Zeit

Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

Sinnspruch – gefunden auf der Sonnenuhr des Hotels Sonnenberg, Ober-Lech, Österreich, Zitateheft 2006

Zeit

Die Zeit verwandelt uns nicht.
Sie entfaltet uns nur.

Max Frisch – Schweizer Schriftsteller (1911-1991), Zitateheft 2008

Zeit

Wir wollen unsere Zeit nicht verschwenden, sondern verschenken.

Peter Hahne – deutscher Fernsehmoderator, 1992-2009 Mitglied des Rates der EKD (*1952)

Zeit

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

wird Bruce Lee zugeschrieben – amerikanischer Schauspieler (1940-1973)

Zeit

Die Zeit ist ein kostbares Geschenk, uns gegeben, damit wir in ihr klüger, besser, reifer, vollkommener werden. Sie ist der Friede selbst.

Thomas Mann deutscher Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1929 (1875-1955), aus dem Vortrag „Meine Zeit“ vom 22. April 1950 an der Universität von Chicago

Zeit

Wir in Afrika haben die Zeit, aber keine Uhr. Die Europäer haben die Uhr, aber keine Zeit.

afrikanisches Sprichwort – gehört auf der Internationalen Berliner Begegnung 2008, vorgetragen von Azarias Ruberwa, 2003-06 Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo (*1964), Zitateheft 2010

Zeit

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller und Pilot (1900-1944), aus „Die Stadt in der Wüste“ (1948), Zitateheft 2011

Zeit

Zeit ist der Feind des schlechten Geschäfts und der Freund des großartigen Geschäfts. Wenn Du ein Geschäft hast, das 20 – 25 % aufs Eigenkapital verdient, ist die Zeit Dein Freund. Aber die Zeit ist Dein Feind, wenn Dein Geld in einem renditeschwachen Geschäft steckt.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), auf dem Berkshire Hathaway-Jahrestreffen 1998, Zitateheft 2018

Zeit

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, daß die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich – sind wir alle nur sterblich.

Captain Jean-Luc Picard – Kapitän der USS-Enterprise, Charakter der „Star Trek“-Film- und Fernsehreihe, aus „Star Trek Generations“ (1994)

Zeigen statt Reden

Reden ist Silber. Zeigen ist Gold.

Gudrun Rehn-Göstenmeier – deutsche Unternehmerin (*1958)

Zehnten geben

Ich wäre niemals in der Lage gewesen, von meiner ersten verdienten Million Dollar den Zehnten zu geben, wenn ich nicht von meinem ersten Gehalt, das 1,50 Dollar pro Woche betrug, den Zehnten gegeben hätte.

wird John D. Rockefeller zugeschrieben – amerikanischer Öl-Magnat, Sonntagsschul-Lehrer und zu seiner Zeit reichster Mann der Welt (1839-1937), Zitateheft 2008

Zehnten geben

Man hört eine Menge seltsamer Dinge über das Geben des Zehnten. Manche sagen, es sei eine Kirchensteuer, und sie erwarten, daß ich sie zahle und das war’s. Andere sagen, daß Gott, wenn ich ihm ein Zehntel meines Einkommens gebe, die neun verbliebenen Zehntel so segnet, daß diese neun Zehntel am Ende das gleiche erbringen wie der ursprüngliche Betrag.

Das stimmt nicht wirklich, oder? Angenommen ein Bauer hat 100 Scheffel Mais in der Scheune und beschließt, 10 Scheffel in den Boden zu setzen. Was vermehrt sich? Sind es die 90 Scheffel, die in der Scheune geblieben sind? Oh nein! Wir „Bauern“ wissen alle, daß es die 10 Scheffel sind, die wir gepflanzt haben.

Genauso sind es die 10 Prozent, die Du Gott gibst, die sich vermehren.

Dr. R. Stanley Tam – amerikanischer Unternehmer, u.a. United States Plasic Corp., und Philanthrop (*1915), aus „God owns my Business“ (1972), Zitateheft 2009

Zehn Unmöglichkeiten

1. Ihr könnt keinen Wohlstand herbeiführen, indem ihr von Sparsamkeit abratet.

2. Ihr könnt den kleinen Leuten nicht helfen, indem ihr die großen Leute zerstört.

3. Ihr könnt die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt.

4. Ihr könnt denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.

5. Ihr könnt den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt.

6. Ihr könnt Schwierigkeiten nicht entgehen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.

7. Ihr könnt keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr den Klassenhaß schürt.

8. Ihr könnt keine Sicherheit mit geliehenem Geld aufbauen.

9. Ihr könnt Charakter und Mut nicht aufbauen, indem ihr dem einzelnen seine Initiative und Unabhängigkeit nehmt.

10. Ihr könnt den Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun könnten und sollten.

Reverend William J. H. Boetcker – amerikanischer presbyterianischer Pastor (1873-1962), wird oft fälschlich Abraham Lincoln zugeschrieben, Zitateheft 2006

Zehn Gebote der Gelassenheit

Johannes XXIII. hatte mit sich selber immer Schwierigkeiten und er sagte sich immer: „Nimm Dich nicht so wichtig.“ Damit er als Diplomat nicht immer ins Fettnäpfchen trat, formulierte er einige Vorsätze, die er dann bis zu zehn Stück ausbauen mußte. Bekannt wurden sie als „Dekalog der Gelassenheit“:

1. Leben
Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt
Nur für heute werde ich großen Wert auf mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

3. Glück
Nur für heute werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus
Nur für heute werde ich mich den Umstände anpassen, ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen
Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln
Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden
Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß es niemand merkt.

8. Vertrauen
Nur für heute werde ich fest glauben (selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten), daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

9. Mut
Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist – und ich werde an die Güte glauben.

10. Planen
Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Papst Johannes XXIII. – eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, 1958-63 Heiliger Vater, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), Kompilation aus den „Geistlichen Tagebüchern von Joh. XXIII.“, Zitateheft 2012

Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind klar und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigen-Kommission zu Stande gekommen sind.

Charles de Gaulle – französischer Staatsmann, 1959-69 Präsident (1890-1970), Zitateheft 2004

Zäune

Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe.

Anja Förster – Unternehmerin, Schriftstellerin und Vortragsrednerin (*1966)

Wurzeln stärken

Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel.

Johann Gottfried von Herder – deutscher Philosoph, Schriftsteller und evangelischer Theologe, zählte neben Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland zum klassischen „Weimarer Viergestirn“ (1744-1803), aus „Geist der Völker“ (erschienen postum in „Sämtliche Werke“, Band 8, 1892), Zitateheft 2017

Wurzel aller Schwierigkeiten

Ich konnte als Wurzel aller Schwierigkeiten die Vernachlässigung des Gebets ausmachen. Der erste Schritt zur Erneuerung der Gesellschaft muß mit dem Gebet beginnen.

Mutter Teresa – eigentlich Agnes Gonxha Bojaxhiu, indische Ordensgründerin albanischer Herkunft, Friedensnobelpreis 1979 (1910-1997)

Wurstigkeit

Das Gegenteil von Schönheit ist nicht Häßlichkeit. Das Gegenteil von Schönheit ist Wurstigkeit.

Stefan Sagmeister – österreichischer Grafikdesigner und Typograf (*1962), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Würde des Scheiterns

Die Würde des Scheiterns liegt darin, begonnen zu haben.

Martin Schleske – deutscher Geigenbauer und Schriftsteller (*1965), auf der SCHØN-Konferenz im Gebetshaus Augsburg (Juni 2018)

Wunschträume

Der Mensch, der seine Wunschträume wahr machen will, muß aufwachen und handeln.

Emil Oesch – Schweizer Schriftsteller und Verleger (1894-1974)

Wünsche

Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), Zitateheft 2002

Wünsche

Viele Menschen bekommen nicht, was sie wollen, weil sie nicht sagen, was sie sich wünschen.

Madonna – eigentlich Madonna Louise Ciccone, amerikanische Sängerin, Schauspielerin, Songschreiberin, Tänzerin, Buchautorin und Filmregisseurin (*1958)

Wünsche

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit“ (1812)

Wünsche

Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen.

Dietrich Bonhoeffer – deutscher evangelischer Theologe (Bekennende Kirche) und Widerstandskämpfer (1906-1945), aus „Widerstand und Ergebung“ (hrg. 1977), Zitateheft 2015

Wunderbares Unternehmen

Es ist besser, ein wunderbares Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2006

Wunderbare Zukunft

Das meiste bleibt noch zu tun. Die Zukunft ist wunderbar.

Ingvar Kamprad – schwedischer Unternehmer, IKEA-Gründer (1926-2018)

Wunder

Die Wunder in unserem Leben geschehen nicht auf der Höhe unserer Erfolge, sondern gerade dann, wenn wir am Boden liegen.

Dr. Zephania Kameeta – namibischer Politiker und Befreiungstheologe , 2002-13 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (*1945), Zitateheft 2007

Wunder

Es gibt zwei Arten zu leben:

so als gäbe es keine Wunder,

und so, als gäbe es nur Wunder.

wird oft fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben

Wunder

Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspurch zu unserem Wissen von der Natur.

in Anlehnung an Augustinus von Hippo – auch Aurelius Augustinus, frühchristlicher Theologe und Philosoph, einer der vier lateinischen Kirchenlehrer (354-430), Zitateheft 2012

Wunder

Ich glaube daran, daß Gott heute noch Wunder tut. Und Wunder der Veränderung von Herzen sind wohl die größten und für Gott vielleicht die schwersten, weil die souveränen Menschen ihm so oft ins „Handwerk“ pfuschen.

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Wunder

Wunder kommen zu denen, die an sie glauben.

aus Frankreich

Wozu?

Ich war nur eine Maschine zum Geld machen. Es sieht aus, als habe ich mein ganzes Leben in einem goldenen Tunnel verbracht, auf der Suche nach dem Ausgang, der zum Glück führt. Aber der Tunnel ging immer weiter. Nach meinem Tod wird nichts übrig sein.

wird Aristoteles Onassis zugeschrieben – griechischer Reeder (1906-1975), galt zu seiner Zeit als einer der reichsten Männer der Welt

Wozu statt Warum

Das Hebräische kennt das Wort „Warum“ (eher rückwärtsgerichtet) nicht. Es kennt nur das eher zukunftsgerichtete „Wozu“.

Zitateheft 2006

Worte, die heilen

Dem guten Arzt ist das Wort das wichtigste therapeutische Hilfsmittel überhaupt. Es kann mächtiger sein als jedes Medikament und jedes Skalpell.

Dr. Werner Bartens – deutscher Arzt, Historiker und Wissenschaftsjournalist (*1966), Zitateheft 2017

Worte

Du bist der Herr Deiner Worte, doch einmal ausgesprochen, beherrschen sie Dich.

Sprichwort aus Schottland – Zitateheft 2002

Worte

Worte sind das Blut der Seele.

Renate Kremer-Gillessen – deutsche Sport-Mentaltrainerin (*1966)

Wort von Gott

Es gibt kein Wort von Gott außer dem einen, das jetzt gesprochen wird.

Paul Tillich – deutsch-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph (1886-1965)

Wollen und Vollbringen

Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus.

Die Bibel, Philipper 2,13 (EU) – Zitateheft 2006

Wollen oder Ausreden

Wenn Du etwas wirklich willst, findest Du auch einen Weg.
Willst Du es nicht wirklich, findest Du Ausreden.

arabisches Sprichwort – Zitateheft 2018

Wollen

Wer etwas will, sucht Wege.
Wer etwas nicht will, sucht Gründe.

Harald Kostial – deutscher Gründungsunternehmer (*1959), Zitateheft 2005

Wollen

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

Prof. Götz W. Werner – deutscher Unternehmensgründer: dm-drogerie markt (*1944), Zitateheft 2011

Wollen

Das Rezept des Könnens heißt Wollen.

Norbert Stoffel – deutscher Unternehmer (*1931)

Wohltätigkeitsarbeit

Wohltätigskeitsarbeit ist das Gegenteil von Investieren: Wir suchen die Aufgaben, die am schwierigsten zu lösen sind und die, die die geringste Aussicht auf Erfolg haben.

Weisheit – Zitateheft 2008

Wohltätigkeit

Die acht Stufen der Tzedaqa:

1. Höchste Stufe: Einen Menschen unterstützen, der in Armut gefallen ist, indem man ihm ein Geschenk gibt oder mit ihm eine Partnerschaft eingeht oder ihm Arbeit gibt, um seine Hände zu ermutigen, damit er andere nicht fragen muß.

2. Wohltätig sein in einer Weise, daß der Spender und der Bedürftige nicht voneinander wissen.

3. Der Wohltäter weiß, wem er gibt, aber der Arme erfährt nicht von der Identität des Spenders.

4. Der Gebende kennt nicht die Identität des Bedürftigen, aber dieser kennt den Spender.

5. Geben, bevor man gebeten wird.

6. Geben, nachdem man gebeten wird.

7. Zwar nicht ausreichend, aber mit Freundlichkeit geben.

8. Mit Unfreundlichkeit geben.

Moses Maimonides – jüdischer Philosoph, Rechtsgelehrter und Arzt, bedeutendster jüdischer Gelehrter (um 1135-1204), aus der Mischne Tora, Hilchot Mat’not Ani’im, Kapitel 10, 7-14 [Tzedaqa: jüdisches Gebot der Wohltätigkeit], Zitateheft 2015

Wohltätige Spenden

Wohltätiges Spenden sollte eher eine spirituelle als eine wirtschaftliche Entscheidung sein. Wirtschaftlich zahlt sich eine Spende nie aus.

Ron Blue – christlicher Finanzberater (*1942)

Wohlstand braucht Geduld

Schnell erschwindelter Reichtum verliert sich, langsam erarbeiteter vermehrt sich.

Die Bibel, Sprüche 13,11 (GNB) – Zitateheft 2010

Wohlstand

Wohlstand für alle und Wohlstand durch Wettbewerb gehören untrennbar zusammen.

Ludwig Erhard – deutscher Politiker (CDU), 1963-66 Bundeskanzler, Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft (1897-1977), aus „Wohlstand für alle“ (1957), Zitateheft 2010

Wohlfahrtsstaat

Der Wohlfahrtsstaat ist alles andere als die institutionelle Inkarnation der Nächstenliebe. Im Gegenteil: Da der Wohlfahrtsstaat die Sorge für den Nächsten auf dem Weg über Steuereintreibungen organisiere und damit anonymisiere, unterminiere er die freiwillige Grundlage der Nächstenliebe als persönliche Tugend.

Doug J. Den Uyl- amerikanischer Investor und Freiheitsdenker (*1950), Zitateheft 2004

Wohlfahrtsstaat

Der Staat kann nur als leistender Wohltäter geben, was er zuvor als steuerlicher Übeltäter genommen hat.

Prof.Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof – deutscher Steuerexperte und Jurist, 1987-99 Bundesverfassungsrichter (*1943)

Wohlbefinden

Die laut Forbes-Liste 400 reichsten Amerikaner haben etwa denselben Grad an Wohlbefinden, wie die ostafrikanischen Massai, ein Hirtenvolk, das in Hütten ohne Strom oder fließendes Wasser lebt.

Ed Diener – amerikanischer Psychologieprofessor (*1946), aus „Barclays Wealth Insights, Volume 4: The True Value of Wealth“ (2007)

Wofür dankbar sein

Wenn Du Essen im Kühlschrank hast, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und etwas Schlaf in der Nacht, dann geht es Dir besser als 75 % der Menschen auf der Erde.

Hast Du Geld auf der Bank und in Deinem Geldbeutel und kannst Dir irgendwo ein bisschen Kleingeld sparen, dann gehörst Du zu den reichsten 8 % der Weltbevölkerung.

Wenn Du heute Morgen mit mehr Gesundheit als Krankheit aufwachst, dann bist Du gesegneter als jene Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden.

Wenn Du niemals den direkten Gefahren eines Krieges ausgesetzt warst oder der Einsamkeit der Gefangenschaft, der Qual der Folter oder den Schmerzen des Hungers, dann geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du einen Gottesdienst besuchen kannst ohne Furcht vor Belästigung, Verhaftung oder Ermordung, dann bist Du besser dran als 3 Milliarden Menschen auf der Erde.

Wenn Deine Eltern immer noch leben und verheiratet sind, bist du eine Seltenheit.

Wenn Du Deinen Kopf mit einem Lächeln erhoben hast und wirklich dankbar bist, bist Du gesegnet, denn die Mehrheit kann dies tun, darf es aber nicht.

Wenn Du die Hand von jemandem halten kannst, ihn umarmen oder auch nur seine Schulter berühren, bist Du gesegnet, da Du eine helfende Berührung spenden kannst.

Wenn Du diese Zeilen lesen kannst, bist Du doppelt gesegnet: Jemand hat an Dich gedacht und außerdem bist Du keiner der 780 Millionen Menschen, die nicht lesen können.

Hab einen schönen Tag, zähle deine Segnungen und gib dies weiter um jeden daran zu erinnern, wie gesegnet wir alle sind.

Segenswunsch – Zitateheft 2016

Wo wirst Du gebraucht?

Ein sinnreiches Leben ist, weniger dort zu sein, wo es sich lohnt, als vielmehr dort, wo Du gebraucht wirst.

W. Arndt Bertelsmann – deutscher Verleger (*1961), Zitateheft 2018

Wo läufst Du hin?

Halt an – wo läufst Du hin?

Der Himmel ist in Dir und suchst Du ihn nicht dort,

Du fehlst ihn für und für.

Weisheit

Wissensstand

Wenn wir zunehmend bescheidener werden in Bezug darauf, wie wenig wir wissen, mögen wir vielleicht stärker darauf aus sein, zu suchen.

Sir John Marks Templeton – britischer Value-Investor und Philanthrop (1912-2008)

Wissenschaft

Wissenschaft ist das, was Wissen schafft – reichlich wenig!

Hartmut Steeb – Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz (*1953)

Wissensarbeiter

Der wichtigste und tatsächlich einzigartige Beitrag des Managements im 20. Jahrhundert ist die fünfzigfache Steigerung der Produktivität der Industriearbeiter. Die Produktivität der Wissensarbeit und der Wissensarbeiter auf ähnliche Weise zu steigern, ist derjenige Beitrag, den das Management im Laufe des 21. Jahrhunderts zu leisten hat.

Peter F. Drucker – amerikanischer Management-Denker österreichischer Herkunft (1909-2005), Zitateheft 2006

Wissen versus Realisierung

Die Welt ist voll von Wissensriesen, aber auch voll von Realisierungszwergen.

Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth – deutscher Unternehmer (*1935), Zitateheft 2006 + 2007

Wissen und Tun

„So ihr solches wisset – selig seid ihr, so ihr’s tut.“ (Die Bibel, Johannes 13,17)

Diese Worte von Jesus Christus beschäftigen mich seid Jahrzenten… Es hilft nicht, das Richtige zu wissen. Es hilft nur die Kraft, das Richtige zu tun.

Prof. Dr. Lothar Späth – deutscher Politiker (CDU), 1991-2003 Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG (1937-2016), Zitateheft 2002

Wissen und sehen

Man muß wissen und sehen, und man muß sehen und wissen.

Claude Lanzman – französischer Regisseur und Dokumentarfilmer (1925-2018), aus einem Interview in „Cahiers du Cinema“, Nr. 374, (Juli/August 1985)

Wissen und Mut

Ohne Mut ist das Wissen unfruchtbar.

Baltasar Gracián y Morales – spanischer Philosoph und Schriftsteller (1601-1658)

Wissen ist Macht

Denn Wissen selbst ist Macht.

Sir Francis Bacon – englischer Philosoph, Politiker und Schriftsteller (1561-1626), aus „De Haeresibus“ in „Meditationes sacrae“ (1597)

Wissen heißt erkennen

Was man weiß, sieht man erst.

Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter (1749-1832), aus „Propyläen: eine periodische Schrift“ (1798)

Wissen anderer

Ein kluger Mann tut gut daran, das Wissen anderer für sich zu nutzen.

Weisheit

Wissen

Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.

Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker, Schriftsteller und Naturwissenschaftler (1706-1790), Zitateheft 2002

Wissen

Wissen, was läuft

Slogan der „Rheinpfalz“

Wissen

Wissen hat keinerlei Wert, bevor man es nicht in die Praxis umsetzt.

Sprichwort

Wissen

Wissen ist wie ein Affenbrotbaum – die Arme eines Menschen sind nicht genug, um ihn zu umfassen.

afrikanisches Sprichwort

Wisse, was Du sagst

Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.

Matthias Claudius – deutscher Dichter (1740-1815)

Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum erhöht nicht nur den materiellen Lebensstandard; es formt den moralischen Charakter der Menschen und der Gesellschaft.

Benjamin M. Friedman – amerikanischer Ökonom (*1944)

Wirtschaftskrise

Das hier ist ein Albtraum, der am Morgen verschwinden wird. Denn die Ressourcen der Natur und die Erfindungen der Menschen sind genauso fruchtbar und produktiv wie sie waren.

Das Tempo unseres Fortschritts zur Lösung der materiellen Probleme des Lebens ist nicht langsamer. Wir können uns, genau wie vorher, für jeden einen hohen Lebensstandard leisten – hoch meine ich im Vergleich zu, sagen wir, vor 20 Jahren – und werden bald lernen, uns sogar einen höheren Standard zu leisten.

Wir wurden nicht im Vorfeld betrogen, aber heute haben wir uns in einen riesigen Schlamassel verwickelt, weil wir uns in die Kontrolle einer komplizierten Maschinerie eingemischt haben, deren Arbeitsweise wir nicht verstehen. Das Ergebnis ist, daß unsere Chance auf Wohlstand für einige Zeit dahin ist – vielleicht für eine lange Zeit.

John Maynard Keynes – britischer Volkswirt und Investor (1883-1946), aus „The Great Slump of 1930“

Wirtschaftsethik

Die Wirtschaft braucht für ihr korrektes Funktionieren die Ethik; nicht irgendeine Ethik, sondern eine menschenfreundliche Ethik.

Papst Benedikt XVI. – eigentlich Joseph Ratzinger, 2005-13, Heiliger Vater (*1927), aus der Sozial-Enzyklika „Caritas in veritate“ (Die Liebe in der Wahrheit, 2009), Zitateheft 2011

Wirtschaftlichkeit im Sport

Wirtschaftlichkeit im Sport ist nicht alles, aber ohne Wirtschaftlichkeit ist alles nichts.

Erwin Staudt – deutscher Manager, 2003-11 Präsident des VfB Stuttgart, 1998-2003 IBM-Chef (*1948)

Wirtschaften

„Wirtschaften“ ist friedliche Ausübung von Verfügungsgewalt.

Max Weber – Gründervater der deutschen Soziologie, bekannt insbesondere durch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1864-1920), aus „Wirtschaft und Gesellschaft“, Zitateheft 2010

Wirtschaft und Börse

Das Verhältnis von Wirtschaft und Börse ist wie das eines Mannes auf einem Spaziergang mit seinem Hund. Der Mann (Wirtschaft) geht stetig voran, der Hund (Börse) rennt vor und zurück.

André Kostolany – Autor und Börsenexperte (1906-1999), Zitateheft 2007

Wirtschaft

In einer dirigierten Wirtschaft leben nur die Dirigenten gut.

Zarko Petan – slowenischer Schriftsteller und Regisseur (1929-2014)

Wirtschaft

Wirtschaft ist bunt, Wirtschaft ist aufregend, ansteckend, energiegeladen.

Dr. Peter Kreuz – Gründungsunternehmer und Vortragsredner (*1966)

Wirkungskreis

Jeder Mensch hat einen gewissen Kreis, in welchem er auf unnachahmliche Weise wirken kann. Je kleiner sein Reich, desto gesammelter seine Kraft.

Weisheit, wird häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben – deutscher Dichter (1749-1832), dies konnte aber von der Klassik Stiftung Weimar nicht bestätigt werden, Zitateheft 2013

Wirkung

Was Dein Wort zu bedeuten hat, erfährst Du durch den Widerhall, den es erweckt.

Marie von Ebner-Eschenbach – österreichische Schriftstellerin (1830-1916), aus „Aphorismen“ (1893)

Wirklicher Reichtum

Reich ist, wer zufrieden ist.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2011

Wirkliche Welt

In all meinen Jahren im Investment-Geschäft gibt es eine Regel, die ich über jede andere gestellt habe: Biete immer gegen die Zentralbanken und mit der wirklichen Welt. In den Siebzigern haben die Zentralbanken den künstlich niedrigen Goldpreis der USA verteidigt. Zentralbanken und Regierungen versuchen immer, künstliche Niveaus zu erhalten, ob hoch oder niedrig, ob von einer Währung, einem Metall, Wolle, was auch immer. Wenn aber eine Zentralbank etwas verteidigt – sei es Gold bei 35$ oder die Lira bei 800 zu einem Dollar – nimmt der schlaue Investor immer den anderen Weg.

Es mag eine Weile dauern, aber ich verspreche Ihnen, Sie werden den anderen voraus sein. Das ist eine goldene Investment-Regel.

James „Jim“ Rogers – amerikanischer Investor (*1942), Zitateheft 2008

Wirkliche Unabhängigkeit

Wirkliche Unabhängigkeit – also die Bereitschaft, einen starken Vorstandsvorsitzenden in Frage zu stellen, wenn etwas falsch oder unklug ist – ist ein enorm wertvolles Merkmal in einem Aufsichtsrat. Sie ist auch selten. Zu finden ist sie bei Menschen mit hoher Integrität, deren Interessen mit denen der meisten Aktionäre übereinstimmen – und zwar sehr grundsätzlich.

Warren Buffett – amerikanischer Value-Investor, Chairman von Berkshire Hathaway (*1930), Zitateheft 2016

Wind nutzen

Wir können dem Wind nicht gebieten, aber wir können unsere Segel neu setzen und den Kurs neu bestimmen.

Leitspruch

Wind nutzen

Es kommt nicht darauf an, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt.

Leitspruch von John Martin Großpietsch – deutscher Unternehmensberater (*1957), Zitateheft 2015

Wind des Wandels

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Sprichwort aus China – Zitateheft 2015

Willkommen im Leben

Es ist ein Wunder, sagt das Herz.
Es ist eine große Verantwortung, sagt der Verstand.
Es ist viel Sorge, sagt die Angst.
Es ist eine enorme Herausforderung, sagt die Erfahrung.
Es ist das größte Glück, sagt die Liebe.
Es ist unser Kind, sagen wir. Einzigartig und Kostbar.
Willkommen im Leben.

Segenswunsch zur Geburt – Zitateheft 2008

Willensstärke

Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen.

Mahatma Gandhi – indischer Politiker (1869-1948), in „Young India“ vom 11.8.1920, Zitateheft 2013 und 2015

Wille

Wille ist trainierbar wie Muskelkraft, aber mehr noch steigert er sich durch Begeisterung für eine Sache.

Reinhold Messner – Südtiroler Bergsteiger und Autor (*1944), Zitateheft 2014

Wille

Wer sagt „ich kann nicht“, der will nicht.

Dr. Reinhard K. Sprenger – deutscher Managementautor (*1953), Zitateheft 2003

Wille

Der Unterschied zwischen einer erfolgreichen Person und anderen ist kein Mangel an Stärke, auch kein Mangel an Wissen, sondern Mangel an Willen.

Vince Lombardi – legendärer amerikanischer Football-Trainer (1913-1970), Zitateheft 2014

Wild entschlossen

Wir standen jeden Morgen um 5 Uhr auf und machten in unserem Imbiss in Littlehampton Frühstück für die örtlichen Fischer. Unser Laden schloß, wenn der letzte Gast gegangen war. Die anderen hatten von 9-17 Uhr auf. So bekam ich eine Vorstellung davon, was manche Leute zu Unternehmern macht und andere eben nicht. Wir waren wild entschlossen – die anderen waren es nicht.

Anita Roddick – britische Unternehmerin, Gründerin der Kosmetikkette Body Shop (1942-2007), aus Financial Times Deutschland vom 16.11.2006, Zitateheft 2009

Wilberforce und Manieren

Der allmächtige Gott hat mir zwei Ziele gesetzt: die Abschaffung des Sklavenhandels und die Reformation der Manieren.

William Wilberforce – britischer Parlamentsabgeordneter und Philanthrop, der wesentlich zur Abschaffung der Sklaverei beitrug (1759-1833)

Wiedergutmachung

Die schlimmsten Fehler macht man in der Absicht, einen Fehler gutzumachen.

Jean Paul – eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter (1763-1825), Zitateheft 2006

Wie schwer es ist, die Zukunft einzuschätzen

Wer … will Schauspieler sprechen hören?

Harry M. Warner – Mitbegründer der Warner Brothers-Filmgesellschaft (1881-1958), über den Tonfilm (1927)

Das Fernsehen wird nach den ersten 6 Monaten am Markt scheitern.

Darryl F. Zanuck – Mitbegründer der 20th Century Productions (1902-1979), über das Fernsehen (1946)

Uns gefällt ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt.

Begründung der Plattenfirma DECCA, warum sie die Beatles nicht unter Vertrag nehmen wollte (1962)

Es gibt keinen Grund dafür, daß jemand einen Computer zu Hause haben wollte.

Ken Olson – Präsident der Digital Equipment Corp. (1926-2011), über den Computer (1977)

Wie Feiglinge entstehen

Wer Angst sät, wird Feiglinge ernten.

Erhard H. Bellermann – deutscher Ingenieur und Autor (*1937), aus „Gedankenreich“ (2004), Zitateheft 2009

Wie Familien investieren

Verglichen mit anderen institutionellen Investoren, „sind Familien unternehmungsbereiter bei der Auswahl Ihrer Kapitalanlagen“, sagt ein Geschäftsführer einer Unternehmensberatung mit vielen wohlhabenden Klienten. „Sie treffen schneller Entscheidungen und haben manchmal nicht so strikte Regeln wie ein Pensionsfonds.“

aus: The Private Equity Analyst – Ausgabe März 2004, Zitateheft 2006

Wie Du es tust

Alles was Du tust, tue mit Werten, sonst ist es wertlos.
Alles was Du tust, tue mit Sinn, sonst ist es sinnlos.
Alles was Du tust, tue mit Liebe, sonst ist es lieblos.

Oliver Groß – deutscher Rhetor, Vortragsredner und Autor (*1959), Zitateheft 2017

Widerstehen

Ein verantwortungsvoller Banker verhält sich wie ein treuer Ehepartner. Er darf sich durch kurzfristige Anreize nicht in Versuchung bringen lassen.

Bettina Werum – deutsche Psychotherapeutin (*1962), Zitateheft 2010

Widerstand

Habe keine Angst vor Widerstand – denke daran, daß es der Gegenwind und nicht der Rückenwind ist, der einen Drachen steigen läßt.

schwedisches Sprichwort – aus einer Sammlung von Gunnel (*1941) und Kjell Swärd (*1937), Zitateheft 2004

Widerstand

Der Mutige hat keine Angst vor Widerständen. Er weiß, daß es der Gegenwind und nicht der Rückenwind ist, der einen Drachen steigen läßt.

Weisheit – Zitateheft 2007