Gott

Gott

Mein’s gut, tue was Du kannst – im Übrigen laß Gott walten! Leitspruch von Pfarrer Johann Georg Seidenbusch – deutscher Geistlicher, gilt als prägende Person der deutschen Kirchenlandschaft der Barockzeit (1641-1729)

Lächeln

Gott hat Dir ein Gesicht gegeben, lächeln mußt Du selber. Weisheit – Zitateheft 2024

Vom Himmel her!

Ja, die Welt ist dunkel. Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her! Karl Barth – Schweizer evangelischer Theologe (1886-1968), am Vorabend seines Todes im Telefongespräch mit seinem Freund Eduard Thurneysen (Schweizer evangelischer...

Sei behütet

Was immer Du tust, wo Du auch unterwegs sein magst, ich wünsche Dir, daß Du den Schutz und den Segen Gottes spüren kannst. Irmgard Erath – österreichische Schriftstellerin und Aphoristikerin (*1944), Zitateheft 2024

Gutes

Nichts Gutes, das in der Welt von Menschen gewirkt wird, geht verloren, sondern Gott läßt alles zu seiner Zeit in herrlicher Ernte überreichlich wieder erscheinen. Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), aus dem Gespräch „Die ersten Gleichnisse Jesu“, erschienen in „Schweizerisches reformiertes Volksblatt“ Nr. 78...

Glauben statt Sorge

Der Beginn der Sorge ist das Ende des Glaubens. Der Beginn des wahren Glaubens ist das Ende der Sorge. Georg Müller – deutscher evangelischer Theologe und Direktor des Ashley Down Waisenhauses in Bristol, England, bekannt als „Waisenvater von Bristol“ (1805-1898), zitiert in „The Churchman“ (25. Dezember 1897)

Glauben

Glauben heißt, mit Gott rechnen. Ernst Modersohn – deutscher Evangelist und Schriftsteller (1870-1948), zitiert in „Ein Werkzeug Gottes“ (1974)

Hilfe in der Not

Hilft der Herr nicht aus der Not, dann hilft er uns in der Not, indem er unser Herz mit Friede und Freude füllt. Ernst Modersohn – deutscher Evangelist und Schriftsteller (1870-1948), zitiert in „Ein Werkzeug Gottes“ (1974)

Beständig

Zeiten der Freude, Zeiten des Leides gehen vorüber, der Herr aber bleibt. Ernst Modersohn – deutscher Evangelist und Schriftsteller (1870-1948), zitiert in „Ein Werkzeug Gottes“ (1974)

Gott vertrauen

Alles kann Gott, nur eines nicht: die enttäuschen, die ihm vertrauen. Ernst Modersohn – deutscher Evangelist und Schriftsteller (1870-1948)

Zufall

Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will. Weisheit – wird oft wahlweise Albert Schweitzer (deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952, 1875-1965) oder Albert Einstein (deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1921, 1879-1955) zugeschrieben

Kirchen

Gott [hat] die Kirchen in den Städten gleich Häfen im Meere anlegen lassen, damit ihr euch aus dem Wirbel der irdischen Sorgen dahin retten und darinnen der Ruhe und Stille genießen sollt. Johannes Chrysostomos – eigentlich Johannes von Antiochien, griechischer Kirchenlehrer, 398-407 Erzbischof von Konstantinopel (344 oder 349-407), aus seiner Predigt von der Taufe...

Stil Gottes

Gott tritt nicht im Stil einer königlichen Repräsentation auf, sondern im Stil von Bethlehem und Golgatha. Paul Deitenbeck – deutscher evangelischer Geistlicher und Schriftsteller (1912-2000)

Grenzen akzeptieren

Die Kriegserfahrung ist auch die Erfahrung, die eigenen menschlichen Grenzen zu akzeptieren, zu akzeptieren, daß es Dinge gibt, die nur Gott tun kann. Bischof Pavlo Shvarts – ukrainischer lutherischer Geistlicher, seit 2019 Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche der Ukraine (*1982), aus dem Interview „Das Evangelium zu verkünden gibt uns Hoffnung“...

Hoffnung bringt Sicherheit

Weil wir auf die große Ewigkeit hoffen dürfen, stehen wir erst recht mit beiden Füßen in der Wirklichkeit unseres Lebens. Friedrich von Bodelschwingh d. J. („Pastor Fritz“) – deutscher evangelischer Theologe, 1910-46 Leiter der Anstalten von Bethel, Sarepta und Nazareth als Nachfolger seines Vaters (1877-1946), aus seinen Katechismus-Stunden im Sommer und Herbst 1933 in...

Wesentliches

Hektik ist das Glaubensbekenntnis des modernen Heidentums. Gott gönnt uns Pausen. Wir sollen nicht wesentlich mehr, sondern mehr Wesentliches tun. Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) (*1952), Zitateheft 2024

Gott ist mittendrin

Gott braucht nicht in unser Herz zu fallen. Er ist bereits da: mittendrin in den Gedanken um den Sinn, mittendrin in der kleinsten Tat, mittendrin in jeder Bewegung des Körpers, mittendrin in jeder Funktion der inneren Organe, mittendrin in den Worten, die wir sammeln, mittendrin in den Zusammenhängen, die wir pausenlos herstellen. Nichts steht uns so im Wege, Gott zu erleben, wie unser...

Wissenschaft und Glaube

Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Max Planck – deutscher Physiker, Physiknobelpreis 1918 (1858-1947), aus „Religion und Naturwissenschaft. Vortrag gehalten im Baltikum“ (Mai 1937), Zitateheft 2024

Weihnachtliche Segenswünsche

Wie der Stern über dem Stall von Bethlehem stehen blieb, so möge Gott sein Licht auch über deinem Leben leuchten lassen. Wie die Engel den Frieden auf Erden verkündeten, so möge Gottes Frieden auch dein Haus und dein Herz erfassen. Wie die Tür im Stall von Bethlehem allen offen stand, so möge Christus auch dir die Tür zum Leben sein. Wie Ochs und Esel die Krippe ihres Herrn kannten, so mögest...

Nicht das „Wo“ entscheidet

Ich war bei Hofe, ich war im Kloster, ich stand in kirchlichen Würden: überall machte ich die Erfahrung, daß es nicht Besseres gibt, als ganz auf Gott gerichtet zu sein. wird Norbert von Xanten zugeschrieben – 1126-1134 Erzbischof von Magdeburg, Gründer des Prämonstratenser-Ordens (etwa 1075-1134), erstmals zitiert von Aimable Bonnefons (französischer Schriftsteller, 1600-1653) in...