Steuern erheben

Steuern erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.

Jean-Baptiste Colbert – französischer Staatsmann, Begründer des Merkantilismus und 1665-83 Finanzminister unter Ludwig dem XIV. (1619-1683)

Große Erfolge

Die großen Erfolge beginnen dort, wo man sich auch vor der kleinen Verantwortung nicht drückt.

Dr. h.c. Hermann Neuberger – deutscher Sportmanager, 1975-92 Präsident des deutschen Fußball-Bundes (1919-1992)

Taten

Die Einen erkennt man an ihren Taten, die Anderen an ihrem Getue.

Martin Kessel – deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (1901-1990)

Neid

Der Neid ist wie die Lichtgeschwindigkeit eine der Konstanten unserer Welt, auf die man sich verlassen kann.

Karl Garbe – deutscher Satiriker und Essayist (*1927)

Christ werden

Ich denke, wenn ich einmal ein ernster Christ werde, dann werde ich mich am meisten darüber schämen, daß ich dies nicht früher geworden bin, sondern erst alles andere habe versuchen wollen.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer protestantischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks

Geiz

Wer mit Geld geizt, geizt auch mit seinen Gefühlen.

Bodo Schäfer – Autor und Finanz-Coach (*1960)

Materialismus

Ein Mann ist unfähig auch nur irgendein Argument nachzuvollziehen, das sein Einkommen beeinträchtigt.

Weisheit

Liebe zum Beruf

Willst Du Dein Leben lang glücklich sein, suche Dir einen Beruf, den Du wirklich liebst.

Weisheit

Hilfe suchen

Wenn Du Hilfe suchst, suche sie zunächst am unteren Ende Deines rechten Arms.

Weisheit

Verstand

Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Immanuel Kant – deutscher Philosoph (1724-1804), Eingangsmotto von „Was ist Aufklärung“ (1784)

Individualität

Die stärkste Stütze einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ist der Wille der Individuen, sich die Freiheit ihrer Lebensführung zu bewahren und sich nicht in allen Lebensäußerungen schablonisieren, uniformieren und kollektivieren zu lassen.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), erschienen in der Zeitschrift „Via Aperta“ 12/1959

Wissen und Mut

Ohne Mut ist das Wissen unfruchtbar.

Baltasar Gracián y Morales – spanischer Philosoph und Schriftsteller (1601-1658)

Wahrheit und Freiheit

Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit – dies sind die Stützen der Gesellschaft.

Henrik Ibsen – norwegischer Schriftsteller und Dramatiker (1828-1906), aus „Stützen der Gesellschaft“ (1877)

Recht haben

Sie haben nicht Recht oder Unrecht, weil die Menge Ihnen nicht zustimmt. Sie haben Recht, weil Ihre Daten und Ihre Schlußfolgerungen richtig sind.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976)

Erwartungen

Hohe Erwartungen sind der Schlüssel zu allem.

Samuel M. „Sam“ Walton – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Walmart-Einzelhandelskette (1918-1992)

Demut und Hochmut

Demut hat etwas an sich, was das Herz emporhebt, und Hochmut etwas, was das Herz herabzieht.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Reisen

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Seele

Die Seele nährt sich nämlich davon, worüber sie sich freut.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Bekenntnisse 13,42

Gott in Dir wohnen lassen

Um Gott lieben zu können, mußt Du ihn in Dir wohnen lassen und es zulassen, daß er sich durch Dich lieben läßt.

nach Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus Predigt 128,4

Unterschied

Der Unterschied zwischen dem beinahe richtigen Wort und dem richtigen Wort ist wirklich eine große Sache – es ist der Unterschied zwischen dem Glühwürmchen und dem Blitz.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Wilberforce und Manieren

Der allmächtige Gott hat mir zwei Ziele gesetzt: die Abschaffung des Sklavenhandels und die Reformation der Manieren.

William Wilberforce – britischer Parlamentsabgeordneter und Philanthrop, der wesentlich zur Abschaffung der Sklaverei beitrug (1759-1833)

Vertrauen

Vertrauen und Kameradschaft werden ganz selbstverständlich entstehen, wenn Disziplin und hohe Maßstäbe durchgesetzt werden.

Tao Zhu Gong – eigentlich Fan Li, chinesischer Berater des Kaisers von Yue (500 v. Chr.), elftes Wirtschaftsprinzip

Respekt

Leute mit Respekt zu behandeln, wird einem breite Akzeptanz verschaffen und das Geschäft verbessern.

Tao Zhu Gong – eigentlich Fan Li, chinesischer Berater des Kaisers von Yue (500 v. Chr.), zweites Wirtschaftsprinzip

Zuversicht

Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit, sondern vor uns als unsere Hoffnung.

Friedrich von Bodelschwingh – deutscher evangelischer Theologe und Gründer der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2004

Sichtweisen

Der Pessimist sieht Schwierigkeiten bei jeder Gelegenheit.
Der Optimist erkennt die Gelegenheit bei jeder Schwierigkeit.

L.-P. Jacks – britischer Pfarrer und Universitätsprofessor (1860-1955), Zitateheft 2004

Denken

Denken heißt vergleichen.

Walther Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), aus „Auf dem Fechtboden des Geistes“ – Aphorismen aus seinen Notizbüchern, nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 32

Unternehmermotivation

Ich habe nie einen wirklich großen Geschäftsmann gesehen, dem das Verdienen die Hauptsache war.

Walter Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), Zitateheft 2004

Rede

Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2004

Tat

Tu das Richtige. Das wird einige Leute erfreuen und den Rest erstaunen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2004

Freunde

Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, Dir beizustehen, wenn Du im Unrecht bist. Jedermann ist auf Deiner Seite, wenn Du im Recht bist.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2004

Gott suchen

Gott suchen heißt immer weiter fragen, alles zu Ende zu denken: Wonach sehne ich mich wirklich? Was suche ich in meiner Arbeit, in meinem Gebet, in der Freundschaft? Letztlich ist es immer Gott, den wir in allem suchen.

Pater Anselm Grün – Mönch und Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), Zitateheft 2007

Erfolg

Es hat derjenige Erfolg erzielt, der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat.

Der sich den Respekt von intelligenten Menschen verdiente und die Liebe von kleinen Kindern;

der eine Lücke gefunden hat, und der seine Aufgabe erfüllte;

ob entweder durch schöne Blumen, die er züchtete, ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele;

dem es nie an Dankbarkeit fehlte, und der die Schönheit unserer Erde zu schätzen wußte, und der nie versäumte, dies auszudrücken;

der immer das Beste gab;

dessen Leben eine Inspiration war und die Erinnerung an ihn ein Segen.

Bessie Anderson Stanley – amerikanische Autorin (1879-1952), geschrieben 1904

Erfolg

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen zusammen.

kenianisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Eigentum

Eigentum ist eine Falle: was wir zu besitzen glauben, besitzt tatsächlich uns.

Alphonse Karr – französischer Schriftsteller (1808-1890), Zitateheft 2005

Kapital

Viele Kapitalisten verbringen ein Drittel ihres Lebens damit, Kapital zu schaffen, ein weiteres Drittel, ihr Geld zu bewahren, und im letzten Drittel befassen sie sich mit der Frage, wem sie es vermachen sollen.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2005

Segen zum Geleit

Im übrigen meine ich daß Gott uns das Geleit geben möge
Immerdar
Auf unserem langen Weg zu unserer Menschwerdung
Auf dem endlos schmalen Pfad zwischen Gut und Böse
Herzenswünschen und niedrigen Spekulationen
Er möge uns ganz nahe sein in unserer Not
Wenn wir uns im dornigen Gestrüpp der Wirklichkeit verlieren
Er möge uns in den großen anonymen Städten wieder an die Hand nehmen damit wir seiner Fantasie folgen können
Und auf dem weiten flachen Land wollen wir ihn auf unseren Wegen erkennen
Er möge uns vor falschen Horizonten und dunklen Abgründen bewahren
So daß wir nicht in Richtungen wandern die uns im Kreise und an der Nase rumführen
Er möge unseren kleinen Alltag betrachten den wir mal recht mal schlecht bestehen müssen
Die 12 Stunden Unrast und die 12 Stunden Ruhe vor dem Sturm
Er hat den Tag und die Nacht geschaffen
Hat auch den Alltag gemacht und den Schlaf
Die 12 Stunden eilen und kümmern und laufen
Und sorgen und streiten und ärgern und schweigen
Und die 12 Stunden ausruhen und nichts mehr sehen und hören
Gott hat auch den Traum und das tägliche Leben geschaffen
Und er möge uns die vielen Streitigkeiten von morgens bis abends verzeihen
Das Hin und Herlaufen zwischen den vielen Fronten
Und all die Vorwürfe die wir uns gegenseitig machen
Möge er in herzhaftes Gelächter verwandeln und unsere Bosheiten in viele kleine Witze auflösen
Wir bitten ihn Zeichen zu setzen und Wunder zu tun daß wir von all unseren Schuldzuweisungen ablassen und jedwedem Gegner ein freier Gastgeber sind
Er möge uns von seiner Freiheit ein Lied singen auf daß wir alle gestrigen Vorurteile außer Kraft und alle Feindseligkeiten außer Gefecht setzten
Er möge uns von seiner großen zeitlosen Zeit ein paar Stunden abgeben
Und – Er kann gewiß nicht überall sein –
Er möge in unsere Stuben kommen und unsere Habseligkeiten segnen unsere Tassen und Teller, die Kanne, die Zuckerdose und den Salzstreuer, die Essigflasche und den Brotkorb
Er möge vor allem die Kinder schützen und die Tiere vor jeglicher Willkür
Ja, Er möge sich zu uns an den Tisch setzen und erkennen Wie sehr wir ihn alle brauchen, überall auf der ganzen Welt
Denn wer will uns erlösen von all unserem weltgeschichtlichen Wahn
Auch von unseren täglichen Lebenskonflikten
Gott unser Herr möge auch manchmal ein Machtwort sprechen
Mit all jenen Herren, die sich selber zu Göttern ernannt
Die Menschen durch Maschinen ersetzen und für Geld Kriege führen
Und mit Drogen alle Zukunft zerstören
Er möge sich unser erbarmen
Am Tage und in der Nacht
In der großen Welt und in der kleinen Welt unseres Alltags
Er möge uns unsere Krankheiten überstehen lassen und uns in der Jugend und im Alter seine Schulter geben, damit wir uns von Zeit zu Zeit, von Gegenwart zu Gegenwart, an ihn anlehnen können, getröstet, gestärkt und ermutigt.

Amen.

Hanns Dieter Hüsch – deutscher Kabarettist (1925-2005), aus Das Schwere leicht gesagt. Freiburg, Basel, Wien: Herder. 7. Aufl. 1997. S. 151ff. (Herder Spektrum 4274)

Steuern und Zivilisation

Steuern sind der Preis, den wir für eine zivilisierte Gesellschaft bezahlen.

Oliver Wendell Holmes jr. – amerikanischer Verfassungsrichter (1841-1935), Zitateheft 2006

Vom Notwendigen zum Unmöglichen

Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche!

Franziskus von Assisi – italienischer Ordensgründer (1181-1226), Zitateheft 2006

Gelassenheit

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971), Zitateheft 2002 + 2006

Das Gebet wird oft dem württembergischen Prälat Friedrich Christoph Oetinger (1702-1782) zugeschrieben. Dazu die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart hier.

Kunden lieben

Ich habe kein Marketing gemacht, ich habe nur meine Kunden geliebt.

Zino Davidoff – Schweizer Zigarrenhersteller sowjetischer Herkunft (1906-1994), Zitateheft 2006

Freiheit

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.
Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, für mich selbst zu denken und zu handeln und der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:
Dies ist mein Werk.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2006

Gesicht

Mit 20 hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat; mit 40 das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit 60 das Gesicht, das er verdient.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Machen

Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind. Es reicht nicht aus, nur den Weg zu kennen, Du mußt ihn auch gehen.

wird Albert Schweitzer zugeschrieben – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Schwäche versus Stärke

Nur der Schwache wappnet sich mit Härte. Wahre Stärke kann sich Toleranz, Verständnis und Güte leisten.

Dr. Tilly Boesche-Zacharow – deutsche Schriftstellerin und Verlegerin (*1928), Zitateheft 2006

Preußentum

Vom wahren Preußentum ist der Begriff der Freiheit niemals zu trennen.

Henning von Tresckow – deutscher Generalmajor und Widerstandskämpfer (1901-1944), Zitateheft 2006

Dankbarkeit

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück.

August von Kotzebue – deutscher Dramatiker (1761-1819), Zitateheft 2006

Sind Sie stark genug, um mit Kritikern umzugehen?

Nicht der Kritiker zählt, nicht derjenige, der darauf hinweist, wie ein starker Mann strauchelt oder wo ein tätiger Mensch etwas hätte besser machen können. Das Ansehen gebührt dem Menschen, der sich tatsächlich in der Arena befindet, dessen Gesicht mit Staub, Schweiß und Blut verschmiert ist und der mutig kämpft und dabei irrt und immer wieder das Ziel nicht erreicht– denn ohne Irrtum und Unzulänglichkeiten wird keine menschliche Leistung vollbracht – der größte Begeisterung und höchste Hingabe kennt, der sein Leben für eine ehrenwerte Sache investiert, der, wenn er in Topform ist, am Ende den Triumph für das Erreichte erfährt, und der, wenn er in schlechter Verfassung ist und versagt, zumindest versagt, während er Großes gewagt hat. Sein Platz wird also niemals bei jenen furchtsamen und kühlen Menschen sein, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), am 23. April 1910 an der Sorbonne, Paris (Übersetzung: Thomas Lastring), Zitateheft 2006

Wahlstimmen

Eine Wahlstimme ist wie ein Gewehr: ihr Nutzen hängt vom Charakter des Benutzers ab.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919)

Politik

Eine win-win-Situation gibt es in der Politik nicht. Es herrscht absoluter Wettbewerb. Der eigene Erfolg ist immer mit einem Misserfolg des politischen Gegners verbunden. Und manchmal besteht der eigene Erfolg auch nur darin, Misserfolg für den politischen Gegner zu produzieren. Wer einsteigt in die politische Arena, muß mit den Stieren rechnen.

Prof. Dr. Friedhelm Farthmann – deutscher Politiker (SPD), 1975-85 Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen (*1930)

Recht zu kritisieren

Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Broker

Broker wissen den Preis von allem und den Wert von nichts.

wird Philip A. Fisher zugeschrieben – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004)

Risiko

Risiko = dem Wandel ausgesetzt sein

Alexander Ineichen – Schweizer Banker (*1967) aus „Asymmetric Returns“

Erfülltes Leben

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an seinen Freund Eberhard Bethge vom 19.3.1944 (DBW 8, S. 359)

Gottes Wege

Gott, ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Gebet, daß er auf Bitten seiner Mitgefangenen geschrieben hat

Neues Leben

Jesus kam nicht, um eine neue Religion zu starten, Jesus kam, um neues Leben zu geben.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2004

Sorgen

Wir müssen aus unseren Sorgen für den Anderen Gebete werden lassen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2005

Frühgebet

Das Gebet in der Frühe entscheidet über den Tag.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945)

Wer bin ich?

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meinen Bewachern frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“

Von guten Mächten

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945)

Ehrfurcht und Verantwortung

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

nach Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945)

Sammlung

Es liegt im Stillesein eine wunderbare Macht

der Klärung,

der Reinigung,

der Sammlung auf das Wesentliche.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2004

Beifall

Beifall läßt sich, wie Gegenliebe, wünschen, nicht erzwingen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), an Philipp Friedrich Seidel am 27.10.1787

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit ist die höchste aller Fertigkeiten und Tugenden.

wird Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832)

Geld oder Liebe

Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe,

er schlummert nie in Sicherheit,

viel sichrer schläft die Zärtlichkeit

bei Aktien der Liebe.

Anna Louisa Karsch – deutsche Dichterin (1722-1791)

Glücksdefinitionen

Glück ist…

Epikur: „…ein Gärtchen mit Feigen und ein paar guten Freunden“

Schopenhauer: „…die Freiheit von Schmerzen“

Victor Hugo: „…die Überzeugung, geliebt zu sein“

Jean-Jacques Rousseau: „…ein solides Bankkonto, eine gute Köchin und eine tadellose Verdauung“

aus der Philosophie

Seele

Halte deine Seele in Frieden. Laß Gott in dir wirken. Heiße Gedanken willkommen, die deine Seele zu Gott emportragen. Mach das Fenster deiner Seele weit offen.

wird Ignatius von Loyola zugeschrieben – baskischer Mönch, Gründer des Jesuiten-Ordens (1491-1556)

Weißt Du, wo der Himmel ist?

Sie sagen, er ist über Dir, über den Wolken, unerreichbar fern.

Sie wollen Dir einreden: Den Himmel erreichst Du nie.

Glaub ihnen nicht, hol ihn Dir herunter aus den Wolken der Träume – schaff Raum für den Himmel in Deinem Leben für die Nähe Gottes unter uns.

Vertrau der Botschaft: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.

Anne Enderwitz – deutsche Autorin (*1941)

Geld

Es ist oft klüger, ein paar Stunden über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.

Weisheit – Zitateheft 2005

Anpassen

Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2005

Geld ausgeben

Ich kaufte mir ein großes Schiff, um auf den Meeren zu fahren. Welche Ödnis. Ich habe auf diesem Schiff keinen einzigen glücklichen Tag verbracht. Nur Geld ausgeben, sinnlos, seelenlos, ziellos, das ist kein Lebensinhalt. Das ist die pure Langeweile.

Frieder Burda – deutscher Unternehmer und Kunstmäzen (*1936), Zitateheft 2005

Genie

Genius ist ewige Geduld.

Michelangelo – eigentlich Michelangiolo Buonarroti Simoni, italienischer Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter (1475-1564), Zitateheft 2005

Geld

Geld ist geprägte Freiheit.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski – russischer Schriftsteller (1821-81), Zitateheft 2005

Verbesserungen

Mit Verbesserungen macht man ein Vermögen, nicht mit Erfindungen.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2005

Kleinigkeiten

Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.

Jaques Tati – eigentlich Jaques Tatischeff, französischer Filmschauspieler und Regisseur (1907-1982)

Menschen beurteilen

Wir neigen alle dazu, uns selbst nach unseren Idealen – andere jedoch nach ihren Taten zu beurteilen.

Harold George Nicolson – britischer Schriftsteller und Diplomat (1886-1986), Zitateheft 2005

Unabhängigkeit

Nicht reich muß man sein, sondern unabhängig.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2005

Vermögen

Vermögen ist die Fähigkeit, sich selbst zu bestimmen und andere zu verändern.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Vergangenheit

Die Vergangenheit zu kennen, ist ein Gebot der Klugheit. Sie eins zu eins fortzuschreiben, halte ich für den größten Fehler.

Dr. Christoph Bruns – deutscher Fondsmanager (*1967)

Value

Value wird sich langfristig immer gegen Wachstumswerte durchsetzen, da Wunschdenken und Gier vieler Investoren im Durchschnitt dazu führen, daß das Wachstumspotential überschätzt und damit zu teuer gekauft wird.

aus der Wirtschaft

Erretter

Wenn Wissen unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns ein Universalgenie geschickt.

Wenn Technologie unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Technik-Wissenschaftler geschickt.

Wenn Geld unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Ökonomen geschickt.

Wenn Unterhaltung unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Entertainer geschickt.

Aber so, da Vergebung unser größtes Bedürfnis ist, schickte er uns einen Erretter.

gesehen Pfingsten 1994 in New Orleans – Zitateheft 2002 + 2006

Börse

Man kann 1000 Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als 100 Prozent verlieren.

Dr. Hermann Josef Abs – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994), Zitateheft 2002

Tat

Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen, nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen, nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2002

Verantwortung und Erfolg

Der Erfolg des Ganzen erwächst aus der Verantwortung jedes Einzelnen.

Weisheit

Gruppenzwang

Jeder, siehst Du ihn einzeln, ist leidlich klug und verständig, sind sie in corpore, gleich wird dir ein Dummkopf draus.

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805)

Family Office

Die Aufgabe eines Family Office ist die Koordination aller für eine Familie tätigen Fachberater, wie z. B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater und Finanzplaner.

Dr. Reiner Krieglmeier – Leiter Private Wealth Management der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (*1965)

Wagnis

Nur diejenigen, die sich trauen, in großem Stil zu scheitern, können auch in großem Stil Erfolg haben.

Robert Francis „Bobby“ Kennedy – amerikanischer Jurist und Senator (1925-1968)

Vorbereitung

Ich werde lernen, ich werde mich vorbereiten und meine Gelegenheit wird kommen.

wird Abraham Lincoln zugeschrieben – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Mögen

Da die Hälfte der Leute mich ohnehin nicht mag, kann sie mich auch aus dem richtigen Grund nicht mögen.

Patrick Morley – englischer Autor und ehemaliger BBC-Reporter

Chancen

Wohin wir auch blicken auf dieser Welt, überall entwickeln sich die Chancen aus den Problemen.

Nelson A. Rockefeller – amerikanischer Politiker und Philanthrop,1974-77 Vizepräsident (1908-1997)

Pfiffiger Vorgesetzter

Wenn Sie Vorgesetzter sind und Sie sind der pfiffigste Mann im Raum, haben Sie echte Probleme.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Risikominimierung

Der einzige Weg, Risiken zu minimieren, ist Denken.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Gott wohlgefällig sein

Den Menschen, an denen GOTT gefallen hat, gibt ER Weisheit, Wissen und Freude. Den anderen aber gibt ER die Beschäftigung, zu sammeln und anzuhäufen, um dann alles denen zu schenken, die IHM gefallen.

Die Bibel, Prediger 2,26 (GNB)

Weisheit und Reichtum

Weisheit übertrifft jeden Reichtum.

Sophokles – griechischer Dichter (496 – 406/405 v. Chr.)

Ratschläge nutzen

Viele erhalten Ratschläge, nur die Weisen ziehen Nutzen daraus.

Publilius Syrus – römischer Dichter (1. Jhd. v. Chr.)

Geheimnis des Erfolges

Sei Du selbst.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Erfahrung

Alle Erfahrung ist ein Gewölbe, auf das man aufbauen kann.

Henry Brooks Adams – amerikanischer Historiker (1838-1918)

Fähigkeiten

Niemand weiß, was in ihm drinsteckt, solange er nicht versucht, es herauszuholen.

Ernest M. Hemingway – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1954 (1899-1961)

Saat der Zeit

Wenn ihr in die Saat der Zeit schauen, und sagen könnt, welches Samen-Korn wachsen wird, und welches nicht; so redet zu mir…

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Macbeth“ 1. Akt, 3./4. Szene „Banquo“ (1623)

Expertenwissen

Wenn Du die Straße auf den Berg kennen möchtest, frag den Mann, der sie auf und ab geht.

aus dem Zenrin Kushu – Sammlung von Zen-Zitaten aus dem 15. Jahrhundert

Langzeitperformance

Wir konzentrieren uns nicht auf die kurzzeitige Performance unserer Aktien, sondern auf die Performance unseres Unternehmens.

Aktionärsweisheit

Gehorsame Aktionäre

Der typische amerikanische Aktionär ist das fügsamste und teilnahmsloseste Tier in Gefangenschaft. Er tut, was der Vorstand ihm zu tun gebietet und denkt niemals daran, seine Rechte als Eigentümer des Unternehmens und Arbeitgeber der bezahlten Vorstände geltend zu machen.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976)

Kinder

Das Spiel der Kinder sollte als ihre wichtigste Beschäftigung aufgefaßt werden.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

Kreatives Denken

Wer das kreative Denken aufgibt, hört damit auch fast zu leben auf.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Ziele

Ich habe nie Wertvolles zufällig getan. Auch meine Erfindungen sind nie zufällig entstanden.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Wachstum braucht Denken

Um zu wachsen, muß man innovativ sein,

um innovativ zu sein, muß man denken.

Unternehmensmotto der italienischen Firma Socotherm

Verbesserung

Wann haben Sie das letzte Mal nach einer besseren Lösung gesucht?

Motivationsfrage

Freundschaft

Die Freundschaft ist entbehrlich, wie die Philosophie, wie die Kunst… sie hat keinen Überlebenswert. Sie gehört jedoch zu den Dingen, die das Überleben wertvoll machen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963)

Selbstbetrug

Du kannst Dich selbst am leichtesten betrügen.

Richard Phillips Feynman – amerikanischer Physiker, Physiknobelpreis 1965 (1918-1988)

Fragezeichen

Das Fragezeichen ist kraftvoller als das Ausrufezeichen.

Dale Carnegie – eigentlich Dale Carnagey, amerikanischer Autor und Persönlichkeitstrainer (1888-1955)

An den Schöpfer glauben

An den Schöpfer zu glauben heißt auch an das Große zu glauben, das er uns zumutet, zutraut.

Weisheit

Jeder hat mal recht

An der Börse hat jeder mal recht!

Wichtig ist nur, wie viel verdiene ich wenn ich recht habe und wie viel verliere ich, wenn ich unrecht habe?

Börsenweisheit

Ohne Liebe

Glauben ohne Liebe macht fanatisch.

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.

Ein Leben ohne Liebe macht krank.

Weisheit

Zuhören

Wenn Sie jemandem eine Frage stellen, warten Sie auf die Antwort.

Unternehmensphilosophie von Edward Valenti (*1948) und Barry Becher (1941-2012) – amerikanische Infomercial-Pioniere (Ginsu-Messer)

Rettung

Nichts, was zu tun sich lohnt, kann in unserer Lebenszeit erreicht werden; deshalb muß uns die Hoffnung retten.

Nichts, was wahr oder schön oder gut ist, ergibt im unmittelbaren Kontext der Geschichte einen vollständigen Sinn; deshalb muß uns der Glaube retten.

Nichts, was wir tun, wie tugendhaft es auch sein mag, kann allein erreicht werden; deshalb rettet uns die Liebe.

Keine tugendhafte Tat ist vom Standpunkt unseres Freundes oder Feindes aus ganz so tugendhaft, wie sie von unserem Standpunkt aus ist. Deshalb muß uns die äußerste Form der Liebe retten, die Vergebung.

Reinhold Niebuhr – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971)

Jahreslosung 2003

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.

Die Bibel, 1. Samuel 16,7 (LUT)

Jahreslosung 2001

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Die Bibel, Kolosser 2,3 (N.N.)

Jahreslosung 1999

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Die Bibel, Matthäus 28,20 (LUT)

Unterschied

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR.

Die Bibel, Jesaja 55,8 (ELB)

Grenzenlos

Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Die Bibel, Lukas 1,37 (LUT) – Zitateheft 2003

Respekt

Respektiere die Leute dafür, wer sie sind, nicht für ihre Titel.

Herbert D. “Herb” Kelleher – amerikanischer Unternehmer, Mitgründer von Southwest Airlines (*1931)

Men and women

A woman worries about the future until she gets a husband… A man never worries about the future until he gets a wife.

A successful man is one who makes more money than his wife can spend… A successful woman is one who can find such a man.

To be happy with a man, you must understand him a lot and love him a little… To be happy with a woman, you must love her a lot & not try to understand her at all.

Any married man should forget his mistakes… there’s no use in two people remembering the same thing.

Men wake up as good-looking as they went to bed… Woman somehow deteriorate during the night.

A woman marries a man expecting he will change, but doesn’t… A man marries a woman expecting that she won’t change and she does.

Wisdom

Reformen

Jeder weiß, welche Reformen wir brauchen, aber niemand weiß, wie wir sie einführen und danach eine Wahl gewinnen können.

Jean-Claude Juncker – luxemburgischer Politiker, 1995-2013 Premierminister, seit 2014 Präsident der Europäischen Kommission (*1954)

Informationsflut

Eine Flut von Informationen kann auch zur Sintflut werden. Das Registrieren steigt maßlos an und das Denken wird weggeschwemmt. Die rettenden Arche zu zimmern gehört mit zu den Aufgaben moderner Medienerziehung.

Pater Ludger Stüper SJ – deutscher Erzieher und Pädagoge (1928-2010)

Pläne

Pläne sind oft wertlos, dennoch ist der Planungsprozeß unschätzbar wertvoll.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969)

Vermögen

Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler 1963-66, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977)

Zuende denken

Was Du auch tust, tu‘ es klug und bedenke das Ende!

aus der „Gesta Romanorum“ – spätmittelalterliche Exempelsammlung, deutsch: „Die Taten der Römer“ (14. Jh.)

Antrieb

Es gibt zwei Hebel, die einen Menschen in Bewegung setzen: Angst und Eigennutz.

Napoleon Bonaparte – französischer General und 1804-14 Kaiser (1769-1821)

Wo läufst Du hin?

Halt an – wo läufst Du hin?

Der Himmel ist in Dir und suchst Du ihn nicht dort,

Du fehlst ihn für und für.

Weisheit

Wort von Gott

Es gibt kein Wort von Gott außer dem einen, das jetzt gesprochen wird.

Paul Tillich – deutsch-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965)

Verantwortung

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Laotse – chinesischer Philosoph (etwa 3.-5. Jahrh. vor Chr.) wird auch François Marie Arouet Voltaire (französischer Philosoph, 1694-1778) zugeschrieben

Mut

Ohne Mut zur Niederlage keine Sternstunde

Friedrich Schirmer – deutscher Dramaturg, 2005-10 Intendant Deutsches Schauspielhaus in Hamburg (*1951)

Was zählt

Nicht alles was man zählen kann, zählt; und nicht alles was zählt, kann man zählen.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Vereinfachen

Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2007

Mann von Wert

Versuch nicht, ein Mann des Erfolgs zu werden. Werde lieber ein Mann von Wert!

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2005

Liebe

Liebe ist alles in allem ein besserer Lehrmeister als Pflichtbewußtsein.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Gute Ideen

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Fachwissen

Wenn nur jeder von dem reden würde, was er auch versteht, dann wäre es verdammt still auf dieser Welt.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2004

Motivation

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2004

Jahreslosung 2007

Gott spricht: Siehe, ich will neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?

Die Bibel, Jesaja 43,19a (LUT) – Zitateheft 2007

Wandel

Paßt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Laßt euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird.

Die Bibel, Römer 12,2 (GNB)

Berge versetzen

Wenn euer Glaube nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rücke von hier dorthin!‘, und es würde geschehen. Nichts würde euch unmöglich sein!

Die Bibel, Matthäus 17, 20-21 (HFA) – Zitateheft 2007

Schätze ansammeln

Sammelt keine Schätze hier auf der Erde! Denn ihr müßt damit rechnen, daß Motten und Rost sie zerfressen oder Einbrecher sie stehlen. Sammelt lieber Schätze bei Gott. Dort werden sie nicht von Motten und Rost zerfressen und können auch nicht von Einbrechern gestohlen werden. Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr eure Schätze habt.

Die Bibel, Matthäus 6,19-21 (GNB) – Zitateheft 2006

Vision

Wo keine Vision ist, gehen die Leute zugrunde.

Die Bibel, Sprüche 29,18 (N.N.) – Zitateheft 2007

Vertrauen

Befiehl dem HERRN Deine Werke, so wird Dein Vorhaben gelingen.

Die Bibel, Sprüche 16,3 (LUT) – Zitateheft 2007

Vertrauter

Viele seien es, die Dich grüßen, Dein Vertrauter aber sei nur einer aus tausend.

Die Bibel, Jesus Sirach 6,6 (EU) – Zitateheft 2007

Motivation

Motivation ist das, was einen in Gang bringt,

Gewohnheit das, was einen in Gang hält.

Sprichwort

Menschen und Bücher

Von allen leblosen Gegenständen, von allen Erfindungen der Menschheit, sind uns die Bücher am nächsten, denn sie enthalten unsere wirklichen Gedanken, unsere Bestrebungen, unsere Empörung, unsere Illusionen, unsere Wahrheitstreue und unseren ständigen Hang zum Irrtum. Aber vor allem gleichen sie uns in ihrem unsicheren festhalten am Leben.

Joseph Conrad – eigentlich Josef Teodor Nalecz Konrad Kerzeniowski, britisch-polnischer Schriftsteller (1857-1924)

Gute Lehrer

Zu einem guten Lehrer gehört, daß er von seinem Fach begeistert ist, so begeistert, daß er andere daran teilhaben lassen möchte.

Pater Klaus Mertes SJ – deutscher Lehrer und Autor, 2000-11 Rektor des Canisius-Kolleg in Berlin (*1954)

Überfluß und Mangel

Offensichtlich ist es ebenso schwierig mit dem Überfluß richtig umzugehen, wie mit einem Mangel fertig zu werden.

Dr. Heinz Fahrner – deutscher Fasten-Arzt (*1920)

Weisheit

Weisheit heißt: Ich weiß, was ich weiß, und ich weiß, was ich nicht weiß.

Weisheit

Wandern

Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Außerordentliches

Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Stiller Teilhaber

Ein stiller Teilhaber ist ein Mann, der keinen Krach schlägt, wenn er Geld verliert.

wird Henry Ford II. zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer (1917-1987)

Schlechte Zeiten?

Die Zeit ist schlecht? Wohlan.

Du bist da, sie besser zu machen.

Weisheit

Wesentliches

Man darf nicht das Gras wachsen hören, sonst wird man taub.

Gerhard Hauptmann – deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1912 (1862-1946)

Unternehmer

Unternehmer haben zwei entscheidende Vorteile: Sie können über strategische Zeiträume denken und haben die Macht, ihre Visionen und Wandel durchzusetzen.

Management Center Davos

Was uns beunruhigt

Die Menschen werden nicht beunruhigt durch die Dinge, die passieren, sondern durch die Gedanken darüber.

Epiktet – griechischer Philosoph (um 50 – etwa 138)

Wunschträume

Der Mensch, der seine Wunschträume wahr machen will, muß aufwachen und handeln.

Emil Oesch – Schweizer Schriftsteller und Verleger (1894-1974)

Zeit richtig nutzen

Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden zu viel davon. Auch zur Vollbringung der größten Dinge ist das Leben lang genug, wenn es nur gut angewendet wird.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr. – 65 n. Chr.)

Zukunft

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.

Perikles – griechischer Staatsmann (500-429 v. Chr.)

Gründerzeit

Die Gründerzeit ist da, und jeder kann sich selbst entscheiden, ob er mitmacht oder zuschaut.

Marco Börries – deutscher Unternehmer, Gründer von Star-Division (*1968)

Reichtum

Gerade die Fähigkeit, die Bedürfnisse der anderen Menschen und die Kombinationen der geeignetsten Produktionsfaktoren für ihre Befriedigung rechtzeitig zu erkennen, ist eine bedeutende Quelle des Reichtums in der modernen Gesellschaft.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyla, 1978-2005 Heiliger Vater (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2006

Freiheit und Glück

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.

Thukydides – griechischer Historiker (etwa 454-395 v. Chr.), aus der Gefallenenrede des Perikles (griechischer Staatsmann, etwa 490-429 v. Chr.) in „Der Peloponnesische Krieg“ (Buch 2, etwa 430 v. Chr.), Zitateheft 2004

Besinnung

Wenn Du keinen Raum mehr für Besinnung vorsiehst, wie kannst Du voll und echt Mensch sein?

nach Bernhard von Clairvaux – Zisterzienserabt (1090-1153)

Notwendigkeit der Bibel

Niemand ist so hoch gebildet, niemand so ungebildet, daß er auf die Bibel verzichten könnte.

Paul Wilhelm von Keppler – deutscher Theologe (1852-1926)

Wissen anderer

Ein kluger Mann tut gut daran, das Wissen anderer für sich zu nutzen.

Weisheit

Erfahrungen

Erfahrungen vererben sich nicht, jeder muß sie allein machen.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935)

Geheimnis des Erfolges

Das Geheimnis des Erfolges liegt darin, für die Gelegenheit bereit zu sein, wenn sie kommt.

Benjamin Disraeli – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881)

Ruhestand

Wer denkt, er sei fertig, der ist fertig. Wer denkt, er sei angekommen, hat seinen Weg verloren.

Henri J.M. Nouwen – holländischer Theologe und Psychologe (1932-1996), Zitateheft 2007

Träume

Welche Träume hätten Sie, wenn Sie wüßten, daß Sie nicht versagen können?

Inschrift im Welcoming Center der Crystal Cathedral in Garden Grove, Kalifornien – Zitateheft 2007

Zeit für Gott

Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben;

die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod;

die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

Franz von Sales – Ordensgründer, Mystiker und 1902-22 Bischof von Genf (1567-1622), Zitateheft 2007

Wehret den Anfängen

Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller – deutscher Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1892-1984), Zitateheft 2007

Wissen versus Realisierung

Die Welt ist voll von Wissensriesen, aber auch voll von Realisierungszwergen.

Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth – deutscher Unternehmer (*1935), Zitateheft 2006 + 2007

Aufmerksamkeit/Wohlstand

Das Auge des Herrn macht die Kühe fett.

Sprichwort – Zitateheft 2003 + 2007

Zeitfresser

Der Künstler ringt nicht mit seinem Werk, sondern mit dem, was ihn daran hindert.

Waldemar Bonsels – deutscher Schriftsteller (1880-1952), Zitateheft 2007

Zuhören

Ich habe nie etwas gelernt, während ich redete.

Larry King – eigentlich Lawrence Harvey Zeiger, amerikanischer Journalist (*1933), Zitateheft 2007

Zum neuen Jahr

Dir und mir wünsche ich Augen, die die verborgene Herrlichkeit der Schöpfung Gottes erkennen und wahrnehmen.
Dir und mir wünsche ich Lippen, die mehr loben als klagen, mehr aufrichten als vernichten, mehr trösten als schimpfen und nicht das letzte Wort haben müssen.
Dir und mir wünsche ich Ohren für die feine Stimme des Gewissens und die oft ungesagten Worte des Nächsten.
Dir und mir wünsche ich Hände, die gerne und ohne Berechnung geben, aber ebenso bereit auch annehmen und sich beschenken lassen können, die sich falten zum Gebet und so in der offenen Hand Gottes liegen und ruhen.
Dir und mir wünsche ich Füße, die immer wieder den ersten Schritt wagen, wenn es gilt, Wege zueinander zu suchen und auch zu gehen.
Dir und mir wünsche ich einen Geist, der weit und tief ist und die Größe Gottes erahnen läßt.
Dir und mir wünsche ich ein Herz, das lieber verwundbar bleibt als hart, das verzeihen und bewahren kann und zart und einfühlsam ist.
Dir und mir wünsche ich einen Willen, der gut ist und gut tut, auch wenn noch so viel Böses geschieht, der Halt gibt in allem Unbeständigen.
Dir und mir wünsche ich ein lebendiges und unbändiges Gottvertrauen in allem, was geschieht.

Pater Norbert Schlegel – Prämonstratenser und päpstlicher Visitator (1940-2009), Zitateheft 2007

Weise

Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2007

Staatsversagen

Das Steuerrecht hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem dermaßen komplizierten Rechtsgebiet entwickelt, daß auch Fachleute keinen zuverlässigen Überblick mehr über sämtliche Facetten dieses Rechtsgebietes haben können. Zu diesem inzwischen auch von politisch Verantwortlichen beklagten Zustand haben nach meiner Überzeugung alle drei Staatsgewalten beigetragen. Der Steuergesetzgeber hat das Steuerrecht regelmäßig zur Durchsetzung der verschiedensten politischen Anliegen missbraucht und auf diese Weise unzählige unsystematische und komplizierte Regelungen geschaffen. Die Verwaltung – um die Aufgabe der Anwendung dieses komplizierten Rechts nicht zu beneiden – hat ihrerseits durch unzählige Verwaltungsanweisungen zur Unübersichtlichkeit beigetragen, wobei ich nicht verkenne, daß manche Steuergesetze ohne entsprechende Verwaltungsanweisungen schlicht undurchführbar erscheinen. Die Rechtsprechung schließlich hat mit einer häufig sehr stark differenzierenden Judikatur das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser bedauerlichen Entwicklung gesetzt. So wird im Ergebnis der steuerpflichtige Bürger mit einem Rechtszustand im Bereich des Eingriffsrechts konfrontiert, dem er sich nicht entziehen kann, der ihn jedoch schlicht überfordert.

Dr. h.c. Wolfgang Spindler – deutscher Jurist, 2005-11 Präsident des Bundesfinanzhofs (*1946), Zitateheft 2007

Wirtschaft und Börse

Das Verhältnis von Wirtschaft und Börse ist wie das eines Mannes auf einem Spaziergang mit seinem Hund. Der Mann (Wirtschaft) geht stetig voran, der Hund (Börse) rennt vor und zurück.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2007

Vorsprung

Was tun Sie, was Ihre Konkurrenz noch nicht tut?

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2007

Reichtum

Reichtum ist eine Leihgabe Gottes, mit der man etwas Sinnvolles anfangen muß.

Ruth Merckle – deutsche Unternehmerin (*1937), Zitateheft 2007

Wunder

Die Wunder in unserem Leben geschehen nicht auf der Höhe unserer Erfolge, sondern gerade dann, wenn wir am Boden liegen.

Dr. Zephania Kameeta – namibischer Politiker und Befreiungstheologe , 2002-13 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (*1945), Zitateheft 2007

Denken

Denken ist gut – vorher denken ist besser.

Helmut L. Clemm – Ehrenpräsident der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (*1938)

Erfolg

Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele zu haben und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.

Weisheit

Erziehung

Alles Wohlergehen der Christenheit und der ganzen Welt hängt von der ordentlichen Erziehung der Jugend ab.

wird Pedro de Ribadeneira zugeschrieben – spanischer Jesuit (1527-1611)

Streitlust

Wer den Streit sucht, ist zum Frieden nicht geeignet.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944)

Wahrer Reichtum

Nur der Großherzige ist wirklich reich.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944)

Gutes sehen

Suche im anderen das Gute, und Dein Leben wird hell. – Suche in ihm das Schlechte, dann wundere Dich nicht, wenn es auch bei Dir Nacht wird.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944)

Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat ist alles andere als die institutionelle Inkarnation der Nächstenliebe. Im Gegenteil: Da der Wohlfahrtsstaat die Sorge für den Nächsten auf dem Weg über Steuereintreibungen organisiere und damit anonymisiere, unterminiere er die freiwillige Grundlage der Nächstenliebe als persönliche Tugend.

Doug J. Den Uyl- amerikanischer Investor und Freiheitsdenker (*1950), Zitateheft 2004

Lebensvorsprung

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Von den Stachelschweinen

Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um durch die gegenseitige Wärme sich vor dem Erfrieren zu schützen.

Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder voneinander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammen brachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daß sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten. Und diese Entfernung nannten sie Höflichkeit und feine Sitte.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), Zitateheft 2006

Zehn Unmöglichkeiten

1. Ihr könnt keinen Wohlstand herbeiführen, indem ihr von Sparsamkeit abratet.

2. Ihr könnt den kleinen Leuten nicht helfen, indem ihr die großen Leute zerstört.

3. Ihr könnt die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt.

4. Ihr könnt denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.

5. Ihr könnt den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt.

6. Ihr könnt Schwierigkeiten nicht entgehen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.

7. Ihr könnt keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr den Klassenhaß schürt.

8. Ihr könnt keine Sicherheit mit geliehenem Geld aufbauen.

9. Ihr könnt Charakter und Mut nicht aufbauen, indem ihr dem einzelnen seine Initiative und Unabhängigkeit nehmt.

10. Ihr könnt den Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun könnten und sollten.

Reverend William J. H. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Pastor (1873-1962), wird oft fälschlich Abraham Lincoln zugeschrieben, Zitateheft 2006

Zwölf gute Gründe, in der Kirche zu sein

1. Im christlichen Glauben bewahrt die Kirche eine Wahrheit, die Menschen sich selbst nicht sagen können. Daraus ergeben sich Maßstäbe für verantwortungsbewußtes Leben.

2. In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.

3. Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf geheimnisvolle Weise.

4. In der Kirche können die Menschen an einer Hoffung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.

5. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.

6. In der Kirche treten Menschen mit Gebeten und Gottesdiensten für anderen ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.

7. Die kirchlichen Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Atmosphäre prägen das Jahr. Die Kirche setzt sich dafür ein, diese Tage zu erhalten.

8. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernst genommen.

9. In Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonders menschliches Klima.

10. Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen.

11. Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.

12. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auf die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen.

Weisheit

Wie Familien investieren

Verglichen mit anderen institutionellen Investoren, „sind Familien unternehmungsbereiter bei der Auswahl Ihrer Kapitalanlagen“, sagt ein Geschäftsführer einer Unternehmensberatung mit vielen wohlhabenden Klienten. „Sie treffen schneller Entscheidungen und haben manchmal nicht so strikte Regeln wie ein Pensionsfonds.“

aus: The Private Equity Analyst – Ausgabe März 2004, Zitateheft 2006

Ein einzelnes Leben

Er wurde in einem unbedeutenden Dorf als Kind einer Bäuerin geboren. Er wuchs in einem anderen Dorf auf, wo er in einer Zimmerei arbeitete, bis er 30 war. Dann war er drei Jahre lang Wanderprediger. Er hat nie ein Buch geschrieben. Er hat nie ein Büro gehabt. Er hatte nie eine Familie oder ein Haus. Er ging nicht zur Universität. Er hat nie eine große Stadt besucht. Er hat sich nie 200 Meilen weit von seinem Geburtsort entfernt. Er hat keines der Dinge getan, die man normalerweise mit Größe verbindet. Er hatte keine Empfehlungen außer sich selbst.

Er war erst 33, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn wandte. Seine Freunde liefen fort. Er wurde an seine Feinde ausgeliefert und erlebte das Possenspiel eines Gerichtsprozesses. Er wurde zwischen zwei Dieben an ein Kreuz genagelt. Während er starb, spielten seine Henker im seine Kleidung; den einzigen Besitz, den er auf Erden hatte. Als er tot war, wurde er dank des Erbarmens eine Freundes in ein geliehenes Grab gelegt.

Neunzehn Jahrhunderte sind gekommen und gegangen, und heute ist er die zentrale Figur der menschlichen Rasse und die Leitfigur des Fortschritts der Menschheit. All die Armeen, die jemals marschiert sind, alle Flotten, die je gesegelt sind, alle Parlamente, die je getagt haben, alle Könige, die je regiert haben, zusammengenommen, haben das Leben des Menschen auf dieser Erde nicht so stark beeinflußt, wie dieses einzelne Leben.

nach Dr. James Allan Francis – amerikanischer Pastor und Autor (1864-1928), Zitateheft 2006

Drei Arbeitsregeln

1. Im Durcheinander finde die Einfachheit.

2. Im Mißklang finde die Harmonie.

3. Inmitten von Schwierigkeiten liegen Chancen.

Weisheit – werden oft fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben („The new quotable Einstein“)

Kunst des Investierens

Die Kunst des Investierens in Aktiengesellschaften ist… einfach, zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit hervorragender Wirtschaftlichkeit und einem fähigen, ehrlichen Management zu erwerben. Danach brauchen Sie nur noch kontrollieren, ob diese Eigenschaften bewahrt werden.

Charlie Munger – Vice-Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2005

Lebensrückblick

Wenn ich heutzutage auf mein Leben zurückblicke, das tue ich manchmal, trifft mich am härtesten daran, daß das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt am bedeutsamsten und verlockendsten erschien, jetzt am sinnlosesten und absurdesten erscheint. Zum Beispiel Erfolg in all seinen verschiedenen Erscheinungsformen, bekannt sein und gelobt werden, scheinbare Vergnügen, wie Geld erwerben … in der Welt hin- und herbewegen und auf und ab wie Satan. … Im Rückblick scheinen all diese Übungen in Selbstbefriedigung reine Fantasie, Pascal nannte das „die Erde ablecken“. Sie sind Ablenkungen, darauf ausgelegt, unsere Aufmerksamkeit vom wahren Zweck unserer Existenz auf dieser Welt abzulenken. Der ist, ganz einfach, die Suche nach Gott, und durch die Suche ihn zu finden, und wenn man ihn gefunden hat, ihn zu lieben, und dadurch eine harmonische Beziehung zu seinen Zielen für seine Schöpfung aufzubauen.

Malcolm Muggeridge – englischer Schriftsteller (1903-1990)

Gewißheit

Wenn ich zweifle erinnere ich mich: In der Geschichte hat sich der Weg der Wahrheit und Liebe immer durchgesetzt. Es gab Tyrannen und Mörder, und für eine gewisse Zeit erschienen sie unbesiegbar – aber am Ende sind sie alle gefallen. Denke daran, IMMER!

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948)

Endlich EINER

Denn mit Jesus war EINER da, der sagte: Selig sind die Armen! Und nicht: Wer Geld hat, ist glücklich.

Endlich EINER, der sagte: Liebe deine Feinde! Und nicht: nieder mit dem Gegner!

Endliche EINER, der sagte: Erste werden letzte sein! Und nicht: es bleibt alles beim Alten!

Endlich EINER, der sagte: Wer sein Leben einsetzt und verliert, der wird es gewinnen! Und nicht: seid schön vorsichtig!

Endlich EINER, der sagte: Ihr seid das Salz! Und nicht: Ihr seid die Creme.

Endlich EINER, der starb, wie ER lebte.

gesehen in der Nikolai-Kirche, Leipzig – Zitateheft 2006

Geld

Ich habe Angst davor, was Geld aus meinen Kindern machen könnte. Also habe ich ihnen gesagt, daß sie keinen Penny erben. Meine Frau Trudie und ich werden heldenhaft versuchen, alles auszugeben.

Sting – eigentlich Gordon Matthew Sumner, Rockstar, dessen Vermögen von „Euro am Sonntag“ auf 35 Millionen Euro geschätzt wird (*1951), Zitateheft 2005

Pressefreiheit

Müßte ich entscheiden, ob wir eine Regierung ohne Zeitungen oder Zeitungen ohne Regierung haben sollten, ich würde nicht einen Augenblick zögern, Letzteres zu wählen.

Thomas Jefferson – amerikanischer Polititker, 1801-1909 dritter Präsident und Vertreter der amerikanischen Aufklärung (1743-1826)

Unsichtbare Hand

„Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von deren Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse.“ Nach Smith ist dies alles andere als die Heiligung des Egoismus, sondern ein Gebot der Klugheit. Indem jeder einzelne „sein eigenes Interesse verfolgt, fördert er häufig das der Gesellschaft wirksamer, als wenn er sich tatsächlich vornimmt, es zu fördern.“

Gerd Habermann – deutscher Wirtschaftsphilosoph (*1945), nach Adam Smith (englischer Nationalökonom, 1723-1790), Zitateheft 2004

Lebensweisheiten

Der Mutige hat immer einen Plan,

der Furchtsame hat immer eine Entschuldigung.

Der Mutige sagt: „Laß es mich für Dich tun“,

der Furchtsame sagt: „Das ist nicht mein Job“.

Der Mutige sieht eine Antwort in jedem Problem,

der Furchtsame sieht ein Problem in jeder Antwort.

aus dem Indischen übersetzte Redensweisheit, Zitateheft 2004

Managerauswahl

Der beste Weg, einen Manager auszuwählen ist nach Charakter oder Kultur – genauso wie bei der Auswahl eines Schwiegersohnes. Sie sollten nur einen Manager auswählen, dessen Ziele mit Ihren übereinstimmen. Versuchen Sie nie den Management-Stil eines Managers zu ändern. Stellen Sie nur einen Manager ein, mit dem Sie sehr lange Zeit zusammenarbeiten wollen – mindestens 20 Jahre – denn die Kosten für einen Managerwechsel sind hoch.

Charley Ellis – amerikanischer Investment-Berater und Autor (*1937), Zitateheft 2005

Nachwachsen

Wenn Sie die zehn größten US-Firmen hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung nehmen, sehen Sie, daß sechs davon nach 1968 gegründet wurden. Wenn Sie nach Europa schauen, ist keine Firma neu bis zum Platz 73 und das ist SAP. Das Problem in Europa ist, daß die alten Firmen sterben oder stagnieren und neue Firmen nicht gegründet werden.

Lester C. Thurow – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Professor am Massachusetts Institute of Technology, MIT (*1938), Zitateheft 2005

Ziele

Es ist wichtig, daß ein Ziel niemals durch Tätigkeiten oder Maßnahmen definiert wird. Es muß sich immer direkt darauf beziehen, wie das Leben für alle besser ist. … Das Ziel eines Systems muß für jedermann in diesem System klar verständlich sein. Das Ziel muß Zukunftspläne enthalten. Das Ziel ist ein Werturteil.

Prof. Dr. William Edwards Deming – Begründer des Total-Quality-Management TQM (1900-1993)

Alter

Es gibt nur eine Lösung, wenn das Alter nicht eine absurde Parodie unseres früheren Lebens sein soll, und die besteht darin, daß wir weiterhin Ziele verfolgen, die unserem Dasein einen Sinn geben – Hingabe an Personen, an Gruppen oder an Sachen, sozial, politisch, intellektuell, oder an kreative Arbeit.

nach Simone de Beauvoir – französische Schriftstellerin (1908-1986)

Tun

Die meisten Unternehmen verbringen viel Zeit mit der Suche nach dem neuesten Managementkonzept, statt einfach das umzusetzen, was sie gerade gelernt haben.

Dr. Ken Blanchard – amerikanischer Management-Experte und Autor (*1939), Zitateheft 2007

Vorbild

Mach Dir nichts daraus, daß Deine Kinder Dir nie zuhören. Sei Dir im Klaren darüber, daß sie Dich stets beobachten.

Robert Fulghum – amerikanischer Theologe und Autor (*1937), Zitateheft 2007

Widerstand

Der Mutige hat keine Angst vor Widerständen. Er weiß, daß es der Gegenwind und nicht der Rückenwind ist, der einen Drachen steigen läßt.

Weisheit – Zitateheft 2007

Weihnachten

Wer Jesus den Platz in der Mitte seines Lebens freimacht, wer Weihnachten in sein Herz läßt, der wird bald feststellen, daß er nichts aufgibt, wohl aber alles gewinnt.

Karl-Rüdiger Durth – deutscher Pfarrer und Journalist (*1941), Zitateheft 2007

Überregulierung

Überregulierung ist der Terrorismus des neuen Jahrhunderts.

Zitateheft 2007

Ursprung des Erfolgs

Die Zahlen folgen den Ideen – die Ideen den Werten.

Dr. Manfred Sliwka – deutscher Unternehmensberater (1930-2009), Zitateheft 2007

Versprechen

Lieber sich einmal versprechen, als zigmal Versprechen zu brechen.

Friedbert Pflüger – deutscher Politiker (CDU) und Unternehmensberater (*1955), Zitateheft 2007

Versuchungen

Anfechtungen sind Umarmungen Gottes.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2007

Sachfremdheit

Der Beamte und der Philosoph beziehen ihre Stärke aus der Sachfremdheit.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, 1740-86 König von Preußen (1712-1786), Zitateheft 2007

Frucht der Stille

Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede!

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2007

Alt oder kühn

Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten. Aber es gibt keine alten kühnen Piloten.

Sprichwort in der British Royal Air Force – Zitateheft 2007

Auswahl

Es gibt nur gelegentlich einen Grund, um (sorgfältig ausgewählte Aktien) überhaupt zu verkaufen.

Philip A. Fisher – Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2007

Danke

Wäre das Wort „Danke“ das einzige Gebet, das Du je sprichst, so würde es genügen.

Meister Eckhart – eigentlich Eckhart von Hochheim, deutscher Mystiker (1260-1328), Zitateheft 2007

Dankbarkeit

Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche darauf rollen.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2007

Die sieben sozialen Sünden

1. Reichtum ohne Arbeit

2. Genuß ohne Gewissen

3. Wissen ohne Charakter

4. Geschäft ohne Moral

5. Wissenschaft ohne Menschlichkeit

6. Anbetung ohne Opfer

7. Politik ohne Prinzipien

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2007

Macht der Manager

In modernen Großunternehmen leitet sich die Macht der Manager nur von den Managern selbst her, die von niemandem kontrolliert werden und niemandem verantwortlich sind. Es handelt sich buchstäblich um unbegründete, ungerechtfertigte, unkontrollierte und unverantwortliche Macht.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2007

Investmentstrategie

Wenn Sie eine Aktie verkaufen, weil Sie denken, daß der Kurs sinkt, muß ein anderer Investor diese kaufen, weil er denkt, daß der Kurs steigt. Einer von beiden liegt falsch – jedes Mal. Deswegen müssen Sie immer darüber nachdenken, ob und warum Sie auf der richtigen Seite stehen. Und deswegen müssen Sie mit einer systematischen Suchstrategie starten, und eben nicht mit dem Zufall.

Bruce C. Greenwald – amerikanischer Professor für Finanzen und Asset-Management (*1946), Zitateheft 2007

Prioritäten

Ich bin großzügig mit meinem Geld und geizig mit meiner Zeit.

Nandan Nilekani – indischer Unternehmer, Vorstandsvorsitzender Infosys (*1955), Zitateheft 2007

Rechtzeitig

Wenn man durstig ist, ist es bereits zu spät, einen Brunnen zu graben.

Volksmund – Zitateheft 2007

Machen

Taten, nicht Tinte, Werke, nicht Worte.

Lebensmotto von Georg Kropp – Gründer der Bausparkasse Wüstenrot (1865-1943), Zitateheft 2007

Neid

Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.

wird Ernst Freiherr von Feuchtersleben zugeschrieben – österreichischer Popularphilosoph, Arzt und Schriftsteller (1806-1849), Zitateheft 2007

Länger leben

Ein zweiter klösterlicher Freiraum ist, daß es keine Pensionsgrenze gibt. 80-jährige stehen bei uns noch jeden Tag in ihrer Werkstatt oder sitzen an ihrem Schreibtisch, soweit sie noch können. Das gibt ihnen Freude und sinnerfüllte Tage, und das läßt uns Mönche im Durchschnitt deutlich älter werden, als die Zivilbevölkerung.

Erzabt Jeremias Schröder OSB – deutscher Mönch, Erzabt der Benediktinerabtei St. Ottilien (*1964), Zitateheft 2007

Partei

In einer Partei ist die Struktur viel diffuser als einem Unternehmen. Die Zustimmung der anderen ist schwerer kalkulierbar als das Verhalten eines einzelnen Vorgesetzten, der in einem Unternehmen die Bezugsperson sein kann, die über meine Zukunft entscheidet.

Wer in einer Partei Karriere machen will, muß mit mehr Faktoren rechnen und viel umsichtiger vorgehen, als der Aufsteiger in einem Unternehmen. Er oder sie muß eine ziemlich hohe Frustrationstoleranz haben, Härte gegen sich selbst entwickeln, eine hohe Belastbarkeit mitbringen und sehr viel Zeit investieren.

Prof. Dr. Ulrich von Alemann – deutscher Parteienforscher (*1944), Zitateheft 2007

Ratschläge

Ich habe immer gefunden, daß es sehr nützlich ist, Ratschläge einzuholen, auch wenn man keinen befolgt.

Johannes Gross – deutscher Publizist und Journalist (1932-1999), Zitateheft 2007

Bürokratie

Auf die Frage, wie die Russen die eigentlich führenden Amerikaner doch noch überrunden konnten: „Bei der Eroberung des Weltraums hatten wir zwei Probleme zu überwinden: die Schwerkraft und den Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden…“

Wernher von Braun – deutsch-amerikanischer Raketenbauer (1912-1977), Zitateheft 2007

Bibel

Die Bibel ist ein Liebesbrief Gottes an jeden von uns.

Susanne Steidle – deutsche Schauspielerin (*1964), Zitateheft 2007

Bemerkenswertes Pferd

Ein Pferd, das bis zehn zählen kann, ist ein bemerkenswertes Pferd – kein bemerkenswerter Mathematiker.

Weisheit – Zitateheft 2007

Beispiele

Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2007

Größe

Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Dank

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, daß man sie weitergibt.

Michael Kardinal von Faulhaber – deutscher Theologe, 1917-52 Ezbischof von München und Freising (1869-1952)

Aktien versus Anleihen

Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2007

Alter

Entscheidend ist nicht, wie alt man ist, sondern wie man alt ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2007

Nicht für die Schule…

„Es ist schlimm genug,“ rief Eduard, „daß man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben lernen kann. Unsre Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen.“

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Die Wahlverwandtschaften“ (1809, Hamburger Ausgabe, Bd. 6, S. 270), Zitateheft 2007

Investment-Fonds

Es gab nur einen Ort, um Geld im Investment-Fonds-Geschäft zu machen – genau wie es nur einen Ort für einen maßvollen Mann in einer Kneipe gibt: hinter der Bar, nicht davor… also habe ich in eine Management-Firma investiert.

Paul A. Samuelson – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1970 (1915-2009), Zitateheft 2007

Geduld

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2007

Einschätzen

Der Dumme scheitert, weil er schwierige Dinge für leicht hält. Der Kluge, weil er leichte Dinge für schwierig hält.

John Churton Collins – britischer Schriftsteller (1848-1908), Zitateheft 2007

Kritiker

Fürchte nicht die, die nicht mit Dir übereinstimmen, sondern die, die nicht mit dir übereinstimmen und zu feige sind, es Dir zu sagen.

Napoleon Bonaparte – französischer General und 1804-14 Kaiser (1769-1821), Zitateheft 2007

Alles haben

Du kannst nicht alles haben. Wo würdest Du das unterbringen?

Steven Wright – amerikanischer Komiker und Schauspieler (*1955), Zitateheft 2007

Freiheit

Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, sei er übrigens, was er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.

Friedrich Nietzsche – deutscher Philosoph (1844-1900), Zitateheft 2007

Arbeit

Arbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.

Peter Rosegger – österreichischer Schriftsteller (1843-1918), Zitateheft 2007

Bevölkerungsentwicklung

Früher hatte die Oma mehrere Enkel – heute hat der Enkel mehrere Omas.

dreifacher Familienvater auf einem Familienkongreß in Oschatz – Zitateheft 2007

Erhellen

Kannst Du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe im Haus.

Sprichwort – Zitateheft 2007

Freiheit

Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, daß der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein. Sorge Du, Staat, dafür, daß ich dazu in der Lage bin.

Es geht nicht darum zu sagen: Staat, komm mir zu Hilfe, schütze mich und hilf mir, sondern umgekehrt: Kümmere Du, Staat, Dich nicht um meine Angelegenheiten, sondern gib mir so viel Freiheit und laß mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, daß ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), Zitateheft 2007

Börsengang

Beim Börsengang geht es doch nur darum, daß ein Eigentümer einen größeren Dummen findet, der mehr bezahlt als er selbst. Der Verkäufer weiß in der Regel viel mehr über sein Unternehmen als jeder andere, er hat also einen Informationsvorteil und kann immer zum optimalen Zeitpunkt verkaufen.

Dr. Hendrik Leber – deutscher Fondsmanager (*1957), Zitateheft 2007

Ausreden

Wenn die Vernunft Disziplin erfordert – und das ist meistens der Fall -, verlieben wir uns in die Ausrede.

Roland Baader – deutscher Autor und Publizist (1940-2012), Zitateheft 2007

Deutsch

Das deutsche Schicksal ist es vor dem Schalter zu stehen, die deutsche Idealvorstellung hinter dem Schalter zu sitzen.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), Zitateheft 2007

Beten

Wenn wir arbeiten, arbeiten wir, aber wenn wir beten, arbeitet Gott.

Weisheit – Zitateheft 2007

Mitarbeiter

Jeder Vorgesetzte hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich viel zumuten, als mit solchen, die wenig in Angriff nehmen.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (*1924), Zitateheft 2007

Geh unter der Gnade

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer Du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob Du wachst oder ruhst.

Manfred Siebald – deutscher Liedermacher (*1948), Zitateheft 2007

Geburtsort

Ein Pferd, das im Kuhstall zur Welt kommt, ist deshalb kein Ochse, sondern immer noch ein Pferd.

Hans-Jochen Vogel – deutscher Politiker (SPD), 1972-81 Bundesminister (*1926), Zitateheft 2007

Geschenke

Ein Geschenk ist genau soviel wert, wie die Liebe, mit der es ausgesucht wurde.

Thyde Monnier – eigentlich Mathilde Monnier, französische Schriftstellerin (1887-1967), Zitateheft 2007

Gewinne!

· Laß den Reichtum hinter Dir.

· Repräsentiere das Unternehmen in Bereichen, von denen Du überzeugt bist.

· Frage nach dem Geschäft.

· Kenne Deinen Kunden.

· Nutze die Ressourcen des Unternehmens klug.

· Schiebe nichts auf.

· Wenn Du die Antwort nicht weißt, sage nein, dann besorge sie.

· Wenn Du in einer Grauzone bist, geh zu Deinem Manager.

· Hilf Deinen Kollegen.

· Trage zum Unternehmen und zu Deiner Abteilung bei.

· Behandle Deinen Assistenten wie einen Partner.

· Sei ehrlich … zu Dir selbst und zu Deinen Kunden.

· Sei bescheiden.

· Sei ein guter Zuhörer, nicht ein guter Redner.

· Entwickle eine Langzeit-Perspektive, aber habe kurzfristige Ziele.

· Hab keine Angst vor einem Verlust.

· Kommuniziere mit deinen Kunden … durch Dick und Dünn.

· Hab einen gut durchdachten Geschäftsplan.

· Schau immer in die Zukunft.

· Hab keine Angst vor Zurückweisung; sei auf sie vorbereitet.

· Eröffne keine kleinen Konten; denke Groß!

· Mach alles … mit Disziplin, Enthusiasmus und Ausdauer.

James W. Little – amerikanischer Bankier (Morgan Stanley), Zitateheft 2007

Gewinnen

Du gewinnst nie allein. Am Tag, an dem Du etwas anderes glaubst, fängst Du an zu verlieren.

Mika Häkkinen – finnischer Ex-Formel-1-Rennfahrer (*1968), Zitateheft 2007

Konzentration

Es ist besser viel Arbeit in eine Idee zu investieren, als etwas Arbeit in eine Menge Ideen.

Mike Onghai – amerikanischer Investor (*1970), Zitateheft 2007

Glaube

Gott stirbt nicht an dem Tag, an dem wir nicht länger an eine persönliche Gottheit glauben, aber wir sterben an dem Tag, an dem das Leben für uns nicht länger von dem stets wiedergeschenkten Glanz des Wunders durchstrahlt wird, von Lichtquellen jenseits aller Vernunft.

Dag H. A. C. Hammarskjöld – schwedischer Jurist, 1953-61 UNO-Generalsekretär, Friedensnobelpreis postum 1961 (1905-1961), Zitateheft 2007

Glücklich

Willst Du ein Jahr lang glücklich sein, dann gewinne in der Lotterie.

Willst Du ein Leben lang glücklich sein, dann liebe, was Du tust.

Weisheit – Zitateheft 2007

Große Taten

Zu jeder bedeutenderen Tat gehört eine gewisse Naivität, um nicht vor der Größe des Vorhabens zurückzuschrecken.

Elsa Rentrop – deutsche Schriftstellerin (1907-1994), Zitateheft 2007

Gottes Wort

Wir sind nicht dazu da, der Gesellschaft nach dem Mund zu reden, sondern wir müssen Gott nach dem Mund reden.

Joachim Kardinal Meisner – deutscher katholischer Theologe, 1989-2013 Erzbischof von Köln (1933-2017), Zitateheft 2007

Kirchenwachstum durch Liebe Gottes

Unsere Kirche wächst nicht deshalb so schnell, weil sie vollendete Strukturen oder vollkommene Theorien hätte, sondern weil Millionen von Brüdern und Schwestern die Liebe Gottes in ihrem Leben Wirklichkeit werden lassen.

Shen Enzhen – chinesische Theologin (*1964), aus „Christsein in China – chinesische Stimmen aus Kirche und Forschung“ (2000, Hrsg. Monika Gänßbauer)

Öffentliche Finanzen

Die Theorie und Praxis der öffentlichen Finanzen ist beinahe vollkommen von dem Bestreben geformt worden, die auferlegte Last so weit wie möglich zu verschleiern und diejenigen, die sie letztlich zu tragen haben, so wenig wie möglich darauf aufmerksam zu machen. Es ist wahrscheinlich, daß die gesamte Komplexität der Steuerstruktur, die wir errichtet haben, weitgehend das Resultat der Bemühungen ist, die Bürger dazu zu überreden, der Regierung mehr zu geben, als wozu sie bei voller Faktenkenntnis bereit wären.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1900-1992)

Risiken

Wir haben die Wahl zwischen zwei Risiken: dem Risiko, ein Leben lang zu schlafen, und dem Risiko des Lebens. Wenn wir uns der Herausforderung des Lebens stellen, sind wir wach für alles, was uns umgibt.

Bruder David Steindl-Rast – amerikanischer Benediktinermönch österreichischer Herkunft (*1926)

Bibel

Die Bibel bringt nicht für jeden etwas, sondern alles für jeden Menschen.

wird Hanns Dieter Hüsch zugeschrieben – deutscher Kabarettist (1925-2005)

Staat

Wie es aber die Gesellschaft dem Fürsten nicht gestatten kann, kraft seiner Stellung Gattinnen der Bürger für sich in Anspruch zu nehmen (Original eigentlich: wie auch immer er möchte zu mißbrauchen), so vermag sie ihm auch nicht ein Geldvorrecht zu gewähren, das nur schlechtem Gebrauch dient, indem es Gewinn aus Geldabwertungen macht.

Nikolaus von Oresme – auch Nicolas Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph (vor 1330-1382)

Glaubensbeweis

Meinen Glauben beweise ich nicht, indem ich um das bitte, was ich brauche, sondern indem ich darauf vertraue, daß ich brauche, was ich erhalte.

Bruder David Steindl-Rast – amerikanischer Benediktinermönch österreichischer Herkunft (*1926)

Resignation

Resignation ist der Egoismus der Schwachen.

Jörg Berger – deutscher Fußballtrainer (1944-2010)

Guter Rat

Ein guter Rat kann ein Vermögen Wert sein.

aus einem Prospekt der Franklin Templeton Investment Services GmbH

Veränderungen

Wenn ein neuer Wind weht, pflanzen die einen Eukalyptusbäume, um den Wind zu brechen, und die anderen bauen Windmühlen.

Dr. Wolfgang Oehler – deutscher Manager (*1952)

Ausgleichende Gerechtigkeit

Der Markt ahndet alles, er läßt auf die Dauer nichts ungerecht. Selbst, wenn man noch nicht weiß, ob es das Bessere ist. Der Markt ist die einzige Verbesserungskraft.

Martin Walser – deutscher Schriftsteller (*1927)

Das richtige Ziel

Es mag sein, daß Reverend Fred Craddock, ein bemerkenswerter Prediger aus Georgia, sich etwas vorgestellt hat – auf die Art, wie Prediger es gewohnt sind – aber er sagt, daß die Geschichte wirklich passiert ist.

Dr. Craddock besuchte seine Nichte. Dort war dieser alte Windhund, genau wie die, die über eine Rennstrecke laufen und diese mechanischen Hasen jagen. Seine Nichte hatte ihn zu sich geholt, damit er nicht eingeschläfert wurde, denn seine Rennzeiten waren vorüber.

Dr. Craddock begann eine Unterhaltung mit dem Hund: „Ich sagte zu dem Hund: Läufst Du immer noch Rennen?“ „Nein,“ antwortete er. „Nun, aus welchem Grund? Bist Du zu alt für die Rennen geworden?“ „Nein, ich habe immer noch etwas Feuer in mir.“

„Nun , was dann? Hast du nicht gewonnen?“ „Ich habe über eine Million Dollar für meinen Besitzer gewonnen.“

„Nun, was war der Grund? Schlechte Behandlung?“ „Oh nein,“ sagte der Hund, „sie haben uns königlich behandelt, als wir gelaufen sind.“ „Wurdest Du verletzt?“ „Nein.“

„Warum dann?“ drängte Craddock. „Warum?“ antwortete der Hund. „Ich habe aufgehört.“ „Du hast aufgehört?“ „Ja,“ sagte er, „ich habe aufgehört.“

„Warum hast Du aufgehört?“

„Ich habe einfach aufgehört. Denn nach all diesem Rennen und Rennen und Rennen habe ich herausgefunden, daß der Hase nicht einmal echt war.“

An diesem Tag, an dem wir die erreichten Ziele und den Beginn einer neuen Phase in Ihrem Leben feiern, erfordert es beachtliche Kühnheit meinerseits, Sie zur der Überlegung herauszufordern, welche Art Hase Sie auswählen, um sie während Ihrer Karriere zu jagen. Ich tue das nur weil – das mag Sie überraschen – ich mich selbst herausfordere zu überlegen, ob der Hase, den ich all diese langen Jahre gejagt habe echt ist.

John C. Bogle – amerikanischer Investment-Experte und Autor (*1929)

Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Abwarten

Es gibt ein altes Investment-Sprichwort das besagt, „Kaufe wenn Blut in den Straßen ist.“ Eigentlich ist es manchmal am besten, wenn man eine Weile wartet. Ein Investor mußte nicht während der Aufstände in den Straßen von Watts kaufen; ein Jahr später war ausreichend, um die niedrigsten Preise zu erwischen und ein Vermögen zu machen.

James „Jim“ Rogers – amerikanischer Star-Investor (*1942)

Besitzstandswahrer

Besitzstandswahrer gleichen Schiffspassagieren, die verlangen, den Kurs des Schiffes so auszurichten, daß ihre Kabinen immer in der Sonne liegen, und dabei in Kauf nehmen, daß es auf Grund läuft.

Professor Querulix – deutscher Aphoristiker und Satiriker (*1946)

Auswirkungen

Je ratloser die Politiker den Problemen gegenüberstehen, desto mehr überträgt sich die Unsicherheit auf Währungen, Zinsen und Aktienkurse. Denn der Mensch kämpft härter für seine Zinsen als für seine Rechte.

wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben – französischer General und 1804-14 Kaiser (1769-1821)

Gefahren als Chancen

Die Grundgefahren menschlichen Lebens (Leiden, Altern, Sterben) werden zu Grundchancen, zu einem neuen Leben. Dreierlei kann menschliches Leben unerträglich machen: Die Angst vor der Vernichtung, die Verzweiflung am Absurden und die Trostlosigkeit der Vereinsamung.

Der Mensch sucht Sicherheit, Sinn und Liebe, und wo eines dieser drei völlig fehlt, steht sein Leben vor einer mit natürlichen Mitteln nicht mehr zu überwindenden Schranke. Wo das natürliche Ich an dieser Schranke zerbricht, kann ein neuer Mensch geboren werden.

Und wenn für den natürlichen Menschen Leiden, Krankheit und letzten Endes Sterben die großen Feinde sind, die der Arzt bekämpft, so können gerade die auf dem inneren Weg zu einem Sprungbrett werden in eine Wirklichkeit, in der ein neues Leben anfängt; ein Leben, das seinen Sinn im erfahren und Bezeugen der überweltlichen Wirklichkeit findet und nicht mehr nur im Bestehen, Meistern und Genießen der Welt.

Karlfried Graf Dürckheim – deutscher Diplomat und Psychotheratpeut (1896-1988)

Lernen

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr zuvor.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Wandel der Gesellschaft

Die Gesellschaft läuft unseren Spielregeln weg. Alles was wir bisher gemacht haben, Du arbeitest oder Du arbeitest nicht, das mag in einer Produktionsgesellschaft funktionieren, aber das wird in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der in Zukunft 80% der Menschen beschäftigt sind, nicht passen.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016)

Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.

Victor Hugo – französischer Schriftsteller (1802-1885)

Einheit

Die Einheit in der Vielfalt. Die Vielfalt in der Einheit.

nach Nikolaus von Kues – Kardinal und Universalgelehrter, auch Nicolaus Cusanus (1401-1464)

Beten

Jeder soll lernen zu beten; aber wie er betet, bleibt ihm überlassen.

Father Edward J. Flanagan – amerikanischer Pastor und Gründer des Kinderhilfswerks „Boys Town“, (1886-1948)

Süßes

Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen.

Francesco Petrarca – italienischer Dichter (1304-1374)

Ziel

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden;

wer entscheidet, findet Ruhe;

wer Ruhe findet, ist sicher;

wer sicher ist, kann überlegen;

wer überlegt, kann verbessern

Konfuzius – chinesischer Philosoph (551-479 v. Chr.)

Gott

Ich aber könnte weder existieren noch arbeiten, wenn ich nicht wüßte, daß Gott existiert.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wihelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950)

Statistiken

Er gebraucht Statistiken so wie ein Betrunkener Laternen gebraucht – mehr zum Halt als zur Erhellung.

Andrew Lang – schottischer Schriftsteller (1844-1912)

Die 10 Gebote (nach Martin Luther)

Das erste Gebot: Ich bin der Herr, Dein Gott, der ich Dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, Deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen.
Das vierte Gebot: Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren.
Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten.
Das sechste Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.
Das siebte Gebot: Du sollst nicht stehlen.
Das achte Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten.
Das neunte Gebot: Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Haus.
Das zehnte Gebot: Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was Dein Nächster hat.

Die ausführliche Fassung der Zehn Gebote steht in der Bibel an zwei Stellen: 2. Mose 20 und 5. Mose 5. Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Die hier wiedergegebene Fassung folgt der lutherischen und römisch-katholischen Tradition. Eine andere Zählung ergibt sich dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – gesondert als zweites Gebot geführt wird. – Zitatehefte 2002 – 2017

Aufmerksamkeit

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856)

Falsche Sicherheit

Du hast eine trügerische Sicherheit erworben, und es ist diese trügerische Sicherheit in der Du lebst, die Deine Minderwertigkeitsgefühle erzeugt.
Man lebt so eingewickelt in Decken, geschützt vor Kälte und Hitze. Und es ist nicht gut, niemals Kälte und Hitze an sich heran zu lassen.

Dr. Carl Gustav Jung – Schweizer Psychologe (1875-1961)

Investmententscheidung

Eine Entscheidung, lieber an diesem als an jenem Ort, lieber in diesem und nicht in einem anderen Sektor zu investieren, ist immer auch eine moralische und kulturelle Entscheidung.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyla, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2003

Reichtum

Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Was ist’s gegen Gottes Wort, ja, was ist’s auch nur gegen leibliche Gaben wie Schönheit, Gesundheit und gegen Gaben des Gemüts, wie Verstand, Kunst, Weisheit?

Dennoch trachtet man so emsig danach und läßt sich keiner Arbeit noch Mühe und Gefahr verdrießen noch hindern. Darum gibt Gott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2004

Geschäftsmotivation

Offensichtlich motiviert einen Geschäftsmann der Gewinn. Aber was gibt uns Erfüllung und – warum es nicht sagen? – Stolz, ist zu sehen, wie unsere Geschäftsaktivitäten zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung eines Landes beitragen.

Olacyr Francisco de Moraes – brasilianischer Unternehmer, der an Firmenstandorten kostenlose gesundheitliche Rundum-Versorgung zur Verfügung stellt (1931-2015), Zitateheft 2004

Fortschritt

Die Vorkämpfer des Sozialismus nennen sich Fortschrittliche, aber sie empfehlen ein System, das durch starre Einhaltung der Routine und durch Widerstand gegen jede Verbesserung gekennzeichnet ist. Sie nennen sich Revolutionäre, aber sie wollen den Staat allmächtig machen. Sie versprechen die Segnungen des Garten Eden, aber sie planen, die Welt in ein riesiges Postamt zu verwandeln. Jeder Mensch ist nur ein nachgeordneter Handlungsgehilfe in einem Amt – welch verlockende Utopie! Welch edler Grund, für den es sich zu kämpfen lohnt! Gegen diesen Wahnsinn an Agitation gibt es nur eine Waffe: die Vernunft!

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), Zitateheft 2004

Gib nicht auf

Wenn Dinge falsch laufen, wie es manchmal passieren wird.
Wenn die Straße, die Du entlang stapfst immer bergauf zu gehen scheint.
Wenn wenig Kapital vorhanden ist, aber die Schulden hoch sind.
Und Du lächeln möchtest, aber seufzen musst.
Wenn die Sorgen dich bedrücken.
Ruhe aus, wenn Du mußt, aber gib nicht auf.
Das Leben ist sonderbar mit seinen Drehungen und Wendungen.
Wie jeder von uns manchmal erfährt.
Und manch ein Geselle kehrt um,
Wenn er vielleicht gewonnen hätte, hätte er es nur durchgestanden:
Gib nicht auf, auch wenn das Tempo langsam scheint –
Du könntest mit einem weiteren Versuch Erfolg haben.
Erfolg ist ein umgekrempelter Fehlschlag –
Der Silberstreif in den Wolken des Zweifels.
Und Du kannst niemals sagen, wie nah Du bist.
Es kann nah sein, wenn es so weit scheint:
Also bleib im Kampf, wenn Du am schlimmsten getroffen bist –
Denn gerade wenn die Dinge am schlimmsten scheinen, darfst Du nicht aufgeben.

Motivation

Unsere größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, daß ich so brillant sein soll?
Aber wer bist Du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du Dich klein machst.
Sich klein zu machen, nur damit sich andere um Dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

Marianne Williamson – amerikanische Autorin und Dozentin (*1952). Das Zitat wird oft fälschlicherweise Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 zugeschrieben, siehe dazu: ANC History

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind Menschen. Keiner ist perfekt. Sie kommen immer wieder, um sich über andere zu beschweren. Obwohl die Bibel klar erklärt: „Geh‘ erst mal hin, erkläre es dem anderen, was dich an ihm stört“, versuchen einige Menschen immer wieder, sich über andere zu beschweren statt mit den anderen zu reden und es erst mal selbst zu klären.

Arol Wolford – selbständiger Unternehmer, Chef von 1.200 Mitarbeitern

Philanthropie

Philanthropie in großem Rahmen ist, obwohl lobenswert, ein politischer Akt: Der Tycoon, der die Öffentlichkeit dafür gewinnt, ein Museum lieber an einem statt am anderen Standort zu errichten, hat nicht neue Schönheit erschaffen, sondern der Gesellschaft seine Prioritäten aufgezwungen.

John Train – amerikanischer Autor und Investor (*1928)

Trotzdem

Die Leute sind unvernünftig,
unlogisch und egoistisch.
LIEBE SIE TROTZDEM!

Wenn Du Gutes tust,
werden die Leute Dich beschuldigen,
Du hättest eigennützige Hintergedanken.
TU TROTZDEM GUTES!

Wenn Du erfolgreich bist,
gewinnst Du falsche Freunde und wahre Feinde.
HABE TROTZDEM ERFOLG!

Was Du heute Gutes tust,
wird morgen vergessen sein.
TU TROTZDEM GUTES!

Ehrlichkeit und Offenheit
machen Dich verletzlich.
SEI TROTZDEM OFFEN UND EHRLICH!

Was Du jahrelang aufbaust,
kann über Nacht zerstört werden,
BAU ES TROTZDEM AUF!

Die Menschen, die Hilfe brauchen,
mögen Dich angreifen, wenn Du ihnen hilfst.
HILF DEN MENSCHEN TROTZDEM!

Wenn Du der Welt Dein bestes gibst,
wird sie Dich ins Gesicht schlagen.
GIB DER WELT TROTZDEM DEIN BESTES!

von einer Tafel in Sishu Bhavan, dem Kinderheim von Kalkutta, in dem Mutter Teresa (albanische Ordensfrau, 1910-1997) arbeitete. „Trotzdem“ (Original: „Anyway“) ist ein Text aus acht der zehn „Paradoxical Commandments“ von Dr. Kent M. Keith (siehe Zitat „Anyway“), Zitateheft 2002

Lernen

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

wird Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Aufgeben

Nie, niemals darfst Du aufgeben, in keinem Punkt – sei er groß oder klein, bedeutend oder winzig – niemals darfst Du aufgeben, außer aus ehrenvoller Überzeugung oder Vernunft.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus der Rede „9. Februar 1941 World Broadcast“, Zitateheft 2002

Kinder lernen, was sie erleben

Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.

Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind mit Spott lebt, lernt es schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind mit Toleranz lebt, lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind mit Ermutigungen lebt, lernt es Zuversicht.

Wenn ein Kind mit Lob lebt, lernt es wertzuschätzen.

Wenn ein Kind mit Fairneß lebt, lernt es Gerechtigkeit.

Wenn ein Kind mit Sicherheit lebt, lernt es, Glauben zu haben.

Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind mit Zustimmung und Freundschaft lebt, lernt es, Liebe in der Welt zu finden.

gesehen auf Guthrie Castle, Schottland – Zitateheft 2002

Wesentliches

Mensch! Werde wesentlich.

Denn wenn die Welt vergeht,

so fällt der Zufall fort –

das Wesen, das besteht.

Angelius Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker, (1624-1677), Zitateheft 2002

Wertewandel

Mittelfristig wird ein fundamentaler Wertewandel den Luxussektor verändern: Knapp sind in der postindustriellen Gesellschaft nicht mehr Autos, Champagnerflaschen, Schränke oder Fernseher. Sie Sehnsüchte richten sich nach den „transmateriellen“ Gütern: Zeit, Aufmerksamkeit, Ruhe, Klarheit.

Matthias Horx – deutscher Unternehmensberater und Zukunftsforscher (*1955), aus dem „Zukunftsletter“ 200(X), Ausgabe 1/2001, Zitateheft 2002

Bettlektüre

Wenn Du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit Dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es – gleich wie ein Tier – wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn Du am Morgen aufstehst, sollst Du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2002

Erfolg

Mein materieller Erfolg ist nicht zurückzuführen auf das, was ich selbst getan habe, sondern auf die Fähigkeit, andere zu kennen und auszusuchen, die es besser wußten als ich. Kostbares Wissen, daß jeder Mann besitzen kann. Ich verstehe (zum Beispiel) nicht eine Dampfmaschine, aber ich versuchte, den viel komplizierteren Mechanismus zu verstehen – den Menschen.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1835-1919), Zitateheft 2003

Charakter

Das beste Maß für den Charakter einer Person ist (a), wie sie Menschen behandelt, die ihr nichts Gutes tun können, und (b) wie sie Leute behandelt, die sich nicht wehren können.

Abigail van Buren – eigentlich Pauline Esther Friedman Phillips, amerikanische Ratgeberkolumnistin (1918-2013), Zitateheft 2003

Richtungsweisend

Das wichtigste eines ersten Schrittes ist nicht die Weite, sondern die Richtung!

Weisheit – Zitateheft 2003

Staatsfinanzen

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörde muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht pleite gehen soll.

Marcus Tullius Cicero – römischer Politiker (106-43 v. Chr.), Verteidiger der demokratischen Republik und Gegener des allumfassenden Kaiserreichs 63 v. Chr., Zitateheft 2003

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten – das ist die Bedingung für den Erfolg.

Nimm Dir Zeit zum Denken – dies ist die Quelle der Kraft!

Nimm Dir Zeit, um zu lesen – das ist die Voraussetzung des Wissens!

Nimm Dir Zeit, um zu Spielen – das ist das Geheimnis der Jugend!

Nimm Dir Zeit, um Freundschaft zu pflegen – das ist die Pforte zum Glück!

Nimm Dir Zeit, um zu Träumen – das ist der Weg, der zu den Sternen führt!

Nimm Dir Zeit, um froh zu sein – das ist die Musik der Seele!

Nimm Dir Zeit, um zu lieben – sie ist der wahre Reichtum des Lebens!

nach einem irischen Originaltext – Zitateheft 2003

Investorenverdummung

Man kann entweder einige Investoren dauernd täuschen oder alle von ihnen kurze Zeit hinters Licht führen, aber niemals alle immerfort verdummen.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Mut

Der Mut besteht nicht daran, daß man die Gefahr übersieht, sondern daß man sie sehend überwindet.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825)

Verleger

Verleger gehören ins Parkett und nicht auf die Bühne.

Roy Herbert Lord Thomson – kanadisch-britischer Verleger (1894-1976)

Seelenruhe

Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

Georg Christoph Lichtenberg – deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799)

Folter

In früheren Zeiten bediente man sich der Folter, heutzutage bedient man sich der Presse: Das ist gewiß ein Fortschritt.

Oscar Wilde – englischer Schriftsteller (1854-1900)

Überlegungen

Wer überlegt, sucht auch Beweggründe, nicht zu dürfen.

Gotthold Ephraim Lessing – deutscher Schriftsteller (1729-1791)

Zufriedenheit

Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem Rabbi.

„Rabbi“, fragten Sie, „was tust Du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie Du.“

Der antwortete mit einem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was Du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“

Es kam die gleiche Antwort: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Rabbi nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr, wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid.

In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Laßt Euch auf diesen nicht meßbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“

Weisheit – Zitateheft 2005

Zufälle

Zufälle gibt es für mich nicht, denn alles, was uns zufällt, ist auch uns zugedacht.

Dr. Friedhelm Hofmann – deutscher katholischer Geistlicher, seit 2004 Bischof von Würzburg (*1942), Zitateheft 2005

Wollen

Wer etwas will, sucht Wege.
Wer etwas nicht will, sucht Gründe.

Harald Kostial – deutscher Gründungsunternehmer (*1959), Zitateheft 2005

Werkzeug

In des tumben Toren Hand ist das beste Werkzeug Tand.

Daniel Düsentrieb – Disney-Comic-Figur, Zitateheft 2005

Wagnisfinanzierung

Wir unterstützen Unternehmer, nicht Unternehmen.

Motto von Wagnisfinanzierern – Zitateheft 2005

Vertrauen

Wir fürchten uns nicht davor, dem amerikanischen Volk unerfreuliche Fakten, fremde Ideen, ausländische Philosophien und konkurrierende Werte anzuvertrauen. Denn eine Nation, die sich davor fürchtet, sein Volk in einem freien Markt zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden zu lassen, ist eine Nation, die sich vor ihrem Volk fürchtet.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), Zitateheft 2005

Vertrauen

Auf Gott vertrauen wir. Von allen anderen verlangen wir Zahlen.

Prof. Dr. William Edwards Deming – Gründer der „Total Quality“-Bewegung (1900-1993), Zitateheft 2005

Vertrauen

Lieber Geld verlieren als Vertrauen.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer (1861-1942), Zitateheft 2005

Vergleichen

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer protestantischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks, Zitateheft 2005

Verantwortung

Der weltanschaulich neutrale freiheitliche Staat lebt von der sittlichen Bindung und Verantwortlichkeit seiner Bürger und damit von Voraussetzungen, die er selbst weder schaffen noch garantieren kann. Diese Verantwortlichkeit hat auch in einer pluralistischen Gesellschaft oft ein religiöses Fundament. Eine lebendige Kirche kann deshalb viel dazu beitragen, daß dieses Fundament immer wieder erneuert wird.

Prof. Dr. Dr. Ernst Wolfgang Böckenförde – deutscher Jurist, 1983-96 Bundesverfassungrichter (*1930), Zitateheft 2005

Tugenden als Führungsgrundlage

Es gibt viele Führungsgrundsätze, die heute verkündet werden. Ich möchte eine alte Tradition aufgreifen und die vier Kardinaltugenden: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß und Klugheit und die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe als Grundlage des Führens nehmen.

Jeder Kardinaltugend ordnet sich jeweils eine Tugend (Komplementärtugend) an, die ihr verwandt ist und sie weiter entfaltet: der Gerechtigkeit die Wahrheit, der Tapferkeit die Treue, der Klugheit die Weisheit und dem richtigen Maß die Versöhnung.

Die Kardinaltugenden sind für die griechische Philosophie der Weg, den Reichtum der Seele zu entfalten, den Menschen zu seinem wahren Selbst zur führen und ein gedeihliches Miteinander zu ermöglichen.

Die drei göttlichen Tugenden sind für die Theologie und Philosophie des Mittelalters die konkrete Entfaltung der Spiritualität für den Alltag. Spiritualität heißt dabei nicht, daß ich möglichst fromm bin, sondern daß an der Art und Weise meines Führens deutlich wird, wie ich den Menschen sehe und wie ich mit ihm umgehe, ob da etwas Geistliches und letztlich zutiefst Menschliches aufscheint.

Pater Anselm Grün – Mönch und Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945); aus „Führen mit Werten“ (Olzog Verlag 2003) , Zitateheft 2005

Steuern sparen

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat auch das Recht, Steuern zu sparen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2005

Vollkommenheit

Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel.

Die Bibel, Matthäus 5, 48 (HFA)

Tägliches Beten

Beginnen und beenden Sie jeden Tag mit einem Gebet vor Gott – das schafft Gelassenheit und Selbstsicherheit.

Alexander von Schönburg – deutscher Journalist (*1969), im Magazin „Focus“ zum Thema „6 Dinge, die einem das Leben preiswert verschönern“, Zitateheft 2005

Staatsschulden

Gesegnet seien die Jungen, denn sie werden die Schulden unseres Staates erben.

Herbert C. Hoover – amerikanischer Politiker, 1929-33 31. Präsident (1874-1964), Zitateheft 2005

Sichtweisen

Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.

ägyptisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Seelenheil

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele zu verlieren? Gibt es etwas Kostbareres als die Seele?

Die Bibel, Matthäus 16,26 (NLB) – Zitateheft 2005

Prinzipien

Ein Volk, das seine Privilegien über seine Prinzipien stellt, hat bald beides verspielt.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969), Zitateheft 2005

Klugheit und Kühnheit

Die Klugheit ist sehr geeignet zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, ab 1740 König von Preußen (1712-1786)

Ruhm

Fürchte den Ruhm wie die Schweine das Dickwerden.

Dieter Ammer – deutscher Manager, 2003-07 Vorstandsvorsitzender der Tchibo-Holding (*1950), lt. Manager-Magazin 4/2004, Zitateheft 2005

Presse

Wenn ich Interviews gebe, zehrt das an den Kräften. Und dann leidet die Musik.

Norah Jones – amerikanische Sängerin und Songwriterin (*1979), im Magazin „Focus“, Zitateheft 2005

Presse

Für mich ist es unerträglich, wenn mir Journalisten dumm kommen oder aggressiv sind. Dann möchte ich am liebsten aufspringen und gehen. Aber ich versuche, das wie eine Prüfung durchzustehen.

Peter Hoeg – dänischer Schriftsteller (*1957), Zitateheft 2005

Predigen

Auf der Kanzel schaut die Gemeinde dem Prediger ins Herz. Packend zu predigen vermag, wer selbst gepackt wurde.

Prof. Dr. Peter Lampe – Professor für das Neue Testament an der Universität Heidelberg, Predigtpreis 2003 (*1954), Zitateheft 2005

Mythos als Feind der Wahrheit

Der große Feind der Wahrheit ist oftmals nicht die Lüge – vorsätzlich, erfunden und unredlich – sondern der Mythos – beständig, überzeugend und wirklichkeitsfremd. Zu oft halten wir an den Klischees unserer Vorfahren fest. Wir unterwerfen alle Fakten einem Satz vorgefertigter Interpretationen. Wir genießen die Bequemlichkeit, Meinungen auszuleihen, ohne die Unannehmlichkeit, nachdenken zu müssen.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), in einer Rede an der Universität Yale am 11. Juni 1962, Zitateheft 2005

Manager

Mit Managern ist es wie mit Schuhen. Sie müssen so lange suchen, bis einer richtig sitzt.

Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell – deutscher Unternehmer(*1941), Zitateheft 2005

Management-Einstellung

Als Teilhaber von mehr als einem Dutzend Unternehmen sind wir notwendigerweise abwesende Eigentümer. Deshalb ist unsere erste und vorrangige Aufgabe bei der Beurteilung eines Investments, herauszufinden, ob das Management für uns arbeiten würde. Würde das Management mit seiner Kenntnis vom Geschäft das tun, was ein Eigentümer mit Langfrist-Perspektive tun würde?

Arthur D. Clarke – amerikanischer Investment Advisor (*1942), Zitateheft 2005

Lernen

Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei – italienischer Astronom und Physiker (1564-1642), Zitateheft 2005

Langzeitinvestments

Es werden mehr Vermögen duch jahrelanges Sitzen auf guten Wertpapieren gemacht, als durch ständiges Handeln.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Langzeitinvestments

Die wirklich hervorragenden Unternehmen zu finden und mit ihnen durch all die Schwankungen des Marktes zu gehen, hat sich sogar in diesen frühen Zeiten (bezieht sich auf 1913) für wesentlich mehr Leute als wesentlich gewinnbringender erwiesen, als die farbenfrohere Praxis, zu versuchen, Aktien billig zu kaufen und teuer zu verkaufen.

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2005

Konkurrenz

Ich danke allen, die mich haben gewähren lassen.

Heinz Nixdorf – deutscher Computer-Unternehmer (1925-1986), Zitateheft 2005

Kalkuliertes Risiko

Ich habe wohl nicht mehr als in der Hälfte der Fälle recht, aber ich verdiene einfach sehr viel Geld, wenn ich richtig liege, und ich verliere so wenig Geld wie möglich, wenn ich unrecht habe.

George Soros – amerikanischer Macro-Hedgefonds-Manager und Philanthrop (*1930), Zitateheft 2005

Integrität

Hat das Unternehmen ein Management von Integrität, die über jeden Zweifel erhaben ist?

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004)

Hoffnung

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Weisheit

Wert des Lebens

Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nützen. Ein Mensch kann lange, aber dennoch sehr wenig leben.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

Wissen

Wissen hat keinerlei Wert, bevor man es nicht in die Praxis umsetzt.

Sprichwort

Hoffnung

Jedes Kind hat seine eigene Chance.

Weiser Arzt auf die Frage beunruhigter Eltern, welche Überlebenschancen ihr Kind habe: Dem Kind geht es heute gut.

gehört auf der Ira W. Sohn Conference for Tomorrows Childrens Fund – Zitateheft 2005

Haltedauer

Wie lange sollten Sie eine Aktie halten? So lange, wie die guten Dinge, die Sie auf das Unternehmen aufmerksam gemacht haben, immer noch da sind.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Großzügig sein

Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

Die Bibel, 2. Korinther 9,6 (EU) – Zitateheft 2005

Leben

Alles Leben ist Problemlösen.

Sir Karl Raimund Popper – englischer Philosoph und Soziologe österreichischer Herkunft (1902-1994)

Lernen

Sage es mir, und ich werde es vergessen;

zeige es mir, und ich werde es behalten;

lass‘ es mich tun, und ich werde es können!

Weisheit

Verzicht

Der Verzicht nimmt nicht. Der Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

Martin Heidegger – deutscher Philosoph (1889-1976), aus „Der Feldweg“ (1953)

Gottes Liebe

Die Liebe Gottes bewahrt uns zwar nicht vor allem Leid, aber sie bewahrt uns in allem Leid.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (*1928), Zitateheft 2005

Gier

Der Gedanke an den großen Profit vertreibt die Weisheit.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2005

Komitees

Komitees sollten klein sein und eine ungerade Teilnehmerzahl haben, vorzugsweise unter drei.

Weisheit

Gewissenserforschung

1. Gott, ich glaube, daß Du hier und jetzt für mich gegenwärtig bist und daß Du mich liebst.

2. Gott, Du kennst meine Schwächen besser als ich selbst. Hilf mir mit Deinem Licht, diesen Tag zu überschauen.

3. Gott, hilf mir, jetzt die Ereignisse dieses Tages zu erinnern, um Deinen Segen und meine Verfehlungen zu erkennen.

4. Gott, ich bitte Dich um Vergebung meiner Verfehlungen, und ich danke Dir für deinen Segen.

5. Gott, ich blicke auf die kommenden Stunden und Tage. Laß mich stets Deine Nähe spüren, und zeige mir, wie ich so werden kann, wie Du mich willst.

nach Ignatius von Loyola – baskischer Mönch, Gründer des Jesuiten-Ordens (1491-1556), Zitateheft 2005

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung einer Firma ist vergleichbar mit einem Bikini. Was sie enthüllt ist interessant, aber entscheidend ist, was sie verbirgt.

Burton G. Malkiel – amerikanischer Ökonom, Professor für Wirtschaft an der Princeton Universtät (*1932), Zitateheft 2005

Gerechtigkeit

Wenn wir bekommen, was wir verdienen, ist das Gerechtigkeit.

Wenn wir nicht bekommen, was wir verdienen, ist das Barmherzigkeit.

Wenn wir bekommen, was wir nicht verdienen, ist das Gnade.

Sprichwort – Zitateheft 2005

Geld

Geschäft ist mehr als Geld. Ein Geschäft, das nichts als Geld verdient, ist kein gutes Geschäft.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2005

Geld

Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit – dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

Jean-Jacques Rousseau – französischer Schriftsteller und Philosoph (1712-1778), Zitateheft 2005

Führung

Wer meint zu leiten, ohne daß ihm jemand folgt, geht nur spazieren.

John C. Maxwell – amerikanischer ehemaliger Pastor, Autor mehrerer Bücher zum christlichen Führungsstil (*1947), Zitateheft 2005

Freundschaft

Niemand kann einem anderen gut Freund sein, der sich nicht selbst gut Freund ist.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2005

Geheimnis der Liebe

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2005

Freiheit

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), Zitateheft 2005

Fortschritt

Den Fortschritt verdankt man den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung.

Herbert George Wells – englischer Schriftsteller (1866-1946), Zitateheft 2005

Engagement

Wenn Du aufhörst, einen Beitrag zu leisten, beginnst Du zu sterben.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenrechtscharta (1884-1962), Zitateheft 2005

Erfolg

Erfolg verändert den Menschen nicht, er entlarvt ihn.

Max Frisch – Schweizer Schriftsteller (1911-1991), Zitateheft 2005

Engagieren

Es gibt zu viele Narren, die glauben, es ginge ihnen besser, wenn sie sich aus allem heraushalten würden. Wer sich nicht engagiert, den frisst der Egoismus. Ich mag keine Egoisten. Gleichgültigkeit ist eine gefährliche Krankheit, ein gemeingefährliches Virus.

Josef Klüh – deutscher Unternehmer (*1942), Zitateheft 2005

Ehe

Das Geheimnis einer guten Ehe ist nicht, den richtigen Partner zu finden, sondern einem anderen der richtige Partner zu sein.

Weisheit- Zitateheft 2005

Freiheit und Offenheit

Freiheit – und Offenheit, die damit einhergeht – wird uns nicht geschenkt. Die Menschen müssen darum kämpfen, immer wieder.

Alfred Herrhausen – deutscher Bankier (1930-1989)

Dummheiten

Lache nicht über die Dummheiten der anderen, sie können Deine Chance sein.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2005

Diskussionsstoff

Große Geister diskutieren über Ideen.

Durchschnittliche Geister diskutieren über Geschehnisse.

Kleine Geister diskutieren über Menschen.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenrechtscharta (1884-1962), Zitateheft 2005

Diskussion

Stelle Dich nicht auf die falsche Seite einer Diskussion, nur weil Dein Gegner auf der richtigen Seite steht.

Baltasar Gracián y Morales – spanischer Philosoph und Schriftsteller (1601-1658), Zitateheft 2005

Der Herr sei vor Dir

Der Herr sei vor Dir, um Dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben Dir, um Dich in die Arme zu schließen und Dich zu schützen.
Der Herr sei hinter Dir, um Dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter Dir, um Dich aufzufangen, wenn Du fällst und Dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in Dir, um Dich zu trösten, wenn Du traurig bist.
Der Herr sei um Dich herum, um Dich zu verteidigen, wenn andere über Dich herfallen.
Der Herr sei über Dir, um Dich zu segnen. So segne Dich der gütige Gott.

irischer Reisesegen – Zitateheft 2005

Christlich

In Zukunft wird man uns nicht fragen, ob wir evangelisch oder katholisch sind, sondern ob wir Christen sind und woran man das erkennt.

Peter Beier – deutscher Theologe, 1989-96 Präses der evangelischen Kirche im Rheinland (1934-1996), Zitateheft 2005

Erziehung

Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

John Wilmot, 2. Earl von Rochester – englischer Satiriker (1647-1680)

Kapitalbildung

Kapitalbildung muß durch Eigeninteresse angetrieben werden, man kann Vermögen nicht mit Wohlwollen anlocken.

Walter Bagehot – englischer Ökonom und Autor (1826-1877)

Charakter

Der Ruf ist, was andere von uns denken; Charakter ist, was Gott und die Engel über uns wissen.

Thomas Paine – amerikanischer Unabhängigkeitskämpfer und Menschenrechtler, die „Stimme der amerikanischen Revolution“ (1737-1809), Zitateheft 2005

Beten und Arbeiten

Bete, als ob alles Arbeiten nichts nützt und arbeite, als ob alles Beten nichts nützt.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2005

Berufung

Plötzlich weiß man: Dies ist mein Weg. Dies ist mein Platz. Hier, und nur hier, werde ich meine Erfüllung finden.

Mutter Gertraud – deutsche katholische Ordensschwester, 1986-99 Äbtissin der Benediktinerabtei Maria Frieden Kirchschletten, Zapfendorf (*1931), Zitateheft 2005

Bedürfnisse und Gier

Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2005

Unternehmer

Im Erkennen und Durchsetzen neuer Möglichkeiten … liegt das Wesen der Unternehmerschaft.

Weisheit

Alle im gleichen Boot

Diejenigen, die immer davon reden, daß wir doch alle im gleichen Boot sitzen, sind meist diejenigen, die sich rudern lassen.

Helmut Ruge – deutscher Satiriker (1940-2014)

Ausflucht

Die Berufung auf die Dummheit und Gemeinheit der anderen ist immer eine Flucht aus der eigenen Verantwortung.

Prof. Dr. Theodor Heuss – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 erster Bundespräsident (1884-1963), Zitateheft 2005

Aufgabe ernst nehmen

Nimm immer Deine Aufgabe ernst, niemals Dich selbst.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969), Zitateheft 2005

Aktiv

Aktiv sein beinhaltet Risiken und Kosten, aber die sind viel geringer als die langfristigen Risiken und Kosten von bequemer Inaktivität.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), Zitateheft 2005

Aktienquote

Ich habe nicht genug Gefühl dafür, wann ich Bargeld anlegen soll, deshalb ist unser gesamtes Vermögen immer in Aktien angelegt.

Philip Carret – amerikanischer Investor und Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Achterbahn

Wissen Sie überhaupt, was das ist: Erfolg haben? Erfolg nach Jahrzehnten des Hungers, der Not?

Ein Gefühl wie auf der Achterbahn ist das, wenn man die obere Schleife von der Acht entlangfährt: Ein bisschen schwindlig ist einem, weil es doch so hoch ist, aber man ist glücklich, rauschhaft glücklich. Viel glücklicher wäre man noch ohne die geheime Angst, diese Angst vor dem Moment, wo es die Rutschbahn wieder runtergeht. Und diese Angst haben sie alle in meiner Branche, die meisten sagen es bloß nicht, weil sie sogar davor Angst haben.

Eddie Constantine – amerikanischer Schauspieler und Sänger (1917-1993), Zitateheft 2005

Die unteren 10 Prozent

Das grausamste System der Welt ist, wenn Sie Leuten 3-4 Prozent Gehaltserhöhung als Inflationsausgleich geben. Sie schleppen sie mit, bieten Ihnen kein Personalgespräch, sagen ihnen nicht, was sie falsch machen, wie sie sich verbessern können. Und dann kommt eine Rezession.

Dann rufen Sie sie herein und sagen „Hey, Sie müssen gehen.“ Das ist die grausamste Form von Management.

Wir sagen den unteren 10 Prozent „Seht her, Ihr habt ein Jahr. Sucht euch etwas wo Ihr hingehen könnt.“ Und das machen sie. Sie haben gute Empfehlungen, sie gehen raus und bauen eine neue Karriere auf, anstatt immer in den unteren 10 Prozent festzukleben. Halten Sie das nicht für grausam. Sehen Sie die Verpflichtung, den Leuten zu sagen, wo sie stehen, als eine der wichtigsten in Ihrer Position als Vorgesetzter.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Stille

Unsere größten Erlebnisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Schriftsteller (1763-1825)

Menschen

Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Bildung

Die beste Bildung findet ein Mensch auf Reisen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Menschen und Arbeit

Manche Menschen erinnern an Wale, Sie tauchen auf, wenn die Arbeit getan ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937)

Liebe zur Arbeit

Ein Mensch, der seine Arbeit liebt, wird niemals alt.

Pablo Casals – spanischer Cellist (1876-1973)

Lüge

Es wird nie so viel gelogen, wie vor der Wahl und nach der Jagd.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898)

Zukunft

Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

Rainer Maria Rilke – österreichischer Erzähler und Dichter (1875-1926)

Tücke des Geldes

Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Sinnvoll investieren

Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

wird André Kostolany zugeschrieben – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Unabhängigkeit

Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Staatshaushalt

Kein Staat ist in der Lage, sich genügend einzuschränken, wenn ihm unbeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Diese Erfahrung muß jede Generation, die nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, von neuem machen.

C. Erich Leverkus – deutscher Bankier (*1926)

Gottesnähe

Auch wer nahe am lieben Gott dran ist, muß mit Adam Riese rechnen.

Dr. Norbert Blüm – deutscher Politiker (CDU), 1982-98 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (*1935)

Erfolgsfaktoren

– Das Unternehmen kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn es das Leben der Menschen verbessert.

– Der Reichtum der Menschen ist die Arbeit – nicht das Geld. Das ist nur ein Werkzeug, um durchs Leben zu kommen.

– Laß das, was Du tust, immer klar sein und mach es nach außen lesbar.

Pietro Barilla – italienischer Lebensmittel-Unternehmer (1913-1993), Zitateheft 2006

Zuversicht

Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2006

Zwänge

Was für ein merkwürdiges Phänomen ist es, daß Du Menschen dazu bringen kannst für die Freiheit der Welt zu sterben, die nicht einmal das kleine Opfer bringen, das nötig ist, um sie von ihren eigenen Zwängen zu befreien.

Bruce Barton – amerikanischer Autor und Werbefachmann (1886-1967), Zitateheft 2006

Zeit

Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

Sinnspruch – gefunden auf der Sonnenuhr des Hotels Sonnenberg, Ober-Lech, Österreich, Zitateheft 2006

Wozu statt Warum

Das Hebräische kennt das Wort „Warum“ (eher rückwärtsgerichtet) nicht. Es kennt nur das eher zukunftsgerichtete „Wozu“.

Zitateheft 2006

Wollen und Vollbringen

Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus.

Die Bibel, Philipper 2,13 (EU) – Zitateheft 2006

Wert eines Unternehmens

Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus.

Wertvoll an einem Unternehmen sind die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie es tun.

Heinrich Nordhoff – deutscher Manager ehemaliger Vorstandsvorsitzender von VW (1899-1968), Zitateheft 2006

Wiedergutmachung

Die schlimmsten Fehler macht man in der Absicht, einen Fehler gutzumachen.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2006

Weitermachen

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2006

Warum ich Christ bin

Ich will euch sagen, warum ich ein Christ bin, … weil die Welt unglaublich geschwätzig ist, laut und vorlaut, solange alles gutgeht. Nur wenn jemand stirbt, dann wird sie verlegen, dann weiß sie nichts mehr zu sagen.

Genau an diesem Punkt, wo die Welt schweigt, richtet die Kirche eine Botschaft aus. Ich liebe die Kirche um dieser Botschaft willen.

gefunden als Zitat eines Pfarrer in „Das Urteil“ (1975) von Hildegard Knef – deutsche Sängerin, Autorin und Schauspielerin (1925-2002), Zitateheft 2006

Vertrauen auf Gott

Befiehl dem HERRN Deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.

Die Bibel, Psalm 37,5 (LUT) – Zitateheft 2006

Vermögen ist Verantwortung

Mein Leben würde ich auch als völlig unvollkommen empfinden, wenn ich die Hunderte von Millionen vererbt hätte, um dann einen freudigen Ruhestand zu durchleben, denn dann hätte ich ja die Aufgabe abgegeben statt sie zu erfüllen.

Es ist eine merkwürdige Sache, daß die meisten Menschen immer nur bis zum Punkt des Vermögenserwerbs denken, und bei dem, was danach kommt, das Denken abschalten. Wie ein Happy-end im Film. Sie träumen vom Lottogewinn, und dann ist Schluß.

Dann aber muß das Denken und Bedenken erst anfangen, denn wie ich sagte, ist Vermögen eine vom Schicksal aufgetragene und daher mitgebrachte Verantwortung, und nicht ein Zufallsprodukt von Glück, wie Amerikaner es nennen würden, oder von eigener Tüchtigkeit.

Natürlich braucht es normalerweise auch der eigenen Tüchtigkeit, sogar hoher Tüchtigkeit, um durch harte Arbeit zu dem Vermögen zu kommen. Aber harte Arbeit ist keine hinreichende Bedingung. Viele Menschen arbeiten sehr hart, müssen aber dennoch ihr Leben in schwierigen Verhältnissen verbringen.

Wenn man 100 Millionen sein eigen nennt, so hat man die ja nicht verdient, sondern gemacht, dadurch daß viele andere geholfen haben. Warum soll man dann nicht vielen anderen helfen?

Peter M. Schnell – deutscher Gründungsunternehmer, Vorsitzender des Vorstandes der Software AG-Stiftung (*1938), Zitateheft 2006

Ursprung

Das Wasser ist am besten an der Quelle.

deutsches Sprichwort – Zitateheft 2006

Unternehmer

Unternehmer sein heißt, eine differenzierte Sicht der Zukunft zu haben.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), Zitateheft 2006

Taten

Taten sprechen deutlicher als Worte.

Sprichwort – Zitateheft 2006

Wert beurteilen

Die größte Gabe ist es, den Wert der Dinge richtig zu beurteilen.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld- französischer Aphoristiker (1613-1680)

Spuren im Sand

Am Ende seines Lebens blickte ein Mann zurück. Er sah zwei Fußspuren im Sand. Seine und die von Gott, seinem göttlichen Partner. An vielen Stellen seines Lebens war nur eine Fußspur zu sehen. Es war dies an den traurigsten und schwersten Augenblicken des Lebens.

Dies beunruhigte ihn sehr. Er fragte Gott: „Freund, Du versprachst mir einst, Du würdest den ganzen Weg bei mir sein, wenn ich nur fest entschlossen wäre, Dir zu folgen. Wo warst Du, als ich traurig war und es mir schlecht ging?“

Gott antwortete: „Mein Freund, als Du traurig warst und es Dir schlecht ging, da hatte ich Dich auf meinen Händen getragen.“

wird Margaret Fishback Powers zugeschrieben – kanadische Kinder- und Jugendbuchautorin (*etwa 1944), Zitateheft 2006

Sinn

Unternehmen existieren, um einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

David Packard – amerikanischer Industrieller, Gründer von Hewlett-Packard (1912-1996), Zitateheft 2006

Risiko

Nichts geschieht ohne Risiko. Aber ohne Risiko geschieht auch nichts.

Walter Scheel – deutscher Politiker (FDP), 1974-79 Bundespräsident (1919-2016), Zitateheft 2006

Reisesegen ins neue Jahr

Möge Gott Dir immer geben,
was Du brauchst:
Arbeit für Deine fleißigen Hände,
Nahrung für Deinen hungrigen Leib,
Antworten für Deinen fragenden Geist,
Freude und Liebe für Dein warmes Herz
und Frieden für Deine suchende Seele.

aus Irland – Zitateheft 2006

Reinvestieren

Unternehmen haben die Möglichkeit, erwirtschaftete Mittel intern zu Renditen zu reinvestieren, die einem Finanz-Investor nicht zugänglich sind. Durch das damit verbundene „internal compounding“ kann der innere Wert solcher Unternehmen langfristig in einer geometrischen Reihe anwachsen. Keine andere Asset-Klasse bietet diese Möglichkeit.

Dr. Burkhard Wittek – Münchner Investor (Forum Family Office) (*1953), Zitateheft 2006

Regieren

Ohne Gott und die Bibel ist es unmöglich, die Welt richtig zu regieren.

George Washington – amerikanischer Politiker, 1789-97 erster Präsident (1732-99), Zitateheft 2006

Quereinsteiger

Der Erfolg von Quereinsteigern beruht auf der Arroganz der Etablierten.

Gert Rippl – deutscher Unternehmer (*1945), Zitateheft 2006

Probleme und Fähigkeiten

Wünsch Dir nicht weniger Probleme, sondern mehr Fähigkeiten.

Weisheit – Zitateheft 2006

Ordnung

Wer die Welt in Ordnung bringen will, gehe zuerst dreimal durchs eigene Haus.

Sprichwort aus Südasien – Zitateheft 2006

Neujahrsgebet eines Pfarrers von 1883

Herr, setze dem Überfluß Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere die Beamten und Politiker, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Laß die Leute meine Predigten verstehen und hilf mir, was ich predige auch selbst zu halten.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Pfarrer Hermann Kappen – deutscher katholischer Priester, Pfarrer der Gemeinde St. Lamberti in Münster (1818-1901), Zitateheft 2006

Neue Ideen

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Idee durchgesetzt hat.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2006

Nehmen und geben

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir nehmen, aber wir verdienen unser Leben mit dem, was wir geben.

Weisheit – Zitateheft 2006

Nachrichtenwert

Daß das Böse immer noch einen höheren Nachrichtenwert hat als das Gute, ist kein schlechtes Zeichen. Es beweist, daß das Gute auch weiter die Regel ist, das Böse dagegen die Ausnahme.

Nils Johnsson – schwedischer Publizist, Zitateheft 2006

Menschen beurteilen

Wenn Gott den Menschen mißt, legt er das Maßband nicht um die Taille, sondern um das Herz.

Schwester Gaudentia Bröcker – deutsche Ordensfrau, Clemensschwester (*1932), Zitateheft 2006

Journalisten

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967)

Horizont

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967)

Menschen

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2006

Meckern

Nur wer selbst was tut, darf meckern.

Dr. Michael Fuchs – deutscher Politiker (CDU) und Unternehmer  (*1949), Zitateheft 2006

Märkte

Märkte sind wie Fallschirme, sie funktionieren nur, wenn sie sich öffnen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2006

Kritik

Ihre Kritik ist mir sehr wichtig. Ich zeig ihr öfter mal ’ne Rede, ehe sie gehalten wird, und sag: Geh mal mit Bleistift bei, mach ma ’n Kringel an Rand oder ’n Fragezeichen, wo deiner Meinung nach was falsch ist…

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), über seine Ehefrau Hannelore „Loki“ Schmidt (1919-2010)

Macht des Bösen

Die Macht der Bösen lebt von der Feigheit der Guten.

Don Giovanni Melchiore Bosco – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), Zitateheft 2006

Lernen

Wer aufhört zu lernen ist alt. Er mag zwanzig sein, oder achtzig.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2006

Liebe

Es ist nicht das, was Du tust, sondern wieviel Liebe Du in die Dinge setzt.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Lebensweisheit

Sieh zu, daß nie jemand zu Dir kommt, ohne besser und glücklicher fortzugehen

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Kreditwürdigkeit

Das Wichtigste ist Charakter … wichtiger als Geld oder Besitz oder irgendwas sonst.

John Pierpont Morgan – amerikanischer Bankier (1837-1913), Zitateheft 2006

Kraft schöpfen

Meine Kraft schöpfe ich aus den Ideen für die Zukunft, nicht aus den Leistungen, die hinter mir liegen.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), Zitateheft 2006

Jahreslosung 2006

Gott spricht: Ich lasse Dich nicht fallen und verlasse Dich nicht.

Die Bibel, Josua 1,5 (EU) – Zitateheft 2006

Intelligenz

Die höchste Form der Intelligenz ist der gesunde Menschenverstand.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2006

Hochzielen

Greife nach dem Himmel und Du wirst auch die Erde bekommen. Aber greifst Du nach der Erde, wirst Du keines von beiden bekommen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), Zitateheft 2006

Grundsätze

Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer Acht läßt.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2006

Gewohnheiten

Die Ketten unserer Gewohnheiten sind zu leicht, um wahrgenommen zu werden, bis sie zu schwer sind, um gebrochen werden zu können.

Bertrand Russell – britischer Philosoph und Mathematiker, Literaturnobelpreis 1950 (1872-1970), Zitateheft 2006

Gemeinsam

Du kannst Dinge tun, die ich nicht tun kann.

Ich kann Dinge tun, die Du nicht tun kannst.

Zusammen können wir große Dinge tun.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Gebet um Großmut

Ewiges Wort, eingeborener Sohn Gottes!
Lehre mich die wahre Großmut.
Lehre mich Dir dienen, wie Du es verdienst:
Geben, ohne zu zählen,
Kämpfen, ohne der Wunden zu achten,
Arbeiten, ohne Ruhe zu suchen,
Mich hingeben, ohne Lohn zu erwarten.
Mir genüge das frohe Wissen,
Deinen heiligen Willen erfüllt zu haben.

Ignatius von Loyola – baskischer Mönch, Gründer des Jesuiten-Ordens (1491-1556), Zitateheft 2006

Geben

Im materiellen Bereich ist Geben gleichbedeutend mit Reichtum, nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt.

Erich Fromm – amerikanischer Psychoanalytiker deutscher Herkunft (1900-1980), Zitateheft 2006

Frieden

Frieden ernährt,

Unfrieden verzehrt.

Johann Peter Hebel – deutsch-alemannischer Dichter, Pädagoge und evangelischer Theologe (1760-1826), aus seinen „Das wohlfeile Mittagessen“ (1811), Zitateheft 2006

Freund und Feind

Ein weiser Mann zieht mehr Nutzen aus seinen Feinden als ein Dummkopf aus seinen Freunden.

Baltasar Gracián y Morales – spanischer Philosoph und Schriftsteller (1601-1658), Zitateheft 2006

Wirtschaftlichkeit im Sport

Wirtschaftlichkeit im Sport ist nicht alles, aber ohne Wirtschaftlichkeit ist alles nichts.

Erwin Staudt – deutscher Manager, 2003-11 Präsident des VfB Stuttgart, 1998-2003 IBM-Chef (*1948)

Fokus

Ich jage niemals zwei Hasen auf einmal.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), Zitateheft 2006