Widerspruch

Die Pflicht zum Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen.

Prof. Dr. Theodor Heuss – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 erster Bundespräsident (1884-1963), im Anschluß an ein Vorstellungsgespräch, Zitateheft 2015

Wetter

Alle reden über das Wetter, aber keiner tut etwas dagegen.

Sinnspruch – wird oft Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), zugeschrieben

Wettbewerbsvorteil

Der Schlüssel zum Investieren ist nicht zu beurteilen, wie sehr eine Branche die Gesellschaft beeinflussen oder wie sehr sie wachsen wird, sondern stattdessen den Wettbewerbsvorteil jedes einzelnen Unternehmens zu bestimmen und vor allem die Beständigkeit dieses Vorteils.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2012

Wettbewerbsvorteil

Der sicherste Weg, eine Führung zu verteidigen ist immer, den Vorsprung zu den Mitbewerbern weiter auszubauen.

Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Wettbewerbshärte

Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

Walter Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), Zitateheft 2003

Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Wettbewerbsfähigkeit

Wenn Du keinen Wettbewerbsvorteil hast, dann nimm nicht am Wettbewerb teil.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Wettbewerb

Der zu fürchtende Wettbewerber ärgert sich gar nicht über Dich, sondern macht sein Geschäft immer besser.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Wettbewerb

Daher möchte ich den Wettbewerb … als ein Verfahren zur Entdeckung von Tatsachen betrachten, die ohne sein Bestehen entweder unbekannt bleiben oder doch zumindest nicht genutzt werden würden.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992), aus Ordo (Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft) Bd. 4 (1952), S. 249, Zitateheft 2011

Wesentliches

Mensch! Werde wesentlich.

Denn wenn die Welt vergeht,

so fällt der Zufall fort –

das Wesen, das besteht.

Angelius Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker, (1624-1677), Zitateheft 2002

Wesentliches

Man darf nicht das Gras wachsen hören, sonst wird man taub.

Gerhard Hauptmann – deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1912 (1862-1946)

Wertschätzung

Ich schätze, was ich habe, und bedaure nicht, was ich nicht habe.

Reiner Selz – deutscher Verleger in Frankreich (*1942), Zitateheft 2011

Wertschätzung

Wertschöpfung durch Wertschätzung. Wer den Menschen achtet, kann auch reich werden – und selber Mensch bleiben.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch und Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), Zitateheft 2011

Wertewandel

Mittelfristig wird ein fundamentaler Wertewandel den Luxussektor verändern: Knapp sind in der postindustriellen Gesellschaft nicht mehr Autos, Champagnerflaschen, Schränke oder Fernseher. Sie Sehnsüchte richten sich nach den „transmateriellen“ Gütern: Zeit, Aufmerksamkeit, Ruhe, Klarheit.

Matthias Horx – deutscher Unternehmensberater und Zukunftsforscher (*1955), aus dem „Zukunftsletter“ 200(X), Ausgabe 1/2001, Zitateheft 2002

Werte schöpfen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Charakter und Leistungsfähigkeit. Wer Du bist und was Du glaubst wirkt sich auf diejenigen aus, die von Dir Führungsqualitäten erwarten. Die Werte, die Du lebst werden sich letztendlich über Dein ganzes Unternehmen erstrecken.

Walter Wright – amerikanischer Wirtschaftsjournalist (*1942), Zitateheft 2013

Werte schaffen

Viele Manager wundern sich, warum wir Werte schaffen, wo es ihnen nicht gelingt. Das liegt an den Faktoren, über die wir sprachen: am 100-Tage-Plan, an den Messsystemen, an der von uns geförderten Unternehmermentalität und an unserer Form der Kontrolle.

Henry Kravis – amerikanischer Private Equity-Manager (KKR) (*1944)

Werte

Schöne Worte von ewigen Werten und Wahrheiten sind zu wenig. Wir müssen die Werte herunterholen vom Podest der Ewigkeit und in unsere Zeit hereinstellen. Konkrete Haltungen brauchen wir, geeignet für den Alltag.

Meinrad Baumüller – deutscher Manager, Zitateheft 2003

Werte

Ohne Werte sind wir wertlos.

Weisheit – Zitateheft 2009

Werte

Wenn überhaupt, gibt es nur wenige Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten allein ausreichen. Loyalität, Aufrichtigkeit, Begeisterung und Teamgeist sind auch nötig.

wird William B. Given Jr. zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer: American Brake Shoe Company, Zitateheft 2014

Wert versus Preis

Ich feilsche immer so lange, bis ich einen vernünftigen Preis bekomme. Ich zahle, was die Dinge wert sind, nicht was sie kosten.

Prof. Dr. Heinz-Horst Deichmann – deutscher Schuh-Einzelhandels-Unternehmer (1926-2014), Zitateheft 2005

Wert eines Unternehmens

Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus.

Wertvoll an einem Unternehmen sind die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie es tun.

Heinrich Nordhoff – deutscher Manager ehemaliger Vorstandsvorsitzender von VW (1899-1968), Zitateheft 2006

Wert des Lebens

Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nützen. Ein Mensch kann lange, aber dennoch sehr wenig leben.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

Wert der Welt

Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

wird Oscar Wilde zugeschrieben – irischer Schriftsteller (1854-1900), Zitateheft 2016

Wert beurteilen

Die größte Gabe ist es, den Wert der Dinge richtig zu beurteilen.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld- französischer Aphoristiker (1613-1680)

Wert

Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen gibt.

Molière – eigentlich Jean Baptiste Poquelin, französischer Schauspieler und Dramatiker (1622-1673)

Wert

Rechnet es sich oder ist es mir etwas wert?

Roland Koch – deutscher Rechtsanwalt und Politiker (CDU), 1999-2010 hessischer Ministerpräsident (*1958), Zitateheft 2017

Werkzeuge des Meisters

Eines Morgens versammelten sich die Werkzeuge in einer Schreinerei zu einer Sitzung.

Bruder Hammer führte den Vorsitz. Doch einige waren schon seit längerer Zeit mit ihm unzufrieden. Sie verlangten, daß er die Werkstatt verlassen solle. Als Grund gaben sie an, daß er viel zu lautstark und unsensibel sei. Bruder Hammer entgegnete darauf jedoch – natürlich wieder einmal in etwas überhöhter Lautstärke: „Also wenn ich gehen soll, dann muß Schwester Schraubenzieher erst recht unsere Gemeinschaft verlassen! Alles was sie kann, ist, daß sie sich um sich selbst dreht.”

Aber Schwester Schraubenzieher meinte nur: „Naja, ich kann gerne gehen. Aber dann sollte auch Bruder Zollstock ausgeschlossen werden. Immer versucht er Andere mit seinem Maßstab zu messen. Nie läßt er Andere einfach so stehen!” Bruder Zollstock brummelte vor sich hin: „Viel dringender als ich muß Schwester Schleifpapier gehen! Mit ihrer rauen und kratzbürstigen Art bringt sie doch alle zur Verzweiflung!”

Mit beleidigter Miene meinte Schwester Schleifpapier:„Also wenn wir schon am Abrechnen sind, dann muß auch Bruder Säge gehen. Mit seiner scharfen Zunge richtet er nichts als Zertrennung an!“

Doch mitten in dieser erregten Diskussion ging plötzlich die Türe auf, und herein kam der Zimmermann von Nazareth. Er zog sich seine Arbeitsschürze an und er gebrauchte die vielen Werkzeuge, um eine schöne Kanzel aus Holz zu bauen.

Als am Ende des Tages die Kanzel fertig war und der Zimmermann die Werkstatt verließ, erhob sich zögerlich Bruder Hammer und sagte: „Liebe Mitwerkzeuge! Ich glaube wir können unsere Diskussion ganz schnell wieder vergessen. Wir gehören zusammen, denn wir sind alle Werkzeuge in der Hand unseres Meisters.“

Fabel von Pfarrer Andrei Pinte – rumänischer evangelischer Geistlicher (*1984), Zitateheft 2016

Werkzeug des Friedens

Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens:
Daß ich Liebe bringe, wo man sich haßt.
Daß ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt.
Daß ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist.
Daß ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht.
Daß ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält.
Daß ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht.
Daß ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.
Daß ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist.

französisches Friedensgebet-  erstmals abgedruckt im Magazin „La Clochette“ 1912, Zitateheft 2016

Werkzeug

In des tumben Toren Hand ist das beste Werkzeug Tand.

Daniel Düsentrieb – Disney-Comic-Figur, Zitateheft 2005

Werkfreude

Wir haben weit mehr Freude am Prozeß als am Erlös.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Heathaway (*1930)

Werbung

Hinter der Werbung steht vielfach die Überlegung, daß jeder Mensch eigentlich zwei sind: einer, der er ist, und einer, der er sein will.

wird William Feather zugeschrieben – amerikanischer Autor und Verleger (1889-1981), Zitateheft 2008

Werbung

Wer keine Werbung macht, um Geld zu sparen, könnte ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2009

Werbung

Ohne Werbung wäre ich heute Millionär (statt Milliardär).

wird John Paul Getty zugeschrieben – amerikanischer Öl-Industrieller und Kunstmäzen, zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1892-1976)

Wer Du bist

Nicht was Du sagst, sondern was Du tust, zeigt, wer Du wirklich bist.

norwegisches Sprichwort – Zitateheft 2017

Wer bin ich?

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meinen Bewachern frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“

Wem soll es gehören

Daß da gehören soll, was da ist, denen, die gut für es sind,

also:

Die Kinder den Mütterlichen, damit sie gedeihen.

Die Wagen den guten Fahrern, damit gut gefahren wird.

Und das Tal den Bewässerern, damit es Frucht bringt.

Bertold Brecht – deutscher Schriftsteller und Dramatiker (1898-1956), aus „Der kaukasische Kreidekreis“ (1955); von Prof. Dr. Reinhard Pöllath (deutscher Rechtsanwalt,*1948) auf die Frage bezogen, wem Unternehmen gehören sollten, wer der beste Wirt für ein unternehmerisches Vermögen ist, Zitateheft 2011

Weltwegschauung

Die gefährlichste Weltanschauung ist die jener Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander von Humboldt – deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859), Zitateheft 2004

Weltoffenheit

Der gesunde Menschenverstand sagt Ihnen, daß Sie mehr und manchmal bessere Investment-Gelegenheiten finden, wenn Sie überall auf der Welt suchen.

Sir John Marks Templeton – britischer Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2010

Welt verändern

Zweifle nie daran, daß eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind das die einzigen, die das je getan haben.

Margaret Mead – amerikanische Anthropologin und Ethnologin (1901-1978), Courtesy of The Institute for Intercultural Studies, Inc., New York, Zitateheft 2008

Welt verändern

Die Welt ist ein Spiegel, aus dem jedem sein eigenes Bild entgegenblickt. Wirf einen mürrischen Blick hinein, und sie wird dir ein saures Gesicht zeigen, lach sie an und lach mit ihr, und sie ist dir ein lustiger, freundlicher Gefährte.

William Makepeace Thackeray – englischer Romancier (1811-1863), aus „Jahrmarkt der Eitelkeit“ („Vanity Fair“, 1848)

Welt in Frieden

Eine Welt im Gebet ist eine Welt in Frieden.

Al Scalpone – amerikanischer Schriftsteller und Werbetexter (1913-2000), Zitateheft 2015

Welt

Nicht all das Gute in der Welt wird durch Spenden von Stiftungen getan. Wesentlich mehr Gutes wird durch die normale Tätigkeit der Unternehmen getan, in die sie investieren.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2002

Welt

Wer seine Gedanken beherrscht, beherrscht seine Welt.

Bill Provost – amerikanischer Unternehmensberater, ausgewählt von Sir John Marks Templeton, britischer Value-Investor und Philanthrop (1912-2008), Zitateheft 2002

Wellen

Man kann gegen Wellen ankämpfen oder sich von ihnen in die Zukunft tragen lassen.

Lebensweisheit

Weites Meer

Denk Dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.

Da sagt jemand: Nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: Es kommt.
Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont
ist nichts anderes, als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wiederzusehen.

Trauergedicht von Peter Streiff

Weitermachen

Die Frage ist nicht, ob Sie k.o. geschlagen werden. Die Frage ist, ob Sie wieder aufstehen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2003

Weitermachen

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2006

Weitermachen

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2015

Weiterkommen

Du kommst nicht sehr weit, bis Du beginnst, etwas für andere zu tun.

Melvin Jones – amerikanischer Geschäftsmann, Gründer des Lions Club International (1879-1961), Zitateheft 2017

Weiterkommen

Man dehnt die eigenen Grenzen nur aus, indem man sie überschreitet.

M. Scott Peck – amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut und Schriftsteller (1936-2005), aus „Der wunderbare Weg – Eine neue spirituelle Psychologie“ (1978), Zitateheft 2018

Weiterkommen

Was mich hierhergebracht hat, bringt mich nicht dahin, wo ich sein möchte.

Motivation aus dem Wirtschaftsleben

Weißt Du, wo der Himmel ist?

Sie sagen, er ist über Dir, über den Wolken, unerreichbar fern.

Sie wollen Dir einreden: Den Himmel erreichst Du nie.

Glaub ihnen nicht, hol ihn Dir herunter aus den Wolken der Träume – schaff Raum für den Himmel in Deinem Leben für die Nähe Gottes unter uns.

Vertrau der Botschaft: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.

Anne Enderwitz – deutsche Autorin (*1941)

Weisheit: Eine Reihe von Benjamin Franklins zeitlosen Maximen und Aphorismen

Er erfand den „Franklin“-Heizofen. Er entdeckte, daß Blitze eine elektrische Entladung sind, indem er während eines Gewitters mit einem Drachen experimentierte. Er gründete die Bibliothek von Philadelphia, die Universität von Pennsylvania und die Amerikanische Philosophische Gesellschaft. Ein versierter Linguist half er seiner Nation, ihre Beziehungen zu den europäischen Mächten zu verbessern, als diese Beziehungen entscheidend fürs Überleben wurden. Er etablierte das amerikanische Postwesen. Er half, die Unabhängigkeitserklärung zu entwerfen. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend wurde Benjamin Franklin einer der wohlhabendsten Männer seines Landes, der dessen erfolgreichste Druckfirmen und Verlage besaß. „Poor Richard’s Almanac“, den er etwa 25 Jahre unter dem Pseudonym Richard Saunders herausgab, war eine der erfolgreichsten Publikationen des Landes seiner Zeit.

Poor Richard’s Almanac ist die Quelle der folgenden Weisheiten:

1. Genie ohne Ausbildung ist wie Silber in der Mine.
2. Wer sich nicht beraten läßt, dem ist nicht zu helfen.
3. Lern von den Fachkundigen; wer sich selbst unterrichtet, hat einen Narren zum Lehrmeister.
4. Narren brauchen die meiste Beratung, aber nur weise Männer sind dafür geeignet.
5. Der gelehrte Narr schreibt seinen Unsinn in besserer Sprache als der unbelesene, doch es ist immer noch Unsinn.
6. Hör die Vernunft, oder Du wirst sie Fühlen.
7. Wer ein Gewerbe hat, hat ein Vermögen.
8. Große Unternehmen können mehr wagen, kleine Boote müssen nahe am Ufer bleiben.
9. Wenn Deine Reichtümer Dir gehören, warum nimmst Du sie dann nicht mit Dir in die andere Welt?
10. Wer Geduld haben kann, kann haben, was er will.
11. Große Redner, kleine Macher.
12. Schwachköpfe reden viel, sagen aber wenig.
13. Wenn die Leidenschaft fährt, laß die Vernunft die Zügel halten.
14. Es ist leicht zu sehen, aber schwer vorherzusehen.
15. Wer auf das Glück wartet, wird sich seines Abendessens nie sicher sein.
16. Ein Wechsel des Glücks trifft einen weisen Mann nicht mehr als ein Wechsel des Mondes.
17. Fleiß ist die Mutter des Glücks.
18. Es gibt träge Geister ebenso wie träge Körper.
19. Keine Gewinne ohne Schmerzen.
20. Eifer, Ausdauer und Genügsamkeit
21. Alle Dinge sind einfach für den Eifer, alle Dinge sind schwer für die Faulheit.
22. Nichts ist bescheidener als ein Ziel, wenn es ums Klettern geht.
23. Eifer bezahlt Schulden, Verzweiflung vergrößert sie.
24. Gut gemacht ist besser als gut gesagt.
25. Große Güte ohne Besonnenheit ist großes Unglück.
26. Erhalte Dein Geschäft und es wird Dich erhalten.
27. Notwendigkeit hat noch nie ein gutes Geschäft gemacht.
28. Sei langsam in der Wahl eines Freundes, noch langsamer beim Wechseln.
29. Wer ist reich? Der sich über seinen Teil freut.
30. Reichtum ist nicht dem, der es hat, sondern dem, der es genießt.
31. Wer nach Pfennig kauft, erhält nicht nur sich, sondern auch die Anderen.
32. Lenk Dein Geschäft oder es wird Dich lenken.
33. Die höchste Torheit ist aus zu fein gesponnener Weisheit gemacht.
34. Wie der Stolz anschwillt, so nimmt der Erfolg ab.
35. Tricks und Verrat sind die Methode von Narren, die genug Verstand haben, ehrlich zu sein.
36. Wer ist stark? Jemand, der seine schlechten Angewohnheiten überwindet.
37. Versprechungen mögen Dir Freunde verschaffen, aber Nichteinhaltung wird sie zu Feinden machen.
38. Zufriedenheit macht arme Menschen reich; Unzufriedenheit macht reiche Menschen arm.
39. Du kannst Deine eigenen Fehler ertragen, doch warum nicht die Fehler Deiner Frau?
40. Derselbe Mensch kann nicht Freund und Schmeichler zugleich sein.
41. Jene, die gefürchtet sind, werden gehaßt.
42. Ein guter Freund ist die beste Habe.
43. Hör weder das Böse eines Freundes, noch sprich eines über einen Feind.
44. Bezahl, was Du schuldest, und Du wirst wissen, was Du besitzt.
45. Mit 20 regiert der Wunsch, mit 30 der Verstand, mit 40 das Urteilsvermögen.
46. Wenn Du Deine Geheimnisse vor einem Feind verbergen möchtest, dann erzähl es keinem Freund.
47. Wer über nichts beunruhigt sein muß, wird über nichts beunruhigt sein.
48. Eine ungehorsame Tochter belegt eine widerspenstige Ehefrau.
49. Iss um zu leben. Lebe nicht um zu essen.
50. Um Dein Leben zu verlängern, verkürze Deine Mahlzeiten.
51. Eine verlorene gute Ehefrau ist ein verlorenes Gottesgeschenk.
52. Es gibt keine kleinen Feinde.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), aus „Poor Richard’s Almanack“ (1733-1758)

Weisheit, Tugend, Entschlossenheit

Weisheit befreit von Zweifel,
Tugend befreit von Leid,
Entschlossenheit befreit von Furcht.

wird Konfuzius zugeschrieben – chinesischer Philosoph und Lehrmeister (etwa 551-479 v. Chr.), aus dem „Lun Yu“, einer Sammlung von Lehrgesprächen, die Meister Kong und seinen Schülern zugeschrieben werden, erstmals erschienen im 2. Jahrhundert nach Christus (Buch IX, Kapitel 28), Zitateheft 2017

Weisheit und Reichtum

Weisheit übertrifft jeden Reichtum.

Sophokles – griechischer Dichter (496 – 406/405 v. Chr.)

Weisheit

Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben?

Wo ist das Wissen, das wir in Information verloren haben?

Thomas Stearns Eliot – englisch-amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1948 (1888-1965)

Weisheit

Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.

Wilhelm Busch – deutscher Dichter und Zeichner (1832-1908)

Weisheit

Weisheit heißt: Ich weiß, was ich weiß, und ich weiß, was ich nicht weiß.

Weisheit

Weisheit

Ein kluger Mann sucht Weisheit; ein Verrückter denkt, daß er sie gefunden hat.

persisches Sprichwort

Weisheit

Diejenigen die weise sind, werden nicht überbeschäftigt sein und diejenigen, die zu beschäftigt sind, können nicht weise sein.

Lin Yutang – chinesischer Philosoph (1895-1976), aus „The Importance of Living“ (1937)

Weisheit

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten, und durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll kostbarer lieblicher Habe.

Die Bibel, Sprüche 24,3-4 (LUT) – Zitateheft 2014

Weisheit

Ein kleines Lächeln ist besser als eine große Ansprache.

Weisheit

Weisheit

Weisheit steht dem Menschen nicht zu wie ein Besitztum, sondern bloß wie eine zeitweilige Leihgabe.

Thomas von Aquin – italienischer Philosoph und Theologe (1225-1274), aus seinem Kommentar zu Aristoteles‘ Metaphysik „Sententia libri Metaphysicae“ (lib. 1 l. 3 n. 13)

Weise handeln

Die Geschichte lehrt, daß sich Menschen und Nationen erst dann weise verhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind.

Abba Eban – eigentlich Aubrey Solomon Eban, israelischer Politiker und Diplomat (1915-2002), in einer Rede in London am 16.12.1970, Zitateheft 2012

Weise

Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2007

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der Heiligen Nacht Deinen Weg erleuchten.
Was auch kommt –
Du darfst getrost und zuversichtlich sein.
Möge die Fürsorge Gottes Dich begleiten.
Wo du auch hingehst –
Dein Leben soll unter einem guten Stern stehen.
Möge der Friede Gottes Dein Herz erfüllen.
Wer Dir auch begegnet –
es sollen Zeichen der Liebe von Dir ausgehen.
Möge die Barmherzigkeit Gottes Deine Freude sein.
Was Du auch zu bewältigen hast –
Trost und Hoffnung werden Dich nicht verlassen.
Möge Jesus Christus Dir zur Seite stehen, nicht nur an Weihnachten,
sondern an jedem neuen Tag.

Segenswunsch

Weihnachtswunder

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
daß ein hilfloses Kind unser aller Helfer wird.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
daß in die Dunkelheit der Erde die Sonne scheint.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
daß traurige Leute ganz fröhlich werden können.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:
Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,
um es niemals wieder loszulassen.

Friedrich von Bodelschwingh – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2009

Weihnachten

Jeder Tag ist Weihnachten auf der Erde, jedesmal, wenn einer dem anderen seine Liebe schenkt, wenn Herzen Glück empfinden, ist Weihnachten, dann steigt Gott wieder vom Himmel herab und bringt das Licht.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2002

Weihnachten

Wer Jesus den Platz in der Mitte seines Lebens freimacht, wer Weihnachten in sein Herz läßt, der wird bald feststellen, daß er nichts aufgibt, wohl aber alles gewinnt.

Karl-Rüdiger Durth – deutscher Pfarrer und Journalist (*1941), Zitateheft 2007

Weihnachten

Jesus kommt in unsere Nacht, damit wir in sein Licht kommen können.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2012

Weihnachten

Weihnachten sagt uns:
Gott holt uns ab,
gleichgültig, wo wir stehen.

Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2009

Weihnachten

Was ist Weihnachten? Es ist Zärtlichkeit für die Vergangenheit, Mut für die Gegenwart, Hoffnung für die Zukunft. Es ist ein glühender Wunsch, daß jede Tasse mit reichem und ewigem Segen überfließen und daß jeder Weg zum Frieden führen möge.

wird Agnes M. Pharo zugeschrieben – amerikanische Autorin (1904-1985)

Weihnachten

Jedes Mal, wenn wir Gott durch uns hindurch andere Menschen lieben lassen, ist Weihnachten. Es wird jedes Mal Weihnachten, wenn wir unserem Bruder zulächeln und ihm die Hand reichen.

wird Mutter Teresa zugeschrieben – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2011

Weihnachten

Weihnachten ist kein Traum für Stunden, sondern gibt Kraft zum Leben.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2016

Weihnachten

Weihnachten ist die Tür in Gottes heiliges Land. Da hört man heimatliche Klänge, da wird die Sprache des Herzens gesprochen.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe (1877-1946), 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters, aus Getrost allzeit; Worte von Friedrich von Bodelschwingh (Sohn), Furche-Bücherei Band 145; herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gerhard Jasper (1968)

Wehret den Anfängen

Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller – deutscher Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1892-1984), Zitateheft 2007

Wegnehmen

Der Trick ist nicht, Dinge hinzuzufügen, sondern wegzunehmen.

wird Mark Zuckerberg zugeschrieben – amerikanischer Gründungsunternehmer: facebook (*1984)

Weggeben

Alles, was wir besitzen ist uns tatsächlich geliehen, wir können nichts mitnehmen, wenn wir gehen. Wenn wir eine Sache haben, die wir nicht gebrauchen können, sollten wir sie an jemanden weitergeben, der sie gebrauchen kann – jetzt.

wird Norma S. Scholl zugeschrieben

Wege zu Gott

Gott sagt nicht: „Das ist ein Weg zu mir, das aber nicht“,

sondern er sagt: „Alles was Du tust, kann ein Weg zu mir sein, wenn Du es nur so tust, daß es Dich zu mir führt.“

Martin Buber – österreichisch-israelischer jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), Zitateheft 2008

Wege weisen

Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen ebenso guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg weist.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856), aus „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“, 3. Buch „Von Kant bis Hegel“ (1834), Zitateheft 2015

Wege und Ziele

Wer sein Ziel kennt, kennt den Weg.

christliche Weisheit

Wege finden

Wege entstehen dadurch, daß man sie geht.

wird oft Franz Kafka zugeschrieben – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), kann aber in seinen Schriften nicht nachgewiesen werden

Wege finden

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Wege

Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

Markus Seidel – deutscher Schriftsteller und Texter (*1969)

Wegbegleiter

Solche wähle zu Begleitern auf des Lebens Bahn, die Dein Herz und Deinen Geist erweitern.

Lebensweisheit – Zitateheft 2012

Weg

Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.

chinesisches Sprichwort

Wasser

Den Wert des Wassers schätzt man erst, wenn der Brunnen trocken ist.

Sprichwort – Zitateheft 2005

Was zählt

Hundert Jahre von jetzt zählt es nicht mehr, welches Auto ich gefahren bin, in was für einem Haus ich gewohnt habe, wie viel ich auf meinem Bankkonto hatte oder wie meine Kleider ausgesehen haben. Aber vielleicht wird die Welt ein kleines bißchen besser sein, weil ich wichtig war im Leben eines Kindes.

Dr. Forest E. Witcraft – amerikanischer Lehrer und Pfadfinder (1894-1967), aus „Within My Power“ (1950), Zitateheft 2003

Was zählt

Nicht alles was man zählen kann, zählt; und nicht alles was zählt, kann man zählen.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Was uns beunruhigt

Die Menschen werden nicht beunruhigt durch die Dinge, die passieren, sondern durch die Gedanken darüber.

Epiktet – griechischer Philosoph (um 50 – etwa 138)

Was statt wie

Sag den Menschen niemals, wie sie etwas tun sollen. Sag ihnen, was sie tun sollen, und sie werden Dich mit ihrem Einfallsreichtum überraschen.

George Smith Patton – amerikanischer General (1885-1945), Zitateheft 2013

Was man braucht, um die Nummer eins zu sein

Gewinnen ist keine Sache für manche Zeiten; es ist eine Sache für alle Zeiten. Du gewinnst nicht hin und wieder; Du machst nicht ab und zu etwas richtig; Du machst es immer richtig. Gewinnen ist eine Gewohnheit. Leider ist es Verlieren auch.

Da ist kein Platz für einen zweiten Platz. Da ist nur ein Platz in meinem Spiel, und das ist der erste Platz. Ich wurde in meiner Zeit bei Green Bay zweimal Zweiter, und ich möchte nie wieder Zweiter werden. Es gibt ein Pokalspiel um den zweiten Platz, doch es ist ein Spiel, in dem Verlierer gegen Verlierer spielen. Typisch amerikanisch ist es, Erster in allem zu sein, was wir tun, und zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen.

Immer wenn ein Football-Spieler sein Gewerbe ausübt, muß er von Grund auf spielen – von den Fußsohlen bis hoch in den Kopf. Jeder Zoll von ihm muß spielen. Einige Männer spielen mit ihren Köpfen. Das ist okay. Du mußt in jedem Beruf schlau sein, um Erster zu werden. Doch viel wichtiger ist, daß Du mit dem Herzen spielen mußt, mit jeder Faser Deines Körpers. Wenn Du das große Glück hast, einen Mann zu finden, der viel Köpfchen und viel Herz hat, wird er niemals als Zweiter vom Feld gehen.

Ein Footballteam zu führen ist nichts anderes, als jede andere Art von Organisation zu führen – eine Armee, eine politische Partei oder ein Unternehmen. Das Prinzip ist dasselbe. Das Ziel ist es, zu gewinnen – den anderen Mann zu bezwingen. Vielleicht klingt das hart oder grausam. Ich denke nicht, daß es so ist.

Es ist eine Realität des Lebens, daß Menschen im Wettbewerb stehen, und die am meisten konkurrenzbetonten Spiele formen die ehrgeizigsten Spieler. Deshalb sind wir hier – um uns zu messen. Das Ziel ist, ordentlich zu gewinnen, fair, nach den Regeln, aber zu gewinnen.

Aber in Wahrheit kenne ich keinen Mann, der sein Geld wert ist, der auf Dauer, tief in seinem Herzen die Schinderei, die Disziplin nicht schätzt. Da ist etwas in guten Menschen, das sich wirklich nach Disziplin sehnt, nach der rauen Realität eines Kampfes Mann gegen Mann.

Ich sage diese Dinge nicht, weil ich an die animalische Natur des Menschen glaube oder daß Menschen verroht werden müssen, um ehrgeizig zu sein. Ich glaube an Gott und ich glaube an den menschlichen Anstand. Doch ich glaube fest, daß die größte Stunde eines Menschen – die größte Erfüllung von allem, was ihm wichtig ist – jener Moment ist, wenn er sich im besten Sinne abgerackert hat und erschöpft auf dem Kampfplatz liegt – SIEGREICH.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2018

Was ist zu tun?

Wer das helfende Wort in sich aufruft, erfährt das Wort.
Wer Halt gewährt, verstärkt in sich den Halt.
Wer Trost spendet, vertieft in sich den Trost.
Wer Heil kündet, dem offenbart sich das Heil.

Martin Buber – jüdischer Religionsphilosoph (1878-1965), aus dem Text „Was ist zu tun?“, erstmals erschienen in der Frankfurter Zeitung (20.4.1919), abgedruckt in Werkausgabe, Band 1, „Frühe kulturkritische und philosophische Schriften 1891-1924“ (2001, S. 294)

Was ich bin

Ich bin nicht, was ich tue, ich tue, was ich bin.

Hannes Rehrl – österreichischer Humanenergetiker und Aromafachberater (*1975)

Was die Welt braucht

Frage Dich nicht, was die Welt braucht. Frage Dich, was Dich lebendig macht und dann geh‘ hin und tue das Entsprechende. Denn die Welt braucht nichts so sehr, wie Menschen, die lebendig geworden sind.

John Eldredge – amerikanischer christlicher Ratgeber und Autor (*1960)

Was besagt schlechte Presse?

Lemminge mögen ein mieses Image haben, aber es gab nie schlechte Presse über einen einzelnen Lemming.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930) in seinem Letter to Berkshire Shareholders 1984, Zitateheft 2008

Was bedeutet „Zukunft gestalten“?

Es gilt, die Zeitspanne zu finden und zu nutzen, welche zwischen dem Erkennen eines Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft und seiner vollen Auswirkung liegt – anders ausgedrückt: die Zukunft vorwegzunehmen, die bereits eingetreten ist. Man könnte auch sagen: die Zukunft gestalten.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005)

Was bedeutet „Krise“

Sprachlich entstammt das Wort „Krise“ drei verschiedenen Wurzeln: Zum einen dem griechischen Wort „krisis“, welches so viel bedeutet wie „Entscheidung, entscheidende Wende“. Für die Griechen ist damit keinesfalls gesagt, daß diese Wende negativ sein muß. Die zweite Wurzel des Wortes „Krise“ ist das lateinische Wort „cribum“, welches so viel bedeutet wie „Sieb“. In eine ähnliche Richtung weißt die dritte sprachliche Wurzel des Wortes „Krise“, nämlich das mittelhochdeutsche Verb „kreian“, was so viel heißt wie „reinigen“.

philologische Weisheit – Zitateheft 2007

Was Ausgaben verraten

Gib mir fünf Minuten mit jemandes Kontoauszügen und ich sage Dir, wo sein Herz ist.

wird Billy Graham zugeschrieben – eigentlich William Franklin Graham jr., amerikanischer Prediger (1918-2018)

Warum ich Christ bin

Ich will euch sagen, warum ich ein Christ bin, … weil die Welt unglaublich geschwätzig ist, laut und vorlaut, solange alles gutgeht. Nur wenn jemand stirbt, dann wird sie verlegen, dann weiß sie nichts mehr zu sagen.

Genau an diesem Punkt, wo die Welt schweigt, richtet die Kirche eine Botschaft aus. Ich liebe die Kirche um dieser Botschaft willen.

gefunden als Zitat eines Pfarrer in „Das Urteil“ (1975) von Hildegard Knef – deutsche Sängerin, Autorin und Schauspielerin (1925-2002), Zitateheft 2006