Nachdenken

Das Ende meiner Rede hat sich durch Nachdenken erledigt.

Weisheit

Investmentstrategie

Wenn Sie eine Aktie verkaufen, weil Sie denken, daß der Kurs sinkt, muß ein anderer Investor diese kaufen, weil er denkt, daß der Kurs steigt. Einer von beiden liegt falsch – jedes Mal. Deswegen müssen Sie immer darüber nachdenken, ob und warum Sie auf der richtigen Seite stehen. Und deswegen müssen Sie mit einer systematischen Suchstrategie starten, und eben nicht mit dem Zufall.

Bruce C. Greenwald – amerikanischer Professor für Finanzen und Asset-Management (*1946), Zitateheft 2007

Schlechte Zeiten?

Die Zeit ist schlecht? Wohlan.

Du bist da, sie besser zu machen.

Weisheit

Gott

Ich aber könnte weder existieren noch arbeiten, wenn ich nicht wüßte, daß Gott existiert.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wihelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950)

Geiz

Wer mit Geld geizt, geizt auch mit seinen Gefühlen.

Bodo Schäfer – Autor und Finanz-Coach (*1960)

Sorgen

Wir müssen aus unseren Sorgen für den Anderen Gebete werden lassen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2005

Erhellen

Kannst Du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe im Haus.

Sprichwort – Zitateheft 2007

Sein

Wichtig sein – nicht wichtig machen.

Carmen Thomas – deutsche Journalistin und Rundfunk-Moderatorin (*1946)

Kräfte

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Spitzenleistung

Spitzenleistung wird nur von den Leuten erzielt, die mit Freude bei der Sache sind.

Weisheit

Gottes Liebe

Die Liebe Gottes bewahrt uns zwar nicht vor allem Leid, aber sie bewahrt uns in allem Leid.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng – Schweizer Theologe und Autor, Professor Emeritus für Ökumenische Theologie (1928-2021), Zitateheft 2005

Freiheit

Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, daß der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein. Sorge Du, Staat, dafür, daß ich dazu in der Lage bin.
Es geht nicht darum zu sagen: Staat, komm mir zu Hilfe, schütze mich und hilf mir, sondern umgekehrt: Kümmere Du, Staat, Dich nicht um meine Angelegenheiten, sondern gib mir so viel Freiheit und laß mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, daß ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin.

Dr. Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders (1897-1977), Zitateheft 2007

Komitees

Komitees sollten klein sein und eine ungerade Teilnehmerzahl haben, vorzugsweise unter drei.

Weisheit

Brennen

In Dir muß brennen, was Du entzünden willst!

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2002

Wunder

Die Wunder in unserem Leben geschehen nicht auf der Höhe unserer Erfolge, sondern gerade dann, wenn wir am Boden liegen.

Dr. Zephania Kameeta – namibischer Politiker und Befreiungstheologe , 2002-13 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (*1945), Zitateheft 2007

Nachfolger

Versuchen Sie nie, den Verlag so zu machen wie ich. Das können Sie gar nicht. Machen Sie den Verlag so, wie Sie es für richtig halten. Und wenn Sie dann noch Glück haben, dann wird’s gut.

Peter Suhrkamp – deutscher Verleger (1891-1959), an seinen Thronfolger Siegfried Unseld (1924-2002), Zitateheft 2002

Fähigkeiten

Niemand weiß, was in ihm drinsteckt, solange er nicht versucht, es herauszuholen.

Ernest M. Hemingway – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1954 (1899-1961)

Ruhm

Fürchte den Ruhm wie die Schweine das Dickwerden.

Dieter Ammer – deutscher Manager, 2003-07 Vorstandsvorsitzender der Tchibo-Holding (*1950), lt. Manager-Magazin 4/2004, Zitateheft 2005

Versprechen

Lieber sich einmal versprechen, als zigmal Versprechen zu brechen.

Friedbert Pflüger – deutscher Politiker (CDU) und Unternehmensberater (*1955), Zitateheft 2007

Investment-Fonds

Es gab nur einen Ort, um Geld im Investment-Fonds-Geschäft zu machen – genau wie es nur einen Ort für einen maßvollen Mann in einer Kneipe gibt: hinter der Bar, nicht davor… also habe ich in eine Management-Firma investiert.

Paul A. Samuelson – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1970 (1915-2009), Zitateheft 2007

Reformen

Jeder weiß, welche Reformen wir brauchen, aber niemand weiß, wie wir sie einführen und danach eine Wahl gewinnen können.

Dr. Jean-Claude Juncker – luxemburgischer Politiker, 1995-2013 Premierminister, 2014-2019 Präsident der Europäischen Kommission (*1954)

Einkauf

Teuer Einkaufen kann jeder.

zeitlose Kaufmannsweisheit – Zitateheft 2002

Unsichtbare Hand

„Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von deren Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse.“ Nach Smith ist dies alles andere als die Heiligung des Egoismus, sondern ein Gebot der Klugheit. Indem jeder einzelne „sein eigenes Interesse verfolgt, fördert er häufig das der Gesellschaft wirksamer, als wenn er sich tatsächlich vornimmt, es zu fördern.“

Gerd Habermann – deutscher Wirtschaftsphilosoph (*1945), nach Adam Smith (englischer Nationalökonom, 1723-1790), Zitateheft 2004

Gott in Dir wohnen lassen

Um Gott lieben zu können, mußt Du ihn in Dir wohnen lassen und es zulassen, daß er sich durch Dich lieben läßt.

nach Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus Predigt 128,4

Risiko

Nichts geschieht ohne Risiko. Aber ohne Risiko geschieht auch nichts.

Walter Scheel – deutscher Politiker (FDP), 1974-79 Bundespräsident (1919-2016), Zitateheft 2006

Schwätzer

Stets ist die Sprache kecker als die Tat.

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805), Zitateheft 2003 und 2004

Das richtige Ziel

Es mag sein, daß Reverend Fred Craddock, ein bemerkenswerter Prediger aus Georgia, sich etwas vorgestellt hat – auf die Art, wie Prediger es gewohnt sind – aber er sagt, daß die Geschichte wirklich passiert ist.
Dr. Craddock besuchte seine Nichte. Dort war dieser alte Windhund, genau wie die, die über eine Rennstrecke laufen und diese mechanischen Hasen jagen. Seine Nichte hatte ihn zu sich geholt, damit er nicht eingeschläfert wurde, denn seine Rennzeiten waren vorüber.
Dr. Craddock begann eine Unterhaltung mit dem Hund: „Ich sagte zu dem Hund: ‚Läufst Du immer noch Rennen?‘ ‚Nein,‘ antwortete er. ‚Nun, aus welchem Grund? Bist Du zu alt für die Rennen geworden?“‚ ‚Nein, ich habe immer noch etwas Feuer in mir.‘
‚Nun , was dann? Hast du nicht gewonnen?‘ ‚Ich habe über eine Million Dollar für meinen Besitzer gewonnen.‘
‚Nun, was war der Grund? Schlechte Behandlung?‘ ‚Oh nein,‘ sagte der Hund, ’sie haben uns königlich behandelt, als wir gelaufen sind.‘ ‚Wurdest Du verletzt?‘ ‚Nein.'“
„Warum dann?“ drängte Craddock. „Warum?“ antwortete der Hund. „Ich habe aufgehört.“ „Du hast aufgehört?“ „Ja,“ sagte er, „ich habe aufgehört.“
„Warum hast Du aufgehört?“
„Ich habe einfach aufgehört. Denn nach all diesem Rennen und Rennen und Rennen habe ich herausgefunden, daß der Hase nicht einmal echt war.“

An diesem Tag, an dem wir die erreichten Ziele und den Beginn einer neuen Phase in Ihrem Leben feiern, erfordert es beachtliche Kühnheit meinerseits, Sie zur der Überlegung herauszufordern, welche Art Hase Sie auswählen, um sie während Ihrer Karriere zu jagen. Ich tue das nur weil – das mag Sie überraschen – ich mich selbst herausfordere zu überlegen, ob der Hase, den ich all diese langen Jahre gejagt habe echt ist.

John C. Bogle – amerikanischer Autor und Gründer der The Vanguard Group und des ersten Investment-Indexfonds der Welt (1929-2019)

Berge versetzen

Wenn euer Glaube nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rücke von hier dorthin!‘, und es würde geschehen. Nichts würde euch unmöglich sein!

Die Bibel, Matthäus 17, 20-21 (HFA) – Zitateheft 2007

Neue Ideen

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Idee durchgesetzt hat.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2006

Aktionärs-Hausaufgaben

Jeder Anleger kann mit Aktien reich werden, wenn er seine Hausaufgaben macht!

Peter Lynch – amerikanischer Investor und Fund-Manager (*1944)

Verkehrte Welt

Wer Schweine aufzieht, ist ein produktives, wer Familienmitglieder aufzieht ein unproduktives Mitglied unserer Gesellschaft.

Friedrich List – deutscher Nationalökonom (1789-1846), Zitateheft 2004

Vertrauen

Das Wichtigste ist Charakter, vor Geld oder irgendwas sonst. Geld kann das nicht kaufen … Ein Mann, dem ich nicht traue, bekommt von mir kein Geld. Ich denke, das ist das Fundament für Geschäfte.

John Pierpont Morgan – amerikanischer Bankier (1837-1913), in einem Statement vor dem Komitee des Kongresses (1912), Zitateheft 2006

Geschenke

Ein Geschenk ist genau soviel wert, wie die Liebe, mit der es ausgesucht wurde.

Thyde Monnier – eigentlich Mathilde Monnier, französische Schriftstellerin (1887-1967), Zitateheft 2007

Außerordentliches

Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Krokodile

Denke nicht, daß es keine Krokodile gibt, nur weil das Wasser ruhig ist.

malaysisches Sprichwort – Zitateheft 2003

Ordnung

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), aus „Das kann man noch gebrauchen-!“ (Neue Leipziger Zeitung, 1930), Zitateheft 2003

Neid

Der Neid ist wie die Lichtgeschwindigkeit eine der Konstanten unserer Welt, auf die man sich verlassen kann.

Karl Garbe – deutscher Satiriker und Essayist (1927-2019)

Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat ist alles andere als die institutionelle Inkarnation der Nächstenliebe. Im Gegenteil: Da der Wohlfahrtsstaat die Sorge für den Nächsten auf dem Weg über Steuereintreibungen organisiere und damit anonymisiere, unterminiere er die freiwillige Grundlage der Nächstenliebe als persönliche Tugend.

Doug J. Den Uyl- amerikanischer Investor und Freiheitsdenker (*1950), Zitateheft 2004

Grenzenlos

Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Die Bibel, Lukas 1,37 (LUT) – Zitateheft 2003

Wissen

Wissen hat keinerlei Wert, bevor man es nicht in die Praxis umsetzt.

Sprichwort

Die Aufgabe eines Managers

Die richtigen Leute einzustellen ist das Beste, was ein Manager tun kann.

Leitspruch aus dem Management – Zitateheft 2006

Vermögen ist Verantwortung

Mein Leben würde ich auch als völlig unvollkommen empfinden, wenn ich die Hunderte von Millionen vererbt hätte, um dann einen freudigen Ruhestand zu durchleben, denn dann hätte ich ja die Aufgabe abgegeben statt sie zu erfüllen.

Es ist eine merkwürdige Sache, daß die meisten Menschen immer nur bis zum Punkt des Vermögenserwerbs denken, und bei dem, was danach kommt, das Denken abschalten. Wie ein Happy-end im Film. Sie träumen vom Lottogewinn, und dann ist Schluß.

Dann aber muß das Denken und Bedenken erst anfangen, denn wie ich sagte, ist Vermögen eine vom Schicksal aufgetragene und daher mitgebrachte Verantwortung, und nicht ein Zufallsprodukt von Glück, wie Amerikaner es nennen würden, oder von eigener Tüchtigkeit.

Natürlich braucht es normalerweise auch der eigenen Tüchtigkeit, sogar hoher Tüchtigkeit, um durch harte Arbeit zu dem Vermögen zu kommen. Aber harte Arbeit ist keine hinreichende Bedingung. Viele Menschen arbeiten sehr hart, müssen aber dennoch ihr Leben in schwierigen Verhältnissen verbringen.

Wenn man 100 Millionen sein eigen nennt, so hat man die ja nicht verdient, sondern gemacht, dadurch daß viele andere geholfen haben. Warum soll man dann nicht vielen anderen helfen?

Peter M. Schnell – deutscher Gründungsunternehmer, Vorsitzender des Vorstandes der Software AG-Stiftung (*1938), Zitateheft 2006

Bemerkenswertes Pferd

Ein Pferd, das bis zehn zählen kann, ist ein bemerkenswertes Pferd – kein bemerkenswerter Mathematiker.

Weisheit – Zitateheft 2007

Zeitfresser

Der Künstler ringt nicht mit seinem Werk, sondern mit dem, was ihn daran hindert.

Waldemar Bonsels – deutscher Schriftsteller (1880-1952), Zitateheft 2007

Welt

Nicht all das Gute in der Welt wird durch Spenden von Stiftungen getan. Wesentlich mehr Gutes wird durch die normale Tätigkeit der Unternehmen getan, in die sie investieren.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2002

Zukunftsträume

Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenrechtscharta (1884-1962), Zitateheft 2004

Lieber Steuernsparen als Fortpflanzen

Die Lust am Steuernsparen ist in Deutschland ausgeprägter als der Fortpflanzungstrieb.

Erwin Huber – deutscher Politiker (CSU), 1995-98 bayerischer Finanzminister (*1946), 1997

Offene Grenzen

Nur wo die Mitte fest ist, da können Grenzen offen sein.

Reinhold Schneider – deutscher Schriftsteller (1903-1958), Zitateheft 2002

Risiko

Im Hafen ist ein Schiff sicher… doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Weisheit – Zitateheft 2002

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten – das ist die Bedingung für den Erfolg!
Nimm Dir Zeit zum Denken – dies ist die Quelle der Kraft!
Nimm Dir Zeit, um zu lesen – das ist die Voraussetzung des Wissens!
Nimm Dir Zeit, um zu spielen – das ist das Geheimnis der Jugend!
Nimm Dir Zeit, um Freundschaft zu pflegen – das ist die Pforte zum Glück!
Nimm Dir Zeit, um zu Träumen – das ist der Weg, der zu den Sternen führt!
Nimm Dir Zeit, um froh zu sein – das ist die Musik der Seele!
Nimm Dir Zeit, um zu lieben – sie ist der wahre Reichtum des Lebens!

nach einem irischen Originaltext – Zitateheft 2003

Stille

Unsere größten Erlebnisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Schriftsteller (1763-1825)

Besitzstandswahrer

Besitzstandswahrer gleichen Schiffspassagieren, die verlangen, den Kurs des Schiffes so auszurichten, daß ihre Kabinen immer in der Sonne liegen, und dabei in Kauf nehmen, daß es auf Grund läuft.

Professor Querulix – deutscher Aphoristiker und Satiriker (*1946)

Essen

Wenn Du mehr über einen Menschen erfahren willst, gehe mit ihm essen!

Weisheit

Stärke

Das alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.

Die Bibel, Philipper 4,13 (HFA)

Wehret den Anfängen

Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller – deutscher Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1892-1984), Zitateheft 2007

Armut

Armut ist die beste Schule.

allgemeine Weisheit

Ratgeber

Willst Du etwas wissen, so frage den Erfahrenen und keinen Gelehrten.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2004

Nehmen und geben

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir nehmen, aber wir verdienen unser Leben mit dem, was wir geben.

Weisheit – Zitateheft 2006

Stillstand

Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.

Oliver Cromwell – englischer Staatsmann und Heerführer (1599-1658)

Sinn

Unternehmen existieren, um einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

David Packard – amerikanischer Industrieller, Gründer von Hewlett-Packard (1912-1996), Zitateheft 2006

Probleme und Fähigkeiten

Wünsch Dir nicht weniger Probleme, sondern mehr Fähigkeiten.

Weisheit – Zitateheft 2006

Schätze ansammeln

Sammelt keine Schätze hier auf der Erde! Denn ihr müßt damit rechnen, daß Motten und Rost sie zerfressen oder Einbrecher sie stehlen. Sammelt lieber Schätze bei Gott. Dort werden sie nicht von Motten und Rost zerfressen und können auch nicht von Einbrechern gestohlen werden. Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr eure Schätze habt.

Die Bibel, Matthäus 6,19-21 (GNB) – Zitateheft 2006

Berufung

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: „Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden.“
„Oh nein“, erschrak die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern.“
Das Zündholz fragte: „Aber willst Du denn Dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?“
„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, flüsterte die Kerze unsicher und voller Angst.
„Es ist wahr“, entgegnete das Zündholz, „aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich Dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst, andere werden Dein Feuer weitertragen. Nur wenn Du Dich versagst, wirst u sterben.“
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „ICH BITTE DICH, ZÜNDE MICH AN!“

Weisheit

Tarnung

Die beste Tarnung ist die Wahrheit. Die glaubt einem keiner.

Max Frisch – Schweizer Schriftsteller (1911-1991)

Messen

Was gemessen wird, wird gemacht.

Management-Weisheit – Zitateheft 2002

Staatsversagen

Das Steuerrecht hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem dermaßen komplizierten Rechtsgebiet entwickelt, daß auch Fachleute keinen zuverlässigen Überblick mehr über sämtliche Facetten dieses Rechtsgebietes haben können. Zu diesem inzwischen auch von politisch Verantwortlichen beklagten Zustand haben nach meiner Überzeugung alle drei Staatsgewalten beigetragen. Der Steuergesetzgeber hat das Steuerrecht regelmäßig zur Durchsetzung der verschiedensten politischen Anliegen missbraucht und auf diese Weise unzählige unsystematische und komplizierte Regelungen geschaffen. Die Verwaltung – um die Aufgabe der Anwendung dieses komplizierten Rechts nicht zu beneiden – hat ihrerseits durch unzählige Verwaltungsanweisungen zur Unübersichtlichkeit beigetragen, wobei ich nicht verkenne, daß manche Steuergesetze ohne entsprechende Verwaltungsanweisungen schlicht undurchführbar erscheinen. Die Rechtsprechung schließlich hat mit einer häufig sehr stark differenzierenden Judikatur das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser bedauerlichen Entwicklung gesetzt. So wird im Ergebnis der steuerpflichtige Bürger mit einem Rechtszustand im Bereich des Eingriffsrechts konfrontiert, dem er sich nicht entziehen kann, der ihn jedoch schlicht überfordert.

Dr. h.c. Wolfgang Spindler – deutscher Jurist, 2005-11 Präsident des Bundesfinanzhofs (*1946), Zitateheft 2007

Durchhalten

Konflikte sind Wegweiser zum Erfolg.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2004

Die unteren 10 Prozent

Das grausamste System der Welt ist, wenn Sie Leuten 3-4 Prozent Gehaltserhöhung als Inflationsausgleich geben. Sie schleppen sie mit, bieten Ihnen kein Personalgespräch, sagen ihnen nicht, was sie falsch machen, wie sie sich verbessern können. Und dann kommt eine Rezession.
Dann rufen Sie sie herein und sagen „Hey, Sie müssen gehen.“ Das ist die grausamste Form von Management.
Wir sagen den unteren 10 Prozent „Seht her, Ihr habt ein Jahr. Sucht euch etwas wo Ihr hingehen könnt.“ Und das machen sie. Sie haben gute Empfehlungen, sie gehen raus und bauen eine neue Karriere auf, anstatt immer in den unteren 10 Prozent festzukleben. Halten Sie das nicht für grausam. Sehen Sie die Verpflichtung, den Leuten zu sagen, wo sie stehen, als eine der wichtigsten in Ihrer Position als Vorgesetzter.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Verdienst

Wer fähig ist, privat ein Vermögen zu bilden, ist auch fähig, für die Allgemeinheit fruchtbar zu wirken.

altgriechische Weisheit – im frühen Athen (594 v. Chr.) setzte der Gesetzgeber Solon eine Verfassung durch, nach der nur solche Personen die Spitzenämter („Archonten“) ausüben durften, die ein hohes Vermögen nachweisen konnten, Zitateheft 2003

Sterne

Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich nach ihnen orientieren.

Carl Schurz – amerikanischer Politiker deutscher Herkunft (1829-1906), ´Zitateheft 2002

Der Herr sei vor Dir

Der Herr sei vor Dir, um Dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben Dir, um Dich in die Arme zu schließen und Dich zu schützen.
Der Herr sei hinter Dir, um Dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter Dir, um Dich aufzufangen, wenn Du fällst und Dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in Dir, um Dich zu trösten, wenn Du traurig bist.
Der Herr sei um Dich herum, um Dich zu verteidigen, wenn andere über Dich herfallen.
Der Herr sei über Dir, um Dich zu segnen. So segne Dich der gütige Gott.

irischer Reisesegen – Zitateheft 2005

Wahrheiten

Auf lange Sicht gesehen rächen sich unterdrückte Wahrheiten immer. Sie sind ein Kredit auf die Zukunft, der mit hohen Zinsen abbezahlt werden muß.

Weisheit – Zitateheft 2002

Testen, testen, testen!

Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das zuviel getestet hat, nur Unternehmen, die zuwenig testen.

Norman Rentrop – deutscher Verleger (*1957), aus „Tips zur Unternehmensgründung“ (1977, Seite 167), Zitateheft 2002

Zuende denken

Was Du auch tust, tu‘ es klug und bedenke das Ende!

aus der „Gesta Romanorum“ – spätmittelalterliche Exempelsammlung, deutsch: „Die Taten der Römer“ (14. Jh.)

Aktiv

Aktiv sein beinhaltet Risiken und Kosten, aber die sind viel geringer als die langfristigen Risiken und Kosten von bequemer Inaktivität.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), Zitateheft 2005

Falsche Sicherheit

Du hast eine trügerische Sicherheit erworben, und es ist diese trügerische Sicherheit in der Du lebst, die Deine Minderwertigkeitsgefühle erzeugt.
Man lebt so eingewickelt in Decken, geschützt vor Kälte und Hitze. Und es ist nicht gut, niemals Kälte und Hitze an sich heran zu lassen.

Dr. Carl Gustav Jung – Schweizer Psychologe (1875-1961)

Liebe

Es ist nicht das, was Du tust, sondern wieviel Liebe Du in die Dinge setzt.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Wahrheit und Freiheit

Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit – dies sind die Stützen der Gesellschaft.

Henrik Ibsen – norwegischer Schriftsteller und Dramatiker (1828-1906), aus „Stützen der Gesellschaft“ (1877)

Vertrauen

Nichts kann den Menschen mehr stärken als Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.

Paul Claudel – französischer Dichter und Diplomat (1868-1955), Zitateheft 2004

Unschuld

Je weniger Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), Zitateheft 2003

Partei

In einer Partei ist die Struktur viel diffuser als einem Unternehmen. Die Zustimmung der anderen ist schwerer kalkulierbar als das Verhalten eines einzelnen Vorgesetzten, der in einem Unternehmen die Bezugsperson sein kann, die über meine Zukunft entscheidet.

Wer in einer Partei Karriere machen will, muß mit mehr Faktoren rechnen und viel umsichtiger vorgehen, als der Aufsteiger in einem Unternehmen. Er oder sie muß eine ziemlich hohe Frustrationstoleranz haben, Härte gegen sich selbst entwickeln, eine hohe Belastbarkeit mitbringen und sehr viel Zeit investieren.

Prof. Dr. Ulrich von Alemann – deutscher Parteienforscher (*1944), Zitateheft 2007

Schwere Zeiten

Eine schwere Zeit ist wie ein dunkles Tor, gehst du hindurch, kommst du gestärkt hervor.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2003

Frieden

Frieden ernährt,

Unfrieden verzehrt.

Johann Peter Hebel – deutsch-alemannischer Dichter, Pädagoge und evangelischer Theologe (1760-1826), aus seinen „Das wohlfeile Mittagessen“ (1811), Zitateheft 2006

Geld ausgeben

Ich kaufte mir ein großes Schiff, um auf den Meeren zu fahren. Welche Ödnis. Ich habe auf diesem Schiff keinen einzigen glücklichen Tag verbracht. Nur Geld ausgeben, sinnlos, seelenlos, ziellos, das ist kein Lebensinhalt. Das ist die pure Langeweile.

Frieder Burda – deutscher Unternehmer und Kunstmäzen (1936-2019), Zitateheft 2005

Bibel

Die Bibel ist ein Liebesbrief Gottes an jeden von uns.

Susanne Steidle – deutsche Schauspielerin (*1964), Zitateheft 2007

Fehler

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er läßt auch anderen eine Chance.

wird Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Partnerschaft

Das schönste an einer Partnerschaft ist nicht die ausgestreckte Hand, das freundliche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhabene Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt.

Ralph Waldo Emerson amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), Zitateheft 2002

Glaube

Gott stirbt nicht an dem Tag, an dem wir nicht länger an eine persönliche Gottheit glauben, aber wir sterben an dem Tag, an dem das Leben für uns nicht länger von dem stets wiedergeschenkten Glanz des Wunders durchstrahlt wird, von Lichtquellen jenseits aller Vernunft.

Dag H. A. C. Hammarskjöld – schwedischer Jurist, 1953-61 UNO-Generalsekretär, Friedensnobelpreis postum 1961 (1905-1961), Zitateheft 2007

Freiheit

Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte, aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich.

Carl Ludwig Börne – eigentlich Löb Baruch, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker (1786-1837)

Eigentum

Eigentum ist eine Falle: was wir zu besitzen glauben, besitzt tatsächlich uns.

Alphonse Karr – französischer Schriftsteller (1808-1890), Zitateheft 2005

Anfangen

Was immer Du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es jetzt. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.

wird Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832)

Langzeitinvestments

Es werden mehr Vermögen duch jahrelanges Sitzen auf guten Wertpapieren gemacht, als durch ständiges Handeln.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Streitlust

Wer den Streit sucht, ist zum Frieden nicht geeignet.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944)

Berechnung

Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht wohin eine verrückte Menschenmenge einen Börsenkurs treiben kann.

Sir Isaac Newton – englischer Mathematiker, Physiker und Astronom (1643-1727), Zitateheft 2002

Familie

Die Bedeutung des englischen Wortes FAMILY: Father And Mother, I Love You (Vater und Mutter ich liebe Euch).

aus dem Wörterbuch

Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.

Victor Hugo – französischer Schriftsteller (1802-1885), Zitateheft 2018

Ausgleichende Gerechtigkeit

Der Markt ahndet alles, er läßt auf die Dauer nichts ungerecht. Selbst, wenn man noch nicht weiß, ob es das Bessere ist. Der Markt ist die einzige Verbesserungskraft.

Martin Walser – deutscher Schriftsteller (*1927)

Erwartungen

Hohe Erwartungen sind der Schlüssel zu allem.

Samuel M. „Sam“ Walton – amerikanischer Unternehmer, Gründer der Walmart-Einzelhandelskette (1918-1992)

Pflege

Der Fußabdruck des Bauern auf seinem Felde ist der beste Dünger.

nach Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), Zitateheft 2003

Frucht der Stille

Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede!

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2007

Weitermachen

Die Frage ist nicht, ob Sie k.o. geschlagen werden. Die Frage ist, ob Sie wieder aufstehen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2003

Ursprung

Das Wasser ist am besten an der Quelle.

deutsches Sprichwort – Zitateheft 2006

Unbeliebtheit

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967)

Schlechtreden

Die Deutschen schießen immer aufs eigene Tor. Dabei landet man zwar viele Treffer, aber man kann nicht gewinnen.

Clemens Börsig – Vorstandsmitglied Deutsche Bank AG (*1948), Zitateheft 2004

Beifall

Beifall läßt sich, wie Gegenliebe, wünschen, nicht erzwingen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), an Philipp Friedrich Seidel am 27.10.1787

Wasser

Den Wert des Wassers schätzt man erst, wenn der Brunnen trocken ist.

Sprichwort – Zitateheft 2005

Zuversicht

Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit, sondern vor uns als unsere Hoffnung.

Friedrich von Bodelschwingh – deutscher evangelischer Theologe und Leiter der Anstalten Bethel, Sarepta und Nazareth (1831-1910), Zitateheft 2004

Risiken

Wir haben die Wahl zwischen zwei Risiken: dem Risiko, ein Leben lang zu schlafen, und dem Risiko des Lebens. Wenn wir uns der Herausforderung des Lebens stellen, sind wir wach für alles, was uns umgibt.

Bruder David Steindl-Rast – amerikanischer Benediktinermönch österreichischer Herkunft (*1926)

Erfüllung

Eine Tat aus Güte ist eigentlich eine Tat der Glücklichkeit.

Kein Dank nach dieser Tat kann so schön sein wie die Erfüllung, die aus dieser Tat selbst entspringt.

Maurice Maeterlinck – belgischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1911 (1862-1949), Zitateheft 2004

Menschen

Man erfährt mehr über einen Menschen während einer Stunde spielen als im Laufe von Gesprächen über ein ganzes Jahr.

Platon – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), Zitateheft 2002

Ideen

Ideen sind Kinder der Not.

Joseph Alois Schumpeter – österreichisch-amerikanischer Nationalökonom (1883-1950), Zitateheft 2002

Geld

Es ist oft klüger, ein paar Stunden über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.

Weisheit – Zitateheft 2005

Zeit

Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

Sinnspruch – gefunden auf der Sonnenuhr des Hotels Sonnenberg, Ober-Lech, Österreich, Zitateheft 2006

Märkte

Märkte sind wie Fallschirme, sie funktionieren nur, wenn sie sich öffnen.

Helmut Schmidt – deutscher Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler (1918-2015), Zitateheft 2006

Zwölf gute Gründe, in der Kirche zu sein

1. Im christlichen Glauben bewahrt die Kirche eine Wahrheit, die Menschen sich selbst nicht sagen können. Daraus ergeben sich Maßstäbe für verantwortungsbewußtes Leben.

2. In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.

3. Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf geheimnisvolle Weise.

4. In der Kirche können die Menschen an einer Hoffung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.

5. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.

6. In der Kirche treten Menschen mit Gebeten und Gottesdiensten für anderen ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.

7. Die kirchlichen Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Atmosphäre prägen das Jahr. Die Kirche setzt sich dafür ein, diese Tage zu erhalten.

8. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernst genommen.

9. In Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonders menschliches Klima.

10. Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen.

11. Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.

12. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auf die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen.

Weisheit

Reinvestieren

Unternehmen haben die Möglichkeit, erwirtschaftete Mittel intern zu Renditen zu reinvestieren, die einem Finanz-Investor nicht zugänglich sind. Durch das damit verbundene „internal compounding“ kann der innere Wert solcher Unternehmen langfristig in einer geometrischen Reihe anwachsen. Keine andere Asset-Klasse bietet diese Möglichkeit.

Dr. Burkhard Wittek – Münchner Investor (Forum Family Office) (*1953), Zitateheft 2006

Glück

Glück ist, wenn Gelegenheit auf Bereitschaft trifft.

Fred Endrikat – deutscher Lyriker (1890-1942)

Informationsflut

Eine Flut von Informationen kann auch zur Sintflut werden. Das Registrieren steigt maßlos an und das Denken wird weggeschwemmt. Die rettenden Arche zu zimmern gehört mit zu den Aufgaben moderner Medienerziehung.

Pater Ludger Stüper SJ – deutscher Erzieher und Pädagoge (1928-2010)

Erziehung

Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

John Wilmot, 2. Earl von Rochester – englischer Satiriker (1647-1680)

Bestimmt

Sei hart in der Sache, sanft in der Vorgehensweise!

Claudius Aquaviva – italienischer Jesuitengeneral, Venedig (1543-1615), Zitateheft 2002

Kritiker

Fürchte nicht die, die nicht mit Dir übereinstimmen, sondern die, die nicht mit dir übereinstimmen und zu feige sind, es Dir zu sagen.

Napoleon Bonaparte – französischer General und 1804-14 und 1815 Kaiser (1769-1821), Zitateheft 2007

Neues Leben

Jesus kam nicht, um eine neue Religion zu starten, Jesus kam, um neues Leben zu geben.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2004

Leistungsfähigkeit

Die Leistungsfähigkeit des Hirns nimmt zu, je mehr man es in Anspruch nimmt.

Alfred Herrhausen deutscher Bankier (1930-1989)

Freunde

Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, Dir beizustehen, wenn Du im Unrecht bist. Jedermann ist auf Deiner Seite, wenn Du im Recht bist.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2004

Geld

Ich habe Angst davor, was Geld aus meinen Kindern machen könnte. Also habe ich ihnen gesagt, daß sie keinen Penny erben. Meine Frau Trudie und ich werden heldenhaft versuchen, alles auszugeben.

Sting – eigentlich Gordon Matthew Sumner, Rockstar, dessen Vermögen von „Euro am Sonntag“ auf 35 Millionen Euro geschätzt wird (*1951), Zitateheft 2005

Ideen

Es ist besser, jemandem eine Idee in den Kopf zu setzen, als ihm eine Münze in die Tasche zu stecken.

José Maria Gironella – spanischer Schriftsteller (1917-2003), Zitateheft 2004

Kirchenwachstum durch Liebe Gottes

Unsere Kirche wächst nicht deshalb so schnell, weil sie vollendete Strukturen oder vollkommene Theorien hätte, sondern weil Millionen von Brüdern und Schwestern die Liebe Gottes in ihrem Leben Wirklichkeit werden lassen.

Shen Enzhen – chinesische Theologin (*1964), aus „Christsein in China – chinesische Stimmen aus Kirche und Forschung“ (2000, Hrsg. Monika Gänßbauer)

Teurer Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat, der direkt eingreift und die Gesellschaft ihrer Verantwortung beraubt, löst den Verlust an menschlicher Energie und das Aufblähen der Staatsapparate aus, die mehr von bürokratischer Logik als von dem Bemühen beherrscht werden, den Empfängern zu dienen; Hand in Hand damit geht eine ungeheure Ausgabensteigerung.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyła, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2006

Prioritäten

Ich bin großzügig mit meinem Geld und geizig mit meiner Zeit.

Nandan Nilekani – indischer Unternehmer, Vorstandsvorsitzender Infosys (*1955), Zitateheft 2007

Alter

Es gibt nur eine Lösung, wenn das Alter nicht eine absurde Parodie unseres früheren Lebens sein soll, und die besteht darin, daß wir weiterhin Ziele verfolgen, die unserem Dasein einen Sinn geben – Hingabe an Personen, an Gruppen oder an Sachen, sozial, politisch, intellektuell, oder an kreative Arbeit.

nach Simone de Beauvoir – französische Schriftstellerin (1908-1986)

Mut

Ohne Mut zur Niederlage keine Sternstunde

Friedrich Schirmer – deutscher Dramaturg, 2005-10 Intendant Deutsches Schauspielhaus in Hamburg (*1951)

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind Menschen. Keiner ist perfekt. Sie kommen immer wieder, um sich über andere zu beschweren. Obwohl die Bibel klar erklärt: „Geh‘ erst mal hin, erkläre es dem anderen, was dich an ihm stört“, versuchen einige Menschen immer wieder, sich über andere zu beschweren statt mit den anderen zu reden und es erst mal selbst zu klären.

Arol Wolford – selbständiger Unternehmer, Chef von 1.200 Mitarbeitern

Berufung

Plötzlich weiß man: Dies ist mein Weg. Dies ist mein Platz. Hier, und nur hier, werde ich meine Erfüllung finden.

Mutter Gertraud Reiter OSB – deutsche katholische Ordensschwester, 1986-99 Äbtissin der Benediktinerabtei Maria Frieden Kirchschletten, Zapfendorf (*1931), Zitateheft 2005

Überfluß und Mangel

Offensichtlich ist es ebenso schwierig mit dem Überfluß richtig umzugehen, wie mit einem Mangel fertig zu werden.

Dr. Heinz Fahrner – deutscher Fasten-Arzt (1920-2018)

Rettung

Nichts, was zu tun sich lohnt, kann in unserer Lebenszeit erreicht werden; deshalb muß uns die Hoffnung retten.

Nichts, was wahr oder schön oder gut ist, ergibt im unmittelbaren Kontext der Geschichte einen vollständigen Sinn; deshalb muß uns der Glaube retten.

Nichts, was wir tun, wie tugendhaft es auch sein mag, kann allein erreicht werden; deshalb rettet uns die Liebe.

Keine tugendhafte Tat ist vom Standpunkt unseres Freundes oder Feindes aus ganz so tugendhaft, wie sie von unserem Standpunkt aus ist. Deshalb muß uns die äußerste Form der Liebe retten, die Vergebung.

Reinhold Niebuhr – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971)

Erfolg

Es hat derjenige am meisten Erfolg, der dem anderen am besten dient.

Arthur F. Sheldon – Präsident der „Sheldon School of Business Building“ (1868-1936), Zitateheft 2006

Größe

Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Prinzipien

Ein Volk, das seine Privilegien über seine Prinzipien stellt, hat bald beides verspielt.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969), Zitateheft 2005

Lebensfreude

Glücklich sind die Menschen, die über sich selbst lachen können – sie werden ein Leben lang Freude haben.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Verbesserungen

Mit Verbesserungen macht man ein Vermögen, nicht mit Erfindungen.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2005

Europa

Europa ist wie eine Frau: Auch wenn man glaubt, sie zu kennen, gibt es immer noch viel zu entdecken.

Weisheit – Zitateheft 2002

Vorausahnung

Geh dahin, wo der Puck sein wird, nicht wo Du ihn siehst.

Lowell „Bud“ Paxson – amerikanischer Medienunternehmer (1935-2015), Begründer des Home Shopping Fernsehens, der TV-Senderkette Pax Net und des gemeinnützigen „Worship TV“, Zitateheft 2003

Vermögen

Vermögen ist die Fähigkeit, sich selbst zu bestimmen und andere zu verändern.

wird Aristoteles zugeschrieben – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.)

Verbesserung

Wann haben Sie das letzte Mal nach einer besseren Lösung gesucht?

Motivationsfrage

Philanthropie

Ich habe gemerkt, daß Philanthropie – die ja eine großartige Kraft des Guten ist – nur der Zuckerguß auf dem Kuchen ist. Der Kuchen ist die Wirtschaft.

Marion Rockefeller Weber – amerikanische Biologin und Malerin (*1938), Zitateheft 2004

Warum ich Christ bin

Ich will euch sagen, warum ich ein Christ bin, … weil die Welt unglaublich geschwätzig ist, laut und vorlaut, solange alles gutgeht. Nur wenn jemand stirbt, dann wird sie verlegen, dann weiß sie nichts mehr zu sagen.

Genau an diesem Punkt, wo die Welt schweigt, richtet die Kirche eine Botschaft aus. Ich liebe die Kirche um dieser Botschaft willen.

gefunden als Zitat eines Pfarrer in „Das Urteil“ (1975) von Hildegard Knef – deutsche Sängerin, Autorin und Schauspielerin (1925-2002), Zitateheft 2006

Vertrauen

Wir fürchten uns nicht davor, dem amerikanischen Volk unerfreuliche Fakten, fremde Ideen, ausländische Philosophien und konkurrierende Werte anzuvertrauen. Denn eine Nation, die sich davor fürchtet, sein Volk in einem freien Markt zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden zu lassen, ist eine Nation, die sich vor ihrem Volk fürchtet.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), Zitateheft 2005

Großzügig sein

Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

Die Bibel, 2. Korinther 9,6 (EU) – Zitateheft 2005

Zum neuen Jahr

Dir und mir wünsche ich Augen, die die verborgene Herrlichkeit der Schöpfung Gottes erkennen und wahrnehmen.
Dir und mir wünsche ich Lippen, die mehr loben als klagen, mehr aufrichten als vernichten, mehr trösten als schimpfen und nicht das letzte Wort haben müssen.
Dir und mir wünsche ich Ohren für die feine Stimme des Gewissens und die oft ungesagten Worte des Nächsten.
Dir und mir wünsche ich Hände, die gerne und ohne Berechnung geben, aber ebenso bereit auch annehmen und sich beschenken lassen können, die sich falten zum Gebet und so in der offenen Hand Gottes liegen und ruhen.
Dir und mir wünsche ich Füße, die immer wieder den ersten Schritt wagen, wenn es gilt, Wege zueinander zu suchen und auch zu gehen.
Dir und mir wünsche ich einen Geist, der weit und tief ist und die Größe Gottes erahnen läßt.
Dir und mir wünsche ich ein Herz, das lieber verwundbar bleibt als hart, das verzeihen und bewahren kann und zart und einfühlsam ist.
Dir und mir wünsche ich einen Willen, der gut ist und gut tut, auch wenn noch so viel Böses geschieht, der Halt gibt in allem Unbeständigen.
Dir und mir wünsche ich ein lebendiges und unbändiges Gottvertrauen in allem, was geschieht.

Pater Norbert Schlegel – Prämonstratenser und päpstlicher Visitator (1940-2009), Zitateheft 2007

Unternehmer

Unternehmer sein heißt, eine differenzierte Sicht der Zukunft zu haben.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), Zitateheft 2006

Gottvertrauen

Schmeiß deinen Pessimismus weg und hab mehr Gottvertrauen.

aus der Fernsehserie „Eine himmlische Familie“

Vorurteile

Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber ein Vorurteil nie.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2003

Hunger nach Gott

Wie kann man – bei allem Respekt – einen Menschen dazu bringen, nach Gott zu dürsten, wenn er diesen Durst verloren hat und er sich mit Bier und Schnaps, Fernsehen und Auto, Computer und Sex zufrieden gibt?

Jacques Loew – französischer Arbeiterpriester (1908-1999), Zitateheft 2004

Gründerzeit

Die Gründerzeit ist da, und jeder kann sich selbst entscheiden, ob er mitmacht oder zuschaut.

Marco Börries – deutscher Unternehmer, Gründer von Star-Division (*1968)

Legende

Die Legende ist die Projizierung der Massen-Sehnsucht.

Ludwig Marcuse – deutscher Literaturkritiker (1894-1971), aus „Das Tage-Buch Jg. 13 Nr. 19“ (7.5.1932, S. 727-732), Zitateheft 2002

Denken

Denken ist gut – vorher denken ist besser.

Helmut L. Clemm – Ehrenpräsident der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (*1938)

Wert

Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen gibt.

Molière – eigentlich Jean Baptiste Poquelin, französischer Schauspieler und Dramatiker (1622-1673)

Denken

Denken heißt vergleichen.

Walther Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), aus „Auf dem Fechtboden des Geistes“ – Aphorismen aus seinen Notizbüchern, nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 32

Traum

Wenn Du es träumen kannst, kannst Du es auch machen.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2002

Börse

Man kann 1000 Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als 100 Prozent verlieren.

Dr. Hermann Josef Abs – deutscher Bankier, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (1901-1994), Zitateheft 2002

Steuern erheben

Steuern erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.

Jean-Baptiste Colbert – französischer Staatsmann, Begründer des Merkantilismus und 1665-83 Finanzminister unter Ludwig dem XIV. (1619-1683)

Ratgeber

Umgib Dich mit Leuten, die ihre Sache verstehen.

Weisheit

Gelassenheit

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr – deutsch-amerikanischer Theologe (1892-1971), Zitateheft 2002 + 2006

Das Gebet wird oft dem württembergischen Prälat Friedrich Christoph Oetinger (1702-1782) zugeschrieben. Dazu die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart hier.

Recht zu kritisieren

Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Glücklich

Willst Du ein Jahr lang glücklich sein, dann gewinne in der Lotterie.

Willst Du ein Leben lang glücklich sein, dann liebe, was Du tust.

Weisheit – Zitateheft 2007

Value

Value wird sich langfristig immer gegen Wachstumswerte durchsetzen, da Wunschdenken und Gier vieler Investoren im Durchschnitt dazu führen, daß das Wachstumspotential überschätzt und damit zu teuer gekauft wird.

aus der Wirtschaft

Menschen und Bücher

Von allen leblosen Gegenständen, von allen Erfindungen der Menschheit, sind uns die Bücher am nächsten, denn sie enthalten unsere wirklichen Gedanken, unsere Bestrebungen, unsere Empörung, unsere Illusionen, unsere Wahrheitstreue und unseren ständigen Hang zum Irrtum. Aber vor allem gleichen sie uns in ihrem unsicheren festhalten am Leben.

Joseph Conrad – eigentlich Josef Teodor Nalecz Konrad Kerzeniowski, britisch-polnischer Schriftsteller (1857-1924)

Gutes sehen

Suche im anderen das Gute, und Dein Leben wird hell. – Suche in ihm das Schlechte, dann wundere Dich nicht, wenn es auch bei Dir Nacht wird.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944)

Kunst des Investierens

Die Kunst des Investierens in Aktiengesellschaften ist… einfach, zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit hervorragender Wirtschaftlichkeit und einem fähigen, ehrlichen Management zu erwerben. Danach brauchen Sie nur noch kontrollieren, ob diese Eigenschaften bewahrt werden.

Charlie Munger – Vice-Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2005

Sachfremdheit

Der Beamte und der Philosoph beziehen ihre Stärke aus der Sachfremdheit.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, 1740-86 König von Preußen (1712-1786), Zitateheft 2007

Wissen versus Realisierung

Die Welt ist voll von Wissensriesen, aber auch voll von Realisierungszwergen.

Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth – deutscher Unternehmer (*1935), Zitateheft 2006 + 2007

Tücke des Geldes

Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Vergangenheit

Die Vergangenheit zu kennen, ist ein Gebot der Klugheit. Sie eins zu eins fortzuschreiben, halte ich für den größten Fehler.

Dr. Christoph Bruns – deutscher Fondsmanager (*1967)

Freiheit

Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Die Bibel, 2. Korinther 3,17 (SLT) – Zitateheft 2004

Lernen

Sag es mir, und ich werde es vergessen;
zeig es mir, und ich werde es behalten;
laß es mich tun, und ich werde es können!

Weisheit

Erfolg

Mein materieller Erfolg ist nicht zurückzuführen auf das, was ich selbst getan habe, sondern auf die Fähigkeit, andere zu kennen und auszusuchen, die es besser wußten als ich. Kostbares Wissen, daß jeder Mann besitzen kann. Ich verstehe (zum Beispiel) nicht eine Dampfmaschine, aber ich versuchte, den viel komplizierteren Mechanismus zu verstehen – den Menschen.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1835-1919), Zitateheft 2003

Unternehmermotivation

Ich habe nie einen wirklich großen Geschäftsmann gesehen, dem das Verdienen die Hauptsache war.

Walter Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), Zitateheft 2004

Deutsch

Das deutsche Schicksal ist es vor dem Schalter zu stehen, die deutsche Idealvorstellung hinter dem Schalter zu sitzen.

Kurt Tucholsky – deutscher Schriftsteller (1890-1935), Zitateheft 2007

Geben

Im materiellen Bereich ist Geben gleichbedeutend mit Reichtum, nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt.

Erich Fromm – amerikanischer Psychoanalytiker deutscher Herkunft (1900-1980), Zitateheft 2006

Freiheit

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.
Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, für mich selbst zu denken und zu handeln und der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:
Dies ist mein Werk.

Zusammenfassung einiger Ansichten von Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2006

Das Zitat wurde durch Experten, u.a. Richard Brüllmann und Dr. h.c. Johann Zürcher als nicht authentisch eingestuft.

Broker

Broker wissen den Preis von allem und den Wert von nichts.

wird Philip A. Fisher zugeschrieben – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004)

Zukunft

Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen.

Antoine de Saint-Exupery – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), Zitateheft 2002

Fische

Lebendige Fische schwimmen gegen den Strom, nur tote mit dem Strom.

Sprichwort – Zitateheft 2002

Erfülltes Leben

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an seinen Freund Eberhard Bethge vom 19.3.1944 (DBW 8, S. 359)

Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind klar und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigen-Kommission zu Stande gekommen sind.

Charles de Gaulle – französischer Staatsmann, 1959-69 Präsident (1890-1970), Zitateheft 2004

Ethik

Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Heimat

Heimat ist nicht dort, wo der Wohnsitz ist, sondern dort, wo man mich versteht.

Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Zitateheft 2002

Geduld

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2007

Achterbahn

Wissen Sie überhaupt, was das ist: Erfolg haben? Erfolg nach Jahrzehnten des Hungers, der Not?

Ein Gefühl wie auf der Achterbahn ist das, wenn man die obere Schleife von der Acht entlangfährt: Ein bisschen schwindlig ist einem, weil es doch so hoch ist, aber man ist glücklich, rauschhaft glücklich. Viel glücklicher wäre man noch ohne die geheime Angst, diese Angst vor dem Moment, wo es die Rutschbahn wieder runtergeht. Und diese Angst haben sie alle in meiner Branche, die meisten sagen es bloß nicht, weil sie sogar davor Angst haben.

Eddie Constantine – amerikanischer Schauspieler und Sänger (1917-1993), Zitateheft 2005

Denken und Handeln

Es genügt nicht, schnell zu sein, sondern man muß auch rechtzeitig an den Start gehen.

Sprichwort – Zitateheft 2006

Aufstehen

Fallen ist keine Versagen, solange man wieder aufsteht.

Earl Nightingale – amerikanischer Verleger (1921-1989), Zitateheft 2007

Mythos als Feind der Wahrheit

Der große Feind der Wahrheit ist oftmals nicht die Lüge – vorsätzlich, erfunden und unredlich – sondern der Mythos – beständig, überzeugend und wirklichkeitsfremd. Zu oft halten wir an den Klischees unserer Vorfahren fest. Wir unterwerfen alle Fakten einem Satz vorgefertigter Interpretationen. Wir genießen die Bequemlichkeit, Meinungen auszuleihen, ohne die Unannehmlichkeit, nachdenken zu müssen.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), in einer Rede an der Universität Yale am 11. Juni 1962, Zitateheft 2005

Aufgeben

Nie, niemals darfst Du aufgeben, in keinem Punkt – sei er groß oder klein, bedeutend oder winzig – niemals darfst Du aufgeben, außer aus ehrenvoller Überzeugung oder Vernunft.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus der Rede „9. Februar 1941 World Broadcast“, Zitateheft 2002

Die Welt braucht Frauen und Männer…

die nicht gekauft werden können,
die ihre Versprechen halten,
die Charakter über Geld stellen,
die eine Meinung und Willen besitzen,
die innere Größe über äußere Karriere stellen,
die nicht zögern, Glaubensschritte zu wagen,
die ihre Identität nicht in der Menge verlieren,
die ehrlich im Kleinen wie im Großen sind,
die keinen Kompromiß mit Falschheit eingehen,
deren persönliche Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind,
die nicht sagen: „Wir machen es, weil alle anderen es auch machen“,
die ihren Freunden bei Erfolg und Mißerfolg treu bleiben,
die nicht glauben, daß Raffinessen, Tricks und Berechnungen die einzigen Schlüssel zum Erfolg sind,
die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie unpopulär ist,
die mit Entschiedenheit „nein“ sagen können, auch wenn alle Welt „ja“ sagt.

Dr. Elijah Morgan/Peter Riederer – deutscher Theologe und Wirtschaftsberater (*1952)/Schweizer Unternehmer, „YELL AG“, aus „Schweizer Arbeitgeber“ Nr. 14, 2002, Zitateheft 2004

Pläne

Pläne sind oft wertlos, dennoch ist der Planungsprozeß unschätzbar wertvoll.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969)

Gruppenzwang

Jeder, siehst Du ihn einzeln, ist leidlich klug und verständig, sind sie in corpore, gleich wird dir ein Dummkopf draus.

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805)

Die sieben sozialen Sünden

1. Reichtum ohne Arbeit

2. Genuß ohne Gewissen

3. Wissen ohne Charakter

4. Geschäft ohne Moral

5. Wissenschaft ohne Menschlichkeit

6. Anbetung ohne Opfer

7. Politik ohne Prinzipien

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2007

Vorbereitung

Der Zufall begünstigt den, der sich vorbereitet.

Louis Pasteur – französicher Mikrobiologe (1822-1895), Zitateheft 2002

Pessimist

Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.

Prof. Dr. Theodor Heuss – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 erster Bundespräsident (1884-1963), Zitateheft 2003

Abschied

Weinet nicht, daß ich gegangen bin. Danket Gott, daß ich so lange bei euch bleiben durfte.

Trauerspruch – Zitateheft 2007

Wer bin ich?

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meinen Bewachern frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“

Gewinnen

Du gewinnst nie allein. Am Tag, an dem Du etwas anderes glaubst, fängst Du an zu verlieren.

Mika Häkkinen – finnischer Ex-Formel-1-Rennfahrer (*1968), Zitateheft 2007

Drei Arbeitsregeln

1. Im Durcheinander finde die Einfachheit.

2. Im Mißklang finde die Harmonie.

3. Inmitten von Schwierigkeiten liegen Chancen.

Weisheit – werden oft fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben („The new quotable Einstein“)

Kunden

Wenn ich auf meine Kunden gehört hätte, hätte ich ihnen ein schnelleres Pferd gegeben.

Henry Ford – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2004

Das Spiel der Kinder

Das Spiel der Kinder ist der Weg zur Erkenntnis der Welt, die sie laut Berufung ändern müssen.

Maxim Gorki – eigentlich Alexej Maximowitsch Peschkow, russischer Schriftsteller(1868-1936)

Lebensrückblick

Wenn ich heutzutage auf mein Leben zurückblicke, das tue ich manchmal, trifft mich am härtesten daran, daß das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt am bedeutsamsten und verlockendsten erschien, jetzt am sinnlosesten und absurdesten erscheint. Zum Beispiel Erfolg in all seinen verschiedenen Erscheinungsformen, bekannt sein und gelobt werden, scheinbare Vergnügen, wie Geld erwerben … in der Welt hin- und herbewegen und auf und ab wie Satan. … Im Rückblick scheinen all diese Übungen in Selbstbefriedigung reine Fantasie, Pascal nannte das „die Erde ablecken“. Sie sind Ablenkungen, darauf ausgelegt, unsere Aufmerksamkeit vom wahren Zweck unserer Existenz auf dieser Welt abzulenken. Der ist, ganz einfach, die Suche nach Gott, und durch die Suche ihn zu finden, und wenn man ihn gefunden hat, ihn zu lieben, und dadurch eine harmonische Beziehung zu seinen Zielen für seine Schöpfung aufzubauen.

Malcolm Muggeridge – englischer Schriftsteller (1903-1990)

Haltedauer

Wie lange sollten Sie eine Aktie halten? So lange, wie die guten Dinge, die Sie auf das Unternehmen aufmerksam gemacht haben, immer noch da sind.

Philip L. Carret – amerikanischer Investor, Gründer des Pioneer Fund (1896-1998), Zitateheft 2005

Vorsprung

Was tun Sie, was Ihre Konkurrenz noch nicht tut?

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2007

Aufbruch

Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken.

Fernando Magellan – spanischer Seefahrer (1480-1521), Zitateheft 2004

Guter Rat

Ein guter Rat kann ein Vermögen Wert sein.

aus einem Prospekt der Franklin Templeton Investment Services GmbH

Risikominimierung

Der einzige Weg, Risiken zu minimieren, ist Denken.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Rechtzeitig

Wenn man durstig ist, ist es bereits zu spät, einen Brunnen zu graben.

Volksmund – Zitateheft 2007

Jeder hat mal recht

An der Börse hat jeder mal recht!

Wichtig ist nur, wie viel verdiene ich wenn ich recht habe und wie viel verliere ich, wenn ich unrecht habe?

Börsenweisheit

Aktien kaufen

Kaufe Aktien, die schwer zu kaufen sind.

Faustregel erfahrener Investoren

Danke

Wäre das Wort „Danke“ das einzige Gebet, das Du je sprichst, so würde es genügen.

Meister Eckhart – eigentlich Eckhart von Hochheim, deutscher Mystiker (1260-1328), Zitateheft 2007

Anpassen

Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), Zitateheft 2005

Ziele

Ich habe nie Wertvolles zufällig getan. Auch meine Erfindungen sind nie zufällig entstanden.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Lernen

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

wird Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Zuhören

Wenn Sie jemandem eine Frage stellen, warten Sie auf die Antwort.

Unternehmensphilosophie von Edward Valenti (*1948) und Barry Becher (1941-2012) – amerikanische Infomercial-Pioniere (Ginsu-Messer)

Gönnen

Laß mich mit Freuden ohn‘ alles Neiden sehen den Segen, den Du wirst legen in meines Bruders und Nähesten Haus.

Paul Gerhardt – evangelischer Liederdichter (1607-1676), aus „Die güldne Sonne, voll Freud und Wonne“ (1667)

Engagement

Wenn Du aufhörst, einen Beitrag zu leisten, beginnst Du zu sterben.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenrechtscharta (1884-1962), Zitateheft 2005

Wort von Gott

Es gibt kein Wort von Gott außer dem einen, das jetzt gesprochen wird.

Paul Tillich – deutsch-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965)

Besinnung

Wenn Du keinen Raum mehr für Besinnung vorsiehst, wie kannst Du voll und echt Mensch sein?

nach Bernhard von Clairvaux – Zisterzienserabt (1090-1153)

Intelligenz

Die höchste Form der Intelligenz ist der gesunde Menschenverstand.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2006

Vertrauen

Befiehl dem HERRN Deine Werke, so wird Dein Vorhaben gelingen.

Die Bibel, Sprüche 16,3 (LUT) – Zitateheft 2007

Wiedergutmachung

Die schlimmsten Fehler macht man in der Absicht, einen Fehler gutzumachen.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2006

Recht haben

Sie haben nicht Recht oder Unrecht, weil die Menge Ihnen nicht zustimmt. Sie haben Recht, weil Ihre Daten und Ihre Schlußfolgerungen richtig sind.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976)

Sehen

Weil Du die Augen offen hast, glaubst Du, Du siehst…

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Bibel

In der Tat, weder eine Vision noch eine seraphitische Verzückung noch eine Stimme vom Himmel, auch kein merkwürdiger Traum oder sonst ein Wunderspuk brachte mich auf den Weg des Heils, und ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches – Eines Buches? Ja, und es ist ein altes, schlichtes Buch, bescheiden wie die Natur, auch natürlich wie diese; ein Buch, das werkeltätig und anspruchslos aussieht, wie die Sonne, die uns wärmt, wie das Brot, das uns nährt; ein Buch, das so traulich, so segnend gütig uns anblickt wie eine alte Großmutter, die auch täglich in dem Buche liest, mit den lieben, bebenden Lippen und mit der Brille auf der Nase – und dieses Buch heißt auch ganz kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856), Zitateheft 2004

Hindernis

Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), Zitateheft 2002

Philanthropy

I’ve come to realize that philanthropy – as marvelous a force of goof as it is – is only the icing on the cake. The cake is business.

Marion Rockefeller Weber – American biologist and painter (b. 1938), Quotations book 2004

Erfahrung

Alle Erfahrung ist ein Gewölbe, auf das man aufbauen kann.

Henry Brooks Adams – amerikanischer Historiker (1838-1918)

Richtungsweisend

Das wichtigste eines ersten Schrittes ist nicht die Weite, sondern die Richtung!

Weisheit – Zitateheft 2003

Chancen

Wohin wir auch blicken auf dieser Welt, überall entwickeln sich die Chancen aus den Problemen.

Nelson A. Rockefeller – amerikanischer Politiker und Philanthrop,1974-77 Vizepräsident (1908-1997)

Zeit

Zeit ist das knappste Gut, das wir haben.

Ernest M. Hemingway – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1954 (1899-1961)

Spuren im Sand

Am Ende seines Lebens blickte ein Mann zurück. Er sah zwei Fußspuren im Sand. Seine und die von Gott, seinem göttlichen Partner. An vielen Stellen seines Lebens war nur eine Fußspur zu sehen. Es war dies an den traurigsten und schwersten Augenblicken des Lebens.

Dies beunruhigte ihn sehr. Er fragte Gott: „Freund, Du versprachst mir einst, Du würdest den ganzen Weg bei mir sein, wenn ich nur fest entschlossen wäre, Dir zu folgen. Wo warst Du, als ich traurig war und es mir schlecht ging?“

Gott antwortete: „Mein Freund, als Du traurig warst und es Dir schlecht ging, da hatte ich Dich auf meinen Händen getragen.“

wird Margaret Fishback Powers zugeschrieben – kanadische Kinder- und Jugendbuchautorin (*etwa 1944), Zitateheft 2006

Zukunft

Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder von einer Zukunft, die wir wollen.

Wilhelm Ernst Barkhoff – Rechtsanwalt, Initiator der GMS Gemeinschaftsbank eG (1916-1994), Zitateheft 2004

Faulheit

Die Faulheit wird schon durch Langeweile bestraft!

aus einem Anzeigenblatt – Zitateheft 2002

Wert beurteilen

Die größte Gabe ist es, den Wert der Dinge richtig zu beurteilen.

Francois VI, Herzog von La Rochefoucauld- französischer Aphoristiker (1613-1680)

Zustimmung und Beifall

Für seine Arbeit muß man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.

Charles-Louis Baron de Montesquieu – französischer Schriftsteller und Staatstheoretiker (1689-1755), Zitateheft 2002

Kunst

Kunst wäscht den Staub des Alltags aus der Seele.

Pablo Picasso – eigentlich Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso, spanischer Künstler (1881-1973), Zitateheft 2002

Kinder lernen, was sie erleben

Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.

Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind mit Spott lebt, lernt es schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind mit Toleranz lebt, lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind mit Ermutigungen lebt, lernt es Zuversicht.

Wenn ein Kind mit Lob lebt, lernt es wertzuschätzen.

Wenn ein Kind mit Fairneß lebt, lernt es Gerechtigkeit.

Wenn ein Kind mit Sicherheit lebt, lernt es, Glauben zu haben.

Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind mit Zustimmung und Freundschaft lebt, lernt es, Liebe in der Welt zu finden.

gesehen auf Guthrie Castle, Schottland – Zitateheft 2002

Erfolg

Es hat derjenige Erfolg erzielt, der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat.
Der sich den Respekt von intelligenten Menschen verdiente und die Liebe von kleinen Kindern;
der eine Lücke gefunden hat, und der seine Aufgabe erfüllte;
ob entweder durch schöne Blumen, die er züchtete, ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele;
dem es nie an Dankbarkeit fehlte, und der die Schönheit unserer Erde zu schätzen wußte, und der nie versäumte, dies auszudrücken;
der immer das Beste gab;
dessen Leben eine Inspiration war und die Erinnerung an ihn ein Segen.

Bessie Anderson Stanley – amerikanische Autorin (1879-1952), geschrieben 1904

Sichtweisen

Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.

ägyptisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Religion

Wenn ich Gutes tue, fühle ich mich gut; wenn ich schlechtes tue, fühle ich mich schlecht. Das ist meine Religion.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865)

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung einer Firma ist vergleichbar mit einem Bikini. Was sie enthüllt ist interessant, aber entscheidend ist, was sie verbirgt.

Burton G. Malkiel – amerikanischer Ökonom, Professor für Wirtschaft an der Princeton Universtät (*1932), Zitateheft 2005

Notwendigkeit der Bibel

Niemand ist so hoch gebildet, niemand so ungebildet, daß er auf die Bibel verzichten könnte.

Paul Wilhelm von Keppler – deutscher Theologe (1852-1926)

Lebensvorsprung

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Mögen

Da die Hälfte der Leute mich ohnehin nicht mag, kann sie mich auch aus dem richtigen Grund nicht mögen.

Patrick Morley – englischer Autor und ehemaliger BBC-Reporter

Mut

Der Mut besteht nicht daran, daß man die Gefahr übersieht, sondern daß man sie sehend überwindet.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825)

Zivilcourage

Zivilcourage ist das, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn der Vorgesetzte das Zimmer betritt.

Wernher von Braun – deutsch-amerikanischer Raketenbauer (1912-1977), Zitateheft 2004

Erfolg

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen zusammen.

kenianisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Alles haben

Du kannst nicht alles haben. Wo würdest Du das unterbringen?

Steven Wright – amerikanischer Komiker und Schauspieler (*1955), Zitateheft 2007

Ehrfurcht und Verantwortung

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

nach Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945)

Überzeugung

Tue das, woran Du glaubst und glaube an das, was Du tust.

Weisheit – Zitateheft 2002

Ziele

Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will, für den ist kein Wind der richtige.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2004

Verantwortung

Der weltanschaulich neutrale freiheitliche Staat lebt von der sittlichen Bindung und Verantwortlichkeit seiner Bürger und damit von Voraussetzungen, die er selbst weder schaffen noch garantieren kann. Diese Verantwortlichkeit hat auch in einer pluralistischen Gesellschaft oft ein religiöses Fundament. Eine lebendige Kirche kann deshalb viel dazu beitragen, daß dieses Fundament immer wieder erneuert wird.

Prof. Dr. Dr. Ernst Wolfgang Böckenförde – deutscher Jurist, 1983-96 Bundesverfassungrichter (1930-2019), Zitateheft 2005

Entdeckerfreude

Wer eine große Zeitung leitet, muß immer auf der Suche nach neuen Talenten, neuen Persönlichkeiten sein. Die Entdeckerfreude ist vielleicht die beste Freude, die er sich schaffen kann, und sie ist doppelt kostbar wegen ihrer Seltenheit.

Theodor Wolff – deutscher Sachbuchautor und Journalist (1868-1943), Zitateheft 2006

Weisheit

Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.

Wilhelm Busch – deutscher Dichter und Zeichner (1832-1908)

Fassungslosigkeit

Menschen sind wie Diamanten. Man erkennt ihren Wert erst, wenn man sie aus der Fassung bringt.

gefunden in einer Rede von Dr. Peter Steinacker – 1993-2008 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (1943-2015), Zitateheft 2004

Jeder Einzelne zählt

Der Einsatz des Einzelnen an den Anstrengungen der Gruppe – das ist es, was ein Team, eine Gesellschaft und die Zivilisation funktionieren läßt.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970)

Sichtweisen

Der Pessimist sieht Schwierigkeiten bei jeder Gelegenheit.
Der Optimist erkennt die Gelegenheit bei jeder Schwierigkeit.

L.-P. Jacks – britischer Pfarrer und Universitätsprofessor (1860-1955), Zitateheft 2004

Politik

Eine win-win-Situation gibt es in der Politik nicht. Es herrscht absoluter Wettbewerb. Der eigene Erfolg ist immer mit einem Misserfolg des politischen Gegners verbunden. Und manchmal besteht der eigene Erfolg auch nur darin, Misserfolg für den politischen Gegner zu produzieren. Wer einsteigt in die politische Arena, muß mit den Stieren rechnen.

Prof. Dr. Friedhelm Farthmann – deutscher Politiker (SPD), 1975-85 Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen (*1930)

Was zählt

Hundert Jahre von jetzt zählt es nicht mehr, welches Auto ich gefahren bin, in was für einem Haus ich gewohnt habe, wie viel ich auf meinem Bankkonto hatte oder wie meine Kleider ausgesehen haben. Aber vielleicht wird die Welt ein kleines bißchen besser sein, weil ich wichtig war im Leben eines Kindes.

Dr. Forest E. Witcraft – amerikanischer Lehrer und Pfadfinder (1894-1967), aus „Within My Power“ (1950), Zitateheft 2003

Christlich

In Zukunft wird man uns nicht fragen, ob wir evangelisch oder katholisch sind, sondern ob wir Christen sind und woran man das erkennt.

Peter Beier – deutscher Theologe, 1989-96 Präses der evangelischen Kirche im Rheinland (1934-1996), Zitateheft 2005

Wert eines Unternehmens

Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus.

Wertvoll an einem Unternehmen sind die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie es tun.

Heinrich Nordhoff – deutscher Manager ehemaliger Vorstandsvorsitzender von VW (1899-1968), Zitateheft 2006

Alleine

Wenn einer alles selbst machen will, braucht er sich nicht zu beklagen, daß er schließlich alles selbst machen muß.

Henri Nannen – deutscher Verleger und Publizist, 1949-80 Chefredakteur des „Stern“ (1913-1996), Zitateheft 2002

Süßes

Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen.

Francesco Petrarca – italienischer Dichter (1304-1374)

Wozu statt Warum

Das Hebräische kennt das Wort „Warum“ (eher rückwärtsgerichtet) nicht. Es kennt nur das eher zukunftsgerichtete „Wozu“.

Zitateheft 2006

Seele

Die Seele nährt sich nämlich davon, worüber sie sich freut.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Bekenntnisse 13,42

Bewegung ist Leben

Zu unserer Natur gehört die Bewegung; die vollkommene Ruhe ist der Tod.

Blaise Pascal – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662)

Gottes Raum im Herzen

Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann, als allein durch Gott den Schöpfer.

Blaise Pascal – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662)

Wirtschaftlichkeit im Sport

Wirtschaftlichkeit im Sport ist nicht alles, aber ohne Wirtschaftlichkeit ist alles nichts.

Erwin Staudt – deutscher Manager, 2003-11 Präsident des VfB Stuttgart, 1998-2003 IBM-Chef (*1948)

Zukunft

Wo wären wir heute, wenn man zu Kolumbus gesagt hätte: Christoph, bleiben Sie hier. Warten Sie mit Ihrer Entdeckungsreise, bis unsere wichtigsten Probleme gelöst sind – Krieg und Hungersnot, Armut und Kriminalität; Umweltverschmutzung und Krankheiten, Analphabetismus und Rassenhass …

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2004

Betrogen

Besser gelegentlich betrogen zu werden als immer mißtrauisch zu sein.

Bertie Charles Forbes – amerikanischer Journalist und Verleger (1880-1954), Zitateheft 2002

Unwesentliches

Beherrschen Sie neben der edlen Kunst, Dinge zu erledigen, die edle Kunst, Dinge unerledigt zu lassen. Die Weisheit des Lebens liegt im Aussondern alles Unwesentlichen.

Ling Yü-T’ang – chinesischer Schriftsteller (1895-1976), Zitateheft 2002

Sichtweisen

Wenn das einzige Werkzeug, das Du besitzt, ein Hammer ist, dann bist Du geneigt, jedes Problem als Nagel anzusehen.

Abraham Harold Maslow – amerikanischer Psychologe (1908-1970), Zitateheft 2004

Rechtsstreit

Unternehmen werden durch Rechtsstreitigkeiten immer unterbewertet.

Weisheit aus der Wirtschaft

Freiheit des Geistes

Bewahre in allen Dingen die Freiheit des Geistes und sieh zu, wohin sie Dich führt.

Ignatius von Loyola – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556)

Erretter

Wenn Wissen unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns ein Universalgenie geschickt.

Wenn Technologie unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Technik-Wissenschaftler geschickt.

Wenn Geld unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Ökonomen geschickt.

Wenn Unterhaltung unser größtes Bedürfnis wäre, hätte Gott uns einen Entertainer geschickt.

Aber so, da Vergebung unser größtes Bedürfnis ist, schickte er uns einen Erretter.

gesehen Pfingsten 1994 in New Orleans – Zitateheft 2002 + 2006

Gute Ideen

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Nachwachsen

Wenn Sie die zehn größten US-Firmen hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung nehmen, sehen Sie, daß sechs davon nach 1968 gegründet wurden. Wenn Sie nach Europa schauen, ist keine Firma neu bis zum Platz 73 und das ist SAP. Das Problem in Europa ist, daß die alten Firmen sterben oder stagnieren und neue Firmen nicht gegründet werden.

Lester C. Thurow – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Professor am Massachusetts Institute of Technology, MIT (1938-2016), Zitateheft 2005

Definition eines Zieles

Ein Ziel ist:

– realistisch und erreichbar

– konkret und meßbar

– zeitlich begrenzt

– motivierend und sinnvoll

– flexibel

– möglichst schriftlich fixiert

Alfred Stielau-Pallas – deutscher Unternehmer und Autor (*1947)

Preußischer Beamtenethos

Selbstlos, loyal, korrekt, sparsam, gründlich und pünktlich.

Zitateheft 2007

Weisheit

Weisheit heißt: Ich weiß, was ich weiß, und ich weiß, was ich nicht weiß.

Weisheit

Seelenheil

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele zu verlieren? Gibt es etwas Kostbareres als die Seele?

Die Bibel, Matthäus 16,26 (NLB) – Zitateheft 2005

Alt oder kühn

Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten. Aber es gibt keine alten kühnen Piloten.

Sprichwort in der British Royal Air Force – Zitateheft 2007

Aufmerksamkeit

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856)

Weitermachen

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2006

Grundlagen des Erfolges

Verbraucherorientierung, hoher Qualitätsanspruch sowie die Lust auf Innovationen sind die Grundlagen unseres Erfolges.

Theo Müller – deutscher Unternehmer (*1940)

Liebe

Du mußt der ursprünglichen und Hochbegabten Mannes für etwas einnehmen und bewahren, bevor sein Gehirn das Beste leisten kann.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1935-1919), Zitateheft 2003

Investmententscheidung

Eine Entscheidung, lieber an diesem als an jenem Ort, lieber in diesem und nicht in einem anderen Sektor zu investieren, ist immer auch eine moralische und kulturelle Entscheidung.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyła, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2003

Geh unter der Gnade

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer Du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob Du wachst oder ruhst.

Manfred Siebald – deutscher Liedermacher (*1948), Zitateheft 2007

Loslassen

Wir müssen das Loslassen lernen; es ist die große Lektion des Lebens.

Julie Schlosser – deutsche Schriftstellerin (1883-1965), Zitateheft 2003

Focus

I made up my mind to go entirely contrary to the adage not to put all one’s eggs in one basket. I determined that the proper policy was ‚to put all good eggs in one basket and then watch that basket‘.

Andrew Carnegie – Scottish-born American steel entrepreneur (1835-1919)

Erziehung

Alles Wohlergehen der Christenheit und der ganzen Welt hängt von der ordentlichen Erziehung der Jugend ab.

wird Pedro de Ribadeneira zugeschrieben – spanischer Jesuit (1527-1611)

Liebe

Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am nötigsten.

Weisheit – Zitateheft 2003

Weisheit

Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben?

Wo ist das Wissen, das wir in Information verloren haben?

Thomas Stearns Eliot – englisch-amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1948 (1888-1965)

Wandel der Gesellschaft

Die Gesellschaft läuft unseren Spielregeln weg. Alles was wir bisher gemacht haben, Du arbeitest oder Du arbeitest nicht, das mag in einer Produktionsgesellschaft funktionieren, aber das wird in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der in Zukunft 80% der Menschen beschäftigt sind, nicht passen.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016)

Personalprobleme

Am Ende sind alle Probleme der Wirtschaft Personalprobleme.

Alfred Herrhausen – deutscher Bankier (1930-1989)

Dank

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, daß man sie weitergibt.

Michael Kardinal von Faulhaber – deutscher Theologe, 1917-52 Ezbischof von München und Freising (1869-1952)

Vorsorge

Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Graffito – Zitateheft 2004

Träume

Welche Träume hätten Sie, wenn Sie wüßten, daß Sie nicht versagen können?

Inschrift im Welcoming Center der Crystal Cathedral in Garden Grove, Kalifornien – Zitateheft 2007

Zukunftsangst

Weil Gott weiß, was morgen ist, brauchen wir heute keine Angst zu haben.

Heinrich Giesen – deutscher Pastor und Autor (1910-1972)

Bürokratie

Auf die Frage, wie die Russen die eigentlich führenden Amerikaner doch noch überrunden konnten: „Bei der Eroberung des Weltraums hatten wir zwei Probleme zu überwinden: die Schwerkraft und den Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden…“

Wernher von Braun – deutsch-amerikanischer Raketenbauer (1912-1977), Zitateheft 2007

Wettbewerbshärte

Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

Walter Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), Zitateheft 2003

Glück

Will das Glück nach seinem Sinn

Dir was Gutes schenken,

sage Dank und nimm es hin

ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,

doch vor allen Dingen:

Das, worum Du dich bemühst,

möge Dir gelingen.

Wilhelm Busch – deutscher Dichter und Zeichner (1832-1908), Zitateheft 2002

Sinnvoll investieren

Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

wird André Kostolany zugeschrieben – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Was uns beunruhigt

Die Menschen werden nicht beunruhigt durch die Dinge, die passieren, sondern durch die Gedanken darüber.

Epiktet – griechischer Philosoph (um 50 – etwa 138), zitiert von Lucius Flavius Arrian (römischer Geschichtsschreiber, um 85- etwa 146) im „Encheiridion“ („Handbuch der Moral“, etwa 138)

Wunschträume

Der Mensch, der seine Wunschträume wahr machen will, muß aufwachen und handeln.

Emil Oesch – Schweizer Schriftsteller und Verleger (1894-1974)

Menschen beurteilen

Wenn Gott den Menschen mißt, legt er das Maßband nicht um die Taille, sondern um das Herz.

Schwester Gaudentia Bröcker – deutsche Ordensfrau, Clemensschwester (*1932), Zitateheft 2006

Zukunft

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg – deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799), aus „Sudelbücher“, Heft K (1796), Zitateheft 2002

Selbstverwirklichung

Sei derjenige, der Du immer sein wolltest!

Motivation – Zitateheft 2002

Mitarbeiter

Jeder Vorgesetzte hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich viel zumuten, als mit solchen, die wenig in Angriff nehmen.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019), Zitateheft 2007

Gemeinsam

Du kannst Dinge tun, die ich nicht tun kann.

Ich kann Dinge tun, die Du nicht tun kannst.

Zusammen können wir große Dinge tun.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Durchhaltevermögen

Einer ist 30 Minuten lang begeistert, ein anderer 30 Tage, aber es ist derjenige, der 30 Jahre lang begeistert ist, der aus seinem Leben einen Erfolg macht.

Edward B. Butler – amerikanischer Maler (1853-1928), Zitateheft 2006

Christ werden

Ich denke, wenn ich einmal ein ernster Christ werde, dann werde ich mich am meisten darüber schämen, daß ich dies nicht früher geworden bin, sondern erst alles andere habe versuchen wollen.

Søren Aabye Kierkegaard – dänischer evangelischer Theologe und Philosoph (1813-1855), gilt als einer der bedeutendsten Denker Dänemarks

Selbstkorrektur

Einen Fehler nicht zu korrigieren heißt, einen neuen Fehler zu begehen.

Sprichwort – Zitateheft 2003

Einheit

Die Einheit in der Vielfalt. Die Vielfalt in der Einheit.

nach Nikolaus von Kues – Kardinal und Universalgelehrter, auch Nicolaus Cusanus (1401-1464)

Vertrauen

Auf Gott vertrauen wir. Von allen anderen verlangen wir Zahlen.

Prof. Dr. William Edwards Deming – Gründer der „Total Quality“-Bewegung (1900-1993), Zitateheft 2005