Zurechtfinden

Wer sich im Himmel auskennt, der kommt auch auf der Erde zurecht.

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein – deutscher evangelischer Theologe (*1950)

Zukunft

Wir sind alle an der Zukunft interessiert, denn dort werden wir den Rest unseres Lebens verbringen.

Criswell (auch „The Amazing Criswell“) – eigentlich Jeron Criswell Konig, amerikanischer Unterhaltungskünstler und Hellseher (1907-1982), aus der Einleitungsrede des Science fiction-Films „Plan 9 From Outer Space“ (1957)

Zukunft gestalten

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Die Stadt in der Wüste“ („La Citadelle“, 1948)

Zuversicht

Wenn Du kein Vertrauen in Dich selbst hast, bist Du im Rennen des Lebens doppelt geschlagen. Mit Zuversicht hast Du gewonnen, bevor Du überhaupt angefangen hast.

Marcus Mosiah Garvey – jamaikanischer Politiker und Bürgerrechtler, einer der Nationalhelden Jamaikas (1887-1940), aus “Philosophy and Options of Marcus Garvey: Or, Africa for the Africans“ (1967)

Zuhören

Ich komme vorwärts, indem ich mich mit Menschen umgebe, die schlauer sind als ich, und ihnen zuhöre.

wird Henry J. Kaiser zugeschrieben – amerikanischer Unternehmer, Gründer mehrerer Unternehmen – heute Kaiser Group International (1882-1967), Zitateheft 2016

Zeitlose Liebe

Wir sind einer zeitlosen Liebe Gottes ausgesetzt. Wir wissen: ER behält immer seine Augen auf uns, auch wenn es uns dunkel scheint. ER ist unser Vater; vielmehr ist ER unsere Mutter. Er will uns nicht schaden, ER will nur Gutes tun, uns allen.

Papst Johannes Paul I. – eigentlich Albino Luciani, 1978 Heiliger Vater (1912-1978), in seinem Angelus am 10. September 1978

Zufriedenheit

Wer das Wenige verschmäht, dem wird das Größere nicht.

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus seiner Übersetzung der Fabel „Vom Hund im Wasser“ von Aesop (griechischer Dichter, um 600 v. Chr.) in „Etliche Fabeln aus Esopo von D. M. Luther verdeutscht“ (1557)

Geduld

Egal wie groß das Talent oder die Bemühungen, manche Dinge erfordern einfach Zeit. Du kannst kein Kind in einem Monat zeugen, indem Du neun Frauen schwängerst.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930)

Wirkliche Unabhängigkeit

Wirkliche Unabhängigkeit – also die Bereitschaft, einen starken Vorstandsvorsitzenden in Frage zu stellen, wenn etwas falsch oder unklug ist – ist ein enorm wertvolles Merkmal in einem Aufsichtsrat. Sie ist auch selten. Zu finden ist sie bei Menschen mit hoher Integrität, deren Interessen mit denen der meisten Aktionäre übereinstimmen – und zwar sehr grundsätzlich.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2016

Werkzeuge des Meisters

Eines Morgens versammelten sich die Werkzeuge in einer Schreinerei zu einer Sitzung.

Bruder Hammer führte den Vorsitz. Doch einige waren schon seit längerer Zeit mit ihm unzufrieden. Sie verlangten, daß er die Werkstatt verlassen solle. Als Grund gaben sie an, daß er viel zu lautstark und unsensibel sei. Bruder Hammer entgegnete darauf jedoch – natürlich wieder einmal in etwas überhöhter Lautstärke: „Also wenn ich gehen soll, dann muß Schwester Schraubenzieher erst recht unsere Gemeinschaft verlassen! Alles was sie kann, ist, daß sie sich um sich selbst dreht.”

Aber Schwester Schraubenzieher meinte nur: „Naja, ich kann gerne gehen. Aber dann sollte auch Bruder Zollstock ausgeschlossen werden. Immer versucht er Andere mit seinem Maßstab zu messen. Nie läßt er Andere einfach so stehen!” Bruder Zollstock brummelte vor sich hin: „Viel dringender als ich muß Schwester Schleifpapier gehen! Mit ihrer rauen und kratzbürstigen Art bringt sie doch alle zur Verzweiflung!”

Mit beleidigter Miene meinte Schwester Schleifpapier:„Also wenn wir schon am Abrechnen sind, dann muß auch Bruder Säge gehen. Mit seiner scharfen Zunge richtet er nichts als Zertrennung an!“

Doch mitten in dieser erregten Diskussion ging plötzlich die Türe auf, und herein kam der Zimmermann von Nazareth. Er zog sich seine Arbeitsschürze an und er gebrauchte die vielen Werkzeuge, um eine schöne Kanzel aus Holz zu bauen.

Als am Ende des Tages die Kanzel fertig war und der Zimmermann die Werkstatt verließ, erhob sich zögerlich Bruder Hammer und sagte: „Liebe Mitwerkzeuge! Ich glaube wir können unsere Diskussion ganz schnell wieder vergessen. Wir gehören zusammen, denn wir sind alle Werkzeuge in der Hand unseres Meisters.“

Fabel von Pfarrer Andrei Pinte – rumänischer evangelischer Geistlicher (*1984), Zitateheft 2016

Werkzeug des Friedens

Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens:
Daß ich Liebe bringe, wo man sich haßt.
Daß ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt.
Daß ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist.
Daß ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht.
Daß ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält.
Daß ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht.
Daß ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.
Daß ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist.

französisches Friedensgebet-  erstmals abgedruckt im Magazin „La Clochette“ 1912, Zitateheft 2016

Werbung

Ohne Werbung wäre ich heute Millionär (statt Milliardär).

wird John Paul Getty zugeschrieben – amerikanischer Öl-Industrieller und Kunstmäzen, zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1892-1976)

Weites Meer

Denk Dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.

Da sagt jemand: Nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: Es kommt.
Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont
ist nichts anderes, als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wiederzusehen.

Trauergedicht von Peter Streiff

Wege finden

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Sprichwort – Zitateheft 2016

Wahrheit

Nun werden Sie sagen, der Politiker kann nicht immer alles sagen; da haben Sie Recht. Aber das, was er sagt, muß wahr sein.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), aus einem Interview mit Günter Gaus im SFB (29.12.1965)

Wahrheit

Man sollte immer die Wahrheit sagen, denn irgendwann kann man sich all seine Lügen nicht mehr merken.

wird Dr. Konrad Adenauer zugeschrieben – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967)

Voraussicht

Ich laufe dorthin, wo der Puck als Nächstes sein wird, nicht dorthin, wo er war.

Wayne Gretzky – kanadischer Eishockeyspieler und -trainer (*1961), Zitateheft 2016

Voraussicht

Baue den Brunnen, wenn Du Kraft hast, nicht, wenn Du Durst hast.

chinesisches Sprichwort – Zitateheft 2016

Vertrauen

Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.

wird Jean-Paul Sartre zugeschrieben – französischer Philosoph, Romancier und Publizist, lehnte den Literaturnobelpreis 1964 ab (1905-1980)

Versuch und Irrtum

Schäme Dich nie für Versuch und Irrtum, denn wer nie gescheitert ist, hat es auch nie versucht.

Og Mandino – eigentlich Augustine Mandino II, amerikanischer Schriftsteller (1923-1996), aus „The Greatest Salesman in the World“ (1968), Zitateheft 2016

Verstehen

Wenn ich wollen würde, daß Du es verstehst, hätte ich es besser ausgedrückt.

Johan Cruyff – niederländischer Fußballspieler und -trainer (1947-2016)

Verdienen

Die Kunst ist nicht, den 1 $ zu verdienen, sondern mit ½ $ dann 1 $ zu verdienen.

Weisheit eines Investors

Verbessern

Wenn Du gebeten wirst zu revidieren, dann ist Deine Botschaft es wert, sie richtig zu machen.

Caitlin Muir – amerikanische Social-Media-Managerin (*1985)

Veränderung

Wenn die Geschwindigkeit der äußeren Veränderungen höher ist als die der inneren Veränderungen, ist das Ende in Sicht.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Verändern

Verändere Dich, bevor Du es mußt.

Jack Welch – eigentlich John Francis Welch jr., legendärer amerikanischer Manager (General Electric), Fortune 1999: Manager des Jahrhunderts (*1935)

Verändern

Jeder will die Menschheit verändern, doch niemand denkt daran, sich zu verändern.

Leo N. Tolstoi – russischer Schriftsteller (1828-1910), aus „Three Methods of Reform“ in der Sammlung „Pamphlets“ (1900)

Verändern

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, daß sich etwas ändert.

Weisheit

Unser Denken verändern

Die Welt, wie wir sie geschaffen haben ist ein Prozeß unseres Denkens. Es kann nicht verändert werden ohne unser Denken zu verändern.

nach Albert Einstein – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921 (1879-1955)

Universität

Universität ist keine Torte, die verteilt wird. Sondern ein Kuchen, den man erst einmal gemeinsam backen muß.

Prof. Dr. Birgitta Wolff – deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin (CDU), seit 2015 Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt (*1965)

Tod

Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergangenheit.
Der Tod ist nur die Wende zur großen Ewigkeit.

Trauerspruch, gelesen bei Irene Gilbert-Loh – deutsche Unternehmerin (1919-2015)

Taten beurteilen

Menschen beurteilen das Herz nach Taten – der Herr aber beurteilt die Tat nach dem Herzen.

Fritz Rienecker – deutscher evangelischer Geistlicher, Publizist und Theologe (1897-1965), Zitateheft 2016

Tat und Wahl

Wir wissen zwar alle, was zu tun ist, wir wissen nur nicht, wie man hinterher wiedergewählt wird.

Dr. Jean-Claude Juncker – luxemburgischer Politiker, 1995-2013 Premierminister, seit 2014 Präsident der Europäischen Kommission (*1953)

Tat

Selbstsehen, Selbstsprechen, Selbsthandeln und Selbstanwenden

Johann Amos Comenius – tschechischer Philosoph, Pädagoge und Theologe (1592-1670)

Tag voll Freude

Der Tag sei Dir freundlich und die Nacht Dir wohlgesonnen.
Die starke Hand eines Freundes möge Dich halten, und Gott möge Dein Herz erfüllen mit Freude und glücklichem Sinn.

Segensspruch

Stille Wunder

Mögest Du Dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

Lebensweisheit

Sterbehilfe

Wenn Töten irgendwo und irgendwann als Option der Hilfe dargestellt wird, hat die Menschenwürde und der Rechtsstaat verloren.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Selbständig

Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.

Bettina von Arnim – deutsche Dichterin der Romantik (1785-1859), aus „Die Günderode“ (Zweiter Teil, 1840)

Sei Du selbst

„Werde frei, Du selbst zu sein.“ Zu versuchen, andere zu imitieren, hilft Dir nicht Deinen Dir zugedachten Platz zu finden. Was ist falsch daran, diese authentische und fähige Person zu sein, die Du tatsächlich bist? Jeder hat etwas Einzigartiges, das er beitragen kann. Feier Dich selbst und was Du zu geben hast.

Dr. Howard Murad – amerikanischer Mediziner, Associate Clinical Professor of Medicine an der UCLA’s Geffen School of Medicine, Gründer von Murad Skincare and the worldwide Inclusive Health’ movement (*1939)

Segenswunsch

Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiß sein und über den Tag in der Sicherheit leben, den rechten Weg zu gehen.

aus Irland

Schokolade

Nichts ist wertvoller als ein guter Freund, außer ein guter Freund mit Schokolade.

Sprichwort, gelesen bei Linda Grayson – amerikanische Unternehmerin (Printwick Papers), wird oft fälschlich Charles Dickens zugeschrieben

Risiko

Das größte Risiko ist es, überhaupt keine Risiken einzugehen.

Mark Zuckerberg – amerikanischer Gründungsunternehmer: facebook (*1984)

Prioritäten

Lieber der Erste hier als der Zweite in Rom.

Plutarch – griechischer Schriftsteller (etwa 45-125), aus „Leben des Cäsar“ (etwa 96), Zitateheft 2016

Prioritäten

Ein Professor stand mit einigen Gegenständen vor seiner Philosophieklasse, nahm wortlos ein sehr großes Einmachglas und begann dieses mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob das Glas nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in das Glas. Er bewegte das Glas sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob das Glas nun voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in das Glas. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob das Glas nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „ja“.

Der Professor erklärte: „Ich möchte, daß Sie dieses Glas als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens. Wenn alles andere verloren ginge, wäre Ihr Leben noch immer erfüllt. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.“

„Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben.

Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

symbolische Erzählung – Zitateheft 2016

Perfektion

Perfektion ist unerreichbar. Aber wenn wir ihr nachjagen, erreichen wir Spitzenleistungen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2016

Nische

Die meisten führenden Investment-Banken können nicht die Zeit und das Geld aufbringen, kleine börsennotierte Firmen zu analysieren. Deshalb findest Du Gelegenheiten viel eher in diesem minderrecherchierten Feld des Aktien-Marktes.

James D. „Jim“ Slater – britischer Unternehmer und Investor (1929-2015), aus „The Zulu Principle: Making Extraordinary Profits from Ordinary Shares“ (1992)

Ziele

Die Qualität Deiner Ziele bestimmt die Qualität Deiner Zukunft.

Klaus Kobjoll – deutscher Hotelier, Unternehmer und Motivationstrainer (*1948)

Neues schaffen

Du veränderst Dinge nicht, indem Du die bestehende Realität bekämpfst. Um etwas zu verändern, mußt Du ein neues Modell erschaffen, welches das bestehende Modell überflüssig macht.

R. Buckminster Fuller – amerikanischer Architekt, Visionär, Designer und Philosoph (1895-1983)

Mut

Gefällt Dir eine spezielle Aktie? Lege etwa 10 Prozent Deines Portfolios darin an. Verleih der Idee Gewicht. … Gute [Investment-]Ideen sollten nicht bis zur bedeutungslosen Vergessenheit aufgeteilt werden.

William H. „Bill“ Gross – amerikanischer Fondsmanager und Gründungsunternehmer (*1944), aus „Everything You’ve Heard About Investing Is Wrong! How to Profit in the Coming Post-Bull Markets“ (1997), Zitateheft 2016

Moral und Ethik

Wenn wir es schaffen, Moral und Ethik in unser wirtschaftliches Handeln mit einzubeziehen, werden wir noch größeren Erfolg haben.

Daniel Goeudevert – französischer Literat, Manager und Unternehmensberater (*1942)

Möglichkeiten

Was denkbar ist, ist auch möglich.

Ludwig Wittgenstein – österreichisch-britischer Philosoph (1889-1951), aus „Tractatus logico-philosophicus“ (1912)

Vermächtnis

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944)

Lieben

Lieben heißt: Das Glück des Anderen suchen.

wird Don Giovanni Melchiore Bosco zugeschrieben – italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888)

Liebe

Wo die Liebe regiert, da herrscht das Glück.

Don Giovanni Melchiore Bosco italienischer katholischer Priester und Pädagoge (1815-1888), aus „Memorie biografiche di San Giovanni Bosco“ (Band 6, 1907)

Liebe

Liebe kann man nicht erzwingen, sie ist immer ein Geschenk. Aber man kann ihr die Tür öffnen.

Lehrspruch – Zitateheft 2016

Brücken bauen

Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Haß wie das Licht die Finsternis.

nach Martin Luther King jr. – amerikanischer Bürgerrechtler und Pastor, Friedensnobelpreis 1964 (1929-1968), Zitateheft 2016

Leben

Das Wichtige sind nicht viele Jahre in Deinem Leben, sondern viel Leben in Deinen Jahren.

Dr. Edward J. Stieglitz – amerikanischer Alterungsforscher und Buchautor (1899-1958), aus „The Second Forty Years“ (1947)

Leben

Wer sich vor dem Leben absichert, hat kein’s mehr.

Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), Weisheit aus einer Sprechmotette zu Friedrich von Bodelschwinghs Karfreitagslied „Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha“ (1927)

Kunden verstehen

Es gibt nichts Wichtigeres, als den Kunden zu verstehen.

Friedrich von Metzler – deutscher Bankier, Mitinhaber von Deutschlands ältester in Familienbesitz befindlicher Bank (*1943), Zitateheft 2016

Langfrist

Wenn alles, was Du unternimmst, innerhalb von drei Jahren funktionieren muß, konkurrierst Du mit einer Menge Leute. Aber wenn Du bereit bist, mit einem Zeithorizont von sieben Jahren zu investieren, konkurrierst Du nur noch mit einem Bruchteil dieser Menschen, weil nur sehr wenige Unternehmen dazu bereit sind.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2016

Leuchten lassen

Es kostet mehr Energie, einen anderen leuchten zu lassen, aber es gibt mehr Wärme.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961)

Langes Leben

Ein langes Leben bemißt sich nicht nach Jahren, sondern nach schönen Gedanken und Taten, so daß nach Abzug aller häßlichen Gedanken und allen Unfugs man morgen sterben könnte.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2016

Kundennähe

Unsere Kultur bevorzugt schnelle Innovation und stellt Nutzerbindung über kurzfristigen finanziellen Erfolg.

aus dem Börsenprospekt von facebook, Inc. (2012)

Kunde

Ein gebildeter Kunde ist unser bester Kunde.

Sy Syms – amerikanischer Geschäftsmann und Unternehmensgründer: SYMS Bekleidungsgeschäfte (1926-2009)

Kostenabbau

Unnötige Kosten eliminieren ist ein Dienst an der Zivilisation.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2016

Verdienen

Um zu bekommen, was Du willst, mußt Du verdienen, was Du willst. Die Welt ist noch nicht verrückt genug, um einen ganzen Haufen Menschen zu belohnen, die es nicht verdient haben.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2016

Vorankommen

Schritt für Schritt kommst Du voran, aber nicht zwangsläufig im schnellen Spurt.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924)

Konfliktlösung

Die Lösung von Konflikten hängt von meiner Bereitschaft ab, in die Schuhe des anderen zu schlüpfen.

Ulrich Eggers – deutscher Publizist und evangelischer Geistlicher (*1955), Zitateheft 2016

Konflikte

Betrachte Konflikte immer als Aufeinanderprallen von Ideen, nicht von Menschen.

Prof. Robert Kegan – amerikanischer Entwicklungspsychologe und Autor (*1946), Zitateheft 2016

Komitee-Entscheidungen

Komitees können kritisieren, aber sie können nichts schaffen. Durchsuch die Parks in Deiner Stadt, ein Komitee kein Denkmal hat.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999)

Intellektuelle

Das Schicksal des Intellektuellen in der Staatsverwaltung: Das Nicken zu Entscheidungen, die man nicht teilt, die Durchsetzung dessen, wovon man abgeraten hat, und die Sachzwänge, die von politischen Wiederwahlzwängen oder diplomatischen Freundschaftszwängen überformt werden.

Jürgen Kaube – deutscher Diplomvolkswirt und Journalist (*1962), in einem Artikel der FAZ (18.05.2012) in Anlehnung an den amerikanischen Soziologen Robert K. Merton (1910-2003)

Branchen

Statt unablässig den Verlust der alten Geschäftsmodelle zu bejammern, müssen wir uns einfach dem Abenteuer stellen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

John Naisbitt – amerikanischer Trend- und Zukunftsforscher, machte den Begriff „Globalisierung“ bekannt (*1929)

Gutes Management

Gutes Management besteht darin, durchschnittlichen Leuten zu zeigen, wie man überdurchschnittlich arbeitet.

Jim Low – ehemaliger Sprecher der National Association of Manufacturers, aus seiner Ansprache „The Human in Public Relations“ (1958), Zitateheft 2016

Heilige

Heilige sind solche Menschen, die es Anderen leichter machen, an Gott zu glauben.

Nathan Söderblom – schwedischer lutherischer Theologe, 1914-31 Erzbischof von Uppsala, Friedensnobelpreis 1930 (1866-1931), aus „Den levande Guden: grundformer av personlig religion “ („Der lebendige Gott im Zeugnis der Religionsgeschichte“, 1932), Zitateheft 2016

Hoffnungsträger

Unsere Welt braucht keine Bedenkenträger, sondern Hoffnungsträger.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2016

Weihnachten

Weihnachten ist kein Traum für Stunden, sondern gibt Kraft zum Leben.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952), Zitateheft 2016

Kinder erleben

Mitzuerleben, wie Kinder heranwachsen, ist eine große Freude. Man erkennt an ihnen seine eigenen Fehler und die Tugenden seiner Frau, was eine ausgesprochene stabilisierende Wirkung auf die Ehe haben kann.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004)

Gute Rede

Der Schlüssel zu einer guten Rede lautet: Man braucht einen genialen Anfang, einen genialen Schluß und möglichst wenig dazwischen.

Sir Peter Ustinov – englischer Schauspieler und Schriftsteller (1921-2004), Zitateheft 2016

Gott sehen

Ein Schüler kam zu einem Rabbi und fragte: „Früher gab es Menschen, die Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen haben. Warum gibt es die heute nicht mehr?“

Darauf antwortete der Rabbi: „Weil sich niemand mehr so tief bücken will.“

jüdische Anekdote – Zitateheft 2016

Gott

Gott meint es gut mit Dir. Wenn er eine Tür verschließt, dann öffnet er Dir eine andere.

Weisheit – Zitateheft 2016

Glück und Unglück

Im Glück offenbart sich am stärksten das Laster, aber im Unglück die Tugend.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626); aus dem Essay „Of Adversity“ (1625)

Abkürzungen

Die Jungen rennen schneller, aber die Alten kennen die Abkürzungen.

Willibert Krüger – deutscher Gründungsunternehmer (*1940), Zitateheft 2015

Ausdauer

Eine Löwin muß im Durchschnitt 29 mal jagen, bevor sie und ihre Lieben etwas zu essen bekommen. Sollte sie beim 28. Mal aufhören zu jagen, gibt es an diesem Tag nichts zu essen.

Alfred Kuhni – deutscher Autor (*1956), aus „Mir geht es gut. Wenn nicht, sorge ich dafür.“ (2009), Zitateheft 2015

Zugehen statt abwarten

Es hilft unendlich viel zum Frieden, nicht auf den anderen zu warten, bis er kommt, sondern auf ihn zuzugehen.

Dr. Richard Freiherr von Weizsäcker – deutscher Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident (1920-2015), aus seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985, Zitateheft 2015

Ausprobieren

Was Du nicht planen kannst, mußt Du ausprobieren.

Tom Peters – amerikanischer Autor und Unternehmensberater (*1942), Zitateheft 2015
siehe tompeters.com

Begeisterung

Ein Mensch kann nahezu alles erreichen, für das er grenzenlose Begeisterung aufbringt.

wird Charles M. Schwab zugeschrieben – amerikanischer Industrieller und Stahlmagnat (1862-1939), Zitateheft 2015

Beharrlichkeit

Nichts auf der Welt geht über Beharrlichkeit.
Talent nicht – es wimmelt von gescheiterten Existenzen mit Talent.
Genie nicht – das verkannte Genie wurde zum Begriff.
Erziehung nicht – allerorten finden sich gut erzogene Versager.
Zielstrebigkeit und Entschlossenheit allein verbürgen den Erfolg.

Calvin Coolidge – amerikanischer Politiker, 1923-1929 30. Präsident (1872-1933), Zitateheft 2015

Berufung

Es gibt einen Platz, den Du füllen mußt, den niemand sonst füllen kann und es gibt etwas für Dich zu tun, das niemand sonst tun kann.

wird Platon zugeschrieben – griechischer Philosoph (etwa 428-348 v. Chr.), Zitateheft 2015

Berufung

Gott beruft nicht die Brauchbaren, sondern macht die Berufenen brauchbar.

Frieder Boller – deutscher mennonitischer Theologe (*1951), Zitateheft 2015

Beteiligen

Die Betroffenen beteiligen und nicht die Beteiligten betroffen machen.

Rolf Wöhrle – Finanzvorstand der Sto AG (*1965), Zitateheft 2015

Börsenerfolg

Um Geld mit Aktien zu machen brauchst Du den Weitblick, sie zu erkennen, den Mut, sie zu kaufen, und die Geduld, sie zu halten.

George Fisher Baker – amerikanischer Finanzier und Philanthrop (1840-1931), zitiert von Thomas Phelps (amerikanischer Börsenanalyst, 1902-1992) in „100 to 1 in the Stock Market“ (1972), Zitateheft 2015

Chancen

Chancen gehen nie verloren. Sie werden bloß von anderen genutzt!

Hermann Scherer – deutscher Autor, Unternehmer, Führungskräftetrainer und Vortragsredner (*1964), Zitateheft 2015

Charakter

Fähigkeit ermöglicht einem Menschen, an die Spitze zu kommen, aber es braucht Charakter, um ihn dort zu halten.

Weisheit – Zitateheft 2015

Christ in der Politik

Für einen Christen in der Politik hat der Glaube, die biblische Botschaft, eine immer wieder befreiende Wirkung:

Befreiung von der Selbstüberschätzung, alles zu können und für alles zuständig sein zu wollen oder sein zu müssen (beides sind Gefährdungen des Politikers)! Wir Politiker sollen uns um das Wohl der Menschen kümmern, wir sind nicht zuständig für das Heil. Uns soll es um Lösungen gehen, nicht um Erlösung. Christlicher Glaube erinnert an diese Selbstbescheidung von Politik.

„Schaut auf die Vögel unter dem Himmel und auf die Lilien auf dem Felde.“

Dr. h.c. Wolfgang Thierse – deutscher Politiker (SPD), 1998-2005 Bundestagspräsident (*1943), Zitateheft 2015

Christentum

Ich glaube an das Christentum, wie ich daran glaube, daß die Sonne aufgegangen ist. Nicht nur, weil ich sie sehen kann, sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.

C. S. Lewis – britischer Schriftsteller (1898-1963), aus „Ist Theologie Dichtung?“ („Is Theology Poetry?“, 1944), Zitateheft 2015

Das wohlfeile Mittagessen

Es ist ein altes Sprichwort: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selber darein. – Aber der Löwenwirt in einem gewissen Städtlein war schon vorher darin.

Zu diesem kam ein wohlgekleideter Gast. Kurz und trotzig verlangte er für sein Geld eine gute Fleischsuppe. Hierauf forderte er auch ein Stück Rindfleisch und ein Gemüs für sein Geld. Der Wirt fragte ganz höflich, ob ihm nicht auch ein Glas Wein beliebe? „O freilich ja!“, erwiderte der Gast, „wenn ich etwas Gutes haben kann für mein Geld.“

Nachdem er sich alles wohl hatte schmecken lassen, zog er einen abgeschliffenen Sechser aus der Tasche und sagte: „Hier, Herr Wirt, ist mein Geld.“ Der Wirt sagte: „Was soll das heißen? Seid Ihr mir nicht einen Taler schuldig?“ Der Gast erwiderte: „Ich habe für keinen Taler Speise von Euch verlangt, sondern für mein Geld. Hier ist mein Geld. Mehr hab‘ ich nicht. Habt Ihr mir zu viel dafür gegeben, so ist’s Eure Schuld.“

Dieser Einfall war eigentlich nicht weit her. Es gehörte nur Unverschämtheit dazu und ein unbekümmertes Gemüt, wie es am Ende ablaufen werde. Aber das Beste kommt noch: „Ihr seid ein durchtriebener Schalk“, erwiderte der Wirt, „und hättet wohl etwas anders verdient. Aber ich schenke Euch das Mittagessen und hier noch ein Vierundzwanzigkreuzerstück dazu. Nur seid stille zur Sache und geht zu meinem Nachbarn, dem Bärenwirt, und macht es ihm ebenso!“

Das sagte er, weil er mit seinem Nachbarn, dem Bärenwirt, aus Brotneid in Unfrieden lebte und einer dem andern jeglichen Tort und Schimpf gerne antat und erwiderte.

Aber der schlaue Gast griff lächelnd mit der einen Hand nach dem angebotenen Geld, mit der andern vorsichtig nach der Türe, wünschte dem Wirt einen guten Abend und sagte: „Bei Eurem Nachbarn, dem Herrn Bärenwirt, bin ich schon gewesen, und eben der hat mich zu Euch geschickt und kein anderer.“

So waren im Grunde beide hintergangen, und der dritte hatte den Nutzen davon. Aber der listige Kunde hätte sich noch obendrein einen schönen Dank von beiden verdient, wenn sie eine gute Lehre daraus gezogen und sich miteinander ausgesöhnt hätten. Denn Unfrieden verzehrt, aber Frieden ernährt.

Johann Peter Hebel – deutsch-alemannischer Dichter, Pädagoge und evangelischer Theologe (1760-1826), aus seinen Kalendergeschichten (1804), Zitateheft 2015

Delegieren

Umgib Dich mit den besten Leuten, die Du finden kannst, delegiere Autorität und unterbrich nicht, solange die von Dir festgesetzten Richtlinien umgesetzt werden.

Ronald W. Reagan – amerikanischer Politiker, 1981-89 40. Präsident (1911-2004), in einem Interview des „Fortune“-Magazins (15.09.1986), Zitateheft 2015

Eigene Wege

Wer in die Fußstapfen anderer tritt, kann nie als erster ankommen.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2015

Eigentum

Eigentum … ist die einzige von der Menschheit bisher entdeckte Lösung des Problems, individuelle Freiheit mit der Vermeidung von Konflikten zu vereinbaren. Recht, Freiheit und Eigentum sind eine unteilbare Dreieinigkeit.

Friedrich August von Hayek – österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph, Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (1899-1992), aus „Recht, Gesetz und Freiheit“ („Law, Legislation And Liberty“, Band 1, 1973), Zitateheft 2015

Einschätzen

Wir überschätzen immer den Wandel der nächsten zwei Jahre und unterschätzen den der nächsten zehn Jahre.

William H. „Bill“ Gates – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), aus „The Road Ahead“ (1995), Zitateheft 2015

Engagement

Es ist nicht die Zahl der Beschäftigten, die ein Geschäft erfolgreich macht. Es ist die Zahl der engagiert Arbeitenden.

Weisheit aus dem Wirtschaftsleben – Zitateheft 2015

Entschlossenheit

Seien Sie entschlossen. Ein falscher Entschluß ist in der Regel weniger schlimm als Unentschlossenheit.

Bernhard Langer – deutscher Profigolfer (*1957), Zitateheft 2015

Ermutigung

Du sagst: „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
Gott sagt: „Ich zeige Dir den Weg.“

Du sagst: „Das kann ich mir nicht verzeihen.“
Gott sagt: „Ich vergebe Dir.“

Du sagst: „Ich bin zu müde.“
Gott sagt: „Ich will Dich erfrischen.“

Du sagst: „Keiner liebt mich.“
Gott sagt: „Ich liebe Dich.“

Du sagst. „Ich kann das nicht.“
Gott sagt: „Gemeinsam schaffen wir alles.“

Du sagst: „Das lohnt sich alles nicht.“
Gott sagt: „Und ob es sich für Dich lohnen wird.“

Du sagst: „Ich fühle mich allein.“
Gott sagt: „Ich werde Dich nie verlassen.“

Du sagst: „Das ist unmöglich.“
Gott sagt: „Alles ist möglich.“

Motivationsspruch – Zitateheft 2015

Fähigkeit

Ich bezahle mehr für die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, als für alles andere auf der Welt.

John D. Rockefeller – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937), Zitateheft 2015

Familie

Weil es das Erste ist, was der Mensch vorfindet im Leben, und das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, und das Kostbarste im Leben, was er besitzt, auch wenn er es nicht achtet, deshalb ist es gewiß das Wichtigste für’s Leben und wert, recht gründlich betrachtet zu werden.

Was es ist?

Blicke um Dich, lieber Leser, das ist Deine Familie.

Adolph Kolping – deutscher Priester, Gründer des Kolpingwerkes (1813-1865), aus „Gelebtes Christentum: Gedanken Adolph Kolpings“ (1992), Zitateheft 2015

Familienunternehmen

Wir erben das Familienunternehmen nicht von unseren Eltern, wir borgen es von unseren Kindern.

Leitspruch von Hermès International S.A., Paris – Zitateheft 2015

Fördern statt kontrollieren

Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.

Papst Franziskus – eigentlich Jorge Mario Bergoglio, seit 2013 Heiliger Vater (*1936), aus dem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“, Nr. 47 (2013), Zitateheft 2015

Fortschritt

Fortschritt ist genau das, was Regeln und Vorschriften nicht vorsahen.

Ludwig von Mises – österreichischer Ökonom (1881-1973), aus „Die Bürokratie“ (1944), Zitateheft 2015

Freies Unternehmertum

Wir glauben, daß das Geschäft gut ist, weil es Werte schafft,
es ist ethisch, weil es auf freiwilligem Austausch basiert,
es ist edel, weil es unsere Existenz erhöhen kann,
und es ist heroisch, weil es Menschen aus der Armut befreit und Wohlstand schafft.
Freies Unternehmertum ist das leistungsfähigste System für soziale Zusammenarbeit und menschlichen Fortschritt, das je erdacht wurde.
Es ist eine der überzeugendsten Ideen, die wir Menschen je hatten.

John Mackay – amerikanischer Gründungs-Unternehmer: Bio-Ladenkette Whole Foods (*1953), Zitateheft 2015

Freiheit

Gib Menschen Freiheiten, und sie werden Dich in Staunen versetzen.

Frank Kohl-Boas – deutscher Jurist, Google’s Personalleiter Nordeuropa (*1969), zur Personalphilosophie seines Unternehmens, Zitateheft 2015

Führung

Die Aufgabe der Führung ist nicht, Größe in die Menschheit zu bringen, sondern die bereits vorhandene Größe hervorzurufen.

John Buchan – schottischer Schriftsteller, Publizist und Politiker, 1935-40 Generalgouverneur Kanadas (1875-1940), aus „Montrose and Leadership“ (1930), Zitateheft 2015

Augen

Schau in die Augen und nicht in die Akten.

Dr. h.c. Helmut O. Maucher – ehemaliger Generaldirektor von Nestlè (*1927), Zitateheft 2015

Geben und Nehmen

Im selben Maß Du willst empfangen, mußt Du geben;
willst Du ein ganzes Herz, so gib ein ganzes Leben.

Friedrich Rückert – deutscher Dichter, einer der Begründer der deutschen Orientalistik (1788-1866); aus „Pantheon“ („Fünftes Bruchstück, Zahme Xenien, Angereihte Perlen“, 1843), Zitateheft 2015

Für andere freuen

Freude am Erfolg des anderen eröffnet neue eigene Horizonte.

Hermann Gröhe – deutscher Politiker (CDU), seit 2013 Bundesgesundheitsminister und 1997-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1961), Zitateheft 2009 + 2015

Führungskräfte

Führungskräfte in der Wirtschaft sind dazu berufen, die Wirtschaft entsprechend der Prinzipien der Würde des Menschen und des Gemeinwohls zu gestalten.

Zu diesen Prinzipien zählt das Grundprinzip, Menschen mit Gütern zu versorgen, die wirklich gut sind, und mit Dienstleistungen, die wirklich dienen.

Peter K. A. Kardinal Turkson – katholischer Theologe, 1992-2009 Erzbischof von Cape Coast, Ghana, seit 2010 Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (*1948), aus „Zum Unternehmer berufen. Eine Ermutigung für Führungskräfte in der Wirtschaft“ („Vocation of the Business Leaders. A reflection“, 2012), Zitateheft 2015

Gegen den Strom

Wenn gute Nachrichten über den Markt auf dem Titel der New York Times auftauchen, dann verkaufe.

Bernard M. Baruch – amerikanischer Finanzier, Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten (1870-1965), Zitateheft 2015

Geist der Kirche

Derzeit wird die Kirche ständig aufgefordert, mit der Zeit zu gehen. Sie muß aber mit Jesus gehen und im Evangelium stehen! Gegen den Zeitgeist.

Dr. Ludwig Schick – deutscher katholischer Theologe, seit 2002 Erzbischof von Bamberg (*1949), Zitateheft 2015

Gelassenheit

Ein Mönch wurde einst von seinen Schülern gefragt, warum er stets so ruhig und gelassen sei und trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sei und so viel Liebe ausstrahle.

Er antwortete:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich spreche, dann spreche ich …“

Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
„Das tun wir doch auch, aber was tust Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum:
„Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich …“

Wieder fielen ihm die Fragesteller ungeduldig ins Wort und riefen:
„Aber das tun wir doch auch!“

Geduldig antwortete er ihnen:
„Nein! Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.
Ihr seid sehr, sehr selten genau bei dem, was ihr gerade tut.
Deshalb verpasst ihr das eigentliche …
Deshalb verpasst ihr letztlich Gott“

Da verstanden die Fragesteller.

Weisheit – Zitateheft 2015

Geld

Geld ist wie Mist – nicht gut bis es ausgestreut wird.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus dem Essay „Of Seditions and Troubles“ (1625), Zitateheft 2015

Geld und Gut

Gott will nicht, daß man nicht Geld und Gut haben und nehmen solle, oder, wenn man’s hat, wegwerfen solle, wie etliche Narren unter den Philosophen und tolle Heilige unter den Christen gelehrt und getan haben. Denn er läßt’s wohl geschehen, daß Du reich seist, aber die Liebe will er nicht daran gehängt haben; wie David gelehrt und mit seinem Exempel bewiesen hat: Fällt euch Reichtum zu, so hängt das Herz nicht daran. Das ist ein solcher Mut, der mitten im Geld und Gut, von Gott gegeben, kann das Herz frei behalten (welches die Welt nicht kann).

Martin Luther – deutscher Reformator (1483-1546), aus „Auslegung der Bergpredigt Christi“ (1518), Zitateheft 2015

Generationenvertrag

Wenn man’s genau betrachtet, beruht unser Sozialsystem zu großen Teilen auf einem semantischen Betrug, auf Irrtümern oder aber einer gezielt unwahren Darstellung. Beispiel Generationenvertrag. Erstens haben die Generationen gar keine Vertrag miteinander geschlossen. Zweitens setzt ein Generationenvertrag eine wirkliche Pyramide im Altersaufbau und drittens eine weitgehende Vollbeschäftigung voraus.

Alle drei Kriterien treffen nicht zu. Außerdem muß man dabei bedenken, daß auch das Wort Versicherung, so wie wir es gewöhnlich bei der Renten- und Pflegeversicherung benutzen einfach Quatsch ist (…) Versichern kann man sich nur gegen unvorhergesehene Risiken. Gegen das normale Schicksal eines Menschen kann man sich nicht versichern.

Prof. Dr. Rupert Lay SJ – deutscher Theologe, Politiker- und Managerberater (*1929), Zitateheft 2015

Gewinner und Verlierer

Der Gewinner ist immer Teil der Lösung;
Der Verlierer ist immer Teil des Problems.

Der Gewinner hat immer einen Plan;
Der Verlierer hat immer eine Ausrede.

Der Gewinner sagt: „Laß mich das für Dich tun“;
Der Verlierer sagt: „Das ist nicht meine Aufgabe“;

Der Gewinner sieht für jedes Problem eine Lösung;
Der Verlierer sieht für jede Lösung ein Problem.

Der Gewinner sagt: „Es mag schwierig sein, aber es ist möglich“;
Der Verlierer sagt: „Es ist vielleicht möglich, aber es ist zu schwierig.“

Motivationsmotto – Zitateheft 2015

Größe

Nicht was Du nimmst, sondern was Du hinterläßt, definiert Größe.

Edward G. Gardner – amerikanischer Gründungsunternehmer: Soft Sheen Products Inc. (*1925), Zitateheft 2015

Investieren

Der Chef fragt den Finanzleiter: „Was passiert eigentlich, wenn wir in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter investieren und die uns dann verlassen?“

Der Finanzleiter fragt den Chef: „Und was ist, wenn wir es nicht tun und die uns dann nicht verlassen?“

Stefan Erschwendner – österreichischer Unternehmensberater und Gründungsunternehmer (*1982), Zitateheft 2015

Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Die Bibel, Römer 15,7 (LUT) – Zitateheft 2015

Kritik

Die wichtigste Form der Loyalität ist Kritik.

Dr. Günther Beckstein – deutscher Politiker (CSU), 2007-2008 bayerischer Ministerpräsident (*1943), Zitateheft 2015

Kunden

Der Vertrieb hat die Aufgabe, unsere Produkte zu vertreiben, nicht unsere Kunden.

Wolfgang Reichelt – deutscher Unternehmer: BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH (*1940), Zitateheft 2015

Intelligent investieren

Investitionen sind dann am intelligentesten, wenn sie am unternehmerischsten sind.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), aus „Intelligent Investieren“ („The Intelligent Investor“, 1949), Zitateheft 2015

Langfristig

Das meiste Geld wird zukünftig – wie schon in der Vergangenheit – gemacht, indem man Unternehmen besitzt und nicht, indem man sie verkauft und kauft.

Benjamin Graham – geboren als Benjamin Großbaum, amerikanischer Investor und Begründer der systematischen Aktien-Analyse (1894-1976), nach „Intelligent Investieren“ („The Intelligent Investor“, 1949), Zitateheft 2015

Lassen

Der Mensch ist umso reicher, je mehr Dinge er lassen kann.

Henry David Thoreau – amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862), aus „Walden“ (1854), Zitateheft 2015

Leben

Das Leben ist ein ganz besonderes Geschenk. Statt es auszupacken, müssen wir es mit Inhalt füllen.

Christoph Niemann – deutscher Skandinavist, Germanist und Unternehmer (*1984), Zitateheft 2015

Lebenskünstler

Lebenskünstler zu sein heißt nicht, zu tun, was man liebt, sondern zu lieben, was man tut.

Ferdinand Linzenich – deutscher Kabarettist und Motivationstrainer (*1956), Zitateheft 2015

Leidenschaft

Es ist nichts Großes ohne Leidenschaft vollbracht worden, noch kann es ohne solche vollbracht werden.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel – deutscher Philosoph (1770-1831), aus „Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse“, 3. Teil (1817), Zitateheft 2015

Machen

Reden ist Silber, Machen ist Gold.

Jean Pütz – deutscher Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator (*1936), Zitateheft 2015

Mitmachen

Das Wort gehört zur Hälfte dem, der spricht, und zur Hälfte dem, der zuhört.

Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), aus „Von der Erfahrung“ („De l’expèrience“, erschienen im dritten Band seiner Essays 1595), Zitateheft 2015

Mikromanagement

Wer überall seine Finger drin hat, hat im entscheidenden Moment keine Hand frei, um auf den Tisch zu hauen.

Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch – deutscher Unternehmer (*1949), Zitateheft 2015

Qualität

An die Qualität unserer Produkte denkt der Kunde noch, wenn er den Preis schon lange vergessen hat.

aus der Wirtschaft – Zitateheft 2015

Ressourcen

Deutschland ist ein Land ohne Bodenschätze. Wer nichts im Boden hat, der muß was in der Birne haben.

Wolfgang Bosbach – deutscher Politiker (CDU) und Rechtsanwalt (*1952), Zitateheft 2015

Richtig einschätzen

Ich habe mein Geld durch die Beobachtung gemacht, daß Menschen im Allgemeinen die Bedeutung der Ereignisse überschätzten.

David Ricardo – britischer Investor und Ökonom (1772-1823), Zitateheft 2015

Segen

All Dein Tun und Lassen
Sei dem Herrn anheim gestellt.
Er führt Dich auf rechter Straßen
Und mach mit Dir wie’s ihm gefällt.
Er schenke Dir zur Arbeit rechten Fleiß,
Er lehre Dich, was Du nicht weißt,
Er zeige Dir, was Du nicht siehst,
Er leite Dich, wohin Du gehst.
So segne Dich der Allmächtige Gott, der Vater, Sohn und Heil’ge Geist.

Hamburg 1684 – Zitateheft 2015

Selbständig

Nur wer auf eigenen Füßen steht, wer sich selbst zu helfen weiß, ist ein freier Mann.

Hermann Schulze-Delitzsch – deutscher Politiker, Jurist und Genossenschaftspionier (1808-1883), aus „Deutschlands Arbeiter“ (in „Die Gartenlaube“, Heft 32, 1863), Zitateheft 2015

Söldner oder Missionar

Söldner fragen sich zuerst: Wie viel Geld werde ich verdienen? Bei den Missionaren steht die Leidenschaft für ein Produkt oder einen neuen Service im Vordergrund.

Jeffrey P. „Jeff“ Bezos – amerikanischer Gründungsunternehmer: Amazon (*1964), Zitateheft 2015

Stärke

Gutes Holz wächst nicht mit Mühelosigkeit. Je stärker der Wind, desto stärker der Baum.

Douglas Malloch – amerikanischer Schriftsteller, bekannt als „Poet der Holzfäller“ (1877-1938), aus dem Gedicht „Good Timber“ (1926), Zitateheft 2015

Stärken und Schwächen

Wo ich meine Stärken nutze, bin ich erfolgreich. Wo ich auch meine Schwächen einbringe, kann ich wirklich glänzen.

wird Alexis de Tocqueville zugeschrieben – französischer Publizist und Politiker (1805-1859), Zitateheft 2015

Talent

Ich glaube, daß man Talente am wahrscheinlichsten unter den Nonkonformisten, Andersdenkenden und Rebellen findet.

David Ogilvy – legendärer britischer Werber und Unternehmer (1911-1999), aus „Geständnisse eines Werbemannes“ („Confessions of an Advertising Man“, 1971), Zitateheft 2015

Theorien

Theorien sind wie Landkarten. Sie sind nicht die Wirklichkeit. Aber sie erlauben das Navigieren in der Wirklichkeit.

Prof. h.c. Dr. Peter May – deutscher Jurist und Unternehmerberater (*1958), Zitateheft 2015

Handeln

Alle sagten: „Das geht nicht!“

Dann kam einer, der wußte das nicht, und hat es getan.

Sprichwort – Zitateheft 2015

Gute Arbeit

Was Du auch machst, mach es gut. Mach es so gut, daß Menschen, die Dich sehen, zurückkommen wollen, um es Dich noch einmal machen zu sehen, und andere Menschen zu Dir bringen wollen, um ihnen zu zeigen, wie gut Du es machst.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2015

Träume

All unsere Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen nachzugehen.

Walt Disney – amerikanischer Zeichner und Filmproduzent (1901-1966), Zitateheft 2015

Überzeugen statt strafen

Die große Kunst liegt darin, zu unterscheiden, wo das Gesetz verhaften und strafen und wo allein das Mittel der Überzeugung wirken soll.

John Milton – englischer Dichter und politischer Denker (1608-1674), aus „Areopagitica“ (1644), Zitateheft 2015

Veränderung

Das Leben gehört den Lebendigen an, wer lebt, muß auf Wechsel gefaßt sein.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ (1821), Zitateheft 2015

Veränderungen angehen

Man sagt, die Zeit würde Dinge ändern. Aber in Wirklichkeit muß man es selber tun.

Andy Warhol – amerikanischer Künstler (1928-1987), aus „The Philosophy of Andy Warhol“ (1975), Zitateheft 2015

Verantwortung

Allen Gutes tun, aber jedem die eigene Verantwortung lassen.

Papst Johannes XXIII. – eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, 1958-63 Heiliger Vater, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), aus einem Brief an seinen Bruder Severo (1949), Zitateheft 2015

Vereinfachen

Man muß die Dinge auch so tief sehen, daß sie einfach sind. Wenn man nur an der Oberfläche der Dinge bleibt, sind sie nicht einfach; aber wenn man in die Tiefe sieht, dann sieht man das Wirkliche, und das ist immer einfach.

Dr. Konrad Adenauer – deutscher Politiker (CDU), 1949-63 erster Bundeskanzler (1876-1967), in einem ZDF-Interview mit Günter Gaus am 4.1.1966, Zitateheft 2015

Vertrauen

Ein guter Anführer regt Menschen an, ihm zu vertrauen; ein großartiger Anführer regt sie an, sich selbst zu vertrauen.

Weisheit – Zitateheft 2015

Vorsprung

Heute schon tun, woran andere erst morgen denken.

wird Heraklit von Ephesos zugeschrieben – griechischer Philosoph (ca. 550-480 v. Chr.), Zitateheft 2015

Wege weisen

Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen ebenso guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg weist.

Heinrich Heine – deutscher Dichter (1797-1856), aus „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“, 3. Buch „Von Kant bis Hegel“ (1834), Zitateheft 2015

Fehler

Sogar ein Fehler kann sich als die eine Sache herausstellen, die notwendig war für ein lohnenswertes Ergebnis.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2015

Weitermachen

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

wird Henry Ford zugeschrieben – amerikanischer Ingenieur und Unternehmer (1863-1947), Zitateheft 2015

Welt in Frieden

Eine Welt im Gebet ist eine Welt in Frieden.

Al Scalpone – amerikanischer Schriftsteller und Werbetexter (1913-2000), Zitateheft 2015

Widerspruch

Die Pflicht zum Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen.

Prof. Dr. Theodor Heuss – deutscher Politiker (FDP), 1949-59 erster Bundespräsident (1884-1963), im Anschluß an ein Vorstellungsgespräch, Zitateheft 2015

Willensstärke

Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), in „Young India“ vom 11.8.1920, Zitateheft 2013 und 2015

Wind des Wandels

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Sprichwort aus China – Zitateheft 2015

Wind nutzen

Es kommt nicht darauf an, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt.

Leitspruch von John Martin Großpietsch – deutscher Unternehmensberater (*1957), Zitateheft 2015

Wohltätigkeit

Die acht Stufen der Tzedaqa:

1. Höchste Stufe: Einen Menschen unterstützen, der in Armut gefallen ist, indem man ihm ein Geschenk gibt oder mit ihm eine Partnerschaft eingeht oder ihm Arbeit gibt, um seine Hände zu ermutigen, damit er andere nicht fragen muß.

2. Wohltätig sein in einer Weise, daß der Spender und der Bedürftige nicht voneinander wissen.

3. Der Wohltäter weiß, wem er gibt, aber der Arme erfährt nicht von der Identität des Spenders.

4. Der Gebende kennt nicht die Identität des Bedürftigen, aber dieser kennt den Spender.

5. Geben, bevor man gebeten wird.

6. Geben, nachdem man gebeten wird.

7. Zwar nicht ausreichend, aber mit Freundlichkeit geben.

8. Mit Unfreundlichkeit geben.

Moses Maimonides – jüdischer Philosoph, Rechtsgelehrter und Arzt, bedeutendster jüdischer Gelehrter (um 1135-1204), aus der Mischne Tora, Hilchot Mat’not Ani’im, Kapitel 10, 7-14 [Tzedaqa: jüdisches Gebot der Wohltätigkeit], Zitateheft 2015

Ziele

Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), Zitateheft 2015

Tatsachen

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.

Aldous Leonard Huxley – britischer Schriftsteller (1894-1963), aus „Proper Studies“ (1927), Zitateheft 2014

Furchtlos

Der größte Fehler, den Du im Leben machen kannst, ist ständige Angst zu haben, einen zu machen.

Elbert Hubbard – amerikanischer Schriftsteller („Botschaft an Garcia“) und Verleger (1856-1915), Zitateheft 2014

Prioritäten

Fürchte Dich weniger, hoffe mehr;
iß weniger, kaue mehr;
jammere weniger, atme mehr;
rede weniger, sage mehr;
liebe mehr und alle guten Dinge werden Dein sein.

schwedisches Sprichwort – Zitateheft 2014

Weisheit

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten, und durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll kostbarer lieblicher Habe.

Die Bibel, Sprüche 24,3-4 (LUT) – Zitateheft 2014

Denken bis es wehtut

Als junger Mann lehrte mich Lord Thomson of Fleet, daß man nachdenken muß, bis es wehtut, bevor man Entscheidungen trifft.

Paul Desmarais jr. – kanadischer Unternehmer (*1954) [Lord (Kenneth) Thomson of Fleet: kanadischer Verleger (1923-2006)], Zitateheft 2014

Erfolg durch Tat

Alles kommt zu dem, der etwas tut, während er wartet.

Thomas Alva Edison – amerikanischer Erfinder (1847-1931), Zitateheft 2014

Erkennen

Die Zukunft gehört denen, die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden.

John Sculley – amerikanischer Unternehmer und Investor (*1939), Zitateheft 2014

Abgucken

Ideen gehören allen. Ich habe so viele wie möglich geklaut.

Josep „Pep“ Guardiola i Sala – spanischer Fußballspieler und -trainer, seit 2013 Trainer des FC Bayern München (*1971), aus „Herr Guardiola – Das erste Jahr mit Bayern München“ von Martí Perarnau (2014), Zitateheft 2016

Wofür dankbar sein

Wenn Du Essen im Kühlschrank hast, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und etwas Schlaf in der Nacht, dann geht es Dir besser als 75 % der Menschen auf der Erde.

Hast Du Geld auf der Bank und in Deinem Geldbeutel und kannst Dir irgendwo ein bisschen Kleingeld sparen, dann gehörst Du zu den reichsten 8 % der Weltbevölkerung.

Wenn Du heute Morgen mit mehr Gesundheit als Krankheit aufwachst, dann bist Du gesegneter als jene Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden.

Wenn Du niemals den direkten Gefahren eines Krieges ausgesetzt warst oder der Einsamkeit der Gefangenschaft, der Qual der Folter oder den Schmerzen des Hungers, dann geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du einen Gottesdienst besuchen kannst ohne Furcht vor Belästigung, Verhaftung oder Ermordung, dann bist Du besser dran als 3 Milliarden Menschen auf der Erde.

Wenn Deine Eltern immer noch leben und verheiratet sind, bist du eine Seltenheit.

Wenn Du Deinen Kopf mit einem Lächeln erhoben hast und wirklich dankbar bist, bist Du gesegnet, denn die Mehrheit kann dies tun, darf es aber nicht.

Wenn Du die Hand von jemandem halten kannst, ihn umarmen oder auch nur seine Schulter berühren, bist Du gesegnet, da Du eine helfende Berührung spenden kannst.

Wenn Du diese Zeilen lesen kannst, bist Du doppelt gesegnet: Jemand hat an Dich gedacht und außerdem bist Du keiner der 780 Millionen Menschen, die nicht lesen können.

Hab einen schönen Tag, zähle deine Segnungen und gib dies weiter um jeden daran zu erinnern, wie gesegnet wir alle sind.

Segenswunsch – Zitateheft 2016

Anstand

Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.

Robert Bosch – deutscher Unternehmer (1861-1942), aus „Lebenserinnerungen“ (1921), Zitateheft 2014

Jahreslosung 2014

Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Die Bibel, Psalm 73,28 (E) – Zitateheft 2014

Nerven

Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muß nur die Nerven behalten.

John Kenneth Galbraith – amerikanischer Ökonom und Sozialkritiker (1908-2006), Zitateheft 2014

Genug

Was man nicht braucht, ist mit einem Heller noch zu teuer bezahlt.

Lucius Annaeus Seneca – römischer Philosoph (4 v. Chr.-65 n. Chr.), Zitateheft 2014

Entschluß

Ein Entschluß wiegt mehr als zehn Gedanken.

Weisheit – Zitateheft 2014

Fragen

Wenn Du eine weise Antwort verlangst, mußt Du vernünftig fragen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Herr Schöne“ (1823), Zitateheft 2014

Schnell

Nicht die Großen werden die Kleinen schlucken, sondern die Schnellen die Langsamen.

Unternehmer-Weisheit – Zitateheft 2014

Bildung

Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.

Sprichwort, fälschlich Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910), konnte durch die Mark Twain Bibliothek nicht bestätigt werden, Zitateheft 2014

Charakter

Jede Firma hat einen Charakter. Wenn der verloren geht, verschwindet auch der Erfolg.

Werner Otto – deutscher Unternehmer: Otto Versand (1909-2011), Zitateheft 2014

Bücken

Es gibt Dinge, die jeder Mensch leicht haben kann, nur bücken muß er sich danach.

nach Adalbert Stifter – österreichischer Schriftsteller (1805-1886), aus einem Brief an August Pechwill (03.02.1853), Zitateheft 2014

Schmerzensgeld

An der Börse gibt’s nur Schmerzensgeld – erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2014

Nur wer wagt, gewinnt

Wer die Wertpapiere nicht hat, wenn sie zurückgehen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2014

Gute Gesellschaft

Umgib Dich mit Menschen, die schlauer sind als du.

Leitspruch von George M. „The Boss“ Steinbrenner III – amerikanischer Unternehmer (1930-2010), bekannt als Eigentümer der New York Yankees, Zitateheft 2014

Heimkehr

Wir sollen nicht trauern, daß wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, daß wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:
Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

Sophronius Eusebius Hieronymus – frühchristlicher Gelehrter und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (347-420), aus „Ad Eustochium virginem, Epitaphium Paulae matris“ (um 400), Zitateheft 2014

Geduld

Geduld ist die Begleiterin der Weisheit.

Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), aus „Über die Geduld“ („De patientia“, etwa 418), Zitateheft 2014

Gebet für unser Haus

Gott, unser himmlischer Vater, wir beten, daß Du die Tür dieses Hauses weit genug öffnest, um alle aufzunehmen, die menschliche Liebe und Gemeinschaft und die Fürsorge eines Vaters benötigen, aber schmal genug, um allen Neid, Stolz und Mangel an Liebe auszusperren.
Hier möge der Verführte Hilfe finden, der Trauernde Trost erhalten und der Büßer deiner Gnade versichert werden; und hier mögen alle unsere Kinder ihre Stärke erneuern und auf ihrem Weg in Hoffnung und Freude gehen, durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Thomas Ken – englischer anglikanischer Geistlicher, 1685-91 Bischof von Bath & Wells (1637-1711), Zitateheft 2014

Konzentrieren

Erfolg entsteht dadurch, daß man sich auf das konzentriert, was man wirklich mag und worin man gut ist.

wird William H. „Bill“ Gates zugeschrieben – amerikanischer Software-Unternehmer, Microsoft (*1955), Zitateheft 2014

Klüger werden

Verbringe jeden Tag damit zu versuchen, ein bißchen klüger zu werden, als Du beim Aufwachen warst.

Charlie Munger – Vice Chairman von Berkshire Hathaway (*1924), Zitateheft 2014

Lachen

Von den Lebewesen lacht allein der Mensch.

Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „De partibus animalium“ (4. Jh. v. Chr.), Zitateheft 2014

Leser

Nicht alle Leser werden Anführer. Aber alle Anführer müssen Leser sein.

Harry S. Truman – amerikanischer Politiker, 1945-52 33. Präsident (1884-1972), Zitateheft 2014

Liebe

Liebe ist die stärkste Macht der Welt und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1896-1948), aus „Ahimsa or the way of Non-violence“ (postum 1958 in „All men are brothers“), Zitateheft 2014

Offenheit

Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck austauschen.

Indira Gandhi – indische Politikerin, 1966-77 und 1980-84 Premierministerin (1917-1984), Zitateheft 2014

Loslassen

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

André Gide – französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1947 (1869-1951), aus „Die Falschmünzer“ („Les Faux-Monnayeurs“, 1925), Zitateheft 2014

Menschenliebe

Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe.

Romain Rolland – französischer Schriftsteller und Pazifist, Literaturnobelpreis 1915 (1866-1944), aus „Johann Christof“, Band 3 (1904), Zitateheft 2014

Perspektive

Um klar zu sehen genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus “Stadt der Wüste” (1948), Zitateheft 2014