Stephen Coveys sieben Wege zu Effektivität

1. Weg: Proaktiv sein
2. Weg: Schon am Anfang das Ende im Sinn haben
3. Weg: Das Wichtigste zuerst tun
4. Weg: Gewinn-Gewinn denken
5. Weg: Erst verstehen, dann verstanden werden
6. Weg: Synergien schaffen
7. Weg: Die Säge schärfen
Der 8. Weg: Von Effektivität zu wahrer Größe

Dr. Stephen R. Covey – amerikanischer Autor und Management-Berater (1932-2012), aus „The Seven Habits of Highly Effective People“ (1989), Zitateheft 2017

Weisheit: Eine Reihe von Benjamin Franklins zeitlosen Maximen und Aphorismen

Er erfand den „Franklin“-Heizofen. Er entdeckte, daß Blitze eine elektrische Entladung sind, indem er während eines Gewitters mit einem Drachen experimentierte. Er gründete die Bibliothek von Philadelphia, die Universität von Pennsylvania und die Amerikanische Philosophische Gesellschaft. Ein versierter Linguist half er seiner Nation, ihre Beziehungen zu den europäischen Mächten zu verbessern, als diese Beziehungen entscheidend fürs Überleben wurden. Er etablierte das amerikanische Postwesen. Er half, die Unabhängigkeitserklärung zu entwerfen. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend wurde Benjamin Franklin einer der wohlhabendsten Männer seines Landes, der dessen erfolgreichste Druckfirmen und Verlage besaß. „Poor Richard’s Almanac“, den er etwa 25 Jahre unter dem Pseudonym Richard Saunders herausgab, war eine der erfolgreichsten Publikationen des Landes seiner Zeit.

Poor Richard’s Almanac ist die Quelle der folgenden Weisheiten:

1. Genie ohne Ausbildung ist wie Silber in der Mine.
2. Wer sich nicht beraten läßt, dem ist nicht zu helfen.
3. Lern von den Fachkundigen; wer sich selbst unterrichtet, hat einen Narren zum Lehrmeister.
4. Narren brauchen die meiste Beratung, aber nur weise Männer sind dafür geeignet.
5. Der gelehrte Narr schreibt seinen Unsinn in besserer Sprache als der unbelesene, doch es ist immer noch Unsinn.
6. Hör die Vernunft, oder Du wirst sie Fühlen.
7. Wer ein Gewerbe hat, hat ein Vermögen.
8. Große Unternehmen können mehr wagen, kleine Boote müssen nahe am Ufer bleiben.
9. Wenn Deine Reichtümer Dir gehören, warum nimmst Du sie dann nicht mit Dir in die andere Welt?
10. Wer Geduld haben kann, kann haben, was er will.
11. Große Redner, kleine Macher.
12. Schwachköpfe reden viel, sagen aber wenig.
13. Wenn die Leidenschaft fährt, laß die Vernunft die Zügel halten.
14. Es ist leicht zu sehen, aber schwer vorherzusehen.
15. Wer auf das Glück wartet, wird sich seines Abendessens nie sicher sein.
16. Ein Wechsel des Glücks trifft einen weisen Mann nicht mehr als ein Wechsel des Mondes.
17. Fleiß ist die Mutter des Glücks.
18. Es gibt träge Geister ebenso wie träge Körper.
19. Keine Gewinne ohne Schmerzen.
20. Eifer, Ausdauer und Genügsamkeit
21. Alle Dinge sind einfach für den Eifer, alle Dinge sind schwer für die Faulheit.
22. Nichts ist bescheidener als ein Ziel, wenn es ums Klettern geht.
23. Eifer bezahlt Schulden, Verzweiflung vergrößert sie.
24. Gut gemacht ist besser als gut gesagt.
25. Große Güte ohne Besonnenheit ist großes Unglück.
26. Erhalte Dein Geschäft und es wird Dich erhalten.
27. Notwendigkeit hat noch nie ein gutes Geschäft gemacht.
28. Sei langsam in der Wahl eines Freundes, noch langsamer beim Wechseln.
29. Wer ist reich? Der sich über seinen Teil freut.
30. Reichtum ist nicht dem, der es hat, sondern dem, der es genießt.
31. Wer nach Pfennig kauft, erhält nicht nur sich, sondern auch die Anderen.
32. Lenk Dein Geschäft oder es wird Dich lenken.
33. Die höchste Torheit ist aus zu fein gesponnener Weisheit gemacht.
34. Wie der Stolz anschwillt, so nimmt der Erfolg ab.
35. Tricks und Verrat sind die Methode von Narren, die genug Verstand haben, ehrlich zu sein.
36. Wer ist stark? Jemand, der seine schlechten Angewohnheiten überwindet.
37. Versprechungen mögen Dir Freunde verschaffen, aber Nichteinhaltung wird sie zu Feinden machen.
38. Zufriedenheit macht arme Menschen reich; Unzufriedenheit macht reiche Menschen arm.
39. Du kannst Deine eigenen Fehler ertragen, doch warum nicht die Fehler Deiner Frau?
40. Derselbe Mensch kann nicht Freund und Schmeichler zugleich sein.
41. Jene, die gefürchtet sind, werden gehaßt.
42. Ein guter Freund ist die beste Habe.
43. Hör weder das Böse eines Freundes, noch sprich eines über einen Feind.
44. Bezahl, was Du schuldest, und Du wirst wissen, was Du besitzt.
45. Mit 20 regiert der Wunsch, mit 30 der Verstand, mit 40 das Urteilsvermögen.
46. Wenn Du Deine Geheimnisse vor einem Feind verbergen möchtest, dann erzähl es keinem Freund.
47. Wer über nichts beunruhigt sein muß, wird über nichts beunruhigt sein.
48. Eine ungehorsame Tochter belegt eine widerspenstige Ehefrau.
49. Iss um zu leben. Lebe nicht um zu essen.
50. Um Dein Leben zu verlängern, verkürze Deine Mahlzeiten.
51. Eine verlorene gute Ehefrau ist ein verlorenes Gottesgeschenk.
52. Es gibt keine kleinen Feinde.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard’s Almanack“ (1733-1758)

Zupacken

Du kannst die Erfolgsleiter nicht erklimmen, wenn Du die Hände in den Hosentaschen läßt.

Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.5.2009), Zitateheft 2017

Zuhören

Wenn Du redest, wiederholst Du nur, was Du schon weißt.
Doch wenn Du zuhörst, könntest Du etwas lernen.

Weisheit – Zitateheft 2017

Zufriedenheit

Zufriedenheit macht arme Männer reich; Unzufriedenheit macht reiche Männer arm.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler, Mitverfasser der amerikanischen Verfassung (1706-1790), aus „Poor Richard Improved“ (1749), Zitateheft 2017

Ziele

Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum, zu wachsen.

Silvia Schubert – deutsche Schriftstellerin (1936-2008), aus „Beruf Mary – Die zweite Haut des Georg Preusse“ (2002), Zitateheft 2017

Wurzeln stärken

Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel.

Johann Gottfried von Herder – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803), aus „Geist der Völker“ (erschienen postum in „Sämtliche Werke“, Band 8, 1892), Zitateheft 2017

Wie Du es tust

Alles was Du tust, tue mit Werten, sonst ist es wertlos.
Alles was Du tust, tue mit Sinn, sonst ist es sinnlos.
Alles was Du tust, tue mit Liebe, sonst ist es lieblos.

Oliver Groß – deutscher Rhetor, Vortragsredner und Autor (*1959), Zitateheft 2017

Wert

Rechnet es sich oder ist es mir etwas wert?

Roland Koch – deutscher Rechtsanwalt und Politiker (CDU), 1999-2010 hessischer Ministerpräsident (*1958), Zitateheft 2017

Wer Du bist

Nicht was Du sagst, sondern was Du tust, zeigt, wer Du wirklich bist.

norwegisches Sprichwort – Zitateheft 2017

Weiterkommen

Du kommst nicht sehr weit, bis Du beginnst, etwas für andere zu tun.

Melvin Jones – amerikanischer Geschäftsmann, Gründer des Lions Club International (1879-1961), Zitateheft 2017

Weisheit, Tugend, Entschlossenheit

Weisheit befreit von Zweifel,
Tugend befreit von Leid,
Entschlossenheit befreit von Furcht.

wird Konfuzius zugeschrieben – chinesischer Philosoph und Lehrmeister (etwa 551-479 v. Chr.), aus dem „Lun Yu“, einer Sammlung von Lehrgesprächen, die Meister Kong und seinen Schülern zugeschrieben werden, erstmals erschienen im 2. Jahrhundert nach Christus (Buch IX, Kapitel 28), Zitateheft 2017

Vorsicht

Bevor Du versuchst, den Markt zu schlagen, stelle sicher, daß Du überlebst, wenn der Markt Dich schlägt.

Dr. Lawrence „Larry“ Kersten –  amerikanischer Soziologe und Autor (1933-2006), Zitateheft 2017

Verstehen

Der alte Arzt spricht Lateinisch, der junge Arzt Englisch.
Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr – deutsche Politikerin (CDU), 1988-91 Bundesministerin für Familie, Frauen, Jugend und Gesundheit (*1930), Zitateheft 2017

Verstand und Liebe

Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.

wird Jean Paul zugeschrieben – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2017

Bist Du im richtigen Spiel?

Wenn einen Fehler gemacht Du hast nicht und trotzdem Du verlierst … ein anderes Spiel Du spielen solltest.

Weisheit des Jedi-Meisters Yoda – Figur der Buch- und Filmreihe „Krieg der Sterne“ („Star Wars“), aus der Erzählung „Shatterpoint“ (2004), Zitateheft 2017

Strategie

Die meisten Zahlen helfen den Mitarbeitern nicht. Es gibt nur zwei Fragen: Was ist meine Strategie, was sind meine Alternativen?

Weisheit

Unternehmensbewertungen

Manager und Investoren müssen sich gleichermaßen bewußt sein, daß Bilanzen erst der Anfang, nicht das Ende einer Unternehmensbewertung sind.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), in seinem Brief an die Aktionäre vom 3. März 1983, Zitateheft 2017

Weisheit

Weisheit steht dem Menschen nicht zu wie ein Besitztum, sondern bloß wie eine zeitweilige Leihgabe.

Thomas von Aquin – italienischer Philosoph und Theologe (1225-1274), aus seinem Kommentar zu Aristoteles‘ Metaphysik „Sententia libri Metaphysicae“ (lib. 1 l. 3 n. 13)

Wagen

Unsere Zweifel sind Verräter,
sie rauben uns, was wir gewinnen können,
da wir den Versuch fürchten.

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Maß für Maß“, 1. Akt, 4. Szene (1604)

Vorwärtskommen

Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.

Sprichwort, wird oft Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2017

Tiefste Erfahrungen

Die tiefste Erfahrung von sich selbst, zu der der Mensch in seiner Natur und in der Gesellschaft vordringt, lautet nicht Freiheit, sondern Ohnmacht.
Die tiefste Erfahrung vom Gelingen menschlichen Lebens ist nicht eine Erfahrung von eigener Macht, sondern von Gnade.
Die tiefste Erfahrung des Menschen ist nicht der Mensch, sondern Gott.

Prof. Dr. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker – deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher, Bruder des Bundespräsidenten a. D. (1912-2007), aus dem Referat „Zumutungen der Freiheit“ der Vorlesungsreihe des 12. Deutschen evangelischen Kirchentages Köln (1965), Zitateheft 2017

Pioniere

Zuerst ignorieren sie Dich. Dann machen sie Dich lächerlich. Dann greifen sie Dich an und wollen Dich verbrennen. Und dann errichten sie Dir Denkmäler.

Nicholas Klein – amerikanischer Rechtsanwalt und Gewerkschafter (1884-1951), aus einer Ansprache vor den Amalgamated Clothing Workers (1918), Zitateheft 2017

Tun und Reden

Wir müssen echt werden wie Kinder. Nicht Getue und Gerede ist gefragt, sondern Tun und Reden.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2017

Träume erfüllen

Erfülle Deine Träume selbst oder jemand wird Dich anheuern, seine Träume zu erfüllen.

Motivationsspruch

Standhaft handeln

Fest steh immer!
Still steh nimmer!

Sprichwort, gelesen am Haus der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler

Sofort handeln

Wenn es eine gute Idee ist, dann mach es einfach. Es ist viel leichter, Abbitte zu leisten, als eine Genehmigung zu bekommen.

Grace B. M. Hopper – amerikanische Computerpionierin, Mitglied der US-Marine (1906-1992), Zitateheft 2017

Sorbischer Reisesegen / Knjezowy jandzel

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
In der Fremde, daheim, in Begleitung, allein,
immerfort und in Ewigkeit.

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
Ob in Frieden, im Streit, ob in Freud oder Leid,
immerfort und in Ewigkeit.

Des Herren Engel begleite Dich mit Seinem Segen,
des Herren Engel begleite Dich auf allen Wegen.
Wo Du gehst oder stehst, wo Du eilst oder weilst,
immerfort und in Ewigkeit.

Prof. Günter Schwarze – deutscher Komponist und Hochschullehrer (*1949), frei nach dem Reisesegen aus der Volksliedsammlung von Leopold Haupt (1797-1883) und Jan Arnošt Smoler (1816-1884), zwei Bände (1841/43), Zitateheft 2017

Selig sind die Humorvollen und Weisen

Selig die, die über sich selbst lachen können; sie werden immer genug Unterhaltung finden.
Selig die, die einen Berg von einem Maulwurfhügel unterscheiden können; sie werden sich viel Ärger ersparen.
Selig die, die fähig sind, sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür Entschuldigungen zu suchen; sie werden weise werden.
Selig die, die schweigen und zuhören können; sie werden dabei viel Neues lernen.
Selig die, die intelligent genug sind, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen; sie werden von ihren Mitmenschen geschätzt werden.
Selig die, die aufmerksam sind für die Winke der anderen, ohne sich für unersetzlich zu halten; sie werden viel Freude säen.
Selig die, die lächeln können und kein böses Gesicht machen; ihre Wege werden von der Sonne beschienen sein.
Selig die, die fähig sind, das Verhalten der anderen mit Wohlwollen zu interpretieren; sie werden zwar für naiv gehalten werden, aber das ist der Preis der Liebe.
Selig die, die es verstehen, die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen anzusehen; sie werden im Leben sehr weit kommen.
Selig die, die denken, bevor sie handeln, und beten, ehe sie denken; sie werden eine Menge Dummheiten vermeiden.
Selig die, die lächeln und schweigen können, auch wenn man ihnen das Wort abschneidet oder auf die Zehen tritt; sie sind dem Geist des Evangeliums sehr nahe.
Selig die, die den Herrn in allen Wesen erkennen und lieben; sie werden Licht und Güte und Freude ausstrahlen.

Urban Camenzind-Herzog – Schweizer Diakon, Mitglied des Projektteams „Wege erwachsenen Glaubens“ (*1949), nach einer Vorlage der Kleinen Schwestern von Paris, aus „Die Alternative“ (1994), Zitateheft 2017

Analyse

Die Zeit, über Deine Strategie nachzudenken, ist dann, wenn Du am erfolgreichsten bist, nicht wenn Du die meisten Fehler machst.

Sir John Marks Templeton – Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2017

Segen oder Prüfung?

Wenn Gott mehr Geld bereitstellt, denken wir oft: „Das ist ein Segen!“
Nun ja, doch es wäre genauso biblisch zu denken: „Das ist eine Prüfung!“

Randy C. Alcorn – Leiter der Eternal Perspective Ministries und Autor (*1954), aus „The Treasure Principle: Discovering the Secret of Joyful Giving“ (2001), Zitateheft 2017

Segen

Segen ist zugesprochene Gegenwart Gottes.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2017

Sechs Regeln für Erfolg

1. Trau Dir selbst.
2. Brich ein paar Regeln.
3. Hab keine Angst vor dem Scheitern.
4. Ignoriere die Schwarzseher.
5. Arbeite wie wild.
6. Gib etwas zurück.

Arnold A. Schwarzenegger – österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Bodybuilder und Politiker, 2003-11 Gouverneur von Kalifornien (*1947), aus seiner Antrittsansprache an der Universität von Kalifornien (15.5.2009), Zitateheft 2017

Scheitern

Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft an Kieselsteinen.

Edith Stein – deutsche jüdische Philosophin und ab 1933 als Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz katholische Ordensschwester (1891-1942), Zitateheft 2017

Richtung

Der Weg zu den Quellen geht gegen den Strom.

Fritz von Unruh – deutscher Schriftsteller (1885-1970), Zitateheft 2017

Recht

Das Recht verhindert, daß das Diktat der Macht erneut über Europa herrschen kann.

Beatrix – 1980-2013 Königin der Niederlande (*1938), aus ihrer Rede anläßlich der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen (16. Mai 1996), Zitateheft 2017

Possibilist

Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, als daß man Pessimist sein kann.
Es gibt natürlich auch allzu viele Krisen, als daß man einfach Optimist sein kann.
Ich sage immer: Ich bin Possibilist, ich sehe die Möglichkeiten.

Jakob von Uexküll – deutsch-schwedischer Schriftsteller und Philatelist (*1944), Gründer des „Right Livelihood Award“ (1980) und des „World Future Council“ (2007), aus einem Gespräch mit Dr. Geseko von Lüpke, zitiert in „Die Alternative – Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises“ (2003), Zitateheft 2017

Position beziehen

Ängstlichkeit stellt die Frage: „Ist es sicher?“
Zweckmäßigkeit stellt die Frage: „Ist es politisch?“
Eitelkeit stellt die Frage: „Ist es populär?“
Doch das Gewissen stellt die Frage: „Ist es richtig?“
Und es wird eine Zeit kommen, wenn man selbst eine Position einnehmen muß, die weder sicher, noch politisch korrekt, noch populär ist, aber man muß sie einnehmen, weil das Gewissen sagt, daß sie richtig ist.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), aus seiner Rede „A Proper Sense of Priorities“, gehalten in Washington am 6. Februar 1968, Zitateheft 2017

Philanthropie

Wohltätigkeit ist schwieriger als Wirtschaft. Man geht wichtige Probleme an, die in der Vergangenheit von Leuten mit Intellekt und Geld angepackt wurden, denen es dennoch schwergefallen ist, Lösungen zu finden.

Warren Buffett – amerikanischer Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), aus „Warren Buffett – Das Leben ist ein Schneeball“ von Alice Schroeder (2008), Zitateheft 2017

Nur eines wollen

Vater im Himmel! Was ist doch ein Mensch ohne Dich!
Wie ist alles, was er weiß, wäre es auch die Menge der Mannigfaltigkeit, nur ein Bruchstück, wenn er Dich nicht kennt;
wie ist all sein Streben, wäre es auch weltumspannend, nur eine halbfertige Arbeit, wenn er Dich nicht kennt, Dich, den Einen, der Eines ist und Alles!
So gib Du dem Verstande Weisheit, das Eine zu fassen, dem Herzen Aufrichtigkeit, das Verstandene anzunehmen, dem Willen Reinheit, nur Eines zu wollen;
gibt Du in guten Tagen Beharrlichkeit, nur Eines zu wollen; in Zerstreuungen Sammlung, nur Eines zu wollen; in Leiden Geduld, nur Eines zu wollen.
O Du, der Du beides gibst, das Anfangen und das Vollenden, gib zeitig, wenn der Tag graut, dem Jüngling den Entschluß, nur Eines zu wollen;
wenn der Tag sich neigt, gib Du dem Greise ein erneutes Gedenken an den ersten Entschluß, daß das Letzte wie das Erste und das Erste wie das Letzte sein möge, das Leben dessen, der nur Eines wollte.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer protestantischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks, aus „Die Reinheit des Herzens ist es, Eines zu wollen“, in „Erbauliche Reden in verschiedenem Geist“ (1847), Zitateheft 2017

Nische

Als Investor hast Du nie vollkommene Informationen, und die größten Gewinne sind immer dann möglich, wenn Wettbewerb und Information unvollkommen sind.

Seth A. Klarman – amerikanischer Investor, Präsident und Vorstandsvorsitzender: The Baupost Group, LLC (*1957), Zitateheft 2017

Neue Ideen

Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben.
Ich habe Angst vor den alten.

John Cage – amerikanischer Komponist, Musiktheoretiker und Schriftsteller (1912-1992), aus einem Gespräch mit Richard Kostelanetz, veröffentlicht in „Conversing with Cage“ (1988), Zitateheft 2017

Konzentrieren

Multitasking macht dumm. Wer mehrere Dinge auf einmal tut, wird langsamer und bewältigt beide Aufgaben schlechter.
Verzichte darauf. Wenn Du glaubst, Dich beträfe das nicht, so liegst Du falsch – es betrifft uns alle.

Dr. Jeff Sutherland – amerikanischer Softwareentwickler und Unternehmer, Erfinder des Softwareentwicklungsprozesses „Scrum“ (*1941), aus „Die Scrum-Revolution: Management mit der bahnbrechenden Methode der erfolgreichsten Unternehmen“, S. 104 (dt. 2015), Zitateheft 2017

Mut zur Tat

Mut ist der Tat Anfang, doch das Glück entscheidet über das Ende.

Demokrit aus Abdera – griechischer Philosoph (460 -371 v. Chr.), Fragment 269

Mut

Wir müssen immerfort Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), in seinem Essay „The Strength to Love“ (1963)

Morgengebet

Gott, zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu Dir;
ich kann es nicht allein.

In mir ist es finster, aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam, aber Du verläßt mich nicht;
ich bin kleinmütig, aber bei Dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig, aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den Weg für mich.

Vater im Himmel, Lob und Dank sei Dir für die Ruhe der Nacht,
Lob und Dank sei Dir für den neuen Tag.
Lob und Dank sei Dir für alle Deine Güte und Treue in meinem vergangenen Leben.
Du hast mir viel Gutes erwiesen, laß mich nun auch das Schwere aus Deiner Hand hinnehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.
Du läßt Deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen. (…)

Herr, was dieser Tag auch bringt, Dein Name sei gelobt.
Amen

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Gebete für Gefangene: Morgengebet“ (November 1943), erschienen in „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, S. 205, 1977), Zitateheft 2017

Möglich

Sie sehen also, was alles möglich ist, wenn man an die Möglichkeit glaubt.

Viktor Frankl – österreichischer Neurologe und Psychiater (1905-1997), aus einem Vortrag im ORF-Studio Salzburg (Juni 1985), Zitateheft 2017

Mitnehmen

Wenn es Ihnen gelingt, die Menschen mitzunehmen, ist es den Menschen eigentlich egal wohin.

Harald Schmidt – deutscher Schauspieler, Schriftsteller, Entertainer und Moderator (*1957)

Mitarbeiter

Betriebswirtschaftsstudenten verkünden: „Meine Mitarbeiter sind mein wichtigstes Kapital.“ Schwachsinn. Mitarbeiter sind normalerweise euer größter Kostenfaktor. Wir alle beschäftigen ein paar faule Mistkerle, die einen Tritt in den Hintern brauchen, aber keiner kann sich dazu durchringen, das zuzugeben.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, der Ryanair zu einer der größten europäischen Luftfahrtgesellschaften machte (*1961)

Mit Herz und Hand

Möge bei allem, was Du tust, außer Deinen Händen auch Dein Herz beteiligt sein.

Segenswunsch – Zitateheft 2017

Mit Liebe wirken

Der Herr schaut nicht so sehr auf die Größe der Werke, als vielmehr auf die Liebe, mit der sie getan werden.

Teresa von Ávila – spanische Mystikerin und Kirchenlehrerin (1515-1582), aus „Wohnungen der inneren Burg“ (1588), Zitateheft 2017

Menschen fördern

Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (Therese zitiert Natalie, 1795/96),Zitateheft 2017

Manifest zum freudvollen Leben

Ein Leben. Halte es schlicht.
Folge Deinen Träumen.
Sei neugierig. Lern neue Dinge.
Denk quer.
Tue, was Du liebst. Liebe, was Du tust.
Schreck nicht zurück. Sag Deine Meinung.
Sei Du selbst. Sei frei.
Arbeite weniger. Tue mehr.
Schieb nichts auf.
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Nimm Auszeiten.
Iss herzhaft. Mach lange Spaziergänge.
Lies mehr. Lächle oft.
Lach laut.
Wähl Dir ein Hobby. Wirf eine Münze.
Schlaf wie ein Baby.
Liebe tiefgründig. Finde neue Freunde.
Reise oft.
Hab Spaß mit kleinen Dingen.
Geh den Tag an. Leb jeden Moment.
Leb freudvoll.

Manifest der Lifestyle-Firma LetterNote, Neu Delhi, Indien, Zitateheft 2017

Macher

Wir sind die Schmiede unseres eigenen Glückes. Wir können die Gegenwart verbessern oder beschädigen, davon wird die Zukunft abhängen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), aus einem Interview mit dem chinesischen Botschafter in Indien, Dr. Lo Chia Luen (1947)

Kundenorientierung

Ich bin nicht der Boss – die Leser sind es.

Patrick Joseph McGovern, Jr. – amerikanischer Verleger, Gründer der Verlags- und Marktforschungsgruppe IDG (1937-2014), Zitateheft 2017

Kundenbewertung

Der Kunde vergleicht uns mit der Konkurrenz und bewertet uns anschließend. Das geht weder objektiv noch wissenschaftlich vor sich, ist jedoch von Nachteil für denjenigen, der dabei schlechter abschneidet.

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964)

Kosten

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.

Prof. Philip Rosenthal – deutscher Politiker (SPD) und Unternehmer: Rosenthal Glas und Porzellan AG (1916-2001), Zitateheft 2017

Konsequent

Konsequent ist nur der, der sich mit den Umständen wandelt.

nach Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), nach einem Zitat aus „Consistency in Leadership“ („The Rotarian“, Januar 1936), Zitateheft 2017

Arbeiten

Es gibt eine Menge großer Egos in dieser Branche. Die meisten Firmenchefs sind in dieses Geschäft eingestiegen, weil sie gern beruflich reisen wollen. Ich nicht, ich will arbeiten.

Michael O’Leary – irischer Geschäftsmann, der Ryanair zu einer der größten europäischen Luftfahrtgesellschaften machte (*1961), Zitateheft 2017

Lesen macht erfolgreich

Kein Faktor determiniert den späteren Erfolg im Leben eines Menschen stärker als die Frage, ob die Eltern Bücher zu Hause haben oder nicht. Wo Bücher im Haus sind, herrscht ein ganz anderer Anspruch, über die Welt nachzudenken.

Dr. Hans-Georg Häusel – deutscher Diplom-Psychologe und Vortragsredner (*1951), Zitateheft 2017

Lebenskraft

Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in der Aussaat.

wird Carl Ludwig Börne zugeschrieben – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837)

Langfrist

Je länger der Zeithorizont, umso besser wird wahrscheinlich die Performance.

Louis A. „Lou“ Simpson – amerikanischer Investor (*1936), Zitateheft 2017

Kennen, verstehen, gestalten

Wer die Vergangenheit nicht kennt kann die Gegenwart nicht verstehen.
Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.

Hans-Friedrich Bergmann – deutscher Schriftsteller (*1934)

John Woodens „Credo in sieben Punkten“

1. Bleib Dir selbst treu.
2. Mach aus jedem Tag ein Meisterwerk.
3. Hilf anderen.
4. Trink innig aus Gottes Büchern, besonders der Bibel.
5. Mach aus Freundschaften eine hohe Kunst.
6. Bau Dir eine Zuflucht für einen regnerischen Tag.
7. Bete um Beistand und sei jeden Tag dankbar für das, was Du hast.

John Hugh Wooden – amerikanischer Landwirt (1882-1950), Vater des legendären Basketballspielers und -trainers John Wooden (1910-2010), dem er diese Zeilen zum Grundschulabschluß schenkte, die dieser dann ein Leben lang in der Brieftasche trug, Zitateheft 2017

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Die Bibel, Hesekiel 36,26 (E) – Zitateheft 2017

Ja und nein

Die ältesten, kürzesten Wörter, nämlich „ja“ und „nein“, erfordern das meiste Nachdenken.

wird Pythagoras von Samos zugeschrieben – griechischer Philosoph und Mathematiker (etwa 570-501 v. Chr.), Zitateheft 2017

Idealismus

Freilich ist es wenig verdienstvoll, idealistisch zu sein, wenn man die Beschaffung der materiellen Mittel, die für die idealistischen Ziele nötig sind, einem anderen überläßt. Nur dort, wo einer selbst beschließen kann, ein materielles Opfer für ein nicht-materielles Ziel zu bringen, verdient er Achtung.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992), aus „Das moralische Element in der Unternehmerwirtschaft“ (1962)

Kühn bezweifeln

Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.

wird Alexander von Humboldt zugeschrieben – deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859)

konnte von der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle der Berlin-brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nicht zweifelsfrei verifiziert werden

Heimkommen

Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken kann, die weinen, wachen und wandern auf Erden.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, aus seiner Weihnachtspredigt von 1920

Worte, die heilen

Dem guten Arzt ist das Wort das wichtigste therapeutische Hilfsmittel überhaupt. Es kann mächtiger sein als jedes Medikament und jedes Skalpell.

Dr. Werner Bartens – deutscher Arzt, Historiker und Wissenschaftsjournalist (*1966), Zitateheft 2017

Gute Ideen

Gute Ideen kennen keine Hierarchien.

Ivo Dietsche – Schweizer Manager (*1973), in einem Interview in „Gossau“ (Ausgabe Frühling 2015, S. 15), Zitateheft 2017

Gute Frage

Die Frage ist so gut, daß ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.

Bonmot, wird Robert Koch zugeschrieben – deutscher Mediziner und Mikrobiologe, Medizinnobelpreis 1905 (1843-1910), konnte durch das Robert Koch Institut nicht bestätigt werden

Gut handeln

Gut nachdenken ist weise, gut planen weiser,
gut handeln das Weiseste und Beste von allen.

persisches Sprichwort – Zitateheft 2017

Schwerter zu Pflugscharen

Ein erfolgreicher Mann ist jener, der ein solides Fundament aus den Steinen baut, die andere nach ihm werfen.

David Brinkley – amerikanischer Journalist, Fernsehmoderator und Autor (1920-2003), Zitateheft 2017

Gesucht

GOTT gib uns Persönlichkeiten! Eine Zeit wie diese fordert starke Köpfe, große Herzen, wahren Glauben und bereitwillige Hände;
Persönlichkeiten, die die Begierde nach dem Amt nicht umbringt;
Persönlichkeiten, die sich durch den Gewinn des Amtes nicht kaufen lassen;
Persönlichkeiten, die Meinungen und einen Willen haben;
Persönlichkeiten, die Ehre haben, Persönlichkeiten, die nicht lügen werden;
Persönlichkeiten, die vor einem Demagogen aufstehen können und seine verräterischen Schmeicheleien ohne Zögern verurteilen!
Große Persönlichkeiten, sonnengekrönt, die über dem Nebel leben, in öffentlicher Pflicht und privatem Denken:
denn während der Pöbel mit seinem niederen Tun sich in selbstsüchtigem Streben vermischt, siehe! Die Freiheit weint,
Unrecht beherrscht das Land, und die wartende Gerechtigkeit schläft.

Josiah Gilbert Holland – amerikanischer Arzt und Schriftsteller (1819-1881), verfasst 1872, Zitateheft 2017

Glücklich reisen

Wer glücklich reisen will, muß mit leichtem Gepäck reisen.

wird Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2017

Glückliche Mitarbeiter

Wir versuchen zu erreichen, daß die Mitarbeiter hier glücklich sind. Wenn sie es nicht sind, dann finden sie einen anderen Job. Gute Mitarbeiter finden immer einen Job. Die besten Mitarbeiter arbeiten nur da, wo sie glücklich sind, und wir wollen wirklich versuchen, hier nur die Besten zu haben.

Lars Kjeldgaard – Leiter des Ingenieurbüros MOE in Aalborg (*1965), Zitateheft 2017

Dienen

Wer auf den mächtigen Motor des Gewinnstrebens verzichtet, der muß an dessen Stelle ein anderes mächtiges Ding setzen: das Dienen im Glaubenssinn. Das ist der feste Grund und das bringt den Segen, den wir täglich dankend verspüren. Lebendig und gläubig sein inmitten all der Gleichgültigkeit, das ist das große Erlebnis.

Gottlieb Duttweiler – Schweizer Unternehmer, Gründer von Migros (1888-1962), in „Wir Brückenbauer“ (16. Mai 1958), Zitateheft 2017

Glaube

Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner Vorrede auf den Brief Paulus‘ an die Römer (1517), Zitateheft 2017

Aufsicht

Von den Direktoren einer Gesellschaft, die ja bei weitem eher das Geld anderer Leute als ihr eigenes verwalten, kann man daher nicht gut erwarten, daß sie es mit gleicher Sorgfalt einsetzen und überwachen (…) .

Daher müssen Nachlässigkeit und Verschwendung in der Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft stets mehr oder weniger vorherrschen.

Adam Smith – englischer Nationalökonom (1723-1790), aus „Wohlstand der Nationen“, Buch V, Kapitel 1, Teil 3 (1776)

Gebet bei Krankheit

Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt.
Gib mir neue Kraft und Geduld.
Tröste mich durch Dein Wort.
Erquicke mich in meiner Mattigkeit.
Sei Du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde.
Lass mich den Tag bestehen und dankbar annehmen,
was Menschen mir Gutes erweisen.
Du bist mein Vater, Dir vertraue ich mich an.

christliches Krankengebet

Mut zum Unpopulären

Zieh Nutzen aus der hohen Quote von Prognosefehlern der Analysten, indem Du einfach in unpopuläre Aktien investierst.

David N. Dreman – kanadischer Investor, Gründer und Chairman von Dreman Value Management (*1936), in “Contrarian Investment Strategies: The Next Generation”, Regel 10 (1998), Zitateheft 2017

Fragen, die heilen

Wo bleibe ich? Was bringt’s? Was springt für mich heraus?
So fragen wir.
Er fragt anders. Wo bleibst Du? Was bringe ich Dir mit? Wo springst Du für mich ein?
Es gibt Fragen, die machen krank. Seine Fragen heilen die Welt.

Andreas Knapp – deutscher katholischer Theologe und Lyriker (*1958), aus „Tiefer als das Meer. Gedichte zum Glauben“ (2005), Zitateheft 2017

Fortschritt beginnt im Kleinen

Aller Fortschritt der Menschheit vollzog sich stets in der Weise, daß eine kleine Minderheit von den Ideen und Gebräuchen der Mehrheit abzuweichen begann, bis schließlich ihr Beispiel die anderen zur Übernahme der Neuerung bewog.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Liberalismus“ (1927), Zitateheft 2017

Zeit haben

Dauerstreß ist gelebter Unglaube. Wer Ewigkeit hat, hat auch Zeit.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2017

Ermutigen

Kritiker haben wir genug. Was unsere Zeit braucht, sind Menschen, die ermutigen.

wird Dr. Konrad Adenauer zugeschrieben – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2017

Erkennen

Es ist am schwersten zu erkennen, daß etwas falsch ist, wenn es als normal gilt.

Jane S. Fonda – amerikanische Schauspielerin und Schriftstellerin (*1937), aus „My Life So Far“, Teil zwei, Kapitel eins „1968“ (2010)

Dankbarkeit

Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943, Zitateheft 2017

Erfolgreiche Investitionen

Die bedauerliche Wirklichkeit ist, daß erfolgreiche Investitionen nicht in einer mathematischen Gleichung oder von einem Computerprogramm abgebildet werden können.

Seth A. Klarman – amerikanischer Investor, Präsident und Vorstandsvorsitzender: The Baupost Group, LLC (*1957), aus „Margin of Safety: Risk-Averse Value Investing Strategies for the Thoughtful Investor“ (2000)

Erfolg durch richtiges Tun

Wie Du etwas tust, ist genauso wichtig wie das, was Du tust …, deshalb:
Was immer Du tust …
… tue es mit Wert, sonst ist es wertlos!
… tue es mit Lust, sonst tust Du es lustlos!
… tue es mit Liebe, sonst ist es lieblos!
… tue es für einen Zweck, sonst ist es zwecklos!
… tue es mit Sinn, sonst ist es sinnlos!
Erfolg ist die Summe der richtigen Entscheidungen!

Heinz Meloth – deutscher Unternehmer, Berater, Autor und Vortragsredner (*1951), Zitateheft 2017

Gemeinsam zum Erfolg

Erfolg ist nicht nur, was Du selbst tust.
Es ist wesentlich, was andere Leute für Dich tun.

wird Herbert Newton Casson zugeschrieben – kanadischer Verleger des „Efficiency Magazine“ (1869-1951), Zitateheft 2017

Erfolg

Erfolg kommt nicht einfach zu Dir und findet Dich,
Du mußt hinaus gehen und ihn holen.

Evan Carmichael – kanadischer Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1980), Zitateheft 2017

Denken statt urteilen

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

Dr. Carl Gustav Jung – Schweizer Psychologe (1875-1961), aus „Ein moderner Mythus: Von Dingen, die am Himmel gesehen werden“ (1958), Zitateheft 2017

Erfolg

Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit.

Ernst Ferstl – österreichischer Lehrer und Schriftsteller (*1955), Zitateheft 2017

Entschuldigen

Es ist leichter, sich für etwas zu entschuldigen, als vorher um Erlaubnis zu bitten.

Dr. Horst Marquardt – deutscher evangelischer Theologe, Autor und Journalist, Gründer mehrerer Werke (*1929), Zitateheft 2017

Entschlußkraft

Im Geschäft geht es nicht um Ideen, sondern um Entschlußkraft.

Sergio Zyman – mexikanischer Marketingfachmann und Gründungsunternehmer, Berater von Coca-Cola (*1945), Zitateheft 2017

Einstellung

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Prof. Philip Rosenthal – deutscher Politiker (SPD) und Unternehmer: Rosenthal Glas und Porzellan AG (1916-2001), Zitateheft 2017

Gemeinschaft

Gott Heiliger Geist, schenke mir Brüder, mit denen ich im Glauben und Gebet Gemeinschaft habe, mit denen ich alles tragen kann, was mir auferlegt ist.

Dreieiniger Gott, mache mein Herz fest und gründe es allein auf Dich und Deine Hilfe. Dann ist mir geholfen und ich will Dir in Ewigkeit danken. Amen

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus seiner Predigt zu Psalm 42 (2. Juni 1935), erschienen in „Dietrich Bonhoeffers Werke“ (Band 14, S. 854 f, 1996)

Ein wachendes Auge siehet

Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht.
Wer kann es sehn? Ein Herz, das Augen hat und wacht.

Angelus Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker (1624-1677), aus “Der Cherbuinische Wandersmann” (Buch 5, Kapitel 12, 1674)

Direkt

Wer die Handynummer der Macht hat, hat direkteren Zugang als die Wartenden im Vorzimmer.

Alexander Ross – deutscher Wissenschaftsjournalist und Buchautor (*1962), aus „Die Antichambre“ (in GDI Impuls, Nr. 4/14), Zitateheft 2017

Die richtige Sichtweise

Der Pessimist klagt über Wind, der Optimist hofft, daß der Wind sich dreht, und der Realist hißt die Segel.

amerikanisches Sprichwort – Zitateheft 2017

Denken und Glauben

Es gibt zwei Arten von Logik des Denkens und des Glaubens: die Angst, die Geretteten zu verlieren, und der Wunsch die Verlorenen zu retten.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), in seiner Predigt während der Eucharistiefeier mit den neuen Kardinälen (15. Februar 2015), Zitateheft 2017

Demut statt Hochmut

Wohlstand ist nicht das Problem, wohl aber der Hochmut, der oft mit ihm einhergeht.
Und umgekehrt ist Armut kein Segen, aber die Demut, die oft mit ihr einhergeht.

nach Johannes Chrysostomos – eigentlich Johannes von Antiochien, griechischer Kirchenlehrer, 398-407 Erzbischof von Konstantinopel (344 oder 349-407), Zitateheft 2017

Das Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Die Bibel, Matthäus 6,9-13 – am weitesten verbreitetes Gebet des Christentums, derzeitige ökumenische Fassung (1971), Zitateheft 2017

Dank und Liebe

Dank und Liebe bleiben die großen Mächte, die mehr Siege gewinnen als alle Heere der Welt.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, Zitateheft 2017

Christus vertrauen

Der moderne Klerus glaubt, den Menschen näher an Christus heranzuführen, wenn er dessen Menschtum betont. – Er vergißt, daß wir Christus nicht vertrauen, weil er Mensch ist, sondern weil er Gott ist.

Nicolás Gómez Dávila – kolumbianischer Philosoph (1913-1994), aus „Aufzeichnungen des Besiegten. Fortgesetzte Scholien zu einem inbegriffenen Text“ (1977), Zitateheft 2017

Brillanz

Brillanz ist die Fähigkeit, eine Unmenge an Informationen zu einer einfachen Ja/Nein-Entscheidung zu vereinfachen.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2017

Bildung

Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2017

Künstler und Banker

Wenn Banker Banker treffen, reden sie über Kunst.
Wenn Künstler Künstler treffen, reden sie über Geld.

wird Oscar Wilde zugeschrieben – irischer Schriftsteller (1854-1900), Zitateheft 2017

Bedacht handeln

Erst besinn’s,
Dann beginn’s.

Weisheit – gesehen am Haus der Caritas Bad Neuenahr-Ahrweiler

Neubeginn

Zwei Dinge sind zu unserer Art Arbeit nötig: unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), an seinen Assistenten Ernst G. Straus (1922-1983), erstmals veröffentlicht von Carl Seelig in „Helle Zeit – Dunkle Zeit“ (1956), Zitateheft 2017

Ausdauer

Es ist nicht so, daß ich besonders intelligent wäre. Ich beschäftige mich nur ausdauernder mit den Problemen.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Ausdauer

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache.

Theodor Fontane – deutscher Schriftsteller (1819-1898), aus „Der Stechlin“ (4. Kapitel, 1898)

Anspruch

Unser Anspruch ist „Exzellent“, nicht „Durchschnitt“.

Zielsetzung – aus einer Mitarbeiterbesprechung des Presse Service Bonn (12.04.2016)

Abschied

Der Abschied von einem geliebten Menschen ist das Schwerste, das uns bevorsteht.
Die Erinnerung an ihn wird das Kostbarste, das wir haben.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Kante zeigen

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Versuch, von allen Menschen geliebt zu werden.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), erschienen in „Marie von Ebner-Eschenbach“, Band 11 (1928), Zitateheft 2017

Steigerung

Alle Segnungen Gottes sind auf Steigerung angelegt. Jede Erfüllung ist immer zugleich eine Verheißung auf noch Größeres.

Erich Sauer – deutscher Theologe, 1952-1959 Leiter des Missionshauses Bibelschule Wiedenest e. V. (1898-1959), Zitateheft 2017

Intelligenz

Intelligenz macht Fehler, Dummheit wiederholt sie.

Daniela A. Ben Said – deutsche Unternehmensberaterin, Vortragsrednerin, Autorin und Gründungsunternehmerin (*1974)

Begeisterung

Ein brennendes Herz kann von keinem Wasser der Welt gelöscht werden.

Dr. Friedhelm Loh – deutscher Unternehmer (*1946), Zitateheft 2017

Krisenentwicklung

Die Krise braucht viel länger, bis sie kommt, als Du denkst, und dann geschieht es viel schneller als Du gedacht hast.

Prof. Dr. Rüdiger „Rudi“ Dornbusch – deutsch-amerikanischer Ökonom (1942-2002), in einem Interview für die TV-Serie Frontline (PBS, 1995)

Innovativ

Sei innovativ.
Hör auf deine Kunden.
Lerne immer dazu.

Johann Vaillant – deutscher Unternehmer, Gründer des Familienunternehmens Vaillant (1851-1920), Zitateheft 2017

Leben

Unser Leben bemißt sich nicht an den Jahren die hinter uns liegen, sondern an den lieben Freunden, die zu uns stehen und an den schönen Erinnerungen, die wir in uns tragen.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984)

Hoffnung

Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat – ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.

Dr. h.c. Václav Havel – tschechischer Schriftsteller und Politiker, 1993-2003 Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011), aus „Fernverhör: ein Gespräch mit Karel Hvížd’ala“, Kapitel 5 (1986), Zitateheft 2017

Innovation

Innovation ist der einzige Weg, um zu gewinnen.

Motivation aus der Wirtschaft; wird oft Steve Jobs zugeschrieben – amerikanischer Gründungsunternehmer, Apple (1955-2011), Zitateheft 2017

Sinn der Weihnacht

Das Kostbarste, was wir schenken können, ist die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen.
Wem das bewußt ist, hat den Sinn der Weihnacht verstanden.

Roswitha Bloch – deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin (*1957), Zitateheft 2017

Gut fragen

Je besser die Frage, desto besser die Antwort. Damit die Welt besser funktioniert.

Motto von Ernst & Young, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft