Gott

Spur Gottes

Nach dem Bilde Gottes sein heißt nicht, Ikone Gottes zu sein, sondern sich in seiner Spur befinden. Emmanuel Lévinas – französischer Philosoph und Schriftsteller (1906-1995), aus „Die Spur des Anderen“ („La Trace de l“Autre“, 1963), Zitateheft 2016

Hingabe

Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen. wird Blaise Pascal zugeschrieben – französischer Mathematiker und Philosoph (1623-1662)

Gottesfurcht

Wo die Gottesfurcht schwindet, fällt die Menschenachtung im Sturzflug ab. Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Gott

Gott ist etwas, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann. Anselm von Canterbury – mittelalterlicher christlicher Theologe, Begründer der Scholastik (etwa 1033-1109), aus „Proslogion“ (1077/78)

Gleichnis vom reichen Kornbauern

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele,...

Anhalten

Halt an, wo läufst Du hin, der Himmel ist in Dir: Suchst Du Gott anderswo, Du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius – eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Mystiker (1624-1677), aus „Der Cherbuinische Wandersmann“ (1674), Zitateheft 2013

Gnade reicht weiter

Sie meinen, man solle die Leute nicht erschrecken noch betrüben, sondern immer tröstlich predigen von der Gnade und Vergebung der Sünden in Christo und so sagen sie: „Hörest Du, bist Du ein Ehebrecher, ein Hurer, ein Geizhals oder sonst ein Sünder, glaubest Du nur, so bist Du selig, darfst Dich vor dem Gesetz nicht fürchten, Christus hat alles erfüllet.“ Sie sind wohl feine...

Das Heilige

Um das Heilige zu erreichen, bieten sich dem modernen Menschen zwei Wege an: die Eroberung des Universums und die Kommunikation. Beide führen in die Leere. Ein Flug ins All endet ebenso im Nichts wie ein gigantisches Wissen. Der Christ glaubt an das Heilige in der menschlichen Natur, so fragil sie auch sein mag. Der Mensch ist heilig, weil Gott mit ihm redet. Michel Dubost...

Gott

Daß Gott am Anfang ist und daß er am Ende sein wird, daß er frei ist über die Welt und daß er uns das Wissen läßt, das ist Barmherzigkeit, Gnade, Vergebung, Trost. Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Schöpfung und Fall“ (1937), Zitateheft 2013

Vor Gott

Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen aufrecht stehen. wird Wilhelm Busch zugeschrieben – deutscher evangelischer Pfarrer, Prediger und Schriftsteller in Essen (1897-1966), Zitateheft 2013

Ewige Liebe

Jesus liebt Dich, fängt Weihnachten damit an und hört am Kreuz damit nicht auf. Es geht weiter, auch heute und morgen und übermorgen und… Arno Backhaus – deutscher christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler (*1950)

Gott und der Mensch

Das waren noch Zeiten, als Gott Mensch wurde. Heute spielt der Mensch Gott. Aber zum Glück gibt es Gott nicht im Reagenzglas, sondern nur im Stall, am Kreuz und in den Herzen seiner Menschen. Arno Backhaus – deutscher christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler (*1950)

Realismus

Der realistische Mensch begreift seine Abhängigkeit von Gottes Hilfe und Bewahrung. Norbert Müller – deutscher Unternehmensberater (*1943)

Glaube ist

Glaube ist, daran festzuhalten, daß das scheinbar unbeantwortete Gebet vieler Jahre keine sinnlose Übung ist, sondern ein Mittel, durch das Gott seine Großen, ewigen Ziele erreicht – zu seiner Zeit. Dr. Pamela Reeve – amerikanische Theologin, Multnomah University (1916-2013)

Gottes Gaben

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Die Bibel, 2. Timotheus 1,7 (LUT) – Zitateheft 2012

Gott kommt

Laßt uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen – unser Herr aber kommt! Dr. Gustav Walter Heinemann – deutscher Politiker (SPD), 1969-74 Bundespräsident (1899-1976), Schlußwort des 2. Deutschen Kirchentages 1950, Zitateheft 2012

Führen lassen

Wenn Menschen sich der Führung und dem Geleit Gottes anvertrauen, dann bleibt ihre Seele bewahrt, auch wenn sie stolpern oder Fehltritte tun, auch wenn ihnen Unverständnis, Verachtung oder Feindschaft entgegenschlagen, auch im Sterben und auch durch den Tod hindurch. Nikolaus Schneider – deutscher evangelischer Theologe, 2003-13 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010-14...

Es kommt nicht darauf an…

Es kommt nicht darauf an, glücklich zu sein, sondern andere glücklich zu machen. Es kommt nicht darauf an, geliebt zu werden, sondern zu lieben und anderen zum Segen zu sein. Es kommt nicht darauf an, was wir sind, sondern wie wir sind. Es kommt nicht darauf an, wann wir sterben, sondern ob wir bereit sind, Gott zu begegnen. Eva von Tiele-Winckler – genannt Mutter Eva, evangelische...

Ermutigen oder Kritisieren

Wir müssen uns entscheiden, ob wir uns vom Heiligen Geist oder von einem kritischen Geist leiten lassen. Beides miteinander hat nicht Platz. Dr. William Rohl „Bill“ Bright – amerikanischer Evangelist, Gründer von Campus Crusade for Christ International (1921-2003), Zitateheft 2012

Christus

Wenn wir vom Christ in der Gesellschaft sprechen, müssen wir von Christus sprechen. nach Karl Barth – Schweizer evangelischer Theologe (1886-1968), angelehnt an den Vortrag „Der Christ in der Gesellschaft“ (1919), Zitateheft 2012