Schwierigkeiten
Die Frage, wie man Schwierigkeiten meistert: Das ist die unternehmerische Aufgabe. Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)
Die Frage, wie man Schwierigkeiten meistert: Das ist die unternehmerische Aufgabe. Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)
Als ich mein erstes Büro eingerichtet habe, begann ich erstmal damit, eine sieben Zentimeter hohe Staubschicht von Möbeln, vom Fußboden und vom Waschbecken zu entfernen. Da stand ich mit beiden hochgekrempelten Ärmeln mitten im Dreck und mußte erstmal klar Schiff machen. Wer nicht bereit ist, dies zu leisten, der scheitert meist als Unternehmer. Norman Rentrop – deutscher Verleger...
Ich muß anderen, meinen Kunden, etwas verkaufen. Ich muß Mitarbeiter für mich gewinnen. Ich muß Lieferanten davon überzeugen, daß ich für sie der richtige Partner bin. Ich muß also meine Sache verkaufen können. Wer sich fürs Verkaufen zu schade ist, sollte kein Unternehmen gründen. Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957)
Denn wer etwas zu eigen hat, sei es auch noch so wenig, verfügt sogleich über die Grundlage, auf der sich eine eigenständige Persönlichkeit bilden, und eine eigenständige Umgebung schaffen läßt, in der sich spezifische individuelle Ziele verfolgen lassen. Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974...
Die Befriedigung, die aus Wohlstand erwächst, ist nicht im bloßen Besitzen oder in verschwenderischen Ausgaben zu suchen, sondern in seiner weisen Anwendung. wird Miguel de Cervantes Y Saavedra zugeschrieben – spanischer Schriftsteller (1547-1616)
Visionen ohne Taten sind Tagträume. – Taten ohne Visionen sind Alpträume. japanisches Sprichwort
Wir benehmen uns, als wären Komfort und Luxus die Hauptbedürfnisse des Lebens, während alles, was wir brauchen, um wirklich glücklich zu sein, etwas ist, für das wir uns begeistern können. wird Charles Kingsley zugeschrieben – englischer Geistlicher, Theologe und Schriftsteller (1819-1875)
Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht. Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus „Der Mensch“, erschienen in „Die Weltbühne“ 27. Jahrgang 1931, Nr. 24, S. 889-890
Die wichtigste Loyalität des Künstlers ist jene gegenüber der Qualität. wird Jean-Louis Barrault zugeschrieben – französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur (1910-1994)
Es hilft nichts, den Himmel um irdischen Trost anzugehen. Der Himmel kann himmlischen Trost spenden, keinen anderen. C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Was man die Liebe nennt“ (Original „The Four Loves“, 1960)
Gott flüstert in unseren Freuden, er sprich in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken. C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Über den Schmerz“ (Original: „The Problem of Pain“, 1940)
Im 19. Jahrhundert, vor Bismarcks Sozialgesetzen, waren die Reichen viel stärker ins Gemeinwesen eingebunden. Es gab 100.000 Stiftungen – fünfmal so viele wie heute. Dann übernahm bei uns der Staat die Versorgung, und die europäischen Auswanderer exportierten das philanthropische Gedankengut nach Amerika. Prof. Dr. Thomas Druyen – Professor für vergleichende Vermögenskultur...
Es ist in Ordnung, reich zu sein. Aber halte den Reichtum in den Händen, nicht in Deinem Herzen. Weisheit
Der Chef ist der Angestellte, der die Hindernisse aus dem Weg räumt, die die Leute davon abhalten, ihre Arbeit zu tun. Unternehmer-Weisheit
Über Ludwig van Beethoven, zur Erläuterung der Pressescheu des Komponisten: „Medien? – Han ich keen Zick für. (Medien? – Habe ich keine Zeit für.)“ Konrad Beikircher – deutscher Kabarettist (*1945)
Der Staat kann nur als leistender Wohltäter geben, was er zuvor als steuerlicher Übeltäter genommen hat. Prof.Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof – deutscher Steuerexperte und Jurist, 1987-99 Bundesverfassungsrichter (*1943)
Regel 1: Das Leben ist nicht fair – gewöhne Dich daran! Regel 2: Die Welt wird sich nicht für Dein Selbstwertgefühl interessieren. Die Welt wird erwarten, daß Du etwas erreichst BEVOR Du von Dir selbst überzeugt bist. Regel 3: Du wirst nicht direkt nach der Schule 40.000 Dollar im Jahr verdienen. Du wirst nicht Abteilungsleiter mit eigenem Autotelefon ehe Du Dir beides verdient hast. Regel 4:...
In den zwei dicken Bänden mit ihren mehr als tausend Seiten werden uns die wertlosen Geschicke wertloser Menschen in wertlosem Gerede vorgeführt. Thomas Mann kann rund heraus nicht deutsch, seine Muttersprache versagt ihm für die einfachsten Ausdrücke. Eduard Engel – deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler (1851-1938), über „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, aus...
Ein Mensch ist so alt wie seine Ansichten. Gerhard Kocher – Schweizer Gesundheitsökonom und Aphoristiker (*1939)