Handeln
Reden bewegt den Mund, handeln die Welt. Jutta Metzler – deutsche Werbetexterin (*1965), Zitateheft 2011
Reden bewegt den Mund, handeln die Welt. Jutta Metzler – deutsche Werbetexterin (*1965), Zitateheft 2011
Haltung heißt: für etwas einstehen, sich nicht verbiegen lassen, nicht von kurzfristigen Moden, nicht von unrealistischen Gewinnerwartungen. Prof. Dr. Heribert Prantl – deutscher Journalist und Publizist (*1953), in der Preisrede anläßlich der Verleihung des Cicero-Rednerpreises 2010, Zitateheft 2011
Investitionen werden umso sorgfältiger gemacht, je mehr der Verantwortliche für diese Investitionen haftet. Die Haftung wirkt insofern also prophylaktisch gegen eine Verschleuderung von Kapital und zwingt dazu, die Märkte vorsichtig abzutasten. Walter Eucken – deutscher Ökonom, mit Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard Vater der Sozialen Marktwirtschaft (1891-1950), aus...
Autorität kommt von Autor und Qualität kommt von Qual. Prof. Dr. Heribert Prantl – deutscher Journalist und Publizist (*1953), in der Preisrede anläßlich der Verleihung des Cicero-Rednerpreises 2010, Zitateheft 2011
Das Gipfeltreffen unseres Lebens ist und bleibt die Begegnung mit Gott. Diese Begegnungen sind die wahre Höhe unseres Lebens, diese dürfen wir im Herzen halten und auf der Zunge tragen. Dr. Bernhard Felmberg – deutscher evangelischer Theologe, 2009-13 als Prälat Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU (*1965),...
Glück kann man nicht anstreben. Man muß verstanden haben, daß Glück nur als Nebeneffekt von Leistung und Anerkennung erreichbar ist. Prof. Dr. Peter Sloterdijk – deutscher Philosoph (*1947), Zitateheft 2011
Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Albert Schweitzer – deutsch-französischer Missionsarzt, Friedensnobelpreis 1952 (1875-1965), Zitateheft 2011
„Es gibt über Dir keinen Herren und unter Dir keinen Knecht.“ Der prinzipientreue Hanseat lehnt „Auszeichnungen fremder Herren“ ab. Zurück geht diese Tradition auf ein Gesetz im Hamburger Stadtrecht, dem „Ordelbook“ von 1270. Die Tatsache, daß die „äußerlich sichtbaren Ordensinsignien den Dekorierten vor seinen Kollegen und Mitbürgern als einen...
Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren. Ambrosius von Mailand – römischer Politiker und Theologe, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer, 374-397 Erzbischof von Mailand (etwa 339-397), aus „De officiis ministrorum“ (Über die Pflichten der Priester, 388/9), Zitateheft...
Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es schön war. Weisheit – Zitateheft 2011
Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie. wird Leonardo da Vinci zugeschrieben – italienischer Universalgelehrter (1452-1519), Zitateheft 2011
Es gibt in der Führung eines Geistkapital-Unternehmens nichts Praktischeres als gelebte Werte. Prof. Dr. Hermann Simon – deutscher Management-Denker und Beratungs-Unternehmer (*1947), Zitateheft 2011
Der Gelassene nutzt seine Chance besser als der Getriebene. Thornton Niven Wilder – amerikanischer Schriftsteller (1897-1975), Zitateheft 2011
Alle Unordnung des inneren und des äußeren Menschen wird geordnet in der Gelassenheit, in der man sich läßt und Gott überläßt. Meister Eckhart – eigentlich Eckhart von Hochheim, deutscher Mystiker (1260-1328), Zitateheft 2011
Und so muß man sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken. Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“ („Dietrich Bonhoeffers Werke“, Band 8, 1998), Zitatehefte 2011 +...
Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete. Horst Sindermann – deutscher Politiker, Mitglied des Zentralkommitees der SED (1915-1990), zur friedlichen Revolution 1989 in Ostdeutschland, Zitateheft 2011
Um große Dinge zu erreichen, reicht es nicht zu handeln, wir müssen auch träumen. Anatole France – eigentlich Jacques Anatole François Thibault, französischer Dichter, Literaturnobelpreis 1921 (1844-1924), in seiner Einführungsrede an der Académie Française am 24.12.1896
Geldgeben ist leicht und liegt in jedermanns Macht. Aber zu entschieden, wem man es geben soll und wieviel und wann und zu welchem Zweck ist weder in jedermanns Macht, noch ist es eine leichte Sache. Darum ist das Gute auch so selten, so lobenswert und so edel. Aristoteles – griechischer Philosoph (384-322 v. Chr.), aus „Nikomachische Ethik“ (350 v. Chr.), Zitateheft...
Ich suche immer nach einem Kopf, der mir 10.000 Arbeiter wert ist. Hugo Stinnes – deutscher Industrieller (1870-1924), zu seiner Zeit reichster Mann Deutschlands, der mehrere tausend Unternehmen kaufte, mehr als jede heutige Private Equity Gesellschaft, aus „Stinnes – vom Rhein in die Welt“ (2009), S. 66, Zitateheft 2011
Der „Vorstand“: Der Abt wisse, daß er mehr helfen als herrschen soll. Er hasse die Fehler, er liebe die Brüder. Damit wollen wir nicht sagen, er dürfe Fehler wuchern lassen, vielmehr schneide er sie klug und liebevoll weg. Er suche mehr geliebt als gefürchtet zu werden. Er mache alles Gute und Heilige mehr durch sein Leben als durch sein Reden sichtbar. Er zeige den entschlossenen...