Hoffnung

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Weisheit

Mut

Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Engagieren

Es gibt zu viele Narren, die glauben, es ginge ihnen besser, wenn sie sich aus allem heraushalten würden. Wer sich nicht engagiert, den frisst der Egoismus. Ich mag keine Egoisten. Gleichgültigkeit ist eine gefährliche Krankheit, ein gemeingefährliches Virus.

Josef Klüh – deutscher Unternehmer (*1942), Zitateheft 2005

Dank

Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, daß man sie weitergibt.

Michael Kardinal von Faulhaber – deutscher Theologe, 1917-52 Ezbischof von München und Freising (1869-1952)

Partei

In einer Partei ist die Struktur viel diffuser als einem Unternehmen. Die Zustimmung der anderen ist schwerer kalkulierbar als das Verhalten eines einzelnen Vorgesetzten, der in einem Unternehmen die Bezugsperson sein kann, die über meine Zukunft entscheidet.

Wer in einer Partei Karriere machen will, muß mit mehr Faktoren rechnen und viel umsichtiger vorgehen, als der Aufsteiger in einem Unternehmen. Er oder sie muß eine ziemlich hohe Frustrationstoleranz haben, Härte gegen sich selbst entwickeln, eine hohe Belastbarkeit mitbringen und sehr viel Zeit investieren.

Prof. Dr. Ulrich von Alemann – deutscher Parteienforscher (*1944), Zitateheft 2007

Vergebung

Vergib jemandem und setze eine Person frei und Du wirst entdecken, daß Du diese Person bist.

Sprichwort – Zitateheft 2004

Staat

Wie es aber die Gesellschaft dem Fürsten nicht gestatten kann, kraft seiner Stellung Gattinnen der Bürger für sich in Anspruch zu nehmen (Original eigentlich: wie auch immer er möchte zu mißbrauchen), so vermag sie ihm auch nicht ein Geldvorrecht zu gewähren, das nur schlechtem Gebrauch dient, indem es Gewinn aus Geldabwertungen macht.

Nikolaus von Oresme – auch Nicolas Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph (vor 1330-1382)

Ideen

Ideen sind wie Kinder. Die eigenen liebt man am meisten.

Prof. Dr. Lothar Schmidt – deutscher Politologe und Jurist (1922-2015), Zitateheft 2003

Beten

Beten heißt seine ganze Existenz auf Gott konzentrieren.

Ferdinand Ebner – österreichischer Philosoph (1882-1931), Zitateheft 2004

Vertrauen

Was würdest Du versuchen zu tun, wenn Du wüßtest, Du könntest nicht scheitern?

Dr. Robert H. Schuller – amerikanischer Evangelist und reformierter Pfarrer (1926-2015), Zitateheft 2002

Golferspruch

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

Golferspruch

Betrogen

Besser gelegentlich betrogen zu werden als immer mißtrauisch zu sein.

Bertie Charles Forbes – amerikanischer Journalist und Verleger (1880-1954), Zitateheft 2002

Nutze die Gelegenheit

Eine Gelegenheit klopft nie zweimal an. Das ist die traurige Wahrheit. Und wenn wir Dinge auf den nächsten Tag verschieben, kann es sein, daß dieser Tag nicht stattfindet.

Gloria Estefan – amerikanische Sängerin und Schauspielerin (*1957)

Geheimnis des Erfolges

Das Geheimnis des Erfolges liegt darin, für die Gelegenheit bereit zu sein, wenn sie kommt.

Benjamin Disraeli – englischer Schriftsteller und Politiker, 1868 und 1874-80 Premierminister (1804-1881)

Schweigen

Wer schweigt, fördert immer das, was gerade läuft.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2002

Ideen

Ideen verändern die Welt – wenn sie umgesetzt werden.

Norman Rentrop – deutscher Verleger und Investor (*1957), Zitateheft 2004

Gebet um Großmut

Ewiges Wort, eingeborener Sohn Gottes!
Lehre mich die wahre Großmut.
Lehre mich Dir dienen, wie Du es verdienst:
Geben, ohne zu zählen,
Kämpfen, ohne der Wunden zu achten,
Arbeiten, ohne Ruhe zu suchen,
Mich hingeben, ohne Lohn zu erwarten.
Mir genüge das frohe Wissen,
Deinen heiligen Willen erfüllt zu haben.

Ignatius von Loyola – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556), Zitateheft 2006

Vermögen ist Verantwortung

Mein Leben würde ich auch als völlig unvollkommen empfinden, wenn ich die Hunderte von Millionen vererbt hätte, um dann einen freudigen Ruhestand zu durchleben, denn dann hätte ich ja die Aufgabe abgegeben statt sie zu erfüllen.

Es ist eine merkwürdige Sache, daß die meisten Menschen immer nur bis zum Punkt des Vermögenserwerbs denken, und bei dem, was danach kommt, das Denken abschalten. Wie ein Happy-end im Film. Sie träumen vom Lottogewinn, und dann ist Schluß.

Dann aber muß das Denken und Bedenken erst anfangen, denn wie ich sagte, ist Vermögen eine vom Schicksal aufgetragene und daher mitgebrachte Verantwortung, und nicht ein Zufallsprodukt von Glück, wie Amerikaner es nennen würden, oder von eigener Tüchtigkeit.

Natürlich braucht es normalerweise auch der eigenen Tüchtigkeit, sogar hoher Tüchtigkeit, um durch harte Arbeit zu dem Vermögen zu kommen. Aber harte Arbeit ist keine hinreichende Bedingung. Viele Menschen arbeiten sehr hart, müssen aber dennoch ihr Leben in schwierigen Verhältnissen verbringen.

Wenn man 100 Millionen sein eigen nennt, so hat man die ja nicht verdient, sondern gemacht, dadurch daß viele andere geholfen haben. Warum soll man dann nicht vielen anderen helfen?

Peter M. Schnell – deutscher Gründungsunternehmer, Vorsitzender des Vorstandes der Software AG-Stiftung (*1938), Zitateheft 2006

Gesicht

Mit 20 hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat; mit 40 das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit 60 das Gesicht, das er verdient.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965)

Heimat

Heimat ist nicht dort, wo der Wohnsitz ist, sondern dort, wo man mich versteht.

Christian Morgenstern – deutscher Schriftsteller (1871-1914), Zitateheft 2002

Ewig

Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

Die Bibel, 2. Korinther 4,18 (LUT)

Einheit

Die Einheit in der Vielfalt. Die Vielfalt in der Einheit.

nach Nikolaus von Kues – Kardinal und Universalgelehrter, auch Nicolaus Cusanus (1401-1464)

Aufbrechen

Neues Denken ist ein Kampf gegen die Macht der Gewohnheit.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Zeit

Zeit ist das knappste Gut, das wir haben.

Ernest M. Hemingway – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1954 (1899-1961)

Menschen beurteilen

Wenn Gott den Menschen mißt, legt er das Maßband nicht um die Taille, sondern um das Herz.

Schwester Gaudentia Bröcker – deutsche Ordensfrau, Clemensschwester (*1932), Zitateheft 2006

Stillstand

Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.

Oliver Cromwell – englischer Staatsmann und Heerführer (1599-1658)

Risikominimierung

Der einzige Weg, Risiken zu minimieren, ist Denken.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Sein

Wichtig sein – nicht wichtig machen.

Carmen Thomas – deutsche Journalistin und Rundfunk-Moderatorin (*1946)

Klugheit und Kühnheit

Die Klugheit ist sehr geeignet zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, ab 1740 König von Preußen (1712-1786)

Rede

Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2004

Ehrfurcht und Verantwortung

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

nach Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945)

Freiheit des Geistes

Bewahre in allen Dingen die Freiheit des Geistes und sieh zu, wohin sie Dich führt.

Ignatius von Loyola – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556)

Aufmerksamkeit

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856)

Unsinn

Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn.

Christian Dietrich Grabbe – deutscher Dramatiker (1801-1836), Zitateheft 2003

Selbstkorrektur

Einen Fehler nicht zu korrigieren heißt, einen neuen Fehler zu begehen.

Sprichwort – Zitateheft 2003

Das Spiel der Kinder

Das Spiel der Kinder ist der Weg zur Erkenntnis der Welt, die sie laut Berufung ändern müssen.

Maxim Gorki – eigentlich Alexej Maximowitsch Peschkow, russischer Schriftsteller(1868-1936)

Kräfte

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Glaubensbeweis

Meinen Glauben beweise ich nicht, indem ich um das bitte, was ich brauche, sondern indem ich darauf vertraue, daß ich brauche, was ich erhalte.

Bruder David Steindl-Rast – amerikanischer Benediktinermönch österreichischer Herkunft (*1926)

Langzeitinvestments

Die wirklich hervorragenden Unternehmen zu finden und mit ihnen durch all die Schwankungen des Marktes zu gehen, hat sich sogar in diesen frühen Zeiten (bezieht sich auf 1913) für wesentlich mehr Leute als wesentlich gewinnbringender erwiesen, als die farbenfrohere Praxis, zu versuchen, Aktien billig zu kaufen und teuer zu verkaufen.

Philip A. Fisher – amerikanischer Growth-Investor und Mentor von Warren Buffett (1907-2004), Zitateheft 2005

Verlierer

Zuerst ignorieren sie Dich, dann machen sie Dich lächerlich, dann bekämpfen sie Dich und dann verlieren sie gegen Dich.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2003

Vertrauen

Nichts kann den Menschen mehr stärken als Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.

Paul Claudel – französischer Dichter und Diplomat (1868-1955), Zitateheft 2004

Börsengang

Beim Börsengang geht es doch nur darum, daß ein Eigentümer einen größeren Dummen findet, der mehr bezahlt als er selbst. Der Verkäufer weiß in der Regel viel mehr über sein Unternehmen als jeder andere, er hat also einen Informationsvorteil und kann immer zum optimalen Zeitpunkt verkaufen.

Dr. Hendrik Leber – deutscher Fondsmanager (*1957), Zitateheft 2007

Staatsversagen

Das Steuerrecht hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem dermaßen komplizierten Rechtsgebiet entwickelt, daß auch Fachleute keinen zuverlässigen Überblick mehr über sämtliche Facetten dieses Rechtsgebietes haben können. Zu diesem inzwischen auch von politisch Verantwortlichen beklagten Zustand haben nach meiner Überzeugung alle drei Staatsgewalten beigetragen. Der Steuergesetzgeber hat das Steuerrecht regelmäßig zur Durchsetzung der verschiedensten politischen Anliegen missbraucht und auf diese Weise unzählige unsystematische und komplizierte Regelungen geschaffen. Die Verwaltung – um die Aufgabe der Anwendung dieses komplizierten Rechts nicht zu beneiden – hat ihrerseits durch unzählige Verwaltungsanweisungen zur Unübersichtlichkeit beigetragen, wobei ich nicht verkenne, daß manche Steuergesetze ohne entsprechende Verwaltungsanweisungen schlicht undurchführbar erscheinen. Die Rechtsprechung schließlich hat mit einer häufig sehr stark differenzierenden Judikatur das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser bedauerlichen Entwicklung gesetzt. So wird im Ergebnis der steuerpflichtige Bürger mit einem Rechtszustand im Bereich des Eingriffsrechts konfrontiert, dem er sich nicht entziehen kann, der ihn jedoch schlicht überfordert.

Dr. h.c. Wolfgang Spindler – deutscher Jurist, 2005-11 Präsident des Bundesfinanzhofs (*1946), Zitateheft 2007

Legende

Die Legende ist die Projizierung der Massen-Sehnsucht.

Ludwig Marcuse – deutscher Literaturkritiker (1894-1971), aus „Das Tage-Buch Jg. 13 Nr. 19“ (7.5.1932, S. 727-732), Zitateheft 2002

Ziele

Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will, für den ist kein Wind der richtige.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2004

Pressefreiheit

Müßte ich entscheiden, ob wir eine Regierung ohne Zeitungen oder Zeitungen ohne Regierung haben sollten, ich würde nicht einen Augenblick zögern, Letzteres zu wählen.

Thomas Jefferson – amerikanischer Polititker, 1801-1909 dritter Präsident und Vertreter der amerikanischen Aufklärung (1743-1826)

Wert des Lebens

Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nützen. Ein Mensch kann lange, aber dennoch sehr wenig leben.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

Vergessen

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Sprichwort

Vollkommenheit

Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel.

Die Bibel, Matthäus 5, 48 (HFA)

Staatshaushalt

Kein Staat ist in der Lage, sich genügend einzuschränken, wenn ihm unbeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Diese Erfahrung muß jede Generation, die nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, von neuem machen.

C. Erich Leverkus – deutscher Bankier (*1926)

Prioritäten

Ich bin großzügig mit meinem Geld und geizig mit meiner Zeit.

Nandan Nilekani – indischer Unternehmer, Vorstandsvorsitzender Infosys (*1955), Zitateheft 2007

Andere

Die Reichen sind, frei nach Sartre, immer die anderen.

aus einer Zeitung – Zitateheft 2004

Vernunft

Es ist so angenehm, ein vernunftbegabtes Wesen zu sein, denn es ermöglicht einem, für alles, was man zu tun beabsichtigt, einen Grund zu finden oder zu erfinden.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790)

Neid

Der Neid ist wie die Lichtgeschwindigkeit eine der Konstanten unserer Welt, auf die man sich verlassen kann.

Karl Garbe – deutscher Satiriker und Essayist (1927-2019)

Von guten Mächten

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945)

Offene Grenzen

Nur wo die Mitte fest ist, da können Grenzen offen sein.

Reinhold Schneider – deutscher Schriftsteller (1903-1958), Zitateheft 2002

Dankbarkeit

Dankbarkeit und Freude gehen Hand in Hand.

Sprichwort – Zitateheft 2002

Konzentration

Es ist besser viel Arbeit in eine Idee zu investieren, als etwas Arbeit in eine Menge Ideen.

Mike Onghai – amerikanischer Investor (*1970), Zitateheft 2007

Streitlust

Wer den Streit sucht, ist zum Frieden nicht geeignet.

Dr. Peter Amendt OFM – deutscher Franziskaner (*1944)

Zwölf gute Gründe, in der Kirche zu sein

1. Im christlichen Glauben bewahrt die Kirche eine Wahrheit, die Menschen sich selbst nicht sagen können. Daraus ergeben sich Maßstäbe für verantwortungsbewußtes Leben.

2. In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.

3. Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf geheimnisvolle Weise.

4. In der Kirche können die Menschen an einer Hoffung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.

5. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.

6. In der Kirche treten Menschen mit Gebeten und Gottesdiensten für anderen ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.

7. Die kirchlichen Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Atmosphäre prägen das Jahr. Die Kirche setzt sich dafür ein, diese Tage zu erhalten.

8. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernst genommen.

9. In Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonders menschliches Klima.

10. Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen.

11. Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.

12. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auf die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen.

Weisheit

Genie

Genius ist ewige Geduld.

Michelangelo – eigentlich Michelangiolo Buonarroti Simoni, italienischer Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter (1475-1564), Zitateheft 2005

Nachdenken

Das Ende meiner Rede hat sich durch Nachdenken erledigt.

Weisheit

Selbstverwirklichung

Sei derjenige, der Du immer sein wolltest!

Motivation – Zitateheft 2002

Alter

Entscheidend ist nicht, wie alt man ist, sondern wie man alt ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2007

Seelenruhe

Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

Georg Christoph Lichtenberg – deutscher Physiker und Schriftsteller (1742-1799)

Ziel

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden;

wer entscheidet, findet Ruhe;

wer Ruhe findet, ist sicher;

wer sicher ist, kann überlegen;

wer überlegt, kann verbessern

Konfuzius – chinesischer Philosoph (551-479 v. Chr.)

Geiz

Wer mit Geld geizt, geizt auch mit seinen Gefühlen.

Bodo Schäfer – Autor und Finanz-Coach (*1960)

Sinnfindung

Jeder entdecke seine ureigenste Sinngebung.

Motivation

Lebensvorsprung

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Computer

EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Besitzstandswahrer

Besitzstandswahrer gleichen Schiffspassagieren, die verlangen, den Kurs des Schiffes so auszurichten, daß ihre Kabinen immer in der Sonne liegen, und dabei in Kauf nehmen, daß es auf Grund läuft.

Professor Querulix – deutscher Aphoristiker und Satiriker (*1946)

Fachwissen

Wenn nur jeder von dem reden würde, was er auch versteht, dann wäre es verdammt still auf dieser Welt.

Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2004

Werte

Schöne Worte von ewigen Werten und Wahrheiten sind zu wenig. Wir müssen die Werte herunterholen vom Podest der Ewigkeit und in unsere Zeit hereinstellen. Konkrete Haltungen brauchen wir, geeignet für den Alltag.

Meinrad Baumüller – deutscher Manager, Zitateheft 2003

Wissen

Wissen hat keinerlei Wert, bevor man es nicht in die Praxis umsetzt.

Sprichwort

Freiheit

Je freier die Wirtschaft, um so sozialer ist sie auch.

Sprichwort aus der Wirtschaft

Demut und Hochmut

Demut hat etwas an sich, was das Herz emporhebt, und Hochmut etwas, was das Herz herabzieht.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430)

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit ist die höchste aller Fertigkeiten und Tugenden.

wird Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832)

Worte

Du bist der Herr Deiner Worte, doch einmal ausgesprochen, beherrschen sie Dich.

Sprichwort aus Schottland – Zitateheft 2002

Experten

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), Zitateheft 2004

Warten

Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.

Dr. Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2002

Liebe zur Arbeit

Ein Mensch, der seine Arbeit liebt, wird niemals alt.

Pablo Casals – spanischer Cellist (1876-1973)

Erfolgsfaktoren

– Das Unternehmen kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn es das Leben der Menschen verbessert.

– Der Reichtum der Menschen ist die Arbeit – nicht das Geld. Das ist nur ein Werkzeug, um durchs Leben zu kommen.

– Laß das, was Du tust, immer klar sein und mach es nach außen lesbar.

Pietro Barilla – italienischer Lebensmittel-Unternehmer (1913-1993), Zitateheft 2006

Lebensweisheiten

Der Mutige hat immer einen Plan,
der Furchtsame hat immer eine Entschuldigung.
Der Mutige sagt: „Laß es mich für Dich tun!“,
der Furchtsame sagt: „Das ist nicht mein Job!“.
Der Mutige sieht eine Antwort in jedem Problem,
der Furchtsame sieht ein Problem in jeder Antwort.

aus dem Indischen übersetzte Redensweisheit, Zitateheft 2004

Aktionärs-Hausaufgaben

Jeder Anleger kann mit Aktien reich werden, wenn er seine Hausaufgaben macht!

Peter Lynch – amerikanischer Investor und Fund-Manager (*1944)

Mythos als Feind der Wahrheit

Der große Feind der Wahrheit ist oftmals nicht die Lüge – vorsätzlich, erfunden und unredlich – sondern der Mythos – beständig, überzeugend und wirklichkeitsfremd. Zu oft halten wir an den Klischees unserer Vorfahren fest. Wir unterwerfen alle Fakten einem Satz vorgefertigter Interpretationen. Wir genießen die Bequemlichkeit, Meinungen auszuleihen, ohne die Unannehmlichkeit, nachdenken zu müssen.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), in einer Rede an der Universität Yale am 11. Juni 1962, Zitateheft 2005

Vertrauen

Befiehl dem HERRN Deine Werke, so wird Dein Vorhaben gelingen.

Die Bibel, Sprüche 16,3 (LUT) – Zitateheft 2007

An den Schöpfer glauben

An den Schöpfer zu glauben heißt auch an das Große zu glauben, das er uns zumutet, zutraut.

Weisheit

Erfolg

Mein materieller Erfolg ist nicht zurückzuführen auf das, was ich selbst getan habe, sondern auf die Fähigkeit, andere zu kennen und auszusuchen, die es besser wußten als ich. Kostbares Wissen, daß jeder Mann besitzen kann. Ich verstehe (zum Beispiel) nicht eine Dampfmaschine, aber ich versuchte, den viel komplizierteren Mechanismus zu verstehen – den Menschen.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1835-1919), Zitateheft 2003

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind Menschen. Keiner ist perfekt. Sie kommen immer wieder, um sich über andere zu beschweren. Obwohl die Bibel klar erklärt: „Geh‘ erst mal hin, erkläre es dem anderen, was dich an ihm stört“, versuchen einige Menschen immer wieder, sich über andere zu beschweren statt mit den anderen zu reden und es erst mal selbst zu klären.

Arol Wolford – selbständiger Unternehmer, Chef von 1.200 Mitarbeitern

Streit

Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), Zitateheft 2003

Was zählt

Hundert Jahre von jetzt zählt es nicht mehr, welches Auto ich gefahren bin, in was für einem Haus ich gewohnt habe, wie viel ich auf meinem Bankkonto hatte oder wie meine Kleider ausgesehen haben. Aber vielleicht wird die Welt ein kleines bißchen besser sein, weil ich wichtig war im Leben eines Kindes.

Dr. Forest E. Witcraft – amerikanischer Lehrer und Pfadfinder (1894-1967), aus „Within My Power“ (1950), Zitateheft 2003

Lieber Steuernsparen als Fortpflanzen

Die Lust am Steuernsparen ist in Deutschland ausgeprägter als der Fortpflanzungstrieb.

Erwin Huber – deutscher Politiker (CSU), 1995-98 bayerischer Finanzminister (*1946), 1997

Wagnis

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2002

Glück

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum Du dich bemühst,
möge Dir gelingen.

Wilhelm Busch – deutscher Dichter und Zeichner (1832-1908), Zitateheft 2002

Rechnungen

Große Rechnungen können auch im kleinen Büro geschrieben werden.

Weisheit vom In- und Exporteuren – Zitateheft 2003

Der Herr sei vor Dir

Der Herr sei vor Dir, um Dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben Dir, um Dich in die Arme zu schließen und Dich zu schützen.
Der Herr sei hinter Dir, um Dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter Dir, um Dich aufzufangen, wenn Du fällst und Dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in Dir, um Dich zu trösten, wenn Du traurig bist.
Der Herr sei um Dich herum, um Dich zu verteidigen, wenn andere über Dich herfallen.
Der Herr sei über Dir, um Dich zu segnen. So segne Dich der gütige Gott.

irischer Reisesegen – Zitateheft 2005

Mut

Ohne Mut zur Niederlage keine Sternstunde

Friedrich Schirmer – deutscher Dramaturg, 2005-10 Intendant Deutsches Schauspielhaus in Hamburg (*1951)

Erfülltes Leben

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus einem Brief an seinen Freund Eberhard Bethge vom 19.3.1944 (DBW 8, S. 359)

Philanthropy

I’ve come to realize that philanthropy – as marvelous a force of goof as it is – is only the icing on the cake. The cake is business.

Marion Rockefeller Weber – American biologist and painter (b. 1938), Quotations book 2004

Wissen versus Realisierung

Die Welt ist voll von Wissensriesen, aber auch voll von Realisierungszwergen.

Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth – deutscher Unternehmer (*1935), Zitateheft 2006 + 2007

Investmentstrategie

Wenn Sie eine Aktie verkaufen, weil Sie denken, daß der Kurs sinkt, muß ein anderer Investor diese kaufen, weil er denkt, daß der Kurs steigt. Einer von beiden liegt falsch – jedes Mal. Deswegen müssen Sie immer darüber nachdenken, ob und warum Sie auf der richtigen Seite stehen. Und deswegen müssen Sie mit einer systematischen Suchstrategie starten, und eben nicht mit dem Zufall.

Bruce C. Greenwald – amerikanischer Professor für Finanzen und Asset-Management (*1946), Zitateheft 2007

Charakter

Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist.

Erich Maria Remarque – eigentlich Erich Paul Remark, deutsch-amerikanischer Schriftsteller (1898-1970)

Alleine

Wenn einer alles selbst machen will, braucht er sich nicht zu beklagen, daß er schließlich alles selbst machen muß.

Henri Nannen – deutscher Verleger und Publizist, 1949-80 Chefredakteur des „Stern“ (1913-1996), Zitateheft 2002

Gottesgeschenk

Wenn Gott ein Geschenk macht, verpackt er es oft in eine Krise.

gehört bei Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), Zitateheft 2002

Investment-Fonds

Es gab nur einen Ort, um Geld im Investment-Fonds-Geschäft zu machen – genau wie es nur einen Ort für einen maßvollen Mann in einer Kneipe gibt: hinter der Bar, nicht davor… also habe ich in eine Management-Firma investiert.

Paul A. Samuelson – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1970 (1915-2009), Zitateheft 2007

Vorsorge

Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Graffito – Zitateheft 2004

Verantwortung

Der weltanschaulich neutrale freiheitliche Staat lebt von der sittlichen Bindung und Verantwortlichkeit seiner Bürger und damit von Voraussetzungen, die er selbst weder schaffen noch garantieren kann. Diese Verantwortlichkeit hat auch in einer pluralistischen Gesellschaft oft ein religiöses Fundament. Eine lebendige Kirche kann deshalb viel dazu beitragen, daß dieses Fundament immer wieder erneuert wird.

Prof. Dr. Dr. Ernst Wolfgang Böckenförde – deutscher Jurist, 1983-96 Bundesverfassungrichter (1930-2019), Zitateheft 2005

Glaube

Gott stirbt nicht an dem Tag, an dem wir nicht länger an eine persönliche Gottheit glauben, aber wir sterben an dem Tag, an dem das Leben für uns nicht länger von dem stets wiedergeschenkten Glanz des Wunders durchstrahlt wird, von Lichtquellen jenseits aller Vernunft.

Dag H. A. C. Hammarskjöld – schwedischer Jurist, 1953-61 UNO-Generalsekretär, Friedensnobelpreis postum 1961 (1905-1961), Zitateheft 2007

Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947)

Fassungslosigkeit

Menschen sind wie Diamanten. Man erkennt ihren Wert erst, wenn man sie aus der Fassung bringt.

gefunden in einer Rede von Dr. Peter Steinacker – 1993-2008 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (1943-2015), Zitateheft 2004

Spitzenleistung

Spitzenleistung wird nur von den Leuten erzielt, die mit Freude bei der Sache sind.

Weisheit

Reise

Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise.

Sprichwort aus Großbritannien – Zitateheft 2002

Politik

Eine win-win-Situation gibt es in der Politik nicht. Es herrscht absoluter Wettbewerb. Der eigene Erfolg ist immer mit einem Misserfolg des politischen Gegners verbunden. Und manchmal besteht der eigene Erfolg auch nur darin, Misserfolg für den politischen Gegner zu produzieren. Wer einsteigt in die politische Arena, muß mit den Stieren rechnen.

Prof. Dr. Friedhelm Farthmann – deutscher Politiker (SPD), 1975-85 Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen (*1930)

Zitat

Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.

Philibert-Joseph Roux – französischer Chirurg an der Charité und Mitglied der Ehrenlegion (1780-1854), Zitateheft 2004

Rhein

Am Rhein geboren zu sein heißt, in der Fülle des Lebens zu stehen.

Carl Zuckmayer – deutscher Schriftsteller (1896-1977)

Schreiben

Was immer Du schreibst:
Schreib kurz, und sie werden es lesen.
Schreib klar, und sie werden es verstehen.
Schreib bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer – amerikanischer Zeitungsverleger und Stifter (1847-1911), Zitateheft 2003

Freundschaft

Die Freundschaft ist entbehrlich, wie die Philosophie, wie die Kunst… sie hat keinen Überlebenswert. Sie gehört jedoch zu den Dingen, die das Überleben wertvoll machen.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963)

Außerordentliches

Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Die Wahlverwandtschaften“, Erster Teil, Fünfzehntes Kapitel, Eduard zu Ottilie (1809)

Von den Stachelschweinen

Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um durch die gegenseitige Wärme sich vor dem Erfrieren zu schützen.

Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder voneinander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammen brachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daß sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten. Und diese Entfernung nannten sie Höflichkeit und feine Sitte.

Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph (1788-1860), Zitateheft 2006

Faulheit

Die Faulheit wird schon durch Langeweile bestraft!

aus einem Anzeigenblatt – Zitateheft 2002

Ratschläge nutzen

Viele erhalten Ratschläge, nur die Weisen ziehen Nutzen daraus.

Publilius Syrus – römischer Dichter (1. Jhd. v. Chr.)

Glücksdefinitionen

Glück ist…

Epikur: „…ein Gärtchen mit Feigen und ein paar guten Freunden“

Schopenhauer: „…die Freiheit von Schmerzen“

Victor Hugo: „…die Überzeugung, geliebt zu sein“

Jean-Jacques Rousseau: „…ein solides Bankkonto, eine gute Köchin und eine tadellose Verdauung“

aus der Philosophie

Wissen

Wissen, was läuft

Slogan der „Rheinpfalz“

Größe

Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

Berge versetzen

Wenn euer Glaube nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rücke von hier dorthin!‘, und es würde geschehen. Nichts würde euch unmöglich sein!

Die Bibel, Matthäus 17, 20-21 (HFA) – Zitateheft 2007

Zukunft

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.

Victor Hugo – französischer Schriftsteller (1802-1885), Zitateheft 2018

Länger leben

Ein zweiter klösterlicher Freiraum ist, daß es keine Pensionsgrenze gibt. 80-jährige stehen bei uns noch jeden Tag in ihrer Werkstatt oder sitzen an ihrem Schreibtisch, soweit sie noch können. Das gibt ihnen Freude und sinnerfüllte Tage, und das läßt uns Mönche im Durchschnitt deutlich älter werden, als die Zivilbevölkerung.

Erzabt Jeremias Schröder OSB – deutscher Mönch, Erzabt der Benediktinerabtei St. Ottilien (*1964), Zitateheft 2007

Saat der Zeit

Wenn ihr in die Saat der Zeit schauen, und sagen könnt, welches Samen-Korn wachsen wird, und welches nicht; so redet zu mir…

William Shakespeare – englischer Schriftsteller (1564-1616), aus „Macbeth“ 1. Akt, 3./4. Szene „Banquo“ (1623)

Tat

Tu das Richtige. Das wird einige Leute erfreuen und den Rest erstaunen.

Mark Twain – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), Zitateheft 2004

Überreaktion

Märkte überreagieren immer.

Marktweisheit

Wert eines Unternehmens

Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus.

Wertvoll an einem Unternehmen sind die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie es tun.

Heinrich Nordhoff – deutscher Manager ehemaliger Vorstandsvorsitzender von VW (1899-1968), Zitateheft 2006

Glücklich

Willst Du ein Jahr lang glücklich sein, dann gewinne in der Lotterie.

Willst Du ein Leben lang glücklich sein, dann liebe, was Du tust.

Weisheit – Zitateheft 2007

Tücke des Geldes

Die Deutschen sind der Tücke des Geldes nicht gewachsen. Das Volk der Romantiker, Philosophen und Musiker ist in Geldangelegenheiten unromantisch und verliert jeden Hang zur Philosophie und besonders zur Phantasie.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Endlich EINER

Denn mit Jesus war EINER da, der sagte: Selig sind die Armen! Und nicht: Wer Geld hat, ist glücklich.

Endlich EINER, der sagte: Liebe deine Feinde! Und nicht: nieder mit dem Gegner!

Endliche EINER, der sagte: Erste werden letzte sein! Und nicht: es bleibt alles beim Alten!

Endlich EINER, der sagte: Wer sein Leben einsetzt und verliert, der wird es gewinnen! Und nicht: seid schön vorsichtig!

Endlich EINER, der sagte: Ihr seid das Salz! Und nicht: Ihr seid die Creme.

Endlich EINER, der starb, wie ER lebte.

gesehen in der Nikolai-Kirche, Leipzig – Zitateheft 2006

Fähigkeiten

Niemand weiß, was in ihm drinsteckt, solange er nicht versucht, es herauszuholen.

Ernest M. Hemingway – amerikanischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1954 (1899-1961)

Bemerkenswertes Pferd

Ein Pferd, das bis zehn zählen kann, ist ein bemerkenswertes Pferd – kein bemerkenswerter Mathematiker.

Weisheit – Zitateheft 2007

Gute Gedanken

Gute Gedanken sind wie Samenkörner, sie gehen in uns auf und bereichern uns.

Dr. Tilly Boesche-Zacharow – deutsche Schriftstellerin und Verlegerin (*1928)

Selbstbetrug

Du kannst Dich selbst am leichtesten betrügen.

Richard Phillips Feynman – amerikanischer Physiker, Physiknobelpreis 1965 (1918-1988)

Wie Familien investieren

Verglichen mit anderen institutionellen Investoren, „sind Familien unternehmungsbereiter bei der Auswahl Ihrer Kapitalanlagen“, sagt ein Geschäftsführer einer Unternehmensberatung mit vielen wohlhabenden Klienten. „Sie treffen schneller Entscheidungen und haben manchmal nicht so strikte Regeln wie ein Pensionsfonds.“

aus: The Private Equity Analyst – Ausgabe März 2004, Zitateheft 2006

Manager

Mit Managern ist es wie mit Schuhen. Sie müssen so lange suchen, bis einer richtig sitzt.

Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell – deutscher Unternehmer (1941-2016), Zitateheft 2005

Gott

Ich aber könnte weder existieren noch arbeiten, wenn ich nicht wüßte, daß Gott existiert.

Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wihelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950)

Risiko

Risiko = dem Wandel ausgesetzt sein

Alexander Ineichen – Schweizer Banker (*1967) aus „Asymmetric Returns“

Liebe

Wo Liebe ist, da geschehen große Dinge, wo nichts Großes geschieht, da war keine Liebe.

wird Ignatius von Loyola zugeschrieben – Gründer der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden, 1491-1556), Zitateheft 2003

Geschäftsmotivation

Offensichtlich motiviert einen Geschäftsmann der Gewinn. Aber was gibt uns Erfüllung und – warum es nicht sagen? – Stolz, ist zu sehen, wie unsere Geschäftsaktivitäten zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung eines Landes beitragen.

Olacyr Francisco de Moraes – brasilianischer Unternehmer, der an Firmenstandorten kostenlose gesundheitliche Rundum-Versorgung zur Verfügung stellt (1931-2015), Zitateheft 2004

Freiheit

Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Die Bibel, 2. Korinther 3,17 (SLT) – Zitateheft 2004

Wehret den Anfängen

Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller – deutscher Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (1892-1984), Zitateheft 2007

Teilhaben

Sagst Du es mir, so vergesse ich es.

Zeigst Du es mir, so merke ich es mir vielleicht.

Läßt Du mich teilhaben, so behalte ich es!

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2004

Ratgeber

Willst Du etwas wissen, so frage den Erfahrenen und keinen Gelehrten.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2004

Erfolg

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Aber wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen zusammen.

kenianisches Sprichwort – Zitateheft 2005

Geheimnis des Erfolges

Sei Du selbst.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Personalprobleme

Am Ende sind alle Probleme der Wirtschaft Personalprobleme.

Alfred Herrhausen – deutscher Bankier (1930-1989)

Machen

Taten, nicht Tinte, Werke, nicht Worte.

Lebensmotto von Georg Kropp – Gründer der Bausparkasse Wüstenrot (1865-1943), Zitateheft 2007

Kunst des Investierens

Die Kunst des Investierens in Aktiengesellschaften ist… einfach, zu einem vernünftigen Preis ein Unternehmen mit hervorragender Wirtschaftlichkeit und einem fähigen, ehrlichen Management zu erwerben. Danach brauchen Sie nur noch kontrollieren, ob diese Eigenschaften bewahrt werden.

Charlie Munger – Vice-Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2005

Liebe

Du mußt der ursprünglichen und Hochbegabten Mannes für etwas einnehmen und bewahren, bevor sein Gehirn das Beste leisten kann.

Andrew Carnegie – amerikanischer Stahlunternehmer schottischer Herkunft (1935-1919), Zitateheft 2003

Authentisches Führen

Wenn Du lehrst, kannst Du nicht betrügen.

Sprichwort

Unternehmer

Im Erkennen und Durchsetzen neuer Möglichkeiten … liegt das Wesen der Unternehmerschaft.

Weisheit

Zwänge

Was für ein merkwürdiges Phänomen ist es, daß Du Menschen dazu bringen kannst für die Freiheit der Welt zu sterben, die nicht einmal das kleine Opfer bringen, das nötig ist, um sie von ihren eigenen Zwängen zu befreien.

Bruce Barton – amerikanischer Autor und Werbefachmann (1886-1967), Zitateheft 2006

Lebensläufe

Es gibt keinen Heiligen ohne eine Vergangenheit und keinen Sünder ohne Zukunft.

allgemeine Weisheit – Zitateheft 2004

Ratgeber

Umgib Dich mit Leuten, die ihre Sache verstehen.

Weisheit

Lernen

Sag es mir, und ich werde es vergessen;
zeig es mir, und ich werde es behalten;
laß es mich tun, und ich werde es können!

Weisheit

Zukunft

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.

Perikles – griechischer Staatsmann (500-429 v. Chr.)

Nachwachsen

Wenn Sie die zehn größten US-Firmen hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung nehmen, sehen Sie, daß sechs davon nach 1968 gegründet wurden. Wenn Sie nach Europa schauen, ist keine Firma neu bis zum Platz 73 und das ist SAP. Das Problem in Europa ist, daß die alten Firmen sterben oder stagnieren und neue Firmen nicht gegründet werden.

Lester C. Thurow – amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Professor am Massachusetts Institute of Technology, MIT (1938-2016), Zitateheft 2005

Weisheit und Reichtum

Weisheit übertrifft jeden Reichtum.

Sophokles – griechischer Dichter (496 – 406/405 v. Chr.)

Tun

Die meisten Unternehmen verbringen viel Zeit mit der Suche nach dem neuesten Managementkonzept, statt einfach das umzusetzen, was sie gerade gelernt haben.

Dr. Ken Blanchard – amerikanischer Management-Experte und Autor (*1939), Zitateheft 2007

Sinnvoll investieren

Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.

wird André Kostolany zugeschrieben – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Expertenwissen

Wenn Du die Straße auf den Berg kennen möchtest, frag den Mann, der sie auf und ab geht.

aus dem Zenrin Kushu – Sammlung von Zen-Zitaten aus dem 15. Jahrhundert

Verbesserung

Wann haben Sie das letzte Mal nach einer besseren Lösung gesucht?

Motivationsfrage

Kinder

Das Spiel der Kinder sollte als ihre wichtigste Beschäftigung aufgefaßt werden.

Michel de Montaigne – französicher Schriftsteller und Philosoph (1533-1592)

Unterschied

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR.

Die Bibel, Jesaja 55,8 (ELB)

Leben

Alles Leben ist Problemlösen.

Sir Karl Raimund Popper – englischer Philosoph und Soziologe österreichischer Herkunft (1902-1994)

Wer bin ich?

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meinen Bewachern frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“

Jeder hat mal recht

An der Börse hat jeder mal recht!

Wichtig ist nur, wie viel verdiene ich wenn ich recht habe und wie viel verliere ich, wenn ich unrecht habe?

Börsenweisheit

Spötter

Es wird kein Ding so schön gemacht,

es kommt ein Spötter, der’s verlacht.

Wärst Du früher hergekommen

so hätt‘ ich Rat von Dir genommen,

drum gehe hin und schweige still

es baut ein jeder wie er will.

gesehen in Lech/Arlberg – Zitateheft 2003

Messen

Was gemessen wird, wird gemacht.

Management-Weisheit – Zitateheft 2002

Zukunft

Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

Rainer Maria Rilke – österreichischer Erzähler und Dichter (1875-1926)

Gönnen

Laß mich mit Freuden ohn‘ alles Neiden sehen den Segen, den Du wirst legen in meines Bruders und Nähesten Haus.

Paul Gerhardt – evangelischer Liederdichter (1607-1676), aus „Die güldne Sonne, voll Freud und Wonne“ (1667)

Überlegungen

Wer überlegt, sucht auch Beweggründe, nicht zu dürfen.

Gotthold Ephraim Lessing – deutscher Schriftsteller (1729-1791)

Erneuerung

Warum tun wir uns momentan noch so schwer mit der Erneuerung? … Zum einen klammern wir uns zu sehr an dem fest, was wir haben. Zum anderen leben wir zu sehr in der Angst zu scheitern.

Dr. Horst Köhler – deutscher Politiker (CDU), 2004-10 Bundespräsident (*1943)

Wahlstimmen

Eine Wahlstimme ist wie ein Gewehr: ihr Nutzen hängt vom Charakter des Benutzers ab.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919)

Gemeinsam

Du kannst Dinge tun, die ich nicht tun kann.

Ich kann Dinge tun, die Du nicht tun kannst.

Zusammen können wir große Dinge tun.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Gottvertrauen

Schmeiß deinen Pessimismus weg und hab mehr Gottvertrauen.

aus der Fernsehserie „Eine himmlische Familie“

Reinvestieren

Unternehmen haben die Möglichkeit, erwirtschaftete Mittel intern zu Renditen zu reinvestieren, die einem Finanz-Investor nicht zugänglich sind. Durch das damit verbundene „internal compounding“ kann der innere Wert solcher Unternehmen langfristig in einer geometrischen Reihe anwachsen. Keine andere Asset-Klasse bietet diese Möglichkeit.

Dr. Burkhard Wittek – Münchner Investor (Forum Family Office) (*1953), Zitateheft 2006

Glück

Glück ist, wenn Gelegenheit auf Bereitschaft trifft.

Fred Endrikat – deutscher Lyriker (1890-1942)

Komitees

Komitees sollten klein sein und eine ungerade Teilnehmerzahl haben, vorzugsweise unter drei.

Weisheit

Armut

Wer die Ärmsten der Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen.

Weisheit

Erfolg

Es hat derjenige am meisten Erfolg, der dem anderen am besten dient.

Arthur F. Sheldon – Präsident der „Sheldon School of Business Building“ (1868-1936), Zitateheft 2006

Achterbahn

Wissen Sie überhaupt, was das ist: Erfolg haben? Erfolg nach Jahrzehnten des Hungers, der Not?

Ein Gefühl wie auf der Achterbahn ist das, wenn man die obere Schleife von der Acht entlangfährt: Ein bisschen schwindlig ist einem, weil es doch so hoch ist, aber man ist glücklich, rauschhaft glücklich. Viel glücklicher wäre man noch ohne die geheime Angst, diese Angst vor dem Moment, wo es die Rutschbahn wieder runtergeht. Und diese Angst haben sie alle in meiner Branche, die meisten sagen es bloß nicht, weil sie sogar davor Angst haben.

Eddie Constantine – amerikanischer Schauspieler und Sänger (1917-1993), Zitateheft 2005

Ruhm

Ruhm ist die Summe der Mißverständnisse, die sich um einen Namen sammeln.

Rainer Maria Rilke – österreichischer Erzähler und Dichter (1875-1926)

Armut

Armut ist die beste Schule.

allgemeine Weisheit

Fehler

Aus seinen Fehlern kann man mehr lernen als aus seinen Erfolgen.

Primo Levi – italienischer Schriftsteller (1919-1987), Zitateheft 2002

Wagnisfinanzierung

Wir unterstützen Unternehmer, nicht Unternehmen.

Motto von Wagnisfinanzierern – Zitateheft 2005

Wissen

Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), Zitateheft 2002

Eigenständigkeit

Du mußt selbst wachsen, egal wie groß Dein Großvater war.

Abraham Lincoln – amerikanischer Politiker, 1861-65 16. Präsident (1809-1865), Zitateheft 2006

Wasser

Den Wert des Wassers schätzt man erst, wenn der Brunnen trocken ist.

Sprichwort – Zitateheft 2005

Durchhalten

Siege, wenn Du kannst,
verliere, wenn Du mußt,
aber kapituliere nie.

André Kudelski – Schweizer Unternehmer (*1960), Zitateheft 2006

Entdeckerfreude

Wer eine große Zeitung leitet, muß immer auf der Suche nach neuen Talenten, neuen Persönlichkeiten sein. Die Entdeckerfreude ist vielleicht die beste Freude, die er sich schaffen kann, und sie ist doppelt kostbar wegen ihrer Seltenheit.

Theodor Wolff – deutscher Sachbuchautor und Journalist (1868-1943), Zitateheft 2006

Lernen

Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei – italienischer Astronom und Physiker (1564-1642), Zitateheft 2005

Weltwegschauung

Die gefährlichste Weltanschauung ist die jener Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander von Humboldt – deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859), Zitateheft 2004

Wunder

Die Wunder in unserem Leben geschehen nicht auf der Höhe unserer Erfolge, sondern gerade dann, wenn wir am Boden liegen.

Dr. Zephania Kameeta – namibischer Politiker und Befreiungstheologe , 2002-13 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (*1945), Zitateheft 2007

Beschränkung

Erst in der Beschränkung zeigt sich der Meister.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832)

Erfahrung

Alle Erfahrung ist ein Gewölbe, auf das man aufbauen kann.

Henry Brooks Adams – amerikanischer Historiker (1838-1918)

Bedürfnisse und Gier

Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), Zitateheft 2005

Denken und Handeln

Es genügt nicht, schnell zu sein, sondern man muß auch rechtzeitig an den Start gehen.

Sprichwort – Zitateheft 2006

Verzicht

Der Verzicht nimmt nicht. Der Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

Martin Heidegger – deutscher Philosoph (1889-1976), aus „Der Feldweg“ (1953)

Charakter

Das beste Maß für den Charakter einer Person ist (a), wie sie Menschen behandelt, die ihr nichts Gutes tun können, und (b) wie sie Leute behandelt, die sich nicht wehren können.

Abigail van Buren – eigentlich Pauline Esther Friedman Phillips, amerikanische Ratgeberkolumnistin (1918-2013), Zitateheft 2003

Pflege

Der Fußabdruck des Bauern auf seinem Felde ist der beste Dünger.

nach Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), Zitateheft 2003

Meckern

Nur wer selbst was tut, darf meckern.

Dr. Michael Fuchs – deutscher Politiker (CDU) und Unternehmer  (*1949), Zitateheft 2006

Ein einzelnes Leben

Er wurde in einem unbedeutenden Dorf als Kind einer Bäuerin geboren. Er wuchs in einem anderen Dorf auf, wo er in einer Zimmerei arbeitete, bis er 30 war. Dann war er drei Jahre lang Wanderprediger. Er hat nie ein Buch geschrieben. Er hat nie ein Büro gehabt. Er hatte nie eine Familie oder ein Haus. Er ging nicht zur Universität. Er hat nie eine große Stadt besucht. Er hat sich nie 200 Meilen weit von seinem Geburtsort entfernt. Er hat keines der Dinge getan, die man normalerweise mit Größe verbindet. Er hatte keine Empfehlungen außer sich selbst.

Er war erst 33, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn wandte. Seine Freunde liefen fort. Er wurde an seine Feinde ausgeliefert und erlebte das Possenspiel eines Gerichtsprozesses. Er wurde zwischen zwei Dieben an ein Kreuz genagelt. Während er starb, spielten seine Henker im seine Kleidung; den einzigen Besitz, den er auf Erden hatte. Als er tot war, wurde er dank des Erbarmens eine Freundes in ein geliehenes Grab gelegt.

Neunzehn Jahrhunderte sind gekommen und gegangen, und heute ist er die zentrale Figur der menschlichen Rasse und die Leitfigur des Fortschritts der Menschheit. All die Armeen, die jemals marschiert sind, alle Flotten, die je gesegelt sind, alle Parlamente, die je getagt haben, alle Könige, die je regiert haben, zusammengenommen, haben das Leben des Menschen auf dieser Erde nicht so stark beeinflußt, wie dieses einzelne Leben.

nach Dr. James Allan Francis – amerikanischer Pastor und Autor (1864-1928), Zitateheft 2006

Wisse, was Du sagst

Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815)

Sichtweisen

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.

Marcel Proust – französischer Schriftsteller (1871-1922), Zitateheft 2004

Gott suchen

Gott suchen heißt immer weiter fragen, alles zu Ende zu denken: Wonach sehne ich mich wirklich? Was suche ich in meiner Arbeit, in meinem Gebet, in der Freundschaft? Letztlich ist es immer Gott, den wir in allem suchen.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945), Zitateheft 2007

Fehler

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er läßt auch anderen eine Chance.

wird Sir Winston L. Churchill zugeschrieben – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965)

Seele

Die Seele nährt sich nämlich davon, worüber sie sich freut.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Bekenntnisse 13,42

Aktiv

Aktiv sein beinhaltet Risiken und Kosten, aber die sind viel geringer als die langfristigen Risiken und Kosten von bequemer Inaktivität.

John F. Kennedy – amerikanischer Politiker, 1961-63 35. Präsident (1917-1963), Zitateheft 2005

Nachtragen

Wer nachträgt, hat schwer zu tragen.

Sprichwort – Zitateheft 2006

Sachfremdheit

Der Beamte und der Philosoph beziehen ihre Stärke aus der Sachfremdheit.

Friedrich II. von Preußen – genannt Friedrich der Große, 1740-86 König von Preußen (1712-1786), Zitateheft 2007

Wollen und Vollbringen

Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus.

Die Bibel, Philipper 2,13 (EU) – Zitateheft 2006

Erfüllung

Eine Tat aus Güte ist eigentlich eine Tat der Glücklichkeit.

Kein Dank nach dieser Tat kann so schön sein wie die Erfüllung, die aus dieser Tat selbst entspringt.

Maurice Maeterlinck – belgischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1911 (1862-1949), Zitateheft 2004

Zukunftsträume

Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.

Eleanor Roosevelt – sozial sehr engagierte amerikanische Präsidentengattin 1933-45, Co-Autorin der UN-Menschenre-Chtscharta (1884-1962), Zitateheft 2004

Vom Notwendigen zum Unmöglichen

Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche!

Franziskus von Assisi – italienischer Ordensgründer (1181/82-1226), Zitateheft 2006

Berufung

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: „Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden.“
„Oh nein“, erschrak die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern.“
Das Zündholz fragte: „Aber willst Du denn Dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?“
„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, flüsterte die Kerze unsicher und voller Angst.
„Es ist wahr“, entgegnete das Zündholz, „aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich Dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst, andere werden Dein Feuer weitertragen. Nur wenn Du Dich versagst, wirst u sterben.“
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „ICH BITTE DICH, ZÜNDE MICH AN!“

Weisheit

Nachrichtenwert

Daß das Böse immer noch einen höheren Nachrichtenwert hat als das Gute, ist kein schlechtes Zeichen. Es beweist, daß das Gute auch weiter die Regel ist, das Böse dagegen die Ausnahme.

Nils Johnsson – schwedischer Publizist, Zitateheft 2006

Men and women

A woman worries about the future until she gets a husband… A man never worries about the future until he gets a wife.

A successful man is one who makes more money than his wife can spend… A successful woman is one who can find such a man.

To be happy with a man, you must understand him a lot and love him a little… To be happy with a woman, you must love her a lot & not try to understand her at all.

Any married man should forget his mistakes… there’s no use in two people remembering the same thing.

Men wake up as good-looking as they went to bed… Woman somehow deteriorate during the night.

A woman marries a man expecting he will change, but doesn’t… A man marries a woman expecting that she won’t change and she does.

Wisdom

Kalkuliertes Risiko

Ich habe wohl nicht mehr als in der Hälfte der Fälle recht, aber ich verdiene einfach sehr viel Geld, wenn ich richtig liege, und ich verliere so wenig Geld wie möglich, wenn ich unrecht habe.

George Soros – amerikanischer Macro-Hedgefonds-Manager und Philanthrop (*1930), Zitateheft 2005

Meisterhaft

Wo es aussieht, als wäre nichts zu tun, ist bereits viel getan worden.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825)

Unabhängigkeit

Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999)

Erfahrungen

Erfahrungen sind eine Sammlung von erfolgreichen Rezepten.

Paul Valery – französischer Dichter (1871-1945), Zitateheft 2002

Immobilie

Man kennt den wirklichen Wert einer Immobilie erst, wenn man nach dem Verkauf den Scheck in Händen hält.

Claude N. Rosenberg, Jr. – amerikanischer Investmentberater (1928-2008), aus „Investing with the Best“ (1986), Zitateheft 2002

Schwätzer

Stets ist die Sprache kecker als die Tat.

Friedrich Schiller – deutscher Schriftsteller (1759-1805), Zitateheft 2003 und 2004

Alter

Es gibt nur eine Lösung, wenn das Alter nicht eine absurde Parodie unseres früheren Lebens sein soll, und die besteht darin, daß wir weiterhin Ziele verfolgen, die unserem Dasein einen Sinn geben – Hingabe an Personen, an Gruppen oder an Sachen, sozial, politisch, intellektuell, oder an kreative Arbeit.

nach Simone de Beauvoir – französische Schriftstellerin (1908-1986)

Verstand

Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Immanuel Kant – deutscher Philosoph (1724-1804), Eingangsmotto von „Was ist Aufklärung“ (1784)

Größe

Wenn jeder von uns Leute einstellt, die kleiner sind als wir, werden wir ein Unternehmen von Zwergen. Aber wenn jeder von uns Leute einstellt, die größer sind als wir, dann werden wir ein Unternehmen von Riesen.

David Ogilvy – legendärer amerikanischer Werber und Unternehmer (1911-1999), Zitatehefte 2002 + 2018

Sind Sie stark genug, um mit Kritikern umzugehen?

Nicht der Kritiker zählt, nicht derjenige, der darauf hinweist, wie ein starker Mann strauchelt oder wo ein tätiger Mensch etwas hätte besser machen können. Das Ansehen gebührt dem Menschen, der sich tatsächlich in der Arena befindet, dessen Gesicht mit Staub, Schweiß und Blut verschmiert ist und der mutig kämpft und dabei irrt und immer wieder das Ziel nicht erreicht– denn ohne Irrtum und Unzulänglichkeiten wird keine menschliche Leistung vollbracht – der größte Begeisterung und höchste Hingabe kennt, der sein Leben für eine ehrenwerte Sache investiert, der, wenn er in Topform ist, am Ende den Triumph für das Erreichte erfährt, und der, wenn er in schlechter Verfassung ist und versagt, zumindest versagt, während er Großes gewagt hat. Sein Platz wird also niemals bei jenen furchtsamen und kühlen Menschen sein, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

Theodore Roosevelt – amerikanischer Politiker, 1901-09 26. Präsident, Friedensnobelpreis 1906 (1858-1919), am 23. April 1910 an der Sorbonne, Paris (Übersetzung: Thomas Lastring), Zitateheft 2006

Geschenke

Ein Geschenk ist genau soviel wert, wie die Liebe, mit der es ausgesucht wurde.

Thyde Monnier – eigentlich Mathilde Monnier, französische Schriftstellerin (1887-1967), Zitateheft 2007

Christen

Christen können enttäuschen, Christus nie.

gesehen in der Baptistengemeinde Überlingen – Zitateheft 2002

Aktien kaufen

Kaufe Aktien, die schwer zu kaufen sind.

Faustregel erfahrener Investoren

Liebe

Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am nötigsten.

Weisheit – Zitateheft 2003

Aufgeben

Gib niemals auf, nie, nie, nie, niemals darfst Du aufgeben, in keinem Punkt – sei er groß oder klein, bedeutend oder winzig – niemals darfst Du aufgeben, außer aus ehrenvoller Überzeugung oder Vernunft.

Sir Winston L. Churchill – britischer Politiker, 1940-45 und 1951-55 Premierminister, Literaturnobelpreis 1953 (1874-1965), aus der Rede an der „Harrow School“ (29. Oktober 1941, Zitateheft 2002

Wirtschaftlichkeit im Sport

Wirtschaftlichkeit im Sport ist nicht alles, aber ohne Wirtschaftlichkeit ist alles nichts.

Erwin Staudt – deutscher Manager, 2003-11 Präsident des VfB Stuttgart, 1998-2003 IBM-Chef (*1948)

Begeisterung

Kapital läßt sich beschaffen,
Fabriken kann man bauen,
Menschen muß man gewinnen.

Hans Christoph von Rohr – deutscher Manager und Unternehmer (*1938), Zitateheft 2004

Grundlagen des Erfolges

Verbraucherorientierung, hoher Qualitätsanspruch sowie die Lust auf Innovationen sind die Grundlagen unseres Erfolges.

Theo Müller – deutscher Unternehmer (*1940)

Geld

Es ist oft klüger, ein paar Stunden über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat für Geld zu arbeiten.

Weisheit – Zitateheft 2005

Aufstehen

Fallen ist keine Versagen, solange man wieder aufsteht.

Earl Nightingale – amerikanischer Verleger (1921-1989), Zitateheft 2007

Fokus

Ich jage niemals zwei Hasen auf einmal.

Otto von Bismarck – deutscher Staatsmann, 1871-90 erster Reichskanzler (1815-1898), Zitateheft 2006

Investmententscheidung

Eine Entscheidung, lieber an diesem als an jenem Ort, lieber in diesem und nicht in einem anderen Sektor zu investieren, ist immer auch eine moralische und kulturelle Entscheidung.

Papst Johannes Paul II. – eigentlich Karol Wojtyła, Heiliger Vater 1978-2005 (1920-2005), aus „Centesimus Annus“ (1991), Zitateheft 2003

Freiheit

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), Zitateheft 2005

Neues Leben

Jesus kam nicht, um eine neue Religion zu starten, Jesus kam, um neues Leben zu geben.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2004

Gewinnen

Gewinnen fängt an mit „beginnen“.

Weisheit

Ohne Liebe

Glauben ohne Liebe macht fanatisch.

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.

Ein Leben ohne Liebe macht krank.

Weisheit

Denken

Denken heißt vergleichen.

Walther Rathenau – deutscher Industrieller und Politiker, 1922 Außenminister (1867 – 1922), aus „Auf dem Fechtboden des Geistes“ – Aphorismen aus seinen Notizbüchern, nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 32

Informationsflut

Eine Flut von Informationen kann auch zur Sintflut werden. Das Registrieren steigt maßlos an und das Denken wird weggeschwemmt. Die rettenden Arche zu zimmern gehört mit zu den Aufgaben moderner Medienerziehung.

Pater Ludger Stüper SJ – deutscher Erzieher und Pädagoge (1928-2010)

Zeitfresser

Der Künstler ringt nicht mit seinem Werk, sondern mit dem, was ihn daran hindert.

Waldemar Bonsels – deutscher Schriftsteller (1880-1952), Zitateheft 2007

Segen zum Geleit

Im übrigen meine ich daß Gott uns das Geleit geben möge
Immerdar
Auf unserem langen Weg zu unserer Menschwerdung
Auf dem endlos schmalen Pfad zwischen Gut und Böse
Herzenswünschen und niedrigen Spekulationen
Er möge uns ganz nahe sein in unserer Not
Wenn wir uns im dornigen Gestrüpp der Wirklichkeit verlieren
Er möge uns in den großen anonymen Städten wieder an die Hand nehmen damit wir seiner Fantasie folgen können
Und auf dem weiten flachen Land wollen wir ihn auf unseren Wegen erkennen
Er möge uns vor falschen Horizonten und dunklen Abgründen bewahren
So daß wir nicht in Richtungen wandern die uns im Kreise und an der Nase rumführen
Er möge unseren kleinen Alltag betrachten den wir mal recht mal schlecht bestehen müssen
Die 12 Stunden Unrast und die 12 Stunden Ruhe vor dem Sturm
Er hat den Tag und die Nacht geschaffen
Hat auch den Alltag gemacht und den Schlaf
Die 12 Stunden eilen und kümmern und laufen
Und sorgen und streiten und ärgern und schweigen
Und die 12 Stunden ausruhen und nichts mehr sehen und hören
Gott hat auch den Traum und das tägliche Leben geschaffen
Und er möge uns die vielen Streitigkeiten von morgens bis abends verzeihen
Das Hin und Herlaufen zwischen den vielen Fronten
Und all die Vorwürfe die wir uns gegenseitig machen
Möge er in herzhaftes Gelächter verwandeln und unsere Bosheiten in viele kleine Witze auflösen
Wir bitten ihn Zeichen zu setzen und Wunder zu tun daß wir von all unseren Schuldzuweisungen ablassen und jedwedem Gegner ein freier Gastgeber sind
Er möge uns von seiner Freiheit ein Lied singen auf daß wir alle gestrigen Vorurteile außer Kraft und alle Feindseligkeiten außer Gefecht setzten
Er möge uns von seiner großen zeitlosen Zeit ein paar Stunden abgeben
Und – Er kann gewiß nicht überall sein –
Er möge in unsere Stuben kommen und unsere Habseligkeiten segnen unsere Tassen und Teller, die Kanne, die Zuckerdose und den Salzstreuer, die Essigflasche und den Brotkorb
Er möge vor allem die Kinder schützen und die Tiere vor jeglicher Willkür
Ja, Er möge sich zu uns an den Tisch setzen und erkennen Wie sehr wir ihn alle brauchen, überall auf der ganzen Welt
Denn wer will uns erlösen von all unserem weltgeschichtlichen Wahn
Auch von unseren täglichen Lebenskonflikten
Gott unser Herr möge auch manchmal ein Machtwort sprechen
Mit all jenen Herren, die sich selber zu Göttern ernannt
Die Menschen durch Maschinen ersetzen und für Geld Kriege führen
Und mit Drogen alle Zukunft zerstören
Er möge sich unser erbarmen
Am Tage und in der Nacht
In der großen Welt und in der kleinen Welt unseres Alltags
Er möge uns unsere Krankheiten überstehen lassen und uns in der Jugend und im Alter seine Schulter geben, damit wir uns von Zeit zu Zeit, von Gegenwart zu Gegenwart, an ihn anlehnen können, getröstet, gestärkt und ermutigt.

Amen.

Hanns Dieter Hüsch – deutscher Kabarettist (1925-2005), aus Das Schwere leicht gesagt. Freiburg, Basel, Wien: Herder. 7. Aufl. 1997. S. 151ff. (Herder Spektrum 4274)

Prioritäten

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige, immer ist der wichtigste Mensch, der Dir gerade gegenüber steht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

Meister Eckhart – eigentlich Eckhart von Hochheim, deutscher Mystiker (etwa 1260-1328), Zitateheft 2003

Jeder Einzelne zählt

Der Einsatz des Einzelnen an den Anstrengungen der Gruppe – das ist es, was ein Team, eine Gesellschaft und die Zivilisation funktionieren läßt.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970)

Lebensweisheit

Sieh zu, daß nie jemand zu Dir kommt, ohne besser und glücklicher fortzugehen

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Versuchungen

Anfechtungen sind Umarmungen Gottes.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), Zitateheft 2007

Kirchenwachstum durch Liebe Gottes

Unsere Kirche wächst nicht deshalb so schnell, weil sie vollendete Strukturen oder vollkommene Theorien hätte, sondern weil Millionen von Brüdern und Schwestern die Liebe Gottes in ihrem Leben Wirklichkeit werden lassen.

Shen Enzhen – chinesische Theologin (*1964), aus „Christsein in China – chinesische Stimmen aus Kirche und Forschung“ (2000, Hrsg. Monika Gänßbauer)

Ideen

Es ist besser, jemandem eine Idee in den Kopf zu setzen, als ihm eine Münze in die Tasche zu stecken.

José Maria Gironella – spanischer Schriftsteller (1917-2003), Zitateheft 2004

Leben

Es ist wichtiger, wie wir leben, als wie lange wir leben.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2004

Essen

Wenn Du mehr über einen Menschen erfahren willst, gehe mit ihm essen!

Weisheit

Presse

Wenn ich Interviews gebe, zehrt das an den Kräften. Und dann leidet die Musik.

Norah Jones – amerikanische Sängerin und Songwriterin (*1979), im Magazin „Focus“, Zitateheft 2005

Planung

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart erkennen und die Zukunft bestimmen.

Laotse – chinesischer Philosoph (etwa 3.-5. Jh. v. Chr.)

Hindernis

Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da.

Franz Kafka – österreichischer Schriftsteller (1883-1924), Zitateheft 2002

Ziele

Ich habe nie Wertvolles zufällig getan. Auch meine Erfindungen sind nie zufällig entstanden.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931)

Beten

Jeder soll lernen zu beten; aber wie er betet, bleibt ihm überlassen.

Father Edward J. Flanagan – amerikanischer Pastor und Gründer des Kinderhilfswerks „Boys Town“, (1886-1948)

Bibel

In der Tat, weder eine Vision noch eine seraphitische Verzückung noch eine Stimme vom Himmel, auch kein merkwürdiger Traum oder sonst ein Wunderspuk brachte mich auf den Weg des Heils, und ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches – Eines Buches? Ja, und es ist ein altes, schlichtes Buch, bescheiden wie die Natur, auch natürlich wie diese; ein Buch, das werkeltätig und anspruchslos aussieht, wie die Sonne, die uns wärmt, wie das Brot, das uns nährt; ein Buch, das so traulich, so segnend gütig uns anblickt wie eine alte Großmutter, die auch täglich in dem Buche liest, mit den lieben, bebenden Lippen und mit der Brille auf der Nase – und dieses Buch heißt auch ganz kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856), Zitateheft 2004

Süßes

Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen.

Francesco Petrarca – italienischer Dichter (1304-1374)

Gib nicht auf

Wenn Dinge falsch laufen, wie es manchmal passieren wird.
Wenn die Straße, die Du entlang stapfst immer bergauf zu gehen scheint.
Wenn wenig Kapital vorhanden ist, aber die Schulden hoch sind.
Und Du lächeln möchtest, aber seufzen musst.
Wenn die Sorgen dich bedrücken.
Ruhe aus, wenn Du mußt, aber gib nicht auf.
Das Leben ist sonderbar mit seinen Drehungen und Wendungen.
Wie jeder von uns manchmal erfährt.
Und manch ein Geselle kehrt um,
Wenn er vielleicht gewonnen hätte, hätte er es nur durchgestanden:
Gib nicht auf, auch wenn das Tempo langsam scheint –
Du könntest mit einem weiteren Versuch Erfolg haben.
Erfolg ist ein umgekrempelter Fehlschlag –
Der Silberstreif in den Wolken des Zweifels.
Und Du kannst niemals sagen, wie nah Du bist.
Es kann nah sein, wenn es so weit scheint:
Also bleib im Kampf, wenn Du am schlimmsten getroffen bist –
Denn gerade wenn die Dinge am schlimmsten scheinen, darfst Du nicht aufgeben.

Motivation

Tugenden als Führungsgrundlage

Es gibt viele Führungsgrundsätze, die heute verkündet werden. Ich möchte eine alte Tradition aufgreifen und die vier Kardinaltugenden: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß und Klugheit und die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe als Grundlage des Führens nehmen.

Jeder Kardinaltugend ordnet sich jeweils eine Tugend (Komplementärtugend) an, die ihr verwandt ist und sie weiter entfaltet: der Gerechtigkeit die Wahrheit, der Tapferkeit die Treue, der Klugheit die Weisheit und dem richtigen Maß die Versöhnung.

Die Kardinaltugenden sind für die griechische Philosophie der Weg, den Reichtum der Seele zu entfalten, den Menschen zu seinem wahren Selbst zur führen und ein gedeihliches Miteinander zu ermöglichen.

Die drei göttlichen Tugenden sind für die Theologie und Philosophie des Mittelalters die konkrete Entfaltung der Spiritualität für den Alltag. Spiritualität heißt dabei nicht, daß ich möglichst fromm bin, sondern daß an der Art und Weise meines Führens deutlich wird, wie ich den Menschen sehe und wie ich mit ihm umgehe, ob da etwas Geistliches und letztlich zutiefst Menschliches aufscheint.

Pater Anselm Grün – deutscher Mönch, 1977-2013 Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach (*1945); aus „Führen mit Werten“ (Olzog Verlag 2003) , Zitateheft 2005

Mitarbeiter

Jeder Vorgesetzte hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich viel zumuten, als mit solchen, die wenig in Angriff nehmen.

Lee Iacocca – amerikanischer Unternehmer, Retter von Chrysler (1924-2019), Zitateheft 2007

Was uns beunruhigt

Die Menschen werden nicht beunruhigt durch die Dinge, die passieren, sondern durch die Gedanken darüber.

Epiktet – griechischer Philosoph (um 50 – etwa 138), zitiert von Lucius Flavius Arrian (römischer Geschichtsschreiber, um 85- etwa 146) im „Encheiridion“ („Handbuch der Moral“, etwa 138)

Respekt

Respektiere die Leute dafür, wer sie sind, nicht für ihre Titel.

Herbert D. „Herb“ Kelleher – amerikanischer Unternehmer, Mitgründer von Southwest Airlines (1931-2019)

Zeit

Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

Sinnspruch – gefunden auf der Sonnenuhr des Hotels Sonnenberg, Ober-Lech, Österreich, Zitateheft 2006

Europa

Europa ist wie eine Frau: Auch wenn man glaubt, sie zu kennen, gibt es immer noch viel zu entdecken.

Weisheit – Zitateheft 2002

Risiko

Im Hafen ist ein Schiff sicher… doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Weisheit – Zitateheft 2002

Wahrheit und Freiheit

Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit – dies sind die Stützen der Gesellschaft.

Henrik Ibsen – norwegischer Schriftsteller und Dramatiker (1828-1906), aus „Stützen der Gesellschaft“ (1877)

Liebe

Es ist nicht das, was Du tust, sondern wieviel Liebe Du in die Dinge setzt.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997), Zitateheft 2006

Fortschritt

Den Fortschritt verdankt man den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung.

Herbert George Wells – englischer Schriftsteller (1866-1946), Zitateheft 2005

Demut

Erfolg erzeugt Selbstgefälligkeit und Arroganz.

Sprichwort

Grundsätze

Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer Acht läßt.

Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2006

Öffentliche Finanzen

Die Theorie und Praxis der öffentlichen Finanzen ist beinahe vollkommen von dem Bestreben geformt worden, die auferlegte Last so weit wie möglich zu verschleiern und diejenigen, die sie letztlich zu tragen haben, so wenig wie möglich darauf aufmerksam zu machen. Es ist wahrscheinlich, daß die gesamte Komplexität der Steuerstruktur, die wir errichtet haben, weitgehend das Resultat der Bemühungen ist, die Bürger dazu zu überreden, der Regierung mehr zu geben, als wozu sie bei voller Faktenkenntnis bereit wären.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992)

Große Erfolge

Die großen Erfolge beginnen dort, wo man sich auch vor der kleinen Verantwortung nicht drückt.

Dr. h.c. Hermann Neuberger – deutscher Sportmanager, 1975-92 Präsident des deutschen Fußball-Bundes (1919-1992)

Nicht für die Schule…

„Es ist schlimm genug,“ rief Eduard, „daß man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben lernen kann. Unsre Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen.“

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Die Wahlverwandtschaften“, Erster Teil, Viertes Kapitel (1809, Hamburger Ausgabe, Bd. 6, S. 270), Zitateheft 2007

Reputation

Das Ansehen von tausend Jahren kann durch das Verhalten während einer Stunde bestimmt werden.

japanisches Sprichwort

Oberflächlichkeit

Etwas von allen Seiten betrachten, heißt noch längst nicht, an den Kern zu gelangen.

Dr. Tilly Boesche-Zacharow – deutsche Schriftstellerin und Verlegerin (*1928)

Reisen

Der Reisende verändert nur den Himmel über sich – nie die Seele.

Quintus Horatius Flaccus (Horaz) – römischer Schriftsteller (65-8 v.Chr.), Zitateheft 2004

Vision

Wo keine Vision ist, gehen die Leute zugrunde.

Die Bibel, Sprüche 29,18 (N.N.) – Zitateheft 2007

Speziell

Speziell schlägt allgemein.

Strategen-Weisheit – Zitateheft 2002

Weitermachen

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), Zitateheft 2006

Überregulierung

Überregulierung ist der Terrorismus des neuen Jahrhunderts.

Zitateheft 2007

Überfluß und Mangel

Offensichtlich ist es ebenso schwierig mit dem Überfluß richtig umzugehen, wie mit einem Mangel fertig zu werden.

Dr. Heinz Fahrner – deutscher Fasten-Arzt (1920-2018)

Prinzipien

Ein Volk, das seine Privilegien über seine Prinzipien stellt, hat bald beides verspielt.

Dwight David Eisenhower – amerikanischer General und Politiker, 1953-61 34. Präsident (1890-1969), Zitateheft 2005

Geduld

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

afrikanisches Sprichwort – Zitateheft 2007

Kritiker

Fürchte nicht die, die nicht mit Dir übereinstimmen, sondern die, die nicht mit dir übereinstimmen und zu feige sind, es Dir zu sagen.

Napoleon Bonaparte – französischer General und 1804-14 und 1815 Kaiser (1769-1821), Zitateheft 2007

Drei Arbeitsregeln

1. Im Durcheinander finde die Einfachheit.
2. Im Mißklang finde die Harmonie.
3. Inmitten von Schwierigkeiten liegen Chancen.

Weisheit, werden oft fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955, „The new quotable Einstein“)

Diskussion

Stelle Dich nicht auf die falsche Seite einer Diskussion, nur weil Dein Gegner auf der richtigen Seite steht.

Baltasar Gracián y Morales – spanischer Philosoph und Schriftsteller (1601-1658), Zitateheft 2005

Zufriedenheit

Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem Rabbi.

„Rabbi“, fragten Sie, „was tust Du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie Du.“

Der antwortete mit einem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was Du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“

Es kam die gleiche Antwort: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Rabbi nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr, wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid.

In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Laßt Euch auf diesen nicht meßbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“

Weisheit – Zitateheft 2005

Sammlung

Es liegt im Stillesein eine wunderbare Macht
der Klärung,
der Reinigung,
der Sammlung auf das Wesentliche.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2004

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten – das ist die Bedingung für den Erfolg!
Nimm Dir Zeit zum Denken – dies ist die Quelle der Kraft!
Nimm Dir Zeit, um zu lesen – das ist die Voraussetzung des Wissens!
Nimm Dir Zeit, um zu spielen – das ist das Geheimnis der Jugend!
Nimm Dir Zeit, um Freundschaft zu pflegen – das ist die Pforte zum Glück!
Nimm Dir Zeit, um zu Träumen – das ist der Weg, der zu den Sternen führt!
Nimm Dir Zeit, um froh zu sein – das ist die Musik der Seele!
Nimm Dir Zeit, um zu lieben – sie ist der wahre Reichtum des Lebens!

nach einem irischen Originaltext – Zitateheft 2003

Vorbereitung

Der Zufall begünstigt den, der sich vorbereitet.

Louis Pasteur – französicher Mikrobiologe (1822-1895), Zitateheft 2002

Flucht

Oft begegnet man seinem Schicksal auf der Straße, die man nahm, um ihm zu entkommen.

französisches Sprichwort – Zitateheft 2004

Erziehung

Warum wird es als Beruf anerkannt, wenn eine Frau fremde Kinder erzieht, aber nicht, wenn sie eigene Kinder betreut?

Philip Prinz von Preußen – deutscher Theologe, Urenkel von Kaiser Wilhelm II (*1968)

Partnerschaft

Das schönste an einer Partnerschaft ist nicht die ausgestreckte Hand, das freundliche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhabene Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt.

Ralph Waldo Emerson amerikanischer Schriftsteller (1803-1882), Zitateheft 2002

Aktien versus Anleihen

Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2007

Führungskraft

Mein Job ist es, die Leute mit Geld zu versorgen, die wissen, wie’s geht.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager: General Electric (1935-2020), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts

Ehrlichkeit

Ich denke, daß man mit hohen moralischen Grundsätzen am Ende mehr Geld verdienen kann als man mit Skrupellosigkeit verdient.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), in „Harvard Law Bulletin“ (Sommer 2001), Zitateheft 2002

Planung

Wichtig ist nicht der Plan, sondern der Prozeß der Planung.

Dr. Graeme Edwards – australischer Mediziner und Berater, Zitateheft 2004

Gier

Der Gedanke an den großen Profit vertreibt die Weisheit.

chinesische Weisheit – Zitateheft 2005

Vertrauter

Viele seien es, die Dich grüßen, Dein Vertrauter aber sei nur einer aus tausend.

Die Bibel, Jesus Sirach 6,6 (EU) – Zitateheft 2007

Unternehmer

Unternehmer sind die Wirtschaftssubjekte, deren Funktion die Durchsetzung neuer Kombinationen ist.

Joseph Alois Schumpeter – österreichisch-amerikanischer Nationalökonom (1883-1950)

Geschenke

Die größte Ehre für Geschenke: sie zu nutzen.

Die größte Schmach: sie auszunutzen.

Sprichwort

Definition eines Zieles

Ein Ziel ist:

– realistisch und erreichbar

– konkret und meßbar

– zeitlich begrenzt

– motivierend und sinnvoll

– flexibel

– möglichst schriftlich fixiert

Alfred Stielau-Pallas – deutscher Unternehmer und Autor (*1947)

Sichtweisen

Wenn das einzige Werkzeug, das Du besitzt, ein Hammer ist, dann bist Du geneigt, jedes Problem als Nagel anzusehen.

Abraham Harold Maslow – amerikanischer Psychologe (1908-1970), Zitateheft 2004

Umgang

Sage mir, mit wem Du umgehst, so sage ich Dir, wer Du bist. Weiß ich, womit Du Dich beschäftigst, so weiß ich, was aus Dir werden kann.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), Zitateheft 2003

Ursprung

Das Wasser ist am besten an der Quelle.

deutsches Sprichwort – Zitateheft 2006

Vereinfachen

Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

wird Albert Einstein zugeschrieben – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955), Zitateheft 2007

Recht haben

Sie haben nicht Recht oder Unrecht, weil die Menge Ihnen nicht zustimmt. Sie haben Recht, weil Ihre Daten und Ihre Schlußfolgerungen richtig sind.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976)

Durchhaltevermögen

Einer ist 30 Minuten lang begeistert, ein anderer 30 Tage, aber es ist derjenige, der 30 Jahre lang begeistert ist, der aus seinem Leben einen Erfolg macht.

Edward B. Butler – amerikanischer Maler (1853-1928), Zitateheft 2006

Vertrauen

Alles geschieht zum Besten.

Richard Prentice Ettinger – amerikanischer Verleger, Loseblattwerk-Erfinder und Gründer des US-Verlags Prentice Hall (1893-1971), aus „Everything Happens for the Best“ (1970), Zitateheft 2002