Gott

Ermutigung

Du sagst: „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“ Gott sagt: „Ich zeige Dir den Weg.“ Du sagst: „Das kann ich mir nicht verzeihen.“ Gott sagt: „Ich vergebe Dir.“ Du sagst: „Ich bin zu müde.“ Gott sagt: „Ich will Dich erfrischen.“ Du sagst: „Keiner liebt mich.“ Gott sagt: „Ich liebe Dich.“ Du...

Gelassenheit

Ein Mönch wurde einst von seinen Schülern gefragt, warum er stets so ruhig und gelassen sei und trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sei und so viel Liebe ausstrahle. Er antwortete: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich spreche, dann spreche ich …“ Da fielen ihm...

Geld und Gut

Gott will nicht, daß man nicht Geld und Gut haben und nehmen solle, oder, wenn man“s hat, wegwerfen solle, wie etliche Narren unter den Philosophen und tolle Heilige unter den Christen gelehrt und getan haben. Denn er läßt“s wohl geschehen, daß Du reich seist, aber die Liebe will er nicht daran gehängt haben; wie David gelehrt und mit seinem Exempel bewiesen hat: Fällt euch...

Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Die Bibel, Römer 15,7 (LUT) – Zitateheft 2015 Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu...

Heimkehr

Wir sollen nicht trauern, daß wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, daß wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen. Sophronius Eusebius Hieronymus – frühchristlicher Gelehrter und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (347-420), aus „Ad...

Menschenliebe

Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe. Romain Rolland – französischer Schriftsteller und Pazifist, Literaturnobelpreis 1915 (1866-1944), aus „Johann Christof“, Band 3 (1904), Zitateheft 2014

Freiheit

Das ist eine der Botschaften dieses Tages: Das Gesetz der Freiheit. Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Begegnung mit Gott. Da die Männer in dem Stall knieten und anbeteten, da alles hinter ihnen lag: die Heimat, die Wüste, der lockende Stern und die Qual des schweigenden Sterns, der verführerische Palast des Königs und die Herrlichkeit der Stadt – da alles seinen Wert...

Glaube

Der Glaube verschließt die Türen zur Wirklichkeit nicht. Er öffnet sie. Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Freiheit

Die Freiheit, die Gott schenkt, ist, daß wir frei für das Wesentliche werden. Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Beschirmt

Wir sitzen im Leben zwar zwischen den Stühlen – aber unter dem Schirm des Höchsten. Prof. Dr. Helmut Thielicke – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986), Zitateheft 2014

Gott

Nicht Gott ist am Ende. Am Ende ist Gott. Gregor Linßen – deutscher Komponist und Liedermacher (*1966), aus dem Lied „Selig die ihr Hoffnung habt“, Zitateheft 2014

Gebet

Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes. Jakob Abrell – deutscher Lyriker und ehrenamtlicher Kirchenmitarbeiter (1934-2003), Zitateheft 2016

Wunder

Ich glaube daran, daß Gott heute noch Wunder tut. Und Wunder der Veränderung von Herzen sind wohl die größten und für Gott vielleicht die schwersten, weil die souveränen Menschen ihm so oft ins „Handwerk“ pfuschen. Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Tagewerk

Es hängt viel für unser Leben daran, ob wir einen getrosten Umgang mit der Erkenntnis haben, daß auch unser redlichstes Tagewerk ein Bruchstück ist und nicht mehr. Getrosten Umgang haben wir dann, wenn wir es glauben mögen, daß er, der Herr, an unsren Versuchen, unsren Bruchstücken und unsren Trümmern vorübergeht, indes wir schlafen und müde sind; er aber sieht unser Unvollendetes an mit dem...

Ort des Wunders

Gott kann den Gegenstand unserer Sorge zum Gegenstand des Wunders machen. wird Prof. Dr. Helmut Thielicke zugeschrieben – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche), Mitglied des „Freiburger Kreises“, der die soziale Marktwirtschaft vorbereitete (1908-1986)

Gesamtheit Gottes

Nicht halbe Wahrheiten, nicht unvollständige Erkenntnis, sondern Gottes ganze Weisheit und Gottes ganze Güte wird in Jesus offenbar. Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), aus einem Vortrag auf der Theologischen Woche im April...

Erlösung

Als Gott sah, daß der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: „Komm heim!“ christlicher Trauerspruch – Zitateheft 2016

Mensch werden

Mach’s wie Gott, werde Mensch! Dr. Franz Kamphaus – deutscher katholischer Theologe, 1982-2007 Bischof von Limburg (1932-2024), Zitateheft 2014

Tauglich

Wer den Himmel ernst nimmt, ist für die Erde tauglich. Dr. Joachim Wanke – deutscher katholischer Theologe, 1994-2012 Bischof von Erfurt (1941-2026), aus seiner Predigt zum Abschluß des Elisabeth-Jahres im Bistum Erfurt 2007, Zitateheft 2014

Wünsche

Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen. Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, 1998), Zitateheft 2015