Lebenserfahrung
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben. Lebensweisheit
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben. Lebensweisheit
Ein Zitat ist wesentlich wirkungsvoller, wenn es Aristoteles zurückgeschrieben wird, als wenn es Will Durant zugeschrieben wird. Frank F. Herron – amerikanischer Dozent für Kommunikationswissenschaften (*1952) [Aristoteles: griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.); Will Durant: amerikanischer Philosoph und Priester (1885-1981)]
Schreiben ist die Kunst des vertieften Nachdenkens. René J. Cappon – amerikanischer Autor und Journalist (1924-2007), Zitateheft 2014
Ich zitiere nicht viel von anderen, außer wenn ich mich damit selbst besser auszudrücken kann. Michel de Montaigne – französischer Schriftsteller und Philosoph (1533-1592), aus „Über die Kinderzucht“ („De l’Institution des Enfans“, erschienen im ersten Band seiner Essays 1580)
Achte nicht darauf, was sie über Dich schreiben. Miß es einfach in Zentimetern. Andy Warhol – amerikanischer Künstler (1928-1987), Zitateheft 2013
Wir beide bestehen darauf, beinahe jeden Tag viel Zeit dafür zu haben, nur dazusitzen und nachzudenken. Das ist sehr ungewöhnlich in der amerikanischen Geschäftswelt. Wir lesen und denken nach. Also lesen und denken Warren und ich mehr und tun weniger als die meisten Geschäftsleute. Wir tun das, weil wir diese Art zu leben mögen. Aber letztlich hat diese Eigenheit eine positive Auswirkung auf...
Man kauft das Buch zuerst und liest es dann. Das Auflagenglück so vieler Autoren beruht auf dieser zeitlichen Anordnung. wird Alexander Roda-Roda zugeschrieben – eigentlich Sandór Friedrich Rosenfeld, österreichischer Schriftsteller (1872-1945), Zitateheft 2010
Mich beunruhigen nicht die Bibelstellen, die ich nicht verstehe, es sind vielmehr die Stellen, die ich verstehe. wird Mark Twain zugeschrieben – eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)
Immer ist mir, als läse ich etwas ganz Neues. Darin ähnelt die Bibel dem nächtlichen Himmel: je länger man schaut desto mehr Sterne sind da. Dimitri Mereschkowski – russischer Schriftsteller (1865-1914)
O glücklichster Leser, wasche Deine Hände und fasse das Buch so an, drehe die Blätter sanft, halte die Finger weit ab von den Buchstaben. Der, der nicht weiß, zu schreiben, daß dies eine Arbeit sei. O wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual! Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet… Notiz eines Schreibers aus...
Ein Mensch lernt auf zwei Arten. Die eine ist Lesen, die andere die Gesellschaft von gewandteren Leuten. William Penn Adair „Will“ Rogers – amerikanischer Humorist (1879-1935)
In den zwei dicken Bänden mit ihren mehr als tausend Seiten werden uns die wertlosen Geschicke wertloser Menschen in wertlosem Gerede vorgeführt. Thomas Mann kann rund heraus nicht deutsch, seine Muttersprache versagt ihm für die einfachsten Ausdrücke. Eduard Engel – deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler (1851-1938), über „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, aus...
Lesen kostet Zeit, nicht lesen kostet Geld! wird Erwin Barth von Wehrenalp zugeschrieben – deutscher Verleger, Gründer des Econ-Verlags (1911-1996), Zitateheft 2009
Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen. Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), Zitateheft 2009
Man muß Bibel und Zeitung lesen. Man muß die Bibel lesen, damit man die Zeitung versteht. Die Zeitung verwirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Basis dessen, was die Bibel an Menschenbild und Zukunftsperspektive hat. Wenn man das aus dem Blick verliert, dann wird man, wie der Apostel Paulus sagt, hin und her getrieben vom Winde der Meinungen. Johannes Rau – deutscher Politiker...
Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst und den keine Kraft zurückfließen lassen kann. wird Adelbert von Chamisso zugeschrieben – eigentlich Louis Charles Adélaide de Chamissot, deutscher Dichter und Naturforscher französischer Herkunft (1781-1838), Zitateheft...
Die Einzigartigkeit der Bibel läßt sich unwiderleglich aufzeigen nicht am geschriebenen, sondern nur am gelesenen Buch. Die Bibel ist nicht das schönste Buch der Welt, nicht das tiefste, das wahrste, das weiseste, das spannendste und was es sonst noch für Superlative geben mag – wenigstens kann man keine von diesen Einzigartigkeiten einem, der nicht schon ein Vorurteil dafür hat,...
Von allen leblosen Gegenständen, von allen Erfindungen der Menschheit, sind uns die Bücher am nächsten, denn sie enthalten unsere wirklichen Gedanken, unsere Bestrebungen, unsere Empörung, unsere Illusionen, unsere Wahrheitstreue und unseren ständigen Hang zum Irrtum. Aber vor allem gleichen sie uns in ihrem unsicheren festhalten am Leben. Joseph Conrad – eigentlich Josef Teodor Nalecz...
Wenn Du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit Dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es – gleich wie ein Tier – wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn Du am Morgen aufstehst, sollst Du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden. Martin...