauer doch zumeist wohl nur der Tüchtige.

Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke – preußischer Generalfeldmarschall (1800-1891), Zitateheft 2011

Einfach

Die Genialität liegt im Einfachen.

Leitspruch von Wolfgang Reichelt – deutscher Unternehmer, BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH (*1940), Zitateheft 2012

Menschen verstehen

Unternehmen, richtige Unternehmen, sind keine Zahlen und kein Geld. Es sind Menschen. Du mußt imstande sein, Menschen zu verstehen und einzuschätzen.

André Meyer – französisch-amerikanischer Investmentbanker (Lazard), Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson (1898-1979), Zitateheft 2016

Verantwortung

Wer den Nutzen hat, muß auch den Schaden tragen. Investitionen werden um so sorgfältiger gemacht, je mehr der Verantwortliche für diese Investitionen haftet.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950), aus „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ (1952), Zitateheft 2011

Gute Steuer

Es gibt keine gute Steuer. Manche Besteuerungsformen sind besser als andere. Aber es gibt keine gute Steuer an sich. Alle Steuern sind bestenfalls notwendige Übel und Belastungen.

Thomas P. Gore – amerikanischer Senator, Verwandter des US-Vizepräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Al Gore (1870-1949)

Zäune

Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Titelseiten-Test

Wenn Du morgens aus dem Bett steigst und überlegst, was Du an diesem Tag machen willst, frag Dich selbst, ob Du möchtest, daß andere es morgen auf den Titelseiten lesen.
Du wirst wahrscheinlich ein bißchen anders handeln, wenn Du dies im Auge behältst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2015

Freiheit

Die Freiheit kann nur erhalten bleiben … , wenn sie nicht bloß aus Gründen der erkennbaren Nützlichkeit im Einzelfall, sondern als Grundprinzip verteidigt wird.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Die Ursachen der ständigen Gefährdung der Freiheit“ in Ordo (Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft) Bd. 12, S. 104/106 (1961), Zitateheft 2011

Wünsche

Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“ (hrg. 1977), Zitateheft 2015

Perfektion

Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Terre des Hommes“ (1939), Zitateheft 2012

Mithelfen

Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andre packt sie kräftig an und handelt.

Dante Alighieri – italienischer Schriftsteller (1265-1321)

Voraussehen

100 % der Informationen, die wir über eine Firma haben, spiegeln die Vergangenheit wider, während 100 % ihres Wertes von der Zukunft abhängen.

Bill Miller – amerikanischer Portfolio Manager (*1950), Zitateheft 2016

Bewährt

Wir machen unser Geld auf altmodische Art: Wir verdienen es.

kaufmännisches Motto

Tatkräftig

Menschen diskutieren; die Natur handelt.

Voltaire – eigentlich François Marie Arouet, französischer Philosoph und Schriftsteller (1694-1778), Zitateheft 2012

Die Kraft der Seele

Man soll sich mehr um die Seele als um den Körper kümmern: denn die Vollkommenheit der Seele richtet die Schwächen des Körpers auf, aber geistlose Kraft des Körpers macht die Seele nicht besser.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Zitateheft 2012

Entwickeln

Ein Unternehmer läßt Dinge nicht so, wie sie sind. Das unterscheidet ihn vom Manager, der sagt: „Das haben wir prima gemacht, das machen wir jetzt immer so.“

Prof. Götz W. Werner – deutscher Unternehmensgründer: dm-drogerie markt (*1944), Zitateheft 2016

Politik

Politik ist die hohe Kunst, Probleme zu lösen, die man zum größten Teil selbst angerichtet oder erfunden hat; sich Erfolge an die Brust zu heften, für die man im besten Fall nichts getan hat, und für Mißerfolge Schuldige zu suchen, die sich nicht wehren können.

Xaver Zimmerer – deutscher Unternehmer (*1957), aus dem „54. Jahresbericht“ der InterFinanz GmbH (2012)

Perspektive

Ärgere Dich nicht, daß die Rosen Dornen haben, sondern freue Dich, daß die Dornen Rosen haben.

Sprichwort – Zitateheft 2014

Sprache

Sprache ist das Tor zur Welt, Sprache vereint Menschen, sie ermöglicht uns den Zugang zu Bildung und ist ein Mittel zur Persönlichkeitsentfaltung.

Dennenesch Zoudé – deutsche Schauspielerin (*1966)

Umsetzung

Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung.

wird Thomas Alva Edison zugeschrieben – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Wie schwer es ist, die Zukunft einzuschätzen

Wer … will Schauspieler sprechen hören?

Harry M. Warner – Mitbegründer der Warner Brothers-Filmgesellschaft (1881-1958), über den Tonfilm (1927)

Das Fernsehen wird nach den ersten 6 Monaten am Markt scheitern.

Darryl F. Zanuck – Mitbegründer der 20th Century Productions (1902-1979), über das Fernsehen (1946)

Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.

Begründung der Plattenfirma DECCA, warum sie die Beatles nicht unter Vertrag nehmen wollte (1962)

Es gibt keinen Grund dafür, daß jemand einen Computer zu Hause haben wollte.

Ken Olson – Präsident der Digital Equipment Corp. (1926-2011), über den Computer (1977)

Selbststeuerung

Der Stundenlohn ist in Dänemark zwar viermal so hoch, aber unsere Beschäftigten dort sind auch viermal so produktiv wie ihre Kollegen in Ungarn und Tschechien. Denn die Lohnkosten machen nur ein Drittel der Produktionskosten aus. Wir brauchen in Billund zum Beispiel nur eine Führungskraft für 80 Mitarbeiter, weil sie hochqualifiziert sind und sich selbst führen können.

Jørgen Vig Knudstorp – dänischer Manager, LEGO (*1968), Zitateheft 2012

Vereinfache

Große Anführer sind fast immer große Meister im Vereinfachen.

Colin Powell – amerikanischer General und Politiker, 2001-05 Außenminister (*1937), Zitateheft 2012

Rückgrat

Bitte nicht um eine leichte Bürde – bitte um einen starken Rücken.

wird Theodore Roosevelt zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), Zitateheft 2011

Realismus

Der realistische Mensch begreift seine Abhängigkeit von Gottes Hilfe und Bewahrung.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Wahrheit

Nicht der liebt die Wahrheit, der sie anderen sagt. Nur der liebt die Wahrheit, der sie gegen sich verträgt.

wird Hermann Oeser zugeschrieben – deutscher Pädagoge (1849-1912), Zitateheft 2011

Entscheiden

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.

Charles de Gaulle – französischer Staatsmann, 1959-69 Präsident der Fünften Republik (1890-1970), aus „Die Schneide des Schwertes“ („Vers l’armée de métier“, 1934), Zitateheft 2012

Anführer und Boss

Menschen fragen nach dem Unterschied zwischen einem Anführer und einem Boss. Der Anführer führt an und der Boss treibt an.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), aus seiner Rede in Birmingham, New York, am 24. Oktober 1910

Befähigen

Wenn wir in das nächste Jahrhundert vorausschauen, werden die Führungskräfte jene sein, die andere befähigen.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Richtig sehen

Es gibt keine unfotogenen Menschen. Man muß sie nur richtig sehen!

Josef Heinrich Darchinger – deutscher Fotojournalist (1925-2013)

Schicksal

Kontrolliere Dein Schicksal oder jemand anderes tut es.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Wahrheit

Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, sondern wir müssen uns nach ihr richten.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815), aus einem Brief an seinen Sohn Johannes 1799, Zitateheft 2013

Ort des Wunders

Gott kann den Gegenstand unserer Sorge zum Gegenstand des Wunders machen.

wird Prof. Dr. Helmut Thielicke zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986)

Ehrenamt

Schafft Euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, vielleicht ein geheimes Nebenamt. Tut die Augen auf und suchet, wo ein Mensch oder ein Menschen gewidmetes Werk ein bißchen Zeit, ein bißchen Freundlichkeit, ein bißchen Teilnahme, ein bißchen Gesellschaft, ein bißchen Arbeit eines Menschen braucht.

Vielleicht ist es ein Einsamer, oder ein Verbitterter, oder ein Kranker, oder ein Ungeschickter, dem du etwas sein kannst. Oder ein gutes Werk braucht Freiwillige, die einen freien Abend opfern oder Gänge tun können. Wer kann die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch genannt, haben kann! An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden. Drum suche, ob sich nicht eine Anlage für dein Menschentum findet. Laß Dich nicht abschrecken, wenn Du warten oder experimentieren mußt. Auch auf Enttäuschungen sei gefaßt. Aber laß Dir ein Nebenamt, in dem Du Dich als Mensch an Menschen ausgibst, nicht entgehen. Es ist Dir eines bestimmt, wenn Du es nur richtig willst.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), aus „Kulturphilosophie“ (1923), Zitateheft 2011

Toleranz

Toleranz bewährt sich darin, daß sie beides zusammenhält: den Streit um die Wahrheit und die Fähigkeit zum Frieden.

Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber – deutscher evangelischer Theologe, 2003-09 Ratsvorsitzender der EKD (*1942), Zitateheft 2013

Team

Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Gewinne. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019), Zitateheft 2016

Jungbrunnen

Freude an der Arbeit finden ist die Entdeckung des Jungbrunnens.

Pearl S. Buck – amerikanische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1938 (1892-1973), aus „The Joy of Children“ (1964), Zitateheft 2012

Ausdauer

Nicht durch Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

nach Ovid – eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Dichter (43 v. Chr. – ca. 17 n. Chr.)

Stagnation

Es gibt keine stagnierenden Branchen – nur stagnierende Manager.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Initiative

Man kann Dir den Weg weisen, gehen mußt Du ihn selbst.

wird Bruce Lee zugeschrieben – eigentlich Lee Jun-Fan, sino-amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler (1940-1973), Zitateheft 2012

Wem soll es gehören

Daß da gehören soll, was da ist, denen, die gut für es sind,
also:
Die Kinder den Mütterlichen, damit sie gedeihen.
Die Wagen den guten Fahrern, damit gut gefahren wird.
Und das Tal den Bewässerern, damit es Frucht bringt.

Bertolt Brecht – deutscher Schriftsteller und Dramatiker (1898-1956), aus „Der kaukasische Kreidekreis“ (1955); von Prof. Dr. Reinhard Pöllath (deutscher Rechtsanwalt,*1948) auf die Frage bezogen, wem Unternehmen gehören sollten, wer der beste Wirt für ein unternehmerisches Vermögen ist, Zitateheft 2011

Entscheidungen treffen

Der Tag, an dem Du einen Entschluß faßt, ist ein Glückstag.

japanisches Sprichwort – Zitateheft 2011 + 2012

Grenzenlos

Das Wissen hat Grenzen, das Denken nicht.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2014

Guter Ruf

Es dauert 20 Jahre, einen guten Ruf aufzubauen und fünf Minuten ihn zu ruinieren. Wenn Sie darüber nachdenken, werden Sie die Dinge anders angehen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930), Zitateheft 2013

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer hat mehr Amerikaner zu Lügnern gemacht als das Golfspiel.

William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)

Segen

Gott, unser Vater im Himmel sei über Dir und bewahre Dich auf den Wegen Deines Lebens.

Jesus Christus, unser Heiland und Herr, sei neben Dir und stärke Dich auf den Wegen Deines Lebens.

Der Heilige Geist, Gottes Kraft, sei in Dir und schenke Dir ein fröhliches Herz auf den Wegen Deines Lebens.

So segne Dich der dreieinige Gott, der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.

Heino Masemann – evangelischer Pastor (*1961), Segenswort der Expowal-Gottesdienste (Hannover), Zitateheft 2011

Wirklicher Reichtum

Reich ist, wer zufrieden ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2011

Selbstvertrauen

Der Schlüssel, denke ich, ist Selbstvertrauen. Selbstvertrauen und ein unerschütterlicher Glaube daran, daß es getan werden kann und daß Du derjenige bist, der es tun wird.

Felix Dennis – britischer Verleger und Gründungsunternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Probleme

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

wird Duke Ellington zugeschrieben – eigentlich Edward Kennedy Ellington, amerikanischer Jazzmusiker (1899-1974), Zitateheft 2012

Wirtschaft

Wirtschaft ist bunt, Wirtschaft ist aufregend, ansteckend, energiegeladen.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Wertschätzung

Wertschöpfung durch Wertschätzung. Wer den Menschen achtet, kann auch reich werden – und selber Mensch bleiben.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), Zitateheft 2011

Motivieren

Die Leute sagen oft, daß das Motivatieren nicht lange vorhält. Das Baden auch nicht – darum empfehlen wir es täglich.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Geben

Geldgeben ist leicht und liegt in jedermanns Macht. Aber zu entschieden, wem man es geben soll und wieviel und wann und zu welchem Zweck ist weder in jedermanns Macht, noch ist es eine leichte Sache. Darum ist das Gute auch so selten, so lobenswert und so edel.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „Nikomachische Ethik“ (350 v. Chr.), Zitateheft 2011

Vertrauen

Die größte Ehre, die man einem Menschen geben kann ist die, daß man ihm vertraut.

wird Matthias Claudius zugeschrieben – deutscher Dichter (1740-1815), Zitateheft 2014

Intuition

Und bleibe bei dem, was Dir Dein Herz rät; denn Du wirst keinen treueren Ratgeber finden.

Die Bibel, Buch Jesus Sirach 37,17 – Zitateheft 2011

Beständigkeit

Unser Geschäftsmodell sind die Ideen und nicht das Geld.

David de Rothschild – französischer Bankier, Rothschild & Cie. (*1942), auf die Frage, wie es die Rothschild-Bank geschafft habe, von den Turbulenzen an den Finanzmärkten verschont zu bleiben, Zitateheft 2012

Gott begegnen

Das Gipfeltreffen unseres Lebens ist und bleibt die Begegnung mit Gott. Diese Begegnungen sind die wahre Höhe unseres Lebens, diese dürfen wir im Herzen halten und auf der Zunge tragen.

Dr. Bernhard Felmberg – deutscher evangelischer Theologe, 2009-13 als Prälat Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU (*1965), Zitateheft 2011

Beten und Arbeiten

Bete und arbeite!

Benedikt von Nursia – Gründer des Benediktinerordens (etwa 480-547), Leitsatz des Benediktinerordens, Zitateheft 2012

Chancen

Du verpaßt 100% der Torschüsse, die Du nicht machst.

Wayne Gretzky – kanadischer Eishockeyspieler und -trainer (*1961)

Information

Der erfolgreichste Mensch ist üblicherweise der mit den besten Informationen.

Benjamin Disraeli – englischer und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881), Zitateheft 2013

Realitätssinn

Jeder, der glaubt, eine Wachstumsrate von mehr als 15 % pro Jahr sei auf Dauer erreichbar, sollte eine Karriere im Verkauf anstreben, aber eine in Mathematik umgehen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Gedanken

Man muß sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2011

Für Liebe gemacht

Ich glaube daran, weil dies ein moralisches Universum ist, dann wird Recht siegen, Freundlichkeit wird siegen, Mitgefühl wird siegen, Lachen wird siegen, Liebe, Zuwendung, Teilen wird siegen. Weil wir für Güte gemacht sind. Wir sind für Liebe gemacht.

Desmond Tutu – südafrikanischer anglikanischer Geistlicher, 1986-96 Erzbischof des Erzbistums Kapstadt, Friedensnobelpreis 1984 (*1931), Zitateheft 2013

Copyright by Desmond Tutu, genutzt mit Erlaubnis der Desmond and Leah Tutu Legacy Foundation, alle Rechte vorbehalten.

Ausdauer

Nur wer tief genug taucht, findet die größten Perlen.

Ingo Nix – deutscher Portfoliomanager (*1970)

Zukunftsgestaltung

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.

wird Willy Brandt zugeschrieben – deutscher Politiker (SPD), 1969-74 Bundeskanzler, Friedensnobelpreis 1971 (1913-1992), konnte von der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung d.ö.R. nicht bestätigt werden, Zitateheft 2012

Zurückhaltung

Lieber im Verborgenen blühen, als in der Sonne vertrocknen.

Michael Hilti – Mitglied des Verwaltungsrates der Hilti Aktiengesellschaft (*1946), Zitateheft 2011

Rückschlag

Ein Rückschlag ist ein Aufschlag für ein Comeback.

Dr. Robert H. Schuller – amerikanischer Evangelist und reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2012

Glück

Glück kann man nicht anstreben. Man muß verstanden haben, daß Glück nur als Nebeneffekt von Leistung und Anerkennung erreichbar ist.

Prof. Dr. Peter Sloterdijk – deutscher Philosoph (*1947), Zitateheft 2011

Saldo

Geschäftserfolg ist der Saldo aus geglückten und mißglückten Entscheidungen. Wesentlich ist der Überschuß.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben – Zitateheft 2014

Chancen

Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift.

Sun Tzu – chinesischer General und Militärstratege (um 500 v. Chr.), Zitateheft 2012

Gemeinsam

Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen. Stürzt einer von ihnen, dann hilft der Andere ihm wieder auf die Beine.

Die Bibel, Prediger 4,9-10 (HFA) – Zitateheft 2016

Qualität

Qualität bedeutet, das Richtige zu tun, wenn keiner zuschaut.

Wilhelm K. Meurer – deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist (1934-2018), Zitateheft 2014

Handel

Das Streben nach Handelsverkehr führt Nationen wieder zusammen, besänftigt Kriege, stärkt den Frieden und verwandelt das private Eigentum von Individuen in allgemeinen Wohlstand. (…)
Das Gewerbe ergründet die geheimen Plätze der Erde, erreicht nie gesehene Ufer, erforscht furchterregende Wildnisse, und in unbekannten Sprachen … führt (es) den Handel der Menschheit fort.

Hugh of St. Victor – christlicher Theologe des Mittelalters (1096-1141), aus „Didascalicon“ (um 1128), Zitateheft 2013

Blickwinkel

Die Frage ist nicht, was man betrachtet, sondern was man sieht.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller (1817-1862), in seinem Tagebuch, Zitateheft 2012

Gelebte Werte

Es gibt in der Führung eines Geistkapital-Unternehmens nichts Praktischeres als gelebte Werte.

Prof. Dr. Hermann Simon – deutscher Management-Denker und Beratungs-Unternehmer (*1947), Zitateheft 2011

Erfahrung

Führe mich einmal hinters Licht, Schande über Dich.
Führe mich ein zweites Mal hinters Licht, Schande über mich.

chinesisches Sprichwort

Kunden wahrnehmen

Man wird nicht dadurch stärker, daß man wächst. Man wird nur instabiler. Stärker wird man dadurch, daß man sich verändert. Handel heißt Wahrnehmung. Man muß den Kunden immer beobachten.

Prof. Götz W. Werner – deutscher Unternehmensgründer: dm-drogerie markt (*1944), Zitateheft 2013

Unternehmensgeschichte

Mir hilft die Kenntnis der Unternehmensgeschichte, das Wissen um die Höhen und Tiefen über die Jahrhunderte, sehr. In verzagten Tagen macht mir diese Kenntnis Mut. In mutigen Tagen mahnt sie mich zur Vorsicht und Nachdenklichkeit. Selbst in einer langen Periode ungewöhnlicher und ungebrochener Prosperität beweist die Unternehmensgeschichte, daß nichts ewig ist, daß der Wandel unverändert gilt.

Dr. Roland Horster – langjähriger Generalbevollmächtigter der Fürsten zu Castell, 1978-2010 (*1940), Zitateheft 2013

Treue

Niemand auf der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue.

Publius Cornelius Tacitus – römischer Politiker und Historiker (55-116 n. Chr.), Zitateheft 2013

Wahrnehmung

In der Fabrik stellen wir Kosmetik her; im Geschäft verkaufen wir Hoffnung.

Charles Haskell Revson – amerikanischer Unternehmer, Gründer von Revlon (1906-1975), Zitateheft 2014

Gute Ideen

Gute Ideen können nichts dafür, was Menschen aus ihnen machen.

Prof. h.c. Horst Seehofer – deutscher Politiker (CSU), seit 2008 bayerischer Ministerpräsident (*1949)

Einstellung

Wenn Du nur für das Geld arbeitest, wirst Du es nie schaffen, aber wenn Du Deine Arbeit liebst und immer den Kunden an erste Stelle stellst, wirst Du erfolgreich sein.

Raymond Albert „Ray“ Kroc – amerikanischer Gründungsunternehmer, der mit 52 Jahren den Mut hatte, vom Milchshakemaschinen-Vertreter zum Schnellimbiss-Unternehmer zu wechseln: McDonald’s Corp. (1902-1984), Zitateheft 2016

Freunde

Wenn Du einen Freund suchen gehst, wirst Du feststellen, daß sie rar sind. Wenn Du hinausgehst, ein Freund zu sein, wirst Du sie überall finden.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Einstellungssache

Optimisten werden jeden Abend um einen Tag reicher, Pessimisten um einen Tag ärmer.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker (*1955), Zitateheft 2012

Ja-Sager

Noch nie haben die Angepaßten die Welt verändert. Ja-Sager bewegen gar nichts.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Zehn Gebote der Gelassenheit

Johannes XXIII. hatte mit sich selber immer Schwierigkeiten und er sagte sich immer: „Nimm Dich nicht so wichtig.“ Damit er als Diplomat nicht immer ins Fettnäpfchen trat, formulierte er einige Vorsätze, die er dann bis zu zehn Stück ausbauen mußte. Bekannt wurden sie als „Dekalog der Gelassenheit“:

1. Leben
Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt
Nur für heute werde ich großen Wert auf mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

3. Glück
Nur für heute werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus
Nur für heute werde ich mich den Umstände anpassen, ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen
Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln
Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden
Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß es niemand merkt.

8. Vertrauen
Nur für heute werde ich fest glauben (selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten), daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

9. Mut
Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist – und ich werde an die Güte glauben.

10. Planen
Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Papst Johannes XXIII. – eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, 1958-63 Heiliger Vater, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), Kompilation aus den „Geistlichen Tagebüchern von Joh. XXIII.“, Zitateheft 2012

Mit der Zeit gehen

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Dr. Volker van Rüth – deutscher Bankier, persönlich haftender Gesellschafter des Frankfurter Bankhauses Hauck & Aufhäuser (*1961), Zitateheft 2013

Phantasie

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2011

Ehe

Die Liebe macht blind, die Ehe stellt das Sehvermögen wieder her.

wird Georg Christoph Lichtenberg zugeschrieben -deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799)

Lachen

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Sprichwort – erschienen in Frank Leslie`s Sunday Magazine, Band 13 (1883)

Verdienst

Die Menschen, die verdienen, geben es nicht aus, die Menschen, die es ausgeben, verdienen es nicht.

Weisheit

Fehlerquote

Die Kunst, ein Geschäft erfolgreich zu führen, läßt sich einfach beschreiben: Mach weniger Fehler als Deine Wettbewerber.

Wolfgang F. Driese – deutscher Banker, Vorstandsvorsitzender der DVB Bank SE (*1949), Zitateheft 2013

Du kannst nicht…

Du kannst keinen Wohlstand erzeugen, indem Du Sparsamkeit verhinderst.
Du kannst den Schwachen nicht stärken, indem Du den Starken schwächst.
Du kannst den kleinen Menschen nicht helfen, indem Du die großen Menschen stürzt.
Du kannst den Lohnempfänger nicht fördern, indem Du den Lohnzahler niederdrückst.
Du kannst den Armen nicht helfen, indem Du den Reichen zerstörst.
Du kannst keine intakte Sicherheit mit geliehenem Geld aufbauen.
Du kannst keine Brüderlichkeit fördern, indem Du den Klassenkampf schürst.
Du kannst nicht Deine Schwierigkeiten lösen, indem Du mehr ausgibst als Du verdienst.
Du kannst Charakter und geistige Stärke der Menschen nicht aufbauen, indem Du ihre Initiative und Unabhängigkeit zerstörst.
Und Du kannst keinem Menschen auf Dauer helfen, indem Du für Ihn tust was er für sich selbst tun müßte und tun sollte.

William H. J. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Geistlicher, geboren in Hamburg (1873-1962), veröffentlicht 1916

Abschied

Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Sprichwort

Macher

Das Reden von der Ankurbelung der Wirtschaft hat eine wichtige Funktion: den Eindruck zu verbreiten, daß etwas getan und nicht einfach nur abgewartet wird, bis sich die Dinge von selbst wenden – das Gleiche gilt übrigens für den Regentanz der Hopi-Indianer.

nach Niklas Luhmann – deutscher Systemtheoretiker (1927-1998), Zitateheft 2011

Loslassen

Loslassen heißt nicht wegwerfen, mein Leben, mich selbst, sondern dem vertrauen, der mich geschaffen hat.

Dr. Irmhild Bärend – ehemalige Chefredakteurin „Entscheidung“, Initiatorin Geschenke der Hoffnung e.V. (*1939), Zitateheft 2011

Gebete

Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.

Horst Sindermann – deutscher Politiker, Mitglied des Zentralkommitees der SED (1915-1990), zur friedlichen Revolution 1989 in Ostdeutschland, Zitateheft 2011

Selbstlos

Es gibt keine Grenzen dafür, was ein Mann tun kann oder wohin er gehen kann, wenn es ihn nicht kümmert, wer die Anerkennung bekommt.

Leitspruch von Ronald W. Reagan – amerikanischer Politiker, 1981-89 40. Präsident (1911-2004), geht zurück auf einen Tagebucheintrag des Jesuiten Father Strickland von 1863, Zitateheft 2014

Für jeden neuen Tag

Für jeden neuen Tag
einen neuen Gedanken
für Dich und von Dir –

für jeden neuen Tag
ein gutes Wort
für Dich und von Dir –

für jeden neuen Tag
ein fröhliches Lachen
für Dich und von Dir –

an jedem neuen Tag
das Wissen geborgen zu sein
in dem, der Dich liebt –

das schenke Dir Gott.

Wilma Klevinghaus – deutsche Dichterin und Autorin (*1924), Zitateheft 2013

Leben

Das Leben besteht nicht daraus, gute Karten zu haben, sondern mit denen, die man hat, gut zu spielen.

wird Josh Billings zugesschrieben – eigentlich Henry Wheeler Shaw, amerikanischer Humorist (1818-1885), Zitateheft 2011

Dranbleiben

Ich bin nicht 10.000 Mal gescheitert. Ich habe erfolgreich 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931), Zitateheft 2011

Mut

Wozu der Mensch den Mut hat, dazu findet er die Mittel.

Ernst Benjamin Salomo Raupach – deutscher Schriftsteller und Theologe (1784-1852), aus „Der Prinz und die Bäuerin“ (1839), Zitateheft 2014

Entscheiden

Da Zeit zum Wettbewerbsfaktor Nr. 1 geworden ist, muß man das Gras wachsen hören. Wer auf gesicherte Erkenntnisse wartet, kann allenfalls noch mit anderen Zauderern um die Krümel streiten.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2011

Erfolg

Es gibt keinen Fahrstuhl zum Erfolg. Du mußt die Treppe nehmen.

Weisheit

Blickwinkel

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, mit angespannten Situationen umzugehen: Du kannst sie verändern, oder Du kannst Deinen Blickwinkel darauf verändern. Erleuchtung erlangt man durch den Wechsel des Blickwinkels.

Paul Wilson – australischer Autor und Experte für Streßbewältigung (*1949), Zitateheft 2013

Chancen

Krisen sind Chancen – in Arbeitskleidung.

Gottfried Heller – deutscher Fondsmanager und Vermögensverwalter (*1935), aus „Der einfache Weg zum Wohlstand: Mehr verdienen, weniger riskieren und besser schlafen“ (2014), Zitateheft 2016

Mut

Mut bedeutet, den Antrieb und die Ausdauer zu haben, außergewöhnliche Dinge in die Tat umzusetzen – ohne Netz und doppelten Boden.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Erfolgsgeheimnis

Viele Menschen vermeiden sorgfältig, das Geheimnis des Erfolges zu entdecken, weil sie tief in sich vermuten, das Geheimnis könnte harte Arbeit sein.

John L. Mason – amerikanischer Geistlicher, Redner und Autor (*1955)

Haltung

Haltung heißt: für etwas einstehen, sich nicht verbiegen lassen, nicht von kurzfristigen Moden, nicht von unrealistischen Gewinnerwartungen.

Prof. Dr. Heribert Prantl – deutscher Journalist und Publizist (*1953), in der Preisrede anläßlich der Verleihung des Cicero-Rednerpreises 2010, Zitateheft 2011

Geld

Geld verdirbt nur denjenigen den Charakter, die schon vorher keinen hatten.

Hans-Peter Zimmermann – Schweizer Autor, Psychologe und Unternehmensberater (*1957), Zitateheft 2013

Freiheit

Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muß sie nehmen.

Meret Oppenheim – deutsche Künstlerin und Lyrikerin (1913-1985), in ihrer Dankesrede zum Kunstpreis der Stadt Basel 1974, Zitateheft 2016

Unwissenheit

Die Stimme der Intelligenz … wird übertönt vom Gebrüll der Angst und ignoriert von der Stimme des Verlangens. Die Stimme der Schande widerspricht ihr, der Haß unterdrückt sie, die Wut erstickt sie, aber die Unwissenheit läßt sie für immer verstummen.

Dr. Karl Augustus Menninger – amerikanischer Psychiater, Mitbegründer der Menninger-Klinik (1893-1990)

Gleichnis vom reichen Kornbauern

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man Deine Seele von Dir fordern; und wem wird dann gehören, was Du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Die Bibel, Lukas 12, 16-21 (LUT) – Zitateheft 2013

Zeit heilt

Ein einziger Grundsatz wird Dir Mut geben, nämlich, daß kein Übel ewig währt.

wird Epikur von Samos zugeschrieben – griechischer Philosoph (341-270 v. Chr.), Zitateheft 2012

Freiheit oder Tyrannei

Wenn die Menschen die Regierung fürchten, ist das Tyrannei.
Wenn die Regierung die Menschen fürchtet, ist das Freiheit.

John Basil Barnhill – amerikanischer Autor (1864-1929), Zitateheft 2012

Kritiker

Es wurde noch nie eine Statue errichtet, um einen Kritiker zu ehren.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012)

Ideen vermitteln

Sie können großartige Ideen haben, aber wenn Sie sie nicht vermitteln können, bringen die Ideen Ihnen gar nichts.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019), Zitateheft 2013

Mutterlose

Der einst von Alexander Mitscherlich prophezeiten „vaterlosen“ Gesellschaft folgt im Gleichheitswahn unserer Tage die mutterlose Gesellschaft, die zu einer kinderlosen und folgerichtig zu einer zukunftslosen Gesellschaft wird.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Realitäten

Stell Dich den Realitäten, auch wenn es unbequem ist, und sprich alles offen aus, auch wenn es schmerzt.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Klugheit

Es gibt viele Dinge, die ein kluger Mann nicht wissen will.

Ralph Waldo Emerson – amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), aus „Demonology“ (1877)

Säen und Ernten

Was der Mensch sät, das wird er ernten.

Die Bibel, Galater 6,7 (LUT) – Zitateheft 2016

Gott kommt

Laßt uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen – unser Herr aber kommt!

Dr. Gustav Walter Heinemann – deutscher Politiker (SPD), 1969-74 Bundespräsident (1899-1976), Schlußwort des 2. Deutschen Kirchentages 1950, Zitateheft 2012

Wunderbare Zukunft

Das meiste bleibt noch zu tun. Die Zukunft ist wunderbar.

Ingvar Kamprad – schwedischer Unternehmer, IKEA-Gründer (1926-2018)

Ärzte

Ärzte haben es am besten von allen Berufen. Ihre Erfolge laufen herum und ihre Mißerfolge werden begraben.

wird Jacques Tati zugeschrieben – eigentlich Jacques Tatischeff, französischer Schauspieler und Regisseur (1907-1982)

Freiheit

Die Freiheit, die Gott schenkt, ist, daß wir frei für das Wesentliche werden.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Rechtzeitig

Neun von zehn Entscheidungen sind nur falsch, weil sie zu spät getroffen wurden.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben, fälschlich Tom Peters zugeschrieben – amerikanischer Autor und Berater (*1942)

Führen lassen

Wenn Menschen sich der Führung und dem Geleit Gottes anvertrauen, dann bleibt ihre Seele bewahrt, auch wenn sie stolpern oder Fehltritte tun, auch wenn ihnen Unverständnis, Verachtung oder Feindschaft entgegenschlagen, auch im Sterben und auch durch den Tod hindurch.

Nikolaus Schneider – deutscher evangelischer Theologe, 2003-13 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010-14 Vorsitzender des Rates der EKD (*1947), Zitateheft 2012

Werte schöpfen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Charakter und Leistungsfähigkeit. Wer Du bist und was Du glaubst wirkt sich auf diejenigen aus, die von Dir Führungsqualitäten erwarten. Die Werte, die Du lebst werden sich letztendlich über Dein ganzes Unternehmen erstrecken.

Walter Wright – amerikanischer Wirtschaftsjournalist (*1942), Zitateheft 2013

Wahrheit siegt

Lügen laufen Kurzstrecken, aber die Wahrheit läuft Marathon.

Michael Jackson – amerikanischer Musiker und Sänger (1958-2009), Zitateheft 2013

Anhalten

Halt an, wo läufst Du hin, der Himmel ist in Dir:
Suchst Du Gott anderswo, Du fehlst ihn für und für.

Angelus Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker (1624-1677), aus „Der Cherbuinische Wandersmann“ (1674), Zitateheft 2013

Zukunft

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

wird oft Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), konnte aber vom Albert Einstein Archiv in Jerusalem nicht bestätigt werden, Zitateheft 2014

Tauglich

Wer den Himmel ernst nimmt, ist für die Erde tauglich.

Dr. Joachim Wanke – deutscher katholischer Theologe, 1994-2012 Bischof von Erfurt (*1941), aus seiner Predigt zum Abschluß des Elisabeth-Jahres im Bistum Erfurt 2007, Zitateheft 2014

Besser Zitieren

Ein Zitat ist wesentlich wirkungsvoller, wenn es Aristoteles zurückgeschrieben wird, als wenn es Will Durant zugeschrieben wird.

Frank F. Herron – amerikanischer Dozent für Kommunikationswissenschaften (*1952)

[Aristoteles: griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.); Will Durant: amerikanischer Philosoph und Priester (1885-1981)]

Gemeinsam

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen – deutscher Sozialreformer und Politiker, Gründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland (1818-1888), Zitateheft 2016

Christus

Wenn wir vom Christ in der Gesellschaft sprechen, müssen wir von Christus sprechen.

nach Karl Barth – evangelischer Theologe (1886-1968), angelehnt an den Vortrag „Der Christ in der Gesellschaft“ (1919), Zitateheft 2012

Innovation

Wer wirklich Neues erdenken will, kann nicht verrückt genug sein.

wird Niels Bohr zugeschrieben – dänischer Physiker, Physiknobelpreis 1922 (1885-1962), was aber in dieser Form vom Niels Bohr Archiv in Kopenhagen nicht bestätigt werden konnte, Zitateheft 2013

Gehen Sie zum Ort des Geschehens

Ich sage jungen Managern: Gehen Sie raus zu ihren Mitarbeitern, gehen Sie raus zu ihren Kunden. Sorgen Sie dafür, daß eine kreative, lebendige Atmosphäre herrscht, damit die Dinge in Gang kommen. Jeder Tag, den Sie in Ihrem Büro verbringen, ist ein verlorener Tag.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts, Zitateheft 2014

Aufstehen

Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, nie zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

Nelson Mandela – südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker, 1994-99 Präsident, Friedensnobelpreis 1993 (1918-2013), bei einem Empfang des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton am 22.9.1998, Zitateheft 2012

Charakter

Kümmere Dich mehr um Deinen Charakter als um Deinen Ruf, denn Dein Charakter ist, wie Du wirklich bist, während Dein Ruf nur das ist, was andere von Dir denken.

John Wooden – amerikanischer Basketballspieler und -trainer (1910-2010), Zitateheft 2011

Mensch werden

Mach’s wie Gott, werde Mensch!

Dr. Franz Kamphaus – deutscher katholischer Theologe, 1982-2007 Bischof von Limburg (*1932), Zitateheft 2014

Arbeit und Erfolg

Aus gutem Grund steht das Wort Erfolg erst hinter dem Wort Arbeit in jedem Wörterbuch.

Weisheit – Zitateheft 2013

Ewiger Reichtum

Aus der jüdischen Weisheit ist uns eine bemerkenswerte Geschichte überliefert. Sie erzählt von einem Mann, der in den Himmel kommt und dort alles genauso schön vorfindet, wie er sich das erträumt hat: Menschen flanieren über blühende Wiesen, er trifft nur auf freundliche Leute. Und es gibt sogar überall nette Verkaufsstände mit den herrlichsten Leckereien. „Was kostet das denn?“, fragt der Mann den Engel am Stand. „Alles kostet einen Cent“, antwortet der Engel. „Na, wunderbar“, sagt der Mann und holt sein Portemonnaie heraus, „gut, daß ich soviel Geld mitgebracht habe!“ – „Du hast mich falsch verstanden“, sagt der Engel. „Bei uns zählt nicht das Geld, das du mitgebracht hast. Bei uns zählt nur das, was du anderen gegeben hast.“

jüdische Weisheit, nacherzählt von Pfarrer Joachim Gerhardt – evangelischer Pfarrer und Journalist (*1967), Zitateheft 2011

Einsicht

Die beste Sicht ist die Einsicht.

Malcolm S. Forbes – amerikanischer Verleger, Forbes Magazine (1919-1990)

Konträr

Um besser als der Markt zu sein, muß man das verkaufen, was andere kaufen, und umgekehrt.

Dr. J. B. Mark Mobius – amerikanischer Portfoliomanager, Pionier des globalen Aktieninvestments in Schwellenländern, gilt als „Altmeister der asiatischen Aktie“ (*1936), Zitateheft 2016

Entscheiden

Wo nicht mehr angebetet wird, wo nicht Gott zuerst die Ehre gegeben wird, da können auch die Dinge des Menschen nicht wachsen. Mir hat einer der Staatspräsidenten, die mich in letzter Zeit besucht haben, gesagt, was ihn am meisten beunruhige sei die verbreitete Unfähigkeit, endgültige Entscheidungen zu treffen, in der Meinung, man gebe dann seine Freiheit preis. In Wirklichkeit wird der Mensch erst frei, wenn er sich gebunden hat, wenn er eine Wurzel gefunden hat, dann kann Reifen und Wachstum geschehen.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13 Heiliger Vater (*1927), bei seiner Begegnung mit deutschen Bischöfen am 21.8.2005, Zitateheft 2011

Wachstum

Menschen schaffen Wachstum, Firmen verkünden es.

Brian Joffe – südafrikanischer Gründungsunternehmer: Bidvest Group (*1947)

Besser machen

Meine Aufgabe ist es nicht, Menschen zu schonen, sondern sie besser zu machen.

Steve Jobs – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), Zitateheft 2016

Beten

Wenn Du bloß betest, so betest Du für Dich allein. Wenn Du aber für alle betest, so beten alle für Dich.

Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), Zitateheft 2012

Vergebung

Vergib stets Deinen Feinden, nichts ärgert sie mehr.

wird oft Oscar Wilde zugeschrieben – irischer Schriftsteller (1854-1900), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden, Zitateheft 2012

Quelle des Reichtums

Im Handel steckt der ganze Reichtum, im Ackerbau der halbe, im Fürstendienst ein Viertel davon, im Betteln ist keine Spur von ihm.

indische Weisheit – Zitateheft 2011

Freund

Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.

Quintus Ennius – römischer Schriftsteller (239-169 v. Chr.), zitiert von Marcus Tullius Cicero (römischer Politiker, 106-43 v. Chr.) in „Über die Freundschaft“ („Laelius de amicitia“, 44 v. Chr.), Zitateheft 2016

Gute Theologie

Gute Theologie verbindet das bleibend Wichtige mit dem jetzt Dringlichen. Sie dient dem Verstehen des christlichen Glaubens aus seinen Quellen und historischen Gestalten in Auseinandersetzung mit dem Wahrheitsbewußtsein der eigenen Gegenwart.

Um Wissenschaftlichkeit bemüht sie sich wie um Weisheit; Genauigkeit eignet ihr ebenso wie Verständlichkeit. Die Leidenschaft für die Gottesfrage prägt sie genauso wie der nüchterne Blick wissenschaftlicher Kritik. Sie dient denen, die im Glauben beheimatet sind, aber auch den vielen, die diese Heimat nicht kennen. Gute Theologie unterwirft sich den Maßstäben guter Wissenschaft; aber sie stellt sich zugleich der öffentlichen Debatte. Die Theologie ist nicht die einzige Sprache des Glaubens; vor allem die Sprache des Gebets weist über sie hinaus. Gute Theologie kennt diese Differenz.

Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber – deutscher evangelischer Theologe, 2003-09 Ratsvorsitzender der EKD (*1942), Zitateheft 2013

Zustandsmesser

Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom aller seiner Zustände.

Joseph Alois Schumpeter – österreichischer Nationalökonom und Politiker (1883-1950), aus „Das Wesen des Geldes“ (1970), Zitateheft 2016

Unwissenheit

Es dürfte uns gut tun, uns manchmal daran zu erinnern, daß wir zwar in dem Wenigen, das wir wissen, sehr verschieden sein mögen, daß wir aber in unserer grenzenlosen Unwissenheit alle gleich sind.

Sir Karl Raimund Popper – österreichisch-britischer Wissenschaftsphilosoph (1902-1994), aus „Vermutung und Widerlegung“, Band 1, S.43 (1963)

Verantworten

Jeder Einzelne soll sich sagen: Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich.

aus dem Talmud (Bavli Sanhedrin 7) – Zitateheft 2014

Wunder

Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspurch zu unserem Wissen von der Natur.

in Anlehnung an Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2012

Innovation

Innovation wächst aus der Begegnung mit dem Ungewöhnlichen.

Anja Förster – Ungsunternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Vertrauen

Vertrauen vor Kontrolle.

Motto von Ortwin Goldbeck – deutscher Unternehmer: Goldbeck GmbH (*1939), Zitateheft 2014

Partnerschaft

Unser Erfolg beruht wirklich auf Partnerschaften vom ersten Moment an.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955)

Vermögens-Mehrung

Die beste Vermögens-Mehrung produziert eine Person, kein Komitee.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2014

Maßstab für Erfolg

Der Maßstab für Erfolg ist nicht, ob Du ein schweres Problem zu bewältigen hast, sondern ob es das gleiche Problem ist, das Du letztes Jahr hattest.

wird John Foster Dulles zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1953-59 Außenminister (1888-1959)

Umgehen

Es ist nicht das, was passiert, das bestimmt, wie weit Du im Leben gehen wirst; es ist wie Du mit dem umgehst, was Dir passiert.

Zig Ziglar – amerikanischer Autor, Motivationstrainer und Unternehmer (1926-2012), Zitateheft 2014

Irischer Segen

Die Straße komme Dir entgegen
der Wind stärke Dir den Rücken
die Sonne scheine warm in Dein Gesicht
der Regen falle sanft auf Deine Felder
und bis wir uns wiedersehen
berge Dich Gott in der Tiefe seiner Hand.

irischer Segen – Zitateheft 2013

Mensch oder Maschine

Wenn ein Deutscher eine Maschine bedient, dann leuchten seine Augen. Wenn er einen Menschen bedienen soll, sträuben sich ihm die Haare.

Günter Rexrodt – deutscher Politiker (FDP), 1993-98 Bundeswirtschaftsminister (1941-2004), Zitateheft 2014

Wille

Der Unterschied zwischen einer erfolgreichen Person und anderen ist kein Mangel an Stärke, auch kein Mangel an Wissen, sondern Mangel an Willen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2014

Idee

Es wird aus der besten Idee nichts, wenn sie nicht konsequent umgesetzt wird.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943), Zitateheft 2014

Fröhlichkeit

Das sicherste Mittel gegen die Fallen des Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

Weisheit

Köder

Der Wurm muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Dr. Helmut Thoma – österreichischer Medienberater und Fernsehmanager (*1939), Zitateheft 2014

Nachdenken

Wir beide bestehen darauf, beinahe jeden Tag viel Zeit dafür zu haben, nur dazusitzen und nachzudenken. Das ist sehr ungewöhnlich in der amerikanischen Geschäftswelt. Wir lesen und denken nach. Also lesen und denken Warren und ich mehr und tun weniger als die meisten Geschäftsleute. Wir tun das, weil wir diese Art zu leben mögen. Aber letztlich hat diese Eigenheit eine positive Auswirkung auf uns selbst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2013

Genießen

Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst.

wird Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld zugeschrieben – französischer Aphoristiker (1613-1680)

Schönheit und Liebe

Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.

Weisheit – Zitateheft 2011

Schokolade

Das Leben ist kurz. Verbringe Zeit mit Menschen, die Schokolade verschenken.

Josh Harcus – amerikanischer Internet-Gründer (*1989), Zitateheft 2014

Freude

Freude ist ein innerer Zustand. Darum hängt sie nicht von dem ab, was wir besitzen, sondern von dem, was wir sind.

Henry J. van Dyke – amerikanischer Schriftsteller und reformierter Geistlicher (1852-1933); aus „Joy and Power“ (1903)

Ewige Liebe

Jesus liebt Dich, fängt Weihnachten damit an und hört am Kreuz damit nicht auf. Es geht weiter, auch heute und morgen und übermorgen und…

Arno Backhaus – deutscher christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler (*1950)

Träume verfolgen

Es ist nicht wahr, daß Leute aufhören ihre Träume zu verfolgen, weil sie alt werden; sie werden alt, weil sie aufhören, ihre Träume zu verfolgen.

Gabriel García Márquez – kolumbianischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1982 (1927-2014)

Inspiration

Wenn die Inspiration nicht zu mir kommt, gehe ich den halben Weg, um sie zu treffen.

wird Dr. Sigmund Freud zugeschrieben – österreichischer Neurologe, Psychologe und Religionskritiker, Begründer der Psychoanalyse (1856-1939), Zitateheft 2016

Toleranz

Man muß mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.

Alexis de Tocqueville – französicher Publizist und Politiker (1805-1859), aus einem Brief an Eugène Stoffels, 16.9.1823, Zitateheft 2011

Erinnerung

Wir sind, woran wir uns erinnern.

Dr. Werner T. Fuchs – Schweizer Werbefachmann und Markenberater (*1952)

Zitate

Ich zitiere nicht viel von anderen, außer wenn ich mich damit selbst besser auszudrücken kann.

Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), aus „Über die Kinderzucht“ („De l’Institution des Enfans“, erschienen im ersten Band seiner Essays 1580)