Liebe Gottes
Die Liebe Gottes findet nicht vor, sondern schafft sich, was sie liebt. Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), letzte These seiner „Heidelberger Disputation“ (26. April 1518)
Die Liebe Gottes findet nicht vor, sondern schafft sich, was sie liebt. Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), letzte These seiner „Heidelberger Disputation“ (26. April 1518)
Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln. Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Aphorismus „Weltbild: Anstieg“ (1891), erschienen in „Stufen – Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen“ (postum 1918)
Davon bin ich überzeugt: Wir begegnen Gott mitten in unserem Leben, in seinen Erfolgen und Enttäuschungen, vor allem in den Menschen, in ihrer Not und Bedürftigkeit, in ihrer Güte und Hilfsbereitschaft, darin vor allem. Dr. Franz-Josef Ortkemper – deutscher Bibelwissenschaftler, 1989-2009 Direktor des Katholischen Bibelwerks (1939-2021), aus „Versuche von Gott zu reden“ (1984),...
Je völliger der Glaube ist, je stärker steht er auch in der Gelassenheit, je mehr übergibt er sich dem Willen Gottes und traut ihm zu, er werde zur rechten Zeit es wohl machen. August Hermann Francke – deutscher evangelischer Theologe, Pädagoge und Kirchenlieddichter (1663-1727)
Wer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn raten kann. Ich und Du können das nicht. Wir brauchen jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich, nach dem, was von ihm geschrieben steht, und wir wissen keinen, von dem wir’s lieber hätten. Matthias Claudius –...
Wer Gott auf seiner Seite hat, fühlt sich durch nichts betrübt! wird Norbert von Xanten zugeschrieben – 1126-1134 Erzbischof von Magdeburg, Gründer des Prämonstratenser-Ordens (etwa 1075-1134)
Gebet besteht nicht in dem Bemühen, Gott zu erreichen, sondern darin, unsere Augen zu öffnen und zu erkennen, daß wir schon bei ihm sind. wird Thomas Merton OCSO zugeschrieben – Ordensname M. Louis, amerikanischer Trappisten-Mönch, Schriftsteller und Mystiker (1915-1968), Zitateheft 2023
Gott hat sich nicht nach mir auszurichten, sondern ich nach ihm. Pfarrer Kurt Kronenberg – deutscher Jurist, evangelischer Geistlicher und Heimatforscher (1905-1987), aus seiner Predigt über Epheser 1,3-14 am Sonntag Trinitatis 1953 (7. Juni 1953)
Der Christ weiß: Dieses Leben, auch wenn es am besten war, ist nur ein flüchtiger Traum, kaum ein Schatten des Glückes; er kennt keine Angst, er zittert vor keinem Tode, denn er hat die Zuversicht eines besseren Daseins. Ernst Moritz Arndt – deutscher Schriftsteller, Historiker, Publizist und Politiker (1769-1860), aus „Katechismus für den teutschen Kriegs- und Wehrmann“...
Es ist Gnade, Gottes Befehle zu kennen. Sie befreien uns von den selbst gemachten Plänen und Konflikten. Sie machen unsere Schritte gewiß und unseren Weg fröhlich. Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Die Psalmen: Das Gebetbuch der Bibel“, erschienen in „Dietrich Bonhoeffers Werke“ (Band 5,...
Man sollte nicht ängstlich fragen: „Was will und kann noch kommen?“ Sondern sagen: „Ich bin gespannt, was Gott jetzt noch mit mir vorhat.“ wird Selma Lagerlöf zugeschrieben – schwedische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1909 (1858-1940), Zitateheft 2023
Du bist ein Gott, der mich sieht. Die Bibel, Genesis 16,13 (LUT) Der evangelische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller (1889-1939) – er gehörte zur Bekennenden Kirche – kam 1930 unter dem Eindruck der Propaganda des Nationalsozialismus zu dem Entschluß, fortan jedem Kalenderjahr mit einem Bibelvers eine Überschrift zu geben. Ein Akt der Zivilcourage! Damit hat er eine...
Wir haben keinen Jesus Christus, der Vorsitzender eines frommen Vereins ist, sondern er ist der Herr der Welt, der Kyrios der Ewigkeit. Paul Deitenbeck – deutscher evangelischer Geistlicher und Schriftsteller (1912-2000), Zitateheft 2023
Gott kennen und leben ist ein und dasselbe. Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), aus „Meine Beichte“, Kapitel XII. („Исповедь“, 1882)
Hände zum Gebet falten ist der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt. Karl Barth – Schweizer evangelischer Theologe (1886-1968), überliefert von seinem Schüler Jan Milic Lochman (tschechisch-schweizerischer evangelischer Theologe, 1922-2004) in „Rechenschaft über einen theologischen Weg“ (1997)
Keiner verirrt sich so weit weg, daß er nicht zurückfinden kann zu Dir. Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks, aus „Gottes Unveränderlichkeit. Eine Rede“ („Guds Uforanderlighed. En Tale“, 1855), Zitateheft 2023
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn Du, unser Gott, alleine. Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Nachdichtung des gregorianischen Gesangs „Da pacem, Domine, in diebus nostris“ (1529)
Wenn Du Dir die Welt anschaust, wirst Du verzweifelt sein. Wenn Du nach innen schaust, wirst Du deprimiert sein. Aber wenn Du auf Christus schaust, wirst Du zur Ruhe kommen. Cornelia Arnolda Johanna „Corrie“ ten Boom – niederländische Schriftstellerin, Mitglied des Widerstands (1892-1983), aus „Die Zuflucht: Corrie ten Boom erzählt aus ihrem Leben 1892-1945“...
Denn ich suche nicht zu verstehen, um zu glauben, sondern ich glaube, um zu verstehen. Anselm von Canterbury – mittelalterlicher christlicher Theologe, Begründer der Scholastik (etwa 1033-1109), aus „Proslogion“, Kapitel 1 (1077/78), Zitateheft 2022
Behandle Gottes Zusagen nicht wie Kuriositäten aus einem Museum, sondern nutze sie als tägliche Quellen des Trosts. Glaube an den Herrn, wann immer Deine Zeit der Not anbricht. Charles Haddon Spurgeon – englischer Baptistenpastor (1834-1892), aus seiner Predigt „The Child of Light Walking in Darkness“ (25. September 1887)